20 Juli 2014

Nachwuchsförderung

In den vergangenen zwei, drei Jahren hat eine Reihe von Verlagen damit angefangen, den »literarischen Nachwuchs«, wie man so schön sagt, mithilfe von Seminaren und anderen Projekten zu fördern. Die Gründe sind vielschichtig – aber darum soll es hier ja gar nicht gehen. Bei PERRY RHODAN findet die Nachwuchsförderung seit Jahrzehnten anders statt.

Früher veröffentlichten die Fans ihre Kurzgeschichten auf der PERRY RHODAN-Leserseite oder in eigenen Fan-Zeitschriften. Nicht nur ein Redakteur wie ich, sondern auch Autoren wie Andreas Eschbach oder Arndt Ellmer sammelten ihre ersten Erfahrungen auf diese Weise – in den fünfziger Jahren begann sogar William Voltz in kleinauflagigen Heften.

Heute gibt es die PERRY RHODAN-FanEdition; es gibt Fan-Zeitschriften, in denen man veröffentlichen kann, und es gibt im Internet verschiedene Plattformen, wo man sich profilieren kann. Wenn ich mir das alles so anschaue, muss ich mir um den Nachwuchs gar keine Sorgen machen: Es wird immer neue und interessante Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren geben, und das, ohne dass wir spezielle und vor allem kostenpflichtige Seminare dafür veranstalten.

19 Juli 2014

NEO in groß und klein

Für den heutigen Samstag, 19. Juli, hat man für Karlsruhe hochsommerliche Temperaturen vorhergesagt. Das heißt, dass ich versuchen werde, mich im Schatten und auf dem Balkon aufzuhalten, ein kühles Getränk und passende Lektüre in Reichweite. Zur Lektüre gehören an diesem Tag dann auch zwei Manuskripte von PERRY RHODAN NEO.

Das eine ist ein Roman – nichts ungewöhnliches bei einer Serie, die aus Romanen besteht, die alle zwei Wochen erscheinen. Die Lektüre verspricht spannend zu sein, Frank Borsch als Exposéautor hat das Werk schon einmal gelobt.

Das andere ist eine Erzählung – sie spielt im Universum von PERRY RHODAN NEO, sie hat unmittelbar damit zu tun, und wir werden sie »zuerst« nur als E-Book veröffentlichen. So viel sei schon mal angedeutet ... aber zuerst muss ich sowieso lesen, was sich der Autor ausgedacht hat. Auch diese Lektüre verspricht, spannend zu werden.

18 Juli 2014

Die Meister-Statue

Wahrscheinlich wird der eine oder andere Fan kritisch einwenden, dass das Titelbild von PERRY RHODAN-Band 2762 nicht hundertprozentig exakt den Inhalt des Romans wiedergibt. Das ist mir in diesem Fall nicht so wichtig – Arndt Drechsler hat eine eindrucksvolle Interpretation von »Die Meister-Statue« von Michael Marcus Thurner geliefert.

Der Inhalt und das Titelbild passen auf jeden Fall sehr gut zusammen: Tefroder und Akonen spielen wichtige Rollen, ein Geheimnis aus der Vergangenheit wird buchstäblich erweckt, und »ganz nebenbei« taucht am Ende noch ein ungewöhnliches Raumschiff auf. Mir hat der Roman unseres österreichischen Kollegen sehr viel Spaß bereitet; wenn er am 25. Juli 2014 erscheint, wird er das bei den Lesern hoffentlich auch tun.

17 Juli 2014

Zwischen den Welten

Nach wie vor finde ich, dass das Titelbild zu PERRY RHODAN NEO 74 eines der schönsten ist, das Dirk Schulz für unsere Science-Fiction-Serie geschaffen hat. Es ist klar und symbolträchtig, gleichzeitig einfach – und man kann sich so richtig vorstellen, dass hier eine dramatische Geschichte dargestellt ist.

Dramatisch ist der Inhalt des Romans sowieso. Diese Woche kommt Rüdiger Schäfers Beitrag zu unserer Serie unter dem Titel »Zwischen den Welten« in den Handel. Es ist ein klassischer Übergangsroman – die eine Handlungsebene wird abgeschlossen, die andere eingeleitet. Und ganz nebenbei beantwortet der Autor haufenweise Fragen, die für die meisten Leser noch offen sein dürften.

16 Juli 2014

Veränderungen in der Galaxis

Ein Logbuch der Redaktion

Die meisten PERRY RHODAN-Leser lesen Romane, in denen es um die Vergangenheit der Milchstraße geht, besonders gern. Wenn Stichworte wie »Meister der Insel« oder »Hathor« fallen, horchen viele auf. Wer sich für die Geschichte der galaktischen Völker interessiert, wie wir sie in der PERRY RHODAN-Serie schildern, dürfte an den folgenden drei Romanen viel Freude haben.

