13 Oktober 2011

Den zweiten Tag erledigt

Der Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse war in diesem Jahr ein sehr erfreulicher und auch gemütlicher Tag. Ich traf mich mit Andreas Eschbach, der mich am Messestand besuchte, sprach lange mit Kollegen der Verlagsgruppe Lübbe, hatte einen Termin mit den Kollegen vom MV-Verlag und unterhielt mich bei uns am Messestand mit anderen Fachbesuchern.

Und ich ging gelegentlich durch die Gänge, wo ich andere Bekannte traf. Die Kinderbuchautorin Antje Szillat freute sich über den Erfolg ihres neuen Romans, am Splitter-Stand gab es Gummibärchen, und der Fantasy-Autor Michael Peinkofer schneite bei uns herein. Wie auf der Buchmesse eben so üblich ...

12 Oktober 2011

Buchmesse 2011 zum ersten

Der erste Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2011 liegt hinter mir. Er war eher ruhig: Unser Stand liegt in einem ruhigen Gang, wo nicht sehr viel los ist und wir bislang so gut wie kein Laufpublikum haben.

Dennoch ergab sich bisher schon einige Male die Gelegenheit zu interessanten Messegesprächen. Unter anderem ging es wieder um E-Books; diskutiert wurde aber auch die aktuelle Situation im Science-Fiction-Buchmarkt. Und ich hatte netten Besuch von Kolleginnen aus dem Hause Bertelsmann - dort laufen unsere Buchreihen alle erfolgreich weiter.

11 Oktober 2011

Kostenstellen-Hickhack

Ich bin Redakteur, und ich interessiere mich für Texte und Bilder, für Geschichten und Inhalte. Wenn ich eines nicht kann, dann sind es Abrechnungen, Kalkulationen und andere buchhalterische Dinge. Dummerweise kommt man als Abteilungsleiter um solche Themen nicht herum.

Also habe ich den gestrigen Abend von 22 bis 23.30 Uhr damit verbracht, mich auf die Kostenstellenplanungs-Diskussion mit dem Controlling heute von 9.30 bis 12 Uhr einzustellen. Seither beschäftige ich mich unter anderem damit, weitere Kostenstellen-Arbeiten zu erledigen. Mein Leben ist manchmal schon ein wenig seltsam ...

10 Oktober 2011

Buchmesse-Vorbereitungen

Nach dem Con ist vor der Messe ... oder wie immer das klassische Sprichwort lautet. Noch haben wir nicht alle Details des WeltCons bewältigt, und schon stecken wir in den Vorbereitungen für die Frankfurter Buchmesse. Vor allem Klaus Bollhöfener ist damit heute beschäftigt, in dem er die Paletten für die Messe zusammenpacken lässt.

Bei mir tröpfeln noch die letzten Terminvorschläge ein, gleichzeitig gibt es haufenweise Rückfragen zum WeltCon. So wird's auch am ersten Tag der Buchmesse-Woche garantiert nicht langweilig ...

09 Oktober 2011

Der sechste NEO

Meine Sonntags-Lektüre war diesmal einfach: Ich beschäftigte mich mit dem sechsten Roman von PERRY RHODAN NEO, unserer neuen Science-Fiction-Serie. Verfasst wurde der Roman von Frank Borsch, der bekanntlich auch als Exposé-Autor für die Inhalte der Serie verantwortlich zeichnet.

Spannend fand ich vor allem die Vergangenheitshandlung, die ein wenig mehr Hintergrund zur Geschichte einiger wichtiger Figuren lieferte. Aber auch in der Gegenwart des Romans passiert viel – ich las den Roman mit wachsender Faszination und bin auf die Reaktion der Leser schon jetzt gespannt.

08 Oktober 2011

Utopie Terrania

Mit einem superguten, action-geladenen Titelbild von Dirk Schulz wartet PERRY RHODAN NEO 2 auf. Das Taschenheft liegt seit gestern auf meinem Tisch, und heute blätterte ich es endlich mal mit großem Interesse durch.

Verfasst wurde es von Christian Montillon, der Titel ist »Utopie Terrania«- Unter anderem erfährt man als Leser mehr über die Odyssee eines gewissen Alan D. Mercant oder die Überlegungen eines gewissen Generals Bai Jun. Ich fand den Roman sehr unterhaltsam und warte gespannt auf die Reaktionen der Leser.

07 Oktober 2011

Atlantis-Anruf in der Redaktion

Dummerweise gehe ich manchmal ans Telefon; wenn ich viel zu tun habe, was sehr oft der Fall ist, lasse ich beide Telefone in meinem Büro auch mal den ganzen Tag klingeln und gehe nicht ran. Heute morgen nahm ich wieder einmal ab.

