Seit 2004 doktere ich eigentlich bereits an einem Thema herum, das demnächst unter dem Titel PERRY RHODAN NEO an die Öffentlichkeit gehen wird. Schuld daran ist übrigens der Ex-Freiburger und Berliner Hannes Riffel, der als Redakteur, Lektor, Verleger, Buchhändler und Übersetzer im Science-Fiction-Bereich tätig ist und diese Idee schon vor vielen Jahren an mein Ohr herantrug.
»Wie wäre es denn, wenn man PERRY RHODAN noch mal neu starten würde?« Die Idee ist super, er hatte eine andere Absicht, und meine Überlegungen haben sich im Lauf der Jahre gelegentlich auch geändert. Aber das ist dann mal ein Thema für die Rubrik »Der Redakteur erinnert sich«. Oder dann auch »Der Ex-Redakteur erinnert sich« ...
11 August 2011
10 August 2011
1123 ist die Zahl
Es ist modern geworden, über die Zahl der E-Mails zu jammern, die man erhält. Diesem modischen Trend schließe ich mich gerne an ... Ich war nämlich eine Woche im Urlaub. Aufgrund der zwei Wochenenden waren's im Prinzip zehn Tage. Und in dieser Zeit bin ich ausnahmsweise nicht an den Computer gegangen.
Seit heute morgen bin ich wieder im Büro. Sage und schreibe 1123 Mails waren in der Eingangsbox. Ziehen wir den ganzen Facebook-Benachrichtigungskram ab, um den man sich aber auch kümmern muss (32 neue »Freunde«), ziehen wir die Rundmails und Newsletter ab ... bleibt trotzdem genug übrig.
Ich höre jetzt auf mit dem Jammern und kremple die Ärmel hoch. Sofern das bei meinem T-Shirt überhaupt geht ...
Seit heute morgen bin ich wieder im Büro. Sage und schreibe 1123 Mails waren in der Eingangsbox. Ziehen wir den ganzen Facebook-Benachrichtigungskram ab, um den man sich aber auch kümmern muss (32 neue »Freunde«), ziehen wir die Rundmails und Newsletter ab ... bleibt trotzdem genug übrig.
Ich höre jetzt auf mit dem Jammern und kremple die Ärmel hoch. Sofern das bei meinem T-Shirt überhaupt geht ...
31 Juli 2011
Agenten in fremder Umgebung
Heute beendete ich die Lektüre des zweiten Teil eines PERRY RHODAN-Doppelbandes, den Michael Marcus Thurner verfasst hat. Unter anderem geht es um einen Agenten besonderer Art, der auf einen »unserer« Helden trifft und mit diesem sowohl in eine Konfrontation als auch in eine Kooperation eintritt.
Klingt kompliziert, ist aber sehr unterhaltsam zu lesen. Die Freunde kosmischer Verwicklungen dürften auf ihre Kosten kommen und können danach mit Spekulationen beginnen ...
Klingt kompliziert, ist aber sehr unterhaltsam zu lesen. Die Freunde kosmischer Verwicklungen dürften auf ihre Kosten kommen und können danach mit Spekulationen beginnen ...
30 Juli 2011
Manuskripte des Geheimprojektes
Ob ich das heute alles schaffe? Es liegen zwei Manuskripte vor, die zu dem Geheimprojekt gehören, das ab dem 30. September 2011 starten wird - und ich will die heute und morgen noch lesen, idealerweise alles sogar noch heute.
Das ist ein strammes Programm, und ich bin gespannt, was ich schaffe. Aber da ich das alles selbst spannend finde, macht es mich schon sehr neugierig ...
Das ist ein strammes Programm, und ich bin gespannt, was ich schaffe. Aber da ich das alles selbst spannend finde, macht es mich schon sehr neugierig ...
29 Juli 2011
Conbuch-Endspurt
Man glaubt es kaum, wieviel Detail-Arbeit in so einem Conbuch steckt: Heute stecke ich in der Endphase. Es geht vor allem darum, die noch fehlenden Bildunterschriften zu ergänzen und vor allem die letzten Texte hinzuzufügen.
Und dann passiert's: Mir fällt heute (!!!) auf, dass ein Text komplett fehlt. Ein Text, der unbedingt nötig ist. Ein Text, für dessen Fehlen wir zu Recht richtig viel Prügel bekommen hätten. Himmel hilf!, jetzt ist halt Schnellschreiben angesagt ...
Und dann passiert's: Mir fällt heute (!!!) auf, dass ein Text komplett fehlt. Ein Text, der unbedingt nötig ist. Ein Text, für dessen Fehlen wir zu Recht richtig viel Prügel bekommen hätten. Himmel hilf!, jetzt ist halt Schnellschreiben angesagt ...
28 Juli 2011
Den Anfang des Laren-Zyklus gehört
Ein Logbuch der Redaktion
In den letzten Tagen und Wochen - so lange benötigte ich leider dafür! - begleitete mich ein Hörbuch bei den Autofahrten zur Arbeit und zurück: Es war die Silber Edition 74, die den Titel »Konzil der Sieben« trägt. Die als Vorlage dienenden Heftromane hatte ich in den späten 70er Jahren gelesen, die Buchausgabe in den Nullerjahren als Redakteur mitbetreut, und ich war natürlich sehr gespannt darauf, wie die Audio-Version dieses PERRY RHODAN-Klassikers sein würde.
Um es kurz zu machen: Es gefiel mir außerordentlich gut. Bisher war ich Fan der klassischen PERRY RHODAN-Hörbücher, die von Josef Tratnik gelesen werden. In der Edition, die mit der Silber Edition 74 eingeleitet worden ist, liest Tom Jacobs - und der Schauspieler, Sprecher und Sänger bringt die klassischen Stories in gelungener Weise an den heutigen Hörer. Seine Stimme ist klar und deutlich, er macht durch seine unterschiedliche Betonung die Haupt- und Nebenfiguren des Hörbuches kenntlich und sorgt so für akustische Akzente.
Dabei hat er einen hervorragenden »Stoff« vor sich, der einem wandelbaren Sprecher viele Freiheiten gibt: Die Geschichte, die in diesem Silberband - oder eben dieser Silber Edition - erzählt wird, gehört zu den besten und packendsten, die es im Perryversum gibt.
Sie spielt im Jahr 3459 christlicher Zeitrechnung, also einige Jahrhunderte vor Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung, und sie markiert eine der grundsätzlichen »Trennlinien« des Perryversums. Nach den Ereignissen, die im »Konzil der Sieben« geschildert werden, war das Perryversum nicht mehr dasselbe: nicht für die Hauptpersonen der betreffenden Romane, nicht für die Leser.
Die Laren und ihr Verkünder Hotrenor-Taak kommen mit ihrem Raumschiff zur Erde und unterbreiten Perry Rhodan ein verführerisches Angebot: Der Terraner soll Erster Hetran der Milchstraße werden, ein Statthalter des sogenannten Konzils der Sieben. Dieses Konzil, über das man im Verlauf der ersten Romane - und damit des vorliegenden Hörbuches - nicht viel erfährt, herrscht über mehrere Sterneninseln, und die Milchstraße soll in dieses gigantische Imperium eingegliedert werden.
Rhodan und seine Gefährten haben selbstverständlich nicht vor, die neuen Diktatoren über die Galaxis zu werden. Sie beginnen ein riskantes Doppelspiel, das sie nicht nur in der Milchstraße betreiben, sondern auch auf dem mysteriösen Botschaftsplaneten des Konzils. Dabei ist allen Beteiligten klar, dass die Terraner keine Chance gegen die märchenhaft überlegene Technik der Laren und ihrer Verbündeten haben.
Mit »Konzil der Sieben« erhalten die Terraner erstmals Einblick in intergalaktische Verwicklungen von großen Dimensionen, sie betreten gegen ihren Willen die kosmische Bühne. Die Ereignisse, die in diesem Hörbuch geschildert werden, sind gewissermaßen der Anfang für eine Entwicklung, an deren Ende dann Perry Rhodan weitere Informationen über das Universum erhält: Superintelligenzen, Materiequellen und -senken, Kosmokraten, intergalaktische Machtbündnisse und Jahrmillionen zurückdauernde Verhängnisse.
Der sogenannte Laren-Zyklus, der mit »Konzil der Sieben« beginnt, wurde von William Voltz konzipiert. Zwar wirkte Karl-Herbert Scheer immer noch bei der Exposéarbeit mit, die Federführung ging aber an seinen Nachfolger über. der »neue Geist« der Handlung lässt sich buchstäblich spüren: Auch wenn die Handlung ebenfalls actionlastig ist und es nicht an Dramatik fehlen lässt, so entwickeln sich die Geschehnisse doch weniger militärisch.
Der Sprecher schafft es, dies alles so zu vermitteln, dass man als Hörer dem Geschehen mit viel Spannung folgt. Obwohl ich die Geschichten alle kenne, fand ich sie beim wiederholten Mal wieder spannend - Tom Jacobs ist für diese neue Epoche der PERRY RHODAN-Historie hervorragend geeignet. Ich freue mich schon auf die nächste Silber Edition mit ihm!
In den letzten Tagen und Wochen - so lange benötigte ich leider dafür! - begleitete mich ein Hörbuch bei den Autofahrten zur Arbeit und zurück: Es war die Silber Edition 74, die den Titel »Konzil der Sieben« trägt. Die als Vorlage dienenden Heftromane hatte ich in den späten 70er Jahren gelesen, die Buchausgabe in den Nullerjahren als Redakteur mitbetreut, und ich war natürlich sehr gespannt darauf, wie die Audio-Version dieses PERRY RHODAN-Klassikers sein würde.
Um es kurz zu machen: Es gefiel mir außerordentlich gut. Bisher war ich Fan der klassischen PERRY RHODAN-Hörbücher, die von Josef Tratnik gelesen werden. In der Edition, die mit der Silber Edition 74 eingeleitet worden ist, liest Tom Jacobs - und der Schauspieler, Sprecher und Sänger bringt die klassischen Stories in gelungener Weise an den heutigen Hörer. Seine Stimme ist klar und deutlich, er macht durch seine unterschiedliche Betonung die Haupt- und Nebenfiguren des Hörbuches kenntlich und sorgt so für akustische Akzente.
Dabei hat er einen hervorragenden »Stoff« vor sich, der einem wandelbaren Sprecher viele Freiheiten gibt: Die Geschichte, die in diesem Silberband - oder eben dieser Silber Edition - erzählt wird, gehört zu den besten und packendsten, die es im Perryversum gibt.
Sie spielt im Jahr 3459 christlicher Zeitrechnung, also einige Jahrhunderte vor Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung, und sie markiert eine der grundsätzlichen »Trennlinien« des Perryversums. Nach den Ereignissen, die im »Konzil der Sieben« geschildert werden, war das Perryversum nicht mehr dasselbe: nicht für die Hauptpersonen der betreffenden Romane, nicht für die Leser.
Die Laren und ihr Verkünder Hotrenor-Taak kommen mit ihrem Raumschiff zur Erde und unterbreiten Perry Rhodan ein verführerisches Angebot: Der Terraner soll Erster Hetran der Milchstraße werden, ein Statthalter des sogenannten Konzils der Sieben. Dieses Konzil, über das man im Verlauf der ersten Romane - und damit des vorliegenden Hörbuches - nicht viel erfährt, herrscht über mehrere Sterneninseln, und die Milchstraße soll in dieses gigantische Imperium eingegliedert werden.
Rhodan und seine Gefährten haben selbstverständlich nicht vor, die neuen Diktatoren über die Galaxis zu werden. Sie beginnen ein riskantes Doppelspiel, das sie nicht nur in der Milchstraße betreiben, sondern auch auf dem mysteriösen Botschaftsplaneten des Konzils. Dabei ist allen Beteiligten klar, dass die Terraner keine Chance gegen die märchenhaft überlegene Technik der Laren und ihrer Verbündeten haben.
Mit »Konzil der Sieben« erhalten die Terraner erstmals Einblick in intergalaktische Verwicklungen von großen Dimensionen, sie betreten gegen ihren Willen die kosmische Bühne. Die Ereignisse, die in diesem Hörbuch geschildert werden, sind gewissermaßen der Anfang für eine Entwicklung, an deren Ende dann Perry Rhodan weitere Informationen über das Universum erhält: Superintelligenzen, Materiequellen und -senken, Kosmokraten, intergalaktische Machtbündnisse und Jahrmillionen zurückdauernde Verhängnisse.
Der sogenannte Laren-Zyklus, der mit »Konzil der Sieben« beginnt, wurde von William Voltz konzipiert. Zwar wirkte Karl-Herbert Scheer immer noch bei der Exposéarbeit mit, die Federführung ging aber an seinen Nachfolger über. der »neue Geist« der Handlung lässt sich buchstäblich spüren: Auch wenn die Handlung ebenfalls actionlastig ist und es nicht an Dramatik fehlen lässt, so entwickeln sich die Geschehnisse doch weniger militärisch.
Der Sprecher schafft es, dies alles so zu vermitteln, dass man als Hörer dem Geschehen mit viel Spannung folgt. Obwohl ich die Geschichten alle kenne, fand ich sie beim wiederholten Mal wieder spannend - Tom Jacobs ist für diese neue Epoche der PERRY RHODAN-Historie hervorragend geeignet. Ich freue mich schon auf die nächste Silber Edition mit ihm!
27 Juli 2011
Projekt X als Lektüre
Die Autoren sind fleißig: Zwei neue Manuskripte fürs Geheimprojekt X liegen auf meinem Tisch, eines davon komplett fertig, das andere immerhin schon in großen Stücken. Das wird eine sicher interessante Lektüre.
Ich mag vor allem die geschilderten Akteure; einige davon kannte ich ja bereits, andere werden und wurden neu in die Handlung eingeführt. Schön ist zudem, wie sich die Autoren der unterschiedlichen Themengebiete annehmen - wird sicher auch den Lesern bald gefallen.
Ich mag vor allem die geschilderten Akteure; einige davon kannte ich ja bereits, andere werden und wurden neu in die Handlung eingeführt. Schön ist zudem, wie sich die Autoren der unterschiedlichen Themengebiete annehmen - wird sicher auch den Lesern bald gefallen.
26 Juli 2011
Folgen der Expo-Besprechung
Letzte Woche trafen sich Uwe Anton und ich zu einer Exposé-Besprechung, die ich als sehr fruchbar empfand. Und wie es so ist: Ich bekam es bis heute nicht auf die Reihe, dazu die Dinge zusammenzufassen, die ich mir notiert habe.
Immerhin hält der Kollege seine Versprechungen ein: Heute kam ein Arbeitspapier mit Ideen und Vorschlägen bei mir an. Das werde ich in den nächsten Tagen genauer lesen und auch kommentieren; ich bin schon sehr gespannt. Das Neuroversum muss ja im wahrsten Sinne des Wortes mit Leben gefüllt werden ...
Immerhin hält der Kollege seine Versprechungen ein: Heute kam ein Arbeitspapier mit Ideen und Vorschlägen bei mir an. Das werde ich in den nächsten Tagen genauer lesen und auch kommentieren; ich bin schon sehr gespannt. Das Neuroversum muss ja im wahrsten Sinne des Wortes mit Leben gefüllt werden ...
25 Juli 2011
In der blauen Phase
Heute kamen drei aktuelle Titelbilder von Dirk Schulz zur Vorab-Ansicht. Erstaunlicherweise sind drei von den vieren erstaunlich »blaulastig«, wie es der Künstler nennt. Theoretisch könnte man das noch ändern.
Muss man aber nicht - da sind sich alle in der Redaktion einig. Die Covers sind sehr gelungen, sowohl das Cover, das einen Alien zeigt, als auch die Titelbilder, die eher technische Themen ins Zentrum rücken.
Muss man aber nicht - da sind sich alle in der Redaktion einig. Die Covers sind sehr gelungen, sowohl das Cover, das einen Alien zeigt, als auch die Titelbilder, die eher technische Themen ins Zentrum rücken.
24 Juli 2011
ATLAN-Konzept als Lektüre
Die ATLAN-Buchreihe in Form der sogenannten Blaubände schreitet unaufhörlich voran. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eines der schicken Hardcover in den Händen halt – damit werden die klassischen Romane noch einmal gewürdigt.
Rainer Castor, der die Buchreihe betreut, verfasste ein Konzept, in dem er darlegt, wie die Reihe weiterlaufen soll. Wie lassen sich beispielsweise die Geschichten um Lebo Axton sinnvoll integrieren? Und das wiederum ist ein Teil meiner Sonntagslektüre ...
Rainer Castor, der die Buchreihe betreut, verfasste ein Konzept, in dem er darlegt, wie die Reihe weiterlaufen soll. Wie lassen sich beispielsweise die Geschichten um Lebo Axton sinnvoll integrieren? Und das wiederum ist ein Teil meiner Sonntagslektüre ...
23 Juli 2011
Termindruckroman
Jede Woche erscheint ein PERRY RHODAN-Roman. Seit dem September 1961 wurde diese eiserne Regel nicht durchbrochen. Gelegentlich war's knapp, weil der eine oder andere Kollege nicht pünktlich lieferte - dann musste halt mal ein anderer Autor oder eben der Redakteur das Manuskript übers Wochenende fertig schreiben.
Dieses Wochenende ist wieder so ein Fingernagelkau-Wochenende. Am Dienstag muss das Manuskript in die Setzerei, und es liegt noch nicht vollständig vor; immerhin habe ich zwei Drittel, von denen ich den größten Teil schon gelesen und für gut befunden habe. Es wird schon klappen, das ist sicher ...
Dieses Wochenende ist wieder so ein Fingernagelkau-Wochenende. Am Dienstag muss das Manuskript in die Setzerei, und es liegt noch nicht vollständig vor; immerhin habe ich zwei Drittel, von denen ich den größten Teil schon gelesen und für gut befunden habe. Es wird schon klappen, das ist sicher ...
22 Juli 2011
Presserummel
In diesen Tagen komme ich gar nicht mehr zur Ruhe. Ein Grund dafür ist der Presserummel; derzeit steigen viele Zeitungen, Radiostationen und Fernsehsender auf das Thema PERRY RHODAN ein. Finde ich ja gut.
So schreibt heute die Deutsche Welle auf ihrer Seite: »Eigentlich sollte es in den 60er Jahren nur ein paar Dutzend Ausgaben der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan geben, aber der Erfolg hatte andere Pläne mit dem Weltraum-Helden« ...
Vom Südwestrundfunk, dem Spiegel-Online, dem Bayerischen Rundfunk und anderen Medien ganz zu schweigen. Ich führe morgen sogar am Samstag nachmittag ein Pressegespräch.
So schreibt heute die Deutsche Welle auf ihrer Seite: »Eigentlich sollte es in den 60er Jahren nur ein paar Dutzend Ausgaben der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan geben, aber der Erfolg hatte andere Pläne mit dem Weltraum-Helden« ...
Vom Südwestrundfunk, dem Spiegel-Online, dem Bayerischen Rundfunk und anderen Medien ganz zu schweigen. Ich führe morgen sogar am Samstag nachmittag ein Pressegespräch.
21 Juli 2011
Der neue PERRY RHODAN-Comic startet
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Nach ziemlich genau zwei Jahren, in denen wir allerlei Rückschläge erlitten, war es kurz vor dem 5. September 2002 endlich soweit: Der erste PERRY RHODAN-Comic der neueren Zeit sollte erscheinen! Wir hatten die Verlags- und die Geschäftsleitung von unserem Konzept überzeugt, und das, obwohl wir zwischendurch selbst nicht mehr daran geglaubt hatten.
Sogar unsere Verlagsleiterin im Zeitschriftenbereich ließ sich öffentlich zu begeistert klingenden Aussagen hinreißen: »PERRY RHODAN, der Comic, ist natürlich eine Verbeugung vor unserer Stammleserschaft, die immer wieder eine Visualisierung ihres Helden eingefordert hat. Uns geht es insbesondere darum, die junge Lesergruppe anzusprechen. Teenager werden mit PERRY RHODAN, dem Comic, einen schnellen, spannenden Einstieg in das ›Perryversum‹ finden.«
Das war tatsächlich unser Hauptaugenmerk: Wir wollten vom aktuellen Boom der amerikanischen Comic-Hefte profitieren, die zu dieser Zeit auf den Markt kamen. Relativ neue Verlage wie Infinity mit seinen Reihen »Spawn« und »Darkness« oder auch viele neue Übersetzungen amerikanischer Comic-Titel aus den DC- und Marvel-Universen brachten junge Leute zur Comic-Lektüre.
Mein Ziel, einen PERRY RHODAN-Comic zu publizieren, der die Massen ansprach und nicht nur einen hochspezialisierten Fan-Kreis, schien endlich zum Greifen nahe zu sein. Allerdings wussten diejenigen, die sich intensiv mit der Arbeit beschäftigt hatten, dass die Sachlage nicht so einfach war.
Verantwortlicher Redakteur war Frank Borsch, und er hatte in Monaten intensiver Arbeit ein möglichst gutes Produkt in den Handel bringen wollen. Ahnung hatte er in hohem Maße: Zu dieser Zeit übersetzte er selbst Comics und war unter anderem für die deutschsprachige Ausgabe des Erfolgstitels »Daredevil« verantwortlich.
»Es ist uns gelungen, die besten Könner ihres Fachs zu verpflichten«, so berichtete er in einem Interview. »Die Story stammt von Uwe Anton, einem der ganz Großen der deutschen Science-Fiction-Szene und darüber hinaus einer der beliebtesten PERRY RHODAN-Autoren; das Lettering übernimmt Dirk Schulz, der sich mit seiner Comic-Serie ›Indigo‹ einen Namen machte.«
Bewusst hatten wir auf einen amerikanischen Künstler gesetzt. um international durchstarten zu können. »Wir konnten den Kalifornier Karl Altstaetter als Zeichner für uns gewinnen«, äußerte sich Frank Borsch im eben erwähnten Interview.
Altstaetter, Gründer und Leiter des amerikanischen Studios Hyperwerks, galt zu der Zeit tatsächlich als der kommende Comic-Künstler in den Vereinigten Staaten. Mit »Deity«, einer aufregenden Mischung aus »Mythos, Hip-Hop und Anime« (so nannte es Karl Altstaetter) konnte er einen der Überraschungserfolge zu Beginn der Nuller-Jahre landen. Im persönlichen Gespräch hatten wir zudem gleich eine gemeinsame Basis gefunden, und ich fand den Mann sehr sympathisch.
Auch unsere Verlagsleiterin stimmte dem zu; zumindest ließ sie sich von mir in einem Pressetext die folgenden Aussagen in den Mund legen: »Meines Wissens ist das die erste deutsch-amerikanische Zusammenarbeit auf dem Comic-Sektor überhaupt. Und wir glauben, mit Uwe Anton und Karl Altstaetter ein kreatives Dream Team gefunden zu haben. Der Autor sorgt mit seiner Story dafür, dass der Comic ein echter PERRY RHODAN ist, während der Zeichner mit seiner Perspektive von ›außen‹ einen frischen, state-of-the-art-Look beisteuert.«
Auch Altstaetter selbst äußerte sich mehrfach positiv zum laufenden Projekt: »PERRY RHODAN hat mich auf den ersten Blick fasziniert!«, erinnerte er sich in einem Interview an die Frankfurter Buchmesse, auf der wir über das Projekt sprachen. »Ich spreche kein Deutsch, aber die Bilder, die Klaus mir vorlegte - ich habe später erfahren, dass sie von Johnny Bruck stammen - zogen mich sofort in ihren Bann. Ich spürte sofort, dass ist ein große Sache. Und da wollte ich unbedingt dabei sein!«
In den Tagen vor dem offiziellen Erscheinungstermin rotierte noch die Maschinerie in Sachen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Wir schalteten Anzeigen in den unterschiedlichsten Comic-Heften, und wir gingen mit einer mutigen Druckauflage von 75.000 Exemplaren an die Verkaufsstellen. Es sollte klappen, es musste klappen, und ich war unterm Strich sehr optimistisch.
Dabei war mir selbst klar, dass die Qualität des Comics sehr durchwachsen war. Frank Borsch hatte mehrfach gefordert, den Erscheinungstermin zu verschieben. »Wir müssen bessere Seiten haben«, hatte er argumentiert. Aber zu diesem Zeitpunkt mussten wir den Termin halten, der mit dem Vertrieb vereinbart worden war - und ich bezweifelte, dass Karl Altstaetter seine Idealform finden würde. Es hatte sich als schwierig erwiesen, ihn auf die PERRY RHODAN-Linie einzuschwören, und wir hatten viel Zeit damit verloren, nicht optimale Bilder neu zeichnen und noch einmal neu zeichnen zu lassen.
Lange Diskussionen waren zu Beginn des Septembers 2002 aber unnötig: Wir hatten einen Termin, und wir mussten in den Handel. Alle zwei Monate sollte ein Heft erscheinen, sicherheitshalber hatten wir nur vier angekündigt. Für die 36 Seiten wollten wir einen Preis von drei Euro; das war teurer als andere Hefte, aber dafür boten wir exklusives Material und keine Übersetzung von bereits veröffentlichten Seiten.
Ich war gespannt auf die Resonanz, und ich drückte uns allen die Daumen. Und wie ein »echter« PERRY RHODAN-Fan war ich selbst sehr gespannt auf das zu erwartende Ergebnis ...
