12 Juli 2009

Kommentare im Stapel

Rainer Castor hat eine Ladung von neuen PERRY RHODAN-Kommentaren geliefert. Die lese ich mir heute peu à peu durch. Darunter ist sein PR-Kommentar mit der Nummer 555, ein Jubiläum der besonderen Art.

Bewundernswert: Seit über zehn Jahren fasst Rainer Castor die PERRY RHODAN-Handlung zusammen, destilliert daraus seine Kommentare, die mal lexikalischen, mal spekulativen Charakter haben.

11 Juli 2009

Kurz vor Garching

Nur noch eine Woche, dann startet der große PERRY RHODAN-Con in Garching bei München. Ich habe mich angemeldet, ich bin irgendwie im Programm eingeplant, und ich freue mich schon jetzt darauf.

Erwartet werden selbstverständlich viele Autoren und Zeichner, auch ehemalige Kollegen werde ich antreffen. Aber am interessantesten werden sicher wieder die Gespräche mit den Lesern – immerhin erscheint am 17. Juli der lange erwartete PERRY RHODAN-Band 2500, und da gibt es garantiert haufenweise Gesprächsstoff.

10 Juli 2009

Neue Autorin, neue Covers

Als Wochenend-Lektüre habe ich ein neues ELFENZEIT-Manuskript zu lesen; es spielt in Tokio und natürlich in der Anderswelt, in der sich Elfen und andere Wesen tummeln. Verantwortlich für den Roman, der mir bislang sehr gut gefällt, ist eine Autorin, mit der wir bislang noch nicht zusammengearbeitet haben. Was ich bisher gelesen habe, lässt die Vermutung in mir keimen, dass das bisher ein Fehler gewesen sein könnte ...

Neue Covers habe ich heute auch schon gesehen; als JPG-Dateien auf dem Server im Verlag. Dirk Schulz hat wieder neue Nebenhauptfiguren aus der ELFENZEIT-Welt dargestellt und präsentiert sie erneut als charakterstarke Figuren. Ein wunderbares Universum, das in Zusammenarbeit von Uschi Zietsch und ihren Autorenkollegen entsteht!

09 Juli 2009

Pressegespräche und Resonanzen

Auf die Pressekonferenz am gestrigen Vormittag gab es schon gute Reaktionen: Die »Hamburger Morgenpost« hat uns auf der Titelseite angekündigt, im Innenteil gibt es darüber hinaus gut eine Seite zu PERRY RHODAN. Sehr schön!

Dazu gab's einige Berichte in Blogs, auf Twitter und in diversen Online-Medien. Sogar der »Buchmarkt« hat berichtet, was ich klasse finde. Heute mittag führte ich darüber hinaus ein langes Telefonat mit der »Rheinischen Post«, die ebenfalls einen Beitrag vorbereitet.

08 Juli 2009

Pressekonferenz war erfolgreich

Ich komme gerade aus der Pressekonferenz zu PERRY RHODAN-Band 2500, die von der Hamburger Agentur S&L organisiert wurde, sprich von Kai Hirdt, der ja auch die PERRY-Comics herausgibt. Mit mir auf dem Podium saßen Frank Borsch, der Autor von Band 2500, sowie Volker Oppmann von der Firma textunes, der PERRY RHODAN ab dem 17. Juli 2009 auch aufs I-Phone liefern wird.

Vor gut einem Dutzend Journalisten sowie weiterer Medienvertreter stellten wir die aktuelle PERRY RHODAN-Serie vor, erläuterten Twitter und andere Dinge und beantworteten gegen Ende auch Fragen zu weiteren Zukunftsprojekten. Jetzt bin ich gespannt, was die Hamburger Morgenpost und andere Medien aus der Konferenz machen werden ...

07 Juli 2009

Dienstreise nach Hamburg

Ich weiß nicht, die wievielte Dienstreise ich heute nach Hamburg unternommen habe - diesmal mit der Bahn und mit einer anständigen Portion Chaos, für die ich nichts konnte. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Dafür war der erste Termin sehr interessant.

Unterwegs hatte ich übrigens spannende Lektüre: mal wieder ein PERRY RHODAN-Manuskript. Es ging um das Stardust-System und seine Bewohner und die Dinge, die diese Bewohner so tun ... mehr kann und darf ich dazu noch nicht ausplaudern.

06 Juli 2009

Schon wieder ein Extra

Heute schicken wir das Exposé fürs nächste PERRY RHODAN-Extra raus. Das ist dann die Nummer 9; der genaue Termin muss dafür noch bestimmt werden. (Intern ist er das, aber ich muss noch mal mit der Objektleitung sprechen.)

Interessant dabei: Das Exposé für dieses PERRY RHODAN-Extra verfasste Christian Montillon. Bei PERRY RHODAN-Action konnte er ausreichend Erfahrung sammeln, jetzt kann er auch andere Aufgaben übernehmen.

05 Juli 2009

Erleuchteter Konvoi

»Ich schick' Dir mal die ersten 130.000 Anschläge«, hatte Michael Marcus Thurner angekündigt. Er meinte »Konvoi der Erleuchteten«, den zweiten Teil der Tefroder-Trilogie, die im Herbst 2009 bei Heyne erscheinen wird.

Und ich las am Wochenende die letzten Seiten dieses ersten Drittels (oder Viertels?) des Romans: sehr spannend, sehr faszinierend, sehr mitreißend. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie Michael Marcus weiter mit den Erleuchteten Kauffahrern und ihren Gegenspielern verfahren wird.

04 Juli 2009

Arndt Ellmers Stardust-Einstieg

Meine Wochenend-Lektüre ist diesmal wieder sehr vielseitig. Einer der Texte, die auf dem Tisch liegen, ist ein Roman, und er stammt von Arndt Ellmer.

Über den Inhalt verrate ich natürlich noch nichts. Nur so viel: Perry Rhodan ist einer der »Helden« des Romans, und der Aktivatorträger trifft auf »alte Bekannte«, mit denen er nicht rechnen konnte. Ich bin gespannt, wie Arndt das in Szene gesetzt hat ...

03 Juli 2009

Rosamunde, Volker und Perry

Nichts scheinen manche PERRY RHODAN-Fans mehr zu befürchten als zu viel Abweichung von der PERRY RHODAN-Linie. Zumindest könnte man das manchmal meinen. So ist für manchen Fan wohl Rosamunde Pilcher mit ihren Liebesromanen etwas ganz schreckliches.

Dabei gibt es bemerkenswerte personelle Verbindungen: Volker Lechtenbrink spricht in den Hörspielen, die bei Lübbe-Audio erscheinen, den Perry Rhodan. Und er spielt immer wieder als Schauspieler in Verfilmungen von Rosamunde-Pilcher-Romanen mit. Ein Schelm, wer böses bei einer solchen Verbindung denkt ...

Beeindruckendes Jubiläum

Ein Logbuch der Redaktion

Spreche ich mit Menschen über meinen Job, die noch nie von PERRY RHODAN gehört habe, genügt es oft, sie mit Zahlen zu verblüffen. Wenn sie hören, dass wir schon »fast zwoeinhalbtausend Romane« herausgebracht haben, sind sie stets überrascht und beeindruckt zugleich. Vor allem, wenn ich dann noch hinzufüge, dass diese imposante Zahl eine von Romanen ist, die eine fortlaufende Geschichte erzählen.

Diejenigen, die diese Zeilen lesen, wissen das – aber Außenstehende sind stets baff: PERRY RHODAN ist die umfangreichste und am längsten laufende Fortsetzungsgeschichte der Welt. Die Zahl der beschriebenen Welten und Personen, Raumschiffe und Völker geht in die Tausende, und nicht einmal engagierte Spezialisten können glaubhaft behaupten, alle Details dieses gigantischen Roman-Universums zu kennen.

In all dieser Zeit mangelte es nicht an Jubiläen. Doch ein Roman, der die Bandnummer 2400 trägt, ist von seiner Bedeutung her nicht zu vergleichen mit einem Roman, der als Nummer 2500 auf den Markt kommt – die Serie hat damit das Viertel von zehntausend Romanen erreicht, und das ist dann wahrhaft eine Zahl, die schwindelerregende Dimensionen verheißt.

Machen wir uns nichts vor: »Size does matter«, wie der Amerikaner gerne sagt. Größe ist tatsächlich entscheidend, und wir können eine solche Zahl stets mit Stolz verkünden. Dutzende von Autoren haben in jahrzehntelanger Arbeit gemeinsam den größten Kosmos erschaffen, den es in literarischer Form gibt, Millionen von Lesern haben diese Serie in all den Jahrzehnten begleitet und mit ihren Leserbriefen und Beiträgen dafür gesorgt, dass PERRY RHODAN überhaupt ein solcher Erfolg werden konnte.

Band 2500 ist ein ganz besonderer Roman, der Titel »Projekt Saturn« macht es in gewisser Weise auch klar: Wir blicken vom Saturn aus in eine neue Zukunft, manifestiert in einem PERRY RHODAN-Zyklus, der bewusst in seinem Titel auf den Aufbruchsgeist der ersten Romane verweist: Mit der Rakete STARDUST flog der Astronaut Perry Rhodan zum Mond, mit dem Stardust-Zyklus bricht die PERRY RHODAN-Serie in eine neue Epoche auf.

Wenngleich für den PERRY RHODAN-Leser der Planet Saturn womöglich nichts herausragendes mehr ist, so signalisiert die Welt mit ihren faszinierenden Ringen doch eine der Grenzen unserer heutzutage bekannten Welt. Und an diese stößt die PERRY RHODAN-Serie schon immer vor.

Ich freue mich darauf, bei diesem neuen Abenteuer dabei sein zu dürfen!

02 Juli 2009

Feldhoff-Roman in der Mache

Heute ist mal wieder ein Redigiertag. Das heißt, dass ich zu Hause arbeite, um ein Thema zügig »durchboxen« zu können. In diesem Fall handelt es sich um das zweite PERRY RHODAN-Taschenheft; der Roman »Die Show der Sterne« von Robert Feldhoff.

Ich wundere mich gelegentlich über haarsträubende Scan-Fehler, sonst aber ist wenig zu machen. Absätze hat's zerhauen, einige Kapitelchen stimmen nicht mehr so ganz. Unterm Strich ist es aber immer noch ein sehr unterhaltsamer Roman, fast ein »Road-Movie« im All.

01 Juli 2009

Teambesprechung zum Halbjahr

Schon wieder ist ein halbes Jahr vergangen. Aus diesem Grund zog sich die PERRY RHODAN-Redaktion gestern für einen Tag aus dem »Tagesgeschäft« zurück, um in aller Ruhe die laufenden Themen zu besprechen.

Dabei ging es um die weiteren Projekte, die im zweiten Halbjahr 2009 anstehen: PR-Extra, PR-Taschenheft, PR-Buchprojekte, die ELFENZEIT-Serie, unsere Aktivitäten im Internet- und Audio-Bereich und viele andere Themen mehr. Wir machen viel, das wurde mir da wieder einmal besonders bewusst.

29 Juni 2009

Ein umfassender Abschluss

Ein Logbuch der Redaktion

Mit einem Doppelband von Uwe Anton endet der Negasphäre-Zyklus, der innerhalb der PERRY RHODAN-Serie – da bin ich sicher – irgendwann mal eine besondere Stellung einnehmen wird: Perry Rhodan und seine Gefährten im Kampf gegen die Übermacht der Terminalen Kolonne TRAITOR, dazu Innensichten aus dem Heer der Chaotarchen.

Die Terraner und ihre Verbündeten wurden in diesen Romanen mit gigantischen Objekten und universenweiten Verwicklungen konfrontiert; gleichzeitig setzte sich die Solidarität der Terraner immer wieder gegen die feindlichen Traitanks durch, die den TERRANOVA-Schirm belagerten. Aber ich will jetzt nicht den Inhalt der letzten hundert Romane wiedergeben, sondern auf die letzten zwei Romane des Zyklus hinweisen.

Uwe Anton, der in den letzten Jahren immer wieder an einem Zyklusabschluss beteiligt war, hatte auch bei diesem Doppelband die Schwierigkeit, viele offene Fäden zusammenzuführen. Einerseits musste er die kosmischen Verwicklungen darstellen, andererseits musste dieser Doppelband unbedingt eine menschliche Ebene aufweisen – der Mensch Perry Rhodan steht im Mittelpunkt dieses Geschehens, nicht er allein natürlich, aber doch an vorderster Stelle.

(Mittlerweile ist ja bekannt, dass Uwe Anton die Krankheitsvertretung für Robert Feldhoff übernommen hat. Während er an diesem Doppelband schrieb, verfasste er gewissermaßen parallel bereits die ersten Exposés und Arbeitsblätter für den neuen Zyklus. Wie er das geschafft hat, ist mir fast ein Rätsel; da ist noch eine Schippe Sonder-Dank an seine Familie fällig ...)

Band 2498 eröffnet ein Duell, wie wir es in der PERRY RHODAN-Serie so nicht gelesen haben: Der Roman »Die Duale Metropole« bringt Perry Rhodan in eine direkte Konfrontation mit KOLTOROC, der Superintelligenz, die als sogenannter Chaopressor die Truppen der Terminalen Kolonne TRAITOR angeführt hat. Dabei geht Rhodan nicht allein in diesen gefährlichen Einsatz: Zu seinen Begleitern zählen Mondra Diamond, seine Gefährtin seit vielen Jahren, aber auch Inkadye, die Sorgorin, die über Jahrmillionen hinweg die persönliche Gefangene der Superintelligenz war und die sich in der Verantwortung sieht, ihre »Schöpfung« wieder zu beseitigen.

Doch ob dies reicht, um ernsthaft einem Wesen gegenüberzutreten, das seit Äonen lebt und agiert, ist zweifelhaft: Eigentlich haben Rhodan und seine Begleiter keine Chance ... Nur: KOLTOROC ist nicht auf einen Kampf aus, die Superintelligenz verfolgt ganz andere Pläne. Es geht ihr nicht um Rache und Krieg, es geht ihr um ein Angebot, das nur als unmoralisch bezeichnet werden kann. Perry Rhodan hält in diesem Konflikt buchstäblich das Leben von Milliarden Menschen in der Hand ...

