15 März 2021

Kybernetische Brandung

Ein dynamischer Mausbiber auf dem Titelbild, eine technische Anlage in Not im Innern des Romans: In seinem neuen Band für PERRY RHODAN NEO zeigt Rainer Schorm das Innere von NATHAN, der riesigen Künstlichen Intelligenz, die sich auf dem Mond entwickelt hat.

Der Titel macht klar, dass es komplex wird: »Kybernetische Brandung«. Der Autor erzählt davon, wie sie bedroht wird und wie ein Häuflein von Widerständlern versucht, das schlimmste Chaos zu verhindern.

Spannend sind vor allem die unterschiedlichen Perspektiven, die der Autor wählt. Ob sich nun ein Ilt oder ein Oxtorner durch eine Künstliche Intelligenz kämpfen – das macht schon rein von den Größenverhältnissen einen großen Unterschied aus. Das Gleiche gilt für mancherlei Bedrohung: Wenn sich beispielsweise die »Umwelt« in einem Rechenzentrum drastisch verändert, nehmen das nicht alle in der gleichen Weise wahr …

12 März 2021

Erste Grüße von der Wega

Die Leserinnen und Leser müssen sich noch ein wenig gedulden, ich freute mich heute sehr: Im Normalfall fahre ich einmal oder zweimal in der Woche in den Verlag, ansonsten bleibe ich im »Home Office«. Heute fand ich einen kleinen Stapel frisch gedruckter Heftromane auf meinem Tisch vor: Die Druckerei hatte uns bereits die ersten Exemplare von PERRY RHODAN-Wega geliefert.

Natürlich nicht die gesamte Serie, so schnell geht das ja nicht. Aber der erste Roman, mit dem Michael Marcus Thurner in die Miniserie startet, liegt nun vor. Nur noch wenige Tage, dann ist er digital und gedruckt auch im Handel. Wie immer warte ich gespannt auf die ersten Reaktionen …

10 März 2021

Ich saß an fünfzig Jahren Zukunft

Aus der Serie »10 Jahre zurück«

Schaue ich mir an, was ich vor genau zehn Jahren machte, stelle ich fest, wie intensiv ein bestimmtes Buch eine wichtige Rolle spielte. Ich schrieb Texte für »Fünfzig Jahre Zukunft«, ich schrieb freie Mitarbeiter an, und ich redigierte Texte, die ich von freien Mitarbeitern erhielt.

Das Buch sollte in einer unterhaltsamen und reichhaltig bebilderten Form auf die fünf Jahrzehnte zurückblicken, die es unsere Serie bereits gab. Immerhin stand der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 in Mannheim vor der Tür.

Tatsächlich schafften wir es, das Buch zum WeltCon herauszubringen. Es war eine immense Arbeit, und sie musste – wie so vieles – quasi nebenbei erledigt werden: neben dem Start einer neuen Serie, neben dem Umstellen auf E-Books, neben den riesigen Änderungen in der Buchhaltung und neben der Organisation eines WeltCons. Aber wenn ich mir das Buch heute anschaue, bin ich immer noch recht zufrieden damit.

09 März 2021

Kampf der Psi-Giganten

Ungewöhnliche Menschen stehen im Zentrum des PERRY RHODAN-Romans, der in dieser Woche in den Handel kommt. Das Titelbild von Swen Papenbrock liefert eine ruhige, fast gelassen wirkende Einstimmung auf den Roman von Leo Lukas, in dem Mutanten an ihre Grenzen geführt werden. Der Titel des Romans passt hundertprozentig: »Kampf der Psi-Giganten« erzählt von Auseinandersetzungen, bei denen die unterschiedlichen Seiten auch Paragaben einsetzen.

Darüber hinaus erfahren die Leser mehr über die Gharsen, jene unheimlichen Lebewesen, deren Ornamentraumer auf den ersten Blick so eindrucksvoll aussehen. So viel sei an dieser Stelle verraten: Auf die Gharsen sind die Menschen in der kleinen Galaxis Cassiopeia noch nicht zum letzten Mal gestoßen …

08 März 2021

Johnny Bruck steht im Zentrum

Im März 2021 wäre Johnny Bruck hundert Jahre alt geworden. Der Künstler, der jahrzehntelang das Gesicht der PERRY RHODAN-Serie bestimmte, steht deshalb im Zentrum der aktuellen Ausgabe 101 der »SOL«; dabei handelt es sich um das Magazin der PERRY RHODAN FanZentrale.

Unter der Ägide von Christina Hacker, der Chefredakteurin der professionell gestalteten Zeitschrift, gibt es lesenswerte Artikel über Johnny Bruck und sein Werk. Welche anderen Künstler haben ihn beeinflusst, welchen Einfluss hatte er? Spannend!

