PERRY RHODAN-Redaktion
Diskretes und indiskretes aus der größten Science-Fiction-Serie der Welt
13 Februar 2026
Eine Woche Stille
Am 23. Februar bin ich wieder am Start, dann geht es auch mit dem PERRY RHODAN-Blog weiter. Vielen Dank an alle, die hier regelmäßig reinlesen!
Galaktische Entscheidungen – und eine kosmische Trasse
Ein Logbuch der Redaktion
Als ich anfing, PERRY RHODAN zu lesen, schilderten die verschiedenen Auflagen, die es damals gab, im Wesentlichen das gleiche Szenario: Die Milchstraße ist in verschiedene Machtblöcke zersplittert, die einzelnen Sternenreiche belauern sich, und die Menschheit versucht unter Perry Rhodans Führung, sich gegen Laren, Arkoniden oder den unheimlichen Schwarm zu behaupten. Die Vision der Galaktischen Völkerwürde-Koalition und später des Galaktikums fand ich positiver, das wollte ich dann unbedingt lesen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund mag ich die aktuelle Entwicklung unserer Serie: Die Idee zum Projekt von San stammt ursprünglich von Wim Vandemaan und Christian Montillon; sie wurde im Zyklus »Das Atopische Tribunal« zum ersten Mal vorgestellt und dann immer wieder erwähnt.
Im »PHOENIX«-Zyklus machte Ben Calvin Hary als neuer Exposéautor das Konzept seiner Vorgänger handlungstragend: Aus dem theoretischen Projekt von San wurde zuerst das realistische Projekt Pegasos, und nun soll daraus das Elysion entstehen – dabei handelt es sich wieder einmal um eine positive Vision von Frieden und Völkerverständigung.
Von den weiteren Fortschritten in Sachen Elysion erzählen einige der Romane, die in den kommenden Wochen erscheinen. Sie zeigen zudem, welche Versuche die Gegner des Elysions unternehmen und was sich in den Tiefen des Alls abspielt.
Zuerst liefert Marie Erikson den zweiten Teil ihres Doppelbandes. »Vom Himmel gefallen« erscheint am 6. Februar 2026 mit der Bandnummer 3364. Die Autorin erzählt von einem bislang unbekannten Volk, das auf einer als unwichtig geltenden Welt lebt und sich auf einmal im Zentrum eines Konflikts wiederfindet.
Bei diesem Konflikt gelten die Terraner als die »Bösen«, vor denen man unbedingt Angst haben muss und gegen deren drohenden Angriff man Waffen benötigt. Vor allem Perry Rhodan wird als eine Bedrohung dargestellt. Mir gefiel sehr gut, wie die Autorin die »Innensicht« einer außerirdischen Kultur beleuchtet, aus deren Perspektive die Geschichte der Terraner ganz anders wirken kann.
In das Elysion hinein blickt Wim Vandemaan mit »Wer über die Brücke geht«, der am 13. Februar 2026 mit der Bandnummer 3365 in den Handel kommt. Der Autor stellt die ersten Shinobi ins Zentrum seines Romans, die für das Elysion streiten und die Völker der Galaxien schützen sollen. Sie erhalten auch gleich ihre erste Bewährungsprobe.
Es ist ein Roman, wie ihn nur Wim Vandemaan schreiben kann: Es gibt Action, er liefert einen Blick auf exotische Kulturen, und er zeigt eine Reihe von schrägen Szenen …
Die direkte Fortsetzung verfasste Olaf Brill, der seinem Roman einen konsequent klaren Titel verliehen hat: »Die ersten Shinobi« erzählt von einem Einsatz, in dem sich die Shinobi weiter bewähren müssen. Es geht darum, die exotische Bevölkerung eines bislang unbedeutenden Planeten zu schützen.
Ab dem 20. Februar 2026 ist der Roman mit der Bandnummer 3366 erhältlich; sein Schluss ist offen und macht sicher auf die weitere Entwicklung einzelner Figuren neugierig. Um’s vorsichtig anzudeuten: Hier legen wir zum wiederholten Mal einige Spuren zur Handlung im kommenden Zyklus.
Den Abschlussband dieses Viererblocks schrieb Uwe Anton: Der erfahrene Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber, der selbst mehrere Jahre lang für die Exposés unserer Serie zuständig war, meldet sich mit einem Abenteuer zurück, in dem er Reginald Bull als eine Hauptfigur zeigen kann.
»Die kosmische Trasse« schildert eine Suche in den Tiefen des Universums, weit entfernt von der heimatlichen Milchstraße. Die Besatzung des kleinen Raumschiffs PHOENIX folgt einer Spur, die sie zu verschiedenen Treffen und am Ende zu einer überraschenden Begegnung führt. Veröffentlicht wird der Roman mit der Bandnummer 3367 am 27. Februar 2026.
Wir werden in den Romanen, die darauf folgen, noch ein bisschen bei Reginald Bull und der PHOENIX-Besatzung bleiben, bevor es schnell wieder in die Milchstraße zurückgeht – auf beiden Handlungsebenen stehen schließlich große Entscheidungen an …
(Das Logbuch kam vor einigen Tagen schon auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.)
