17 Juli 2018

PERRY RHODAN in der Hansestadt

Mit den Kolleginnen Katrin Weil und Philine-Marie Rühmann vom Marketing reiste ich heute nach Hamburg. Verlieren wir keine unnötigen Worte über die Probleme mit der Bahn – das kann nun mal passieren –, kommen wir kurz zu den Inhalten unserer Reise.

Wir absolvierten zwei Termine im Hauptgebäude der Bauer Media Group. Beides Mal ging es um PERRY RHODAN-Band 3000; dazu wollen wir mithilfe der Kolleginnen und Kollegen im Konzern die eine oder andere Aktion starten. (Dazu verrate ich erst mehr, wenn alles »eingetütet« worden ist, wie man das heutzutage nennt.)

Ich hatte noch einen Termin mit den Kollegen des Büros, das für uns die Korrekturarbeiten erledigt. Kaffee trinken auf einem winzigen Balkon über einem Fleet der Speicherstadt – das hat was.

Danach kurz am Jungfernstieg vorbei – siehe Foto –, ein eher durchschnittliches italienisches Essen und ein gemütliches Ausklingen des Abends im »Dock 3«. Bisher ist die Reise sinnvoll und bereichernd. Schauen wir mal, wie der Mittwoch wird.

16 Juli 2018

PERRY RHODAN auf chinesisch

Zu den großen Rätseln meines Berufes gehört, dass ich nicht genau weiß, wann unsere Serie wo veröffentlicht worden ist. Das hat einen einfachen Grund: Offenbar gab es immer wieder illegale Publikationen oder zumindest Veröffentlichungen, die – um es vorsichtig zu sagen – so abgewickelt wurden, dass sie bei uns im Verlag nicht vernünftig verzeichnet sind.

So tauchen jetzt Abbildungen chinesischer Ausgaben auf, die ich noch nie zu Gesicht bekommen habe. Ich finde die Covergestaltung interessant, habe diese Bände nicht in unserem Archiv und kann mir nur vorstellen, dass sie eben nicht hundertprozentig offiziell waren – um es vorsichtig zu sagen …

15 Juli 2018

Ein Con-Buch zu Trudering

Wie ich von allen Seiten gehört habe, war der diesjährige GarchingCon ein echter Erfolg. Die elfte Auflage der erfolgreichen Con-Reihe fand in Trudering statt, gewissermaßen im Exil, was aber weder dem Programm noch der Laune der Gäste schadete. Es gab ein Buch zum Con, das Ekkehardt Brux zusammengestellt hatte – das 168 Seiten starke Buch habe ich an diesem Wochenende zu Ende gelesen.

Es sieht richtig gut aus, und der Inhalt kann sich auch sehen lassen. Es gibt Beiträge, bei denen ich nicht verstehe, was sie in diesem Buch zu suchen haben – etwa über »Die rätselhafte Hauptstadt der Shu« oder irgendwelche Astroarchäologie –, dafür gibt es umso mehr, deren Lektüre sich lohnt. Viele Artikel und Kurzgeschichten zu unterschiedlichsten Themen sind enthalten.

Unter der Überschrift »Der Job ist super. Aber auch anstrengend.« äußert sich beispielsweise Christian Montillon zu seiner Aufgabe als Exposéautor. Auch der Autor Michael Marcus Thurner wird interviewt und erzählt von seiner Arbeit. Schön sind die kurzen »Wusstest du schon?«-Einblendungen, in denen viel Hintergrundwissen zu PERRY RHODAN vermittelt wird.

Die 168 Seiten kann ich nicht komplett würdigen. Ich kann nur sagen, dass die Gesamtwirkung absolut positiv ist. Man erfährt mehr über die Serie und ihre Macher, aber auch über die Fan-Szene und deren Persönlichkeiten. Sehr schön!

Übrigens kann man das Buch nach wie vor bestellen; ich finde, es lohnt sich auch für Leute wie mich, die den Con nicht besucht haben. Es sieht aus wie ein professionell gestaltetes Taschenbuch, kostet neun Euro plus Versandkosten und kann direkt im Shop des GarchingCons bestellt werden.

