Dass ich sehr stolz auf die Fantasy-Reihe ELFENZEIT bin, habe ich schon oft genug verkündet und erzählt. Mittlerweile sind fünf Bücher erschienen, und jedes zeigt einen neuen Ausschnitt aus der fantastischen Anderswelt, die mit unserer Welt in Kontakt tritt: Die Abenteuer sind abwechslungsreich und spannend, sie sprühen von Fantasie und funkelndem Unternehmungsgeist, und man merkt ihnen an, wieviel Spaß die Autoren hatten, sie zu verfassen.
Längst liegt auch das erste ELFENZEIT-Buch als Hörbuch vor – aber es dauerte einfach seine Zeit, bis ich dazu kam, die insgesamt zehn CDs in aller Ruhe anzuhören. Ich habe es nicht bereut: Auf akustischem Weg erschloss sich mir die Welt der ELFENZEIT, die ich aus der Redaktionsarbeit gut kenne, auf neue und spannende Weise.
Wer nicht weiß, um was es geht und gerade keine Lust hat, auf unserer Homepage zu diesem Thema nachzuschauen, dem gebe ich eine kurze Zusammenfassung: Der Ausgangspunkt für die Journalistin Nadja Oreso und den mürrischen Fotografen Robert Waller ist ein Besuch auf einer Modemesse in Paris. Doch am Rand der Modemesse kommt es zu seltsamen Ereignissen, und ehe es sich die beiden grundsätzlich überlegen können, sind sie bereits in ein Geschehen verwickelt, das sie immer stärker mit der Welt der Elfen verbindet. Diese leben eigentlich in der Anderswelt und sind unsterblich, doch jetzt droht ihnen die Sterblichkeit – ihre Zeit läuft ab. Die sogenannte Elfenzeit scheint zu Ende zu gehen, und die einzige Hoffnung, die den Fabelwesen bleibt, ist der Kontakt zu den Menschen ...
Im Roman von Susan Schwartz liest sich das sehr spannend: Geglückt fand ich bei der ersten Lektüre schon die Vermengung von »normaler« Welt, in der sich die Journalisten bewegen, und der Elfenwelt, zu der sie Kontakt bekommen. Starke Charaktere, jeder für sich mit eigener Geschichte und eigenen Geheimnissen, treffen aufeinander; sie müssen sich helfen und verstehen. Das ganze ist mit einer tüchtigen Prise Humor und einer leichten Prise Love-Story verbunden, dazu kommen noch Krimi-Aspekte: ein prächtiges Unterhaltungspaket, das mittlerweile viele zehntausend Leserinnen und Leser begeistert hat.
Im Hörbuch bleiben all diese Elemente selbstverständlich erhalten. Durch die Vorlese-Kunst der Schauspielerin und Sprecherin Katharina Brenner werden darüber hinaus die Figuren besonders lebendig: Nadja Oreso als jung-dynamische Journalistin, Robert Waller als abgeklärter, oft miesepetriger Fotograf, der kleine Pixie Pirx mit seiner hohen Stimme und seinen Späßen, der Kobold Grog mit seiner dunklen Stimme und natürlich die Elfenzwillinge David und Rian. Aber auch die Bösewichte werden bei Katharina Brenner zu Figuren, die sich anhören, als seien sie aus Fleisch und Blut: Krächzend spricht der mysteriöse Getreue, mit fiesen Stimmen artikulieren sich seine koboldhaften Helfershelfer.
Die Sprecherin macht das perfekt; ich tauchte, während ich die zehn CDs anhörte, jedesmal in die Welt der Elfen ein. Jede Betonung und jedes Wort klangen hervorragend, nie hatte ich das Gefühl, sie läse nur ab. Mit ihrer flotten Sprache zog sie mich unweigerlich in ihren Bann – hervorragend! Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, war die Musik: Wenn das Kapitel wechselt, ertönen beispielsweise Harfenklänge, was es dem Zuhörer erleichtert, der Geschichte zu folgen und gelegentliche Pausen einzulegen.
Dass die zehn CDs in einer stabilen Schachtel aus Pappe geliefert werden, dass jede CD für sich in einem schicken Schuber verpackt werden und dass alles im ELFENZEIT-Design von Dirk Schulz kommt, passt ins positive Gesamtbild. Insgesamt hatte ich über zehn Stunden Hörgenuss, und ich bin sicher, dass sich dieser Spaß auf andere Hörerinnen und Hörer übertragen wird. Auf der Homepage gibt's ja genügend Hörproben, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen – und das empfehle ich jedem Leser dieser Zeilen!
19 März 2009
18 März 2009
Nachdrucke und Neutexte
Die Kollegen bei edel/Moewig drucken gleich mehrere PERRY RHODAN-Silberbände nach. Das ist erfreulich, denn so bleibt die Sammlung immer erhalten.
Das Dumme daran: Wir machen die Texte zu den Büchern jetzt auf den Buchrücken, nicht mehr auf sogenannte Waschzettel, die man beilegt. Das wiederum heißt, dass man sie teilweise neu erstellen muss. Mein heiliger Auftrag für heute ...
Das Dumme daran: Wir machen die Texte zu den Büchern jetzt auf den Buchrücken, nicht mehr auf sogenannte Waschzettel, die man beilegt. Das wiederum heißt, dass man sie teilweise neu erstellen muss. Mein heiliger Auftrag für heute ...
17 März 2009
Kurz mal Werbetexte
Im Silberband 106 soll es eine Beilage geben, die unter anderem Werbung für den neuen Heftroman-Zyklus ab Band 2500 enthält. Der Silberband 106 erscheint im Mai 2009, der Heftroman 2500 aber erst im Juli 2009.
Klaus Bollhöfener meint zu mir: »Da brauche ich dann noch einen Werbetext.« Seither rätsle ich: Aussagen kann ich nichts, ohne etwas zu verraten - aber neugierig machen soll ich dennoch. Manchmal hab' ich schon einen seltsamen Job.
Klaus Bollhöfener meint zu mir: »Da brauche ich dann noch einen Werbetext.« Seither rätsle ich: Aussagen kann ich nichts, ohne etwas zu verraten - aber neugierig machen soll ich dennoch. Manchmal hab' ich schon einen seltsamen Job.
16 März 2009
Elfenzeit mit Nummer sechs
»Die wandernde Seele« erfreut mich am Montag nach der Buchmesse: Es ist der sechste Band der ELFENZEIT-Buchreihe, verfasst von Michael Marcus Thurner. Ein spannender Roman mit einem beeindruckend schönen Titelbild von Dirk Schulz.
Auf der Leipziger Buchmesse besprach ich mit Susan Schwartz das weitere Vorgehen bei dieser Buchreihe: neue Autoren und Themen, die weitere Vermarktung sowieso und die vielen Ideen, die das ELFENZEIT-Universum immer weiter ausbauen ...
Auf der Leipziger Buchmesse besprach ich mit Susan Schwartz das weitere Vorgehen bei dieser Buchreihe: neue Autoren und Themen, die weitere Vermarktung sowieso und die vielen Ideen, die das ELFENZEIT-Universum immer weiter ausbauen ...
15 März 2009
Abendessen mit Zeichnern
Der Samstag abend ist auf einer Buchmesse, die Zeit, an der unsereins schon ziemlich durch ist. Also wird nicht mehr sonderlich auf den Putz gehauen; man geht statt dessen gemütlich essen.
In diesem Fall war ich unter anderem mit den Zeichnern Arndt Drechsler und Dirk Schulz, meinem Marketing-Kollegen Björn Berenz und dem Fantasy-Autor Kai Meyer lecker essen. abei unterhielten wir uns ausführlichst über aktuelle Projekte, Bücher, Comics und andere Dinge. Wie immer sehr unterhaltsam und lehrreich zugleich.
In diesem Fall war ich unter anderem mit den Zeichnern Arndt Drechsler und Dirk Schulz, meinem Marketing-Kollegen Björn Berenz und dem Fantasy-Autor Kai Meyer lecker essen. abei unterhielten wir uns ausführlichst über aktuelle Projekte, Bücher, Comics und andere Dinge. Wie immer sehr unterhaltsam und lehrreich zugleich.
14 März 2009
Gespräche, Meetings und eine Party
Der gestrige Tag ging gut vorüber. Nach vielen Messegesprächen, die durchaus interessant waren, tanzten wir später noch auf die Moritzbastei - und kamen selbstverständlich spät nach Hause.
Unverwüstlich: Arndt Drechsler, der Zeichner der ATLAN-Bücher und der Heftromanreihe PERRY RHODAN-Action, unterhielt uns heute morgen mit munteren Geschichten. Ich guckte ihn stumm und verwundert an, während ich Brötchen futterte: Woher nimmt der Mann am frühen Morgen die Energie her?
Unverwüstlich: Arndt Drechsler, der Zeichner der ATLAN-Bücher und der Heftromanreihe PERRY RHODAN-Action, unterhielt uns heute morgen mit munteren Geschichten. Ich guckte ihn stumm und verwundert an, während ich Brötchen futterte: Woher nimmt der Mann am frühen Morgen die Energie her?
13 März 2009
Zweiter Messetag
Die Leipziger Buchmesse ist bunt und vielfältig - und ich sehe außer unserem eigenen Messestand nicht viel davon. Die letzte Stunde hatte ich eine kleine Autorenrunde bei uns am Stand: Susan Schwartz (Uschi Zietsch) und Kathrin Lange und Kai Meyer und Bernhard Hennen.
Ich finde es immer wieder schön, mit Kolleginnen und Kollegen über Verlagsarbeit und andere Dinge zu fachsimpeln. Im hektischen Tagesgeschäft bleibt dafür leider oft viel zu wenig Zeit.
Ich finde es immer wieder schön, mit Kolleginnen und Kollegen über Verlagsarbeit und andere Dinge zu fachsimpeln. Im hektischen Tagesgeschäft bleibt dafür leider oft viel zu wenig Zeit.
12 März 2009
Messe-Stress reloaded
Die Musik von der Manga-Bühne dröhnt, mein Hemd ist verschwitzt, der erste Messe-Tag ist vorüber. Der neue Messestand sieht superschick aus, und alles läuft gut.
Jetzt gehen wir erst mal ins Hotel, wo wir einchecken. Mal schauen, ob wir heute abend noch auf eine Lesung gehen.
Jetzt gehen wir erst mal ins Hotel, wo wir einchecken. Mal schauen, ob wir heute abend noch auf eine Lesung gehen.
11 März 2009
ELFENZEIT-Audio zum zweiten
Mannomann, ich werd' noch zum Hörbuch-Fan: In den letzten Tagen hörte ich immer dann, wenn ich mit dem Auto unterwegs war, das Hörbuch »Der Hauch der Anderswelt«, nach dem gleichnamigen Roman von Susan Schwartz, dem ersten Band der ELFENZEIT-Reihe. Das hat mir richtig Spaß gemacht, und gerade eben habe ich dazu ein euphorisches Logbuch verfasst.
Und jetzt liegt schon das zweite Hörbuch auf meinem Schreibtisch: »Königin des Schattenlandes« von Michael Marcus Thurner. Wieder über zehn Stunden. Aber ich glaube nicht, dass meine Mitfahrer erlauben werden, dass ich das während der Fahrt nach Leipzig hören kann.
Und jetzt liegt schon das zweite Hörbuch auf meinem Schreibtisch: »Königin des Schattenlandes« von Michael Marcus Thurner. Wieder über zehn Stunden. Aber ich glaube nicht, dass meine Mitfahrer erlauben werden, dass ich das während der Fahrt nach Leipzig hören kann.
10 März 2009
Romanwerkstatt in Wolfenbüttel
Ein Logbuch der Redaktion
Eine vergleichsweise kleine Runde von Autoren blickte mir am Freitag, 27. Februar, entgegen: Neun Autorinnen und Autoren hatten sich zum Seminar »Ist morgen auch noch ein Tag?« an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel eingefunden, um sich mit dem Science-Fiction-Roman und der Arbeit an einem solchen auseinanderzusetzen.
Warum es so wenig waren, wussten wir nicht; kurzfristig hatten sogar zwei Autoren abgesagt, die sich eigentlich angemeldet hatten. Aber in einer kleinen Gruppe kann man vielleicht zu besseren Ergebnissen kommen, dachten wir optimistisch und begannen mit der Arbeit. »Wir«, das waren in diesem Fall die Autorin Kathrin Lange und ich als Dozenten sowie Dr. Olaf Kutzmutz als Leiter für den Literaturbereich an der Akademie.
Zumindest am Anfang hielten wir uns dabei an den Ablauf, der die meisten Seminare bislang auszeichnete: Wir besprachen die eingeschickten Texte und informierten allgemein über das Buchgeschäft, über die Möglichkeiten, einen Roman zu veröffentlichen, und über die »Innensicht« eines Buch- und Zeitschriftenverlages. Für Neulinge gibt es bei solchen Gelegenheiten immer wieder »Aha«-Effekte, weil sie Dinge hören, die ihnen bislang unbekannt waren und die so nicht in den derzeit angesagten Schreib-Ratgebern stehen. Und auch erfahrene Autoren haben hier eine Gelegenheit, ihr vorhandenes Wissen zu überprüfen.
Wobei Textarbeit etwas ist, das alle betrifft: Man kann einen Text im Zweifelsfall bis ins letzte Wort diskutieren und wird dabei interessante Feststellungen machen können. Das vermieden wir diesmal, in dem wir am Freitagabend in erster Linie die allgemeinen Dinge betrachteten: Stimmt die Erzählperspektive, werden die Figuren im Text ausreichend charakterisiert, und wie steht es um die Szenerie, in der die Geschichte angesiedelt ist?
Am Samstag, 28. Februar, setzten wir das Seminar gleich mit einer Aufgabe fort: Die Teilnehmer sollten ihren Roman – oder ihr Romanprojekt – in genau 60 Worten zusammenfassen. Wer diese Übung schon einmal absolviert hat, weiß, dass sie nicht so leicht zu schaffen ist. Erstaunlicherweise klappte das aber sehr gut, und so konnten wir rasch zu weiteren Textarbeiten übergehen.
Unter anderem ging es an diesem Tag um den »dreidimensionalen Charakter einer Figur«, sprich, über die verschiedenen Möglichkeiten, eine Romanfigur gut darzustellen und sie so handeln zu lassen, dass der Leser buchstäblich mit ihr mitfiebert und mitleidet. Entsprechende Aufgaben ergänzten diese theoretische Einlage – und selbstverständlich gingen wir weiter auf die bisher gelieferten Texte ein.
Ein echter Höhepunkt des Seminars bestand aus einer Art Vortrag von Kathrin Lange: Einer unserer Teilnehmer hatte einen Text eingereicht, der kein Roman war, sondern der Inhalt eines »astroarchäologischen« Sachbuches. Wie man es schafft, auch aus so einem etwas abseitigen Thema eine packende Geschichte zu entwickeln, die – wenn sie gut geschrieben wäre – sicher viele Menschen interessieren könnte, war das Thema ihrer Arbeit. Sie zeigte, wie man ein Thema »plottet«, wie man aus unterschiedlichen Elementen eine Story herausfiltern kann und wie man diese angehen könnte.
Ob der Autor dann dies genau so macht oder sich für eine andere Methode entscheidet, ist letztlich seine Sache – Kathrin Lange zeigte uns, wie man es machen kann. Sehr spannend für alle Beteiligten!
Mit Übungen und Gesprächen ging das Seminar im Verlauf des Sonntags zu Ende. Ich war wie immer sehr erschöpft hinterher, was kein Wunder ist: Abends ging es meist bis lange nach Mitternacht, und morgens fingen wir um neun Uhr bereits an. Unterm Strich ist das dann doch sehr anstrengend. Aber es ist eben sehr lehrreich – sowohl für die Teilnehmer als auch für die Dozenten.
Eine vergleichsweise kleine Runde von Autoren blickte mir am Freitag, 27. Februar, entgegen: Neun Autorinnen und Autoren hatten sich zum Seminar »Ist morgen auch noch ein Tag?« an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel eingefunden, um sich mit dem Science-Fiction-Roman und der Arbeit an einem solchen auseinanderzusetzen.
Warum es so wenig waren, wussten wir nicht; kurzfristig hatten sogar zwei Autoren abgesagt, die sich eigentlich angemeldet hatten. Aber in einer kleinen Gruppe kann man vielleicht zu besseren Ergebnissen kommen, dachten wir optimistisch und begannen mit der Arbeit. »Wir«, das waren in diesem Fall die Autorin Kathrin Lange und ich als Dozenten sowie Dr. Olaf Kutzmutz als Leiter für den Literaturbereich an der Akademie.
Zumindest am Anfang hielten wir uns dabei an den Ablauf, der die meisten Seminare bislang auszeichnete: Wir besprachen die eingeschickten Texte und informierten allgemein über das Buchgeschäft, über die Möglichkeiten, einen Roman zu veröffentlichen, und über die »Innensicht« eines Buch- und Zeitschriftenverlages. Für Neulinge gibt es bei solchen Gelegenheiten immer wieder »Aha«-Effekte, weil sie Dinge hören, die ihnen bislang unbekannt waren und die so nicht in den derzeit angesagten Schreib-Ratgebern stehen. Und auch erfahrene Autoren haben hier eine Gelegenheit, ihr vorhandenes Wissen zu überprüfen.
Wobei Textarbeit etwas ist, das alle betrifft: Man kann einen Text im Zweifelsfall bis ins letzte Wort diskutieren und wird dabei interessante Feststellungen machen können. Das vermieden wir diesmal, in dem wir am Freitagabend in erster Linie die allgemeinen Dinge betrachteten: Stimmt die Erzählperspektive, werden die Figuren im Text ausreichend charakterisiert, und wie steht es um die Szenerie, in der die Geschichte angesiedelt ist?
Am Samstag, 28. Februar, setzten wir das Seminar gleich mit einer Aufgabe fort: Die Teilnehmer sollten ihren Roman – oder ihr Romanprojekt – in genau 60 Worten zusammenfassen. Wer diese Übung schon einmal absolviert hat, weiß, dass sie nicht so leicht zu schaffen ist. Erstaunlicherweise klappte das aber sehr gut, und so konnten wir rasch zu weiteren Textarbeiten übergehen.
Unter anderem ging es an diesem Tag um den »dreidimensionalen Charakter einer Figur«, sprich, über die verschiedenen Möglichkeiten, eine Romanfigur gut darzustellen und sie so handeln zu lassen, dass der Leser buchstäblich mit ihr mitfiebert und mitleidet. Entsprechende Aufgaben ergänzten diese theoretische Einlage – und selbstverständlich gingen wir weiter auf die bisher gelieferten Texte ein.
Ein echter Höhepunkt des Seminars bestand aus einer Art Vortrag von Kathrin Lange: Einer unserer Teilnehmer hatte einen Text eingereicht, der kein Roman war, sondern der Inhalt eines »astroarchäologischen« Sachbuches. Wie man es schafft, auch aus so einem etwas abseitigen Thema eine packende Geschichte zu entwickeln, die – wenn sie gut geschrieben wäre – sicher viele Menschen interessieren könnte, war das Thema ihrer Arbeit. Sie zeigte, wie man ein Thema »plottet«, wie man aus unterschiedlichen Elementen eine Story herausfiltern kann und wie man diese angehen könnte.
Ob der Autor dann dies genau so macht oder sich für eine andere Methode entscheidet, ist letztlich seine Sache – Kathrin Lange zeigte uns, wie man es machen kann. Sehr spannend für alle Beteiligten!
Mit Übungen und Gesprächen ging das Seminar im Verlauf des Sonntags zu Ende. Ich war wie immer sehr erschöpft hinterher, was kein Wunder ist: Abends ging es meist bis lange nach Mitternacht, und morgens fingen wir um neun Uhr bereits an. Unterm Strich ist das dann doch sehr anstrengend. Aber es ist eben sehr lehrreich – sowohl für die Teilnehmer als auch für die Dozenten.
09 März 2009
Der Hype mit Elektro
E-Books sind in aller Munde. Selbst Trottel, die nicht mal wissen, was das ist, halten mir neuerdings Vorträge darüber. Da könne man doch so viel Geld verdienen.
Wenn's denn so einfach wäre. Aber derzeit prasseln die Begehrlichkeiten aus allen Richtungen auf uns ein. Ist alles Schnee von gestern: Die meisten der sogenannten neuen Ideen haben ich 1999 und 2000 schon mal gehört. Vielleicht funktionieren sie 2009 endlich mal ...
Wenn's denn so einfach wäre. Aber derzeit prasseln die Begehrlichkeiten aus allen Richtungen auf uns ein. Ist alles Schnee von gestern: Die meisten der sogenannten neuen Ideen haben ich 1999 und 2000 schon mal gehört. Vielleicht funktionieren sie 2009 endlich mal ...
07 März 2009
MMT im Doppelpack
Wenn ich heute zu Hause Luft habe, lese ich im aktuellen PERRY RHODAN-Manuskript von Michael Marcus Thurner. Bunt ist es, sehr bunt, und auch abwechslungsreich. Mit dabei sind Perry Rhodan und sein Sohn Kantiran, ein Haufen Kartanin und auch einige Friedensfahrer.
Eine bunte Mannschaft - und eine seltsame Verwandlung. Ziemlich cooler Roman, wie ich finde. Macht mir bei der Lektüre richtig Spaß!
Eine bunte Mannschaft - und eine seltsame Verwandlung. Ziemlich cooler Roman, wie ich finde. Macht mir bei der Lektüre richtig Spaß!
06 März 2009
Reich beschenkt am Freitag
Die Poststelle im Verlag war heute fleißig; es wurden gleich mehrere Pakete zu uns in die Büros geschleppt. Und jetzt stapeln sich neue PERRY RHODAN-Produkte auf meinem Schreibtisch.
»Die Zukunftsbastion«, der dritte Teil der Trilogie »Das Rote Imperium«. Das Hörbuch »Das zweite Imperium«, Band 19 der Silber Edition. Der Silberband 105 mit dem Titel »Orkan im Hyperraum«. Eine eindrucksvolle Sammlung, die mir sehr gut gefällt.
»Die Zukunftsbastion«, der dritte Teil der Trilogie »Das Rote Imperium«. Das Hörbuch »Das zweite Imperium«, Band 19 der Silber Edition. Der Silberband 105 mit dem Titel »Orkan im Hyperraum«. Eine eindrucksvolle Sammlung, die mir sehr gut gefällt.
05 März 2009
Zurück zum Lektorat
Seit Jahren komme ich kaum noch dazu, Romane zu redigieren. Das ist gut so, denn die Kollegen im Außenlektorat haben dafür gesorgt, dass es weniger Fehler in den Veröffentlichungen gibt.
Jetzt muss ich aber doch ran: Ein Autor bei PERRY RHODAN-Action hat zu spät geliefert, zwei Lektoren haben keine Zeit. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als selbst mal wieder an die Detail-Arbeit zu gehen. Ich hoffe, dass mir nicht zu viele Fehler durchrutschen ...
Jetzt muss ich aber doch ran: Ein Autor bei PERRY RHODAN-Action hat zu spät geliefert, zwei Lektoren haben keine Zeit. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als selbst mal wieder an die Detail-Arbeit zu gehen. Ich hoffe, dass mir nicht zu viele Fehler durchrutschen ...
04 März 2009
Action-Taschenbuch zum zwoten
Heute hat der Postbote erneut zugeschlagen: Die Taschenbücher zwei und drei von PERRY RHODAN-Action sind da. Schick sehen sie aus, schick und dynamisch, das haben die Kollegen in der Druckerei gut hingekriegt.
Ich bin sicher, dass sich die Autoren auch darüber freuen werden. Und die Leser erst: Das ist nämlich richtig viel Lesefutter zum kleinen Preis.
Ich bin sicher, dass sich die Autoren auch darüber freuen werden. Und die Leser erst: Das ist nämlich richtig viel Lesefutter zum kleinen Preis.
03 März 2009
Mehr zum Möbiusstreifen
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Seit ich 1992 mein Büro in der PERRY RHODAN-Redaktion bezogen hatte, beschäftigte ich mich mit dem sogenannten Arresum, der »negativen Seite« des Universums. Kein Wunder: Als ich die ersten PERRY RHODAN-Romane lektorierte, bahnte sich gerade das »Große Kosmische Rätsel« an, und wir arbeiteten an der Handlung mit Ayindi und Ennox. Im Jahr 1993 kam die Handlung an der Großen Leere, und 1994 ging es darum, wie die Zellaktivatorträger um Perry Rhodan im völlig lebensfeindlichen Arresum den Kampf gegen die tödliche Abruse aufnehmen.
Ende des Jahres 1994 war für mich klar, dass wir im laufenden Ayindi-Zyklus die vielen Fragen, die sich den Lesern stellten, nicht alle aufklären wollten und auch nicht konnten Und so entwickelte ich ein Ideenpapier für einen neuen Zyklus, das ich Ende 1994 der Exposé-Redaktion präsentierte. Dieser Tage hielt ich es in den Händen und las es noch einmal durch – und wenn ich es mir nach fast 15 Jahren anschaue, fällt mir ein, wie sich mein Blick auf die Arbeit seit damals verändert hat ...
Es war eines von vielen Ideenpapieren, die zu jener Zeit entstanden; auch Autoren wie Peter Terrid oder Arndt Ellmer reichten grundsätzliche Konzepte ein, in denen es um die weitere Fortführung der PERRY RHODAN-Handlung nach Band 1799 ging. Mir hatte es vor allem der sogenannte Möbiusstreifen angetan, jene Analogie, mit der in der PR-Serie die zwei »Seiten« des Universums skizziert worden waren.
Meine grundsätzliche Überlegung kam nicht ohne einen gewissen Pathos: »Einige Hintergründe des Möbiusbandes sind von uns nie geklärt worden, das sollten wir nachholen. Gerade die Verwicklungen durch die Zeit, die negative Strangeness, die Strangeness der Zeit etc.pp. Bei der folgenden Konzeption hätten wir die Gelegenheit dazu.«
Mir war das sogenannte Doppelkörper-Problem nicht ganz klar, und ich wollte es nachträglich lösen. Immerhin hatten wir den Lesern im Verlauf der Romane ab Band 1650 viel Anlass zum Grübeln gegeben: Woher kam der zweite Zellaktivator, und welche Funktion hatte die Strangeness der Zeit, deren Existenz man ja eigentlich für ausgeschlossen halten musste?