Wo der PERRY RHODAN-Roman 2498 die Eröffnung für den Doppelband gibt, liefert der Roman 2499 das fulminante Ende. Der Roman trägt den Titel »Das Opfer«, und in diesem steigert sich die Konfrontation zwischen einfachem Menschen und uraltem Superwesen. Wer oder was das Opfer ist, das zu bringen ist, kann ich an dieser Stelle nicht verraten; ich glaube nicht, dass bislang auch nur ein Leser in seinen Spekulationen darauf gekommen ist. Und ich bin sicher, dass das »doppelte Opfer« (um die Sache ein wenig zuzuspitzen) eine echte Überraschung sein wird.

Uwe Anton wäre allerdings nicht Uwe Anton, wenn er nicht neben aller Dramatik auch ein versöhnendes Ende verfassen würde. Sein Doppelband ist ein Abschluss für einen PERRY RHODAN-Zyklus, der in seinen Dimensionen neue Maßstäbe gesetzt hat – keine Frage, dass der Schriftsteller in seinem Abschluss noch einmal eine Reihe von Themen gewissermaßen Revue passieren lässt. Somit endet zumindest für mich der Negasphäre-Zyklus mit einer gewissen Wehmut, ausgelöst durch einen wunderbaren Doppelband.

26 Juni 2009

Band 2500 und weiter

Einige kurze Ausblicke auf die Handlung des Stardust-Zyklus


Einige »Spoiler« zu den Bänden, mit denen der Stardust-Zyklus eingeleitet wird, werden hier absichtlich »unsortiert« präsentiert – wer sich die Vorfreude nicht nehmen lassen möchte, sollte diese Meldung also ignorieren.

Ein abwechslungsreicher und spannender Doppelband von Christian Montillon (PR 2501 und PR 2502) zeigt Perry Rhodan mit Icho Tolot und Mondra Diamond in Aktion – das Trio erhält gegen Ende unverhoffte Hilfe, die künftig zu einer festen »Begleitung« wird.

Zu tun bekommen es die Terraner bereits ab Band 2500 mit den Abgesandten der Frequenz-Monarchie, vor allem mit dem Frequenzfolger Sinnafoch. Er hält die Terraner für Diebe und möchte ihnen das unrecht erworbene »Gut« wieder abnehmen.

In Band 2500 erhält eine Figur einen »Gastauftritt«, von der man schon sehr lange nichts mehr hörte: Es ist Homunk, ein Diener der Superintelligenz ES.

Zu den wichtigen Protagonisten des Bandes 2503, den bekanntlich Andreas Eschbach verfasst hat, gehören auch Arkoniden, die von ihrem Imperator in den Einsatz geschickt werden.

In Band 2500 erfahren die Leser, dass es auf Terra eine wachsende Kolonie von Außerirdischen gibt, die zu sehr guten Freunden der Terraner geworden sind.

Recht schnell blendet die Handlung zu einer Sterneninsel um, die in der näheren kosmischen Umgebung der Milchstraße liegt, aber bisher in der Handlung der PERRY RHODAN-Serie nicht erwähnt worden ist.

25 Juni 2009

Twittern bei Perry

Mittlerweile ist Twitter in aller Munde (seit der Flugzeuggeschichte auf dem Hudson River bei New York, jetzt durch die Unruhen im Iran). Ich selbst habe den PERRY RHODAN-Account auf Twitter vor über zwei Jahren angelegt, nachdem mich Miriam Hofheinz - wer sonst? - auf diese neue Kommunikationsmöglichkeit hingewiesen hat.

Aber wie das so ist: Nachdem ich einige Tweets abgeschossen hatte, kam ich zu nichts mehr und verdrängte die Geschichte. Seit einigen Monaten versuche ich täglich zu twittern. Es ist ein Experiment für mich und auch für die PERRY RHODAN-Serie. Und ich betrachte das ganze als einen zusätzlichen Service für die Menschen, die solche Kommunikationsformen mögen.

24 Juni 2009

Medienaufkommen wächst

Man merkt, dass PERRY RHODAN auf ein neues Jubiläum zusteuert: Die Anfragen von Zeitungen und Zeitschriften, Radios und Fernsehstationen nehmen zu. Das ist erfreulich und erzeugt hoffentlich schöne Berichte.

Und diese Berichte sollen natürlich alte Leser aktivieren, wieder mal einen Roman zu lesen, oder Neulinge dazu animieren, endlich mal die PERRY RHODAN-Serie kennenzulernen. Pressearbeit halte ich nach wie vor für erfolgreicher und erfolgversprechender als gewöhnliche Werbung.

23 Juni 2009

Taschenheft 2 am Start

Das erste PERRY RHODAN-Taschenheft ist offiziell noch gar nicht erschienen, da fange ich bereits mit dem zweiten Band an. Diese Woche will ich hierfür die redaktionellen Texte erarbeiten.

Ausgesucht habe ich dafür einen Planetenroman von Robert Feldhoff, der 1993 erstmals erschienen ist: damals unter dem Titel »Die größte Show im Universum«. Jetzt erhält er einen kürzeren Titel: »Die Show der Sterne«.

22 Juni 2009

Der neunte Band der ELFENZEIT-Serie ist da


Die Fantasy-Buchreihe ELFENZEIT, die von Susan Schwartz gesteuert wird und in Zusammenarbeit zwischen der PERRY RHODAN-Redaktion und dem Bertelsmann-Club erscheint, erreicht dieser Tage mit dem neunten Buch einen neuen Höhepunkt: »Im Bann der Dunklen Königin« spielt in der Anderswelt, aber auch in Irland, wo die Konfrontation zwischen den Elfen und ihren Gegenspielern ihrem Höhepunkt zustrebt.

Susan Schwartz verfasste den Roman nach ihrem eigenen Exposé. Es ist damit der fünfte Band der Serie, den die Autorin selbst geschrieben hat. Erneut haucht sie ihrer Hauptfigur Nadja Oreso – der jungen Journalistin mit der elfischen Vergangenheit – ein faszinierendes Leben ein und verleiht auch den Nebenfiguren viele plastische Elemente.

Weitere ELFENZEIT-Romane sind in Vorbereitung. Unter anderem werden weitere Autorinnen mitschreiben, die bisher noch nicht als Mitarbeiter der Serie in Erscheinung getreten sind, sich aber »außerhalb« schon professionell betätigt haben.

Das wunderbare Titelbild, das Bandorchu zeigt, die Dunkle Königin des Schattenlandes, schuf übrigens Dirk Schulz. Er hat bisher alle ELFENZEIT-Covers gezeichnet.

21 Juni 2009

Mondra im Einsatz

Das hat mir richtig gut gefallen: In einem der demnächst erscheinenden Romane schildert Michael Marcus Thurner, wie Mondra Diamond in einen Einsatz geht. Ich mag Romane, die Mondra ins Zentrum stellen, und dieser war auch noch außergewöhnlich spannend.

Ob er jedermanns Sache ist, weiß ich nicht: Einfach macht es der Autor seiner Heldin nämlich nicht. Aber ich habe das Manuskript gestern mit großer Begeisterung gelesen.

20 Juni 2009

Agent für Terra

Am Freitag nachmittag kam es druckfrisch auf meinen Schreibtisch: das erste PERRY RHODAN-Taschenheft, unser neues »Experiment«, das unter dem Titel PERRY RHODAN-Planetenromane erscheint. Der erste Roman stammt von Hubert Haensel und trägt den Titel »Agent für Terra«.

Selbstverständlich bin ich parteiisch, aber ich empfinde es so: Die Gestaltung ist klasse, das Taschenheft sieht richtig wertig aus, als sei es ein »echtes« Taschenbuch. Den Preis von 3,90 Euro für 160 Seiten finde ich auch gut - jetzt müssen die Leser und vor allem die Käufer sprechen, und davor muss der Vertrieb noch bestmögliche Arbeit leisten.

19 Juni 2009

Hauruck-Dienstreise

Gestern morgen ging es auf Dienstreise: zeitig aufstehen, mit dem Auto nach Süden, zum Flughafen »Baden Airpark«, zwischen Rastatt und Baden-Baden im flachen Land gelegen. Eine Stunde Flug nach Hamburg.

Dort Besprechung im Heinrich Bauer Verlag. Dann Mittagessen in der Speicherstadt. Besprechung auf dem Weg zum Verlagsgebäude. Taxi zum Flughafen. Rückflug nach Baden-Baden, dann nach Hause.

Und zu allem Überfluss bekam ich einen Heuschnupfen-Flash: Ich dachte nicht daran, dass Hamburg wettertechnisch gut vier bis sechs Wochen hinter Karlsruhe herhinkt, und hatte deshalb auf Antihistamine verzichtet. Nun denn: Als Rotznase war ich sicher überzeugend.

18 Juni 2009

Blick vom Blogger-Kollegen

Unter dem Titel »Neue Kommunikations-Wege eines Superheldens« (dass hier ein »s« zuviel ist, dürfte ein Vertipper des Autors sein) gibt es im Scififans-Blog einen kurzen Beitrag zu PERRY RHODAN-Aktivitäten im Internet. Verfasst hat ihn »eporsten«, und seinen Beitrag finde ich absolut lesenswert.

Dasselbe gilt für den gesamten Blog. Es wird über Bücher und Filme gleichermaßen berichtet und man scheut sich nicht, mal triviales und mal intellektuelles anzupacken. Schick.

17 Juni 2009

Paragronkreuze und Bionische Kreuzer

Ich bin wieder im Hörspiel-Fieber: Im CD-Player meines Autos habe ich damit begonnen, die aktuelle (schon seit einiger Zeit erschienene) Staffel der PERRY RHODAN-Hörspiele anzuhören.

Der »Sternenozean«-Zyklus, der in Form von 100 Romanen erschienen ist, wird hier in 42 Hörspielen nacherzählt. Was ich gerade höre, ist die Nummer 25: Perry Rhodan ist mit Atlan und Co. derzeit auf der Suche nach dem Paragonkreuz, es geht um Graugischt und die dortige Schwadron. Geheimnisse und Spannung schön gemischt, dazu toller Sound - das haben die Kollegen bei Stil in Berlin wieder mal klasse gemacht.

16 Juni 2009

Umfangreiche Roadmap

Umfangreich an Inhalt und an Fakten ist die »Roadmap«, die mir Uwe Anton zur Verfügung gestellt hat. Der Autor, der als Krankheitsvertretung für Robert Feldhoff die Exposés für PERRY RHODAN verfasst, hat darin die Handlung bis Band 2549 skizziert.

Viele Ideen sind enthalten; ein Spannungsbogen erstreckt sich über verschiedene Handlungsschauplätze und mehrere Dutzend Romane. Der »Stardust«-Zyklus wird ein Zyklus mit viel ... nun ja ... mit viel Bewegung.

15 Juni 2009

Nach einer Woche

Aus dem Urlaub bin ich zurück, erholt fühle ich mich nach wie vor, aber jetzt stehen erst einmal die Berge von Papier und Daten vor der Tür. Exposés und Romane sind eingetroffen, Konzeptpapiere und Mails - eine riesige Ansammlung von Arbeit.

Ich kremple die Ärmel hoch, was bei einem T-Shirt wohl ein wenig albern aussieht, und stürze mich auf die Arbeit. Immerhin macht das ja auch Spaß!

05 Juni 2009

Exposé-Besprechung in Wuppertal

Ein Logbuch der Redaktion

Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, gehören Exposé-Besprechungen zu meiner »täglichen Arbeit«. Mal geht es dabei um PERRY RHODAN im allgemeinen, mal geht es um ATLAN; gelegentlich ging es um PERRY RHODAN-Action, die Taschenbücher oder auch die »Elfenzeit«-Buchreihe. Und immer handelt es sich um wechselnde Partner, mit denen ich es zu tun habe und mit denen ich inhaltliche Dinge besprechen kann.

Anfang Juni fuhr ich nach Wuppertal, um mit Uwe Anton über die aktuellen Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage zu sprechen. Die Änderung in meinen Plänen war nötig geworden, weil Robert Feldhoff erkrankt war und sich abzeichnete, dass sich die Erkrankung und der Gesundungsprozess länger hinziehen würde.

Robert hatte die Exposés bis Band 2504 geliefert, von ihm stammten auch die grundlegenden Arbeitspapiere für den »Stardust«-Zyklus, zu dem die Teamautoren wertvolle Beiträge geliefert hatten – jetzt ging es darum, an diesem Punkt weiterzuarbeiten. Uwe Anton war freundlicherweise kurzfristig eingesprungen, und so übernahm er die Krankheitsvertretung für Robert.

Bei der Exposé-Arbeit merkten Uwe und ich sehr schnell, dass es nicht einfach ist, ein bereits vorhandenes Konzept weiter umzusetzen. Uwe muss letztlich die Exposé-Vorlagen von Robert nehmen und sie zu »seinem eigenen« machen. Nur dann besteht eine gute Chance, dass er ein sinnvolles Ergebnis erzielen wird.

Gemeinsam gingen wir die vorliegenden Arbeitspapiere durch, schauten uns an, was sich die Kollegen in den einzelnen Arbeitsgruppen bei der Autorenkonferenz ausgedacht hatten, und sprachen dann die grundsätzlichen Vorschläge durch, die Uwe entwickelt hatte. Die Handlung nach Band 2500 wird – was keinen so richtig überraschen dürfte – anfangs in der direkten Umgebung der Erde spielen; kein Wunder, wenn der erste Roman des neuen Zyklus schlicht »Projekt Saturn« heißt.

Recht schnell wird es aber andere Schauplätze geben, und über diese sprachen wir. Immerhin gibt es einen Zeitsprung über mehr als hundert Jahre, und in dieser Zeit entwickelt sich einiges: Sowohl in der heimatlichen Milchstraße als auch im fernen Stardust-System und dessen kosmischer Umgebung gibt es eine neue Situation, auf die in den ersten Romanen des beginnenden Zyklus eingegangen werden muss.

Wobei uns beiden klar war, dass wir nicht alles beleuchten können: »Sonst könnten wir das Telefonbuch der westlichen Milchstraße veröffentlichen«, meinte Uwe Anton irgendwann im Rahmen der Besprechung. Wer als Leser jetzt unbedingt wissen will, wie sich die Zivilisation der Asporcos oder der Fantan-Leute nach dem Abzug der Terminalen Kolonne verändert hat, wird eine Antwort auf seine Fragen nicht sooo schnell bekommen – soviel kann ich sicher aussagen, ohne zuviel über den eigentlichen Inhalt des Zyklus zu verraten.