Ein Leser war daran. In welchem Band denn der Untergang von Atlantis geschildert werde. Er müsste das unbedingt wissen, er habe schon einmal angerufen, und man habe ihm versprochen, dass er nach dem WeltCon eine Antwort erhalten würde. Er war sehr hartnäckig, und ich bin leider ein höflicher Mensch.

»Heft 50 oder 60, würde ich sagen«, gab ich zur Auskunft, nachdem ich erfahren hatte, dass er keinen Internet-Zugang hat und nicht selbst recherchieren kann. Das genügte ihm leider nicht. Er habe nur die Silberbände - in welchem Silberband sei denn das?

»Das muss Buch 7 oder 8 sein«, behauptete ich; so schlecht ist mein Gedächtnis meist nicht. Das nützte ihm leider auch nichts; er wollte es genau wissen.

»Die Dame, mit der ich im September telefoniert habe, sagte mir, dass sie es raussuchen wolle, um mir Bescheid zu sagen«, argumentiere er. »Wissen Sie, ob sie das vielleicht schon rausgesucht hat?«

Der Herr, der offensichtlich davon ausging, dass wir uns grenzenlos langweilen, war höflich; also gab ich auch eine höfliche Antwort. Ich wisse nicht, was die Dame rausgesucht habe, denn ich wisse beim besten Willen auch nicht haarklein, was die Kolleginnen und Kollegen den ganzen Tag über machen.

Das verstand er. »Aber Sie müssen doch nur im Computer gucken, um mir eine genaue Antwort zu geben.« Ein hartnäckiger Mann ...

Während wir telefonierten, checkte ich die Perrypedia und engte meine Hilfeversuche auf Band 8 ein. »Wenn Sie's genau wissen wollen, müssen Sie es schon selbst nachlesen«, versuchte ich erneut, ihn loszuwerden. »Ich habe die Romane in den 70er-Jahren zuletzt gelesen.«

Nach gefühlten zehn Minuten, in denen er auch noch über die Druuf-Invasion, Atlantis im Allgemeinen und noch einmal über »die Dame hat mir das doch versprochen« diskutieren wollte, hatte ich ihn los. So kann man auch seine Vormittage verbringen.

06 Oktober 2011

Planetenerfinderin

Im CD-Player meines Autos hörte ich in den letzten Tagen das Hörbuch »Die Planetenerfinderin«; dabei handelt es sich eigentlich um eine Geschichte der STELLARIS-Reihe, die von Wim Vandemaan geschrieben wurde. Als Hörbuch wurde sie von Eins A Medien produziert, gelesen hat Nicole Engeln, die mir bislang nicht aufgefallen ist.

Die Story ist klasse, und das bleibt sie auch beim Anhören. Die Fremdartigkeit der Außerirdischen, die schräge Kunst, der etwas verschrobene Charakter des »Helden« - das alles wird durch die Lesung gut vermittelt. Einzig bei der Aussprache einiger Fachbegriffe war ich anderer Meinung als die Vorleserin ...

05 Oktober 2011

Schattenlord im Anmarsch

Damit es mir nicht langweilig wird zwischen dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 und der Frankfurter Buchmesse, schickt mir Susan Schwartz neue Exposés zum »Schattenlord«. Das ist die Fantasy-Buchreihe, die auf die erfolgreiche Buchreihe »Elfenzeit« aufbaut und die derzeit bei Bertelsmann getestet wird.

Zwei Exposés habe ich bereits gelesen, kommentiert und für bestens befunden. Zwei weitere liegen vor mir, und ich bin schon sehr gespannt. Zwischen Elfen und Menschen, fliegenden Schiffen und dämonischen Erscheinungen passiert auf jeden Fall wieder sehr viel.

04 Oktober 2011

Killer-Leseprobe

Im September 2011 hatten wir derart viele Ereignisse bei PERRY RHODAN, dass wir kaum damit nachkamen, alles sinnvoll und adäquat zu berichten und zu bewerben. Fast wäre der Roman »Der Killer von Terra« dabei durchgerutscht - der Roman von Michael Marcus Thurner kam als Taschenheft am 22. September in den Handel.

Und jetzt erst kommt eine Leseprobe in die laufende Erstauflage, genauer gesagt ins Heft 2616, die auf das Taschenheft hinweist. Gut zwei Wochen verspätet. Aber besser jetzt als nie - denn der Roman ist gewisermaßen eine komplett neue Story.

