PERRY RHODAN-Redaktion
Diskretes und indiskretes aus der größten Science-Fiction-Serie der Welt
30 April 2026
Von Kuratoren und Legaten
In den Romanen der kommenden vier Wochen haben wir erneut unterschiedliche Schwerpunkte, die aber inhaltlich zusammenhängen. Diese Verbindungen werden nicht von jeder Leserin und jedem Leser gleich bemerkt werden, aber das wird bald sehr klar und eindeutig. Die Ereignisse in der Milchstraße haben nämlich etwas mit den Abenteuern zu tun, die in kosmischer Ferne von der Besatzung des kleinen Raumschiffs PHOENIX erlebt werden.
Dabei spielt der erste Roman dieses Vierer-Blocks eindeutig in der galaktischen Nachbarschaft der Milchstraße. Wim Vandemaan verfasste »Weltraumgeboren«, der die Ereignisse am Rand von Cetus schildert. Wer sich unter diesem Begriff nicht sofort etwas vorstellen kann: Dabei handelt es sich um eine kleine Sterneninsel, die zur Lokalen Gruppe gehört und in unserer Serie bislang keine bedeutende Rolle spielte.
Der Autor erzählt von einer Raumstation, und er zeigt einige Bewohner von Cetus. Sein farbenprächtiger und abwechslungsreicher Roman mit der Bandnummer 3376 wird am 30. April 2026 veröffentlicht.
Mit einem Teil der Figuren aus Wims Roman spinnt Olaf Brill die Geschichte weiter. Sein Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Man erfährt mehr über die Situation in der Handlungsgegenwart, aber es werden auch Ereignisse lebendig, die lange zurückliegen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Damit legt der Autor schon Spuren, die auf spätere Romane verweisen.
»Die Legatische Prüfung« spielt nicht in der Milchstraße, ist aber eine Fortsetzung von Themen, die in der Heimatgalaxis begonnen wurden. Der Roman mit der Bandnummer 3377 liegt ab dem 8. Mai 2026 im Handel vor.
In ferne Gefilde wechselt die Handlung mit Leo Lukas. Sein »Der kosmische Kurator« erzählt von den weiteren Abenteuern, die Reginald Bull sowie die Besatzung des PHOENIX erleben. Das Team folgt immer noch einer kosmischen Trasse und ist gewissermaßen zwischen fremden Galaxien unterwegs.
In seinem Roman, der am 15. Mai 2026 mit der Bandnummer 3378 erscheint, erzählt Leo Lukas von Geheimnissen aus der Vergangenheit, die deutlicher ins Licht gerückt werden. Und er stellt ein neues Besatzungsmitglied für den PHOENIX vor …
Na ja, sagen wir vielleicht eher: Es handelt sich um einen Passagier.
Was dieser Passagier und die PHOENIX-Crew weiterhin erleben, ist Thema in Hubert Haensels »Pilger in Raum und Zeit«. Reginald Bull und seine Gefährten erhalten weitere Informationen zu den mysteriösen Portuu, sie erfahren erneut einiges über die Vergangenheit – so langsam setzt sich ein kosmisches Puzzle zusammen. Doch nach wie vor ist nicht klar, welche Verbindungen es zur Milchstraße einerseits und dem Sternwürfel andererseits gibt …
Hubert Haensel ist ein Autor, der sich im Lauf der Jahrzehnte zum Spezialisten für Reginald Bull entwickelt hat. Das merkt man auch diesem Roman an, der am 22. Mai 2026 mit der Bandnummer 3379 veröffentlicht wird. Der Autor schafft es aber ebenso, die anderen Besatzungsmitglieder sowie diverse Aliens plastisch darzustellen.
Wie es mit dem PHOENIX, seiner Besatzung und den mysteriösen Portuu weitergeht, werde ich sicher in einem späteren Logbuch erzählen. Es bleibt spannend und abwechslungsreich, sowohl in der Milchstraße als auch – so viel kann ich schon mal andeuten – in der sehr geheimnisvollvollen Galaxis Malora …
(Dieses Logbuch wurde am letzten Wochenende des April 2026 auf der Internet-Seite von PERRY RHODAN veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.)
29 April 2026
Der ColoniaCon naht
Meinen ersten ColoniaCon besuchte ich in den frühen 80er-Jahren, damals im Jugendpark unweit des Rheinufers. Dort war die Veranstaltung in all den Jahren zumeist auch zu finden – in diesem Jahr ist der Kulturbunkel die neue Örtlichkeit. Wie das wird, weiß keiner – aber ein neues Team ist für den Con verantwortlich, und dieses neue Team muss neue Wege gehen.
Es gibt Programmpunkte zu PERRY RHODAN und zu PERRY RHODAN NEO; eine Reihe von Autorinnen und Autoren ist vor Ort. Ich selbst bin bislang nur für einen einzigen Programmpunkt eingeplant, was bedeutet, dass ich viel mit den anwesenden Besucherinnen und Besuchern reden werde.
Geplant ist, dass Adnan Turan, mein Kollege, und ich morgens mit dem Auto an- und abends auf dem gleichen Weg auch wieder abreisen werden. Alles andere lasse ich mit großem Interesse auf mich zukommen.