Mir haben darüber hinaus die Kurzgeschichten besonders gut gefallen: Unter anderem findet sich in dem Heft eine Story von Robert Feldhoff, die der PERRY RHODAN-Autor im Jahr 1996 – ich erinnere mich noch gut – für das »ZEIT-Magazin« geschrieben hat. Schön ist auch eine Kurzgeschichte von Alexandra Trinley, die eine »reale Geschichte« in das Perryversum verlegt.

Wer sich für Hintergründe zur Autorenarbeit interessiert, erfährt mehr in einem langen Interview mit Michael Marcus Thurner. Der Autor erzählt über seine Arbeit an PERRY RHODAN-Wega, der neuen Miniserie, und seinen Plänen, mit dem Motorrad eine große Reise zu unternehmen.

Rezensionen zu aktuellen Romanen, Hintergrunde zum Verein, Artikel über allerlei PERRY RHODAN-Themen: Auf 68 Seiten gibt es sehr viele lesenswerte Themen zu entdecken. Für Mitglieder der FanZentrale ist das Magazin im Vereinsbeitrag enthalten; allen anderen sei es auch zum »Einzelkauf« empfohlen. Informationen dazu gibt es auf der Internet-Seite der FanZentrale.

07 März 2021

Autorenkonferenz für 2021?

Vor genau einem Jahr trafen sich die Autorinnen und Autoren der PERRY RHODAN-Serie sowie die Redaktion zur Autorenkonferenz. Noch wenige Tage zuvor hatten wir uns überlegt, ob wir das überhaupt riskieren sollten; wenige Tage danach war klar, dass es nicht mehr machbar wäre. Die Corona-Pandemie war damals auch in Deutschland im Anmarsch, und niemand konnte sich so richtig vorstellen, was alles noch passieren würde.

Es ist klar, dass wir im Frühjahr und Sommer 2021 keine Autorenkonferenz veranstalten können. Vielleicht sind ab Herbst 2021 wieder persönliche Treffen in einem größeren Kreis möglich; das wissen wir nicht. Derzeit überlegen wir uns intern, inwiefern wir ein Treffen als Videokonferenz veranstalten könnten.

Das ist machbar, das kennen und können wir. Aber es wird nicht vergleichbar sein mit einer »richtigen« Begegnung, die ja ein gemütliches Beisammensein ebenso einschließt wie ernsthafte Diskussionen und auch mal die eine oder andere Auseinandersetzung ... Ich hoffe auf bessere Zeiten!

06 März 2021

Eine Roadmap für Cassiopeia

Bei meiner heutigen Lektüre geht es in die kleine Galaxis Cassiopeia: Von den Exposéautoren kam ein neues Arbeitspapier, eine sogenannte Roadmap, und die werde ich so gründlich wie möglich lesen. Wir nennen das eine Roadmap, weil es ja noch kein konkretes Exposé ist, nach dem man Romane schreiben könnte, sondern eben eine Übersicht zu den nächsten Romanen, ein erster Einblick, auf dem man aufbauen wird.

Die Handlung spielt demnächst auf jeden Fall wieder zwischen den Sternen von Cassiopeia. Dort ist ein wesentlicher Teil des laufenden »Chaotarchen«-Zyklus angesiedelt, dorthin sind Perry Rhodan und die Besatzung der RAS TSCHUBAI gereist. Für mich ist es in dieser Phase immer sehr spannend, welche neue Ideen von den Exposéautoren eingebracht worden sind, welche Figuren wohin geschickt werden und welche Planeten als Schauplätze auftauchen.

04 März 2021

Neuer Schrecken der Hohlwelt?

Im Verlauf der Nuller-Jahren diskutierten wir in der Redaktion immer wieder über Möglichkeiten, das Potenzial klassischer PERRY RHODAN-Zyklen stärker auszuschöpfen. Eine meiner Überlegungen war dabei stets: »Wir müssen versuchen, die einzelnen Zyklen separat zu vermarkten.«

Besonders dafür geeignet schien mir der »Meister der Insel«-Zyklus, der aus hundert Heftromanen oder eben zwölf Silberbänden bestand. Ich wollte ihn in Form von zwölf Taschenbüchern oder auch zwölf großformatigen Paperbacks in den Buchhandel bringen. Damit er für jüngere Leser interessanter aussehen sollte, überlegten wir uns zudem, komplett neue Titelbilder dafür zu nehmen.

Bei einer der Überlegungen in den 90er-Jahren ließen wir das Titelmotiv, das Dirk Schulz für den Roman »Der THOREGON-Plan« für uns angefertigt hatte, mit einer Gestaltung für den Silberband »Schrecken der Hohlwelt« verbinden. Ich fand, dass der Entwurf gut aussah – aber das galt damals für einige Entwürfe. Leider wurde es nie verwirklicht.

03 März 2021

Vor Trojas Toren

Der PERRY RHODAN-Roman, der in dieser Woche erscheint, treibt die Geschehnisse in der kleinen Galaxis Cassiopeia weiter voran. Dort sind in der aktuellen Handlung unserer Serie bekanntlich die Terraner unterwegs. Perry Rhodan und seine Gefährten wollen mehr über den FENERIK wissen, den gestrandeten Chaoporter, und sie sammeln Information zur aktuellen Lage in Cassiopeia.

