Bei manchen Titeln unserer Romane ist es einfach, sie festzulegen; zumindest relativ : Man weiß schließlich, welche Figuren im Roman auftauchen, und man weiß auch, an welchem Scnauplatz der Roman spielt – da lässt sich leicht etwas arrangieren. Sowohl für den Anfang als auch für das Ende eines Zyklus finde ich das allerdings nie so einfach.
Das merkte ich bei dem Roman, der in der vorigen Woche erschienen ist. »Exodus« von Oliver Fröhlich schließt den »PEGASOS«-Zyklus ab. Noch einmal müssen viele Handlungselemente aufgebaut und zu Ende gebracht werden, noch einmal spitzen sich die Dramen auf der Erde und auf der Kunstwelt namens Wanderer zu. Aber wie packt man das in einen Titel, der spannend sein soll, aber eigentlich nichts verraten darf?
Der Autor selbst kam auf den Titel. »Exodus« fasst zumindest einen Teil des Inhalts sehr gut und sehr klar zusammen. Das Drama im Inhalt wird angerissen, das Titelbild von Dirk Schulz bietet die entsprechende Ergänzung.
Ich finde: Der Titel passt.
Und ich habe mich bei der Lektüre des Manuskripts sehr gut unterhalten – vor allem bei jenen Szenen und Kapiteln, die nicht durch die Struktur des Exposés vorgegeben, sondern vom Autor komplett frei erarbeitet worden sind.

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