28 Oktober 2026

Sandal Tolk und Exota Alpha

Ein Logbuch der Redaktion

Der »Schwarm«-Zyklus gehörte mit zu den ersten Bestandteilen der PERRY RHODAN-Serie, die ich in meiner Jugend kennenlernte. In jenem Sommer 1977 schmökerte ich im »Blues«-Zyklus, dann entdeckte ich die »Meister der Insel«-Geschichten und die »Schwarm«-Romane, alles nur in einzelnen Romanen, zwischen denen sich große Lücken auftaten.

Aber ich war jung und leicht zu begeistern; und so gab es in diesem Zyklus eine Figur, die mich besonders faszinierte. Das war Sandal Tolk, der selbst noch ein Jugendlicher war, aber im Gegensatz zu mir unglaubliche Abenteuer erlebte. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige PERRY RHODAN-Leser war, der sich mit diesem »Helden« identifizieren konnte.

Die Figur war eine, wie sie nur Hans Kneifel erfinden und beschreiben konnte: ein jugendlicher Kämpfer, angesiedelt an der Grenze zwischen Science Fiction und klassischem Abenteuer, aufbrausend und tapfer, manchmal übertrieben in seinen Handlungen und doch wichtig vor allem für den klassischen »Schwarm«-Zyklus, also die Romane mit den Bandnummer 500 bis 569.

Dort taucht Sandal Tolk bekanntlich zum ersten Mal auf. Sein Heimatplanet ist den Invasoren aus dem Schwarm zum Opfer gefallen, es gab zahlreiche Tote; auch seine Familie wurde von den Soldaten des Schwarms ermordet. Sandal Tolk schwört Rache und nimmt den Kampf auf: mit Pfeil und Bogen gegen Lebewesen, die Energiewaffen besitzen – und erstaunlicherweise bleibt Tolk immer siegreich.

In der Folge schließt er Freundschaft mit den Terranern, aber auch mit Atlan, dem erfahrenen Arkoniden, der ihn ein wenig unter seine Fittiche nimmt. Sandal Tolk reist über verschiedene Welten, lernt mehr über kosmische Zusammenhänge, behält aber seinen Hass bei. So ist er beispielsweise mit Pfeil und Bogen in einem Raumschiff unterwegs, wo er gegnerische Soldaten erbittert bekämpft.

Man täte Sandal Tolk und seinem Autor aber unrecht, würde man ihn auf die Rolle des Rächers reduzieren. Hans Kneifel verfolgte zu Beginn der 70er-Jahre anscheinend die Mission, mehr Kultur und andere Aspekte in die PERRY RHODAN-Serie zu bringen.

Auf einmal spielten Musik und Malerei eine Rolle, zitierten die Figuren Schriftsteller oder Künstler, gab es sarkastische oder gar zynische Sprüche und wurden vor allem auch emotionale Verwicklungen angedeutet. Über mehrere Romane hinweg schildert Kneifel – und das war damals weder von den Lesern noch vom Verlag geschätzt oder gewünscht –, wie Sandal Tolk sich in eine attraktive Terranerin verliebt und die beiden später ein Paar werden. Sogar in Heftromanen wandelte sich um diese Zeit die Art und Weise, wie Frauen dargestellt wurden, wenngleich sich der Autor noch nicht von den Klischees »von früher« lösen konnte.

Als ich die Romane in den 80er-Jahren ein zweites Mal las, fand ich sie nicht mehr so toll. Ich war älter geworden, hatte andere Science Fiction kennengelernt und empfand Sandal Tolk und seine Abenteuer auf einmal nicht mehr als zeitgemäß. Schaue ich mir die Geschichten heute an, mit dem Abstand mehrerer Jahrzehnte, kann ich gut nachvollziehen, warum sie mich anfangs faszinierten und später eher irritierten – mit Mitte zwanzig interessierten mich nun mal andere Dinge, und ich hatte einen anderen Blick auf die Realität und die Fiktion.

