Seit 1996 sind wir mit PERRY RHODAN im Internet aktiv. Allein schon diese Formulierung zeigt, wie alt ich bin: Kein Mensch, der jünger als dreißig Jahre ist, würde eine solche Formulierung benutzen – so selbstverständlich ist das Internet mit all seinen unendlichen Weiten und seinen zahlreichen Möglichkeiten.
Dass man mit einer kleinen Redaktion nicht bei allen Plattformen gleichermaßen aktiv sein kann, versteht sich von selbst. Ich finde, wir sollten uns da tummeln, wo es sinnvoll ist. Unsere eigene Internet-Seite sowie unser Shop sind die zentralen Seiten, auf denen wir unsere Inhalte veröffentlichen und wo sie auch gesucht werden. Dort erreichen wir die Leute, die uns schon kennen oder die uns gezielt suchen.
Wollen wir die Marke PERRY RHODAN außerhalb unserer bisherigen Kreise bekannt machen, müssen wir dorthin gehen, so sich die Leute tummeln. Derzeit nutzen wir dafür häufig »Bewegtbild«: Mein Kollege Adnan Turan nimmt Videos auf, in denen er oder ich etwas erzählen. Diese Videos werden bei YouTube eingestellt und über Facebook, Instagram und TikTok geteilt. Ich teile sie im Abstand von einigen Tagen noch einmal »privat«.
Das wirklich Interessante ist: Wir erreichen damit Leute, die unsere Serie noch nicht kennen oder sie noch nie gelesen haben. Das merken wir an den Resonanzen. Und es sind nicht einige Dutzend oder vielleicht zwei-, dreihundert Leute, sondern es werden rasch immer einige tausend oder gar zehntausend Leute, die sich so ein Video anschauen.
Ob sie es bis zum Ende sehen oder was sie dabei empfinden, wissen wir natürlich nicht. Aber unsere Marke erreicht so Leute, die uns am Kiosk schon lange nicht mehr suchen würden …

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