21 Januar 2020

Abstieg in die Zeit

Es geht auf das Ende einer Handlungsstaffel zu, es kommen zwei Romane der Exposéautoren, und die Handlung entwickelt sich zu einer »kosmischen Ebene« hin: So lässt sich der Hintergrund des anstehenden Romans bei PERRY RHODAN NEO zusammenfassen. Rainer Schorm schrieb »Abstieg in die Zeit«, der Roman trägt die Bandnummer 218 und wird diese Woche publiziert.

Mit Perry Rhodan geht es in diesem Roman zu Ende. Alle erwarten, dass der Terraner bald sterben wird, auch wenn sich die Ärzte verzweifelt bemühen, ihm zu helfen. Doch dann kommt es zu seltsamen Ereignissen, die mit Rhodan einerseits und größeren Zusammenhängen andererseits in Verbindung stehen, und … na ja, das kann ich jetzt kaum verraten.

Wer sich mit dem Neoversum auskennt, wird sich auf jeden Fall auf das Wiedersehen mit einer Figur freuen können, von der die Leser und der Redakteur schon lange nichts mehr gehört haben. Das wiederum dürfte zur einen oder anderen Spekulation anregen …

20 Januar 2020

Wir treffen auf die Zerozone

Ein Logbuch der Redaktion

Vier ungewöhnliche Romane warten auf die Leserinnen und Leser der PERRY RHODAN-Serie. Darüber haben wir schon gelegentlich informiert – heute will ich ein wenig ins Detail gehen.

Wir haben die vier Bände unter dem Oberbegriff »Zerozone« zusammengefasst, auch wenn der Begriff vielleicht nicht ganz hundertprozentig korrekt ist. Sie spielen nämlich nicht in der Zerozone, sondern streng genommen dahinter.

Verwirrt?

Das macht nichts. Wir klären das in der Handlung der vier Romane ohnehin auf. Und mein Logbuch soll nur einen kleinen Einblick in das kommende Geschehen geben. Darüber hinaus möchte ich auf eine weitere Besonderheit aufmerksam machen.

Seit der »Mythos«-Zyklus mit dem starken Band 3000 angelaufen ist, gibt es eine Frage, die sich durch alle Romane zieht: Wo ist eigentlich die Erde? Um es genauer zu sagen: Wohin sind Mond und Erde verschwunden? In der Milchstraße und auf den vielen besiedelten Menschen dieser Sterneninsel ist die Erde ebenso zu einem Mythos geworden wie Perry Rhodan selbst, und viele Menschen wollen schon gar nicht mehr an diesen Mythos glauben.

(Um einen Vergleich zu ziehen: Gehen wir knapp über 400 Jahre in unsere Vergangenheit zurück, landen wir in der Zeit der Religionskriege und der frühen Kolonisation. Viele Ereignisse von damals sind längst zu lokalen Mythen geworden, die sich in manchen Gegenden etwa in Europa zu folkloristischen Ereignissen entwickelt haben: Erinnerungen an längst vergangene Kriege oder der Pest.)

Perry Rhodan und seine Gefährten haben seither als wichtigstes Ziel, eine Spur zur Erde zu finden. Im Jahr 2046 Neuer Galaktischer Zeitrechnung – es entspräche dem Jahr 5633 nach Christus – gibt es endlich diese Spur. Sie entdecken die Zerozone, sie erkennen, was sich dahinter verbirgt, und in der Folge hoffen sie, dort auch die Menschheit anzutreffen. Ohne zu viel verraten zu wollen: Das gelingt den Raumfahrern um Rhodan in Band 3050 – und danach ist der Kosmos der PERRY RHODAN-Serie tatsächlich nicht mehr derselbe.

Die Grundideen für diesen Wendepunkt des laufenden Zyklus legten Christian Montillon und Wim Vandemaan schon sehr früh bei den ersten Besprechungen fest. Schließlich sollte die Erde nicht einfach verschwunden sein, sondern es musste einen Grund dafür geben. Den müssen die Hauptfiguren der folgenden »Zerozone«-Romane erst einmal herausfinden.