Nach ziemlich genau zwei Jahren, in denen wir allerlei Rückschläge erlitten, war es kurz vor dem 5. September 2002 endlich soweit: Der erste PERRY RHODAN-Comic der neueren Zeit sollte erscheinen! Wir hatten die Verlags- und die Geschäftsleitung von unserem Konzept überzeugt, und das, obwohl wir zwischendurch selbst nicht mehr daran geglaubt hatten.
Sogar unsere Verlagsleiterin im Zeitschriftenbereich ließ sich öffentlich zu begeistert klingenden Aussagen hinreißen: »PERRY RHODAN, der Comic, ist natürlich eine Verbeugung vor unserer Stammleserschaft, die immer wieder eine Visualisierung ihres Helden eingefordert hat. Uns geht es insbesondere darum, die junge Lesergruppe anzusprechen. Teenager werden mit PERRY RHODAN, dem Comic, einen schnellen, spannenden Einstieg in das ›Perryversum‹ finden.«
Das war tatsächlich unser Hauptaugenmerk: Wir wollten vom aktuellen Boom der amerikanischen Comic-Hefte profitieren, die zu dieser Zeit auf den Markt kamen. Relativ neue Verlage wie Infinity mit seinen Reihen »Spawn« und »Darkness« oder auch viele neue Übersetzungen amerikanischer Comic-Titel aus den DC- und Marvel-Universen brachten junge Leute zur Comic-Lektüre.
Mein Ziel, einen PERRY RHODAN-Comic zu publizieren, der die Massen ansprach und nicht nur einen hochspezialisierten Fan-Kreis, schien endlich zum Greifen nahe zu sein. Allerdings wussten diejenigen, die sich intensiv mit der Arbeit beschäftigt hatten, dass die Sachlage nicht so einfach war.
Verantwortlicher Redakteur war Frank Borsch, und er hatte in Monaten intensiver Arbeit ein möglichst gutes Produkt in den Handel bringen wollen. Ahnung hatte er in hohem Maße: Zu dieser Zeit übersetzte er selbst Comics und war unter anderem für die deutschsprachige Ausgabe des Erfolgstitels »Daredevil« verantwortlich.
»Es ist uns gelungen, die besten Könner ihres Fachs zu verpflichten«, so berichtete er in einem Interview. »Die Story stammt von Uwe Anton, einem der ganz Großen der deutschen Science-Fiction-Szene und darüber hinaus einer der beliebtesten PERRY RHODAN-Autoren; das Lettering übernimmt Dirk Schulz, der sich mit seiner Comic-Serie ›Indigo‹ einen Namen machte.«
Bewusst hatten wir auf einen amerikanischen Künstler gesetzt. um international durchstarten zu können. »Wir konnten den Kalifornier Karl Altstaetter als Zeichner für uns gewinnen«, äußerte sich Frank Borsch im eben erwähnten Interview.
Altstaetter, Gründer und Leiter des amerikanischen Studios Hyperwerks, galt zu der Zeit tatsächlich als der kommende Comic-Künstler in den Vereinigten Staaten. Mit »Deity«, einer aufregenden Mischung aus »Mythos, Hip-Hop und Anime« (so nannte es Karl Altstaetter) konnte er einen der Überraschungserfolge zu Beginn der Nuller-Jahre landen. Im persönlichen Gespräch hatten wir zudem gleich eine gemeinsame Basis gefunden, und ich fand den Mann sehr sympathisch.
Auch unsere Verlagsleiterin stimmte dem zu; zumindest ließ sie sich von mir in einem Pressetext die folgenden Aussagen in den Mund legen: »Meines Wissens ist das die erste deutsch-amerikanische Zusammenarbeit auf dem Comic-Sektor überhaupt. Und wir glauben, mit Uwe Anton und Karl Altstaetter ein kreatives Dream Team gefunden zu haben. Der Autor sorgt mit seiner Story dafür, dass der Comic ein echter PERRY RHODAN ist, während der Zeichner mit seiner Perspektive von ›außen‹ einen frischen, state-of-the-art-Look beisteuert.«
Auch Altstaetter selbst äußerte sich mehrfach positiv zum laufenden Projekt: »PERRY RHODAN hat mich auf den ersten Blick fasziniert!«, erinnerte er sich in einem Interview an die Frankfurter Buchmesse, auf der wir über das Projekt sprachen. »Ich spreche kein Deutsch, aber die Bilder, die Klaus mir vorlegte - ich habe später erfahren, dass sie von Johnny Bruck stammen - zogen mich sofort in ihren Bann. Ich spürte sofort, dass ist ein große Sache. Und da wollte ich unbedingt dabei sein!«
In den Tagen vor dem offiziellen Erscheinungstermin rotierte noch die Maschinerie in Sachen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Wir schalteten Anzeigen in den unterschiedlichsten Comic-Heften, und wir gingen mit einer mutigen Druckauflage von 75.000 Exemplaren an die Verkaufsstellen. Es sollte klappen, es musste klappen, und ich war unterm Strich sehr optimistisch.
Dabei war mir selbst klar, dass die Qualität des Comics sehr durchwachsen war. Frank Borsch hatte mehrfach gefordert, den Erscheinungstermin zu verschieben. »Wir müssen bessere Seiten haben«, hatte er argumentiert. Aber zu diesem Zeitpunkt mussten wir den Termin halten, der mit dem Vertrieb vereinbart worden war - und ich bezweifelte, dass Karl Altstaetter seine Idealform finden würde. Es hatte sich als schwierig erwiesen, ihn auf die PERRY RHODAN-Linie einzuschwören, und wir hatten viel Zeit damit verloren, nicht optimale Bilder neu zeichnen und noch einmal neu zeichnen zu lassen.
Lange Diskussionen waren zu Beginn des Septembers 2002 aber unnötig: Wir hatten einen Termin, und wir mussten in den Handel. Alle zwei Monate sollte ein Heft erscheinen, sicherheitshalber hatten wir nur vier angekündigt. Für die 36 Seiten wollten wir einen Preis von drei Euro; das war teurer als andere Hefte, aber dafür boten wir exklusives Material und keine Übersetzung von bereits veröffentlichten Seiten.
Ich war gespannt auf die Resonanz, und ich drückte uns allen die Daumen. Und wie ein »echter« PERRY RHODAN-Fan war ich selbst sehr gespannt auf das zu erwartende Ergebnis ...
20 Juli 2011
Expo-Besprechung im Nasskalten
Eigentlich war es ein guter Plan: Uwe Anton fährt mit der Bahn nach Karlsruhe, wir setzen uns bei schönstem Sommerwetter in einen Biergarten und besprechen dort die nächsten PERRY RHODAN-Exposés. Wie es aussieht, macht das Wetter zumindest durch Teile des Planes einen dicken Strich.
Die Exposé-Besprechung machen wir trotzdem. Wir schauen uns an, wie die bisherigen Romane »funktionierten«, und erarbeiten dann gemeinsam die weiteren Exposés. Gelegentlich sollten wir ja schließlich auch daran denken, dass es außer dem WeltCon noch andere Themen bei PERRY RHODAN gibt ...
Die Exposé-Besprechung machen wir trotzdem. Wir schauen uns an, wie die bisherigen Romane »funktionierten«, und erarbeiten dann gemeinsam die weiteren Exposés. Gelegentlich sollten wir ja schließlich auch daran denken, dass es außer dem WeltCon noch andere Themen bei PERRY RHODAN gibt ...
19 Juli 2011
Vom Sternenbastard bekehrt worden
So was finde ich ja stark: Da hat jemand die totalen Vorurteile gegenüber der PERRY RHODAN-Serie und hört sich ein Hörspiel der »Sternenozean«-Reihe an. Und das findet er toll.
Seine Meinung vorher zu PERRY RHODAN: »ich habe sie gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Groschenheftchen für Compternerds und SF Freaks«. Und jetzt: »Die Serie ist toll und ich werde nun brav alle Teile hören und mit euch über Perry Rhodan und seine Welt disputieren. Aber erwartet bitte nicht, dass ich auch noch die Bücher und Hefte lese.«
Seine Meinung vorher zu PERRY RHODAN: »ich habe sie gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Groschenheftchen für Compternerds und SF Freaks«. Und jetzt: »Die Serie ist toll und ich werde nun brav alle Teile hören und mit euch über Perry Rhodan und seine Welt disputieren. Aber erwartet bitte nicht, dass ich auch noch die Bücher und Hefte lese.«
18 Juli 2011
Cyberpunk-Perry in dieser Woche
Mit »Terra in Trance« kommt diese Woche bereits das dreizehnte PERRY RHODAN-Taschenheft in den Handel; am Freitag, 22. Juli, liegt es offiziell im Laden, um es genauer zusagen. Der Roman wurde von Robert Feldhoff verfasst, und ich fand ihn schon damals stark.
Es geht um die sogenannte Simusense und dergleichen; es handelt sich also um ein Thema, das im weitesten Sinne etwas mit Cyberpunk zu tun hat. 1993 kam der Roman erstmals raus, und ich habe seit heute die neue Version auf meinem Schreibtisch ...
Es geht um die sogenannte Simusense und dergleichen; es handelt sich also um ein Thema, das im weitesten Sinne etwas mit Cyberpunk zu tun hat. 1993 kam der Roman erstmals raus, und ich habe seit heute die neue Version auf meinem Schreibtisch ...
17 Juli 2011
Noch ein wenig Konzeptarbeit
Der PERRY RHODAN-WeltCon wird Freitag abend, 30. September 2011, um 18 Uhr eröffnet. Neben einigen Programmpunkten, die wir teilweise schon bekannt gegeben haben, wird es auch eine längere Programmstrecke geben, die – so glaube ich – auch Leute interessieren wird, die mit PERRY RHODAN sonst nicht so viel anfangen können.
Das muss ich aber noch ein wenig konkretisieren. Aus diesem Grund tippe ich heute an einem Konzept, das für diesen Abend gedacht ist. Wer es umsetzen wird, weiß ich schon; aber ein bisschen Hirnschmalz im voraus muss ich mir schon geben.
Das muss ich aber noch ein wenig konkretisieren. Aus diesem Grund tippe ich heute an einem Konzept, das für diesen Abend gedacht ist. Wer es umsetzen wird, weiß ich schon; aber ein bisschen Hirnschmalz im voraus muss ich mir schon geben.
16 Juli 2011
Endspurt ist angesagt
Soll das Buch zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 auch wirklich pünktlich erscheinen (also zum Con, ähm), müssen wir demnächst alle Texte und Bilder abgeliefert haben. Das heißt konkret: Für mich ist der Endspurt beim Erstellen der Texte angesagt.
Letzte Details müssen mit den freien Mitarbeitern besprochen werden, letzte Hand muss ich an eigene Texte legen. Bisher bin ich aber der Ansicht, dass wir ein schönes Conbuch haben werden – genauer gesagt, werden es ja zwei Conbücher, aber dazu bei Gelegenheit mehr ...
Letzte Details müssen mit den freien Mitarbeitern besprochen werden, letzte Hand muss ich an eigene Texte legen. Bisher bin ich aber der Ansicht, dass wir ein schönes Conbuch haben werden – genauer gesagt, werden es ja zwei Conbücher, aber dazu bei Gelegenheit mehr ...
15 Juli 2011
Halbjahrestagung vor dem WeltCon
Ein Logbuch der Redaktion
Das Jahr 2011 hat es in sich: PERRY RHODAN feiert seinen fünfzigsten Geburtstag, es gibt einen WeltCon vom 30. September bis 2. Oktober, und mit Band 2600 erschien bereits ein Jubiläumsband, der einen neuen Handlungsabschnitt der Serie eröffnete. Dazu kommen die zahlreichen zusätzlichen Entwicklungen bei den E-Books, die bis Ende 2011 die Wahrnehmung der PERRY RHODAN-Serie in der Öffentlichkeit verändern werden.
Ich gestehe: Da gerate ich manchmal ganz schön ins Schwimmen. Meinen Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion geht es gelegentlich ebenfalls so.
Aus diesem Grund trafen wir uns zu einer Team-Halbjahrestagung, die am Mittwoch, 6. Juli 2011, stattfand. Bewusst ließen wir für einen Tag die Büroräume hinter uns und gingen in das Hotel nebenan. Dort mieteten wir uns einen Tagungsraum, setzten uns an einen Tisch und gingen die zahlreichen Themen nacheinander an.
Der PERRY RHODAN-WeltCon war zwar ausdrücklich nicht als Schwerpunkt genannt worden, spielte aber immer wieder eine Rolle. Schließlich hängen die meisten Themen zusammen: Man kann nicht über die aktuelle Erstauflage sprechen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie man die jeweiligen Romane auf dem Science-Fiction-Ereignis des Jahres präsentiert.
Wir diskutierten über interne Personalien und Arbeitsbereiche; dabei wurden teilweise Arbeitsgebiete neu festgelegt. Und wir definierten, welche Art von Extra in welchem PERRY RHODAN-Roman der nächsten Wochen veröffentlicht wird: Leseproben und Sonderbeilagen, spezielle Anzeigen und Ankündigungen, Hinweise auf den WeltCon und auf den Gastroman - und so weiter. Mein Notizzettel füllte sich von Viertelstunde zu Viertelstunde mehr ...
Einen wesentlichen Teil nahm unser Geheimprojekt ein, das zum WeltCon starten soll. Zumindest ist es so geplant, und bisher spricht nichts dagegen, dass wir das genau so umsetzen. Wann gehen welche Informationen an die Öffentlichkeit, wann starten wir mit der Werbung, und wie präsentieren wir das ganze Thema auf dem WeltCon?
Fast zu einem Nebenthema wurde in diesem Zusammenhang das Buchgeschäft. Dabei steht im nächsten Jahr ein Jubiläum der besonderen Art an: »Der Terraner«, der legendäre PERRY RHODAN-Heftroman 1000, wird in einem PERRY RHODAN-Buch verarbeitet. Das muss selbstverständlich entsprechend vorbereitet und »zelebriert« werden; die Detailarbeit hierzu schoben wir aber - wie so einiges - auf die Zeit nach dem WeltCon.
Unsere Lizenzpartner, mögliche neue Computerspiele, die E-Books und die Frankfurter Buchmesse: Systematisch arbeiteten wir uns durch die unterschiedlichsten Themengebiete und hakten so viele Punkte wie möglich ab.
Ich fand die Tagung sehr wichtig und auch sehr belebend, wenngleich sie lange ging: Wir saßen von neun Uhr morgens bis 18 Uhr zusammen, unterbrochen nur durch kleine Pausen, in denen wir zumeist doch über die Arbeit sprachen.
Aber in der gelösten Atmosphäre außerhalb der Büros und weg von den Telefonen und Computern lassen sich die vielen offenen Fragen einfach besser ansprechen - mit neuem Elan geht es jetzt ins zweite Halbjahr 2011.
Das Jahr 2011 hat es in sich: PERRY RHODAN feiert seinen fünfzigsten Geburtstag, es gibt einen WeltCon vom 30. September bis 2. Oktober, und mit Band 2600 erschien bereits ein Jubiläumsband, der einen neuen Handlungsabschnitt der Serie eröffnete. Dazu kommen die zahlreichen zusätzlichen Entwicklungen bei den E-Books, die bis Ende 2011 die Wahrnehmung der PERRY RHODAN-Serie in der Öffentlichkeit verändern werden.
Ich gestehe: Da gerate ich manchmal ganz schön ins Schwimmen. Meinen Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion geht es gelegentlich ebenfalls so.
Aus diesem Grund trafen wir uns zu einer Team-Halbjahrestagung, die am Mittwoch, 6. Juli 2011, stattfand. Bewusst ließen wir für einen Tag die Büroräume hinter uns und gingen in das Hotel nebenan. Dort mieteten wir uns einen Tagungsraum, setzten uns an einen Tisch und gingen die zahlreichen Themen nacheinander an.
Der PERRY RHODAN-WeltCon war zwar ausdrücklich nicht als Schwerpunkt genannt worden, spielte aber immer wieder eine Rolle. Schließlich hängen die meisten Themen zusammen: Man kann nicht über die aktuelle Erstauflage sprechen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie man die jeweiligen Romane auf dem Science-Fiction-Ereignis des Jahres präsentiert.
Wir diskutierten über interne Personalien und Arbeitsbereiche; dabei wurden teilweise Arbeitsgebiete neu festgelegt. Und wir definierten, welche Art von Extra in welchem PERRY RHODAN-Roman der nächsten Wochen veröffentlicht wird: Leseproben und Sonderbeilagen, spezielle Anzeigen und Ankündigungen, Hinweise auf den WeltCon und auf den Gastroman - und so weiter. Mein Notizzettel füllte sich von Viertelstunde zu Viertelstunde mehr ...
Einen wesentlichen Teil nahm unser Geheimprojekt ein, das zum WeltCon starten soll. Zumindest ist es so geplant, und bisher spricht nichts dagegen, dass wir das genau so umsetzen. Wann gehen welche Informationen an die Öffentlichkeit, wann starten wir mit der Werbung, und wie präsentieren wir das ganze Thema auf dem WeltCon?
Fast zu einem Nebenthema wurde in diesem Zusammenhang das Buchgeschäft. Dabei steht im nächsten Jahr ein Jubiläum der besonderen Art an: »Der Terraner«, der legendäre PERRY RHODAN-Heftroman 1000, wird in einem PERRY RHODAN-Buch verarbeitet. Das muss selbstverständlich entsprechend vorbereitet und »zelebriert« werden; die Detailarbeit hierzu schoben wir aber - wie so einiges - auf die Zeit nach dem WeltCon.
Unsere Lizenzpartner, mögliche neue Computerspiele, die E-Books und die Frankfurter Buchmesse: Systematisch arbeiteten wir uns durch die unterschiedlichsten Themengebiete und hakten so viele Punkte wie möglich ab.
Ich fand die Tagung sehr wichtig und auch sehr belebend, wenngleich sie lange ging: Wir saßen von neun Uhr morgens bis 18 Uhr zusammen, unterbrochen nur durch kleine Pausen, in denen wir zumeist doch über die Arbeit sprachen.
Aber in der gelösten Atmosphäre außerhalb der Büros und weg von den Telefonen und Computern lassen sich die vielen offenen Fragen einfach besser ansprechen - mit neuem Elan geht es jetzt ins zweite Halbjahr 2011.
14 Juli 2011
Ein Abend in der Kneipe und ein Monolith
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Es war der Dienstag, 12. Februar 2008. Mit meiner Lebensgefährtin ging ich zu sehr vorgerückter Stunde in unser Stammlokal in Karlsruhe. Eigentlich wollten wir nur mit Freunden reden, weshalb wir uns an die Theke setzten. Allerdings musste meine Lebensgefährtin nach einiger Zeit mit einer guten Freundin über ein kompliziertes, sehr privates Thema sprechen, und ich blieb allein an meinem Platz zurück.
Eine unbefriedigende Situation für mich: Zwar kannte ich den Barmann seit Jahren, aber er war an diesem Abend sehr gut beschäftigt und hatte wenig Zeit für einen gemütlichen Plausch. Sonst hielt sich niemand an der Theke auf, den ich kannte. Also ließ ich meine Gedanken schweifen und kam immer wieder zu zwei Themenkomplexen zurück, die mich in der Vorwoche beschäftigt hatten.
Mit Sabine Kropp, der ATLAN-Redakteurin, hatte ich mehrfach darüber gesprochen, welche Möglichkeiten es gab, die ATLAN-Taschenbücher weiterzuführen. Welchen Zyklus könnte man als nächsten starten, welche Autoren könnten wir zur Mitarbeit auffordern, und welche Art von Trilogie sollten wir veröffentlichen? Zu diesem Zeitpunkt waren die ATLAN-Taschenbücher bei Fantasy Productions bereits angelaufen und hatten durchaus gute Kritiken erhalten.
Der andere Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf ging, hatte mit meinem uralten PERRY RHODAN-Taschenbuch zu tun. Das hatte ich 1992 beim Verlag eingereicht, zu einem Zeitpunkt, als ich noch nicht damit rechnen konnte, selbst einmal PERRY RHODAN-Redakteur zu sein, und der damalige Chefredakteur hatte es »eigentlich ganz gut« gefunden.
Ich hatte das Thanaton-Thema eigentlich längst vergessen, bis ich die Datei wiedergefunden, umformatiert und ausgedruckt hatte. Bei aktueller Lektüre klang das alles ganz interessant, ich hatte mich beim Betrachten meines uralten, halb vergessenen Manuskriptes nicht geärgert. Mit Interesse hatte ich mir noch einmal die weitergehenden Ideenpapiere angeschaut - die waren gar nicht schlecht. Es wäre schade, wenn sie so völlig umsonst gewesen wären.
Während ich so sinnierte, brauste der Lärm eines Restaurants buchstäblich an mir vorbei. Ich war unter Menschen, aber doch allein, die Gedanken in meinem Kopf drehten sich schneller, und dann fasste ich einen Entschluss. Vom Barmann erbat ich mir einen Notizblock sowie einen Kugelschreiber, und ich begann damit, einzelne Ideen auf einzelne Blätter zu kritzeln.
Wie wäre es denn, so überlegte ich, wenn wir keine ATLAN-Trilogie machen würden, sondern gleich sechs Bände? Das wäre mit einer Heyne-Staffel vergleichbar, mit denen wir mit PERRY RHODAN bereits Erfahrungen gesammelt hatten; sechs Bände würden ein Jahr quasi strukturieren.
Und wie wäre es, wenn Atlan auf die Spur eines uralten Geheimnisses käme, das mit dem Monolithen von Thanaton zusammenhinge? Daraus müsste man doch eine Story machen können, die viele Leser interessieren sollte ... Vor allem könnte ich damit ganz unterschiedliche Autoren mit sehr variablen Vorlieben und Stärken mitarbeiten lassen.
Eifrig kritzelte ich mehrere Seiten des Blocks voll und legte eine Tabelle an. In dieser vermerkte ich in groben Notizen, welche Schwerpunkte welcher Band haben sollte und welcher Autor für welches Thema in Frage kommen würde. Ich wollte einen ATLAN-Zyklus konzipieren, der den Lesern einen größeren Zusammenhang bieten, der das bisherige Universum abrunden und der dennoch für viele farbenprächtige Abenteuer weiten Raum bieten sollte.
In meinen Gedankengängen beschäftigte ich mich zudem damit, welche Themen mich in früheren Lesezeiten selbst gereizt hatten. Die ATLAN-Taschenbücher hatten Sabine Kropp und ich bewusst in jenem »Handlungsloch« angesiedelt, das zwischen den PERRY RHODAN-Romanen 399 und 400 liegt: Viele Fans nennen diesen Zeitraum den »Tausend-Jahres-Sprung«, weil mehr als 900 Handlungsjahre in einigen Nebensätzen abgehandelt wurden.
In der Handlung des Bandes 400 tauchten prompt mehrere »neue« menschliche Sternenreiche auf, von denen die Zentralgalaktische Union, der Carsualsche Bund und das Imperium Dabrifa die bekanntesten waren. Viele andere Reiche wurden aber nur dem Namen nach erwähnt, und das hatte ich als Leser selbst immer unbefriedigend gefunden. Was war denn beispielsweise mit der sogenannten Tarey-Bruderschaft, über die man so gut wie nie etwas erfahren hatte? In meinen Notizen vermerkte ich, dass diese handlungstragend sein sollte.
Ich notierte mir mögliche Autoren für den angedachten Sechs-Bände-Zyklus: Selbstverständlich gehörte Hans Kneifel dazu, sicher der profilierteste ATLAN-Autor überhaupt, ebenso wollte ich aber neue Talente wie Verena Themsen präsentieren oder schauen, inwiefern wir beispielsweise mit Volker Krämer zusammenarbeiten könnten.
Weitere Namen auf der Liste waren Götz Roderer, der unbedingt einen technisch-wissenschaftlichen Roman verfassen sollte, oder Konrad Schaef, der sich in dieser klassischen PERRY RHODAN-Zeit hervorragend auskannte. In meiner Tabelle notierte ich mir darüber hinaus Eigenschaften zu den sechs Planeten, auf denen die Handlung spielen sollte, und skizzierte in wenigen Worten den Hintergrund zu einer möglichen Handlung.
Ich wollte mehrere Jahre in der Vergangenheit anfangen, eine uralte PERRY RHODAN-Geschichte quasi im ATLAN-Universum noch einmal neu aufleben lassen - und das ganze nahm in meinem Kopf langsam immer stärker Formen an, mit denen ich zuvor nicht gerechnet hatte. Fieberhaft schrieb ich ein Blatt nach dem anderen voll.
Der Barkeeper, der längst nicht mehr viel zu tun hatte, versuchte vergeblich, mich in ein Gespräch zu verwickeln. Die Köche, die mittlerweile Feierabend hatten und sich zu einem Feierabendbier an die Theke begaben, ignorierten mich nach einiger Zeit. Und als meine Lebensgefährtin später an die Theke kam, stellte sie fest, dass ich mich keine Sekunde lang gelangweilt hatte.
Auf meinen Notizzetteln, die ich sorgsam faltete und in den Geldbeutel steckte, hatte ich einen sechs Bände umfassenden ATLAN-Zyklus konzipiert. Zuletzt schrieb ich in großen Lettern das Wort »MONOLITH« auf ein separates Blatt und steckte das zu den anderen Unterlagen. Ich war mit meinem Abend an der Theke sehr zufrieden ...
Es war der Dienstag, 12. Februar 2008. Mit meiner Lebensgefährtin ging ich zu sehr vorgerückter Stunde in unser Stammlokal in Karlsruhe. Eigentlich wollten wir nur mit Freunden reden, weshalb wir uns an die Theke setzten. Allerdings musste meine Lebensgefährtin nach einiger Zeit mit einer guten Freundin über ein kompliziertes, sehr privates Thema sprechen, und ich blieb allein an meinem Platz zurück.