Die ersten Kontakte zu den dort lebenden Sternenvölkern hat man bereits aufbauen können. Mit dem Trojanischen Imperium hat man unverhofft Freunde gefunden, die man nicht erwartet hat. Und an diese Lage knüpft Oliver Fröhlich mit seinem Roman »Vor Trojas Toren« an. Der Autor zeigt einerseits das Trojanische Imperium, andererseits aber auch die aktuelle Bedrohung für die Menschen dort.

Was passiert, wenn sich ein selbstherrlicher Diktator breitmacht? Und wie verhalten sich die Menschen angesichts einer massiven Bedrohung? Ich war von dem Manuskript sehr angetan und denke mir, dass der fertige Roman auch bei den Lesern sehr gut ankommen sollte.

02 März 2021

Ein Bild von Alfred Kelsner

Wie wird aus einer Skizze eigentlich ein fertiges Titelbild, das wir für einen Roman verwenden? Am Beispiel eines aktuellen Covermotivs von Alfred Kelsner haben Janina Zimmer und Klaus Bollhöfener eine schöne Darstellung erstellt. Diese finde ich sehr gelungen, weil somit »auf einem Blick« klar wird, wie die wesentlichen Schritte von der Skizze bis zum Druck aussehen.

Alfred arbeitet immer noch klassisch: Er macht seine Skizzen auf Papier, er malt seine Bilder auf Pappe. Dazu benutzt er zwar moderne Hilfsmittel – so wird ein wenig gesprüht –, aber er verzichtet darauf, seine Bilder mithilfe eines Computerprogramms nachzubearbeiten. Dadurch sind sie nicht hypermodern, sondern entsprechend im Prinzip dem klassischen Science-Fiction-Stil der 80er-Jahre.

Diesen Stil beherrscht Alfred Kelsner meisterhaft, und deshalb sind seine Bilder vor allem im Original so schön. Wenn so ein Original ins Haus kommt, stellt Klaus Bollhöfener es immer auch einige Zeit in seinem Büro so auf, dass es auch die Kolleginnen und Kollegen in ganzer Größe bewundern können.

Sogar in Zeiten der Pandemie sehe ich mir gern so ein Original an. Und deshalb hat mir sehr gut gefallen, wie die Kollegen die Entstehung des Bildes präsentiert haben.

01 März 2021

Die Welt jenseits der Zeit

Ein Mann in schwarzer Rüstung, hoch zu Ross, der einen Mann in Raumfahrerklamotten angreift – das Titelbild für den kommenden Band unserer Serie PERRY RHODAN NEO wirkt in der Tat ein wenig seltsam. Dabei hat sich Dirk Schulz, unserer Titelbild-Illustrator, sehr genau an eine Szene aus dem Roman gehalten und einen Vorschlag aufgegriffen, den ihm der Autor unterbreitet hat.

Kai Hirdt schickt seine Figuren in diesem NEO-Band tatsächlich auf eine Welt, die für Verwirrung sorgt. Es gelten offenbar Regeln, die sich nicht mit denen des gewohnten Raum-Zeit-Kontinuums vertragen.

Der Titel ist daher sehr gut gewählt: »Die Welt jenseits der Zeit« erweist sich als ein gefährlicher Ort – dort treffen ein Arkonide, ein Oxtorner und ein Mausbiber auf eine mysteriöse Außerirdische, und dort müssen sie eine moralische Entscheidung treffen, die vor allem einem von ihnen nicht leicht fällt.

28 Februar 2021

Japanische Preisaktion

Bis zum neunten März 2021 läuft bei unseren japanischen Partnern eine Preisaktion zu unseren PERRY RHODAN-Romanen. Warum ich das an dieser Stelle erwähne? Weil in Japan in Sachen PERRY RHODAN immer wieder Dinge geschehen, die ich richtig gut finde, die ich aber nicht unbedingt immer gleich mitbekomme.

Unsere Kollegen im Verlag und in der Agentur sind aktiv darum bemüht, unsere Serie ständig neu zu »beleben«. Vor allem werden immer wieder Versuche unternommen, im digitalen Bereich etwas zu tun. Das beobachte ich, und ich freue mich stets darüber!

26 Februar 2021

Die Platin Edition und die Wünsche

Gelegentlich bekomme ich Fragen in unseren Diskussionsforum auf unserer Internet-Seite gestellt. Diese versuche ich dann auch öffentlich zu beantworten. Wie hier und heute ... gibt es eine Fortsetzung für unsere Platin Edition?

Als wir im Oktober 2014 mit der Platin Edition anfingen, setzten wir große Erwartungen in diese Serie aus schön gestaltateten Hardcover-Bänden. Ich fand und finde das Konzept immer noch sehr gut: vier Einzelbände von PERRY RHODAN NEO, die man nicht mehr im Handel findet, in einem schicken Hardcover-Band zusammengefasst, dazu eine exklusive Geschichte.