Wir machten uns grundsätzliche Gedanken über die Struktur der Frequenz-Monarchie und überlegten, welche Rolle in diesem Zusammenhang beispielsweise die Bewohner eines gewissen kosmischen Sektors spielen werden. Und selbstverständlich sprachen wir darüber, welcher Autor in nächster Zeit welche Romane schreiben könnte, welche darüber hinaus gehenden Extras wir planen könnten und welche Highlights im demnächst startenden Stardust-Zyklus zusätzlich auf die Leser zukommen werden.

Als ich am Abend dann Wuppertal verließ, leider, ohne mit der berühmten Schwebebahn gefahren zu sein (dazu hatte die Zeit gefehlt), und Richtung Süddeutschland fuhr, war mein Notizblock mit vielen Detail-Informationen »vollgemalt«; zudem hatte ich ein Konzept für die Bände bis zur Nummer 2549 in meiner Tasche. Und ich war der optimistischen Meinung, dass wir einen sehr guten Start in die aktuelle Zyklusentwicklung hinlegen würden ...

04 Juni 2009

Andreas Eschbach schreibt wieder PERRY RHODAN

PR-Roman 2503 wird der dritte Gastroman des Schriftstellers

Den PERRY RHODAN-Lesern muss man Andreas Eschbach kaum noch vorstellen. Der Autor verfasste 1998 mit »Gesang der Stille« seinen ersten PERRY RHODAN-Gastroman; im Juli 2005 folgte »Die Rückkehr«.

Sein dritter Gastroman wird Band 2503 sein, der am 7. August 2009 erscheinen wird. Der Titel lautet: »Die Falle von Dhogar«.

03 Juni 2009

In den Ringen des Saturn

Heute muss ich endlich redigieren. Band 2500 liegt auf meinem Tisch, das Exposé daneben, diverse Datenblätter habe ich am Rechner »geöffnet«. Das »Projekt Saturn« muss bald in die Setzerei.

Wobei es ja nicht viel zu tun gibt: Der Roman ist sprachlich und inhaltlich auf so hohem Niveau, dass ich nach »Schönheitsreparaturen« schaue. So mag ich meine Arbeit!

02 Juni 2009

Beeindruckendes Zwischen-Jubiläum

Ein Logbuch der Redaktion

Vor mir liegt die Silber-Edition mit dem Titel »Kampf gegen die Blues«; ich habe sie noch nicht angehört, aber ich werde es demnächst tun. Denn die Silber-Editionen sind – und da bin ich mir sicher – eine Ergänzung des PERRY RHODAN-Kosmos, die nur vergleichbar ist mit dem 1978 erfolgten Start der PERRY RHODAN-Silberbände. Mit den Silber-Editionen liegt eine Audio-Version der größten Science-Fiction-Serie der Welt vor, die ihresgleichen sucht und die längst Maßstäbe gesetzt hat.

Seit unsere Partner von Eins-A-Medien im November 2002 die erste Silber-Edition herausgebracht haben, ist die Zusammenarbeit enger und fester geworden. Längst gibt es weitere Produktionen oder haben wir uns gemeinsam in das weite Feld der Fantasy vorgetastet – Eins-A-Medien publiziert beispielsweise die Hörbücher zu den ELFENZEIT-Romanen. Ungebrochen aber ist die Kontinuität bei den Silber-Editionen, und die aktuelle Ausgabe ist mit Nummer 20 schon in Bereiche vorgestoßen, bei denen man von einem Jubiläum sprechen kann.

Als Sprecher wirkt seit den ersten Aufnahmen der Schauspieler Josef Tratnik, der seine eigene PERRY RHODAN-Interpretation liefert. Tratnik ist in der Lage, mit seiner Stimme den jeweiligen Figuren eine eigene Charakteristik zu verpassen, sie gewissermaßen zum Leben zu erwecken und sie so geradezu plastisch entstehen zu lassen. Gerade bei langen Autobahnfahrten stellt sich heraus, dass seine Interpretation weder einschläfernd noch zu ruhig ist; sie ist spannend und nimmt einen geradezu mit.

Mit Josef Tratnik im Ohr macht auch die vorliegende Silber-Edition so richtig Spaß. In »Kampf gegen die Blues« geht es um den Kampf des Vereinten Imperiums aus Terranern, Arkoniden und Akonen gegen die »Huldvollen«, die Herrscher der Eastside der Milchstraße. Mithilfe ihrer Raumschiffe, die mit dem mysteriösen Molkex gepanzert sind, erweisen sich die Blues als unglaublich starke Gegner; ihre Schiffe sind praktisch nicht zu zerstören, und als im Leerraum der Kampf zwischen den Imperien entbrennt, müssen die Menschen und ihre Verbündeten zurückweichen.

Geheimdiensteinsätze und Raumschlachten – in »Kampf gegen die Blues« wird beides geboten. Dazu kommen die Wissenschaftler und ihre hektischen Forschungen; das alles setzt Josef Tratnik mit seiner Stimme wieder hervorragend in Szene. Wie schon ausgesagt: Selbst gehört habe ich das noch nicht; ich bin aber sicher, dass das Niveau ebenso hoch wie bei den vorherigen 19 Hörbüchern sein wird. Mein Tipp für alle, die PERRY RHODAN zwar schon kennen, ihn aber wieder einmal erleben wollen!

Übrigens ist die Silber-Edition 20 auch inhaltlich etwas besonderes: Mit ihr wird der Blues-Zyklus abgeschlossen; die Epoche der PERRY RHODAN-Romane, die nur in der Milchstraße spielen, ist damit zu Ende. Bereits die folgende Silber-Edition wird unsere Helden hinaus führen ins Universum, zuerst nach Andromeda und später zu weiter entfernten Sterneninseln.

01 Juni 2009

Böhmert-Übersetzungen

Wenn Frank Böhmert schon keine PERRY RHODAN-Romane mehr schreiben mag, muss ich mir eben seine Übersetzungen zu Gemüte führen. Das tu' ich am verlängerten Pfingst-Wochenende dann sehr gern.

Gestern ausgelesen: Robert B. Parkers »Der gute Terrorist«, superspannender Krimi, zu dem die Besprechung noch folgt. Heute angefangen: ein Kinder-Jugendbuch, das die Maya-Prophezeiungen als ein Thema hat.

29 Mai 2009

Dinge, die sich wiederholen


Manche Erfolgsrezepte sind so gut, die kann man getrost übernehmen. Das scheinen die Kollegen beim Loewe-Verlag geglaubt zu haben, als sie ihre Werbepostkarte für das Jugendbuch »Skulduggery Pleasant« entwarfen.

Die Postkarte ist wie ein 3-D-Bild gestaltet, wie eines der Bilder, die man auch als »Wackelbilder« bezeichnet. Sieht schick aus, gefällt mir gut – und erinnert zumindest mich sofort an einen PERRY RHODAN-Silberband.

Der Cantaro-Zyklus startet

Am 31. Juli 2009 erscheint der Doppelband 1400/1401

Mit einem echten Knaller startete im Jahr 1988 der Cantaro-Zyklus: Nach einem ungewollten Zeitsprung über 695 Jahre überspringen Perry Rhodan und seine Begleiter einen Teil der galaktischen Geschichte. Als sie in ihrer eigenen »Jetzt-Zeit« ankommen, hat sich ihre bisher so bekannte Welt unwiderruflich verändert.

Beide Romane erscheinen demnächst in der fünften Auflage neu; der Doppelband 1400/01 kommt am 31. Juli 2009 in den Handel. Verfasst wurde der Roman »Götter der Nacht« von Kurt Mahr, der damals zusammen mit Ernst Vlcek für die Exposés verantwortlich war; die Fortsetzung mit »Herr der Trümmer« schrieb der damalige Jung-Autor Arndt Ellmer.

Der Cantaro-Zyklus brachte große Veränderungen im PERRY RHODAN-Kosmos; die wichtigsten seien hier genannt: Die Galaxis Hangay materialisiert in unserem Universum – und der Kosmos gerät komplett aus den Fugen. Die Folgen davon rühren bis in die aktuelle Handlungszeit der PERRY RHODAN-Serie.

Eine weitere wichtige Entwicklung, die im Cantaro-Zyklus geschildert wird: Die Bevölkerung der Milchstraße leidet unter einer brutalen Terror-Herrschaft – und sie wird durch einen kosmischen Wall vom Rest des Universums abgeriegelt. Mit den wenigen freien Menschen muss Perry Rhodan für Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen ...

Der Cantaro-Zyklus steht für Härte, Action und Spannung. Nicht zu Unrecht gilt er bei vielen Fans als der spannendste Zyklus der 80er Jahre – eine PERRY RHODAN-Epoche, die viel Action lieferte und dennoch den kosmischen Bogen weiterspannte.

28 Mai 2009

PERRY RHODAN-Action wird eingestellt

Der Wega-Zyklus ist der Abschluss der Serie

Im April 2008 wurde die Serie PERRY RHODAN-Action gestartet, als ein »Beiboot« zur erfolgreichen PERRY RHODAN-Serie. Was anfangs nur auf zwölf Hefte angelegt worden war, entwickelte sich zu einer länger laufenden Serie. Mit dem Abschluss der dritten Staffel – des Wega-Zyklus – kommt jetzt das Ende von PERRY RHODAN-Action. Als letzter Roman erscheint am 7. August 2009 der Band 36 unter dem Titel »Sonnendämmerung«.

PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick kommentiert die Einstellung: »Wir konnten mit PERRY RHODAN-Action nicht die hohen Erwartungen erfüllen.« Die erste Staffel, der Demetria-Zyklus, erscheint bereits als Taschenbuch bei Moewig; hinzu kommen Auswertungen der Serie als E-Book oder Hörbuch. »Leider hat sich aber die Auflage am Kiosk nicht so entwickelt, wie wir es gern gesehen hätten«, so Frick.

Christian Montillon, der für PERRY RHODAN-Action die Exposés geschrieben hat und selbst einige Romane beisteuerte, sieht viel Positives: »Wir haben neue Autorenkollegen kennengelernt, und von einigen werden wir in Zukunft sicher noch viel hören.«

Meine Begegnung mit einem alten Krimi-Bekannten

Ein Logbuch der Redaktion

Unter Pseudonymen wie Neal Chadwick begann Alfred Bekker vor gut zwanzig Jahren seine Karriere als Schriftsteller; längst ist er unter seinem bürgerlichen Namen zu einem der beliebtesten Autoren im Science-Fiction- und Fantasy-Umfeld geworden. Deshalb finde ich es sehr sympathisch und auch interessant zugleich, dass er mit dem Roman »Doppeltes Spiel« sein Pseudonym Neal Chadwick wieder erweckt hat – und zugleich zur Krimi-Serie KOMMISSAR X zurückkehrt.

Damit schließt sich für mich ein Kreis: Vor etwa zwanzig Jahren habe ich KOMMISSAR X als Außenlektor des Verlages betreut. Nicht jeder Roman wurde von mir redigiert, aber alle zwei bis drei Woche war ich »an der Reihe«. Unter den Autoren befand sich damals bereits Neal Chadwick, und ihn kannte ich zudem aus gemeinsamer Fan-Vergangenheit, unter anderem im PERRY RHODAN-Briefclub Bullys Schreibtisch. In diesem Club sind wir übrigens beide nach wie vor Mitglied, und ich finde es höchst spannend, wie Alfred Bekker seine schriftstellerische Laufbahn durch die unterschiedlichsten Genres vorangetrieben hat.

Jetzt also wieder KOMMISSAR X. Das Label Nocturna Audio, das bereits zwei KX-Romane vertont hat, die Wolfpeter Ritter alias Patrick Wynes alias Peter Terrid – so kennen ihn die PERRY RHODAN-Leser – verfasste, startete mit einer Reihe, die den schlichten Namen »Hörheft« trägt. Der Untertitel macht klar, um was es geht: »Der Heftroman zum Hören!« verspricht die Umsetzung klassischer Heftroman-Themen in Hörbücher.

Mit KOMMISSAR X hat sich das Team von Nocturna Audio auf jeden Fall ein klassisches Krimi-Thema ausgesucht: Bis Anfang der 90er Jahre erschienen weit über 1700 KX-Heftromane, dazu kamen Leihbücher und Taschenbücher. Es gab sogar einige Fernsehfilme, die eher bescheiden aufgemacht waren; aus diesen aber holte Nocturna Audio die Illustrationen für die Hörbücher – und das »Gehäuse« mit den zwei CDs sieht dann richtig gut aus.

Als Sprecher konnte man Robert Missler verpflichten, der in letzter Zeit durch eine Reihe guten Produktionen aufgefallen ist. Er spricht die Handlung des Romans trocken und ruhig, betont die Figuren eindeutig und vielseitig, verzichtet aber auf zusätzlichen »Firlefanz«. Das passt zur Handlung, die rasch vorangetrieben wird, auf viele Beschreibungen verzichtet und sich stattdessen auf die Ermittlungsarbeit seines Helden und die Aktivitäten seiner Gegenspieler setzt.

Die wiederum schildert einen Fall, der anfangs ganz harmlos anfängt. Der in New York agierende Detektiv Jo Walker, allgemein als »Kommissar X« bekannt, erhält den Auftrag, nach einem verschwundenen Mann zu suchen. Dieser heißt Leslie Craven, ist normalerweise in einer literarischen Agentur beschäftigt und gilt als Musterbeispiel für Korrektheit. Recht schnell bekommt Jo Walker heraus, dass Craven nicht einfach nur verschwunden ist, sondern dass sich andere Menschen für ihn interessieren. Auf einmal mischt sich sogar das FBI ein, und als ein Cadillac auftaucht, dessen Passagiere den Detektiv dazu nötigen, bei ihnen einzusteigen, wird die Sache langsam prekär ...

Das ganze klingt nicht schreiend originell, will es auch gar nicht sein; dafür ist die Handlung unterhaltsam und zieht einen mit sich. Schnelle Ermittlungsarbeit in New York, rasche Schauplatzwechsel und flotte Dialoge beherrschen das Geschehen. Wer diese Art von Krimi mag, wird bei »Doppeltes Spiel« sicher sehr gut unterhalten.

Mit diesem Hörheft hat Nocturna Audio auf jeden Fall einen modernen Krimi-Klassiker aus der Versenkung geholt. Dass ich mit KX mehr als nur eine Handvoll guter Erinnerungen verbinde, liegt auf der Hand. Deshalb freut's mich gleich doppelt, das Hörbuch zu hören. Zu beziehen ist es übrigens im guten Tonträgerhandel und natürlich bei Versendern wie amazon.de – wie bei Audio-Stücken normal, gibt es hier keinen festgelegten Ladenpreis.

