Ein Logbuch der Redaktion
Als sich der Terranische Club Eden
– kurz TCE genannt – im Jahr 1993 gründete, stellten die damaligen
Clubgründer mir den Verein für die PERRY RHODAN-Clubnachrichten vor. Sie
wirkten aktiv und sehr fannisch. »EdeN« stand damals für »Erben der
Nacht«, und zu den Prinzipien gehörte von Anfang an, dass sich die
Mitglieder irgendwelche Pseudonyme geben würden.
Das wirkte alles
positiv. Und zu Beginn der 90er-Jahre, als sich viele neue Clubs
gründeten, war das nicht ungewöhnlich. Aber ich hätte nicht gedacht,
dass es den aktiven Club im Jahr 2013 und darüber hinaus noch geben
würde.
Heute gibt es nur noch wenige Science-Fiction-Clubs.
Allein schon deshalb freue ich mich, dass der TCE nach wie vor aktiv
ist. Die Ausgabe 91 des Club-Fanzines »Paradise«, die im April 2014
erschienen ist, belegt das in gelungener Weise.
Das Fanzine kommt
als gebundenes Paperback daher, umfasst 156 Seiten plus Umschlag und
präsentiert im Inhalt unter anderem einen schönen Rückblick auf die
vergangenen zwanzig Jahre. Dazu kommen einige Leserbriefe sowie
persönliche Erinnerungen der Clubmitglieder.
Auch wenn der
Verein sich nicht auf PERRY RHODAN spezialisiert hat, kommt die größte
Science-Fiction-Serie der Welt nicht zu kurz. Norbert Mertens, der
selbst schon als Fanautor in Erscheinung getreten ist, widmet sich unter
anderem der veränderten Optik der PERRY RHODAN-Auflage: Er schaut sich
sowohl die Titelseiten als auch die Innenseiten an und spart nicht an
kritischen Anmerkungen.
Darüber hinaus wird das eigene
Fanroman-Projekt des Clubs beleuchtet. Immerhin hat man sich
vorgenommen, eigene Romane zum Thema »Meister der Insel« zu verfassen.
Was bisher vorgelegt wurde, kann sich durchaus sehen lassen.
Dazu
kommen Conberichte, Kurzgeschichten – nicht unbedingt mit PERRY
RHODAN-Hintergrund – sowie weitere Artikel. Unter anderem geht es um
»politisch korrekte« Literatur oder die uralte Science-Fiction-Serie
»Rolf Murat«, an die sich normalerweise nur Historiker erinnern.
Ich
finde die Mixtur des »Paradiese« sowieso immer ansprechend; bei der
Nummer 91 ist das Ganze aufgrund des Jubiläums besonders lesenswert. Das
Heft kostet gerade mal sechs Euro plus Versandkosten; man kann es auch
bestellen, wenn man kein Clubmitglied ist. Kontakt zum Club gibt es am
einfachsten über seine Internet-Seite.
Auch
wenn in Zeiten von Foren und Sozialen Netzwerken ein klassischer Club
vielleicht ein wenig antiquiert wirken mag, empfehle ich den
Terranischen Club Eden: Hier herrscht ein Miteinander vor, das ich – von
außen betrachtet – sehr schätze. Und wer so schöne Fanzines erstellt,
muss sich über die Zukunft des nächsten Jahrzehntes keine Gedanken
machen ...
30 Juni 2014
29 Juni 2014
Unterschiedlichste Welten
Romanautoren und Exposéautoren meinen es an diesem Wochenende wieder einmal sehr gut mit mir – anders kann ich das nicht nennen. In Sachen PERRY RHODAN NEO führt mich die Lektüre eines Roman-Manuskriptes beispielsweise nach Berlin, in das Berlin einer sehr nahen Zukunft, um es klar zu sagen.
In die ferne Zukunft führen mich die Exposés für die PERRY RHODAN-Erstauflage und für PERRY RHODAN-Stardust. Einmal spielt die Handlung in Larhatoon, einmal in Anthuresta. Knifflig und unterhaltsam zugleich ...
Ich versuche erst gar nicht, meinem sozialen Umfeld zu erklären, was ich da eigentlich mache. »Ist alles Perry-Kram«, genügt meist als Ausrede – dann versinke ich wieder gedanklich im Manuskript oder Exposé.
In die ferne Zukunft führen mich die Exposés für die PERRY RHODAN-Erstauflage und für PERRY RHODAN-Stardust. Einmal spielt die Handlung in Larhatoon, einmal in Anthuresta. Knifflig und unterhaltsam zugleich ...
Ich versuche erst gar nicht, meinem sozialen Umfeld zu erklären, was ich da eigentlich mache. »Ist alles Perry-Kram«, genügt meist als Ausrede – dann versinke ich wieder gedanklich im Manuskript oder Exposé.
27 Juni 2014
Letzte Fahrt zum Rosengarten
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Eigentlich war ich am Dienstag, 4. Oktober 2011, völlig erschöpft. Ich hatte den PERRY RHODAN-WeltCon hinter mir, der mich in den Tagen davor sehr gestresst hatte und dessen Höhepunkt das Wochenende gewesen war. Und am Montag, 3. Oktober, hatte ich nicht den Tag der Deutschen Einheit gefeiert und mich gründlich ausgeschlafen, sondern die Chance genutzt, die zahlreichen E-Mails auf meinem Computer zumindest ansatzweise in Angriff zu nehmen.
Eigentlich wäre also der Dienstag ein idealer Tag gewesen, mich auszuruhen und nicht ins Büro zu gehen. Aber die Pflicht ließ das nicht zu, und so fuhr ich an diesem Morgen nicht nach Rastatt, sondern zu einem Einkaufszentrum in Karlsruhe. Dort hatte ich mich mit Sabine Kropp – sie wohnt von mir aus gesehen »hinter Rastatt« – verabredet. Auf dem vereinbarten Parkdeck trafen wir uns, und Sabine ließ dort ihr Auto zurück.
Mit meinem Wagen fuhren wir nach Mannheim, wo wir direkt die Tiefgarage unter dem Kongresszentrum Rosengarten ansteuerten. Nichts erinnerte mehr an den PERRY RHODAN-WeltCon 2011, alle Spuren waren beseitigt; es war, als sei die Veranstaltung nur ein Traum gewesen.