Ein Punkt in meiner Konzeption war eine Zeitreise: Ich wollte Perry Rhodan in Begleitung verschiedener Terraner – darunter der Mutanten – unglaubliche fünfzig Millionen Jahre in die Vergangenheit der Milchstraße schicken. Dort sollte er auf ein mysteriöses Ur-Volk treffen, über das ich mir noch keine Gedanken gemacht hatte. Und er sollte nach Terra fliegen, um dort festzustellen, dass dieses Ur-Volk auf dem unbedeutenden Urweltplaneten diverse Stationen errichtet hatte.
Mein Plan, den ich als zentrales Element dieser Idee betrachtete: »Rhodan und Co. schicken aus der Vergangenheit Botschaften zur Erde der Gegenwart. Das ist ja nicht so sehr schwierig, denn Rhodan und Co. wissen beispielsweise, wie es in der Gegenwart aussieht und wo derzeit irgendwelche Erdarbeiten oder so was anstehen.«
Als weiteres Thema wollte ich den Neo-Mars nehmen, jenen Planeten, der innerhalb der Serienhandlung kurz davor gegen den kristallverseuchten Mars eingetauscht worden war und der unter dem Namen Trokan zu jener Zeit noch nicht handlungstragend war. Dieser Planet sollte eine Welt sein, die dauerhaft sowohl im Arresum als auch im Parresum existierte. Und das legendäre Ur-Volk hatte in der Vergangenheit vor fünfzig Millionen Jahren unter anderem mit Trokan seine Experimente angestellt, aber auch in der Kleingalaxis Fornax umfangreiche Arbeiten vorgenommen.
Soweit die drei Eckpunkte meiner Möbiusband-Idee, die – wenn ich sie heute betrachte – ziemlich hanebüchen klingt. Ich hatte den Ehrgeiz, mutmaßliche Fehler, die sich bei der Zykluskonzeption ergeben hatten, durch mein Ideenpapier auszugleichen. Dabei ging es mir nicht unbedingt darum, eine neue eigene Geschichte zu erzählen, sondern offensichtliche Handlungslücken zu stopfen.
Schaue ich mir heute das Arbeitspapier an, ist mir völlig klar, warum es von Florian F. Marzin und Ernst Vlcek abgelehnt worden ist. Heute würde ich es ebenfalls sehr kritisch finden und ablehnen – es wirkt in sich nicht schlüssig und enthält keine wirklich gute Idee, mit der sich ein Zyklus über fünfzig oder hundert Bände erzählen ließe. Letztlich sieht man dem Papier den fannischen Geist noch an, der mich zu jener Zeit noch »beseelte« ...
Selbstverständlich war ich enttäuscht, als meine Ideen abgelehnt wurden – aber das war und ist nichts besonderes. In einem Gemeinschaftswerk wie PERRY RHODAN können nicht alle Ideen umgesetzt werden, auch und gerade nicht die des Jung-Redakteurs, der nach zwei Jahren noch nicht alle Details der Autorenarbeit kennt.
Letztlich kam ohnehin alles anders. Wie allgemein bekannt, entwickelte Robert Feldhoff quasi im Alleingang das THOREGON-Konzept, das in der Exposé-Besprechung zwischen ihm, Ernst Vlcek und mir dann auch für hervorragend befunden und umgesetzt wurde. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.
Seit ich 1992 mein Büro in der PERRY RHODAN-Redaktion bezogen hatte, beschäftigte ich mich mit dem sogenannten Arresum, der »negativen Seite« des Universums. Kein Wunder: Als ich die ersten PERRY RHODAN-Romane lektorierte, bahnte sich gerade das »Große Kosmische Rätsel« an, und wir arbeiteten an der Handlung mit Ayindi und Ennox. Im Jahr 1993 kam die Handlung an der Großen Leere, und 1994 ging es darum, wie die Zellaktivatorträger um Perry Rhodan im völlig lebensfeindlichen Arresum den Kampf gegen die tödliche Abruse aufnehmen.
Ende des Jahres 1994 war für mich klar, dass wir im laufenden Ayindi-Zyklus die vielen Fragen, die sich den Lesern stellten, nicht alle aufklären wollten und auch nicht konnten Und so entwickelte ich ein Ideenpapier für einen neuen Zyklus, das ich Ende 1994 der Exposé-Redaktion präsentierte. Dieser Tage hielt ich es in den Händen und las es noch einmal durch – und wenn ich es mir nach fast 15 Jahren anschaue, fällt mir ein, wie sich mein Blick auf die Arbeit seit damals verändert hat ...
Es war eines von vielen Ideenpapieren, die zu jener Zeit entstanden; auch Autoren wie Peter Terrid oder Arndt Ellmer reichten grundsätzliche Konzepte ein, in denen es um die weitere Fortführung der PERRY RHODAN-Handlung nach Band 1799 ging. Mir hatte es vor allem der sogenannte Möbiusstreifen angetan, jene Analogie, mit der in der PR-Serie die zwei »Seiten« des Universums skizziert worden waren.
Meine grundsätzliche Überlegung kam nicht ohne einen gewissen Pathos: »Einige Hintergründe des Möbiusbandes sind von uns nie geklärt worden, das sollten wir nachholen. Gerade die Verwicklungen durch die Zeit, die negative Strangeness, die Strangeness der Zeit etc.pp. Bei der folgenden Konzeption hätten wir die Gelegenheit dazu.«
Mir war das sogenannte Doppelkörper-Problem nicht ganz klar, und ich wollte es nachträglich lösen. Immerhin hatten wir den Lesern im Verlauf der Romane ab Band 1650 viel Anlass zum Grübeln gegeben: Woher kam der zweite Zellaktivator, und welche Funktion hatte die Strangeness der Zeit, deren Existenz man ja eigentlich für ausgeschlossen halten musste?
Ein Punkt in meiner Konzeption war eine Zeitreise: Ich wollte Perry Rhodan in Begleitung verschiedener Terraner – darunter der Mutanten – unglaubliche fünfzig Millionen Jahre in die Vergangenheit der Milchstraße schicken. Dort sollte er auf ein mysteriöses Ur-Volk treffen, über das ich mir noch keine Gedanken gemacht hatte. Und er sollte nach Terra fliegen, um dort festzustellen, dass dieses Ur-Volk auf dem unbedeutenden Urweltplaneten diverse Stationen errichtet hatte.
Mein Plan, den ich als zentrales Element dieser Idee betrachtete: »Rhodan und Co. schicken aus der Vergangenheit Botschaften zur Erde der Gegenwart. Das ist ja nicht so sehr schwierig, denn Rhodan und Co. wissen beispielsweise, wie es in der Gegenwart aussieht und wo derzeit irgendwelche Erdarbeiten oder so was anstehen.«
Als weiteres Thema wollte ich den Neo-Mars nehmen, jenen Planeten, der innerhalb der Serienhandlung kurz davor gegen den kristallverseuchten Mars eingetauscht worden war und der unter dem Namen Trokan zu jener Zeit noch nicht handlungstragend war. Dieser Planet sollte eine Welt sein, die dauerhaft sowohl im Arresum als auch im Parresum existierte. Und das legendäre Ur-Volk hatte in der Vergangenheit vor fünfzig Millionen Jahren unter anderem mit Trokan seine Experimente angestellt, aber auch in der Kleingalaxis Fornax umfangreiche Arbeiten vorgenommen.
Soweit die drei Eckpunkte meiner Möbiusband-Idee, die – wenn ich sie heute betrachte – ziemlich hanebüchen klingt. Ich hatte den Ehrgeiz, mutmaßliche Fehler, die sich bei der Zykluskonzeption ergeben hatten, durch mein Ideenpapier auszugleichen. Dabei ging es mir nicht unbedingt darum, eine neue eigene Geschichte zu erzählen, sondern offensichtliche Handlungslücken zu stopfen.
Schaue ich mir heute das Arbeitspapier an, ist mir völlig klar, warum es von Florian F. Marzin und Ernst Vlcek abgelehnt worden ist. Heute würde ich es ebenfalls sehr kritisch finden und ablehnen – es wirkt in sich nicht schlüssig und enthält keine wirklich gute Idee, mit der sich ein Zyklus über fünfzig oder hundert Bände erzählen ließe. Letztlich sieht man dem Papier den fannischen Geist noch an, der mich zu jener Zeit noch »beseelte« ...
Selbstverständlich war ich enttäuscht, als meine Ideen abgelehnt wurden – aber das war und ist nichts besonderes. In einem Gemeinschaftswerk wie PERRY RHODAN können nicht alle Ideen umgesetzt werden, auch und gerade nicht die des Jung-Redakteurs, der nach zwei Jahren noch nicht alle Details der Autorenarbeit kennt.
Letztlich kam ohnehin alles anders. Wie allgemein bekannt, entwickelte Robert Feldhoff quasi im Alleingang das THOREGON-Konzept, das in der Exposé-Besprechung zwischen ihm, Ernst Vlcek und mir dann auch für hervorragend befunden und umgesetzt wurde. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.
02 März 2009
»Trafalgars Killer« im Büro
Das erste Taschenbuch der »Demetria«-Buchausgabe ist da: Es landete heute auf meinem Schreibtisch. Und ich habe es natürlich gleich geblättert.
Schick sieht es aus, mit einem dynamischen Schulz-Cover. Und mit 352 Seiten, die recht eng wirken - eine richtige »Schwarte« für die Leser also. Ich muss daheim im Bücherregal wohl Platz freiräumen ...
Schick sieht es aus, mit einem dynamischen Schulz-Cover. Und mit 352 Seiten, die recht eng wirken - eine richtige »Schwarte« für die Leser also. Ich muss daheim im Bücherregal wohl Platz freiräumen ...
01 März 2009
Post nach dem Seminar
Da ist man drei Tage lang auf einem Seminar in Wolfenbüttel und checkt zu Hause kurz seine Mailbox: Die Kiste ist voll mit Mails. Und die sind voll mit Manuskripten und Ideenpapieren.
Darunter ist auch einiges von Wim Vandemaan. Ich zucke mit den Fingern, nehme mir aber vor, den Sonntag freizuhalten. Das wird dann morgen gelesen, und ich freue mich darauf.
Darunter ist auch einiges von Wim Vandemaan. Ich zucke mit den Fingern, nehme mir aber vor, den Sonntag freizuhalten. Das wird dann morgen gelesen, und ich freue mich darauf.
28 Februar 2009
Und noch ein Kneifel
Angefangen habe ich jetzt mit der Lektüre eines neuen Heftroman-Manuskriptes. Da ich an diesem Wochenende ganz schön mit anderen Aktivitäten ausgelastet bin, komme ich nicht so rasch dazu, ihn auszulesen.
Immerhin aber stammt er von Hans Kneifel. Der Autor aus München, der immer noch fleißig seine Romane verfasst, hat sich in all den Jahren seinen eigenen Stil und seine Eigentümlichkeiten bewahrt. Glücklicherweise. Wer sonst könnte so gut soziale Beziehungen auf fremden Welten beschreiben? (Hui-hui, damit habe ich mich erfolgreich drumrum gedrückt, um welches Thema es wirklich geht ...)
Immerhin aber stammt er von Hans Kneifel. Der Autor aus München, der immer noch fleißig seine Romane verfasst, hat sich in all den Jahren seinen eigenen Stil und seine Eigentümlichkeiten bewahrt. Glücklicherweise. Wer sonst könnte so gut soziale Beziehungen auf fremden Welten beschreiben? (Hui-hui, damit habe ich mich erfolgreich drumrum gedrückt, um welches Thema es wirklich geht ...)
27 Februar 2009
Lektüre in der Eisenbahn
Dienstreise nach Wolfenbüttel, Seminar mit Science-Fiction- und Fantasy-Autoren; unterwegs im Zug hatte ich tatsächlich schön Zeit zum Lesen. Unter anderem waren Exposés dran: Christian Montillon hat mich mit neuen Datein in Sachen PERRY RHODAN-Action versorgt.
Es geht auf den Endspurt der dritten Staffel zu, zumindest, was die Exposés angeht. Die Ereignisse im Wega-System steigern sich, und ... Was ich sagen wollte: tolle Themen für die Autoren. Mal schauen, wie der neue Kollege das meistert ...
Es geht auf den Endspurt der dritten Staffel zu, zumindest, was die Exposés angeht. Die Ereignisse im Wega-System steigern sich, und ... Was ich sagen wollte: tolle Themen für die Autoren. Mal schauen, wie der neue Kollege das meistert ...
26 Februar 2009
Endspurt bei PR-Extra
Von Frank Borsch liegt das Manuskript fürs PERRY RHODAN-Extra 8 seit einiger Zeit da; heute kam noch mal eine Ergänzung. Jetzt kann das Manuskript lektoriert werden - wir sind da richtig gut im Termin.
Es handelt sich um einen richtig politischen Roman. Passt irgendwie in das sogenannte Superwahljahr 2009, wie ich finde. Und es gibt grundsätzlich-moralische Aussagen - auch das finde ich gut.
Es handelt sich um einen richtig politischen Roman. Passt irgendwie in das sogenannte Superwahljahr 2009, wie ich finde. Und es gibt grundsätzlich-moralische Aussagen - auch das finde ich gut.
25 Februar 2009
Neuer Blick auf den Hyperraum
Ein Logbuch der Redaktion
Zwei PERRY RHODAN-Romane präsentieren außergewöhnliche Außerirdische – und darauf will ich mit diesem Logbuch hinweisen. Den einen Roman verfasste Wim Vandemaan, den anderen Leo Lukas, und beide fallen auf ihre Art sehr aus dem Rahmen. Und da ich nicht zu viel verraten will und kann, gibt es nur kleine Einblicke.
Wim Vandemaan beschreibt in seinem PERRY RHODAN-Roman 2481 die Prognostiker der Terminalen Kolonne, über die man bisher noch nichts lesen konnte. Sie sind – und so lautet dann auch der Titel des Romans – tatsächlich »Günstlinge des Hyperraums«, denn sie verfügen über die Gabe, in höherdimensionalen Bereichen zu rechnen.
Der Roman schildert tatsächlich eine Lebensgeschichte, und er zeigt, wie ein Prognostiker der Kolonne auf seiner sehr speziellen Heimatwelt heranwächst und dann ins Universum hinauszieht, wie er lernt, die Eigenschaften einer Negasphäre zu verstehen und damit beginnt, seiner Bestimmung gemäß zu denken und zu handeln.
Wim Vandemaan schafft es dabei, die Mitglieder der Terminalen Kolonne sehr vielseitig und unterschiedlich zu schildern; zum wiederholten Mal wird klar, dass die TRAITOR-Angehörigen keine gesichtslose Masse sind, sondern es in ihren Aufgaben und bei ihrer Motivation durchaus Differenzen gibt.
Mich persönlich hat sein Roman sehr beeindruckt: Er schildert ausgefallene Außerirdische und zeigt deren Verhältnis zu den Chaosmächten, das in sich völlig schlüssig wirkt. Was das ganze dann übrigens mit Laurence Savoire und ESCHER zu tun hat, findet man als Leser schlicht dadurch heraus, indem man den Roman ... na ? ... genau, indem man ihn einfach liest ...
Ähnliches gilt auch für den Folgeband, den Leo Lukas geschrieben hat und der unter der Bandnummer 2482 erscheinen wird. Es geht dabei um ein weibliches Wesen, das seit langer Zeit eingesperrt ist und immer wieder Versuche unternimmt, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Folgerichtig trägt der Roman den Titel »Der ewige Kerker«, und seine Handlung ist ziemlich »tricky«.
Mit allerlei ausgefallenen Fallen und Listen weiß Leo Lukas in diesem Roman aufzuwarten, und seine Heldin muss all ihre Geisteskräfte einsetzen, um sich gegen die Heimtücke eines mächtigen Gegners wehren zu können. Dass sie darüber hinaus aus einem besonderen Volk stammt, das den Terranern ein bisschen bekannt ist, macht ihre Begegnung mit Galaktikern zu einem bedeutenden Augenblick.
Leo Lukas' Roman ist keine Lebensgeschichte, aber er zeigt wichtige Ausschnitte aus dem Leben eines Fremdwesens – und das über eine lange Zeit hinweg. Dass das ganze mit der Expedition der SOL in der Kernzone der Galaxis Hangay zusammenhängt, versteht sich da fast wie von selbst ... Ich fand beide Romane hervorragend, jeden auf seine Art, und bin sicher, dass sie auch von den meisten Lesern gemocht werden.
Zwei PERRY RHODAN-Romane präsentieren außergewöhnliche Außerirdische – und darauf will ich mit diesem Logbuch hinweisen. Den einen Roman verfasste Wim Vandemaan, den anderen Leo Lukas, und beide fallen auf ihre Art sehr aus dem Rahmen. Und da ich nicht zu viel verraten will und kann, gibt es nur kleine Einblicke.
Wim Vandemaan beschreibt in seinem PERRY RHODAN-Roman 2481 die Prognostiker der Terminalen Kolonne, über die man bisher noch nichts lesen konnte. Sie sind – und so lautet dann auch der Titel des Romans – tatsächlich »Günstlinge des Hyperraums«, denn sie verfügen über die Gabe, in höherdimensionalen Bereichen zu rechnen.
Der Roman schildert tatsächlich eine Lebensgeschichte, und er zeigt, wie ein Prognostiker der Kolonne auf seiner sehr speziellen Heimatwelt heranwächst und dann ins Universum hinauszieht, wie er lernt, die Eigenschaften einer Negasphäre zu verstehen und damit beginnt, seiner Bestimmung gemäß zu denken und zu handeln.
Wim Vandemaan schafft es dabei, die Mitglieder der Terminalen Kolonne sehr vielseitig und unterschiedlich zu schildern; zum wiederholten Mal wird klar, dass die TRAITOR-Angehörigen keine gesichtslose Masse sind, sondern es in ihren Aufgaben und bei ihrer Motivation durchaus Differenzen gibt.
Mich persönlich hat sein Roman sehr beeindruckt: Er schildert ausgefallene Außerirdische und zeigt deren Verhältnis zu den Chaosmächten, das in sich völlig schlüssig wirkt. Was das ganze dann übrigens mit Laurence Savoire und ESCHER zu tun hat, findet man als Leser schlicht dadurch heraus, indem man den Roman ... na ? ... genau, indem man ihn einfach liest ...
Ähnliches gilt auch für den Folgeband, den Leo Lukas geschrieben hat und der unter der Bandnummer 2482 erscheinen wird. Es geht dabei um ein weibliches Wesen, das seit langer Zeit eingesperrt ist und immer wieder Versuche unternimmt, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Folgerichtig trägt der Roman den Titel »Der ewige Kerker«, und seine Handlung ist ziemlich »tricky«.
Mit allerlei ausgefallenen Fallen und Listen weiß Leo Lukas in diesem Roman aufzuwarten, und seine Heldin muss all ihre Geisteskräfte einsetzen, um sich gegen die Heimtücke eines mächtigen Gegners wehren zu können. Dass sie darüber hinaus aus einem besonderen Volk stammt, das den Terranern ein bisschen bekannt ist, macht ihre Begegnung mit Galaktikern zu einem bedeutenden Augenblick.
Leo Lukas' Roman ist keine Lebensgeschichte, aber er zeigt wichtige Ausschnitte aus dem Leben eines Fremdwesens – und das über eine lange Zeit hinweg. Dass das ganze mit der Expedition der SOL in der Kernzone der Galaxis Hangay zusammenhängt, versteht sich da fast wie von selbst ... Ich fand beide Romane hervorragend, jeden auf seine Art, und bin sicher, dass sie auch von den meisten Lesern gemocht werden.
24 Februar 2009
Lektoren-Besprechung
Heute setzten wir uns einmal mit unseren Lektoren zusammen: Alexander Huiskes, Dr. Rainer Nagel und Michael Thiesen helfen uns massiv beim Erstellen der PERRY RHODAN- und ATLAN-Romane; ohne sie ging es längst nicht mehr.
In der Diskussion ging es unter darum, wie wir die Zusammenarbeit verbessern können, welche Möglichkeiten es gibt, dass wir uns besser absprechen, und so weiter. Ein gutes Gespräch, bei dem auch oft gelacht wurde.
In der Diskussion ging es unter darum, wie wir die Zusammenarbeit verbessern können, welche Möglichkeiten es gibt, dass wir uns besser absprechen, und so weiter. Ein gutes Gespräch, bei dem auch oft gelacht wurde.
21 Februar 2009
Elfenzeit zum fünften
Am Freitag trudelte der Roman »Schatten des Totenreiches« ins Büro, heute habe ich ihn endlich mal durchgeguckt. Es ist das sechste Buch der Fantasy-Reihe »Elfenzeit«, verfasst von Susan Schwartz - wir geben die Reihe ja zusammen mit Bertelsmann heraus.
Der Roman ist ein wenig düster geworden; es geht wirklich um das Reich des Toten. Und beim Durchblättern erinnerte ich mich auch wieder an die düsteren Szenen auf der Insel Man. Schickes Buch, guter Roman; die Reihe gefällt mir selbst sehr gut.
Der Roman ist ein wenig düster geworden; es geht wirklich um das Reich des Toten. Und beim Durchblättern erinnerte ich mich auch wieder an die düsteren Szenen auf der Insel Man. Schickes Buch, guter Roman; die Reihe gefällt mir selbst sehr gut.
20 Februar 2009
Ein Doppelband der besonderen Art
Ein Logbuch der Redaktion
Der normale Doppelband bei PERRY RHODAN besteht aus zwei Romanen, die aufeinander folgen und beide vom selben Autor verfasst worden sind. Wenn es eine offizielle Definition für den Begriff gäbe, würde ich sie so formulieren.
Nur gibt's eben gelegentlich Ausnahmen, und eine dieser Ausnahmen steht kurz bevor. Es handelt sich um einen Doppelband von Uwe Anton, der dicht zusammen hängt und bei dem die Handlungsfäden eng ineinander greifen – aber die Bandnummern liegen ein wenig auseinander.
Um es konkreter zu machen: Es sind die PERRY RHODAN-Romane 2480 und 2483, und das klingt sicher nicht nach einem »normalen« Doppelband.
Inhaltlich passt es hundertprozentig, das kann ich versichern. Auch wenn Teile der Romanhandlung womöglich den einen oder anderen Leser verwirren werden ... Aber das erzähle ich jetzt lieber nicht en detail, sonst liefere ich zu viel Hintergrund-Informationen.
Sagen wir's so: Beide Romane spielen eigentlich in der fernen Galaxis Hangay, die gerade dabei ist, sich in eine Negasphäre zu verwandeln; Teile des Doppelbandes haben aber auch einen deutlichen Bezug zu Arkon und den Welten des Arkon-Systems. Das mag ein wenig unglaubwürdig klingen, ist aber innerhalb des Doppelbandes einsichtig.
Es geht darüber hinaus um ESCHER, die mysteriöse Parapositronik, es geht um Dr. Laurence Savoire, und es geht um den Weltweisen von Adzun. Wir haben es also mit einer Einsatzgruppe der besonderen Art zu tun ... Und mit Außerirdischen, die für die Terminale Kolonne TRAITOR tätig sind und dafür richtig gute Gründe haben, zumindest aus ihrer Sicht.
Band 2480, der unter dem Titel »Die Prognostiker« erscheinen wird, erzählt den ersten Teil des Einsatzunternehmens. Die Kernzone der Galaxis Hangay wird zum Schauplatz eines riskanten Trips, und dieser wiederum soll einen wichtigen Beitrag zur geplanten Retroversion liefern. Welche Rolle ESCHER dabei spielt und welche Rolle für die Parapositronik wirklich vorgesehen wird, ist ein zentrales Thema des Romans.
Nach kurzem Einschub, über den ich hoffentlich ebenfalls ein Logbuch der Redaktion schreiben werde, geht es mit Band 2483 weiter. Dieser Roman heißt »Die Nadel des Chaos« und spielt in der Nähe eines gigantischen Schwarzen Loches. Ungeheuerliche Kräfte toben sich hier aus, die Akkretionsscheibe ist ein Moloch ohnegleichen, und in dieser Mixtur aus kosmischer Energie und angehäufter Chaosmacht sucht ESCHER seine Entscheidung.
Wer sich für PERRY RHODAN-Technik begeistert, kommt in diesem Roman auf seine Kosten. Und wer Science Fiction mag, die mit den Realitäten spielt und ein bisschen an die klassischen Romane Philip K. Dicks erinnert, wird an diesem Roman erst recht seine Freude haben.
So ging's zumindest mir, und ich freue mich schon darauf, diesen Doppelband in meinen Händen zu halten: zuerst den 2480er, dann den 2483er ...
Der normale Doppelband bei PERRY RHODAN besteht aus zwei Romanen, die aufeinander folgen und beide vom selben Autor verfasst worden sind. Wenn es eine offizielle Definition für den Begriff gäbe, würde ich sie so formulieren.
Nur gibt's eben gelegentlich Ausnahmen, und eine dieser Ausnahmen steht kurz bevor. Es handelt sich um einen Doppelband von Uwe Anton, der dicht zusammen hängt und bei dem die Handlungsfäden eng ineinander greifen – aber die Bandnummern liegen ein wenig auseinander.
Um es konkreter zu machen: Es sind die PERRY RHODAN-Romane 2480 und 2483, und das klingt sicher nicht nach einem »normalen« Doppelband.
Inhaltlich passt es hundertprozentig, das kann ich versichern. Auch wenn Teile der Romanhandlung womöglich den einen oder anderen Leser verwirren werden ... Aber das erzähle ich jetzt lieber nicht en detail, sonst liefere ich zu viel Hintergrund-Informationen.
Sagen wir's so: Beide Romane spielen eigentlich in der fernen Galaxis Hangay, die gerade dabei ist, sich in eine Negasphäre zu verwandeln; Teile des Doppelbandes haben aber auch einen deutlichen Bezug zu Arkon und den Welten des Arkon-Systems. Das mag ein wenig unglaubwürdig klingen, ist aber innerhalb des Doppelbandes einsichtig.
