Es nieselte an jenem frühen Morgen. Als ich meine Wohnung in der
Karlsruher Innenstadt verließ, blickte ich sorgenvoll zum Himmel hinauf.
Alles war grau: Dicke Wolken zogen über den Himmel, und der feine kühle
Regen fiel ununterbrochen auf die Stadt herunter.
Ich hoffte,
dass das Wetter in Rastatt ein wenig besser sein würde – obwohl die
Entfernung zwischen meinem Wohnort und meinem Arbeitsplatz gerade mal
zwei Dutzend Kilometer betrug. Aber manchmal reichte das aus, dass die
eine Stadt trocken blieb, während die andere buchstäblich absoff.
Immerhin
hatten wir an diesem Tag viel vor, und daran dachte ich, während ich
mein Auto durch die Innenstadt und auf die Autobahn lotste. Es war der
Samstag, 8. September 2001, und wir wollten den vierzigsten Geburtstag
der PERRY RHODAN-Serie feiern. Das Verlagsgebäude in Rastatt sollte sich
zum Tag der offenen Tür öffnen ... aber niemand wusste, wie viele
Besucher kommen würden, und ich hatte Angst, in einer leeren Halle zu
stehen.
Die Angst hatte mich schon am Morgen so in ihren Klauen
gehabt, dass ich am liebsten daheim geblieben wäre. »Ich bleib‘ einfach
liegen«, murmelte ich, ließ es dann aber aus purem Pflichtbewusstsein
bleiben. Eine PERRY RHODAN-Veranstaltung, bei der ich als Chefredakteur
nicht völlig unwichtig war, konnte ich nicht einfach ausfallen lassen.
Aber
während ich die Autobahn gen Süden befuhr, überlegte ich nicht nur
einmal, ob das alles klappen würde. Der Wind beutelte die Bäume entlang
der Autobahn, die Temperatur fiel weiter. Hatten wir für den Notfall
genügend Heizöfen und Heizluftgeräte, oder kamen wir auch ohne sie aus?
Ich schüttelte den Kopf. Es würde schon nicht so schlimm kommen, dachte
ich.
Auf halber Strecke hörte ich den Wetterbericht: Böige Winde
und Dauerregen wurden gemeldet, in der Südpfalz sei immerhin
zwischendurch die Sonne zu sehen. Das gab mir sogar die Hoffnung, es
könne vielleicht auch im mittelbadischen Raum rings um Rastatt und
Karlsruhe zu einem wenngleich kurzfristigen Sonnenschein kommen.
Als ich im Verlag ankam, hellte das Wetter tatsächlich auf. Klaus Bollhöfener,
der die Veranstaltung federführend organisierte, hatte bereits alles
unter Kontrolle. Mitarbeiter des Verlags stellten Informationstische
zusammen, der Hausmeister sorgte noch einmal dafür, dass die
Versandhalle sauber gefegt war. Die Mitarbeiter der Firma Klippstein,
die sich um die Versorgung kümmerten, bauten Biertische und Bierbänke
auf, stellten ein Bier-Pavillon hin und sorgten dafür, dass alles so
aussah, als ob ein großes Fest anstünde.
Bei einer kurzen
Besprechung in meinem Büro konnte ich meiner Sorge kaum Herr werden.
»Was ist denn, wenn niemand kommt?«, sagte ich. »Wenn das Kackwetter die
Leute alle daheim bleiben lässt?«
Klaus Bollhöfener beruhigte
mich. »Da kommen genug Leute, mach dir keine Sorgen.« Wir hatten im
PERRY RHODAN-Umfeld für starke Werbung gesorgt, um Fans nach Rastatt
einzuladen. Es sollte zum vierzigsten Geburtstag der Serie – keine zwei
Jahre nach dem großen PERRY RHODAN-WeltCon in Mainz – keinen großen Con
geben, sondern einen »Tag der offenen Tür« für die Freunde der größten
Science-Fiction-Serie.
Darüber hinaus hatten wir bewusst
Verlagsangehörige zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen und in
der Innenstadt von Rastatt plakatiert: Dort war an diesem Wochenende ein
großes Stadtfest, zu dem Zehntausende von Besuchern erwartet wurden.
Einige von denen, so war unser Kalkül, würde sich doch gern zu einem
Fest in den Verlag am Stadtrand verführen lassen.
Vorbereitet
hatten wir viel. Während die Kollegen aus Redaktion und Marketing
ununterbrochen geackert hatten, waren mein Diavortrag und die
Versteigerung erst am Mittwoch und Donnerstag fertig geworden.
Am
Ende der Besprechung drückte mir Klaus eine Zange, eine Rolle Draht und
einige Schilder in die Hand. »Du hast gesagt, du hättest anfangs nichts
zu tun«, sagte er und grinste. »Du hast dann gesagt, dass ...«
Ich
erinnerte mich gut daran, was ich versprochen hatte. Unter dem Grinsen
der Kolleginnen und Kollegen stapfe ich hinaus in den erneuten
Nieselregen. Damit die Besucher von außerhalb sich nicht im Gelände
verirrten, hatte unsere Agentur Parkplatzschilder vorbereitet, die ich
an Ampeln, Verkehrsschildern und relevanten Abzweigungen anbrachte. So
sollten die Besucher auf den richtigen Parkplatz geleitet werden, von wo
aus sie es nur noch hundert Meter bis zum Verlagshof hatten.
Es
ging gut, auch deshalb, weil mich Torsten, ein Fan aus Rastatt,
unterstützte. Noch während wir die Schilder aufhängten, rollten die
ersten Fans an. Ich kam nicht mal dazu, alles anzubringen: Ständig wurde
ich gefragt, wo denn der Verlag sein, und ein Auto nach dem anderen bog
in Richtung Verlag ab. (Dass die Schilder innerhalb kürzester Zeit von
Souvenirsammlern entfernt wurden, bekam ich erst später mit.)
Nass
und nervös zugleich kam ich zurück. »Was machen wir denn, wenn zu viele
Leute kommen?«, fragte ich Klaus, der bemerkenswert ruhig war. »Wo
bringen wir die unter, wenn die Halle voll ist und alle
Sitzgelegenheiten belegt sind?«
»Keine Sorge«, beruhigte er mich erneut und lachte. »So viele werden es nicht sein.«
Das
Fest sollte um zehn Uhr morgens beginnen. Die ersten Fans waren bereits
um 8.30 Uhr eingetroffen, hatten uns aber erst einmal in Ruhe gelassen
und hielten sich in Lokalen in der Umgebung auf. Der »McDonald’s« auf
der anderen Straßenseite erwirtschaftete an diesem Tag wohl einen
Riesenumsatz mit PERRY RHODAN-Fans.
Ich trank erst einmal einen
Kaffee und zog mir eine trockene Jacke über. Zehn Uhr näherte sich, und
ich war immer noch nervös ...
02 Dezember 2013
30 November 2013
Besprechungen nacharbeiten
Im Verlauf der vergangenen Woche nahm ich an einer Reihe von Besprechungen teil, was nichts ungewöhnliches ist. Dasselbe gilt für die vorherige Woche. Das Problem war und ist nur: Vor lauter Besprechungen kommt man dann nicht dazu, diese gleich umzusetzen; unter anderem gibt's immer »Folge-Aufträge«.
Das ist ein Job für den Samstag: Ich schreibe unter anderem ein Protokoll zur Besprechung mit der Geschäftsleitung, das bereits vor über eine Woche stattgefunden hat. Und ich mache die ersten Texte für die Internet-Seite, für E-Books und für Facebook, die auf meiner »To Do«-Liste nach dieser Woche sind. Wenn ein Samstag so grau ist wie dieser, kann so eine Arbeit geradezu Spaß machen ...
Das ist ein Job für den Samstag: Ich schreibe unter anderem ein Protokoll zur Besprechung mit der Geschäftsleitung, das bereits vor über eine Woche stattgefunden hat. Und ich mache die ersten Texte für die Internet-Seite, für E-Books und für Facebook, die auf meiner »To Do«-Liste nach dieser Woche sind. Wenn ein Samstag so grau ist wie dieser, kann so eine Arbeit geradezu Spaß machen ...
29 November 2013
In eine neue Ära
Pünktlich zum Nikolaustag erscheint der PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2729 und einem fast dämonisch anmutenden Titelmotiv: Arndt Drechsler gestaltete einen Onryonen, der geradezu gefährlich wirkt, und Marc A. Herren verfasste dazu den passenden Roman.Der Titel »In eine neue Ära« ist übrigens fast prophetisch, der Roman umspannt einen vergleichsweise langen Zeitraum. Und wer gerne auf die Details eines PERRY RHODAN-Bandes achtet, möge sich diesmal den Personenkasten auf der Seite 4 genauer anschauen ...
28 November 2013
Redigiertag daheim
Die sogenannten Redigiertage führte ich irgendwann in der Mitte der 90er-Jahre ein: Das waren Tage, an denen ich zu Hause saß (oder mit dem Manuskript im Schlossgarten), um meine Ruhe zu haben und in aller Intensität an einem Manuskript arbeiten zu können. Meist schrieb ich an den Redigiertagen auch Texte.
Im Verlauf der Zeit änderte sich das ein wenig, und seit gut einem Vierteljahr hatte ich keinen Redigiertag mehr eingelegt: zu viele Besprechungen im Verlag, zu viele Termine, bei denen ich kaum fehlen konnte. Aber heute sitze ich wieder daheim, arbeite am Computer, schreibe Texte und gehe vor allem intensiv an die Lektüre von Manuskripten (eines von Leo Lukas beispielsweise!) und Exposés (zwei von Frank Borsch beispielsweise).
Dass ich in der Mittagspause nicht bequem in die Kantine spazieren kann, sondern mit dem Rad in die Innenstadt flitzen werde, gibt allerdings einen kleinen Punktabzug ...
Im Verlauf der Zeit änderte sich das ein wenig, und seit gut einem Vierteljahr hatte ich keinen Redigiertag mehr eingelegt: zu viele Besprechungen im Verlag, zu viele Termine, bei denen ich kaum fehlen konnte. Aber heute sitze ich wieder daheim, arbeite am Computer, schreibe Texte und gehe vor allem intensiv an die Lektüre von Manuskripten (eines von Leo Lukas beispielsweise!) und Exposés (zwei von Frank Borsch beispielsweise).
Dass ich in der Mittagspause nicht bequem in die Kantine spazieren kann, sondern mit dem Rad in die Innenstadt flitzen werde, gibt allerdings einen kleinen Punktabzug ...
27 November 2013
Sammelbild-Album zum zweiten
Die Belegexemplare liegen mir seit gestern vor, aber erst heute kam ich dazu, endlich einen Blick in das schöne Sammelbild-Album zu werfen. Es kommt wieder von Eins A Medien, die ja vor allem unsere Partner in Sachen Hörbücher sind, aber mir mit den Sammelbild-Alben ebenfalls viel Freude bereiten.
Präsentiert werden wieder Bilder von Johnny Bruck, und wieder gibt es für die Freunde von sammelbarem Stoff viele Gelegenheiten, zu sammeln und zu tauschen. Mir hat schon beim ersten Album gut gefallen, wie schnell eine Tauschbörse entstanden ist – das wird sich beim zweiten Album sicher genau in dieser Art und Weise wiederholen.
Präsentiert werden wieder Bilder von Johnny Bruck, und wieder gibt es für die Freunde von sammelbarem Stoff viele Gelegenheiten, zu sammeln und zu tauschen. Mir hat schon beim ersten Album gut gefallen, wie schnell eine Tauschbörse entstanden ist – das wird sich beim zweiten Album sicher genau in dieser Art und Weise wiederholen.
26 November 2013
STELLARIS-Teufeleien
Welcher Teufel den ansonsten guten Sprecher geritten hat, aus dem österreichischen Namen Gerry Haynaly ein englisch klingendes »Dscherry Heynälli« zu machen, ist mir schleierhaft – es klingt witzig und lässt mich als Zuhörer verwirrt zurück. Aber ansonsten kann ich über Hanno Dinger nicht meckern: Seine Hörbuch-Interpretation der STELLARIS-Kurzgeschichte »Teufeleien« liest er ausdrucksstark.
Er lässt einen Cheborparner meckern, die Figuren werden durch seine Stimme klar »getrennt«. Das ist manchmal ein wenig zu viel »overacting«, passt aber zur Geschichte, die streckenweise ebenso übertrieben ein verwirrendes Abenteuer mit einem Marschiere-Viel erzählt. (Erwähnte ich schon einmal, dass ich die STELLARIS-Geschichten auch und gerade in der Hörbuch-Version mag?)
Er lässt einen Cheborparner meckern, die Figuren werden durch seine Stimme klar »getrennt«. Das ist manchmal ein wenig zu viel »overacting«, passt aber zur Geschichte, die streckenweise ebenso übertrieben ein verwirrendes Abenteuer mit einem Marschiere-Viel erzählt. (Erwähnte ich schon einmal, dass ich die STELLARIS-Geschichten auch und gerade in der Hörbuch-Version mag?)
25 November 2013
Der Vater des Lichts
In gewisser Weise ist der PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2728 dem verstorbenen Autor H.G. Ewers gewidmet: »Die Gravo-Architekten« zeigt den Autor als Motiv auf dem Titelbild; dieses stammt übrigens von Arndt Drechsler und nicht – wie irrtümlich im Impressum steht – von Dirk Schulz. Ich finde das Cover sehr gelungen und würdig.Im PERRY RHODAN-Report widmet sich Michael Thiesen noch einmal dem Schriftsteller, der die PERRY RHODAN-Serie über Jahrzehnte hinweg geprägt hat. Unter dem Titel »Der Vater des Lichts« geht er in manchmal literarischer, meist aber sehr informativer Weise auf das Leben und vor allem auf das Werk Horst Gehrmanns ein – ein beeindruckender Text über einen beeindruckenden Menschen.
23 November 2013
PERRY RHODAN in Gelsenkirchen
Am Freitag abend, 22. November 2013, saß ich zum ersten Mal auf einer Bühne in Gelsenkirchen: Zusammen mit den Autoren Frank Borsch, Christian Montillon und Wim Vandemaan sowie Hans Frey und Dennis Mathiak als Moderatoren gestaltete ich den PERRY RHODAN-Programmpunkt im Rahmen des »Fantastischen Ruhrgebiets«.
Dem Publikum – einige Dutzend Menschen – im Hans-Sachs-Haus lieferten wir zuerst eine Art improvisierte Talkshow, bevor die Besucher uns Fragen stellen konnten. Erwartungsgemäß richteten sich die meisten Fragen an die Autoren, so dass ich mich beruhigt zurücklehnen konnte; es ging um die Art der Exposésteuerung oder um die Zusammenarbeit bei PERRY RHODAN NEO.
Ein sehr unterhaltsamer Abend, der hinterher mit zahlreichen Einzelgesprächen weiterging, bevor wir ihn in einer Pizzeria in der Innenstadt beendeten. Den Wunsch eines Besuchers, solche Veranstaltungen im Ruhrgebiet öfter anzubieten, kann ich gut verstehen – schauen wir, wann sich wieder jemand findet, der die Organisation dafür übernimmt.
Dem Publikum – einige Dutzend Menschen – im Hans-Sachs-Haus lieferten wir zuerst eine Art improvisierte Talkshow, bevor die Besucher uns Fragen stellen konnten. Erwartungsgemäß richteten sich die meisten Fragen an die Autoren, so dass ich mich beruhigt zurücklehnen konnte; es ging um die Art der Exposésteuerung oder um die Zusammenarbeit bei PERRY RHODAN NEO.
Ein sehr unterhaltsamer Abend, der hinterher mit zahlreichen Einzelgesprächen weiterging, bevor wir ihn in einer Pizzeria in der Innenstadt beendeten. Den Wunsch eines Besuchers, solche Veranstaltungen im Ruhrgebiet öfter anzubieten, kann ich gut verstehen – schauen wir, wann sich wieder jemand findet, der die Organisation dafür übernimmt.
22 November 2013
Mit Autoren in der Pizzeria
Nachdem Andreas Eschbach seine Lesung absolviert hatte, gingen wir gemeinsam noch etwas essen. Mit dabei waren Hans Frey, der Veranstalter des »Fantastischen Ruhrgebiets«, sowie Wim Vandemaan und Dennis Mathiak – eine schöne Gelegenheit, über laufende und möglicherweise künftige Projekte sowie Ideen zu sprechen.
