23 September 2026

Wanderer gegen ES

Das Titelbild, das Simon Sänger für den PERRY RHODAN-Roman gemalt hat, der in dieser Woche in den Handel kommt, gefällt mir sehr gut: Es ist eher ruhig, hat aber trotzdem eine starke Spannung – sie entsteht durch die Gegensätze zwischen der Blume, den Häusern und der Stahlorchidee im Hintergrund.

Das Bild passt zudem wunderbar zu »Wanderer gegen ES«, der von Olaf Brill verfasst worden ist. Eine der Hauptfiguren ist Perry Rhodan, es geht aber auch um »ganz normale Menschen« und ihre Sicht der Dinge.

Die unterschiedlichen Handlungsebenen sortiert der Autor geschickt in schnell wechselnde Szenen. Damit entsteht ein vielseitiges Bild der Erde sowie des Kunstplaneten Wanderer.

Die Konfrontation von Menschen – oder meinetwegen Galaktikern – mit einer stur wirkenden Künstlichen Intelligenz setzt Olaf Brill gut in Szene. Und am Ende weiß Rhodan genau, was er zu tun hat. Oder glaubt er nur, es zu wissen?

22 September 2026

Lockruf aus M 33

Autoren und Redaktion diskutieren oft über die Titel, die wir für die Romane vergeben. Ist der Titel für potentielle Neuleser verständlich? Spricht er Stammleser an? Ist er voller Anspielungen? Oder kann er für sich stehen? Manchmal entstehen Titel, die ich toll finde, manche Titel müssen einfach nur »funktionieren«. Ich glaube aber, dass ein interessanter Titel sehr wohl auf einen Roman aufmerksam machen kann.

Bei »Lockruf aus M 33« stand ein Zitat dafür Pate, das nur jemand erkennen kann, der unseren Serienkosmos ein bisschen genauer kennt. Ich vermute, dass jüngere und »neuere« Leser den Titel dann einfach interessant finden. Aber klar ist das eine Anspielung auf »Lockruf aus M 3«: Das war ein Roman, der 1982 erschien und etwas Besonderes war. Nach über zehn Jahren meldete sich K. H. Scheer, einer der zwei Gründungsautoren von PERRY RHODAN, wieder als Autor in die Serie zurück.

(Ich fand den Roman damals großartig. Das war schon »anders« als die Werke der damaligen Kollegen .)

Zurück zu »Lockruf aus M 33«. Dieser Roman erscheint in dieser Woche im Rahmen unserer Serie PERRY RHODAN NEO und stammt von Dietmar Schmidt.

Wie das Titelbild schon andeutet, spielen eine Kartanin und eine Frau von der Erde wichtige Rollen; auf einer Welt voller Eis und Gefahren gibt es allerdings Bedrohungen, mit denen sich die Kartanin messen muss. Der Roman erzählt die weiteren Geschehnisse der laufenden »Entropia«-Staffel und spielt an mehreren Schauplätzen – das war abwechslungsreich und gefiel mir bei der Lektüre echt gut.

21 September 2026

Die Welten des Peter Terrid

Ein Logbuch der Redaktion

Im Verlauf der Jahrzehnte haben die unterschiedlichsten Autorinnen und Autoren die PERRY RHODAN-Serie geprägt. Der phantasievolle und eher technikferne Clark Darlton legte zusammen mit dem technisch orientierten und auf Action setzenden K. H. Scheer die Grundlagen; die bunten Abenteuer des Hans Kneifel, die manchmal verträumten Phantasien von H. G. Ewers und die häufig rasante Action bei H. G. Francis bildeten dazu gut ein Jahrzehnt später spannende Gegensätze.

In den 80er- und 90er-Jahren mochte ich vor allem den in Köln lebenden Schriftsteller Peter Terrid. Leider starb er viel zu früh – er hätte noch viele beeindruckende Romane schreiben können. Aber er legte in einer intensiven Schaffensperiode eine Reihe von packenden Werken vor, die sich heute noch mit Genuss lesen lassen.

Terrid hatte ständig neue Ideen parat und sprudelte geradezu von Einfällen. Das merkte man seinen Manuskripten an: Seine Charaktere waren oft originell, und die phantastischen Welten, die er schuf, waren bunt und voller abwechslungsreicher Details. Um die Kleinigkeiten der korrekten Grammatik und der sauberen Rechtschreibung kümmerte er sich nicht so gern, und das Einhalten von Terminen zählte nicht zu seinen Kernkompetenzen.

Wir arbeiteten gut zehn Jahre lang zusammen, er als Autor, ich als junger Redakteur. Ich hatte mit ihm schon bei »Kommissar X« zu tun: Bei dieser Reihe von Kriminalromanen brachte er ebenfalls Ideen ein, die stets im Rahmen dieses Krimi-Universums spielten, aber immer einen besonderen Blick auf die Stadt New York und ihre Unterwelt warfen. Ich durfte seine Romane lektorieren, fand sie stets spannend und sehr gut konzipiert, verzweifelte aber häufig an der Grammatik und an der Unzahl der Tippfehler. Die Ideen machten das wett, Arbeit hatte ich damit trotzdem.