Es geht darüber hinaus um ESCHER, die mysteriöse Parapositronik, es geht um Dr. Laurence Savoire, und es geht um den Weltweisen von Adzun. Wir haben es also mit einer Einsatzgruppe der besonderen Art zu tun ... Und mit Außerirdischen, die für die Terminale Kolonne TRAITOR tätig sind und dafür richtig gute Gründe haben, zumindest aus ihrer Sicht.
Band 2480, der unter dem Titel »Die Prognostiker« erscheinen wird, erzählt den ersten Teil des Einsatzunternehmens. Die Kernzone der Galaxis Hangay wird zum Schauplatz eines riskanten Trips, und dieser wiederum soll einen wichtigen Beitrag zur geplanten Retroversion liefern. Welche Rolle ESCHER dabei spielt und welche Rolle für die Parapositronik wirklich vorgesehen wird, ist ein zentrales Thema des Romans.
Nach kurzem Einschub, über den ich hoffentlich ebenfalls ein Logbuch der Redaktion schreiben werde, geht es mit Band 2483 weiter. Dieser Roman heißt »Die Nadel des Chaos« und spielt in der Nähe eines gigantischen Schwarzen Loches. Ungeheuerliche Kräfte toben sich hier aus, die Akkretionsscheibe ist ein Moloch ohnegleichen, und in dieser Mixtur aus kosmischer Energie und angehäufter Chaosmacht sucht ESCHER seine Entscheidung.
Wer sich für PERRY RHODAN-Technik begeistert, kommt in diesem Roman auf seine Kosten. Und wer Science Fiction mag, die mit den Realitäten spielt und ein bisschen an die klassischen Romane Philip K. Dicks erinnert, wird an diesem Roman erst recht seine Freude haben.
So ging's zumindest mir, und ich freue mich schon darauf, diesen Doppelband in meinen Händen zu halten: zuerst den 2480er, dann den 2483er ...
19 Februar 2009
PR für PRA
Die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action kommt bald. Am 6. März landet das erste Heft an den Verkaufsstellen. Zeit also, sich Gedanken für die Öffentlichkeitsarbeit zu machen.
Klaus Bollhöfener hat bereits die ersten Anzeigen geschaltet, das klappt alles. Ich muss mir jetzt den einen oder anderen schlauen Pressetext ausdenken - nächste Woche spätestens müssen die Infos aus dem Haus.
Klaus Bollhöfener hat bereits die ersten Anzeigen geschaltet, das klappt alles. Ich muss mir jetzt den einen oder anderen schlauen Pressetext ausdenken - nächste Woche spätestens müssen die Infos aus dem Haus.
18 Februar 2009
Konzepte erarbeiten
Gar nicht so einfach, sich Vermarktungsargumente für Buchhändler auszudenken: Das merke ich heute, wo ich unter anderem versuche, einige zusätzliche Punkte herauszuarbeiten, die für die PERRY RHODAN-Silberbände sprechen. Dem Buchhändler muss klarwerden, wie wichtig es für seinen Umsatz ist, möglichst viele der Silberbände vorrätig zu haben.
Ich definiere sogenannte Einsteigerbände und damit ein Einsteiger-Paket. Das sollen die Vertreter als Handreichung erhalten. Ob's hilft, wissen wir dann in einem Jahr.
Ich definiere sogenannte Einsteigerbände und damit ein Einsteiger-Paket. Das sollen die Vertreter als Handreichung erhalten. Ob's hilft, wissen wir dann in einem Jahr.
17 Februar 2009
Konferenzen und Gespräche
Heute steckte ich in einem Konferenz-Marathon; zumindest kam es mir so vor. Morgens gleich Abteilungsleiter-Konferenz, eine durchaus wichtige Geschichte: Da sitzen alle Chefredakteure sowie der Chef der Anzeigenabteilung und andere Leute zusammen. Erfahrungsaustausch und Informationsvermittlung sind angesagt.
Danach noch ein längeres Gespräch mit zwei Chefredakteurinnen, die bei uns im Verlag für erfolgreiche Frauenzeitschriften verantwortlich sind. Man weiß ja nie, wo man mal im Detail zusammenarbeiten kann. Und dann noch meine Teambesprechung - die PERRY RHODAN-Redaktion sitzt einmal pro Woche zusammen, meist dienstags.
Danach noch ein längeres Gespräch mit zwei Chefredakteurinnen, die bei uns im Verlag für erfolgreiche Frauenzeitschriften verantwortlich sind. Man weiß ja nie, wo man mal im Detail zusammenarbeiten kann. Und dann noch meine Teambesprechung - die PERRY RHODAN-Redaktion sitzt einmal pro Woche zusammen, meist dienstags.
16 Februar 2009
Teillieferungen
Wenn Autoren mit ihren Terminen in Verzug geraten, bitte ich um Teillieferungen: Ich möchte den Roman lieber gleich kapitelweise lesen, um ihn mit dem Autor durchsprechen zu können.
Heute sind's gleich zwei Kollegen, die kapitelweise Texte liefern. Gar nicht so einfach für mich, da den Überblick zu behalten. Der Lektor hat's da dann auch nicht leicht, weil praktisch niemand den Roman »so richtig« am Stück lesen konnte.
Heute sind's gleich zwei Kollegen, die kapitelweise Texte liefern. Gar nicht so einfach für mich, da den Überblick zu behalten. Der Lektor hat's da dann auch nicht leicht, weil praktisch niemand den Roman »so richtig« am Stück lesen konnte.
15 Februar 2009
2500 und ein bisschen mehr
Robert Feldhoff liefert weitere ergänzende Arbeitspapiere zu Band 2500 und den daraus abzuleitenden Folgen. Puha, viel zu lesen am Sonntag - aber es lohnt sich.
Natürlich ist das noch nicht »komplett«: Es fehlen noch haufenweise Daten und Fakten, und über einige Namen können wir uns sicher auch noch streiten. Aber das Szenario imponiert mir.
Natürlich ist das noch nicht »komplett«: Es fehlen noch haufenweise Daten und Fakten, und über einige Namen können wir uns sicher auch noch streiten. Aber das Szenario imponiert mir.
14 Februar 2009
Elfenzeit vertont
Ich weiß, dass ich damit schon ein wenig spät dran bin - immerhin ist schon bald die Nummer zwei da. Aber egal: Ich habe damit begonnen, das erste ELFENZEIT-Hörbuch anzuhören.
Die erste CD habe ich durch; ich finde diese Form extrem ansprechend, da macht mir das Buch gleich noch mal Spaß. Katharina Brenner liest richtig gut, und sie schafft es, die flotte Mischung aus Fantasy und Großstadt-Roman, die Susan Schwartz geschaffen hat, hervorragend rüberzubringen.
Die erste CD habe ich durch; ich finde diese Form extrem ansprechend, da macht mir das Buch gleich noch mal Spaß. Katharina Brenner liest richtig gut, und sie schafft es, die flotte Mischung aus Fantasy und Großstadt-Roman, die Susan Schwartz geschaffen hat, hervorragend rüberzubringen.
13 Februar 2009
Rhodan und die Hauri
Ein Logbuch der Redaktion
Ich habe unlängst in einem Logbuch der Redaktion auf die fünfte Auflage hingewiesen und deutlich gemacht, warum die Romane, die derzeit dort erscheinen, teilweise die Basis für die aktuelle Erstauflage sind: Sie spielen in Hangay, sie zeigen die Galaxis im Jahr 447 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, also rund tausend Jahre vor der Handlungszeit, in der die Terminale Kolonne TRAITOR sich anschickt, aus Hangay eine Negasphäre zu gestalten.
Mit diesem Logbuch möchte ich auf den nächsten Doppelband hinweisen – die zwei Romane des Paperbacks wurden im Jahr 1988 von Robert Feldhoff verfasst, der heute für die Exposés der PERRY RHODAN-Serie verantwortlich ist.
Wieder einmal steht Perry Rhodan selbst im Zentrum der Handlung. Während der Handlungszeit, wie sie im Doppelband 1376/77 geschildert wird, hat es den Terraner in die Galaxis Hangay verschlagen, die »damals« noch zum Universum Tarkan gehörte und erst im Zuge der geschilderten Ereignisse in unser Universum integriert wurde. (Im übrigen gilt das als eine der Gründe dafür, dass sich Hangay so rasch in eine Negasphäre verwandeln kann ...)
Mit dem Roman »Die Werber des Hexameron« präsentiert Robert Feldhoff die Heimatwelt der humanoiden Hauri. Perry Rhodan zieht Erkundungen ein, und er will herausfinden, welche Geheimnisse sich hinter der mysteriösen Materiewippe verbergen ...
Parallel dazu verrät der Autor mehr über die Sitten und Gebräuche der Hauri. Die Leser erfahren einiges über die Priester des Hexameron, die wesentlichen Kulturträger der Hauri; sie erhalten Einblick in die Priesterberge, die sich als gigantische Lebewesen entpuppen, und sie lernen die Geschichte eines sogenannten Wasserträgers kennen. Die Wege eines Wasserträgers und die von Perry Rhodan werden sich in diesem Roman kreuzen – doch nicht alle Hauri verhalten sich so, wie es die Regeln ihrer Religion verlangen ...
Ähnliches geschieht im Folgeband. Der Roman 1377 trägt den Titel »Der rote Hauri« und liefert eine direkte Fortsetzung. Jetzt erreicht Perry Rhodan selbst die Priesterberge und lernt das Leben der Hauri hautnah kennen. Robert Feldhoff beweist in diesem Roman übrigens sein Talent, fremde Kulturen gut zu schildern und ihnen Tiefe zu verleihen; kein Wunder, dass der damalige Jungautor sehr rasch bei den Lesern beliebt war.
Der PERRY RHODAN-Doppelband in der fünften Auflage erscheint am 13. Februar 2009. Ich empfehle ihn denjenigen ganz besonders, die noch mal nachschauen wollen, wie es »damals« war und die gerne Romane lesen, die Perry Rhodan selbst in Aktion zeigen.
Ich kann mich nämlich selbst noch gut daran erinnern, wieviel Spaß mir die Lektüre der Bände vor über zwanzig Jahren machte – dieser Spaß wird sich auch heutigen Lesern erschließen; da bin ich mir sicher ...
Ich habe unlängst in einem Logbuch der Redaktion auf die fünfte Auflage hingewiesen und deutlich gemacht, warum die Romane, die derzeit dort erscheinen, teilweise die Basis für die aktuelle Erstauflage sind: Sie spielen in Hangay, sie zeigen die Galaxis im Jahr 447 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, also rund tausend Jahre vor der Handlungszeit, in der die Terminale Kolonne TRAITOR sich anschickt, aus Hangay eine Negasphäre zu gestalten.
Mit diesem Logbuch möchte ich auf den nächsten Doppelband hinweisen – die zwei Romane des Paperbacks wurden im Jahr 1988 von Robert Feldhoff verfasst, der heute für die Exposés der PERRY RHODAN-Serie verantwortlich ist.
Wieder einmal steht Perry Rhodan selbst im Zentrum der Handlung. Während der Handlungszeit, wie sie im Doppelband 1376/77 geschildert wird, hat es den Terraner in die Galaxis Hangay verschlagen, die »damals« noch zum Universum Tarkan gehörte und erst im Zuge der geschilderten Ereignisse in unser Universum integriert wurde. (Im übrigen gilt das als eine der Gründe dafür, dass sich Hangay so rasch in eine Negasphäre verwandeln kann ...)
Mit dem Roman »Die Werber des Hexameron« präsentiert Robert Feldhoff die Heimatwelt der humanoiden Hauri. Perry Rhodan zieht Erkundungen ein, und er will herausfinden, welche Geheimnisse sich hinter der mysteriösen Materiewippe verbergen ...
Parallel dazu verrät der Autor mehr über die Sitten und Gebräuche der Hauri. Die Leser erfahren einiges über die Priester des Hexameron, die wesentlichen Kulturträger der Hauri; sie erhalten Einblick in die Priesterberge, die sich als gigantische Lebewesen entpuppen, und sie lernen die Geschichte eines sogenannten Wasserträgers kennen. Die Wege eines Wasserträgers und die von Perry Rhodan werden sich in diesem Roman kreuzen – doch nicht alle Hauri verhalten sich so, wie es die Regeln ihrer Religion verlangen ...
Ähnliches geschieht im Folgeband. Der Roman 1377 trägt den Titel »Der rote Hauri« und liefert eine direkte Fortsetzung. Jetzt erreicht Perry Rhodan selbst die Priesterberge und lernt das Leben der Hauri hautnah kennen. Robert Feldhoff beweist in diesem Roman übrigens sein Talent, fremde Kulturen gut zu schildern und ihnen Tiefe zu verleihen; kein Wunder, dass der damalige Jungautor sehr rasch bei den Lesern beliebt war.
Der PERRY RHODAN-Doppelband in der fünften Auflage erscheint am 13. Februar 2009. Ich empfehle ihn denjenigen ganz besonders, die noch mal nachschauen wollen, wie es »damals« war und die gerne Romane lesen, die Perry Rhodan selbst in Aktion zeigen.
Ich kann mich nämlich selbst noch gut daran erinnern, wieviel Spaß mir die Lektüre der Bände vor über zwanzig Jahren machte – dieser Spaß wird sich auch heutigen Lesern erschließen; da bin ich mir sicher ...
12 Februar 2009
Schattensignale
Die Susan-Schwartz-Novelle ist redigiert; sie kann jetzt ab ins Studio. Daraus wird sicher ein gutes Hörbuch, ich freue mich schon.
Und heute stand auch noch ein Konzept auf dem Arbeitsplan, das ich fertigstellen konnte. Mal schauen, ob wir daraus tatsächlich etwas druckbares zimmern können.
Und heute stand auch noch ein Konzept auf dem Arbeitsplan, das ich fertigstellen konnte. Mal schauen, ob wir daraus tatsächlich etwas druckbares zimmern können.
11 Februar 2009
Novelle in Arbeit
In Arbeit habe ich heute die Novelle von Susan Schwartz: Sie hat pünktlich geliefert, und ich muss das Manuskript auch pünktlich abliefern. Es ist keine große Arbeit, aber ich muss mir das Manuskript trotzdem sehr genau anschauen.
Immerhin geht es um das Solsystem, um den Planetoiden Ceres und vor allem um Mondra Diamond, die eigentlich keine Lust auf einen Spezialauftrag hat, diesen zähneknirschend aber trotzdem antreten muss. Das gefällt mir gut.
Immerhin geht es um das Solsystem, um den Planetoiden Ceres und vor allem um Mondra Diamond, die eigentlich keine Lust auf einen Spezialauftrag hat, diesen zähneknirschend aber trotzdem antreten muss. Das gefällt mir gut.
10 Februar 2009
Marketing-Meeting
Interne Besprechung mit Klaus Bollhöfener und Björn Berenz; das machen wir jetzt jede Woche dienstags. Und ganz schnell geht jeder mit einem Haufen zusätzlicher Arbeit an seinen Platz zurück. Irgendwas machen wir falsch ...
Heute ging's um die Pressekonferenz zu Band 2500, um die PERRY RHODAN-Homepage, um PERRY RHODAN-Action und natürlich auch um die ELFENZEIT-Pressearbeit. Klaus zeigte schöne Anzeigen-Entwürfe; PERRY RHODAN-Extra wächst ebenfalls und gedeiht.
Heute ging's um die Pressekonferenz zu Band 2500, um die PERRY RHODAN-Homepage, um PERRY RHODAN-Action und natürlich auch um die ELFENZEIT-Pressearbeit. Klaus zeigte schöne Anzeigen-Entwürfe; PERRY RHODAN-Extra wächst ebenfalls und gedeiht.
09 Februar 2009
Halbzeit beim Monolith
Heute kamen die Belegexemplare: »Echo der Verlorenen« von Hans Kneifel. Das ist der dritte Band des Monolith-Zyklus innerhalb der ATLAN-Taschenbücher. Sieht klasse aus.
Jetzt muss ich's nur noch lesen. Schamhaft gestehe ich, dass ich vom laufenden ATLAN-Zyklus bislang nur die Exposés kenne, nicht aber die Romane. Das muss sich ändern!
Jetzt muss ich's nur noch lesen. Schamhaft gestehe ich, dass ich vom laufenden ATLAN-Zyklus bislang nur die Exposés kenne, nicht aber die Romane. Das muss sich ändern!
08 Februar 2009
Roadmap beantworten
Gar nicht so einfach, sich ausführlich mit einem Arbeits- und Ideenpapier zu beschäftigen. Das merke ich heute, wo ich ein wenig mit Robert Feldhoffs »Roadmap« für den Zyklus ab Band 2500 arbeite.
Das grobe Konzept gefällt mir; mit »Inhalt« müssen's eh die Autoren bei der Konferenz füllen. Aber das eine oder andere Wörtchen und Mini-Ideechen möchte ich dann doch auch loswerden. Persönlicher Ehrgeiz.
Das grobe Konzept gefällt mir; mit »Inhalt« müssen's eh die Autoren bei der Konferenz füllen. Aber das eine oder andere Wörtchen und Mini-Ideechen möchte ich dann doch auch loswerden. Persönlicher Ehrgeiz.
07 Februar 2009
Zwei Drittel verteilt
Rausgeschickt haben wir jetzt die Exposés bis zur Nummer 32; damit sind zwei Drittel der dritten Staffel von PERRY RHODAN-Action an die jeweiligen Autorinnen und Autoren verteilt. Und alle sind fleißig am Schreiben, wie ich hörte und höre.
Die ersten zwei Romane liegen bereits vor; nächste Woche soll der dritte kommen. Das ist dann auch der erste Teil des ersten PRA-Doppelbandes. Aber jetzt genug der Zahlenspiele!
Die ersten zwei Romane liegen bereits vor; nächste Woche soll der dritte kommen. Das ist dann auch der erste Teil des ersten PRA-Doppelbandes. Aber jetzt genug der Zahlenspiele!
06 Februar 2009
Telefon gen Oldenburg
Ich telefonierte heute gut eineinhalb Stunden lang mit Robert Feldhoff. Selbstverständlich ging es vor allem um die PERRY RHODAN-Inhalte der nächsten Zeit; ganz klar um den anstehenden »Stardust«-Zyklus.
Wir diskutierten die Inhalte der ersten Romane, rissen im Gespräch die Zielrichtung des gesamten Zyklus an und machten uns Gedanken darüber, welche Autoren die ersten Romane schreiben werden. Und wo wir am sinnvollsten den »geplanten« Gastautor einsetzen können.
Wir diskutierten die Inhalte der ersten Romane, rissen im Gespräch die Zielrichtung des gesamten Zyklus an und machten uns Gedanken darüber, welche Autoren die ersten Romane schreiben werden. Und wo wir am sinnvollsten den »geplanten« Gastautor einsetzen können.
05 Februar 2009
Vierfaches »Whow!«
Endlich habe ich die abschließenden Exposés des laufenden Zyklus gelesen. Für die Bände 2496 bis 2499 hat Robert Feldhoff ein Ideenpaket ersten Ranges abgeliefert; ich bin begeistert.
Perry Rhodan und Mondra Diamond, Roi Danton und Reginald Bull – viele bekannte Figuren kommen zum Einsatz. Und dazu KOLTOROC und Kirmizz und wie sie alle heißen; ein fulminanter Höhepunkt des Negasphäre-Zyklus. Da fehlen nur noch die Romane ...
Perry Rhodan und Mondra Diamond, Roi Danton und Reginald Bull – viele bekannte Figuren kommen zum Einsatz. Und dazu KOLTOROC und Kirmizz und wie sie alle heißen; ein fulminanter Höhepunkt des Negasphäre-Zyklus. Da fehlen nur noch die Romane ...
Teamtagung mit Schwerpunkt
Ein Logbuch der Redaktion
Wie rasch die Zeit manchmal an einem vorbeirast, merke ich daran, dass ich heute erst das Logbuch zur Teamtagung schreibe, über eine Woche nach dem Ereignis. Es gab anderes zu tun ... Genau deshalb macht die PERRY RHODAN-Redaktion übrigens ihre Teamtagung: Zum Beginn des Jahres setzen wir uns einen Tag lang zusammen, um intensiv über viele offene Themen zu sprechen und die Schwerpunkte für die anstehenden Aufgaben festzulegen.
So auch am Freitag, 23. Januar 2009: Anstelle ins Büro zu fahren, nahm ich diesmal eine andere Strecke, um dann das schöne Dorf Neuweier – ein Ortsteil von Baden-Baden – anzusteuern. Normalerweise ist das eine landschaftliche Top-Lage, da die Gemeinde zwischen Weinbergen liegt, am Fuß des Schwarzwaldes und oberhalb der Rhein-Ebene. An diesem Freitag schüttete es jedoch, während gleichzeitig orkanartige Windstöße dafür sorgten, dass unser eigentlich schon traditioneller Spaziergang in der Mittagspause ausfiel.
Eine Reihe von personellen Änderungen war zu besprechen: Miriam Hofheinz hatte uns im Jahr 2008 verlassen, und Benjamin Golling hatte seine Praktikantenstelle gegen ein Studium eingetauscht; als neuer Kollege gehörte dafür Björn Berenz zur PERRY RHODAN-Redaktion. Damit waren die Neuerungen nicht beendet: Erstmals nahm einer unserer Illustratoren als »externer Gast« teil.
In diesem Fall hatte das einen doppelten Grund: Dirk Schulz gestaltet nicht nur Titelbilder und Illustrationen für PERRY RHODAN, er ist darüber hinaus auch für andere Verlage tätig, ist Mitinhaber eines Comic-Verlages und wirkt als einer der Inhaber einer Werbe-Agentur in Bielefeld. Und da es bei unserer Teamtagung unter anderem um Aktivitäten im Marketing-Bereich gehen sollte, war uns seine Sachkenntnis selbstverständlich sehr willkommen.
Gemeinsam gingen wir – nachdem die Interna besprochen worden waren – an den Rückblick aufs Jahr 2008, in dem wir manches Ergebnis als sehr gut bewerteten. Wir waren uns alle einig, dass der Start des Computerspiels oder die Entwicklung bei PERRY RHODAN-Action zu den Highlights des abgelaufenen Jahres zählten, dass wir aber mit einigen anderen Dingen nicht so zufrieden waren. Unter anderem hatten wir geplant, unsere PERRY RHODAN-Homepage neu zu gestalten – durch den personellen Wandel war dieses Thema geschoben worden.
Das Wichtigste bei der Teamtagung ist der Ausblick auf die nahe Zukunft. In diesem Fall trug dieser Ausblick eine Bandnummer und einen Namen: Wir besprachen den Jubiläumsband 2500, der im Juli erscheinen wird und zu dem wir eine Reihe von Marketing- und Werbe-Aktivitäten vorhaben. Von Robert Feldhoff lag ein umfangreiches Konzept vor, das die inhaltliche Richtung des geplanten neuen Zyklus bis Band 2599 skizzierte und das uns ermöglichte, auf dieser Basis das Marketing zu besprechen.
Wir griffen Roberts Vorschlag auf: Der neue Zyklus wird Stardust-Zyklus heißen, wenngleich er selbstverständlich auch andere Schwerpunkte setzen wird und vor allem auf der Erde beginnen soll. Die weiteren inhaltlichen Details werden wir selbstverständlich auf der Autorenkonferenz besprechen, die im Frühjahr stattfinden wird. Aber mit der Titelei und einer klaren Festlegung auf Motive etwa des Titelbilds konnten wir weiter planen. So muss Klaus Bollhöfener, um rechtzeitig mit der Werbung beginnen zu können, schon bald erste Motive haben ...
Neben dem Band 2500 ging es um andere Arbeitsbereiche. Wir diskutierten Marketing und Pressearbeit, die Zusammenarbeit mit unseren Lizenzpartnern, die Entwicklung im Buchgeschäft und grundsätzlich neue Themen, die wir angehen wollen. Und wir hielten Ausblick bis aufs Jahr 2011: Es wird einen PERRY RHODAN-WeltCon zum fünfzigsten Jubiläum der Serie geben, zu dem Klaus Bollhöfener bereits erste Überlegungen und Planungen präsentierte.
Der Tag verstrich wie im Flug; gegen 20 Uhr nahmen wir das Abendessen ein, um anschließend weiter zu tagen. Erst gegen 23 Uhr beschlossen wir gemeinsam, Feierabend zu machen, um hinterher gemütlich noch sehr lange zusammenzusitzen.
Das gemeinsame Frühstück am Samstagmorgen sorgte dann wieder für Tradition: Wir waren erschöpft, aber mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Und ich stellte wieder einmal fest, wie viel Spaß es macht, für PERRY RHODAN und mit diesen Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten!
Wie rasch die Zeit manchmal an einem vorbeirast, merke ich daran, dass ich heute erst das Logbuch zur Teamtagung schreibe, über eine Woche nach dem Ereignis. Es gab anderes zu tun ... Genau deshalb macht die PERRY RHODAN-Redaktion übrigens ihre Teamtagung: Zum Beginn des Jahres setzen wir uns einen Tag lang zusammen, um intensiv über viele offene Themen zu sprechen und die Schwerpunkte für die anstehenden Aufgaben festzulegen.
So auch am Freitag, 23. Januar 2009: Anstelle ins Büro zu fahren, nahm ich diesmal eine andere Strecke, um dann das schöne Dorf Neuweier – ein Ortsteil von Baden-Baden – anzusteuern. Normalerweise ist das eine landschaftliche Top-Lage, da die Gemeinde zwischen Weinbergen liegt, am Fuß des Schwarzwaldes und oberhalb der Rhein-Ebene. An diesem Freitag schüttete es jedoch, während gleichzeitig orkanartige Windstöße dafür sorgten, dass unser eigentlich schon traditioneller Spaziergang in der Mittagspause ausfiel.
Eine Reihe von personellen Änderungen war zu besprechen: Miriam Hofheinz hatte uns im Jahr 2008 verlassen, und Benjamin Golling hatte seine Praktikantenstelle gegen ein Studium eingetauscht; als neuer Kollege gehörte dafür Björn Berenz zur PERRY RHODAN-Redaktion. Damit waren die Neuerungen nicht beendet: Erstmals nahm einer unserer Illustratoren als »externer Gast« teil.
