Ein Logbuch der Redaktion
Bei der PERRY RHODAN-Serie ist es schon in den frühen Zeiten zu einer guten Tradition geworden, dass die Handlung eines laufenden Zyklus an unterschiedlichen Schauplätzen spielt. Die Leserinnen und Leser konnten sich also auf abenteuerliche Geschichten freuen, die in weiter Ferne angesiedelt waren – in Andromeda, Gruelfin oder dem Mahlstrom der Sterne –, während immer wieder zur Erde und den Welten der Milchstraße zurückgeblendet wurde.
Ben Calvin Hary, unser aktueller Chefautor, und das Team aus engagierten Autorinnen und Autoren hat an diesem »Rezept« selbstverständlich nichts geändert. Und so liest man abwechselnd von den aktuellen Herausforderungen zwischen Terra und Topsid sowie andere Welten der Menschheitsgalaxis oder eben von den Erlebnissen des kleinen Teams an Bord des PHOENIX, das in den Tiefen des Kosmos unterwegs ist.
Das gilt auch für die kommenden vier Romane. Wobei Leo Lukas in gewisser Weise für den Brückenschlag verantwortlich ist: Am 6. März 2026 erscheint »Zwischen fremden Sternen« mit der Bandnummer 3368, der im Sternwürfel spielt, bei dem aber die heimatliche Galaxis stets im Hintergrund eine Rolle einnimmt.
Der Autor erzählt von einer Figur, die eigentlich mit dem Sternwürfel verschwunden ist, die dort – vielleicht – aber eine neue Heimat gefunden hat. Leider läuft nicht alles so, wie man es sich erhofft hat, und so entwickeln einige Wesen einen waghalsigen Plan … Ich drücke mich an dieser Stelle übrigens absichtlich etwas unklar aus: Der Roman spielt schließlich ein bisschen mit der Identität der Hauptfigur.
Ben Calvin Hary springt danach direkt zur Erde und den anderen Welten des heimatlichen Solsystems. Dort haben sich die Menschen – weil die Bedrohung so groß war – freiwillig in die Obhut einer Künstlichen Intelligenz begeben. NATHAN sorgt für die Menschen, er kontrolliert sie allerdings nicht.
Viele Terraner betrachten die aktuelle Situation als perfekte Welt, als eine Utopie aus Sicherheit und Wohlstand. Doch natürlich sehen das nicht alle Terraner gleich ...
Der Roman trägt den Titel »Der Status quo«; er kommt am 13. März 2026 mit der Bandnummer 3369 in den Handel. Ich bin übrigens sicher, dass sein Inhalt für einige Diskussionen in der Leserschaft sorgen wird …
Eine Welt, die seit langer Zeit als zerstört gilt, steht im Fokus des nächsten Romans von Oliver Fröhlich. »Eine Handvoll Tramp« erscheint am 20. März 2026 und trägt die Bandnummer 3370. Unter anderem geht es um einen Topsider, der nach etwas sucht, das es eigentlich nicht geben dürfte.
Der Titel legt nahe, um welche Welt es geht: Der Autor lässt seinen Roman in dem Sonnensystem spielen, das einst die Heimat der Mausbiber war. Set Jahrtausenden umkreisen allerdings nur die Trümmer des Planeten Tramp den Stern – aber vielleicht kann man dort immer noch etwas finden?
Den Abschluss des Vierer-Blocks bildet ein Roman von Kai Hirdt. »Das Duell« zeigt auf, was geschehen kann, wenn ehemalige Verbündete zu erbitterten Feinden werden – und dann doch wieder zusammenarbeiten müssen.
Der Autor erzählt in seinem Roman mit der Bandnummer 3371 eine abwechslungsreiche Geschichte, in der er die Absichten der unterschiedlichen Personen klar herausstellt. Zudem zeigt er, wie ein junger Mann an seine Grenzen stößt und über diese hinauswachsen muss …
Es bleibt zwischen den Sternen der Milchstraße also spannend. Mir hat das Paket, das die vier Autoren mit ihren Romanen geschnürt haben, sehr gut gefallen – jeder Band weist unterschiedliche Schwerpunkte auf und unterscheidet sich stilistisch von den Bänden der Kollegen.
(Dieses Logbuch erschien bereits vor einigen Tagen auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Redaktion und wird an dieser Stelle vor allem aus dokumentarischen Gründen geteilt.)

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