27 Mai 2009

Expo-Trip

Auf Dienstreise gehe ich am Mittwoch, 27. Mai, und zwar in Sachen Exposés: Wir wollen über die weiteren Fortschritte der Handlung nach Band 2500 sprechen.

Mittlerweile liegen ja die ersten Texte des Stardust-Zyklus vor. Wichtig ist jetzt, mehr Einzelheiten zum Stardust-System als solchem zu diskutieren.

26 Mai 2009

Zauberhirne und Freiheitskämpfer

Ein Logbuch der Redaktion

In den späten neunziger Jahren eröffnete sich der PERRY RHODAN-Redaktion eine Chance, mit der wir nie zuvor gerechnet hatten: Wir erhielten die Chance, eine sogenannte ATLAN-Miniserie zu starten. Robert Feldhoff und ich trafen uns in einer Pizzeria in Hamburg, skizzierten die grobe Handlung, und er schrieb zwölf Exposés für zwölf Heftromane. Der Rest ist Geschichte ...

Der Traversan-Zyklus war für einige Entwicklungen bei PERRY RHODAN von großer Bedeutung. Erstmals arbeiteten Robert Feldhoff und Rainer Castor bei Exposés so eng zusammen, wie sie es in den Folgejahren noch besser und enger machen sollten, und erstmals konnten wir in größerem Umfang versuchen, mit neuen Autoren und neuen Zeichnern zu arbeiten. Das beste Beispiel: Frank Borsch, der bei ATLAN seinen ersten Heftroman überhaupt schrieb, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Stützen bei PERRY RHODAN.

Seit einiger Zeit hat Eins-A-Medien, einer unserer Partner im Audio-Bereich, sich an die Aufgabe gemacht, die Heftromane des Traversan-Zyklus zu packenden Hörspielen zu verarbeiten. Am Wochenende nahm ich mir die Zeit, die aktuellen Hörspiele anzuhören – und fand sie so mitreißend, dass ich das hier unbedingt mal erzählen muss.

Dazu ist zu sagen, dass ich »grob« zwar noch weiß, was im Traversan-Zyklus passiert, mich aber an die Details so gut wie gar nicht erinnern kann. Anders gesagt: Ich ging an die Hörspiele so heran, wie es wohl jeder »normale« Leser und Hörer machen wird, mit einigen Grundkenntnissen vielleicht, aber nicht mit dem kompletten Roman im Kopf.

Das Hörspiel »Der Preis der Freiheit« entstand nach dem gleichnamigen Roman von Frank Borsch. Es schildert einen Geheimeinsatz von Atlan auf dem Gerichtsplaneten Celkar – allerdings in der Vergangenheit des Arkon-Imperiums, rund 5000 Jahre vor Beginn der irdischen Zeitrechnung. Eigentlich will Atlan nur seine traversanischen Freunde Tamarena und Irakhem befreien, doch innerhalb kürzester Zeit muss er sich mit Rebellen herumschlagen, die einen ihrer Anführer rächen wollen, und er trifft auf eine Bürgerrechtlerin, die einen großen Disput anstoßen möchte.

Die dynamische Handlung erzählt, wie Atlan nach Celkar kommt, wie er sich in der dortigen Gesellschaft durchschlägt – und wie korrupt und intrigant das Gerichtswesen auf diesem Planeten funktioniert. Frank Borschs Roman, der nicht ohne aktuelle Gesellschaftskritik auskommt, wurde vom Eins-A-Medien-Team in ein spannendes Hörspiel verwandelt, das mir sehr gut gefallen hat.

Ähnliches gilt für das folgende Hörspiel, das auf dem Roman »Das Zauberhirn-Projekt« von Rainer Hanczuk basiert. Die Handlung spielt im Arkon-System, genauer gesagt auf dem Technologieplaneten Arkon III, wo sich Atlan mit Positronikspezialisten und deren Intrigen herumzuschlagen hat. Dabei will er doch nichts anderes, als ein spezielles Bauteil konstruieren zu lassen, mit dessen Hilfe er seine Rückreise in die Gegenwart antreten kann ...

Auch hier lassen die Effekte im Hörspiel keine Wünsche übrig. Manchmal ist es nicht ganz einfach, der Handlung zu folgen – aber man kann ja zurück klicken und die Szene noch einmal hören. Das Hörspiel ist spannend und unterhaltsam, und es enthält für PERRY RHODAN-Leser den einen oder anderen Verweis auf die Serienvergangenheit. Auch dabei habe ich mich sehr gut unterhalten, und ich bin sicher, dass die beiden Hörspiele nicht die letzten ATLAN-Audio-Versionen waren, die ich in meinem CD-Player hatte ...

Beide Hörspiele gibt es bei diversen Versendern wie amazon.de, selbstverständlich ebenso im regulären Tonträger- und Buchhandel. Der übliche Verkaufspreis liegt bei 9,90 Euro. Wer mag, kann sich übrigens die Hörspiele als MP3-Versionen herunterladen; idealerweise im PERRY RHODAN-Shop oder auch direkt bei Eins-A-Medien – dort kostet das einzelne Hörspiel jeweils 6,90 Euro.

25 Mai 2009

Fliegende Rochettes

Das Manuskript fürs Hörspiel 32 - »Die fliegenden Rochettes« werden bei Lübbe-Audio erscheinen - hat Siegfried Antonio Effenberger termingerecht an mich geliefert. Heute habe ich es gelesen.

Inhaltlich habe ich nichts anzumerken: Das Manuskript setzt den Doppelband von Leo Lukas in eine spannnde Geschichte um. Wenn das Hörspiel dann auch so gut wird, freue ich mich schon.

24 Mai 2009

Kapitelweise Tefroder

Heute habe ich mal wieder einige »Tefroder«-Kapitel vor mir. Bisher ist das, was Christian Montillon zum Themenkomplex »Gorragan« geliefert hat, höchst unterhaltsam.

Was er auf anderen Handlungsebene schreibt, ist auch unterhaltsam, gleichzeitig aber ziemlich fies. Da bin ich sehr gespannt darauf, wie das ankommen wird ...

23 Mai 2009

Lob zum Interview

In seinem Blog, der den coolen Titel »Das ist mein Blog« trägt, geht Ralf Boldt auf das Interview ein, das die Internet-Zeitschrift »Telepolis« mit mir geführt hat. Freut mich - denn jegliche Verbreitung ist erwünscht ...

Schönes Lob dann noch: »Ansonsten geht Klaus N. Frick gut auf die Fragen ein und läßt sich nicht aufs Glatteis führen.« Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Fragen auch so gestellt waren, dass keine Glatteis-Gefahr bestand.

22 Mai 2009

ATLAN-Zeitabenteuer starten mit einer Trilogie

Der Kreta-Zyklus umfasst drei Romane von Hans Kneifel

Wie wir bereits gemeldet haben, ist der Roman »Lotse im Sandmeer« von Hans Kneifel der Einstieg in eine neue Taschenbuchreihe: ATLAN-X erscheint bei Fantasy Productions und bringt alle zwei Monate Zeitabenteuer, also Abenteuer des Arkoniden Atlan, die in der Vergangenheit der Erde angesiedelt sind. Fürs Erste ist eine Trilogie geplant, der Kreta-Zyklus.

Alle drei Romane spielen im zweiten Jahrtausend vor Christus. Nach dem ersten Band wird die Handlung auf abenteuerliche Weise nach Kreta umblenden, zum Labyrinth von Knossos und zum rätselhaften König Minos ... Erdacht und konzipiert hat die Trilogie Hans Kneifel, der als ATLAN-Spezialist und Autor historischer Romane weithin bekannt geworden ist.

Für diejenigen, die mehr wissen wollen, gibt es hier noch den Rückentext des ersten Taschenbuches der Reihe ATLAN-X:

Seit dem Untergang von Atlantis muss Atlan auf der Erde überleben. Sein Ziel ist seitdem, die Menschheit zu fördern, um den Weg zu den Sternen zu erreichen. Als wichtigster Helfer dient ihm der Roboter Rico, sein Stützpunkt ist eine Tiefseekuppel im Atlantischen Ozean. Die meiste Zeit verbringt er dort im Tiefschlaf, doch immer wieder treibt es ihn an die Oberfläche: Atlan nimmt Anteil am kulturellen Fortschritt der Menschheit und beeinflusst diesen.

So auch im zweiten Jahrtausend vor Beginn der christlichen Zeitrechnung: Über Ägypten, das fruchtbare Land am Nil, herrscht der Pharao Amenemhet; unter seiner Regentschaft blühen Kultur und Wissenschaft. Gleichzeitig gilt es, die Handelswege auszubauen.

In der Maske eines Händlers wird Atlan für den Pharao tätig: Er forscht nach den geheimnisvollen Handelswegen durch die Wüste. Noch ahnt er nicht, dass ihn sein Einsatz gegen nomadische Schmuggler in weit entfernte Oasen und tief in den Süden führen wird ...

Kosmische Ereignisse

Ein Logbuch der Redaktion

Dieses Logbuch geht auf die Handlung kommender PERRY RHODAN-Romane ein; es enthält sogenannte Spoiler, weil darin etwas über diese Romane verraten wird. Wer nicht möchte, dass er dies erfährt, sollte sicherheitshalber jetzt die Lektüre einstellen ...

Noch da? Okay, dann kann ich ja weitermachen.

Große Entscheidungen kommen auf die Bewohner der Milchstraße sowie der anderen Galaxien der Lokalen Gruppe zu: Seit die Terminale Kolonne TRAITOR einige Schläge hinnehmen musste, sieht es erstmals so aus, als bestünde für die Terraner und ihre Verbündeten eine ernsthafte Chance, sich der Übermacht der Chaosmächte zu erwehren. Dass die Terraner das nicht allein geschafft hätten, sondern die Hilfe von übermenschlichen Wesenheiten benötigten, steht dabei auf einem anderen Blatt.

In seinem PERRY RHODAN-Roman, der den schlichten Titel »KOLTOROC« trägt, geht Uwe Anton auf die Vorgeschichte der Superintelligenz ein, die als Heerführer der Chaosmächte wirkt. Vermittelt wird sie über ein Wesen, über das ich noch nichts verraten möchte, das aber über lange Zeit in einem sehr engen Zusammenhang mit der Superintelligenz stand.

In diesem Roman, der als Band 2492 erscheinen wird, erfahren die Terraner – und damit auch die Leser des Romans – mehr über eine uralte Geschichte. Sie reicht in ihren Anfängen tatsächlich rund siebzig Millionen Jahre zurück und beginnt in einer Galaxis namens Serdragon. Wir erfahren mehr über die Völkerschaften, die damals in jener Sterneninsel lebten und in einen fürchterlichen Konflikt verstrickt waren, und wir bekommen Kenntnisse über die Helfer der Kosmokraten vermittelt, die zu jener Zeit versuchten, den Konflikt zu entschärfen.

Der Roman erzählt von der Lichtstadt Paragor, einer schwebenden Metropole, die einem friedlichen Zweck dienen sollte. Und er erzählt vor allem davon, wie der ursprünglich so positive Ausgangspunkt sich immer mehr veränderte, bis von den ursprünglichen Ideen praktisch nichts mehr übrig blieb. Ganz nebenbei erhalten die Terraner in diesem Bericht einige Informationen, die ihnen womöglich dabei behilflich sein können, den Kampf gegen die Terminale Kolonne noch engagierter zu führen.

Um eine andere Wesenheit von großer Bedeutung geht es im folgenden Roman, der von Leo Lukas verfasst wurde. Sein Titel macht in gewisser Weise schon klar, um welches Thema es geht: Band 2493 trägt den Titel »Der WELTWEISE«, und ein wichtiger Schauplatz des Romans ist ein Ozeanplanet mit seinen ungewöhnlichen Bewohnern.

Leo Lukas schildert die Begegnung dieser Bewohner mit Menschen – oder sollen wir lieber sagen, dass es sich dabei um menschenähnliche Wesen handelt? Und er erzählt davon, wie es dank dieser Begegnung gelingt, einen Kampf zu führen, den man eigentlich nicht gewinnen kann. Der Roman arbeitet dabei mit Handlungsperspektiven, die selten üblich sind, und mit den Bewohnern des Ozeanplaneten hat der Wiener Schriftsteller erneut sehr originelle Wesen geschaffen.

Sowohl Uwe Anton als auch Leo Lukas beschreiben in ihren Romanen fremdartige Wesen und »höhere Wesenheiten«; beide Autoren benutzen dafür »andere« Perspektiven, um die Fremdartigkeit zu beschreiben. Ich finde, beide haben das Ziel sehr gut erreicht, und wir haben zwei thematisch »verwandte« Romane, die demnächst die PERRY RHODAN-Leser erfreuen werden. Sehr schön!

20 Mai 2009

Optik neu und demnächst

Neue Gestaltungsraster wird es ab Band 2500 geben; hierzu hat Klaus Bollhöfener viel vorgearbeitet. Es wird eine evolutionäre Änderung sein, sprich, die Änderungen sind vor allem Fortschreibungen des bisherigen.

Heute muss ich den freien Mitarbeiter Bescheid geben, die das betrifft. Sicher kommen viele Fragen auf, aber ich hoffe, dass das alles glatt geht. So viel ändert sich ja nicht.

19 Mai 2009

Epub und andere Formate

Marketing-Besprechung mit Klaus Bollhöfener und Björn Berenz - wir machen das jeden Dienstag, wenn nichts dazwischen kommt. Schwerpunkte waren heute unter anderem die aktuellen Entwicklungen im E-Book-Markt.

Viele Fragen gibt es intern zu diskutieren: Neue Formate stehen an, neue Verlage und Vertriebsmöglichkeiten gibt es. Eins ist sicher: Wir können nicht alles auf einmal machen, wir können aber die vielen Kontakte nutzen und ausbauen, die wir ohnehin schon haben.

18 Mai 2009

Jetzt auch Taschenhefte

Mit einem vorsichtigen Experiment wagt sich die PERRY RHODAN-Redaktion in den Markt der Taschenhefte vor. Gemeint sind damit Romane, die das Format von Taschenbüchern haben, aber in einem dünneren Umschlag auf den Markt kommen und über den Zeitschriftenvertrieb ausgeliefert werden.

Wir nutzen das Format, um einem Leserwunsch nachzukommen - nämlich einige der klassischen PERRY RHODAN-Taschenbücher in einer modernen Version noch einmal aufzulegen. Dabei werden wir uns auf die »modernen Klassiker« konzentrieren; schließlich sind die ersten hundert Taschenbücher schon mehrfach nachgedruckt worden.