In diesem Fall hatte das einen doppelten Grund: Dirk Schulz gestaltet nicht nur Titelbilder und Illustrationen für PERRY RHODAN, er ist darüber hinaus auch für andere Verlage tätig, ist Mitinhaber eines Comic-Verlages und wirkt als einer der Inhaber einer Werbe-Agentur in Bielefeld. Und da es bei unserer Teamtagung unter anderem um Aktivitäten im Marketing-Bereich gehen sollte, war uns seine Sachkenntnis selbstverständlich sehr willkommen.
Gemeinsam gingen wir – nachdem die Interna besprochen worden waren – an den Rückblick aufs Jahr 2008, in dem wir manches Ergebnis als sehr gut bewerteten. Wir waren uns alle einig, dass der Start des Computerspiels oder die Entwicklung bei PERRY RHODAN-Action zu den Highlights des abgelaufenen Jahres zählten, dass wir aber mit einigen anderen Dingen nicht so zufrieden waren. Unter anderem hatten wir geplant, unsere PERRY RHODAN-Homepage neu zu gestalten – durch den personellen Wandel war dieses Thema geschoben worden.
Das Wichtigste bei der Teamtagung ist der Ausblick auf die nahe Zukunft. In diesem Fall trug dieser Ausblick eine Bandnummer und einen Namen: Wir besprachen den Jubiläumsband 2500, der im Juli erscheinen wird und zu dem wir eine Reihe von Marketing- und Werbe-Aktivitäten vorhaben. Von Robert Feldhoff lag ein umfangreiches Konzept vor, das die inhaltliche Richtung des geplanten neuen Zyklus bis Band 2599 skizzierte und das uns ermöglichte, auf dieser Basis das Marketing zu besprechen.
Wir griffen Roberts Vorschlag auf: Der neue Zyklus wird Stardust-Zyklus heißen, wenngleich er selbstverständlich auch andere Schwerpunkte setzen wird und vor allem auf der Erde beginnen soll. Die weiteren inhaltlichen Details werden wir selbstverständlich auf der Autorenkonferenz besprechen, die im Frühjahr stattfinden wird. Aber mit der Titelei und einer klaren Festlegung auf Motive etwa des Titelbilds konnten wir weiter planen. So muss Klaus Bollhöfener, um rechtzeitig mit der Werbung beginnen zu können, schon bald erste Motive haben ...
Neben dem Band 2500 ging es um andere Arbeitsbereiche. Wir diskutierten Marketing und Pressearbeit, die Zusammenarbeit mit unseren Lizenzpartnern, die Entwicklung im Buchgeschäft und grundsätzlich neue Themen, die wir angehen wollen. Und wir hielten Ausblick bis aufs Jahr 2011: Es wird einen PERRY RHODAN-WeltCon zum fünfzigsten Jubiläum der Serie geben, zu dem Klaus Bollhöfener bereits erste Überlegungen und Planungen präsentierte.
Der Tag verstrich wie im Flug; gegen 20 Uhr nahmen wir das Abendessen ein, um anschließend weiter zu tagen. Erst gegen 23 Uhr beschlossen wir gemeinsam, Feierabend zu machen, um hinterher gemütlich noch sehr lange zusammenzusitzen.
Das gemeinsame Frühstück am Samstagmorgen sorgte dann wieder für Tradition: Wir waren erschöpft, aber mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Und ich stellte wieder einmal fest, wie viel Spaß es macht, für PERRY RHODAN und mit diesen Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten!
04 Februar 2009
PR-Action-Autorin
Heute lese ich den ersten Roman, den eine Autorin für PERRY RHODAN-Action verfasst hat. Ich kenne Teile davon schon, weil wir in den letzten Wochen immer mal wieder gemailt und telefoniert haben; jetzt bin ich auf den gesamten Roman gespannt.
Und dann sollte ich auch mal drangehen, zu der Kollegin auch gleich ein Porträt zu schreiben, das auf die Homepage und in den Roman soll. Den Lesern ist sie ja schließlich noch weitestgehend unbekannt; den meisten jedenfalls.
Und dann sollte ich auch mal drangehen, zu der Kollegin auch gleich ein Porträt zu schreiben, das auf die Homepage und in den Roman soll. Den Lesern ist sie ja schließlich noch weitestgehend unbekannt; den meisten jedenfalls.
03 Februar 2009
Glühende Ohren
Es gibt Tage, die scheine ich am Telefon zu verbringen. Der heutige ist einer davon: Stundenlang telefonierte ich heute mit Autoren, Lizenzpartnern und Presseleuten. Alles von Relevanz, alles interessant, nichts davon langweilig.
Jetzt kommt der schwierige Teil: Die vielen Informationen müssen jetzt zusammengetippt werden, damit nichts verlorengeht. Und ich muss bei einigen Themen gleich meine »Hausaufgaben« erledigen. Erfahrungsgemäß resultiert aus einem Telefonat gleich eine Reihe neuer Jobs ...
Jetzt kommt der schwierige Teil: Die vielen Informationen müssen jetzt zusammengetippt werden, damit nichts verlorengeht. Und ich muss bei einigen Themen gleich meine »Hausaufgaben« erledigen. Erfahrungsgemäß resultiert aus einem Telefonat gleich eine Reihe neuer Jobs ...
02 Februar 2009
Promi-Dinner
Ich kannte die Sendung »Das perfekte Promi-Dinner« bisher nur vom Hörensagen. Wenn ich am Sonntag abend vor den Fernseher sitze, dann nur, wenn ich den aktuellen »Tatort« gucke. Darauf verzichtete ich am Sonntag, 1. Februar.
Ein Vöglein hatte mir nämlich gezwitschert, dass ein Part der Sendung einen PERRY RHODAN-Fan in seinen vier Wänden beherbergt. Und so war's auch: In der Wohnung der Schauspielerin und Moderatorin Bibi Kossmann gab's ein Zimmer, das komplett mit Science-Fiction-Devotionalien ausgestattet war, von »Star Trek«-Postern bis hin zu - na klar! - PERRY RHODAN-Silberbänden. Nett.
Ein Vöglein hatte mir nämlich gezwitschert, dass ein Part der Sendung einen PERRY RHODAN-Fan in seinen vier Wänden beherbergt. Und so war's auch: In der Wohnung der Schauspielerin und Moderatorin Bibi Kossmann gab's ein Zimmer, das komplett mit Science-Fiction-Devotionalien ausgestattet war, von »Star Trek«-Postern bis hin zu - na klar! - PERRY RHODAN-Silberbänden. Nett.
01 Februar 2009
Nadeln und Chaos
Ich weiß ja, dass Uwe Anton ein großer Fan von Philip K. Dick ist. Bei seinem aktuellen Roman, der diese Woche ja schon in die Setzerei muss, zeigt sich das auch im PERRY RHODAN-Universum.
Mir gefällt so was ja; schauen wir mal, was die Leser dazu sagen. Darüber hinaus gibt's aber auch Real-Physik und Perry-Technik in Hülle und Fülle - das gibt eine coole Mischung.
Mir gefällt so was ja; schauen wir mal, was die Leser dazu sagen. Darüber hinaus gibt's aber auch Real-Physik und Perry-Technik in Hülle und Fülle - das gibt eine coole Mischung.
31 Januar 2009
Knappe Termine
Weil die Kollegen nicht ganz so pünktlich geliefert haben, wie es mir lieber gewesen wäre, liegen jetzt zwei dringende Manuskripte auf dem Wochenend-Lektüre-Stapel: einmal PERRY RHODAN, einmal PERRY RHODAN-Action. Dann wird mir zumindest nicht langweilig.
Im Ernst: Solche Lektüre mag ich am Moment ja tatsächlich ganz gern. Aber ich freue mich dennoch, wenn ich am späten Samstag abend noch »privat« weggehen kann ...
Im Ernst: Solche Lektüre mag ich am Moment ja tatsächlich ganz gern. Aber ich freue mich dennoch, wenn ich am späten Samstag abend noch »privat« weggehen kann ...
30 Januar 2009
Dienstgereist
Gestern musste ich mal wieder nach Hamburg; ein Blitzbesuch gewissermaßen, der mit dem Flugzeug absolviert wurde. Der wichtigste Besuch war bei der Edel AG, unseren Partnern, was die PERRY RHODAN-Bücher angeht: weitere Schritte fürs Jahr 2009 festlegen.
Zwei andere Termine betrafen Dinge, die in der näheren Zukunft womöglich spruchreif werden. Aus genau dem Grund kann ich dazu auch noch nichts aussagen; es sind schlicht noch »ungelegte Eier«. Spätestens im Sommer 2009 sollte es mehr geben.
Zwei andere Termine betrafen Dinge, die in der näheren Zukunft womöglich spruchreif werden. Aus genau dem Grund kann ich dazu auch noch nichts aussagen; es sind schlicht noch »ungelegte Eier«. Spätestens im Sommer 2009 sollte es mehr geben.
28 Januar 2009
Und noch ein neues Gesicht
Gerade eben habe ich wieder zwei Exposés für PERRY RHODAN-Action durchgecheckt. Christian Montillon ist flott an der Arbeit: Derzeit entstehen die Exposés zu den Romanen, die auf Ferrol und sonstwo im Wega-System spielen.
Einer der Romane wird von einem sogenannten Altautor verfasst werden. Der andere hingegen soll von einer Person stammen, die noch keinen Roman für das PERRY RHODAN-Universum veröffentlicht hat. Ich bin gespannt.
Einer der Romane wird von einem sogenannten Altautor verfasst werden. Der andere hingegen soll von einer Person stammen, die noch keinen Roman für das PERRY RHODAN-Universum veröffentlicht hat. Ich bin gespannt.
25 Januar 2009
Eine Roadmap für 2500
Robert Feldhoff hat umfangreiches »Material« geliefert, ich habe noch nicht mal alles gelesen. Das ist auf jeden Fall Stoff fürs Wochenende, und ich freue mich.
Eine »Roadmap« für den Zyklus ab Band 2500. Grundsätzliche Exposé-Arbeiten für die ersten Romane. Und eine Vision. Whow ...
Eine »Roadmap« für den Zyklus ab Band 2500. Grundsätzliche Exposé-Arbeiten für die ersten Romane. Und eine Vision. Whow ...
24 Januar 2009
Teamtagung 2009
Zum zweiten Mal tagte die PERRY RHODAN-Redaktion im Hotel Rebenhof in Neuweier, einem schön gelegenen Ortsteil von Baden-Baden, mitten in den Weinbergen des Reblandes also. Davon hatten wir diesmal nicht so viel, weil das Wetter echt grausig war: Dauerregen und Sturm.
Dafür war die Tagung richtig gut; thematisch ging's vor allem um PERRY HRODAN 2500 und die damit zusammen hängenden Aktivitäten. Schon jetzt ist klar: 2009 wird ein arbeitsreiches Jahr.
Dafür war die Tagung richtig gut; thematisch ging's vor allem um PERRY HRODAN 2500 und die damit zusammen hängenden Aktivitäten. Schon jetzt ist klar: 2009 wird ein arbeitsreiches Jahr.
22 Januar 2009
Ein Terraner auf Vinau
Ein Logbuch der Redaktion
In der laufenden Handlung der PERRY RHODAN-Erstauflage ist die Galaxis Hangay der Schauplatz eines harten Kampfes, den die freiheitsliebenden Bewohner der Milchstraße gegen die Übermacht der Terminalen Kolonne TRAITOR ausfechten müssen. Dabei geraten die Bewohner der Galaxis Hangay immer stärker ins Hintertreffen – und aus nachvollziehbaren Gründen liegt der Fokus der Romanhandlung vor allem auf den Aktionen von Perry Rhodan und seinen Gefährten. Deshalb ist es durchaus interessant, parallel dazu mal in den Romanen zu blättern, die derzeit in der fünften Auflage publiziert werden.
Am 30. Januar 2009 kommt der Doppelband 1374/75 von Ernst Vlcek an die Verkaufsstellen. In diesem Doppelband ist auch Perry Rhodan die Figur, auf die der Autor seinen Fokus legt – durch den Blick Rhodans stellt der Autor gewissermaßen die fremde Galaxis Hangay vor. Die Sterneninsel wird im Verlauf des Zyklus, der in der fünften Auflage läuft, erst in das Standard-Universum transferiert; davor gehörte sie zum Universum Tarkan, das vom Untergang bedroht ist.
Wie das alles geschieht und welche direkten Folgen für die Terraner und die anderen Völker der Milchstraße das alles hat, ist Thema des gesamten Zyklus – deshalb will ich darüber keine Worte verlieren. Zu fragen ist im Übrigen auch, inwiefern der Transfer einer ganzen Galaxis aus dem einen Universum in ein anderes zur aktuellen Situation beigetragen hat ... aber diese Fragen stellen sich ja auch unsere Romanhelden im Verlauf der jeweiligen Romane immer wieder.
Mit Band 1374, der den Titel »Wiege der Kartanin« trägt, kommt Perry Rhodan auf jeden Fall auf die Welt Vinau, eine der wichtigsten Welten der Kartanin überhaupt. Die katzenartigen Wesen, deren Organisation maßgeblich den Transfer ihrer Galaxis vorantreibt, wollen nicht viel von den Intrigen wissen, die Rhodan befürchtet. Sie glauben, dass alles »von sich aus« gut gehen wird und dass keine Schwierigkeiten drohen. Acht Milliarden Kartanin leben auf Vinau, und den meisten von ihnen sind die galaktischen Schwierigkeiten schlicht gleichgültig. Es muss ausgerechnet Perry Rhodan kommen, der Mann aus dem Universum Meekorah, wie man das Standard-Universum bei den Kartanin nennt, um sie aufzuwecken ...
Die Geschichte, die Ernst Vlcek erzählt, ist im Prinzip ein Agenten-Thriller, mit dem einen Unterschied, dass er in einer völlig fremden Welt stattfindet. Außer Rhodan gibt es keinen einzigen Bewohner der Milchstraße oder gar des eigenen Universums; mit Kartanin und Venno, Nakken und Gon-Wen. Coupellaren und Mamositu spielen nur Fremwesen eine Rolle in diesem Roman ...
Die fremdartige Kulisse setzt sich im Folgeband fort: Der Roman 1375 trägt den Titel »Friedhof der Nakken« und führt Rhodan an ein weiteres Geheimnis der Galaxis Hangay heran: Die Nakken sind Wesen, die für Terraner im Prinzip wie eine Nacktschnecke aussehen, die aber in mehrfacher Hinsicht in kosmische Verwicklungen eingebunden sind. Sie werden auf einer Welt geboren, die in direkter Nähe zu einem Schwarzen Loch liegt – dadurch werden die psionischen Fähigkeiten dieser Wesen gefördert und ausgebaut. Rhodan erfährt viel über die Nakken, ihre bizarre Biologie und die Herkunft ihrer Fähigkeit, in den Hyperraum zu lauschen.
In der heutigen Romanhandlung gibt es keine Nakken mehr, die Kartanin spielen aber immer noch eine Rolle, und die anderern Völker der Galaxis Hangay dürften zumeist nach wie vor existieren. Obwohl niemand weiß, was die Terminale Kolonne TRAITOR mittlerweile in der Sterneninsel angerichtet hat, dürfte vieles von dem, was Rhodan in diesem Doppelband herausfindet, noch vorhanden sein.
Ein Grund mehr, mal wieder in alte Romanhefte hineinzublicken oder mal einen Blick in die Nachauflage zu werfen ...
In der laufenden Handlung der PERRY RHODAN-Erstauflage ist die Galaxis Hangay der Schauplatz eines harten Kampfes, den die freiheitsliebenden Bewohner der Milchstraße gegen die Übermacht der Terminalen Kolonne TRAITOR ausfechten müssen. Dabei geraten die Bewohner der Galaxis Hangay immer stärker ins Hintertreffen – und aus nachvollziehbaren Gründen liegt der Fokus der Romanhandlung vor allem auf den Aktionen von Perry Rhodan und seinen Gefährten. Deshalb ist es durchaus interessant, parallel dazu mal in den Romanen zu blättern, die derzeit in der fünften Auflage publiziert werden.
Am 30. Januar 2009 kommt der Doppelband 1374/75 von Ernst Vlcek an die Verkaufsstellen. In diesem Doppelband ist auch Perry Rhodan die Figur, auf die der Autor seinen Fokus legt – durch den Blick Rhodans stellt der Autor gewissermaßen die fremde Galaxis Hangay vor. Die Sterneninsel wird im Verlauf des Zyklus, der in der fünften Auflage läuft, erst in das Standard-Universum transferiert; davor gehörte sie zum Universum Tarkan, das vom Untergang bedroht ist.
Wie das alles geschieht und welche direkten Folgen für die Terraner und die anderen Völker der Milchstraße das alles hat, ist Thema des gesamten Zyklus – deshalb will ich darüber keine Worte verlieren. Zu fragen ist im Übrigen auch, inwiefern der Transfer einer ganzen Galaxis aus dem einen Universum in ein anderes zur aktuellen Situation beigetragen hat ... aber diese Fragen stellen sich ja auch unsere Romanhelden im Verlauf der jeweiligen Romane immer wieder.
Mit Band 1374, der den Titel »Wiege der Kartanin« trägt, kommt Perry Rhodan auf jeden Fall auf die Welt Vinau, eine der wichtigsten Welten der Kartanin überhaupt. Die katzenartigen Wesen, deren Organisation maßgeblich den Transfer ihrer Galaxis vorantreibt, wollen nicht viel von den Intrigen wissen, die Rhodan befürchtet. Sie glauben, dass alles »von sich aus« gut gehen wird und dass keine Schwierigkeiten drohen. Acht Milliarden Kartanin leben auf Vinau, und den meisten von ihnen sind die galaktischen Schwierigkeiten schlicht gleichgültig. Es muss ausgerechnet Perry Rhodan kommen, der Mann aus dem Universum Meekorah, wie man das Standard-Universum bei den Kartanin nennt, um sie aufzuwecken ...
Die Geschichte, die Ernst Vlcek erzählt, ist im Prinzip ein Agenten-Thriller, mit dem einen Unterschied, dass er in einer völlig fremden Welt stattfindet. Außer Rhodan gibt es keinen einzigen Bewohner der Milchstraße oder gar des eigenen Universums; mit Kartanin und Venno, Nakken und Gon-Wen. Coupellaren und Mamositu spielen nur Fremwesen eine Rolle in diesem Roman ...
Die fremdartige Kulisse setzt sich im Folgeband fort: Der Roman 1375 trägt den Titel »Friedhof der Nakken« und führt Rhodan an ein weiteres Geheimnis der Galaxis Hangay heran: Die Nakken sind Wesen, die für Terraner im Prinzip wie eine Nacktschnecke aussehen, die aber in mehrfacher Hinsicht in kosmische Verwicklungen eingebunden sind. Sie werden auf einer Welt geboren, die in direkter Nähe zu einem Schwarzen Loch liegt – dadurch werden die psionischen Fähigkeiten dieser Wesen gefördert und ausgebaut. Rhodan erfährt viel über die Nakken, ihre bizarre Biologie und die Herkunft ihrer Fähigkeit, in den Hyperraum zu lauschen.
In der heutigen Romanhandlung gibt es keine Nakken mehr, die Kartanin spielen aber immer noch eine Rolle, und die anderern Völker der Galaxis Hangay dürften zumeist nach wie vor existieren. Obwohl niemand weiß, was die Terminale Kolonne TRAITOR mittlerweile in der Sterneninsel angerichtet hat, dürfte vieles von dem, was Rhodan in diesem Doppelband herausfindet, noch vorhanden sein.
Ein Grund mehr, mal wieder in alte Romanhefte hineinzublicken oder mal einen Blick in die Nachauflage zu werfen ...
21 Januar 2009
Die »mauerschau« zu Besuch
Selten schaut die mehr oder weniger offizielle Delegation einer Universität bei mir im Büro vorbei. Heute waren's zwei junge Lute von der Uni Duisburg-Essen, die für die Zeitschrift »mauerschau« ein Interview mit mir führten.
Thematisch ging's natürlich um PERRY RHODAN, unter besonderer Berücksichtigung von germanistischen Gesichtspunkten. Gefragt wurde ich nach der Konstruktion der Welt und wo diese an ihre Grenzen stößt: Wieviel Politik kann in einem PERRY RHODAN-Roman stattfinden, wieviel muss drin sein, und ab welchem Punkt nervt es die Leser?
Thematisch ging's natürlich um PERRY RHODAN, unter besonderer Berücksichtigung von germanistischen Gesichtspunkten. Gefragt wurde ich nach der Konstruktion der Welt und wo diese an ihre Grenzen stößt: Wieviel Politik kann in einem PERRY RHODAN-Roman stattfinden, wieviel muss drin sein, und ab welchem Punkt nervt es die Leser?
20 Januar 2009
Besprechungsdoppel
Heute ist der Tag der Besprechungen, gleich zwei hintereinander und beide wichtig: Morgens erst einmal mit der Geschäftsleitung; es ging hier vor allem um Zahlen, aber auch um Inhalte. Mittags dann mit der eigenen »Mannschaft«, sprich, der Redaktion. Hier ging's eher um Inhalte, aber auch um Zahlen.
Schwerpunkte bei alledem: der PERRY RHODAN-Band 2500, auf den sich in diesem Jahr viele unserer Anstrengungen konzentrieren werden. Und die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action, die ja ebenfalls ansteht.
Schwerpunkte bei alledem: der PERRY RHODAN-Band 2500, auf den sich in diesem Jahr viele unserer Anstrengungen konzentrieren werden. Und die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action, die ja ebenfalls ansteht.
19 Januar 2009
Mutanten und Ferronen
Einige Appetithäppchen zur dritten Staffel von PERRY RHODAN-Action
Dass PERRY RHODAN-Action in die dritte Staffel geht, haben wir bereits gemeldet: Am 6. März 2009 erscheint Band 25 unter dem Titel »Mutantensterben«, verfasst von Michael Marcus Thurner; das Titelbild steuerte Arndt Drechsler bei.
Der Roman spielt größtenteils auf der Erde, die Handlung ist im Jahr 2169 christlicher Zeitrechnung angesiedelt. Neben Perry Rhodan selbst spielen einige terranische Mutanten eine wichtige Rolle; man kann aber jetzt schon verraten, dass auch Ferronen auftauchen werden. Kein Wunder, wenn die dritte Staffel unter dem Namen Wega-Zyklus veröffentlicht wird ...
(Wer sich mit der Frühzeit der PERRY RHODAN-Serie nicht so gut auskennt, hier eine Information: Ferronen sind die humanoiden Bewohner des Planeten Ferrol, der die Sonne Wega umkreist – seit den frühen Tagen der Dritten Macht gehören sie zu den ältesten Freunden der Terraner.)
Das Wega-System ist im weiteren Verlauf des Zyklus einer der wichtigsten Schauplätze der zwölf Romane; die Weinberge der Welt Ferrol spielen dabei ebenso eine Rolle wie eine seltsame Raumstation mit tödlichen Geheimnissen. Und neben den Ferronen und diversen Mutanten geben sich darüber hinaus bekannte Fremdwesen des Perryversums sowie ein fremdartiges Alien ein Stelldichein ...
Dass PERRY RHODAN-Action in die dritte Staffel geht, haben wir bereits gemeldet: Am 6. März 2009 erscheint Band 25 unter dem Titel »Mutantensterben«, verfasst von Michael Marcus Thurner; das Titelbild steuerte Arndt Drechsler bei.
Der Roman spielt größtenteils auf der Erde, die Handlung ist im Jahr 2169 christlicher Zeitrechnung angesiedelt. Neben Perry Rhodan selbst spielen einige terranische Mutanten eine wichtige Rolle; man kann aber jetzt schon verraten, dass auch Ferronen auftauchen werden. Kein Wunder, wenn die dritte Staffel unter dem Namen Wega-Zyklus veröffentlicht wird ...
(Wer sich mit der Frühzeit der PERRY RHODAN-Serie nicht so gut auskennt, hier eine Information: Ferronen sind die humanoiden Bewohner des Planeten Ferrol, der die Sonne Wega umkreist – seit den frühen Tagen der Dritten Macht gehören sie zu den ältesten Freunden der Terraner.)
Das Wega-System ist im weiteren Verlauf des Zyklus einer der wichtigsten Schauplätze der zwölf Romane; die Weinberge der Welt Ferrol spielen dabei ebenso eine Rolle wie eine seltsame Raumstation mit tödlichen Geheimnissen. Und neben den Ferronen und diversen Mutanten geben sich darüber hinaus bekannte Fremdwesen des Perryversums sowie ein fremdartiges Alien ein Stelldichein ...
17 Januar 2009
Anfang des Mutantensterbens
Da ist der Roman schon, gelesen habe ich ihn noch nicht. Noch nicht komplett ... das heißt, ich habe heute mit dem »Mutantensterben« angefangen, Michael Marcus Thurners Start in die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action.
Perry Rhodan und Gucky sind gut in Szene gesetzt, der kleine Roboter gefällt mir, und die Leser werden nicht gleich erkennen, woher diesmal die Bedrohung kommt. Ich bin auf die weitere Lektüre gespannt. Morgen dann ...
Perry Rhodan und Gucky sind gut in Szene gesetzt, der kleine Roboter gefällt mir, und die Leser werden nicht gleich erkennen, woher diesmal die Bedrohung kommt. Ich bin auf die weitere Lektüre gespannt. Morgen dann ...
16 Januar 2009
Die THOREGON-Buchausgabe
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«:
In den 90er Jahren war es fast ein Ritual, dass Josef Zumdieck, der damalige Vertriebsleiter des Buchverlages, mich etwa einmal pro Woche in meinem Büro besuchte. Zumdieck, ein seriös wirkender Herr mit grauen Haaren, der stets korrekt gekleidet war, erzählte bei solchen kurzen Besuchen gern, was sich »draußen im Handel« so tat, was ihm die Buchhändler berichteten oder wo er welche PERRY RHODAN-Bücher wie gut verkauft hatte. Ich fand diese Informationen immer interessant, weil sie eine Art von Feedback boten, die sonst eher selten war.
Im Herbst 1997 kam Zumdieck mit einer gewissen Spannung in mein Büro. Er sei bei Weltbild gewesen. Der Augsburger Buchversand, der zu dieser Zeit in einer beeindruckenden Expansionsphase steckte, war mittlerweile zu einem der wichtigsten Partner für Moewig geworden. Nur war es nie gelungen, die PERRY RHODAN-Silberbände in einem größeren Umfang in den Weltbild-Katalog zu bekommen. Aber jetzt, so Zumdieck, hätten »die Weltbild-Leute« endlich einmal echtes Interesse an PERRY RHODAN aufgebracht.
