01 Juli 2022

Atlantis zum zwölften

In diesen Tagen geht es an den letzten Band unserer aktuellen Miniserie PERRY RHODAN-Atlantis. Der Autor hat geliefert, das ist erfreulich, der Redakteur – also ich – muss das Manuskript dringend lesen, und der Lektor muss es noch lektorieren. Dann folgt die Arbeit in der Schlussredaktion, die Setzerei und das Korrektorat sind dran, und danach geht alles in die Druckerei.

Wie es aussieht, können wir die Miniserie damit termingerecht zum Abschluss bringen. Im August 2022 erscheint der zwölfte und abschließende Band. Ben Calvin Hary schrieb nicht nur die Exposés der gesamten Serie und den ersten Roman, von ihm stammt auch der Abschluss.

Für die Leserinnen und Leser dauert es noch eine Weile, wir im Team sind schon ein Stückchen weiter. Und im August schauen wir, was die Leserschaft zu allem sagt …

30 Juni 2022

»Perry Rhodan Dag« im Jahr 1978

Zu einer »Perry Rhodan Manifestatie« riefen die PERRY RHODAN-Fans in den Niederlanden im Frühjahr 1978 auf. Mit Anzeigen in Fanzines wurde auf den »Perry Rhodan Dag« aufmerksam gemacht, der am 6. Mai 1978 im Kongresszentrum in Amsterdam stattfinden sollte.

Als Ehrengäste wurden die beliebten Autoren William Voltz und Walter Ernsting alias Clark Darlton angekündigt, dazu Erich von Däniken, der zu jener Zeit in PERRY RHODAN-Krisen ebenfalls recht populär war. Im Programm warb man aber nicht nur mit der Science-Fiction-Serie aus deutschen Landen, sondern auch mit einer Video-Vorführung der aktuellen Science-Fiction-Filme aus dem englischsprachigen Raum.

29 Juni 2022

Ein Interview auf englisch

Dass unsere Zusammenarbeit mit dem J Novel Club anlaufen konnte, war dem Engagement von Jonathon Collis zu verdanken. Der in Berlin wohnende Amerikaner knüpfte die Kontakte zwischen dem amerikanischen Verlag, für den er arbeitet, und unserer Redaktion. Wir trafen uns einmal am Rand der Buchmesse in Frankfurt, alle anderen Kontakte liefen dann über Telefon und Mail.

Und irgendwann schrieb er mich an. Ob ich nicht für ein Interview zur Verfügung stehen könnte? Ich sagte zu, und er schickte mir die Fragen. Freundlicherweise führten wir das Interview in deutscher Sprache, weil mein englisch nicht brauchbar genug dafür wäre.

Mittlerweile ist das Interview in englischer Sprache erschienen. Man kann es auf der Internet-Seite des J Novel Clubs nachlesen. Ich erzähle darin ein wenig von meiner Arbeit und zu dem, was wir eigentlich machen. Ich hoffe, dass es viele Leser finden wird.

28 Juni 2022

Das schwarze Verwehen

Mir gefällt das Titelmotiv, das Dirk Schulz für den aktuellen PERRY RHODAN-Band gewählt hat, sehr gut. Das Bild zeigt eine Situation aus dem Roman »Das schwarze Verwehen«, den Michelle Stern verfasste und der in dieser Woche in den Handel kommt. Was man darauf genau sieht, muss ich an dieser Stelle nicht schreiben; das erklärt sich während der Lektüre des Romans quasi von selbst.

Drei Serienfiguren sind in diesem Roman unterwegs, die ich beide mag und über die wir gestern auch im Rahmen unserer Autorenkonferenz diskutiert haben. Alaska Saedelaere ist als der Mann mit der Maske schon seit langer Zeit eine zentrale Figur, die mal stärker im Vordergrund stand, dann aber auch mal für Jahre im Hintergrund verschwand. Recht neu sind Gry O’Shannon und Anzu Gotjian, zwei Frauen mit eher seltsamen Fähigkeiten.

