16 September 2009

Murcon und Quellmeister

Ein Blick in die Silberbände ist für mich immer wie eine Zeitreise. Das merke ich, wenn ich den druckfrischen PERRY RHODAN-Band 107 in die Hand nehme. »Murcons Vermächtnis« enthält Romane, die in den späten 70er Jahren erschienen sind, meiner aktiven Jungleserzeit.

Ich erinnere mich teilweise noch sehr gut an die Romane und blättere mit großem Interesse in dem Hardcover. Wahrscheinlich verfasse ich dazu einfach mal wieder ein »Logbuch der Redaktion« ...

15 September 2009

Das Dutzend ist voll

Mittlerweile liegt mir der zwölfte Roman der »Elfenzeit«-Saga vor. Er trägt den Titel »Ragnarök«, und es geht darin ganz schön zur Sache: Anderswelt und Menschenwelt krachen zusammen, es kommt zu einer großen Schlacht, und dazwischen soll ein Kind geboren werden.

Den Roman verfasste Susan Schwartz, die ja auch für die »Elfenzeit«-Exposés verantwortlich ist. Angesichts der Tatsache, dass ich gestern das sechzehnte Manuskript zu Ende gelesen habe und dass wir derzeit die Bände bis zum abschließenden zwanzigsten Roman vorbereiten, ist das alles eine sehr erfreuliche Geschichte.

14 September 2009

Blicke in das Stardust-System

Ein Logbuch der Redaktion

Die bisherige Handlung des Stardust-Zyklus kam ohne das Thema aus, das dem Zyklus seinen Namen gibt, zumindest größtenteils. Konkret heißt das: Zwar wurde das Stardust-System erwähnt, zwar gibt es Hinweise darauf, dass die Terraner im Stardust-System einen Zugang zu dem geheimnisvollen Polyport-Netz haben – aber genaueres weiß bislang noch niemand, und die Verbindungen sind bisher weder den Hauptfiguren der Romane noch den Lesern bekannt.

Das wird sich demnächst ändern, denn die Handlung der PERRY RHODAN-Serie blendet um in das eigentliche Stardust-System. Die nächsten Romane haben dabei alle zumindest eine Zeile des Untertitels gemeinsam: Es heißt stets »Die Stardust-Chroniken«, und damit signalisieren wir klar, dass es um einen Rückblick geht, um eine Verknüpfung der mehr als hundert Jahre, die das Stardust-System jetzt schon von den Terranern besiedelt wird, mit der Haupthandlung auf Terra und in den anderen Galaxien, die vom Polyport-Netz erreicht werden.

Den Anfang macht Uwe Anton, dessen Roman einen fast schon programmatischen Titel trägt. »Unternehmen Stardust-System« knüpft bewusst an den ersten PERRY RHODAN-Roman überhaupt an, auch wenn der Roman nun die Nummer 2508 trägt. Doch Uwe Anton geht in seinem Roman tatsächlich an die Anfänge zurück: Sowohl die Anfänge des Stardust-Systems werden beleuchtet als auch die Anfänge – zumindest am Rande – der PERRY RHODAN-Serie.

Die Menschheit tastet sich in seinem Roman langsam in den unbekannten Kosmos hinein. Timber F. Whistler und seine Begleiter müssen mit einer ungewohnten Umgebung fertig werden; sie treffen neue Verhältnisse an und müssen sich mit einer mysteriösen Suche auseinander setzen. Das ist ziemlich viel Stoff, und Uwe Anton nutzt dazu die Perspektiven verschiedener Handlungsträger – sein Roman ist in gewisser Weise das Panorama eines neu zu erschließenden Sonnensystems.

Die Fortsetzung dazu stammt von Horst Hoffmann. Sein Roman trägt den Titel »Insel im Nebel« und erscheint mit der Nummer 2509. In seinem Roman stehen kosmische Ereignisse ebenso im Zentrum wie die Entwicklung von Menschen. Im Stardust-System ballen sich die Rätsel geradezu, wie es aussieht, und die neuen Bewohner von Aveda und Katarakt – und wie die Welten alle heißen – müssen sich mit ihnen auseinandersetzen.

