24 November 2011

Intra und WeltCon

Den ATLAN-Club Deutschland finde ich seit seiner Gründung vor gut 25 Jahren gut. Und das Club-Fanzine »Intravenös« lese ich stets mit großem Genuss. Aktuell ist die Ausgabe 205 da – und diese enthält natürlich einen großen Rückblick auf den PERRY RHODAN-WeltCon 2011.

Der Rückblick bringt nicht nur Texte, sondern zeigt auch eine Reihe schöner Fotos. Das Motto »Ein Con – tausend Gesichter!« passt hier perfekt. Ein solches Fanzine belegt hervorragend, dass auch in Internet-Zeiten gedruckte Blätter noch ihren Sinn haben!

23 November 2011

Einmal Frankfurt und zurück

Mit Heidrun Imo als Beifahrerin war ich heute nach Frankfurt unterwegs. Über den Nebel und die dadurch erschwerten Verkehrsverhältnisse ließen sich dünne Bücher füllen, aber darum soll's mir heute nicht gehen.

Wir besuchten unsere Partner von bookwire, die den Vertrieb unserer E-Books seit dem Sommer diesen Jahres übernommen haben. Die Aktivitäten verlaufen positiv, wir sind alle sehr zufrieden – und so gab es viele intensive Gespräche darüber, wie wir gemeinsam weiter an dem Thema arbeiten können. Ich bin sicher, dass wir davon 2012 sehr viel umsetzen werden!

22 November 2011

In Blogs geguckt

Einen schönen Beitrag über ATLAN im Allgemeinen und die Illochim-Trilogie im besonderen liefert Erik Nagel in seinem Blog »A Momentary Lapse Of Reason ...«. Durchaus kritisch, aber lesenswert; man merkt, dass er die Autoren teilweise kennt.

Durchaus kritisch geht »Peer Rodon« mit dem vierten Band von PERRY RHODAN NEO ins Gericht. Er bespricht den Roman in seinem Blog »Buch & Ich«.

Mutantenschulen und Vergangenheit

Während diese Woche fieberhaft am achten Roman für PERRY RHODAN NEO gearbeitet wird, liegt der Band fünf auf meinem Schreibtisch. Gewissermaßen druckfrisch: »Schule der Mutanten« von Michael Marcus Thurner - auf dem Cover ist ein junger Mann zu sehen, in dem ich eindeutig Perry Rhodan selbst zu erkennen glaube.

Dabei spielt der Terraner - der in NEO noch gar nicht so genannt wird - nicht die wesentliche Rolle in diesem Roman. Streng genommen ist ein großer Teil der Handlung auch in der Serienvergangenheit angesiedelt, und das Scheinwerferlicht richtet sich auf einen jungen Mann namens Chico ...

21 November 2011

Ein spezieller Auserwählter

Ein Logbuch der Redaktion

Seit es PERRY RHODAN gibt, spielt die Serie gern mit Motiven, die man aus uralten Legenden und Sagen kennt. Ob die Autoren solche Elemente bewusst aufgreifen oder ob sich solche Themen von selbst ergeben, wenn man kreativ tätig ist, bleibt zweitrangig: Tatsache ist, dass die Art und Weise, wie beispielsweise Perry Rhodan die Welt des Ewigen Lebens betritt und das Geschenk der Unsterblichkeit erhält, stark religiöse Züge trägt.

Auch bei vielen kosmischen Themen, die in der PERRY RHODAN-Serie geschildert werden, lässt sich deren Herkunft beispielsweise aus der christlichen Überlieferung nicht verleugnen: die Kosmokraten, die die Gesetze des Kosmos lenken; die Superintelligenzen, die in sich die Essenz von intelligenten Leben »aufsaugen«; die seit Ewigkeiten lebenden Diener der Hohen Mächte ...

Und immer wieder gibt es besondere Wesen, die von höheren Mächten auserwählt werden. Kein Wunder, dass der PERRY RHODAN-Band 116, der dieser Tage erschienen ist, den Titel »Der Auserwählte« trägt. In diesem Silberband geht es tatsächlich um einen bestimmten Mann, der von höheren Mächten »angefordert« wird - wobei er auf dem Weg zur Entscheidung die eine oder andere Schwierigkeit zu bewältigen hat ...

»Ich finde, in diesem Band steckt sehr viel von der Faszination des stetig wachsenden Perryversums, das sich mit farbenprächtigen und vor allem exotischen Blüten schmücken kann«, beschreibt Hubert Haensel in seinem Nachwort den Charakter des von ihm zusammengestellten Werkes. Er halte das Buch für einen Schlüsselroman, und in gewisser Weise sei es »typisch für die PERRY RHODAN-Serie«.

Angesichts der Ereignisse, die sich auf den 400 Druckseiten abspielen, ist diese Formulierung hundertprozentig zutreffend. Es gibt viel »Sense Of Wonder« in diesem Buch, dessen Inhalte im Jahr 1980 nach Exposés von William Voltz verfasst worden sind.

In der fernen Galaxis Erranternohre wird kosmische Geschichte geschrieben: Die Terraner sind an Bord der BASIS auf der Suche nach einer Materiequelle und erhalten Aufschlüsse über manches Wunder des Kosmos. Gleichzeitig erfüllt sich das Schicksal der Loower, die sogenannten Trümmerleute, die über Jahrmillionen hinweg ein Artefakt der Kosmokraten gesucht haben ...

Die Heftromane, die als Grundlage für den vorliegenden Silberband dienten, empfand ich damals als spannend und faszinierend; das Autorenteam war mit Begeisterung dabei. Den Roman »Der Auserwählte«, der dem Silberband nun seinen Titel gibt, verfasste Voltz selbst; er kam als Nummer 982 der Heftromanserie in den Handel. Mit »Schwerkraft-Alarm« (Band 980) und »Helfer der Kosmokraten« (Band 981) sind zwei Romane von Kurt Mahr enthalten.

Ebenfalls zwei Romane stammen von Ernst Vlcek; es sind »Kemoaucs Bestie« (Band 977) und »Heimkehr der Loower« Band (978). Peter Terrid mit »Der Nachfolger« (Band 979), damals ein Jungautor, und Clark Darlton mit »Exodus der Mutanten« (Band 968), damals schon der Altautor, sind jeweils einmal vertreten.

Hubert Haensel behielt bei seiner sorgsamen Bearbeitung den ursprünglichen Gehalt dieser Romane bei. Dennoch entstand bei seiner Arbeit aus den sieben Einzelromanen ein packendes Gesamtwerk, das einen faszinierenden Abschnitt aus der Geschichte des Perryversums in neuer Weise abbildet.

Der Silberband 116 bietet mit seinem farbenprächtigen Reigen aus kosmischem Geschehen und persönlichen Schicksalen ein gelungenes Lesevergnügen. »Der Auserwählte« ist mit dieser Mixtur ein gelungener Abschluss unter das PERRY RHODAN-Jubiläumsjahr 2011.

20 November 2011

Staffel-Endspurt

Der heutige Sonntag ist der Lektüre gewidmet: Ich schmökere mich in aller Gemütsruhe durch das achte Manuskript von PERRY RHODAN NEO. Den Roman verfasste Hubert Haensel, und damit verrate ich jetzt kein Geheimnis – schließlich hatten wir die Autoren und Titel schon in der ersten Ausgabe angekündigt.

In seinem Roman muss Hubert eine Reihe von Handlungsfäden zusammenführen und vor allem die erste Staffel der neuen Serie abschließen. Danach geht's ja mit der zweiten Staffel weiter – und da erwarte ich ja schon in Kürze den ersten Roman! Finde ich gut ...

19 November 2011

Der SFCBW und der WeltCon

Ich war über zwanzig Jahre Mitglied im Science-Fiction-Club Baden-Württemberg (SFCBW); gelegentlich fällt mir eine Ausgabe der Club-Zeitschrift »Baden-Württemberg Aktuell« in die Finger, und die wird aus alter Verbundenheit sehr genau durchgeblättert. Die Ausgabe 337 vom Oktober 2011 bot sich hierfür besonders gut an.

Der Grund: Es war ein schöner, acht Seiten umfassender Artikel zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 enthalten, den ich mit Vergnügen gelesen habe. Michael Baumgartner, der den Bericht verfasste, spart nicht an Kritik, lobt die Veranstaltung unterm Strich aber. Finde ich natürlich gut.

Hier geht's zur Homepage: http://home.arcor.de/michael.baumgartner/sfcbw/

18 November 2011

World Of Cosmos 69


Ich bin immer noch ein Fanzine-Fan, einer von den Menschen, die Fanzines gern lesen. Die Begeisterung ist nicht mehr so groß wie anfangs der 80er-Jahre, als ich Fanzines von vorne bis hinten durchschmökerte - aber ich mag sie immer noch und lese gerne Science-Fiction- oder auch Musik-Fanzines.

Dieser Tage nahm ich mir »World of Cosmos« vor, die Nummer 69 ist bereits erschienen. Diskussionen über den abgelaufenen Stardust-Zyklus, sehr kritische Heftbesprechungen, PERRY RHODAN-Fangeschichten und so weiter legen einen klaren Schwerpunkt auf PERRY RHODAN.

Darüber hinaus beschäftigen sich die Mitglieder des SFC Black Hole Galaxie auf den 112 Seiten im A5-Format auch mit vielen anderen Themen. Die Mischung ist lesenswert und machte mir zumindest viel Spaß. Wer sich dafür interessiert, sollte man auf der Homepage vorbeigucken.

17 November 2011

Expo-Telefonat

Heute telefonierte ich mal wieder ausgiebig mit Uwe Anton, dem Exposéautor der PERRY RHODAN-Serie. Das erste Viertel des Neoversum-Zyklus steht ja, wir gehen mit strammem Tempo auf den »Halbzeit-Band« 2650 zu, und dazu müssen einige Entscheidungen getroffen werden.

Wir sprachen über Inhalte und Autoren, natürlich über das aktuelle Echo aus der Leserschaft und über mögliche Gastautoren. Und wir stellten fest, dass wir uns schnellstmöglich zusammensetzen und Details ausarbeiten müssen ...

16 November 2011

Intrigen in den Plejaden

Demnächst wird die PERRY RHODAN-Handlung in die Milchstraße wechseln; die entsprechenden Romane werden derzeit durch die Produktion »geschleust«. Unter anderem geht es in den Plejaden rund - da hat der betreffende Kollege einen richtig spannenden Science-Fiction-Krimi geschrieben, wie ich finde.

Es gibt aktuelle politische Entwicklungen in der Milchstraße, und selbstverständlich tauchen einige der bekannten Hauptfiguren auf. Daneben tummeln sich einige neue Figuren, von denen man sicher noch einiges hören wird. Ich glaube, ich muss zu dem Vierer-Block endlich mal ein Logbuch der Redaktion verfassen ...

15 November 2011

Taschenheft-Planung

Bereits gestern saß ich mit Sabine Kropp zusammen; es ging um die Planung für das Jahr 2012. Es sollten ja wieder sechs PERRY RHODAN-Planetenromane erscheinen, und wir müssen uns entscheiden, welche Original-Taschenbücher wir hierfür auswählen.

Keine einfache Entscheidung, an der wir beide heute weiter überlegten. Ich stöberte im Bücherregal und guckte mir PERRY RHODAN-Taschenbücher an, versuchte mich daran zu erinnern, welche Romane ich besonders interessant und nachdruckenswert fand und finde. Diese Woche werden wir die Planung aber abschließen, das ist sicher.

14 November 2011

2010 war ein seltsames Jahr

Ein Logbuch der Redaktion

(Dieses Logbuch entspricht fast wortwörtlich dem Text, der im PERRY RHODAN-Jahrbuch 2010 veröffentlicht wurde. Das Jahrbuch selbst erschien im September 2011, der Text wurde im Mai 2011 geschrieben. Dies als zusätzliche Erklärung.)

Schaue ich einige Monate nach dem Jahreswechsel zurück auf 2010, fällt mir auf, wieviel ich von diesem Jahr schon nicht mehr weiß. Dabei war es ein abwechslungsreiches Jahr, ein spannendes und arbeitsreiches - nur hat 2011 mit seiner eigenen Jubiläums-Dynamik bereits viele Erinnerungen zur Seite geschoben.

Personelle Wechsel in der Abteilung PERRY RHODAN bestimmten einen Teil des Jahres: Björn Berenz, der eineinhalb Jahre als Multimedia-Redakteur für uns tätig gewesen war, verließ aus familiären Gründen die Redaktion, blieb uns aber weiterhin freundschaftlich erhalten.

Auf seinen Platz rückte Heidrun Imo, die zuvor in einer Werbeagentur gearbeitet hatte und seither eine Reihe von neuen Akzenten gesetzt hat. Unter anderem übernahm sie die Optik für den PERRY RHODAN-WeltCon, arbeitete sich in die vorher unbekannten E-Book-Bereiche ein und entwickelte eine Internet-Präsenz für den WeltCon.

Mein redaktionelles Highlight war 2010 die Arbeit an dem »Jupiter«-Paperback, das eigentlich noch vor Weihnachten 2010 erscheinen sollte, aber letztlich erst im Januar 2011 in den Handel kam. Zusammen mit den Autoren Wim Vandemaan, Hubert Haensel und Christian Montillon arbeitete ich an dem Buch, später unterstützt durch das sorgsame Lektorat von Rainer Nagel - und nach mehreren Monaten intensiver Tätigkeit hatten wir den dicksten PERRY RHODAN-Roman aller Zeiten mit mehr als tausend Seiten zusammengestellt.

»Die Welt der 20.000 Welten«, verfasst von Michael Marcus Thurner, markierte das kleine Jubiläum des laufenden Stardust-Zyklus. Nach den Exposés von Uwe Anton, die sich ab Band 2550 endgültig von den Vorlagen des im Vorjahr verstorbenen Robert Feldhoff lösten, ging es mit der Handlung der Erstauflage jetzt in die ferne Galaxis Anthuresta mit all ihren Geheimnissen.

Nicht vergessen darf ich, dass im Jahr 2010 auch eine kleine Reihe ein kleines Jubiläum feiern konnte: Von PERRY RHODAN-Extra kam die Nummer 10 in den Handel. Wenn ich bedenke, dass wir PERRY RHODAN-Extra ursprünglich für genau eine Ausgabe geplant hatten, ist das ein durchaus interessanter Erfolg ... Und der Roman, der von Bernhard Kempen verfasst worden war, spiegelte für meinen Geschmack sowieso inhaltlich eine Reihe von interessanten PERRY RHODAN-Themen wieder.