28 April 2026
Im Bahnhofsbuchhandel
Im aktuellen »dnv«-Heft listet eine Tabelle »Die 100 umsatzstärksten Titel im Bahnhofsbuchhandel 2025« au. Auf dem ersten Platz landet dabei wenig überraschend »Der Spiegel«, auf dem zweiten Platz dann allerdings – und das verblüffte mich schon – die Pokémon-Sammelkarten, die offenbar im Bahnhofsbuchhandel sehr rege verkauft werden.
Es hat sich nur eine einzige Romanheftserie unter den ersten hundert Titeln platzieren können: Auf Position 66 findet man PERRY RHODAN, nach »Stiftung Warentest Finanzen« und vor »Der Feinschmecker«. Über diese Platzierung habe ich mich sehr gefreut.
27 April 2026
Weltraumgeboren
Sein Roman »Weltraumgeboren«, der in dieser Woche in den Handel kommt, ist hierfür ein besonderes gutes Beispiel. Vordergründig haben wir es mit einem sehr typischen PERRY RHODAN-Band zu tun: An einem fremden Schauplatz – in diesem Fall ist es eine Raumstation – treffen Menschen auf Außerirdische; es gibt Kontakte und Konflikte, und am Ende sind alle Beteiligten um einige Erfahrungen reicher.
Wim schildert das auf seine Weise. Er hätte aus dem Thema eine knallige Agentengeschichte machen können, die ich sicher auch gern gelesen hätte, aber es stellt ungewöhnliche Figuren vor, schildert ein Raumschiff zwischendurch auf fast romantische Weise und erzählt von einem Lee, der einer riskanten Mission folgt. »Weltraumgeboren« ist ein Roman, der mich fasziniert hat; ich bin gespannt, wie hierauf die Reaktionen sind.
24 April 2026
Hetzjagd durch die Milchstraße
Der Autor erzählt von verschiedenen Figuren, die auf Reisen sind. Dabei spielt das Raumschiff STELLARIS eine spezielle Rolle. Wer nicht gleich weiß, was damit gemeint ist: Die STELLARIS ist ein Schiff, das vor allem als Basis für mehrere Dutzend Kurzgeschichten dient. Bisher waren diese Kurzgeschichten deutlich von der eigentlichen PERRY RHODAN-Serie getrennt – nun aber sind sie ein integraler Bestandteil des Serienuniversums. So etwas macht mir Freude.
Wobei ich gestehen muss, dass meine liebste Figur in diesem Roman eine Siganesin ist. Leni Hazard ist eine ungewöhnliche Einsatzagentin, wie man sie nur in unserer Serie schildern kann – Siganesen wurden in den 60er-Jahren erfunden und gehören seither zu PERRY RHODAN. Und wenn wir sie weiterhin so geschickt einsetzen, wie Robert Corvus es in diesem Roman getan hat, wird man sich noch auf viele Geschichten mit Siganesen freuen können.
23 April 2026
Den »Sternenruf« auf dem Zettel
Gemeint ist: Die Redaktion informiert über die redaktionellen Beiträge im Band: Wie viele Seiten nimmt der Roman ein, gibt es einen Mittelteil, und haben wir eine Illustration? Auf dieser Basis entwickelte die Herstellung bis vor wenigen Jahren die Objektbegleitzettel – auf diesem Blatt wurden alle relevanten Informationen vermittelt.
Man konnte auf einen Blick sehen, wo welche Anzeigen platziert werden sollten; sogar die Seitenzahlen waren festgelegt. Das Blatt war vor allem die Person bestimmt, die in der Repro aus den einzelnen Dateien eine Druckdatei erstellen musste. Aber auch die Korrektoren benutzten dieses Blatt, um sich eine Übersicht zu verschaffen.
Heute drucken wir das Strukturblatt nicht mehr aus; unsere Abläufe sind übersichtlicher geworden, weil wir nur noch wenige Menschen sind. Ich finde die Darstellung des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 3100 und dem Titel »Sternenruf« immer noch interessant …
22 April 2026
Im Dienst der Republik
Ich möchte den Namen an dieser Stelle noch nicht ausplaudern; die Leserinnen und Leser sollen schließlich ein wenig überrascht werden. Das Titelbild von Dirk Schulz zeigt diese Person, ich finde es sehr gut gelungen. Es ist eine geradezu typische Laborszene, in diesem Fall sieht man eines der mysteriösen Artefakte.
Die Autorin stellt nicht nur diese Figur und ihre Forschungen vor – mit teilweise schrägem Wissenschaftler-Gerede, das mich durchaus amüsiert hat –, sondern zeigt auch, wie sich die Lage in der Milchstraße verändert hat. Überall wird nach den mysteriösen Artefakten gesucht, nicht nur bei den Menschen und den Artefakten. Unter anderem erzählt sie von einer Sippe der Mehandor und ihrem Schicksal.
Der zweite Band der neuen Staffel beleuchtet so die Situation in der Galaxis. Vor allem aber wirft er einen Blick auf die Lage in der Republik Arkon …





