28 Juli 2026
Der letzte Mentalstabile
Den Roman dazu verfasste Leo Lukas, er trägt den Titel »Der letzte Mentalstabile«. Richtig gelesen!, es heißt nicht »Mentalstabilisierte«. Der Autor hat sich bei diesem Titel etwas gedacht, und er passt wunderbar zum Inhalt. Denn die Person, um die es geht, ist anscheinend die Einzige, die in der aktuellen Situation im Heimatsystem der Menschheit stabil bleibt.
Dem Autor gelingt ein packender Blick ins Innere einer Gesellschaft, der offensichtlich die Balance abhanden gekommen ist. Die Menschheit steht vor einer großen Bewährungsprobe, und wie es aussieht, weiß noch niemand, wie man sich ihr wirklich stellen kann …
27 Juli 2026
Der dunkle Imperator
Ich fand stark, wie die Autorin beispielsweise Thora beschreibt. Die Arkonidin muss sich einer Frau stellen, die sie sich vorher nicht einmal vorzustellen wagte. Und sie muss erneut nach Arkon, um sich in die Konflikte der Khasurn einzumischen. Nur so, glaubt sie, ist eine Katastrophe aufzuhalten, die sonst die Republik Arkon bedroht.
Bei diesem Roman handelt es sich um den vorletzten Teil der laufenden »Artefakte«-Staffel. In mancherlei Hinsicht legt die Autorin darin die Grundlagen für die kommende »Entropia«-Staffel, und das erzählt sie mit starken Bildern und eindrucksvollen Szenen.
24 Juli 2026
Romane, Anzeigen, Texte
Während derzeit die abschließenden Bände der »Artefakte«-Staffel veröffentlicht werden, arbeiten die Autorinnen und Autoren intensiv an der Staffel, die aus den Bänden 390 bis 399 besteht. In der Redaktion planen wir parallel das Marketing: Anzeigen werden erstellt, Videos vorbereitet, Texte geschrieben. Eine Leseprobe steht bereits, die Landingpage auf unserer Internet-Seite wird optimiert.
Bei unserer Werbung versuchen wir immer, unterschiedliche Gruppen mit Motiven und Texten anzusprechen, die sie interessieren: Es nutzt bei potenziellen Neulesern nicht viel, auf bekannte Begriffe aus der Vergangenheit der PERRY RHODAN-Serie zu setzen.
Bei Lesern, die unser Universum gut kennen oder früher unsere Serie gelesen haben, ist das naturgemäß anders. Sie kann man mit bestimmten Namen oder Bezeichnungen aufmerksam machen. Schauen wir mal, was wie »funktioniert«.
23 Juli 2026
Grundsatzdiskussionen im Vorfeld des WeltCons
Zur letzten großen Besprechung vor dem großen PERRY RHODAN-WeltCon fanden sich Katrin Weil und ich im Konferenzraum der Geschäftsführung ein. Wir hatten an diesem 31. August 2011 eigentlich keine Zeit für ausführliche Gespräche, weil wir an vielen Themen gleichzeitig arbeiteten – aber die vielen Diskussionen brauchten ihre Zeit, und so dauerte die Konferenz sage und schreibe drei Stunden.
Vor allem der anstehende WeltCon wurde zum Thema für viele Diskussionen. Wir wussten kurz vor der Veranstaltung noch nicht, wie viele Besucher wir in Mannheim haben würden. Ich wurde gefragt, wieso wir es nicht geschafft hätten, externe Sponsoren anzusprechen; diese seien doch in der Lage gewesen, etwaige Defizite der Veranstaltung aufzufangen.
Ich verwies darauf, dass wir das versucht hätten, dass aber auch der Kollege aus dem Verlag, der sich mit dem Thema beschäftigt hatte, nichts erreicht hätte. Und als ich »auf dem letzten Drücker« im Sommer noch ein Konzept für Sponsoren geschrieben hätte, sei das schlicht zu spät gewesen. Der Unmut blieb allerdings.
Für Ärger sorgte auch die Zusammenarbeit mit der Firma, über die wir den Vorverkauf laufen ließen. Ich berichtete von Beschwerden der Besucher, die sich über die übersteigerten Gebühren der Firma einerseits und einen schlechten Service andererseits ärgerten. Ich wiederum hätte gern klare Zahlen gehabt – aber man sagte mir immer wieder, dass ich damit erst nach dem WeltCon rechnen könnte. In diesen Tagen war ich sehr oft sehr dünnhäutig, die Arbeitsbelastung war extrem hoch; bei dieser Besprechung war ich mehrfach kurz davor, richtig laut zu werden.
In Zusammenhang mit dem WeltCon und unserem Serienjubiläum wurde immerhin gelobt, dass unsere Pressearbeit gut gelaufen war. Wir hatten zahlreiche Interview-Anfragen, viele Journalisten riefen bei uns an und wollten mit Autorinnen und Autoren oder gelegentlich auch mit mir sprechen. Das kam alles »on top«, wie ich betonte. All diese Arbeiten mussten »nebenbei« erledigt werden.