Terrid las viel. Er schmökerte nicht nur Science-Fiction-Romane durch, sondern vertiefte sich auch in populärwissenschaftliche Zeitschriften und Bücher. In Telefonaten oder persönlichen Gesprächen fing er oft mit einem »ich habe da etwas gelesen« an, um dann zum eigentlichen Punkt zu kommen. Ob da nun ein historisches oder ein physikalisches Thema war: Terrid hatte häufig eine Idee, wie man eine neue Erkenntnis oder ein Detail aus der Vergangenheit in die PERRY RHODAN-Serie oder eben auch einen Kriminalroman integrieren konnte.

Dieser phantasievolle und ideenreiche Blick zeigt sich ebenso bei den zwei Romanen, die wir in diesen Tagen neu herausbringen: als einen E-Book-Doppelband, nicht in gedruckter Form. Beide wurden in den 90er-Jahren als Taschenbücher veröffentlicht, in beiden Fällen war ich als Redakteur zuständig.

Terrid reichte jeweils ein Exposé ein, in dem er die Handlung skizzierte. Um es vorsichtig anzudeuten: Wenn er mit dem Schreiben anfing, hielt er sich meist nicht mehr an die Details des Exposés, sondern ließ sich gern von den Ideen treiben, die ihm während der Arbeit kamen.

»Welt über den Wolken« ist hierfür ein schönes Beispiel. Der Roman erschien im Mai 1995 mit der Bandnummer 386. Weil wir damals mit den Kollegen im Heyne-Verlag zusammenarbeiteten, musste ich die Titelplanung lange Zeit vor der Publikation des Romans abgeben. Und als der Autor Monate später mit der Arbeit am eigentlichen Text begann, hatte er längst andere Bilder im Kopf – er änderte also einiges ab.

Die faszinierende Idee mit den schwebenden Städten der Welt Sycor blieb aber, ebenso die abenteuerliche Handlung und der moralische Schluss: Der Held muss sich am Ende überlegen, wie er sich entscheidet. Solche Dinge mochte Peter Terrid: Er wollte seine Leserinnen und Leser nicht unbedingt belehren, aber ihnen den einen oder anderen Hinweis geben, um auf eigene Gedanken zu kommen.

»Welt über den Wolken« spielt in einer nicht genau definierten Zukunft; anzunehmen ist aber, dass er in einer Zeit angesiedelt ist, in der es das Solare Imperium noch gibt, sich das Sternenreich der Menschen aber bereits auflöst. Für die eigentliche Geschichte ist dieser Hintergrund nicht wichtig; der Roman steht für sich allein.

Das gilt auch für »Gesänge aus der Unterwelt«. Er wurde im Juli 1996 veröffentlicht und trug die Jubiläumsnummer 400. Seine hauptsächliche Handlung platziert der Autor in der Epoche der Neuen Galaktischen Zeitrechnung, zu einer Zeit also, in der die Liga Freier Terraner zu einem blühenden Sternenreich herangewachsen ist.

Für die Geschichte ist dieser Hintergrund aber wieder nicht wichtig. Entscheidend sind die Ideen, die der Autor zum Ausdruck bringt. In diesem Fall ist es sein leicht phlegmatisch wirkender, unterm Strich aber genialer Detektiv, der den schönen Namen Orpheus Chambers trägt. Ohne zu viel über den Inhalt zu verraten: Der Name hat natürlich etwas mit dem Inhalt zu tun, es mangelt in diesem Roman nicht an literarischen Anspielungen.

Beide Romane belegen, wie sich bei Terrid eine gelungene Idee mit interessanten Figuren und einer klar zu verstehenden Mission verband. Die Leserinnen und Leser der 80er- und 90er-Jahre schätzten seine Art zu schreiben; bei Veranstaltungen war er oft von Menschen umlagert, die ihm und seinen Geschichten gern zuhörten.

Mit diesem Doppelband wollen wir einen Autor erneut in Erinnerung rufen, der die größte Science-Fiction-Serie der Welt immer wieder bereicherte. Es lohnt sich, die abgeschlossenen Planetenromane zu entdecken, die Peter Terrid verfasste!

(Dieses Logbuch stand bereits Anfang September auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie und wird an dieser Stelle aus dokumentarischen Gründen wiederholt.) 

14 September 2026

Die Rebellen von Wanderer

Vielleicht veröffentliche ich in zehn Jahren einen Artikel oder eine Kolumne in der Rubrik »Der Ex-Redakteur erinnert sich«, in der ich erzähle, wie der PERRY RHODAN-Roman dieser Woche entstanden ist. Stefan Pannor schrieb »Die Rebellen von Wanderer« in einer ziemlichen Rekordzeit und ohne Einarbeitungsfrist – das war eine schnelle Notfalloperation.