DenCover Band 2761 von Arndt Drechsler Anfang macht dabei ein Roman von Hubert Haensel, der unter dem Titel »Die Erben Lemurias« in den Handel kommt. Der Autor, der nicht zuletzt durch seine intensive Arbeit an den PERRY RHODAN-Silberbänden mit der Seriengeschichte vertraut ist, beleuchtet die Geschehnisse um einem Sonnentransmitter.

Wer sich daran erinnert: Diese Sonnentransmitter dienen in den Jahren ab 2400 nach Christus den Terranern als Sprungbrett für ihren Vorstoß in die Nachbargalaxis Andromeda. Rund 50.000 Jahre zuvor sind sie der Fluchtweg für Milliarden von Lemurern, die mithilfe der Transmitter aus der Milchstraße nach Andromeda entkommen. Dort bauen sie das Reich der Tefroder auf.

Soweit zur Geschichte – wenn am 18. Juli 2014 der PERRY RHODAN-Band mit der Nummer 2761 erscheinen wird, schreibt Hubert Haensel diese Geschichte fort. Denn natürlich haben die Tefroder der aktuellen Handlungszeit ein großes Interesse daran, die alten Hinterlassenschaften in ihren Besitz zu bringen ...
Cover Band 2762 von Arndt Drechsler
Die direkte Fortsetzung zu diesem Roman stammt von Michael Marcus Thurner: Sein Band heißt »Die Meister-Statue« und verweist auf ein Relikt aus der Zeit der Meister der Insel. Daneben schildert er Akonen, die sich ganz der Erforschung uralter Technologien verschrieben haben und eine eigene Zivilisation aufbauen.

So verbindet der PERRY RHODAN-Roman mit der Bandnummer 2762, der am 25. Juli 2014 veröffentlicht wird, sehr geschickt alte Geschehnisse mit der aktuellen Handlungszeit – und weist bei den Akonen womöglich sogar in die Zukunft der PERRY RHODAN-Serie ...

Den Abschluss des Handlungsblocks bildet der Roman 2763, den Verena Themsen verfasst hat. Der Titel zeigt schon auf, in wCover Band 2763 von Arndt Drechslerelche Richtung er geht: »Mondlicht über Naat« spielt unter anderem auf Welten des Arkonsystems.

Die Autorin schildert Naats und Arkoniden, Onryonen und Atopen – ein Ringen um Macht und Einfluss, und ein Ringen um Geschichte und Zukunft. Im Arkonsystem verändert sich viel, und nicht alle sind traurig über diese Veränderungen.

Soviel zum aktuellen Stand der Romanhandlung. Mit den Bänden, die auf diesen »Dreierblock« folgen, wechselt die PERRY RHODAN-Serie an einen anderen Schauplatz – so viel kann ich schon einmal verraten. Aber zuerst müssen die Leser ja die aktuellen Ereignisse in der Milchstraße miterleben ...

15 Juli 2014

Die Magie der runden Zahl

Ein Leser fragte mich nach dem Wert von Werbeaktionen, die wir gern zu einem Jubiläumsband starten. Ob das denn so sinnvoll sei? Oder ob man nicht auch zu einer Nummer wie beispielsweise 2811 eine große Aktion unternehmen könne?

Werbeaktionen haben immer etwas vom Lesen im Kaffeesatz: Man probiert viel aus, aber was genau funktioniert, weiß man nicht. Es gibt allerdings bei PERRY RHODAN einige Dinge, die immer geklappt haben – dazu zählen Marketingaktionen zum Wechsel eines Zyklus. Es scheint ein eisernes Gesetz zu sein, das sicher schon in den 70er-Jahren gegolten hat, seit den 80er-Jahren aber auf jeden Fall.

Vor einem Jubiläumsband steigen die Verkaufszahlen schon ein wenig an. Ich vermute, hier kommen ausgestiegene Exleser zurück, weil sie wissen wollen, wie der Zyklus ausgeht. Der Jubiläumsband verkauft sich immer deutlich besser als die Bände davor und danach – sicher auch deshalb, weil es Sammler gibt, die zwei Romane kaufen. Und nach dem Jubiläumsband geht es üblicherweise mit einer höheren Auflagenentwicklung weiter.

Ob das auch bei einem Band 2811 passieren würde, bezweifle ich. Die Magie der runden Zahl ist sowohl den Lesern als auch dem Handel besser zu vermitteln. Als wir in den 90er-Jahren den Zyklus »Die Heliotischen Bollwerke« mit einer »krummen Nummer« starteten, hatte das kaum Auswirkungen auf die Auflage, trotz der vielen Werbung ...

14 Juli 2014

Die Cyber-Brutzellen akustisch

Ein Logbuch der Redaktion

Die PERRY RHODAN-Silberbände werden von uns in der Werbung und in der Öffentlichkeitsarbeit stets als die größte Science-Fiction-Buchserie der Welt bezeichnet. Kein Wunder: Eine fortlaufende Serie in derzeit 127 Bänden ist tatsächlich sensationell und dürfte weltweit einmalig sein.