Nicht zu vergessen der Dokumentarfilm »Unser Mann im All«, den die Firma Florianfilm verantwortete: Am 31. August 2011 sollte die Premiere erfolgen; zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, wie sie gelaufen war. Am 1. September würde man in Hamburg die Kurzversion zeigen, die dann bei ARTE im Fernsehen laufen sollte. Inwiefern wir bei dieser Aufführung die Kolleginnen und Kollegen der Konzern-Kommunikation einbinden sollten, war noch nicht ganz klar.
Danach ging es an die Themen, die für unsere wöchentliche Produktion wichtig waren. Im Juli war mit »Das Thanatos-Programm« der aktuelle Jubiläumsband erschienen. Uwe Anton hatte damit den »Neuroversum«-Zyklus eingeleitet, für den er auch die Exposés verfasste. Der Band hatte sich deutlich besser als die vorherigen Romane verkauft, danach war die Auflage aber wieder ein wenig abgesackt, so dass wir wieder auf dem bisherigen Stand waren. Wie sich der Zyklus und seine Verkaufszahlen weiter entwickelte, mussten wir nun abwarten.
Bei den Planetenromanen waren die Auflagenzahlen nicht so begeisternd; die Verkäufe reduzierten sich von Roman zu Roman. Mein Argument war, dass viele der Stammleser diese Geschichten schon kannten; wir sollten deshalb neue Romane veröffentlichen. Das Thema wollten wir aber erst einmal schieben: »Wenn PERRY RHODAN NEO gut läuft, gibt das auch den Planetenromanen einen Schub«, hoffte unser Geschäftsführer.
Für die neue Serie rührten wir auf jeden Fall die Werbetrommel. Plakate für den Bahnhofsbuchhandel wurden gedruckt, in 15 Sekunden langer Kurzfilm für die Fernsehwerbung wurde vorbereitet. Im Zeitraum vom 29. September bis 1. Oktober 2011 wollten wir damit vor allem »eine männliche Zielgruppe« ansprechen. Wir hatten Thekenaufsteller produzieren lassen, die in den Fachgeschäften platziert werden sollten
Ein wichtiges Thema war zudem das PERRY RHODAN-Extra. Die zwölfte Ausgabe hatte sich sehr ordentlich verkauft, wenngleich wir nicht begeistert waren. Wir hofften auf die Ausgabe 13, für die wir eine spezielle Beilage vorgesehen hatten: Wir würden die Perrypedia beilegen – auf einer CD-ROM.
Das Online-Lexikon, das von PERRY RHODAN-Fans zusammengestellt wurde, wuchs seit einiger Zeit mit rasendem Tempo, und ich fand es gut. Aber nicht jeder Leser kannte es, und wir wollten es so allen Leserinnen und Lesern als Nachschlagewerk zur Verfügung stellen. Mit den Fans, die für die Perrypedia verantwortlich waren, hatten wir eine entsprechende Vereinbarung geschlossen.
»Das wird die teuerste Beilage, die wir bisher hatten«, wurde ich kritisiert. Aus diesem Grund sollte sich der Preis für das PERRY RHODAN-Extra auch erhöhen – er wurde auf 3,95 Euro festgelegt. Ich war dennoch optimistisch, dass die Kunden diesen Preis akzeptieren würden; das Heft hatte sich zuletzt bewährt, und ich mochte die Art der Zusammenstellung selbst sehr.
22 Juli 2026
Kein Fußball im Jahr 2026?
In diesem Jahr hatten wir das nicht auf dem Zettel. Dass Fußball ein Thema im Perryversum ist, haben wir nun oft genug erzählt; das wollten wir nicht erneut erwähnen. Und bei vielen Menschen in unserem Umfeld war die Weltmeisterschaft in Nordamerika nicht sonderlich beliebt – ich habe sie beispielsweise nur am Rande mitbekommen, während ich in früheren Jahren viele Spiele anschaute.
Heißt das, dass das Thema Fußball für unsere Serie erledigt ist? Ich glaube nicht. Sport ist auch in der Zukunft, von der wir erzählen, ein Thema, und wir haben mehrfach ausgesagt, dass Fußball immer noch sehr populär ist. Es spricht also nichts dagegen, das Thema erneut zu bringen – 2026 bot sich dafür einfach keine sinnvolle Gelegenheit.
21 Juli 2026
Durch die Zeitschleuse
Zumindest an den »Rand« dieser Galaxis – auch wenn eine Galaxis natürlich keinen »Rand« hat – führt der Roman, den wir in dieser Woche veröffentlichen. Kai Hirdt schrieb »Durch die Zeitschleuse«, und der Autor hatte anscheinend eine große Freude daran, die unterschiedlichsten Außerirdischen zu beschreiben.
Es spielen aber nicht nur Ghoublanen und Kollmanen mit. Eine Reihe bekannter Figuren aus der heimatlichen Milchstraße sind mit von der Partie. Unter anderem geht der Arkonide Atlan auf eine Mission, die – so viel kann ich wohl andeuten – ihm einiges abverlangen wird.
Es ist ein Roman, in dem allerlei trickreiche Gegenspieler aufeinandertreffen. Wie das Ganze ausgeht? Die Antwort auf diese Frage wird wohl mehr Zeit in Anspruch nehmen, als man sich derzeit vorstellen kann ...