Zuerst steuerten wir die Rezeption des Dorint-Hotels an, das wir am WeltCon-Wochenende mit unseren Gästen so gut wie ausgebucht hatten. Die freundliche Rezeptionistin erinnerte sich an uns, dann kamen wir schnell zu unserem eigentlichen Anliegen.
»Wir müssen zum Safe«, sagte ich und wies auf meine Aktentasche. »Und dann brauchen wir ein Taxi zur Bank.«
Wir holten den Inhalt von zwei Schließfächern aus dem Safe des Hotels und gingen in den Abstellraum neben der Rezeption. Dort sortierten wir das Bargeld in die drei Stapel, die wir vorher definiert hatten: Ein Stapel enthielt die Einnahmen unserer WeltCon-Eintrittskasse, ein Stapel bestand aus den Einnahmen aus der Versteigerung, und ein dritter Stapel umfasste die Barabrechnung, die wir vor Ort mit unseren Partnern von WerkZeugs gemacht hatten.
Während des WeltCons hatte Sabine immer wieder die Tageskasse »abgeschöpft« und die Einnahmen ins Hotel transportiert. Das Kongresszentrum hatte keinen Safe, also musste immer dieser Weg zurückgelegt werden.
Sabine und ich bündelten das Geld, so gut es ging, und stopften es in meine Aktentasche. Es handelte sich um Packen von Zehn-Euro-Scheinen, zahlreichen Zwanzigern und weniger Fünfzigern; kaum vertreten waren größere Scheine. Dazu kamen Berge von Münzgeld, das wir in mitgebrachte Geldtaschen steckten. Danach war meine Aktentasche prallgefüllt.
Sabine und ich sahen uns an und lachten. Es war ein seltsamer Auftrag, den wir uns selbst gestellt hatten: Da der WeltCon an einem Sonntag geendet hatte und der Montag ein Feiertag gewesen war, mussten wir an diesem Dienstag zur Bank gehen. Dort wollten wir das Bargeld einzahlen, damit es auf das Konto des Verlages überwiesen wurde. Das Procedere hatten wir telefonisch mit der entsprechenden Filiale abgesprochen.
»Das sind einige zehntausend Euro«, sagte ich, »damit gehe ich nicht auf die Straße.«
Sabine wollte ebensowenig mit so viel Bargeld durch die Innenstadt von Mannheim spazieren. Es war reine Psychologie: Am Vormittag würde uns niemand in der Fußgängerzone überfallen, das war klar, und zu Fuß waren es nur einige hundert Meter. Aber ich fühlte mich ebenso unwohl wie meine Kollegin. »Wir sind echt Feiglinge«, spottete ich.
Das Hotel hatte bereits ein Taxi bestellt. Der Fahrer wunderte sich ein wenig über unseren Wunsch, brachte uns aber dennoch hin. Im Prinzip fuhr er in einem großen Bogen um die Fußgängerzone herum, bis wir an unserem Ziel waren. Zu Fuß wären wir tatsächlich genauso schnell gewesen.
In der Bank mussten wir warten. Wir waren nicht die einzigen, die Geld einzahlen wollten, und ich ertappte mich bei dem Gedanken, Angst vor Bankräubern zu haben – was ich sonst nie in meinem Leben verspürte. An diesem Tag hätte es sich gelohnt: Nicht nur wir waren mit einer Tasche voller Bargeld da, sondern auch zwei Männer vor uns, die dicke Geldbündel über den Tresen schoben.
Die Zählmaschinen sortierten die Scheine, wir schauten gebannt zu. Danach unterschrieben wir die drei Einzahlungsbelege und waren fertig. Als wir wieder im Freien standen, war ich echt erleichtert. Zurück bummelten wir zu Fuß, aßen unterwegs sogar ein Eis – das Wetter war schön, genauso sonnig wie während des WeltCons.
Da eine von den Geldtaschen von der Verwaltung des Kongresszentrums stammte, ging ich noch einmal in die Büroräume des Rosengartens. Bei den Personen, die ich kannte, bedankte ich mich für die gute Zusammenarbeit, schüttelte eine Menge von Händen und verließ das Gebäude in dem Bewusstsein, die meisten nie wieder zu sehen. Man war sowieso bereits damit beschäftigt, die nächste Veranstaltung vorzubereiten, PERRY RHODAN war im Rosengarten schon Geschichte.
Noch einmal gingen wir durch die Treppen des Kongresszentrums und die weite Eingangshalle, dann verschwanden wir in der Tiefgarage. Die Rückfahrt nach Karlsruhe, wo wir uns trennten, und später nach Rastatt war wie ein endgültiger Abschied vom Rosengarten.
Die Abrechnungslisten lagen noch in meinem Auto; diese hatte ich nach dem WeltCon nach Hause mitgenommen und würde sie an diesem Tag ins Büro transportieren. Damit konnte dann hoffentlich die Buchhaltung arbeiten.
Am frühen Nachmittag saß ich an meinem Schreibtisch, auf dem nach den WeltCon-Tagen die übliche Arbeit wartete: Mails mussten beantwortet werden, Manuskripte waren abzugeben, Texte hatte ich zu schreiben. Die Kollegen außerhalb unserer Abteilung ließen mich glücklicherweise in Ruhe – offenbar hatte kaum jemand etwas von unserem Jubiläum mitbekommen.
Als ich an diesem Abend aus meinem Büro kam, war ich erschöpft und müde. Und ich behielt in meinem Gedächtnis das Bild, wie ich mit einer Arbeitstasche durch Mannheim fuhr, die randvoll mit Bargeld war ...
Eigentlich war ich am Dienstag, 4. Oktober 2011, völlig erschöpft. Ich hatte den PERRY RHODAN-WeltCon hinter mir, der mich in den Tagen davor sehr gestresst hatte und dessen Höhepunkt das Wochenende gewesen war. Und am Montag, 3. Oktober, hatte ich nicht den Tag der Deutschen Einheit gefeiert und mich gründlich ausgeschlafen, sondern die Chance genutzt, die zahlreichen E-Mails auf meinem Computer zumindest ansatzweise in Angriff zu nehmen.