Hans Kneifel wollte übrigens nicht gleich von Sandal Tolk lassen, auch nicht nach dem Ende des »Schwarm«-Zyklus. Der junge Krieger hatte noch Auftritte im »Altmutanten«-Zyklus, bevor er aus der Heftromanserie verschwand und in den Planetenromanen auftauchte: in einem klassischen Doppelband, der ein typisches Abenteuer jener Zeit erzählt. Den las ich anfangs der 80er-Jahre ebenfalls, und ich erinnere mich daran, dass er mir viel Vergnügen bereitete.

»Kampf um Exota Alpha« wurde im November 1973 mit der Bandnummer 121 veröffentlicht, eineinhalb Jahre, nachdem der »Schwarm«-Zyklus in den Heftromanen zu Ende erzählt worden war. Direkt darauf kam »Der Herr von Exota Alpha« in den Handel – der Planetenroman mit der Bandnummer 122 lag im Dezember 1973 in den Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandlungen aus.

Beide Romane sind im Stil der damaligen Zeit verfasst. Als wir uns die Bände in der PERRY RHODAN-Redaktion anschauten, beschlossen wir, inhaltliche Aspekte, die uns heute veraltet vorkommen, in der klassischen Form zu lassen. Wir wollten bewusst nicht stark in den Text eingreifen. Geändert wurde die Rechtschreibung – diese haben wir aktualisiert. Der klassische Text soll in seiner damaligen Form präsentiert werden. Ich bin sicher, dass das bei manchen Leserinnen und Lesern nostalgische Gefühle auslösen wird …

Beide Romane setzen noch einmal Sandal Tolk in Szene, neben ihm aber auch eine Reihe weiterer Figuren, die im »Schwarm«-Zyklus eigentlich nur in Hans Kneifels Romanen eine Rolle spielten. Edmond Pontonac, der wagemutige Raumfahrer, ist ebenso mit von der Partie wie Joaquin Manuel Cascal, der spöttische Abenteurer, und natürlich Chelifer Argas, die in diesen Romanen bereits Sandal Tolks Frau geworden ist und ihrer eigenen Mission folgt. Bekannte Figuren wie Perry Rhodan und Atlan, Roi Danton und Reginald Bull haben ebenfalls Auftritte.

Die beiden »Exota Alpha«-Romane sind typische Science-Fiction-Abenteuer, wie sie nur Hans Kneifel schreiben konnte. Sie bieten eine Ergänzung zum »Schwarm«-Zyklus, stehen aber komplett für sich allein.

Ich las sie als junger Leser sehr gern, und ich bin mir sicher, dass sie heute einen gewissen Nostalgiefaktor aufweisen werden. Und wer Sandal Tolk noch nicht kannte, sollte zumindest einen Blick wagen: So sah die abenteuerliche Science Fiction der 70er-Jahre aus.

(Das Logbuch wurde im Oktober bereits auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.) 

23 Oktober 2026

Die Runen des Tartaros

In dieser Woche setzt ein Roman von Marie Erikson die Handlung um den unmöglichen Schacht fort, der sich auf der Erde geöffnet hat. Es ist – so viel sei verraten – der erste Teil eines Doppelbands, das Perry Rhodan und seine Begleiterinnen spannend in Szene setzt. Als ich »Die Runen des Tartaros« in Form des Manuskripts zum ersten Mal las, war ich von der Handlung sehr gefesselt, obwohl ich das Exposé bereits kannte.

Die Gegensätze zwischen der archaisch wirkenden Kultur, auf die Rhodan stößt, und der faszinierenden Technik, die über dem Niveau der Menschen zu stehen scheint, werden von der Autorin als großes Geheimnis präsentiert. Sie bleibt stets an der Seite ihrer Figuren, die unterschiedlichen Völkern entstammen, und schafft es so, auch ein interessantes Porträt des Tartaros zu liefern.

(Das Titelbild von Dominic Beyeler finde ich richtig stark, wenngleich es den Schacht nicht maßstabsgetreu darstellt. So etwas akzeptiere ich jederzeit, wenn das Bild an sich stark aussieht - und das tut es.)