Leider haben sich diese Bücher nicht so gut verkauft, wie wir uns das erhofft hatten. Im November 2018 stellten wir die Serie dann mit dem Buch 18 ein, was ich sehr bedauerte – wie auch die Autoren und unsere Vertragspartner.

Die Frage kommt gelegentlich, ob und wie wir diese Serie fortsetzen könnten. Leider kann ich da kaum Hoffnungen verbreiten: Die Produktion mit dem Silbereinband war recht aufwendig, die könnte man so nicht übernehmen. Es müsste also ab einem potenziellen Band 19 eine andere Gestaltung gewählt werden.

Und derzeit sehe ich keinen Verlag, der uns hier zur Seite stehen könnte. Wir sind ja kein Buchverlag mehr, wir brauchen dafür immer einen Partner. Das verlegerische Risiko ist nun mal doch sehr hoch, wenn man eine Serie oder Reihe startet. Leider, aber derzeit kaum zu ändern ...

25 Februar 2021

Sie ist und bleibt ein Schmuckstück

Im Juni 2020 wäre Clark Darlton hundert Jahre alt geworden. Der Autor, der unter dem Namen Walter Ernsting geboren worden war, erzielte seine größten Erfolg als einer der zwei Erfinder der PERRY RHODAN-Serie. Seine eigenständigen Romane standen irgendwann im Schatten des Terraners – was ich nach wie vor schade finde.

In den 80er-Jahren wurde in unserem Verlag die Clark-Darlton-Werkausgabe veröffentlicht. In den einzelnen Taschenbüchern wurden die Nicht-Rhodans des Schriftstellers veröffentlicht: eine tolle Gelegenheit für die damaligen Leser, die so einen schönen Überblick über das Werk des Autors bekamen.

Seit ich die Gesamtausgabe in einer Box – enthalten sind elf Titel – bei uns im Verlagsarchiv »gefunden« habe, steht sie in unserem Kopierzimmer herum. Immer mal wieder blättere ich darin und lese einige Seiten. Aus Zeitgründen kam ich noch nicht dazu, mich intensiver mit den Science-Fiction-Klassikern zu beschäftigen.

Aus Platzmangel zögere ich noch, sie zu mir ins Büro zu stellen (wir wissen ja nicht, wann wir irgendwann umziehen werden). Aber ich bin sicher, dass diese Box ein echtes Schmuckstück in jedem Regal wäre, auch bei den vielen Taschenbüchern und Silberbänden, die ich ordentlich aufgereiht habe. Die Box gehört zu PERRY RHODAN, obwohl kein PERRY RHODAN enthalten ist …

24 Februar 2021

Werbung für die Silberbände

Pro Jahr erscheinen vier PERRY RHODAN-Bücher in der charakteristischen Silberband-Optik; das geschieht seit vielen Jahren mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks. Zwei Bücher werden im ersten Halbjahr veröffentlicht, zwei im zweiten – die Termine wurden irgendwann vor langer Zeit festgelegt und stammen eigentlich noch aus einer Zeit, in der Vertreter für die Buchverlage unterwegs waren und die Bücher beispielsweise für die »Herbstreise« bereitlegen mussten.

Heute stehen unter anderem die Werbetexte für die zwei Bücher an, die im September und November in den Handel kommen. Unsere Kollegen von Edel brauchen diese Texte, um auf die Bücher zumindest in der digitalen Werbung aufmerksam zu machen. Hubert Haensel, der die Bücher zusammenstellt, liefert die Texte, weil er ja die Inhalte kennt. Ich versuche dann, mich an die Inhalte zu erinnern, die ich vor gut 35 Jahre gelesen habe, um in der Folge die Texte ein wenig werbender zu gestalten.

Manchmal geht uns so etwas schnell und einfach zur Hand. Manchmal brauchen wir ein wenig länger. Mal schauen, wie das heute noch wird …

23 Februar 2021

Zum Stand bei der Wega

In einem Monat erscheint der erste Band einer neuen Miniserie: PERRY RHODAN-Wega wird von Michael Marcus Thurner konzipiert, der auch den ersten Band verfasst hat. Wir stecken mitten in der redaktionellen Arbeit für die zwölf Bände umfassende Serie – und es läuft bislang sehr gut.

Konkrete Angaben zu Autorinnen und Autoren reiche ich bei nächster Gelegenheit nach. Derzeit liegen mir die fertigen Romane von drei Autoren und einer Autorin vor; weitere Romane sind schon sehr weit gediehen. Auch bei den Exposés sind wir im Plan, so dass an dieser Stelle nicht mit Terminschwierigkeiten zu rechnen ist.

Bei der Gestaltung der Titelbilder orientieren wir uns an den bisherigen Miniserien. Dirk Schulz hat bereits einige Motive fertiggestellt, die unterschiedlich sind, was den Stil und die Farbgebung angeht. Auch hier sind wir im Plan.