Womöglich wird es Leser geben, denen diese Romane zu wenig »Action« enthalten; in ihnen stehen Suche und Erforschung im Vordergrund. Sie zeigen vor allem weitere Besonderheiten des Sonnensystems, das zur neuen Heimstatt für mehr als 800 Millionen Menschen und andere Galaktiker geworden ist ...

Die zwei Romane bilden im Übrigen nur den Anfang eines Handlungsblocks, der von Hubert Haensel fortgeführt wird. Weitere Romane mit dem Stardust-System als Haupthandlungsort sind geplant, werden teilweise auch schon geschrieben. Und ich bin sicher, dass da auf die Leser noch einige Überraschungen zukommen ...

12 September 2009

Schöner ZA-Con

Sehr familiär ging es heute auf dem ZA-Con in Hamburg-Eidelstedt zu. Einige Dutzend Fans hatten sich eingefunden, alles im Bürgersaal wirkte sehr harmonisch und sehr nett. Eine sehr angenehme Stimmung.

Ich machte einen Story-Workshop mit vielleicht acht Leuten, mittags gab's eine Lesung aus aktuellen Büchern, abends dann die große PERRY RHODAN-Fragestunde. Alles paletti, es machte mir Spaß - und hoffentlich auch den Conbesuchern.

11 September 2009

Dienstreise nach Hamburg

Schon wieder unterwegs, diesmal in die Hansestadt Hamburg. Morgen geht's auf den ZA-Con, heute mache ich einige Termine. Den ersten habe ich bereits absolviert; es war ein Besuch bei der Firma edel, bei der die PERRY RHODAN-Silberbände im Vertrieb sind.

Diverse Themen gab's: die Silberbände im Allgemeinen, die Taschenbücher, die Paperbacks, ATLAN und darüber hinaus gehende Perspektiven. Wie immer ein interessanter Gedankenaustausch - schauen wir mal, wie sich das entwickelt.

10 September 2009

Spannende Besprechung

Heute blieb ich den gesamten Tag über in Karlsruhe, saß aber nicht zu Hause am Computer, um etwa einen Roman zu redigieren. Es ging in die Südweststadt, wo ich an einer Besprechung teilnahm. Um PERRY RHODAN ging es natürlich trotzdem.

Warum ich so geheimnisvoll tue? Weil ich zwar hundertprozentig sicher bin, dass etwas »rauskommt«, es aber erst bekannt geben will, wenn ich es auch tatsächlich verkünden kann. Es ist auf jeden Fall ein Projekt mit Blick aufs Jahr 2010.

09 September 2009

Gelungene Lektüre

Gestern abend und heute morgen hatte ich die Gelegenheit, ein besonders gelungenes Manuskript zu lesen. Die Rede ist von Marc A. Herrens Roman für PERRY RHODAN-Extra; punktgenau hat der Schweizer, derzeit auf Gran Canaria lebend, sein Werk in die Redaktion geliefert.

Negatives habe ich nicht anzumerken, mich dafür umso mehr über positives zu freuen. Mom'Serimer kommen vor, aber auch Perry Rhodan und Atlan, Fee Kellind und SENECA, eine Reihe von Verwicklungen und eine noch zu findende Bestimmung für viele Wesen. Sehr schön.

08 September 2009

Tefroder zum Abschluss

Der dritte und abschließende Band der »Tefroder«-Trilogie liegt jetzt in redigierter Form vor. Ich gehe noch mal drüber, dann kann das Manuskript als Datei morgen an Heyne gehen. Wir halten alle Termine ein, die wir verabredet haben - das ist stets erfreulich.

Wim Vandemaan hat sich mit dem Roman in punkto Phantasie geradezu überschlagen. Als Leser erfährt man beispielsweise einiges über lemurische und tefrodische Sternbilder - das fand ich klasse.