Warum das so war, möchte ich an dieser Stelle nicht erzählen. Aber andeuten kann ich es ja: Stefan Pannor musste einspringen, weil es einen Engpass gab, den ich »nicht auf dem Zettel« hatte. Ich finde, er hat die Aufgabe sehr gut gelöst.

Der Roman erzählt von Wanderer, der Welt der Superintelligenz ES; so viel kann ich ja verraten. Dass sich ES nicht auf Wanderer aufhält, sondern sich im Solsystem verteilt hat, dürfte den regelmäßigen Lesern unserer Serie ebenfalls bekannt sein. Dennoch ist Wanderer eine Welt der Wunder und Geheimnisse, seit sie – oder eine der Inkarnationen – erstmals in unserer Serie erwähnt wurde.

In seinem ersten Roman für die PERRY RHODAN-Hauptserie erzählt der Autor von der Suche nach Wanderer und einigen seltsamen Begegnungen. Er zeigt, wie sich die Welt des Unsterblichen verändert hat und welche Konflikte es auf ihr gibt. Das dramatische Ende leitet dann direkt zur Schlussphase des laufenden »PEGASOS«-Zyklus über.

11 September 2026

Lügen und Legenden

Der PERRY RHODAN-Roman, den wir in dieser Woche veröffentlichen, besticht für mich schon durch sein Titelbild. Es stammt von Boris Vallejo und Julie Bell, eine gelungene Science-Fiction-Illustration von einem der großen Meister unserer Szene. Ich bin sehr froh, dass wir dieses starke Bild erhalten haben.

Den Roman mit dem Titel »Lügen und Legenden« verfasste Kai Hirdt; mit ihm schließen wir vorerst die Handlungsebene Malora ab. »Vorerst« heißt, dass nicht geplant ist, so schnell nach Malora zurückzukehren – aber ich kann nicht in die Zukunft schauen und weiß nicht, was die Autorinnen und Autoren in fünf oder zehn Jahren planen.

Der Autor stellt noch einmal die aktuellen Probleme der Portuu und der Leun zusammen, er zeigt die Krise des Sternwürfels und die Versuche der PHOENIX-Besatzung, größere Katastrophen zu vermeiden. Und er erzählt vom überraschenden Ausweg, der sich am Ende ergibt.

Ich fand, dass Kai Hirdt das Geschehen auf den verschiedenen Handlungsebenen sehr abwechslungsreich schilderte, wobei sich die Geschichte immer weiter zuspitzte. Ein konsequenter Abschluss für das große Epos um die kosmische Trasse und ihre tragische Geschichte …

10 September 2026

Die Nullfuge

Gleich mit dem zweiten Band der laufenden »Entropia«-Staffel bei PERRY RHODAN NEO setzen wir Gucky in Szene: Dirk Schulz gestaltete das Titelbild der aktuellen Ausgabe unserer Serie um den Mausbiber herum und gönnte ihm eine Prise Action. Gucky wirkt auf mich sehr entschlossen; das fand ich stark.

Den Roman selbst schrieb Stefan Pannor. »Die Nullfuge« spielt – so viel kann ich verraten – an der Grenze zu der kosmischen Region, die man bislang als Imperium von Arkon kannte, sprich, am Rand des Kugelsternhaufens M 13. Der Sternhaufen hat sich in eine sogenannte Negasphäre verwandelt, ohne dass unsere Helden genau wissen, was das bedeuten mag. Genau deshalb müssen sie nachschauen.

Der Autor stellt zwei Perspektiven auf das Geschehen vor: Auf der einen Seite sieht man Perry Rhodan und sei Team, die mehr über die Negasphäre herausfinden wollen und stattdessen viel über die sogenannte Nullfuge lernen. Auf der anderen Seite haben wir einen Außerirdischen mit dem schönen Namen K’ranzz, an dessen Schicksal wir teilhaben.

Beide Handlungsebenen hat Stefan Pannor sehr gut inszeniert. Weil ich Aliens mag, mochte ich die Handlungsebene mit K’ranzz lieber als die mit Perry Rhodan. Aber das sehen sicher einige Leser anders. Gut, wenn man unterschiedliche Perspektiven einnehmen kann …

09 September 2026

Online-Abend zum Geburtstag

Der gestrige Abend stand für mich im Zeichen des PERRY RHODAN-Online-Abends, der von der PERRY RHODAN-FanZentrale organisiert wurde. Vorbereitet und moderiert wurde die Veranstaltung, an der einige hundert Leserinnen und Leser teilnahmen, von Roman Schleifer.

Zuerst stellte er Leo Lukas im Interview vor. Der Autor berichtete von seiner Arbeit, schilderte seine Art zu schreiben und welche Figuren er schätzt. Natürlich ging es auch um Gucky und dessen angeblichen Tod, der vor Jahren die Fan-Szene bewegt hatte.