AlsCover Silber Edition 120 ebensolche Sensation betrachte ich die Silber Edition, die von Eins A Medien produziert und veröffentlicht wird. Die einzelnen Silberbände werden von hervorragenden Sprechern eingelesen und als Silber Edition publiziert: zuerst in Fortsetzungen im Download, dann als Box mit CDs. Zuletzt hörte ich die Ausgabe 120, bei der Axel Gottschick als einfühlsamer Sprecher wirkt, der den Charakteren immer wieder eine »akustische Persönlichkeit« verleiht.

»Die Cyber-Brutzellen« enthält Romane, die anfangs der 80er-Jahre erstmals in den Handel kamen. Hubert Haensel hat sie bearbeitet und aus den Geschichten einen möglichst geschlossenen Roman gemacht. Ändern konnte er dabei nicht, dass die Handlung dieser Romane auf zwei unterschiedlichen Schauplätzen spielt: einerseits auf der Erde und in der  interstellaren Nachbarschaft, andererseits im Herzogtum von Krandhor, das in einer Galaxis liegt, von der bislang noch niemand auf der Erde etwas ahnt.

Dieses Herzogtum ist ein Sternenreich, das sich in den vergangenen Jahrzehnten stark ausgeweitet hat. Seine Angehörigen stammen aus unterschiedlichen Völkern, wobei die Kranen vorherrschend sind. Eines der kleinsten Völker sind die Betschiden, die offensichtlich von Menschen abstammen. Drei von ihnen sind der Flotte des Herzogtums beigetreten und versuchen herauszufinden, woher ihr Volk ursprünglich kommt.

Ich erinnere mich gut an meine damalige Leserzeit. Die Betschiden-Abenteuer gefielen mir anfangs der 80er-Jahre nicht, ich wollte eher kosmische Romane lesen. Höre ich mir allerdings die Fassung an, die Hubert Haensel aus den klassischen Bänden gemacht hat, bin ich sehr zufrieden: Sind die Geschichten gerafft, lese – oder höre – ich auf einmal spannende Weltraum- und Planetenabenteuer, in denen drei junge Menschen im Zentrum stehen.

Etwas komplexer ist die Handlung auf der Erde. Dort gerät ein Experiment außer Kontrolle. und die terranischen Behörden müssen sich auf einmal mit einer monströsen Bedrohung herumschlagen, die sich in einem Naturschutzgebiet ausbreitet. Das Thema der Cyber-Brutzellen war anfangs der 80er-Jahre noch ganz neu – Computer waren damals lange kein Thema für die »Masse« – und mag für manche Leser und Hörer heutzutage ein wenig antiquiert klingen. Die Geschichte ist jedoch spannend genug, so dass alle auf ihre Kosten kommen sollten.

Von daher bietet die Silber Edition ein Hörvergnügen auf verschiedenen Ebenen: Weltraumabenteuer ebenso wie Action auf der Erde, fremde Wesen und junge Menschen im All ... und im Hintergrund stets die Bedrohung durch die negative Superintelligenz Seth-Apophis, die gegen die Mächtigkeitsballung von ES und damit gegen die Menschheit agiert.

Mir hat die Wiederbegegnung mit den Helden meiner Jugendzeit sehr viel Spaß bereitet, und ich bin mir sicher, dass es auch anderen Lesern und Hörern so geht.

13 Juli 2014

Nach der Konferenz 2014

Nachdem ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag spät heimgekommen bin, habe ich mir heute erlaubt, ein wenig auszuschlafen. Jetzt aber beschäftige ich mich damit, die Ergebnisse der diesjährigen PERRY RHODAN-Autorenkonferenz aufzuarbeiten: Ich habe haufenweise Notizen mitgebracht, die ich durchforste; das offizielle Protokoll wird aber von Sabine Kropp erstellt werden.

Die Konferenz selbst fand ich sehr ergiebig, ein ausführlicher Bericht folgt im Verlauf der Woche. Unter anderem besprachen wir die Bände bis zum Jubiläumsband 2800 – und Wim Vandemaan gab einen spannenden Ausblick auf die darauf folgenden Höhepunkte. Es geht sehr »kosmisch« weiter, wir lernen ein altbekanntes Volk auf neue Art und Weise kennen, und wir sehen Perry Rhodan und Atlan auf einer faszinierenden Reise ...

12 Juli 2014

Autorenkonferenz 2014

Der heutige Samstag, 12. Juli 2014, gehört der PERRY RHODAN-Autorenkonferenz. Während ich mich zu Hause auf die Konferenz vorbereite, sitzen die Autoren im Hotel beim Frühstück. Der eine oder andere hat angekündigt, den Morgen mit einem Dauerlauf zu beginnen; bei mir reicht es gerade dazu, von der Wohnung zum Konferenzort mit dem Fahrrad zu fahren.