Bei den ATLAN-Taschenbüchern, die bei Fantasy Productions erscheinen, wurde die Nummer 20 erreicht. Mit dem Marasin-Zyklus wurde die Handlung im 32. Jahrhundert alter Zeitrechnung fortgesetzt, mit dem Tamaran-Zyklus startete bereits der zweite Zyklus der Zeitabenteuer, die in der Vergangenheit der Erde spielen.

Ganz wichtig: Immer wieder konnte Sabine Kropp als verantwortliche Redakteurin neuen Autoren eine Chance geben, ebenso steuerten immer wieder andere Autoren die Exposés bei. Damit ist ATLAN - wie schon früher in der Geschichte der Serie - eine Talentschmiede für PERRY RHODAN geworden.

Was mich sehr freute, war nach einer gewissen Durststrecke die Entwicklung bei den PERRY RHODAN-Hörspielen: Während es zuerst aussah, als wollte Lübbe-Audio die »Sternenozean«-Reihe komplett einstellen, gab es doch eine Fortsetzung, die über den Dienstleister Pop.de vertrieben wurde. Parallel dazu bauten unsere Partner von Eins A Medien in sensationeller Weise ihr Angebot an Hörbüchern aus; es wächst und gedeiht schier unaufhörlich.

Spannend entwickelten sich die Arbeiten am PERRY RHODAN-Dokumentarfilm, der bereits im Spätsommer 2010 fertiggestellt wurde und im Herbst 2010 in die Kinos hätte kommen sollen. Ich führte viele Gespräche, ich war teilweise bei den Dreharbeiten dabei, und ich fand das Ergebnis klasse. Dass es bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, nicht in der Öffentlichkeit zu sehen war, finde ich selbst ein wenig unglücklich ...

Das waren für mich die Highlights im Produktionsjahr 2010. Nicht zu vergessen der WeltCon, der bereits 2010 immer stärker seine Schatten vorauswarf. Ich übernahm das Conbuch, weil die eigentlich dafür vorgesehene freie Redakteurin aus gesundheitlichen Gründen rechtzeitig zurücktreten musste; leider kam ich 2010 nicht in gewünschter Weise voran. Immer wieder wurde ich in die Arbeit für den WeltCon eingebunden und erhielt so stärkeren Einblick in die Planungen.

Und so raste das Jahr 2010 buchstäblich an mir und der PERRY RHODAN-Redaktion vorüber. Hausinterne Umstellungen, neue Richtlinien des Bauer-Konzerns und andere Details sorgten zusätzlich dafür, dass es uns nicht langweilig wurde. Die Welt schien sich 2010 immer schneller zu drehen, Wochenend-Arbeit wurde endgültig zum Standard. Deshalb blieb uns am Jahresende nichts anderes übrig, als tief Luft zu holen und mit Volldampf ins Jahr 2011 zu starten ...

13 November 2011

Gelungene STELLARIS-Geschichte

Am heutigen Sonntag mittag kam ich endlich dazu, die aktuelle STELLARIS-Kurzgeschichte zu lesen. Sie erscheint im PERRY RHODAN-Roman 2622 und trägt den Titel »Liebe Gäste«.

Ich fand sie ausgesprochen nett und unterhaltsam, mit einem leicht augenzwinkernden Humor, der auch schön getarnte Anspielungen auf einen sehr bekannten französischen Comic mit einschließt. Die Story steuert zudem konsequent auf ihr Ende zu – sehr schön!

12 November 2011

Der Auserwählte in silber

Das neue PERRY RHODAN-Buch ist da: Es heißt »Der Auserwählte«, wurde wieder von Hubert Haensel zusammengestellt und behandelt kosmische Ereignisse in zwei Galaxien – ich erinnere mich schließlich selbst noch sehr gut daran, wie es war, die Heftromane zu lesen, aus denen das Buch besteht.

Der Silberband 116 führt nämlich in die ferne Galaxis Erranternohre, hat aber auch genug spannendes aus der heimatlichen Milchstraße zu bieten. Zum ersten Mal stehen Materiequellen und Materiesenken im Zentrum des Perryversums – und wer sich als »Der Auserwählte« entpuppt, fand ich 1980 unglaublich spannend.

11 November 2011

Hetzjagd im Blauen System

Manchmal dauert es ein bisschen länger, bis Belegexemplare bei uns in der Redaktion eintreffen - aber jetzt liegt das schöne Buch bei mir auf dem Tisch. Die Rede ist von »Hetzjagd im Blauen System«, dem Band 39 der ATLAN-Buchreihe.

Wieder wurde das Buch von Rainer Castor zusammengestellt und sorgsam bearbeitet. Mit über 440 Seiten ist das Werk auch richtig fett geworden - und das Titelbild von Arndt Drechsler gefällt mir wieder sehr gut. Bingo!

10 November 2011

Ein trauriger Tag in Braak

Das Wetter passte in gewisser Weise zum Anlass: Der Himmel war grau, es war kühl, und das alles drückte die Stimmung. Auf dem Friedhof der Gemeinde Braak trug heute eine große Trauergemeinde den verstorbenen Schriftsteller H.G. Francis zur letzten Ruhe.

Ich hatte einen Taxifahrer erwischt, der sich nicht auskannte, und kam fast zu spät. Aber ich hörte die würdige Predigt der Pfarrerin komplett an, sprach der Familie am Grab mein Beileid aus und fuhr hinterher noch zu einem kleinen Imbiss mit.

Als Vertreter der Hamburger Fans war der Autor, Übersetzer und Fan Heiko Langhans vor Ort. Er fuhr mich hinterher dankenswerterweise zum Flugplatz. So klappte auch alles mit dem Hin- und Rückflug.

09 November 2011

Fandom Observer 269

Wenn ein Fanzine schon fett »Geile Party in Mannheim« aufs Cover schreibt, kann es nicht schlecht sein. Die Rede ist vom »Fandom Observer« und seiner Nummer 269, die anfangs November erschien und den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 als Thema hat - übrigens mit vielen Bildern, mit durchaus kritischem Unterton, aber unterm Strich mit viel Sympathie.

Darüber hinaus bietet das Fanzine, das man kostenlos downloaden kann, eine Reihe weiterer lesenswerter Beiträge. So gibt es ein Interview mit dem neuen Verein »Die Phantasten«; die veranstalten »die erste phantastische Convention im süddeutschen Raum«. Das halte ich für eine lustige Aussage angesichts der Tatsache, dass der erste SF-Con bereits 1955 im süddeutschen Raum stattfand - aber Selbstbewusstsein kann einem neuen Verein ja nicht schaden.

Dazu kommt ein schöner Beitrag über den »Post-Larp-Blues« (wer nicht weiß, was gemeint ist, muss den Text wohl lesen), eine ausführliche Kritik über den Roman »Captain Enfick, Temponaut« sowie haufenweise Rezensionen, Filmberichte und kleinere Artikel. Das Heft ist 34 Seiten stark, und ich finde es super!

Hier noch der Link!

08 November 2011

Eine Fahrt nach Dorfgütingen

Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«:

Die meisten Dienstreisen, die ich im Auftrag von PERRY RHODAN unternehme, führen in Städte, wo Cons veranstaltet werden oder Verlage sitzen. Dörfer gehören selten zu meinen Zielen - dennoch steuerte ich am Mittwoch, 7. März 2001, die Gemeinde Dorfgütingen an.

Der Grund war einfach: Ich wollte mich mit dem PERRY RHODAN-Autor Hubert Haensel treffen. Und da zwischen Rastatt, dem Sitz des Pabel-Moewig Verlages, und Waldershof, seinem Heimatort, einige hundert Kilometer liegen, hatten wir beschlossen, uns auf halber Strecke zu treffen.

Die Autobahn-Raststätte Frankenhöhe war der vereinbarte Treffpunkt. Hubert Haensel kam überpünktlich, während ich mit einer leichten Verspätung eintraf. Wir fuhren über die Landstraße weiter, bis wir eine Landgaststätte fanden - so kamen wir nach Dorfgütingen, das zur Gemeinde Feuchtwangen gehört.

Der Landgasthof »Zum Roß« erwies sich als gastlich; dort setzten wir uns in der Gaststube für die nächsten Stunden an einen großen Tisch. Beide hatten wir Stapel von Papier dabei, dazu Romane und skizzierte Unterlagen.

Der erste Band der »Kosmos-Chroniken« war im Vorjahr erschienen und bei den Lesern sehr gut angekommen; die ersten Vorverkaufszahlen im Buchhandel waren ebenfalls positiv ausgefallen. Und so lag es nahe, nach »Reginald Bull« einen zweiten Band der »Kosmos-Chroniken« zu liefern. Da Autoren und Redakteure über solche Themen durchaus die eine oder andere Stunde diskutieren können, erwies sich der Landgasthof als gut geeigneter Treffpunkt.

Wir waren uns im voraus einig geworden: Während die erste »Kosmos-Chronik« im Prinzip die PERRY RHODAN-Heftromane 1 bis 700 in einen neuen Zusammenhang stellte, sollte der zweite Band eine literarische Zusammenfassung der Romane 700 bis 1400 bieten - so zumindest unsere grundsätzliche Überlegung.

Alaska Saedelaere sollte die Figur sein, aus deren Sicht wir viele Themen abhandeln konnten. Der Mann mit der Maske war die wohl beliebteste Figur, die William Voltz geschaffen hatte, und ist in all den Jahrzehnten bei den Lesern gut angekommen. Gleichzeitig bot Saedelaere die Möglichkeit, die vielen kosmischen Ereignisse in den Romanen ab »Aphilie« in ein neues Licht zu rücken.

In diesen Bänden wird erstmals geschildert, wie die Menschheit in Kontakt zu Superintelligenzen und höheren kosmischen Mächten kommt. Viele Grundlagen des heutigen Perryversums werden in diesen Romanen gelegt.

Hubert Haensel hatte bereits mit dem Buch angefangen, er hatte erste Entwürfe und Gedanken notiert. Auch ich hatte mir meine Gedanken gemacht, und beide Ansichten mussten jetzt zu einem »größeren Ganzen« verschmolzen werden. Es war uns beiden klar, dass der Autor hier einen extrem anspruchsvollen Job zu leisten hatte. Es ging schließlich darum, diese Epoche in einem einzigen Roman »erfahrbar« zu machen, dem Leser also diesen packenden Abschnitt des Handlungsverlaufs sowohl unterhaltsam als auch übersichtlich zu präsentieren.

Wohlgemerkt aus Alaska Saedelaeres Sicht. Wohlgemerkt mit vielen neuen Details. Und wohlgemerkt ohne Widersprüche zu dem ohnehin umfangreichen PERRY RHODAN-Epos ...

In unserer Diskussion kamen Hubert Haensel und ich zu dem Ergebnis, dass wir eine Zeitreise einbauen könnten. Darüber hinaus wäre es gut, wenn man die Superintelligenz BARDIOC und ihre tragische Geschichte in eine enge Verbindung zu Alaska Saedelaere brächte - dies ergäbe neue Aspekte für die bisherige Handlung.

Ich war mir sicher, dass die Bedienung im Landgasthof nicht viel von dem mitbekam, über das wir sprachen. Falls doch, wunderte sie sich womöglich, denn die Themen waren sicher seltsam für einen »normalen Menschen«. Immerhin ging es um Superintelligenzen und Kosmokraten, Zeitreisen und Schwarze Löcher, parallele Wirklichkeiten und ähnlich abstruse Dinge, die nicht in der gewöhnlichen Tageszeitung stehen.

Als Gäste waren Hubert und ich sicher pflegeleicht: Wir aßen zu Mittag, wir tranken Unmengen von Apfelschorle und Spezi, später genehmigten wir uns noch Kaffees, und in all dieser Zeit saßen wir in unserer Ecke, verschanzt hinter unseren Papierbergen, und vertieft in unsere Diskussion.

Am späten Nachmittag lösten wir unser Treffen auf; jeder fuhr in seine Richtung, Hubert nach Osten und ich nach Westen. Jeder von uns nahm einen Berg mit neuer Arbeit nach Hause mit, wobei Hubert den größten Teil zu übernehmen hatte. Ich ging mit einem guten Gefühl aus der Besprechung hinaus und war mir sicher, dass der zweite Teil der »Kosmos-Chroniken« noch besser werden würde als der erste ...

07 November 2011

Tolles Paket erhalten

Heute bekam ich Post vom SFC Universum, und seither bin ich geradezu aus dem Häuschen vor Begeisterung. Enthalten sind Belegexemplare des PERRY RHODAN-Jahrbuches 2010 und des Jahrbuches 1961 (jajaja!) sowie zwei aktuelle »Zeitraffer«-Bände.

Ich habe die Bücher bisher nur ausgepackt, aber noch nicht durchgeblättert. Der Grund: Ich befürchte, heute nicht mehr zum Arbeiten zu kommen. Also freue ich mich auf die Abend-Lektüre.

06 November 2011

NEO und die Exposés

Frank Borsch hat haufenweise Exposés und Datenblätter geliefert, die sich auf die Ausgaben 9 bis 16 von PERRY RHODAN NEO beziehen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass ich die alle am Sonntag lesen kann – aber ich versuche es zumindest.

Da steckt viel Stoff drin: packende Abenteuer, neue Charaktere, interessante Entwicklungen. Ich bin sicher, dass auf die Leser eine Reihe von Überraschungen wartet – wenn alles so klappt, wie der Exposéautor sich das vorstellt, wird einiges sehr grandios.

05 November 2011

Besondere Visionen

Mit einem Cover, das in blauen Tönen gehalten ist, wartet der vierte Band von PERRY RHODAN NEO auf. Verfasst wurde der Roman von Wim Vandemaan, und der Titel »Ellerts Visionen« erinnert nicht unabsichtlich an einen ähnlich klingenden Kinofilm.

Mit dem Band, der mir seit gestern vorliegt, ist die erste Hälfte der ersten Staffel vorüber. Ich bin bisher sehr zufrieden, was den Zuspruch der Leser angeht; dieser Roman wird sicher wieder viele neue Freunde finden. Und das nicht wegen des Herrn, dessen Name im Titel vermeldet wird ...