Allerdings nicht mit bereits existierenden Silberbänden: »Die wollen aktuelles Material. Je aktueller, desto besser.« Den Gedanken, neu geschriebene Romane bei Weltbild unterzubringen, sollte ich mir allerdings gleich aus dem Kopf schlagen. Die Kalkulation sei messerscharf. »Da wird es vor allem darauf ankommen, dass wir einen guten Preis bieten.« Ich sollte mir mal Gedanken darüber machen.
Die Gedanken machte ich mir, viel Zeit war ohnehin nicht. Ich unterhielt mich mit Sabine Kropp, damals noch Bretzinger, und mit Eckhard Schwettmann, der zu dieser Zeit seit über einem Jahr das PERRY RHODAN-Marketing verantwortete. Recht schnell kamen wir auf eine schlüssige Idee: »Wir setzen den THOREGON-Zyklus in Buchform um – dann bekommen die Leser ein aktuelles Buchprodukt, und wir können mit Nachdruckhonoraren gut kalkulieren.« Gesagt, getan – das Konzept gefiel unserem Vertriebsleiter, der es dann den Weltbild-Kollegen vermittelte und diese damit ebenfalls überzeugte.
Das kleine, aber feine Problem: Auf einmal musste alles ganz schnell gehen. Eine Erfahrung, die wir im Lauf der Jahre wiederholt kennenlernten: Oftmals dauerte die Entscheidungsfindung bei einem neuen Projekt recht lange, und dann musste alles praktisch »übermorgen« vorliegen. Die Weltbild-Kollegen wollten das erste THOREGON-Buch am besten »übermorgen« haben.
Glücklicherweise mussten wir mit den Autoren nicht lange verhandeln, da wir über Rahmenverträge verfügten. Ich telefonierte statt dessen mit Michael Thiesen, schon damals ein ausgewiesener PERRY RHODAN-Experte, und besprach mit ihm das Prinzip: Wir wollten in jedem Buch vier Heftromane unterbringen; für die gewünschten 300 Buch-Seiten war das richtig viel Material, aber für die Setzerei gut zu schaffen. Seine Aufgabe war, die mehr oder weniger überflüssigen Szenen-Wiederholungen sowie grobe Fehler im Inhalt zu streichen und dadurch die vier Romane besser lesbar zu gestalten. Bewusst wollten wir keine so engagierte und strenge Bearbeitung vollziehen, wie wir sie von den Silberbänden her kannten.
Während dessen war Sabine Bretzinger im Dialog mit der Agentur Zeuner in Ettlingen, die zu jener Zeit viele Titelbilder für den Moewig-Buchverlag gestaltete. Es ging darum, ein Layout zu finden, das den Weltbild-Kollegen gefallen konnte, das in einem Katalog auch dann wirkte, wenn das Bild sehr klein war, und deren Gestaltung sofort »kapierbar« war, sprich, jeder potentielle Kunde sollte sofort sehen, dass es ein Science-Fiction-Thema war. Ein Titelbild von Alfred Kelsner, das Kugelraumer über einem Planeten zeigte, bot sich dafür an.
Wir verhandelten mit Weltbild; es wurden Kalkulationen gewälzt, Sabine diskutierte mehrmals mit der Agentur einerseits und Weltbild andererseits über die Cover-Gestaltung, während Michael Thiesen mir irgendwann das fertige Manuskript lieferte. Wir entschlossen uns kurzfristig, auch die Innenillustrationen zu übernehmen, die von Alfred Kelsner stammten, und sehr schnell stand ein 300 Seiten umfassendes Buch.
Es enthielt die ersten vier Romane des THOREGON-Zyklus: »Zeitraffer« und »Die Herreach« von Robert Feldhoff sowie »Stiefkinder der Sonne« und »Der Riese Schimbaa« von Hubert Haensel. Den Zyklus-Anfang fand ich schon in Form der Heftromane klasse; zwei Jahre später waren wir daran, das Hardcover dazu zu machen, und das fand ich ebenfalls klasse. Wir hatten also mehrere Gründe, uns über diese Buchausgabe zu freuen. Damit das Buch einen neuen Titel hatte, nannten wir es »Der zweite Mars erwacht«.
Warum Weltbild das Buch dann unter dem Label des Bechtermünz Verlages in Augsburg erscheinen ließ, erfuhr ich nie. Es war mir auch gleichgültig. Ich weiß aber noch, wie sehr wir uns freuten, als im Januar 1998 das erste THOREGON-Buch vor uns lag: Es war handlich und schön, es war preisgünstig, und inhaltlich empfand ich es als klasse. Es war zugleich der Beginn einer jahrelangen Zusammenarbeit der PERRY RHODAN-Redaktion mit dem Weltbild-Verlag.
In den 90er Jahren war es fast ein Ritual, dass Josef Zumdieck, der damalige Vertriebsleiter des Buchverlages, mich etwa einmal pro Woche in meinem Büro besuchte. Zumdieck, ein seriös wirkender Herr mit grauen Haaren, der stets korrekt gekleidet war, erzählte bei solchen kurzen Besuchen gern, was sich »draußen im Handel« so tat, was ihm die Buchhändler berichteten oder wo er welche PERRY RHODAN-Bücher wie gut verkauft hatte. Ich fand diese Informationen immer interessant, weil sie eine Art von Feedback boten, die sonst eher selten war.
Im Herbst 1997 kam Zumdieck mit einer gewissen Spannung in mein Büro. Er sei bei Weltbild gewesen. Der Augsburger Buchversand, der zu dieser Zeit in einer beeindruckenden Expansionsphase steckte, war mittlerweile zu einem der wichtigsten Partner für Moewig geworden. Nur war es nie gelungen, die PERRY RHODAN-Silberbände in einem größeren Umfang in den Weltbild-Katalog zu bekommen. Aber jetzt, so Zumdieck, hätten »die Weltbild-Leute« endlich einmal echtes Interesse an PERRY RHODAN aufgebracht.
Allerdings nicht mit bereits existierenden Silberbänden: »Die wollen aktuelles Material. Je aktueller, desto besser.« Den Gedanken, neu geschriebene Romane bei Weltbild unterzubringen, sollte ich mir allerdings gleich aus dem Kopf schlagen. Die Kalkulation sei messerscharf. »Da wird es vor allem darauf ankommen, dass wir einen guten Preis bieten.« Ich sollte mir mal Gedanken darüber machen.
Die Gedanken machte ich mir, viel Zeit war ohnehin nicht. Ich unterhielt mich mit Sabine Kropp, damals noch Bretzinger, und mit Eckhard Schwettmann, der zu dieser Zeit seit über einem Jahr das PERRY RHODAN-Marketing verantwortete. Recht schnell kamen wir auf eine schlüssige Idee: »Wir setzen den THOREGON-Zyklus in Buchform um – dann bekommen die Leser ein aktuelles Buchprodukt, und wir können mit Nachdruckhonoraren gut kalkulieren.« Gesagt, getan – das Konzept gefiel unserem Vertriebsleiter, der es dann den Weltbild-Kollegen vermittelte und diese damit ebenfalls überzeugte.
Das kleine, aber feine Problem: Auf einmal musste alles ganz schnell gehen. Eine Erfahrung, die wir im Lauf der Jahre wiederholt kennenlernten: Oftmals dauerte die Entscheidungsfindung bei einem neuen Projekt recht lange, und dann musste alles praktisch »übermorgen« vorliegen. Die Weltbild-Kollegen wollten das erste THOREGON-Buch am besten »übermorgen« haben.
Glücklicherweise mussten wir mit den Autoren nicht lange verhandeln, da wir über Rahmenverträge verfügten. Ich telefonierte statt dessen mit Michael Thiesen, schon damals ein ausgewiesener PERRY RHODAN-Experte, und besprach mit ihm das Prinzip: Wir wollten in jedem Buch vier Heftromane unterbringen; für die gewünschten 300 Buch-Seiten war das richtig viel Material, aber für die Setzerei gut zu schaffen. Seine Aufgabe war, die mehr oder weniger überflüssigen Szenen-Wiederholungen sowie grobe Fehler im Inhalt zu streichen und dadurch die vier Romane besser lesbar zu gestalten. Bewusst wollten wir keine so engagierte und strenge Bearbeitung vollziehen, wie wir sie von den Silberbänden her kannten.
Während dessen war Sabine Bretzinger im Dialog mit der Agentur Zeuner in Ettlingen, die zu jener Zeit viele Titelbilder für den Moewig-Buchverlag gestaltete. Es ging darum, ein Layout zu finden, das den Weltbild-Kollegen gefallen konnte, das in einem Katalog auch dann wirkte, wenn das Bild sehr klein war, und deren Gestaltung sofort »kapierbar« war, sprich, jeder potentielle Kunde sollte sofort sehen, dass es ein Science-Fiction-Thema war. Ein Titelbild von Alfred Kelsner, das Kugelraumer über einem Planeten zeigte, bot sich dafür an.
Wir verhandelten mit Weltbild; es wurden Kalkulationen gewälzt, Sabine diskutierte mehrmals mit der Agentur einerseits und Weltbild andererseits über die Cover-Gestaltung, während Michael Thiesen mir irgendwann das fertige Manuskript lieferte. Wir entschlossen uns kurzfristig, auch die Innenillustrationen zu übernehmen, die von Alfred Kelsner stammten, und sehr schnell stand ein 300 Seiten umfassendes Buch.
Es enthielt die ersten vier Romane des THOREGON-Zyklus: »Zeitraffer« und »Die Herreach« von Robert Feldhoff sowie »Stiefkinder der Sonne« und »Der Riese Schimbaa« von Hubert Haensel. Den Zyklus-Anfang fand ich schon in Form der Heftromane klasse; zwei Jahre später waren wir daran, das Hardcover dazu zu machen, und das fand ich ebenfalls klasse. Wir hatten also mehrere Gründe, uns über diese Buchausgabe zu freuen. Damit das Buch einen neuen Titel hatte, nannten wir es »Der zweite Mars erwacht«.
Warum Weltbild das Buch dann unter dem Label des Bechtermünz Verlages in Augsburg erscheinen ließ, erfuhr ich nie. Es war mir auch gleichgültig. Ich weiß aber noch, wie sehr wir uns freuten, als im Januar 1998 das erste THOREGON-Buch vor uns lag: Es war handlich und schön, es war preisgünstig, und inhaltlich empfand ich es als klasse. Es war zugleich der Beginn einer jahrelangen Zusammenarbeit der PERRY RHODAN-Redaktion mit dem Weltbild-Verlag.
Ein Doppelschlag gegen TRAITOR
Ein Logbuch der Redaktion
Mit einem Doppelband, der es in sich hat, startet Hubert Haensel ins Jahr 2009 – zumindest für die PERRY RHODAN-Leser, die noch im Januar diese zwei Romane lesen werden. Und beides Mal geht es um die Dienstburg CRULT, um geheime Kommandoeinsätze und um die Zusammenarbeit von Terranern und Mikro-Bestien unter der Leitung von Roi Danton.
Perry Rhodans Sohn ist nämlich nach wie vor jener Terraner, der am meisten Informationen über die Terminale Kolonne TRAITOR besitzt. Kein Wunder, er war schließlich auf mentalem Weg mit Dantyren verbunden, jenem Dualwesen, das unter anderem aus einem Roi-Danton-Klon entstanden ist. Aus dieser Zeit stammen Dantons Kenntnisse, und auf denen baut er jetzt auf. Seine Armee der Mikro-Bestien kann dabei behilflich sein: Die kleinen Wesen, die über ungeahnte Körperkraft und Kampfgeist verfügen, haben alle einen starken Hass auf die Terminale Kolonne und sind von daher ideale Verbündete bei einem Kampf um Leben und Tod.
Das ist schon Ausgangspunkt in den vorher erschienenen Romanen – doch in Band 2474 steigert sich das Geschehen. »Zwei Psi-Emitter«, so der Titel des ersten Doppelband-Abschnittes, müssen von Roi Danton eingesetzt werden. Dazu muss der Terraner ins Zentrum der Macht vordringen, in die Dienstfestung der Terminalen Kolonne, von der aus der Feldzug in der Milchstraße geführt wird.
Dabei hat er einen ganz speziellen Verbündeten, nämlich Zerberoff, den Dualen Kapitän – doch dieser hat selbstverständlich seine eigenen Pläne und denkt nicht daran, den Befehlen der Terraner blindlings zu folgen. Kein Wunder also, dass nicht alles so glatt läuft, wie sich das Roi Danton und Co. vorstellen ... aber das ist dann auch eine geschickte Überleitung zum folgenden Band.
Unter dem Titel »Opfergang« präsentiert Hubert Haensel den PERRY RHODAN-Roman 2475; das ist übrigens ein Titel, auf den der Autor wirklich Wert legte. Ich kann hierüber wirklich nicht viel sagen, ohne irgend etwas zu verraten, weshalb ich es lieber bleiben lasse.
Nur: Was müssen die Terraner unternehmen, um einen wirklichen Schlag gegen die Terminale Kolonne zu landen? Und wie schaffen sie es dann tatsächlich, welche Opfer sind zu erwarten, und wie geht das Wagnis letztlich aus?
CRULT ist eine riesenhafte Festung, ein gigantischer Körper aus Stahl und Kunststoffen, der seine Bahn durch den Leerraum zwischen den Sternen zieht. Als Dienstburg der Traitoristas ist CRULT ein absolutes Machtzentrum – aber es gibt eben verborgene Widerstandskämpfer und damit sogar Verbündete der Terraner.
Aber mehr plaudere ich jetzt wirklich nicht aus ... am 16. Januar 2009 ist der erste Teil des Doppelbandes an den Verkaufsstellen und verrät mehr.
Mit einem Doppelband, der es in sich hat, startet Hubert Haensel ins Jahr 2009 – zumindest für die PERRY RHODAN-Leser, die noch im Januar diese zwei Romane lesen werden. Und beides Mal geht es um die Dienstburg CRULT, um geheime Kommandoeinsätze und um die Zusammenarbeit von Terranern und Mikro-Bestien unter der Leitung von Roi Danton.
Perry Rhodans Sohn ist nämlich nach wie vor jener Terraner, der am meisten Informationen über die Terminale Kolonne TRAITOR besitzt. Kein Wunder, er war schließlich auf mentalem Weg mit Dantyren verbunden, jenem Dualwesen, das unter anderem aus einem Roi-Danton-Klon entstanden ist. Aus dieser Zeit stammen Dantons Kenntnisse, und auf denen baut er jetzt auf. Seine Armee der Mikro-Bestien kann dabei behilflich sein: Die kleinen Wesen, die über ungeahnte Körperkraft und Kampfgeist verfügen, haben alle einen starken Hass auf die Terminale Kolonne und sind von daher ideale Verbündete bei einem Kampf um Leben und Tod.
Das ist schon Ausgangspunkt in den vorher erschienenen Romanen – doch in Band 2474 steigert sich das Geschehen. »Zwei Psi-Emitter«, so der Titel des ersten Doppelband-Abschnittes, müssen von Roi Danton eingesetzt werden. Dazu muss der Terraner ins Zentrum der Macht vordringen, in die Dienstfestung der Terminalen Kolonne, von der aus der Feldzug in der Milchstraße geführt wird.
Dabei hat er einen ganz speziellen Verbündeten, nämlich Zerberoff, den Dualen Kapitän – doch dieser hat selbstverständlich seine eigenen Pläne und denkt nicht daran, den Befehlen der Terraner blindlings zu folgen. Kein Wunder also, dass nicht alles so glatt läuft, wie sich das Roi Danton und Co. vorstellen ... aber das ist dann auch eine geschickte Überleitung zum folgenden Band.
Unter dem Titel »Opfergang« präsentiert Hubert Haensel den PERRY RHODAN-Roman 2475; das ist übrigens ein Titel, auf den der Autor wirklich Wert legte. Ich kann hierüber wirklich nicht viel sagen, ohne irgend etwas zu verraten, weshalb ich es lieber bleiben lasse.
Nur: Was müssen die Terraner unternehmen, um einen wirklichen Schlag gegen die Terminale Kolonne zu landen? Und wie schaffen sie es dann tatsächlich, welche Opfer sind zu erwarten, und wie geht das Wagnis letztlich aus?
CRULT ist eine riesenhafte Festung, ein gigantischer Körper aus Stahl und Kunststoffen, der seine Bahn durch den Leerraum zwischen den Sternen zieht. Als Dienstburg der Traitoristas ist CRULT ein absolutes Machtzentrum – aber es gibt eben verborgene Widerstandskämpfer und damit sogar Verbündete der Terraner.
Aber mehr plaudere ich jetzt wirklich nicht aus ... am 16. Januar 2009 ist der erste Teil des Doppelbandes an den Verkaufsstellen und verrät mehr.
15 Januar 2009
Sizilien und die Elfen
Heute ist mein Redigiertag eher ein Lektüre-Tag: Im Büro komme ich nicht dazu, Manuskripte am Stück zu lesen, also verlagere ich das auf das »Home office«, um einen offiziellen deutschen Begriff zu verwenden. Und dran bin ich mit dem achten ELFENZEIT-Roman.
Dieser stammt wieder von Uschi Zietsch, von der ja auch das Serienkonzept und die Exposés der Fantasy-Reihe stammen. Thema ist die Insel Sizilien, wohin es Nadja Oreso gezogen hat, und natürlich geht es um die geheimnisvolle Vergangenheit der Insel. Sehr spannend, sehr faszinierend; das macht mir richtig Spaß!
Dieser stammt wieder von Uschi Zietsch, von der ja auch das Serienkonzept und die Exposés der Fantasy-Reihe stammen. Thema ist die Insel Sizilien, wohin es Nadja Oreso gezogen hat, und natürlich geht es um die geheimnisvolle Vergangenheit der Insel. Sehr spannend, sehr faszinierend; das macht mir richtig Spaß!
14 Januar 2009
Das achte Extra
Heute gab's eine Zwei-Kopf-Besprechung mit Bettina Lang und mir. Thema: die achte Ausgabe von PERRY RHODAN-Extra. Die steht ja auch schon für den April in den Startlöchern. Und dabei gibt's einen Haufen Details, die zu beachten sind.
Wer den Roman schreibt, ist bereits geklärt; der Autor ist schon an der Arbeit. Wer verfasst das Hörbuch, was kommt auf die Vierfarb-Innenseiten, wie gestalten wir das Cover? Jetzt ist alles »geplant«, was noch bedeutet, dass die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen mit der Arbeit beginnen können.
Wer den Roman schreibt, ist bereits geklärt; der Autor ist schon an der Arbeit. Wer verfasst das Hörbuch, was kommt auf die Vierfarb-Innenseiten, wie gestalten wir das Cover? Jetzt ist alles »geplant«, was noch bedeutet, dass die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen mit der Arbeit beginnen können.
13 Januar 2009
Montillon-Taschenbuch
Heute kam das große Paket von Random House - wir haben die Belege für das zweite Taschenbuch der Trilogie »Das Rote Imperium« erhalten. Der Roman »Requiem für Druufon« wurde von Christian Montillon verfasst, und er hält es für seinen besten Beitrag zum Perryversum bislang.
Da hat er wohl recht: Ich erinnere mich noch gut, wie begeistert ich war, als ich den Roman als Manuskript las. Als 411 Seiten starkes Taschenbuch in starkem Design ist das Werk bestimmt noch besser!
Da hat er wohl recht: Ich erinnere mich noch gut, wie begeistert ich war, als ich den Roman als Manuskript las. Als 411 Seiten starkes Taschenbuch in starkem Design ist das Werk bestimmt noch besser!
12 Januar 2009
Hypermathematik
Wim Vandemaan überrascht mich immer wieder aufs neue. In seinem aktuellen Manuskript, das ich heute an die Autoren weitergeschickt habe, geht's unter anderem um Hypermathematik. »Unter anderem« - das heißt, dass es auch andere Themen gibt ... etwa ein Kosmitter und die Handlungen eines terranischen Wissenschaftlers.
»Dumm nur«, dass der Roman zu lang ist. Mal schauen, wie wir den »unterbringen«. Kürzen will ich nicht, das wäre nicht angebracht.
»Dumm nur«, dass der Roman zu lang ist. Mal schauen, wie wir den »unterbringen«. Kürzen will ich nicht, das wäre nicht angebracht.
11 Januar 2009
Ziemlich trickreich
Die Lektüre eines PR-Romans hat mir den kalten Sonntag mittag verschönert: Band 2482 stammt von Leo Lukas und ist ganz schön »tricky«, wie ich finde.
Es hat richtig Spaß gemacht, mit dem Autor und seiner Hauptfigur zusammen durch eine Art Trick-Labyrinth zu gehen. Und ganz nebenbei gibt's auch noch kosmische Themen pur - whow.
Es hat richtig Spaß gemacht, mit dem Autor und seiner Hauptfigur zusammen durch eine Art Trick-Labyrinth zu gehen. Und ganz nebenbei gibt's auch noch kosmische Themen pur - whow.
09 Januar 2009
Titelei und Rückseiten
Telefonat mit Christian Montillon - es geht noch mal um die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action. Festgelegt haben wir jetzt alle Titel; der Band 36 soll »Sonnendämmerung« heißen. Klaus Bollhöfener braucht die Titel rechtzeitig, weil er nächste Woche den Umschlag für den ersten Roman der dritten Staffel fertig machen will.
Dafür brauchen wir auch noch einen Text für die Rückseite. Kurz soll er sein, aber auch Inhalt vermitteln. Wer denkt sich denn solche Anforderungen aus?, überlege ich, während ich über dem Text brüte. Da ich's aber selbst bin, kann ich auf niemanden sauer sein ...
Dafür brauchen wir auch noch einen Text für die Rückseite. Kurz soll er sein, aber auch Inhalt vermitteln. Wer denkt sich denn solche Anforderungen aus?, überlege ich, während ich über dem Text brüte. Da ich's aber selbst bin, kann ich auf niemanden sauer sein ...
08 Januar 2009
Leseprobe für Montillon-Taschenbuch verfügbar
Einlesen in »Requiem für Druufon«
»Das Rote Universum holte tief Luft.« So beginnt »Requiem für Druufon«, der zweite Roman in der Trilogie »Das Rote Imperium«, die Perry Rhodans neue Abenteuer im Roten Universum schildert. Die drei Romane erscheinen bei Heyne, und der zweite Band wird im Februar 2009 auf den Markt kommen.
Ein weiteres Zitat gefällig? »Alles strebte diesem einen Augenblick entgegen, der so intensiv war, dass er das Zentrum allen Seins bildete. Er verschlang sämtliche Zeit und inhalierte jedes Atom, das sich seit Anbeginn des Lebens ausdehnte und durch die unendliche Leere reiste.«
Wer wissen möchte, wie es weitergeht, muss sich noch ein wenig gedulden. Dann kommt der von Christian Montillon verfasste Roman, der 416 Seiten stark ist, zum Preis von 7,95 Euro in die Buchhandlungen. Mit Hilfe der ISBN 978-3-453-52498-9 kann das Buch überall bestellt werden, natürlich auch über den PERRY RHODAN-Shop direkt.
Oder man nutzt die Leseprobe auf der Randomhouse-Homepage. Die verrät zwar noch nicht zu viel über den Inhalt, erlaubt aber die Lektüre von einigen Dutzend Seiten ...
»Das Rote Universum holte tief Luft.« So beginnt »Requiem für Druufon«, der zweite Roman in der Trilogie »Das Rote Imperium«, die Perry Rhodans neue Abenteuer im Roten Universum schildert. Die drei Romane erscheinen bei Heyne, und der zweite Band wird im Februar 2009 auf den Markt kommen.
Ein weiteres Zitat gefällig? »Alles strebte diesem einen Augenblick entgegen, der so intensiv war, dass er das Zentrum allen Seins bildete. Er verschlang sämtliche Zeit und inhalierte jedes Atom, das sich seit Anbeginn des Lebens ausdehnte und durch die unendliche Leere reiste.«
Wer wissen möchte, wie es weitergeht, muss sich noch ein wenig gedulden. Dann kommt der von Christian Montillon verfasste Roman, der 416 Seiten stark ist, zum Preis von 7,95 Euro in die Buchhandlungen. Mit Hilfe der ISBN 978-3-453-52498-9 kann das Buch überall bestellt werden, natürlich auch über den PERRY RHODAN-Shop direkt.
Oder man nutzt die Leseprobe auf der Randomhouse-Homepage. Die verrät zwar noch nicht zu viel über den Inhalt, erlaubt aber die Lektüre von einigen Dutzend Seiten ...
07 Januar 2009
»Ist morgen auch noch ein Tag?«
Seminar zum Science-Fiction-Roman in Wolfenbüttel
Unter dem Titel »Ist morgen auch noch ein Tag?« veranstaltet die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ein Seminar zum Science-Fiction-Roman. Als Dozenten sind die Schriftstellerin Kathrin Lange (verfasste als Cathrin Hartmann auch Romane für ATLAN und PERRY RHODAN) und der PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick »im Einsatz«. Das Seminar selbst findet am Wochenende des 27. Februar bis 1. März 2009 statt.
Informationen aus der Ausschreibung der Bundesakademie:
Seit einigen Jahren boomt die Phantastik in Wort- und Bildmedien: Kinofilme voller Science Fiction und Fantasy erfreuen sich großer Beliebtheit, literarische Bestseller enthalten häufig phantastische Elemente, und Comics und Computerspiele nehmen immer mehr Szenarien aus Science Fiction und Fantasy auf. Die gesamte Medienrichtung wird also populärer, und immer mehr deutschsprachige Schriftsteller profitieren davon.
Häufig sammeln die Autoren in Kleinverlagen erste Erfahrungen, bevor sie eine Chance bei den größeren Häusern erhalten. Das gilt vor allem für die Fantasy, die von vielen Lesern als »Fluchtliteratur« gemocht wird. Die Science Fiction fristet dagegen eher ein Schattendasein.