Eigentlich wäre also der Dienstag ein idealer Tag gewesen, mich auszuruhen und nicht ins Büro zu gehen. Aber die Pflicht ließ das nicht zu, und so fuhr ich an diesem Morgen nicht nach Rastatt, sondern zu einem Einkaufszentrum in Karlsruhe. Dort hatte ich mich mit Sabine Kropp – sie wohnt von mir aus gesehen »hinter Rastatt« – verabredet. Auf dem vereinbarten Parkdeck trafen wir uns, und Sabine ließ dort ihr Auto zurück.
Mit meinem Wagen fuhren wir nach Mannheim, wo wir direkt die Tiefgarage unter dem Kongresszentrum Rosengarten ansteuerten. Nichts erinnerte mehr an den PERRY RHODAN-WeltCon 2011, alle Spuren waren beseitigt; es war, als sei die Veranstaltung nur ein Traum gewesen.
Zuerst steuerten wir die Rezeption des Dorint-Hotels an, das wir am WeltCon-Wochenende mit unseren Gästen so gut wie ausgebucht hatten. Die freundliche Rezeptionistin erinnerte sich an uns, dann kamen wir schnell zu unserem eigentlichen Anliegen.
»Wir müssen zum Safe«, sagte ich und wies auf meine Aktentasche. »Und dann brauchen wir ein Taxi zur Bank.«
Wir holten den Inhalt von zwei Schließfächern aus dem Safe des Hotels und gingen in den Abstellraum neben der Rezeption. Dort sortierten wir das Bargeld in die drei Stapel, die wir vorher definiert hatten: Ein Stapel enthielt die Einnahmen unserer WeltCon-Eintrittskasse, ein Stapel bestand aus den Einnahmen aus der Versteigerung, und ein dritter Stapel umfasste die Barabrechnung, die wir vor Ort mit unseren Partnern von WerkZeugs gemacht hatten.
Während des WeltCons hatte Sabine immer wieder die Tageskasse »abgeschöpft« und die Einnahmen ins Hotel transportiert. Das Kongresszentrum hatte keinen Safe, also musste immer dieser Weg zurückgelegt werden.
Sabine und ich bündelten das Geld, so gut es ging, und stopften es in meine Aktentasche. Es handelte sich um Packen von Zehn-Euro-Scheinen, zahlreichen Zwanzigern und weniger Fünfzigern; kaum vertreten waren größere Scheine. Dazu kamen Berge von Münzgeld, das wir in mitgebrachte Geldtaschen steckten. Danach war meine Aktentasche prallgefüllt.
Sabine und ich sahen uns an und lachten. Es war ein seltsamer Auftrag, den wir uns selbst gestellt hatten: Da der WeltCon an einem Sonntag geendet hatte und der Montag ein Feiertag gewesen war, mussten wir an diesem Dienstag zur Bank gehen. Dort wollten wir das Bargeld einzahlen, damit es auf das Konto des Verlages überwiesen wurde. Das Procedere hatten wir telefonisch mit der entsprechenden Filiale abgesprochen.
»Das sind einige zehntausend Euro«, sagte ich, »damit gehe ich nicht auf die Straße.«
Sabine wollte ebensowenig mit so viel Bargeld durch die Innenstadt von Mannheim spazieren. Es war reine Psychologie: Am Vormittag würde uns niemand in der Fußgängerzone überfallen, das war klar, und zu Fuß waren es nur einige hundert Meter. Aber ich fühlte mich ebenso unwohl wie meine Kollegin. »Wir sind echt Feiglinge«, spottete ich.
Das Hotel hatte bereits ein Taxi bestellt. Der Fahrer wunderte sich ein wenig über unseren Wunsch, brachte uns aber dennoch hin. Im Prinzip fuhr er in einem großen Bogen um die Fußgängerzone herum, bis wir an unserem Ziel waren. Zu Fuß wären wir tatsächlich genauso schnell gewesen.
In der Bank mussten wir warten. Wir waren nicht die einzigen, die Geld einzahlen wollten, und ich ertappte mich bei dem Gedanken, Angst vor Bankräubern zu haben – was ich sonst nie in meinem Leben verspürte. An diesem Tag hätte es sich gelohnt: Nicht nur wir waren mit einer Tasche voller Bargeld da, sondern auch zwei Männer vor uns, die dicke Geldbündel über den Tresen schoben.
Die Zählmaschinen sortierten die Scheine, wir schauten gebannt zu. Danach unterschrieben wir die drei Einzahlungsbelege und waren fertig. Als wir wieder im Freien standen, war ich echt erleichtert. Zurück bummelten wir zu Fuß, aßen unterwegs sogar ein Eis – das Wetter war schön, genauso sonnig wie während des WeltCons.
Da eine von den Geldtaschen von der Verwaltung des Kongresszentrums stammte, ging ich noch einmal in die Büroräume des Rosengartens. Bei den Personen, die ich kannte, bedankte ich mich für die gute Zusammenarbeit, schüttelte eine Menge von Händen und verließ das Gebäude in dem Bewusstsein, die meisten nie wieder zu sehen. Man war sowieso bereits damit beschäftigt, die nächste Veranstaltung vorzubereiten, PERRY RHODAN war im Rosengarten schon Geschichte.
Noch einmal gingen wir durch die Treppen des Kongresszentrums und die weite Eingangshalle, dann verschwanden wir in der Tiefgarage. Die Rückfahrt nach Karlsruhe, wo wir uns trennten, und später nach Rastatt war wie ein endgültiger Abschied vom Rosengarten.
Die Abrechnungslisten lagen noch in meinem Auto; diese hatte ich nach dem WeltCon nach Hause mitgenommen und würde sie an diesem Tag ins Büro transportieren. Damit konnte dann hoffentlich die Buchhaltung arbeiten.
Am frühen Nachmittag saß ich an meinem Schreibtisch, auf dem nach den WeltCon-Tagen die übliche Arbeit wartete: Mails mussten beantwortet werden, Manuskripte waren abzugeben, Texte hatte ich zu schreiben. Die Kollegen außerhalb unserer Abteilung ließen mich glücklicherweise in Ruhe – offenbar hatte kaum jemand etwas von unserem Jubiläum mitbekommen.