Eine unbefriedigende Situation für mich: Zwar kannte ich den Barmann seit Jahren, aber er war an diesem Abend sehr gut beschäftigt und hatte wenig Zeit für einen gemütlichen Plausch. Sonst hielt sich niemand an der Theke auf, den ich kannte. Also ließ ich meine Gedanken schweifen und kam immer wieder zu zwei Themenkomplexen zurück, die mich in der Vorwoche beschäftigt hatten.
Mit Sabine Kropp, der ATLAN-Redakteurin, hatte ich mehrfach darüber gesprochen, welche Möglichkeiten es gab, die ATLAN-Taschenbücher weiterzuführen. Welchen Zyklus könnte man als nächsten starten, welche Autoren könnten wir zur Mitarbeit auffordern, und welche Art von Trilogie sollten wir veröffentlichen? Zu diesem Zeitpunkt waren die ATLAN-Taschenbücher bei Fantasy Productions bereits angelaufen und hatten durchaus gute Kritiken erhalten.
Der andere Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf ging, hatte mit meinem uralten PERRY RHODAN-Taschenbuch zu tun. Das hatte ich 1992 beim Verlag eingereicht, zu einem Zeitpunkt, als ich noch nicht damit rechnen konnte, selbst einmal PERRY RHODAN-Redakteur zu sein, und der damalige Chefredakteur hatte es »eigentlich ganz gut« gefunden.
Ich hatte das Thanaton-Thema eigentlich längst vergessen, bis ich die Datei wiedergefunden, umformatiert und ausgedruckt hatte. Bei aktueller Lektüre klang das alles ganz interessant, ich hatte mich beim Betrachten meines uralten, halb vergessenen Manuskriptes nicht geärgert. Mit Interesse hatte ich mir noch einmal die weitergehenden Ideenpapiere angeschaut - die waren gar nicht schlecht. Es wäre schade, wenn sie so völlig umsonst gewesen wären.
Während ich so sinnierte, brauste der Lärm eines Restaurants buchstäblich an mir vorbei. Ich war unter Menschen, aber doch allein, die Gedanken in meinem Kopf drehten sich schneller, und dann fasste ich einen Entschluss. Vom Barmann erbat ich mir einen Notizblock sowie einen Kugelschreiber, und ich begann damit, einzelne Ideen auf einzelne Blätter zu kritzeln.
Wie wäre es denn, so überlegte ich, wenn wir keine ATLAN-Trilogie machen würden, sondern gleich sechs Bände? Das wäre mit einer Heyne-Staffel vergleichbar, mit denen wir mit PERRY RHODAN bereits Erfahrungen gesammelt hatten; sechs Bände würden ein Jahr quasi strukturieren.
Und wie wäre es, wenn Atlan auf die Spur eines uralten Geheimnisses käme, das mit dem Monolithen von Thanaton zusammenhinge? Daraus müsste man doch eine Story machen können, die viele Leser interessieren sollte ... Vor allem könnte ich damit ganz unterschiedliche Autoren mit sehr variablen Vorlieben und Stärken mitarbeiten lassen.
Eifrig kritzelte ich mehrere Seiten des Blocks voll und legte eine Tabelle an. In dieser vermerkte ich in groben Notizen, welche Schwerpunkte welcher Band haben sollte und welcher Autor für welches Thema in Frage kommen würde. Ich wollte einen ATLAN-Zyklus konzipieren, der den Lesern einen größeren Zusammenhang bieten, der das bisherige Universum abrunden und der dennoch für viele farbenprächtige Abenteuer weiten Raum bieten sollte.
In meinen Gedankengängen beschäftigte ich mich zudem damit, welche Themen mich in früheren Lesezeiten selbst gereizt hatten. Die ATLAN-Taschenbücher hatten Sabine Kropp und ich bewusst in jenem »Handlungsloch« angesiedelt, das zwischen den PERRY RHODAN-Romanen 399 und 400 liegt: Viele Fans nennen diesen Zeitraum den »Tausend-Jahres-Sprung«, weil mehr als 900 Handlungsjahre in einigen Nebensätzen abgehandelt wurden.
In der Handlung des Bandes 400 tauchten prompt mehrere »neue« menschliche Sternenreiche auf, von denen die Zentralgalaktische Union, der Carsualsche Bund und das Imperium Dabrifa die bekanntesten waren. Viele andere Reiche wurden aber nur dem Namen nach erwähnt, und das hatte ich als Leser selbst immer unbefriedigend gefunden. Was war denn beispielsweise mit der sogenannten Tarey-Bruderschaft, über die man so gut wie nie etwas erfahren hatte? In meinen Notizen vermerkte ich, dass diese handlungstragend sein sollte.
Ich notierte mir mögliche Autoren für den angedachten Sechs-Bände-Zyklus: Selbstverständlich gehörte Hans Kneifel dazu, sicher der profilierteste ATLAN-Autor überhaupt, ebenso wollte ich aber neue Talente wie Verena Themsen präsentieren oder schauen, inwiefern wir beispielsweise mit Volker Krämer zusammenarbeiten könnten.
Weitere Namen auf der Liste waren Götz Roderer, der unbedingt einen technisch-wissenschaftlichen Roman verfassen sollte, oder Konrad Schaef, der sich in dieser klassischen PERRY RHODAN-Zeit hervorragend auskannte. In meiner Tabelle notierte ich mir darüber hinaus Eigenschaften zu den sechs Planeten, auf denen die Handlung spielen sollte, und skizzierte in wenigen Worten den Hintergrund zu einer möglichen Handlung.
Ich wollte mehrere Jahre in der Vergangenheit anfangen, eine uralte PERRY RHODAN-Geschichte quasi im ATLAN-Universum noch einmal neu aufleben lassen - und das ganze nahm in meinem Kopf langsam immer stärker Formen an, mit denen ich zuvor nicht gerechnet hatte. Fieberhaft schrieb ich ein Blatt nach dem anderen voll.
Der Barkeeper, der längst nicht mehr viel zu tun hatte, versuchte vergeblich, mich in ein Gespräch zu verwickeln. Die Köche, die mittlerweile Feierabend hatten und sich zu einem Feierabendbier an die Theke begaben, ignorierten mich nach einiger Zeit. Und als meine Lebensgefährtin später an die Theke kam, stellte sie fest, dass ich mich keine Sekunde lang gelangweilt hatte.
Auf meinen Notizzetteln, die ich sorgsam faltete und in den Geldbeutel steckte, hatte ich einen sechs Bände umfassenden ATLAN-Zyklus konzipiert. Zuletzt schrieb ich in großen Lettern das Wort »MONOLITH« auf ein separates Blatt und steckte das zu den anderen Unterlagen. Ich war mit meinem Abend an der Theke sehr zufrieden ...
13 Juli 2011
Wölfe an Bord
Im Autoradio hörte ich mir die Audio-Fassung von »Wolfsnächte« an, einer Geschichte von Christian Montillon. Sie erschien als zweite Geschichte der STELLARIS-Reihe und wurde von Eins A Medien vertont – ich erhielt freundlicherweise eine MP3-Version davon.
Zum Anhören ist die Geschichte noch besser: Der leichte Horror, der in der Story steckt, wird vom Sprecher Reinhard Schulat und seiner dunklen Stimme hervorragend vermittelt. Klasse gemacht, solche Hörbücher liebe ich!
Zum Anhören ist die Geschichte noch besser: Der leichte Horror, der in der Story steckt, wird vom Sprecher Reinhard Schulat und seiner dunklen Stimme hervorragend vermittelt. Klasse gemacht, solche Hörbücher liebe ich!
12 Juli 2011
Claudia und der Drachenthron
Endlich bekam ich das Belegexemplar des dritten »Schattenlord«-Bandes ins Büro. Es ist der Roman »Herrscher des Drachenthrons«, verfasst von Claudia Kern und mit einem Titelbild von Dirk Schulz ausgestattet.
Immer noch geht's um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlagen hat. Dort müssen die Leute ums Überleben kämpfen. Und Claudia Kern wäre nicht Claudia Kern, hätte sie nicht einige zusätzliche Knaller eingebaut. In diesem Fall sind es Untote ...
Immer noch geht's um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlagen hat. Dort müssen die Leute ums Überleben kämpfen. Und Claudia Kern wäre nicht Claudia Kern, hätte sie nicht einige zusätzliche Knaller eingebaut. In diesem Fall sind es Untote ...
11 Juli 2011
Hans Kneifel feiert ein persönliches Jubiläum
Ein Logbuch der Redaktion
Am heutigen Montag, 11. Juli 2011, feiert ein in München lebender Autorenkollege ein besonderes Jubiläum: Hans Kneifel wird 75 Jahre alt - das finde ich stark, und ich nutze die Gelegenheit, ihm an dieser Stelle zu seinem Ehrentag auch öffentlich zu gratulieren. Hans Kneifel hat über Jahrzehnte hinweg die PERRY RHODAN-Serie mit beeinflusst, und er ist nach wie vor mit kritischen Anmerkungen und Lob gleichermaßen dabei.
Geboren wurde Hanns Kneifel im heute polnischen Gleiwitz. Er wurde in Oberbayern und München groß und absolvierte zuerst eine »anständige« Berufsausbildung, die er mit dem schönen Beruf eines Konditormeisters abschloss. Nach dem Begabtenabitur im Jahr 1960 folgte ein Studium, 1965 das Staatsexamen und danach tatsächlich eine Tätigkeit als Berufsschullehrer. Jeder »normale« Mensch hätte danach dieses Leben weitergeführt und sich irgendwann als Lehrer, Studienrat und Oberstudienrat im Lehrerleben etabliert.
Nicht so Hans Kneifel. Parallel zur Berufsausbildung wurde nämlich aus dem Science-Fiction-Fan ein SF-Autor - und er verlor auf diesem Weg das zweite »n« im Vornamen. Seither ist »Hans« das Pseudonym von »Hanns«.
Sein erster Roman - »Uns riefen die Sterne« - erschien bereits 1956; es folgten zahlreiche andere Romane, und spätestens in der zweiten Hälfte der 60er- und in den 70er-Jahren wurde Kneifel zu einem der besten SF-Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Kein Wunder, dass er den bürgerlichen Beruf aufgab und sich ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrierte.
Das war für PERRY RHODAN ein Glücksfall, sowieso für ATLAN, aber auch für die »Raumpatrouille ORION«, DRAGON und MYTHOR und sogar »Die Seewölfe«. Er war der Autor, der letztlich aus dem Arkoniden Atlan jene Figur machte, als die sie von den Lesern bis heute geliebt wird: ein erfahrener, ja, weiser Mann, ein Philosoph und Kämpfer, ein lange Jahre auf der Erde lebender und zeitweise an der Menschheit verzweifelnder Außerirdischer.
Seit den frühen 90er-Jahren etablierte sich Hans Kneifel bekanntlich immer stärker als Autor historischer Romane, wobei ihm sicher seine Recherchen in Sachen ATLAN halfen. Zuletzt las ich von ihm »Engel der Apokalypse«, einen Roman aus dem italienischen Mittelalter, in dem sich eine Reihe fieser Morde, religiöser Wahn und eine verzweifelte Liebesgeschichte schier unentrinnbar miteinander verknüpfen.
Ich hoffe, dass Hans Kneifel den heutigen Tag dazu nutzt, ein wenig zu feiern und auszuspannen. Bekanntlich ist er ein Schriftsteller, der mit Herzblut bei der Sache ist und stets aktiv schreibt und recherchiert. An diesem Ehrentag möge er es aber ruhig angehen lassen.
Hans Kneifel wünsche ich zu seinem Geburtstag alles Gute und Beste! Möge er noch viele Jahre schreiben und sein Leben genießen!
Am heutigen Montag, 11. Juli 2011, feiert ein in München lebender Autorenkollege ein besonderes Jubiläum: Hans Kneifel wird 75 Jahre alt - das finde ich stark, und ich nutze die Gelegenheit, ihm an dieser Stelle zu seinem Ehrentag auch öffentlich zu gratulieren. Hans Kneifel hat über Jahrzehnte hinweg die PERRY RHODAN-Serie mit beeinflusst, und er ist nach wie vor mit kritischen Anmerkungen und Lob gleichermaßen dabei.
Geboren wurde Hanns Kneifel im heute polnischen Gleiwitz. Er wurde in Oberbayern und München groß und absolvierte zuerst eine »anständige« Berufsausbildung, die er mit dem schönen Beruf eines Konditormeisters abschloss. Nach dem Begabtenabitur im Jahr 1960 folgte ein Studium, 1965 das Staatsexamen und danach tatsächlich eine Tätigkeit als Berufsschullehrer. Jeder »normale« Mensch hätte danach dieses Leben weitergeführt und sich irgendwann als Lehrer, Studienrat und Oberstudienrat im Lehrerleben etabliert.
Nicht so Hans Kneifel. Parallel zur Berufsausbildung wurde nämlich aus dem Science-Fiction-Fan ein SF-Autor - und er verlor auf diesem Weg das zweite »n« im Vornamen. Seither ist »Hans« das Pseudonym von »Hanns«.
Sein erster Roman - »Uns riefen die Sterne« - erschien bereits 1956; es folgten zahlreiche andere Romane, und spätestens in der zweiten Hälfte der 60er- und in den 70er-Jahren wurde Kneifel zu einem der besten SF-Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Kein Wunder, dass er den bürgerlichen Beruf aufgab und sich ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrierte.
Das war für PERRY RHODAN ein Glücksfall, sowieso für ATLAN, aber auch für die »Raumpatrouille ORION«, DRAGON und MYTHOR und sogar »Die Seewölfe«. Er war der Autor, der letztlich aus dem Arkoniden Atlan jene Figur machte, als die sie von den Lesern bis heute geliebt wird: ein erfahrener, ja, weiser Mann, ein Philosoph und Kämpfer, ein lange Jahre auf der Erde lebender und zeitweise an der Menschheit verzweifelnder Außerirdischer.
Seit den frühen 90er-Jahren etablierte sich Hans Kneifel bekanntlich immer stärker als Autor historischer Romane, wobei ihm sicher seine Recherchen in Sachen ATLAN halfen. Zuletzt las ich von ihm »Engel der Apokalypse«, einen Roman aus dem italienischen Mittelalter, in dem sich eine Reihe fieser Morde, religiöser Wahn und eine verzweifelte Liebesgeschichte schier unentrinnbar miteinander verknüpfen.
Ich hoffe, dass Hans Kneifel den heutigen Tag dazu nutzt, ein wenig zu feiern und auszuspannen. Bekanntlich ist er ein Schriftsteller, der mit Herzblut bei der Sache ist und stets aktiv schreibt und recherchiert. An diesem Ehrentag möge er es aber ruhig angehen lassen.
Hans Kneifel wünsche ich zu seinem Geburtstag alles Gute und Beste! Möge er noch viele Jahre schreiben und sein Leben genießen!
10 Juli 2011
Coverentwurf fürs Geheimprojekt
Heute erhielt ich per Mail eine neue Illustration, wieder ein Entwurf, der für unser aktuelles Geheimprojekt gedacht ist. Das Bild ist stark, wenngleich ich noch einige Änderungsvorschläge hätte, und den Schriftzug finde ich auch sehr ansprechend.
In der internen Diskussion wird es sicher neue Gesichtspunkte geben. Über die müssen wir dann reden und diskutieren. Bis zum September ist nicht mehr unbeschränkt viel Zeit ...
In der internen Diskussion wird es sicher neue Gesichtspunkte geben. Über die müssen wir dann reden und diskutieren. Bis zum September ist nicht mehr unbeschränkt viel Zeit ...
09 Juli 2011
Toll finden, nicht nutzen
Bisher nutze ich persönlich keine E-Books: Ich lese ungern am Bildschirm, weil ich das ohnehin so oft beruflich tun muss, und ich habe ein uraltes Mobiltelefon, mit dem ich telefonieren kann – und sonst nicht viel. Ein Gegner der E-Books bin ich deshalb nicht, ganz im Gegenteil.
Wenn ich auf eines in den letzten Jahren richtig stolz bin, dann ist es die Art und Weise, wie wir bei PERRY RHODAN das E-Book-Geschäft auf- und ausgebaut haben. Verantwortlich dafür war vor allem Miriam Hofheinz, die in der Redaktion das Gebiet aufbaute und die jetzt bei Bookwire dafür sorgt, dass alles gut weiter läuft.
Aber ohne Heidrun Imo und Bettina Lang, die sich in den letzten Monaten unglaublich engagierten, wären wir im Jahr 2011 nicht so weit gekommen: Derzeit ist PERRY RHODAN buchstäblich auf allen Kanälen zu lesen. Das finde ich toll – auch wenn ich selbst die Epub-Dateien nicht lesen kann.
Wenn ich auf eines in den letzten Jahren richtig stolz bin, dann ist es die Art und Weise, wie wir bei PERRY RHODAN das E-Book-Geschäft auf- und ausgebaut haben. Verantwortlich dafür war vor allem Miriam Hofheinz, die in der Redaktion das Gebiet aufbaute und die jetzt bei Bookwire dafür sorgt, dass alles gut weiter läuft.
Aber ohne Heidrun Imo und Bettina Lang, die sich in den letzten Monaten unglaublich engagierten, wären wir im Jahr 2011 nicht so weit gekommen: Derzeit ist PERRY RHODAN buchstäblich auf allen Kanälen zu lesen. Das finde ich toll – auch wenn ich selbst die Epub-Dateien nicht lesen kann.
08 Juli 2011
Fliegende Rochettes
Die letzten Tage gönnte ich mir im Auto bei der Fahrt zur Arbeit und zurück wieder einmal PERRY RHODAN. Ich hörte »Die fliegenden Rochettes«, die Folge 32 der »Sternenozean«-Hörspiele. Und da geht es zeitweise richtig gut zur Sache!
Homer G. Adams, Mondra Diamond und der Klonelefant Norman sind die Helden des Hörspiels; die Parallelhandlung will ich jetzt ignorieren. Sie sind im Untergrund, weil die Erde von den Truppen des selbsternannten Gottes Gon-Orbhon besetzt worden ist. Und so treiben sie sich zuerst in Wien herum, bevor sie nach Neapel weiterreisen.
Obwohl ich die Original-Romane ja gut kenne – schließlich habe ich sie damals als Redakteur betreut –, hat mir das Hörspiel wieder mal sehr viel Spaß bereitet. Da haben die Kollegen von Lübbe-Audio und Stil richtig gut gearbeitet!
Homer G. Adams, Mondra Diamond und der Klonelefant Norman sind die Helden des Hörspiels; die Parallelhandlung will ich jetzt ignorieren. Sie sind im Untergrund, weil die Erde von den Truppen des selbsternannten Gottes Gon-Orbhon besetzt worden ist. Und so treiben sie sich zuerst in Wien herum, bevor sie nach Neapel weiterreisen.
Obwohl ich die Original-Romane ja gut kenne – schließlich habe ich sie damals als Redakteur betreut –, hat mir das Hörspiel wieder mal sehr viel Spaß bereitet. Da haben die Kollegen von Lübbe-Audio und Stil richtig gut gearbeitet!
07 Juli 2011
Bald Terra in Trance
Darauf freue ich mich schon richtig: In diesem Monat erscheint der Roman »Terra in Trance« als Taschenheft. Der Roman kam 1993 erstmals heraus, als der Heyne-Verlag mit der Veröffentlichung der PERRY RHODAN-Taschenbücher startete.
Ich wollte damals einen richtig guten ersten Band haben und sprach mit Robert Feldhoff. Er lieferte einen Roman ab, der zeitgemäß und frisch war: »Terra in Trance« griff die aktuelle Diskussion um Computerspiele und virtuelle Welten auf und verlegte eine Cyperpunk-Geschichte ins PERRY RHODAN-Universum.
Und heute liest sich das Werk immer noch klasse. Ich arbeitete es noch mal durch, bevor wir es in die weitere Produktion gaben, und ich fand es wieder stark. Ein echter Leckerbissen für PR-Fans!
Ich wollte damals einen richtig guten ersten Band haben und sprach mit Robert Feldhoff. Er lieferte einen Roman ab, der zeitgemäß und frisch war: »Terra in Trance« griff die aktuelle Diskussion um Computerspiele und virtuelle Welten auf und verlegte eine Cyperpunk-Geschichte ins PERRY RHODAN-Universum.
Und heute liest sich das Werk immer noch klasse. Ich arbeitete es noch mal durch, bevor wir es in die weitere Produktion gaben, und ich fand es wieder stark. Ein echter Leckerbissen für PR-Fans!
06 Juli 2011
Halbjahrestagung
Schon wieder ist ein halbes Jahr vorüber - Grund für die PERRY RHODAN-Redaktion, mal innezuhalten und das nächste Halbjahr konzentriert in Angriff zu nehmen. Aus diesem Grund gibt's heute eine Halbjahres-Teamtagung, die wir nicht im Verlagsgebäude abhalten, sondern im nahegelegenen Hotel in einem Besprechungsraum. Dort haben wir Ruhe.
Es stehen viele Themen an. Unter anderem geht es um die direkt nach dem WeltCon kommende Buchmesse, die zusätzlichen Projekte im Herbst 2011 sowie die ersten Dinge, die wir fürs Folgejahr vorbereiten müssen. Ob die avisierten acht Stunden dafür ausreichen?
Es stehen viele Themen an. Unter anderem geht es um die direkt nach dem WeltCon kommende Buchmesse, die zusätzlichen Projekte im Herbst 2011 sowie die ersten Dinge, die wir fürs Folgejahr vorbereiten müssen. Ob die avisierten acht Stunden dafür ausreichen?
05 Juli 2011
Das WeltCon-Programm im Blick
Ein Logbuch der Redaktion
Es waren zwei arbeitsreiche Tage, die es in sich hatten: Am Montag, 27. Juni, und Dienstag, 28. Juni 2011, war Leo Lukas in Karlsruhe. Mit ihm und Marc A. Herren besprach ich zahlreiche Details des PERRY RHODAN-WeltCons 2011. Danach hatten wir für alle drei Tage ein knallvolles Programm erstellt.
Doch der Reihe nach: Leo Lukas traf am frühen Abend eines sehr heißen Montags am Hauptbahnhof in Karlsruhe ein. Er hatte es vorgezogen, mit der Bahn von Wien nach Karlsruhe zu reisen, was unterm Strich - rechnet man all die Warte- und Umsteigezeiten ein - nicht viel länger dauert als mit dem Flugzeug, dafür aber ökologischer und auch preiswerter ist. Ich holte ihn zusammen mit Marc A. Herren ab, dann fuhren wir in die Nordstadt.
Leo checkte in seinem Hotel ein, machte sich kurz frisch, dann fuhren wir weiter. Wir stellten mein Auto in der Weststadt ab, gingen zu Fuß einige hundert Meter und besuchten das »Braustüble«. Dabei handelt es sich um ein badisches Restaurant mit schönem Biergarten. Dort gab es leckeres Bier, leckere Säfte und leckeres Abendessen.
Als Thema hatten wir unter anderem die Con-Musik. Leo Lukas hat für den PERRY RHODAN-WeltCon sehr viele Stücke komponiert, die es teilweise auch auf Tonträgern geben wird. Wir diskutierten über das Aussehen der CD-Boxen und waren uns einig darüber, dass es für die Sammler auch Vinylscheiben geben soll.
Aber natürlich ging es ebenso um das WeltCon-Programm. Wir besprachen den Auftakt-Abend, also den Freitag. Ab 18 Uhr wird es ein sehr buntes Programm geben, zu dem Autorenlesungen ebenso gehören wie Talkrunden auf der Bühne, ein Science-Fiction-Film und natürlich die Präsentation des Stardust-Awards. (Details zu den Programmpunkten folgen in den nächsten Tagen!)
Gegen Mitternacht beendeten wir unsere Besprechungen. Ich fuhr die beiden Kollegen in ihre jeweiligen Unterkünfte - und am nächsten Morgen machten wir bei mir in der Wohnung weiter. Bei herrlichem Sommerwetter saßen wir im Zimmer und gingen sehr engagiert den Samstag und den Sonntag an.
Vor allem der WeltCon-Samstag hat es in sich: Wir haben zwei sehr große Säle sowie diverse Nebenräume, in denen wir Programm machen werden - das muss dann ja einem eigenen »Spannungsbogen« folgen. Andererseits wird sich so viel auf den Bühnen abspielen, dass wir während unserer Besprechung schon überlegen mussten, was wir weglassen. Schwierige Entscheidungen ...
Das kleine Mittagessen nahmen wir in einem italienischen Restaurant in der Nähe ein, abends ging es ins »fünf«, ein Restaurant in der Nordstadt, praktischerweise direkt neben dem Hotel, in dem wir Leo einquartiert hatten. Hier stießen Heidrun Imo - beim WeltCon für die gesamte Optik zuständig - sowie Stephan Zerfowski von unserer Werbeagentur zu uns.
Es ging jetzt unter anderem um das Bühnenbild, die optische Ausgestaltung einzelner Programmpunkte und ähnliches. Vor allem die Sachkenntnis, die Leo Lukas mitbrachte, half uns hier weiter - er steht bereits im Kontakt zu den Technikern des Rosengartens in Mannheim und wird ein entsprechend gutes Bühnenbild sowie eine schöne Licht-Technik erschaffen.