04 November 2011

Extra Nummer 13

Gestern kam es aus der Druckerei sowie der Weiterverarbeitung: die Nummer 13 von PERRY RHODAN-Extra. Das Heft sieht schick aus, ich freue mich schon auf die Lektüre. Denn dieses Manuskript hatte ich wegen der WeltCon-Vorbereitungen nicht gelesen, der Roman wurde quasi »hinter meinem Rücken« von Sabine Kropp als verantwortlicher Redakteurin in die Druckerei geschleust.

Zudem ist der Roman von Michelle Stern, einer Kollegin, deren ATLAN-Taschenbuch ich leider auch nicht gelesen habe. Ich kenne von ihr belungene Beiträge zur »Elfenzeit« und zu Serien des Bastei-Verlages. Klingt nach spannender Lektüre ...

03 November 2011

Der WeltCon-Rückblick der Redaktion - Teil 1

Ein Logbuch der Redaktion

Die ersten Stunden am Freitag, 30. September 2011

In aller Herrgottsfrühe stehe ich auf und erledige das, was ich üblicherweise morgens alles zu erledigen habe. Noch einmal überprüfe ich alle Gepäckstücke, checke meine Geldbörse und meine Anzüge - dann packe ich mein Auto. Viel beladen kann ich nicht mehr, denn in meinem Fahrzeug lagern die Gegenstände für die Versteigerung, die Pressemappen und haufenweise andere Dinge. Eine zweite Person hätte beispielsweise schlicht keinen Platz mehr gefunden.

Bis ich losfahre, ist es schon wieder zu spät; auf der Autobahn ist glücklicherweise nicht so viel Verkehr, so dass ich rasch vorankomme. Unterwegs glaube ich in aller Panik, ich hätte meinen Laptop zu Hause liegen gelassen. Ich halte auf einem Parkplatz an und durchstöbere das Auto, bis ich ihn finde. Kopfschüttelnd fahre ich weiter; ist das schon der beginnende WeltCon-Wahnsinn?

Ich komme kurz vor zehn Uhr in Mannheim an, wie vereinbart. Meinen Wagen parke ich in der Tiefgarage des Kongresszentrums Rosengartens, dann betrete ich das Erdgeschoss. Überall sind Menschen bei der Arbeit: Helfer bereiten die Informationstheke vor, Paletten werden durch die Halle geräumt, im großen Mozartsaal sind Arbeiter dabei, die Stühle aufzustellen.

In den Räumlichkeiten, die in den nächsten drei Tagen unser Con-Büro sein werden, setzen sich die Kollegen von der PERRY RHODAN-Redaktion zusammen. Jemand stellt einen Kaffee vor mich hin, wir besprechen die dringend anstehenden Themen - dann eilt jeder an seinen Arbeitsplatz. Erstaunlicherweise bin ich derjenige, der im Moment am wenigsten zu tun hat, und nutze die Chance, mich umzuschauen.

In den Räumlichkeiten, die später die Händlerbörse bilden werden, ist bereits Robert Vogel mit einigen Mitstreitern tätig. Sie stellen die Tische an die richtige Stelle, passen auf die Waren der anderen Händler auf und erwarten schon den Ansturm der Kunden. Der Raum ist groß, ich freue mich schon auf die Börse - und werde am Ende des WeltCons feststellen, sie kein einziges Mal besucht zu haben.

Ich eile zurück zum Informationsschalter. Dort sitzen unter anderem Hermann Ritter und der Risszeichner Holger Logemann, der seine Hilfe angeboten hat, und sortieren Namensschilder. Aus Zeitgründen waren sie in unserer Druckerei nur geschnitten, aber nicht sinnvoll sortiert worden - diese Aufgabe müssen jetzt die Helfer übernehmen, und die beiden Kollegen haben sich dafür geopfert. Gut so!

Ich eile in den »hinteren« Teil des Rosengartens, in die Ecke, in der später die PERRY RHODAN-Ausstellung stehen soll. Hier kümmert sich Klaus Bollhöfener um die Lastwagenfahrer und Helfer. Kisten mit den Con-Büchern für unsere Verkäufer, die Ausstellungsgegenstände und die anderen großen Gegenstände aus unserem Verlag sowie die ESA mit ihren Objekten - das alles soll gleichzeitig in die unterschiedlichen Ecken weitergeleitet werden. Klaus dirigiert und steuert, und ich merke schnell, dass ich in dieser Ecke unnötig bin.

Ab in die Katakomben! So nenne ich seit Tagen im internen Sprachgebrauch die Räumlichkeiten hinter und vor allem unter der Bühne. Dort sollen sich die Bandmitglieder und die »Außerirdischen« schminken, dort sind die Aufenthaltsräume für die Con-Helfer, und dort gibt es vor allem das Catering für Referenten, Ehrengäste und alle anderen Aktivisten. Hier wirbelt Elke Rohwer, die in den nächsten Tagen mit ihren Mitstreitern dafür sorgen wird, dass alle zu essen und zu trinken erhalten.

Alles läuft nach Plan, ich begrüße einige Mitarbeiter des Rosengartens und spreche kurz mit Leo Lukas, der im großen Saal bereits den Aufbau der Bühnendekoration inklusive der Band beaufsichtigt. In den Gängen zwischen dem Mozartsaal und meinem »Büro« sind immer mehr Menschen unterwegs. Ich treffe die Kollegen von WerkZeugs, die noch nicht genau wissen, wo sie ihren Stand aufbauen sollen, und dirigiere sie entsprechend.

Später treffe ich Heidrun Imo, die zusammen mit Stephan Zerfowski von unserer Werbeagentur die Aufstellfiguren und Plakatwände aufbaut. Und wo immer ich unterwegs bin, sehe ich entweder Marc A. Herren dabei, wie er Leuten die Räumlichkeiten zeigt, neu eintreffende Helfer einweist oder mit Inan Arac vom Kongresszentrum einige Details bespricht. Kurz spreche ich mit Sabine Kropp, die sich dann auf den Weg macht, um die Lage in den Hotels zu überprüfen: Klappt dort alles mit dem Eintreffen der Ehrengäste, und wann kommt Frank Schätzing?

Die Halle scheint vor gespannter Erwartung fast schon zu brodeln. Als ich um zwölf Uhr wieder zurück in mein Büro komme, habe ich das Gefühl, komplett unter Spannung zu stehen.

Doch dort blicke ich in fragende Gesichter. »Wir brauchen dringend rund tausend Euro an Wechselgeld«, sagt man mir. Die Buchhaltung des Rosengartens stellt das Kleingeld bereit - die über tausend Euro in großen Scheinen benötigt man aber bar. Ich schlucke und stelle mir vor, wie ich die Banken in Mannheim abklappere ...

(In der Fortsetzung dieses Berichtes geht es dann unter anderem um Geld, die Eröffnung des Con-Prologs und eine kurze Rede.)

02 November 2011

NEO von Arndt

Ein bisschen terminknapp - hüstel -, aber immerhin: Gerade eben habe ich mir den aktuellen NEO-Roman ausgedruckt und freue mich schon auf die Lektüre des Manuskriptes. Verfasst wurde es von Arndt Ellmer.

Wie er wohl die Situation in Terrania und auf der Erde allgemein weiter beschreibt? Der Anfang ist auf jeden Fall schon mal spannend; ein wenig reingelesen habe ich nämlich bereits.

31 Oktober 2011

Ein herzliches Dankeschön!

Ein Logbuch der Redaktion

Wenn ich diese Zeilen schreibe, liegt der große PERRY RHODAN-WeltCon 2011 schon wieder drei Wochen zurück. Immer noch treffen begeisterte Mails und Briefe bei uns in der Redaktion ein; die ersten Fanzines erscheinen mit besonderen Berichten zu dem Science-Fiction-Ereignis des Jahres 2011. Ich bin sehr stolz auf das, was wir geleistet haben.

Und ich nutze die Gelegenheit, an dieser Stelle auch mal ein lautes Danke denen zu sagen, die bei dieser Veranstaltung im Hintergrund gewirkt haben. Man sah sie so gut wie nie oder auch gar nicht auf der Bühne, aber ohne sie hätte der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 nicht funktioniert. Es gibt Leistungen, die geraten in Vergessenheit, und das soll nicht der Fall sein.

Gemeint ist beispielsweise Klaus Bollhöfener, der im Vorfeld der Veranstaltung viele organisatorische Dinge erledigte. Vor Ort kümmerte er sich darum, dass die richtigen Paletten an die richtigen Stellen kamen, dass die Ausstellung stand und dass vor allem hinterher alles problemlos wieder abgebaut und ordnungsgemäß verstaut wurde. Darüber hinaus leitete er Führungen durch die PERRY RHODAN-Ausstellung.

Als Projektleiter für den WeltCon wurde Marc A. Herren im Frühjahr 2011 buchstäblich ins kalte Wasser geworfen. Er kämpfte sich durch, er behielt auch in widrigen Situationen seine gute Laune, und dann war er auf dem Con eine der Personen, die von der Bühne herunter agierten und die Fans begeisterten.

Komplett im Hintergrund blieb Heidrun Imo, die im Vorfeld für alle Prospekte und Werbemittel verantwortlich zeichnete und die das Programm und die Buttons produzierte. Auf dem Con selbst sprang sie immer dann ein, wenn Not am Mann war oder man in der Organisation mal kurzfristig eine Unterstützung benötigte.

Sie betreute Ehrengäste wie Frank Schätzing, sie kümmerte sich um die Abwicklung an der Tageskasse, und sie führte durch die PERRY RHODAN-Ausstellung: Wenn Sabine Kropp nicht mit dem Programm beschäftigt war, wirbelte sie im Hintergrund und hielt vom Con-Büro aus den finanziellen Ablauf am Laufen.

Im Vorfeld kümmerte sich Bettina Lang um viele Details, vor Ort war sie diejenige, die für die PERRY RHODAN-Bilderwelten verantwortlich war. Die Posterdrucke oder die Fotografen-Ecke waren beispielsweise ihrer Aktivität zu verdanken.

Für die Versorgung von Helfern, Ehrengästen und Referenten zuständig war Elke Rohwer, die mit einer Handvoll von Helfern hinter und auch unterhalb der Bühne tätig war. Unaufhörlich verließen Brötchen, Brezeln und andere Nahrungsmittel die Küche und wurden zu den einzelnen Arbeitsbereichen geschleust; gerade freiwillige Helfer benötigen bei einem Con immer wieder etwas zu essen und zu trinken.

Ohne diese unermüdliche Unterstützung durch meine Kolleginnen und Kollegen aus der Abteilung PERRY RHODAN wäre dieser Con nicht so ein Erfolg geworden. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank und meine Anerkennung - das war super!

23 Oktober 2011

Zone Null im Blick

Die PERRY RHODAN-Manuskripte, mit denen ich mich an diesem Wochenende beschäftige, haben mit einer Region etwas zu tun, die von den Terranern und ihren Verbündeten als Zone Null bezeichnet wird. Einen besseren Ausdruck hat man nicht gefunden, aber er ist sehr eindeutig.

Die Romane sind es ebenfalls. Es geht um politische Verwicklungen, aber auch um eine kosmische Bedrohung - und die Kollegen haben hierzu spannende Romane vorgelegt. Das meine zumindest ich; die Leser sehen das ja gelegentlich anders ...

22 Oktober 2011

Sayporaner und ihre Motive

Am heutigen Samstag steht die Lektüre von Vorab-Exposés an. Das Wörtchen »vorab« macht klar, welchen Status die Exposés haben: Sie sind noch nicht für den Versand an die Kollegen bestimmt, sondern nur für eine interne Diskussion - an der ich mich natürlich gerne beteilige.

Wichtig ist, dass es in punkto Erde und Sayporaner weitergeht. Wir erfahren neues von den Formatierern, wir bekommen mit, was sich im Solsystem tut - und es tauchen einige neue Wesen auf. Wenn das alles so umgesetzt wird, gibt's wieder »Sense Of Wonder« pur.

21 Oktober 2011

NEO-Diskussionen

Heute gab's einige Mailwechsel zwischen den Autoren, die an PERRY RHODAN NEO arbeiten, und mir. Unter anderen ging es dabei um eine »saubere« Abgrenzung der Romanhandlung bei den Bänden neun und zehn.

Und es ging um die weitere Verteilung der Romane auf die Autoren. Wir werden in der zweiten NEO-Staffel auch Autoren haben, die nicht zum engeren Kern des PERRY RHODAN-Autorenteams gehören. Das wird sicher interessant.

20 Oktober 2011

WeltCon-Nachlese

Zwei Wochen sind vergangen, seit die ersten PERRY RHODAN-Fans zum WeltCon gefahren sind. Zwei Wochen, in denen die PERRY RHODAN-Redaktion unter anderem die Frankfurter Buchmesse bewältigte, die normale Arbeit zu erledigen hatte und die WeltCon-Erfahrungen verarbeitete.

Heute nahmen wir uns Zeit für einen kritischen Rückblick; als externer Mitarbeiter war Hermann Ritter eingeladen. Im Rückblick: Es war auch für uns ein großartiger Con und eine tolle Erfahrung! Aber natürlich sprachen wir auch die kritischen Punkte an, so was muss sein.

19 Oktober 2011

Teleporter im Anmarsch

Der dritte Band von PERRY RHODAN NEO ist aus der Druckerei gekommen. Der Roman wurde von Leo Lukas verfasst, trägt den Titel »Der Teleporter« und endet mit einem ziemlichem Knaller.

Wird übrigens Zeit, so denke ich, mal wieder die Diskussion in Leserkreisen anzuschieben ... Ich muss ein Logbuch zum Thema verfassen, habe es aber bislang noch nicht geschafft. Kommt hoffentlich bald!

18 Oktober 2011

Frankfurter Buchmesse 2011

Ein Logbuch der Redaktion

Die Frankfurter Buchmesse gehört für diejenigen, die von und mit Büchern leben, zu den Höhepunkten des Jahres – so auch für mich. Dieses Jahr war das nicht anders, aber ich fuhr mit einem klaren Vorsatz nach Frankfurt: Nach dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 und den durchaus anstrengenden Wochen davor wollte ich mich in diesen Tagen nicht verausgaben, sondern eher eine ruhige Messe verbringen.

Um es klar zu sagen: Das ist mir teilweise gelungen.

