03 September 2026

Action-Spiele in den frühen 80er-Jahren

Man muss ehrlich sein: In den frühesten Computerspielen, die in den 80er-Jahren veröffentlicht wurden, ging es vor allem ums »Ballern«. Man schoss auf Raumschiffe oder Asteroiden, lieferte sich bei »Ballerburg« allerlei Duelle und war froh, überhaupt am Computer spielen zu können. Es kann also nicht verwundern, dass auch die Marke PERRY RHODAN für Computerspiele eingesetzt wurde.

In den Heftromanen des Pabel-Moewig-Verlags erschienen beispielsweise im Jahr 1984 – hier ist eine Anzeige aus MYTHOR zu sehen – Anzeigen unter dem reißerischen Titel »Wahnsinn: Perry Rhodan's Video-Spiele!« Der Text inklusive des falschen Apostrophs richtete sich offensichtlich an Jugendliche männlichen Geschlechts.

Zum Angebot gehörten die Spiele »Cosmic Town«, »Laser Base« und »Fire Birds«. Beschreibungen, Titelbilder und Titel machten klar: Mit dem Inhalt der PERRY RHODAN-Serie, die damals eher »friedensbewegt« war, hatte das alles nichts zu tun.

Wie sich die Spiele damals verkauften und welche Resonanz sie bei den Leserinnen und Lesern hatten, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Im Verlagsarchiv gibt es dazu keinerlei Unterlagen.

02 September 2026

Malora erwacht

In dieser Woche kommt der zweite Teil eines Doppelbandes in den Handel, den Michelle Stern verfasst hat: »Malora erwacht« erzählt von den aktuellen Ereignissen in der fernen Galaxis Malora, an denen unter anderem die Besatzung des kleinen Raumschiffs PHOENIX beteiligt ist. Es geht um die Trassenmacher, deren ungeheure Gefahr erneut zu erwachen droht ...

Das Titelbild von Dirk Schulz finde ich übrigens stark, auch wenn es nicht ganz dem Inhalt entspricht. Es kann in Malora praktisch keine Felsbrocken mehr geben, die im All treiben – so haben wir es in den Romanen ausgesagt. Die sind alle von den Trassenmachern aufgefressen worden. 

Aber das Bild ist auf diese Weise sehr eindrucksvoll: Man sieht links und im Zentrum die Flut der Trassenmacher, und rechts kann man einen kleinen Asteroiden sehen, der offensichtlich gerade von ihnen erfasst worden ist. Das Bild vermittelt so Spannung, finde zumindest ich, und zwar mehr als eine Darstellung, die hundertprozentig dem Inhalt des Romans entspricht. 

01 September 2026

Eine Zukunft für Malora?

Ein Logbuch der Redaktion 

Die PERRY RHODAN-Serie machte sich bekanntlich mit Band 200 auf zu fernen Galaxien: Der klassische »Meister der Insel«-Zyklus erzählte unter anderem vom Vorstoß der Terraner in die nahegelegene Sterneninsel Andromeda. Seither schilderten die einzelnen Zyklen unserer Serie immer wieder fremde Galaxien – nicht nur in unserem Universum, sondern auch in fremden Kosmen.

Aktuell spielt Malora eine wichtige Rolle. In dieser Sterneninsel und ihrer Umgebung sind Reginald Bull und das Team an Bord des PHOENIX unterwegs. Man ist der Spur einer kosmischen Trasse gefolgt, wobei man am Ende auf Malora getroffen ist. Mittlerweile wissen die Terraner auch mehr über die kosmischen Zusammenhänge, die weit in die Vergangenheit zurückreichen.

Wie es in Malora weitergeht, erzählt Susan Schwartz in ihrem kommenden Roman. Die Autorin hat für eine Weile pausiert und zeigt nun, was Reginald Bull und sein Team erleben. Ihr Roman trägt den Titel »Der Gefangene von Malora« und die Bandnummer 3392; im Handel ist er ab dem 21. August 2026.