An diesem Abend sprachen wir noch länger als am Vorabend miteinander. Wenn zwei Autoren und ein Redakteur zusammensitzen, bleibt es nicht aus, dass sie auch über die Inhalte der PERRY RHODAN-Serie diskutieren. Wir redeten über den gerade frisch gestarteten PERRY RHODAN-Zyklus, über die Resonanz der Leser sowie die aktuellen Romane, an denen wir alle arbeiteten - ein spannender und unterhaltsamer Ausklang für einen arbeitsreichen Tag.
Leo fuhr am folgenden Tag zurück nach Wien; Marc und ich fuhren in die Büros im Verlag. Und seither sind wir damit beschäftigt, die Arbeitsaufträge abzuarbeiten, die wir uns auf den Notizblocks aufgeschrieben hatten ...
Es waren zwei arbeitsreiche Tage, die es in sich hatten: Am Montag, 27. Juni, und Dienstag, 28. Juni 2011, war Leo Lukas in Karlsruhe. Mit ihm und Marc A. Herren besprach ich zahlreiche Details des PERRY RHODAN-WeltCons 2011. Danach hatten wir für alle drei Tage ein knallvolles Programm erstellt.
Doch der Reihe nach: Leo Lukas traf am frühen Abend eines sehr heißen Montags am Hauptbahnhof in Karlsruhe ein. Er hatte es vorgezogen, mit der Bahn von Wien nach Karlsruhe zu reisen, was unterm Strich - rechnet man all die Warte- und Umsteigezeiten ein - nicht viel länger dauert als mit dem Flugzeug, dafür aber ökologischer und auch preiswerter ist. Ich holte ihn zusammen mit Marc A. Herren ab, dann fuhren wir in die Nordstadt.
Leo checkte in seinem Hotel ein, machte sich kurz frisch, dann fuhren wir weiter. Wir stellten mein Auto in der Weststadt ab, gingen zu Fuß einige hundert Meter und besuchten das »Braustüble«. Dabei handelt es sich um ein badisches Restaurant mit schönem Biergarten. Dort gab es leckeres Bier, leckere Säfte und leckeres Abendessen.
Als Thema hatten wir unter anderem die Con-Musik. Leo Lukas hat für den PERRY RHODAN-WeltCon sehr viele Stücke komponiert, die es teilweise auch auf Tonträgern geben wird. Wir diskutierten über das Aussehen der CD-Boxen und waren uns einig darüber, dass es für die Sammler auch Vinylscheiben geben soll.
Aber natürlich ging es ebenso um das WeltCon-Programm. Wir besprachen den Auftakt-Abend, also den Freitag. Ab 18 Uhr wird es ein sehr buntes Programm geben, zu dem Autorenlesungen ebenso gehören wie Talkrunden auf der Bühne, ein Science-Fiction-Film und natürlich die Präsentation des Stardust-Awards. (Details zu den Programmpunkten folgen in den nächsten Tagen!)
Gegen Mitternacht beendeten wir unsere Besprechungen. Ich fuhr die beiden Kollegen in ihre jeweiligen Unterkünfte - und am nächsten Morgen machten wir bei mir in der Wohnung weiter. Bei herrlichem Sommerwetter saßen wir im Zimmer und gingen sehr engagiert den Samstag und den Sonntag an.
Vor allem der WeltCon-Samstag hat es in sich: Wir haben zwei sehr große Säle sowie diverse Nebenräume, in denen wir Programm machen werden - das muss dann ja einem eigenen »Spannungsbogen« folgen. Andererseits wird sich so viel auf den Bühnen abspielen, dass wir während unserer Besprechung schon überlegen mussten, was wir weglassen. Schwierige Entscheidungen ...
Das kleine Mittagessen nahmen wir in einem italienischen Restaurant in der Nähe ein, abends ging es ins »fünf«, ein Restaurant in der Nordstadt, praktischerweise direkt neben dem Hotel, in dem wir Leo einquartiert hatten. Hier stießen Heidrun Imo - beim WeltCon für die gesamte Optik zuständig - sowie Stephan Zerfowski von unserer Werbeagentur zu uns.
Es ging jetzt unter anderem um das Bühnenbild, die optische Ausgestaltung einzelner Programmpunkte und ähnliches. Vor allem die Sachkenntnis, die Leo Lukas mitbrachte, half uns hier weiter - er steht bereits im Kontakt zu den Technikern des Rosengartens in Mannheim und wird ein entsprechend gutes Bühnenbild sowie eine schöne Licht-Technik erschaffen.
An diesem Abend sprachen wir noch länger als am Vorabend miteinander. Wenn zwei Autoren und ein Redakteur zusammensitzen, bleibt es nicht aus, dass sie auch über die Inhalte der PERRY RHODAN-Serie diskutieren. Wir redeten über den gerade frisch gestarteten PERRY RHODAN-Zyklus, über die Resonanz der Leser sowie die aktuellen Romane, an denen wir alle arbeiteten - ein spannender und unterhaltsamer Ausklang für einen arbeitsreichen Tag.
Leo fuhr am folgenden Tag zurück nach Wien; Marc und ich fuhren in die Büros im Verlag. Und seither sind wir damit beschäftigt, die Arbeitsaufträge abzuarbeiten, die wir uns auf den Notizblocks aufgeschrieben hatten ...
04 Juli 2011
Ein Abschluss-Termin mit David Bernstein
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Der Oktober 2001 sollte die Entscheidung bringen, das hatten der Redakteur Frank Borsch und ich vereinbart. Wir wollten endlich das schaffen, wovon wir als Comic-Fans seit vielen Jahren träumten: Wir wollten einen gelungenen PERRY RHODAN-Comic haben, einen von der Sorte, die sich auch am Kiosk gut verkaufen. Und das nach Vorarbeiten, die über ein Jahr dauerten.
Schon im Sommer 2000 hatte ich viele Gespräche mit Dirk Schulz geführt, der nicht nur für PERRY RHODAN aktiv war, sondern der sich ebenso als Comic-Zeichner in der Szene gut auskannte: Er hatte mit dem Autor Robert Feldhoff zusammen unter anderem die Reihe »Indigo« in Szene gesetzt, die sogar ins Ausland verkauft worden war. Dirk hatte für uns den Markt beobachtet, hatte sich erkundigt, wer in den USA beispielsweise gerade eine »wachsende« Bekanntheit war, und hatte sich mit anderen Comic-Experten abgestimmt.
Unsere gemeinsame Absicht war klar: Wir wollten Comic-Hefte nach amerikanischem Vorbild machen, keine teuren Alben, die sich nur an eine erwachsene Klientel mit dickem Geldbeutel richteten. Ende der 90er Jahre hatte der Boom der Comic-Hefte eingesetzt, und eine Reihe von Verlagen hatte damit begonnen, Comics aus den USA in vernünftiger Weise einzudeutschen und hierzulande auf den Markt zu bringen.
»Es wird Zeit, dass wir in diesen Markt einsteigen«, beschlossen wir – und das Ziel war selbstverständlich, mithilfe des Comics bald darauf auf den amerikanischen Markt zu kommen. Ein Comic als Türöffner für eine englischsprachige Ausgabe der PERRY RHODAN-Romane – daran wollten wir arbeiten.
Aus diesem Grund hatten wir auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2010 ein erstes Gespräch mit einem amerikanischen Agenten geführt. Mit dabei waren damals Dirk Schulz und ich, ebenfalls hatten sich Robert Feldhoff und der Comic-Experte Bernd Kronsbein an den Erkundigungen beteiligt.
Wir hatten David Bernstein besucht, der an einem winzigen Stand im »ausländischen Bereich« der Buchmesse seine Kundengespräche abwickelte. Seine Firma nannte sich Grand Design Communication, und nach einem ersten Gespräch sowie einem Besuch, den er bei uns am Moewig-Verlagsstand absolvierte, war klar, dass wir gemeinsam arbeiten würde. Er schlug uns die Firma Hyperwerks vor, die einem gewissen Karl Altstaetter gehörte, wir vereinbarten grundsätzlich, dass Bernstein dann die Abwicklung des Projektes übernehmen sollte.
Wie das manchmal in Verlagen ist, geschehen die Dinge nicht so schnell, wie man sie möchte. Das Jahr 2000 ging zu Ende, ohne dass im Hause Pabel-Moewig eine Entscheidung in Sachen Comics gefällt wurde. Das Jahr 2001 kam, und wir stellten mit Frank Borsch einen jungen Kollegen ein, der sich als Redakteur unter anderem um die Comics sowie weitere Projekte kümmern sollte.
Im Frühjahr 2001 kamen der Zeichner Karl Altstaetter und der Agent David Bernstein sogar recht spontan nach Rastatt, wo wir uns gut unterhielten; eine konkrete Entscheidung im Verlag fiel nach wie vor nicht. Dann verließ uns der damalige Verlagsleiter Eckhard Schwettmann, er wechselte zur Filmproduktionsgesellschaft MME, wo er sich unter anderem für den PERRY RHODAN-Film stark machte – und im Verlag selbst verschob sich jegliche Entscheidung in Sachen Comics.
So rückte der Oktober 2001 näher, die Buchmesse, an der Frank Borsch und ich die Sache endlich so richtig ankurbeln wollten. Es gab einen weiteren Termin mit David Bernstein, und dabei wurden – immerhin zwischen uns – die wichtigen Eckpunkte für die Verträge festgelegt. David sollte als Agent fungieren und somit das Bindeglied zwischen uns und dem Studio Hyperwerks bilden.
Es wurde klar vereinbart, wer wieviel Geld erhalten würde – und es wurde vor allem klar vereinbart, wie hoch die sogenannte consulting/service fee sein würde. Grand Design Communications sollten die Termine überwachen und das gesamte Projekt auf der amerikanischen Seite koordinieren. Unter anderem wurde klar besprochen, dass Davids Firma zu einem vereinbarten Termin eine »schlüsselfertige« CD-Rom in dem von uns gewünschten Format zu liefern hatte. Wir sollten ab diesem Termin dann »nur noch das Lettering« übernehmen, alles wäre nach diesem Plan dann fertig gewesen.
Das Spannendste aber war für uns: David hatte bereits Gespräche mit amerikanischen Verlagen geführt. Selbstverständlich sollte der neue PERRY RHODAN-Comic in den USA auf den Markt kommen – das war ja der ursprüngliche Plan –, und hierbei würde er als Agent tätig werden. Wir sprachen bereits über die »agent fee« und die Verteilung der Prozente.
Im Nachhinein wird klar, dass wir zu diesem Zeitpunkt das Fell eines Bären verteilten, der noch nicht geschossen war – und der auch nie geschossen werden würde. Aber es war und ist nun mal ein normales Vorgehen, dass man sich vor Start eines Projektes genau überlegt, wer im Falle eines Erfolges welche Prozente erhalten wird.
Am Samstag, 13. Oktober 2001, waren Frank Borsch und ich extrem optimistisch. Wir hatten sehr gute Gespräche geführt, das Studio und die Agentur machten einen sehr guten Eindruck. Beide gingen wir davon aus, dass wir in einem halben Jahr den fertigen PERRY RHODAN-Comic sehen würden – und dass es diesen Comic dann auch bald im Ausland geben würde. Und so waren wir am Abend in der Hotelbar geradezu euphorisch ...
Der Oktober 2001 sollte die Entscheidung bringen, das hatten der Redakteur Frank Borsch und ich vereinbart. Wir wollten endlich das schaffen, wovon wir als Comic-Fans seit vielen Jahren träumten: Wir wollten einen gelungenen PERRY RHODAN-Comic haben, einen von der Sorte, die sich auch am Kiosk gut verkaufen. Und das nach Vorarbeiten, die über ein Jahr dauerten.
Schon im Sommer 2000 hatte ich viele Gespräche mit Dirk Schulz geführt, der nicht nur für PERRY RHODAN aktiv war, sondern der sich ebenso als Comic-Zeichner in der Szene gut auskannte: Er hatte mit dem Autor Robert Feldhoff zusammen unter anderem die Reihe »Indigo« in Szene gesetzt, die sogar ins Ausland verkauft worden war. Dirk hatte für uns den Markt beobachtet, hatte sich erkundigt, wer in den USA beispielsweise gerade eine »wachsende« Bekanntheit war, und hatte sich mit anderen Comic-Experten abgestimmt.
Unsere gemeinsame Absicht war klar: Wir wollten Comic-Hefte nach amerikanischem Vorbild machen, keine teuren Alben, die sich nur an eine erwachsene Klientel mit dickem Geldbeutel richteten. Ende der 90er Jahre hatte der Boom der Comic-Hefte eingesetzt, und eine Reihe von Verlagen hatte damit begonnen, Comics aus den USA in vernünftiger Weise einzudeutschen und hierzulande auf den Markt zu bringen.
»Es wird Zeit, dass wir in diesen Markt einsteigen«, beschlossen wir – und das Ziel war selbstverständlich, mithilfe des Comics bald darauf auf den amerikanischen Markt zu kommen. Ein Comic als Türöffner für eine englischsprachige Ausgabe der PERRY RHODAN-Romane – daran wollten wir arbeiten.
Aus diesem Grund hatten wir auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2010 ein erstes Gespräch mit einem amerikanischen Agenten geführt. Mit dabei waren damals Dirk Schulz und ich, ebenfalls hatten sich Robert Feldhoff und der Comic-Experte Bernd Kronsbein an den Erkundigungen beteiligt.
Wir hatten David Bernstein besucht, der an einem winzigen Stand im »ausländischen Bereich« der Buchmesse seine Kundengespräche abwickelte. Seine Firma nannte sich Grand Design Communication, und nach einem ersten Gespräch sowie einem Besuch, den er bei uns am Moewig-Verlagsstand absolvierte, war klar, dass wir gemeinsam arbeiten würde. Er schlug uns die Firma Hyperwerks vor, die einem gewissen Karl Altstaetter gehörte, wir vereinbarten grundsätzlich, dass Bernstein dann die Abwicklung des Projektes übernehmen sollte.
Wie das manchmal in Verlagen ist, geschehen die Dinge nicht so schnell, wie man sie möchte. Das Jahr 2000 ging zu Ende, ohne dass im Hause Pabel-Moewig eine Entscheidung in Sachen Comics gefällt wurde. Das Jahr 2001 kam, und wir stellten mit Frank Borsch einen jungen Kollegen ein, der sich als Redakteur unter anderem um die Comics sowie weitere Projekte kümmern sollte.
Im Frühjahr 2001 kamen der Zeichner Karl Altstaetter und der Agent David Bernstein sogar recht spontan nach Rastatt, wo wir uns gut unterhielten; eine konkrete Entscheidung im Verlag fiel nach wie vor nicht. Dann verließ uns der damalige Verlagsleiter Eckhard Schwettmann, er wechselte zur Filmproduktionsgesellschaft MME, wo er sich unter anderem für den PERRY RHODAN-Film stark machte – und im Verlag selbst verschob sich jegliche Entscheidung in Sachen Comics.
So rückte der Oktober 2001 näher, die Buchmesse, an der Frank Borsch und ich die Sache endlich so richtig ankurbeln wollten. Es gab einen weiteren Termin mit David Bernstein, und dabei wurden – immerhin zwischen uns – die wichtigen Eckpunkte für die Verträge festgelegt. David sollte als Agent fungieren und somit das Bindeglied zwischen uns und dem Studio Hyperwerks bilden.
Es wurde klar vereinbart, wer wieviel Geld erhalten würde – und es wurde vor allem klar vereinbart, wie hoch die sogenannte consulting/service fee sein würde. Grand Design Communications sollten die Termine überwachen und das gesamte Projekt auf der amerikanischen Seite koordinieren. Unter anderem wurde klar besprochen, dass Davids Firma zu einem vereinbarten Termin eine »schlüsselfertige« CD-Rom in dem von uns gewünschten Format zu liefern hatte. Wir sollten ab diesem Termin dann »nur noch das Lettering« übernehmen, alles wäre nach diesem Plan dann fertig gewesen.
Das Spannendste aber war für uns: David hatte bereits Gespräche mit amerikanischen Verlagen geführt. Selbstverständlich sollte der neue PERRY RHODAN-Comic in den USA auf den Markt kommen – das war ja der ursprüngliche Plan –, und hierbei würde er als Agent tätig werden. Wir sprachen bereits über die »agent fee« und die Verteilung der Prozente.
Im Nachhinein wird klar, dass wir zu diesem Zeitpunkt das Fell eines Bären verteilten, der noch nicht geschossen war – und der auch nie geschossen werden würde. Aber es war und ist nun mal ein normales Vorgehen, dass man sich vor Start eines Projektes genau überlegt, wer im Falle eines Erfolges welche Prozente erhalten wird.
Am Samstag, 13. Oktober 2001, waren Frank Borsch und ich extrem optimistisch. Wir hatten sehr gute Gespräche geführt, das Studio und die Agentur machten einen sehr guten Eindruck. Beide gingen wir davon aus, dass wir in einem halben Jahr den fertigen PERRY RHODAN-Comic sehen würden – und dass es diesen Comic dann auch bald im Ausland geben würde. Und so waren wir am Abend in der Hotelbar geradezu euphorisch ...
03 Juli 2011
Nachmittag mit Montillon
Demnächst kommt ein PERRY RHODAN-Doppelband auf die Leser zu, der von Christian Montillon verfasst worden ist. Einen Vorteil hat das Dasein als Redakteur: Man liest die Manuskripte in einer sehr frühen Phase, kurz nachdem der Autor seine Datei geliefert hat.
Das war heute der Fall. Ich saß auf dem Balkon, ich las meinen Montillon-Roman und erfreute mich der vielen farbenprächtigen Details. Es war bereits der zweite Teil des Doppelbandes, in dem sich einige Themen weiter entwickelt haben. Jetzt bin ich gespannt darauf, was der nachfolgende Autor aus diesem Thema macht – immerhin geht es um einen Mann mit Maske.
Das war heute der Fall. Ich saß auf dem Balkon, ich las meinen Montillon-Roman und erfreute mich der vielen farbenprächtigen Details. Es war bereits der zweite Teil des Doppelbandes, in dem sich einige Themen weiter entwickelt haben. Jetzt bin ich gespannt darauf, was der nachfolgende Autor aus diesem Thema macht – immerhin geht es um einen Mann mit Maske.
02 Juli 2011
WeltCon-Gestresse
Ob es schlau war, über das Wochenende einen riesigen Berg an Arbeit nach Hause mitzuschleppen, werde ich in den nächsten 24 Stunden wohl noch herausfinden: Ich will eine ganze Ladung an WeltCon-Mails schreiben und vor allem in Sachen Programmarbeit einen entscheidenden Schritt weiter vorankommen.
Und ich habe einen Roman von Christian Montillon als Lektüre. Dazu einen Packen Arbeitspapiere, unter anderem eines von Uwe Anton, in dem es unter anderem um einen Mann geht, der eine Maske im Gesicht trägt ... wird kein langweiliges Wochenende, denke ich.
Und ich habe einen Roman von Christian Montillon als Lektüre. Dazu einen Packen Arbeitspapiere, unter anderem eines von Uwe Anton, in dem es unter anderem um einen Mann geht, der eine Maske im Gesicht trägt ... wird kein langweiliges Wochenende, denke ich.
01 Juli 2011
Alaska im Einsatz
Heute wanderte ein PERRY RHODAN-Roman über meinen Schreibtisch, in dem ein ganz besonderer Terraner die Hauptperson spielt: Gemeint ist Alaska Saedelaere, eine Figur, die ich seit Beginn meiner »Leserkarriere« mag. Mit seinen Begleitern kommt er in diesem Roman in neue Bedrängnis und erhält natürlich auch neue Informationen.
Im gerade erst angelaufenen Neuroversum-Zyklus sind die Saedelaere-Abenteuer eine von drei Handlungsebenen; die ersten Romane hierzu werden in einigen Wochen bereits erscheinen. Auf die Resonanz bin ich gespannt - wie immer eigentlich.
Im gerade erst angelaufenen Neuroversum-Zyklus sind die Saedelaere-Abenteuer eine von drei Handlungsebenen; die ersten Romane hierzu werden in einigen Wochen bereits erscheinen. Auf die Resonanz bin ich gespannt - wie immer eigentlich.
30 Juni 2011
Arbeit am Projekt X
Ich habe den wunderbaren Erstlingsroman fürs geheimnisvolle Projekt X durchgearbeitet. Das ist starker Stoff, aber echt, und ich bin völlig begeistert von den gelungenen Charakteren.
Nächste Woche machen wir uns konkret Gedanken darüber, wann wir welche Informationen zu diesem Geheimprojekt verkünden. Bis zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 sind es nur noch einige Wochen, und bis dahin kann ich immer mal wieder Details bekannt geben.
Nächste Woche machen wir uns konkret Gedanken darüber, wann wir welche Informationen zu diesem Geheimprojekt verkünden. Bis zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 sind es nur noch einige Wochen, und bis dahin kann ich immer mal wieder Details bekannt geben.
29 Juni 2011
Hektische Aufholjagd
Die sehr arbeitsreiche und gute Besprechung mit Leo Lukas und Marc A. Herren ist zu Ende; wir haben in eineinhalb Tagen das Programm für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 festgeklopft. Ich bin damit sehr zufrieden.
Jetzt aber muss ich aufholen. Manuskripte und Exposés stapeln sich, die unbeantworteten Mails nerven immer mehr. Aber so ist das: Ärmel hochkrempeln und los!
Jetzt aber muss ich aufholen. Manuskripte und Exposés stapeln sich, die unbeantworteten Mails nerven immer mehr. Aber so ist das: Ärmel hochkrempeln und los!
28 Juni 2011
Guter Besprechungs-Start
Der gestrige Abend stand im Zeichen des WeltCons: Ich holte Leo Lukas vom Bahnhof ab, hatte bereits Marc A. Herren im Auto. Kurz checkte Leo in seinem Hotel ein, dann begannen wir in einem gemütlichen Biergarten in Karlsruhes Weststadt mit unserer Besprechung.
Thema ist der WeltCon 2011; es ging unter anderem um die Musik, die geplanten Tonträger und diverse kleinere Themen. Natürlich sprachen wir auch über aktuelle Romane sowie den laufenden Zyklus sowie die Resonanz der Fans darauf. Heute geht's weiter!
Thema ist der WeltCon 2011; es ging unter anderem um die Musik, die geplanten Tonträger und diverse kleinere Themen. Natürlich sprachen wir auch über aktuelle Romane sowie den laufenden Zyklus sowie die Resonanz der Fans darauf. Heute geht's weiter!
27 Juni 2011
Besuch aus Wien erwartet
Heute abend besucht mich Leo Lukas; der Kollege aus Wien trifft am frühen Abend mit der Bahn in Karlsruhe ein. Unsere Themen sind schon jetzt klar definiert: Wir müssen den WeltCon genauer strukturieren.
Das werden wir heute und morgen tun. Danach sollte das Programm so exakt wie möglich stehen. Leo Lukas hat die künstlerische Leitung unseres Cons übernommen, und von seiner Sachkenntnis erwarte ich mir sehr viel.
Das werden wir heute und morgen tun. Danach sollte das Programm so exakt wie möglich stehen. Leo Lukas hat die künstlerische Leitung unseres Cons übernommen, und von seiner Sachkenntnis erwarte ich mir sehr viel.
26 Juni 2011
Expo-Lektüre mit Bully
Wieder einmal habe ich eine angenehme Zeit auf dem Balkon verbracht: Ich las Exposés, die Uwe Anton geschickt hatte und die wir nächste Woche an die Autoren hinausschicken werden. Das macht mir immer wieder sehr viel Spaß.
In diesem Fall ging es um die Erde und ihre nähere Umgebung; es ging um seltsame Außerirdische und wagemutige Terraner. Ich bin schon mal sehr gespannt, was die Kollegen daraus machen werden ... spannende Themen sind es allemal.
In diesem Fall ging es um die Erde und ihre nähere Umgebung; es ging um seltsame Außerirdische und wagemutige Terraner. Ich bin schon mal sehr gespannt, was die Kollegen daraus machen werden ... spannende Themen sind es allemal.
24 Juni 2011
Gefühlte zwei Wochen
Eigentlich hatte ich nur einige freie Tage: Es waren der Montag bis Mittwoch. Nimmt man das Wochenende davor und den gestrigen Feiertag dazu, kommt fast eine Woche heraus; gefühlt sind das dann auch zwei Wochen.
Entsprechend sieht es auf meinem Schreibtisch und in meiner Mailbox aus. Gejammer hilft da allerdings nicht, also stürze ich mich in die Arbeit. Wobei ich Facebook-Benachrichtigungen großmaßstäblich lösche, das hilft immens.
Entsprechend sieht es auf meinem Schreibtisch und in meiner Mailbox aus. Gejammer hilft da allerdings nicht, also stürze ich mich in die Arbeit. Wobei ich Facebook-Benachrichtigungen großmaßstäblich lösche, das hilft immens.
18 Juni 2011
Conmusik und andere Themen
Heute ist ein richtig fetter Schwapp an Mails durch meinen Computer geflutscht. Gefühlte 95 Prozent davon beschäftigten sich mit dem WeltCon. Unter anderem habe ich mir wieder die Musik angehört, die es auf dem Con zu hören geben wird – ich finde sie von Mal zu Mal besser.
Derzeit machen wir uns Gedanken darüber, wie diese Musik auf Platte zu bringen ist. Machen wir eine Platte? Gibt es auch Vinyl oder »nur« eine CD? Ich möchte natürlich Vinyl, aber es kann ja leider nicht sein, dass eine Vinylproduktion nur meinetwegen angekurbelt wird. Fragen über Fragen ...