Ich hatte eine Reihe von Terminen, bei denen ich mit Partnern aus anderen Verlagen sprach oder in denen es um mögliche neue Projekte ging – aber es war nicht so viel und so stressig wie in früheren Jahren. So unterhielt ich mich über Apps und E-Books, die Erfolge bei Piper und Heyne, über interaktive Hörspiele und eine neue Hörbuch-Lizenz, über Taschenbücher und Heftromane.

Zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche mit Journalisten und vor allem mit »normalen« Messebesuchern. Wichtige Themen waren der PERRY RHODAN-WeltCon, der ja nur wenige Tage zuvor stattgefunden hatte, sowie der Start von PERRY RHODAN NEO, der von den meisten begrüßt wurde. Selbstverständlich gab es kritische Stimmen oder Lob zum laufenden PERRY RHODAN-Zyklus, ebenso stellten sich potenzielle neue Autoren vor.

Am Mittwoch und Donnerstag pendelte ich jeweils: Ich fuhr morgens von Karlsruhe nach Frankfurt und abends wieder zurück. Mit mir im Auto fuhr stets Heidrun Imo, die ebenfalls in Karlsruhe wohnt – das hatte den guten Effekt, dass wir uns unterwegs stets über aktuelle Themen unterhalten und die Messegespräche gut vorbereiten konnten.

Der wohl interessanteste Messetag für mich war der Freitag, 14. Oktober 2011: Am Nachmittag hatte ich einen Live-Auftritt im Deutschlandfunk. Moderiert wurde die Sendung von Denis Scheck, mit mir waren die Autoren Wim Vandemaan und Gisbert Haefs im Studio. Die beiden sind ebenso Profis wie Denis Scheck, wodurch das Gespräch unterhaltsam und informativ zugleich war – insgesamt dauerte es zwanzig Minuten.

(Am folgenden Tag kam übrigens ein Mann zu unserem Messestand, der die Sendung gehört hatte und sich jetzt unbedingt über PERRY RHODAN informieren wollte. Na also ...)

Der zweite Höhepunkt des Freitagabends war das Galaktische Forum, die traditionelle Veranstaltung der PERRY RHODAN-Redaktion für Profis aus der Science-Fiction- und Fantasy-Szene. Autoren und Zeichner, Redakteure aus anderen Verlagen und Lizenzpartner tummelten sich in den Räumlichkeiten einer Bar in der Frankfurter Innenstadt und hatten dabei viel Spaß.

Um halb zwei Uhr nachts beendeten wir die Veranstaltung und fuhren ins Hotel – diesmal nahm ich mir ebenfalls ein Hotelzimmer. Dort saßen wir relativ lange an der Bar und tranken noch das eine oder andere Bier.

Kein Wunder, dass mein Samstag einen mühevollen Start hatte. Ich ließ es locker angehen, besuchte andere Verlage in den unterschiedlichen Hallen oder informierte mich über die aktuelle Technik bei E-Books. Gegen 16 Uhr verließen Sabine Kropp, Heidrun Imo und ich die Buchmesse und fuhren von Frankfurt nach Dreieich.

Dort findet seit Jahren der BuchmesseCon statt, eine überregionale Veranstaltung für Fans der Science Fiction und Fantasy. Wir trafen viele Fans und Autoren, es entwickelten sich gute Gespräche. Als Höhepunkt gab es die Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises: PERRY RHODAN wurde als »beste Serie« ausgezeichnet, und ich durfte aus der Hand der Moderatoren Mike Hillenbrand und Hermann Ritter den Preis in Empfang nehmen.

So endete für mich die diesjährige Frankfurter Buchmesse mit einem Preis und einem schönen Con; danach fuhren wir nach Karlsruhe zurück. Kurz vor Mitternacht war ich daheim – und ich freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr, auf die nächste Buchmesse und auch auf den nächsten BuchmesseCon.

17 Oktober 2011

Loower bei Bertelsmann

Heute kamen die aktuellen Belegexemplare aus dem Hause Bertelsmann auf den Tisch. Bekanntlich gibt es PERRY RHODAN auch bei »der Club«, die Nummerierung ist da aber eine andere - aber das erkläre ich jetzt lieber nicht im Detail.

Brandneu ist auf jeden Fall das Bertelsmann-Buch mit der Nummer 129 und dem Titel »Der Loower und das Auge«; bei Moewig hatte das Buch die Nummer 113. Der Inhalt ist aber derselbe ...

16 Oktober 2011

Ein Preis für PERRY RHODAN

Auf dem BuchmesseCon in Dreieich wurde am Samstag abend, 15. Oktober 2011, der Deutsche Phantastik-Preis verliehen. Ich finde stark, dass dabei PERRY RHODAN als beste Serie ausgezeichnet wurde – ein Beleg dafür, dass die Leser zu ihrer Serie stehen und auch entsprechend für sie »voten«.

In meiner – ein wenig sehr verschwurbelten – Rede ging ich noch einmal auf das Thema »fünfzig Jahre PERRY RHODAN« ein. Und ich bin schon jetzt gespannt, ob im nächsten Jahr dann PERRY RHODAN oder PERRY RHODAN NEO den Preis für die beste Serie gewinnen wird ...

14 Oktober 2011

Freitag erledigt

Der dritte Messetag ist so gut wie vorüber. So gut - das heißt, dass ich die Messehallen verlassen habe und in meinem Hotelzimmer sitze. So gut - das heißt aber auch, dass bald das Abendprogramm beginnt.

Der heutige Tag war durchaus anstrengend: Viele Besucher kamen vorbei, durchaus auch unangemeldet, und verwickelten mich in Gespräche. Unter anderem hatte ich auf einmal ein Lizenzgespräch in englischer Sprache zu führen, bei dem natürlich keinerlei Erfolgsgarantie besteht.

13 Oktober 2011

Den zweiten Tag erledigt

Der Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse war in diesem Jahr ein sehr erfreulicher und auch gemütlicher Tag. Ich traf mich mit Andreas Eschbach, der mich am Messestand besuchte, sprach lange mit Kollegen der Verlagsgruppe Lübbe, hatte einen Termin mit den Kollegen vom MV-Verlag und unterhielt mich bei uns am Messestand mit anderen Fachbesuchern.

Und ich ging gelegentlich durch die Gänge, wo ich andere Bekannte traf. Die Kinderbuchautorin Antje Szillat freute sich über den Erfolg ihres neuen Romans, am Splitter-Stand gab es Gummibärchen, und der Fantasy-Autor Michael Peinkofer schneite bei uns herein. Wie auf der Buchmesse eben so üblich ...

12 Oktober 2011

Buchmesse 2011 zum ersten

Der erste Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2011 liegt hinter mir. Er war eher ruhig: Unser Stand liegt in einem ruhigen Gang, wo nicht sehr viel los ist und wir bislang so gut wie kein Laufpublikum haben.

Dennoch ergab sich bisher schon einige Male die Gelegenheit zu interessanten Messegesprächen. Unter anderem ging es wieder um E-Books; diskutiert wurde aber auch die aktuelle Situation im Science-Fiction-Buchmarkt. Und ich hatte netten Besuch von Kolleginnen aus dem Hause Bertelsmann - dort laufen unsere Buchreihen alle erfolgreich weiter.

11 Oktober 2011

Kostenstellen-Hickhack

Ich bin Redakteur, und ich interessiere mich für Texte und Bilder, für Geschichten und Inhalte. Wenn ich eines nicht kann, dann sind es Abrechnungen, Kalkulationen und andere buchhalterische Dinge. Dummerweise kommt man als Abteilungsleiter um solche Themen nicht herum.

Also habe ich den gestrigen Abend von 22 bis 23.30 Uhr damit verbracht, mich auf die Kostenstellenplanungs-Diskussion mit dem Controlling heute von 9.30 bis 12 Uhr einzustellen. Seither beschäftige ich mich unter anderem damit, weitere Kostenstellen-Arbeiten zu erledigen. Mein Leben ist manchmal schon ein wenig seltsam ...

10 Oktober 2011

Buchmesse-Vorbereitungen

Nach dem Con ist vor der Messe ... oder wie immer das klassische Sprichwort lautet. Noch haben wir nicht alle Details des WeltCons bewältigt, und schon stecken wir in den Vorbereitungen für die Frankfurter Buchmesse. Vor allem Klaus Bollhöfener ist damit heute beschäftigt, in dem er die Paletten für die Messe zusammenpacken lässt.

Bei mir tröpfeln noch die letzten Terminvorschläge ein, gleichzeitig gibt es haufenweise Rückfragen zum WeltCon. So wird's auch am ersten Tag der Buchmesse-Woche garantiert nicht langweilig ...

09 Oktober 2011

Der sechste NEO

Meine Sonntags-Lektüre war diesmal einfach: Ich beschäftigte mich mit dem sechsten Roman von PERRY RHODAN NEO, unserer neuen Science-Fiction-Serie. Verfasst wurde der Roman von Frank Borsch, der bekanntlich auch als Exposé-Autor für die Inhalte der Serie verantwortlich zeichnet.

Spannend fand ich vor allem die Vergangenheitshandlung, die ein wenig mehr Hintergrund zur Geschichte einiger wichtiger Figuren lieferte. Aber auch in der Gegenwart des Romans passiert viel – ich las den Roman mit wachsender Faszination und bin auf die Reaktion der Leser schon jetzt gespannt.

08 Oktober 2011

Utopie Terrania

Mit einem superguten, action-geladenen Titelbild von Dirk Schulz wartet PERRY RHODAN NEO 2 auf. Das Taschenheft liegt seit gestern auf meinem Tisch, und heute blätterte ich es endlich mal mit großem Interesse durch.

Verfasst wurde es von Christian Montillon, der Titel ist »Utopie Terrania«- Unter anderem erfährt man als Leser mehr über die Odyssee eines gewissen Alan D. Mercant oder die Überlegungen eines gewissen Generals Bai Jun. Ich fand den Roman sehr unterhaltsam und warte gespannt auf die Reaktionen der Leser.

07 Oktober 2011

Atlantis-Anruf in der Redaktion

Dummerweise gehe ich manchmal ans Telefon; wenn ich viel zu tun habe, was sehr oft der Fall ist, lasse ich beide Telefone in meinem Büro auch mal den ganzen Tag klingeln und gehe nicht ran. Heute morgen nahm ich wieder einmal ab.

Ein Leser war daran. In welchem Band denn der Untergang von Atlantis geschildert werde. Er müsste das unbedingt wissen, er habe schon einmal angerufen, und man habe ihm versprochen, dass er nach dem WeltCon eine Antwort erhalten würde. Er war sehr hartnäckig, und ich bin leider ein höflicher Mensch.

»Heft 50 oder 60, würde ich sagen«, gab ich zur Auskunft, nachdem ich erfahren hatte, dass er keinen Internet-Zugang hat und nicht selbst recherchieren kann. Das genügte ihm leider nicht. Er habe nur die Silberbände - in welchem Silberband sei denn das?

»Das muss Buch 7 oder 8 sein«, behauptete ich; so schlecht ist mein Gedächtnis meist nicht. Das nützte ihm leider auch nichts; er wollte es genau wissen.

»Die Dame, mit der ich im September telefoniert habe, sagte mir, dass sie es raussuchen wolle, um mir Bescheid zu sagen«, argumentiere er. »Wissen Sie, ob sie das vielleicht schon rausgesucht hat?«

Der Herr, der offensichtlich davon ausging, dass wir uns grenzenlos langweilen, war höflich; also gab ich auch eine höfliche Antwort. Ich wisse nicht, was die Dame rausgesucht habe, denn ich wisse beim besten Willen auch nicht haarklein, was die Kolleginnen und Kollegen den ganzen Tag über machen.

Das verstand er. »Aber Sie müssen doch nur im Computer gucken, um mir eine genaue Antwort zu geben.« Ein hartnäckiger Mann ...

Während wir telefonierten, checkte ich die Perrypedia und engte meine Hilfeversuche auf Band 8 ein. »Wenn Sie's genau wissen wollen, müssen Sie es schon selbst nachlesen«, versuchte ich erneut, ihn loszuwerden. »Ich habe die Romane in den 70er-Jahren zuletzt gelesen.«

Nach gefühlten zehn Minuten, in denen er auch noch über die Druuf-Invasion, Atlantis im Allgemeinen und noch einmal über »die Dame hat mir das doch versprochen« diskutieren wollte, hatte ich ihn los. So kann man auch seine Vormittage verbringen.

06 Oktober 2011

Planetenerfinderin

Im CD-Player meines Autos hörte ich in den letzten Tagen das Hörbuch »Die Planetenerfinderin«; dabei handelt es sich eigentlich um eine Geschichte der STELLARIS-Reihe, die von Wim Vandemaan geschrieben wurde. Als Hörbuch wurde sie von Eins A Medien produziert, gelesen hat Nicole Engeln, die mir bislang nicht aufgefallen ist.

Die Story ist klasse, und das bleibt sie auch beim Anhören. Die Fremdartigkeit der Außerirdischen, die schräge Kunst, der etwas verschrobene Charakter des »Helden« - das alles wird durch die Lesung gut vermittelt. Einzig bei der Aussprache einiger Fachbegriffe war ich anderer Meinung als die Vorleserin ...

05 Oktober 2011

Schattenlord im Anmarsch

Damit es mir nicht langweilig wird zwischen dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 und der Frankfurter Buchmesse, schickt mir Susan Schwartz neue Exposés zum »Schattenlord«. Das ist die Fantasy-Buchreihe, die auf die erfolgreiche Buchreihe »Elfenzeit« aufbaut und die derzeit bei Bertelsmann getestet wird.

Zwei Exposés habe ich bereits gelesen, kommentiert und für bestens befunden. Zwei weitere liegen vor mir, und ich bin schon sehr gespannt. Zwischen Elfen und Menschen, fliegenden Schiffen und dämonischen Erscheinungen passiert auf jeden Fall wieder sehr viel.

04 Oktober 2011

Killer-Leseprobe

Im September 2011 hatten wir derart viele Ereignisse bei PERRY RHODAN, dass wir kaum damit nachkamen, alles sinnvoll und adäquat zu berichten und zu bewerben. Fast wäre der Roman »Der Killer von Terra« dabei durchgerutscht - der Roman von Michael Marcus Thurner kam als Taschenheft am 22. September in den Handel.

