PERRY RHODAN-Redaktion
Diskretes und indiskretes aus der größten Science-Fiction-Serie der Welt
09 April 2026
Die Triade
Gucky spielt dabei eine Hauptrolle – der Mausbiber ist eine der beliebtesten Serienfiguren, und die Autorinnen und Autoren stellen ihn immer wieder gern für große Aufgaben. In diesem Roman kämpft Gucky mit sich und der Vergangenheit.
Wie das alles mit PEGASOS und den weiteren Entwicklungen im Sonnensystem sowie in der gesamten Milchstraße zusammenhängt? Das erzählen die künftigen Romane. Michelle Stern setzt in dieser Woche einen wichtigen Akzent, was die Vergangenheit angeht …
08 April 2026
Jenseits des Schleiers
Der Roman, der in dieser Woche in den Handel kommt, wird von einem Titelbild von Dirk Schulz geziert, das Thora ebenfalls in Szene setzt. Die Darstellung zeigt Action und Spannung, auch wenn ich als Leser nicht weiß, in welches Problem Thora hier offensichtlich verwickelt ist.
Das erzählt dann eh der Roman. Kai Hirdt verfasste »Jenseits des Schleiers«, den Auftakt der neuen Handlungsstaffel. Die »Artefakte«-Staffel hat mit Arkoniden und Terranern zu tun, aber auch mit Aliens, die unsere Hauptfiguren nicht »auf dem Zettel« haben.
Der Autor stürzt seine Figuren in ein packendes Abenteuer voll abwechslungsreicher Szenerien und bereitet so die Themen für die gesamte Staffel vor. »Jenseits des Schleiers« präsentiert die wichtigen Figuren und Schauplätze der Staffel.
Damit bietet Kai Hirdt einen perfekten Einstieg in die Welt von PERRY RHODAN NEO – für Neuleser, ehemalige Leser oder einfach lesende Menschen, die auf diese spannende Science-Fiction-Serie neugierig sind.
07 April 2026
Warum dieser Zyklustitel?
Und bei manchen Zyklen spiegelt der Titel nur einen Aspekt der gesamten Handlung wider. Mein liebstes Beispiel ist der von mir so geschätzte »Aphilie«-Zyklus. Die Menschheit ohne Liebe bildet den Ausgangspunkt des Zyklus, ein großer Teil der Handlung beschäftigt sich aber mit der Reise der SOL und der Situation in der Milchstraße.
Und derzeit? Unser aktueller Handlungsabschnitt hat von uns den Titel »PEGASOS«-Zyklus erhalten. Es gab schon Leser, die mich gefragt haben, ob das denn überhaupt so sinnvoll sei.
Ich finde: Ja, das ist es. Zentrales Element des Zyklus ist PEGASOS – um diese Station dreht sich die Entstehung des Elysion, entwickeln sich die Aktionen der Shinobi. Die Handlung auf der Erde, die Konflikte bei den Topsidern und die mysteriösen Legaten – das alles hängt mit PEGASOS zusammen.
Was derzeit nicht ganz reinpasst, ist die Handlung m Reginald Bull und die Besatzung des PHOENIX. Wenn man aber betrachtet, dass der PHOENIX der Prototyp einer Klasse von Raumschiffen ist, die demnächst im Auftrag des Elysion die Leerräume zwischen der Galaxien überwinden werden, passt das auch gut zum Zyklustitel.
Ich kann also den Zyklustitel gut verteidigen. Finde zumindest ich.
02 April 2026
ATLAN in Leipzig
Als wir im März 2007 mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse auf uns aufmerksam machten, hatten wir verschiedene Schwerpunkte: Wir präsentierten die neuen ATLAN-Taschenbücher, die bei Fantasy Productions veröffentlicht wurden, und wir hatten unter anderem eine neue ATLAN-Miniserie dabei. Unsere PERRY RHODAN-Bücher zeigten wir ebenfalls, aber in diesen Tagen stellten wir ATLAN nach vorne.
Und weil Arndt Drechsler sowohl bei den Taschenbüchern als auch bei den Heftromanen mit hervorragenden Titelbildern glänzten, luden wir den Illustrator – er wohnte damals noch in Regensburg – nach Leipzig ein. Das war eine richtig gute Idee: Arndt glänzte mit einer unglaublichen Geduld, was die Wünsche der Leute anging, die eine Widmung von ihm wollten, malte Bilder und unterschrieb Romane.
Das Bild zeigt ihn während einer Signierstunde. Er passte wunderbar zu unserem Team, und wir hatten – neben all der Arbeit in diesen Tagen – auch immer sehr viel Spaß.
01 April 2026
Dienstfahrt zum Exposé
Der heutige Tag steht wieder einmal im Zeichen einer Dienstreise: Ich fahre über die Rheinbrücke in die Pfalz, wo ich mich mit Christian Montillon und Ben Calvin Hary treffen werde. Bei dieser Besprechung geht es um Band 3400 sowie einige weitere Themen.