Als ich an diesem Abend aus meinem Büro kam, war ich erschöpft und müde. Und ich behielt in meinem Gedächtnis das Bild, wie ich mit einer Arbeitstasche durch Mannheim fuhr, die randvoll mit Bargeld war ...
26 Juni 2014
Ein Neuroversum in der Box
Ich finde es tatsächlich unfassbar, wie sich in den vergangenen Jahren das Programm unseres Hörbuchpartners Eins A Medien ausgeweitet hat. Anfangs wurden PERRY RHODAN-Taschenbücher umgesetzt, eher in Form dramatisierter Hörbücher; dann folgte die Silber Edition, also die Umsetzung der PERRY RHODAN-Silberbände. Als die wöchentlichen Heftromane hinzukamen, gab es einige, die zweifelten: Ob das zu schaffen sei?Eins A Medien hat sich durchgesetzt: durch Qualität und Beharrlichkeit. Und ich freue mich immer wieder, wenn neue Publikationen ins Haus kommen – auch wenn die Downloads schon Wochen und Monate zuvor gelaufen sind, ist es doch ein besonderes Gefühl, eine CD oder CD-Box in der Hand zu halten.
Dieser Tage war's dann die »Neuroversum«-Box drei. Enthalten sind die Episoden 41 bis 60 – das sind die Heftromane 2640 bis 2659 der laufenden PERRY RHODAN-Serie. Anders gesagt bedeutet das, dass man 68 Stunden Hörgenuss auf zehn CDs erhält. Da bin ich einfach ein staunender Fan und finde das sensationell ...
25 Juni 2014
Plutonium Police
In gewisser Weise war man im Erich Pabel Verlag der späten 70er-Jahre sehr weitsichtig: Am 28. April 1978 startete die neue Taschenbuchserie »Plutonium Police«. Eine entsprechende Aktennotiz der hauseigenen Herstellungsleitung informierte darüber am 22. November 1977 – das vierwöchentlich erscheinende Objekt sollte 160 Seiten umfassen und 3,80 Mark kosten.Inhaltlich bot die Serie, die von der »Redaktion München« verantwortet wurde, die auch PERRY RHODAN betreute, spannende Romane zwischen Krimi und Science Fiction. Heute würde man sie womöglich als Techno- oder Wissenschafts-Thriller bezeichnen.
Wie der Titel schon andeutet, ging es stets um Atomkraftwerke, Atomtransporte und andere Themen dieser Art. Entsprechende Angriffe darauf mussten von der genannten Plutonium-Polizei abgewehrt werden ...
24 Juni 2014
Kosmokraten auf französisch
Mit kosmischen Themen beschäftigt sich die PERRY RHODAN-Serie derzeit bei unseren Lesern in Frankreich. Erschienen ist das Taschenbuch mit der Nummer 312, das den Titel »Duel pour un oeil« trägt.
Enthalten sind PERRY RHODAN-Romane, die im deutschsprachigen Raum bereits 1979 in den Handel kamen. In der von Hubert Haensel erstellten Silberband-Ausgabe wurden sie im Hardcover »Das Loch im Universum« zusammengefasst.
Inhaltlich gibt es unterschiedliche Schwerpunkte: Ein gelegentlich durchgeknallter Roboterspezialist spielt ebenso eine Rolle wie Loower und ein Kosmokratenroboter. Ich erinnere mich selbst noch sehr gut an die Zeit, als ich die originalen Romane selbst las – unsere französischen Partner sind jetzt in einer sehr spannenden Phase unserer Serie angelangt.
Enthalten sind PERRY RHODAN-Romane, die im deutschsprachigen Raum bereits 1979 in den Handel kamen. In der von Hubert Haensel erstellten Silberband-Ausgabe wurden sie im Hardcover »Das Loch im Universum« zusammengefasst.
Inhaltlich gibt es unterschiedliche Schwerpunkte: Ein gelegentlich durchgeknallter Roboterspezialist spielt ebenso eine Rolle wie Loower und ein Kosmokratenroboter. Ich erinnere mich selbst noch sehr gut an die Zeit, als ich die originalen Romane selbst las – unsere französischen Partner sind jetzt in einer sehr spannenden Phase unserer Serie angelangt.
23 Juni 2014
Der Wendepunkt ist abgegeben
Am heutigen Montag gab ich ein wichtiges Manuskript in die Setzerei. Wobei diese Formulierung nicht ganz richtig ist: Am heutigen Montag mailte ich eine wichtige Datei in die Repro – so heißt das im Jahr 2014, der Arbeitsablauf ist aber im Prinzip derselbe. Die Redaktion gibt einen fertigen Roman in die herstellerische Weiterverarbeitung.
In diesem Fall handelt es sich um den Band 75 von PERRY RHODAN NEO. Verfasst wurde er von Frank Borsch, dem NEO-Chefautor. Ohne zu sehr in die Details gehen zu wollen, das mache ich schließlich noch an anderer Stelle oft genug, möchte ich mir den Hinweis nicht ersparen, dass es sich bei diesem Roman um einen echten Wendepunkt handelt: Nach vielen Romanen, die auf fernen Planeten spielten, beleuchtet unsere Serie jetzt das Geschehen auf der Erde ...
In diesem Fall handelt es sich um den Band 75 von PERRY RHODAN NEO. Verfasst wurde er von Frank Borsch, dem NEO-Chefautor. Ohne zu sehr in die Details gehen zu wollen, das mache ich schließlich noch an anderer Stelle oft genug, möchte ich mir den Hinweis nicht ersparen, dass es sich bei diesem Roman um einen echten Wendepunkt handelt: Nach vielen Romanen, die auf fernen Planeten spielten, beleuchtet unsere Serie jetzt das Geschehen auf der Erde ...
22 Juni 2014
Vierzig Jahre Christian Montillon
Einen richtig schönen Sonnen-Sonntag hat sich Christian Montillon zu seinem vierzigsten Geburtstag ausgesucht: Heute feiert der PERRY RHODAN-Autor hoffentlich im Kreis seiner Familie, ignoriert weitestgehend die Arbeit und lässt sich von Frau und Kindern und Eltern und Freunden feiern. Ich freue mich für Christian, und ich wünsche ihm auf diese Weise alles Gute und Liebe.
