30 November 2010

Kurt Mahr im Blick

Das habe ich ja schlau eingefädelt: Weil ich den Terminplan nicht richtig beachtet habe, muss ich jetzt das nächste PERRY RHODAN-Taschenheft durcharbeiten und soweit redigieren, wie es nötig ist. Es ist die Nummer zehn, und da sollte ich sorgfältig vorgehen.

Wobei es sich um einen Roman von Kurt Mahr handelt. Der Kollege schrieb ja stets sehr ordentlich, da dürfte ich beim Nochmal-Durchgucken nicht zu viel Arbeit haben ... Ich drück' mir jetzt selbst mal die Daumen.

29 November 2010

Invasion der Puppen

Als sehr junger Jugendlicher - man kann wohl auch Kind sagen - nahm ich zum ersten Mal die PERRY RHODAN-Hörspiele wahr. Gekauft und gehört habe ich sie damals nicht. Übers Wochenende war dann endlich mal »Invasion der Puppen« dran.

Mir kam's so vor, als sei dieses Hörspiel das schwächste der Europa-Klassiker aus den 70er Jahren. Vielleicht hat man das ursprüngliche PERRY RHODAN-Taschenbuch von William Voltz schlecht bearbeitet, vielleicht hat auch der Zahn der Zeit zu sehr an dem Thema gearbeitet - mir gefiel es nicht so gut. Aber den Charme der 70er Jahre strahlte es dennoch aus ...

28 November 2010

Daten checken

Ich gestehe es: Gelegentlich stöbere ich richtig gern die Datenblätter und Sammeldatenblätter durch, die Rainer Castor und Uwe Anton zusammenstellen und die für die Autoren von großer Bedeutung sind. Hier bekommen sie auf einem Haufen gewissermaßen die Daten serviert, die sie fürs Schreiben ihrer Romane benötigen.

Heute kann ich mich ein wenig mit der JULES VERNE beschäftigen. Die Technik und die Personen des Raumschiffes sind das Thema. Und ich stelle fest, wieviel ich schon wieder vergessen habe ...

27 November 2010

Packenweise gute Ideen

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Lektüre. Wenn ich Zeit habe, sitze ich in einer Ecke und schmökere in den Exposés, die Uwe Anton geschickt hat; die Autoren haben sie auch bereits erhalten und sind schon an der Schreibarbeit.

Viele verblüffende Ideen, viele spannende Entwicklungen: Ich bin sehr daran interessiert, was die Kollegen daraus machen werden. Unter anderem gibt's Doppelbände von Leo Lukas und Frank Borsch, wenn alles gut geht.

26 November 2010

Moderatoren zu Besuch

Der heutige Tag steht im Zeichen des Galaktischen Forums; gemeint ist in diesem Fall das Diskussionsforum auf der PERRY RHODAN-Homepage. Für dieses Forum engagieren sich seit Jahren einige ehrenamtliche Moderatoren, ohne die wir dieses Forum nicht unterhalten könnten.

Heute sind sie zu uns in die Redaktion eingeladen. Leider können nicht alle kommen, aber wir werden mit den wenigen, die es schaffen, nach Rastatt zu fahren, sicher intensive Diskussionen führen. Das ist ein richtig wichtiger Termin für unsere weitere Öffentlichkeitsarbeit.

25 November 2010

Fünfter Grünband ist da

Zur Zeit fühle ich mich ja, wenn ich an ATLAN denke, ein bisschen wie an Weihnachten: Ständig bekomme ich neue »Geschenke« auf den Tisch. In diesem Fall ist es die Bertelsmann-Clubausgabe, die es »nur« für Abonnenten gibt und die erst seit diesem Jahr läuft.

Erschienen ist da nämlich bereits der zweite Band des Rudyn-Zyklus als Hardcover, immer schick mit grünem Einband. »Das Sphärenrad« stammt von Rüdiger Schäfer, und ich erinnere mich daran, dass ich den Roman richtig gern las. Vielleicht deshalb, weil ich die Figur der Trilith Okt richtig gelungen fand ...