Der Freitag abend war der ruhige Einstieg. Mit Christian Montillon und Wim Vandemaan besprach ich zahlreiche Exposé-Details, später trafen wir auf die anderen Autoren, mit denen wir zu Abend aßen. Dabei wurden allerlei Themen diskutiert: Wir unterhielten uns über andere Verlage, »tratschten« über Kollegen, mit Michelle Stern diskutierte ich über ihre Leserkontaktseite, und mit Hubert Haensel sprach ich über den aktuellen Roman.

Der Abend ging viel zu lang vorbei. Das schöne Wetter brachte es mit sich, dass wir lang im Garten saßen und die Zeit völlig vergaßen. Erst nach zwei Uhr war ich dann endlich im Bett – umso dringender müssen wir heute »auf die Tube drücken«.

11 Juli 2014

Stapel von Heftromanen

Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«

Im Sommer 1977 las ich meine ersten drei PERRY RHODAN-Romane; es war in einem Zeltlager im Schwarzwald, bei dem mir irgendwann langweilig wurde. Die Serie packte mich, und ich wollte mehr haben. Dummerweise hatte mein Kumpel, der PERRY RHODAN las, nur drei Hefte aus drei unterschiedlichen Zyklen dabei – das bremste mein Engagement stark ein.

Kaum war ich aus dem Zeltlager zurück, fuhr ich zu meinem Kumpel. Genauer gesagt: Ich besuchte seinen großen Bruder, denn diesem gehörten die Hefte, und er lieh sie dem kleineren Bruder aus. Wir trafen uns im Garten seines Elternhauses, das auf der anderen Seite unseres Dorfes lag.

»Ich möchte mehr von PERRY RHODAN lesen«, sagte ich.

Der Große – damals immerhin schon neunzehn Jahre alt – wusste Bescheid, man hatte ihn informiert. »Man muss das so lesen, dass man in einem Zyklus bleibt«, erläuterte er. »Fang mit dem Blues-Zyklus an, der liegt gerade in der dritten Auflage vollständig vor.«

Dann drückte er mir gut zwei Dutzend Romanhefte in die Hand, alle zerlesen und in unterschiedlichen Zuständen. Sie rochen nach Zigarettenrauch, aber das störte mich nicht. Wir stopften die Romanhefte in eine Plastiktüte, ich stieg auf mein Rad und strampelte zurück.

An diesem Tag war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Ich sortierte die Hefte in der richtigen Reihenfolge und betrachtete sie nacheinander. Jedes Titelbild schaute ich mir genau an, jedes Bild prägte ich mir ein. Was ich noch vor einer Woche als grell und »schundig« betrachtet hatte, fand ich jetzt faszinierend.

Dann versteckte ich die Heftromane. Meine Eltern glaubten, »Schund« als verwerflich brandmarken zu müssen, und hätten die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, wenn sie den Berg an »Schundheften« gesehen hätten. Aber ich freute mich wie wahnsinnig auf die anstehende Lektüre.

Am nächsten Tag baute ich meine Hängematte im Garten auf, schnappte mir den ersten Heftroman und begann mit der Lektüre. Es war ein herrlicher Sommertag, und er eröffnete eine ganz neue Welt für mich. Ich lernte Lemy Danger kennen, den tapferen Siganesen, und fand ihn witzig. Gucky kannte ich bereits, das war nichts neues – aber jetzt erfuhr ich auch mehr über Ertruser und Epsaler und andere Völker, die zum Galaktischen Imperium gehörten.

Gemeinsam mit den Terranern kämpfte ich gegen die Blues, die aus der Eastside kamen, gemeinsam mit Perry Rhodan wurde ich von den Männern des Obmanns Iratio Hondro entführt. Vor meinen Augen entfaltete sich das Panorama einer phantasievoll geschilderten Milchstraße, in der es Dutzende von Sternenreichen gab, die gegeneinander kämpften oder miteinander arbeiteten.

Innerhalb von drei Tagen hatte ich die Hefte ausgelesen; jeden Tag schaffte ich gleich mehrere. Den Blues-Zyklus hatte der Bruder meines Kumpels nicht komplett,  aber das machte nichts, denn so konnte ich mir rasch einen Überblick verschaffen. Ich las in der Hängematte und in meinem Zimmer, und nachts träumte ich von Raumschiffen und Mutanten. Und ich wusste, dass ich mehr wollte – ich wollte die Welt von PERRY RHODAN besser kennenlernen.

Dann packte ich alles in eine Tasche, setzte mich auf mein Rad und fuhr los: den Berg hinunter, auf dem ich wohnte, durch das Tal und dann auf der anderen Seite den steilen Berg wieder hoch und in das Neubauviertel. Diesmal durfte ich mit in das Zimmer des großen Bruders, der keine Lust hatte, mir die Heftromane selbst herauszusuchen.