Danach kam Susan Schwartz, die schon seit den 90er-Jahren in unserem Team mitmacht, in all den Jahren aber auch viele andere Projekte betrieben hat. Sie erzählte von ihren Anfängen, ebenso von der aktuellen Situation und dass sie sich darauf freue, im kommenden Jahr vier Romane für unsere Serie schreiben zu können.

Als Roman Schleifer dann mich interviewte, ging es ebenfalls um meine Tätigkeit. Ich erzählte von der Arbeit mit früheren Autoren und der heutigen Arbeit an Texten. Themen wie eine mögliche Verfilmung wurden kurz angerissen, ebenso mögliche neue Projekte wie etwa ein Computerspiel.

Angesetzt war das Ende des Online-Abends auf 21 Uhr. So hatte ich das auch geplant, die Rechnung aber ohne Roman gemacht: Um 21 Uhr ging es nämlich mit Rüdiger Schäfer weiter. Das Interview mit ihm verpasste ich allerdings, weil dann die Familie bei mir Vorrang hatte.

Insgesamt fand ich die Veranstaltung wieder sehr gut. Ich hoffe, dass die Mixtur aus Unterhaltung und Information bei den Teilnehmenden positiv angekommen ist. Roman Schleifer als Moderator steuerte die Gespräche sehr professionell und mit viel Sachkenntnis – sehr schön!

08 September 2026

Die »Entropia«-Staffel kommt

Ein Logbuch der Redaktion

Ich gehöre zu den Leuten, die sehr gern Science Fiction lesen, vor allem in Form von Romanen und Kurzgeschichten. Ich mag ebenso Science-Fiction-Comics, bin aber kaum ein Fan der Kinofilme oder Fernsehserien mit phantastischem Charakter. Ausnahmen wie »Der Astronaut« oder Klassiker wie »2001« bestätigen die Regel. Ich will zu diesem Thema allerdings keine große Diskussion lostreten – das ist ja eine Sache des eigenen Geschmacks, und das wird jeder anders sehen.

Mir persönlich gefällt Science Fiction eben dann, wenn sich die Bilder in meinem eigenen Kopf bewegen. Das erreicht das Genre bei mir durch Geschichten und Romane am besten.

Dabei habe ich mich selten auf eine Richtung konzentriert, weil ich die Vielseitigkeit so schätze. Ich meine: Will ich eher wissenschaftlich orientierte Romane haben, greife ich zur Hard-SF, gern zu einem Werk von Gregory Benford. Ich mag aber nach wie vor Cyberpunk, ob das nun die Klassiker wie William Gibson oder John Shirley oder neuere Schreibende wie Aiki Mira sind. Und ich kann mir gerne einen Roman aus den Bereichen der Military SF oder der Dystopie zu Gemüte führen.

Was ich an PERR RHODAN schätze – neben diversen anderen Dingen natürlich –, ist die Tatsache, dass sich die Serie und ihr gesamter Kosmos nicht auf eine Strömung einengen lassen. Im Perryversum kann ich einen Roman mit Military-SF ebenso finden wie eine kosmische Vision oder eine Liebesgeschichte, ohne dass einer von beiden zu weit aus dem Serienkosmos hinausfallen würde.

Aber klar: Die Serie erzählt in einer epischen Art – die Romane folgen in Fortsetzungen aufeinander – vom Aufbruch der Menschheit in den Kosmos. Wer die Serie zur Space Opera rechnet, hat damit sicher nicht unrecht: Die Begegnung mit Außerirdischen und der Kontakt zu fremden Welten bilden Schwerpunkte vom ersten Band an, ebenso riesige Raumschiffe oder gigantische Entfernungen.

Das gilt ebenso für PERRY RHODAN NEO. Diese Serie greift seit 2011 die klassischen Elemente der PERRY RHODAN-Serie auf und verbindet sie mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der »Schreibe« von heute. Beide Serien unterscheiden sich inhaltlich wie stilistisch voneinander, haben aber trotzdem sehr viel gemeinsam: Im All treffen die Menschen auf Freunde und Feinde, auf uralte Geheimnisse und faszinierende Sternenreiche.

Beide Serien haben einen »kosmischen Überbau«, wie wir das gern nennen. In den einzelnen Romanen spielt dieser kaum eine Rolle. Da geht es um Menschen und ihre Abenteuer oder Schicksale, um Reisen ins All oder Konflikte in fernen Sonnensystemen. Doch der Hintergrund ist wichtig und beeinflusst immer wieder die Ereignisse, die in den Romanen geschildert werden.

Das zeigt sich auch bei der nächsten Handlungsstaffel, die wir in PERRY RHODAN NEO präsentieren. Jeweils zehn Romane, die von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren verfasst werden, ergeben eine solche Staffel. Derzeit arbeitet das Team intensiv an der »Entropia«-Staffel, die auf der Erde beginnt, aber auch in weiter Ferne spielt.