Wim trug mir beim Spaziergang durch das kalte Gelsenkirchen einige weiterführende Ideen zur laufenden Handlung vor. Dennis äußerte sich ein wenig zu seinen aktuellen schriftstellerischen Plänen. Andreas informierte über aktuelle Termine und lieferte im Verlauf des Abends einige schöne Ideen für Handlungsdetails, die Wim hoffentlich übernehmen kann.
Wim trug mir beim Spaziergang durch das kalte Gelsenkirchen einige weiterführende Ideen zur laufenden Handlung vor. Dennis äußerte sich ein wenig zu seinen aktuellen schriftstellerischen Plänen. Andreas informierte über aktuelle Termine und lieferte im Verlauf des Abends einige schöne Ideen für Handlungsdetails, die Wim hoffentlich übernehmen kann.
21 November 2013
Auf nach Gelsenkirchen
Heute steht eine Dienstreise an, auf die ich mich richtig freue: eine eindeutige Verbindung aus »privat« und »beruflich«. Ich fahre mit der Bahn nach Gelsenkirchen, wo ich zuletzt in den 80er-Jahren war, und besuche dort das »Fantastische Ruhrgebiet« – so zumindest lautet der Name der Veranstaltung, auf die ich »gebucht« bin.
Unter anderem treffe ich dort auf Wim Vandemaan und Christian Montillon, mit denen ich über neue Exposés und Ideenpapiere reden werde; gestern abend noch hatte ich mit Christian korrespondiert, weil er mir einen aktualisierten »Fahrplan« für einige der folgenden Bände geschickt hat. Aber natürlich freue ich mich ebenso darauf, mit Lesern zu sprechen oder alte Bekannte aus Nordrhein-Westfalen zu treffen.
Unter anderem treffe ich dort auf Wim Vandemaan und Christian Montillon, mit denen ich über neue Exposés und Ideenpapiere reden werde; gestern abend noch hatte ich mit Christian korrespondiert, weil er mir einen aktualisierten »Fahrplan« für einige der folgenden Bände geschickt hat. Aber natürlich freue ich mich ebenso darauf, mit Lesern zu sprechen oder alte Bekannte aus Nordrhein-Westfalen zu treffen.
20 November 2013
Epetrans Geheimnis
Seien wir ehrlich: Das Titelbild von »Epetrans Geheimnis« weicht ein wenig von den Beschreibungen im Roman ab. Aber mir gefällt sehr gut, wie Dirk Schulz die Angaben umgesetzt hat, die ich ihm im Vorfeld geliefert habe: Die insektoiden Taa vor den Pyramiden wirken eindrucksvoll – ein solches Titelbild sieht am Kiosk ebensogut aus wie im E-Book-Shop.Der Roman selbst hat mir bei der Lektüre des Manuskripts gut gefallen: Christian Montillon zeigt die Welt Iprasa, wie sie im Neoversum aussieht. Sie unterscheidet sich damit ein wenig von dem Iprasa des klassischen Perryversums, wir haben hier aber nichts alles geändert ...
19 November 2013
Rebellen für Terra
In der ersten Ausgabe des PERRY RHODAN-Magazins, die im Jahr 1980 erschien, wurde eine neue Science-Fiction-Serie bekannt gegeben. Sie wurde von William Voltz verfasst, trug den Titel »Das Weltraum Team« (nur echt mit fehlendem Bindestrich ...) und erschien über mehrere Ausgaben in Fortsetzungen.Als erste Folge kam »Rebellen für Terra«; die Fortsetzungsgeschichten wurden auf gelbem Papier gedruckt, und viele Fans entnahmen sie. Das war praktisch für die eigene Sammlung, aber unsinnig für eine vollständige Sammlung der PR-Magazine.
Inhaltlich zeichnete sich eine klassische Space-Opera ab, ein wenig von »Star Wars« und der PERRY RHODAN-Serie beeinflusst, eher für jüngere Leser gedacht. Es ging um einen Konflikt zwischen der Erde und den unterschiedlichen Kolonialplaneten ... Leider wurde die Serie nie vervollständigt.
18 November 2013
Rauchfreies Heft
Dieser Tage erhielt ich einen Leserbrief. In diesem teilte mir ein Leser mit, dass er NEO grundsätzlich spannend finde, aber bei den Worten »und rauchte eine Zigarette« die Lektüre abgebrochen habe. Er habe sich für eine »rauchfreie Lebensweise« entschieden und blättere immer weiter, »sobald von Rauchen die Rede ist«.
Er würde die Serie gerne weiterlesen, auch als E-Book; ich müsste ihm aber eine »rauchfreie Version« zur Verfügung stellen. Das würde er ja auch im Urlaub, in Gaststätten oder sonstwo machen. Werde eine solche Version nicht angeboten, übe er sich »lieber in Konsumverzicht«.
Ich schrieb dazu auszugsweise: »Ich bin Nichtraucher und Vegetarier, das eine schon immer, das andere seit zwanzig Jahren.« Der Vegetarier-Hinweis war mir wichtig – man kann eine solche Diskussion ja jederzeit weiterdrehen ...
Ich schrieb: »Aber ich gehe davon aus, dass es in der Zukunft immer noch Menschen geben wird, die rauchen, Alkohol trinken oder Fleisch essen. Wenn ich eine solche Ansicht habe, muss ich auch Menschen so darstellen.«
Und weiter: »Wir wagen mit PERRY RHODAN NEO den Blick in eine fiktive Zukunft; zu dieser gehört die Schilderung von halbwegs realistischen Menschen. Und das wiederum schließt meiner Ansicht nach ein, dass die Autoren auch einen Raucher oder Fleischesser schildern dürfen.«
Er würde die Serie gerne weiterlesen, auch als E-Book; ich müsste ihm aber eine »rauchfreie Version« zur Verfügung stellen. Das würde er ja auch im Urlaub, in Gaststätten oder sonstwo machen. Werde eine solche Version nicht angeboten, übe er sich »lieber in Konsumverzicht«.
Ich schrieb dazu auszugsweise: »Ich bin Nichtraucher und Vegetarier, das eine schon immer, das andere seit zwanzig Jahren.« Der Vegetarier-Hinweis war mir wichtig – man kann eine solche Diskussion ja jederzeit weiterdrehen ...
Ich schrieb: »Aber ich gehe davon aus, dass es in der Zukunft immer noch Menschen geben wird, die rauchen, Alkohol trinken oder Fleisch essen. Wenn ich eine solche Ansicht habe, muss ich auch Menschen so darstellen.«
Und weiter: »Wir wagen mit PERRY RHODAN NEO den Blick in eine fiktive Zukunft; zu dieser gehört die Schilderung von halbwegs realistischen Menschen. Und das wiederum schließt meiner Ansicht nach ein, dass die Autoren auch einen Raucher oder Fleischesser schildern dürfen.«
17 November 2013
Print und Digital vergleichen?
Seit ich bei PERRY RHODAN bin, gehören die Diskussionen über Auflagenentwicklung und Verkaufszahlen zu denen, die immer wieder aufflackern. Ich äußere mich aus nachvollziehbaren Gründen ungern zu Zahlen – das soll die Verlagsleitung machen, wenn sie es für nötig hält.
Aber eins ist klar: Man kann Print- und Digital-Zahlen nicht miteinander vergleichen. Ein Print-Produkt wie NEO liegt zwei Wochen am Verkaufsstand und ist dann nur noch mühsam nachzubestellen; ein Digital-Produkt wie NEO kann man auch nach zwei Jahren noch kaufen. Um es klar zu sagen: Wir verkaufen den ersten Band von PERRY RHODAN NEO immer noch sehr erfolgreich, aber eben als E-Book; die gedruckte Version muss man sich über diverse Händler besorgen.
Sagen kann ich, dass der Verkauf der E-Books immer wichtiger wird. Wir können einen Roman wie den eben genannten NEO-Band 1 in digitaler Form eben auch nach zwei oder fünf Jahren noch ausliefern und verkaufen. Würde ich heute eine Prozentzahl nennen, wäre diese in einem halben Jahr schon wieder falsch – also lasse ich es.
Aber eins ist klar: Man kann Print- und Digital-Zahlen nicht miteinander vergleichen. Ein Print-Produkt wie NEO liegt zwei Wochen am Verkaufsstand und ist dann nur noch mühsam nachzubestellen; ein Digital-Produkt wie NEO kann man auch nach zwei Jahren noch kaufen. Um es klar zu sagen: Wir verkaufen den ersten Band von PERRY RHODAN NEO immer noch sehr erfolgreich, aber eben als E-Book; die gedruckte Version muss man sich über diverse Händler besorgen.
Sagen kann ich, dass der Verkauf der E-Books immer wichtiger wird. Wir können einen Roman wie den eben genannten NEO-Band 1 in digitaler Form eben auch nach zwei oder fünf Jahren noch ausliefern und verkaufen. Würde ich heute eine Prozentzahl nennen, wäre diese in einem halben Jahr schon wieder falsch – also lasse ich es.
16 November 2013
Zu Arkons Innenleben
Wenn ich am heutigen Samstag an die Manuskript-Lektüre gehe, werde ich einen Ausflug nach Arkon unternehmen. Viel über den Inhalt verraten kann und darf ich selbstverständlich nicht – aber es ist ein Roman, der zu PERRY RHODAN NEO gehört und mehr über ein zentrales Element des Großen Arkon-Imperiums verrät.
Was ich bisher von dem Manuskript gelesen habe, gefällt mir sehr gut: Arkon habe ich schon lange nicht mehr so intensiv dargestellt gesehen; eigentlich nur in den ATLAN-»Blaubänden«, in denen Rainer Castor viel Arkon-Kolorit nachgetragen hat. (Mein erstes Heft aus der Serie »ATLAN-Exclusiv«, das ich gut 35 Jahren gelesen habe, spielte übrigens an ähnlichen Schauplätzen und behandelte das Ende eines Tyrannen ...)
Wenn der Autor, dessen Namen ich hier nicht ausplaudern werde, der aber nach einem Exposé von Frank Borsch schreibt, die spannende Unterhaltung so fortschreibt, wie er sie angefangen hat, werde ich mich heute gut mit Arkon-Abenteuern unterhalten. Nicht die dümmste Methode, einen grauen Novembertag zu bewältigen ...
Was ich bisher von dem Manuskript gelesen habe, gefällt mir sehr gut: Arkon habe ich schon lange nicht mehr so intensiv dargestellt gesehen; eigentlich nur in den ATLAN-»Blaubänden«, in denen Rainer Castor viel Arkon-Kolorit nachgetragen hat. (Mein erstes Heft aus der Serie »ATLAN-Exclusiv«, das ich gut 35 Jahren gelesen habe, spielte übrigens an ähnlichen Schauplätzen und behandelte das Ende eines Tyrannen ...)
Wenn der Autor, dessen Namen ich hier nicht ausplaudern werde, der aber nach einem Exposé von Frank Borsch schreibt, die spannende Unterhaltung so fortschreibt, wie er sie angefangen hat, werde ich mich heute gut mit Arkon-Abenteuern unterhalten. Nicht die dümmste Methode, einen grauen Novembertag zu bewältigen ...
15 November 2013
Am Gravo-Abgrund
Ich freue mich schon richtig darauf, wenn am 22. November 2013 der erste PERRY RHODAN-Roman von Michelle Stern erscheint. »Am Gravo-Abgrund« heißt der Band, der von einem knalligen Dirk-Schulz-Titelbild geziert wird, ist der erste Teil eines Doppelbandes, in dem Luna – also der Erdmond – der Handlungsschauplatz ist.Damit unsere Leser die Autorin besser kennenlernen, widmet sich ihr die Leserkontaktseite, die von Arndt Ellmer zusammengestelltwurde: Es gibt ein sehr persönliches Porträt sowie ein kurzes Interview von ihr zu lesen. Ich finde, dass die Autorin sympathisch und kompetent rüberkommt – und so habe ich sie ja auch kennengelernt.
14 November 2013
Deserteur der USO
Als 1994 den Roman »Deserteur der USO« erstmals erschien, dachte ich nicht im Traum daran, diesen Band rund zwanzig Jahre später erneut veröffentlichen zu können. Damals plante ich die Taschenbücher ein, und Hans Kneifel schrieb ein spannendes Atlan-Abenteuer, das wir bei Heyne in Lizenz veröffentlichten.In dieser Woche kommt der Roman offiziell heraus: in Form eines Taschenheftes und mit einem neuen, sehr dynamisch wirkenden Titelbild von Dirk Schulz. Wie immer hat Rainer Nagel ein gelungenes Nachwort beigesteuert, das sehr lesenswert ist – ein schönes Gesamtpaket, von dem ich nur hoffe, dass es viele Leser finden wird.
Beeindruckendes November-Bild
Der November 2013 hat bereits angefangen; Grund genug, auf den November 2014 zu blicken. Zumindest kalendarisch. Ich finde, dass der Kalender, den Ooge.com fürs Jahr 2014 vorbereitet, sowieso schön aussieht.Der Monat November ist dabei besonders wuchtig. Die SOL, von Arndt Drechsler hervorragend in Szene gesetzt, scheint geradezu auf einen zuzufliegen. Super!
13 November 2013
Ruhrgebiets-Programm
Am Montag, 12. November 2013, wurden die »2. Gelsenkirchener Tage der populären Kultur« mit einer ersten Veranstaltung gestartet; nächste Woche kommt auch PERRY RHODAN an die Reihe. Das ist ein Grund für mich, die Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter zu loben.
Oft ärgert es mich, dass ambitionierte Veranstaltungen deshalb kaum berücksichtigt werden, weil die Öffentlichkeitsarbeit einfach nicht gut genug ist. Die Aktivisten in Gelsenkirchen gehen da sehr professionell vor; so habe ich beispielsweise ein umfangreiches Programmheft erhalten, das wir verteilen können, das aber auch in diversen Örtlichkeiten der Stadt Gelsenkirchen und des Ruhrgebiets ausliegt. Sehr schön!
Oft ärgert es mich, dass ambitionierte Veranstaltungen deshalb kaum berücksichtigt werden, weil die Öffentlichkeitsarbeit einfach nicht gut genug ist. Die Aktivisten in Gelsenkirchen gehen da sehr professionell vor; so habe ich beispielsweise ein umfangreiches Programmheft erhalten, das wir verteilen können, das aber auch in diversen Örtlichkeiten der Stadt Gelsenkirchen und des Ruhrgebiets ausliegt. Sehr schön!
Stand der E-Book-Produktion
Seit wir vor zwei Jahren die Zusammenarbeit mit Bookwire gestartet haben, ist es unser klares Ziel: Die PERRY RHODAN-Serie wollen wir komplett als E-Book verfügbar haben – alle Bände einzeln, alle Zyklen als Pakete, darüber hinaus noch irgendwelche Zusatzangebote. An diesem Ziel habe ich bislang nicht gerüttelt und nicht gewackelt.
Nur klappt es leider nicht immer so schnell, wie man es gerne hätte – in diesem Fall bei unseren E-Books. Derzeit klafft eine Lücke, die wir nicht so schnell schließen können, wie wir es uns vorgestellt haben. In den nächsten Tagen und Wochen kommen die Bände 2400 bis 2499 als E-Books; die noch fehlenden Bände ab Nummer 1800 folgen so schnell wie möglich.
Wenn alles klappt, wird es Frühjahr 2014; dann wäre die PERRY RHODAN-Serie komplett. Garantieren mag ich's nicht, schließlich hatten wir das schon fürs Frühjahr 2013 geplant. Aber ich bin nach wie vor guter Dinge ...
Nur klappt es leider nicht immer so schnell, wie man es gerne hätte – in diesem Fall bei unseren E-Books. Derzeit klafft eine Lücke, die wir nicht so schnell schließen können, wie wir es uns vorgestellt haben. In den nächsten Tagen und Wochen kommen die Bände 2400 bis 2499 als E-Books; die noch fehlenden Bände ab Nummer 1800 folgen so schnell wie möglich.
Wenn alles klappt, wird es Frühjahr 2014; dann wäre die PERRY RHODAN-Serie komplett. Garantieren mag ich's nicht, schließlich hatten wir das schon fürs Frühjahr 2013 geplant. Aber ich bin nach wie vor guter Dinge ...