Aus diesem Grund wird das erste PERRY RHODAN-Taschenheft - wir benutzen künftig wieder den Ausdruck PERRY RHODAN-Planetenromane - ein Roman von Hubert Haensel sein: »Agent für Terra« erschien erstmals 1992; er wurde für die Neuauflage sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert; dabei wurde der Roman auch auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt.

»Agent für Terra« erscheint am Freitag, 26. Juni 2009; weitere Bände sollen im Abstand von zwei Monaten folgen. Das Taschenheft umfasst rund 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz sind es 7,60 Franken). Abonnements sind noch keine möglich.

Weitere Informationen folgen!

17 Mai 2009

Gastroman in der Pipeline

Auch wenn es geplant war: Ich bin heute noch nicht dazu gekommen, in die ersten Seiten reinzugucken, die von dem in absehbarer Zeit erscheinenden Gastroman bei mir eingetroffen sind.

Manchmal gibt es eben auch private Dinge am Wochenende, die zu erledigen sind. Reingeblättert habe ich allerdings; der Anfang liest sich ... nun: anders.

16 Mai 2009

Im Kampf mit KOLTOROC

Lektüre beendet: Ich nennen weder Bandnummer noch Autor, aber ich weiß jetzt mehr über KOLTOROC und einige Hintergründe zu dieser Superintelligenz. Sehr spannend, sehr anschaulich.

Manuskripte lesen auf dem Balkon, das hat was. Jetzt kommt noch ein ELFENZEIT-Manuskript dran.

15 Mai 2009

Krisen auf Ferrol

Ein Logbuch der Redaktion

Die Wega – das ist ein riesiger, blauer Stern, der erste, zu dem Menschen aufgebrochen sind. Und die Wega sowie ihre Planeten sind Schauplatz der derzeit laufenden Staffel von PERRY RHODAN-Action, die wir als den Wega-Zyklus bezeichnen. Die Wega gehört seit den frühesten Tagen der PERRY RHODAN-Serie zum sogenannten Perryversum; sie ist der Startpunkt des Galaktischen Rätsels, das letztlich zu ES geführt hat und bei dessen Lösung Perry Rhodan das Geschenk der Unsterblichkeit zuteil worden ist.

Dabei weiß man gar nicht so viel über die Planeten des Wega-Systems, wie mir auffiel, als ich mich damit beschäftigte. Es gibt mehrere Romane, die auf Ferrol und den anderen Welten spielen, doch die Informationen darüber sind stark »fragmentiert«, um es vorsichtig zu formulieren. Hätte man mich vor einem Jahr nach dem Wega-System gefragt, hätte ich nicht viel darüber zu sagen gewusst. Ich hätte auf die ersten Romane verwiesen, die man in den schicken Silberbänden nachlesen kann, und auf Frank Borschs Roman »Fleisch der Erinnerung«, der in der Reihe PERRY RHODAN-Autorenbibliothek erschienen ist.

Doch jetzt ist das ja anders: Es gibt PERRY RHODAN-Action, und demnächst werden nacheinander zwei Romane publiziert, die mehr über Ferrol und seine Bewohner verraten werden. Immerhin sind die Ferronen in der PERRY RHODAN-Serie die ersten außerirdischen Handelspartner der Menschen und haben eine wichtige wirtschaftliche Rolle für Terra. Zu den Ausfuhrprodukten, die von den humanoiden Ferronen nach Terra und auf andere Planeten des Imperiums geliefert werden, zählt unter anderem der Wein.

Kein Wunder, dass es in PERRY RHODAN-Action 30 einiges über Weinanbau zu erfahren gibt: Den Roman, der unter dem Titel »Das dunkle Korps« erscheinen wird, verfasste Hans Kneifel. Der Altmeister zeigt erneut, wie geschickt er es versteht, eine packende Handlung mit vielen lebensnahen Beschreibungen zu verbinden.

Sein Held ist Perry Rhodan, und dem Terraner steht angesichts bürgerkriegsähnlicher Zustände auf Ferrol ein Irrweg der besonderen Art bevor, der ihn nicht nur durch Weinberge, sondern auch durch vielfältige Konflikte führen wird. Das Chaos auf einem Planeten, der von blutigen Kämpfen erschüttert wird, zeichnet Hans Kneifel sehr lebensecht – und er schildert dabei Ansichten von Ferrol, die man so noch nie in einem PERRY RHODAN-Roman lesen konnte.

Der Folgeband stammt von Hermann Ritter, der mit »Das Erbe des Divestors« bereits seinen zweiten Roman für PERRY RHODAN-Action abgeliefert hat. Sein Roman, der mit der Bandnummer 31 publiziert wird, zeigt in eindrucksvoller Weise, wie sich die Konflikte auf Ferrol und den anderen Planeten des Wega-Systems zuspitzen.

Es entwickelt sich eine Raumschlacht, und aus dem planetaren Chaos wird ein stellares Durcheinander, in dem alte Gegner der Menschheit mitmischen, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Darüber hinaus wird Perry Rhodan persönlich viel stärker in das Geschehen hineingezogen und muss feststellen, dass er manchen Entwicklungen nichts entgegensetzen kann.

Zwei spannende Romane innerhalb von PERRY RHODAN-Action, die jeder für sich mehr über das Wega-System, seine Welten und seine Bewohner verraten – damit bilden die zwei Romane eine reizvolle Abrundung des Perryversums ...

14 Mai 2009

Eintreffende Romane

Heute geht es rund, zumindest, was die eintreffenden Romane angeht: Gleich zwei Heftroman-Manuskripte liegen in kompletter Form auf dem Tisch, einmal die Nummer 2498 und einmal die Nummer 2503. Beide hoffe ich heute noch lesen zu können.

Dazu kommt noch das Fragment eines anderen Romans, genauer gesagt, die ersten vierzig Prozent. Und ein Teil eines Taschenbuches; es geht also rund.

13 Mai 2009

Noch zwei Monate warten

Manchmal tun mir die PERRY RHODAN-Fans leid: Ich habe Band 2500 schon gelesen, sie müssen noch bis zum 17. Juli 2009 warten. Heute telefonierte ich wegen des Romans noch mal sehr lang mit Frank Borsch.

»Projekt Saturn« ist in meinen Augen ein echter Kracher geworden. Mit überzeugenden Hauptfiguren, einem großen Geheimnis und sehr viel Spannung - Respekt!

12 Mai 2009

ATLAN-Besprechung

Ich saß gut eine Stunde mit Sabine Kropp zusammen. Das Thema waren die diversen Aktivitäten rings um ATLAN, die sie derzeit entfaltet.

Beim Monolith-Zyklus gibt es bald einen Abschlussband, an dem schon fleißig gearbeitet wird. Und ATLAN-X ist so langsam in der Phase, wo wir an die Öffentlichkeit gehen können. Mal schauen, wie das Design ankommt, das ich eben als »Testbild« sehen durfte ...

11 Mai 2009

Band 2500 gelesen

Es sei ja nur die Erstversion, hat mich der Autor ein wenig sehr neugierig gemacht. Aber wenn ich wollte, könnte ich sein Manuskript von Band 2500 schon mal lesen.

So habe ich unter anderem den Sonntag damit verbracht, das umfangreiche Manuskript durchzuschmökern. PERRY RHODAN 2500 hat Taschenbuch-Länge, und jede Seite ist gespickt mit spannender Handlung. Ein toller Roman, ich bin echt Fan!

09 Mai 2009

Hörspiel-Lektüre

Siegfried Antonio Effenberger wird womöglich schon ungeduldig: Es ist gut zwei Wochen her, wenn nicht noch länger, seit er mir sein aktuelles Hörspiel-Manuskript geschickt hat. Es bildet den Hintergrund für eines der neuen »Sternenozean«-Hörspiele, die bei Lübbe-Audio erscheinen.

Und mein Job ist es, das Manuskript noch einmal durchzugucken, um zu prüfen, ob ich etwas »heikel« oder nicht als PERRY RHODAN-korrekt betrachte. Es gibt wahrlich schlimmere Aufgaben für einen schönen Samstag nachmittag ...

08 Mai 2009

Datei-Hygiene

Eine Arbeit für den Freitag nachmittag: Wir schauen uns alte Dateien und Ordner im System an. Teilweise wurden Dateien vor fünf oder acht Jahren nach Kriterien benannt, die damals logisch klangen, heute aber eher Verwirrung stiften.

Ein »PR2489expo.doc« ist heute eindeutig, auch ein »PR2489final.doc« oder ein »PR2489cover.jpg«; das findet jeder, und jeder weiß auch sofort, was gemeint ist. Was aber versteht der Mitarbeiter unter einer Datei, die schlicht »1973.doc« heißt? Richtig, das ist das Exposé, denn »PR1973.doc« war damals der Roman. Nun ja, irgendwann muss man das alles anpassen ...

07 Mai 2009

Lese-Donnerstag

Heute ist mal wieder Lektüre angesagt; viel Stoff liegt vor. Dazu gehören vier Exposés für die ELFENZEIT-Buchreihe, ein Manuskript für PERRY RHODAN-Action und eine Teillieferung eines Taschenbuches.

Allerdings lese ich nicht nur. Ich redigiere derzeit einen längeren Roman, und Klaus Bollhöfener braucht dringend einige Werbetexte von mir. Das heißt: viel Konzentration.

06 Mai 2009

Schon über zwanzig Jahre?

Der Cantaro-Zyklus startet demnächst in der fünften Auflage. Das hat sogar mich verblüfft: Die ersten Romane des Zyklus kamen 1988 heraus, und ich war damals begeistert. Die Werbetexte dafür stammten teilweise zumindest von mir.

Und jetzt in der fünften Auflage. So rast die Zeit. Das ist jetzt zwanzig Jahre her - aber an manche Details erinnere ich mich richtig gut. Den ersten Text dazu habe ich heute gleich mal getippt.

05 Mai 2009

Vorbereitung auf 2507

Heute telefonierte ich mit einem Autor über seinen Roman, der als PERRY RHODAN-Band 2507 erscheinen wird. Das kommt mir dann selbst manchmal seltsam vor, wenn dieser Tage Band 2495 in die Setzerei geht ...

Wir diskutierten vor allem inhaltlich: Mit welchen Ausrüstungsgegenständen geht Perry Rhodan in den Einsatz, und wie stellt sich die Begegnung mit den »Überraschungsgästen« dar? Der Autor fängt jetzt mit der Arbeit an, und ich bin wie immer gespannt.

04 Mai 2009

Konzertbesuch auf »rhodanisch«

Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«

Eine der grundsätzlichen Überlegungen, die Eckhard Schwettmann in seiner Funktion als Marketingleiter für PERRY RHODAN verfolgte, war, dass er den amerikanischen Markt für PERRY RHODAN »erobern« wollte. Als eines der weiteren Ziele hatte er vor, den »Jugendmarkt zu knacken«, wie er es nannte. Dazu ging er auch ungewöhnliche Wege, wie sie für PERRY RHODAN noch nie zuvor jemand versucht hatte.

»Kennst du die Band MAN OR ASTROMAN?«, fragte er mich eines Morgens, kaum dass ich bei der Arbeit war. Ich bejahte, und er fragte weiter: »Wusstest du, dass die in Karlsruhe spielen?«

Das wiederum war mir nicht bekannt. Es genügte mir bis zu diesem Zeitpunkt, eine CD und zwei Langspielplatten der Amerikaner zu besitzen. Die Band, musikalisch vor allem im Surf- und Punk-Sektor verortet, orientierte sich in ihrer Show, bei den Texten sowie bei der künstlerischen Gestaltung ihrer Schallplatten an der Science Fiction. Schon der Bandname machte das klar, aber darüber hinaus wurde das künstlerische Konzept in allen medialen Bereichen verwirklicht.

»Das passt doch zu PERRY RHODAN!« Eckhard war komplett begeistert. Im Prinzip hätten wir die Tour der Band begleiten müssen, aber das war aufgrund fehlender »Manpower« nicht zu schaffen. »Aber wir sollten zumindest in der Region Flagge zeigen«, argumentierte er.

Eckhard wandte sich an die Veranstalter des Konzertes in Karlsruhe; es sollte in dem Musik-Club »Substage« stattfinden, der unterirdisch in der Nähe der Straßenbahn-Haltestelle Ettlinger Tor lag – deshalb auch sein Name. Und mit diesen Veranstaltern vereinbarte er, dass es einen PERRY RHODAN-Informationsstand vor Ort geben sollte.

Intern hatten wir tatsächlich Diskussionen wegen des Konzertes. Ich wollte unbedingt hin, aber als Konzertbesucher und nicht als jemand, der den Informationsstand betreute. Ich mochte die Band schon seit Jahren und besaß einige ihrer Platten; von daher wollte ich MAN OR ASTROMAN endlich einmal live sehen. Also einigten wir uns: Ute Gerlach, Klaus Bollhöfener und Eckhard Schwettmann erhielten freien Eintritt und bestritten den Informationsstand; ich bezahlte meinen Eintritt und besuchte das Konzert als Privatperson.

Und so war ich am Dienstag, 18. November 1997, im »Substage« in Karlsruhe. Wie bei vielen Konzerten davor und danach, ging ich die Treppe hinunter, um mich in die Kasse einzureihen, und wie bei vielen anderen Konzerten in diesem Club auch, gab es schräg dahinter einen Informationstisch. Diesen aber bestritt diesmal kein Plattenverkäufer und kein Laden für Merchandising-Produkte, sondern tatsächlich PERRY RHODAN.

Ein riesiges Banner machte auf die größte Science-Fiction-Serie der Welt aufmerksam; es gab Feuerzeuge und Anstecknadeln, Kugelschreiber und Heftromane zum Mitnehmen. Als ich ankam, waren bereits viele Konzertbesucher dabei, sich mit Informationsmaterial einzudecken. Eckhard, Klaus und Ute wurden ausgefragt und gaben gerne Auskunft über PERRY RHODAN; alles in allem war das eine sehr nette Marketing-Aktion.

Ich stand eine Weile bei ihnen herum und beobachtete das bunte Treiben. Später tat ich das, was ich normalerweise bei Konzerten zu tun pflege: Ich unterhielt mich mit Bekannten, trank Bier und wartete bei launigen Gesprächen auf die Band. Und so schaute ich mir nach einiger Zeit das Konzert der Amerikaner an.