Entwickelt wird die Handlung der zehn Romane von Rüdiger Schäfer und Kai Hirdt. Die beiden Schriftsteller konzipieren die Szenen und Datenblätter, womit sie die Grundlage für die Arbeit der Autorinnen und Autoren legen.

Das kosmische Thema, das »Entropia« bestimmt, klingt geheimnisvoll: Was ist, wenn die Naturgesetze nicht mehr gelten oder sie sich verändern? Wie gehen die Menschen damit um, dass sich auf einmal eine rasante Evolution auf der Erde zeigt? Und wieso scheinen die Regeln der Statistik nicht mehr zu gelten?

Dafür gibt es einen Grund, und über den werden wir in den kommenden Romanen mehr erfahren. Vor allem aber werden wir spannende Geschichten lesen: von Menschen, die auf der Erde mit neuen Situationen zu tun haben, von Perry Rhodan und seinen Gefährten, die eine weite Reise antreten müssen, von einem Sternhaufen, der als Negasphäre bezeichnet wird und von dem man nicht genau weiß, was sich in seinem Inneren abspielt.

Die »Entropia«-Staffel bietet packende Science-Fiction-Abenteuer vor einem faszinierenden kosmischen Hintergrund. Den Einstieg in die Staffel bildet ein Roman von Kai Hirdt, einem der beiden Exposéautoren.

»Evolution und Chaos« wirft einen Blick auf die Erde, die sich verändert: Seltsame Wesen tauchen auf, Menschen verhalten sich seltsam. Den fertigen Roman gibt’s ab dem 28. August 2026 – weitere Informationen folgen.

(Dieses Logbuch kam im August auf unserer Internet-Seite. Ich wiederhole es hier aus dokumentarischen Gründen.)

07 September 2026

Der geplante Anfang

Seit 1977 beschäftige ich mich mit der PERRY RHODAN-Serie, zuerst als Leser und Fan, dann als Redakteur. In dieser Zeit hatte ich den allerersten Roman unserer Serie, den legendären Roman mit dem Titel »Unternehmen Stardust« mehrfach in den Händen; ich las ihn sicher fünf- oder sechsmal in unterschiedlichen Phasen meines Lebens.

Aber nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass es ein Kapitel vor dem ersten Kapitel gegeben hätte, das dem Lektorat des Jahres 1961 zum Opfer fiel.

Dem Sammler Markus Rohrwild und unserem Redakteur Olaf Brill ist zu verdanken, dass sich nun jede Leserin und jeder Leser ein Bild von diesem ersten Kapitel machen können. Der aktuelle Roman mit der Bandnummer 3394 bietet diese Seiten – wir haben schlichtweg den Durchschlag des Manuskripts genommen und die ersten Seiten sehr sorgsam eingescannt.

Was schließt man heute daraus? Nach all den Jahrzehnten? Muss die Geschichte der PERRY RHODAN-Serie umgeschrieben werden?

Sicher nicht. »Unternehmen Stardust« ist ein spannender Roman, dessen erzählerische Wucht im Jahr 1961 die Leute begeistert hat. Es ist auch gut, dass man das ursprüngliche erste Kapitel strich, um direkt mit General Pounder und seinen Erläuterungen anzufangen – das ist direkter und macht klar, wer Perry Rhodan ist.

Spannend finde ich es trotzdem: Dieses Manuskript belegt, wie man schon der Frühzeit unserer Serie darum gerungen hat, die Romane so gut und so packend wie möglich zu machen. Ob die Streichung damals vom Redakteur oder vom Außenlektor veranlasst wurden, kann ich heute nicht sagen – dazu fehlen mir alle Unterlagen.

04 September 2026

Ein Tropfen Ewigkeit

Das aktuelle PERRY RHODAN-Buch ist da, zumindest auf meinem Schreibtisch und sicher schon im Buchhandel. Der Silberband mit dem Titel »Ein Tropfen Ewigkeit« ist der zweite Teil des »Cantaro«-Zyklus, der zu den Höhepunkten der PERRY RHODAN-Geschichte gehört. Erstmals erschienen die entsprechenden Heftromane in den 80er-Jahren und wurden damals von den Lesern richtiggehend abgefeiert – nun präsentieren wir sie in Form der Buchausgabe neu.

Ich weiß noch, dass ich das Szenario damals aufregend fand: Perry Rhodan und seine Gefährten sind neu in ihrer eigenen Heimat. Niemand hat mit ihnen gerechnet, man nimmt sie nicht ganz für voll. Selbst Gucky wird klargemacht, dass man bislang ganz gut ohne ihn klargekommen ist.

Das war eine ganz andere Ausgangslage für unsere Helden, und das wurde vom damaligen Autorenteam sehr intensiv geschildert. Der »Cantaro«-Zyklus hatte damals für mich als Leser die eine oder andere Schwäche; trotzdem fand ich ihn unterm Strich sehr spannend.