Es war ein typisches »Jungs«-Zimmer der siebziger Jahre: Poster aus der »Bravo« hingen an den Wänden, es roch nach Zigaretten und ungewaschenen Klamotten; das Bett war nicht »gemacht«. Das alles interessierte mich nicht. Ich sah nur die Stapel von Heftromanen, die sich an den Wänden türmten; es mussten Hunderte sein.

Er wies auf die Stapel. »Das ist meine PERRY RHODAN-Sammlung«, sagte er. »Such dir aus, was du magst. Ich würde dir den Meister-der-Insel-Zyklus empfehlen – aber den habe ich nicht vollständig.«

Er ließ mich allein mit dem Chaos. Wie ich schnell feststellte, war alles völlig durcheinander. In den Stapeln lagen nicht nur PERRY RHODAN-Romane, sondern auch ATLAN und TERRA ASTRA, dazu allerlei Krimi- und Westernhefte. Ich räumte mindestens eine Stunde lang auf.

Ich schichtete einzelne PERRY RHODAN-Zyklen aufeinander, dann sortierte ich die Hefte in die richtige Reihenfolge. Dass ich immer wieder die Titelbilder betrachtete oder eine Risszeichnung bewunderte, sorgte dafür, dass ich nicht schnell vorankam. Zwischendurch trat der Bruder meines Kumpels in sein Zimmer, mit einer Zigarette im Mundwinkel, was ich sehr beeindruckend fand, und schaute mir zu, während er gemütlich rauchte.

Irgendwann hatte ich gut dreißig Hefte der dritten Auflage zusammen, die ab Band 200 nummeriert waren oder noch zum Blues-Zyklus gehörten. Diese packte ich in die Plastiktüte, wobei ich versuchte, sie nicht mehr zu beschädigen, als sie es ohnehin schon waren. Wir verabschiedeten uns voneinander, dann radelte ich nach Hause.

Es war wieder ein schöner Sommertag. Spontan entschied ich mich »Straße nach Andromeda« zu lesen, den Band 200. Dieser hatte zwar nichts mit dem Blues-Zyklus zu tun, aber ich wusste bereits, dass hier unter anderem die Geschichte von Kahalo, dem geheimnisvollen Planeten, weitergesponnen werden sollte.

Und dann war's endgültig um mich geschehen. Ich fand Icho Tolot faszinierend, ich startete mit den Terranern ins Zentrum der Milchstraße und wurde mit ihnen in den Leerraum zwischen den Galaxien geschleudert – und spätestens da wusste ich, dass mich PERRY RHODAN so schnell nicht mehr loslassen würde ...

10 Juli 2014

Dennis und Marhannu

Nächste Woche erscheint der dritte Band unserer Miniserie PERRY RHODAN-Stardust; heute erhielt ich aus der Druckerei die ersten Exemplare dieser Ausgabe. In solchen Fällen verhalte ich mich wie ein echter Fan. Ich muss mir so ein Heft sofort schnappen und durchblättern.

Das Cover stammt wieder einmal von Arndt Drechsler, und zum wiederholten Mal gefällt mir ein »Stardust«-Titelbild richtig gut: Es vermittelt Stimmung und kosmischen »Sense of Wonder«. Und die Glanzcover-Ästhetik zeigt zumindest mir, dass ein »veredelter« Heftroman tatsächlich viel besser aussieht als ein »gewöhnlicher«.

Mit seinem Roman lässt der Autor aufhorchen: Dennis Matthias zeigt mit »Marhannu die Mächtige«, wie gut er sich im PERRY RHODAN-Universum auskennt und wie gut er auch mit der Figur des Perry Rhodan umgehen kann. Zudem führt er mit Posimon eine neue Nebenfigur ein, bei der ich sicher bin, dass sie die Leserschaft in gewisser Weise spalten wird.

09 Juli 2014

Teamtagung zum Halbjahr

Am heutigen Mittwoch zieht sich die PERRY RHODAN-Redaktion in eine Klausur zurück. Wobei die »Klause« so weit weg nicht ist: Wir verlassen unsere Büros und ziehen für mehrere Stunden in den Besprechungsraum, in dem es genügend Wasser und Kaffee für den ganzen Tag gibt. Dort besprechen wir uns.

Unter anderem geht's darum, dass wir herausfinden, wo wir nach einem halben Jahr stehen. Seit der Teamtagung sind schon wieder sechs Monate vergangen. Was hat im vergangenen halben Jahr geklappt, was nicht? Und wie gehen wir das zweite Halbjahr an, welche Projekte stoßen wir an, die 2015 auf die Leser zukommen? Und wir gliedern wir die vielen Aufgaben so, dass sie auch zu bewältigen sind?