Das Seminar lotet aus, welche Möglichkeiten sich Science-Fiction-Autoren angesichts der veränderten Mediensituation bieten: Wie schafft man es, seine Ideen so gut zu verpacken und seine phantastische Welt so gut zu schildern, dass sie zuerst den Verleger und dann die Leser begeistert? Mit welchen Kniffen wird eine erfundene Welt richtig erlebbar? Und wie schafft man es als Autorin oder Autor, den Roman zu vollenden und an einen Verlag zu senden?
Praxis-Beispiele, Schreibübungen und Diskussionsrunden prägen das Seminar, das sich ausdrücklich an erfahrenere Autoren richtet. Im Vorfeld reichen die Teilnehmer einen eigenen Text (maximal zehn Normseiten) sowie ein Romankonzept (eine Seite) ein. Beides wird im Seminar besprochen und dient als Grundlage für die weitere Arbeit.
Das Seminar kostet 170 Euro; darin enthalten sind die Kosten für zwei Übernachtungen sowie die Mahlzeiten. Hinzu kommen fünf Euro für einen Reader, der alle eingereichten Texte enthält.
Unter dem Titel »Ist morgen auch noch ein Tag?« veranstaltet die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ein Seminar zum Science-Fiction-Roman. Als Dozenten sind die Schriftstellerin Kathrin Lange (verfasste als Cathrin Hartmann auch Romane für ATLAN und PERRY RHODAN) und der PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick »im Einsatz«. Das Seminar selbst findet am Wochenende des 27. Februar bis 1. März 2009 statt.
Informationen aus der Ausschreibung der Bundesakademie:
Seit einigen Jahren boomt die Phantastik in Wort- und Bildmedien: Kinofilme voller Science Fiction und Fantasy erfreuen sich großer Beliebtheit, literarische Bestseller enthalten häufig phantastische Elemente, und Comics und Computerspiele nehmen immer mehr Szenarien aus Science Fiction und Fantasy auf. Die gesamte Medienrichtung wird also populärer, und immer mehr deutschsprachige Schriftsteller profitieren davon.
Häufig sammeln die Autoren in Kleinverlagen erste Erfahrungen, bevor sie eine Chance bei den größeren Häusern erhalten. Das gilt vor allem für die Fantasy, die von vielen Lesern als »Fluchtliteratur« gemocht wird. Die Science Fiction fristet dagegen eher ein Schattendasein.
Das Seminar lotet aus, welche Möglichkeiten sich Science-Fiction-Autoren angesichts der veränderten Mediensituation bieten: Wie schafft man es, seine Ideen so gut zu verpacken und seine phantastische Welt so gut zu schildern, dass sie zuerst den Verleger und dann die Leser begeistert? Mit welchen Kniffen wird eine erfundene Welt richtig erlebbar? Und wie schafft man es als Autorin oder Autor, den Roman zu vollenden und an einen Verlag zu senden?
Praxis-Beispiele, Schreibübungen und Diskussionsrunden prägen das Seminar, das sich ausdrücklich an erfahrenere Autoren richtet. Im Vorfeld reichen die Teilnehmer einen eigenen Text (maximal zehn Normseiten) sowie ein Romankonzept (eine Seite) ein. Beides wird im Seminar besprochen und dient als Grundlage für die weitere Arbeit.
Das Seminar kostet 170 Euro; darin enthalten sind die Kosten für zwei Übernachtungen sowie die Mahlzeiten. Hinzu kommen fünf Euro für einen Reader, der alle eingereichten Texte enthält.
06 Januar 2009
Legaten, Kartanin und anderes
Ein Vierer-Block an Exposés, die ideale Lektüre an einem frühen Abend an einem eigentlich eher langweiligen Feiertag: Ich lese mit großem Interesse, stelle mir wieder die Romane vor, die irgendwann hoffentlich in fertigem Zustand vor mir liegen werden, und bin gespannt darauf, wie die Autoren es umsetzen werden.
Zu tun haben wir's dann mit Bekannten, darunter sind Kartanin. Aber es gibt Unbekannte, und zu diesen zählen beispielsweise die Legaten. Aus welchen Ärmeln schüttelt Robert eigentlich immer diese Ideen?
Zu tun haben wir's dann mit Bekannten, darunter sind Kartanin. Aber es gibt Unbekannte, und zu diesen zählen beispielsweise die Legaten. Aus welchen Ärmeln schüttelt Robert eigentlich immer diese Ideen?
05 Januar 2009
Sechs Hörspiele hintereinander
Ein Logbuch der Redaktion
Der Dezember war mein Hörspiel-Monat – ich habe mir nun endlich die sechs aktuellen Hörspiele des »Sternenozean«-Zyklus angehört, immer während der Fahrt von meiner Wohnung zur Arbeit und zurück, immer wieder unterbrochen durch Nachrichten oder den Verkehrsfunk. Und ich kann im Nachhinein nicht einmal mehr sagen, wie oft ich noch einmal mit der CD »zurück gesprungen« bin, um sie ein weiteres Mal anzuhören oder mir zumindest gewisse Teile erneut zu Gemüte zu führen.
Eins ist mir endgültig klar geworden: Hörspiele sind eine absolut eigenständige Kunstform, die man zwar nebenbei konsumieren kann, die man aber vor allem mit einiger Ruhe genießt. Wobei ich mit »Ruhe« auch eine Autofahrt ohne Staus, Drängler oder Trödler meine, eine Fahrt also, bei der ich nicht superkonzentriert sein muss, sondern mein Gehör auf die Lautsprecher ausrichten kann ...
Wer ein echter Hörspiel-Fan ist, dem wird dieser Gedankengang vielleicht seltsam vorkommen. Aber ich war bislang kein Hörspiel-Fan; ich habe mir zwar immer mal wieder ein Hörspiel oder auch ein Hörbuch angehört, hätte mich aber nie als Experten oder Kenner bezeichnet. Ich glaube, das wird sich in den nächsten Monaten ein wenig ändern – und Schuld daran sind die »Sternenozean«-Hörspiele. Diese erscheinen bekanntlich bei unseren Partnern von Lübbe-Audio, die dafür sorgen, dass die Hörspiele überall erhältlich sind oder zumindest bestellt werden können.
Verantwortlich für den Inhalt ist das Produktionsstudio von »Stil« aus Berlin sowie Siegfried Antonio Effenberger, der die schwierige Aufgabe hat, aus den Romanen verschiedener Autoren jeweils neue Werke zu schaffen: Manchmal sind in einem der Hörspiele die Inhalte von drei Romanen enthalten, was bedeutet, dass neue Schwerpunkte gesetzt oder manche »Länge«, die möglicherweise in den Romanen enthalten ist, im Hörspiel entfällt. Allein dadurch entstehen neue Handlungen, wird die PERRY RHODAN-Serie in einem ganz anderen Licht präsentiert.
Die Sprecher tun dazu das Ihre, dass die Audio-Version überzeugt. Volker Lechtenbrink als Perry Rhodan und Volker Brandt als Atlan sprechen die beiden Zellaktivatorträger, die sich durch den Sternenozean von Jamondi schlagen und zusammen mit den Motana den Kampf gegen die Kybernetischen Zivilisationen aufnehmen. Oder Christian Stark, der den Kantiran spricht, den Sohn Perry Rhodans, der darum ringt, seinen Platz in einer Milchstraße zu finden, die vom Gegensatz zwischen Arkon und Terra beherrscht wird.
Dazu kommen Shoziden und Kybb-Cranar, Arkoniden und ein Dron, verschiedene Terraner und Arkoniden, der Mausbiber Gucky oder der Haluter Icho Tolot: eine Vielzahl an Sprechern, die die unterschiedlichsten Stimmen zum Ausdruck bringen und so ein vielfältiges Bild ergeben. Nicht jeder Sprecher trifft dabei mein »Gefühl«; so habe ich mir Guckys Stimme beispielsweise immer völlig anders vorgestellt.
Aber so wird es jedem PERRY RHODAN-Leser gehen, der seit Jahrzehnten »seine« Serie kennt und nun mit einem anderen Herangehen an die Romane konfrontiert wird: Ein anderes künstlerisches Mittel ergibt nun mal andere Schwerpunkte – der Gesamteindruck ist das, was zählt, und er überzeugte mich.
Bisher sind sage und schreibe 24 Hörspiele des »Sternenozean«-Zyklus erschienen, und die Reihe findet noch lange kein Ende. Im Frühjahr 2009 kommen die nächsten sechs Hörspiele, und in diesen wird der Reigen packender Abenteuer sicher auf ebenso hohem Niveau fortgesetzt, wie es die bisherigen Audio-Versionen vorgelegt haben.
Gratulation an die Mannschaft von »Stil« und an Siegfried Antonio Effenberger – das ist bislang großes Kino, und ich freue mich auf die Fortsetzungen!
Der Dezember war mein Hörspiel-Monat – ich habe mir nun endlich die sechs aktuellen Hörspiele des »Sternenozean«-Zyklus angehört, immer während der Fahrt von meiner Wohnung zur Arbeit und zurück, immer wieder unterbrochen durch Nachrichten oder den Verkehrsfunk. Und ich kann im Nachhinein nicht einmal mehr sagen, wie oft ich noch einmal mit der CD »zurück gesprungen« bin, um sie ein weiteres Mal anzuhören oder mir zumindest gewisse Teile erneut zu Gemüte zu führen.
Eins ist mir endgültig klar geworden: Hörspiele sind eine absolut eigenständige Kunstform, die man zwar nebenbei konsumieren kann, die man aber vor allem mit einiger Ruhe genießt. Wobei ich mit »Ruhe« auch eine Autofahrt ohne Staus, Drängler oder Trödler meine, eine Fahrt also, bei der ich nicht superkonzentriert sein muss, sondern mein Gehör auf die Lautsprecher ausrichten kann ...
Wer ein echter Hörspiel-Fan ist, dem wird dieser Gedankengang vielleicht seltsam vorkommen. Aber ich war bislang kein Hörspiel-Fan; ich habe mir zwar immer mal wieder ein Hörspiel oder auch ein Hörbuch angehört, hätte mich aber nie als Experten oder Kenner bezeichnet. Ich glaube, das wird sich in den nächsten Monaten ein wenig ändern – und Schuld daran sind die »Sternenozean«-Hörspiele. Diese erscheinen bekanntlich bei unseren Partnern von Lübbe-Audio, die dafür sorgen, dass die Hörspiele überall erhältlich sind oder zumindest bestellt werden können.
Verantwortlich für den Inhalt ist das Produktionsstudio von »Stil« aus Berlin sowie Siegfried Antonio Effenberger, der die schwierige Aufgabe hat, aus den Romanen verschiedener Autoren jeweils neue Werke zu schaffen: Manchmal sind in einem der Hörspiele die Inhalte von drei Romanen enthalten, was bedeutet, dass neue Schwerpunkte gesetzt oder manche »Länge«, die möglicherweise in den Romanen enthalten ist, im Hörspiel entfällt. Allein dadurch entstehen neue Handlungen, wird die PERRY RHODAN-Serie in einem ganz anderen Licht präsentiert.
Die Sprecher tun dazu das Ihre, dass die Audio-Version überzeugt. Volker Lechtenbrink als Perry Rhodan und Volker Brandt als Atlan sprechen die beiden Zellaktivatorträger, die sich durch den Sternenozean von Jamondi schlagen und zusammen mit den Motana den Kampf gegen die Kybernetischen Zivilisationen aufnehmen. Oder Christian Stark, der den Kantiran spricht, den Sohn Perry Rhodans, der darum ringt, seinen Platz in einer Milchstraße zu finden, die vom Gegensatz zwischen Arkon und Terra beherrscht wird.
Dazu kommen Shoziden und Kybb-Cranar, Arkoniden und ein Dron, verschiedene Terraner und Arkoniden, der Mausbiber Gucky oder der Haluter Icho Tolot: eine Vielzahl an Sprechern, die die unterschiedlichsten Stimmen zum Ausdruck bringen und so ein vielfältiges Bild ergeben. Nicht jeder Sprecher trifft dabei mein »Gefühl«; so habe ich mir Guckys Stimme beispielsweise immer völlig anders vorgestellt.
Aber so wird es jedem PERRY RHODAN-Leser gehen, der seit Jahrzehnten »seine« Serie kennt und nun mit einem anderen Herangehen an die Romane konfrontiert wird: Ein anderes künstlerisches Mittel ergibt nun mal andere Schwerpunkte – der Gesamteindruck ist das, was zählt, und er überzeugte mich.
Bisher sind sage und schreibe 24 Hörspiele des »Sternenozean«-Zyklus erschienen, und die Reihe findet noch lange kein Ende. Im Frühjahr 2009 kommen die nächsten sechs Hörspiele, und in diesen wird der Reigen packender Abenteuer sicher auf ebenso hohem Niveau fortgesetzt, wie es die bisherigen Audio-Versionen vorgelegt haben.
Gratulation an die Mannschaft von »Stil« und an Siegfried Antonio Effenberger – das ist bislang großes Kino, und ich freue mich auf die Fortsetzungen!
Exposés und Romane
Das neue Jahr ist noch keine Woche alt, und schon bescheren mir die Kolleginnen und Kollegen einen Berg von Lesestoff: Von Robert Feldhoff und Rainer Castor kamen neue Exposés für die PERRY RHODAN-Erstauflage, von Wim Vandemaan kam ein aktueller PERRY RHODAN-Heftroman, von Arndt Ellmer wird für heute einer angekündigt, und für morgen kündigt mir Christian Montillon seinen Roman an.
Und damit ich mich nicht langweile, schickte mir Uschi Zietsch heute den achten Roman für die ELFENZEIT-Buchreihe. Bloß gut, dass morgen ein Feiertag ist; dann kann ich zu Hause in Manuskripten schmökern.
Und damit ich mich nicht langweile, schickte mir Uschi Zietsch heute den achten Roman für die ELFENZEIT-Buchreihe. Bloß gut, dass morgen ein Feiertag ist; dann kann ich zu Hause in Manuskripten schmökern.
02 Januar 2009
Ruhig am ersten Tag
Wenn die Abteilung PERRY RHODAN aus einer einzigen Person besteht - nämlich aus mir -, könnte das bedeuten, dass viel Stress herrscht. In Wirklichkeit herrscht aber angenehme Ruhe und Gelassenheit. Der Grund: Wahrscheinlich denkt jeder, bei uns arbeite niemand.
Im Stunden-Takt tröpfeln die Mails; ich gebe eine Druckfreigabe für die Druckerei; ich lese das neue »Börsenblatt« und schreibe Logbücher der Redaktion; ich beantworte Mails, die seit Monaten darauf warten, dass ich sie anschaue. Und ich bekomme Autorenbesuch - so allen bin ich an diesem Tag also doch nicht.
Im Stunden-Takt tröpfeln die Mails; ich gebe eine Druckfreigabe für die Druckerei; ich lese das neue »Börsenblatt« und schreibe Logbücher der Redaktion; ich beantworte Mails, die seit Monaten darauf warten, dass ich sie anschaue. Und ich bekomme Autorenbesuch - so allen bin ich an diesem Tag also doch nicht.
31 Dezember 2008
Gelegenheit für ein Fazit
Das Jahr 2008 geht in Eisregen zu Ende. Zumindest in der wirklichen Welt. Wie es im Perryversum aussieht, kann ich von meinem Schreibtisch aus nicht sehen ...
Für das PERRY RHODAN-Team war 2008 ein Jahr mit Höhen und Tiefen, wie so viele Jahre, seit ich »dabei« bin. Als riesiges Plus empfinde ich immer noch den erfolgreichen Start von PERRY RHODAN-Action: Wie immer hätte ich gern »mehr« gehabt, also ein Mehr an Auflage vor allem. Trotzdem ist es ein Erfolg, dass wir überhaupt in dieser Zeit ein solches Experiment wagen und einigermaßen gut am Kiosk platzieren konnten.
Das zweite riesige Plus war übrigens der Start des PERRY RHODAN-Computerspiels im Frühjahr. Das ist schon wieder so lange her, dass ich's fast vergessen würde. Eine Super-Geschichte!
Dazu noch die ELFENZEIT-Bücher, die ELFENZEIT-Hörbücher, die Taschenbücher bei Heyne und die Paperbacks bei Moewig/edel, die wunderbaren Hörbücher bei Eins A Medien, die schicken Auslandsausgaben von »Lemuria«, die schönen ATLAN-Taschenbücher bei Fantasy Productions und vieles anderes mehr.
Wir waren ungewöhnlich produktiv im Jahr 2008 - und vieles von dem, was dabei entstanden ist, war von hoher Qualität. Darauf bin ich am Ende des Jahres stolz.
Für das PERRY RHODAN-Team war 2008 ein Jahr mit Höhen und Tiefen, wie so viele Jahre, seit ich »dabei« bin. Als riesiges Plus empfinde ich immer noch den erfolgreichen Start von PERRY RHODAN-Action: Wie immer hätte ich gern »mehr« gehabt, also ein Mehr an Auflage vor allem. Trotzdem ist es ein Erfolg, dass wir überhaupt in dieser Zeit ein solches Experiment wagen und einigermaßen gut am Kiosk platzieren konnten.
Das zweite riesige Plus war übrigens der Start des PERRY RHODAN-Computerspiels im Frühjahr. Das ist schon wieder so lange her, dass ich's fast vergessen würde. Eine Super-Geschichte!
Dazu noch die ELFENZEIT-Bücher, die ELFENZEIT-Hörbücher, die Taschenbücher bei Heyne und die Paperbacks bei Moewig/edel, die wunderbaren Hörbücher bei Eins A Medien, die schicken Auslandsausgaben von »Lemuria«, die schönen ATLAN-Taschenbücher bei Fantasy Productions und vieles anderes mehr.
Wir waren ungewöhnlich produktiv im Jahr 2008 - und vieles von dem, was dabei entstanden ist, war von hoher Qualität. Darauf bin ich am Ende des Jahres stolz.
30 Dezember 2008
Montillon-Doppelband
Was gibt's schöneres zum Jahresabschluss für einen Redakteur als ein geglückter Roman? In diesem Fall hat mir das spezielle Geschenk der Kollege Montillon verabreicht, den ich gerade mit einigem Lob ins Silvesterfeiern verabschieden konnte ...
Sein Doppelband hat's in sich; der zweite Teil kam schon gestern, aber ich konnte ihn erst heute zu Ende lesen. Es geht um eine Gründermutter und ihre Bestimmung, und das liest sich streckenweise ganz schön kosmisch und auch ganz schön ... nun ja ... melancholisch trifft's wohl am besten. Schön.
Sein Doppelband hat's in sich; der zweite Teil kam schon gestern, aber ich konnte ihn erst heute zu Ende lesen. Es geht um eine Gründermutter und ihre Bestimmung, und das liest sich streckenweise ganz schön kosmisch und auch ganz schön ... nun ja ... melancholisch trifft's wohl am besten. Schön.
29 Dezember 2008
Glossar aufräumen
Seit über zehn Jahren gibt es das PERRY RHODAN-Glossar in den Romanen der Erstauflage. Die dabei erstellten Daten und Artikel, früher alle von mir zusammengestellt, seit langem nur noch teilweise, basieren häufig auf Material von Rainer Castor - und ich versuche immer, das alles zusammenzuhalten. Nur rutscht diese Tätigkeit immer mal wieder »nach hinten«.
Die Zeit zwischen den Feiertagen bietet die Gelegenheit, hier ein wenig aufzuräumen. Viele einzelne Beiträge werden jetzt in neue Dateien gesteckt. Mannomann, das wäre auch mal ein tolles Lexikon, allerdings fürchterlich lückenhaft ...
Die Zeit zwischen den Feiertagen bietet die Gelegenheit, hier ein wenig aufzuräumen. Viele einzelne Beiträge werden jetzt in neue Dateien gesteckt. Mannomann, das wäre auch mal ein tolles Lexikon, allerdings fürchterlich lückenhaft ...
28 Dezember 2008
Ellmers »Rico«
Endlich mal genügend Muße, um ein ATLAN-Taschenbuch zu lesen, das buchstäblich seit Monaten hier herumliegt: Arndt Ellmer schrieb »Rico«, der Roman ist bei Fantasy Productions erschienen.
Bisher habe ich erst ein Viertel geschafft, sonntags gibt es ja immer so viel anderes zu tun. Aber der Roman macht mir richtig Spaß; der alte Arkonide wird gut dargestellt, und das Spiel der Geheimdienste gefällt mir ebenfalls. Lässiges Lesevergnügen zwischen den Feiertagen!
Bisher habe ich erst ein Viertel geschafft, sonntags gibt es ja immer so viel anderes zu tun. Aber der Roman macht mir richtig Spaß; der alte Arkonide wird gut dargestellt, und das Spiel der Geheimdienste gefällt mir ebenfalls. Lässiges Lesevergnügen zwischen den Feiertagen!
27 Dezember 2008
Irrtümer bei der Perrypedia
Ich schätze die »Perrypedia« sehr, und ich schaue selbst immer wieder auf dieser Homepage nach, um zu gucken, was dort zu gewissen PERRY RHODAN-Begriffen notiert ist. Ärgerlich ist nur, wenn sich dort echte Falschmeldungen befinden.
So wie derzeit. Da steht allen Ernstes auf der Perrypedia-Seite, dass die PERRY RHODAN-Buchreihe bei Bertelsmann nach Band 115 nicht mehr fortgesetzt wird. Ein echter Fehler, bei dem ich mich frage, wie er zustande gekommen ist - die Buchreihe erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.
Ein Beleg dafür, dass man dem Internet nicht immer vertrauen kann ...
So wie derzeit. Da steht allen Ernstes auf der Perrypedia-Seite, dass die PERRY RHODAN-Buchreihe bei Bertelsmann nach Band 115 nicht mehr fortgesetzt wird. Ein echter Fehler, bei dem ich mich frage, wie er zustande gekommen ist - die Buchreihe erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.
Ein Beleg dafür, dass man dem Internet nicht immer vertrauen kann ...
23 Dezember 2008
Aufräumarbeiten
Wie immer ist die Zeit vor den Feiertagen erstaunlich entspannt. Nicht dass es auf einmal weniger Arbeit gäbe, es müssen ja schließlich weiterhin Romane erscheinen. Aber irgendwie nehmen wir's auf einmal lockerer. Und lassen Dinge bewusst liegen.
Für mich, der ich heute von zu Hause arbeite, heißt das: an einem noch nicht fertigen Konzept weiter arbeiten, Manuskripte lesen, ein bisschen Texte schreiben, Glückwünsche lesen und sich freuen.
Für mich, der ich heute von zu Hause arbeite, heißt das: an einem noch nicht fertigen Konzept weiter arbeiten, Manuskripte lesen, ein bisschen Texte schreiben, Glückwünsche lesen und sich freuen.
22 Dezember 2008
Demetria zum dritten
Das dritte Taschenbuch zur ersten Staffel von PERRY RHODAN-Action liegt in der Lektoratsfassung vor: Rainer Nagel hat die bereits redigierten vier Romane noch mal gründlich durchgearbeitet, auf Fehler überprüft und diverse Wiederholungen rausgestrichen; damit sollte ein neuer Leseeindruck entstehen.
Mein Job ist heute, das ganze noch mal durchzugucken und dann den Roman-Vierer in die Setzerei zu geben. Das heißt, ich kann noch mal zu den Falkanen »reisen« und noch mal die Krisen von Iwan Iwanowitsch Goratschin verfolgen. Und im Frühjahr kommen dann die Taschenbücher in gedruckter Form auf den Markt - wenn alles gut geht, versteht sich.
Mein Job ist heute, das ganze noch mal durchzugucken und dann den Roman-Vierer in die Setzerei zu geben. Das heißt, ich kann noch mal zu den Falkanen »reisen« und noch mal die Krisen von Iwan Iwanowitsch Goratschin verfolgen. Und im Frühjahr kommen dann die Taschenbücher in gedruckter Form auf den Markt - wenn alles gut geht, versteht sich.
21 Dezember 2008
Lese-Sonntag
Endlich mal wieder ein wenig Zeit zur Lektüre der Fachzeitschriften: Das »Börsenblatt des deutschen Buchhandels« mit seinen beeindruckend vielen Anzeigen und wichtigen Informationen, der »buchreport.express«, der wöchentlich informiert (aha, neuer Chef bei Piper), eine liegen gebliebene Ausgabe des »Buchmarkt« und die neue Ausgabe von »brand eins«, die ich aber noch nicht geschafft habe.
Sonntage dienen, wenn nicht Berge von Manuskripten dazu kommen, mir zumindest dazu, mich »upzudaten«, um einen schlechten Anglizismus zu bemühen. Das ist sogar richtig schön: Ich sitze auf der Couch, trinke Tee oder Kaffee, im Hintergrund dudelt eher ruhige Musik, und ich lese Fachzeitschriften und gelegentlich mal ein Buch. Mal schauen, ob ich »bild der wissenschaft« auch mal wieder in dem Monat lese, in dem ich es erhalten habe ...
Sonntage dienen, wenn nicht Berge von Manuskripten dazu kommen, mir zumindest dazu, mich »upzudaten«, um einen schlechten Anglizismus zu bemühen. Das ist sogar richtig schön: Ich sitze auf der Couch, trinke Tee oder Kaffee, im Hintergrund dudelt eher ruhige Musik, und ich lese Fachzeitschriften und gelegentlich mal ein Buch. Mal schauen, ob ich »bild der wissenschaft« auch mal wieder in dem Monat lese, in dem ich es erhalten habe ...
19 Dezember 2008
Mutanten verschicken
Heute gehen die ersten zwei Exposés an die Autoren raus: Band 25 und 26 von PERRY RHODAN-Action. Das ist alles extrem knapp, und viel Zeit haben die Autoren auch nicht - aber damit ist die dritte Staffel gestartet. Der Wega-Zyklus kann losgehen.
Neben Perry Rhodan und Gucky spielen auch noch einige andere Mutanten eine Rolle; es gibt einen »knorrigen« Polizisten und ein Terrania im Bau. Meiner Ansicht nach müsste das alles klappen.
Neben Perry Rhodan und Gucky spielen auch noch einige andere Mutanten eine Rolle; es gibt einen »knorrigen« Polizisten und ein Terrania im Bau. Meiner Ansicht nach müsste das alles klappen.
