PERRY RHODAN-Redaktion
Diskretes und indiskretes aus der größten Science-Fiction-Serie der Welt
12 Juni 2026
Operation Geisterflotte
Das Titelbild deutet es schon an: Dieser Roman bietet einen Blick auf unseren Serienkosmos, wie man ihn so selten zu lesen bekommt.
Ich finde es schon mal originell, einen Hausverwalter als eine zentrale Person eines Romans auszuwählen. Das Haus, das er verwaltet, ist natürlich nicht ein gewöhnliches Bauwerk … Das versteht sich von selbst, denke ich.
Wim Vandemaan schafft es in diesem Roman mit leichter Hand – so sieht es aus … –, verschiedene Handlungsebenen miteinander zu vermengen und Elemente aus unserer Serienhistorie zu verbinden. Vor allem für Leser, die PERRY RHODAN gut kennen, sollte die Lektüre ein literarischer Leckerbissen sein.
Ich denke aber, dass neue Leser auch auf ihre Kosten kommen: Sie erhalten eine Reihe von schrägen Figuren und faszinierenden Schauplätzen.
11 Juni 2026
Die Coyn-Katastrophe
Die Abenteuer des kleinen Mausbibers – pardon: des kleinen Yuit – namens Coyn lesen sich nicht nur amüsant, sie erzählen auch eine Geschichte, die über den Horizont eines Kindes hinausgeht, aus der Sicht eines Kinders, aber besonders stark wirkt. Das Titelbild gibt hierzu einen stimmungsvollen Eindruck.
Mit diesem Roman ist es dem Autor auf jeden Fall gelungen, eine sehr humanistische Geschichte zu erzählen, wobei er den menschlichen und emotionalen Aspekt über einen Außerirdischen übertragen hat. Aber Außerirdische sind ja, wie wir alle wissen, manchmal eh die besseren Menschen …
10 Juni 2026
Galaxis im Schatten
Mir gefallen PERRY RHODAN-Romane, in denen die kosmischen Dimensionen unserer Serie ausgeleuchtet werden. Als Jungleser waren Bände wie »Laire« meine absoluten Favoriten, und ich mochte es als Redakteur später sehr, von den Dienern der Materie oder anderen kosmischen Wesen mit ihren Schicksalen zu lesen.
Christian Montillon erzählt in seinem Roman eine Geschichte, die in der Handlungsgegenwart spielt; damit meinen ich das, was die Besatzung des PHOENIX erlebt. Faszinierend ist im Gegensatz dazu der Blick auf eine Geschichte, die Äonen umspannt: Es geht um eine Galaxis und ihre Bewohner und deren Schicksal über sehr lange Zeiträume hinweg.
Diese beiden Dimensionen des Romans hat der Autor sorgsam arrangiert – das gefiel mir bei der Lektüre des Manuskripts sehr gut. Und mir ist klar, dass das nicht jedem Leser oder jeder Leserin gleichermaßen gehen wird …
09 Juni 2026
Der Macht zu nah
Verfasst wurde »Der Macht zu nah« von Kai Hirdt, einem der beiden Exposéautoren von PERRY RHODAN NEO. Der Autor erzählt von der aktuellen Situation in der Milchstraße und zeigt anhand der Geschichte eines Terraners, wie die Jagd nach Artefakten für Unruhe zwischen den Sternen sorgt.
Der Roman lebt von seinen vielen Wechseln zwischen den einzelnen Handlungsperspektiven, die – jede für sich – sehr unterhaltsam und spannend sind. Dabei werden nicht nur die Figuren schön charakterisiert, sondern auch die Lage in der Galaxis.
08 Juni 2026
Erster Blick nach zwei Wochen
Entsprechend »voll« war am heutigen Morgen die Mailbox. Nachdem ich mir einen ersten Überblick verschafft habe, kann ich feststellen: Es sind neun Exposés, mehrere Ideenpapiere und Textarbeiten sowie drei Roman-Manuskripte während meiner Abwesenheit eingetroffen. Diese versuche ich natürlich, in den kommenden Tagen so flott und so gründlich wie möglich durchzuarbeiten.
Aber klar: Die Produktion unserer Serien muss weiterlaufen und genießt immer Vorrang. Anders ließe sich das alles auch nicht stemmen.
22 Mai 2026
Zwei Wochen ohne Blog
Am 8. Juni 2026 geht’s an dieser Stelle weiter. Wir lesen uns!
Zwanzig Seiten mit starkem Inhalt
Einen Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe bildet das Interview mit Marie Erikson. Die Autorin erzählt auf mehreren Seiten von ihrer Arbeit für PERRY RHODAN und ihrer Begeisterung für Horror-Romane; das ist sehr lesenswert.
Wie es sich für eine Fan-Publikation gehört, stehen aber auch Themen aus dem Fandom im Vordergrund. Der Ernst-Ellert-Con III begeisterte, der Organisator Dieter Wengenmayr wird zurecht für sein langjähriges Engagement geehrt – wir kennen uns seit über dreißig Jahren –, und es gibt schöne Erinnerungsbilder an den GarchingCon im Jahr 1996.
Ich finde die aktuelle »Newsletter«-Ausgabe wieder einmal sehr geglückt und sehr lesenswert. PRFZ-Mitglieder können sie problemlos und ohne weitere Kosten abonnieren; das Fanzine kommt als PDF und per Mail. Ein weiterer Grund, Mitglied in der FanZentrale zu werden!