Dabei wartet die Autorin mit einer handfesten Überraschung auf. Eigentlich gilt Malora als eine tote Galaxis, in der nichts mehr lebt, in der es nur Unmengen von Trassenmachern gibt. Doch auf einmal gibt es Signale, die auf Leben hindeuten. Was kann das sein? Reginald Bull persönlich geht auf eine Exkursion …

Wie es dann innerhalb von Malora weitergeht und auf welche Geheimnisse die Terraner stoßen, ist Thema für den ersten Teil eines Doppelbands, den Michelle Stern verfasst hat. »Doppeltes Spiel« hat die Bandnummer 3393 und wird am 28. August 2026 veröffentlicht.

Die Autorin bietet einen Blick in eine Galaxis, die als tot gilt, in der es aber doch so etwas wie einen Gegner gibt. Wie das mit den Trassenmachern und ihrer Vergangenheit zusammenhängt? Das müssen Bull und seine Gefährten noch herausfinden.

Im zweiten Teil ihres Doppelbandes verrät Michelle Stern mehr über die Hintergründe. Natürlich gibt es bei den Portuu, den Herren über die kosmische Trasse, unterschiedliche Ziele und Absichten, was die Zukunft von Malora angeht – die Besatzung des PHOENIX muss schauen, wie sie sich verhält.

Der Roman trägt den sehr klaren Titel »Malora erwacht«, der einen Teil des Inhalts verrät, und die Bandnummer 3394. Er erscheint am 4. September 2026.

Den Abschluss des Vierer-Blocks bildet ein Roman von Kai Hirdt. Der Autor zeigt in »Lügen und Legenden« nicht nur auf, wie es mit Malora weitergeht, sondern er schildert auch die Zukunft des Sternwürfels. Erneut muss sich dabei die Besatzung des PHOENIX bewähren.

Der Roman mit der Bandnummer 3395 wird am 11. September 2026 publiziert und zeigt das »Ende einer Ära«; so sagen wir es zumindest im Untertitel. Er bildet zudem den direkten Übergang zum Abschluss des »PEGASOS«-Zyklus.

Am Ende der vier Bände werden unsere Leserinnen und Leser mehr über den Sternwürfel und seine Bewohner wissen, aber auch über die Galaxis Malora und die Portuu. Und sie können darüber spekulieren, wie es mit Reginald Bull und dem PHOENIX weitergeht – ich will an dieser Stelle dazu natürlich noch nichts aussagen …

(Dieses Logbuch wurde im August auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Redaktion veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.) 

31 August 2026

Doppeltes Spiel

Das Titelbild des PERRY RHODAN-Romans, den wir in der vergangenen Woche veröffentlicht haben, finde ich richtig stark: Es zeigt Dr. Liam Barstow, die Ingenieurin, die unter anderem das Raumschiff PHOENIX konstruiert hat; sie steht inmitten eines Haufens zerstörter Trassenmacher – und sie wirkt auf mich richtig entschlossen.

Das Titelbild stammt von Dominic Beyeler, während den Roman Michelle Stern verfasste. »Doppeltes Spiel«, so der Titel des Romans, ist der erste Teil eines Doppelbands, in dem die Besatzung des PHOENIX eine wichtige Rolle spielt.

In erster Linie aber geht es um die zahlreichen Konflikte in der und um die Galaxis Malora, wo sich die Portuu sowie die Raumschiffe der Leun gegenüberstehen und wo die Trassenmacher nach wie vor eine mysteriöse Gefahr aus der Vergangenheit bilden. Der Roman bildet einen weiteren entscheidenden Schritt hin zum Höhepunkt der laufenden Handlungsebene um den PHOENIX …

28 August 2026

Der Gefangene von Malora

Wenn sich eine Autorin darauf versteht, die Figur des Reginald Bull zu beschreiben, so ist es Susan Schwartz. Seit sie vor mehr als dreißig Jahren mit ihrem ersten PERRY RHODAN-Roman den rothaarigen Terraner als Hauptfigur durch das Geschehen führte, hatte sie immer große Freude mit ihm. Das zeigt sich auch bei dem Roman »Der Gefangene von Malora«, der in meinem Urlaub in den Handel kam.