Derzeit machen wir uns Gedanken darüber, wie diese Musik auf Platte zu bringen ist. Machen wir eine Platte? Gibt es auch Vinyl oder »nur« eine CD? Ich möchte natürlich Vinyl, aber es kann ja leider nicht sein, dass eine Vinylproduktion nur meinetwegen angekurbelt wird. Fragen über Fragen ...
17 Juni 2011
Expo-Block mit Perry
Der heutige Tag bringt einen Schwapp von Exposés mit sich. Unter anderem geht es um Perry Rhodan und seine Begleiter sowie das Raumschiff, mit dem er unterwegs ist. Uwe Anton hat hier haufenweise Ideen für die Kollegen geliefert.
Dazu kommen Berge von Datenblättern. Die sind wieder einmal umfassend und faszinierend zugleich; ich bin beeindruckt, was und wie Rainer Castor das alles zusammengestellt hat.
Dazu kommen Berge von Datenblättern. Die sind wieder einmal umfassend und faszinierend zugleich; ich bin beeindruckt, was und wie Rainer Castor das alles zusammengestellt hat.
16 Juni 2011
Angriffsziel Tan Jamondi
Nach langer Pause habe ich dieser Tage mal wieder ein Hörspiel der »Sterneozean«-Serie gehört. Die Kollegen von Lübbe-Audio hatten hierzu eine Lizenz von uns erworben, das Hörspielstudio Stil in Berlin hatte die Hörspiele umgesetzt. Und »Angriffsziel Tan Jamondi« war das Hörspiel mit der Nummer 31.
Es ist ein typisches Science-Fiction-Abenteuer, das im Sternenozean spielt. Der Arkonide Atlan, der Shozide Rorkhete und einige andere Kämpferinnen und Kämpfer brechen zu einer Kommandoaktion ins Zentrum der Kybernetischen Zivilisationen auf – dabei wird Atlan gefangen genommen und müsste eigentlich sterben. Doch die »Allianz der Moral« hat noch einen echten Trumpf im Ärmel ...
Es ist ein typisches Science-Fiction-Abenteuer, das im Sternenozean spielt. Der Arkonide Atlan, der Shozide Rorkhete und einige andere Kämpferinnen und Kämpfer brechen zu einer Kommandoaktion ins Zentrum der Kybernetischen Zivilisationen auf – dabei wird Atlan gefangen genommen und müsste eigentlich sterben. Doch die »Allianz der Moral« hat noch einen echten Trumpf im Ärmel ...
15 Juni 2011
Schöne Beilage zum Jubelband
Es gibt Themen, die gehen auch bei mir immer wieder unter. Häufig vergesse ich beispielsweise die redaktionellen Beilagen zu unseren Romanheften. In diesem Fall geht's um den Band 2600.
In diesem Jubiläumsband gibt's einen schönen Beitrag von Christian Montillon, der den Titel »Das geheime Leben der PERRY RHODAN-Autoren« trägt. Es geht um »die anderen Projekte« von Verena Themsen, Uwe Anton, Michael Marcus Thurner, Chistian Montillon, Leo Lukas, Susan Schwartz, Wim Vandemaan und Frank Borsch. Ich hab's gern gelesen, und ich hoffe, die PERRY RHODAN-Leser werden diese Beilage ebenfalls mögen.
In diesem Jubiläumsband gibt's einen schönen Beitrag von Christian Montillon, der den Titel »Das geheime Leben der PERRY RHODAN-Autoren« trägt. Es geht um »die anderen Projekte« von Verena Themsen, Uwe Anton, Michael Marcus Thurner, Chistian Montillon, Leo Lukas, Susan Schwartz, Wim Vandemaan und Frank Borsch. Ich hab's gern gelesen, und ich hoffe, die PERRY RHODAN-Leser werden diese Beilage ebenfalls mögen.
14 Juni 2011
Michelle und ATLAN
Ich finde das Cover super, und ich will den Roman auch bald mal lesen: Die Rede ist von »Geheimplan Quinto-Center«, den dritten und abschließenden Band der Sternensplitter-Trilogie, erschienen bei Fantasy Productions. Verfasst wurde der Roman von Michelle Stern, und meine Kollegin Sabine Kropp hat ihn mir gegenüber nicht nur einmal gelobt.
Ich finde die ATLAN-Taschenbücher eh klasse, und ich freue mich darüber, dass wir hierbei so viele neue Autoren ausprobieren konnten. Mit Michelle Stern ist's auch mal eine Autorin - und das finde ich ebenfalls stark.
Ich finde die ATLAN-Taschenbücher eh klasse, und ich freue mich darüber, dass wir hierbei so viele neue Autoren ausprobieren konnten. Mit Michelle Stern ist's auch mal eine Autorin - und das finde ich ebenfalls stark.
11 Juni 2011
Projekt X als Lektüre
Seit einigen Wochen und Monaten arbeiten einige Menschen in Rastatt sowie in anderen Städten an einem Projekt, das in diesem Jahr 2011 auch das Licht der Welt erblicken soll. Es geht natürlich um PERRY RHODAN, und spätestens auf dem WeltCon werde ich dazu mehr berichten können.
Heute hatte ich eine entsprechende Lektüre, die ich noch nicht zu Ende gebracht haben. Sie hat etwas mit dem Geheimprojekt X zu tun, und ich war sehr angetan von dem Manuskript. Das hat der Kollege hervorragend geschafft – und ich bin schon mal gespannt darauf, wann die Leser das wie aufnehmen werden ...
Heute hatte ich eine entsprechende Lektüre, die ich noch nicht zu Ende gebracht haben. Sie hat etwas mit dem Geheimprojekt X zu tun, und ich war sehr angetan von dem Manuskript. Das hat der Kollege hervorragend geschafft – und ich bin schon mal gespannt darauf, wann die Leser das wie aufnehmen werden ...
10 Juni 2011
Im Krankenhausfunk
Einen ungewöhnlichen Termin hatte ich am gestrigen Nachmittag: Ich trat in einem Krankenhaus auf. Auftritt ist vielleicht der falsche Begriff, aber ich war Gast im Krankenhausfunk des Diakonissenkrankenhauses in Karlsruhe-Rüppurr.
Unter der sorgsamen und durchaus kritischen Moderation von Dr. Wolfgang Wegner wurde ich zu PERRY RHODAN im Allgemeinen, dem PERRY RHODAN-WeltCon und meiner privaten Autorenlaufbahn befragt. Die Sendung dauerte zwei Stunden, die Musik zwischen den Wortbeiträgen war ein wenig schlagerlastig, und ich hoffe, dass genügend Menschen zugehört haben.
Unter der sorgsamen und durchaus kritischen Moderation von Dr. Wolfgang Wegner wurde ich zu PERRY RHODAN im Allgemeinen, dem PERRY RHODAN-WeltCon und meiner privaten Autorenlaufbahn befragt. Die Sendung dauerte zwei Stunden, die Musik zwischen den Wortbeiträgen war ein wenig schlagerlastig, und ich hoffe, dass genügend Menschen zugehört haben.
09 Juni 2011
Ein Doppel-ATLAN
Seit einigen Wochen liegt er schon auf meinem Schreibtisch, und ich komme nicht dazu ihn zu lesen: Der Roman »Das Urteil des Drachenbaumes«, der in der Reihe ATLAN-X erschienen ist. Dabei handelt es sich um den dritten Band des Tamaran-Zyklus.
Und es ist das erste ATLAN-Taschenbuch, das zwei Autoren verfassten. Da ihm die Zeit fehlte, holte sich Marc A. Herren die Hilfe von Dennis Mathiak – die beiden hatten gemeinsam schon bei der Fan-Reihe »Thydery« zusammengearbeitet. Auf das Ergebnis bin ich gespannt, aber ich muss wahrscheinlich selbst auf die Kanarischen Inseln reisen, um den Roman lesen zu können.
Und es ist das erste ATLAN-Taschenbuch, das zwei Autoren verfassten. Da ihm die Zeit fehlte, holte sich Marc A. Herren die Hilfe von Dennis Mathiak – die beiden hatten gemeinsam schon bei der Fan-Reihe »Thydery« zusammengearbeitet. Auf das Ergebnis bin ich gespannt, aber ich muss wahrscheinlich selbst auf die Kanarischen Inseln reisen, um den Roman lesen zu können.
08 Juni 2011
Perry Rhodan wird 75 Jahre alt
Ein Logbuch der Redaktion
Glaubt man den Aussagen der PERRY RHODAN-Serie - und ich werde mich hüten, daran zu zweifeln -, dann wurde der Astronaut Perry Rhodan am 8. Juni 1936 geboren. Als Geburtsort wurde die Kleinstadt Manchester im US-Bundesstaat Connecticut angegeben, und für die Herkunft verpassten ihm die Autoren deutschsprachige Vorfahren. (Für den Geburtsort war übrigens der PERRY RHODAN-Autor Klaus Mahn alias Kurt Mahr verantwortlich, der dort in den 60er Jahren wohnte.)
Das heißt, dass wir diese Woche einen ganz besonderen Geburtstag zu feiern haben: Der ehemals amerikanische, längst aber terranische Raumfahrer Perry Rhodan wird am Mittwoch, den 8. Juni 2011, sage und schreibe 75 Jahre alt. Das ist ein stolzes Alter, und da möchte ich auch gern gratulieren! Ich erhebe also mein Glas auf Mr. Rhodan und hoffe, dass er weiterhin viel Glück und Erfolg haben wird ...
Wer sich schon lange in der Fan-Szene bewegt, kennt die PERRY RHODAN-Cons in Garching. In der Universitätsstadt, einige Kilometer nördlich von München gelegen, veranstalten aktive Fans seit Jahren diese Cons; bei der jüngsten Veranstaltung dieser Art kamen mehr als 500 Besucher.
Auch 1996 gab es einen solchen PERRY RHODAN-Con - und den platzierten die Veranstalter so, dass er auf den Geburtstag fiel. So wurde der Con in diesem Jahr zu einem Geburtstags-Con. Dieter Wengenmayr, einer der Veranstalter, schrieb damals sogar den Bürgermeister von Manchester an, dem »Geburtsort«, und fragte, ob dieser ihm nicht die Kopie einer Geburtsurkunde zur Verfügung stellen könne.
Womit keiner rechnete: Der Bürgermeister spielte mit und hatte anscheinend Spaß an dieser Idee. Es wurde eine Geburtsurkunde erstellt, in der sogar die Uhrzeit eingetragen war, und diese Urkunde wurde an Dieter geschickt. Ebenso gab es ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters, in dem dieser dem Herrn Rhodan zum Geburtstag gratulierte.
Dieter Wengenmayr schaffte es sogar, einen Brief von Neil A. Armstrong zu erhalten, in dem dieser Astronaut dem fiktiven Roman-Astronauten ebenfalls gratulierte. Das alles - und noch ein bisschen mehr - gab es 1996 nachzulesen: Die Veranstalter in Garching organisierten nicht nur einen Con, sondern sie gaben ebenso ein Geburtstags-Conbuch heraus.
Übrigens hat der jetzt amtierende Bürgermeister von Manchester ebenfalls ein Herz für augenzwinkernden Humor. Nach 15 Jahren wies ihn Dieter Wengenmayr auf den 75. Geburtstag hin - und er bekam eine Urkunde mit aufgeklebter goldener Siegelmarke. Wir zeigen sie hier neben dem Text.
Wer sich über all diese Dinge amüsieren möchte oder staunen will, mit welch bewundernswertem Engagement Dieter Wengenmayr das alles zusammengetragen hat, der besuche die Internet-Seite des PERRY RHODAN-Stammtisches von München - dort gibt es eine längere Sequenz zum Thema.
Sei's wie es sei: Wir gratulieren hiermit noch einmal Herrn Perry Rhodan zu seinem 75. Geburtstag!
Glaubt man den Aussagen der PERRY RHODAN-Serie - und ich werde mich hüten, daran zu zweifeln -, dann wurde der Astronaut Perry Rhodan am 8. Juni 1936 geboren. Als Geburtsort wurde die Kleinstadt Manchester im US-Bundesstaat Connecticut angegeben, und für die Herkunft verpassten ihm die Autoren deutschsprachige Vorfahren. (Für den Geburtsort war übrigens der PERRY RHODAN-Autor Klaus Mahn alias Kurt Mahr verantwortlich, der dort in den 60er Jahren wohnte.)
Das heißt, dass wir diese Woche einen ganz besonderen Geburtstag zu feiern haben: Der ehemals amerikanische, längst aber terranische Raumfahrer Perry Rhodan wird am Mittwoch, den 8. Juni 2011, sage und schreibe 75 Jahre alt. Das ist ein stolzes Alter, und da möchte ich auch gern gratulieren! Ich erhebe also mein Glas auf Mr. Rhodan und hoffe, dass er weiterhin viel Glück und Erfolg haben wird ...
Wer sich schon lange in der Fan-Szene bewegt, kennt die PERRY RHODAN-Cons in Garching. In der Universitätsstadt, einige Kilometer nördlich von München gelegen, veranstalten aktive Fans seit Jahren diese Cons; bei der jüngsten Veranstaltung dieser Art kamen mehr als 500 Besucher.
Auch 1996 gab es einen solchen PERRY RHODAN-Con - und den platzierten die Veranstalter so, dass er auf den Geburtstag fiel. So wurde der Con in diesem Jahr zu einem Geburtstags-Con. Dieter Wengenmayr, einer der Veranstalter, schrieb damals sogar den Bürgermeister von Manchester an, dem »Geburtsort«, und fragte, ob dieser ihm nicht die Kopie einer Geburtsurkunde zur Verfügung stellen könne.
Womit keiner rechnete: Der Bürgermeister spielte mit und hatte anscheinend Spaß an dieser Idee. Es wurde eine Geburtsurkunde erstellt, in der sogar die Uhrzeit eingetragen war, und diese Urkunde wurde an Dieter geschickt. Ebenso gab es ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters, in dem dieser dem Herrn Rhodan zum Geburtstag gratulierte.
Dieter Wengenmayr schaffte es sogar, einen Brief von Neil A. Armstrong zu erhalten, in dem dieser Astronaut dem fiktiven Roman-Astronauten ebenfalls gratulierte. Das alles - und noch ein bisschen mehr - gab es 1996 nachzulesen: Die Veranstalter in Garching organisierten nicht nur einen Con, sondern sie gaben ebenso ein Geburtstags-Conbuch heraus.
Übrigens hat der jetzt amtierende Bürgermeister von Manchester ebenfalls ein Herz für augenzwinkernden Humor. Nach 15 Jahren wies ihn Dieter Wengenmayr auf den 75. Geburtstag hin - und er bekam eine Urkunde mit aufgeklebter goldener Siegelmarke. Wir zeigen sie hier neben dem Text.
Wer sich über all diese Dinge amüsieren möchte oder staunen will, mit welch bewundernswertem Engagement Dieter Wengenmayr das alles zusammengetragen hat, der besuche die Internet-Seite des PERRY RHODAN-Stammtisches von München - dort gibt es eine längere Sequenz zum Thema.
Sei's wie es sei: Wir gratulieren hiermit noch einmal Herrn Perry Rhodan zu seinem 75. Geburtstag!
07 Juni 2011
Spitzenroman gelesen
Den heutigen Vormittag verbrachte ich - neben bürokratischem Unfug - mit einem wunderbaren Roman. Kein Schmarrn!, das war ein PERRY RHODAN-Roman, auf dessen Erscheinen ich mich schon jetzt freue, weil er so gut ist.
Ich kann leider nicht sagen, welche Bandnummer es ist und welcher Autor das Werk verfasst hat. Aber der Roman spielt auf der Erde, er ist komplex und abwechslungsreich, und einen Teil der Handlung verlagert der Autor dann auch in andere Bereiche des Solsystems. Ich fand's klasse.
Ich kann leider nicht sagen, welche Bandnummer es ist und welcher Autor das Werk verfasst hat. Aber der Roman spielt auf der Erde, er ist komplex und abwechslungsreich, und einen Teil der Handlung verlagert der Autor dann auch in andere Bereiche des Solsystems. Ich fand's klasse.
06 Juni 2011
Was passiert eigentlich mit der Erde?
Ein Logbuch der Redaktion
Vorab-Warnung: Ich möchte mit diesem Logbuch einige Andeutungen zu dem Band 2600 sowie den folgenden Romanen liefern - wer keine »Spoiler« mag, sollte jetzt nicht weiterlesen. Ich muss nämlich das Ende des noch laufenden Stardust-Zyklus verraten.
Natürlich schafft es Perry Rhodan im Doppelband 2598/99 die laufenden Probleme grundsätzlich in den Griff zu bekommen. Ich bin mir zwar sicher, dass keiner mit dem wirklichen Ende gerechnet hat, das von Uwe Anton von langer Hand vorbereitet wurde - aber ich denke, dass es zu vielen Diskussionen führen wird. Am Ende des Zyklus wird auf jeden Fall Perry Rhodan überleben, und auch die Bewohner der Erde und der solaren Planeten werden die schlimmsten Bedrohungen überstehen.
Doch damit ist es noch lange nicht vorbei mit den Schwierigkeiten, die auf die Menschen warten. Bereits in Band 2600 wird klar, dass mit dem Solsystem etwas geschieht, das nicht in herkömmliche »Raster« passt. Es liegt aber nicht unbedingt an den seltsamen Wesen, die sich auf den solaren Planeten aufhalten, vor allem der Erde. Diese Wesen werden Auguren genannt, sie sind im Wesentlichen von humanoider Gestalt - aber welche Ziele sie verfolgen, ist den Terranern nicht bekannt.
Perry Rhodan tritt seine Reise zur BASIS auf jeden Fall an, obwohl er weiß, dass auf der Erde einiges nicht so ist, wie es sein müsste. Das Verhängnis trifft die Bevölkerung der Erde und den Terranischen Residenten unvorbereitet: Von einem Tag zum anderen verschwinden die Sterne; es ist, als ob es die Sonne und ihre Planeten in einen fremdartigen Kosmos geschleudert hätte, abgeschirmt vom Universum.
Die Terraner geben selbstverständlich nicht sofort auf, immerhin haben sie schon viele Bedrohungen überstanden. Und so beginnen sie damit, in ihrer näheren Umgebung die ersten Forschungen anzustellen ...
Auf der Handlungsebene Terra kann ich eine Vielzahl ausgefallener Charaktere versprechen. Den ersten Roman, der auf Terra spielt, verfasste Wim Vandemaan, von dem auch viele Ideen dieses Handlungsabschnittes stammen. Wir werden von Menschen mit seltsamen Fähigkeiten lesen, von Außerirdischen mit merkwürdigen Plänen und vor allem von grundsätzlichen Veränderungen, die auf die Erde, den Mars und die anderen Planeten des Solsystems zukommen.
Viel mehr mag ich nicht zu dieser Handlungsebene verraten, das wäre nicht nett. Als Leo Lukas und Wim Vandemaan auf der jüngsten Konferenz einige dieser Ideen präsentierten, fanden wir das alle stark - und deshalb wurden sie in das bereits stehende Konzept von Uwe Anton eingearbeitet. Wie die Mixtur aus kosmischer Suche, großen Rätseln und menschlichen Problemen ankommen wird, werden wir ab Juli erfahren ...
Vorab-Warnung: Ich möchte mit diesem Logbuch einige Andeutungen zu dem Band 2600 sowie den folgenden Romanen liefern - wer keine »Spoiler« mag, sollte jetzt nicht weiterlesen. Ich muss nämlich das Ende des noch laufenden Stardust-Zyklus verraten.
Natürlich schafft es Perry Rhodan im Doppelband 2598/99 die laufenden Probleme grundsätzlich in den Griff zu bekommen. Ich bin mir zwar sicher, dass keiner mit dem wirklichen Ende gerechnet hat, das von Uwe Anton von langer Hand vorbereitet wurde - aber ich denke, dass es zu vielen Diskussionen führen wird. Am Ende des Zyklus wird auf jeden Fall Perry Rhodan überleben, und auch die Bewohner der Erde und der solaren Planeten werden die schlimmsten Bedrohungen überstehen.
Doch damit ist es noch lange nicht vorbei mit den Schwierigkeiten, die auf die Menschen warten. Bereits in Band 2600 wird klar, dass mit dem Solsystem etwas geschieht, das nicht in herkömmliche »Raster« passt. Es liegt aber nicht unbedingt an den seltsamen Wesen, die sich auf den solaren Planeten aufhalten, vor allem der Erde. Diese Wesen werden Auguren genannt, sie sind im Wesentlichen von humanoider Gestalt - aber welche Ziele sie verfolgen, ist den Terranern nicht bekannt.
Perry Rhodan tritt seine Reise zur BASIS auf jeden Fall an, obwohl er weiß, dass auf der Erde einiges nicht so ist, wie es sein müsste. Das Verhängnis trifft die Bevölkerung der Erde und den Terranischen Residenten unvorbereitet: Von einem Tag zum anderen verschwinden die Sterne; es ist, als ob es die Sonne und ihre Planeten in einen fremdartigen Kosmos geschleudert hätte, abgeschirmt vom Universum.
Die Terraner geben selbstverständlich nicht sofort auf, immerhin haben sie schon viele Bedrohungen überstanden. Und so beginnen sie damit, in ihrer näheren Umgebung die ersten Forschungen anzustellen ...
Auf der Handlungsebene Terra kann ich eine Vielzahl ausgefallener Charaktere versprechen. Den ersten Roman, der auf Terra spielt, verfasste Wim Vandemaan, von dem auch viele Ideen dieses Handlungsabschnittes stammen. Wir werden von Menschen mit seltsamen Fähigkeiten lesen, von Außerirdischen mit merkwürdigen Plänen und vor allem von grundsätzlichen Veränderungen, die auf die Erde, den Mars und die anderen Planeten des Solsystems zukommen.
Viel mehr mag ich nicht zu dieser Handlungsebene verraten, das wäre nicht nett. Als Leo Lukas und Wim Vandemaan auf der jüngsten Konferenz einige dieser Ideen präsentierten, fanden wir das alle stark - und deshalb wurden sie in das bereits stehende Konzept von Uwe Anton eingearbeitet. Wie die Mixtur aus kosmischer Suche, großen Rätseln und menschlichen Problemen ankommen wird, werden wir ab Juli erfahren ...
05 Juni 2011
Die Linie nach unten
Wer viele Mails bekommt, kennt das Gefühl, dass es immer mehr werden und die Zahl der unbeantworteten Mails einfach nicht abnimmt. So geht es mir seit über einem Jahr, und seit ich den WeltCon »übernomme« habe, hat sich das ganze auch noch gesteigert.
War vor einem Jahr noch das Ziel, die Zahl der unbearbeiteten Mails auf »unter dreißig« zu drücken, bin ich mittlerweile froh, wenn ich es auf »unter hundert« schaffe. Und das machte ich heute, einigermaßen entspannt am Schreibtisch, während es vor dem Fenster schön vor sich hin regnete. Wenn's gemütlich abläuft, ist es nicht einmal Stress - auch recht.
War vor einem Jahr noch das Ziel, die Zahl der unbearbeiteten Mails auf »unter dreißig« zu drücken, bin ich mittlerweile froh, wenn ich es auf »unter hundert« schaffe. Und das machte ich heute, einigermaßen entspannt am Schreibtisch, während es vor dem Fenster schön vor sich hin regnete. Wenn's gemütlich abläuft, ist es nicht einmal Stress - auch recht.
04 Juni 2011
Herzlichen Glückwunsch, Rainer!
Ein Logbuch der Redaktion
Einen ganz besonderen Geburtstag feiert ein Kollege am Samstag, 4. Juni 2011: Rainer Castor wird fünfzig Jahre alt! Zu diesem Anlass möchte ich dem Autor an dieser Stelle öffentlich gratulieren – eine kleine Glückwunschkarte von der Redaktion sollte schon bei ihm eingetroffen sein.
Seien wir ehrlich: Ohne Rainer Castor stünde die PERRY RHODAN-Serie heute nicht so gut da, wie sie sich derzeit präsentiert.
Rainer ist nicht nur das »Datenzentrum« der Serie, nicht nur der »Techniker vom Dienst«, sondern er ist darüber hinaus in mehrfacher Hinsicht von zentraler Bedeutung: Für die zahlreichen Anfragen der Autoren steht er jederzeit zur Verfügung, er liefert Sammeldatenblätter und überprüft inhaltliche Themen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Bewusst aufmerksam auf Rainer Castor wurde ich in den 90er Jahren. Ich korrespondierte und telefonierte mit Hans Kneifel, es ging um die Buchausgabe der ATLAN-Zeitabenteuer. In diesem Zusammenhang fiel unter anderem mehrfach der Name Rainer Castor. Rainer, damals noch »nur Fan«, erarbeitete für Hans Kneifel viele Hintergründe zu seinen ATLAN-Zeitabenteuern, übrigens schon deutlich vor der Ausgabe in Hardcover-Form.
Es dauerte eine Weile, bis wir uns persönlich kennenlernten und dann zusammenarbeiteten. Rainer Castor verfasste dann recht zügig für die damals monatlich erscheinenden PERRY RHODAN-Taschenbücher drei Romane, in denen Atlan – wenn wundert es? – die Hauptrolle spielte.
Als wir im Jahr 1998 mit dem sogenannten Traversan-Zyklus eine Wiederbelebung der ATLAN-Serie im Heftroman starteten, war Rainer Castor sofort mit von der Partie. Von ihm stammen die zahllosen Eckpunkte zur aktuellen Arkon-Geschichte, vom höfischen Zeremoniell bei den Imperatoren bis hin zu Landkarten Arkons oder sprachlichen Details – unter anderem zeichneten diese Details den Traversan-Zyklus aus.