Was die Terraner im Innern des Chaoporters erleben und wohin es sie verschlägt, das schildert die Autorin mit viel Phantasie und einem Sinn für schöne Szenen. Das Rostland mit seinen Gefahren wird ziemlich lebendig – ich mochte die Stimmung, die sie mit mancherlei Szene erzeugt. Phantastisch!

27 Juni 2022

Ein lockerer Konferenz-Start

Am Sonntag, 26. Juni 2022, trafen die Autorinnen und Autoren in Rastatt ein, alle zu unterschiedlichen Zeiten – was an den Verkehrsverhältnissen und an den Zuständen bei manchen Zügen der Deutschen Bahn lag –, aber bei wunderschönem Sommerwetter. Wir trafen uns in einer Pizzeria in der Innenstadt, wo wir unter freiem Himmel essen, trinken und vor allem viel reden konnten.

Immerhin hatten wir uns seit zwei Jahren nicht mehr gesehen, und eine Zoom-Konferenz kann ein persönliches Beisammensein nicht ersetzen. Es wurde also auch viel über private Dinge gesprochen (»Wie geht's den Kindern?«), Corona war immer wieder ein Thema, aber natürlich ging es auch um Science Fiction im Allgemeinen, die PERRY RHODAN-Serie im Besonderen und verschiedene literarische Themen.

Robert Corvus, der zum ersten Mal offiziell als Teamautor anwesend war, erzählte von seinem Besuch im Literaturhaus. Wim Vandemaan berichtete von seiner Tätigkeit an einem aktuellen Dokumentarfilm. So verstrich der Abend wie im Flug – und wir werden am heutigen Montag, 27. Juni 2022, mit viel positiver Energie in die eigentliche Konferenz starten ...

Das Bild zeigt Robert Corvus (links) und Leo Lukas (rechts im Bild) beim gemütlichen Abendessen in Rastatt.

24 Juni 2022

Die Konferenz 2022 vorbereiten

In wenigen Tagen beginnt die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz. Im vergangenen Jahr veranstalteten wir sie nur digital, sprich, wir kommunizierten über Video miteinander. Das fanden alle anstrengend und nicht so kommunikativ wie ein persönliches Treffen. Deshalb wollen wir das in Kürze wieder haben.

Die Autorinnen und Autoren bereiten die Konferenz auf ihre Weise vor, ich beschäftige mich heute auch mit den Inhalten. Es gibt ein schönes Thesenpapier, ich habe mir selbst schon viele Notizen gemacht. Es geht hauptsächlich um den kommenden Zyklus und dessen Schwerpunkte, wir werden aber auch über Marketing und dergleichen sprechen. Wenn alles gut geht, kann ich im Verlauf der nächsten Woche die eine oder andere Information folgen lassen …

23 Juni 2022

Ein Redakteur wird gesucht

Es war eine seltsame Anzeige, die von der PERRY RHODAN-Redaktion ab dem Frühjahr 1996 in den Romanen der wöchentlichen PERRY RHODAN-Serie platziert werden sollte. Unter anderem erschien sie in Band 1815, der im Juni 1996 veröffentlicht wurde.

Gesucht wurde ein Redakteur zur »Verstärkung unseres Redaktionsteams«, der idealerweise zwischen 25 und 35 Jahren alt sein und »möglichst redaktionelle Erfahrung« mitbringen sollte. Wie viele Menschen sich auf die Anzeige in jenen Monaten bewarben, erfuhr man in der Redaktion nie – das wurde strikt geheim gehalten.

Man entschied sich dann kurzerhand, die Redaktion beim damals aktuellen Stand zu halten (Sabine Bretzinger und Klaus N. Frick) und lieber jemanden fürs Marketing einzustellen. Ab Juni 1996 war dann Eckhard Schwettmann als Marketingleiter für PERRY RHODAN tätig – und die Arbeitsgebiete bei der größten Science-Fiction-Serie der Welt sollten sich grundsätzlich ändern …