20 Juli 2026
Ein ungewöhnlicher Autor, ein schräger Raumkapitän
Ein Logbuch der Redaktion
Ich weiß, dass es viele Leser unserer Serie gibt, denen es völlig egal ist, welcher Autor oder welche Autorin für welche Inhalte zuständig ist. Diese Menschen lesen die Romane, weil sie Freude daran haben, in »unser« Universum abzutauchen, aber sie wollen nicht mehr darüber wissen. Im Verlauf der Jahre traf ich immer wieder Menschen, die mir erzählten, wie sehr sie PERRY RHODAN schätzten, die aber von keinem der Beteiligten den Namen kannten.
Wer sich intensiver mit unserer Serie beschäftigt, wird schnell merken, welche Autorinnen und Autoren ihm eher gefallen. Sie alle schreiben unterschiedlich, sie alle haben Schwerpunkte, die nicht identisch sind.
Ich mag das, und ich halte das für einen großen Pluspunkt unserer Serie: Bei PERRY RHODAN bekommt man unterschiedlichste Stilrichtungen und eine große Bandbreite an inhaltlichen Schwerpunkten.
Denke ich darüber nach, welche Autoren welchen Einfluss auf die Serie hatten, fallen mie die üblichen Namen ein: K. H. Scheer und Clark Darlton natürlich, Kurt Mahr und William Voltz, später natürlich Ernst Vlcek oder Robert Feldhoff, und häufig wird auch Hans Kneifel genannt.
Ich möchte mit diesem Text auf einen Autor hinweisen, dessen Einfluss man nicht ignorieren kann: Die Rede ist von H. G. Ewers, der schräge Figuren und skurrile Handlungsideen in die Serie einbrachte.
Schon klar: Das kann man nicht pauschal sagen. Zwar zeichnete sich H. G. Ewers stets durch originelle Figuren aus, die außerhalb der Norm waren, aber er konnte auch »anders«. Wenn es sein musste, stellte er den ernsthaften Kapitän eines Raumschiffes ins Zentrum seiner Romane ebenso die kluge Wissenschaftlerin oder einen intelligenten Außerirdischen.
Das passte ein wenig zu seinem Lebenslauf, der von Umbrüchen und immer wieder neuen Zielen bestimmt war: Ewers erlebte die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs als Jugendlicher mit, er floh aus der DDR und wurde in Westdeutschland zum beliebten Science-Fiction-Autor. Er interessierte sich stets für »Randthemen« und begeisterte sich noch im hohen Alter für Forschung aller Art.
Das schlug sich in seinen Figuren nieder, die immer wieder aus dem Rahmen fielen. Diese mussten nicht unbedingt witzig sein; es genügte, wenn sie einer Agenda folgten, die außergewöhnlich war. Mit dem Intergalactic Peace Corps (IPC) schuf er beispielsweise eine Organisation, die er in mehreren Romanen zum Einsatz brachte und deren Angehörige sich darum kümmerten, für Frieden zu sorgen und diplomatische Zwischenfälle zu lösen.
Im Gedächtnis blieben den Leserinnen und Leser der PERRY RHODAN- und ATLAN-Serie vor allem aber jene Figuren, die sich skurril verhielten. Spricht man mit Menschen, die in früheren Jahrzehnten ihren ersten Kontakt zum Perryversum hatten, kommen ihnen unweigerlich Dalaimoc Rorvic und Tactcher a Hainu in den Sinn: Der tibetische Mutant bildete mit dem kleinwüchsigen Marsianer ein Duo, das stets für Situationskomik und ungewöhnliche Handlungen sorgte.
Eine ähnliche Figur ist der Raumfahrer Guy Nelson. Er hatte nur wenige Auftritte im Rahmen der PERRY RHODAN-Serie und trat vor allem in den PERRY RHODAN-Taschenbüchern auf. Diese erschienen alle vier Wochen und boten den Autorinnen und Autoren von den 60er- bis in die 90er-Jahre einen riesigen Freiraum. Hier konnten sie ihren eigenen Ideen folgen und Romane veröffentlichen, die sich nicht ins enge Serienkorsett pressen ließen.
Vor allem H. G. Ewers nutzte das sehr gern aus, und sein Guy Nelson ist dafür ein schönes Beispiel. Nelson trinkt in den Romanen zeitweise ungeheure Mengen an alkoholischen Getränken, klopft einen lockeren Spruch nach dem anderen und hat ganz eindeutig seine Probleme mit Disziplin oder den Regeln der staatlichen Gesellschaftsordnung.
Als Gesprächspartner stellte ihm der Autor zwei wichtige Figuren zur Seite: seine kluge Schwester Mabel und seinen altersschwachen Roboter George. Die zwei Menschen und das Maschinenwesen bevölkern das Raumschiff HER BRITANNIC MAJEST, mit dem sie in allerlei Science-Fiction-Abenteuer geraten.