Der PERRY RHODAN-Autor hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Autoren unserer Serie entwickelt. Zusammen mit Wim Vandemaan ist er seit Band 2700 für die Exposés verantwortlich – und er findet dennoch Zeit, spannende Einzelromane zu schreiben, die immer wieder die Leser begeistern. Das ist eine enorme Leistung, die man als Außenstehender kaum ermessen kann.
Alles Gute zum »runden« Geburtstag, mein lieber Christian!
19 Juni 2014
Ruhige Lektüre
Am heutigen Tag lasse ich es sehr ruhig angehen: Es ist Sommer, die Luft ist warm, und bei uns auf dem Balkon ist es ausgesprochen schön. Ein optimaler Tag also, um PERRY RHODAN-Manuskripte durchzuarbeiten – vor allem, wenn diese von den Exposéautoren stammen.
Den Anfang machte Christian Montillon, der terminlich sehr knapp dran ist. Bei ihm spielt Gucky eine wesentliche Rolle; das hat mir schon einmal gut gefallen. Dann kommt Wim Vandemaan, der unglaublich früh dran ist mit seinem Roman – und er geht selbstverständlich in eine ganz andere Richtung. Ein schöner Kontrast, und das hat mir bei PERRY RHODAN schon immer gefallen.
Den Anfang machte Christian Montillon, der terminlich sehr knapp dran ist. Bei ihm spielt Gucky eine wesentliche Rolle; das hat mir schon einmal gut gefallen. Dann kommt Wim Vandemaan, der unglaublich früh dran ist mit seinem Roman – und er geht selbstverständlich in eine ganz andere Richtung. Ein schöner Kontrast, und das hat mir bei PERRY RHODAN schon immer gefallen.
18 Juni 2014
Der Tamaron kommt
Ein Roman, auf dessen Erscheinen ich mich schon seit gut einem Jahr freue, kommt rund in einer Woche in den Handel. Es ist »Der Tamaron« von Gisbert Haefs, der zweite Gastroman in Folge also – und geziert wird er von einer phantastischen Titelgrafik, die Dirk Schulz beigesteuert hat. Die Zusammenarbeit mit dem Autor war sehr angenehm, der Roman hat mir sehr gut gefallen – jetzt bin ich natürlich neugierig auf die Reaktionen der Leser und Hörer.
Haefs ist ein hervorragender Erzähler; ich kenne von ihm historische Romane, Krimis und Science Fiction. Er versteht es auch, dem PERRY RHODAN-Universum seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Dass der PERRY RHODAN-Band 2758 darüber hinaus eine Reihe weiterer Besonderheiten aufweist – eine STELLARIS-Kurzgeschichte etwa und ein Rainer-Castor-Jubiläum – kommt übrigens noch hinzu.
Haefs ist ein hervorragender Erzähler; ich kenne von ihm historische Romane, Krimis und Science Fiction. Er versteht es auch, dem PERRY RHODAN-Universum seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Dass der PERRY RHODAN-Band 2758 darüber hinaus eine Reihe weiterer Besonderheiten aufweist – eine STELLARIS-Kurzgeschichte etwa und ein Rainer-Castor-Jubiläum – kommt übrigens noch hinzu.
17 Juni 2014
Special für Erlangen
Am Wochenende wird in der schönen Stadt Erlangen zum wiederholten Mal der Comic-Salon veranstaltet. Wieder einmal schaffe ich es nicht, ihn zu besuchen – PERRY RHODAN wird aber durch meinen Kollegen Klaus Bollhöfener vertreten. Und die Aktivisten der Alligator Farm sorgen ebenfalls dafür, dass die Serie in Comic-Form präsent ist.
Was mir besonders gut gefällt: In einer limitierten Auflage haben die Alligatoren eine Sonderausgabe ihres »Perry«-Heftes produziert. Es gibt sie nur auf dem Comic-Salon 2014 – ein Grund, auf den Salon zu fahren.
Mir hat die zwanzig Seiten umfassende Comic-Sammlung gut gefallen, es ist ein gelungener Mix aus verschiedenen Stilrichtungen. Eine gelungene Aktion, die hoffentlich in Erlangen viele Freunde finden wird ...
Was mir besonders gut gefällt: In einer limitierten Auflage haben die Alligatoren eine Sonderausgabe ihres »Perry«-Heftes produziert. Es gibt sie nur auf dem Comic-Salon 2014 – ein Grund, auf den Salon zu fahren.
Mir hat die zwanzig Seiten umfassende Comic-Sammlung gut gefallen, es ist ein gelungener Mix aus verschiedenen Stilrichtungen. Eine gelungene Aktion, die hoffentlich in Erlangen viele Freunde finden wird ...
16 Juni 2014
Woche der besonderen Romane
Das haben wir ja toll hinbekommen ... In dieser Woche erscheinen gleich drei Romane, die auf ihre Weise aus dem Rahmen fallen und etwas besonderes sind. Von allen habe ich bereits die Belegexemplare auf dem Tisch und erfreue mich ihrer.
Der NEO-Band 72 beispielsweise ist der erste NEO-Band, der von zwei Autoren verfasst worden ist. Mit »Epetrans Vermächtnis« schließen Robert Corvus und Oliver Plaschka die laufende Epetran-Staffel ab.
Aus dem Rahmen des »Gewöhnlichen« fällt auch der Band 2757 der laufenden Erstauflage. Er stammt von Tanja Kinkel, trägt den Titel »Das Sorgenkind« und präsentiert sowohl eine ungewöhnliche Hauptfigur als auch eine ungewöhnliche Gastautorin.
Und dann noch der erste Roman unserer neuen Miniserie PERRY RHODAN-Stardust. Uwe Anton schrieb »Die neue Menschheit« – und damit startet ein zwölf Romane umfassendes Science-Fiction-Abenteuer.
Mit der Romanflut in dieser Woche bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe, dass es die Leser ebenfalls sind ...
Der NEO-Band 72 beispielsweise ist der erste NEO-Band, der von zwei Autoren verfasst worden ist. Mit »Epetrans Vermächtnis« schließen Robert Corvus und Oliver Plaschka die laufende Epetran-Staffel ab.