12 November 2013
Filana auf dem Cover
»V pekle Whocainu« – so heißt ein aktueller PERRY RHODAN-Roman, den unsere tschechischen Partner von Moba dieser Tage veröffentlicht haben. Gemeint ist natürlich »In der Hölle von Whocain« von Lukas, ein Höhepunkt des Sternenozean-Zyklus, den die tschechischen und slowakischen Leser derzeit durchschmökern.Das Titelbild von Swen Papenbrock fand ich schon damals super; Filana Karonadse wird im Roman zwar eine Spur anders beschrieben, sieht aber auf dem Cover stark aus. Auch in der Moba-Ausgabe ist das ein überzeugendes Bild – sehr schön!
11 November 2013
Film aus dem Jahr 1999
Wer schon immer einmal wissen wollte, welchen Haarschnitt ich im Jahr 1999 hatte, wird jetzt bei Youtube fündig. Im Jahr 1999 fand ein Science-Fiction-Con in Braunschweig statt, an dem ich als PERRY RHODAN-Redakteur teilnahm. Dabei wurde auch ein Interview mit mir geführt, was ich nach all den Jahren eigentlich fast vergessen hatte.
Es geht unter anderem um den anstehenden PERRY RHODAN-WeltCon 2000 sowie einige weitere Themen, die damals aktuell waren. Schaue ich mir das ganze mit dem Abstand von 14 Jahren an, stelle ich fest, wieviel sich seit damals verändert hat ... nicht nur die Frisur.
Es geht unter anderem um den anstehenden PERRY RHODAN-WeltCon 2000 sowie einige weitere Themen, die damals aktuell waren. Schaue ich mir das ganze mit dem Abstand von 14 Jahren an, stelle ich fest, wieviel sich seit damals verändert hat ... nicht nur die Frisur.
10 November 2013
Ein Tag nach der Konferenz
Die Autorenkonferenz ist vorüber, die Autoren und Zeichner haben heute im Verlauf des Tages alle das Hotel und die Stadt verlassen. Ich selbst kam heute nacht gegen zwei Uhr nach Hause, den Kopf voll mit neuen Ideen und Gedanken und so beschwingt, dass ich nicht gleich schlafen konnte.
Jetzt steht die Nachbereitung der Konferenz an: Ich schaue die Notizen durch und versuche, mich daran zu erinnern, was ich mit manchem Gekrakel eigentlich gemeint habe. Und ich freue mich über die ersten Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen ...
Jetzt steht die Nachbereitung der Konferenz an: Ich schaue die Notizen durch und versuche, mich daran zu erinnern, was ich mit manchem Gekrakel eigentlich gemeint habe. Und ich freue mich über die ersten Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen ...
09 November 2013
Autorenkonferenz zum zweiten
Nachdem ich am Freitag mit den Autorinnen und Autoren zusammen in die Autorenkonferenz gestartet bin, kommt heute der zweite Tag auf uns zu. Der Freitag diente vor allem dem gemütlichen Beisammensein, hatte aber auch schon den einen oder anderen »Programmpunkt«.
Unter anderem ging es um das Marketing: Klaus Bollhöfener und Katrin Lienhard stellten die Überlegungen und Pläne fürs anstehende Jahr 2014 vor. Darüber hinaus diskutierten die Autoren und die Redaktion so unterschiedliche Themen wie das Galaktische Forum auf unserer Internet-Seite – alle waren sich einig darüber, dass das Forum wichtig ist, dass man aber manche Aussagen darin auch nicht überbewerten sollte.
Der Samstag widmet sich vor allem der internen Arbeit: Diskussion über den laufenden Zyklus, Planungen für die Bände nach der Nummer 2750 und dergleichen. Ich freue mich darauf.
Unter anderem ging es um das Marketing: Klaus Bollhöfener und Katrin Lienhard stellten die Überlegungen und Pläne fürs anstehende Jahr 2014 vor. Darüber hinaus diskutierten die Autoren und die Redaktion so unterschiedliche Themen wie das Galaktische Forum auf unserer Internet-Seite – alle waren sich einig darüber, dass das Forum wichtig ist, dass man aber manche Aussagen darin auch nicht überbewerten sollte.
Der Samstag widmet sich vor allem der internen Arbeit: Diskussion über den laufenden Zyklus, Planungen für die Bände nach der Nummer 2750 und dergleichen. Ich freue mich darauf.
08 November 2013
Autoren ante portas
Es gibt Arbeitstage, auf die freue ich mich richtig; der heutige gehört dazu. Am heutigen Freitag reisen die Autoren nämlich an – es steht eine neue Autorenkonferenz vor der Tür. Zum zweiten Mal tagen wir nicht in Rastatt, also nicht direkt am Sitz des Verlages, sondern in Karlsruhe. Das hat den Vorteil, dass ich mit dem Rad zur Konferenz anreisen kann ...
Was unsere Planung angeht, stehen wir derzeit ja mitten im laufenden Zyklus. Die Geschehnisse um das Atopische Tribunal, die in den veröffentlichten Bänden 2700 bis 2725 bisher geschildert worden sind, stehen in den geschriebenen Romanen, Exposés und Arbeitsblättern ja bis Band 2750 ziemlich klar fest. Unter anderem geht es uns jetzt darum, an den Details für die Bände 2751 bis 2799 zu feilen – und darüber hinaus ...
Was unsere Planung angeht, stehen wir derzeit ja mitten im laufenden Zyklus. Die Geschehnisse um das Atopische Tribunal, die in den veröffentlichten Bänden 2700 bis 2725 bisher geschildert worden sind, stehen in den geschriebenen Romanen, Exposés und Arbeitsblättern ja bis Band 2750 ziemlich klar fest. Unter anderem geht es uns jetzt darum, an den Details für die Bände 2751 bis 2799 zu feilen – und darüber hinaus ...
07 November 2013
Totentanz
Wenn in der kommenden Woche der PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2726 erscheint, gibt's noch mal eine geballte Ladung mit actionreicher Science Fiction. Der Roman trägt den Titel »Totentanz«, stammt von Christian Montillon und ist der zweite Teil seines aktuellen Doppelbandes – das fiese und zugleich eindrucksvolle Titelbild stammt von Dirk Schulz.Der Untertitel deutet schon an, worum es geht: »Der Kampf des Widerstands – und der Preis des Erfolgs«. Die Handlung spielt unter anderem auf Welten der Tefroder, und es geht rasant zur Sache. Worum es wirklich geht, werde ich an dieser Stelle natürlich noch nicht ausplaudern ...
06 November 2013
Preis der Gerechtigkeit
Es ist der erste Teil eines Doppelbandes, den der Exposéautor Christian Montillon geschrieben hat: Der PERRY RHODAN-Roman 2725 trägt den Titel »Preis der Gerechtigkeit« und wartet mit einem Titelbild von Dirk Schulz auf, das ich eindrucksvoll finde (ein Cover muss gut aussehen, nicht bis ins Detail mit dem Romantext übereinstimmen). Erscheinen wird der Roman noch in dieser Woche, und ich gehe davon aus, dass sein Inhalt erneut für Diskussionen sorgen wird.
Schon die Lektüre des Manuskriptes fand ich fesselnd – es gibt reichlich Action und Spannung in diesem Roman. Und mit dem Tomopaten Schechter, der auf dem Cover zu sehen ist, hat Christian einen Hauptfigur, die nicht gerade sehr sympathisch erscheint ...
Schon die Lektüre des Manuskriptes fand ich fesselnd – es gibt reichlich Action und Spannung in diesem Roman. Und mit dem Tomopaten Schechter, der auf dem Cover zu sehen ist, hat Christian einen Hauptfigur, die nicht gerade sehr sympathisch erscheint ...
Das Galaktische Forum 2013
Ein Logbuch der Redaktion
Seit mehreren Jahren ist die »PERRY RHODAN-Party«, wie es viele nennen, ein wichtiger Treffpunkt für viele Profi-Autoren aus dem Science-Fiction- und Fantasy-Bereich, ebenso für Partner der PERRY RHODAN-Redaktion, für Kollegen aus anderen Verlagen, für Comic-Zeichner und Übersetzer. Im Verlauf der Jahre hatten wir immer wieder eine illustre Gesellschaft zu Gast – so auch in diesem Jahr.
Das Galaktische Forum fand am Freitag, 11. Oktober 2013, in den Räumlichkeiten des »Euro Deli« statt. Dabei handelt es sich um eine Bar in der Innenstadt von Frankfurt, die wir seit einigen Jahren nutzen. Sie ist verkehrstechnisch gut zu erreichen, wenn man nicht gerade mit dem Auto durch den Innenstadtstau fahren muss.
An diesem Freitag machten wir es sowieso anders als in früheren Jahren: Ich fuhr von der Messe mit der Straßenbahn zum Hotel. Dort holte ich eine Reihe von Deko-Material aus dem Kofferraum meines Autos, das in der Tiefgarage des Hotels stand; dann fuhr ich mit den Kolleginnen per Taxi zum »Euro Deli«. Zum ersten Mal seit Jahren kam ich dort stressfrei an – auch mal schön.
Wir bauten die Dekoration auf, stellten die »Roll-Up-Displays« in den Eingang und legten die Namensschilder für unsere Gäste auf; ein bewährtes System, damit die Gäste besser miteinander ins Gespräch kommen. Dann setzte ich mich in eine Ecke, notierte mir die Einzelheiten meiner Rede und wartete dann auf die Gäste.
Wie immer kamen die ersten Besucher unserer Veranstaltung schon vor dem eigentlichen Beginn. Ich begrüßte sie, die Besucher bekamen ihre Namensschilder und einen Prosecco oder Orangensaft, und dann konnten sie sich in das langsam beginnende Getümmel stürzen.
Die nächsten eineinhalb Stunden machte ich nichts anderes. Dieser Teil der Party gefällt mir sogar sehr gut: Ich kann allen Gästen zumindest mal die Hand geben und zwei, drei Sätze mit ihnen sprechen – das ist mehr, als ich mit den meisten im Verlauf eines Jahres zu tun habe.
Nach 21 Uhr hielt ich meine Rede. Das hört sich jetzt größer an als es ist: Ich sprach sicher weniger als fünf Minuten. Kurz blickte ich auf das vergangene Jahr zurück, lobte die Aktivitäten der Abteilung und verwies auf das nun Kommende: Das Personal des »Euro Deli« trug die Pizza-Stücke auf.
Bei unserer Veranstaltung gibt es nämlich immer eine leichte Mahlzeit, für diejenigen, die nicht zwischen der Messe und dem Galaktischen Forum zu Abend gegessen haben. Auch ich genieße in solchen Fällen immer, endlich etwas Warmes zu mir nehmen zu können.
Der Abend schritt weiter voran. Immer mehr Autoren und Verlagsangestellte kamen, Übersetzer und Comic-Zeichner, E-Book-Partner und Hörbuchleute, gute Freunde der Abteilung und ehemalige Kollegen – eine bunte Ansammlung von Gästen, über deren Anwesenheit ich mich sehr freute. Ab und zu mischte ich mich ins Party-Getümmel – und auf einmal war es ein Uhr nachts, und die meisten Leute gingen.
Bis wir alles abgebaut hatten und uns langsam am Ausgang sammelten, hatten wir schon fast zwei Uhr nachts. Ich war stolz auf die Veranstaltung und unsere Redaktion; gemeinsam fuhren wir noch ins Hotel, wo wir an der Hotel-Bar einen letzten »Absacker« nahmen, Erfreulicherweise hatte die Bar bis drei Uhr nachts geöffnet, so dass es knapp vier Uhr war, als ich endlich ins Bett purzelte.
Ich verspürte ein Gefühl von Glücklichsein; wieder einmal hatten wir eine erfolgreiche Veranstaltung hinter uns gebracht. Sehr schön!
Seit mehreren Jahren ist die »PERRY RHODAN-Party«, wie es viele nennen, ein wichtiger Treffpunkt für viele Profi-Autoren aus dem Science-Fiction- und Fantasy-Bereich, ebenso für Partner der PERRY RHODAN-Redaktion, für Kollegen aus anderen Verlagen, für Comic-Zeichner und Übersetzer. Im Verlauf der Jahre hatten wir immer wieder eine illustre Gesellschaft zu Gast – so auch in diesem Jahr.
Das Galaktische Forum fand am Freitag, 11. Oktober 2013, in den Räumlichkeiten des »Euro Deli« statt. Dabei handelt es sich um eine Bar in der Innenstadt von Frankfurt, die wir seit einigen Jahren nutzen. Sie ist verkehrstechnisch gut zu erreichen, wenn man nicht gerade mit dem Auto durch den Innenstadtstau fahren muss.
An diesem Freitag machten wir es sowieso anders als in früheren Jahren: Ich fuhr von der Messe mit der Straßenbahn zum Hotel. Dort holte ich eine Reihe von Deko-Material aus dem Kofferraum meines Autos, das in der Tiefgarage des Hotels stand; dann fuhr ich mit den Kolleginnen per Taxi zum »Euro Deli«. Zum ersten Mal seit Jahren kam ich dort stressfrei an – auch mal schön.
Wir bauten die Dekoration auf, stellten die »Roll-Up-Displays« in den Eingang und legten die Namensschilder für unsere Gäste auf; ein bewährtes System, damit die Gäste besser miteinander ins Gespräch kommen. Dann setzte ich mich in eine Ecke, notierte mir die Einzelheiten meiner Rede und wartete dann auf die Gäste.
Wie immer kamen die ersten Besucher unserer Veranstaltung schon vor dem eigentlichen Beginn. Ich begrüßte sie, die Besucher bekamen ihre Namensschilder und einen Prosecco oder Orangensaft, und dann konnten sie sich in das langsam beginnende Getümmel stürzen.
Die nächsten eineinhalb Stunden machte ich nichts anderes. Dieser Teil der Party gefällt mir sogar sehr gut: Ich kann allen Gästen zumindest mal die Hand geben und zwei, drei Sätze mit ihnen sprechen – das ist mehr, als ich mit den meisten im Verlauf eines Jahres zu tun habe.
Nach 21 Uhr hielt ich meine Rede. Das hört sich jetzt größer an als es ist: Ich sprach sicher weniger als fünf Minuten. Kurz blickte ich auf das vergangene Jahr zurück, lobte die Aktivitäten der Abteilung und verwies auf das nun Kommende: Das Personal des »Euro Deli« trug die Pizza-Stücke auf.
Bei unserer Veranstaltung gibt es nämlich immer eine leichte Mahlzeit, für diejenigen, die nicht zwischen der Messe und dem Galaktischen Forum zu Abend gegessen haben. Auch ich genieße in solchen Fällen immer, endlich etwas Warmes zu mir nehmen zu können.
Der Abend schritt weiter voran. Immer mehr Autoren und Verlagsangestellte kamen, Übersetzer und Comic-Zeichner, E-Book-Partner und Hörbuchleute, gute Freunde der Abteilung und ehemalige Kollegen – eine bunte Ansammlung von Gästen, über deren Anwesenheit ich mich sehr freute. Ab und zu mischte ich mich ins Party-Getümmel – und auf einmal war es ein Uhr nachts, und die meisten Leute gingen.
Bis wir alles abgebaut hatten und uns langsam am Ausgang sammelten, hatten wir schon fast zwei Uhr nachts. Ich war stolz auf die Veranstaltung und unsere Redaktion; gemeinsam fuhren wir noch ins Hotel, wo wir an der Hotel-Bar einen letzten »Absacker« nahmen, Erfreulicherweise hatte die Bar bis drei Uhr nachts geöffnet, so dass es knapp vier Uhr war, als ich endlich ins Bett purzelte.
Ich verspürte ein Gefühl von Glücklichsein; wieder einmal hatten wir eine erfolgreiche Veranstaltung hinter uns gebracht. Sehr schön!
05 November 2013
Suchkommando Rhodan
Diese Woche kommt ein NEO-Roman in den Handel, der ein bisschen wie eine »galaktische Schnitzeljagd« anmutet – ohne dass ich jetzt zu viel über den Inhalt verraten möchte. Gemeint ist »Suchkommando Rhodan«, der vierte NEO-Roman von Hermann Ritter. Wer gesucht wird, geht aus dem Titel hervor; wer sucht, erkennt der gründlich schauende Leser auf dem Titelbild, das wie immer von Dirk Schulz stammt.Richtig!, Reginald Bull ist auch wieder in der Handlung. Wichtige Nebenfiguren sind Shaneka, eine Arkonidin, und Caine, ein Mann von der Erde. Ach ... lest einfach selbst – der Roman ist abwechslungsreich genug!