Ich kann heute nicht behaupten, dass ich alle Romane mit Guy Nelson mochte. Vor allem die ersten Geschichten fand ich höchst unterhaltsam, später lief sich die Serie innerhalb der Taschenbuchreihe ein wenig tot. Aber vor allem die Anfänge sind witzig und zeigen H. G. Ewers als einen Autor mit ungewöhnlichen Ideen.
Aus diesem Grund bringen wir auch zwei dieser klassischen Geschichten neu in den Handel: als E-Book-Doppelband im Rahmen der »neuen« Planetenromane. Dabei greifen wir weit in die Vergangenheit: »Raumkapitän Nelson« wurde erstmals im Jahr 1965 als Band 19 der Planetenromane im Format eines Taschenbuchs veröffentlicht. »Der Schlüssel zur anderen Welt« erschien ursprünglich im Jahr 1966 als Band 30 der Reihe.
Beide Bände konnte ich übrigens als junger Redakteur in der Mitte der 90er-Jahre nachdrucken – damals brachten wir die Taschenbücher in Lizenz im Heyne-Verlag heraus, wobei wir sowohl Klassiker als auch neue Romane veröffentlichten. Aber das ist ja schon dreißig Jahre her …
Beide Bände spielen zu Beginn des 25. Jahrhunderts, in einer Zeit also, in der die Menschheit vor einer ungeheuren Bedrohung steht: Der Konflikt mit den Meistern der Inseln aus der Galaxis Andromeda erschüttert die Welten von zwei Sterneninseln. Die Nelson-Abenteuer greifen Elemente des großen Konflikts auf, werden von ihm ansonsten aber nur am Rande beeinflusst. Beide Romane sind nicht wichtig für die Serienhistorie und ihre entscheidenden Zyklen, ergänzen sie aber durch farbenprächtige Abenteuer.
Die größte Science-Fiction-Serie der Welt hatte während ihrer gesamten Existenz die unterschiedlichsten Facetten. Es gab Autoren, die sie auf ihre Weise immer wieder prägten. Es gibt keinen Zweifel daran, dass H. G. Ewers einer dieser Autoren war – und sein Guy Nelson ist eine Figur, die den Leserinnen und Lesern im Gedächtnis bleibt.
17 Juli 2026
Raumkapitän Nelson als Hörspiel
»Raumkapitän Nelson« erschien bereits Anfang 2003 bei unserem damals noch neuen Partner Eins A Medien; als Erzähler wurde bereits Josef Tratnik eingesetzt, während die anderen Figuren von anderen Sprechern übernommen wurden. Die Geräusche werden gut eingesetzt, die Sprecher verstehen eindeutig ihr Geschäft.
Man merkt der Geschichte an, dass sie schon recht betagt ist und 1965 erstmals veröffentlicht wurde, damals nach einer eigenen Idee von H. G. Ewers und nicht nach einem Exposé von K. H. Scheer. Ewers schrieb seinen Roman offensichtlich »frei drauf los«.
Sein Kapitän Guy Nelson ist ein skurriler Raumfahrer, der ständig nur an Whisky denkt, sein Roboter George erfindet allerlei Gedichte, seine Schwester Mabel ist streng, aber kompetent. Dazu kommen zwei Kinder, die in der Handlung als Stichwortgeber funktionieren und deren Bedeutung am Ende eher notdürftig aufgeklärt wird.
Und die Handlung? Die stolpert ein bisschen durch die Gegend. Es geht um Springer, mit denen man Handel treibt, und es geht um die Welt Opposite – die taucht aber erst am Ende auf. Für Stammleser unserer Serie ist diese Welt der Ausgangspunkt für den »Meister der Insel«-Zyklus, und damit wird dieses Abenteuer in den Serienkosmos eingebunden.
Das Hörspiel hörte ich mir mit einem Schmunzeln im Gesicht an. Man merkt, dass die Geschichte für Jugendliche geschrieben wurde. Diesen Ansatz vermittelt das Hörspiel ebenfalls: Es ist bunt und abwechslungsreich, und über die Logik der Handlung sollte man nicht zu viel nachdenken.
Für mich war's ein nostalgischer Ausflug in die Frühzeit der PERRY RHODAN-Geschichte – sehr schön!
16 Juli 2026
Farbig für die Infoline
Und so wurde auch eine PERRY RHODAN-Infoline gestartet: Wer die dort angegebene Nummer anrief, erhielt aktuelle Informationen zur Serie und ihrem Umfeld. Der Anruf war kostenpflichtig, und die Erlöse teilten sich der Verlag und der Telefonanbieter.
Anfangs schrieb Schwettmann die Texte selbst, später übernahm das Klaus Bollhöfener. Die Redaktion lieferte gelegentlich Beiträge hinzu.
Anzeigen wurden in den eigenen Romanheften geschaltet, also in Schwarzweiß, aber auch in Farbe. Die hier gezeigte Anzeige wurde für die Zeitschrift »Oxmox« produziert, das in Hamburg erscheinende Kultur- und Veranstaltungsmagazin.