MAN OR ASTROMAN trumpften ziemlich auf, und Teile ihrer Show waren in dem niedrigen Keller sehr eindrucksvoll. So gab es einen Elektro-Blitz, der mit Lichteffekten durch den Raum zuckte, oder es wurden Computer-Monitoren abgefackelt. Teilweise spielten Mitglieder der Band mit Monitoren über dem Kopf, womit sie sich als Maschinenmenschen darstellten.

Die lärmende Mischung aus Surf-Gitarren, Punk-Rock und elektronischen Effekten dröhnte in dem niedrigen Kellerraum, und es kam auch ordentlich Stimmung auf. Was die Band macht, ist nicht gerade Tanzmusik, aber die Leute bewegten sich tatsächlich. So entwickelte sich ein sehr guter Auftritt, an den ich mich gern zurück erinnere.

Hinterher bekamen die Mitglieder der Band übrigens Ausgaben der amerikanischen PERRY RHODAN-Hefte, damit sie zu Hause Werbung für die Serie machen würden. Sie fanden den Informationsstand sowie unsere Romane sehr interessant und unterhielten sich auch mit den Marketing-Kollegen. Leider kam es nie zu einer weiteren Zusammenarbeit.

Wer übrigens wissen will, wie MAN OR ASTROMAN klingen, der besuche einfach ihre Myspace-Seite. Dort gibt es eine Reihe von Stücken zum kostenlosen Anhören.

03 Mai 2009

Sonenenstich-Lektüre

Der Sommer kommt langsam näher, und auf dem Balkon ist es schön warm. Frank Borsch warnt mich in einer Mail, ich solle sie unbedingt nicht heute lesen, weil das Wetter zu schön dafür sei - ich sollte doch lieber mit dem Rad losfahren.

Recht hat er. Aber ich setze mich dennoch auf den Balkon; es gibt noch ein Roman-Manuskript zu lesen. Mal schauen, was sich Hubert Haensel alles einfallen lassen hat.

02 Mai 2009

Grundsatz-Diskussionen

Die PERRY RHODAN-Homepage ist mir lieb und teuer, und immer wieder musste sie in den letzten Jahren »verteidigt« werden - immerhin kostet sie einiges. Und ich mag das Diskussionsforum, das sich als »Galaktisches Forum« auf dieser Homepage befindet.

Als wir dieses Forum vor einigen Jahren ins Leben riefen, gab es einige eindeutige Regeln; unter anderem wollten wir, dass die Nutzer eine Passkopie einschicken, um sie im - bislang noch nie eingetroffenen - Falle eines Falles eindeutig identifizieren zu können. Nur in Ausnahmen sollen Nutzer sich mit Hilfe von Moderatoren freischalten können.

Jetzt wurden die Regeln etwas strikter gefasst, und prompt hagelt es aus ganz bestimmten Richtungen unglaubliche Vorwürfe. Da müssen wir wohl durch ...

01 Mai 2009

Neues Atlan-Konzept

»Wenn du am Wochenende mal dazu kommst, guck in das Konzept rein.« Ich liebe solche Sätze, denn natürlich nehme ich mir die Zeit, am Wochenende ein neues Konzept anzuschauen.

In diesem Fall geht es um ATLAN, genauer um die Taschenbücher, die bei Fantasy Productions erscheinen. Und Sabine Kropp drückte mir ein Konzept für eine neue Trilogie in die Hand. Schauen wir mal, wie wir damit klar kommen ...

30 April 2009

»Laire« ist da

Der Silberband mit der Nummer 106 ist da. »Laire«, wieder mal bearbeitet und zusammengestellt von Hubert Haensel. Dazu habe ich auch bereits in Logbuch verfasst - aber über das Buch kann man ja nicht genug jubeln.

Mal ernsthaft: Das war die Zeit, in der ich vor über dreißig Jahren in die Erstauflage eingestiegen bin. Bei der vierten Auflage war ich schon seit einiger Zeit regelmäßig dabei, die bereits veröffentlichten Zyklen hatte ich mir streckenweise nachgekauft, und mit den 900er-Romanen wurde ich zum regelmäßigen Kunden der Bahnhofsbuchhandlung. Schon klasse, Jahrzehnte danach das Buch in den Händen zu halten!

29 April 2009

Eine neue kosmische Ebene

Ein Logbuch der Redaktion

Laire – das ist der Name eines Roboters, der in der PERRY RHODAN-Serie eine wichtige Rolle spielt. Laire – das war in meinen Augen eine tragische Figur, ein Roboter, mit dem man Mitleid haben konnte und der einen zugleich durch sein Verhalten ärgerte. Laire – dieses Wesen faszinierte mich unglaublich, als ich zum ersten Mal von ihm las.

Seit der PERRY RHODAN-Heftroman »Laire« erschien, ist viel Zeit vergangen. Es war Ende 1978, und ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich den Roman las, wie ich die kosmische Ebene geradezu spürte, die William Voltz mit diesem Werk schuf. Die mysteriöse EBENE, auf der Laire als Roboter der Kosmokraten auf die Sieben Mächtigen wartet, war für meine Begriffe das, was ich später auch als »Sense of Wonder« bezeichnen sollte; das Auftauchen der Loower, der Mächtige Bardioc und sein Verrat, das riesige Sporenschiff PAN-THAU-RA – all diese Ereignisse faszinierten mich und viele andere Leser.

Mit Band 900, der unter dem Titel »Laire« erschien, wandelte sich die PERRY RHODAN-Serie noch mehr zu dem literarischen Großprojekt mit kosmischer Handlung, als sie es zuvor gewesen war. Und jetzt liegt mit »Laire« das PERRY RHODAN-Buch 106 vor, in der mittlerweile klassischen Form der Silberbände, die übrigens zu jener Zeit starteten, als das Heft »Laire« herauskam. Es schließt sich somit also auch ein Kreis ...

Um noch einmal auf den Inhalt einzugehen: William Voltz als Exposé-Autor verfasste die Grundlagen für die Romane, die jetzt im einhundertsechsten Silberband enthalten sind; von ihm stammt auch der Titelroman. Weitere Romane verfassten Ernst Vlcek, Marianne Sydow und H. G. Francis – und damit schaffen die vier Autoren eine starke inhaltliche Bandbreite.

Schaut man sich das Buch an, sieht man vor allem die kosmischen Verwicklungen (und Diebstähle) über Äonen hinweg. Es geht um die PAN-THAU-RA, jenes Werkzeug der Kosmokraten, das gestohlen worden ist, und es geht um das mysteriöse Auge, das die Trümmerleute dem Roboter geraubt haben. Die Erde und die Menschheit werden erneut zum Spielball für Ereignisse, die sich über gigantische Distanzen und Äonen hinweg in Raum und Zeit erstrecken.

Doch das ist nicht alles: In dem vorliegenden Silberband spielt nicht nur der Roboter Laire eine wichtige Rolle, wird nicht nur seine kosmische Bedeutung beleuchtet, wird nicht nur die Begegnung mit Perry Rhodan zum zentralen Element. Es gibt auch weitere Handlungsebenen, die faszinieren und mitreißen.

So spielt ein Teil des Silberbandes an Bord der SOL – in diesem Generationenraumschiff wird nämlich ein sogenanntes Weltraumbaby geboren. Dabei handelt es sich um eine biologische Weiterentwicklung, eine Mutation, die nur dadurch ausgelöst wird, weil sich an Bord der SOL mit den Solanern längst eine eigenständige Menschheit entwickelt hat. Der Sohn von Helma Buhrlo wird gewissermaßen zum Stammvater einer menschlichen Mutation, die vor allem in den SOL-Romanen der eigenständigen ATLAN-Serie eine wichtige Rolle spielte.

Bei den Romanen dieses Silberbandes, die auf der Erde und im Solsystem spielen, wird ein sieben Jahre altes Mädchen besonders wichtig: Es ist Baya Gheröl, ein Kind, das über eine Begabung verfügt, die von den meisten Menschen nicht einmal verstanden werden kann. Baya ist diejenige, die dabei hilft, einen drohenden Konflikt zu entschärfen – mit diesem Mädchen hat Ernst Vlcek in den späten 70er Jahren eine der eindrucksvollsten PERRY RHODAN-Nebenfiguren geschaffen.

Alles in allem ist »Laire« ein Silberband, der auf verschiedenen Ebenen überzeugt: kosmische Ereignisse um den Roboter und sein Verhängnis, menschliche Ereignisse um Kinder und ihren Blick auf das Universum. Diese Dualität zeichnete damals das PERRY RHODAN-Universum aus, und diese Dualität spiegelt sich heute im Silberband 106 wieder. Ab 7. Mai ist er im Handel erhältlich – und wer die damaligen Romane nicht kennt, sollte unbedingt einen Blick hinein werfen.

28 April 2009

Interview-Arbeiten

Für die SOL, das Magazin der PERRY RHODAN-FanZentrale, wurde ich zum Gespräch gebeten. Die Fragen stellte Rüdiger Schäfer, erscheinen soll das Heft zum PERRY RHODAN-Band 2500.

Heute ist dann der finale Schliff an dem Interview. Ich habe meine Antworten zu Rüdigers Fragen noch einmal durchgeschaut, dann ging das fertige Interview an Rüdiger. Jetzt bin ich aufs fertige Heft gespannt.

27 April 2009

Elfenzeit von Kathrin

Die Lektüre des elften ELFENZEIT-Romans habe ich gestern abend abgeschlossen, heute ging das Manuskript an den Außenlektor. Und ich telefonierte vorhin lange mit der Autorin.

Kathrin Lange - hier wieder als Cathrin Hartmann - hat einen packenden Roman vorgelegt, der Fantasy mit »echtem« historischen Roman mischt. Merlin taucht auf, Wilhelm der Eroberer, und die Elfenzwillinge David und Rian sind ebenfalls von der Partie. Tolles Fantasy-Lesefutter, finde ich!

26 April 2009

Franks neues Blog

Brandneu im Internet: ein neues Internet-Tagebuch, sprich ein Blog, diesmal von Frank Borsch. Ich habe natürlich heute gleich reingeschnuppert. Titel des ganzen ist »Bloße Worte: bloß das Blog von Frank Borsch«. Ähnlich klingt auch die Adresse.

Finde ich gut. Ich fand schon das bisherige Blog zu seiner Taschenbuch-Trilogie »Alien Earth« ziemlich cool, das ist das jetzt eine gute Ergänzung. Angefangen hat Frank mit dem brandneuen PERRY RHODAN-Extra 8, weitere Beiträge erwarte ich sehnsüchtig.

25 April 2009

Fangeschichten fürs Wochenende

Lektüre für den Samstag nachmittag: Einige Fan-Autoren haben Geschichten eingereicht, und die müssen endlich mal zumindest angeschaut werden. Teilweise liegen die Stories seit Wochen, aber ich komme einfach nicht immer gleich dazu, sie zu lesen.

Diesmal muss ich mich ranhalten. Letztlich haben alle PERRY RHODAN-Autoren einmal im fannischen Umfeld angefangen; ich bin also mal wieder dem Nachwuchs auf der Spur ...

24 April 2009

Besuch von Horst Hoffmann

Heute besuchte mich Horst Hoffmann. Bei strahlendem Sonnenschein und frischem Wind trafen wir uns am Bahnhof von Rastatt, aßen etwas in der nahe gelegenen Pizzeria und besprachen uns dann lange bei mir im Büro.

Themen waren unter anderem die aktuellen Romane und die kürzlich stattgefundene Autorenkonferenz, an der er ja nicht hatte teilnehmen können. Und wir unterhielten uns viel über die »alten Zeiten« in den 80er Jahren, als Horst Hoffmann als PERRY RHODAN-Chefredakteur die Geschicke der Serie leitete.

23 April 2009

Neue Action-Autorin

Ich glaub', ich habe verpeilt, daraus eine gesonderte Meldung oder ein Logbuch für die PERRY RHODAN-Homepage zu machen: Wir haben bei PERRY RHODAN-Action eine neue Autorin. Hole ich's eben jetzt nach ...

Die Kollegin heißt Verena Themsen; sie hat für unser Haus bislang zwei Romane verfasst, die in der Fantasy-Reihe ELFENZEIT erschienen sind oder eben noch erscheinen werden. Mit »Das Wanderer-Backup« zeigt sie, wie gut sie sich im Perryversum auskennt.

22 April 2009

»Tefroder« in Arbeit

Ich habe noch nicht mal alle Datenblätter und Exposé-Papiere gelesen, die Wim Vandemaan zum im Herbst startenden »Tefroder«-Zyklus geschrieben hat. Einige davon werde ich heute noch kommentieren und mit ihm durchsprechen.

Gleichzeitig schreiben die Autoren bereits daran. Zumindest Christian Montillon, der mir für diese Woche schon erste Kapitel seines Romans versprochen hat. Ich bin gespannt; das Werk soll ja im November schon erscheinen.

21 April 2009

PR-Extra mit Polit-Touch

Ein Logbuch der Redaktion

Nur noch wenige Tage, und das PERRY RHODAN-Extra 8 erscheint: Am Freitag, 24. April 2009, wird es offiziell an die Verkaufsstellen gelangen, wieder einmal ein Heft mit einem besonderen Inhalt. Da ich die Beiträge sehr gut kenne und in der Arbeit an diesem Projekt immer wieder mitwirkte, möchte ich die Gelegenheit nutzen, darauf besonders hinzuweisen.

Denn eigentlich handelt es sich bei dem Roman »Das Stardust-Attentat« um einen geradezu idealen Kommentar zum Superwahljahr 2009, verfasst von einem deutschen Schriftsteller. Tatsächlich geht es um nichts anderes: Im fernen Stardust-Sonnensystem, weit weg von jeglicher bekannter Zivilisation, sind bekanntlich rund 804 Millionen Menschen gestrandet. Und nach einer gewissen Zeit des Aufbaus wird es jetzt Zeit, dass sie eine neue Regierung wählen.

Der Roman enthält letztlich eine klare Botschaft: Er setzt sich für Toleranz ein, die ausdrücklich die »Fremden« einschließt, und er wehrt sich gegen die Angst vor dem Unbekannten. Nur wer mit klarem Bewusstsein in die Zukunft schaut, so das Fazit dieses politischen PERRY RHODAN-Romans, kann diese auch genießen.