04 November 2013
PERRY RHODAN digital
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«:
Am 18. April 2011 begann ich mit den Notizen zu einer – wie ich annahm – damals wegweisenden Idee. Ich nannte sie »PERRY RHODAN digital«, und ich schrieb die Stichworte zu einer Zeit nieder, als wir mit verschiedenen Partnern über einen komplett neuen E-Book-Vertrieb verhandelten.
Mir war klar, dass es eine große Arbeit sein würde, die komplette PERRY RHODAN-Serie zu digitalisieren. Wir sprachen zu diesem Zeitpunkt von weit über 2500 Heftromanen, die wir als Epub-Dateien benötigten. Die Kosten für das Nachbearbeiten sowie teilweise für das Scannen betrugen mehrere Zigtausend Euro – es würde eine Weile brauchen, diese wieder »einzuspielen«.
Meine Idee notierte ich nur skizzenhaft in einer Word-Datei: »Start mit Band 2600, also am 17. Juni 2011« stand in der ersten Zeile, gefolgt von »Ende am 30. September 2011, auf dem WeltCon« in der zweiten Zeile. Geplant waren 15 Wochen, das Ziel war »ein PERRY RHODAN-Roman, den es nur digital gibt«.
Niemand wusste damals, wie sich das Geschäft mit den E-Books entwickeln würde; alles war neu und frisch. Viele Verlage hatten ernüchternde Erfahrungen gesammelt, nur für PERRY RHODAN war das Geschäft bisher lukrativ gewesen. Ich überlegte zu diesem Zeitpunkt aber, wie man mit zusätzlichen Romanen auch Leser interessieren könnte, die nicht nur die wöchentliche Hefte haben wollten.
Die inhaltliche Überlegung: »zum Download auf allen Portalen – parallel zur laufenden Handlung – entweder SOL – da dürsten die Leser danach – oder Milchstraße – das interessiert auch alle«. Dass jede Woche eine Folge kommen sollte, stand außer Frage.
Für das Exposé hatte ich Uwe Anton im Visier. Wen sonst? Uwe schrieb zu jener Zeit die Exposés für die laufende Erstauflage, also wäre er für ein solches Projekt ideal gewesen. Als Autoren schwebten mir Christian Montillon vor oder einer der Autoren aus dem Fan-Umfeld: Gerry Haynaly notierte ich auf meinem Zettel, andere Namen hatte ich im Kopf. Als Lektor hatte ich mich selbst vorgesehen – weil wir ja Kosten sparen wollten.
Von vorneherein war klar, dass wir hinterher eine gedruckte Verwertung machen wollten: in Form eines Planetenromans beispielsweise. Aber konkrete Pläne hatte ich zu dieser Zeit keine.
Zu viel war ungewiss. Ich machte einige Notizen, wie wir die Honorare bezahlen sollten. Vor allem musste ich mir überlegen, auf welches Objekt wir das jeweilige Honorar buchen sollten. Über solche Dinge musste ich mir immer wieder Gedanken machen; letztlich war PERRY RHODAN für die Kollegen in der Buchhaltung so komplex, dass sie oft auf Unterstützung der Redaktion angewiesen waren. War das dann ein »Marketing-Aufwand«, oder sollten wir mit der Buchhaltung über ein »Sonderkonto« sprechen?
Soweit war ich in diesem April 2011 – und dann überrollten mich die Ereignisse. Die Produktion des WeltCon-Buches wurde immer aufwendiger, die Vorbereitungen für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 und die neue Serie PERRY RHODAN NEO prasselten über die Kollegen und mich herein. Und natürlich waren wir alle damit beschäftigt, die E-Book-Produktion mit unserem neuen Partner Bookwire so logisch und schlüssig wie möglich vorzubereiten.
So verrann die Zeit, und plötzlich war das Jahr vorüber. Meine Überlegungen gerieten nicht in Vergessenheit, aber ich kam nicht dazu, ein vernünftiges Konzept aus allem zu machen. Als die ersten anderen Verlage mit »digital only«-Produkten auf den Markt kamen, erinnerte ich mich mit Wehmut an die ersten Ideen vom April 2011.
Vielleicht, so dachte ich, werde ich sie doch irgendwann umsetzen ...
Am 18. April 2011 begann ich mit den Notizen zu einer – wie ich annahm – damals wegweisenden Idee. Ich nannte sie »PERRY RHODAN digital«, und ich schrieb die Stichworte zu einer Zeit nieder, als wir mit verschiedenen Partnern über einen komplett neuen E-Book-Vertrieb verhandelten.
Mir war klar, dass es eine große Arbeit sein würde, die komplette PERRY RHODAN-Serie zu digitalisieren. Wir sprachen zu diesem Zeitpunkt von weit über 2500 Heftromanen, die wir als Epub-Dateien benötigten. Die Kosten für das Nachbearbeiten sowie teilweise für das Scannen betrugen mehrere Zigtausend Euro – es würde eine Weile brauchen, diese wieder »einzuspielen«.
Meine Idee notierte ich nur skizzenhaft in einer Word-Datei: »Start mit Band 2600, also am 17. Juni 2011« stand in der ersten Zeile, gefolgt von »Ende am 30. September 2011, auf dem WeltCon« in der zweiten Zeile. Geplant waren 15 Wochen, das Ziel war »ein PERRY RHODAN-Roman, den es nur digital gibt«.
Niemand wusste damals, wie sich das Geschäft mit den E-Books entwickeln würde; alles war neu und frisch. Viele Verlage hatten ernüchternde Erfahrungen gesammelt, nur für PERRY RHODAN war das Geschäft bisher lukrativ gewesen. Ich überlegte zu diesem Zeitpunkt aber, wie man mit zusätzlichen Romanen auch Leser interessieren könnte, die nicht nur die wöchentliche Hefte haben wollten.
Die inhaltliche Überlegung: »zum Download auf allen Portalen – parallel zur laufenden Handlung – entweder SOL – da dürsten die Leser danach – oder Milchstraße – das interessiert auch alle«. Dass jede Woche eine Folge kommen sollte, stand außer Frage.
Für das Exposé hatte ich Uwe Anton im Visier. Wen sonst? Uwe schrieb zu jener Zeit die Exposés für die laufende Erstauflage, also wäre er für ein solches Projekt ideal gewesen. Als Autoren schwebten mir Christian Montillon vor oder einer der Autoren aus dem Fan-Umfeld: Gerry Haynaly notierte ich auf meinem Zettel, andere Namen hatte ich im Kopf. Als Lektor hatte ich mich selbst vorgesehen – weil wir ja Kosten sparen wollten.
Von vorneherein war klar, dass wir hinterher eine gedruckte Verwertung machen wollten: in Form eines Planetenromans beispielsweise. Aber konkrete Pläne hatte ich zu dieser Zeit keine.
Zu viel war ungewiss. Ich machte einige Notizen, wie wir die Honorare bezahlen sollten. Vor allem musste ich mir überlegen, auf welches Objekt wir das jeweilige Honorar buchen sollten. Über solche Dinge musste ich mir immer wieder Gedanken machen; letztlich war PERRY RHODAN für die Kollegen in der Buchhaltung so komplex, dass sie oft auf Unterstützung der Redaktion angewiesen waren. War das dann ein »Marketing-Aufwand«, oder sollten wir mit der Buchhaltung über ein »Sonderkonto« sprechen?
Soweit war ich in diesem April 2011 – und dann überrollten mich die Ereignisse. Die Produktion des WeltCon-Buches wurde immer aufwendiger, die Vorbereitungen für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 und die neue Serie PERRY RHODAN NEO prasselten über die Kollegen und mich herein. Und natürlich waren wir alle damit beschäftigt, die E-Book-Produktion mit unserem neuen Partner Bookwire so logisch und schlüssig wie möglich vorzubereiten.
So verrann die Zeit, und plötzlich war das Jahr vorüber. Meine Überlegungen gerieten nicht in Vergessenheit, aber ich kam nicht dazu, ein vernünftiges Konzept aus allem zu machen. Als die ersten anderen Verlage mit »digital only«-Produkten auf den Markt kamen, erinnerte ich mich mit Wehmut an die ersten Ideen vom April 2011.
Vielleicht, so dachte ich, werde ich sie doch irgendwann umsetzen ...
03 November 2013
Eine Woche weg vom Perryversum
Vielleicht hat sich der eine oder die andere gewundert, dass es in den vergangenen Tagen so wenig von mir zu lesen gab. Der Grund ist einleuchtend: Ich war einige Tage im Urlaub, und ich ging in diesen Tagen selbstverständlich kein einziges Mal an den Computer, ignorierte meine eigenen Computermöglichkeiten ebenso wie irgendwelche Internet-Läden und dergleichen – trotz aller Smartphones und WLAN-Angebote gibt es so etwas ja immer noch.
Dabei war ich nicht aus der Welt: nur in Deutschland unterwegs. Da blieb es nicht aus, dass ich die eine oder andere Buchhandlung oder den einen oder anderen Zeitschriftenladen von innen sah. Und selbstverständlich guckte ich stets, wo »meine« Produkte standen – auch im Urlaub ist man als PERRY RHODAN-Redakteur nicht ohne einen Blick auf den Weltraumfahrer unterwegs ...
Dabei war ich nicht aus der Welt: nur in Deutschland unterwegs. Da blieb es nicht aus, dass ich die eine oder andere Buchhandlung oder den einen oder anderen Zeitschriftenladen von innen sah. Und selbstverständlich guckte ich stets, wo »meine« Produkte standen – auch im Urlaub ist man als PERRY RHODAN-Redakteur nicht ohne einen Blick auf den Weltraumfahrer unterwegs ...
25 Oktober 2013
Atlan kehrt silbern zurück
Druckfrisch liegt das neue Buch auf meinem Tisch: »Atlans Rückkehr« ist erschienen, der Band 124 der Silberbände. Das Buch kommt im November offiziell in den Handel, aber als Redakteur hat man im Verlag immer mal wieder das Privileg, das eine oder andere »Produkt« vorzeitig zu erhalten.Ich erinnere mich noch gut an die Romane, die diesem Buch als Basis gedient haben. Die Kosmische Hanse, das Herzogtum von Krandhor, der unsterbliche Arkonide Atlan: Verschiedene Handlungsebenen laufen zusammen, und endlich erhält die Betschiden-Handlung einen »echten« Sinn. Als Leser war ich damals von den Erkenntnissen geradezu verblüfft.
Schade ist halt, dass es zu den Büchern so wenige Reaktionen gibt. Aber natürlich ist es für einen Leser spannender, sich über aktuelle Romane auszutauschen – und nicht über neue Versionen von Klassikern aus den frühesten 80er-Jahren ...
24 Oktober 2013
Bildergalerie zur Frankfurter Buchmesse
Messegespräche mit Autoren und Verlagskollegen prägten den Alltag der Messe, dazu kamen zahlreiche Gespräche mit »ganz normalen« Lesern. Unsere Bildergalerie gibt hierzu einen kleinen Einblick – als Fotografen waren diesmal Bettina Meister und Heidrun Imo tätig.
Hier geht's zur Bildergalerie.
Die Frankfurter Buchmesse 2013
Ein Logbuch der Redaktion
Wenn es etwas gibt, das bei mir seit Jahrzehnten fest zum Jahresplan gehört, so sind es die Buchmessen: Im Frühjahr fährt man als Verlagsangestellter nach Leipzig, im Herbst ist dann jeweils Frankfurt dran. Die Messen haben dabei unterschiedliche Schwerpunkte, und nicht immer macht einem alles Spaß – wichtig sind sie auf ihre Art beide.
In diesem Herbst stand wieder Frankfurt auf dem Plan. Ich reiste bereits am Mittwoch morgen in die hessische Metropole, kam pünktlich zum Messegelände und stellte mein Auto auf den offiziellen Parkplatz. Dieser war praktischerweise auf dem Dach von Halle vier, während sich unser Stand in Halle drei befand; also nur einige hundert Meter Luftlinie. Das ist vor allem dann günstig, wenn man irgendwelche Dinge vom Auto in die Halle schleppen muss – in meinem Fall handelte sich um eine Bananenkiste, die zwar nicht schwer, aber reichlich sperrig war.
Bis ich am Messestand ankam, fühlte ich
mich
schon erschöpft, wurde aber hellwach, als ich sah, wie wir uns 2013
öffentlich zeigten: Diesmal hatten wir wirklich einen Gemeinschaftsstand
mit den Kollegen vom Splitter-Verlag. Das Ganze präsentierte sich sehr
offen, mit zugänglichen Regalen, mit zwei Stehtischen, an denen man sich
besprechen konnte, und einer kleinen Besprechungsecke, die geschickt
zwischen Bücherregalen verborgen worden war. Mir gefiel die neue
Gestaltung sehr gut, und ich hatte das Gefühl, sie komme auch bei den
Messebesuchern sehr gut an.
Die nächsten Tage verbrachte ich damit, mit vielen Menschen zu sprechen. Das ist normal bei Messen: Man redet mit Partnern aus anderen Verlagen, mit Journalisten und Autoren, mit potenziellen Lizenzpartnern und Menschen, mit denen man gern einen Gedankenaustausch betreiben möchte. Früher gab es durchaus Gespräche mit Buchhändlern oder den Vertretern von großen Handelsketten; in solchen Bereichen hat sich die Messe für mich sehr verändert.
Ein kurzer Bummel in die Halle sechs, wo ich mir ausländische Verlage anguckte, gehörte ebenso dazu wie ein Abstecher zu den internationalen Literaturagenturen. Ansonsten sah ich wenig von der Messe. Weder bekam ich den Auftritt sogenannter Stars wie Boris Becker mit, noch erhielt ich Kenntnis von wichtigen Begegnungen. Mein Kosmos war der PERRY RHODAN- und Splitter-Stand, den ich kaum verließ.
Bei uns war es sowieso quirlig, weshalb ich mich nicht zu beklagen brauchte. Am Mittwoch und Donnerstag sowie größtenteils am Freitag führte ich viele Gespräche mit den Fachbesuchern, ab Freitag kamen immer mehr »normale« Messebesucher mit ihren Fragen und Anregungen. Mit ihnen diskutierte ich über die laufende PERRY RHODAN-Handlung oder beantwortete Fragen zu den aktuellen Projekten. Das finde ich selbst immer sehr spannend, weil ich auf diese Weise in Gespräche verwickelt werde, die ich sonst nicht führe – zudem sind das meist Menschen, die sich weder im Forum noch via Leserbrief oder bei Facebook öffentlich äußern.
Am Samstagabend besuchte ich noch den BuchmesseCon in Dreieich, bevor ich die Rückreise nach Karlsruhe antrat. Gegen halb elf Uhr nachts war ich daheim. Die Messe war auch in diesem Jahr wieder vorüber – wie immer war ich erschöpft, hatte aber das Gefühl, einige schöne und spannende Tage verbracht zu haben.
Wenn es etwas gibt, das bei mir seit Jahrzehnten fest zum Jahresplan gehört, so sind es die Buchmessen: Im Frühjahr fährt man als Verlagsangestellter nach Leipzig, im Herbst ist dann jeweils Frankfurt dran. Die Messen haben dabei unterschiedliche Schwerpunkte, und nicht immer macht einem alles Spaß – wichtig sind sie auf ihre Art beide.
In diesem Herbst stand wieder Frankfurt auf dem Plan. Ich reiste bereits am Mittwoch morgen in die hessische Metropole, kam pünktlich zum Messegelände und stellte mein Auto auf den offiziellen Parkplatz. Dieser war praktischerweise auf dem Dach von Halle vier, während sich unser Stand in Halle drei befand; also nur einige hundert Meter Luftlinie. Das ist vor allem dann günstig, wenn man irgendwelche Dinge vom Auto in die Halle schleppen muss – in meinem Fall handelte sich um eine Bananenkiste, die zwar nicht schwer, aber reichlich sperrig war.
