26 November 2020

Erinnerung an die Keksköppe

Wir hatten viel Spaß bei der Leipziger Buchmesse im März 2010. Wir amüsierten uns über Cosplayer und Verlagskollegen, wir hatten Besuch von gut gelaunten Fans und Autoren, wir führten zwischendurch eine Reihe von ernsthaften Messegesprächen, bei denen aber auch viel gelacht wurde. 

Vor allem Dirk Schulz lief immer wieder zu Hochform auf: So malte er einen »Kekskopf« – also den Angehörigen eines speziellen PERRY RHODAN-Volkes – mit seinem Raumschiff, einer »Prinzen-Rolle«. Aus der Zeichnung und einer kurzen Notiz machten wir dann sogar eine hoch offizielle Urkunde, die wir den Kollegen eines anderen Verlages vorbeibrachten.

(Das Bild zeigt mich mit dieser Urkunde. Es war der dritte Messe-Tag. Zu einem intellektuellen Gesichtsausdruck reichte es da nicht mehr.)

Kommentare:

Christina hat gesagt…

Ähm, auf der Urkunde steht »Frankfurter Buchmesse«. Wurde die Urkunde nachträglich in Leipzig vergeben?

Enpunkt hat gesagt…

Ähm: längere Geschichte ...

In Leipzig bereiteten wir quasi die Urkunde für die Buchmesse in Frankfurt vor und behaupteten, wir hätten dort gleich wieder diesen Jieper-Preis der »taz« gewonnen. Und das brachten wir dann den Kollgen vom Oktober-Verlag, mit denen wir im Vorjahr um den Preis konkurriert hatten.

Ich sehe schon: In der Kurzfassung bleibt das weiterhin verwirrend.