15 Juli 2026
Andromeda antwortet nicht
Den Roman selbst verfasste Olaf Brill, er trägt den Titel »Andromeda antwortet nicht«. Für Leserinnen und Leser, die sich mit unserer Serie schon ein bisschen auskennen, ist Andromeda schon immer ein klangvoller Name. Man denkt dabei automatisch an die »Meister der Insel« und an die vielen anderen Geschichten, Romane und Zyklen, die sich mit der benachbarten Sterneninsel beschäftigen.
In dieser Tradition steht Olaf Brills Roman, finde ich. Er spielt auf verschiedenen Zeitebenen, zeigt also auch Szenen aus der Vergangenheit und weist gleichzeitig auf künftige Ereignisse hin. Andromeda wird also weiterhin eine Rolle spielen – auch wenn die Terraner derzeit nicht so richtig wissen können, was sich zwischen den Sonnen der Galaxis eigentlich abspielt …
14 Juli 2026
Zeitbruch
In diesem Fall ziert der Ilt den kommenden Band unserer Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Zeitbruch« und wurde von Dietmar Schmidt sowie Oliver Müller geschrieben. Wie die beiden Autoren sich den durchaus komplexen Inhalt ihres Romans aufgeteilt haben, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Die Handlung spielt auf verschiedenen Ebenen. Unter anderem begleiten wir Perry Rhodan und eine kleine Gruppe dabei, in eine eigentlich »verbotenen Zone« einzudringen. Auf der anderen Ebene erleben wir mit, wie Eric Weidenburn in einer Forschungsanlage der Arkoniden lebt und arbeitet.
Wie das alles zusammenhängt und welchen Einfluss die merkwürdigen Artefakte auf alles haben, zeigt der Roman im Detail. Die aktuelle Handlungsstaffel biegt langsam auf die Zielgerade ein; es wird immer klarer, dass die Artefakte eine immense Bedeutung haben, die man immer noch nicht ganz durchschauen kann …
13 Juli 2026
In bewegten Bildern
Dass man mit einer kleinen Redaktion nicht bei allen Plattformen gleichermaßen aktiv sein kann, versteht sich von selbst. Ich finde, wir sollten uns da tummeln, wo es sinnvoll ist. Unsere eigene Internet-Seite sowie unser Shop sind die zentralen Seiten, auf denen wir unsere Inhalte veröffentlichen und wo sie auch gesucht werden. Dort erreichen wir die Leute, die uns schon kennen oder die uns gezielt suchen.
Wollen wir die Marke PERRY RHODAN außerhalb unserer bisherigen Kreise bekannt machen, müssen wir dorthin gehen, so sich die Leute tummeln. Derzeit nutzen wir dafür häufig »Bewegtbild«: Mein Kollege Adnan Turan nimmt Videos auf, in denen er oder ich etwas erzählen. Diese Videos werden bei YouTube eingestellt und über Facebook, Instagram und TikTok geteilt. Ich teile sie im Abstand von einigen Tagen noch einmal »privat«.
Das wirklich Interessante ist: Wir erreichen damit Leute, die unsere Serie noch nicht kennen oder sie noch nie gelesen haben. Das merken wir an den Resonanzen. Und es sind nicht einige Dutzend oder vielleicht zwei-, dreihundert Leute, sondern es werden rasch immer einige tausend oder gar zehntausend Leute, die sich so ein Video anschauen.
Ob sie es bis zum Ende sehen oder was sie dabei empfinden, wissen wir natürlich nicht. Aber unsere Marke erreicht so Leute, die uns am Kiosk schon lange nicht mehr suchen würden …
10 Juli 2026
Hans Kneifel steht im Zentrum
Gleich drei Beiträge widmen sich dem Autor Hans Kneifel, der in diesem Jahr neunzig Jahre alt geworden wäre. Natürlich bilden die Zeitabenteuer einen eigenen Schwerpunkt, darüber hinaus geht es aber auch um andere Werke des Schriftstellers oder über ihn. Nicht nur für Kneifel-Fans ist das interessant.
Lesenswert fand ich die Kurzgeschichte »Mühlsteine der Zeit« von Markus Arnold, die dem Physiker Myles Kantor ein Denkmal setzt. Kantor spielte zeitweise eine sehr große Rolle in unserer Serie, bis er aus ihr verschwand; hier erlebt er seine literarische Wiedergeburt. Der Text ist gut geschrieben, wenngleich nicht unbedingt für Neuleser geeignet: Um die Facetten der Geschichte alle wahrnehmen zu können, muss man unsere Serie recht gut kennen.
Die zahlreichen anderen Beiträge decken ein weites Spektrum ab: Dass unsere Serie sich auf der Leipziger Buchmesse präsentierte, wird ebenso erwähnt wie die Hintergründe zu Nevada Fields oder Terrania. Technik-Fans kommen bei einem Handstrahler oder einem Raumschiff der Akonen auf ihre Kosten.
Dazu kommen Rezensionen zu den aktuellen Romanen und Vereins-Interna. Die SOL ist ja schließlich das Mitgliedsmagazin der PERRY RHODAN-FanZentrale.
Mitglieder bekommen das Heft im Rahmen ihres Beitrags, alle anderen können es über die Website des Vereins oder bei der einen oder anderen Veranstaltung direkt kaufen. (Das Heft lohnt sich eh immer: gute Texte und Bilder, professionelles Layout, farbige Seiten – das sieht alles sehr schön aus!)