Bis ich am Messestand ankam, fühlte ich
Die nächsten Tage verbrachte ich damit, mit vielen Menschen zu sprechen. Das ist normal bei Messen: Man redet mit Partnern aus anderen Verlagen, mit Journalisten und Autoren, mit potenziellen Lizenzpartnern und Menschen, mit denen man gern einen Gedankenaustausch betreiben möchte. Früher gab es durchaus Gespräche mit Buchhändlern oder den Vertretern von großen Handelsketten; in solchen Bereichen hat sich die Messe für mich sehr verändert.
Ein kurzer Bummel in die Halle sechs, wo ich mir ausländische Verlage anguckte, gehörte ebenso dazu wie ein Abstecher zu den internationalen Literaturagenturen. Ansonsten sah ich wenig von der Messe. Weder bekam ich den Auftritt sogenannter Stars wie Boris Becker mit, noch erhielt ich Kenntnis von wichtigen Begegnungen. Mein Kosmos war der PERRY RHODAN- und Splitter-Stand, den ich kaum verließ.
Bei uns war es sowieso quirlig, weshalb ich mich nicht zu beklagen brauchte. Am Mittwoch und Donnerstag sowie größtenteils am Freitag führte ich viele Gespräche mit den Fachbesuchern, ab Freitag kamen immer mehr »normale« Messebesucher mit ihren Fragen und Anregungen. Mit ihnen diskutierte ich über die laufende PERRY RHODAN-Handlung oder beantwortete Fragen zu den aktuellen Projekten. Das finde ich selbst immer sehr spannend, weil ich auf diese Weise in Gespräche verwickelt werde, die ich sonst nicht führe – zudem sind das meist Menschen, die sich weder im Forum noch via Leserbrief oder bei Facebook öffentlich äußern.
Am Samstagabend besuchte ich noch den BuchmesseCon in Dreieich, bevor ich die Rückreise nach Karlsruhe antrat. Gegen halb elf Uhr nachts war ich daheim. Die Messe war auch in diesem Jahr wieder vorüber – wie immer war ich erschöpft, hatte aber das Gefühl, einige schöne und spannende Tage verbracht zu haben.
23 Oktober 2013
Zeitzeuge der Zukunft
Ein starkes Titelbild von Dirk Schulz, ein höchst interessanter Roman von Wim Vandemaan: Ich finde ja, dass der Roman »Zeitzeuge der Zukunft«, der offiziell am 1. November 2013 als Band 2724 der PERRY RHODAN-Serie erscheint, ein echter »Kracher« ist. Okay, das werden mir manche Leser wieder als Übertreibung auslegen – aber ich fand schon das Exposé klasse, und ich mochte auch das Manuskript des Romans. Also wird die gedruckte Version ebenfalls ihre Freunde finden ...
Wer sich für Hintergründe zu den Romanen interessiert, wird seine Freude am PERRY RHODAN-Report haben. Man erfährt nicht nur, wo Michelle Stern arbeitet, sondern ebenso, wie sie arbeitet. Und ganz nebenbei gibt's Informationen zu den alten »Nick«-Comics, die viele PERRY RHODAN-Fans in ihrer Jugend begeistert haben.
Wer sich für Hintergründe zu den Romanen interessiert, wird seine Freude am PERRY RHODAN-Report haben. Man erfährt nicht nur, wo Michelle Stern arbeitet, sondern ebenso, wie sie arbeitet. Und ganz nebenbei gibt's Informationen zu den alten »Nick«-Comics, die viele PERRY RHODAN-Fans in ihrer Jugend begeistert haben.
22 Oktober 2013
PERRY RHODAN-Vinyl
Darüber habe ich mich dieser Tage am meisten gefreut: Das Belegexemplar von Eins A Medien zum fertiggestellten Sammelalbum traf ein. Dabei handelt es sich um eine Vinyl-Schallplatte sowie um ein handsigniertes Gucky-Bild, beides Dinge, die mich als alten PERRY RHODAN-Sammler erfreuen.
Das Bild stammt von Frans Stummer, den ich auch schon seit gut dreißig Jahren kenne. Und die Schallplatte enthält Auszüge aus einer Con-Podiumsdiskussion aus dem Jahr 1977, an der Clark Darlton und K.H. Scheer teilgenommen hatten.
Ich finde, das ist ein richtig tolles Merchandise-Produkt – über solche Dinge kann ich mich richtig freuen. Klasse!, ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Eins A Medien.
Das Bild stammt von Frans Stummer, den ich auch schon seit gut dreißig Jahren kenne. Und die Schallplatte enthält Auszüge aus einer Con-Podiumsdiskussion aus dem Jahr 1977, an der Clark Darlton und K.H. Scheer teilgenommen hatten.
Ich finde, das ist ein richtig tolles Merchandise-Produkt – über solche Dinge kann ich mich richtig freuen. Klasse!, ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Eins A Medien.
21 Oktober 2013
Das Schwarze Auge und wir
Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Reaktionen es von manchen Lesern auf manche Aussagen oder Ergebnisse gibt. Die Tatsache, dass in diesem Jahr nicht PERRY RHODAN, sondern »Das Schwarze Auge« den Deutschen Phantastik-Preis für die »beste Serie 2012« gewonnen hat, wird von einigen Menschen offensichtlich als »Niederlage« interpretiert.
Erstens einmal ist es keine Niederlage, wenn man ausnahmsweise nicht gewinnt, zweitens hat eine Serie gewonnen, die es auch wirklich verdient hat: »Das Schwarze Auge« ist seit nunmehr dreißig Jahren das umfassendste und umfangreichste Rollenspielsystem aus dem deutschen Sprachraum.
Es gibt zahlreiche Romane, ebenso zahlreiche Geschichten, Rollenspielbände, Fanzines und Grafiken – im Verlauf dieser Zeit entstand ein Fantasy-Universum, wie es praktisch kein zweites Mal auf dieser Welt existiert. Es ist also richtig, dass »Das Schwarze Auge« auch einmal einen Preis gewinnt.
Erstens einmal ist es keine Niederlage, wenn man ausnahmsweise nicht gewinnt, zweitens hat eine Serie gewonnen, die es auch wirklich verdient hat: »Das Schwarze Auge« ist seit nunmehr dreißig Jahren das umfassendste und umfangreichste Rollenspielsystem aus dem deutschen Sprachraum.
Es gibt zahlreiche Romane, ebenso zahlreiche Geschichten, Rollenspielbände, Fanzines und Grafiken – im Verlauf dieser Zeit entstand ein Fantasy-Universum, wie es praktisch kein zweites Mal auf dieser Welt existiert. Es ist also richtig, dass »Das Schwarze Auge« auch einmal einen Preis gewinnt.
20 Oktober 2013
Zum aktuellen Stand bei ATLAN
Mittlerweile gibt es schon eine Reihe von Anfragen bei mir, mittlerweile wird in unserem Forum und bei Facebook intensiv diskutiert: Es geht um die Weiterführung der ATLAN-Bücher. Damit die Gerüchte hierzu nicht weiter durch die Gegend wabern, möchte ich das hier kurz richtigstellen.
Wir haben auf der Buchmesse intensiv mit einem möglichen Partner gesprochen; »wir« sind in diesem Fall die ATLAN-Redakteurin Sabine Kropp und der PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick. Der Partner ist sehr interessiert, und ich bin sehr optimistisch, dass wir uns einigen werden. Ich bin ebenso optimistisch, dass es im Frühjahr 2014 mit den ATLAN-Büchern weitergeht.
Nur: Das ist eine Hoffnung, noch keine Tatsache. Bislang gibt es nicht einmal einen Vertragsentwurf, wir sind in einer frühen Phase der Verhandlungen. Sobald alles unter Dach und Fach ist und wir wissen, dass es mit den ATLAN-Büchern weitergeht, werden wir darüber berichten. Bitte seid so freundlich und geduldet euch noch so lange.
Wir haben auf der Buchmesse intensiv mit einem möglichen Partner gesprochen; »wir« sind in diesem Fall die ATLAN-Redakteurin Sabine Kropp und der PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick. Der Partner ist sehr interessiert, und ich bin sehr optimistisch, dass wir uns einigen werden. Ich bin ebenso optimistisch, dass es im Frühjahr 2014 mit den ATLAN-Büchern weitergeht.
Nur: Das ist eine Hoffnung, noch keine Tatsache. Bislang gibt es nicht einmal einen Vertragsentwurf, wir sind in einer frühen Phase der Verhandlungen. Sobald alles unter Dach und Fach ist und wir wissen, dass es mit den ATLAN-Büchern weitergeht, werden wir darüber berichten. Bitte seid so freundlich und geduldet euch noch so lange.
19 Oktober 2013
Eine Woche nach der Messe
Nachdem ich am Freitag bis 19.15 Uhr im Büro geblieben war – in einem ansonsten menschenleeren Verlag ... –, weil ich unbedingt alle Messeberichte und -notizen fertigstellen wollte, geht es heute mit der Nachbearbeitung der Buchmesse weiter. Ich schreibe ein Logbuch der Redaktion zum Thema, ich schicke Mails an diverse Partner, und ich mache ein weitergehendes Konzept für einen möglichen Lizenzpartner.
Grundsätzlich gilt ja: Wenn man solche Dinge nicht gleich erledigt, bleiben sie so lange liegen, bis sie veröden. Und damit das nicht passiert, muss ich noch mal ran. Aber da es sich hier um Perspektiven fürs Jahr 2014 oder gar darüber hinaus handelt, ist das wichtig und sinnvoll.
Grundsätzlich gilt ja: Wenn man solche Dinge nicht gleich erledigt, bleiben sie so lange liegen, bis sie veröden. Und damit das nicht passiert, muss ich noch mal ran. Aber da es sich hier um Perspektiven fürs Jahr 2014 oder gar darüber hinaus handelt, ist das wichtig und sinnvoll.
18 Oktober 2013
Der ACD-WeltCon im Rückblick
Von den vielen Clubs, die sich in den 80er-Jahren bildeten, sind so gut wie alle wieder verschwunden. Eine Ausnahme ist der ATLAN-Club Deutschland (ACD), der sich immer noch recht quirlig präsentiert: nicht mehr so streitlustig wie früher, nicht mehr so jugendlich – aber das ist nach einer bald dreißig Jahre währenden Existenz nicht überraschend.Die aktuelle Ausgabe 221 des Club-Fanzines »Intravenös« beweist das alles aufs beste: Seitenweise geht es nämlich um den ACD-WeltCon, ein internes Clubtreffen also, das in der niedersächsischen Pampa stattfand. Drei Dutzend Clubmitglieder waren anwesend, die anscheinend viel Spaß hatten.
Das belegen die vielen Fotos, die in Farbe veröffentlicht worden sind, sowie die Berichte einiger Clubmitglieder. Das alles wirkt so sympathisch und optimistisch, dass ich unweigerlich bei der Lektüre zu grinsen anfange.
Selbstverständlich handelt es sich bei alledem nicht um eine ernsthaft-kritische Auseinandersetzung mit der Science Fiction. Aber das ist ja auch nicht Ziel einer solchen Veranstaltung – es geht darum, mit Gleichgesinnten möglichst viel Spaß zu haben.
Wenn der ACD im Jahr 2013 dieses Ziel immer noch so positiv erfüllen kann, ist es mir um die Zukunft dieses Clubs nicht bange. Und ich überlege mir ernsthaft, im Jahr 2014 einmal wieder einen ACD-Con zu besuchen.
17 Oktober 2013
62 Stunden auf dem Cover
Mit einem sehr klassischen Titelbild von Alfred Kelsner wartet der PERRY RHODAN-Band mit dem Titel »Nur 62 Stunden« auf. Der Roman stammt von Michael Marcus Thurner, es ist der zweite Teil seines Doppelbandes, und er hat's inhaltlich schwer in sich. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Leser entsetzt sind, wenn sie ihn lesen; andere werden hoffentlich die spannende Handlung mögen.Übrigens enthält der Roman auch eine schöne Risszeichnung. Gregor Sedlag präsentiert ein Raumschiff der Onryonen, und das ist sehr aktuell. So was mag ich, und ich hoffe, dass es die Leser goutieren werden.
16 Oktober 2013
Strenger Blick auf Altin Magara
Meiner Ansicht nach ist es ein echter Kracher-Roman: Michael Marcus Thurners »Altin Magara«, der in dieser Woche offiziell in den Handel kommt. Es ist der PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2722, auf dem Cover – es stammt von Swen Papenbrock – sieht man zwei der »vier Eroberer« (soviel darf ich wohl schon verraten), und im Inhalt geht es ganz schön zur Sache.
Es handelt sich um den ersten Teil eines Doppelbandes, der die Stadt Istanbul in der fernen Zukunft des PERRY RHODAN-Universums zeigt. Ich war noch nie in Istanbul, aber diese Metropole scheint auch in der Zukunft sehr faszinierend sein – ein Blick auf das Terra des Perryversums.
Es handelt sich um den ersten Teil eines Doppelbandes, der die Stadt Istanbul in der fernen Zukunft des PERRY RHODAN-Universums zeigt. Ich war noch nie in Istanbul, aber diese Metropole scheint auch in der Zukunft sehr faszinierend sein – ein Blick auf das Terra des Perryversums.
Galaktisches Forum 2013
Aus der Serie »noch nicht geschriebene Buchmesse-Rückblicke«: Nachdem ich es ja nicht geschafft hatte, zu einer der offiziellen Abendveranstaltungen anderer Verlage zu gehen, packte ich es immerhin, zu meinem eigenen »Event« zu erscheinen. Gemeint ist das Galaktische Forum, also die Veranstaltung der PERRY RHODAN-Redaktion, zu der wir Verlagskollegen, Autoren, Lizenzpartner und Journalisten einladen.
Ein offizieller Bericht folgt sicher noch; hier nur kurz angerissen: Es war super. Da ich diesmal nicht mit dem Auto fahren musste, sondern das Taxi zum Hotel nutzen konnte, durfte ich auch einmal Bier trinken. Das machte die Sache gleich geselliger.
Mit anderen Autoren sprechen, mit Verlagskollegen plaudern, mit Menschen aus völlig anderen Bereichen zusammenkommen – das, was eigentlich das »Herz« der Buchmesse ist und zu dem ich tagsüber nicht so richtig kam, wurde an diesem Abend verwirklicht. Erste Fotos zeigen, dass die Veranstaltung wohl gut war; erste Aussagen von Besuchern bestätigen das ebenfalls.
Ein offizieller Bericht folgt sicher noch; hier nur kurz angerissen: Es war super. Da ich diesmal nicht mit dem Auto fahren musste, sondern das Taxi zum Hotel nutzen konnte, durfte ich auch einmal Bier trinken. Das machte die Sache gleich geselliger.
Mit anderen Autoren sprechen, mit Verlagskollegen plaudern, mit Menschen aus völlig anderen Bereichen zusammenkommen – das, was eigentlich das »Herz« der Buchmesse ist und zu dem ich tagsüber nicht so richtig kam, wurde an diesem Abend verwirklicht. Erste Fotos zeigen, dass die Veranstaltung wohl gut war; erste Aussagen von Besuchern bestätigen das ebenfalls.
15 Oktober 2013
Wechsel einer Ära
Die japanischen Leser sind eigentlich zu beneiden: Sie stecken mitten in einer der phantastischsten und spannendsten Epochen der PERRY RHODAN-Serie. Das belegt ganz besonders der Band, der in Japan als Nummer 1850 in der Science-Fiction-Reihe des Hayakawa-Verlages erschienen ist.Er enthält die Bände 849 und 850 der PERRY RHODAN-Heftromanserie. Das Cover finde ich übrigens richtig stark – es ist eigenständig und dürfte überzeugen.
Im ersten Teil dieses Taschenbuches kehrt die Erde aus dem Mahlstrom der Sterne zurück an ihren angestammten Platz im Solsystem. Im zweiten Teil erfahren die Leser – aus der Sicht von Perry Rhodan selbst – mehr über die Superintelligenz BARDIOC und ihre Geschichte. Großes kosmisches Kino!
14 Oktober 2013
Nach der Messe
Eigentlich wäre noch so viel zu berichten, und ebenso eigentlich wollte ich das am Samstag auch tun. Aber dann ging es in der Nacht vom Freitag auf Samstag doch so lang, und dann war auf einem der Samstag vorüber, und dann war Sonntag, und ich »durfte« nicht mehr an den Computer ... Aus diesem Grund gab es von mir auf einmal keine Berichte von der Frankfurter Buchmesse 2013 mehr.