Und jetzt erst kommt eine Leseprobe in die laufende Erstauflage, genauer gesagt ins Heft 2616, die auf das Taschenheft hinweist. Gut zwei Wochen verspätet. Aber besser jetzt als nie - denn der Roman ist gewisermaßen eine komplett neue Story.

29 September 2011

WeltCon-Endspurt

Eigentlich war mein Plan, heute in aller Gemütsruhe die letzten Themen abzuarbeiten und dann meine Koffer zu packen, noch einmal lecker zu Abend zu essen und dann nach Mannheim zu fahren. Der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 steht schließlich vor der Tür.

Aber der gute Wille allein reicht nicht aus. Buchstäblich Dutzende von Anfragen prasseln heute ein: von Fans, von Journalisten, von Autoren. Und natürlich ploppen am letzten Tag auch noch einige ungelöste Probleme auf. Wie immer eigentlich ... aber wir kriegen das alles hin!

28 September 2011

Was ist eigentlich mit der Milchstraße?

Ein Logbuch der Redaktion

Seit mit dem Roman »Das Thanatos-Programm« der neue Neuroversum-Zyklus gestartet wurde, hat sich die Handlung der einzelnen Romane im wesentlichen auf drei Schwerpunkte gestützt: Einer davon ist die weitere Entwicklung auf der Erde, die mitsamt ihren Bewohnern sowie den anderen Himmelskörpern des Solystems in einem merkwürdigen Miniaturuniversum gestrandet ist.

Ein anderer Schwerpunkt behandelt die Abenteuer von Perry Rhodan und seiner zusammengewürfelten Mannschaft, die es mit der BASIS in die ferne Galaxis Chanda verschlagen hat. Und dann gibt es noch Alaska Saedelaere, der mit Zwergandroiden und Harmoniewächtern zu tun hat ...

Was aber ist eigentlich mit der Milchstraße? Was tut sich derzeit bei den Halutern und Arkoniden, wie verhalten sich Blues und Ferronen? Das sind Fragen, die sich die jeweiligen Protagonisten auf den einzelnen Handlungsebenen stellen; sie beschäftigen aber auch die Leserinnen und Leser der PERRY RHODAN-Serie.

Ich könnte jetzt sagen: »Wir erfahren ja auch nicht ständig, was in Gruelfin oder M 87 los ist, was die Arcoana treiben oder wie sich die Lage im Arresum weiter entwickelt hat.« Aber das mache ich jetzt nicht, sondern verrate ein bisschen was. Nur ein kleines bisschen allerdings ...

Denn: Natürlich werden wir über die Lage in der Milchstraße berichten. Die Exposés sind verschickt, die Autoren bereits bei der Arbeit. Ab Band 2624 wird es zur Entwicklung in der Milchstraße einige neue Erkenntnisse geben, und ich bin sicher, dass das für viele Leser interessant sein wird.

Denn eins ist klar: Bostich I., Imperator des Kristallimperiums, wird nicht tatenlos zusehen, wie erstens Perry Rhodan höchstpersönlich und zweitens die Erde mit ihren Bewohnern verschwinden. Da muss Arkon reagieren, aber auch die anderen Mächte der Milchstraße müssen sich in irgendeiner Weise dazu verhalten.

Das tun sie sehr unterschiedlich, was hoffentlich niemanden verwundern wird. Die Motive der galaktischen Völker sind unterschiedlich, ihre politischen Absichten und Ziele sowieso. Das ist Thema für mindestens vier Romane, die mehrere Aspekte dieser Situation beleuchten werden.

Mehr ins Detail gehen kann und will ich nicht – ich wünsche aber schon jetzt viel Spaß mit den anstehenden Erkenntnissen ...

Der Killer von Terra ist da

Irgendwie ist die Resonanz auf den Roman »Der Killer von Terra« bislang sehr verhalten – und ich freue mich immer noch darauf, dass es uns gelungen ist, den SF-Thriller von Michael Marcus Thurner in einer komplett überholten und überarbeiteten Version noch einmal auf den Markt zu bringen. Das Taschenheft sieht gut aus, und ich weiß, dass der Inhalt auch gut war und ist.

Seit einigen Tagen liegt das Taschenheft auf meinem Schreibtisch – ich finde übrigens auch das Cover richtig stark. Jetzt kommt es daheim ins private Bücherregal, wo langsam der Stapel der neuen Planetenromane wächst.

27 September 2011

Paletten-Check

In diesen Tagen sind einige Menschen in den Lagerhallen des Verlags damit beschäftigt, das Material für den PERRY RHODAN-WeltCon zusammenzupacken. Unter anderem müssen 3000 Con-Packages für die Fahrt nach Mannheim vorbereitet werden.

Nach der Mittagszeit inspizierten Heidrun Imo, Klaus Bollhöfener, Marc A. Herren und ich die Halle. Gut ein Dutzend Paletten mit Material steht schon bereit und muss nur noch verladen werden: Con-Bücher, Con-Packages, Extras, Deko-Material, die PERRY RHODAN-Ausstellung, Versteigerungs-Material, Preise, Namensschilder und so weiter.

26 September 2011

Gedruckte Programme

Seit heute liegen sie in meinem Büro - und natürlich im Lager, wo sie in die Con-Packages gesteckt werden: Die gedruckten Programme für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 liegen vor, und ich finde, sie sehen sehr gut aus. Auf unserer Homepage steht es ja auch schon zum Download bereit.

Ich bin sicher, dass sich jetzt wieder die üblichen Fehler finden werden, und freue mich schon jetzt auf die üblichen Bemerkungen von überkritischen Fans. Mir egal: Ich sehe ein schönes Programmheft, und das ist gut so.

25 September 2011

Kristallchaos gehört

Bei längeren Autofahrten lege ich gern ein Hörspiel oder Hörbuch ein; zuletzt war ich viel mit der »Sternenozean«-Reihe beschäftigt. Dummerweise brachte ich die Reihenfolge durcheinander – das ist jetzt nicht so schlimm, weil ich die Inhalte ja kenne – und hörte zuerst die Folge 36 und dann die Folge 35.

Die Folge 35 heißt »Kristallchaos«, spielt auf der Erde und in einem riesigen Kristallgebilde und hat eine Reihe von wichtigen Handlungsträgern. Unter anderem sind Gucky, Reginald Bull und Icho Tolot in andauernd chaotischen Situationen unterwegs, in denen es kracht und scheppert, klirrt und chaotisiert. Tolle Geräusche, zeitweise undurchsichtige Handlung – wer sich da nicht auskennt, muss gründlich zuhören.

24 September 2011

NEO-Texte in Arbeit

Nur noch wenige Tage bis zum PERRY RHODAN-WeltCon; ich muss haufenweise Detailarbeiten erledigen und bin mir sicher, trotzdem einiges vergessen zu haben. Am heutigen Samstag geht es unter anderem um die Präsentation von PERRY RHODAN NEO am Samstag.

Eigentlich war alles anders geplant, aber jetzt hab' ich das Thema an der Backe. Und deshalb überlege ich mir einen möglichst guten Text, der am Samstag live auf der Bühne vorgetragen werden soll. Hoffentlich fällt mir hierzu etwas »ordentliches« ein.

23 September 2011

Zwei starke Romane

In den letzten Tagen trafen gleich zwei besondere PERRY RHODAN-Romane bei mir ein. Auf beide bin ich stolz, in jeweils unterschiedlicher Art - und sie bekommen einen besonderen Platz in meiner Sammlung.

Der eine ist »Navigator Quistus« von Christian Montillon, erschienen als Band 2614 unserer Serie. Herausragend dabei ist die STELLARIS-Geschichte »Ein unbedeutender Mann«, die von Andreas Eschbach verfasst wurde.

Ebenso stark ist »Todesjagd auf Rhodan«, die Nummer 2615 der laufenden Reihe, die nächste Woche offiziell an die Verkaufsstellen kommt. Der Roman stammt von Markus Heitz, es ist ein Gastroman, und das Titelbild ist erstens umlaufend und zweitens auch noch mit einem Umleger ausgestattet.

22 September 2011

Spezielles Gimmick ist da

Am Ende eines WeltCons gibt es eine Schlussveranstaltung. Die Amerikaner nennen das Closing Ceremony, wir haben irgendwie keinen vernünftigen Namen dafür gefunden und haben den Begriff eingedeutscht. »Abschieds-Zeremonie« steht für den letzten offiziellen Programmpunkt am Sonntag nachmittag, 2. Oktober 2011, in unserem Programmheft.

Seit gestern sind die speziellen Gimmicks für diesen Programmpunkt im Haus. Ein Exemplar liegt bei mir auf dem Schreibtisch, es sieht gut aus und bringt mich immer mal wieder - vor lauter Vorfreude - zum Grinsen. Wird bestimmt eine lustige Verabschiedung der Fans ...

21 September 2011

Das Conbuch ist da

Was für ein wunderbares Gefühl, das Conbuch in der Hand zu halten! Ich hatte doch recht viel Arbeit mit dem Buch, aber jetzt ist es da, und ich freue mich. Schöne Artikel, viele Fotos, gutes Layout – das hat dann die Agentur auch sehr gut hingekriegt!

Es gibt ja zwei Versionen: Das Paperback mit 100 vierfarbigen Seiten erhalten die WeltCon-Besucher mit ihrem Con-Package; die Hardcover-Version mit 160 Seiten gibt's auf dem Con zu kaufen. Und natürlich sind beide Auflagen sehr limitiert.

20 September 2011

WeltCon-Sonderprodukte

Heute kommt eine Kiste und eine Palette mit »Material« nach der anderen. Alles ist für den WeltCon; die Pakete füllen schon eine riesige Fläche im Lager, wo in den nächsten Tagen die Con-Tüten gepackt werden. Die werden so richtig voll werden, denke ich.

Unter anderem hielt ich eben die Frage-Karten in der Hand. Die werden für die Autorenfragestunde am Sonntag benötigt; da haben wir das System übernommen, das wir 1999 erstmals getestet hatten.

Und ich hielt die Buttons in den Händen, die es zum WeltCon gibt. Ja, Buttons! Einer davon liegt in jeder Con-Tasche, zwei andere werden verkauft. Ich finde sie alle super.

Das Schönste aber ist eine Sonderpublikation, die nicht in der Con-Tasche liegen wird und über die ich noch nichts verraten darf und kann. Das wird eine Überraschung am Samstag nachmittag, auf die ich mich schon jetzt freue.

19 September 2011

NEO zum fünften

Die Sonntags-Lektüre war diesmal recht umfangreich: Es war der fünfte Band der neuen Reihe PERRY RHODAN NEO, genauer gesagt, das Manuskript der Reihe. Ich las es mit großem Vergnügen, und ich fand es richtig spannend.

Der Autor schafft es in diesem Roman, eine Reihe von Charakteren sehr klar und tiefgreifend zu präsentieren. Zu einer wichtigen Figur, die erstmals im ersten NEO-Band auftauchte, liefert er zudem sehr interessante Hintergründe. Wenn der Roman Ende des Jahres erscheint, bin ich auf jeden Fall sehr auf die Leser-Reaktionen gespannt!

17 September 2011

Cosmolodics hören

Im Auto höre ich CDs, daheim höre ich Vinylscheiben: Vinyl sieht einfach besser aus, macht sich gut, hat einen schönen Sammelcharakter und kann auch in zwanzig Jahren noch abgespielt werden. Deshalb gibt's die Cosmolodics-Platte auch in zwei Formaten: als Vinyl und als CD.

Die Cosmolodics sind die WeltCon-Band, und ihre Musik wird erstmals auf dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 vom 30. September bis 2. Oktober 2011 vorgestellt werden. Mir gefällt's sehr gut, und ich höre am heutigen Tag daheim bewusst die Vinylversion an - diese hat eine andere Reihung der Stücke, was meiner Ansicht nach eine ganz andere Stimmung erzeugt.

16 September 2011

Eschbach-Hörspiel

Es gibt Themen bei PERRY RHODAN, die werden klammheimlich gemocht. Kaum jemand gibt zu, dass er die Schilderung einer Raumschlacht mag - aber es ist eine Tatsache, dass militärische Auseinandersetzungen in der Serie von Anfang an zum »Programm« gehört haben.

Einer der besten Raumschlacht-Romane der Serie war Andreas Eschbachs »Die Rückkehr«, der in der Endphase des »Sternenozean«-Zyklus spielt. Jetzt liegt der Roman auch als Hörspiel vor, und ich habe es in den letzten Tagen angehört - es ist die Nummer 36 der »Sternenozean«-Reine.

Packender Sound, spannende Dialoge: Trotz der unvermeidlichen Kürzungen ist es ein richtig spannendes Hörspiel geworden - eines der Highlights dieser Audio-Umsetzung der PERRY RHODAN-Serie!

15 September 2011

Sternenstaub-Leseprobe

Seit Montag liegt sie endlich auch fertig gedruckt bei mir im Büro: die Leseprobe zu PERRY RHODAN NEO 1. Das schöne kleine Heft enthält die ersten zwei Kapitel von Frank Borschs Roman »Sternenstaub« sowie einige redaktionelle Hinweise.

Mich persönlich sprechen solche Leseproben an, und ich entnehme sie immer den Fachzeitschriften wie dem »Buchmarkt«, denen sie häufig beiliegen. Auch in Buchhandlungen nehme ich gern eine Leseprobe mit. Ich bin also optimistisch, dass sich diese Leseprobe entsprechend verbreiten wird.

PERRY RHODAN-Buch 115 ist im Handel

Seit der erste PERRY RHODAN-Roman im September 1961 in den Handel kam, hat sich die Science-Fiction-Serie zum populären Unterhaltungsprodukt »made in Germany« verwandelt. Zu den wichtigsten Standbeinen der Serie gehören seit Ende der 70er-Jahre die PERRY RHODAN-Bücher - und von diesen erscheint passend im Jubiläumsband bereits die Nummer 115 mit dem Titel »Kämpfer für Garbesch«.

Auch die PERRY RHODAN-Bücher sind längst ein Klassiker der Science Fiction: Seit 1978 erscheint diese Buchreihe, die durch den silberfarbenen Umschlag sowie das 3-D-Bild im Buchhandel stets besonders auffällt. Immer wieder landen die einzelnen Titel der Serie auf der Bestsellerliste des deutschen Buchhandels.