Aus dem Rahmen des »Gewöhnlichen« fällt auch der Band 2757 der laufenden Erstauflage. Er stammt von Tanja Kinkel, trägt den Titel »Das Sorgenkind« und präsentiert sowohl eine ungewöhnliche Hauptfigur als auch eine ungewöhnliche Gastautorin.
Und dann noch der erste Roman unserer neuen Miniserie PERRY RHODAN-Stardust. Uwe Anton schrieb »Die neue Menschheit« – und damit startet ein zwölf Romane umfassendes Science-Fiction-Abenteuer.
Mit der Romanflut in dieser Woche bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe, dass es die Leser ebenfalls sind ...
15 Juni 2014
Fleißiger Autor
Heute blicke ich kurz auf den Freitag zurück – dass es ein dreizehnter sein würde, war mir vorher gar nicht bewusst. Ein Unglückstag wurde es nicht: Uwe Anton kam mit der Bahn an, und er war auf die Minute pünktlich. Der gut gelaunte Autor, der einen schicken Anzug trug, hatte den Auftrag, weit über eintausend Romane unserer neuen Serie PERRY RHODAN-Stardust zu signieren.
Das tat er dann auch. Zuerst platzierten wir Uwe Anton in einem Bereich der Druckerei, später saß er im Besprechungsraum – damit die Kollegen in Lager und Druckerei nicht die ganze Zeit um ihn herumarbeiten mussten. Und er signierte ... Stapel um Stapel wurde abgearbeitet, Karton um Karton geleert. Abschließend war er nassgeschwitzt; angesichts der sommerlichen Temperaturen kein Wunder.
Aber es schien ihm Spaß zu machen. Der PERRY RHODAN-Autor wirkte stets sehr »aufgeräumt«, und wenn wir zwischendurch über allerlei Themen sprachen, wirkte er sehr positiv. Sehr schön!
Das tat er dann auch. Zuerst platzierten wir Uwe Anton in einem Bereich der Druckerei, später saß er im Besprechungsraum – damit die Kollegen in Lager und Druckerei nicht die ganze Zeit um ihn herumarbeiten mussten. Und er signierte ... Stapel um Stapel wurde abgearbeitet, Karton um Karton geleert. Abschließend war er nassgeschwitzt; angesichts der sommerlichen Temperaturen kein Wunder.
Aber es schien ihm Spaß zu machen. Der PERRY RHODAN-Autor wirkte stets sehr »aufgeräumt«, und wenn wir zwischendurch über allerlei Themen sprachen, wirkte er sehr positiv. Sehr schön!
14 Juni 2014
PERRY RHODAN-Kommentare
Als ich mit der PERRY RHODAN-Lektüre anfing – damals, in den 70er-Jahren – zählten die PERRY RHODAN-Computer von Kurt Mahr für mich ebenfalls zu Höhepunkten des Heftes; sie regten bei mir Spekulationen an und vertieften vorhandene Kenntnisse. Seit vielen Jahren haben wir den PERRY RHODAN-Kommentar, der von Rainer Castor gestaltet wird – übrigens demnächst mit einem Jubiläum! –, und selbstverständlich ist Rainer Castor ein anderer Charakter als Kurt Mahr und legt deshalb andere Schwerpunkte.
Manche von Rainer Castors PERRY RHODAN-Kommentaren beschäftigen sich intensiv mit Raumschiffen und ihrer Technik, manche gehen auf historische Details des PERRY RHODAN-Universums ein oder stellen Zusammenhänge vor, die auch ein Leser, der intensiv liest, nach einigen Jahren vergessen haben dürfte. Zumindest ich habe bei der Lektüre der PERRY RHODAN-Kommentare immer wieder einen »Aha«-Effekt, komme ins Staunen und Nachdenken.
Das mag ich.
Manche von Rainer Castors PERRY RHODAN-Kommentaren beschäftigen sich intensiv mit Raumschiffen und ihrer Technik, manche gehen auf historische Details des PERRY RHODAN-Universums ein oder stellen Zusammenhänge vor, die auch ein Leser, der intensiv liest, nach einigen Jahren vergessen haben dürfte. Zumindest ich habe bei der Lektüre der PERRY RHODAN-Kommentare immer wieder einen »Aha«-Effekt, komme ins Staunen und Nachdenken.
Das mag ich.
13 Juni 2014
Gastautoren im laufenden Zyklus
Die Frage nach den Stamm- und den Gastautoren im laufenden PERRY RHODAN-Zyklus stellt sich in den vergangenen Monaten mancher Leser, und ich kann sie verstehen. Ich sage es ehrlich: Wir haben eine Reihe von zusätzlichen Serien, die Kräfte binden – was dazu führt, dass einige Autoren derzeit wenig Zeit für die Erstauflage haben. Frank Borsch ist mit PERRY RHODAN NEO ausgelastet, Uwe Anton kümmert sich gerade sehr um PERRY RHODAN-Stardust.
Andere Autoren haben eigene Projekte, schreiben Romane für andere Verlage oder müssen sich zwischendurch um private Probleme kümmern. Das alles führt dazu, dass manche Teamautoren weniger schreiben. Zum Ausgleich gibt es aber Gastautoren, die unsere Serie bereichern – ich finde, dass beispielsweise Tanja Kinkel und Gisbert Haefs sehr interessante Blicke auf das Perryversum werfen.
Andere Autoren haben eigene Projekte, schreiben Romane für andere Verlage oder müssen sich zwischendurch um private Probleme kümmern. Das alles führt dazu, dass manche Teamautoren weniger schreiben. Zum Ausgleich gibt es aber Gastautoren, die unsere Serie bereichern – ich finde, dass beispielsweise Tanja Kinkel und Gisbert Haefs sehr interessante Blicke auf das Perryversum werfen.
12 Juni 2014
Unternehmen Stardust detailliert
Auf die Internetseite mit dem hübschen Namen »Unternehmen Stardust« stieß ich aus Zufall; ich fand sie aber höchst interessant. Es geht auf dieser Seite tatsächlich um die Unterschiede zwischen dem Originalroman von 1961 – Band eins von PERRY RHODAN – und dem Neudruck von 1988, der damals dem Band 1400 kostenlos beigelegt wurde.