24 November 2010

Im Zug nach Köln

Zwei Themen stehen bei der heutigen Dienstreise auf der Agenda - und ich schreibe diesen Text am mobilen Arbeitsplatz im Intercity Express zwischen Karlsruhe und Köln. (Ich liebe es, bahnzufahren und dabei die eine oder andere sinnvolle Tätigkeit auszuüben.) Einerseits geht es um die PERRY RHODAN-Serie, andererseits um die Dokumentation dazu.

Konkret: Ich treffe mich mit Uwe Anton, unserem Chefautor, um mit diesem über den aktuellen Stand der Handlung zu diskutieren. Band 2600 steht ja quasi schon vor der Tür ...

Und ich gehe zur Florianfilm GmbH, wo es um die geplante PERRY RHODAN-Dokumentation geht. Ich kann sie hoffentlich anschauen, darauf freue ich mich.

23 November 2010

Atlan aus Montillon-Sicht

Druckfrisch liegt das Taschenbuch auf meinem Schreibtisch. »Sternenfall der Goldenen« ist ein Roman aus der Reihe ATLAN-X, und er stammt von Christian Montillon; erschienen ist er bei Fantasy Productions, und das Buch sieht gut aus.

Zu allem Überfluss wurde es mir von meiner Kollegin Sabine Kropp sehr ernsthaft ans Herz gelegt. »Ein richtig guter Roman«, meinte sie. Na, da muss ich wohl die Lektüre in Angriff nehmen ...

22 November 2010

Visionärer Roman als Taschenheft

Ein Logbuch der Redaktion

Letzte Woche kam das neunte PERRY RHODAN-Taschenheft in den Handel, auf dessen Erscheinen ich mich schon im voraus freute. Mit leichter Verspätung gibt's jetzt ein Logbuch der Redaktion zum Thema und zum Taschenheft.

Dieses stammt von Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid, dessen Tod im Jahr 1998 ein echter Schock für mich war. Ich hatte mit dem Schriftsteller gut zusammengearbeitet, wir hatten über viele Themen diskutiert, und ich war immer wieder überrascht, wie gut informiert er sich über aktuelle Themen zeigte.

Das belegt auch bei dem Roman »Die andere Seite des Todes«, der erstmals im Jahr 1991 als Taschenbuch erschien. Er war damals seiner Zeit weit voraus, nicht nur deshalb, weil Terrid aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung einfließen ließ. Inhaltlich ging es nämlich nicht um kosmische Intrigen oder gar Raumschlachten, sondern um ein Eindringen in die »innere Welt«, um virtuelle Welten im weitesten Sinn.

Der Roman spielt im vierten Jahrtausend alter Zeitrechnung, also lange vor der Zeit der Kosmischen Hanse oder der Liga Freier Terraner. Ein wichtiger Haupthandlungsort ist der Planet Gladmar IV, der in der Nähe des galaktischen Zentrums zu finden ist. (Gladmar IV ist eine Erfindung von Peter Terrid und spielt ansonsten in der Serie so gut wie keine Rolle.) Dort hat der Großrechner BORIS eine neue Art der Zivilisation entwickelt.

Menschen geben ihre bisherige Existenz auf, sie versuchen auf die nächste Ebene der Evolution zu wechseln. Träume und Wünsche werden Wahrheit, und der Geist hat Macht über den Körper; sie tauchen ein in eine Welt, in der man als bloßes Bewusstsein existieren kann. Als dann in dieser virtuellen Welt ein Mord passiert, was eigentlich unmöglich ist, muss die interstellare Ermittlerin Samantha Dryton in einen Einsatz der besonderen Art gehen ...

Das Taschenbuch kam 1991 in den Buchhandel. Computer standen zu dieser Zeit in vielen Haushalten und Büros, waren aber noch lange nicht so allgegenwärtig wie 2010; erzählt man jungen Leuten heute von den Kapazitäten dieser Rechner, schütteln sie nur den Kopf. Vom Internet in seiner aktuellen Form konnten normale »User« wie ich nicht einmal träumen, das lag für uns alle in weiter Zukunft.