Seit 1998 gehört Rainer Castor zu PERRY RHODAN. Für Robert Feldhoff erarbeitete er Exposé-Grundlagen, für Uwe Anton tut er dasselbe. Er sorgte bei den ATLAN-Miniserien für inhaltliche Stimmigkeit, er schreibt Romane voller Details und Hintergründe, und er ist für die ATLAN-Buchausgabe zuständig. Zudem veröffentlicht er jede Woche den PERRY RHODAN-Kommentar in der Erstauflage.
Anders gesagt und hiermit wiederholt: Rainer Castor ist für den aktuellen Stand der PERRY RHODAN-Serie unverzichtbar.
Und am heutigen Samstag wird er fünfzig Jahre alt. So alt wie die PERRY RHODAN-Serie selbst, wenngleich nicht auf den Tag genau. Ich weiß nicht, wie Rainer Castor seinen Geburtstag feiert. Trinkt er einen »Cave du Rhodan«, genehmigt er sich ein Glas Vurguzz, oder genießt er einfach die Ruhe im eigenen Universum, weit entfernt von den Sorgen und Nöten des Perryversums?
Sei's, wie es sei: Die Redaktion und das Autorenteam gratulieren ihm herzlich – und ich wünsche ihm für die nächsten fünfzig Jahre alles Gute!
Einen ganz besonderen Geburtstag feiert ein Kollege am Samstag, 4. Juni 2011: Rainer Castor wird fünfzig Jahre alt! Zu diesem Anlass möchte ich dem Autor an dieser Stelle öffentlich gratulieren – eine kleine Glückwunschkarte von der Redaktion sollte schon bei ihm eingetroffen sein.
Seien wir ehrlich: Ohne Rainer Castor stünde die PERRY RHODAN-Serie heute nicht so gut da, wie sie sich derzeit präsentiert.
Rainer ist nicht nur das »Datenzentrum« der Serie, nicht nur der »Techniker vom Dienst«, sondern er ist darüber hinaus in mehrfacher Hinsicht von zentraler Bedeutung: Für die zahlreichen Anfragen der Autoren steht er jederzeit zur Verfügung, er liefert Sammeldatenblätter und überprüft inhaltliche Themen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Bewusst aufmerksam auf Rainer Castor wurde ich in den 90er Jahren. Ich korrespondierte und telefonierte mit Hans Kneifel, es ging um die Buchausgabe der ATLAN-Zeitabenteuer. In diesem Zusammenhang fiel unter anderem mehrfach der Name Rainer Castor. Rainer, damals noch »nur Fan«, erarbeitete für Hans Kneifel viele Hintergründe zu seinen ATLAN-Zeitabenteuern, übrigens schon deutlich vor der Ausgabe in Hardcover-Form.
Es dauerte eine Weile, bis wir uns persönlich kennenlernten und dann zusammenarbeiteten. Rainer Castor verfasste dann recht zügig für die damals monatlich erscheinenden PERRY RHODAN-Taschenbücher drei Romane, in denen Atlan – wenn wundert es? – die Hauptrolle spielte.
Als wir im Jahr 1998 mit dem sogenannten Traversan-Zyklus eine Wiederbelebung der ATLAN-Serie im Heftroman starteten, war Rainer Castor sofort mit von der Partie. Von ihm stammen die zahllosen Eckpunkte zur aktuellen Arkon-Geschichte, vom höfischen Zeremoniell bei den Imperatoren bis hin zu Landkarten Arkons oder sprachlichen Details – unter anderem zeichneten diese Details den Traversan-Zyklus aus.
Seit 1998 gehört Rainer Castor zu PERRY RHODAN. Für Robert Feldhoff erarbeitete er Exposé-Grundlagen, für Uwe Anton tut er dasselbe. Er sorgte bei den ATLAN-Miniserien für inhaltliche Stimmigkeit, er schreibt Romane voller Details und Hintergründe, und er ist für die ATLAN-Buchausgabe zuständig. Zudem veröffentlicht er jede Woche den PERRY RHODAN-Kommentar in der Erstauflage.
Anders gesagt und hiermit wiederholt: Rainer Castor ist für den aktuellen Stand der PERRY RHODAN-Serie unverzichtbar.
Und am heutigen Samstag wird er fünfzig Jahre alt. So alt wie die PERRY RHODAN-Serie selbst, wenngleich nicht auf den Tag genau. Ich weiß nicht, wie Rainer Castor seinen Geburtstag feiert. Trinkt er einen »Cave du Rhodan«, genehmigt er sich ein Glas Vurguzz, oder genießt er einfach die Ruhe im eigenen Universum, weit entfernt von den Sorgen und Nöten des Perryversums?
Sei's, wie es sei: Die Redaktion und das Autorenteam gratulieren ihm herzlich – und ich wünsche ihm für die nächsten fünfzig Jahre alles Gute!
03 Juni 2011
Dienstfahrt und Autorengespräch
Am heutigen Freitag war ich teils beruflich, teils privat unterwegs – die privaten Details gehen hier niemanden etwas an, und die Tatsache, dass ich mich mit den Terminen ein wenig falsch orientiert hatte, ist sicher auch nicht so wichtig. Ich war auf jeden Fall in Darmstadt und Mainz.
Unter anderem gab's einen Besuch bei Hermann Ritter, bei dem wir unter anderen über den PERRY RHODAN-WeltCon und seine Mitarbeit sprachen. Danach besuchte ich die Minipressen-Messe in Mainz, bei der zahlreiche Kleinverlage ausstellen – ich nutzte die Chance, das eine oder andere Autorengespräch zu führen.
Unter anderem gab's einen Besuch bei Hermann Ritter, bei dem wir unter anderen über den PERRY RHODAN-WeltCon und seine Mitarbeit sprachen. Danach besuchte ich die Minipressen-Messe in Mainz, bei der zahlreiche Kleinverlage ausstellen – ich nutzte die Chance, das eine oder andere Autorengespräch zu führen.
02 Juni 2011
Rückblick auf 2010
Ein bisschen verspätet aber immerhin: Heute schrieb ich meinen Rückblick aufs Jahr 2010. Die Redaktion des PERRY RHODAN-Jahrbuches hatte mich darum gebeten. Und ich stellte fest, wie schwer mir das fiel.
2010 kommt mir schon wieder soooo lange vergangen vor. Dabei haben wir 2010 richtig viel auf die Beine gestellt. Es war dann auch wieder sehr spannend, mir das in Erinnerung zu rufen ...
2010 kommt mir schon wieder soooo lange vergangen vor. Dabei haben wir 2010 richtig viel auf die Beine gestellt. Es war dann auch wieder sehr spannend, mir das in Erinnerung zu rufen ...
01 Juni 2011
Detailliertes Durchackern
Schöne Begriffe zeichnen den Roman aus, den ich gerade mit einer umfangreichen Mail für den Außenlektor versehe. Die Autorin hat sich sehr schön in die fremden Außerirdischen hinein gedacht und schildert diese sehr plastisch. Auch die Menschen wirken glaubhaft.
Ich glaube, das wird ein guter Einstand im Autorenteam. Aber darüber muss ich dann noch mal informieren, wenn der Roman wirklich erscheint; derzeit gilt die Devise »eins nach dem anderen«.
Ich glaube, das wird ein guter Einstand im Autorenteam. Aber darüber muss ich dann noch mal informieren, wenn der Roman wirklich erscheint; derzeit gilt die Devise »eins nach dem anderen«.
31 Mai 2011
Programmfitzelchen
Heute steht mal wieder der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 ganz weit oben auf dem Arbeitsplan: Ich formuliere Mails und Briefe an einige Con-Ehrengäste, damit diese sich entsprechend vorbereiten können. Es geht jetzt auch darum, die Programmpunkte klarer zu fixieren.
Manches kann noch nicht klar vereinbart werden. Einige Namen sind nach wie vor nicht hundertprozentig klar, andere gebe ich diese Woche erst bekannt. Für die Planung muss ich dann aber alles wasserdicht haben. Kein echtes Problem, aber eben viel Fitzelkram.
Manches kann noch nicht klar vereinbart werden. Einige Namen sind nach wie vor nicht hundertprozentig klar, andere gebe ich diese Woche erst bekannt. Für die Planung muss ich dann aber alles wasserdicht haben. Kein echtes Problem, aber eben viel Fitzelkram.
30 Mai 2011
Schattenlord zum zweiten
Ich freue mich wie ein kleines Kind über die Belegexemplare von »Die Stadt der goldenen Türme«. Das ist ein Roman von Michael Marcus Thurner, der als zweiter Band der »Schattenlord«-Serie erschienen ist – bislang nur für Testleser erhältlich.
Die Serie ist ein Nachfolger für die »Elfenzeit«, in die wir in den letzten Jahren viel Energie gesteckt haben. Bisher sind vier Bände geplant, aber wir machen natürlich gern eine Fortsetzung, wenn die Zustimmung groß ist. Und nächstes Jahr könnte das ganze auch »regulär« in den Vertrieb gehen ...
Die Serie ist ein Nachfolger für die »Elfenzeit«, in die wir in den letzten Jahren viel Energie gesteckt haben. Bisher sind vier Bände geplant, aber wir machen natürlich gern eine Fortsetzung, wenn die Zustimmung groß ist. Und nächstes Jahr könnte das ganze auch »regulär« in den Vertrieb gehen ...
29 Mai 2011
Gastroman-Lektüre
Da's die Spatzen eh schon von den Dächern pfeifen, kann ich darüber was sagen: Diesen Sonntag beschäftigte ich mich nämlich unter anderem mit dem demnächst anstehenden PERRY RHODAN-Gastroman. Schöne Lektüre!
Da hat der Kollege einen sehr spannenden Roman abgeliefert, der ganz unterschiedliche Themen mit sich bringt: Wir haben zwei Außerirdische und einen unserer terranischen Hauptpersonen, und wir haben einen fremden Planeten, der seltsame Eigenschaften aufweist. Dazu kommen noch weitere Phänomene, über die ich logischerweise noch nichts sagen kann.
Da hat der Kollege einen sehr spannenden Roman abgeliefert, der ganz unterschiedliche Themen mit sich bringt: Wir haben zwei Außerirdische und einen unserer terranischen Hauptpersonen, und wir haben einen fremden Planeten, der seltsame Eigenschaften aufweist. Dazu kommen noch weitere Phänomene, über die ich logischerweise noch nichts sagen kann.
28 Mai 2011
Vier mal Terra-Handlung
Heute stand bei schönstem Balkon-Lesewetter die Lektüre von vier Exposés an, die hoffentlich bald an die Autoren rausgehen können. Es geht um die Erde und ihre nächste kosmische Umgebung – und da gibt es richtig tolle Ideen, die in den Romanen sicher auch gut funktionieren werden.
Ganz nebenbei erfährt man neues vom Merkur oder von der Wiederherstellung des Ganymed. Und eine seltsame Geheimgesellschaft arbeitet auf der Erde ... und so weiter ...
Ganz nebenbei erfährt man neues vom Merkur oder von der Wiederherstellung des Ganymed. Und eine seltsame Geheimgesellschaft arbeitet auf der Erde ... und so weiter ...
27 Mai 2011
Zum Start des Neuroversum-Zyklus
Ein Logbuch der Redaktion
Vorab-Warnung: Ich möchte mit diesem Logbuch einige Andeutungen zu dem Band 2600 sowie den folgenden Romanen liefern - wer keine »Spoiler« mag, sollte jetzt nicht weiterlesen.
Noch sind die letzten Romane des laufenden PERRY RHODAN-Zyklus nicht alle erschienen, und selbstverständlich sind zahlreiche Leser auf die ersten Romane des nächsten Zyklus gespannt. Wir in der Redaktion sind es übrigens auch - allerdings eher in anderer Richtung: Wir wollen wissen, wie das neue Konzept ankommt, das die Autorenriege um Exposéautor Uwe Anton erarbeitet hat.
Am 17. Juni 2011 ist es bekanntlich soweit: Unter dem Titel »Das Thanatos-Programm« erscheint der PERRY RHODAN-Roman 2600, den Uwe Anton verfasst hat. Der Roman führt gleich zwei Handlungsebenen auf einmal ein - so viel kann ich schon einmal verraten -, auch wenn er sich dann hauptsächlich auf eine konzentriert.
Der Roman legt den Fokus dabei insbesondere auf den Haupthelden der Serie selbst: Perry Rhodan ist die Figur, die in Band 2600 die wichtigste Rolle spielt; er treibt das Geschehen voran, sogar in den Situationen, in denen er eigentlich »von außen« getrieben wird. Und so bekommt der Terraner es nicht nur mit neuen Problemen auf der Erde zu tun, sondern betritt auch eine ganz und gar unbekannte Region des Kosmos.
Unter anderem trifft Rhodan in der Handlung nach Band 2600 auf die Dosanthi. Dabei handelt es sich um ein Volk mit besonderen Gaben, die sich den Terranern nicht sofort erschließen werden. Da uns die Dosanthi wichtig sind, haben wir beim »Design« der Wesen übrigens auf die Sachkenntnis unseres Titelbildkünstlers Dirk Schulz zurückgegriffen.
Doch zurück zur Handlung: Ein Schauplatz der nächsten Romane ist die altehrwürdige BASIS. Das größte Raumschiff, das die Menschheit je gebaut hat, wird seit Jahren als fliegendes Spielcasino eingesetzt. Jetzt steht es vor einer neuen Aufgabe.
Selbstverständlich geht nicht alles so, wie es sich Perry Rhodan und seine engsten Gefährten vorstellen. In der BASIS gibt es nämlich Geheimnisse, von denen vorher niemand etwas ahnen konnte, und es gibt Räume, die nie ein Mensch zuvor betreten hat. Perry Rhodan selbst wird dort etwas finden, das seinen Blick auf das Universum tatsächlich verändern wird ...
Wir werden in diesen Romanen eine ganze Reihe von neuen Haupt- und Nebenfiguren vorstellen, die auch auf den Titelbildern präsentiert werden. Wie schafft es Perry Rhodan, mit einer seltsamen Mannschaft gegen Gegner anzutreten, die ebenfalls höchst seltsam sind?
Das ist nur eine von drei Handlungsebenen - in den anderen geht es um das Schicksal des Solsystems und seiner Bewohner, auf die neue Bewährungsproben zukommen, und um Alaska Saedelaere, den Mann mit der Maske, der seiner Bestimmung folgen muss. Ob und wie das alles zusammenhängt, das haben die Autoren bei den letzten Konferenzen, in zahlreichen Mailkontakten und Telefonaten erarbeitet.
Der Neuroversum-Zyklus startet auf jeden Fall mit einem Paukenschlag, und er wird sehr schnell einige verblüffende Erkenntnisse für die Leser mit sich bringen. Welche das sind und welche weiteren Überraschungen die Autoren und die Redaktion für die Leser vorbereitet haben, darüber werde ich in weiteren Logbüchern in den nächsten Wochen berichten ...
Vorab-Warnung: Ich möchte mit diesem Logbuch einige Andeutungen zu dem Band 2600 sowie den folgenden Romanen liefern - wer keine »Spoiler« mag, sollte jetzt nicht weiterlesen.
Noch sind die letzten Romane des laufenden PERRY RHODAN-Zyklus nicht alle erschienen, und selbstverständlich sind zahlreiche Leser auf die ersten Romane des nächsten Zyklus gespannt. Wir in der Redaktion sind es übrigens auch - allerdings eher in anderer Richtung: Wir wollen wissen, wie das neue Konzept ankommt, das die Autorenriege um Exposéautor Uwe Anton erarbeitet hat.
Am 17. Juni 2011 ist es bekanntlich soweit: Unter dem Titel »Das Thanatos-Programm« erscheint der PERRY RHODAN-Roman 2600, den Uwe Anton verfasst hat. Der Roman führt gleich zwei Handlungsebenen auf einmal ein - so viel kann ich schon einmal verraten -, auch wenn er sich dann hauptsächlich auf eine konzentriert.
Der Roman legt den Fokus dabei insbesondere auf den Haupthelden der Serie selbst: Perry Rhodan ist die Figur, die in Band 2600 die wichtigste Rolle spielt; er treibt das Geschehen voran, sogar in den Situationen, in denen er eigentlich »von außen« getrieben wird. Und so bekommt der Terraner es nicht nur mit neuen Problemen auf der Erde zu tun, sondern betritt auch eine ganz und gar unbekannte Region des Kosmos.
Unter anderem trifft Rhodan in der Handlung nach Band 2600 auf die Dosanthi. Dabei handelt es sich um ein Volk mit besonderen Gaben, die sich den Terranern nicht sofort erschließen werden. Da uns die Dosanthi wichtig sind, haben wir beim »Design« der Wesen übrigens auf die Sachkenntnis unseres Titelbildkünstlers Dirk Schulz zurückgegriffen.
Doch zurück zur Handlung: Ein Schauplatz der nächsten Romane ist die altehrwürdige BASIS. Das größte Raumschiff, das die Menschheit je gebaut hat, wird seit Jahren als fliegendes Spielcasino eingesetzt. Jetzt steht es vor einer neuen Aufgabe.
Selbstverständlich geht nicht alles so, wie es sich Perry Rhodan und seine engsten Gefährten vorstellen. In der BASIS gibt es nämlich Geheimnisse, von denen vorher niemand etwas ahnen konnte, und es gibt Räume, die nie ein Mensch zuvor betreten hat. Perry Rhodan selbst wird dort etwas finden, das seinen Blick auf das Universum tatsächlich verändern wird ...
Wir werden in diesen Romanen eine ganze Reihe von neuen Haupt- und Nebenfiguren vorstellen, die auch auf den Titelbildern präsentiert werden. Wie schafft es Perry Rhodan, mit einer seltsamen Mannschaft gegen Gegner anzutreten, die ebenfalls höchst seltsam sind?
Das ist nur eine von drei Handlungsebenen - in den anderen geht es um das Schicksal des Solsystems und seiner Bewohner, auf die neue Bewährungsproben zukommen, und um Alaska Saedelaere, den Mann mit der Maske, der seiner Bestimmung folgen muss. Ob und wie das alles zusammenhängt, das haben die Autoren bei den letzten Konferenzen, in zahlreichen Mailkontakten und Telefonaten erarbeitet.
Der Neuroversum-Zyklus startet auf jeden Fall mit einem Paukenschlag, und er wird sehr schnell einige verblüffende Erkenntnisse für die Leser mit sich bringen. Welche das sind und welche weiteren Überraschungen die Autoren und die Redaktion für die Leser vorbereitet haben, darüber werde ich in weiteren Logbüchern in den nächsten Wochen berichten ...
26 Mai 2011
Dritte Trilogie startet
Es ist ja eigentlich nur eine »Nebenher-Reihe«, die mit minmalem Aufwand und einer kleinen Auflage läuft: In den ATLAN-Bänden bei Bertelsmann werden die ATLAN-Taschenbücher noch einmal verwertet, die zuvor bei Fantasy Productions erschienen sind.
Jetzt startete der Illochim-Zyklus, dieser Tage ging »Das Relikt der Macht« an die Kunden raus. Der Roman stammt von Hans Kneifel, und ich erinnere mich noch gut an die Lektüre. Der Zyklus hing damals inhaltlich mit dem Computerspiel zusammen, in denen es ebenfalls um die lllochim ging.
Jetzt startete der Illochim-Zyklus, dieser Tage ging »Das Relikt der Macht« an die Kunden raus. Der Roman stammt von Hans Kneifel, und ich erinnere mich noch gut an die Lektüre. Der Zyklus hing damals inhaltlich mit dem Computerspiel zusammen, in denen es ebenfalls um die lllochim ging.
25 Mai 2011
Bald kommen die Linguiden
Ein Logbuch der Redaktion
Während ich in den Vorbereitungen zum anstehenden Zyklus ab PERRY RHODAN-Band 2600 stehe, vergesse ich fast, dass ja auch in der Nachauflage ein Jubiläum ansteht. »Fast« heißt, dass ich immerhin daran erinnert wurde. Denn am 1. Juli 2011 erscheint der Doppelband 1500/01 in der fünften Auflage – und dieser Doppelband markiert den Start in den Linguiden-Zyklus.
Wem das nichts sagt, dem verrate ich an dieser Stelle ein wenig über die Hintergründe. Dazu muss ich ein wenig ausholen und die Vergangenheit der PERRY RHODAN-Serie betrachten. Recht früh nämlich platzierten die Autoren um K.H. Scheer und Clark Darlton die Menschheit als ein »auserwähltes Volk« in das neu geschaffene Universum.
Schon in den ersten Heften, die Terraner sind kaum über ihr eigenes Sonnensystem herausgekommen, trifft Perry Rhodan auf das geheimnisvolle Geisteswesen ES. Zunächst weiß keiner so recht, was dieses Wesen will; man bezeichnet es deshalb auch als den »Alten von Wanderer« oder gibt ihm andere Namen.
Doch recht schnell entwickelt sich die Geschichte weiter. Die Superintelligenz erweist sich als Hüter der Menschheit und gewährt Perry Rhodan und einigen Getreuen die relative Unsterblichkeit. ES räumt Rhodan und der Menschheit zudem eine Frist ein: 20.000 Jahre gesteht er den Terranern zu, sich ihrerseits zu einer Superintelligenz zu entwickeln.
In der PERRY RHODAN-Serie war ES immer wieder ein Mentor der Menschen, gleichzeitig ein alter Freund und einer, der neue Aktionen anstieß. Eine der Aktionen wurde mit Band 1500 eingeleitet – Ende der 80er Jahre erschienen die Romane dieses Zyklus zum ersten Mal und sorgen für einen echten »Aha!«-Effekt unter den Lesern.
Der Linguiden-Zyklus, der nun mit Band 1500 der fünften Auflage ein weiteres Mal beginnt, gleicht einer Revolution im PERRY RHODAN-Kosmos. Nach einer Grundidee des damaligen Chefredakteurs Dr. Florian F. Marzin und unter der Exposé-Leitung von Ernst Vlcek entwickelten die Autoren eine faszinierende Geschichte.
Homunk, der Bote von ES, erscheint in der Milchstraße und fordert die Zellaktivatorträger auf, nach Wanderer zu kommen und ihre lebensspendenden Geräte zurückzugeben. Seine Begründung: Die Frist der Menschheit sei abgelaufen, sie habe versagt. Für Perry Rhodan und die übrigen relativ Unsterblichen beginnt damit ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit ...
Den Platz der Menschheit soll ein bis dahin unbekanntes Volk einnehmen, die Linguiden. Und in der Tat, die Linguiden erweisen sich den Menschen zumindest in einer Hinsicht als weit überlegen: Bald sind sie überall in der Milchstraße als »Friedenssprecher« bekannt, nur Kraft des Wortes gelingt es ihnen, Konflikte zwischen den Völkern beizulegen. ES, so scheint es, hat eine gute Wahl getroffen. Doch bald kommen Zweifel auf. Verfolgen die Linguiden wirklich nur selbstlose Ziele?
Oder führen sie ganz anderes im Schilde?
Dieser kurze Ausblick kann natürlich nur einige wenige der Handlungsebenen des neuen Zyklus anreißen. Es gibt ein Rätsel aus der Vergangenheit, es gibt Hinweise zu aktuellen galaktischen Verwerfungen – und es werden haufenweise neue Charaktere eingeführt, die in den folgenden Jahren die Handlung bereichern werden.
Der Linguiden-Zyklus gehört für mich zu den Höhepunkten der PERRY RHODAN-Serie; unter anderem begeisterten mich die Romane von Marianne Sydow. Ich bin sicher, dass es bei einer Neuauflage des Zyklus ab diesem Sommer 2011 erneut viele begeisterte Leser geben wird ...
Während ich in den Vorbereitungen zum anstehenden Zyklus ab PERRY RHODAN-Band 2600 stehe, vergesse ich fast, dass ja auch in der Nachauflage ein Jubiläum ansteht. »Fast« heißt, dass ich immerhin daran erinnert wurde. Denn am 1. Juli 2011 erscheint der Doppelband 1500/01 in der fünften Auflage – und dieser Doppelband markiert den Start in den Linguiden-Zyklus.
Wem das nichts sagt, dem verrate ich an dieser Stelle ein wenig über die Hintergründe. Dazu muss ich ein wenig ausholen und die Vergangenheit der PERRY RHODAN-Serie betrachten. Recht früh nämlich platzierten die Autoren um K.H. Scheer und Clark Darlton die Menschheit als ein »auserwähltes Volk« in das neu geschaffene Universum.
Schon in den ersten Heften, die Terraner sind kaum über ihr eigenes Sonnensystem herausgekommen, trifft Perry Rhodan auf das geheimnisvolle Geisteswesen ES. Zunächst weiß keiner so recht, was dieses Wesen will; man bezeichnet es deshalb auch als den »Alten von Wanderer« oder gibt ihm andere Namen.
Doch recht schnell entwickelt sich die Geschichte weiter. Die Superintelligenz erweist sich als Hüter der Menschheit und gewährt Perry Rhodan und einigen Getreuen die relative Unsterblichkeit. ES räumt Rhodan und der Menschheit zudem eine Frist ein: 20.000 Jahre gesteht er den Terranern zu, sich ihrerseits zu einer Superintelligenz zu entwickeln.
In der PERRY RHODAN-Serie war ES immer wieder ein Mentor der Menschen, gleichzeitig ein alter Freund und einer, der neue Aktionen anstieß. Eine der Aktionen wurde mit Band 1500 eingeleitet – Ende der 80er Jahre erschienen die Romane dieses Zyklus zum ersten Mal und sorgen für einen echten »Aha!«-Effekt unter den Lesern.