An den zwei Versionen von »Unternehmen Stardust«, die von vielen Fans verwechselt werden, gibt es mehrere eindeutig feststellbare Unterschiede. Reinhard Peter nennt die sieben Merkmale, verweist auf dieser Seite aber auch auf weitere Details zum ersten PERRY RHODAN-Romane und seinen mehrfachen Nachdrucken. Alles in allem eine schöne »kleine« Seite mit vielen Links zu weiteren Seiten, die Anlass zum »Stöbern« bietet.
An den zwei Versionen von »Unternehmen Stardust«, die von vielen Fans verwechselt werden, gibt es mehrere eindeutig feststellbare Unterschiede. Reinhard Peter nennt die sieben Merkmale, verweist auf dieser Seite aber auch auf weitere Details zum ersten PERRY RHODAN-Romane und seinen mehrfachen Nachdrucken. Alles in allem eine schöne »kleine« Seite mit vielen Links zu weiteren Seiten, die Anlass zum »Stöbern« bietet.
11 Juni 2014
Feuerwerk im Internet
Als »Feuerwerk im Internet« kündigte Eckhard Schwettmann – als PERRY RHODAN-Kommunikation – im Dezember 1996 eine besondere Aktion an: Am 31. Dezember 1996 startete die »erste interaktive Science Fiction-Fortsetzungsgeschichte im Internet«. Gemeint war der Roman »Die Galaktische Kreuzfahrt« von Peter Terrid, der von den Kollegen unserer Internet-Agentur Trilobit für die PERRY RHODAN-Seite umgesetzt wurde.
Das besondere daran: »Schon vor dem Start kann sich jeder mit dem Raumschiff und den Passagieren bekanntmachen.« Wer wollte, konnte aktiv über »das Schicksal von Kapitän Gharun Ferdinho und seinen Passagieren« mit entscheiden.
Die Aktion wurde im Januar 1997 sehr gut angekommen. Damit lieferten die Internet-Seiten von PERRY RHODAN, die erst ein Jahr zuvor überhaupt gestarteten waren, einen echten Höhepunkt – der auch außerhalb der Fan-Szene wahrgenommen und positiv besprochen wurde.
Das besondere daran: »Schon vor dem Start kann sich jeder mit dem Raumschiff und den Passagieren bekanntmachen.« Wer wollte, konnte aktiv über »das Schicksal von Kapitän Gharun Ferdinho und seinen Passagieren« mit entscheiden.
Die Aktion wurde im Januar 1997 sehr gut angekommen. Damit lieferten die Internet-Seiten von PERRY RHODAN, die erst ein Jahr zuvor überhaupt gestarteten waren, einen echten Höhepunkt – der auch außerhalb der Fan-Szene wahrgenommen und positiv besprochen wurde.
10 Juni 2014
Ein Doppelband von zwei Autoren
Ein Logbuch der Redaktion
Doppel- oder gar Mehrfachbände sind bei PERRY RHODAN eine gute alte Tradition. Schon in den frühen Jahren der Serie kam das vor, und in der Vergangenheit haben wir das immer wieder gerne gemacht. Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
Wenn ein Autor – oder eine Autorin – sich bereits in das Thema eingearbeitet hat, fällt es normalerweise nicht schwer, das Thema in einem weiteren Band zu vertiefen. Faszinierende Völker und interessante Figuren können so besser präsentiert werden. Die Leser mögen solche Themen, weil das PERRY RHODAN-Universum auf diese Weise ausgeweitet wird – selbstverständlich müssen die Romane entsprechend spannend sein.
Bei P
ERRY
RHODAN NEO hatten wir bislang keine Doppelbände. Ein NEO-Roman hat fast
den doppelten Umfang eines regulären PERRY RHODAN-Romans, der Aufwand
ist also viel größer. Angesichts des Termindrucks – immerhin muss alle
zwei Wochen ein NEO-Band erscheinen – ist es einem Autor so gut wie
unmöglich, zwei Romane in vergleichsweise knapper Zeit zu schreiben.
Anders ist es allerdings, wenn die zwei Romane von zwei Autoren geschrieben werden. Aus diesem Grund erscheinen demnächst zwei besondere NEO-Romane: Robert Corvus und Oliver Plaschka zeichnen gemeinsam für die Bände 72 und 73 verantwortlich. Ich überlasse es dann anschließend den Lesern, genau zu bestimmen, wer denn welchen Teil des jeweiligen Bandes verfasst hat – meiner Ansicht nach lässt sich das gut herausfinden, aber ...
Am 20. Juni 2014 kommt bereits Band 72 in den Handel, der den Titel »Epetrans Vermächtnis« trägt. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. In der Handlungsgegenwart steht unter anderem Perry Rhodan selbst im Zentrum, der auf seinen wohl gefährlichsten Gegenspieler treffen könnte – den Regenten selbst. Auf dem Weg zum Herrscher des Arkon-Imperiums stößt er jedoch auf Verbündete, mit denen er nicht rechnen konnte: Es sind Ilts, die auf geheimnisvolle Weise auch im Arkonsystem anzutreffen sind.
In einer zweiten Handlungsebene wird die Vergangenheit beleuchtet: Wer war eigentlich Epetran, und wie kam der arkonidische Wissenschaftler auf seine Ideen, die bis heute die Welten der Arkoniden beeinflussen?
Das
spannende Geschehen wird mit Band 73 fortgesetzt, der am 4. Juli 2014
in den Handel kommt und den eindeutigen Titel »Die Elysische Welt«
trägt. Oliver Plaschka und Robert Corvus erzählen auch in diesem Band
auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen: in der Vergangenheit des
Arkon-Imperiums und der Gegenwart von Perry Rhodans Geschichte. Der
Terraner stößt endlich auf den Regenten, und es kommt zu einem Duell auf
der geheimnisvollen Elysischen Welt.
Darüber hinaus verraten die Autoren einige Hintergründe zu dem Ringen, das offenbar überall in der Galaxis läuft, sowie zu dem Regenten. Dieser ist – wie schon seit einiger Zeit gemutmaßt wird – nämlich gar kein Arkonide und hat sich den Herrscherthron mit unlauteren Mitteln angeeignet. Doch was wirklich hinter all seinen Taten steckt, darüber berichtet erstmals Band 73.