09 Juli 2026
Orpheus Chambers und die Unterwelt
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Wenn es eine typische Figur gab, wie sie nur der in Köln lebende Schriftsteller Peter Terrid erfinden konnte, war es Orpheus Chambers. Der Detektiv wurde vom Autor als eine eigenwillige Person geschildert, die zu viel wog und stets ein wenig schmuddelig aussah. Seine künstlichen Augen sorgten dafür, dass er besondere Aufgaben wahrnehmen konnte – am meisten aber faszinierte er durch seinen leicht schrägen Charakter und seine schnelle Auffassungsgabe.
Der häufig phlegmatisch wirkende Privatdetektiv mit Übergewicht trat nur in zwei Romanen auf, blieb bei mir aber in bester Erinnerung. Das ist vor allem dem Taschenbuch mit dem Titel »Gesänge aus der Unterwelt« zu verdanken, das als Band 400 der Planetenromane im Juli 1996 veröffentlicht wurde.
Ich erinnere mich noch gut an die Kommunikation, die ich mit dem Autor wegen des Manuskripts hatte und wie wir an dem Thema gerungen hatten.
Sein erstes Konzept für den Roman schickte mir Peter im April 1995. Zu dieser Zeit leitete Dr. Florian F. Marzin als Chefredakteur alle Romanserien des Pabel-Moewig Verlags und war zudem für das Programm der Moewig-Buchverlage verantwortlich. Bei der Steuerung der Planetenromane ließ er mir weitestgehend freie Hand; wir sprachen die Themen aber immer durch.
Peter Terrid leitete die drei Konzeptseiten mit einer Auflistung möglicher Romantitel ein: »Gesänge aus der Unterwelt« nannte er als erstes, »Ein Fall für Orpheus Chambers« war bereits der zweite Vorschlag, und natürlich durfte auch so etwas wie »Der Schnüffler und der Kommissar« nicht fehlen. Aber es war uns beiden bewusst, dass sich bei einem solchen Roman nur ein einziger Titel sinnvoll sein konnte …
Peter wusste, dass sein Roman für die Jubiläumsnummer gedacht war, und das sagte ich ihm bereits im Vorfeld. Also wählte er ein Thema, das über den normalen Rahmen eines PERRY RHODAN-Taschenbuches hinausgehen sollte: nicht nur eine Geschichte, die im Universum unserer Serie spielte, sondern eine Geschichte, die man auch »normalen Lesern« verkaufen konnte.
Dabei war dem Autor wichtig, seine Idee klar im Perryversum zu verankern. In seinem Exposé ging er deshalb ausführlich auf die Welt ein, auf der die Handlung spielen sollte. Shahan sollte im Chrodwhansystem liegen, das von ihm nicht weiter definiert wurde. Der Autor bezeichnete den Planeten als »eine idyllische Welt, ein idealer Urlaubsort, gewissermaßen ein planetengroßes Kurbad der Luxusklasse«.
Die Welt, so das Exposé, sollte sich auf das Thema Musik spezialisieren. »Alle möglichen natürlichen Vorgänge des Planeten wurden mit technischen Mitteln zu Klangereignissen umgewandelt« – das alles sei lange vor der Besiedelung durch die Terraner geschehen, aber die Musik sei geblieben.
Als Zeitraum für die Handlung wählte Peter die Jahre, nachdem die sogenannten Imprint-Outlaws nach Hirdobaan aufgebrochen sind. Für die eigentliche Handlung spielt das nur insofern eine Rolle, dass man eben die Figur Perry Rhodan nicht in die Geschichte packen kann – das war absichtlich so gelegt.
Der Zusammenhang war ebenfalls klar: Auf der Welt, die sich dem Tourismus verschrieben hatte, sollten vor allem prominente Leute von der Erde untergebracht werden, die von der sogenannten Imprint-Sucht befallen waren. Der Autor konstruierte also einen politischen Hintergrund für die eigentliche Geschichte.
Peter Terrid führte zudem den LFT-Kommissar in das Exposé ein. Geo Sheremdoc, eigentlich eine typische Figur von Robert Feldhoff, war vor Band 1800 ein Politiker in unserer Serie, der zugleich als tatkräftig geschildert wurde. Die eigentliche Arbeit sollte aber der Detektiv leisten.
»In der Elite-Gesellschaft von Shahan wirkt Chambers natürlich restlos fehl am Platze«, so schrieb Peter Terrid in seinem Exposé, »zumal er sich auch nicht die geringste Mühe gibt, ein wenig Charme zu entwickeln.« Als ich das las, stellte ich mir bereits die Szenen vor. Für mich war der Fall an dieser Stelle klar: Das war ein Thema für einen Planetenroman, eine Mischung aus Science Fiction und Krimi, und damit konnte man auch Leserinnen und Leser ansprechen, die unsere Serie bisher nicht kannten.