Der Linguiden-Zyklus, der nun mit Band 1500 der fünften Auflage ein weiteres Mal beginnt, gleicht einer Revolution im PERRY RHODAN-Kosmos. Nach einer Grundidee des damaligen Chefredakteurs Dr. Florian F. Marzin und unter der Exposé-Leitung von Ernst Vlcek entwickelten die Autoren eine faszinierende Geschichte.
Homunk, der Bote von ES, erscheint in der Milchstraße und fordert die Zellaktivatorträger auf, nach Wanderer zu kommen und ihre lebensspendenden Geräte zurückzugeben. Seine Begründung: Die Frist der Menschheit sei abgelaufen, sie habe versagt. Für Perry Rhodan und die übrigen relativ Unsterblichen beginnt damit ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit ...
Den Platz der Menschheit soll ein bis dahin unbekanntes Volk einnehmen, die Linguiden. Und in der Tat, die Linguiden erweisen sich den Menschen zumindest in einer Hinsicht als weit überlegen: Bald sind sie überall in der Milchstraße als »Friedenssprecher« bekannt, nur Kraft des Wortes gelingt es ihnen, Konflikte zwischen den Völkern beizulegen. ES, so scheint es, hat eine gute Wahl getroffen. Doch bald kommen Zweifel auf. Verfolgen die Linguiden wirklich nur selbstlose Ziele?
Oder führen sie ganz anderes im Schilde?
Dieser kurze Ausblick kann natürlich nur einige wenige der Handlungsebenen des neuen Zyklus anreißen. Es gibt ein Rätsel aus der Vergangenheit, es gibt Hinweise zu aktuellen galaktischen Verwerfungen – und es werden haufenweise neue Charaktere eingeführt, die in den folgenden Jahren die Handlung bereichern werden.
Der Linguiden-Zyklus gehört für mich zu den Höhepunkten der PERRY RHODAN-Serie; unter anderem begeisterten mich die Romane von Marianne Sydow. Ich bin sicher, dass es bei einer Neuauflage des Zyklus ab diesem Sommer 2011 erneut viele begeisterte Leser geben wird ...
24 Mai 2011
»Lemuria«-Verwirrung
Ich finde die PERRY RHODAN-Vertonungen von mal zu mal besser; dieser Tage trudelte die Silber Edition 28 bei uns ein. Titel des PERRY RHODAN-Hörbuches ist »Lemuria«, wieder wurde es von Josef Tratnik eingelesen.
Das kleine Problem dabei (was kein echtes Problem ist): Tratnik liest ja auch die »Lemuria«-Hörbücher ein, also die sechs Teile des gleichnamigen Minizyklus. Und prompt geraten wir in der Redaktion mit den einzelnen »Lemurien« durcheinander. Wie soll es da erst den Lesern und Hörern gehen?
Das kleine Problem dabei (was kein echtes Problem ist): Tratnik liest ja auch die »Lemuria«-Hörbücher ein, also die sechs Teile des gleichnamigen Minizyklus. Und prompt geraten wir in der Redaktion mit den einzelnen »Lemurien« durcheinander. Wie soll es da erst den Lesern und Hörern gehen?
23 Mai 2011
Von den Wolken des Todes
So ganz nebenbei schreitet bei Eins A Medien auch die Produktion der ATLAN-Hörbücher voran. Dieser Tage schneite klammheimlich die sechste Ausgabe der Zeitabenteuer ins Haus, wieder eine MP3-CD, die eine Laufzeit von unglaublichen 24 Stunden hat.
Ich erinnere mich an den Roman, habe den damals redigiert – das ist ja schon bald zwanzig Jahre her. Und eigentlich wäre es ein Grund, sich die Audio-Version anzuhören, die Renier Baaken eingelesen hat; ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich das nicht schaffen werde.
Ich erinnere mich an den Roman, habe den damals redigiert – das ist ja schon bald zwanzig Jahre her. Und eigentlich wäre es ein Grund, sich die Audio-Version anzuhören, die Renier Baaken eingelesen hat; ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich das nicht schaffen werde.
22 Mai 2011
Ehrengast-Treff
Am Samstag hatte ich einen interessanten Termin: Im »Schloss-Hotel« in Karlsruhe traf ich mich mit einem Menschen zum Frühstück, der als einer der Ehrengäste zum PERRY RHODAN-WeltCon kommen wird. Wer es genau sein wird, geben wir im Mai hoffentlich noch bekannt.
Das Gespräch war spannend und abwechslungsreich; wir sprangen von Thema zu Thema und tranken gefühlte zehn Tassen Kaffee. Danach ging mein Gesprächspartner zu seinem Zug, und ich hüpfte aufs Rad und fuhr heim. Solche Vermengungen von Privat- und Berufsleben sind meiner Ansicht nach in Ordnung ...
Das Gespräch war spannend und abwechslungsreich; wir sprangen von Thema zu Thema und tranken gefühlte zehn Tassen Kaffee. Danach ging mein Gesprächspartner zu seinem Zug, und ich hüpfte aufs Rad und fuhr heim. Solche Vermengungen von Privat- und Berufsleben sind meiner Ansicht nach in Ordnung ...
21 Mai 2011
Conbuch-Artikel
Im Juni müssen wir das Conbuch fertig haben, rein redaktionell meine ich natürlich. Da müssen also noch viele Texte geschrieben und viele Bilder herausgesucht werden. Und das heißt für mich, dass ich viel schreiben muss.
Ich recherchiere am Wochenende. Dazu schreibe ich einige Leute an, und vor allem trage ich so viele inhaltliche Eckpunkte zusammen, dass das eigentliche Schreiben später leichter fällt.
Ich recherchiere am Wochenende. Dazu schreibe ich einige Leute an, und vor allem trage ich so viele inhaltliche Eckpunkte zusammen, dass das eigentliche Schreiben später leichter fällt.
20 Mai 2011
Der doppelte ATLAN
Manchmal verstehe ich die Kollegen bei manchen Lizenzunternehmen nicht: Die vergessen zu oft, uns die Belegexemplare zu schicken. Dabei sind die eine ganz wichtige Motivation für mich, auf der Homepage oder sonstwo auf die neuen Produkte hinzuweisen.
Heute kamen immerhin zwei unterschiedliche ATLAN-Taschenbücher aus dem Hause Fantasy Productions; beide sehen schick aus. Das eine ist »Geheimplan Quinto-Center« von Michelle Stern - hübsches Pseudonym übrigens -, das andere ist »Das Urteil des Drachenbaumes« von dem Duo Mathiak/Herren.
Auf die Lektüre beider Taschenbücher freue ich mich. Theoretisch. Denn ich fürchte, dass ich da so schnell nicht dazu kommen werde ...
Heute kamen immerhin zwei unterschiedliche ATLAN-Taschenbücher aus dem Hause Fantasy Productions; beide sehen schick aus. Das eine ist »Geheimplan Quinto-Center« von Michelle Stern - hübsches Pseudonym übrigens -, das andere ist »Das Urteil des Drachenbaumes« von dem Duo Mathiak/Herren.
Auf die Lektüre beider Taschenbücher freue ich mich. Theoretisch. Denn ich fürchte, dass ich da so schnell nicht dazu kommen werde ...
19 Mai 2011
Wer rennt beim Kongress
Ich bin ja gespannt, wer da wirklich mitmacht: »Der Kongress rennt« ist auf dem WeltCon ein Programmpunkt mit Frank Borsch, zumindest haben wir das jetzt so angekündigt.
Ob sich da wirklich Fans einfinden, die mit einem PERRY RHODAN-Autor joggen wollen. Das fände ich ja richtig gut. Mir selbst ist schon jetzt klar, dass ich zu dieser nachtschlafenen Zeit noch im Bett liegen werde.
Ob sich da wirklich Fans einfinden, die mit einem PERRY RHODAN-Autor joggen wollen. Das fände ich ja richtig gut. Mir selbst ist schon jetzt klar, dass ich zu dieser nachtschlafenen Zeit noch im Bett liegen werde.
18 Mai 2011
Ins Solare Imperium
Ich mag das Format der PERRY RHODAN-Taschenhefte sehr, und ich freute mich, als ich dieser Tage die zwölfte Ausgabe aus der Druckerei bekam. Das Heft heißt »Tödliches Psychospiel«, stammt von Uwe Anton und wurde von mir erstmals 1995 in den Handel gebracht.
Jetzt wieder neu - und ich finde es immer noch gut. Uwe Anton ist ein Autor, der sein Handwerk so richtig gut versteht, und das merkt man dem Science-Fiction-Abenteuer auch an. Spielt übrigens Anfang des 23. Jahrhunderts, also zur »guten alten Zeit« des Solaren Imperiums ...
Jetzt wieder neu - und ich finde es immer noch gut. Uwe Anton ist ein Autor, der sein Handwerk so richtig gut versteht, und das merkt man dem Science-Fiction-Abenteuer auch an. Spielt übrigens Anfang des 23. Jahrhunderts, also zur »guten alten Zeit« des Solaren Imperiums ...
17 Mai 2011
Die Schwermut-Seuche und andere Ideen
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal in meiner Erinnerungskiste kramte und Geschichten erzählte, die »so richtig alt« sind. Im Januar 1994 hatte ich eine Reihe von grundsätzlichen Ideenpapieren verfasst, die ich damals selbstverständlich alle klasse fand – um diese geht's auch diesmal.
Immer noch grübelte ich in jenem Januar 1994 darüber, wie wir eine möglichst gute Milchstraßen-Handlung schaffen könnten. Die Exposé-Factory wollte die Romane ab Band 1750 ausschließlich in der fernen Galaxis Hirdobaan spielen lassen, aber ich hielt das für riskant. »Die Leser wollen doch wissen, wie es in der Milchstraße aussieht und was auf der Erde passiert«, argumentierte ich in zahlreichen Gesprächen, die ich mit Ernst Vlcek und Florian F. Marzin führte.
Mein Konzept sah unter anderem vor, eine Handlung zu konstruieren, die parallel zum geplanten Hamamesch-Zyklus laufen sollte. Hier empfand ich die bisherigen Ideen als nicht ausreichend genug – zu der Zeit hatte Robert Feldhoff seine brillante Idee mit Gomasch Endredde nicht in den Ring geworfen – und suchte nach einer Möglichkeit, das Ganze aufzuwerten.
Mein Plan sah vor, dass »jene Menschen, die auf der anderen Seite des Möbiusstreifens waren und alles überlebten, eben doch mit einem ›Knacks‹ zurückkehren«. Im Nachhinein wird klar, wie sehr ich mich bei dieser Überlegung vom 600er-Zyklus und der PAD-Seuche beeinflussen ließ ... Mein Plan ging in eine ähnliche Richtung: »Sie schleppen auf ihren Planeten eine Krankheit ein, eine Art Schwermut-Seuche, welche die Leute in ihrer Umgebung lethargisch werden lässt – und irgendwann krepieren sie und die anderen ›Opfer‹ daran.«
Die Seuchen-Idee faszinierte mich offensichtlich. Zu der Zeit war klar, dass wir den Mars »austauschen« würden, und ich wollte das ebenfalls verknüpfen. Ich postulierte, das vom Mars oder der auszutauschenden Welt ein »unheilvoller Einfluss ausgeht, der denselben Effekt hat«. Und ich wollte, dass die Terraner noch einmal »auf die andere Seite des Universums« gehen müssen.
Sie müssen schließlich gegen die Seuche angehen, und Perry Rhodan müsse gezwungen sein, »erneut einen Pakt mit Moira zu schließen«, also einen Pakt mit dem Teufel. Meine Überlegung: »Er fliegt mit ihr ein letztes Mal zur Großen Leere, sucht auf Charon nach Spuren – das ist die einzige Möglichkeit, wo man was finden kann. Und dort finden die beiden in der Erstarrung ein Wesen, das nicht dahin gehört, das man bisher auch nicht finden konnte.«
Ich wollte auch deshalb einige Hauptfiguren zurück an die Große Leere führen, weil ich der Ansicht war, dass dort »eine Reihe von interessanten Fragen offengelassen« worden war. Meiner Ansicht gehörten dazu »unter anderem die Struktur der Damurial-Allianz oder die Symbiose zwischen Gish und Vatachh«.
Grundsätzlich wollte ich die Handlungsebenen stärker trennen und vor allem die Personen an verschiedenen Stellen in den Einsatz schicken. Erst gegen Ende des Zyklus wollte ich sie zusammenführen.
Die Geschehnisse im Arresum – also auf der anderen Seite des Möbiusbandes – hatten mir tatsächlich nicht gefallen, obwohl ich an dieser Arbeit schon beteiligt gewesen war: Zu viele Zellaktivatorträger waren stets »auf einem Haufen« unterwegs gewesen, was die Arbeit der Autoren immer erschwert hatte: Wer sechs oder acht Hauptfiguren auf einmal schildern muss, kann eigentlich kein optimales Ergebnis erzielen, denn es kommt fast immer eine Zersplitterung der Handlung heraus.
Die klare Absicht: »Das Hamamesch-Problem wird von Atlan und Homer G. Adams gelöst, auch mit Hilfe von Gucky (ein fetter Mutant – den kann nur Gucky umlegen); und durch die längere Abwesenheit Atlans von Arkon kann das Arkon-Problem schön weiter schwelen.« Und Perry Rhodan selbst ... der sollte sich zuerst um die Milchstraße, um die dortige Schwermut-Seuche und dann eben um die Große Leere kümmern. Ich wollte »Perry als Person stärker in den Vordergrund stellen« und fand es für »nötig, ihn wieder in eine sehr exponierte Stellung zu bringen«.
Mein Versuch, die laufende Handlung zu ändern, griff übrigens in den noch laufenden Zyklus ein. Bereits in den Bänden zwischen 1700 und 1749 sollte die BASIS »eigentlich irreparable Schäden« erleiden. Daraus sollte die Hamiller-Tube für sich eine Konsequenz ziehen: Letztlich sollte sie sich einen eigenen »Überlebenstank« schaffen und damit selbständig flüchten.
»Wir haben dann die Möglichkeit, Hamiller auf diese Weise aus der Handlung verschwinden zu lassen«, argumentierte ich. In der Tat gelang es uns im Verlauf des Hamamesch-Zyklus, die häufig schlecht handhabbare Hamiller-Tube »aus der Handlung zu schreiben«. Allerdings in einer ganz anderen Art und Weise, als ich das in meinem Konzept angedacht hatte.
In meinem Konzept wollte ich die beschädigte und notdürftig reparierte BASIS »im Gammeltempo« in die Milchstraße fliegen lassen. Einige schnelle Fernraumschiffe wie die ATLANTIS sollten aber schon zuvor zurückreisen – und deren Besatzungsmitglieder sollten die Schwermut-Seuche auslösen, die dann Perry Rhodan einige Zeit später dazu bewegen sollte, wieder an die Große Leere zu fliegen.
Klingt kompliziert? War auch reichlich kompliziert ... Und es ist richtig, dass dieses Ideenpapier in diesen Phasen überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Zwar wären viele Geheimnisse der Großen Leere gelüftet worden, man hätte die Handlung aber durch lange Flüge künstlich dehnen müssen. Und dass die Schwermut-Seuche nicht in Romane umgesetzt wurde, finde ich im Nachhinein sehr positiv ...
Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal in meiner Erinnerungskiste kramte und Geschichten erzählte, die »so richtig alt« sind. Im Januar 1994 hatte ich eine Reihe von grundsätzlichen Ideenpapieren verfasst, die ich damals selbstverständlich alle klasse fand – um diese geht's auch diesmal.
Immer noch grübelte ich in jenem Januar 1994 darüber, wie wir eine möglichst gute Milchstraßen-Handlung schaffen könnten. Die Exposé-Factory wollte die Romane ab Band 1750 ausschließlich in der fernen Galaxis Hirdobaan spielen lassen, aber ich hielt das für riskant. »Die Leser wollen doch wissen, wie es in der Milchstraße aussieht und was auf der Erde passiert«, argumentierte ich in zahlreichen Gesprächen, die ich mit Ernst Vlcek und Florian F. Marzin führte.
Mein Konzept sah unter anderem vor, eine Handlung zu konstruieren, die parallel zum geplanten Hamamesch-Zyklus laufen sollte. Hier empfand ich die bisherigen Ideen als nicht ausreichend genug – zu der Zeit hatte Robert Feldhoff seine brillante Idee mit Gomasch Endredde nicht in den Ring geworfen – und suchte nach einer Möglichkeit, das Ganze aufzuwerten.
Mein Plan sah vor, dass »jene Menschen, die auf der anderen Seite des Möbiusstreifens waren und alles überlebten, eben doch mit einem ›Knacks‹ zurückkehren«. Im Nachhinein wird klar, wie sehr ich mich bei dieser Überlegung vom 600er-Zyklus und der PAD-Seuche beeinflussen ließ ... Mein Plan ging in eine ähnliche Richtung: »Sie schleppen auf ihren Planeten eine Krankheit ein, eine Art Schwermut-Seuche, welche die Leute in ihrer Umgebung lethargisch werden lässt – und irgendwann krepieren sie und die anderen ›Opfer‹ daran.«
Die Seuchen-Idee faszinierte mich offensichtlich. Zu der Zeit war klar, dass wir den Mars »austauschen« würden, und ich wollte das ebenfalls verknüpfen. Ich postulierte, das vom Mars oder der auszutauschenden Welt ein »unheilvoller Einfluss ausgeht, der denselben Effekt hat«. Und ich wollte, dass die Terraner noch einmal »auf die andere Seite des Universums« gehen müssen.
Sie müssen schließlich gegen die Seuche angehen, und Perry Rhodan müsse gezwungen sein, »erneut einen Pakt mit Moira zu schließen«, also einen Pakt mit dem Teufel. Meine Überlegung: »Er fliegt mit ihr ein letztes Mal zur Großen Leere, sucht auf Charon nach Spuren – das ist die einzige Möglichkeit, wo man was finden kann. Und dort finden die beiden in der Erstarrung ein Wesen, das nicht dahin gehört, das man bisher auch nicht finden konnte.«
Ich wollte auch deshalb einige Hauptfiguren zurück an die Große Leere führen, weil ich der Ansicht war, dass dort »eine Reihe von interessanten Fragen offengelassen« worden war. Meiner Ansicht gehörten dazu »unter anderem die Struktur der Damurial-Allianz oder die Symbiose zwischen Gish und Vatachh«.
Grundsätzlich wollte ich die Handlungsebenen stärker trennen und vor allem die Personen an verschiedenen Stellen in den Einsatz schicken. Erst gegen Ende des Zyklus wollte ich sie zusammenführen.
Die Geschehnisse im Arresum – also auf der anderen Seite des Möbiusbandes – hatten mir tatsächlich nicht gefallen, obwohl ich an dieser Arbeit schon beteiligt gewesen war: Zu viele Zellaktivatorträger waren stets »auf einem Haufen« unterwegs gewesen, was die Arbeit der Autoren immer erschwert hatte: Wer sechs oder acht Hauptfiguren auf einmal schildern muss, kann eigentlich kein optimales Ergebnis erzielen, denn es kommt fast immer eine Zersplitterung der Handlung heraus.
Die klare Absicht: »Das Hamamesch-Problem wird von Atlan und Homer G. Adams gelöst, auch mit Hilfe von Gucky (ein fetter Mutant – den kann nur Gucky umlegen); und durch die längere Abwesenheit Atlans von Arkon kann das Arkon-Problem schön weiter schwelen.« Und Perry Rhodan selbst ... der sollte sich zuerst um die Milchstraße, um die dortige Schwermut-Seuche und dann eben um die Große Leere kümmern. Ich wollte »Perry als Person stärker in den Vordergrund stellen« und fand es für »nötig, ihn wieder in eine sehr exponierte Stellung zu bringen«.
Mein Versuch, die laufende Handlung zu ändern, griff übrigens in den noch laufenden Zyklus ein. Bereits in den Bänden zwischen 1700 und 1749 sollte die BASIS »eigentlich irreparable Schäden« erleiden. Daraus sollte die Hamiller-Tube für sich eine Konsequenz ziehen: Letztlich sollte sie sich einen eigenen »Überlebenstank« schaffen und damit selbständig flüchten.
»Wir haben dann die Möglichkeit, Hamiller auf diese Weise aus der Handlung verschwinden zu lassen«, argumentierte ich. In der Tat gelang es uns im Verlauf des Hamamesch-Zyklus, die häufig schlecht handhabbare Hamiller-Tube »aus der Handlung zu schreiben«. Allerdings in einer ganz anderen Art und Weise, als ich das in meinem Konzept angedacht hatte.
In meinem Konzept wollte ich die beschädigte und notdürftig reparierte BASIS »im Gammeltempo« in die Milchstraße fliegen lassen. Einige schnelle Fernraumschiffe wie die ATLANTIS sollten aber schon zuvor zurückreisen – und deren Besatzungsmitglieder sollten die Schwermut-Seuche auslösen, die dann Perry Rhodan einige Zeit später dazu bewegen sollte, wieder an die Große Leere zu fliegen.
Klingt kompliziert? War auch reichlich kompliziert ... Und es ist richtig, dass dieses Ideenpapier in diesen Phasen überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Zwar wären viele Geheimnisse der Großen Leere gelüftet worden, man hätte die Handlung aber durch lange Flüge künstlich dehnen müssen. Und dass die Schwermut-Seuche nicht in Romane umgesetzt wurde, finde ich im Nachhinein sehr positiv ...
16 Mai 2011
Noch mal der »Zauberspiegel«
Schön ist es, wenn Online-Magazine einen interviewen. Das läuft normalerweise so: Man bekommt einen Fragebogen zugeschickt und kann sich Antworten überlegen - sprich, die ganze Arbeit des Interviews liegt bei einem selbst. Gibt man aus Zeitgründen knappe Antworten, wird man von einigen Neunmalklugen gleich angegriffen.
So auch bei meinem aktuellen Interview im Online-Magazin »Zauberspiegel«. Unter der Überschrift »... über Taschenhefte, Projekte und Verstärkung« geht es um - wie der Titel schon sagt - die aktuellen Taschenhefte, aber auch um neue Titelbildzeichner und andere Projekte. Prompt hagelt es ganz schön Kritik; ich finde es dennoch lesenswert.
So auch bei meinem aktuellen Interview im Online-Magazin »Zauberspiegel«. Unter der Überschrift »... über Taschenhefte, Projekte und Verstärkung« geht es um - wie der Titel schon sagt - die aktuellen Taschenhefte, aber auch um neue Titelbildzeichner und andere Projekte. Prompt hagelt es ganz schön Kritik; ich finde es dennoch lesenswert.
15 Mai 2011
WeltCon-Mailerei
Wozu man unter der Woche während der regulären Bürostunden nicht kommt, das macht der Redakteur eben am Wochenende. In diesem Fall handelt es sich um gefühlte drei Dutzend Mails in Sachen WeltCon, die alle geschrieben werden müssen.
Und das eine oder andere grundsätzliche Papierchen, das auf dem Tisch gelandet ist und in Ruhe gelesen werden möchte. Und der PERRY RHODAN-Gastroman, der in absehbarer Zeit erscheinen wird und von dem mir ein Entwurf vorliegt, muss ebenfalls gelesen werden.
Und das eine oder andere grundsätzliche Papierchen, das auf dem Tisch gelandet ist und in Ruhe gelesen werden möchte. Und der PERRY RHODAN-Gastroman, der in absehbarer Zeit erscheinen wird und von dem mir ein Entwurf vorliegt, muss ebenfalls gelesen werden.
14 Mai 2011
Schwache Antworten
Im Forum auf der PERRY RHODAN-Homepage kam wieder einmal das Thema PERRY RHODAN-Film auf. Ich antwortete ausweichend und wurde dafür kritisiert; das seien doch schwache Aussagen. Hier mal wieder ein Statement zum Thema.
Das Thema PERRY RHODAN-Film beschäftigt mich, seit ich beim Pabel-Moewig Verlag bin. Um es klar zu sagen: Alle Verfilmungsverträge wurden von der Geschäftsführung und Verlagsleitung ausgehandelt, die Redaktion hat davon jeweils hinterher erfahren.
Wir sind selbstverständlich immer wieder in Kontakt zur Casascania und sind auch schon selbst auf die Idee gekommen, da mal nachzufragen. Nur habe ich keinerlei Einfluss auf geschlossene Verträge und werde den Teufel tun, diese öffentlich im Forum zu kommentieren oder wiederzugeben. An der grundsätzlichen Lage hat sich seitdem schließlich nichts geändert.
Das Thema PERRY RHODAN-Film beschäftigt mich, seit ich beim Pabel-Moewig Verlag bin. Um es klar zu sagen: Alle Verfilmungsverträge wurden von der Geschäftsführung und Verlagsleitung ausgehandelt, die Redaktion hat davon jeweils hinterher erfahren.
Wir sind selbstverständlich immer wieder in Kontakt zur Casascania und sind auch schon selbst auf die Idee gekommen, da mal nachzufragen. Nur habe ich keinerlei Einfluss auf geschlossene Verträge und werde den Teufel tun, diese öffentlich im Forum zu kommentieren oder wiederzugeben. An der grundsätzlichen Lage hat sich seitdem schließlich nichts geändert.