Geschrieben wurden die Romane übrigens allesamt von einem Autor: Christian Montillon geriet bei dem Vierteiler nicht nur einmal an seine Grenzen, auch terminlich wurde mit sehr heißer Nadel gestrickt. Aber das Ziel, eine einheitliche Handlung herzustellen, die über vier Romane hinweg konsequent entwickelt wird, konnte der Autor damit erzielen.

Der erste Roman des Vierteilers trägt die Bandnummer 3050 und den schlichten Titel »Solsystem«. Er kommt am 31. Januar 2020 in den Handel und erzählt von den Begegnungen zwischen den Menschen um Perry Rhodan und den Menschen auf der Erde. Dabei werden wesentliche Informationen zur neuen Situation vermittelt.

Im Folgeband – die Nummer 3051 mit dem Titel »Luna« – geht es um den Erdmond. Wie Perry Rhodan und seine Begleiter erfahren, hat sich auf Luna längst neues Leben entwickelt. Wobei nicht sicher ist, ob das, was auf dem Mond geschaffen worden ist, wirklich als »echtes Leben« betrachtet werden kann … Die Leser erfahren mehr, wenn der Roman am 7. Februar 2020 veröffentlicht wird.

In »Terra«, so der Titel des Romans 3052, spielt die Handlung nicht nur auf der Erde, sondern sie beleuchtet vor allem einen speziellen Bereich: Christian Montillon erzählt, wie sich Neu-Atlantis entwickelt hat, wer in dieser Metropole als Bürgermeister wirkt und wie das alles zusammenhängt. Dieser Roman liegt ab dem 14. Februar 2020 im Handel aus.

Den Abschluss des Vierteilers bildet Band 3053 mit dem Titel »Mars«, den es ab dem 21. Februar 2020 gibt. Ein Ultimatum von Außerirdischen steht im Zentrum, der von Menschen besiedelte Mars – oder wie auch immer die Welt genannt werden müsste – ist ein wichtiges Thema …

Danach wechselt die Handlung wieder auf einen anderen Schauplatz. Das aber ist nicht Inhalt dieses Logbuches. Die vier Bände des »Zerozone«-Vierteilers dürften nicht nur die PERRY RHODAN-Stammleser packen, sondern auch Neu- und Exlesern einen schönen Einblick in die aktuelle Serienhandlung geben. Ich bin schon jetzt auf die Reaktionen gespannt …

18 Januar 2020

Von 3050 nach 3100

Es ist für mich als Redakteur manchmal schon seltsam: Während die Leser den Band 3050 unserer Serie noch nicht kennen, beschäftige ich mich gedanklich ab und zu mit Band 3100. Dieser kommt zu Beginn des Jahres 2021 in den Handel, also ein Jahr in der Zukunft – das ist nicht mehr so viel Zeit, wenngleich es sich so anhören mag.

Um die Ideen der Autorinnen und Autoren mache ich mir keine Gedanken. Ich muss mir aber schon jetzt einige Gedanken über das Drumherum machen, damit wir das vernünftig planen können: Wer schreibt diesen Roman, was machen wir auf die Mittelseiten, wie gestalten wir das Titelbild, und welche Marketing-Aktivitäten werden wir dafür entfalten?

An einem ersten Ideen- und Arbeitspapier sitze ich in diesen Stunden – als Vorbereitung für eine Besprechung im Verlag sowie für eine Besprechung mit den Exposéatutoren. So ein Jahr ist schließlich schneller vorüber als man denkt ...

17 Januar 2020

Neues von der STELLARIS

Ich mag die Kurzgeschichtenreihe STELLARIS, von der alle paar Wochen oder Monate eine neue Folge auf den Innenseiten unserer PERRY RHODAN-Romane veröffentlicht wird. Die Geschichten werden von unterschiedlichen Autoren – und nur sehr wenigen Autorinnen – erzählt, sie sind in sich abgeschlossen und spielen stets im Perryversum.