21 Mai 2026
Zwischen Malora und TERRANOVA
Ein Logbuch der Redaktion
Die Autorenplanung für die PERRY RHODAN-Serie übernimmt der Chefautor, die Redaktion wird aber in die Prozesse eingebunden. Im Regelfall fragt Ben Calvin Hary ab, wer von den Kolleginnen und Kollegen zu welchem Termin eigentlich Zeit haben, und dann schaut er, dass er jeweils sinnvolle Themen an die Personen vergibt, bei denen er davon ausgehen kann, dass sie einen guten bis sehr guten Roman schreiben.
Manchmal ändert sich etwas, manchmal müssen wir die Pläne umwerfen: Menschen werden krank, Familienmitglieder müssen umsorgt werden, es gibt auch Urlaube oder sonstige Dinge, die einem den Zeitplan durcheinanderbringen. Das war schon in den 60er-Jahren so und wird künftig wohl ebenso sein.
Und manchmal ergeben sich Konstellationen bei Autoren und Themen, die mir besonders gefallen. Die kommenden vier Romane sind ein gutes Beispiel dafür: Sie werden von Christian Montillon und Wim Vandemaan geschrieben, die über mehr als ein Dutzend Jahre unsere Serie steuerten, deren Ideen und Exposés wir Zyklen wie »Das Atopische Tribunal« oder »Mythos« zu verdanken haben.
Streng genommen sind es zwei Einzelbände und ein Doppelband, aber … Ich versuche es, am Beispiel der einzelnen Romane ein wenig klarer zu machen.
Eröffnet wird der Reigen durch »Galaxis im Schatten«, den Christian Montillon verfasst hat. Der Autor siedelt seine Handlung in Malora an. Genauer gesagt: Sein Roman spielt im Leerraum außerhalb der Galaxis; dort ist der PHOENIX mit seiner Besatzung unterwegs.
Was Reginald Bull und seine Gefährten herausfinden, ist verblüffend und schockierend zugleich. Einige Zusammenhänge zwischen Malora und der Milchstraße werden damit klar. Die Leserinnen und Leser werden das ab dem 29. Mai 2026 besser einordnen können, wenn der Roman mit der Bandnummer 3380 im Handel ist.
Der gleiche Autor, ein völlig anderer Schauplatz: Christian Montillon schrieb »Die Coyn-Katastrophe«, bei dem der Titel schon andeutet, welche Hauptfigur in diesem Band eine Rolle spielt. Es geht tatsächlich um Coyn, den kleinen Yuit – also einen Mausbiber aus dem Sternwürfel, der mit seiner Mutter Yilad und seinem »Ersatzvater« Gucky unterwegs ist. Coyn ist ein sehr junger Yuit, und er kommt auf Ideen, die man nur seinem Alter zuschreiben kann.
Der Roman hat seine witzigen Seiten, finde ich, und Coyn erinnert in manchen Szenen an sein großes Vorbild Gucky. Davon überzeugen können sich die Leserinnen und Leser ab dem 5. Juni 2026 – da erscheint der Roman mit der Bandnummer 3381.
Was folgt, ist ein Doppelband, der sich bewusst an die Vergangenheit anlehnt, seine Geschichte aber sehr aktuell erzählt. Ich versuche, es zu erläutern …
Dieser Autor gab dem ersten Teil seines Doppelbands bewusst einen Titel, der an die klassischen Romane von K. H. Scheer erinnert: »Operation Geisterflotte« wurde von Wim Vandemaan geschrieben und erzählt vom sogenannten ES-Konvoi – es geht dabei um eine Flotte von Raumschiffen, deren Besatzungen gemeinsam das Wagnis unternehmen, einer Superintelligenz zu helfen.
Vandemaan erzählt nicht nur von den Wagnissen eines Flugs durch die Zentrumsregion der Milchstraße, sondern auch von einer unverhofften Begegnung. Diese sollte nicht nur PERRY RHODAN-Stammleser verblüffen. Ab dem 12. Juni 2026 kann der Roman mit der Bandnummer 3382 im Handel erstanden werden.
Auch der zweite Teil des Doppelbandes hat einen Titel, der an einen Scheer-Klassiker erinnert. »Brennpunkt TERRANOVA« von Wim Vandemaan hat – man kann das leicht erraten – mit dem Schutzschirm zu tun, der das Solsystem umspannt und im Ernstfall gegen mögliche Invasoren schützt. Doch der Invasor, mit dem es die Menschen nun zu tun haben, ist eine ungewöhnliche Person – und diese Person erreicht ein Solsystem, das anders ist als das, aus dem sie stammt.
Das klingt wahrscheinlich recht kryptisch. Aber würde ich an dieser Stelle schon zu viel verraten, würde ich einen Teil des Reizes verderben, den dieser Roman unweigerlich mit sich bringt. Selbstverständlich spielt der ES-Konvoi erneut eine große Rolle, und der Autor zeigt die aktuelle Entwicklung im Solsystem – darüber hinaus treten aber ein uraltes Lebewesen und sein Majordomus auf. Details dazu verrät der Roman mit der Bandnummer 3383, den wir am 19. Juni 2026 veröffentlichen.
Ich behaupte sicher nicht zu viel, wenn ich an dieser Stelle schreibe, dass die vier kommenden Bände sehr vielschichtig sind und – jeder auf seine Art – unseren Serienkosmos erweitern. Es bleibt spannend!
(Dieses Logbuch wurde bereits vor einigen Tagen auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie publiziet. Hier bringe es aus dokumentarischen Gründen ebenfalls.)