Mit »Kämpfer für Garbesch«, der als Band 115 veröffentlicht wird, packt die Reihe ein uraltes Science-Fiction-Thema an. Im Prinzip handelt es sich um eine klassische Invasionsgeschichte, in der fremde Raumfahrer die Erde und die anderen Planeten des Sonnensystems besetzt halten. Die Fremden sind Klonwesen, die einem uralten Programm folgen: Sie halten die Menschen für gefährliche Wesen, für die sogenannten Horden von Garbesch, die vor etwa einer Million Jahren fürchterliches Unheil über die Milchstraße gebracht haben.

Wie sich die spannende Situation entflechten lässt und wie ein einzelner Mensch über sich hinauswächst, das ist das zentrale Thema des Romans. Die Basis dieses Silberbandes waren wieder einmal mehrere PERRY RHODAN-Abenteuer, die 1979 als Einzelbände erschienen. Für den Silberband selbst wurden sie von dem PERRY RHODAN-Autor Hubert Haensel gründlich bearbeitet und so zusammengefasst, dass sie sich heute frisch, modern und wie ein abgeschlossener Roman lesen lassen.

»Die PERRY RHODAN-Bücher sind nach wie vor unser Aushängeschild im Buchhandel«, stellt PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick klar. »Ergänzend bieten wir sie jetzt aber auch als E-Books bei verschiedenen Partnern an.«

Die gedruckte Ausgabe ist seit wenigen Tagen im Handel erhältlich und kann mithilfe der ISBN 978-3-8118-4101-7 bei allen Buchhändlern bezogen werden. Der 400 Seiten starke Silberband kostet 17,95 Euro.

Selbstverständlich ist das Hardcover auch über Versandhändler wie Amazon.de erhältlich - übrigens gibt es dort auch die entsprechende eBook-Ausgabe für den Amazon Kindle.

14 September 2011

Illochim die zweite

Die Illochim-Trilogie, die im Rahmen der ATLAN-Taschenbücher erschienen ist, war ein schönes Bindeglied zwischen dem ATLAN-Kosmos und dem PERRY RHODAN-Computerspiel. Das gefiel mir damals gut, und noch besser gefällt mir, dass die Kollegen bei Bertelsmann den Illochim-Zyklus jetzt als Hardcover herausbringen.

Dieser Tage flatterte der zweite Band des Zyklus ins Haus: Achim Mehnerts »Im Bann der Gatusain«. Und wenn ich mich recht an das Manuskript erinnere, hat mir der Roman vor vier Jahren ziemlich gut gefallen ...

13 September 2011

Wie der »Killer von Terra« entstand

Ein Logbuch der Redaktion

Autoren und ihre Vorschläge haben schon manche Planung der Redaktion verändert; das gilt auch für die Reihe der PERRY RHODAN-Planetenromane. Wir hatten im Herbst 2010 bereits festgelegt, welche Taschenhefte wir zu welchem Zeitpunkt veröffentlichen wollten. So sollte beispielsweise Robert Feldhoffs Roman »Terra in Trance« in genau dem Monat erscheinen, in dem auch im laufenden Cantaro-Zyklus der fünften Auflage gerade das Thema Simusense abgeschlossen sein sollte - damit die Leser vielleicht Lust dazu bekommen, sich weiter mit dem Cantaro-Zyklus und seinem Umfeld zu beschäftigen.

Dann kam die Mail von Michael Marcus Thurner: Am 22. Dezember 2010 schrieb er mich an und äußerte in seiner Mail einen Vorschlag. Er hatte 2001 sein erstes PERRY RHODAN-Manuskript in Form eines Romans für die Fan-Edition veröffentlicht - seine Idee war, diesen Text in einer modernisierten Version in den Handel bringen. »Ich könnte mir vorstellen, das Manuskript umzuarbeiten und auf die passende Länge zu bringen«, schrieb der Autor.

Die Idee fanden Sabine Kropp und ich sehr überzeugend. Das Problem: Keiner von uns kannte das Manuskript mehr im Detail. Ich hatte es damals zwar gelesen und Sabine hatte es publiziert, aber nach zehn Jahren erinnerte sich keiner mehr an den eigentlichen Inhalt. Deshalb schickte Michael gegen Ende des Jahres 2010 die Datei des Original-Manuskriptes noch einmal in die Redaktion; ich druckte es aus und gelobte, es über die Feiertage zu lesen.

Dann aber überrollten mich diverse Themen, unter anderem wurde der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 ab Januar 2011 plötzlich zu meiner Hauptaufgabe. Das Manuskript geriet nicht gerade in Vergessenheit, rutschte aber in einen Stapel mit ungelesenem Papier. Erst eine Nachfrage des Autors im März 2011 brachte mich dazu, das Manuskript endlich zu lesen ... wobei es dennoch einige Zeit dauerte.

Ich nutzte ein verlängertes Wochenende im Mai, um mich intensiv mit dem Text zu beschäftigen. Danach war klar: Wir machen das! Der Roman wird veröffentlicht, aber der Autor muss noch einmal derart intensiv an das Thema ran, das tatsächlich eine neue Geschichte entstehen wird. Ich hatte im Manuskript-Ausdruck viele Anmerkungen gemacht, teils sprachlicher, teils inhaltlicher Natur, und das teilte ich Michael Marcus Thurner in einer langen Mail mit.

»Ansonsten bin ich mit dem Stoff sehr zufrieden«, schrieb ich als Fazit. »Das war damals ein sehr ordentlicher Fan-Roman, und mit entsprechend ›Fleisch‹, das Du noch dazupackst, wird das auch ein sehr ordentlicher Planetenroman. Ich freue mich schon darauf!«

Damit lag der Ball wieder in Wien, und Michael musste sich an die Arbeit begeben. Wir legten einen neuen Titel fest - damit klar war, dass es sich um einen neu verfassten Roman handelte - und schickten mehrere Mails hin und her. Im August 2011 war die neue Version im Verlag, und ich war begeistert: Ich fand den Roman richtig gut, mochte die charakterliche Tiefe, die Michael der Hauptfigur gegeben hatte, und akzeptierte die durchaus vorhandene Härte.

Letztlich handelt es sich bei »Der Killer von Terra« jetzt um einen knallharten Serienkiller-Roman, der eben im Perryversum und dort auf einem abgelegenen Planeten spielt. Das Thema Simusense nimmt eine wichtige Rolle ein, die Kämpfe von Agenten untereinander sowie politische Verwicklungen werden komplett anders gewichtet - im Prinzip handelt es sich jetzt auch um einen Polit-Thriller. Das fand ich richtig stark!

Ich notierte eine Reihe von Anmerkungen, das Manuskript ging an Rainer Nagel, und dieser bearbeitete den Roman. Sabine Kropp machte ihn letztlich dann für die weitere Produktion fertig und kümmerte sich um die finale Herstellung des Romans.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis »Der Killer von Terra« als neuer Roman in den Handel kommt. Ich finde, die Arbeit hat sich gelohnt: Wir haben einen packenden Science-Fiction-Roman, der im PERRY RHODAN-Universum spielt und dieses um einige neue Facetten bereichert. Die Neu-Schreibung hat Michael Marcus Thurner super hinbekommen! Und jetzt bin ich auf die Reaktionen der Leser gespannt ...

12 September 2011

NEO-Plakate

Seit Freitag liegen die ziemlich cool aussehenden Plakate im Büro, mit denen in Bahnhöfen für die neue Serie PERRY RHODAN NEO geworben wird. Es gibt Plakate für die ersten zwei Wochen, die logischerweise das Titelbild der ersten Ausgabe zeigen, und es gibt Plakate für die Wochen drei und vier.

Mir gefallen die Plakate sehr gut. Das einzige, was mich ärgert, ist die Tatsache, dass wir nur je eines erhalten haben: Wenn ich die jetzt im Büro aufhänge, haben wir für künftige Aktionen in naher Zukunft keine mehr übrig. Luxusprobleme ...

11 September 2011

Buchreport.express schmeichelt

Ich weiß nicht, seit wie vielen Jahren ich jetzt schon den »Buchreport« und das regelmäßig erscheinende Wochenheft »buchreport.express« lese. In derr Ausgabe 36 vom 8. September 2011 (passt genau!) taucht PERRY RHODAN auf jeden Fall in der Rubrik »Aufgefallen: Buchmenschen im Blickpunkt« auf.

Der kurze, aber super platzierte Artikel geht auf den Geburtstag der Serie ein, zitiert einige Artikel, die in den letzten Tagen erschienen sind, und kündigt sogar NEO an. Und ich bin deshalb so stolz auf all das, weil wir in den Zeiten, in denen wir noch an den Buchverlag gebunden waren, so etwas nie geschafft haben ... okay, da wurde PERRY RHODAN auch keine fünfzig ...

10 September 2011

Die Kämpfer für Garbesch kommen

Eine der vielen Konstanten in meinem Job ist, dass viermal im Jahr ein PERRY RHODAN-Buch erscheint. Dieser Tage kam ein aktuelles Belegexemplar zu mir auf den Schreibtisch, dessen Plastikumhüllung ich gleich begierig aufreißen werde: der Silberband 115.

Das Buch hat den schönen Titel »Kämpfer für Garbesch«, und ich weiß schon jetzt, dass es viele Erinnerungen an gelungene Lesezeiten in den späten 70er-Jahren auslösen wird. Die Orbiter, die Garbeschianer und dann Jen Salik – das habe ich damals alles sehr gern gelesen!

09 September 2011

Mit Perry im Kino

Weil ich ganz hektisch noch etwas privates erledigen musste und es mit dem Rad durch die Innenstadt von Karlsruhe länger dauerte als geplant, kam ich am Donnerstag, 8. September 2011, so ziemlich als letzter in die »Schauburg«, in das schöne Kino in der Südstadt von Karlsruhe. Noch einigermaßen atemlos begrüßte ich einige Bekannte und ging dann zu Marc A. Herren auf die Treppe, um eine kurze Rede zu halten.

Dann war nämlich auch schon Zeit, sich in den Kinosaal zu begeben. »Anstoßen auf 50 Jahre PERRY RHODAN und Dokufilm-Premiere« hieß die Veranstaltung, die Marc A. Herren zusammen mit dem Kino organisiert hatte. Und so saß ich jetzt zum ersten Mal in einem Kino und sah mich selbst auf der Leinwand; der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm kam gut an.

Nachdem der Film vorüber war und die Besucher auch artig Beifall geklatscht hatten, gingen Marc und ich nach vorne. Es wurden einige Fragen gestellt, die wir bestmöglich beantworteten, und hinterher wurde im Vorraum vor dem eigentlichen Kinosaal noch ein wenig diskutiert.

Und noch später saßen wir im »Kap« zusammen, einer Kneipe in der Nähe des Kinos, und fachsimpelten, diskutierten und redeten wild durcheinander. Als ich spät nachts nach Hause kam, hatte ich das Gefühl, einen gelungenen Perry-Geburtstag erlebt zu haben.

08 September 2011

Anstoßen auf Perry

Als Marc A. Herren und ich gestern abend das Büro verließen, war es nach 21 Uhr, und wir beide waren rechtschaffen müde. Also entschlossen wir uns, einfach noch gemeinsam zu Abend zu essen, zusammen mit meiner Lebensgefährtin, die mich in diesen Tagen eh viel zu wenig sieht.

Das Essen im »fünf« in Karlsruhe war lecker - wie immer -, und danach saßen wir noch eine Weile zusammen, redeten über Gott und die Welt, diskutierten über Politik und Gesellschaft und ließen den PERRY RHODAN-WeltCon die meiste Zeit außen vor. Zwischendurch verschwand meine Lebensgefährtin, ohne dass ich mich darum kümmerte, sprach dann mit der Bedienung an der Theke.

Und um Punkt Mitternacht standen drei Gläser Sekt vor uns - das hatte sie arrangiert. »Dann stoßt mal auf euren Perry an«, sagte sie, und das taten wir.

Wir hoben das Glas auf fünfzig Jahre PERRY RHODAN, auf Tausende von Romanen und zahlreiche farbenprächtige Figuren. Ein schöner Einstieg in den Jubiläumstag!

07 September 2011

WeltCon-Tüten

Der Arbeitsplatz eines PERRY RHODAN-Redakteurs hat seine Vorteile: Man bekommt manche Dinge schneller zu Gesicht als die »normalen« Leser. In diesem Fall sind es die ersten fertiggestellten Sonderprodukte zum PERRY RHODAN-WeltCon.

Seit heute morgen habe ich eine todschicke PERRY RHODAN-Tüte auf dem Tisch. Sie ist schwarz, und sie trägt auf beiden Seiten einen Aufdruck in weißer Farbe. Auf der einen Seite ist der megacoole WeltCon-Perry zu sehen, auf der anderen Seite ist eine »Anzeige«. Schick!

06 September 2011

Die neuen alten Figuren

Ein Logbuch der Redaktion

Als wir daran gingen, uns konkrete Gedanken über den Inhalt von PERRY RHODAN NEO zu machen, wurde sehr schnell klar, dass wir an die Substanz gehen mussten: Wir wollten die Geschichte der ersten PERRY RHODAN-Romane nicht »eins zu eins« nacherzählen, und wir wollten keinen Abklatsch der ersten Bände liefern – denn da wäre das Original schlicht interessanter gewesen. Also mussten wir neue Wege gehen.

Klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Denn neue Wege bedeutete in diesem Fall, dass wir uns grundsätzlich über die Figuren verständigen mussten. Die ersten Diskussionen, die ich bereits vor zwei, drei Jahren mit Frank Borsch führte, gingen genau in diese Richtung: Was muss man ändern, was kann man ändern?

Sollten wir beispielsweise aus Reginald Bull eine Frau machen? Könnte Eric Manoli kein Amerikaner sein, sondern beispielsweise ein Chinese? Muss Clark Flipper ein Mann sein, könnte er keine Frau sein? Das waren und sind grundsätzliche Fragen, über die man geteilter Meinung sein kann.

Denn natürlich wäre es nicht schlecht, wenn die Besatzung der STARDUST ausgewogener wäre: nicht nur vier weiße Männer, sondern vielleicht zwei Männer und zwei Frauen oder zwei Weiße und zwei »Farbige« ...