18 Dezember 2008
Ganz schön kosmisch
Gerade habe ich die Lektüre von vier neuen Exposés beendet, die wir in dieser Woche noch an die Autoren rausschicken werden. Whow, ist da mein hauptsächlicher Gedanke. Es geht wahrhaft kosmisch zur Sache, in Dimensionen, die wir so bei PERRY RHODAN bislang sehr selten hatten.
Die Romane erscheinen dann irgendwann im Mai, schätze ich; genau ausgerechnet habe ich es bislang nicht. Auf das, was die Autoren aus den komplexen Vorlagen machen, bin ich wieder mal sehr gespannt: Es sind sehr viele Handlungselemente enthalten, die sie berücksichtigen müssen, und das ist sicher nicht einfach.
Die Romane erscheinen dann irgendwann im Mai, schätze ich; genau ausgerechnet habe ich es bislang nicht. Auf das, was die Autoren aus den komplexen Vorlagen machen, bin ich wieder mal sehr gespannt: Es sind sehr viele Handlungselemente enthalten, die sie berücksichtigen müssen, und das ist sicher nicht einfach.
17 Dezember 2008
Covers und Autoren
Christian Montillon ist fleißig; ich bekomme gestern und heute im Stundentakt - so kommt es mir vor - immer wieder neue Manuskripte, Arbeitspapiere und Exposé-Vorschläge. Die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action nimmt immer weiter Form an, das ist schön.
Auch die Autoren der ersten vier Bände stehen bereits fest; zwei davon haben bislang nicht für die Serie geschrieben. So ist der Plan. Das Cover für den ersten Roman liegt ebenfalls schon vor: schick und dynamisch ist es.
Auch die Autoren der ersten vier Bände stehen bereits fest; zwei davon haben bislang nicht für die Serie geschrieben. So ist der Plan. Das Cover für den ersten Roman liegt ebenfalls schon vor: schick und dynamisch ist es.
16 Dezember 2008
Ein Seminar mit Frank Borsch
Ein Logbuch der Redaktion
Der Titel war schlicht, aber er passte: Unter dem Motto »Alles ganz fantastisch!« veranstaltete die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel am Wochenende ein Seminar, das sich mit der Science-Fiction-Kurzgeschichte beschäftigte. Als Dozent war diesmal zum ersten Mal der Autor Frank Borsch verpflichtet worden, dazu kam ich als Redakteur; unterstützt wurden wir von Dr. Olaf Kutzmutz, dem literarischen Leiter der Bundesakademie. Und da drei Autoren kurz davor abgesagt hatten, waren wir eine kleine Gruppe mit elf Seminarteilnehmern.
Diesmal tagten wir im schönen Schloss der auch im Winter sehr romantisch wirkenden Stadt in Niedersachsen; von dem Raum aus hatten wir einen Blick auf Fachwerkhäuser und die alte Bibliothek, in der zahllose Handschriften und beeindruckende Mengen von Büchern aus vergangenen Jahrhunderten lagern. Wie es schon eine gute Übung in Wolfenbüttel ist, begannen wir am Freitag, 12. Dezember, damit, dass die Teilnehmer und die Dozenten sich gegenseitig »beschnupperten«.
Dabei ging es vor allem darum, dass Frank Borsch erzählte, wie seine Schriftsteller-Karriere verlaufen war. Er berichtete von seinen Anfängen, stellte seinen Werdegang bei PERRY RHODAN dar und berichtete, wie er an seiner »Alien Earth«-Trilogie gearbeitet hatte. Dabei sparte Frank nicht an selbstkritischen Äußerungen und stellte das Dasein eines Schriftstellers als zwar interessant, aber durchaus mühsam vor. Kein Wunder, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Fragen hatten und sich auch im Verlauf des Seminars immer wieder Diskusionen entwickelten.
Alle Autoren hatten im voraus Kurzgeschichten eingereicht, die im Verlauf des Seminars besprochen wurden. Damit begannen wir gleich am ersten Tag; kritisch wurden die Texte beleuchtet und auf ihre Stärken und Schwächen durchsucht. Recht schnell stellte sich heraus, dass praktisch alle noch grundsätzliche Verbesserungen benötigten, und wir Dozenten versuchten, hier einige Tipps und Ratschläge zu geben. Als wir gegen 22 Uhr Feierabend machten, war der Tag noch lange nicht herum: Auf der Galerie des Gästehauses diskutierten wir in Gruppen noch bis nachts um zwei Uhr über schriftstellerische Arbeit, PERRY RHODAN und Science Fiction und natürlich auch über »Gott und die Welt«.
Es ging am Samstag morgen munter weiter. Nach einigen theoretischen Themen – etwa über Schreibratgeber oder die Arbeit von Agenturen – gaben wir den Teilnehmern eine erste Schreibaufgabe: Sie sollten anhand eines Satzes, den Frank ihnen präsentierte, eine eigene SF-Geschichte verfassen, und hatten dafür nur eine Stunde Zeit. Danach musste jeder seinen Text in der Gruppe präsentieren – die Ergebnisse waren verblüffend, weil viele der entstandenen Texte wesentlich besser klangen als das, was die Teilnehmer vorher eingereicht hatten.
Und nachdem wir am Nachmittag alle noch ausstehenden Kurzgeschichten besprochen hatten, gab es am Abend gleich noch eine Schreibübung: Diese war wesentlich kürzer, wir brachten ein Thema auf den Punkt, und die Teilnehmer hatten nur eine halbe Stunde Zeit dafür. Es überraschte dann fast nicht mehr, dass auch bei diesem Thema fast alle einen packenden Text liefern konnten. Und es überraschte erst recht nicht, dass wir wieder bis weit in die Nacht hinein auf der Galerie saßen und diskutierten.
Der Sonntag, 14. Dezember, begann mit einer etwas müden Stimmung. Frank und ich lockerten sie auf, indem wir recht schnell eine weitere Aufgabe stellten. Die hatte sich Frank noch in der Nacht ausgedacht, und sie war so formuliert, dass es fast alle schafften, in einer Stunde eine komplette Kurzgeschichte zu verfassen: pointiert und rasch erzählt, meist mit einem humorvollen Effekt dabei. Es gab viel Gelächter, und so endete das Seminar in positiver Stimmung.
Ich weiß nicht, wie viele Seminare ich schon besucht und geleitet habe; ich lerne auf jeden Fall selbst immer etwas dazu und finde vor allem den Austausch mit Autorinnen und Autoren spannend. Die Diskussionen und die entstehenden Texte sind interessant, die Gespräche meist lebhaft – und ich freue mich schon auf das nächste Wolfenbüttel-Seminar im März 2009.
Der Titel war schlicht, aber er passte: Unter dem Motto »Alles ganz fantastisch!« veranstaltete die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel am Wochenende ein Seminar, das sich mit der Science-Fiction-Kurzgeschichte beschäftigte. Als Dozent war diesmal zum ersten Mal der Autor Frank Borsch verpflichtet worden, dazu kam ich als Redakteur; unterstützt wurden wir von Dr. Olaf Kutzmutz, dem literarischen Leiter der Bundesakademie. Und da drei Autoren kurz davor abgesagt hatten, waren wir eine kleine Gruppe mit elf Seminarteilnehmern.
Diesmal tagten wir im schönen Schloss der auch im Winter sehr romantisch wirkenden Stadt in Niedersachsen; von dem Raum aus hatten wir einen Blick auf Fachwerkhäuser und die alte Bibliothek, in der zahllose Handschriften und beeindruckende Mengen von Büchern aus vergangenen Jahrhunderten lagern. Wie es schon eine gute Übung in Wolfenbüttel ist, begannen wir am Freitag, 12. Dezember, damit, dass die Teilnehmer und die Dozenten sich gegenseitig »beschnupperten«.
Dabei ging es vor allem darum, dass Frank Borsch erzählte, wie seine Schriftsteller-Karriere verlaufen war. Er berichtete von seinen Anfängen, stellte seinen Werdegang bei PERRY RHODAN dar und berichtete, wie er an seiner »Alien Earth«-Trilogie gearbeitet hatte. Dabei sparte Frank nicht an selbstkritischen Äußerungen und stellte das Dasein eines Schriftstellers als zwar interessant, aber durchaus mühsam vor. Kein Wunder, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Fragen hatten und sich auch im Verlauf des Seminars immer wieder Diskusionen entwickelten.
Alle Autoren hatten im voraus Kurzgeschichten eingereicht, die im Verlauf des Seminars besprochen wurden. Damit begannen wir gleich am ersten Tag; kritisch wurden die Texte beleuchtet und auf ihre Stärken und Schwächen durchsucht. Recht schnell stellte sich heraus, dass praktisch alle noch grundsätzliche Verbesserungen benötigten, und wir Dozenten versuchten, hier einige Tipps und Ratschläge zu geben. Als wir gegen 22 Uhr Feierabend machten, war der Tag noch lange nicht herum: Auf der Galerie des Gästehauses diskutierten wir in Gruppen noch bis nachts um zwei Uhr über schriftstellerische Arbeit, PERRY RHODAN und Science Fiction und natürlich auch über »Gott und die Welt«.
Es ging am Samstag morgen munter weiter. Nach einigen theoretischen Themen – etwa über Schreibratgeber oder die Arbeit von Agenturen – gaben wir den Teilnehmern eine erste Schreibaufgabe: Sie sollten anhand eines Satzes, den Frank ihnen präsentierte, eine eigene SF-Geschichte verfassen, und hatten dafür nur eine Stunde Zeit. Danach musste jeder seinen Text in der Gruppe präsentieren – die Ergebnisse waren verblüffend, weil viele der entstandenen Texte wesentlich besser klangen als das, was die Teilnehmer vorher eingereicht hatten.
Und nachdem wir am Nachmittag alle noch ausstehenden Kurzgeschichten besprochen hatten, gab es am Abend gleich noch eine Schreibübung: Diese war wesentlich kürzer, wir brachten ein Thema auf den Punkt, und die Teilnehmer hatten nur eine halbe Stunde Zeit dafür. Es überraschte dann fast nicht mehr, dass auch bei diesem Thema fast alle einen packenden Text liefern konnten. Und es überraschte erst recht nicht, dass wir wieder bis weit in die Nacht hinein auf der Galerie saßen und diskutierten.
Der Sonntag, 14. Dezember, begann mit einer etwas müden Stimmung. Frank und ich lockerten sie auf, indem wir recht schnell eine weitere Aufgabe stellten. Die hatte sich Frank noch in der Nacht ausgedacht, und sie war so formuliert, dass es fast alle schafften, in einer Stunde eine komplette Kurzgeschichte zu verfassen: pointiert und rasch erzählt, meist mit einem humorvollen Effekt dabei. Es gab viel Gelächter, und so endete das Seminar in positiver Stimmung.
Ich weiß nicht, wie viele Seminare ich schon besucht und geleitet habe; ich lerne auf jeden Fall selbst immer etwas dazu und finde vor allem den Austausch mit Autorinnen und Autoren spannend. Die Diskussionen und die entstehenden Texte sind interessant, die Gespräche meist lebhaft – und ich freue mich schon auf das nächste Wolfenbüttel-Seminar im März 2009.
Ein Nachruf auf »Forry«
Ein Logbuch der Redaktion
Es ist schon einige Tage her, seit die Meldung durch die weltweite Science-Fiction-Presse ging und auch als Nachricht in renommierten Tageszeitungen wie der »New York Times« veröffentlicht wurde: Der Publizist und SF-Experte Forrest James Ackerman starb am 4. Dezember 2008 im hohen Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Hollywood.
Der Mann, der auch als »Mr. Science Fiction« bekannt wurde, war für die Veröffentlichung von PERRY RHODAN in den USA die wohl wichtigste Person. Und als er im Dezember 1999 auf dem PERRY RHODAN-WeltCon in Mainz auf die Bühne trat, stand er wie kein anderer für die Verbindung der größten Science-Fiction-Serie der Welt mit der internationalen Verlagslandschaft. Beim Abendessen unterhielt ich mich mit »Forry«, wie ihn die meisten nannten, und empfand ihn als humorvollen Mann mit schrägen Witzen und ansteckendem Lachen.
Zwei Dinge schienen ihn auch von Anfang an ausgemacht zu haben: seine Liebe zum Humor und seine Liebe zur phantastischen Literatur. Er war einer der ersten Fans des neuen Genres, der mit Fan-Zeitschriften von sich reden machte und neuen Autoren somit eine erste Starthilfe bot. Und er nahm an fast jedem Science-Fiction-WorldCon teil, der seit 1939 in den unterschiedlichsten Ländern der Welt ausgetragen wurde.
Letztlich wurde Ackerman nach dem Zweiten Weltkrieg auch zu einem wichtigen Partner der deutschsprachigen Science Fiction. Dank seiner Korrespondenz mit dem Verlagsredakteur Walter Ernsting, der später als Clark Darlton eigene Romane veröffentlichte, brachte Ackerman eine Reihe amerikanischer Autoren nach Deutschland. Ihre Werke wurden hierzulande in Form von Heftromanen publiziert und machten damit das Genre erst richtig populär.
1969 entwickelte Ackerman eine Agententätigkeit in die andere Richtung: Mit der PERRY RHODAN-Serie wurde erstmals deutschsprachige Science Fiction nach Amerika transportiert; für die Übersetzungen war seine Frau Wendayne verantwortlich. Bis heute gibt es in den USA Fans der Serie, obwohl die Reihe 1977 eingestellt wurde, aus Gründen übrigens, die sich heutzutage im Dämmerlicht von Gerüchten verlieren.
Seine Verbundenheit zu PERRY RHODAN blieb. Ackerman-Beiträge erschienen im PERRY RHODAN-Magazin in den 80er Jahren, und beim Versuch, die Serie 1997 erneut in die USA zu bringen, war Ackerman zeitweise im Hintergrund tätig. Dass er 1999 in Mainz auf die Bühne trat, ein buntes Hemd am Leib tragend, und lauthals »Ich bin von Kopf und Fuß auf Perry eingestellt« ins Mikro sang, passte zu ihm und brachte ihm donnernden Applaus ein.
Mit »Forry« verliert die Science-Fiction-Szene tatsächlich eine ihrer bekanntesten Persönlichkeiten, einen »großen Mann«, der in den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund trat, aber von vielen als Vorbild genannt wurde. Seine Magazine, seine Sammlung, seine Begeisterung für Filme – er zeigte mir einen Ring, den er von dem berühmten Schauspieler Bela Lugosi erhalten hatte – und sein Engagement auch und gerade für jüngere Fans haben ihn zu einer prägenden Gestalt gemacht.
Wer ihn kennengelernt hat, wird ihn vermissen. Die internationale Science-Fiction-Szene ist auf jeden Fall um einen Menschen ärmer, der gewissermaßen zu einem ihrer Herzstücke geworden war.
Es ist schon einige Tage her, seit die Meldung durch die weltweite Science-Fiction-Presse ging und auch als Nachricht in renommierten Tageszeitungen wie der »New York Times« veröffentlicht wurde: Der Publizist und SF-Experte Forrest James Ackerman starb am 4. Dezember 2008 im hohen Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Hollywood.
Der Mann, der auch als »Mr. Science Fiction« bekannt wurde, war für die Veröffentlichung von PERRY RHODAN in den USA die wohl wichtigste Person. Und als er im Dezember 1999 auf dem PERRY RHODAN-WeltCon in Mainz auf die Bühne trat, stand er wie kein anderer für die Verbindung der größten Science-Fiction-Serie der Welt mit der internationalen Verlagslandschaft. Beim Abendessen unterhielt ich mich mit »Forry«, wie ihn die meisten nannten, und empfand ihn als humorvollen Mann mit schrägen Witzen und ansteckendem Lachen.
Zwei Dinge schienen ihn auch von Anfang an ausgemacht zu haben: seine Liebe zum Humor und seine Liebe zur phantastischen Literatur. Er war einer der ersten Fans des neuen Genres, der mit Fan-Zeitschriften von sich reden machte und neuen Autoren somit eine erste Starthilfe bot. Und er nahm an fast jedem Science-Fiction-WorldCon teil, der seit 1939 in den unterschiedlichsten Ländern der Welt ausgetragen wurde.
Letztlich wurde Ackerman nach dem Zweiten Weltkrieg auch zu einem wichtigen Partner der deutschsprachigen Science Fiction. Dank seiner Korrespondenz mit dem Verlagsredakteur Walter Ernsting, der später als Clark Darlton eigene Romane veröffentlichte, brachte Ackerman eine Reihe amerikanischer Autoren nach Deutschland. Ihre Werke wurden hierzulande in Form von Heftromanen publiziert und machten damit das Genre erst richtig populär.
1969 entwickelte Ackerman eine Agententätigkeit in die andere Richtung: Mit der PERRY RHODAN-Serie wurde erstmals deutschsprachige Science Fiction nach Amerika transportiert; für die Übersetzungen war seine Frau Wendayne verantwortlich. Bis heute gibt es in den USA Fans der Serie, obwohl die Reihe 1977 eingestellt wurde, aus Gründen übrigens, die sich heutzutage im Dämmerlicht von Gerüchten verlieren.
Seine Verbundenheit zu PERRY RHODAN blieb. Ackerman-Beiträge erschienen im PERRY RHODAN-Magazin in den 80er Jahren, und beim Versuch, die Serie 1997 erneut in die USA zu bringen, war Ackerman zeitweise im Hintergrund tätig. Dass er 1999 in Mainz auf die Bühne trat, ein buntes Hemd am Leib tragend, und lauthals »Ich bin von Kopf und Fuß auf Perry eingestellt« ins Mikro sang, passte zu ihm und brachte ihm donnernden Applaus ein.
Mit »Forry« verliert die Science-Fiction-Szene tatsächlich eine ihrer bekanntesten Persönlichkeiten, einen »großen Mann«, der in den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund trat, aber von vielen als Vorbild genannt wurde. Seine Magazine, seine Sammlung, seine Begeisterung für Filme – er zeigte mir einen Ring, den er von dem berühmten Schauspieler Bela Lugosi erhalten hatte – und sein Engagement auch und gerade für jüngere Fans haben ihn zu einer prägenden Gestalt gemacht.
Wer ihn kennengelernt hat, wird ihn vermissen. Die internationale Science-Fiction-Szene ist auf jeden Fall um einen Menschen ärmer, der gewissermaßen zu einem ihrer Herzstücke geworden war.
15 Dezember 2008
Vorabversionen am Abend
Gemein finde ich es, wenn Robert Feldhoff ganz locker am Wochenende vier Exposés rüberschickt und ich keine Zeit habe, sie zu lesen. Damit meine ich nicht einmal die endgültigen Versionen, die wir dann an die Autoren versenden, sondern die Vorab-Versionen, also der reine Inhalt, der noch ohne die Daten und Anmerkungen Rainer Castors auskommen muss.
So hatte ich am Sonntag abend vier Exposés auf dem heimischen Computer und kam nicht dazu, sie zu lesen. Das juckt einem den ganzen Abend in den Fingern. Und dann am Montag den ganzen Tag auf Dienstreise ... da fühle ich mich wieder wie ein ganz normaler Fan, der wissen will, »wie's weitergeht« ...
So hatte ich am Sonntag abend vier Exposés auf dem heimischen Computer und kam nicht dazu, sie zu lesen. Das juckt einem den ganzen Abend in den Fingern. Und dann am Montag den ganzen Tag auf Dienstreise ... da fühle ich mich wieder wie ein ganz normaler Fan, der wissen will, »wie's weitergeht« ...
14 Dezember 2008
Montillon-Doppelband
Gehe ich auf Dienstreise, bin ich meist froh, wenn ich stundenlang im Zug sitzen und lesen kann. Meist sind es Manuskripte und Fachzeitschriften, seltener irgendein allgemeines Buch.
Diesmal hatte ich ein Manuskript von Christian Montillon dabei, unter anderem. Es ist der erste Teil eines Doppelbandes, der demnächst erscheint und dessen Manuskript mir sehr gut gefallen hat. Unter anderem gibt es eine Beerdigung und einige Reden ...
Das hört sich nicht spannend an, entfaltete auf mich aber eine große Faszination. Mit solchen Manuskripten macht Zugfahren gleich doppelt Spaß.
Diesmal hatte ich ein Manuskript von Christian Montillon dabei, unter anderem. Es ist der erste Teil eines Doppelbandes, der demnächst erscheint und dessen Manuskript mir sehr gut gefallen hat. Unter anderem gibt es eine Beerdigung und einige Reden ...
Das hört sich nicht spannend an, entfaltete auf mich aber eine große Faszination. Mit solchen Manuskripten macht Zugfahren gleich doppelt Spaß.
11 Dezember 2008
Telefonat zu Band 2500
Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, sprechen Robert Feldhoff über die aktuelle Handlung, über neue Exposés und die nächsten Romane. Dieser Tage ging's auch mal wieder - wie so oft - darüber, was wir nach Band 2500 machen werden.
Thematisiert wurde die »kosmische Ebene« des Romans. Zu überlegen ist, welches kosmische Geheimnis im Hintergrund warten könnte. Erfahrungsgemäß wird vieles von dem, was wir in einer solch frühen Phase besprechen, auch wieder gekippt; aber so langsam wächst ein Ideengebilde heran.
Thematisiert wurde die »kosmische Ebene« des Romans. Zu überlegen ist, welches kosmische Geheimnis im Hintergrund warten könnte. Erfahrungsgemäß wird vieles von dem, was wir in einer solch frühen Phase besprechen, auch wieder gekippt; aber so langsam wächst ein Ideengebilde heran.
10 Dezember 2008
Zumindest mal Gedanken machen
Während »Das Rote Imperium« als PERRY RHODAN-Trilogie bei Heyne gerade läuft und hoffentlich bald der zweite Roman erscheint, machen wir uns bereits Gedanken über eine mögliche weitere Trilogie. Einen Vertrag gibt es noch nicht, aber wir machen uns ... wie schon gesagt ...
»Wir«, das sind in diesem Fall Wim Vandemaan und ich, vor allem Wim. Von ihm gibt es bereits Ideenpapiere und anderes, von mir kritische Einwände und weiterführende Gedanken. Mal schauen, ob wir damit die Heyne-Kollegen wieder begeistern können.
»Wir«, das sind in diesem Fall Wim Vandemaan und ich, vor allem Wim. Von ihm gibt es bereits Ideenpapiere und anderes, von mir kritische Einwände und weiterführende Gedanken. Mal schauen, ob wir damit die Heyne-Kollegen wieder begeistern können.
09 Dezember 2008
24 mal Audio
Heute morgen legte ich im Auto die aktuelle PERRY RHODAN-CD ein; die Folge 24 ist das schon. Das Ding heißt »Jenseits der Hoffnung« und ist ein Abenteuer mit Perry Rhodan selbst.
Wie immer bin ich begeistert. Selbst bin ich ja gar kein Hörspielfan, aber die Truppe um den Autor Siegfried Antonio Effenberger und das Team von STIL hat wieder mal hervorragende Arbeit geleistet. Da bleibe ich gern mal im Auto sitzen und höre mir den Rest der CD noch an.
Bloß schade, dass es bis April so lange hin ist. Dann kommt erst die Fortsetzung ...
Wie immer bin ich begeistert. Selbst bin ich ja gar kein Hörspielfan, aber die Truppe um den Autor Siegfried Antonio Effenberger und das Team von STIL hat wieder mal hervorragende Arbeit geleistet. Da bleibe ich gern mal im Auto sitzen und höre mir den Rest der CD noch an.
Bloß schade, dass es bis April so lange hin ist. Dann kommt erst die Fortsetzung ...
08 Dezember 2008
Bei Ebbe und Flut in Wien
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Der Grund, warum ich im September 1999 nach Wien fuhr, war ein rein privater: Ich besuchte eine befreundete Journalistin, und ich nutzte die Gelegenheit, auch den einen oder anderen alten Bekannten zu treffen. Und wenn ich schon mal in der Stadt war, so dachte ich, könnte ich den Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch besuchen. Meine Erinnerung kann sich trüben, aber ich bildete mir ein, dass der Stammtisch extra wegen meines Besuchs ein wenig verlegt wurde, damit alles »passte«; darüber freute ich mich selbstverständlich sehr.
Und so steuerte ich am Freitag, 3. September 1999, ein Lokal in der Wiener Innenstadt an, das mir durch seinen seltsamen Namen auffiel. Es nannte sich »Ebbe & Flut«, und es war sehr gemütlich eingerichtet. Unter anderem hingen Bilder von Schiffen an den Wänden, was mich irgendwann zu der spöttischen Bemerkung brachte, wo denn Österreich einen Meereszugang hätte. Oder patrouilliere die Marine des Landes auf dem Bodensee?
Man beleerte mich eines besseren. Österreich-Ungarn hatte bis zu seinem Ende im Jahr 1918 sehr wohl einen Zugang zum Mittelmeer, und selbstverständlich gab es eine Flotte dieses Landes, die auch auf den Weltmeeren operierte. Man lernt nie aus, dachte ich und nahm mir vor, nie wieder über Österreich, seine Streitkräfte oder seine sonstigen speziellen Sitten und Gebräuche zu lästern.
Bevor der Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch begann, traf ich mich noch mit Ernst Vlcek. Mit dem Wiener Autor hatte ich immer viel zu besprechen; immerhin war er zu der Zeit noch aktiv in die Exposé-Arbeit eingebunden, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt bereits von seinem Ausstieg wusste. Wir redeten über aktuelle Romane und Entwicklungen, wir aßen gut und tranken ein wenig Bier, und wir taten das, was wir am liebsten machten: Wir erzählten uns allerlei Geschichten, redeten also über »Gott und die Welt«, über Kollegen und Verlage, über die DRAGON-Serie ebenso wie über die klassischen DÄMONENKILLER-Romane.
Irgendwann tauchte Michael Marcus Thurner auf, der damals den Wiener Stammtisch organisierte und sich wahrscheinlich noch nicht mal vorstellen konnte, irgendwann selbst PERRY RHODAN-Autor zu sein. Er sagte, wir sollten in den Nebenraum kommen; länger drücken könnten wir uns nicht, denn dort warteten bereits über zwei Dutzend Fans auf uns. Angesichts der freundlichen Einladung konnten wir nicht widersprechen und folgten ihm.