29 September 2011

WeltCon-Endspurt

Eigentlich war mein Plan, heute in aller Gemütsruhe die letzten Themen abzuarbeiten und dann meine Koffer zu packen, noch einmal lecker zu Abend zu essen und dann nach Mannheim zu fahren. Der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 steht schließlich vor der Tür.

Aber der gute Wille allein reicht nicht aus. Buchstäblich Dutzende von Anfragen prasseln heute ein: von Fans, von Journalisten, von Autoren. Und natürlich ploppen am letzten Tag auch noch einige ungelöste Probleme auf. Wie immer eigentlich ... aber wir kriegen das alles hin!

28 September 2011

Was ist eigentlich mit der Milchstraße?

Ein Logbuch der Redaktion

Seit mit dem Roman »Das Thanatos-Programm« der neue Neuroversum-Zyklus gestartet wurde, hat sich die Handlung der einzelnen Romane im wesentlichen auf drei Schwerpunkte gestützt: Einer davon ist die weitere Entwicklung auf der Erde, die mitsamt ihren Bewohnern sowie den anderen Himmelskörpern des Solystems in einem merkwürdigen Miniaturuniversum gestrandet ist.

Ein anderer Schwerpunkt behandelt die Abenteuer von Perry Rhodan und seiner zusammengewürfelten Mannschaft, die es mit der BASIS in die ferne Galaxis Chanda verschlagen hat. Und dann gibt es noch Alaska Saedelaere, der mit Zwergandroiden und Harmoniewächtern zu tun hat ...

Was aber ist eigentlich mit der Milchstraße? Was tut sich derzeit bei den Halutern und Arkoniden, wie verhalten sich Blues und Ferronen? Das sind Fragen, die sich die jeweiligen Protagonisten auf den einzelnen Handlungsebenen stellen; sie beschäftigen aber auch die Leserinnen und Leser der PERRY RHODAN-Serie.

Ich könnte jetzt sagen: »Wir erfahren ja auch nicht ständig, was in Gruelfin oder M 87 los ist, was die Arcoana treiben oder wie sich die Lage im Arresum weiter entwickelt hat.« Aber das mache ich jetzt nicht, sondern verrate ein bisschen was. Nur ein kleines bisschen allerdings ...

Denn: Natürlich werden wir über die Lage in der Milchstraße berichten. Die Exposés sind verschickt, die Autoren bereits bei der Arbeit. Ab Band 2624 wird es zur Entwicklung in der Milchstraße einige neue Erkenntnisse geben, und ich bin sicher, dass das für viele Leser interessant sein wird.

Denn eins ist klar: Bostich I., Imperator des Kristallimperiums, wird nicht tatenlos zusehen, wie erstens Perry Rhodan höchstpersönlich und zweitens die Erde mit ihren Bewohnern verschwinden. Da muss Arkon reagieren, aber auch die anderen Mächte der Milchstraße müssen sich in irgendeiner Weise dazu verhalten.

Das tun sie sehr unterschiedlich, was hoffentlich niemanden verwundern wird. Die Motive der galaktischen Völker sind unterschiedlich, ihre politischen Absichten und Ziele sowieso. Das ist Thema für mindestens vier Romane, die mehrere Aspekte dieser Situation beleuchten werden.

Mehr ins Detail gehen kann und will ich nicht – ich wünsche aber schon jetzt viel Spaß mit den anstehenden Erkenntnissen ...

Der Killer von Terra ist da

Irgendwie ist die Resonanz auf den Roman »Der Killer von Terra« bislang sehr verhalten – und ich freue mich immer noch darauf, dass es uns gelungen ist, den SF-Thriller von Michael Marcus Thurner in einer komplett überholten und überarbeiteten Version noch einmal auf den Markt zu bringen. Das Taschenheft sieht gut aus, und ich weiß, dass der Inhalt auch gut war und ist.

Seit einigen Tagen liegt das Taschenheft auf meinem Schreibtisch – ich finde übrigens auch das Cover richtig stark. Jetzt kommt es daheim ins private Bücherregal, wo langsam der Stapel der neuen Planetenromane wächst.

27 September 2011

Paletten-Check

In diesen Tagen sind einige Menschen in den Lagerhallen des Verlags damit beschäftigt, das Material für den PERRY RHODAN-WeltCon zusammenzupacken. Unter anderem müssen 3000 Con-Packages für die Fahrt nach Mannheim vorbereitet werden.

Nach der Mittagszeit inspizierten Heidrun Imo, Klaus Bollhöfener, Marc A. Herren und ich die Halle. Gut ein Dutzend Paletten mit Material steht schon bereit und muss nur noch verladen werden: Con-Bücher, Con-Packages, Extras, Deko-Material, die PERRY RHODAN-Ausstellung, Versteigerungs-Material, Preise, Namensschilder und so weiter.