08 Juli 2014

SF-Terra mit PERRY RHODAN-Schwerpunkt

Nach langer Zeit ist mir wieder einmal eine Ausgabe der niederländischen Fan-Zeitschrift »SF-Terra« in die Hände gefallen: Es handelt sich dabei um die Ausgabe 238-239, die bereits im September 2013 erschienen ist. Ich spreche kein Wort holländisch, bin aber in der Lage, mir den Inhalt des Heftes einigermaßen zu erschließen. Und mir fällt mit großem Vergnügen auf, welch schönen Stellenwert die PERRY RHODAN-Serie in dieser Ausgabe hat.

Auf den 56 Magazinseiten gibt es unter anderem einen Bericht vom letztjährigen GarchingCon sowie Interviews mit dem Fan Wolf von Witting, dem Illustrator Michael Wittmann oder Helmut Anger von den PERRY RHODAN-Sammelkartenspielen. Weitere Berichte beschäftigen sich mit populären amerikanischen Fernsehserien, dazu kommen zwei Kurzgeschichten, für die meine Sprachkenntnisse nicht ausreichten.

Ich habe mich über die Lektüre sehr gefreut – das Magazin wird nach wie vor von der »Perry Rhodan Science Fiction Vereniging Terra« herausgegeben und kann ganz regulär abonniert werden. Mal schauen, wann ich mal wieder ein Heft blättern kann ...

07 Juli 2014

Wir blickten auf Band 1700

Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«

Die Exposékonferenz am 5. und 6. April 1993 war die erste, an der ich offiziell mitwirkte. Neben mir nahmen die Autoren Ernst Vlcek und Arndt Ellmer sowie Chefredakteur Dr. Florian F. Marzin teil; wir tagten in einem Besprechungsraum des Verlages. An den zwei Tagen wurden viele Details besprochen, die für den laufenden Zyklus wichtig waren. Vor allem arbeiteten wir intensiv an den einzelnen Bänden des »Großen Galaktischen Rätsels«.

Das Protokoll verzeichnet vor allem viele unklare Bezeichnungen als Ergebnis unserer Diskussion. So sprachen wir über eine »Gemeinschaft X«, die ab Band 1675 eine wichtige Rolle spielen sollte. Ihr offizieller Name sollte »Die Wächter der Endlosen Grenze« sein; in späteren Exposés und Romanen wurde eine Organisation namens »Damurial« daraus. Auf jeden Fall sollten die Romane einen Konflikt zwischen der Gemeinschaft und der BASIS zum Thema haben, »der mit Hilfe der Friedensstifter beigelegt werden« könne.

Ein wesentliches Handlungselement war die Suche nach den sogenannten Spindeln, die ab Band 1677 eine Rolle spielen sollten. Laut Protokoll sollten der Kyberklon Voltago und »die beiden Zwillinge« die Spindeln einsammeln und »verschollene Wissenschaftler« finden.

Den Dunkelplaneten Charon sollten die Arcoana errechnen, Perry Rhodan dann mit der ODIN dorthin fliegen; für Band 1679 war das Auftauchen der geheimnisvollen Moira geplant. Laut Protokoll sei sie »eine Art Söldner, der seit zwei Millionen Jahren aktiv ist und gelegentlich mit den Terranern indirekten Kontakt hatte«.

Moira war eine Figur, die vor allem Florian Marzin und Ernst Vlcek toll fanden. Beide waren Fans des Science-Fiction-Films »Predator«, bei der Arnold Schwarzenegger eine wichtige Hauptrolle gespielt hatte. Die beiden berauschten sich geradezu an der Vorstellung eines kosmischen Kopfgeldjägers, der verschiedene Köpfe in Vitrinen sammelte und mit den Terranern schon allerlei Begegnungen hatte.

»Und natürlich gibt es auch den Kopf eines Ilts in einer Vitrine«, freute sich Ernst Vlcek. Das Geheimnis dahinter dürfte man allerdings nie auflösen – das Thema sei viel spannender, wenn der Kopf einfach so in der Vitrine stünde. Moira war in dieser frühen Konzeptionsphase noch ein männliches Wesen, wie alle Formulierungen im Protokoll klar belegen.

Wichtige Forschungen sollten die Terraner am Rand der Großen Leere beschäftigen, dann sollte der Rückweg beginnen. Erst dreieinhalb Jahre später sollten die eigentlichen Forschungen mit den sogenannten Spindeln und Zündern anfangen – dabei sollten »Chimären« entstehen. Das Protokoll verzeichnet an dieser Stelle eine exakte Abfolge der einzelnen Bände, wir legten jeden Roman mit einem Satz und einer groben Inhaltsangabe fest und zimmerten so einen klaren Plan bis Band 1699.