Verantwortlich für »Das Stardust-Attentat« ist mit Frank Borsch ein PERRY RHODAN-Autor, der keinen Hehl aus seinen Überzeugungen macht. Der Schriftsteller wohnt in Freiburg, engagierte sich in den letzten Jahren immer wieder politisch und hat mit drei Science-Fiction-Taschenbüchern – seine »Alien Earth«-Trilogie bei Heyne – ein glaubhaftes und zugleich erschreckendes Bild der Erde im Jahr 2069 gezeichnet.

Dabei ist der aktuelle Roman, der das weitere Schicksal der Stardust-Menschheit zeigt, nur einer der Beiträge, die dieses ungewöhnliche PERRY RHODAN-Extra prägen. Neben dem Titelbild von Dirk Schulz, das die Unterwasserwelt der Indochimi zeigt, gibt es einen vierfarbigen Beileger, in dem Swen Papenbrock die Leser mitnimmt zu einem Streifzug durch die verschiedenen Lebenswelten der Stardust-Bewohner.

Nichts mit Stardust zu tun hat das exklusive Hörbuch, das diesem PERRY RHODAN-Extra beiliegt. Mit »Schattensignale von Ceres« gibt es eine exklusive PERRY RHODAN-Novelle, die von Susan Schwartz verfasst wurde. In einem Abenteuer schickt die Autorin eine ihrer Lieblingsfiguren auf geheimnisvolle Reisen: Mondra Diamond steuert Ceres an, den größten Asteroiden im Solsystem. Gelesen wird die Novelle übrigens von Katharina Brenner – so viel Frauenpower auf einmal hatten wir bei PERRY RHODAN noch nie, wenn ich mich recht erinnere.

Das ist nicht alles: Wir haben dieses PERRY RHODAN-Extra 8 genutzt, um endlich mehr Hintergründe zum Stardust-System zu liefern. Diese hat Rainer Castor geliefert, und wir packen sie zum freien Download auf die PERRY RHODAN-Homepage. Der Autor zeigt dabei, wie detailgenau er seinen »Weltenbau« betreibt.

Alles in allem, so denke ich, haben wir erneut ein schönes Paket geschnürt, das wie immer als Gesamtausgabe angeboten wird: Heft und Beilage und Hörbuch in einer Kunststoffverpackung – für viele PERRY RHODAN-Fans ist das sicher ein besonderer Leckerbissen. Ich kann's nur empfehlen, bin allerdings ganz klar parteiisch: Schließlich habe ich mitbekommen, mit welchem Engagement sich Autoren und Zeichner auf ihre jeweiligen Projekte »gestürzt« haben ...

20 April 2009

Mitten im Sandmeer

Die heutige Manuskript-Lektüre hat einen ATLAN-Schwerpunkt: Bereits letzte Woche hat Hans Kneifel eine erweiterte Romanversion von »Lotsen im Sandmeer« geschickt.

Der Roman erschien vor Jahren »nur« als E-Book, jetzt gibt es die Chance, ihn als Taschenbuch zu publizieren. Dazu sollte ich vorher aber noch einmal reingeschaut haben, bevor ihn der Lektor in die Mangel nimmt. Liest sich immer noch sehr gut!

19 April 2009

Erinnerungen an 1980

Aus aktuellem Anlass fischte ich an diesem Wochenende einen Berg alter Bilder aus den Orten, wo ich diese aufbewahrte: Sie alle erinnerten mich an den PERRY RHODAN-Weltcon, der 1980 in Mannheim stattgefunden hatte. Es war mein erster großer Con gewesen.

Mit dem Jugendlichen von damals konnte ich mich kaum noch identizieren. Aber ich erinnerte mich gut daran, wie ich mit großen Augen den Vorträgen der Autoren lauschte und wie stolz ich darauf war, dass Conbesucher mein Fanzine SAGITTARIUS lobten. Das ist fast neunzehn Jahre her; Hammer!

18 April 2009

Nach 2500

Wir stecken teilweise schon mitten in der Exposé-Arbeit für den neuen Zyklus; das merke ich an meiner Wochenend-Lektüre. Zumindest ein Exposé gehörte dazu, die Vorab-Version für den Band 2506.

Dazu kommen übers Wochenende sicher wieder einige Mails, vielleicht einige weiter gehende Gedanken und das eine oder andere Mini-Ideenpapier. Und von Rainer Castor weiß ich, dass er schon neue Daten für Raumstationen und so weiter erstellt. So entsteht der neue PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2500.

17 April 2009

Erfolg durch Kopieren?

Science-Fiction-Autor äußert sich zu E-Books

Als visionärer Autor wurde Cory Doctorow, Schriftsteller und Blogger, schon auf der PERRY RHODAN-Homepage vorgestellt; seine Romane gehören zu den besten, die in den letzten Jahren erschienen sind. Darüber hinaus ist der Mann dadurch bekannt geworden, dass er offensiv mit den elektronischen Versionen seiner Bücher umgeht: Er stellt sie ins Internet, sie können kostenlos heruntergeladen werden – und dennoch verkauft er viele gedruckte Bücher.

Wie das geht? Die Meinungen gehen auseinander.

Auf der empfehlenswerten Homepage »Golem.de« gibt es ein schönes Interview mit Doctorow. In diesem bringt der Autor auch seine Argumente dafür, warum Kopieren im Internetzeitalter durchaus sinnvoll sein kann.

16 April 2009

Autorenkonferenz vor dem Stardust-Zyklus

Ein Logbuch der Redaktion

Von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der PERRY RHODAN-Serie ist seit jeher die Autorenkonferenz. Sie findet üblicherweise einmal im Jahr statt, und auf ihr legen die Autoren in der Teamarbeit fest, wie sich die Serie weiter entwickelt. Und so widmete sich die Konferenz am Dienstag, 7. April, insbesondere dem bevorstehenden Stardust-Zyklus, der mit Band 2500 am 17. Juli diesen Jahres starten wird.

Zu jeder Konferenz gibt es am Vortag – auch das ist längst zur Tradition geworden – das gemütliche Beisammensein der Autoren und der Redaktion. So trafen wir uns am Montag, 6. April, im Restaurant; wie immer ist das sehr nett. Wir plauderten in lockerer Runde, und nach einiger Zeit ging es selbstverständlich wieder um PERRY RHODAN und ATLAN und andere Science Fiction. Gegen ein Uhr nachts verließ ich das Restaurant, um nach Hause zu fahren.

Richtig los ging es am Dienstag morgen. Leider waren Robert Feldhoff und Horst Hoffmann bei dieser Konferenz verhindert, weil sie kurzfristig erkrankt waren; das führte vor allem bei den inhaltlichen Diskussionen gelegentlich zu Unsicherheiten. Aber die Kreativität der Autoren meisterte auch diese Schwierigkeit recht flott.

Morgens berichtete ich über das abgelaufene Jahr, stellte einige neue Pläne des Verlages vor und erzählte über die verschiedenen PERRY RHODAN-Produkte im In- und Ausland. Sabine Kropp stellte dar, wie sich die Buchpublikationen entwickelt hatten, und informierte über die Zusammenarbeit mit Fantasy Productions und anderen Verlagen. Bei Björn Berenz ging es vor allem um Hörspiele und Hörbücher, um E-Books und andere Aktivitäten im Bereich der modernen Medien.

Klaus Bollhöfener wies auf das bevorstehende Jubiläum hin: Im Jahr 2011 wird PERRY RHODAN fünfzig Jahre alt, und wir werden dieses Jubiläum mit einer Veranstaltung feiern. Schon jetzt ist der Rosengarten in Mannheim – das Kongresszentrum, in dem 1980 der erste WeltCon stattfand – für das letzte September-Wochenende reserviert, und schon jetzt ist Klaus Bollhöfener damit beschäftigt, die entscheidenden Weichen für einen erfolgreichen PERRY RHODAN-WeltCon zu stellen.

Nach vielen Diskussionen um stilistische und inhaltliche Stärken und Schwächen des abgelaufenen Jahres gingen wir ins Mittagessen. Der Nachmittag gehörte dann den Autoren fast allein: Es ging um konkrete inhaltliche Entwicklungen. Wir bildeten zwei Arbeitsgruppen, von denen sich jede mit einem Handlungsschauplatz des kommenden Zyklus beschäftigte. Sie legten fest, welche Protagonisten es gab und welche Gegenspieler sich entwickeln werden – wie immer eine spannende Diskussion, die es möglich macht, die kreativen Köpfe unterschiedlicher Autoren zu einem gemeinsamen Ziel zusammenzubringen.

Um 18 Uhr waren wir alle ziemlich erschöpft; es bot sich schon allein aus diesem Grund an, eine Pause einzulegen. Um 19 Uhr lud der Verlag zum Abendessen; wir gingen in ein nahe gelegenes italienisches Restaurant. Und natürlich wurde auch dabei weiter diskutiert ...

Als ich an diesem Abend um Mitternacht nach Hause fuhr, war ich erneut sehr zuversichtlich: Das Autorenteam ist engagiert und kreativ, man arbeitet gemeinsam an den Zielen, und man möchte PERRY RHODAN weiterhin auf einem sehr hohen Niveau betreiben. Um die Zukunft muss man sich da nicht sorgen ...

Es gibt übrigens einige Impressionen zur Konferenz, die Björn Berenz mit seiner privaten Video-Kamera gedreht hat. Wer die angucken möchte, folge diesem Link ... Viel Geheimnisse werden allerdings nicht verraten.

Blog-Blick auf PERRY RHODAN

Der Eifer der späten 60er Jahre

Im durchaus kritischen, sehr abwechslungsreichen und manchmal auch etwas schrägen Blog »MMs Senf« erschien dieser Tage ein lesenswerter Kommentar, der sich mit PERRY RHODAN beschäftigt und auch auf die Berichterstattung der späten sechziger Jahre einging.

Eingeleitet wird der Text folgendermaßen: »Die in Rede stehende Perry-Rhodan-Heftserie erscheint noch heute. Allerdings käme heute sicher kaum noch jemand auf die Idee, die Serie in die Nähe faschistischen oder nationalsozialistischen Gedankenguts zu rücken.«
Wir finden: Der Kommentar ist lesenswert. Deshalb diese Meldung.

Verantwortlich dafür ist übrigens Martin Marheinecke, bis vor einigen Jahren auch im Hamburger PERRY RHODAN-Stammtisch aktiv.

15 April 2009

Sturm der Romane

Gleich drei Manuskripte und ein Packen Arbeitspapiere trafen heute bei mir ein: einmal PERRY RHODAN-Action von Marc A. Herren, einmal PERRY RHODAN von Leo Lukas, einmal ein ATLAN-Taschenbuch, das schon länger im Haus ist, zuletzt aber bei Sabine Kropp im Stapel lag. Dazu kommen Arbeitspapiere unter anderem von Uwe Anton und Wim Vandemaan.

Viel Lesestoff. Ich habe ausgerechnet, dass ich - und ich lese recht flott, mache allerdings ständig Notizen, was das Tempo reduziert - nichts anderes mehr tun müsste: Wenn ich um 15 Uhr Feierabend mache und ununterbrochen lese, bin ich gegen 21 Uhr fertig. Nun denn ...

14 April 2009

Von Audio bis Elektro

Besprechung mit den Marketing-Kollegen Klaus Bollhöfener und Björn Berenz: Wir nahmen uns heute zwei Stunden Zeit dafür, was auch mal nötig war nach der Hektik der letzten Wochen.

Thematisch ging's von Hörspielen über E-Books, von Home-Gestaltung bis zu T-Shirts, von Cons bis Pressekonferenzen, von Werbung zu Covergestaltung. Was die zwei Kollegen im Marketing alles stemmen, wird in anderen Firmen von mehreren Abteilungen geleistet.

10 April 2009

Filmchen zur Autorenkonferenz

Darüber habe ich mich sehr gefreut: Björn Berenz hat Impressionen zur Autorenkonferenz zusammengeschnitten und daraus ein kleines Filmchen gemacht. Das Filmchen kann auf der PERRY RHODAN-Homepage angeschaut werden.

Das ganze ist schnell gedreht und schnell geschnitten; professionelle Ansprüche wollen damit nicht erfüllt werden. Und es gibt einen netten Einblick.

Schattensignale ...

Gestern abend zu Ende gehört: das aktuelle PERRY RHODAN-Hörbuch. Es erscheint als Beilage zum PERRY RHODAN-Extra 8, aber manchmal ist es doch ganz gut, wenn man als Redakteur früher an die Dinge herankommt ...

Susan Schwartz verfasste die Novelle »Schattensignale von Ceres«, in der Mondra Diamond in einen ganz speziellen Einsatz gehen muss. Aus der Novelle wurde ein Hörbuch, produziert von Eins-A-Medien und in gewohnter Qualität. Gelesen wird es von Katharina Brenner - sehr schön!

09 April 2009

Nach der Autorenkonferenz

Am Montag und Dienstag dieser Woche hatten wir die diesjährige PERRY RHODAN-Konferenz. An den Spätfolgen leide ich noch heute: Es blieb in dieser Zeit alles liegen, und jetzt müssen Protokolle und Berichte verfasst und sogar gelesen werden. Alles in allem wieder viel zu tun.

Und dabei muss die normale Arbeit weiterlaufen. Gerade eben ging noch ein aktueller Roman in die Setzerei, und mit unseren brasilianischen Lizenzpartnern führte ich gestern lange Gespräche.

08 April 2009

Dorian Hunters fünfter Audio-Fall

Ein Logbuch der Redaktion

Die Hörspiel-Reihe »Dorian Hunter« entsteht nach den klassischen Horror-Romanen der »Dämonenkiller«-Serie, die in den 70er Jahren von dem PERRY RHODAN-Autor Ernst Vlcek ersonnen und zu einem großen Teil auch geschrieben worden ist. Unter Regie von Marco Göllner erschien mit »Der Griff aus dem Nichts« jetzt die fünfte Folge der Reihe – und wieder haben es die Macher geschafft, aus dem klassischen Heftroman eine topmoderne Audio-Version zu zaubern.

Die fünfte Folge führt den Journalisten Dorian Hunter diesmal nach Los Angeles. Dort sucht er einen seiner Brüder, die zur sogenannten Schwarzen Familie gehören; sein Plan ist schlicht, diesen zu töten oder sonstwie unschädlich zu machen. Recht schnell wird er dank seines millionenschweren Freundes – der Regisseur Jeff Parker – mit überdrehten Filmstars, Schönheitschirurgen und teuren Party-Veranstaltungen konfrontiert und muss um sein Überleben kämpfen.