22 Oktober 2026

Exposérunde in Rastatt

Es ist sinnvoll, wenn sich – vor allem bei einem so umfangreichen Projekt wie PERRY RHODAN – Autoren und Redaktion zusammensetzen und miteinander über verschiedene Themen diskutieren. Am Dienstag, 20. Oktober 2026, trafen sich deshalb Ben Calvin Hary, unser Chefautor, sowie Christian Montillon mit Madlen Bihr und mir in den Räumen der PERRY RHODAN-Redaktion in Rastatt.

Ein Grund, warum wir das machten, war tatsächlich auch die Pressearbeit. Unter anderem kam ein Journalist des Südwestrundfunks vorbei, um uns zu interviewen. Wir wurden dabei von Leonhard Beyrle unterstützt, der in der Nähe von Rastatt wohnt und in der PERRY RHODAN-FanZentrale aktiv ist – das fand ich sehr nett von ihm.

Unsere eigentliche Arbeit ging so allerdings erst los, nachdem der Journalist das Haus verlassen. hatte. Wir sahen uns noch einmal den Abschluss des »PEGAOS«-Zyklus an und betrachteten die bisherige Arbeit am »Chroniden«-Zyklus. Vor allem aber sprachen wir über die konzeptionellen Ideen für die Romane ab Band 3450 – wenn wir im kommenden Herbst mit einem neuen Handlungsabschnitt beginnen wollen, ist es ja sinnvoll, schon jetzt erste Hinweise zu erarbeiten.

Es liegt nahe, dass ich an dieser Stelle nichts über die Inhalte unserer Besprechung schreiben werde. Wir warfen viele Ideen zusammen, wir diskutierten über redaktionelle Abläufe, und wir blickten auf das eine oder andere Lizenzprodukt.

Wieder einmal war die Besprechung viel zu schnell vorüber – beim nächsten Mal werden wir uns wohl wieder digital treffen ...

(Das Bild wurde von Sophia Roßnagel geschossen. Es zeigt – von links – Christian Montillon, Madlen Bihr, Ben Calvin Hary und Klaus N. Frick.) 

21 Oktober 2026

Berg der Schöpfung

Zu den großen Mythen der klassischen PERRY RHODAN-Serie gehört der Berg der Schöpfung. Ich weiß noch, wie eindrucksvoll ich die Szene damals fand, als ich den betreffenden Roman las. Grob vereinfacht ist das die zentrale Szene: Perry Rhodan könnte Aufschluss über das GESETZ und andere unglaubliche Geheimnisse des Kosmos erhalten, würde dabei aber sein Menschsein verlieren. Er entscheidet sich gegen das Wissen und für die Menschheit.

Das ist lang her – und bei PERRY RHODAN NEO gehen wir das Thema selbstverständlich anders an. Rüdiger Schäfer und Kai Hirdt, die beiden Exposéautoren, rühren aber wirklich an den Mysterien um das GESETZ, das in diesem Serienuniversum allerdings anders gelagert ist. Und natürlich ist das mit dem Berg der Schöpfung auch ein wenig anders ...

Rüdiger Schäfers Roman »Berg der Schöpfung« kommt in dieser Woche in den Handel. Es ist bereits der fünfte Band der laufenden »Entropia«-Staffel. Der Autor setzt Perry Rhodan selbst sowie seine Frau Thora ins Zentrum der Geschichte; sie werden auf einer fremden Welt mit einer uralten Wesenheit konfrontiert – gleichzeitig ringen Menschen um ihr Überlegen. 

Die Mixtur aus persönlichen Schicksalen und kosmischer Spannung hat mir bei der Lektüre des Manuskripts sehr gut gefallen. Der Autor kommt nicht nur mit der Figur der Arkonidin Thora sehr gut klar, sondern er schafft es immer wieder, auch Nebenfiguren einen großen Raum zu geben.  