12 Februar 2026
Wer über die Brücke geht
»Wer über die Brücke geht« spielt in der Milchstraße und erzählt von der geheimen Organisation, die vom Elysion ins Leben gerufen wird. Wenn man die Galaxis vor Bedrohungen schützen will, so die Überlegung von Atlan und einigen anderen, braucht man dafür spezielle Kämpfer.
Wim Vandemaan erzählt von den Prüfungen, die zu absolvieren sind, und von einem ersten Einsatz, der ansteht, bevor die Ausbildung so richtig beendet worden ist. Mir gefiel bei diesem Roman, wie vielschichtig er war und auf welchen Ebenen der Autor welche Überraschung vermittelte.
11 Februar 2026
Besuch von Klaus Bollhöfener
Am Dienstag, 10. Februar 2026, war es soweit: Klaus Bollhöfener besuchte uns. Wir aßen mitinander zu Mittag, wir besprachen viel, und abends gingen wir noch in ein griechisches Restaurant. Wir beide sprachen über private Dinge – wenn man sich seit gut dreißig Jahren kennt, bietet sich das an –, aber vor allem ging es um die Science Fiction im Allgemeinen und PERRY RHODAN im Besonderen.
Klaus gab dem Marketing-Team viele Informationen zu seiner langjährigen Praxis. Er lieferte wichtige Hinweise zur Leipziger Buchmesse und was man bei der Organisation eines Messestandes alles zu beachten hat. Auch zu Themen wie der Anzeigenplanung hatte er wertvolle Tipps.
(Das Bild zeigt links Klaus Bollhöfener, den ehemaligen Marketingkollegen, und rechts Klaus N. Frick, den PERRY RHODAN-Redakteur. Das Foto schoss Adnan Turan.)
10 Februar 2026
Als die Flüsse schwiegen
Mir gefielen in diesem Roman unter anderem die Begegnungen, die Perry Rhodan mit den Nakken hat. Die schneckenartigen Lebewesen werden lebendig geschildert, man kann sich als Leser gut in die Lage des Terraners hineinfühlen und erkennt, wie fremdartig seine Umgebung ist. Schön!
09 Februar 2026
Feuersturm
Das PERRY RHODAN-Buch mit dem Titel »Feuersturm« und der Bandnummer 173 erzählt den Abschluss dieser großen Geschichte. (Das Buch erscheint offiziell im März. Mir liegt ein Vorabexemplar vor, das uns die Druckerei geschickt hat.) Zwischen den Truppen des sogenannten Hexameron und den Raumschiffen aus der Milchstraße droht eine verheerende Endschlacht, die Superintelligenz ESTARTU und ihr Schicksal schwelen gewissermaßen im Hintergrund, und die weitere Existenz der gesamten Lokalen Gruppe steht auf dem Spiel.
»Feuersturm« markiert den Abschluss der zweiten kosmischen Phase unserer Serie. Danach wird die Handlung bodenständiger, auch wenn weiterhin die Hohen Mächte im Hintergrund eine Rolle spielen. Ich mochte den »Tarkan«-Zyklus sehr, war dann aber vom darauf folgenden »Cantaro«-Zyklus sehr überzeugt …
06 Februar 2026
Band 3400 als zentrales Thema
Es ging um den kommenden Jubiläumsband unserer Serie. Band 3400 erscheint am 19. Oktober 2026. Mir liegen bereits erste Datenblätter vor, das Exposé für den Roman steht in seinen Grundzügen. Die Autoren stellten mir einige Details vor, die ich noch nicht kannte: Welche Figuren nehmen nun welche Rolle ein, und wie verhält sich Perry Rhodan in einer bestimmten Angelegenheit?
Wir besprachen ebenso die Kolleginnen und Kollegen, die für die ersten Bände des neuen Zyklus verantwortlich sein werden. Dabei sind unter anderem die Termine zu berücksichtigen, die von allen eingehalten werden müssen …
05 Februar 2026
Teamtagung für 2026
Immerhin steht im Jahr 2026 eine Reihe von spannenden Themen bevor: Am Ende des Jahres wird mit PERRY RHODAN-Band 3400 ein neuer Zyklus eingeläutet, bei PERRY RHODAN NEO beginnt im April 2026 eine neue Handlungsstaffel, und bei den PERRY RHODAN-Bücher starten wir demnächst in den »Cantaro«-Zyklus. Dazu kommen diverse Veranstaltungen, angefangen bei der Leipziger Buchmesse über den ColoniaCon oder die PERRY RHODAN-Tage in Braunschweig bis hin zum BuchmesseCon – um nur einige zu nennen –, die wir irgendwie »bestreiten« müssen.
Es gibt viel zu tun, und das muss geplant werden. Mit der heutigen Teamtagung sind wir auf jeden Fall einige Schritte weiter gekommen.