Und wie brachte der Autor nun die Imprint-Süchtigen, den Hintergrund mit der vielfältigen Musik und seinen schmuddeligen Privatdetektiv zusammen? Das wusste Peter Terrid zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht. Er schlug mir drei Modelle vor, mit denen er die Handlung vorantreiben wollte. Dabei griff er auf Ideenpapiere zurück, die er bei der Autorenkonferenz vorgelegt hatte, die dort aber nicht auf große Begeisterung im Team gestoßen waren.
Als Beispiel erwähne ich eine Variante, die er mir vorschlug: »Und drittens – dies wird abhängen vom Ausgang der Konferenz in Rastatt – kann in diesem Roman erstmalig auf das geheime Wirken von Mirona Thetins Agenten in der Milchstraße eingegangen werden, gleichzeitig als kleine Kostprobe von dem, was in der Serie noch kommen wird.«
Nachdem ich das Exposé gründlich durchgelesen hatte, besprach ich es mit dem Autor. »Wir machen das«, sagte ich, »aber wir müssen unbedingt den Termin einhalten. Heyne will mit dem Taschenbuch eine Aktion machen, also brauchen wir es zeitig.«
Der Autor versprach hoch und heilig, garantiert pünktlich zu liefern. Wir vereinbarten, dass er das fertige Manuskript bis allerspätestens am 30. November 1995 abzuliefern hatte, und ich notierte den Termin entsprechend auf dem Arbeitspapier.
Ohne zu weit vorgreifen zu wollen: Der Autor schaffte den Termin nicht ganz, aber ich fand sein Manuskript richtig stark, redigierte es flott und sorgte dafür, dass es pünktlich bei den Kolleginnen im Heyne-Verlag eintraf. Im Juli 1996 wurde der Roman veröffentlicht, ausgestattet mit einem schönen Titelbild von Alfred Kelsner.
Später kam er auch noch im »Großen PERRY RHODAN-Fan-Buch« heraus. Aber das ist dann eine andere Geschichte …
(Veröffentlicht wurde diese Redakteurserinnerung vor einigen Tagen auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Redaktion. Hier wiederhole ich sie aus dokumentarischen Gründen.)
07 Juli 2026
Das Portal
Sie ist natürlich nicht die einzige Hauptfigur in »Das Portal«, so der Titel des Romans. Selbstverständlich ist auch Reginald Bull von der Partie, einige Leun und Portuu spielen ebenfalls mit. Und Meg Ontares ist von der Partie, die Dominic Beyeler in einer wunderschönen Illustration für das Titelbild verewigt hat.
So bietet sich ein sehr abwechslungsreicher Roman, der mich gut unterhalten hat und der sicher auf die baldige Fortsetzung neugierig macht. In der kommenden Woche blenden wir allerdings erst einmal in die Lokale Gruppe um …
06 Juli 2026
Ein Ellmer-Doppelpack
Ich weiß aber, dass ihm die »Randgebiete« unserer Serie stets wichtig waren; da konnte er sich als Autor frei entfalten. Deshalb freute es mich, als wir bereits im Mai zwei klassische Planetenromane von ihm noch einmal neu auflegen konnten. Noch mehr freute es mich, dass das Interesse der Leserinnen und Leser groß genug war …
Wir brachten die beiden Planetenromane als E-Book in den Handel; die gedruckten Ausgaben kann man sich schließlich mit einiger Mühe noch im »Second-Hand«-Bereich besorgen. Wir fanden, dass die beiden Romane eine schöne Ergänzung zum »Cantaro«-Zyklus seien, der nun im Rahmen der PERRY RHODAN-Bücher veröffentlicht wird.
Den »Cantaro«-Zyklus fand ich, als er damals gestartet wurde, ziemlich großartig. Die Mixtur aus kosmischem Geheimnis und ziemlich viel Action sprach mich an; die Autoren schrieben zudem mit Feuereifer an den einzelnen Romanen. Der Ellmer-Doppelband bietet hierfür eine schöne Ergänzung, finde ich!
03 Juli 2026
50 Jahre Kai Hirdt
Das dürfte bald zwanzig Jahre her sein. Seit damals arbeiten die PERRY RHODAN-Redaktion und Kai Hirdt zusammen. Er setzte unsere Serie bei Twitter in Szene, als Twitter noch cool und frisch war; er organisierte die Pressekonferenz zu Band 2500; er schrieb zahlreiche Romane für unsere verschiedenen Serien; er war Exposéautor für diverse Miniserien und steuert nun zusammen mit Rüdiger Schäfer die Serie PERRY RHODAN NEO.
Und heute kann er einen »runden« Geburtstag feiern. Kai Hirdt, der in Hamburg lebt, begeht dieses Fest hoffentlich mit seiner Familie und arbeitet nicht nur – man wird schließlich nur einmal fünfzig Jahre alt. Dem kreativen Geist wünsche ich an dieser Stelle alles Gute und Liebe, und ich freue mich auf weitere Jahre der Zusammenarbeit!
02 Juli 2026
Trio in Köln
Auf dem ColoniaCon im Frühsommer 1993 präsentierten sich unter anderem einige neue PERRY RHODAN-Mitstreiter den Fans. Das Bild fasst das sehr schön zusammen, finde ich.