Auffallend war, dass wir uns über die Flugdauern sehr wohl Gedanken machten. Es war klar, dass es immer dreieinhalb Jahre dauern würde, von der Milchstraße zur Großen Leere und wieder zurück zu fliegen – aus diesem Grund hatten der Exposéautor und der Chefredakteur im vorherigen Halbzyklus die Ennox eingeführt. Die seltsamen Wesen, deren Geheimnisse nicht gelüftet werden sollten, konnten die riesigen Entfernungen gewissermaßen in Nullzeit zurücklegen, was eine extreme Dynamik in die Handlung bringen sollte.

Immerhin durfte Perry Rhodan die »komplette Gem X« aufstöbern, was im Protokoll sehr schwammig notiert wurde. Gemeinsam mit Moira und den Spindelwesen sollte der »Durchbruch« geschafft werden – auf die andere Seite des Möbiusbandes und in einen Raum, der voller Sterne sein sollte.

Wir konzipierten bei unserer Arbeit exakt bis zum Band 1700. Dieser Roman sollte damit beginnen, dass »PR & Co auf der anderen Seite rauskommen und das schier unendliche Sternenmeer sehen«. Dann sollten »einige tausend Moira-Raumschiffe« auftauchen und die Gefährten einkreisen. Ebenso sollten tausende von Raumschiffen auf »unserer Seite« des Möbiusbandes auftauchen. Damit solle der Roman abschließen.

Ich war unzufrieden mit der Lösung. Wie sollte es danach weitergehen? Sollten wir uns nicht Gedanken darüber machen, wie es auf der »anderen Seite« des Möbiusbandes aussehe? Wollten wir hierzu keine Pläne schmieden?

An diesem Punkt der Konferenz lehnte sich Florian in seinem Stuhl zurück und grinste. »Darüber machen wir uns beim nächsten Mal Gedanken. Das ist doch mal eine spannende Ausgangsposition.« Wir machten an diesem Punkt tatsächlich nicht weiter, beschlossen die Konferenz und gingen zum gemeinsamen Abendessen.

Bereits am nächsten Tag verfasste ich ein Protokoll sowie ein Rundschreiben an die Autoren. In diesem verwies ich darauf, dass wir sehr wohl noch Ideen brauchen könnten. »Zentrale Frage«, so formulierte ich es in meinem Brief. »Wie sieht es auf der anderen Seite des Möbiusstreifens aus? Was ist dort anders als hier?« Entsprechende Vorschläge sollten bis Ende Mai bei uns eintreffen.

Zudem forderte ich die Autoren auf, sich Gedanken über die weitere Zukunft zu machen. »So langsam sollten wir uns Gedanken über den Zyklus ab Band 1800 machen«, schrieb ich. »Bei der Autorenkonferenz im Juni hätten wir gern Material, über das man diskutieren kann.«

06 Juli 2014

Noch mal zu den Planetenromanen

Das Thema »alter« Planetenromane beschäftigt schon lange die Gemüter; immer wieder tauchte die Forderung auf, alle Romane als E-Books anzubieten, idealerweise ohne jegliche Bearbeitung. Wir diskutieren solche Themen auch immer wieder intern.

Bisher haben wir die Planetenromane in der Prioritätenliste eher »hinten« angestellt. Ein Grund dafür ist, dass die Qualität der Romane doch sehr unterschiedlich ist und dass ein Teil davon entweder in Form der ATLAN-Zeitabenteuer in Buchform oder in Form der neu bearbeiteten Planetenromane bereits »neu« vorliegt – ich halte es für wirtschaftlich nicht sinnvoll, eine alte und eine neue Version desselben Romans gleichzeitig anzubieten.

Ich glaube nach wie vor nicht, dass es für alle alten Planetenromane genügend Käufer geben. Das sehen wir an den bisherigen E-Book-Zahlen der bisherigen Planetenromane – die sind teilweise recht ernüchternd. Es gibt einen Markt für einen Teil der Planetenromane, aber nicht für alle.

Im Moment aber gilt nach wie vor: Die Planetenromane sind »hinten« angestellt. Wir haben vor, in diesem Jahr die ATLAN-Bücher vernünftig als E-Books anzubieten; dann muss man sehen, was wir im Jahr 2015 in Angriff nehmen.

05 Juli 2014

Geheimprojekt 2015 läuft noch

Einerseits sollte ich wohl über »ungelegte Eier« stets meine Klappe halten, andererseits ist es ja immer interessant, über Dinge zu berichten, die in Arbeit sind. Aus diesem Grund hatte ich fürs Jahr 2014 gelegentlich von zwei Geheimprojekten gesprochen und geschrieben. Das eine hat sich mittlerweile in Form von PERRY RHODAN-Stardust manifestiert, ein anderes wird 2014 wohl nicht verwirklicht – aus Gründen, die ich hier noch nicht ausbreiten möchte.

Ich gehe also davon aus, dass eines der zwei Geheimprojekte 2014 zu einem Geheimprojekt 2015 werden wird. Mehr möchte ich dazu nicht verraten – was ich von diesem Projekt bisher gesehen habe, fand ich auf jeden Fall stark. Soviel sage ich aber: Ich informiere, sobald's klarer wird.