Das wird aber nachgeholt. Hiermit versprochen! Ich werde Stück für Stück in meinem Blog noch einige Kleinigkeiten nachreichen, und ich möchte mindestens ein Logbuch der Redaktion zu diesem Thema verfassen. Nach aktuellem Stand der Dinge wird es zudem eine Bildergalerie geben. Ich bitte aber um ein klein wenig Geduld ...
Das wird aber nachgeholt. Hiermit versprochen! Ich werde Stück für Stück in meinem Blog noch einige Kleinigkeiten nachreichen, und ich möchte mindestens ein Logbuch der Redaktion zu diesem Thema verfassen. Nach aktuellem Stand der Dinge wird es zudem eine Bildergalerie geben. Ich bitte aber um ein klein wenig Geduld ...
11 Oktober 2013
Messe-Partymuffel
Für viele Medien ist die Frankfurter Buchmesse eine Abfolge von lustigen und lauten Veranstaltungen; das Party-Hopping von Journalisten ist auffällig, und viele Autoren und Verlagsmitarbeiter betreiben dies auch sehr intensiv. In diesem Jahr 2013 wollte ich mir auch zwei Abendveranstaltungen angucken: am Mittwoch bei Edel, am Donnerstag bei Piper.
Um es kurz zu machen: Ich habe es nicht getan. An beiden Abenden entschied ich mich spontan, mich nicht ins Party-Gewühl zu werfen. Stattdessen aß ich lieber in Ruhe etwas, las ein wenig in den mitgeschleppten Manuskripten und beantwortete die aufgelaufenen E-Mails. Das hört sich weniger spannend an als der Besuch einer Party, war aber wahrscheinlich sinnvoller ...
Um es kurz zu machen: Ich habe es nicht getan. An beiden Abenden entschied ich mich spontan, mich nicht ins Party-Gewühl zu werfen. Stattdessen aß ich lieber in Ruhe etwas, las ein wenig in den mitgeschleppten Manuskripten und beantwortete die aufgelaufenen E-Mails. Das hört sich weniger spannend an als der Besuch einer Party, war aber wahrscheinlich sinnvoller ...
10 Oktober 2013
Stresstag Donnerstag
Es gehört zum guten Ton, während einer Buchmesse über den Stress zu jammern, dem man ausgesetzt ist. Ich will mich diesem lauten Konzert nicht verschließen: Der heutige Tag war wirklich sehr stressig und anstrengend; das ist für einen Donnerstag aber normal. Zahlreiche Fachgespräche konzentrieren sich auf diesen Tag.
So war ich sogar im »Agent's Center« unterwegs, hatte Gespräche mit Heyne und Eins A Medien, unterhielt mich mit dem Zaubermond-Verlag oder beantwortete die Fragen von Messebesuchern und Journalisten. Alle waren nett; es handelte sich also unterm Stress sowieso nur um positiven Stress. Und dieser macht, wie wir alle wissen, nicht so viel aus.
So war ich sogar im »Agent's Center« unterwegs, hatte Gespräche mit Heyne und Eins A Medien, unterhielt mich mit dem Zaubermond-Verlag oder beantwortete die Fragen von Messebesuchern und Journalisten. Alle waren nett; es handelte sich also unterm Stress sowieso nur um positiven Stress. Und dieser macht, wie wir alle wissen, nicht so viel aus.
09 Oktober 2013
Tag eins am Fast-Ende
Einen ersten kurzen Rückblick auf diesen Messe-Mittwoch kann ich bereits geben: Ich besuchte den Piper-Verlag, wo es unter anderem um Möglichkeiten der Zusammenarbeit ging, sowie den Stand von Bookwire, wo ich mit Miriam Hofheinz darüber sprach, welche Aktionen wir in diesem Herbst 2013 in Sachen E-Books noch vorantreiben könnten. Wie immer sind solche Gespräche wichtig und gut und machen auch Spaß, weil ich es mit netten und kompetenten Leuten zu tun habe.
Fast wichtiger sind die Gespräche »zwischen Tür und Angel«. Es ist unglaublich, wen man so alles trifft: ehemalige Verlagsleiterinnen, ehemalige Vertriebsleiter, ehemalige Kollegen, Kollegen aus anderen Verlagen. Die Messe ist ein großes »Sehen und gesehen werden«, und diese Funktion erfüllt sie in diesem Jahr bestens.
Fast wichtiger sind die Gespräche »zwischen Tür und Angel«. Es ist unglaublich, wen man so alles trifft: ehemalige Verlagsleiterinnen, ehemalige Vertriebsleiter, ehemalige Kollegen, Kollegen aus anderen Verlagen. Die Messe ist ein großes »Sehen und gesehen werden«, und diese Funktion erfüllt sie in diesem Jahr bestens.
Am Gemeinschaftsstand
Es ist die erste Frankfurter Buchmesse, an der ich an einem echten Gemeinschaftsstand tätig bin: PERRY RHODAN und der Splitter-Verlag haben einen gemeinsamen Auftritt, und dieser ist zudem sehr kommunikativ gestaltet. Der Raum ist gewissermaßen offen, man kann durch den Stand hindurchgehen; immerhin habe ich eine Besprechungsecke, an der ich den Laptop auf einen Tisch stellen kann.
Zwischen den Splitter-Comics und den aktuellen Silberbänden, zwischen Hörbüchern und Prospekten kann die Messe jetzt so richtig losgehen. Wobei ich heute morgen schon den ersten Partnerstand besuchte: Ich war bei Lübbe-Audio, wo wir uns darüber unterhielten, wie wir die »Sternenozean«-Hörspiele noch einmal beflügeln können.
Zwischen den Splitter-Comics und den aktuellen Silberbänden, zwischen Hörbüchern und Prospekten kann die Messe jetzt so richtig losgehen. Wobei ich heute morgen schon den ersten Partnerstand besuchte: Ich war bei Lübbe-Audio, wo wir uns darüber unterhielten, wie wir die »Sternenozean«-Hörspiele noch einmal beflügeln können.
08 Oktober 2013
Der Wahrheitspreis und mein Versagen
Ein Logbuch der Redaktion
Es ist schon einige Jahre her, dass die PERRY RHODAN-Redaktion direkt auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Preis ausgezeichnet wurde: Wir erhielten damals den sogenannten Jieper-Preis der Berliner »tageszeitung«. Der Grund dafür: Hubert Haensel hatte es geschafft, im Rahmen des sogenannten Unterbringwettbewerbs einen Nonsenssatz in einem PERRY RHODAN-Roman unterzubringen.
Der Autor hatte es sogar geschafft, diesen Roman so in die Handlung einzubauen, dass er glaubhaft und logisch wirkte. Dafür erhielt der Autor eine Flasche Gran Duque d’Alba, die er hoffentlich auch leergetrunken hat, während die PERRY RHODAN-Serie bundesweit in der Presse zitiert wurde.
»Aufgemerkt, liebe Journalisten, Redakteure und Publizisten!«, las ich nun im August 2013. Es war der erneute Startschuss zum »traditionellen Unterbringwettbewerb« der »taz«, wie die Zeitung abgekürzt wird. Spontan hatte ich Lust, diesmal mit PERRY RHODAN NEO teilzunehmen und idealerweise einen Preis zu gewinnen. Es ging auch dieses Mal darum, einen völlig unsinnigen Satz »in einem publizistischem Medium« unterzubringen.
Bisherige Gewinner des Jieper-Preises waren unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Stadtmagazin »Zitty«, die Wochenzeitung »Die Zeit«, die Fernsehserie »Lindenstraße« und das Deutschlandradio gewesen. In diesen Kreis wollte ich mich mit PERRY RHODAN NEO einreihen; nach dem Klassiker jetzt also das neue Universum ...
Die Aufgabe schien lösbar. Da in diesem Jahr Brasilien das Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, lautete der Satz diesmal: »Von Rio bis zum Orinoco tanzt den Samba jede Gamba.« Unsinnig war das allemal ...
Ich schaute in die Terminpläne und stellte fest, dass ein Roman von Alexander Huiskes am 11. Oktober 2013 offiziell in den Handel kommen würde. Das wäre pünktlich zur Buchmesse. Zudem stellte ich mir schon vor, wie allein der Titel des Romans, nämlich »Kurtisane des Imperiums«, auf der Buchmesse für Aufsehen sorgen würde. Kurzerhand schrieb ich den Autor an und stellte ihm das Projekt vor.
»Das heißt, in Deinem Roman könnte ich den Satz unterbringen«, stellte ich dem Autor dar. »Entweder im Abspann, da brauche ich Deine Zustimmung ja kaum, oder im Inhalt, da müsste es von Dir kommen.« Ich wusste selbst, dass das ganze kniffelig war, ging aber davon aus, dass wir diese Schwierigkeit gemeinsam lösen würden.
Der Roman traf pünktlich ein, und ich stellte fest, dass es keine Möglichkeit gab, den Satz sinnvoll einzubringen. Ich las den Roman als Manuskript durch, ich hatte die redigierte Version in der Hand und schaute mir diese erneut an: Aber irgendwie passte das alles nicht.
Mir kam nicht einmal eine sinnvolle Möglichkeit in den Sinn, den Satz irgendwo in die Vorschau auf den Folgeband unterzubringen. Ich hätte ihn ins Impressum einbauen können – aber das verbot mir meine berufliche Sturheit: Ein Impressum war etwas Offizielles, und man durfte es nicht einfach mit einem Unsinnssatz »verunzieren«.
Mitte September 2013 musste ich einsehen: Es reichte nicht, mir fiel nichts ein. Auch vom Autor kam keinerlei Idee – wir hatten beide vor der Tatsache zu kapitulieren, dass in dem Roman viel passierte, man aber Begriffe wie »Orinoco« oder »Samba« beim besten Willen nicht unterbringen konnte.
Das war also nichts. 2013 treten wir also nicht einmal an, damit können wir logischerweise nicht gewinnen. Dann eben 2014 erneut – ich nehme es mir schon jetzt vor ...
Es ist schon einige Jahre her, dass die PERRY RHODAN-Redaktion direkt auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Preis ausgezeichnet wurde: Wir erhielten damals den sogenannten Jieper-Preis der Berliner »tageszeitung«. Der Grund dafür: Hubert Haensel hatte es geschafft, im Rahmen des sogenannten Unterbringwettbewerbs einen Nonsenssatz in einem PERRY RHODAN-Roman unterzubringen.
Der Autor hatte es sogar geschafft, diesen Roman so in die Handlung einzubauen, dass er glaubhaft und logisch wirkte. Dafür erhielt der Autor eine Flasche Gran Duque d’Alba, die er hoffentlich auch leergetrunken hat, während die PERRY RHODAN-Serie bundesweit in der Presse zitiert wurde.
»Aufgemerkt, liebe Journalisten, Redakteure und Publizisten!«, las ich nun im August 2013. Es war der erneute Startschuss zum »traditionellen Unterbringwettbewerb« der »taz«, wie die Zeitung abgekürzt wird. Spontan hatte ich Lust, diesmal mit PERRY RHODAN NEO teilzunehmen und idealerweise einen Preis zu gewinnen. Es ging auch dieses Mal darum, einen völlig unsinnigen Satz »in einem publizistischem Medium« unterzubringen.
Bisherige Gewinner des Jieper-Preises waren unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Stadtmagazin »Zitty«, die Wochenzeitung »Die Zeit«, die Fernsehserie »Lindenstraße« und das Deutschlandradio gewesen. In diesen Kreis wollte ich mich mit PERRY RHODAN NEO einreihen; nach dem Klassiker jetzt also das neue Universum ...
Die Aufgabe schien lösbar. Da in diesem Jahr Brasilien das Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, lautete der Satz diesmal: »Von Rio bis zum Orinoco tanzt den Samba jede Gamba.« Unsinnig war das allemal ...
Ich schaute in die Terminpläne und stellte fest, dass ein Roman von Alexander Huiskes am 11. Oktober 2013 offiziell in den Handel kommen würde. Das wäre pünktlich zur Buchmesse. Zudem stellte ich mir schon vor, wie allein der Titel des Romans, nämlich »Kurtisane des Imperiums«, auf der Buchmesse für Aufsehen sorgen würde. Kurzerhand schrieb ich den Autor an und stellte ihm das Projekt vor.
»Das heißt, in Deinem Roman könnte ich den Satz unterbringen«, stellte ich dem Autor dar. »Entweder im Abspann, da brauche ich Deine Zustimmung ja kaum, oder im Inhalt, da müsste es von Dir kommen.« Ich wusste selbst, dass das ganze kniffelig war, ging aber davon aus, dass wir diese Schwierigkeit gemeinsam lösen würden.
Der Roman traf pünktlich ein, und ich stellte fest, dass es keine Möglichkeit gab, den Satz sinnvoll einzubringen. Ich las den Roman als Manuskript durch, ich hatte die redigierte Version in der Hand und schaute mir diese erneut an: Aber irgendwie passte das alles nicht.
Mir kam nicht einmal eine sinnvolle Möglichkeit in den Sinn, den Satz irgendwo in die Vorschau auf den Folgeband unterzubringen. Ich hätte ihn ins Impressum einbauen können – aber das verbot mir meine berufliche Sturheit: Ein Impressum war etwas Offizielles, und man durfte es nicht einfach mit einem Unsinnssatz »verunzieren«.
Mitte September 2013 musste ich einsehen: Es reichte nicht, mir fiel nichts ein. Auch vom Autor kam keinerlei Idee – wir hatten beide vor der Tatsache zu kapitulieren, dass in dem Roman viel passierte, man aber Begriffe wie »Orinoco« oder »Samba« beim besten Willen nicht unterbringen konnte.
Das war also nichts. 2013 treten wir also nicht einmal an, damit können wir logischerweise nicht gewinnen. Dann eben 2014 erneut – ich nehme es mir schon jetzt vor ...
07 Oktober 2013
Wie das Club-Kontakt-Netz entstand
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Wir saßen an jenem Samstag, 19. April 1980, in der kleinen Stadt Nagold zusammen: drei Jugendliche, die von einer Mission beseelt waren. Einer davon war ich, die anderen zwei waren Frank und Robert, und unser Plan war, die zerstrittene deutschsprachige Fan-Szene zu einigen. Darüber diskutierten wir den ganzen Tag lang und auch über den Abend hinweg, immer wieder unterbrochen durch viel Quatsch und Unfug.
Es war Robert, der irgendwann damit anfing, die Floskel »mit einiger Toleranz« einzubauen. Gemeint waren damit Pläne und Überlegungen, die noch nicht hundertprozentig sicher waren, von deren Sinn wir aber überzeugt waren. Das fanden wir drei alle so witzig, dass wir diese Floskel den ganzen Tag über benutzten – und ich schrieb sie später in das entsprechende Fanzine mehrfach hinein.
Wir vereinbarten, dass wir das PERRY RHODAN-Magazin sowie die PERRY RHODAN-Clubnachrichten systematisch durchforschen wollten. Alle Clubs, die sich neu gründeten, wollten wir anschreiben und über das Club-Kontakt-Netz informieren. Wir wollten diese Clubs weder auflösen noch sie zwangsweise vereinen – so großkotzig waren unsere Überlegungen dann doch nicht –, aber wir hatten die Idee, dass künftig alle an einem Strang ziehen sollten.
Das Ziel, das wir auch schriftlich festhielten: »... die SFCs einander näher zu bringen, den Einstieg neuer Clubs ins Fandom zu erleichtern und die unterste Vorstufe zu einem bundesweiten Dachverband zu sein.« Wir vereinbarten, zum VaiCon zu fahren, der in wenigen Wochen in der kleinen Stadt Vaihingen stattfinden sollte – dort sollte sich der PERRY RHODAN-Club Deutschland als Dachverband aller PERRY RHODAN-Fans konstituieren.
Und wir beschlossen, dass es bereits kurz darauf einen sogenannten ChefCon geben sollte: Gemeint war eine Veranstaltung, zu der die Vorsitzenden und Sprecher aller PERRY RHODAN-Clubs kommen sollte. Allerdings war uns zu diesem Zeitpunkt weder klar, wer das organisieren sollte, noch, wo die Sache stattfinden sollte. Immerhin planten wir bereits für den August, eine Vollversammlung aller CKN-Mitglieder in Nagold zu veranstalten.