22 Februar 2021

Das Trojanische Imperium

Ich mag PERRY RHODAN-Romane, in denen kosmische Geschichte erzählt wird. Deshalb hatte ich auch viel Freude, als ich den Roman »Das Trojanische Imperium« als Manuskript lesen konnte. Verfasst wurde er von Uwe Anton, und im Verlauf der Woche kann er im Handel erstanden werden – die Druckerei hat ihn freundlicherweise bereits an die Redaktion geliefert.

An dieser Stelle will ich natürlich wie immer nicht zu viel verraten. Der Autor erzählt die Geschichte eines Sternenreiches, das viele Berührungspunkte mit der menschlichen Geschichte hat. Was wie dann im Genauen zusammenhängt, das ist Thema des Romans.

Streckenweise benutzt der Autor einen Stil, der an Märchen erinnert. »Und es begab sich …« ist die Einleitung manches Kapitels. Das hat mir gut gefallen. Mal schauen, wie es bei den Lesern ankommt.

17 Februar 2021

Der Tross des Kriegers

Zu den Privilegien eines PERRY RHODAN-Redakteurs gehört, dass man immer mal wieder ein veröffentlichtes Buch oder einen Heftroman bekommt, bevor das Produkt offiziell im Verkauf landet. Deshalb freute es mich sehr, als ich in dieser Woche das aktuelle PERRY RHODAN-Buch erhielt: »Der Tross des Kriegers« liegt als Band 153 der Silberbände ab März 2021 offiziell in den Buchhandlungen. (Und selbst diese noch geschlossen sein sollten, weil wir Corona haben, kann man das Buch überall im Internet bestellen.)

Es ist lange her, seit ich die Romane, die als Grundlage für dieses Buch dienten, erstmals gelesen habe. Ich erinnere mich aber noch gut daran, wie fasziniert ich die Wunder der Mächtigkeitsballung Estartu fand, und weiß sehr genau, wie ich mit Verwunderung und Staunen quasi miterlebte, was mit unseren Helden in diesen fernen Galaxien alles geschieht. Für die Leser, die derzeit aktuell bei den Silberbänden mitlesen, kommt noch das gleiche Staunen …

16 Februar 2021

Das Sandtribunal

Wenn Susan Schwartz den Auftrag hat, eine fremde Welt vorzustellen, macht die Autorin das mit Herz und Leidenschaft. Das ist beim nächsten Roman von PERRY RHODAN NEO nicht anders: »Das Sandtribunal« kommt diese Woche in den Handel und erzählt vom Mars und seinen Bewohnern. Der Rote Planet ist im NEO-Universum recht nahe an unserer aktuellen Realität - im Jahr 2090 ist der aber trotzdem schon besiedelt.

Und an diesem Punkt beginnt die Autorin ihre Geschichte. Sie zeigt den Mars und seine unterschiedlichen Bewohner, das alles verpackt in eine spannende Geschichte. Das Titelbild von Dirk Schulz passt meiner Ansicht nach übrigens sehr gut dazu!

15 Februar 2021

Galerie der Gharsen

Was ist eigentlich ein Ornamentraumer? Wer sich diese Frage angesichts eines gewissen Untertitels stellt, wird bald eine Antwort erhalten. Diese Woche erscheint Band 3105 unserer Serie. Der Roman trägt den Titel »Galerie der Gharsen« und wurde von Michelle Stern verfasst – in diesem Roman geht es in das Innere eines Ornamentraumers.

Die Autorin spielt dabei ihre Stärken aus: starke Charaktere und interessante Aliens in einem packenden Geschehen. Ich mochte vor allem die zwei menschlichen Hauptfiguren, die sie nach vorne schiebt. Die Paraspürer als Gegenspieler mochte ich ebenfalls, wenngleich sie mir natürlich sehr unsympathisch waren. Das ist ein Widerspruch in sich – aber so ist es nun mal: Man mag eine Figur vielleicht nicht, aber man sieht, dass sie gut dargestellt wird.

12 Februar 2021

Exposébesprechung im Februar

Hätte uns heute jemand zugehört, der keine Ahnung von PERRY RHODAN hat, wäre er vielleicht sehr verwirrt gewesen: Wir sprachen über Chaos und Chaotarchen, Chaoporter und Chaosmächte – und es fielen noch viele weitere Wörter, in denen »Chaos« enthalten war. Aber so ist es eben, wenn man sich zu einer Exposébesprechung trifft, die via Zoom stattfindet.

Es nahmen die zwei Exposéautoren Wim Vandemaan (unten im Bild) und Christian Montillon (links oben im Bild) teil, dazu ich als Redakteur. (Das Bild zeigt die Gesprächssituation auf meinem privaten Rechner; warum Wim so »unscharf« zu sehen ist, weiß ich nicht – aber bei ihm gab es öfter ein schwaches Bild.) In Zeiten der Pandemie, in denen man sich nicht besuchen kann, versuchen wir solche Besprechungen regelmäßig abzuhalten.