Unter anderem wollen wir die Autorenkonferenz vorbereiten, die noch in diesem Monat stattfinden wird. Und selbstverständlich diskutieren wir über die Exposés und Inhalte für kommenden Zyklus: Der Chefautor hat viele Ideen und Konzepte entwickelt, die teilweise noch zu besprechen sind.
Nach all den Jahren sind solche Termine immer noch diejenigen, die ich am meisten mag. Es geht um Inhalte und Geschichten, nicht um Zahlen.
31 März 2026
Marc A. Herren und das »halbe Hundert«
Ein (leicht verspätetes) Logbuch der Redaktion
Einen besonderen Geburtstag feiert Marc A. Herren an diesem Samstag: Er wurde am 21. März 1976 geboren, begeht heute also seinen fünfzigsten Geburtstag. Die PERRY RHODAN-Redaktion gratuliert ihm zu diesem Anlass sehr herzlich – wir würden uns freuen, von ihm bald mal wieder einen Gastroman zu lesen.
Mit unserer Serie ist Marc schließlich schon lange verbunden. Seine ersten Romane las er als Jugendlicher; nach eigenem Bekunden fing er – wie ich auch – mit 13 Jahren an, sich durch die PERRY RHODAN-Serie zu schmökern. Neben seinem beruflichen Werdegang und allerlei privaten Reisen hielt er immer den Kontakt zum Perryversum, veröffentlichte erste Kurzgeschichten, schrieb an einer Fan-Romanserie mit und war bald ein junger Autor mit großem Potenzial.
Er schrieb ab 2008 für PERRY RHODAN-Action, dann auch für die ATLAN-Taschenbücher. Seit 2010 gehörte er zum PERRY RHODAN-Team und faszinierte mit spannenden Romanen, die gute Figuren und kosmisches Flair aufwiesen. (Wer das alles genau wissen möchte, findet in der Perrypedia einen aufschlussreichen Beitrag über ihn.)
Meine enge Zusammenarbeit mit Marc begann im Vorfeld des WeltCons 2011. Er hatte Zeit, und wir stellten ihn als Projektleiter für die Veranstaltung ein. Das reichte ihm anscheinend nicht; Marc brachte in diese Zeit zahlreiche Ideen für die Redaktions- und Marketing-Arbeit ein. Ich erinnere mich an zahlreiche Gespräche im Büro, bei Autofahrten oder abends in der Kneipe. Er wohnte zeitweise in Karlsruhe, und so liefen wir uns gelegentlich über den Weg.
Längst ist sein Weg ein anderer geworden. Marc A. Herren hat eine Familie, er übt einen Beruf aus, er ist als Zauberkünstler aktiv und steht als solcher auf der Bühne. Für PERRY RHODAN blieb immer weniger Zeit, weshalb er sich aus dem Autorenteam zurückzog.
Für mich gehört er nach wie vor dazu, wenngleich er nicht zum aktiven Kern zählt. Seine Gastromane kamen gut an, die Leserinnen und Leser würden sich – wie die Redaktion auch – über weitere Beiträge freuen. Schauen wir mal, wie sich dieser Wunsch mit der Familie und der täglichen Arbeit verbinden lässt!
Als ich hörte, dass Marc heute seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, war ich kurz verwundert. In meiner Wahrnehmung war und ist er immer noch der junge Autor mit dem schelmischen Lachen und den vielen Ideen, der immer einen guten Spruch auf Lager hat und mit dem man auch ausgiebig diskutieren kann. Aber klar – die Zeit rennt.
Marc A. Herren nimmt bei PERRY RHODAN dank seiner langjährigen Mitarbeit eine wichtige Position ein, die weit über einzelne Romane hinausgeht. Das merkt man, wenn er auf Fans trifft – da spürt man sofort das gemeinsame Band zwischen Autor und Leserschaft.
Am heutigen Tag geht’s um seinen besonderen Geburtstag, den er wohl im Kreis der Familie begehen wird. In Gedanken ist seine PERRY RHODAN-Familie ebenfalls dabei, zumindest stelle ich mir das so vor.
Lieber Marc: Feier schön, genieße den Tag, lass dich feiern! Das PERRY RHODAN-Team denkt an dich!
(Dieses Logbuch bezieht sich auf den Samstag, 21. März 2026, und wird wegen der Buchmesse erst heute an dieser Stelle veröffentlicht; aus dokumentarischen Gründen.)
30 März 2026
Familienbande
Es geht, soviel sei angedeutet, nicht nur um Gucky und seine Geschichte, sondern auch um die Vergangenheit eines ganzen Volkes und seine Geschichte. Robert Corvus schildert eine Entwicklung über lange Zeit hinweg und zeigt, welche Verbindungen es vom Sternwürfel in die Milchstraße gibt.
Der Roman belegt übrigens auch, dass wir im Prinzip schon in der Mitte des laufenden »PEGASOS«-Zyklus sind. Viele Zusammenhänge sind mittlerweile klar geworden, unsere Helden wissen mehr über gewisse Ereignisse und wissen sie einzuschätzen. Leider wissen die Menschen an Bord des PHOENIX nicht das gleiche wie die Bewohner der Menschheitsgalaxis – aber dafür wird es sicher bald eine Lösung geben …