Autoren wie William Gibson (bekannt durch seinen Roman »Neuromancer) und andere hatten in den 80er Jahren und bereits früher an weltumspannende Netze gedacht und darüber geschrieben; als Science-Fiction-Fans waren Wolfpeter und ich mit dem Metier des sogenannten Cyperpunk bestens vertraut. Aber das war für uns romanhafte Vorstellung, keine Realität, und im »Mainstream« war das Thema noch nicht angekommen.

Peter Terrids Roman war visionär – er kam lange vor dem Kinoerfolgen von »Matrix« oder Diskussionen über »Second Life« und soziale Netzwerke. Aus der Sicht des Jahres 1991 warf er einen phantasievollen Blick auf eine weit entfernte, aber nicht unrealistische Zukunft. Das fand ich damals neu, auch deshalb, weil er das ganze mit einer Krimihandlung verband. Was passiert denn, wenn in einer virtuellen Welt ein Mord passiert, und wie kann man diesen eigentlich lösen?

Im Jahr 2010 ist es durchaus interessant, einen erneuten Blick auf den Roman zu werfen. Beim Durchschauen der redigierten Version tat ich das, und das machte Spaß. Spannend war er damals schon, und das ist er heute ebenso. Heutzutage weiß man als Leser mehr über Computer und Internet, und das macht den Roman zusätzlich lesenswert. Möglicherweise sind viele der Visionen in diesem Roman heute überholt – aber das ändert nichts daran, dass er sich nach wie vor gut lesen lässt.

Bei der Neuauflage konnte ich mich wieder einmal auf Rainer Nagel verlassen. Er hat das Werk sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert, was in diesem Fall heißt, dass er stärker in das PERRY RHODAN-Universum eingebunden wurde. Zudem wurde der Roman auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt, was heute einfach sinnvoll ist.

»Die andere Seite des Todes« erschien am Freitag, 19. November 2010. Ich bin schon jetzt auf die Reaktionen der Leser auf das 160 Seiten starke Taschenheft gespannt ...

21 November 2010

Rückfahrt mit Texten

Das Seminar in Wolfenbüttel ist vorüber, und meine Tasche mit dem vielen Papier wurde noch schwerer. Da fällt die Auswahl für die Rückreise gar nicht leicht: Was lese ich unterwegs, oder was kann ich unterwegs schaffen?

Das aktuelle ATLAN-Manuskript? Das aktuelle ELFENZEIT-Exposé? Arbeitspapiere von Uwe Anton oder von Marc A. Herren? Oder lese ich einfach BRAND EINS und PANDORA, sprich Dinge außerhalb der PERRY RHODAN-Serie. Das sind ja mal wieder Luxusfragen ...

20 November 2010

Ideen in der Mühle

Wenn ich schon mit einem Autorenkollegen in Wolfenbüttel auf einem Seminar bin, nutze ich die Chance, mit ihm auch über PERRY RHODAN zu sprechen. Das war in den letzten Jahren mit Uwe Anton und Robert Feldhoff schon so; 1995 wurden die Grundzüge des Thoregon-Zyklus am Rande eines Autorenseminars besprochen.

Und es ist 2010 wieder so. Frank Borsch und ich diskutieren in den Pausen über PERRY RHODAN, wir reden über Ideen und Konzepte, und ich glaube, dass das eine oder andere Ergebnis unserer Gespräche sich auch 2011 in gedruckter Form wiederfinden wird.

19 November 2010

Dienstreise in den Norden

Heute saß ich schon wieder im Zug; dieses Mal ging es nach Wolfenbüttel, zum zweiten Mal in diesem Jahr. In der Bundesakademie für kulturelle Bildung finden parellel zwei Seminare für Autorinnnen und Autoren statt, und ich traf nach der Ankunft schon viele bekannte Gesichter.