Wir entschieden uns aber dagegen: Die Besatzung der STARDUST behält die ursprünglichen Namen, und es bleiben weiße Amerikaner. Wir wollten hier bewusst den klassischen Figurenaufbau übernehmen, den sich die Autoren der ersten Stunde ausgedacht hatten.

Was wir allerdings änderten, war das Verhalten mancher Figuren untereinander. In den alten Romanen, die im Jahr 1961 komplett dem Zeitgeist entsprachen, war Perry Rhodan selbst der unangefochtene Held. Reginald Bull beispielsweise, der eigentlich ebenfalls ein Ingenieur und Wissenschaftler ist, wurde oft als Trottel dargestellt. Er war das, was man heute gern den »funny sidekick« nennt, den rundlichen Kumpeltypen, der durch seine Aktionen dafür sorgt, dass der Hauptheld strahlender wirkt.

Das ist bei PERRY RHODAN NEO auf jeden Fall anders – wie genau, das werde ich hier noch nicht verraten. Versprechen kann ich, dass Reginald Bull der Tatmensch bleiben wird, als den ihn die Fans immer geschätzt haben.

Andere Figuren der frühen PERRY RHODAN-Zeit, die in NEO auftauchen, werden ebenfalls anders charakterisiert und dargestellt. Ich will an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, um nicht die Spannung zu nehmen, aber Allan D. Mercant oder John Marshall sind nicht exakt die Figuren, die wir Leser von früher her kennen.

Und neben ihnen wird eine Reihe von neuen Figuren auftauchen, die das Geschehen aus einer anderen Sichtweise beleuchten. Als ich das Manuskript des ersten NEO-Romans las, fand ich diese Sichtweise auf manche Dinge sehr spannend. Ich bin mir sicher, dass sich diese Faszination auf viele Leser übertragen wird.

05 September 2011

Die CD ist da

Heute landete eine top-aktuelle CD auf meinem Schreibtisch. Das wäre nichts besonderes, so was passiert mir jeden Tag. Aber diese ist was besonderes.

Sie stammt von einer Band namens Cosmolodics, und sie nennt sich »Ad Astra«. Genau – es ist die Musik zum PERRY RHODAN-WeltCon, und die ersten Tonträger sind schon da. Verkauft werden sie aber erst auf dem WeltCon selbst.

04 September 2011

Sonderteil zum WeltCon

Der aktuelle »Fandom Observer« hat's in sich. Ich finde das Heft eh gut, und ich finde, dass es sich in diesem Jahr wieder stark verbessert hat, aber die aktuelle Ausgabe 267 enthält einen schönen Sonderteil zum PERRY RHODAN-WeltCon.

Unter anderem listet die Redaktion auf, was bislang über das Programm bekannt ist – da wird sich aber noch einiges ändern. Und man gibt ausführliche Hinweise dazu, was man abends in Mannheim noch an kulturellen Dingen erleben kann ... Schönes Heft, das man im Internet kostenlos downloaden kann, das ich aber in konservativer Weise in Papierform geschickt bekomme!

03 September 2011

Anschwellender Mailgesang

So schön es ist, wenn buchstäblich alle Medien über PERRY RHODAN berichten, so viele zusätzliche Mails bringt das mit sich. Es sind tatsächlich Hunderte von Mails, die in diesen Tagen in der Redaktion eintreffen und in irgendeiner Art und Weise beantwortet werden müssen.

Dabei ist eines im voraus klar: Nicht alle können beantwortet werden, das ist nicht zu schaffen. Oder eben die Menschen, die mir schreiben, müssen sich eben ein wenig gedulden. Bis nach dem WeltCon und der Buchmesse, um es einigermaßen klar zu sagen ...

02 September 2011

Presserummel hält an

Derzeit ist die Lage fast unübersichtlich: Während ich in Hamburg bin, beantworte ich per Telefon und per Mail allerlei Presseanfragen; gleichzeitig wird in Rastatt auch fleißig mit Journalisten komuniziert. Es scheint, als sei jetzt endlich die gesamte deutsche Journaille auf das PERRY RHODAN-Jubiläum aufmerksam geworden.

Finde ich natürlich gut; es wurde auch mal Zeit. Zwischen alledem darf nur eines nicht vergessen werden: Das wichtigste für uns ist nicht das, was in der Zeitung steht, sondern das, was wir in PERRY RHODAN veröffentlichen ...

01 September 2011

Dienstfahrt mit Manuskripten

Heute fuhr ich mit der Bahn nach Hamburg. Unter anderem geht es um die Premiere des PERRY RHODAN-Dokumentarfilms im Literaturhaus der Hansestadt; veranstaltet wird das ganze unter anderem vom Fernsehsender Arte, worüber ich ja schon mal berichtet habe.

Die Fahrt versüßten mir zwei aktuelle Manuskripte von Wim Vandemaan und Verena Themsen. Beide Romane sind wieder sehr abwechslungsreich, bringen haufenweise schöne Ideen und originelle Charaktere. Das hat mir beides sehr viel Spaß bereitet!

31 August 2011

Besprechungsmarathon

Damit es mir am heutigen Tag garantiert nicht langweilig wird, darf ich auch in lange Besprechungen gehen. In diesem Fall geht es um ein Meeting mit Geschäftsführung, Objektleitung und anderen »Stabsstellen« des Hauses.

Solche Meetings kosten viel Zeit, erfordern viel Nerven - weil ich Dinge erläutern muss, die innerhalb der Redaktion längst durchdiskutiert worden sind -, sind unterm Strich aber nötig: Auch als recht »autonom« arbeitende Redaktion muss man sich letztlich mit den »oberen Etagen« abstimmen.

30 August 2011

Duell in Magellan

Im »Sternenozean«-Zyklus ist der Konflikt zwischen Ascari da Vivo, der eiskalten Mascantin des Kristallimperiums, und ihrem Sohn Kantiran eines der beherrschenden Elemente. Kein Wunder, dass dieser Konflikt auch in der Hörspiel-Auswertung der Serie eine große Rolle spielt.

In den letzten Tagen hörte ich »Duell in Magellan«, das Hörspiel mit der Nummer 34 aus der »Sternenozean«-Reihe. Dramatische Geräusche, viel Action: Der finale Kampf zwischen Kantiran und Ascari wird gelungen in Szene gesetzt. Das machte beim Anhören richtig Spaß!

29 August 2011

Im Pressegetümmel

Der Tag begann mit einem Pressegespräch, diesmal mit dem »Badischen Tagblatt«, seither folgten unter anderem der »Donaukurier« per Mail sowie der Westdeutsche Rundfunk per Telefon. Die Agentur fragt häufig nach, die Pressestelle im Konzern will Zitate von mir freigegeben haben.

Alles in allem ein bunter, ein sehr hektischer Reigen, bei dem niemandem langweilig wird. Mir nicht, weil ich die Antworten liefere, den Kolleginnen und Kollegen nicht, die ihrerseits aktiv werden müssen. Fragt sich nur, wann wir die »eigentliche Arbeit« machen sollen.

28 August 2011

Zweimal NEO kommentieren

Wenn ich das Manuskript eines PERRY RHODAN-Romans durchgearbeitet habe, erhält der Autor oder die Autorin ein Feedback. Früher fand das ausschließlich per Telefon statt; seit meine Arbeitszeiten wenig berechenbar sind, schreibe ich lieber Mails. Dann wissen beide Seiten, was ich meine.

Zwei Manuskripte zu PERRY RHODAN NEO habe ich schon vor einiger Zeit gelesen; den Autoren habe ich aber noch nicht mal mitgeteilt, wie ich welche Passage in ihrem Roman gefunden habe. Und das ist heute noch ein Teil meiner Arbeit: Kommentarmails schreiben. Na also.

27 August 2011

Details zur Lesenacht

Der gestrige Tag stand zu einem Teil im Zeichen der Planung: Der WeltCon-Freitag, 30. September 2011, wird ja als einen Schwerpunkt die Lesenacht haben, sprich »Phantastisches Mannheim«. Mit unseren Partnern von Feder & Schwert saßen wir dabei zusammen, diskutierten die Details und legten bereits ein Programm fest.

Mein Job ist jetzt recht einfach - aber machen muss ich's halt: Ich tippe die Ergebnisse dieser Besprechung zusammen, hoffe, dass ich mich an alles richtig erinnere, und sorge dann dafür, dass die Betreffenden alle richtig informiert werden.

26 August 2011

Phantastisches Mannheim

Gerade eben haben wir es fixiert: »Phantastisches Mannheim - die große Lesenacht der Science Fiction und Fantasy« am 30. September 2011. Es ist ein wichtiger Teil für die Auftakt-Veranstaltung am PERRY RHODAN-WeltCon, und jetzt geht es an die Detailarbeit.

Ich bin froh, dass wir das gemeinsam mit unseren Partnern von »Feder & Schwert« machen können. Die beiden sind sympathisch und kompetent, eine Mischung, die ich sehr überzeugend finde ...

25 August 2011

Die Balladen des Todes

Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«

Zu Beginn des Jahres 1997 stand ein kleines Jubiläum vor der Tür, über das ich mir eigentlich gar keine Gedanken machte. Zu dieser Zeit sah ich mich ausschließlich als Redakteur, der in erster Linie inhaltlich tätig war und Marketing-Gedanken selten aufkeimen ließ. Aber ich arbeitete in diesem Januar intensiv am zehnten ATLAN-Buch, das unter dem Titel »Die Balladen des Todes« erscheinen sollte.

Selbstverständlich war ich nicht derjenige, der das Buch zusammenstellte - ich betreute es nur als Redakteur. Für das Buch und seinen Inhalt war der Mann zuständig, der seit Jahren die sogenannten Zeitabenteuer des Arkoniden Atlan verfasste: Hans Kneifel, wohnhaft in München, seit den frühen 60er-Jahren einer der phantasievollsten Autoren der deutschsprachigen Science Ficton.

Hans Kneifel war durchaus selbstkritisch, was seine früheren Werke angeht. Das merkte ich, als ich in diesem Januar ein langes Telefonat mit ihm führte. »Damals war ich eben noch ein junger Autor, der zu redundanten Formulierungen neigte«, sagte er mit Eigenironie. »Das rächt sich jetzt, wenn ich die alten Manuskripte durchschaue.«

Entsprechend hart redigierte er sein eigenes Manuskript. Immerhin ging es bei der gesamten Arbeit darum, ATLAN-Taschenbücher zusammenzufassen, die bereits vor Jahren und Jahrzehnten erschienen waren.

Hans nahm die Taschenbücher, die dem ATLAN-Hardcover zugrunde lagen, und packte sie Seite für Seite auf einen Kopierer. Dabei wurden die einzelnen Seiten »hochvergrößert«, von der Größe einer Taschenbuchseite also auf die Größe eines gewöhnlichen A4-Formats. Damit konnte der Schriftsteller gut arbeiten - und das tat er: Jede Seite war mit zahlreichen handschriftlichen Anmerkungen versehen.

Der Autor als Lektor ... und das hieß bei Hans Kneifel, dass er an vielen seiner Sätze größere Bearbeitungen vornahm, dass er ganze Passagen strich und mit Tipp-Ex überpinselte, um danach von Hand weitere Anmerkungen in den Text zu schreiben. Darüber hinaus verfasste er Überleitungen, die verschiedene Kapitel anders als zuvor strukturierten, sowie komplett neue Szenen. Des weiteren schuf er eine Rahmenhandlung, die es zuvor bei den ATLAN-Taschenbüchern nur selten gegeben hatte.

Das Gute sei, so Hans Kneifel, dass er bei der Überarbeitung der ATLAN-Taschenbücher jetzt auch ans Aufräumen der vorherigen Notizen gehen konnte. »Derzeit werfe ich jeden Tag einige Zettel weg«, erzählte mir der Münchener Autor in einem Telefonat. »Teilweise sind diese Notizen über zwanzig Jahre alt.«

Der Mann im Hintergrund war damals übrigens Rainer Castor. Wir kannten uns nicht besonders gut und hatten uns zu diesem Zeitpunkt noch keine dreimal gesehen. Rainer hatte zwei PERRY RHODAN-Taschenbücher veröffentlicht, die mir beide sehr gut gefallen hatten; vor allem aber kannte ich ihn als den Mann, der letztlich die ATLAN-Bearbeitung möglich machte. Unermüdlich unterstützte er Hans Kneifel mit Rat und Tat, lieferte Hintergrund-Informationen und beriet ihn in allerlei Fragen.

Das Buch selbst führt den unsterblichen Arkoniden ins Mittelalter. Er wird mit den Wirren der Pestzeit konfrontiert, ergreift im Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich Partei, lernt Leonardo da Vinci, Christopher Columbus und Kopernikus kennen, reist ins westafrikanische Songhai-Reich und beginnt letztlich eine Weltumsegelung.

Während ich mir das Manuskript vornahm, stellte ich fest, wie umfangreich die Arbeit wirklich war. Die Handlung des »neuen« ATLAN-Buches verlief wesentlich straffer als vorher in den einzelnen Taschenbüchern. Mein Job war vergleichsweise harmlos. Ich redigierte das Manuskript noch einmal durch, beseitigte kleinere Fehler, die bei einer solchen immensen Arbeit einfach auftreten müssen, glättete an einigen Stellen stilistische Holpereien und versuchte vor allem, eine einheitliche Sprache einzuarbeiten.

Am Ende ging es um die letzten Kleinigkeiten: Werbetexte mussten geschrieben, ein sogenannter Waschzetteltext verfasst werden. Dazu kamen ein Impressum, die Zeichnungen für den Vor- und Nachsatz und andere Details. Ich kam aber gut voran und konnte das Manuskript fristgerecht abgeben.

Wie schnell und wie termingerecht wir damals arbeiteten, ist heutzutage fast undenkbar. Da alles auf Papier geliefert werden musste und weder Computerdateien noch Internet-Verbindungen zur Verfügung standen, waren die von der Druckerei vorgegebenen Termine geradezu heilig.

Während ich beispielsweise in diesen Januar-Tagen am zehnten Buch arbeitete, lieferte mir Hans Kneifel bereits das elfte Manuskript ab. Rainer Castor nahm sich zu dieser Zeit schon den zwölften Band vor, den Hans soweit vorbereitet hatte, während Hans wiederum an den Band 13 ging - damit waren wir dem Zeitplan nicht nur Wochen, sondern Monate im Voraus.