(Auf die Idee, dass dieser rasante Zeitplan nie funktionieren konnte und auch mit unserem privaten Leben nicht in Übereinstimmung zu bringen war, kamen wir damals natürlich nicht. Wir waren davon überzeugt, dass jeder, der von unseren Plänen hörte, sie begrüßen und ihnen zustimmen würde. Zweifel kamen an diesem Tag und in den darauf folgenden Wochen zumindest bei mir keine auf.)
Wir machten uns Gedanken, wie der Vorstand des Club-Kontakt-Netzes strukturiert sein sollte, und wir überlegten uns, welche Werbeblätter auf den neuen Verein aufmerksam machen sollten. Sogar ein Club-Beitrag wurde festgelegt.
Darüber hinaus strebten wir den »Informations- und Erfahrungsaustausch« mit anderen Vereinen an. Ein monatliches Fanzine für die internen Themen wurde beschlossen, ein externes Fanzine wurde diskutiert – wir machten uns schon Gedanken darüber, welche Auflage und welchen Preis es haben sollte.
Einigermaßen ironisch liest sich im Protokoll der weitere Plan, wie er unter Punkt sieben verkündet wird: »Für die nächsten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte wird mit einiger Toleranz die Ausbreitung des CKN ins deutschsprachige Ausland erarbeitet. Für später ist dann nicht ausgeschlossen, dass das CLN sich über Westeuropa und dann über den Rest der Welt ausbreitet.«
Neben diesen sehr ernst gemeinten Diskussionen über die Zukunft des noch nicht einmal gegründeten Club-Kontakt-Netzes hatte dieses erste Treffen, das ich mit anderen Fans außerhalb von Freudenstadt hatte, vor allem eine Funktion: Wir blödelten herum, wir redeten über Science Fiction und diskutierten über das Fandom. Jeder von uns hatte seine ersten Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt.
Frank zeigte uns seine skurrilen Zeichnungen, die er anfertigte, während ich stolz von meinen Erfahrungen als Autor von Kurzgeschichten erzählte. Wir berichteten von den Kontakten mit anderen Clubs, Frank spielte uns darüber hinaus Kassetten mit Tonbriefen vor.
Einer blieb mir über alle Jahrzehnte hinweg im Gedächtnis: Es war ein Tonbrief des PERRY RHODAN-Clubs Veast'Ark aus Bad Orb, der von mehreren Clubmitgliedern gemeinsam besprochen worden war. Der Großteil des Tonbriefs bestand aus Gelächter. Wir verstanden zwar nicht immer, worüber gelacht wurde, aber es schien, dass die aktiven Fans in Bad Orb viel Spaß mit ihren Club-Aktivitäten hatte.
Wir verabredeten noch, dass ich das erste Fanzine des Club-Kontakt-Netzes machen sollte – es sollte den Titel EINS tragen und an alle potenziellen Mitglieder verschickt werden. Das Porto würde ich aus dem »Etat« meines Fanzines SAGITTARIUS nehmen. Diesen frischte ich regelmäßig durch Geld auf, das ich mir durch kleine Jobs auf der Baustelle oder in der Landwirtschaft verdiente.
Irgendwann gingen wir ins Bett. Ich mümmelte mich in meinen Schlafsack und verbrachte eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstück, dann trennten wir uns.
Als ich mit meinem Rad durch die Schwarzwaldtäler nach Hause strampelte, zeitweise genervt durch leichten Nieselregen, war ich komplett euphorisch. Das Club-Kontakt-Netz würde meinen Bekanntheitsgrad in der Fan-Szene verstärken, da war ich mir völlig sicher – meinem weiteren Aufstieg in die höheren Sphären der Science Fiction stand also nichts mehr im Weg.
Wir saßen an jenem Samstag, 19. April 1980, in der kleinen Stadt Nagold zusammen: drei Jugendliche, die von einer Mission beseelt waren. Einer davon war ich, die anderen zwei waren Frank und Robert, und unser Plan war, die zerstrittene deutschsprachige Fan-Szene zu einigen. Darüber diskutierten wir den ganzen Tag lang und auch über den Abend hinweg, immer wieder unterbrochen durch viel Quatsch und Unfug.
Es war Robert, der irgendwann damit anfing, die Floskel »mit einiger Toleranz« einzubauen. Gemeint waren damit Pläne und Überlegungen, die noch nicht hundertprozentig sicher waren, von deren Sinn wir aber überzeugt waren. Das fanden wir drei alle so witzig, dass wir diese Floskel den ganzen Tag über benutzten – und ich schrieb sie später in das entsprechende Fanzine mehrfach hinein.
Wir vereinbarten, dass wir das PERRY RHODAN-Magazin sowie die PERRY RHODAN-Clubnachrichten systematisch durchforschen wollten. Alle Clubs, die sich neu gründeten, wollten wir anschreiben und über das Club-Kontakt-Netz informieren. Wir wollten diese Clubs weder auflösen noch sie zwangsweise vereinen – so großkotzig waren unsere Überlegungen dann doch nicht –, aber wir hatten die Idee, dass künftig alle an einem Strang ziehen sollten.
Das Ziel, das wir auch schriftlich festhielten: »... die SFCs einander näher zu bringen, den Einstieg neuer Clubs ins Fandom zu erleichtern und die unterste Vorstufe zu einem bundesweiten Dachverband zu sein.« Wir vereinbarten, zum VaiCon zu fahren, der in wenigen Wochen in der kleinen Stadt Vaihingen stattfinden sollte – dort sollte sich der PERRY RHODAN-Club Deutschland als Dachverband aller PERRY RHODAN-Fans konstituieren.
Und wir beschlossen, dass es bereits kurz darauf einen sogenannten ChefCon geben sollte: Gemeint war eine Veranstaltung, zu der die Vorsitzenden und Sprecher aller PERRY RHODAN-Clubs kommen sollte. Allerdings war uns zu diesem Zeitpunkt weder klar, wer das organisieren sollte, noch, wo die Sache stattfinden sollte. Immerhin planten wir bereits für den August, eine Vollversammlung aller CKN-Mitglieder in Nagold zu veranstalten.
(Auf die Idee, dass dieser rasante Zeitplan nie funktionieren konnte und auch mit unserem privaten Leben nicht in Übereinstimmung zu bringen war, kamen wir damals natürlich nicht. Wir waren davon überzeugt, dass jeder, der von unseren Plänen hörte, sie begrüßen und ihnen zustimmen würde. Zweifel kamen an diesem Tag und in den darauf folgenden Wochen zumindest bei mir keine auf.)
Wir machten uns Gedanken, wie der Vorstand des Club-Kontakt-Netzes strukturiert sein sollte, und wir überlegten uns, welche Werbeblätter auf den neuen Verein aufmerksam machen sollten. Sogar ein Club-Beitrag wurde festgelegt.
Darüber hinaus strebten wir den »Informations- und Erfahrungsaustausch« mit anderen Vereinen an. Ein monatliches Fanzine für die internen Themen wurde beschlossen, ein externes Fanzine wurde diskutiert – wir machten uns schon Gedanken darüber, welche Auflage und welchen Preis es haben sollte.
Einigermaßen ironisch liest sich im Protokoll der weitere Plan, wie er unter Punkt sieben verkündet wird: »Für die nächsten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte wird mit einiger Toleranz die Ausbreitung des CKN ins deutschsprachige Ausland erarbeitet. Für später ist dann nicht ausgeschlossen, dass das CLN sich über Westeuropa und dann über den Rest der Welt ausbreitet.«
Neben diesen sehr ernst gemeinten Diskussionen über die Zukunft des noch nicht einmal gegründeten Club-Kontakt-Netzes hatte dieses erste Treffen, das ich mit anderen Fans außerhalb von Freudenstadt hatte, vor allem eine Funktion: Wir blödelten herum, wir redeten über Science Fiction und diskutierten über das Fandom. Jeder von uns hatte seine ersten Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt.
Frank zeigte uns seine skurrilen Zeichnungen, die er anfertigte, während ich stolz von meinen Erfahrungen als Autor von Kurzgeschichten erzählte. Wir berichteten von den Kontakten mit anderen Clubs, Frank spielte uns darüber hinaus Kassetten mit Tonbriefen vor.
Einer blieb mir über alle Jahrzehnte hinweg im Gedächtnis: Es war ein Tonbrief des PERRY RHODAN-Clubs Veast'Ark aus Bad Orb, der von mehreren Clubmitgliedern gemeinsam besprochen worden war. Der Großteil des Tonbriefs bestand aus Gelächter. Wir verstanden zwar nicht immer, worüber gelacht wurde, aber es schien, dass die aktiven Fans in Bad Orb viel Spaß mit ihren Club-Aktivitäten hatte.
Wir verabredeten noch, dass ich das erste Fanzine des Club-Kontakt-Netzes machen sollte – es sollte den Titel EINS tragen und an alle potenziellen Mitglieder verschickt werden. Das Porto würde ich aus dem »Etat« meines Fanzines SAGITTARIUS nehmen. Diesen frischte ich regelmäßig durch Geld auf, das ich mir durch kleine Jobs auf der Baustelle oder in der Landwirtschaft verdiente.
Irgendwann gingen wir ins Bett. Ich mümmelte mich in meinen Schlafsack und verbrachte eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstück, dann trennten wir uns.
Als ich mit meinem Rad durch die Schwarzwaldtäler nach Hause strampelte, zeitweise genervt durch leichten Nieselregen, war ich komplett euphorisch. Das Club-Kontakt-Netz würde meinen Bekanntheitsgrad in der Fan-Szene verstärken, da war ich mir völlig sicher – meinem weiteren Aufstieg in die höheren Sphären der Science Fiction stand also nichts mehr im Weg.
06 Oktober 2013
Doppelband-Teillektüre
Der heutige Sonntag war reichlich regnerisch; ein Tag, an dem man sich also vor allem um die Familie zu kümmern hat. Der gute PERRY RHODAN-Redakteur guckt trotzdem, dass er sich zwischendurch die eine oder andere Auszeit gönnt: Es gibt ja immer genug zu tun.
Ernsthaft: Die heutige Lektüre hatte es sich in sich. Toufec ist eine der Hauptpersonen, eine gewisse Telepathin spielt eine wichtige Rolle, und ich hatte heute somit den zweiten Teil eines Doppelbandes vor mir, der einige Überraschungen für die Leser bereithalten sollte.
Ernsthaft: Die heutige Lektüre hatte es sich in sich. Toufec ist eine der Hauptpersonen, eine gewisse Telepathin spielt eine wichtige Rolle, und ich hatte heute somit den zweiten Teil eines Doppelbandes vor mir, der einige Überraschungen für die Leser bereithalten sollte.
05 Oktober 2013
Computerspiel erwünscht
Seit im Jahr 2008 das PERRY RHODAN-Adventure in Zusammenarbeit mit der
Firma Braingame und im Vertrieb von Koch Media erschienen ist, gibt es
immer wieder Bemühungen, ein neues PERRY RHODAN-Computerspiel in den
Handel zu bekommen. Ich führte eine Reihe von Gesprächen, aus denen
leider kein neues »großes« Spiel entstanden ist. Immerhin gibt es »Kampf
um Terra«, das von der Berliner Spieleschmiede Gamopolis erstellt und
vertrieben wird.
Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse führe ich einige Gespräche, bei denen es am Rande auch um ein neues Computerspiel geht. Schauen wir mal, was dabei herauskommt ... Da wir selbst kein Spielehersteller sind, benötigen wir stets einen Partner, der in der Lage ist, ein solches Spiel auf Basis der Marke PERRY RHODAN zu entwickeln und – vor allem – auch sinnvoll zu betreiben.
Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse führe ich einige Gespräche, bei denen es am Rande auch um ein neues Computerspiel geht. Schauen wir mal, was dabei herauskommt ... Da wir selbst kein Spielehersteller sind, benötigen wir stets einen Partner, der in der Lage ist, ein solches Spiel auf Basis der Marke PERRY RHODAN zu entwickeln und – vor allem – auch sinnvoll zu betreiben.
04 Oktober 2013
Terrania, Istanbul und Zellaktivatoren
Ein Logbuch der Redaktion
Wenn ich mir anschaue, welche PERRY RHODAN-Manuskripte derzeit bei mir in der Redaktion eintreffen und welche fertig redigierten Dateien wir in die Repro-Abteilung weiterleiten, ist mir bewusst, dass im Oktober eine Reihe von packenden Romanen auf die Leser zukommen. Vor allem drei bestimmte Manuskripte haben es in sich: Sie spielen mehrheitlich auf der Erde, und sie haben Zellaktivatorträger als Hauptpersonen.
Den Auftakt macht Leo Lukas mit seinem Roman »Der Paradieb«, der mit der Bandnummer 2721 in den Handel kommt – pünktlich zur Buchmesse gewissermaßen. Ich bin sicher, dass wir mit Messebesuchern sprechen werden, die uns ihre Meinung zu dem Roman sagen werden; der Band liegt ab dem 11. Oktober offiziell in den Läden, und er stellt unter anderem den Mausbiber Gucky vor.
»Den kennen wir doch schon«, sagt der erfahrene PERRY RHODAN-Leser – aber das stimmt nicht hundertprozentig genau. Der Untertitel »Gucky erwacht – ein Verwandelter in einer verwandelten Welt« deutet schon an, dass einige Dinge anders dargestellt werden, als man sich das als erfahrener Leser vielleicht vorstellt. Der Roman, der in Terrania und Umgebung spielt, bringt zudem Informationen zur aktuellen Situation anderer terranischer Mutanten.
Mit dem Folgeband, der am 18. Oktober 2013 unter dem Titel »Altin Magara« in den Handel kommt, wechselt Michael Marcus Thurner den Schauplatz. Ein wesentlicher Teil des Romans spielt in Istanbul, wo zwei Aktivatorträger buchstäblich in die Kavernen der uralten Stadt abtauchen. Ronald Tekener ist die wohl wichtigste Figur des Romans; der Smiler erweist sich als Spieler und als erfahrener Geheimdienstmann, der auch mit Agenten anderer galaktischer Geheimdienste zusammenzuarbeiten weiß.
»Altin Magara« ist dabei nur der erste Teil eines Doppelbandes. Mit Band 2723, der am 25. Oktober 2013 als »Nur 62 Stunden« erscheint, setzt Michael Marcus Thurner die packenden Abenteuer auf der Erde fort. Agenten kämpfen gegeneinander, relativ unsterbliche Aktivatorträger müssen feststellen, wie beschränkt die relative Unsterblichkeit in Wirklichkeit ist, und Gucky muss eine Reihe von moralischen Entscheidungen treffen ...
Ich kann wenig über diese drei Bände andeuten, was mir nicht als »Spoiler« ausgelegt werden könnte. Allerdings bin ich mir hundertprozentig sicher, dass diese drei Oktober-Romane viele Diskussionen auslösen werden. Das Expokraten-Duo Wim Vandemaan und Christian Montillon feuert einige faszinierende und überraschende Ideen auf die Leser ab ... ob die dann alles mögen werden, steht auf einem anderen Blatt Papier ...
Wenn ich mir anschaue, welche PERRY RHODAN-Manuskripte derzeit bei mir in der Redaktion eintreffen und welche fertig redigierten Dateien wir in die Repro-Abteilung weiterleiten, ist mir bewusst, dass im Oktober eine Reihe von packenden Romanen auf die Leser zukommen. Vor allem drei bestimmte Manuskripte haben es in sich: Sie spielen mehrheitlich auf der Erde, und sie haben Zellaktivatorträger als Hauptpersonen.
Den Auftakt macht Leo Lukas mit seinem Roman »Der Paradieb«, der mit der Bandnummer 2721 in den Handel kommt – pünktlich zur Buchmesse gewissermaßen. Ich bin sicher, dass wir mit Messebesuchern sprechen werden, die uns ihre Meinung zu dem Roman sagen werden; der Band liegt ab dem 11. Oktober offiziell in den Läden, und er stellt unter anderem den Mausbiber Gucky vor.