Mit Frank Borsch zusammen bin ich der Dozent in einem Seminar für Science-Fiction-Kurzgeschichten. Parallel dazu gibt es ein Seminar für den historischen Roman, in dem Kathrin Lange und Titus Müller als Dozenten arbeiten. Anders gesagt: An diesem Wochenende sind alle Dozenten in Wolfenbüttel Menschen, die zumindest mal einen Roman bei PERRY RHODAN veröffentlicht haben oder als Redakteur bei der Serie tätig sind. Finde ich lustig.

18 November 2010

Club feiert Jubiläum

Ich erinnere mich noch einigermaßen gut an die Anfänge des SF-Clubs Universum. Der Club entstand aus der Fusion kleinerer Clubs im Saarland und unterschied sich in den frühen 80er Jahren kaum von anderen PERRY RHODAN-Vereinigungen.

Das ist heute anders - der SFCU, so die Kurzform, ist aus der Fan-Szene nicht mehr wegzudenken. Da passt es gut ins Bild, dass dieser Tage die Ausgabe fünfzig des Club-Fanzines »Exterra« erschienen ist, mit einem knallbuntem Umschlag übrigens. Gratulation an die Clubmitglieder - weiter so!

17 November 2010

Gratulation zu fünfzig Heften

Das finde ich stark: Dieser Tage erschien die Ausgabe 50 des Magazins »Mephisto« - ich gratulier auf diesem Weg den Kolleginnen und Kollegen, die seit mehreren Jahren dieses lesenswerte Magazin für Rollenspiele, Table-Top und Phantastik veröffentlichen. In dieser Zeit entwickelte es sich vom gut gemachten Fanzine zum noch besser gemachten Magazin.

Das Heft erscheint viermal im Jahr und bietet eine kunterbunte Mischung aus aktuellen News, umfassenden Spielbeiträgen, Werkstattberichten und Interviews mit Spieleherstellern und Kreativen. Meist geht es um Fantasy und Horror, gelegentlich kommt auch die Science Fiction zu ihrem »Recht«. Reine PERRY RHODAN-Beiträge sind naturgemäß sehr selten ...

Komplett lese ich »Mephisto« selten, aber ich blättere es immer interessiert und staunend durch. Die Nummer 50 ist ein schönes Jubiläum - ich freue mich mit Martin Ellermeier (der vor vielen Jahren auch auf »meinen« FreuCons war) und seiner Mannschaft.

16 November 2010

Conbuch geschmökert

Endlich hatte ich mal die Muße, das Conbuch zum »AustriaCon 2010« durchzuschmökern; den Con hatte ich ja nicht besucht, weil ich im voraus davon ausgegangen war, dass sich dort so viele Angehörige des Verlags und des Autorenteams tummeln würden, dass man mich nun wirklich nicht brauchen würde.

Das Buch ist ein richtiges Buch, 224 Seiten stark - und das wiederum ist auch stark. Es gibt haufenweise Artikel und Rückblicke, alles schön garniert mit Zeichnungen und Fotos, teilweise auch in Farbe. Ich habe das Buch mit einem riesigen Vergnügen durchgeschmökert und bereue mittlerweile schon, nicht in Wien gewesen zu sein.

Ob man das opulente Werk noch kaufen kann, weiß ich nicht - in meiner Sammlung bekommt es einen schönen Platz. (Ich weiß, es ist ein Buch und eigentlich kein Fanzine. Aber es ist eine Fan-Publikation, und dann passt es doch wieder.)

15 November 2010

Das neunte PERRY RHODAN-Taschenheft

Als Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid im Dezember 1998 starb, war der Schock für die Leser groß: Der Autor hatte oft ungewöhnliche Romane vorgelegt, in denen seine schier unerschöpfliche Fantasie die Hauptfiguren in seltsame Abenteuer schickte. Heute noch sind viele seiner Romane bei den PERRY RHODAN-Lesern unvergessen.

Das gilt nicht nur für seine Heftromane, sondern in besonderem Maß auch für seine Taschenbücher. Im Jahr 1991 erschien sein PERRY RHODAN-Taschenbuch 339 unter dem Titel »Die andere Seite des Todes«; am 19. November 2010 kommt es als PERRY RHODAN-Taschenheft neu in den Handel. Der Titel wird beibehalten.