07 September 2009

Ein Nachtrag zu Marcs Abschieds-Lesung

Ein Logbuch der Redaktion

Am Freitag, 7. August 2009, verabschiedete sich Marc A. Herren von seinem Heimatland: Zumindest für ein Jahr zieht der Autor nach Gran Canaria, verlässt also die Schweiz, um sich auf der kanarischen Insel sowohl mit dem Tauchen als auch mit dem Schreiben zu beschäftigen.

Zu diesem Zweck veranstaltete er eine Lesung in einem Hotel in der Landeshauptstadt Zürich, zu der ich ebenfalls anreiste. Dazu verfasste ich bereits vor Wochen ein Logbuch der Redaktion, das sich bereits auf der PERRY RHODAN-Homepage befindet. Wer mag, kann dort noch einmal nachlesen, was geschah.

Auf der PR-Homepage reichen wir vier Bilder nach, die einen schönen Einblick in die Veranstaltung geben. Die Bilder stammen von Marco Finsterwald, der jahrelang mit Marc A. Herren in einer Wohngemeinschaft zusammen lebte - vielen Dank dafür!

Hintergründe zum PERRY RHODAN-Computerspiel

Seit das PERRY RHODAN-Adventure bei Braingame erschienen ist, sind schon wieder über eineinhalb Jahre vergangen. Auf der Homepage des Mattepainting-Studios gibt es haufenweise Einblicke in die Arbeit von Igor Posavec und Sven Sauer, die das Spiel maßgeblich vorangetrieben haben.

Zahlreiche Bilder, Skizzen und Erläuterungen gibt es zu bewundern, darüber hinaus zeigen Fotos, wie die Arbeit im Studio selbst verlief. Die englischsprachige Seite bietet außerdem ein beeindruckend langes Video, das durchaus kritische Töne zum Arbeitsablauf wiedergibt.

06 September 2009

Ein Zyklus ist beendet

Gern vergleiche ich die Comic-Heftserie »Mosaik« mit PERRY RHODAN. Warum? Beidesmal handelt es sich um Serien aus deutschen Landen, die seit vielen Jahren erscheinen und immer noch ihre »alten Fans« haben. Bei »Mosaik« geht es eben um die Abrafaxe, bei PERRY RHODAN um Herrn Rhodan und seine Abenteuer ...

Jetzt ist bei »Mosaik« der Mittelalter-Zyklus beendet worden. Als Fan habe ich die Story immer verfolgt, die immerhin 24 Hefte dauerte, also zwei Jahre. Und jetzt bin ich gespannt, was als nächster Zyklus kommt. Ich lasse mich überraschen.

05 September 2009

STIL und ein Buchprojekt

Zwei wichtige Gespräche absolvierte ich am Freitag, 4. September, noch in Berlin. Morgens traf ich mich mit Siegfried Antonio Effenberger und den Machern von STIL, dem Hörspielstudio, wo wir uns sehr lange und ausführlich über die »Sternenozean«-Hörspiele, die aktuelle Situation und einen Ausblick auf mögliche weitere Projekte unterhielten.

Mittags ging's dann um ein Buchprojekt. Da muss man sehen, ob und was dabei entstehen wird, weshalb ich dazu nichts sagen kann. Spannend war es allemal.

04 September 2009

Termine in Berlin

Gestern hatte ich gleich die ersten zwei Termine in Berlin. Der eine war bei einem Lizenzpartner, mit dem wir seit Jahren sehr gut zusammenarbeiten. Ich hoffe, dass wir die Zusammenarbeit künftig noch weiter ausbauen können; es klang gut.

Der andere Termin hatte eher was mit einem PERRY RHODAN-Weltcon im Jahr 2011 und einem möglichen Buch zu fünfzig Jahren zu tun. Ich schaute mir beeindruckende Gegenstände aus den fünfziger und sechziger Jahren an, die viel über die Frühgeschichte der Serie verraten.

02 September 2009

Montillon-Doppelband

Christian Montillon ist nicht nur ein sympathischer, sondern auch ein außerordentlich fleißiger Autor: Heute habe ich sein Manuskript erhalten, das zwar schon ein wenig knapp vom Termin her ist, das er aber dennoch unter unglaublichem Zeitdruck fertig gestellt hat. Unglaublich!