Heute ging es um die anstehenden Romane, um eine weitere Autorenplanung und um die Figuren: Wie wollen wir beispielsweise Sichu Dorksteiger einsetzen? Wir machten uns aber auch Gedanken über die Randgebiete unserer Arbeit: Titelbilder, Sternenkarten, Pressearbeit ... Spannend und wichtig!

11 Februar 2021

Werbung für den Terraner

Im Jahr 1980 trommelte der Pabel-Verlag für den Band 1000 der PERRY RHODAN-Serie, der ab dem 21. Oktober des Jahres im Handel sein sollte. Man wollte damit ganz gezielt neue Leser ansprechen: »Mit Band 1000 in die Perry-Rhodan-Serie einsteigen!«, forderte eine Anzeige auf, die auch nach dem Erscheinen des Jubiläumsbandes in den Science-Fiction-Heftromanen des Verlages zu sehen war.

»Ein besonderer Service für alle Science-fiction-Freunde, die noch keine Perry-Rhodan-Leser sind«, versprach die Werbung darüber hinaus. Man habe mit diesem Band die Gelegenheit, »ohne Schwierigkeiten« in die Serie einzusteigen; weiter unten wurde noch ein »müheloser Einstieg« versprochen.

Mehr als vierzig Jahre danach mutet die Werbung ein wenig verwirrend an: Galt das Perryversum im Jahr 1980 als so komplex, dass man den Lesern besondere Schwierigkeiten unterstellte? Immerhin: Band 1000 mit dem Titel »Der Terraner« ist sicher einer der wichtigsten PERRY RHODAN-Romane aller Zeiten …

10 Februar 2021

PERRY RHODAN-Vortrag via Zoom

Seit einigen Jahren fahre ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen nach München. Dort besuche ich meist Verlagspartner, mit denen ich über mögliche Projekte spreche. 

Und ich halte alle zwei Jahre etwa einen Vortrag an der LMU, der Ludwig-Maximilians-Universität, in München. Es ist stets das Fach Buchwissenschaften, und ich spreche selbstverständlich über PERRY RHODAN.

So auch heute. Diesmal war aber alles anders: Selbstverständlich konnte kein Präsenz-Vortrag stattfinden, alles lief über Zoom ab. Auf meinem Bildschirm sah ich einige Dutzend Studentinnen und zwei Studenten – oder war es sogar nur einer? –, die sich von mir über unsere Serie informieren ließen.

Ich erzählte ein wenig von meinem Werdegang, von der Art und Weise unserer Zusammenarbeit im Team und von den verschiedenen Vertriebswegen, die es bei uns gibt. Wenn ich solche Vorträge halte, merke ich selbst erst, wie sehr PERRY RHODAN oft anders ist als ein »normaler« Buchverlag oder eine Zeitschriftenredaktion.

Nach meinem Vortrag gab es eine kleine Fragerunde. Unter anderem wollten die Studierenden wissen, wie wir als Redaktion an neue Autoren kommen und wie so eine Planung eigentlich aussieht. Viel Zeit hatten wir nicht – aber ich hoffte hinterher, die Teilnehmer schön informiert zu haben.

09 Februar 2021

Der herrliche Diktator

Nur noch wenige Tage, dann erscheint ein PERRY RHODAN-Roman, der nicht nur einen ungewöhnlichen Titel, sondern auch ein ungewöhnliches Titelmotiv hat: »Der herrliche Diktator« von Susan Schwartz trägt ein Titelbild von Arndt Drechsler-Zakrzewski, das ich immer noch toll finde. Es weist übrigens einen klaren Bezug zum Inhalt auf – also bitte nicht wundern!

Um wen es sich bei dem genannten Diktator handelt, will ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Einige Terraner sind mit ihrem Schiff in der kleinen Galaxis Cassiopeia unterwegs, und dort treffen sie auf verschiedene Außerirdische. Dabei sind nicht alle Begegnungen gleichermaßen freundlich, nicht alle verlaufen positiv. Aber damit hat wohl auch niemand gerechnet …

Die Autorin zeigt weitere Teile des »Spielfeldes«, auf dem das PERRY RHODAN-Team einen großen Teil seiner Handlung angelegt hat. Einige Details, die sie andeutet, werden erst später größere Bedeutung erlangen.

08 Februar 2021

Kosmische Romane in den Niederlanden

Einen PERRY RHODAN-Doppelband mit kosmischen Themen erhielten unsere niederländischen PERRY RHODAN-Leser dieser Tage. Ich meine den Band 2591/2592, der Lotho Keraete nicht nur auf das Titelbild hebt, sondern auch inhaltlich stark in Szene setzt. In dem Roman »In Odpracht van de Superintelligentie« tritt der Bote der Superintelligenz ES wieder einmal in Erscheinung.