12 Mai 2011
Phantastik nominieren
Auch im Jahr 2011 wird der Deutsche Phantastik Preis verliehen; ich gehe ja nicht davon aus, dass ich diesmal nominiert werde, weil im letzten Jahr von mir nix erschienen ist. Aber interessant ist der beliebte Preis trotzdem – und es ist damit zu rechnen, dass PERRY RHODAN wieder fleißig nominiert und vor allem auch gewählt wird.
Ich rufe alle Lesern gern dazu auf, sich an der Nominierung zu beteiligen. Es ist ein Publikumspreis, sprich, derjenige gewinnt, der am meisten Fans auf sich vereinen konnte – und das ist ja dann nicht völlig uninteressant ... Wir freuen uns schließlich dann, wenn wir den Preis während des BuchmesseCons in Empfang nehmen können.
Ich rufe alle Lesern gern dazu auf, sich an der Nominierung zu beteiligen. Es ist ein Publikumspreis, sprich, derjenige gewinnt, der am meisten Fans auf sich vereinen konnte – und das ist ja dann nicht völlig uninteressant ... Wir freuen uns schließlich dann, wenn wir den Preis während des BuchmesseCons in Empfang nehmen können.
11 Mai 2011
Unter anderem Friedrichsdorf
Am heutigen Tag steht wieder eine Dienstreise vor mir: Nach einem kurzen Besuch in Darmstadt, wo ich bei der ESA reinschauen werde, geht es weiter nach Friedrichsdorf (bevor ich meinen Abendtermin in Frankfurt absolviere). Ich besuche Heidrun Scheer, die Witwe des PERRY RHODAN-Gründungsautors Karl-Herbert Scheer.
Frau Scheer kenne ich seit 1986, als ich sie und ihren Mann beim PERRY RHODAN-WeltCon in Saarbrücken begleitete. Ich bin sehr gespannt auf den Besuch; unter anderem werde ich vielleicht endlich einmal das legendäre Arbeitszimmer sehen ...
Frau Scheer kenne ich seit 1986, als ich sie und ihren Mann beim PERRY RHODAN-WeltCon in Saarbrücken begleitete. Ich bin sehr gespannt auf den Besuch; unter anderem werde ich vielleicht endlich einmal das legendäre Arbeitszimmer sehen ...
10 Mai 2011
Hitziger Planet
Gestern und vorgestern hatte ich zwei Manuskripte als Lektüre, die nach Band 2600 dicht aufeinander folgen werden. In beiden geht es um die Handlungsebene, auf der auch Perry Rhodan selbst unterwegs sein wird - und beide Romane haben zumindest teilweise denselben Handlungsschauplatz.
Da geht's auf jeden Fall ziemlich ab, das kann ich schon versprechen. Ungewöhnliche neue Handlungsträger tauchen auf, aber das eine oder andere bekannte Gesicht gibt's ebenfalls. Und ganz schön viele Roboter gehen übrigens zu Bruch ...
Da geht's auf jeden Fall ziemlich ab, das kann ich schon versprechen. Ungewöhnliche neue Handlungsträger tauchen auf, aber das eine oder andere bekannte Gesicht gibt's ebenfalls. Und ganz schön viele Roboter gehen übrigens zu Bruch ...
09 Mai 2011
Tolle Titelbilder
Heute haben wir die finalen Titelbilder für die erste Staffel des neuen Zyklus in die Herstellung übergeben; ich finde, sie sehen klasse aus. Dirk Schulz hat die Covers 2600 bis 2603 erstellt, und sie zeigen unter anderem einige der phantastischen Charaktere des neuen Zyklus.
Besonders schön: Alle Titelbilder ergeben, wenn man sie nebeneinander platziert, ein starkes Gesamtbild. Der Start in den neuen Zyklus ist von der Optik her auf jeden Fall gelungen!
Besonders schön: Alle Titelbilder ergeben, wenn man sie nebeneinander platziert, ein starkes Gesamtbild. Der Start in den neuen Zyklus ist von der Optik her auf jeden Fall gelungen!
08 Mai 2011
Spezielle Balkon-Lektüre
Die heutige Lektüre ist unter anderem ein Manuskript, das wir vielleicht für die Reihe der PERRY RHODAN-Planetenromane nehmen könnten. In dieser Reihe erschienen bislang nur Nachdrucke von PERRY RHODAN-Taschenbüchern aus den 80er und 90er Jahren, aber vielleicht können wir das System auch einmal ändern, zumindest in Teilen.
Damit ich weiß, ob das gut, sollte ich das Manuskript vorher lesen; ich bin schon mal auf das Thema gespannt. Eigentlich kenne ich es ja bereits, aber die Erstlektüre ist einige Jahre her ...
Damit ich weiß, ob das gut, sollte ich das Manuskript vorher lesen; ich bin schon mal auf das Thema gespannt. Eigentlich kenne ich es ja bereits, aber die Erstlektüre ist einige Jahre her ...
07 Mai 2011
Liegen gebliebenes
Seit der Leipziger Buchmesse im März diesen Jahres bin ich nicht aus dem »Loch« herausgekommen, sprich, seit dieser Messe hinke ich mit allen Arbeiten und Aufgaben meinem eigenen Zeitplan hinterher. Die einzige Chance, das alles aufzuholen, ist, am Wochenende einige Texte zu verfassen.
Also unter anderem heute; trotz des schönen Wetters. Telefongespräche zusammenfassen, Ideenpapier vervollständigen, lange Mails schreiben, für die unter der Woche keine Zeit war. Allerdings gibt's schlimmeres, echt!
Also unter anderem heute; trotz des schönen Wetters. Telefongespräche zusammenfassen, Ideenpapier vervollständigen, lange Mails schreiben, für die unter der Woche keine Zeit war. Allerdings gibt's schlimmeres, echt!
06 Mai 2011
Start ins Neuroversum
Die Fans diskutieren es schon im Forum und auf anderen Plattformen, also kann ich es hier auch vermelden: Heute gaben wir öffentlich bekannt, dass der PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2600 als Neuroversum-Zyklus laufen wird.
Den ersten Band verfasste übrigens Uwe Anton, unser Exposéautor, und er trägt den Titel »Das Thanatos-Programm«. Und das Titelbild stammt wieder mal von Dirk Schulz; ich finde es ziemlich cool.
Den ersten Band verfasste übrigens Uwe Anton, unser Exposéautor, und er trägt den Titel »Das Thanatos-Programm«. Und das Titelbild stammt wieder mal von Dirk Schulz; ich finde es ziemlich cool.
05 Mai 2011
Sporenschiffe im Anflug
Hurra! Der neue PERRY RHODAN-Silberband ist da; ich freue mich darüber ja immer wie ein Jung-Fan. Es ist die Nummer 114, und sie trägt den Titel »Die Sporenschiffe«.
Zusammengestellt hat das Buch wieder Hubert Haensel, und das ist sicher wieder ein echtes Lese-Vergnügen. Ich blättere es auf jeden Fall sehr interessiert durch; Erinnerungen an die Original-Romane aus den 70er Jahren werden wach.
Zusammengestellt hat das Buch wieder Hubert Haensel, und das ist sicher wieder ein echtes Lese-Vergnügen. Ich blättere es auf jeden Fall sehr interessiert durch; Erinnerungen an die Original-Romane aus den 70er Jahren werden wach.
04 Mai 2011
Lepsotische Nächte
»Eine Nacht in Lepso« - das ist der Titel, den die Maskerade sowie das Abendprogramm auf dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 tragen werden. Im PERRY RHODAN-Roman 2592 veröffentlichten wir dazu einen speziellen PERRY RHODAN-Report, zusammengestellt von Leo Lukas; das gibt's jetzt zum Download als schöne PDF-Datei.
Seit wir angekündigt haben, dass es eine Maskerade auf dem WeltCon geben wird, reißen ja nicht die klugen Sprüche ab. Das werde eh nichts, da komme doch sowieso niemand, ich sollte doch lieber einige »Imperiale Sturmtruppen« durchs Bild laufen lassen. Schauen wir mal: Ich finde es klasse, eine Maskerade auf einem PERRY RHODAN-WeltCon zu haben, und wir werden sehen, wie viele Fans da mit Spaß mitmachen werden.
Seit wir angekündigt haben, dass es eine Maskerade auf dem WeltCon geben wird, reißen ja nicht die klugen Sprüche ab. Das werde eh nichts, da komme doch sowieso niemand, ich sollte doch lieber einige »Imperiale Sturmtruppen« durchs Bild laufen lassen. Schauen wir mal: Ich finde es klasse, eine Maskerade auf einem PERRY RHODAN-WeltCon zu haben, und wir werden sehen, wie viele Fans da mit Spaß mitmachen werden.
03 Mai 2011
ORION ganz neu
Der große »Raumpatrouille«-Fan war ich ja nie, aber gesehen habe ich die Filme selbstverständlich. Und ich habe einige der dazu verfassten Romane gelesen. Die wichtigsten schrieb bekanntlich Hans Kneifel - und von den ersten sieben Romanen gibt es jetzt eine schöne Neuauflage.
Verantwortlich dafür ist ein neuer Kleinverlag, der sich »Saphir im Stahl« nennt und den Erik Schreiber ins Leben gerufen hat. Die drei Hardcover sehen auf jeden Fall schön aus, das gefällt mir, und ich bin mir sicher, dass die ORION-Fans diese Neuauflage auch mögen werden.
Verantwortlich dafür ist ein neuer Kleinverlag, der sich »Saphir im Stahl« nennt und den Erik Schreiber ins Leben gerufen hat. Die drei Hardcover sehen auf jeden Fall schön aus, das gefällt mir, und ich bin mir sicher, dass die ORION-Fans diese Neuauflage auch mögen werden.
02 Mai 2011
Gastzeichnerstaffel
Heute haben wir die Titelbilder für die PERRY RHODAN-Romane 2604 bis 2607 freigegeben. Das heißt, dass ich sie per Mail mit dem Urheber durchgegangen bin und sie jetzt dann in die Produktion gehen können.
Die vier Titelbilder sind wieder etwas spezielles, da sie von einem Gastzeichner stammen. Und ich finde seine Darstellung beispielsweise von Terra sowie der Solaren Residenz ungewöhnlich und bereichernd.
Die vier Titelbilder sind wieder etwas spezielles, da sie von einem Gastzeichner stammen. Und ich finde seine Darstellung beispielsweise von Terra sowie der Solaren Residenz ungewöhnlich und bereichernd.
01 Mai 2011
Projektarbeit für 2601ff
Noch ist der Jubiläumsband nicht in der Setzerei - und ich arbeite bereits mit Hochdruck an der Sonderbeilage, die den Bänden 2601 bis 2604 beiliegen soll. Was es genau wird, verrate ich an dieser Stelle selbstverständlich nicht; ich bin mir aber sicher, dass sich einige PERRY RHODAN-Fans darüber freuen werden.
Heute geht's vor allem darum, die Texte und Bilder sinnvoll anzuordnen. Es soll ja hinterher alles einen logischen Zusammenhang erhalten ...
Heute geht's vor allem darum, die Texte und Bilder sinnvoll anzuordnen. Es soll ja hinterher alles einen logischen Zusammenhang erhalten ...
30 April 2011
Texte für die Seite
In den letzten Tagen und Wochen kam ich kaum dazu, längere Texte für die PERRY RHODAN-Seite zu schreiben; heute ist das ein Thema für mich. Immerhin habe ich bislang zwei neue »Redakteurserinnerungen« verfasst, jetzt kommen Buch- und Comic-Besprechungen.
Und natürlich endlich ein Logbuch der Redaktion, vielleicht auch zwei ... Thema ist dabei auf jeden Fall die aktuelle Handlung der aktuellen Erstauflage. Da geht es jetzt Schlag auf Schlag, und wenn ich mich noch einmal um die eigene Achse drehe, ist - gefühlt! - auch schon der Band 2600 da.
Und natürlich endlich ein Logbuch der Redaktion, vielleicht auch zwei ... Thema ist dabei auf jeden Fall die aktuelle Handlung der aktuellen Erstauflage. Da geht es jetzt Schlag auf Schlag, und wenn ich mich noch einmal um die eigene Achse drehe, ist - gefühlt! - auch schon der Band 2600 da.
29 April 2011
Raumschiff Erde
Die Kollegen bei Eins A Medien produzieren ihre wunderbaren Hörbücher schneller, als ich sie anhören kann. Seit gestern liegt mir das Belegexemplar der Silber Edition 76 vor, die den Titel »Raumschiff Erde« trägt.
Ich freue mich schon aufs Anhören, denn Tom Jacobs als Sprecher macht seine Arbeit richtig klasse. Derzeit höre ich beim Autofahren ständig die CD »Konzil der Sieben«, und da wird der klassische Stoff bewundernswert erneuert. Klasse!
Ich freue mich schon aufs Anhören, denn Tom Jacobs als Sprecher macht seine Arbeit richtig klasse. Derzeit höre ich beim Autofahren ständig die CD »Konzil der Sieben«, und da wird der klassische Stoff bewundernswert erneuert. Klasse!
28 April 2011
»Schattenlord«-Belege
Ich freue mich richtig: Wir haben die Belege des ersten »Schattenlord«-Romans erhalten. Er wurde von Susan Schwartz verfasst, trägt den Titel »Gestrandet in der Anderswelt« und hat ein Cover von Dirk Schulz.
Wieder mal ist es ein Projekt der PERRY RHODAN-Redaktion, das sich außerhalb der gewohnten Bahnen abspielt. »Schattenlord« ist im Prinzip die Fortsetzung der »Elfenzeit«-Saga, also Fantasy, die sich vor allem an ein weibliches Publikum richtet.
Jetzt läuft ein Test, dann wird man sehen, wie es weitergeht. Der Anfang sieht auf jeden Fall schon mal sehr gut aus!
Wieder mal ist es ein Projekt der PERRY RHODAN-Redaktion, das sich außerhalb der gewohnten Bahnen abspielt. »Schattenlord« ist im Prinzip die Fortsetzung der »Elfenzeit«-Saga, also Fantasy, die sich vor allem an ein weibliches Publikum richtet.
Jetzt läuft ein Test, dann wird man sehen, wie es weitergeht. Der Anfang sieht auf jeden Fall schon mal sehr gut aus!
27 April 2011
Wichtige Lektüre
Der heutige »Redigiertag« ist vor allem ein Manuskripte- und Exposé-Lesetag sowie ein Werbetexte-Schreibetag. Es geht um den neuen PERRY RHODAN-Zyklus, der am 17. Juni 2011 startet und zu dem die Werbekampagne zwar schon angelaufen ist, wo ich aber noch die eine oder andere weitere Information streuen muss.
Zudem habe ich Band 2600 als Lektüre vor mir. Der Roman hat Perry Rhodan selbst in der direkten Einstiegsszene, was mir gut gefällt - aber selbstverständlich stehen der Autor und ich in engem Dialog, um den Roman so ideal wie möglich zu gestalten.
Zudem habe ich Band 2600 als Lektüre vor mir. Der Roman hat Perry Rhodan selbst in der direkten Einstiegsszene, was mir gut gefällt - aber selbstverständlich stehen der Autor und ich in engem Dialog, um den Roman so ideal wie möglich zu gestalten.
26 April 2011
Rüdiger und Perry
»Eigentlich ist der Mann, der demnächst seinen 50. Geburtstag feiert, ja schon über 3100 Jahre alt. Und das, obwohl er erst 1936 geboren wurde.« So beginnt ein sehr schöner Artikel von Rüdiger Schäfer, den dieser in seinem Autoren-Blog veröffentlicht hat.
Rüdiger Schäfer wurde in den letzten Jahren auch Lesern außerhalb der Fan-Szene durch seine ATLAN-Taschenbücher bekannt. Ich selbst kenne ihn seit den 80er Jahren, als er zu den Aktivisten des ATLAN-Clubs Deutschland gehörte - und dieser Club ist bis heute fleißig und aktiv.
Rüdiger Schäfer wurde in den letzten Jahren auch Lesern außerhalb der Fan-Szene durch seine ATLAN-Taschenbücher bekannt. Ich selbst kenne ihn seit den 80er Jahren, als er zu den Aktivisten des ATLAN-Clubs Deutschland gehörte - und dieser Club ist bis heute fleißig und aktiv.
Akon-Akon und die Akonen
Ein Logbuch der Redaktion
Die ATLAN-Serie schildert bekanntlich in all ihren Ausprägungen die Abenteuer des Arkoniden Atlan in Raum und Zeit. Im Verlauf ihrer langen Geschichte hatte sie immer wieder Höhepunkte, in denen die Autoren besonders viel Phantasie bewiesen. Einer dieser Höhepunkte sind sicher die Geschehnisse um Akon-Akon, die erstmals in mehreren Romanen der ATLAN-Heftromane präsentiert wurden.
Mit dem ATLAN-Buch »Das Erbe der Akonen«, erschienen als Nummer 38 der Reihe, liegt nun ein weiterer Mosaikstein der Akon-Akon-Geschichte in Buchform vor. Wieder einmal wurden fünf Heftromane der klassischen Zeit genommen und von Rainer Castor zu einem neuen Buch zusammengestellt.
Dabei gab es notwendige, möglichst aber sanfte Eingriffe, Korrekturen, Kürzungen, Umstellungen und Ergänzungen – anders ist es nicht möglich, aus den einzelnen Texten ein geschlossen wirkendes Romanwerk zu erstellen. Da Rainer Castor aber mit sehr viel Respekt vor den Originalen arbeitet, bleibt vom »Geist« der klassischen Romane genug übrig.
Die Handlung des Buches ist in tiefer Vergangenheit angesiedelt, über achttausend Jahre vor Christi Geburt. Zu der Zeit hat das Imperium der Arkoniden einen echten Höhepunkt erlebt; Zehntausende von Welten gehören zu diesem Sternenreich, das von einer Monarchie beherrscht wird.
Atlan führt als Kristallprinz der Arkoniden einen Kampf gegen den Mörder seines Vaters, des Imperators. Gleichzeitig stößt er immer weiter in die Geschichte seines Volkes vor. Die Arkoniden stammen von den Akonen ab, einem ebenfalls menschenähnlichen Volk; diese Abstammung ist aber in Vergessenheit geraten.
Durch den Kontakt mit Akon-Akon, den Atlan in einer unterirdischen Stadt auf der Welt Perpandron gefunden hat, erfährt der Arkonide mehr über diese Vergangenheit. Eine Odyssee beginnt, und Atlan stößt in der Folge auf verschiedene Welten und Örtlichkeiten, die zum Erbe der Akonen gehören.
Vor allem die PERRY RHODAN-Leser, die eine Freude an interstellaren Geschichten haben, kommen hier auf ihre Kosten: Ein Mosaik aus Daten und Fakten, faszinierenden Bildern und Handlungsplätzen entsteht gewissermaßen vor ihren Augen – ein Leser dieses ATLAN-Buches weiß hinterher viel mehr über die Geschichte der humanoiden Völker der Milchstraße ...
Das ist übrigens nicht die einzige Handlungsebene des Buches. Mir selbst machte, als ich ATLAN erstmals las, auch die zweite Ebene der Serie viel Spaß. Dabei geht es um den Kosmokriminalisten Sinclair Marout Kennon, der aus der Zeit des 25. Jahrhunderts nach Christi in die Vergangenheit geschleudert wird. Dort ist er als Lebo Axton unterwegs und versucht, für Atlan einzutreten. Das las sich teilweise richtig schräg und vor allem sehr farbenprächtig – und natürlich sind diese Geschichten auch heute noch ein Leckerbissen.
Enthalten sind in dem Buch übrigens die Romane von fünf unterschiedlichen Autoren. Von H. G. Francis stammt ATLAN 239 mit dem Originaltitel »Duell der Agenten«, von Hans Kneifel kommt »Der Wächter von Foppon« (Band 244), während Peter Terrid »Mutantenhölle Saruhl« (Band 245) beisteuert. Ergänzt wird das ganze durch Clark Darltons Roman »Planet der Gräber« (Band 246) sowie »Station der Killerpflanzen« (ATLAN 249) von Marianne Sydow.
Nicht zu vergessen das starke Cover, das Arndt Drechsler geliefert hat – alles in allem ein ATLAN-Buch, das nicht nur die Freunde des alten Arkoniden erfreuen dürfte.
Die ATLAN-Serie schildert bekanntlich in all ihren Ausprägungen die Abenteuer des Arkoniden Atlan in Raum und Zeit. Im Verlauf ihrer langen Geschichte hatte sie immer wieder Höhepunkte, in denen die Autoren besonders viel Phantasie bewiesen. Einer dieser Höhepunkte sind sicher die Geschehnisse um Akon-Akon, die erstmals in mehreren Romanen der ATLAN-Heftromane präsentiert wurden.
Mit dem ATLAN-Buch »Das Erbe der Akonen«, erschienen als Nummer 38 der Reihe, liegt nun ein weiterer Mosaikstein der Akon-Akon-Geschichte in Buchform vor. Wieder einmal wurden fünf Heftromane der klassischen Zeit genommen und von Rainer Castor zu einem neuen Buch zusammengestellt.
Dabei gab es notwendige, möglichst aber sanfte Eingriffe, Korrekturen, Kürzungen, Umstellungen und Ergänzungen – anders ist es nicht möglich, aus den einzelnen Texten ein geschlossen wirkendes Romanwerk zu erstellen. Da Rainer Castor aber mit sehr viel Respekt vor den Originalen arbeitet, bleibt vom »Geist« der klassischen Romane genug übrig.
Die Handlung des Buches ist in tiefer Vergangenheit angesiedelt, über achttausend Jahre vor Christi Geburt. Zu der Zeit hat das Imperium der Arkoniden einen echten Höhepunkt erlebt; Zehntausende von Welten gehören zu diesem Sternenreich, das von einer Monarchie beherrscht wird.
Atlan führt als Kristallprinz der Arkoniden einen Kampf gegen den Mörder seines Vaters, des Imperators. Gleichzeitig stößt er immer weiter in die Geschichte seines Volkes vor. Die Arkoniden stammen von den Akonen ab, einem ebenfalls menschenähnlichen Volk; diese Abstammung ist aber in Vergessenheit geraten.
Durch den Kontakt mit Akon-Akon, den Atlan in einer unterirdischen Stadt auf der Welt Perpandron gefunden hat, erfährt der Arkonide mehr über diese Vergangenheit. Eine Odyssee beginnt, und Atlan stößt in der Folge auf verschiedene Welten und Örtlichkeiten, die zum Erbe der Akonen gehören.
Vor allem die PERRY RHODAN-Leser, die eine Freude an interstellaren Geschichten haben, kommen hier auf ihre Kosten: Ein Mosaik aus Daten und Fakten, faszinierenden Bildern und Handlungsplätzen entsteht gewissermaßen vor ihren Augen – ein Leser dieses ATLAN-Buches weiß hinterher viel mehr über die Geschichte der humanoiden Völker der Milchstraße ...
Das ist übrigens nicht die einzige Handlungsebene des Buches. Mir selbst machte, als ich ATLAN erstmals las, auch die zweite Ebene der Serie viel Spaß. Dabei geht es um den Kosmokriminalisten Sinclair Marout Kennon, der aus der Zeit des 25. Jahrhunderts nach Christi in die Vergangenheit geschleudert wird. Dort ist er als Lebo Axton unterwegs und versucht, für Atlan einzutreten. Das las sich teilweise richtig schräg und vor allem sehr farbenprächtig – und natürlich sind diese Geschichten auch heute noch ein Leckerbissen.
Enthalten sind in dem Buch übrigens die Romane von fünf unterschiedlichen Autoren. Von H. G. Francis stammt ATLAN 239 mit dem Originaltitel »Duell der Agenten«, von Hans Kneifel kommt »Der Wächter von Foppon« (Band 244), während Peter Terrid »Mutantenhölle Saruhl« (Band 245) beisteuert. Ergänzt wird das ganze durch Clark Darltons Roman »Planet der Gräber« (Band 246) sowie »Station der Killerpflanzen« (ATLAN 249) von Marianne Sydow.
Nicht zu vergessen das starke Cover, das Arndt Drechsler geliefert hat – alles in allem ein ATLAN-Buch, das nicht nur die Freunde des alten Arkoniden erfreuen dürfte.
25 April 2011
Beeindruckende Sicht auf Terra
Bei strahlendem Sonnenschein las ich heute auf dem Balkon das Manuskript eines PERRY RHODAN-Romans, der im neuen Zyklus einen Handlungsblock einleiten wird. Schauplatz ist Terra, und der Autor schafft es, einen beeindruckenden Blick auf die Hauptwelt der Menschheit zu werfen.
Wir erfahren viel über die Personen und ihr Lebensumfeld, über die aktuelle terranische Kultur und viele andere Dinge. Und ganz nebenbei gibt's eine aktuelle Bedrohung für die Terraner, die in diesem Roman noch gar nicht richtig fassbar ist - spannend!
Wir erfahren viel über die Personen und ihr Lebensumfeld, über die aktuelle terranische Kultur und viele andere Dinge. Und ganz nebenbei gibt's eine aktuelle Bedrohung für die Terraner, die in diesem Roman noch gar nicht richtig fassbar ist - spannend!
21 April 2011
899 Mails
Manchmal glaube ich meinen eigenen Augen nicht. So heute morgen. Ich säuberte meinen Mail-Ordner ein wenig. Unter anderem warf ich die »gesendeten Mails« vom Januar 2011 endlich weg.
Es waren 899 Stück. Mir wurde kurz schwindlig. Kein Wunder, dass ich mich so oft so gestresst fühle ...
Es waren 899 Stück. Mir wurde kurz schwindlig. Kein Wunder, dass ich mich so oft so gestresst fühle ...
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