26 September 2011

Gedruckte Programme

Seit heute liegen sie in meinem Büro - und natürlich im Lager, wo sie in die Con-Packages gesteckt werden: Die gedruckten Programme für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 liegen vor, und ich finde, sie sehen sehr gut aus. Auf unserer Homepage steht es ja auch schon zum Download bereit.

Ich bin sicher, dass sich jetzt wieder die üblichen Fehler finden werden, und freue mich schon jetzt auf die üblichen Bemerkungen von überkritischen Fans. Mir egal: Ich sehe ein schönes Programmheft, und das ist gut so.

25 September 2011

Kristallchaos gehört

Bei längeren Autofahrten lege ich gern ein Hörspiel oder Hörbuch ein; zuletzt war ich viel mit der »Sternenozean«-Reihe beschäftigt. Dummerweise brachte ich die Reihenfolge durcheinander – das ist jetzt nicht so schlimm, weil ich die Inhalte ja kenne – und hörte zuerst die Folge 36 und dann die Folge 35.

Die Folge 35 heißt »Kristallchaos«, spielt auf der Erde und in einem riesigen Kristallgebilde und hat eine Reihe von wichtigen Handlungsträgern. Unter anderem sind Gucky, Reginald Bull und Icho Tolot in andauernd chaotischen Situationen unterwegs, in denen es kracht und scheppert, klirrt und chaotisiert. Tolle Geräusche, zeitweise undurchsichtige Handlung – wer sich da nicht auskennt, muss gründlich zuhören.

24 September 2011

NEO-Texte in Arbeit

Nur noch wenige Tage bis zum PERRY RHODAN-WeltCon; ich muss haufenweise Detailarbeiten erledigen und bin mir sicher, trotzdem einiges vergessen zu haben. Am heutigen Samstag geht es unter anderem um die Präsentation von PERRY RHODAN NEO am Samstag.

Eigentlich war alles anders geplant, aber jetzt hab' ich das Thema an der Backe. Und deshalb überlege ich mir einen möglichst guten Text, der am Samstag live auf der Bühne vorgetragen werden soll. Hoffentlich fällt mir hierzu etwas »ordentliches« ein.

23 September 2011

Zwei starke Romane

In den letzten Tagen trafen gleich zwei besondere PERRY RHODAN-Romane bei mir ein. Auf beide bin ich stolz, in jeweils unterschiedlicher Art - und sie bekommen einen besonderen Platz in meiner Sammlung.

Der eine ist »Navigator Quistus« von Christian Montillon, erschienen als Band 2614 unserer Serie. Herausragend dabei ist die STELLARIS-Geschichte »Ein unbedeutender Mann«, die von Andreas Eschbach verfasst wurde.

Ebenso stark ist »Todesjagd auf Rhodan«, die Nummer 2615 der laufenden Reihe, die nächste Woche offiziell an die Verkaufsstellen kommt. Der Roman stammt von Markus Heitz, es ist ein Gastroman, und das Titelbild ist erstens umlaufend und zweitens auch noch mit einem Umleger ausgestattet.

22 September 2011

Spezielles Gimmick ist da

Am Ende eines WeltCons gibt es eine Schlussveranstaltung. Die Amerikaner nennen das Closing Ceremony, wir haben irgendwie keinen vernünftigen Namen dafür gefunden und haben den Begriff eingedeutscht. »Abschieds-Zeremonie« steht für den letzten offiziellen Programmpunkt am Sonntag nachmittag, 2. Oktober 2011, in unserem Programmheft.

Seit gestern sind die speziellen Gimmicks für diesen Programmpunkt im Haus. Ein Exemplar liegt bei mir auf dem Schreibtisch, es sieht gut aus und bringt mich immer mal wieder - vor lauter Vorfreude - zum Grinsen. Wird bestimmt eine lustige Verabschiedung der Fans ...

21 September 2011

Das Conbuch ist da

Was für ein wunderbares Gefühl, das Conbuch in der Hand zu halten! Ich hatte doch recht viel Arbeit mit dem Buch, aber jetzt ist es da, und ich freue mich. Schöne Artikel, viele Fotos, gutes Layout – das hat dann die Agentur auch sehr gut hingekriegt!

Es gibt ja zwei Versionen: Das Paperback mit 100 vierfarbigen Seiten erhalten die WeltCon-Besucher mit ihrem Con-Package; die Hardcover-Version mit 160 Seiten gibt's auf dem Con zu kaufen. Und natürlich sind beide Auflagen sehr limitiert.