14 Juli 2018

Ein zweiter Con in Brühl

Was ich sehr gut finde: Es wird einen zweiten BrühlCon geben. Dieser wird am 15. September 2018 starten – in der beschaulichen Stadt Brühl.

Fairerweise muss ich einräumen, dass er sicher nicht sehr groß ausfallen wird. Das wird aber die Aktivisten sicher nicht davon abhalten, einen schönen fannischen Tag zu verbringen, sich über Science Fiction im Allgemeinen, PERRY RHODAN im Besonderen sowie Gott und die Welt zu unterhalten.

Zwei Autoren sind zu Gast – die lassen sich bestimmt mehr oder weniger gern mit Fragen löchern. Erste Informationen verrät Volker Hoff in seinem Blog »Zeitreisender«. Ich wünsche schon jetzt viel Spaß!

13 Juli 2018

Grausame Götter

Mal wieder tausend Bände in die Vergangenheit geblickt ...  »Den Roman muss ich selbst schreiben«, sagte Ernst Vlcek, als es darum ging, den PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 1969 zu verfassen. Veröffentlicht wurde er am 18. Mai 1999 unter dem Titel »Grausame Götter« – der Autor schrieb sich das Exposé für diesen außergewöhnlichen Band unserer Serie selbst.

Vor allem wurde Ernst Vlcek die religiösen Hintergründe für das Volk der Tazolen präsentieren. Er hatte dieses Volk in mehreren Exposés und Datenblättern entwickelt, und er hatte von Anfang an eine religiöse Komponente eingefügt. Der Autor wollte damit eine Verbindung aus Science Fiction und Religion herstellen – ein Volk, das aufgrund seiner Überzeugung damit anfängt, bis in eine ferne Galaxis vorzustoßen.

Ich fand die Algiotischen Wanderer faszinierend, auch in der Konfrontation mit den Gharrern und anderen Völkern. Dem Autor machte es sichtlich Freude, die Hintergründe für diese Wesen auszuarbeiten und ihre Entwicklung zu schildern. Und ich denke, man merkt das dem Roman auch heute noch an.

12 Juli 2018

Das schreiende Schiff in Tschechien

Mit einem spannenden Roman haben es in diesem Sommer unsere tschechischen Leser zu tun: Mit »Křičící loď« erschien der Band 2350 unserer Serie in einer tschechischen Übersetzung. Ob »Das schreiende Schiff«, der Roman von Uwe Anton, gut übersezt worden ist oder nicht, kann ich leider nicht nachprüfen.

Ich fand ihn im Original spannend und kann nur hoffen, dass er für die Leser im Nachbarland auch so wirken wird. Das Titelbild zeigt einen ernst blickenden Perry Rhodan, der im Kampf gegen die Terminale Kolonne TRAITOR offenbar auf jede Hilfe und jeden möglichen Partner angewiesen ist ... das verspricht hoffentlich auch den Lesern in Prag und anderen Städten eine packende Lektüre.

11 Juli 2018

Krisenzone Apas

Dass PERRY RHODAN NEO eine Art Parallelwelt zu PERRY RHODAN ist, habe ich schon oft ausgesagt: Wir nehmen Elemente der klassischen Serie, strukturieren sie anders, ergänzen sie durch neue Elemente und schreiben so ein Science-Fiction-Universum, das seit 2011 viele Leser begeistern konnte. Zu den Außerirdischen, die aus der klassischen Serie übernommen worden sind, zählen die Blues, deren Kultur in verschiedene Sternenreiche zerfallen ist.

Kai Hirdt schildert in »Krisenzone Apas« die Heimatwelt der Apasos, die ziemlich überbevölkert ist. Der Autor zeigt die verschiedenen Facetten dieser Welt, und dieser Blick in die fremde Kultur hat mir sehr gut gefallen. Dass Perry Rhodan und seine Gefährten mit manchen Apasos ihre Probleme haben, kann kaum überraschen – der Autor erzählt das alles mit viel Überzeugungskraft.

(Was mir übrigens besonders gut als Detail gefallen hat, ist ein Überwachungssystem der Apasos. An dieser Stelle hat der Autor etwas aus »unserer« Welt genommen und in einen Science-Fiction-Zusammenhang überführt. Sehr hübsch!)