Er legte den Grundstock für die weiteren Zyklen, die danach kamen, für den Vorstoß an die Große Leere beispielsweise. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte …

03 September 2026

Action-Spiele in den frühen 80er-Jahren

Man muss ehrlich sein: In den frühesten Computerspielen, die in den 80er-Jahren veröffentlicht wurden, ging es vor allem ums »Ballern«. Man schoss auf Raumschiffe oder Asteroiden, lieferte sich bei »Ballerburg« allerlei Duelle und war froh, überhaupt am Computer spielen zu können. Es kann also nicht verwundern, dass auch die Marke PERRY RHODAN für Computerspiele eingesetzt wurde.

In den Heftromanen des Pabel-Moewig-Verlags erschienen beispielsweise im Jahr 1984 – hier ist eine Anzeige aus MYTHOR zu sehen – Anzeigen unter dem reißerischen Titel »Wahnsinn: Perry Rhodan's Video-Spiele!« Der Text inklusive des falschen Apostrophs richtete sich offensichtlich an Jugendliche männlichen Geschlechts.

Zum Angebot gehörten die Spiele »Cosmic Town«, »Laser Base« und »Fire Birds«. Beschreibungen, Titelbilder und Titel machten klar: Mit dem Inhalt der PERRY RHODAN-Serie, die damals eher »friedensbewegt« war, hatte das alles nichts zu tun.

Wie sich die Spiele damals verkauften und welche Resonanz sie bei den Leserinnen und Lesern hatten, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Im Verlagsarchiv gibt es dazu keinerlei Unterlagen.

02 September 2026

Malora erwacht

In dieser Woche kommt der zweite Teil eines Doppelbandes in den Handel, den Michelle Stern verfasst hat: »Malora erwacht« erzählt von den aktuellen Ereignissen in der fernen Galaxis Malora, an denen unter anderem die Besatzung des kleinen Raumschiffs PHOENIX beteiligt ist. Es geht um die Trassenmacher, deren ungeheure Gefahr erneut zu erwachen droht ...

Das Titelbild von Dirk Schulz finde ich übrigens stark, auch wenn es nicht ganz dem Inhalt entspricht. Es kann in Malora praktisch keine Felsbrocken mehr geben, die im All treiben – so haben wir es in den Romanen ausgesagt. Die sind alle von den Trassenmachern aufgefressen worden. 

Aber das Bild ist auf diese Weise sehr eindrucksvoll: Man sieht links und im Zentrum die Flut der Trassenmacher, und rechts kann man einen kleinen Asteroiden sehen, der offensichtlich gerade von ihnen erfasst worden ist. Das Bild vermittelt so Spannung, finde zumindest ich, und zwar mehr als eine Darstellung, die hundertprozentig dem Inhalt des Romans entspricht. 

01 September 2026

Eine Zukunft für Malora?

Ein Logbuch der Redaktion 

Die PERRY RHODAN-Serie machte sich bekanntlich mit Band 200 auf zu fernen Galaxien: Der klassische »Meister der Insel«-Zyklus erzählte unter anderem vom Vorstoß der Terraner in die nahegelegene Sterneninsel Andromeda. Seither schilderten die einzelnen Zyklen unserer Serie immer wieder fremde Galaxien – nicht nur in unserem Universum, sondern auch in fremden Kosmen.

Aktuell spielt Malora eine wichtige Rolle. In dieser Sterneninsel und ihrer Umgebung sind Reginald Bull und das Team an Bord des PHOENIX unterwegs. Man ist der Spur einer kosmischen Trasse gefolgt, wobei man am Ende auf Malora getroffen ist. Mittlerweile wissen die Terraner auch mehr über die kosmischen Zusammenhänge, die weit in die Vergangenheit zurückreichen.

Wie es in Malora weitergeht, erzählt Susan Schwartz in ihrem kommenden Roman. Die Autorin hat für eine Weile pausiert und zeigt nun, was Reginald Bull und sein Team erleben. Ihr Roman trägt den Titel »Der Gefangene von Malora« und die Bandnummer 3392; im Handel ist er ab dem 21. August 2026.

Dabei wartet die Autorin mit einer handfesten Überraschung auf. Eigentlich gilt Malora als eine tote Galaxis, in der nichts mehr lebt, in der es nur Unmengen von Trassenmachern gibt. Doch auf einmal gibt es Signale, die auf Leben hindeuten. Was kann das sein? Reginald Bull persönlich geht auf eine Exkursion …

Wie es dann innerhalb von Malora weitergeht und auf welche Geheimnisse die Terraner stoßen, ist Thema für den ersten Teil eines Doppelbands, den Michelle Stern verfasst hat. »Doppeltes Spiel« hat die Bandnummer 3393 und wird am 28. August 2026 veröffentlicht.

Die Autorin bietet einen Blick in eine Galaxis, die als tot gilt, in der es aber doch so etwas wie einen Gegner gibt. Wie das mit den Trassenmachern und ihrer Vergangenheit zusammenhängt? Das müssen Bull und seine Gefährten noch herausfinden.

