Heißt es eigentlich »Albtraum« oder »Alptraum«? Über diese Frage diskutierte ich schon in den 90er-Jahren mit Hans Kneifel, der das Wort mit »b« schreiben wollte, während ich es mit »p« lieber hatte – ich fand, das hätte ja nichts mit der Schwäbischen Alb zu tun, sondern eher mit dem Alp, der auf einem lastet. Mittlerweile ist die Rechtschreibreform durch, also schreiben wir »Albtraum« – aber mir kommt das immer noch falsch vor.
Sei’s drum. Wichtig ist ja, dass der Roman nicht Fragen dieser Art aufwirft. Bei PERRY RHODAN NEO geht’s um spannende Science Fiction, die Details der Rechtschreibreform sind da eher unsinnig.
Für »Welt der Albträume« zeichnet Ruben Wickenhäuser verantwortlich. Auf dem Titelbild sieht man zwei wichtige Hauptfiguren dieses Romans: Nathalie Rhodan da Zoltral sowie Dao-Lin-H’ay – ich finde beide Figuren gut getroffen. Das Bild zeigt Spannung, obwohl es ohne jegliche Action auskommt.
Dafür lässt es der Autor im Innern ganz schön krachen. Die Handlung der laufenden »Metamorph« wird von ihm weitergeführt, und für die zentralen Figuren gibt es eine Reihe von neuen Herausforderungen. Das alles schildert Ruben Wickenhäuser in abwechslungsreichen Szenen – das fand ich sehr unterhaltsam.

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