Es zeigt – links im Bild – die Autorin Susan Schwartz, die erst wenige Wochen zuvor mit »Im Netz des Quidor« ihren Einstand in der PERRY RHODAN-Serie gegeben hatte. In der Mitte steht Klaus N. Frick, der im Herbst des Vorjahres als neuer PERRY RHODAN-Redakteur angefangen hatte. Und rechts erkennt man Rüdiger Schäfer, zur damaligen Zeit vor allem als Herausgeber kritischer Fanzines und Autor gelungener Kurzgeschichten bekannt.
In unterschiedlichen Konstellationen arbeiten die drei Personen seit den 90er-Jahren zusammen. Persönlich kannten sie sich seit den 80er-Jahren. Schön, wenn es solche Kontinuitäten gibt!
Das Bild wurde von Peter Fleissner aufgenommen.
01 Juli 2026
Sammler der Kuriositäten
Wovon ich hier spreche und schreibe? Es geht um den aktuellen Roman in unserer Serie PERRY RHODAN NEO, den Antares Bottlinger verfasst hat. Der Autor erzählt dabei vor allem von der Welt Agemas und den Ereignissen, die sich dort abspielen.
Die Aktionen des Rhodan-Teams fand ich interessant und spannend, auch deshalb, weil wir unsere Helden als Diebe erleben. Dramatischer sind die weiteren Geschehnisse auf dieser Welt. Ein Vulkanausbruch ist nicht das kleinste Problem, das seine Bewohner haben …
30 Juni 2026
Seltsame Alien, komplizierte Konflikte
Das mag vielleicht ein wenig verwirrend klingen, weshalb ich mich nicht länger mit einer Einleitung aufhalten möchte, sondern direkt einsteige: Olaf Brill und Michelle Stern werfen sich gewissermaßen die Bälle zu, und das machen die beiden sehr gut.
Den Auftakt bildet ein Roman von Olaf Brill: »Aelors Rache« spielt an Bord des PHOENIX und in der Umgebung des kleinen Raumschiffs und seiner Besatzung. Reginald Bull und seine Gefährten sind bekanntlich seit langem in den Tiefen des Universums unterwegs, wo sie zuletzt einer kosmischen Trasse gefolgt sind.
Mittlerweile haben sie ein Ende erreicht, so kommt es ihnen zumindest vor, und sind dort auf Rätsel gestoßen, die aus der Vergangenheit stammen, aber mit der Gegenwart verschränkt sind. Der Sternwürfel spielt eine wichtige Rolle, der mysteriöse Aelor verfolgt seine uralten Pläne, und Reginald Bull muss alles versuchen, um weitere Schwierigkeiten zu verhindern.
»Aelors Rache« trägt die Bandnummer 3384 und erscheint am 26. Juni 2026. Der Autor bereitet dabei unter anderem seiner Kollegin die Bühne für ihren Doppelband.
Mit »Das Malorische Siegel« verfasste Michelle Stern den ersten Teil davon. Die Autorin führt dabei Aliens ein, wie wir sie bislang in der PERRY RHODAN-Serie noch nicht kennengelernt haben. Die Darstellung einer extrem fremdartigen Kultur las ich mit großem Interesse; ich fand schon das Exposé gut und war von der gelungenen Präsentation im Roman sehr angetan.
Neben den Aliens und ihrem – für uns – seltsamen Blick auf die Welt spielen auch Meg Ontares, die Medikerin des PHOENIX, und einige Portuu wichtige Rollen in diesem Roman. Letztlich geht’s um die Existenz einer ganzen Kultur … Der Band mit der Nummer 3385 ist ab dem 3. Juli 2026 im Handel erhältlich.
»Das Portal« ist der Titel für den zweiten Teil des Doppelbands von Michelle Stern. Die Autorin schildert die Situation, wie sie sich vor der »abgesperrten« Galaxis Malora darstellt. Dort halten sich Reginald Bull und die Besatzung des PHOENIX auf, dort versucht man nun, eine außerirdische Zivilisation zu retten.
Die Autorin zeigt einerseits die Bemühungen von Bull und seinen Gefährten und gibt andererseits erneut einen Einblick in eine faszinierende Alien-Kultur. Lesen kann man diese Story ab dem 10. Juli 2026, wenn der Roman mit der Bandnummer 3386 veröffentlicht wird.
Mit dem folgenden Band geht es zurück in die Lokale Gruppe der Galaxien. Olaf Brill erzählt die weiteren Geschehnisse um die Agenten, die sich auf die Spur der mysteriösen Legaten gesetzt haben. In »Andromeda antwortet nicht« zeigt der Autor darüber hinaus, wie sich die Lage im Leerraum zwischen den Galaxien darstellt – Andromeda spielt dabei eine besondere Rolle, wie es aussieht.
Der Titel »Andromeda antwortet nicht« ist dabei gewissermaßen programmatisch; der Roman mit diesem Titel und der Bandnummer 3387 liegt ab dem 17. Juli 2026 vor. In ihm bahnen sich Geschehnisse an, die auch im kommenden Zyklus eine Rolle spielen werden …


