Der andere Teil des Doppelbandes erzählt übrigens von Julian Tifflor, der sich seinem »Zeitspeer« befindet. Die niederländischen Leser können hier also lesen, wie die Verwandlung Tifflors in ein anderes Wesen – um es mal neutral zu formulieren – beginnt. Und wie der laufende Zyklus langsam auf seinen Abschluss zugeht …

07 Februar 2021

Die Sonntags-Qual der Wahl

Es gibt diese Tage, an denen man sich als PERRY RHODAN-Redakteur fragt, mit was man eigentlich zuerst loslegen soll. Die Autorinnen und Autoren sind fleißig, die Terminen sind eng – aber was ist an diesem Sonntag zuerst zu lesen?

Es liegt ein brandaktuelles Exposé der wöchentlichen PERRY RHODAN-Serie vor. Es gibt ein brandaktuelles Manuskript von PERRY RHODAN-Wega, unserer neuen Miniserie, die ab März erscheinen wird. Es gibt die ersten Kapitel eines neuen PERRY RHODAN-Romans. Und eigentlich müsste ich dringend das aktuelle Manuskript von PERRY RHODAN NEO, das schon einige Zeit bei mir liegt, zu Ende bringen.

Die Qual der Wahl, nicht zum ersten Mal. Aber so wird es mir zumindest nicht langweilig!

06 Februar 2021

Wie wir ins Internet starteten

Am 22. Februar 1996 erschien mit »Zeitraffer« der Band 1800 der PERRY RHODAN-Serie. Am gleichen Tag startete offiziell auch etwas, das außer einigen »jungen Leuten« in der damaligen Verlagsunion Pabel-Moewig nicht verstand: Die erste Internet-Seite zur PERRY RHODAN-Serie ging online.

Weil niemand im Verlag auch nur ansatzweise Ahnung hatte, was man mit diesem neumodischen Medium anfangen sollte, hatte ich monatelang um das Thema gerungen. Erst als sich auch ein Kollege aus dem Buch-Marketing bemühte, gingen es voran. Wir fanden in zwei jungen Studenten, die später die Firma Trilobit gründen sollten, die Partner, die wir brauchten – und dann legten wir los.

Sagen wir: Vor allem die zwei jungen Studenten legten los. Dazu kann ich sicher noch viele Geschichten erzählen. (Wie ich etwa abends nach Feierabend in der Studentenbude der beiden hockte und mit ihnen den aktuellen Stand besprach; wir hatten im Verlag keinen Internet-Zugang.)

Ab Anfang Februar 1996 kamen immer wieder neue Abschnitte des Titelbildes auf die neue Internet-Seite, die wir damals noch mit der Endung »ilk« versehen hatten – für den »Internet-Laden Karlsruhe«, der eher ein politisches Projekt war –, und langsam entwickelte sich das fertige Bild. Und mit dem Start des großen »Thoregon«-Handlungskomplexes begann dann der Start des Internet-Zeitalters für die PERRY RHODAN-Redaktion.

25 Jahre … Wer hätte das alles gedacht?

05 Februar 2021

Stammtische in Zeiten von Corona

»Ellerts Stammtisch Post«, üblicherweise als »ES-Post« abgekürzt, ist das kostenlose Informationsblatt des PERRY RHODAN-Stammtisches Ernst Ellert aus München. Das Blatt erscheint monatlich, man kann es als PDF-Fanzine abonnieren. Vor allem in den Zeiten, in denen man sich kaum persönlich treffen kann, ist ein digitales Fanzine ein schönes Mittel, um Kontakte zu halten.

In unregelmäßigen Zeiten stellt Erich Herbst, der den Inhalt verantwortet, auch einen Sonderdruck zusammen. Ganz aktuell ist Der »ES-Post Sonderdruck« mit der Nummer 15 publiziert worden. Er steht unter dem Titel »Wie geht es euch?« und erzählt von der Fan-Szene in Corona-Zeiten.

Verschiedene Stammtische wurden angeschrieben, und mehrere erzählen davon, wie es ihnen und ihren Mitgliedern ergeht. Manche Stammtische treffen sich im digitalen Raum, andere haben derzeit echte Probleme, die Kontakte aufrecht zu halten. Und alle hoffen offenbar darauf, dass die Pandemie bald vorüber sein möge.

Eine lesenswerte Zusammenstellung! Sie zeigt vor allem aber auch wieder auf, wie vielfältig die Fan-Szene im deutschen Sprachraum ist. (Den Sonderdruck kann man ebenfalls kostenlos erhalten. Informationen dazu auf der Internet-Seite des Stammtisches.)

04 Februar 2021

Rorkhete ist kein Rohr

Während meiner Zeit als PERRY RHODAN-Redakteur passierten immer wieder Fehler, bei denen wir hinterher nicht wussten, ob wir lachen oder weinen sollten. Einer der Fehler, den wir mit viel Gelächter quittierten, geschah im Februar 2004. Der PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2219 kam in den Handel, verfasst von Frank Borsch und mit einem schönen Titelbild von Dirk Schulz versehen.