In der Tat versammelten sich im Nebenraum gut dreißig Fans, es gab ein gewisses Kommen und Gehen, aber die meisten blieben den ganzen Abend über. Mit dem Künstler Reinhard Habeck und dem Autor Andreas Findig waren auch die zwei Menschen anwesend, die zu der Zeit mit dem Gucky-Kinderbuch »Lausbiber-Alarm« für Aufsehen sorgten. Und da gleich zu Beginn alle Besucher des Stammtisches mit ihren Fragen auf uns einstürmten, blieb Michael Marcus Thurner nichts anderes übrig, als die Veranstaltung zu kanalisieren – es gab eine richtige Frage-und-Antwort-Stunde. Mit dem einen Unterschied: Sie dauerte keine Stunde, sondern gut drei bis vier Stunden.
Das übliche Spiel bestand anfangs selbstverständlich darin, dass die Leser mehr über die aktuelle Handlung wissen wollten. Zu der Zeit ging die Handlung der Serie auf den Jubiläumsband 2000 zu, aber wir verrieten nur wenig über das Kommende. Immerhin wurde der aktuelle Neuzugang im Autorenteam sehr gelobt, was mich freute: Rainer Castor hatte zu der Zeit gerade seinen Einstand gegeben, und die Verstärkung vor allem im technisch-wissenschaftlichen Bereich gefiel den Besuchern des Cons sehr. Später wechselte die Diskussion auch zu anderen Themen, beispielsweise wurde der bevorstehende WeltCon angesprochen.
Irgendwann kam es zu einem Ereignis, das mich ein wenig verwunderte und das hinterher noch für Diskussionen unter dem Stammtischbesuchern sorgte: Auf einmal kam der Kellner in den Nebenraum und stellte mir mit verschwörerischer Miene ein neues Bier auf den Tisch; dazu legte er einen Zettel. »Das hat eine Dame für Sie abgegeben«, sagte er und ging wieder.
Des Rätsels Lösung war einfach: Meine Gastgeberin an diesem Wochenende, die eingangs erwähnte Journalistin, hatte den Stammtisch quasi »von außen« besucht und den Gesprächen im Nebenraum aus dem Hauptraum eine Weile zugehört und gelegentlich reingeschaut. Dann war es ihr »zu viel Perry«, wie sie mir hinterher sagte, und sie ging nach Hause – und damit ich das mitbekam, spendierte sie mir ein Bier. Ich fand das dann doch recht lustig, vor allem, weil alles so geheimniskrämerisch war und die Stammtischbesucher unbedingt wissen wollten, was denn geschehen sei; selbstverständlich verriet ich nicht mehr als nötig.
Irgendwann war nach ein Uhr nachts; es fuhr keine Bahn mehr, und es war reichlich kühl. Ich hätte mir ein Taxi nehmen können, aber dankenswerterweise fuhr mich der Wiener Fan Erich Loydl, der mit seinem Auto in die Favoritenstraße. Dort übernachtete ich an diesem Wochenende.
Beim Verabschieden versprach ich, diesen interessanten und amüsanten Abend am Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch irgendwann nachzuholen. Dass dies bis heute nicht geschehen ist, finde ich mittlerweile ein wenig peinlich – es wird wohl langsam Zeit.
Der Grund, warum ich im September 1999 nach Wien fuhr, war ein rein privater: Ich besuchte eine befreundete Journalistin, und ich nutzte die Gelegenheit, auch den einen oder anderen alten Bekannten zu treffen. Und wenn ich schon mal in der Stadt war, so dachte ich, könnte ich den Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch besuchen. Meine Erinnerung kann sich trüben, aber ich bildete mir ein, dass der Stammtisch extra wegen meines Besuchs ein wenig verlegt wurde, damit alles »passte«; darüber freute ich mich selbstverständlich sehr.
Und so steuerte ich am Freitag, 3. September 1999, ein Lokal in der Wiener Innenstadt an, das mir durch seinen seltsamen Namen auffiel. Es nannte sich »Ebbe & Flut«, und es war sehr gemütlich eingerichtet. Unter anderem hingen Bilder von Schiffen an den Wänden, was mich irgendwann zu der spöttischen Bemerkung brachte, wo denn Österreich einen Meereszugang hätte. Oder patrouilliere die Marine des Landes auf dem Bodensee?
Man beleerte mich eines besseren. Österreich-Ungarn hatte bis zu seinem Ende im Jahr 1918 sehr wohl einen Zugang zum Mittelmeer, und selbstverständlich gab es eine Flotte dieses Landes, die auch auf den Weltmeeren operierte. Man lernt nie aus, dachte ich und nahm mir vor, nie wieder über Österreich, seine Streitkräfte oder seine sonstigen speziellen Sitten und Gebräuche zu lästern.
Bevor der Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch begann, traf ich mich noch mit Ernst Vlcek. Mit dem Wiener Autor hatte ich immer viel zu besprechen; immerhin war er zu der Zeit noch aktiv in die Exposé-Arbeit eingebunden, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt bereits von seinem Ausstieg wusste. Wir redeten über aktuelle Romane und Entwicklungen, wir aßen gut und tranken ein wenig Bier, und wir taten das, was wir am liebsten machten: Wir erzählten uns allerlei Geschichten, redeten also über »Gott und die Welt«, über Kollegen und Verlage, über die DRAGON-Serie ebenso wie über die klassischen DÄMONENKILLER-Romane.
Irgendwann tauchte Michael Marcus Thurner auf, der damals den Wiener Stammtisch organisierte und sich wahrscheinlich noch nicht mal vorstellen konnte, irgendwann selbst PERRY RHODAN-Autor zu sein. Er sagte, wir sollten in den Nebenraum kommen; länger drücken könnten wir uns nicht, denn dort warteten bereits über zwei Dutzend Fans auf uns. Angesichts der freundlichen Einladung konnten wir nicht widersprechen und folgten ihm.
In der Tat versammelten sich im Nebenraum gut dreißig Fans, es gab ein gewisses Kommen und Gehen, aber die meisten blieben den ganzen Abend über. Mit dem Künstler Reinhard Habeck und dem Autor Andreas Findig waren auch die zwei Menschen anwesend, die zu der Zeit mit dem Gucky-Kinderbuch »Lausbiber-Alarm« für Aufsehen sorgten. Und da gleich zu Beginn alle Besucher des Stammtisches mit ihren Fragen auf uns einstürmten, blieb Michael Marcus Thurner nichts anderes übrig, als die Veranstaltung zu kanalisieren – es gab eine richtige Frage-und-Antwort-Stunde. Mit dem einen Unterschied: Sie dauerte keine Stunde, sondern gut drei bis vier Stunden.
Das übliche Spiel bestand anfangs selbstverständlich darin, dass die Leser mehr über die aktuelle Handlung wissen wollten. Zu der Zeit ging die Handlung der Serie auf den Jubiläumsband 2000 zu, aber wir verrieten nur wenig über das Kommende. Immerhin wurde der aktuelle Neuzugang im Autorenteam sehr gelobt, was mich freute: Rainer Castor hatte zu der Zeit gerade seinen Einstand gegeben, und die Verstärkung vor allem im technisch-wissenschaftlichen Bereich gefiel den Besuchern des Cons sehr. Später wechselte die Diskussion auch zu anderen Themen, beispielsweise wurde der bevorstehende WeltCon angesprochen.
Irgendwann kam es zu einem Ereignis, das mich ein wenig verwunderte und das hinterher noch für Diskussionen unter dem Stammtischbesuchern sorgte: Auf einmal kam der Kellner in den Nebenraum und stellte mir mit verschwörerischer Miene ein neues Bier auf den Tisch; dazu legte er einen Zettel. »Das hat eine Dame für Sie abgegeben«, sagte er und ging wieder.
Des Rätsels Lösung war einfach: Meine Gastgeberin an diesem Wochenende, die eingangs erwähnte Journalistin, hatte den Stammtisch quasi »von außen« besucht und den Gesprächen im Nebenraum aus dem Hauptraum eine Weile zugehört und gelegentlich reingeschaut. Dann war es ihr »zu viel Perry«, wie sie mir hinterher sagte, und sie ging nach Hause – und damit ich das mitbekam, spendierte sie mir ein Bier. Ich fand das dann doch recht lustig, vor allem, weil alles so geheimniskrämerisch war und die Stammtischbesucher unbedingt wissen wollten, was denn geschehen sei; selbstverständlich verriet ich nicht mehr als nötig.
Irgendwann war nach ein Uhr nachts; es fuhr keine Bahn mehr, und es war reichlich kühl. Ich hätte mir ein Taxi nehmen können, aber dankenswerterweise fuhr mich der Wiener Fan Erich Loydl, der mit seinem Auto in die Favoritenstraße. Dort übernachtete ich an diesem Wochenende.
Beim Verabschieden versprach ich, diesen interessanten und amüsanten Abend am Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch irgendwann nachzuholen. Dass dies bis heute nicht geschehen ist, finde ich mittlerweile ein wenig peinlich – es wird wohl langsam Zeit.
Demetria-Taschenbuch
Der Bearbeiter war flott: Heute habe ich das erste Taschenbuch der »Demetria-Trilogie« vorliegen. Ich guck's noch mal durch, weil »Trafalgars Killer« irgendwann in seiner Endversion als Taschenbuch möglichst gelungen sein soll.
Wie immer in solchen Fällen, geht es vor allem darum, die auftretenden Längen und Wiederholungen rauszunehmen und die kleinen Fehler, die bei der ersten Bearbeitung übersehen wurden, jetzt zu streichen und zu bearbeiten. Und wie immer lässt der brutal enge Terminplan weder dem Bearbeiter noch mir entsprechend Zeit. Aber ich glaube, die Taschenbücher werden trotzdem gut.
Wie immer in solchen Fällen, geht es vor allem darum, die auftretenden Längen und Wiederholungen rauszunehmen und die kleinen Fehler, die bei der ersten Bearbeitung übersehen wurden, jetzt zu streichen und zu bearbeiten. Und wie immer lässt der brutal enge Terminplan weder dem Bearbeiter noch mir entsprechend Zeit. Aber ich glaube, die Taschenbücher werden trotzdem gut.
05 Dezember 2008
Werbung und so
Noch ist kein Roman geschrieben, und es steht noch nicht mal ein fertiges Exposé - aber ich sitze schon mal dran und denke mir werbliche Aussagen aus. Klaus Bollhöfener möchte nächste Woche bereits die Werbung gestalten, und dafür braucht er »Input«, wie man das so schön nennt.
Also sitze ich da und denke mir aus, was man für die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action an relevanten Aussagen treffen könnte. Gar nicht so einfach in diesem frühen Stadium. Da kann ich mir jetzt schon wieder die Kritik ausmalen, die Werbung habe Dinge versprochen, die man dann nicht eingehalten habe. Aber da muss ich durch ...
Also sitze ich da und denke mir aus, was man für die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action an relevanten Aussagen treffen könnte. Gar nicht so einfach in diesem frühen Stadium. Da kann ich mir jetzt schon wieder die Kritik ausmalen, die Werbung habe Dinge versprochen, die man dann nicht eingehalten habe. Aber da muss ich durch ...
04 Dezember 2008
Wega, Terra und so weiter
Christian Montillon ist ein sehr freundlicher Mensch: Sogar bei miesem Wetter fährt er nach Rastatt, um sich mit mir zu treffen, bringt selbst gebackene Weihnachtsplätzchen mit (mit Aufschrift auf der Verpackung »essen auf eigene Gefahr«) und begnügt sich mit Wasser, Tee und dem Mittagessen in der Kantine. Dass er darüber hinaus auch noch ein guter und vor allem ideenreicher Autor ist, fällt einem da fast nicht mehr auf.
Scherz beiseite: Wir sprachen über die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action, guckten uns Entwürfe für die Titelbilder an und diskutierten darüber, welche Autoren denn die ersten vier Romane schreiben sollen. Wenn alles gut geht, gibt's da gleich einen Doppelband und eine neue Autorin ... schauen wir mal, was wirklich geht.
Scherz beiseite: Wir sprachen über die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action, guckten uns Entwürfe für die Titelbilder an und diskutierten darüber, welche Autoren denn die ersten vier Romane schreiben sollen. Wenn alles gut geht, gibt's da gleich einen Doppelband und eine neue Autorin ... schauen wir mal, was wirklich geht.
03 Dezember 2008
Die Mündel einer Superintelligenz
Ein Logbuch der Redaktion
Mit dem ersten Teil eines ganz besonderen PERRY RHODAN-Doppelbandes startet die Serie in den Dezember 2008: Am 5. Dezember erscheint Band 2468 von Uwe Anton, der den Titel »KOLTOROCS Kinder« trägt. Dieser Roman sowie seine direkte Fortsetzung sind übrigens eine direkte Auswirkung der diesjährigen Autorenkonferenz, als eine Reihe der darin verarbeiteten Ideen von den Autoren entwickelt wurde.
Und wie so oft, so fällt es mir auch diesmal schwer, ins Detail zu gehen, ohne zu viel zu verraten. Vor allem, weil die Romane einige neue Fragen für die Leser aufwerfen ... Aber es gibt einige Anhaltspunkte zu entdecken, die möglicherweise indirekt mehr über die Terminale Kolonne TRAITOR aussagen.
Doch der Reihe nach: Einer der Haupthandlungsträger des vorliegenden Romans ist Roi Danton, der mit einer Armee von Mikro-Bestien im Aufmarschgebiet der Terminalen Kolonne operiert. Dabei geht der Sohn Perry Rhodans ein enormes Risiko ein: Werden er und seine Begleiter entdeckt, drohen ihnen Folter und Tod. Ein sogenannter Tabu-Raum allerdings, der für die TRAITOR-Schiffe zwar von großer Bedeutung ist, den sie aber eigentlich nicht »betreten« dürfen, ist für einen Draufgänger wie Danton ein »gefundenes Fressen«.
In diesem Raum stoßen die Terraner und die Mikro-Bestien auf die Staatenschiffe – so werden die großen Raumer genannt, die man dort antrifft. Sie werden von insektoiden Wesen bewohnt, und die Kontakte mit diesen sind teilweise verstörend; die moralischen Grundlagen zumindest, nach denen diese Wesen vorgehen, haben wenig mit dem zu tun, was Menschen im Allgemeinen gefällt. Insgesamt scheint es tatsächlich Zusammenhänge zwischen diesen Wesen und der Superintelligenz KOLTOROC zu geben ...
Was sich in Band 2468 nur andeutet, wird im Folgeband weiter ausgebaut: »Das Paramorphische Feld« enthält nämlich ein unmoralisches Angebot, das die Terraner eigentlich nicht annehmen sollten, das sie aber gleichzeitig kaum ausschlagen können. Letztlich ist es wieder ein Beleg dafür, dass im Kampf gegen die Terminale Kolonne TRAITOR manche Regel nicht mehr so gilt, wie man es bislang gerne gehabt hat.
Der Doppelband von Uwe Anton hat es in mehrfacher Hinsicht in sich, wie ich finde: Es gibt exotische Außerirdische und einen Blick in eine seltsam fremde Kultur, und wir erfahren Dinge, die weitere Auswirkungen auf die Handlung haben. Lasst euch überraschen!
Mit dem ersten Teil eines ganz besonderen PERRY RHODAN-Doppelbandes startet die Serie in den Dezember 2008: Am 5. Dezember erscheint Band 2468 von Uwe Anton, der den Titel »KOLTOROCS Kinder« trägt. Dieser Roman sowie seine direkte Fortsetzung sind übrigens eine direkte Auswirkung der diesjährigen Autorenkonferenz, als eine Reihe der darin verarbeiteten Ideen von den Autoren entwickelt wurde.
Und wie so oft, so fällt es mir auch diesmal schwer, ins Detail zu gehen, ohne zu viel zu verraten. Vor allem, weil die Romane einige neue Fragen für die Leser aufwerfen ... Aber es gibt einige Anhaltspunkte zu entdecken, die möglicherweise indirekt mehr über die Terminale Kolonne TRAITOR aussagen.
Doch der Reihe nach: Einer der Haupthandlungsträger des vorliegenden Romans ist Roi Danton, der mit einer Armee von Mikro-Bestien im Aufmarschgebiet der Terminalen Kolonne operiert. Dabei geht der Sohn Perry Rhodans ein enormes Risiko ein: Werden er und seine Begleiter entdeckt, drohen ihnen Folter und Tod. Ein sogenannter Tabu-Raum allerdings, der für die TRAITOR-Schiffe zwar von großer Bedeutung ist, den sie aber eigentlich nicht »betreten« dürfen, ist für einen Draufgänger wie Danton ein »gefundenes Fressen«.
In diesem Raum stoßen die Terraner und die Mikro-Bestien auf die Staatenschiffe – so werden die großen Raumer genannt, die man dort antrifft. Sie werden von insektoiden Wesen bewohnt, und die Kontakte mit diesen sind teilweise verstörend; die moralischen Grundlagen zumindest, nach denen diese Wesen vorgehen, haben wenig mit dem zu tun, was Menschen im Allgemeinen gefällt. Insgesamt scheint es tatsächlich Zusammenhänge zwischen diesen Wesen und der Superintelligenz KOLTOROC zu geben ...
Was sich in Band 2468 nur andeutet, wird im Folgeband weiter ausgebaut: »Das Paramorphische Feld« enthält nämlich ein unmoralisches Angebot, das die Terraner eigentlich nicht annehmen sollten, das sie aber gleichzeitig kaum ausschlagen können. Letztlich ist es wieder ein Beleg dafür, dass im Kampf gegen die Terminale Kolonne TRAITOR manche Regel nicht mehr so gilt, wie man es bislang gerne gehabt hat.
Der Doppelband von Uwe Anton hat es in mehrfacher Hinsicht in sich, wie ich finde: Es gibt exotische Außerirdische und einen Blick in eine seltsam fremde Kultur, und wir erfahren Dinge, die weitere Auswirkungen auf die Handlung haben. Lasst euch überraschen!
02 Dezember 2008
An der dritten Staffel
Auch wenn sich Christian Montillon und ich erst am Donnerstag zusammensetzen werden, um über die dritte Staffel von PERRY RHODAN-Action zu sprechen, haben wir heute schon einige Mails gewechselt. Das ist das, was ich an PERRY RHODAN schätze: Man arbeitet intensiv und kreativ zusammen.
Geeinigt haben wir uns auf den Zyklusnamen, was nicht sooo schwer war: Er leitet sich vom hauptsächlichen Schauplatz ab. Und wir sind uns sehr einig, was einige der Hauptpersonen und den grundsätzlichen Konflikt angeht. Alles andere ist noch in einem sehr frühen Stadium.
Geeinigt haben wir uns auf den Zyklusnamen, was nicht sooo schwer war: Er leitet sich vom hauptsächlichen Schauplatz ab. Und wir sind uns sehr einig, was einige der Hauptpersonen und den grundsätzlichen Konflikt angeht. Alles andere ist noch in einem sehr frühen Stadium.
01 Dezember 2008
Auf geht's nach Ekhas
Ein Logbuch der Redaktion
Viel ist nicht bekannt über die Ekhoniden, jene Nachkommen arkonidischer Siedler, die in der PERRY RHODAN-Serie schon sehr früh auftauchen, aber nie eine relevante Rolle spielen. Aus nicht bekannten Gründen waren die Ekhoniden für die Autoren der »frühen« Serie nicht interessant genug; auch in der aktuellen Erstauflage tauchen sie höchstens einmal dem Namen nach auf.
Dabei müsste die Welt Ekhas, der dritte Planet der Sonne Naral, rund 4536 Lichtjahre von der Erde entfernt, eigentlich bedeutend genug sein. Immerhin umfasst das Reich der Ekhoniden derzeit rund hundert Sonnensysteme; davon haben sie ein Viertel selbst besiedelt, während sie den Rest wirtschaftlich und politisch kontrollieren. Ekhas ist zur aktuellen Handlungszeit also eine »Mittelmacht«, sieht man davon ab, dass die Terminale Kolonne TRAITOR auch über Ekhas und seine Welten die entsprechenden Direktiven verhängt hat.
Im 22. Jahrhundert nach Christus, in der Zeit, in der PERRY RHODAN-Action spielt, ist Ekhas noch nicht so bedeutend. Zwar ist der Planet selbständig, nachdem man Jahrtausende zum Großen Imperium von Arkon gehörte, doch er spielt keine große Rolle außerhalb eines eng begrenzten Raumes. In einer Entfernung von 4536 Lichtjahren von Sol haben die Ekhoniden zu dieser Zeit eine Sklavenhaltergesellschaft errichtet, die auf Terraner mehr als merkwürdig wirken muss: Ihre Angehörigen geben sich teilweise selbst in die Sklaverei, um damit bestimmte Rollen innerhalb der Gesellschaft wahrzunehmen.
In der laufenden Kristallmond-Staffel von PERRY RHODAN-Action ist dies eines der Handlungselemente. Das zeigte sich bereits in Hans Kneifels Roman «Das Auge des Kosmos«, der als Band 17 von PERRY RHODAN-Action erschien, und das setzt sich in Band 18 fort. Timothy Stahl zeichnet für diesen Roman verantwortlich, der unter dem Titel »Tod über Ekhas« erscheinen wird.
Das Ekhas-System steht vor einer enormen Bedrohung: Die Opulu, jene seltsamen Kristallmonde, über die Perry Rhodan und seine Mitstreiter nach wie vor nicht viel wissen, haben sich als gefährliche Gegner erwiesen, die mit ihrer monströsen Strahlung den Tod für viele Lebewesen mit sich bringen. Wenn es nicht gelingt, sich mit den merkwürdigen kristallinen Lebewesen zu einigen, werden Millionen oder gar Milliarden von Ekhoniden sterben.
Zu allem Überfluss mischt auch noch Lok-Aurazin mit, der ehemalige Regent der Energie. Er steckt offensichtlich hinter den Manipulationen der Monde, er möchte sich an Perry Rhodan rächen. Sein Ziel ist nicht nur, das Verderben über Ekhas zu bringen, sondern langfristig auch dem Vereinten Imperium der Arkoniden, Akonen und Terraner tödliche Schläge zu versetzen. Zu spüren bekommen das unter anderem der junge Gladiatorsklave Rettkal und die Ultima Liarr, die sich zu einer wichtigen Figur ihrer Heimatwelt entwickelt ...
Das Geschehen auf Ekhas setzt sich auch in Band 19 fort, der von Exposé-Autor Christian Montillon verfasst wurde. Unter dem Titel »Die gläsernen Kinder« zeigt dieser Roman, was es bedeuten kann, wenn mächtige Psi-Kräfte die Bevölkerung eines Planeten – und vor allem seine Führungsspitze – heimsuchen ... Aber dazu verrate ich vielleicht andermal ein bisschen mehr.
Viel ist nicht bekannt über die Ekhoniden, jene Nachkommen arkonidischer Siedler, die in der PERRY RHODAN-Serie schon sehr früh auftauchen, aber nie eine relevante Rolle spielen. Aus nicht bekannten Gründen waren die Ekhoniden für die Autoren der »frühen« Serie nicht interessant genug; auch in der aktuellen Erstauflage tauchen sie höchstens einmal dem Namen nach auf.
Dabei müsste die Welt Ekhas, der dritte Planet der Sonne Naral, rund 4536 Lichtjahre von der Erde entfernt, eigentlich bedeutend genug sein. Immerhin umfasst das Reich der Ekhoniden derzeit rund hundert Sonnensysteme; davon haben sie ein Viertel selbst besiedelt, während sie den Rest wirtschaftlich und politisch kontrollieren. Ekhas ist zur aktuellen Handlungszeit also eine »Mittelmacht«, sieht man davon ab, dass die Terminale Kolonne TRAITOR auch über Ekhas und seine Welten die entsprechenden Direktiven verhängt hat.
Im 22. Jahrhundert nach Christus, in der Zeit, in der PERRY RHODAN-Action spielt, ist Ekhas noch nicht so bedeutend. Zwar ist der Planet selbständig, nachdem man Jahrtausende zum Großen Imperium von Arkon gehörte, doch er spielt keine große Rolle außerhalb eines eng begrenzten Raumes. In einer Entfernung von 4536 Lichtjahren von Sol haben die Ekhoniden zu dieser Zeit eine Sklavenhaltergesellschaft errichtet, die auf Terraner mehr als merkwürdig wirken muss: Ihre Angehörigen geben sich teilweise selbst in die Sklaverei, um damit bestimmte Rollen innerhalb der Gesellschaft wahrzunehmen.
In der laufenden Kristallmond-Staffel von PERRY RHODAN-Action ist dies eines der Handlungselemente. Das zeigte sich bereits in Hans Kneifels Roman «Das Auge des Kosmos«, der als Band 17 von PERRY RHODAN-Action erschien, und das setzt sich in Band 18 fort. Timothy Stahl zeichnet für diesen Roman verantwortlich, der unter dem Titel »Tod über Ekhas« erscheinen wird.
Das Ekhas-System steht vor einer enormen Bedrohung: Die Opulu, jene seltsamen Kristallmonde, über die Perry Rhodan und seine Mitstreiter nach wie vor nicht viel wissen, haben sich als gefährliche Gegner erwiesen, die mit ihrer monströsen Strahlung den Tod für viele Lebewesen mit sich bringen. Wenn es nicht gelingt, sich mit den merkwürdigen kristallinen Lebewesen zu einigen, werden Millionen oder gar Milliarden von Ekhoniden sterben.
Zu allem Überfluss mischt auch noch Lok-Aurazin mit, der ehemalige Regent der Energie. Er steckt offensichtlich hinter den Manipulationen der Monde, er möchte sich an Perry Rhodan rächen. Sein Ziel ist nicht nur, das Verderben über Ekhas zu bringen, sondern langfristig auch dem Vereinten Imperium der Arkoniden, Akonen und Terraner tödliche Schläge zu versetzen. Zu spüren bekommen das unter anderem der junge Gladiatorsklave Rettkal und die Ultima Liarr, die sich zu einer wichtigen Figur ihrer Heimatwelt entwickelt ...
Das Geschehen auf Ekhas setzt sich auch in Band 19 fort, der von Exposé-Autor Christian Montillon verfasst wurde. Unter dem Titel »Die gläsernen Kinder« zeigt dieser Roman, was es bedeuten kann, wenn mächtige Psi-Kräfte die Bevölkerung eines Planeten – und vor allem seine Führungsspitze – heimsuchen ... Aber dazu verrate ich vielleicht andermal ein bisschen mehr.
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