Die Autorin erzählt darin ein spezielles Abenteuer des Terraners, der bekanntlich mit Perry Rhodan zum Mond flog und dort auf die Arkoniden stieß. Diesmal kommt Bull aber mit einem großen Raumschiff und stößt auf einen Körper, der im All unterwegs ist und sehr klein wirkt.

Was bei der unheimlichen Begegnung geschieht und wie sie am Ende ausgeht, fand ich sehr unterhaltsam geschildert. Damit treibt die Autorin das Geschehen in der fernen Galaxis Malora weiter auf ihren Höhepunkt zu …

27 August 2026

Evolution und Chaos

Morgen erscheint er offiziell, seit heute kann man den Roman im E-Book-Shop sowie an vielen Verkaufsstellen erhalten: Band 390 von PERRY RHODAN NEO, der Start in die neue Staffel. Kai Hirdt schrieb »Evolution und Chaos«, mit dem wir in die »Entropia«-Staffel einsteigen. Zu diesem Band habe ich schon einiges geschrieben, weshalb ich auf den Inhalt nicht groß eingehen möchte – das haben wir an anderen Stellen oft genug getan.

Mir haben in diesem Roman die unterschiedlichen Charaktere gefallen, die der Autor durch die Geschichte scheucht. Wir haben eine Rangerin im Naturpark, die sich mit Echsen auskennt, und wir haben einen ehemaligen Raumfahrer, der an Kontrollwahn leidet und trotzdem versucht, immer das Richtige zu tun (oder gerade deshalb?). Und wir haben eine weitere Figur, die dem Leser und der Leserin sicher sehr unsympathisch sein wird – so ging es mir zumindest bei der Lektüre des Manuskripts.

Mit solchen Figuren gelingt es dem Autor immer wieder, spannende Szenen zu bringen, ohne auf Reginald Bull oder Perry Rhodan zurückgreifen zu müssen. Die spielen natürlich ebenfalls wichtige Rollen, und sie sind selbstverständlich in der Handlung vorhanden – weite Teile der Handlung aber schildert der Autor aus der Sicht von klar dargestellten Hauptfiguren. Damit vermittelt er zudem eine Ansicht der Erde in einer Zukunft, die gut ein halbes Jahrtausend von unserer Zeit entfernt ist und in der Raumschiffe sowie eine beeindruckende Technik aufgeboten werden können.

Mir hat »Evolution und Chaos« also aus unterschiedlichen Gründen gefallen. Dass Kai Hirdt damit auf originelle Weise die neue Handlungsstaffel beginnt, ist quasi das Tüpfelchen auf dem »i« – sehr schön!

11 August 2026

Zwei Wochen außer Haus

Damit sich niemand wundert: Dieser Blog existiert weiterhin, er pausiert nur für einige Zeit. Ich bin nicht im Büro und habe nicht vor, in meiner Abwesenheit zu bloggen. Bitte haben Sie / habt dafür Verständnis.

Auf und in diesem Blog geht es wohl erst am 26., vielleicht sogar erst am 27. August weiter. Das sind rund zwei Wochen …

Chronik des Zusammenbruchs

Der Roman, den wir in dieser Woche veröffentlichen, ist der Abschluss einer Roman-Trilogie innerhalb des derzeit laufenden »PEGASOS«-Zyklus: Ich meine »Chronik des Zusammenbruchs« von Oliver Fröhlich, in dem die aktuelle Situation im Solsystem beleuchtet und die aktuelle Krise der Menschheit geschildert wird.

Der Autor entwirft in einigen Szenen ein schönes Bild vom Alltagsleben in Terrania, der Hauptstadt der Erde. Wie verhält sich eine Autorin, und gibt es in dieser fernen Zukunft überhaupt noch Autorinnen? Aber natürlich ist das nur ein Element des Romans, der insgesamt eine tragische Geschichte erzählt.

Mir haben die Gegensätze sehr gut gefallen: Auf der einen Seite lernen wir sympathische Menschen kennen, auf der anderen Seite erhalten wir das dramatische Bild einer Menschheit, die vor dem Abgrund steht.