Ernst Vlcek war – soweit ich das weiß – nie in Hollywood und Los Angeles; wohl aus diesem Grund hält sich der Autor sehr zurück, was die Beschreibung der Stadt und der Szene dort betrifft. Auch exakte Milieuschilderungen meidet er und treibt stattdessen lieber die Handlung in einem rasanten Tempo voran. Es entsteht ein komplexer Krimi-Plot, in dem auch das FBI eine immer wichtiger werdende Rolle spielt. Der spannende Horror-Thriller endet mit Erkundungen in einem alten Sanatorium; wer Horror-Filme mag, wird sich hier an »Haunted Hill« und andere Filme erinnert fühlen.

Immer wieder bricht im Verlauf des Hörspiels ein derber, gelegentlich sogar zynischer Humor durch. Da ich die Originalromane nicht kenne, fällt mir eine Beurteilung schwer, ob der Humor schon von Ernst Vlceks Roman stammt oder in der Hörspiel-Modernisierung hinzugefügt wurde. Wer über die geplatzten Silikonbrüste einer Schauspielerin lachen kann, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten.

Amüsant sind Seitenhiebe auf die Konkurrenz, in diesem Fall auf die Serie »John Sinclair«. Dorian Hunter stellt sich einmal als »Dämonenkiller« vor; auf die Frage, ob er denn ein »Geisterjäger« sei, reagiert er mit Empörung.

Was dieses Hörspiel ganz besonders auszeichnet, ist die düster wabernde Musik. Sie schafft eine bedrohliche Atmosphäre; die Stimmung ist immer angespannt und gehetzt, nie locker und leicht – das passt hervorragend zum Geschehen.

Auch der fünfte »Dorian Hunter« serviert so wieder packende Grusel-Unterhaltung, die intelligent umgesetzt ist. Für Jugendliche ist das definitiv nichts, dafür ist das Geschehen zu brutal. Der Stoff kann in der jetzigen Version echt das Grauen schüren ...

Ich finde die Art und Weise, wie die Zaubermond-Kollegen den alten Stoff umsetzen, ziemlich klasse. Das fünfte Hörspiel fesselt über die gesamte Dauer. Unglaublich! Wie wollen die das bei den nächsten Folgen noch verbessern?

07 April 2009

Drei Demetria-Taschenbücher

Ein Logbuch der Redaktion

Als wir im April 2008 – das ist auch schon wieder fast ein Jahr her! – mit der Vorarbeit zu der neuen Heftromanserie PERRY RHODAN-Action begannen, gehörte eine weitere Verwertung der Romane bereits zur grundsätzlichen Idee: Wir strebten selbstverständlich eine Taschenbuch-Ausgabe an, und diese ist jetzt schon Wirklichkeit geworden.

Unsere Partner von Moewig – früher ein Teil des Pabel-Moewig-Verlages, heute das Buch-Imprint der Edel AG – haben die zwölf Heftromane des Demetria-Zyklus in drei dickleibigen, schön gestalteten Taschenbüchern auf den Markt gebracht. Seit März 2009 sind sie lieferbar und sollten in diversen Buchhandlungen zu sehen sein. Mit Hilfe der ISBN kann sie im Übrigen jede Buchhandlung bestellen, falls sie vor Ort nicht vorhanden sein sollten. Wenn nicht, sind die drei Taschenbücher natürlich über Versender wie Transgalaxis, Amazon.de oder auch den PERRY RHODAN-Shop zu beziehen.

Sowohl wir als auch unsere Buch-Partner von Moewig sehen die drei Taschenbücher als eine gute Ergänzung zu den Silberbänden; sie spielen im Zeitraum zwischen dem Posbi- und dem Blues-Zyklus und passen von daher sehr schön in die frühe Phase des PERRY RHODAN-Universums. Dem Silberband-Leser ist diese Handlungszeit bestens vertraut, er kennt sie aus den ersten zwanzig PERRY RHODAN-Büchern sehr gut.

Immerhin spielt der Demetria-Zyklus im Jahr 2166; das ist nahe an der »heutigen Zeit« und dürfte damit auch potentielle Neuleser im Taschenbuch ansprechen. Und natürlich haben wir PERRY RHODAN-Action bewusst in eine Zeit verlagert, die geradezu nach einer Action-Handlung verlangt: Wir können Agenteneinsätze und Kolonistenabenteuer erzählen, wir können Kämpfe zwischen einzelnen Raumschiffen schildern und benötigen nicht immer gleich riesige Flotten – das ist eine bewusste Abkehr von den Größenverhältnissen der aktuellen Heftroman-Handlung.

Wer PERRY RHODAN-Action liest oder die Diskussion in den einschlägigen Foren verfolgt hat, kennt die Handlung in groben Zügen bereits. Für alle anderen fasse ich sie hier noch mal kurz zusammen: Auf eine Konferenz auf Terra, dem Heimatplaneten der Menschheit, wird ein Attentat verübt. Die Spur der Terroristen führt Perry Rhodan in den Kugelsternhaufen Demetria, wo er feststellen muss, dass der Planet Trafalgar nicht nur eine terranische Kolonie ist, sondern auch Ausgang für die neuerliche Gefahr. Diese wiederum hat ihre Ursache über 18.000 Jahre in der Vergangenheit ...

Ich erinnere mich gut an die zwölf Heftromane, weiß noch genau, wie sie entstanden sind, und wie wir uns von den ersten Ideen über die Exposé-Besprechungen zu den fertigen Romanen bewegten. Beim Demetria-Zyklus erlebte Christian Montillon seinen Einstand als Exposé-Autor; bekannte Autoren wie Robert Feldhoff, Hans Kneifel, H.G. Francis und Wim Vandemaan gaben den zwölf Romanen eine Struktur, bislang unbekannte Autoren wie Timothy Stahl aus den USA oder Marc A. Herren aus der Schweiz ergänzten das Team ebenso wie Achim Mehnert, der schon öfter Romane für das PERRY RHODAN-Universum verfasst hat.

Und ich bin sicher, dass der Demetria-Zyklus trotz der Kritik, die manche Leser an manchen Romanen äußerten, unterm Strich eine erfolgreiche Geschichte war: Wir haben damit die PERRY RHODAN-Vergangenheit neu beleuchtet und damit einen Blick auf die frühen Jahre des Solaren Imperiums geworfen. Als Leser lernte man Figuren wie Iwan Iwanowitsch Goratschin besser kennen und sah Mutanten wie Tako Kakuta im Risikoeinsatz – und natürlich war Perry Rhodan als sogenannter Sofortumschalter immer wieder in Aktion zu sehen.

Um aus den zwölf Heftromanen insgesamt drei Taschenbücher zu machen, mussten wir allerdings noch einmal an die Originaltexte »rangehen«. In Heftromanen, die regelmäßig erscheinen und an denen die Autoren parallel arbeiten, schleichen sich stets inhaltliche Fehler und »Längungen« ein. In feinster Arbeit kümmerte sich Rainer Nagel darum, solche Fehler und überflüssige Längen zu streichen. Die vier Romane, aus denen jedes Taschenbuch besteht, sind weiterhin als solche kenntlich – es handelt sich hier nicht um eine intensive Bearbeitung, wie wir sie bei den Silberbänden haben. Ich bin aber sicher, dass die drei Demetria-Taschenbücher ein ganz neues Leseerlebnis bieten, nicht nur potenziellen Neulesern, sondern auch jenen, die diese Romane bereits im Heftromanformat kennen.

Jedes der drei Taschenbücher ist 352 Seiten stark und kostet 7,95 Euro. Mit ihren jeweiligen ISBN gibt's die Titel – wie schon erwähnt – überall im Buchhandel. Band eins trägt den Titel »Trafalgars Killer« (ISBN 978-3-86803-385-4), Band zwei heißt »Regenten der Energie« (ISBN 978-3-86803-386-1), und Band drei wird als »Die Robotgarde« (ISBN 978-3-86803-387-8) ausgeliefert.

06 April 2009

Das Rote Imperium in neuem Licht

Ein Logbuch der Redaktion

Vor einigen Tagen und Wochen ist der dritte Band der aktuellen Taschenbuch-Trilogie »Das Rote Imperium« erschienen. Der Roman trägt den Titel »Die Zukunftsbastion«, stammt von Wim Vandemaan und schließt ein Experiment ab, das wir in dieser Form noch nie zuvor gewagt haben – wir verzichteten auf eine klare Exposé-Struktur und verließen uns darauf, dass drei Autoren in gemeinsamer Arbeit und mit lockerer Steuerung ihre drei Romane so schreiben, dass sie inhaltlich gut zusammenpassen und auch die Leser begeistern können.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Ideenpapiere, dann an die darauf folgenden Telefonate und Gespräche. Wim Vandemaan hatte früh gesagt, dass er als Thema gerne das Rote Universum haben wolle, jenen Kosmos, der in den PERRY RHODAN-Romanen ab Band 50 eine wichtige Rolle spielt. Bereits in den ersten Gesprächen wurden Erinnerungen an diese Romane wach; Ernst Ellerts Odyssee fiel mir ebenso ein wie das geheimnisvolle rote Leuchten dieses Universums, über das man so viel ja nicht erfahren hatte. Aber wir waren uns recht schnell einig darüber, dass neben Perry Rhodan auch Ernst Ellert selbst eine Rolle spielen sollte.

Im Februar 2008 trafen wir uns zu viert in einem Hotel unweit von Frankfurt: die Autoren Wim Vandemaan, Christian Montillon und Michael Marcus Thurner sowie ich als Vertreter der Redaktion. Wir führten unterschiedliche Ideenpapiere mit uns, die wir diskutierten; Wim brachte darüber hinaus bereits Psychogramme der »Bösewichte« mit, auf die Rhodan und sein Begleiter im Roten Universum stoßen sollte. Wim hatte viele Details vorbereitet, die eine packende Handlung erlauben sollten und mit denen wir gut arbeiten konnten; alles in allem entwickelte sich eine über Stunden gehende und sehr vielseitige Diskussion. Ich fuhr mit einem ausgesprochen guten Gefühl nach Hause und war mir sicher, dass wir eine lesenswerte PERRY RHODAN-Trilogie zusammen schreiben konnten.

Das war dann auch so, und das Lob der Leser haben die Autoren in letzter Zeit zu Recht erhalten. Dichte Charakterbeschreibungen, die Darstellung einer faszinierenden Kultur, die von Menschen getragen wird, sich aber stark unmenschliche Züge zugelegt hat – das alles schildert die Trilogie »Das Rote Imperium« so intensiv und so spannend, dass ich die Manuskripte in den einzelnen Stadien der Entstehung jeweils mit großer Faszination gelesen habe. Für mich war es eine Art, PERRY RHODAN zu erzählen, die modern und zeitgemäß war, die man vielleicht 1965 hätte so nicht schreiben können, die aber immer wieder Anleihen nahm bei den Klassikern.

»Das Rote Imperium« als Trilogie ist nicht denkbar ohne die Vorgeschichte der alten Romane aus den sechziger Jahren, ohne die Vorarbeiten von Karl-Herbert Scheer, Clark Darlton oder Kurt Mahr wären die Abenteuer nicht denkbar, die Perry Rhodan und sein unfreiwilliger Begleiter Wiesel in dem fremden Universum erleben müssen. Aber heute schreibt man Science Fiction eben anders; heute findet beispielsweise die Darstellung sozialer Verhältnisse wesentlich detaillierter statt als früher.

Und natürlich wäre in einem »normalen« Heftroman das Verwirrspiel nicht möglich, dass Wim Vandemaan auf den ersten paar Dutzend Seiten seines Romans »Die Zukunftsbastion« erzählt. Die Detektivgeschichte, die in einem merkwürdig verzerrten und dem Leser dennoch aus zahlreichen Filmen bekannten New York spielt, verwirrt anfangs, bevor sie einen immer stärker in ihren Bann zieht. Danach wird ohnehin immer klarer, wie alles zusammenhängt, wie Perry Rhodans Erlebnisse in das Umfeld des Roten Imperiums eingebettet werden – für mich eine Leseerfahrung, die sicher noch eine Weile nachwirken wird.

Sei's drum: Mir hat der literarische Besuch in den drei Bänden hervorragend gefallen; ich bin sicher, dass jeder Leser, der einen Blick in sie wirft, mit einem außergewöhnlichen PERRY RHODAN-Abenteuer überrascht werden wird. Das ist für mich im Übrigen der Beleg dafür, dass es sehr wohl möglich ist, mit einer ganz anderen Art der Autorenarbeit zu hervorragenden Ergebnissen zu kommen ...

05 April 2009

Schritte bei ATLAN

Heute morgen hatte ich Gelegenheit, lange mit Werner Fuchs zu sprechen (beim Frühstück und beim anschließenden Besuch in den Verlags- und Lagerräumen). Es ging um Fantasy Productions, seinen Verlag, und natürlich um die ATLAN-Taschenbücher.

Da läuft alles ziemlich gut, die neuen Titel sind in Vorbereitung, und wir haben gemeinsam über unseren neuesten Pläne gesprochen. Unter anderem zeigte er mir das Design für eine neue ATLAN-Trilogie - sehr schick!

04 April 2009

Elfenzeit 10 als Lektüre

Die Fantasy-Reihe ELFENZEIT erlebt ein kleines Jubiläum: Das Manuskript des zehnten Romans ist da. Verfasst wurde es von einer Autorin, die bisher so viel nicht publiziert hat und mit der ich damit zum ersten Mal zusammenarbeite.

Bisher gefällt mir das Manuskript sehr gut: Bratislava ist ein fantastischer Schauplatz für einen Fantasy-Roman. Das wird eine gute Wochenend-Lektüre!

03 April 2009

Expo-Diskussionen

Heute wechsle ich Mails mit Rainer Castor; wir diskutieren über Details der Romane ab Band 2500. Technische Details, Personendetails und andere. Der viele »Kleinkram«, den die Leser hinterher nicht bewusst wahrnehmen, der aber stimmig sein muss.

Ohne Rainer Castors Arbeit würde hier manches nicht so gelingen. Und deshalb wird heute viel und gelegentlich auch ausführlich gemailt ...

02 April 2009

Berge von Papier

Nach zwei Wochen Abwesenheit bin ich wieder im Büro. Die Kolleginnen und Kollegen waren während meines Urlaubs sehr fleißig; trotzdem türmt sich die Arbeit.

Viel zu viele Mails, einige Romane und Exposés, dazu eine ziemlich lange Telefonliste. Den heutigen Tag verbrachte ich damit, mir eine Übersicht zu verschaffen. Zu mehr reichte es bislang nicht.