Für die Neuauflage wurde der Roman sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert; zudem wurde der Roman auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt. Das Titelbild stammt wieder von Dirk Schulz.

Der Roman spielt im vierten Jahrtausend alter Zeitrechnung, genaue Daten werden nicht genannt: Mit Samantha Dryton, einer interstellaren Ermittlerin, schickt Peter Terrid eine besondere Heldin in einen Einsatz. Es geht um eine Welt, auf der ein Großrechner eine neue Art des Zusammenlebens propagiert. Menschen geben ihre Körperlichkeit auf und werden zu virtuellen Lebewesen ...

Als das Taschenbuch 1991 erschien, war es noch weit bis zu Kinoerfolgen wie »Matrix« oder Diskussionen über »Second Life«. Peter Terrids Roman war damals seiner Zeit weit voraus - und das liest sich im Jahr 2010 unter anderen Gesichtspunkten noch einmal spannend.

14 November 2010

Alaskas Irrungen

Meine Lieblingsfigur bei PERRY RHODAN war ganz zu Beginn der Mausbiber Gucky; da war ich 13 Jahre alt. Als pubertierender Jugendlicher fand ich Alaska Saedelaere besonders stark, und diese Figur mag ich bis heute.

Deshalb freue ich mich auch, dass die aktuelle Handlung mit dem sogenannten Maskenträger so gut ankommt; die Figur ist nach wie vor stark. Der Kollege Marc A. Herren setzt das alles ziemlich stark um, und nach den letzten zwei Exposés, die rausgegangen sind, rechne ich mit zwei faszinierenden Romanen. (Womit ich für den Kollegen die Messlatte unverschämterweise wieder hoch lege ...)

13 November 2010

Seltsame Amazon-Meldungen

Manchmal wundert man sich schon, was bei Amazon alles passiert. Bei dem Internet-Buchhändler vergibt irgend jemand recht selbständig Autorennamen und ähnliches. Und so entstehen auch seltsame PERRY RHODAN-Titel.

So wird für September 2011 das vierhundert Seiten starke Taschenbuch »Rosenkavaliers Kind« unter dem Autorennamen Perry Rhodan angeboten. Skurril aber wahr - und das ist nur einer von vielen falschen Titeln. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder schreien soll.

12 November 2010

Das neunte Taschenheft

Bereits nächste Woche erscheint der neunte PERRY RHODAN-Planetenroman; heute schrieb ich einigermaßen hektisch noch Homepage-Meldungen und ein Logbuch der Redaktion. Wegen der Buchmesse und meines Urlaubs ging das ein wenig unter, und jetzt musste ich rasch in die Tasten hauen.

Es ist ein Roman von Peter Terrid, streng genommen so was ähnliches wie ein Vorgriff auf die »Matrix«-Filme. Als »Die andere Seite des Todes« in den frühen 90er Jahren erstmals erschien, war das völlig neu. Heute ist es vielleicht veraltet - ich fand es sehr unterhaltsam zu lesen.

11 November 2010

Planet des Todes

Zuletzt war das Hörspiel »Planet des Todes« in meinem CD-Player. Ich weiß, das ist damals nur als Langspielplatte erschienen und auch nicht als CD erhältlich, aber eine Kopie für mich als Privatmenschen darf ja gezogen werden.

Das Hörspiel hat Spaß gemacht, die Handlung des Taschenbuches »Aufruhr in Terrania« von Hans Kneifel wurde spannend umgesetzt. Wobei der Science-Fiction-Aspekt schon bizarr war: Auf der einen Seite fliegen die Helden mit Raumschiffen durchs All, auf der anderen Seite werden Artikel in einer Redaktion noch mit klapperigen Schreibmaschinen verfasst ...

Daran merkt man, dass das Hörspiel sowie der zugrunde liegende Roman ganz schön alt sind. Und dass die Science Fiction tatsächlich keine »echte« Zukunftsliteratur ist, sondern immer »nur« von ihrer eigenen Zeit erzählt.