Als der fertig gedruckte Roman bei mir auf dem Tisch landete, starrte ich entsetzt auf den Titel. Dort stand »Rohrkhete« – richtig wäre aber »Rorkhete« gewesen. So hieß schließlich der Shozide, um den es in diesem Roman ging. Was war geschehen?

Wir schrieben damals die Titelei in eine Datei, und diese leiteten wir in die Setzerei weiter. Dort wurde sie nicht noch einmal abgetippt, sondern eins zu eins übernommen. Der Fehler war beim Abschreiben des Originaltitels passiert, und er wurde bis zum Druck von niemandem bemerkt. Für alle sah das Wort offensichtlich richtig aus.

Bettina Lang »outete« sich als Schuldige. Ihr war der Schreibfehler unterlaufen. Erik Schrader, damals unser EDV-Mann für das Unternehmen, hatte eine Idee: »Wir stellen Bettina an eine Tafel, auf die sie angeblich hundert Mal ›Rorkhete ist kein Rohr‹ geschrieben hat. Das fotografieren wir, und das Bild stellen wir auf unsere Internet-Seite.«

So geschah es. Erik schrieb die ersten Zeilen an der Tafel selbst, und Bettina musste sich nur noch mit einem Stift in der Hand davor stellen. Das Foto wurde veröffentlicht, und wir alle nahmen uns vor, nicht noch einmal so einen Fehler durchrutschen zu lassen. (Wie ich dann einige Zeit später »Trakarat ist kein Traktat« an die Tafel schreiben musste, ist eine andere Geschichte.)

03 Februar 2021

Eine Chronik über den Dritten Weg

Der vierte Band der PERRY RHODAN-Chronik liegt vor. Nicht in gedruckter Form – das wird er erst im April, wenn alles gut geht –, aber in Form eines Manuskriptes. Die Autoren haben es mir geschickt, damit ich mir einen Einblick verschaffen kann. Weil es doch recht viel Text ist, habe ich heute erst einmal nur den Anfang angelesen

Das dickleibige Sachbuch beschäftigt sich mit dem Dritten Weg, wie es die Autoren nennen. Gemeint ist die Ära von Robert Feldhoff, der als Exposéautor nach Karl-Herbert Scheer und William Voltz die Serie wohl am stärksten beeinflussen konnte.

Deshalb deckt das Buch vor allem die Zeit ab, in der Feldhoff wirkte, und endet somit im Jahr 2008. (Ein fünfter Band ist in Planung, der die Zeit von Uwe Anton sowie von Christian Montillon und Wim Vandemaan zusammenfassen soll.)

Für mich ist die Lektüre von besonderem Interesse – es ist auch die Zeit, in der ich als Redakteur für die Serie tätig war. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Lektüre des Manuskriptes.

02 Februar 2021

Angriff des Lichtfressers

Was hat man sich unter einem Lebewesen vorzustellen, das als »Lichtfresser« bezeichnet wird? Schon klar: Dabei handelt es sich um eine Umschreibung – aber sie ist zutreffend. Das werden die Leserinnen und Leser auch noch feststellen, wenn sie den anstehenden Roman von Christian Montillon lesen. »Angriff des Lichtfressers« kommt im Verlauf dieser Woche in den Handel.

 Perry Rhodan und seine Gefährten erleben die Begegnung mit einem wirklich unheimlichen Wesen. Streckenweise erinnerte mich der Roman, als ich ihn als Manuskript las, an einen Gruselschmöker: Die Bedrohung ist anfangs kaum wahrnehmbar, dann wird sie stärker. Diese Atmosphäre der Beklemmung schildert der Autor sehr eindrucksvoll, das hat mir sehr gut gefallen!

01 Februar 2021

Saturn in Flammen

Was macht man nicht alles für einen guten Titel? Das dachten sich der Autor und der Redakteur, als sie sich gemeinsam ihre Gedanken darüber machten, welchen Titel man für Band 245 unserer Serie PERRY RHODAN NEO nehmen könnte. Ben Calvin Hary und ich entschieden uns für »Saturn in Flammen« – wenngleich wir beide wissen, dass der Saturn an sich nicht brennen kann und es in diesem Roman auch nicht tut.

Aber der Titel passt zum Roman, und Dirk Schulz legte ein entsprechendes Titelbild vor – das ergab dann alles eine sehr schöne Einheit. »Der Koloss kam aus dem Nichts« ist zudem ein starker Einstieg in einen Roman, in dem viele Personen eine Rolle spielen und die Handlung konsequent auf eine Entwicklung zusteuert.

(Mir hat übrigens der Abschluss sehr gut gefallen. Darin erfahren die Leser noch einmal etwas über eine Figur, von der man schon sehr lange nichts mehr gehört hat. Schön!)