Beide Romane haben mir bei der Lektüre viel Spaß bereitet. Sie schließen zudem eine Zwölfer-Staffel ab und eröffnen eine neue Staffel – sie sind gewissermaßen übergreifend. Beide Romane legen durch die in ihnen erzählten Geschichten den Grundstein für die weitere Entwicklung von PERRY RHODAN NEO.
Doppel- oder gar Mehrfachbände sind bei PERRY RHODAN eine gute alte Tradition. Schon in den frühen Jahren der Serie kam das vor, und in der Vergangenheit haben wir das immer wieder gerne gemacht. Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
Wenn ein Autor – oder eine Autorin – sich bereits in das Thema eingearbeitet hat, fällt es normalerweise nicht schwer, das Thema in einem weiteren Band zu vertiefen. Faszinierende Völker und interessante Figuren können so besser präsentiert werden. Die Leser mögen solche Themen, weil das PERRY RHODAN-Universum auf diese Weise ausgeweitet wird – selbstverständlich müssen die Romane entsprechend spannend sein.
Bei P
Anders ist es allerdings, wenn die zwei Romane von zwei Autoren geschrieben werden. Aus diesem Grund erscheinen demnächst zwei besondere NEO-Romane: Robert Corvus und Oliver Plaschka zeichnen gemeinsam für die Bände 72 und 73 verantwortlich. Ich überlasse es dann anschließend den Lesern, genau zu bestimmen, wer denn welchen Teil des jeweiligen Bandes verfasst hat – meiner Ansicht nach lässt sich das gut herausfinden, aber ...
Am 20. Juni 2014 kommt bereits Band 72 in den Handel, der den Titel »Epetrans Vermächtnis« trägt. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. In der Handlungsgegenwart steht unter anderem Perry Rhodan selbst im Zentrum, der auf seinen wohl gefährlichsten Gegenspieler treffen könnte – den Regenten selbst. Auf dem Weg zum Herrscher des Arkon-Imperiums stößt er jedoch auf Verbündete, mit denen er nicht rechnen konnte: Es sind Ilts, die auf geheimnisvolle Weise auch im Arkonsystem anzutreffen sind.
In einer zweiten Handlungsebene wird die Vergangenheit beleuchtet: Wer war eigentlich Epetran, und wie kam der arkonidische Wissenschaftler auf seine Ideen, die bis heute die Welten der Arkoniden beeinflussen?
Das
Darüber hinaus verraten die Autoren einige Hintergründe zu dem Ringen, das offenbar überall in der Galaxis läuft, sowie zu dem Regenten. Dieser ist – wie schon seit einiger Zeit gemutmaßt wird – nämlich gar kein Arkonide und hat sich den Herrscherthron mit unlauteren Mitteln angeeignet. Doch was wirklich hinter all seinen Taten steckt, darüber berichtet erstmals Band 73.
Beide Romane haben mir bei der Lektüre viel Spaß bereitet. Sie schließen zudem eine Zwölfer-Staffel ab und eröffnen eine neue Staffel – sie sind gewissermaßen übergreifend. Beide Romane legen durch die in ihnen erzählten Geschichten den Grundstein für die weitere Entwicklung von PERRY RHODAN NEO.
09 Juni 2014
Corona wird 300
Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zum ersten Mal das »Corona Magazine« gelesen habe. Es ist einige Jahre her – und seither habe ich es abonniert. In regelmäßigen Abständen flattert mir der Newsletter in die Mailbox, den ich mir stets anschaue.
Ich würde allerdings lügen, wenn ich behaupten würde, jedes Mal alles zu lesen, was mir die Redaktion anbietet. Aber normalerweise klicke ich den entsprechenden Link im Newsletter an, schaue mir die Seiten an und lese den einen oder anderen Artikel – und erfreue mich der aktuellen Informationen und des aktuellen Tratsch aus der weiten Media-Welt.
Besonders gefällt mir natürlich, wenn es um PERRY RHODAN geht; beispielsweise in der aktuellen Ausgabe 300. Das ist die Jubiläumsausgabe des »Corona Magazines«, und zu diesem Jubiläum möchte ich herzlich gratulieren. Klasse gemacht!
Ich würde allerdings lügen, wenn ich behaupten würde, jedes Mal alles zu lesen, was mir die Redaktion anbietet. Aber normalerweise klicke ich den entsprechenden Link im Newsletter an, schaue mir die Seiten an und lese den einen oder anderen Artikel – und erfreue mich der aktuellen Informationen und des aktuellen Tratsch aus der weiten Media-Welt.
Besonders gefällt mir natürlich, wenn es um PERRY RHODAN geht; beispielsweise in der aktuellen Ausgabe 300. Das ist die Jubiläumsausgabe des »Corona Magazines«, und zu diesem Jubiläum möchte ich herzlich gratulieren. Klasse gemacht!
08 Juni 2014
Alles Gute, Mister Rhodan!
Am 8. Juni 1936 wurde – in einer parallelen Welt natürlich nur – ein Mann geboren, der die Menschheit einen und zu den Sternen führen sollte. Die Rede ist von Perry Rhodan, der in einer kleinen Stadt an der amerikanischen Ostküste das Licht der Welt erblickte. Gäbe es ihn in unserer Welt auch, würde man diesen Tag heute sicher sehr positiv betrachten.
Ich erinnere mich noch gut an einen Con, den die Fans aus München veranstalteten – damals wurde ebenfalls der Geburtstag von Herrn Rhodan gefeiert. Vielleicht sollten wir das zu einer guten Tradition machen: PERRY RHODAN-Fans feiern am 8. Juni ... ich fände das schön und werde heute abend ein Glas Sommer-Weißwein auf den Major der US Space Force trinken.
Ich erinnere mich noch gut an einen Con, den die Fans aus München veranstalteten – damals wurde ebenfalls der Geburtstag von Herrn Rhodan gefeiert. Vielleicht sollten wir das zu einer guten Tradition machen: PERRY RHODAN-Fans feiern am 8. Juni ... ich fände das schön und werde heute abend ein Glas Sommer-Weißwein auf den Major der US Space Force trinken.
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