Es ist der zweite Teil eines Doppelbandes, in dem es um galaktische Völker geht. Unter anderem tauchen Dron und Hasproner auf, dazu Angehörige von zwei Völkern, die es »neuerdings« auch in der Milchstraße gibt.

01 September 2009

Satzfahnen kontrollieren

Kaum ist mal die Kollegin Bettina Lang in Urlaub, kommen Arbeiten auf mich zu, die ich seit langem nicht mehr auf dem Schreibtisch hatte: Heute lag die Satzfahne für einen aktuellen PERRY RHODN-Roman auf dem Schreibtisch; Autor ist und war Hubert Haensel.

Es ist erstaunlich, was zwei Korrektoren an Tippfehlern übersehen können. Und es ist erstaunlich, welche Fehler man in der Setzerei in einem PERRY RHODAN-Journal anrichten kann. Kein Wunder, dass wir das alles immer so genau kontrollieren, und kein Wunder, dass dennoch Fehler übrig bleiben.

31 August 2009

Jahresplanung vorbereiten

Ab heute kann ich mich wieder mit Kostenstellen und anderen Dingen beschäftigen. Die Jahresplanung für 2010 steht bevor, und ich habe heute erst mal alle Kostenstellenberichte des Controllings sortiert und zusammengefasst.

In den nächsten Tagen schaue ich mir das alles gründlich an, bespreche mich mit den Kollegen und mache mir meine Gedanken. Im September ist dann die Besprechung mit dem Controller. Dinge, die zwar wichtig sind, die ich aber nicht gern mache ...

30 August 2009

Fauler Sonntag

Eigentlich war der Plan ganz einfach: Ich setze mich am schönen Sonntag nachmittag auf meinen Balkon und lese fleißig PERRY RHODAN-Manuskripte. Es wird ja Zeit, dass ich den dritten Tefroder-Band in Manuskript-Form zu Ende lese.

Daraus wurde dann doch nichts: Der Tag war zu schön, ein Spaziergang durch die Weinberge von Durlach und Grötzingen wartete ebenso auf mich wie ein Eisessen in der Innenstadt. Aber so ein richtiges Wochenende muss ja auch mal sein ...

29 August 2009

Werbetexte und dergleichen

Es gibt Aufgaben, die schieben sich deshalb ins Wochenende, weil sie dringend sind und ich sie während der regulären Arbeitszeit nicht geschafft habe. Dann seufze ich eben und setze mich am Samstag abend hin - zumindest stört mich da kein Telefon, weil meine Nummer nicht im Telefonbuch steht ...

Jetzt denke ich mir werbliche Aussagen und so aus. Einige Argumente für das neue Taschenheft, ein kurzer Pressetext und ein bisschen Argumentation für den Vertrieb. Muss auch mal sein.

28 August 2009

Taschenheft 3 in den Satz

Es dauerte doch länger, als ich gedacht hatte: Heute konnte ich das dritte PERRY RHODAN-Taschenheft fertig redigieren und für die Setzerei bereit stellen. Es ist dann doch mehr an detaillierter Kleinarbeit, was anfällt.

Der Peter-Terrid-Roman »Die Gottes-Maschine« macht Spaß, und Semiramis Carrefour ist eine Hauptfigur, wie sie wohl nur Peter Terrid erfinden konnte. Das macht auch 2009 sicher noch Spaß!

27 August 2009

Im zweiten Jahrhundert NGZ

Meine heutige Arbeit führt mich ins Jahr 113 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Ich arbeite am dritten PERRY RHODAN-Taschenheft, das diesmal von Peter Terrid stammt und unter dem Titel »Die Gottes-Maschine« erscheinen wird.

So viel ist nicht zu tun; aber wir brauchen ja auch den einen oder anderen neuen Werbe- und Informationstext. Der Roman selbst ist ein lockeres Weltraum-Abenteuer, wie man sie »damals« gern las und wie sie auch heute sicher noch ihre Freunde finden werden.