Im zweiten Teil ihres Doppelbandes verrät Michelle Stern mehr über die Hintergründe. Natürlich gibt es bei den Portuu, den Herren über die kosmische Trasse, unterschiedliche Ziele und Absichten, was die Zukunft von Malora angeht – die Besatzung des PHOENIX muss schauen, wie sie sich verhält.

Der Roman trägt den sehr klaren Titel »Malora erwacht«, der einen Teil des Inhalts verrät, und die Bandnummer 3394. Er erscheint am 4. September 2026.

Den Abschluss des Vierer-Blocks bildet ein Roman von Kai Hirdt. Der Autor zeigt in »Lügen und Legenden« nicht nur auf, wie es mit Malora weitergeht, sondern er schildert auch die Zukunft des Sternwürfels. Erneut muss sich dabei die Besatzung des PHOENIX bewähren.

Der Roman mit der Bandnummer 3395 wird am 11. September 2026 publiziert und zeigt das »Ende einer Ära«; so sagen wir es zumindest im Untertitel. Er bildet zudem den direkten Übergang zum Abschluss des »PEGASOS«-Zyklus.

Am Ende der vier Bände werden unsere Leserinnen und Leser mehr über den Sternwürfel und seine Bewohner wissen, aber auch über die Galaxis Malora und die Portuu. Und sie können darüber spekulieren, wie es mit Reginald Bull und dem PHOENIX weitergeht – ich will an dieser Stelle dazu natürlich noch nichts aussagen …

(Dieses Logbuch wurde im August auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Redaktion veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.) 

31 August 2026

Doppeltes Spiel

Das Titelbild des PERRY RHODAN-Romans, den wir in der vergangenen Woche veröffentlicht haben, finde ich richtig stark: Es zeigt Dr. Liam Barstow, die Ingenieurin, die unter anderem das Raumschiff PHOENIX konstruiert hat; sie steht inmitten eines Haufens zerstörter Trassenmacher – und sie wirkt auf mich richtig entschlossen.

Das Titelbild stammt von Dominic Beyeler, während den Roman Michelle Stern verfasste. »Doppeltes Spiel«, so der Titel des Romans, ist der erste Teil eines Doppelbands, in dem die Besatzung des PHOENIX eine wichtige Rolle spielt.

In erster Linie aber geht es um die zahlreichen Konflikte in der und um die Galaxis Malora, wo sich die Portuu sowie die Raumschiffe der Leun gegenüberstehen und wo die Trassenmacher nach wie vor eine mysteriöse Gefahr aus der Vergangenheit bilden. Der Roman bildet einen weiteren entscheidenden Schritt hin zum Höhepunkt der laufenden Handlungsebene um den PHOENIX …

28 August 2026

Der Gefangene von Malora

Wenn sich eine Autorin darauf versteht, die Figur des Reginald Bull zu beschreiben, so ist es Susan Schwartz. Seit sie vor mehr als dreißig Jahren mit ihrem ersten PERRY RHODAN-Roman den rothaarigen Terraner als Hauptfigur durch das Geschehen führte, hatte sie immer große Freude mit ihm. Das zeigt sich auch bei dem Roman »Der Gefangene von Malora«, der in meinem Urlaub in den Handel kam.

Die Autorin erzählt darin ein spezielles Abenteuer des Terraners, der bekanntlich mit Perry Rhodan zum Mond flog und dort auf die Arkoniden stieß. Diesmal kommt Bull aber mit einem großen Raumschiff und stößt auf einen Körper, der im All unterwegs ist und sehr klein wirkt.

Was bei der unheimlichen Begegnung geschieht und wie sie am Ende ausgeht, fand ich sehr unterhaltsam geschildert. Damit treibt die Autorin das Geschehen in der fernen Galaxis Malora weiter auf ihren Höhepunkt zu …

27 August 2026

Evolution und Chaos

Morgen erscheint er offiziell, seit heute kann man den Roman im E-Book-Shop sowie an vielen Verkaufsstellen erhalten: Band 390 von PERRY RHODAN NEO, der Start in die neue Staffel. Kai Hirdt schrieb »Evolution und Chaos«, mit dem wir in die »Entropia«-Staffel einsteigen. Zu diesem Band habe ich schon einiges geschrieben, weshalb ich auf den Inhalt nicht groß eingehen möchte – das haben wir an anderen Stellen oft genug getan.

Mir haben in diesem Roman die unterschiedlichen Charaktere gefallen, die der Autor durch die Geschichte scheucht. Wir haben eine Rangerin im Naturpark, die sich mit Echsen auskennt, und wir haben einen ehemaligen Raumfahrer, der an Kontrollwahn leidet und trotzdem versucht, immer das Richtige zu tun (oder gerade deshalb?). Und wir haben eine weitere Figur, die dem Leser und der Leserin sicher sehr unsympathisch sein wird – so ging es mir zumindest bei der Lektüre des Manuskripts.