24 August 2011

Pressegespräche

Kein Tag ohne Interview derzeit: Die fünfzig Jahre PERRY RHODAN beschäftigen nicht nur die Redaktion, sondern auch die Autoren sowie die Journalisten außerhalb unserer Abteilung. Das trifft in mancherlei Hinsicht sogar mich.

Heute war ein Journalist im Haus, der von einer der großen deutschen Medienfachzeitschriften kommt. Das Interview ging über eine Stunde, die Fragen waren kritisch und gut vorbereitet; ich bin sehr darauf gespannt, was dabei herauskommen wird.

23 August 2011

Animagic zu Besuch

Heute habe ich einen besonderen Termin: Ich treffe mich mit Dirk Schulz, unserem Titelbildzeichner. Es geht natürlich um die aktuellen Cover-Motive, unter anderem um PERRY RHODAN NEO, wo Dirk sehr aktiv ist und bisher alle Titelbilder geliefert hat.

Darüber hinaus machen wir uns gemeinsam Gedanken über weitere Aktivitäten. Unter anderem reden wir über Werbung, Anzeigengestaltung und die bevorstehende Frankfurter Buchmesse. Und ein wenig über den WeltCon ...

22 August 2011

Brandneuer Planetenroman von Michael Marcus Thurner

Seit die PERRY RHODAN-Planetenromane in Form von Taschenheften neu gestartet wurden, kamen in dieser Reihe bislang nur Nachdrucke klassischer Taschenbücher heraus. Das ändert sich am 23. September 2011: Dann erscheint mit »Der Killer von Terra« ein neuer Planetenroman, verfasst von Michael Marcus Thurner.

Der Autor schrieb den Roman ursprünglich für die Fan-Edition, wo er als sein erstes längeres Werk und unter anderem Titel veröffentlicht wurde. Er hat ihn jetzt grundlegend bearbeitet und auf Taschenheft-Länge ausgebaut. Dabei entstand ein spannender Weltraum-Thriller mit packenden Szenen, der tief in die Zeit vor dem Thoregon-Zyklus eintaucht. Er spielt Ende des 13. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung.

Zu dieser Zeit haben in der Milchstraße die nationalistischen Strömungen zugenommen; auch die Menschheit ist davon nicht ausgenommen. Perry Rhodan und die Zellaktivatorträger haben sich bereits enttäuscht zurückgezogen und auf dem Planeten Camelot eine neue Zivilisation aufgebaut.

Der Terranische Liga-Dienst wird in dieser Zeit erst aufgebaut und steht unter der Leitung der zielstrebigen, knallharte Ziele verfolgenden Gia de Moleon. Stendal Navajo ist ein junger Liga-Agent, der manchmal sogar Kritik wagt. Er erkämpft sich gewissermaßen selbst den Auftrag, auf der unbedeutenden Kolonialwelt Tryop einen Mord aufzuklären ...

»Der Killer von Terra« erscheint am Freitag, 23. September 2011. Das Taschenheft umfasst 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken).

WeltCon-Programm-Tag

Heute gibt's einen Schwerpunkt bei der Arbeit, und dieser heißt »WeltCon«: Ich muss dringend mit dem Programm fertig werden, damit wir das alsbald in Druck geben können. Das sieht jetzt nach viel Kleinkram aus ...

Aber derzeit habe ich ja eher das Problem, zu viel Programm zu haben. Ob ich neben dem Mozart- und dem Musensaal, der Multimedia-Lounge und den Foyers noch einen weiteren Raum benötige? Hoffentlich nicht.

21 August 2011

PERRY RHODAN NEO

Ein Logbuch der Redaktion

In rasantem Tempo wird in diesen Tagen an der neuen Serie im PERRY RHODAN-Kosmos gearbeitet. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, möchte ich an dieser Stelle ein wenig über die laufenden Aktionen erzählen ...

Die Autoren sind an der Arbeit, an fünf Romanen wird derzeit praktisch gleichzeitig geschrieben. Viele Mails werden gewechselt, viele Ideen ausgetauscht. Diskutiert wird über die Namen von Nebenfiguren, aber auch über das Verhalten der Hauptpersonen oder sogar einzelne Unterhaltungen: Wer kann eigentlich was zu welcher Figur sagen?

Dabei sind die ersten Romane schon in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Dass Frank Borsch nicht nur die Exposés verfasste, sondern auch den ersten Band der neuen Serie, ist bereits bekannt gegeben worden; sein »Sternenstaub« geht dieser Tage in die Setzerei und wird pünktlich in die Druckerei und dann in den Handel kommen.

Der zweite Roman, der von Christian Montillon stammt, ist bereits im Lektorat. Den dritten und vierten Roman habe ich schon gelesen, der sechste liegt in einer Vorabversion auf meinem Schreibtisch. Es geht voran - ein sehr gutes Zeichen!

Eine Leseprobe zum ersten NEO-Roman wird übrigens im PERRY RHODAN-Roman 2612 erscheinen, exakt fünfzig Jahre nach dem Erscheinen des allerersten PERRY RHODAN-Romans: Ich bin sicher, dass sich viele Leser der laufenden Erstauflage die Chance nicht entgehen lassen werden, Frank Borschs Ansicht einer Rhodanischen Mondlandung in einer neuen Fassung zu lesen. Darüber hinaus ist eine eigenständige Leseprobe in Vorbereitung, die wir als kleines Heft über Comic-Buchhandlungen und ausgewählte Zeitschriftenhändler verteilen werden.

Parallel zu den Romanen entstehen die Titelbilder, für die Dirk Schulz verantwortlich zeichnet. Es gilt, die richtige Mischung aus Action und Stimmung zu erreichen - und dabei sollen die Cover das vorhandene Format möglichst schön ausfüllen. Keine einfache Aufgabe, die teilweise viele Diskussionen nach sich zieht - aber mit dem bisherigen Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Und damit die neuen Romane gut in den Handel kommen, arbeiten verschiedene Kolleginnen und Kollegen bereits an der Werbung für PERRY RHODAN NEO. Klaus Bollhöfener lässt Anzeigen gestalten, die in den Romanheften der Erstauflage erscheinen sollen, aber ebenso in verschiedenen Zeitschriften wie »welt der wunder« oder der »TV Movie«. Ebenso sind Plakate in Vorbereitung, die an ausgewählten Flächen auf die neue Serie hinweisen sollen.

Erste Skripts für einen Fernsehspots habe ich bereits gesehen - da sind wir noch in einem sehr frühen Stadium, aber da haben wir ein wenig Zeit. Sobald es hier etwas »fertiges« gibt, werden wir es selbstverständlich über unsere Kanäle verbreiten, sprich, auf unserer Homepage bereit stellen.

Aber ich bin Redakteur, und mir ist erst einmal wichtig, dass der Inhalt der neuen Serie so gut wie möglich ist. Bisher bin ich sehr optimistisch, dass die gewählte Mischung bei den Lesern ankommen wird!

20 August 2011

Ellmer am Start

Zwischen aller WeltCon-Arbeit und allen Vorarbeiten für PERRY RHODAN NEO darf ja die laufende Erstauflage nicht zu kurz kommen. Das merke ich am heutigen Samstag: Ich lese ein Manuskript von Arndt Ellmer, zumindest die erste Hälfte - die zweite Hälfte liefert der Autor zum Wochenanfang. Damit ich mich übers Wochenende nicht langweile, hat er mich aber mal versorgt.

Im Neuroversum-Zyklus stehen schließlich große Entwicklungen vor der Tür: Sowohl in der Galaxis Chanda als auch in jenem merkwürdigen Raum, in den es die Erde verschlagen hat, geschieht einiges. Ganz zu schweigen von Alaska Saedelaere und seinen mehr als seltsamen Abenteuern ...

19 August 2011

Thurners Taschenheft

Der Planetenroman von Michael Marcus Thurner, der mit der Nummer 14 und im September erscheinen wird, ist ja der erste »neue« Roman, der in dieser Reihe erscheinen wird. Darauf habe ich ja schon einmal hingewiesen.

Damit dieses Ereignis entsprechend gewürdigt wird, muss ich das natürlich entsprechend vorbereiten. Unter anderem muss eine Leseprobe gestaltet werden, die im PERRY RHODAN-Roman 2616 erscheinen soll - ausnahmsweise nach Erscheinen des eigentlichen Romans, aber im September sind unsere Romane alle mit WeltCon-Informationen und anderen Themen »vollgestopft«.

18 August 2011

Leseproben und Umschläge

Die Detailarbeiten an PERRY RHODAN NEO sind Tätigkeiten, die am wenigsten auffallen; sie müssen aber sein. Nachdem ich gestern mit Sabine Kropp das Impressum sowie die generelle Optik der Innenseiten festgelegt habe, sitze ich heute unter anderem am Umschlag: Es muss letztlich ja auch ein Rückseitentext geliefert werden.

Darüber hinaus werden wir eine separate Leseprobe produzieren und in Umlauf bringen. Für diese muss jemand die Inhalte liefern – und genau das ist jetzt mein Job. Rechtzeitig vor Erscheinen des ersten Romans soll schließlich ein schönes Heft im A6-Format potenzielle Leser und Käufer informieren.

17 August 2011

Neue Heimat für den Arkoniden



An die Zusammenarbeit mit dem Verlag Fantasy Productions hatte ich mich schon fast gewöhnt - Werner Fuchs und seine Mitstreiter hatten in den letzten Jahren erfolgreich die ATLAN-Taschenbücher veröffentlicht; zuletzt kamen die ATLAN-Hardcover hinzu. Jetzt hat die Ulisses Medien & Spiel Distribution GmbH die Lizenz übernommen.

Verantwortlich für alles drum und dran ist nach wie vor unsere Redaktion, sprich Sabine Kropp als verantwortliche Redakteurin. Das nächste ATLAN-Buch kommt im Herbst 2011, die nächsten ATLAN-Taschenbücher im nächsten Frühjahr. Optimistisch-arkonidisch schaue ich da in die Zukunft.

Das Bild zeigt übrigens (von links): Sabine Kropp (Pabel-Moewig), Mario Truant und Markus Plötz (beide Ulisses), Klaus N. Frick (Pabel-Moewig)

16 August 2011

Kantors Opfertod

Mit den PERRY RHODAN-Hörspielen bin ich ja komplett im Hintertreffen - aber ich habe gestern und heute im Auto die Folge 33 der »Sternenozean«-Reihe gehört. Das Hörspiel trägt den Titel »Triptychon«, und der erfahrene Leser und Hörer weiß dann schon, worum es geht: um das Ende von Myles Kantor in der Sonne.

Wie immer sind die Geräusche und die Musik packend gemacht, das fand ich stark. Am Anfang brauchte ich aber eine Weile, bis ich ins Thema reinkam; da hätte ich bei der Textbearbeitung wohl ein wenig mehr an Datenwust streichen sollen ... Hinterher ist man immer schlauer.

15 August 2011

Zeitagent zu Besuch

Dieser Tage kamen die neuen Belegexemplare von Eins A Medien auf meinen Tisch. Mit dabei: »Der Zeitagent«, die aktuelle Folge der PERRY RHODAN-Silber-Edition, wieder einmal gelesen von Josef Tratnik.

Da werden Erinnerungen wach: die Meister der Insel, die Zeitagenten, die Lemuria-Geschichte, die erzwungene Expedition in die Vergangenheit. Das habe ich vor drei Jahrzehnten mit großer Begeisterung gelesen, jetzt freue ich mich auf das Hörbuch.

879 im April

Um mal ein wenig zu jammern und einen Jammer-Status zu verkünden: Im April 2011 habe ich sage und schreibe 879 E-Mails verschickt. Finde ich gut.

Warum ich das so genau weiß? Weil ich heute endlich mal ein wenig meine Mail-Eingänge und dergleichen »geputzt« habe. Sollte man ja bekanntlich öfter tun ...

14 August 2011

NEO-Lektüre

Jetzt sind die Autoren aber alle sehr fleißig - und alle liefern ihre Manuskripte: Das finde ich gut, denn dann kommen wir voran, aber gleichzeitig bedeutet das ein gewisses »Mehr« an Lektüre.

Heute bin ich an PERRY RHODAN NEO. Insgesamt drei Manuskripte liegen daheim auf meinem Lesestapel, und ich will zumindest zwei von den dreien durcharbeiten. Noch bin ich optimitisch, denn die Lektüre macht mir so richtig Spaß!

13 August 2011

Taschenheft-Lektüre

Wie schon gelegentlich vermeldet, wird der PERRY RHODAN-Planetenroman mit der Bandnummer 14 kein Nachdruck eines Taschenbuches aus den 80er- oder 90er-Jahren sein, sondern ein neuer Roman. Michael Marcus Thurner zeichnet für das Werk verantwortlich, das in den 90er-Jahren als Fan-Roman erschien und von ihm jetzt komplett überarbeitet wurde.

Meine Samstag-Lektüre ist exakt dieser Roman – und bisher bin ich sehr davon angetan. Er spielt in der Zeit, in der sich Perry Rhodan mit der Camelot-Bewegung quasi von der Erde losgesagt hat, zu Beginn des Thoregon-Großzyklus also. Tolles Thema, spannender SF-Krimi!

12 August 2011

PERRY RHODAN-Film hat Premiere



Ich glaube nicht, dass ich zu diesem Bildmotiv viel mehr sagen muss als: Der Dokumentarfilm über die größte Science-Fiction-Saga der Welt kommt am 1. September in die deutschen Kinos: »PERRY RHODAN - Unser Mann im All«.

Die Premiere findet statt am: Mittwoch, 31. August 20 Uhr. Sie ist im Filmforum des Museum Ludwig in Köln, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln.

Regisseur André Schäfer, die Autoren Hartmut Kasper und Claudia Kraszkiewicz sowie viele andere aus dem Team werden anwesend sein.

Computerspiel-Meeting

Heute hatten wir ein internes Treffen; intern insofern, dass immerhin ein »externer« Besucher dabei war. Das Thema war strategisch und reicht ins Jahr 2012 hinüber - es ging nämlich um die Möglichkeiten, ein neues PERRY RHODAN-Computerspiel zu publizieren.

Versprechen kann ich noch nichts, will ich auch nicht; schließlich kann noch niemand sagen, was in den nächsten Monaten geschehen wird. Aber ich bin nach dem ersten Gespräch schon einmal guter Dinge und schaue vertrauensvoll in die Zukunft ...