20 Oktober 2026

Der »Chroniden«-Zyklus beginnt mysteriös

Ein Logbuch der Redaktion


In sechseinhalb Jahrzehnten wurden innerhalb der PERRY RHODAN-Serie mehrere Zyklen begonnen, also neue Handlungsabschnitte des großen Zukunftsepos. Die sogenannten Jubiläumsbände, also Romane, die eine »doppelte Null« in der Bandnummer haben, leiten meist in den Zyklus ein – und meist sorgen sie durch eine effektvolle Geschichte dafür, dass weitere Geschehnisse in Gang gesetzt werden.

»Die Straße nach Andromeda« stellt einen Haluter vor und endet damit, dass Perry Rhodan und seine Gefährten in eine fremde Galaxis geschleudert werden – damit beginnt der legendäre »MdI«-Zyklus. »Sie kamen aus dem Nichts« erzählt, wie der Schwarm die äußeren Regionen der Milchstraße erreicht – der »Schwarm«-Zyklus fängt mit einer Katastrophe an.

Spätere Jubiläumsbände wie »Laire« oder »Die Kaiserin von Therm« erzählten große kosmische Geschichten, sie sind gewissermaßen Ausnahmen. Die meisten Jubiläumsbände erzählen vom Aufbruch der Terraner in eine fremde Umgebung, oder sie zeigen, wie Unbekannte die Erde erreichen, wodurch sich einiges verändert.

Und nun beginnt der »Chroniden«-Zyklus – allerdings auf eine Weise, die wir so noch nie hatten. Auf der Erde öffnet sich ein Schacht, mitten im Indischen Ozean. Dieser Schacht ist so tief, dass es ihn eigentlich nicht geben dürfte. Aber durch sein Auftauchen werden Ereignisse ausgelöst, die für Perry Rhodan und seine Gefährten in einer riskanten Mission gipfeln.

Den ersten Band des neuen Zyklus verfasste Christian Montillon. Sein Roman mit der Bandnummer 3400 trägt den Titel »Der ewige Sturz« und macht klar, wie die Situation auf der Erde ist. Er kommt am 16. Oktober 2026 in den Handel – ein spannender Roman mit viel Action und einer Reihe von Geheimnissen, die wir nicht gleich auflösen werden.

Wie es im Schacht weitergeht, zeigt der Folgeband. Verfasst wurde er von Marie Erikson, und es ist der erste Teil eines Doppelbandes. In »Die Runen des Tartaros« schildert die Autorin die Expedition, an der sich Rhodan und seine Gefährten eher unfreiwillig beteiligen. Sie stellt diverse Aliens vor und macht klar, welche Konflikte im Schacht herrschen.

Ihr Roman mit der Bandnummer 3401 wird zum 23. Oktober 2026 veröffentlicht. Ich fand ihn richtig spannend: eine mitreißende Abenteuergeschichte, in der sich Rhodan und seine Gefährten in besonderer Weise bewähren müssen.

Bereits eine Woche später erscheint die Fortsetzung: »Sturm der Zaliden« spielt ebenfalls in den Tiefen des mysteriösen Schachts. Perry Rhodan und seine Gefährten bekommen weitere Informationen, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, um ihr Leben zu kämpfen. Um einen gefangenen Menschen zu befreien, verbündet sich Rhodan sogar mit Lebewesen, die ihm nicht unbedingt sympathisch sind.

Mir gefiel bei diesem Roman, der mit der Bandnummer 3402 ab dem 30. Oktober 2026 erhältlich sein wird, wie geschickt es Marie Erikson schafft, die unterschiedlichen Charaktere glaubhaft darzustellen. Nicht Perry Rhodan allein ist der »Held« ihres Doppelbandes, es sind vielmehr seine Gefährten, die über sich hinauswachsen müssen.

Danach übernimmt Ben Calvin Hary. Unser Chefautor stellt die »Rebellen des Tartaros« vor – so zumindest lautet der Titel seines Romans. Die Umgebung, durch die sich seine Figuren bewegen, ist häufig düster und vor allem gefährlich. Nur langsam erhalten die »Helden« seines Romans die entscheidenden Informationen, die klarmachen, welchen Sinn der Schacht hat – oder einmal gehabt hat.