»Den kennen wir doch schon«, sagt der erfahrene PERRY RHODAN-Leser – aber das stimmt nicht hundertprozentig genau. Der Untertitel »Gucky erwacht – ein Verwandelter in einer verwandelten Welt« deutet schon an, dass einige Dinge anders dargestellt werden, als man sich das als erfahrener Leser vielleicht vorstellt. Der Roman, der in Terrania und Umgebung spielt, bringt zudem Informationen zur aktuellen Situation anderer terranischer Mutanten.
Mit dem Folgeband, der am 18. Oktober 2013 unter dem Titel »Altin Magara« in den Handel kommt, wechselt Michael Marcus Thurner den Schauplatz. Ein wesentlicher Teil des Romans spielt in Istanbul, wo zwei Aktivatorträger buchstäblich in die Kavernen der uralten Stadt abtauchen. Ronald Tekener ist die wohl wichtigste Figur des Romans; der Smiler erweist sich als Spieler und als erfahrener Geheimdienstmann, der auch mit Agenten anderer galaktischer Geheimdienste zusammenzuarbeiten weiß.
»Altin Magara« ist dabei nur der erste Teil eines Doppelbandes. Mit Band 2723, der am 25. Oktober 2013 als »Nur 62 Stunden« erscheint, setzt Michael Marcus Thurner die packenden Abenteuer auf der Erde fort. Agenten kämpfen gegeneinander, relativ unsterbliche Aktivatorträger müssen feststellen, wie beschränkt die relative Unsterblichkeit in Wirklichkeit ist, und Gucky muss eine Reihe von moralischen Entscheidungen treffen ...
Ich kann wenig über diese drei Bände andeuten, was mir nicht als »Spoiler« ausgelegt werden könnte. Allerdings bin ich mir hundertprozentig sicher, dass diese drei Oktober-Romane viele Diskussionen auslösen werden. Das Expokraten-Duo Wim Vandemaan und Christian Montillon feuert einige faszinierende und überraschende Ideen auf die Leser ab ... ob die dann alles mögen werden, steht auf einem anderen Blatt Papier ...
H.G. Ewers und sein letzter Weg
Ein Logbuch der Redaktion
Der Donnerstag, 26. September 2013, war ein richtig schöner Tag. Die Sonne schien, die Temperaturen kletterten in Südbaden auf 23 Grad, es ging ein laues Lüftchen. Eigentlich ein ideales Wetter, um eine Dienstreise anzutreten.
Leider war der Anlass nicht so fröhlich: Mit Sabine Kropp fuhr ich nach Südbaden, wo wir unserem PERRY RHODAN-Autor und langjährigen Kollegen Horst Gehrmann das letzte Geleit geben wollten. Unter seinem Pseudonym H.G. Ewers schrieb er bekanntlich Hunderte von Romanen und trug entscheidend dazu bei, dass PERRY RHODAN zu dem großen Erfolg wurde, der es heute ist.
Wir hatten auf der Autobahn keinen Stau, und so erreichten wir Weil am Rhein pünktlich. Vor dem Friedhof, den wir schnell fanden, trafen wir auf die Familie des Hinterbliebenen sowie auf den PERRY RHODAN-Autor Arndt Ellmer und seine Frau Kerstin. Nach einigen gemeinsamen Erinnerungen und kurzen Gesprächen gingen wir in die Grabkapelle.
Der Trauerprediger verspätete sich, weil er im Stau steckte. Deshalb fing die Trauerfeier verspätet an. Das griff der Prediger gleich zu Beginn auf: Er sei in der zweidimensionalen Realität stecken geblieben. Für einen Science-Fiction-Autor hätte es andere Wege gegeben, ans Ziel zu kommen. In seiner Rede ging der Prediger immer wieder auf die phantastischen Aspekte im Leben des Verstorbenen ein, würdigte ihn aber vor allem als eigenständigen und humorvollen Menschen.
Als Vertreter des Verlages und des PERRY RHODAN-Teams durfte ich danach ebenfalls einige Worte sagen. Ich würdigte den verstorbenen Autor und seine Phantasie, sprach über seine skurrilen Figuren und seinen Humor und schloss damit, dass wir – also die Leser und die heutige Autorengeneration – ihm viel zu verdanken hätten.
Umrahmt wurde die Trauerfeier von einem Akkordeonspieler; die Musikstücke hatte sich H.G. Ewers noch zu Lebzeiten ausgesucht. Es passte zu seinem Humor, dass er als Zwischenstück der Feier ausgerechnet »La Paloma Olé« gewählt hatte. Und als der Sarg aus der Kapelle getragen wurde, kam die Melodie von »Muss i denn zum Städtele hinaus«.
Wir blieben noch eine Weile am Grab, um endgültig Abschied zu nehmen. Dann verabschiedeten wir uns von der Familie. In einem Restaurant in der Innenstadt setzten sich Arndt Ellmer und seine Frau sowie wir von der Redaktion noch ein wenig zusammen; dort sprachen wir über gemeinsame Erinnerungen und künftige Projekte.
Wir waren uns einig: Wir werden H.G. Ewers nie vergessen!
Der Donnerstag, 26. September 2013, war ein richtig schöner Tag. Die Sonne schien, die Temperaturen kletterten in Südbaden auf 23 Grad, es ging ein laues Lüftchen. Eigentlich ein ideales Wetter, um eine Dienstreise anzutreten.
Leider war der Anlass nicht so fröhlich: Mit Sabine Kropp fuhr ich nach Südbaden, wo wir unserem PERRY RHODAN-Autor und langjährigen Kollegen Horst Gehrmann das letzte Geleit geben wollten. Unter seinem Pseudonym H.G. Ewers schrieb er bekanntlich Hunderte von Romanen und trug entscheidend dazu bei, dass PERRY RHODAN zu dem großen Erfolg wurde, der es heute ist.
Wir hatten auf der Autobahn keinen Stau, und so erreichten wir Weil am Rhein pünktlich. Vor dem Friedhof, den wir schnell fanden, trafen wir auf die Familie des Hinterbliebenen sowie auf den PERRY RHODAN-Autor Arndt Ellmer und seine Frau Kerstin. Nach einigen gemeinsamen Erinnerungen und kurzen Gesprächen gingen wir in die Grabkapelle.
Der Trauerprediger verspätete sich, weil er im Stau steckte. Deshalb fing die Trauerfeier verspätet an. Das griff der Prediger gleich zu Beginn auf: Er sei in der zweidimensionalen Realität stecken geblieben. Für einen Science-Fiction-Autor hätte es andere Wege gegeben, ans Ziel zu kommen. In seiner Rede ging der Prediger immer wieder auf die phantastischen Aspekte im Leben des Verstorbenen ein, würdigte ihn aber vor allem als eigenständigen und humorvollen Menschen.
Als Vertreter des Verlages und des PERRY RHODAN-Teams durfte ich danach ebenfalls einige Worte sagen. Ich würdigte den verstorbenen Autor und seine Phantasie, sprach über seine skurrilen Figuren und seinen Humor und schloss damit, dass wir – also die Leser und die heutige Autorengeneration – ihm viel zu verdanken hätten.
Umrahmt wurde die Trauerfeier von einem Akkordeonspieler; die Musikstücke hatte sich H.G. Ewers noch zu Lebzeiten ausgesucht. Es passte zu seinem Humor, dass er als Zwischenstück der Feier ausgerechnet »La Paloma Olé« gewählt hatte. Und als der Sarg aus der Kapelle getragen wurde, kam die Melodie von »Muss i denn zum Städtele hinaus«.
Wir blieben noch eine Weile am Grab, um endgültig Abschied zu nehmen. Dann verabschiedeten wir uns von der Familie. In einem Restaurant in der Innenstadt setzten sich Arndt Ellmer und seine Frau sowie wir von der Redaktion noch ein wenig zusammen; dort sprachen wir über gemeinsame Erinnerungen und künftige Projekte.
Wir waren uns einig: Wir werden H.G. Ewers nie vergessen!
03 Oktober 2013
Auf dem sonnigen Balkon
An einem schönen sonnigen Feiertag wie dem heutigen macht es richtig Spaß, auf dem Balkon zu sitzen und zu lesen. In diesem Fall handelt es sich nicht nur um die aktuelle Tageszeitung – von gestern natürlich! – oder um die aktuellen Ausgaben von »Buchreport« und »Buchmarkt«, sondern auch um Manuskripte.
Damit ein spezielles Manuskript von PERRY RHODAN NEO, das sehr terminknapp eingetroffen ist, vor der Buchmesse noch in die Bearbeitung und nach der Buchmesse direkt in die Herstellung geschickt werden kann, muss ich mich mit diesem sputen. Da die Lektüre aber spannend ist und mich die Geschehnisse auf Iprasa sehr interessieren, ist das sehr angenehm.
Darüber hinaus liegt mir noch ein Manuskript zur wöchentlichen Heftromanserie vor. Das ist vom Termin her überhaupt nicht knapp, weshalb ich mir damit ein wenig Zeit lassen kann. Ich find's aber spannend, also lese ich es gleich ...
Damit ein spezielles Manuskript von PERRY RHODAN NEO, das sehr terminknapp eingetroffen ist, vor der Buchmesse noch in die Bearbeitung und nach der Buchmesse direkt in die Herstellung geschickt werden kann, muss ich mich mit diesem sputen. Da die Lektüre aber spannend ist und mich die Geschehnisse auf Iprasa sehr interessieren, ist das sehr angenehm.
Darüber hinaus liegt mir noch ein Manuskript zur wöchentlichen Heftromanserie vor. Das ist vom Termin her überhaupt nicht knapp, weshalb ich mir damit ein wenig Zeit lassen kann. Ich find's aber spannend, also lese ich es gleich ...
02 Oktober 2013
Picknick mit Tomopaten
Tomopaten sind Außerirdische, die wir in PERRY RHODAN bislang noch nicht sehr oft hatten. Im aktuellen PERRY RHODAN-Roman, der diese Woche unter dem Titel »Im Stern von Apsuma« erscheint, schildert Uwe Anton einen Angehörigen dieses Volkes; erfunden wurden diese Aliens übrigens von Robert Feldhoff.Ich persönlich fand den Roman ja richtig spannend: mit Action und Intrigen reichlich vollgepackt. Stark finde ich auch das Titelbild, das Swen Papenbrock gezeichnet hat: ganz schön dymanisch. So mag ich »meine« Serie.
01 Oktober 2013
Nachruf auf H.G. Ewers
Er war wohl der Autor, dessen Phantasie am wenigsten gebändigt wurde: H.G. Ewers hat die PERRY RHODAN-Serie über Jahre und Jahrzehnte hinweg beeinflusst. Ohne ihn wäre die Serie nie so erfolgreich geworden.
Geboren wurde Horst Gehrmann am 1. Januar 1930 in Weißenfels an der Saale. Über seine Kindheit und Jugend berichtete er nie viel; in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges erlebte er die Endkämpfe in Berlin mit. Nach dem Krieg absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung, der sich ein Studium anschloss. In den fünfziger Jahren war er als Lehrer am Gymnasium tätig, nebenbei schrieb er Geschichten und Romane.
Als er kurz vor dem Mauerbau aus der DDR nach Westdeutschland floh, ließ er Manuskripte zurück – die Ideen trug er aber mit sich. Rasch publizierte er eigenständige Science-Fiction-Romane, ebenso schnell wurde er auf PERRY RHODAN aufmerksam.
Nach einem Taschenbuch erfolgte 1965 sein Einstieg in die laufende PERRY RHODAN-Serie. Schon den Zyklus »Die Meister der Insel« prägte er mit seinen phantastischen Figuren und eigenwilligen Ideen, danach war er bei PERRY RHODAN nicht mehr wegzudenken. Nimmt man seine ATLAN-Romane hinzu, hat H.G. Ewers mehr als 300 Romane zum PERRY RHODAN-Kosmos beigesteuert und die größte Science-Fiction-Serie der Welt maßgeblich beeinflusst.
Seine Stärke waren seine Phantasie und der Glaube an das Gute im Menschen. Wenn ihm die Handlung der Romane zu actionlastig erschien, setzte er Helden entgegen, die – wie Tengri Lethos – den Frieden in die Galaxis brachten. Seine Figuren waren oftmals skurril wie der Mutant Dalaimoc Rorvic oder geheimnisvoll wie der Erbgott Lullog, und nicht jeder Leser mochte sie.
H.G. Ewers war über Jahrzehnte hinweg ein Autor, der seine Leserschaft spaltete. Man liebte seine Romane, oder man lehnte sie ab; die überschäumende Phantasie und die Ideenvielfalt setzte aber niemand in Zweifel.
Nachdem er 1994 als Teamautor ausgestiegen war, widmete er sich einem Studium der Medizin. Den Kontakt zu PERRY RHODAN behielt er bei. Er besuchte Fan-Veranstaltungen, er verfasste einen Gastroman und eine Kurzgeschichte. Immer wieder telefonierte er mit der Redaktion, man wechselte Mails – H.G. Ewers war mit über 80 Jahren internetaffin und der Technik zugewandt.
Daneben kümmerte er sich um seine verschiedenen Hobbys, engagierte sich in der Mars Society und züchtete Rosen. Im Sommer 2013 wollte er sich verstärkt sportlich betätigen und kündigte neue Aktivitäten an. Leider kam es dazu nicht mehr: Sehr überraschend verstarb der stets aktive und ideenreiche Autor am 19. September 2013.
Das PERRY RHODAN-Team trauert um einen Weggefährten, ohne dessen Wirken die Serie heute nicht da wäre, wo sie ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Das PERRY RHODAN-Team
Geboren wurde Horst Gehrmann am 1. Januar 1930 in Weißenfels an der Saale. Über seine Kindheit und Jugend berichtete er nie viel; in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges erlebte er die Endkämpfe in Berlin mit. Nach dem Krieg absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung, der sich ein Studium anschloss. In den fünfziger Jahren war er als Lehrer am Gymnasium tätig, nebenbei schrieb er Geschichten und Romane.
Als er kurz vor dem Mauerbau aus der DDR nach Westdeutschland floh, ließ er Manuskripte zurück – die Ideen trug er aber mit sich. Rasch publizierte er eigenständige Science-Fiction-Romane, ebenso schnell wurde er auf PERRY RHODAN aufmerksam.
Nach einem Taschenbuch erfolgte 1965 sein Einstieg in die laufende PERRY RHODAN-Serie. Schon den Zyklus »Die Meister der Insel« prägte er mit seinen phantastischen Figuren und eigenwilligen Ideen, danach war er bei PERRY RHODAN nicht mehr wegzudenken. Nimmt man seine ATLAN-Romane hinzu, hat H.G. Ewers mehr als 300 Romane zum PERRY RHODAN-Kosmos beigesteuert und die größte Science-Fiction-Serie der Welt maßgeblich beeinflusst.
Seine Stärke waren seine Phantasie und der Glaube an das Gute im Menschen. Wenn ihm die Handlung der Romane zu actionlastig erschien, setzte er Helden entgegen, die – wie Tengri Lethos – den Frieden in die Galaxis brachten. Seine Figuren waren oftmals skurril wie der Mutant Dalaimoc Rorvic oder geheimnisvoll wie der Erbgott Lullog, und nicht jeder Leser mochte sie.
H.G. Ewers war über Jahrzehnte hinweg ein Autor, der seine Leserschaft spaltete. Man liebte seine Romane, oder man lehnte sie ab; die überschäumende Phantasie und die Ideenvielfalt setzte aber niemand in Zweifel.
Nachdem er 1994 als Teamautor ausgestiegen war, widmete er sich einem Studium der Medizin. Den Kontakt zu PERRY RHODAN behielt er bei. Er besuchte Fan-Veranstaltungen, er verfasste einen Gastroman und eine Kurzgeschichte. Immer wieder telefonierte er mit der Redaktion, man wechselte Mails – H.G. Ewers war mit über 80 Jahren internetaffin und der Technik zugewandt.
Daneben kümmerte er sich um seine verschiedenen Hobbys, engagierte sich in der Mars Society und züchtete Rosen. Im Sommer 2013 wollte er sich verstärkt sportlich betätigen und kündigte neue Aktivitäten an. Leider kam es dazu nicht mehr: Sehr überraschend verstarb der stets aktive und ideenreiche Autor am 19. September 2013.
Das PERRY RHODAN-Team trauert um einen Weggefährten, ohne dessen Wirken die Serie heute nicht da wäre, wo sie ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Das PERRY RHODAN-Team
Abonnieren
Posts (Atom)