Aktuell beschäftige ich mich mit zwei Geschichten. Die einen mache ich heute »satzfertig«, sprich, sie geht am Montag in die Produktion. Der Autor hat schon mehrere Beiträge für die STELLARIS-Reihe geliefert, in seiner Geschichte geht es um ein ungewöhnliches Fremdwesen und seine Probleme.

Der andere Kollege hat vor gut zehn Jahren seinen letzten Beitrag für die STELLARIS-Reihe geschrieben, seine Geschichte las ich erst heute morgen. Auch bei ihm geht es um einen Außerirdischen an Bord der STELLARIS, vor allem aber um einen Konflikt, der sich erst am Ende auflöst.

Kurzgeschichten mag ich sowieso, und ich las schon früher gern Kurzgeschichten, die im PERRY RHODAN-Universum angesiedelt sind. Wenn wir mit der STELLARIS-Reihe die Tradition der »kurzen« Texte erhalten können, finde ich das sehr schön!

16 Januar 2020

Ein Prospekt für die PERRY RHODAN-Single

»Die Zeit ist gekommen …« So titelte das vier Seiten umfassende Faltblatt, mit dem die »offizielle Single zum 35-jährigen Jubiläum« beworben wurde. Präsentiert wurde die Single »ad astra perry« des Universal Star Projects sowie auch schon das »Tribute-Album« zur PERRY RHODAN-Serie.

Eckhard Schwettmann hatte im Sommer 1996 mit Volldampf die Arbeit in der Marketing-Abteilung aufgenommen. Dazu zählte von Anfang an der Versuch, in der Musik-Szene für Bewegung zu sorgen. Er wollte mehrere Tonträger mit PERRY RHODAN-Musik veröffentlichen und damit junge Leute für die Serie begeistern.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern kamen die ersten Tonträger im Spätsommer 1996 heraus und wurden entsprechend beworben. Das Faltblatt war nur ein Teil davon …

15 Januar 2020

In der Zerozone

Für den anstehenden Roman von Susan Schwartz hat Dirk Schulz ein faszinierendes Titelbild geschaffen, das mir sehr gut gefällt. Auf den ersten Blick dürften die Leser nicht so richtig erkennen, was die vielen Fäden eigentlich bedeuten – aber sie sind handlungsrelevant und illustrieren den Roman in gelungener Weise.

Der Roman trägt die Bandnummer 3049 und den Titel »in der Zerozone«. Damit schließen wir die erste Hälfte des »Mythos«-Zyklus ab, mit den folgenden Bänden kommt ein Wendepunkt im laufenden Zyklus auf die Leser zu. Die Autorin musste mit ihrem Roman also einerseits einen Handlungsblock beenden und gleichzeitig auf einen anderen Block neugierig machen; keine einfache Aufgabe, finde ich.

14 Januar 2020

Die »Rheinpfalz« berichtete

Zu den großen Tageszeitungen im süddeutschen Raum zählt die »Rheinpfalz«. Sie erscheint im südlichen Rheinland-Pfalz, wo sie mit vielen Lokalausgaben publiziert wird. Wenn man bedenkt, dass der Pabel-Moewig Verlag in Rastatt sitzt, muss man sich die »Rheinpfalz« als die führende Tageszeitung auf der anderen Seite des Rheins vorstellen.

In der heutigen Ausgabe wurde die PERRY RHODAN-Serie vorgestellt. Der Journalist, der mit uns ein langes Gespräch führte, setzte auf die Personalie des Redakteurs und schrieb seinen Artikel ein wenig aus meiner Perspektive – das ist natürlich sehr schmeichelhaft für den Redakteur. Trotzdem freuten wir uns in der Redaktion sehr über den Bericht.

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