Band 3403 wird am 6. November 2026 publiziert. Es ist übrigens der erste Teil eines Doppelbandes. Wie es aber im folgenden Band weitergeht, den ebenfalls Ben Calvin Hary verfasst hat, erzähle ich im nächsten oder übernächsten Logbuch – versprochen!

Mit den ersten vier Bänden des neuen Zyklus haben wir einen dynamischen Einstieg, wie ich finde. Die kosmischen Geheimnisse werden am Rand erwähnt, sie bilden nicht das Zentrum der Handlung. Es wird immerhin klar, dass es Zusammenhänge zwischen dem Schacht und der Menschheit gibt. Aber bis sie mehr erfahren, müssen die Menschen den Schacht gründlicher erforschen …

(Dieses Logbuch der Redaktion wurde Anfang Oktober auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Redaktion veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.)

19 Oktober 2026

Der ewige Sturz

Jemand fragte mich dieser Tage, ob es nicht irgendwann langweilig werde, immer wieder neue Romane zu veröffentlichen. Ich war wegen dieser Frage zuerst verblüfft, schüttelte dann aber den Kopf: Da jeder Roman anders sei, so meinte ich, sei der Job nie langweilig. Vor allem die Jubiläumsbände unterschieden sich doch sehr.

Schaue ich mir den aktuellen Jubiläumsband an, kann ich meiner eigenen Aussage nur zustimmen. »Der ewige Sturz« von Christian Montillon ist bereits am Wochenende erschienen, mit ihm eröffnen wir den »Chroniden«-Zyklus. Und wir machen dabei etwas, das sonst sehr unüblich ist.

Ein Zyklus in unserer Serie beginnt entweder damit, dass ein Besucher auf der Erde landet und damit außergewöhnliche Ereignisse auslöse – oder dass Terraner unterwegs im All sind und dort auf neue Gegebenheiten treffen. (Ausnahmen bestätigen die Regel, ich weiß; dabei muss ich nur an »Aphilie« denken.)

Diesmal geht’s nicht in die Ferne, sondern in die Tiefe: Der unendlich wirkende Schacht, der sich auf einmal im Indischen Ozean auftut, erweist sich als ein Gebilde, das sich mancher Logik entzieht. Was dann genau geschieht, will ich an dieser Stelle nicht erzählen – das steht ja im Roman –, aber ich fand diesen anderen Ansatz sowohl spannend als auch interessant erzählt.

Mit Christian Montillons Roman setzen wir zu einem neuen Sprung über fünfzig Bände hinweg an. Der Zyklus gehört zum »Elysion«-Komplex, das ist klar, bietet aber eigene Schwerpunkte und steht für sich. Ich bin gespannt, wie das alles bei den Leserinnen und Lesern ankommen wird.

(Dieses Empfinden habe ich allerdings immer. Langweilig wird das allerdings auch nie.)

16 Oktober 2026

Interview mit dem Raketenheftleser

Seit einiger Zeit betreibt Jose Moser den Videoblog – meinetwegen auch Video-Podcast – mit dem schönen Titel »Raketenheftleser«. In diesem stellt er allerlei Autorinnen und Autoren vor, mit denen er teilweise sehr ausführliche Interviews führt.

Vor einigen Tagen war ich bei ihm zu Gast. Eigentlich hatten wir geplant, nur etwa eine halbe Stunde lang zu plaudern, aber dann wurde es doch eine volle Stunde. Josef Moser fragte mich allerlei Dinge, und ich beantwortete sie vom Büro aus.

Wenn man ins Plaudern gerät, werden manche Antworten halt länger als geplant. Ich erzählte von meiner Arbeit und vom kommenden PERRY RHODAN-Zyklus, verwies aber auch mal auf die Anfänge meiner Tätigkeit und darauf, dass sich bei kreativen Leuten immer wieder die Richtungen ändern können: Es geschah nicht nur einmal, dass ein Handlungsablauf geändert wurde, weil andere Ideen aufkamen oder sich die Autorinnen und Autoren lieber mit anderen Themen beschäftigten …

Ich mochte das Interview sehr. Und ich wünsche ihm möglichst viele Leute, die es anschauen und sich mit Kommentaren daran beteiligen.