Mit solchen Figuren gelingt es dem Autor immer wieder, spannende Szenen zu bringen, ohne auf Reginald Bull oder Perry Rhodan zurückgreifen zu müssen. Die spielen natürlich ebenfalls wichtige Rollen, und sie sind selbstverständlich in der Handlung vorhanden – weite Teile der Handlung aber schildert der Autor aus der Sicht von klar dargestellten Hauptfiguren. Damit vermittelt er zudem eine Ansicht der Erde in einer Zukunft, die gut ein halbes Jahrtausend von unserer Zeit entfernt ist und in der Raumschiffe sowie eine beeindruckende Technik aufgeboten werden können.

Mir hat »Evolution und Chaos« also aus unterschiedlichen Gründen gefallen. Dass Kai Hirdt damit auf originelle Weise die neue Handlungsstaffel beginnt, ist quasi das Tüpfelchen auf dem »i« – sehr schön!

11 August 2026

Zwei Wochen außer Haus

Damit sich niemand wundert: Dieser Blog existiert weiterhin, er pausiert nur für einige Zeit. Ich bin nicht im Büro und habe nicht vor, in meiner Abwesenheit zu bloggen. Bitte haben Sie / habt dafür Verständnis.

Auf und in diesem Blog geht es wohl erst am 26., vielleicht sogar erst am 27. August weiter. Das sind rund zwei Wochen …

Chronik des Zusammenbruchs

Der Roman, den wir in dieser Woche veröffentlichen, ist der Abschluss einer Roman-Trilogie innerhalb des derzeit laufenden »PEGASOS«-Zyklus: Ich meine »Chronik des Zusammenbruchs« von Oliver Fröhlich, in dem die aktuelle Situation im Solsystem beleuchtet und die aktuelle Krise der Menschheit geschildert wird.

Der Autor entwirft in einigen Szenen ein schönes Bild vom Alltagsleben in Terrania, der Hauptstadt der Erde. Wie verhält sich eine Autorin, und gibt es in dieser fernen Zukunft überhaupt noch Autorinnen? Aber natürlich ist das nur ein Element des Romans, der insgesamt eine tragische Geschichte erzählt.

Mir haben die Gegensätze sehr gut gefallen: Auf der einen Seite lernen wir sympathische Menschen kennen, auf der anderen Seite erhalten wir das dramatische Bild einer Menschheit, die vor dem Abgrund steht.

10 August 2026

Wenn Sterne bluten

Es ist fast schon zu einer guten Tradition bei PERRY RHODAN NEO geworden, dass der Abschlussband einer Staffel von einem Exposéautor verfasst wird. Bei der noch laufenden »Artefakte«-Staffel ist Rüdiger Schäfer der Schriftsteller, der die Fäden zusammenführt und das Geschehen um die geheimnisvollen Gebilde zu einem spannenden Ende gestaltet. Sein Roman trägt den Titel »Wenn Sterne bluten« und kommt in dieser Woche in den Handel.

Die Handlung spielt auf mehreren Schauplätzen und bringt eine Reihe von Figuren ins Geschehen, die bei unserer Serie immer wieder eine wichtige Rolle einnehmen. Mit Reginald Bull, Gucky, Perry Rhodan und Thora Rhodan di Zoltral präsentiert der Autor die wichtigsten Hauptpersonen dieser Staffel. Das schafft er in dramatischen Szenen und in teilweise trockenen Dialogen.

Mir gefiel der Roman sehr gut, ich mochte diesen Abschluss – aber ich mag generell Romane von Rüdiger Schäfer, der als Autor immer wieder beeindruckende Werke präsentieren kann …

06 August 2026

Abrechnung im Park

Immer wieder gab es Versuche, die PERRY RHODAN-Serie für eine neue Leserschicht in das Format eines Comics zu übertragen. Einer davon wurde im Jahr 2004 unternommen: »Abrechnung im Park« ist eine acht Seiten umfassende Geschichte, die von Bernd Kronsbein getextet wurde und zu der Dirk Schulz die Bilder beisteuerte.

Veröffentlicht wurde er als redaktionelle Beilage im PERRY RHODAN-Extra 1 sowie – mit winzigen Änderungen – als separates kleines Heft, das bei Veranstaltungen kostenlos verteilt wurde. Auch die Ausgabe 78 der Zeitschrift »Comixene« druckte den Comic ab.

»Abrechnung im Park« hatte übrigens nichts mit den geplanten Comic-Veröffentlichungen im Splitter-Verlag zu tun. Dieser wurde erst 2006 gegründet, zwei Jahre also nach diesem Experiment. »Abrechnung im Park« diente als »Teaser« für eine geplante Zusammenarbeit mit einem der großen Comic-Verlage, aus der leider aufgrund personeller Änderungen nichts wurde.