Bereits am vergangenen Freitag erschien mit »Die ersten Shinobi« der aktuelle Roman von Olaf Brill. Der Autor hatte bei seinem Manuskript die nicht einfache Aufgabe, eine neue Organisation für die Milchstraße einzuführen, ohne zu viel zu verraten – kein Wunder, die Shinobi entstehen schließlich erst, ebenso wie das Elysium, für das sie tätig sein sollen.
Was mir dabei sehr gut gefiel, war die Art und Weise, wie der Autor die beiden Hauptpersonen vorstellte. Sowohl Jasper Cole als auch Antonya Bancroft sind auf ihre Art fähig und verfügen über Durchsetzungskraft – aber sie haben sehr unterschiedliche Vorgehensweisen, die sich kaum auf einen Nenner bringen lassen. Das kann funktionieren, muss aber nicht, und diesen Konflikt zwischen beiden Figuren zeigt Olaf Brill sehr deutlich.
Ganz nebenbei präsentiert er noch eine neue fremdartige Kultur und schildert Konflikte, die sich ergeben, wenn sehr fremdartige Lebewesen aufeinanderstoßen. Der Roman unterhält deshalb auf verschiedenen Ebenen, und das fand ich sehr ansprechend.

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