04 Juli 2014

Start ins Protektorat

Ich gestehe ja durchaus ein, dass der Übergang von der einen Staffel zur anderen bei PERRY RHODAN NEO für Außenstehende nicht immer so richtig nachvollziehbar ist. Trotzdem freue ich mich sehr darüber, dass heute der erste Roman der neuen Staffel »Protektorat Erde« erschienen ist. Oliver Plaschka und Robert Corvus verfassten gemeinsam »Die Elysische Welt«.

Das Cover von Dirk Schulz zeigt schon, dass es einiges an Action gibt: Ein zornig wirkender Ilt und ein Mann, der als Perry Rhodan zu erkennen ist, kämpfen mit robotischen Gegnern – mir gefällt das Motiv sehr gut. Mit viel Action starten wir dann auch in diese Staffel, in der es unter anderem darum gehen wird, wie sich die Erde verändert, wenn sie zu einem »Protektorat« wird.

Die nächsten zwölf Romane werden auf jeden Fall einen stärkeren Blick auf die Erde der nahen Zukunft blicken, als wir das zuvor bei NEO getan haben. Das kosmische Ringen – soviel sei verraten – werden wir dabei nicht aus den Augen verlieren.

03 Juli 2014

Der Traum von TERRA ASTRA

Ich las in den späten 70er- und frühen 80er-Jahren mit großer Begeisterung TERRA ASTRA oder auch TERRA. Später kaufte ich mir ganze Jahrgänge von TERRA NOVA oder UTOPIA nach. Ich mochte die Miniserien der PERRY RHODAN-Autoren, und ich las auch gern die – häufig brachial eingekürzten – amerikanischen Romane in deutscher Übersetzung. In all den Jahren, in denen ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, träumte ich immer davon, TERRA ASTRA noch einmal »so richtig« aufleben zu lassen.

Wenn heute manche glauben, es sei »doch ganz einfach«, das alles als E-Book zu veröffentlichen, irren sie. Als Verlag haben wir an den alten Romanen keinerlei Rechte. Wir müssten mit jedem der Autoren und Agenturen im Einzelnen verhandeln, und dazu fehlt mir schlicht die Zeit. Deshalb werden wir nicht versuchen, die alten Rechte zurückzuerlangen.

Der E-Book-Boom bringt es zudem mit sich, dass viele Autoren ihre alten Romane neu veröffentlichen – teilweise mithilfe von E-Book-Partnern, teilweise allein. Dies geschieht weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, so dass ich nicht glaube, dass sie damit viel verkaufen werden. Aber damit sind diese Themen für uns auch »erledigt«.

Schade, aber wahr: Mein Traum von TERRA ASTRA ist vorerst geplatzt ...

02 Juli 2014

Das Amöbenschiff ist da

Ein zweiter Beweis dafür, dass der »Glanzumschlag« toll aussieht, liegt auf meinem Schreibtisch: Ich bekam direkt aus der Druckerei den Band zwei unserer neuen Serie PERRY RHODAN-Stardust. »Das Amöbenschiff« stammt von Roman Schleifer, das starke Titelbild steuerte Arndt Drechsler bei – es zeigt ein ... genau, es zeigt ein im Romantitel erwähntes Amöbenschiff.

Im Roman selbst geht's ganz schön rum. Der Autor scheucht seine Hauptfiguren durch allerlei Gefahren, so was gefällt mir ja. Was ich ebenfalls witzig fand, waren die verschiedenen Anspielungen auf Musikstücke. Wer diese nicht bemerkt, hat aber keinen verminderten Lesegenuss ... Schönes Heft!

01 Juli 2014

Im Schutz des Paladin

Als die Marasin-Trilogie im Jahr 2010 im Taschenbuch gestartet wurde, dachte wohl niemand an eine Hardcover-Veröffentlichung. Doch genau das geschieht jetzt: Die Kolleginnen bei Bertelsmann schickten mir den ersten Band dieser Trilogie als Belegexemplar – »Im Schutz des Paladin« liegt damit als sogenannter Grünband vor.

Mit diesem Roman von Rüdiger Schäfer setzt Bertelsmann die Reihe der ATLAN-Bücher fort. Nach wie vor scheint man dort sehr zufrieden mit den gleichbleibenden Verkaufszahlen zu sein: eine nicht gerade riesengroße, aber dafür sehr treue Lesergemeinde. Und mich als Redakteur freut es, dass die ATLAN-Romane so ein größeres Publikum finden.

(Falls sich jemand Gedanken darüber macht, wie es nach dem angekündigten »Aus« für den Bertelsmann-Club mit unseren Buchserien weitergeht – wir machen uns diese Gedanken auch und wissen bisher keine Antwort.)