02 Januar 2026

Im kosmischen Bermuda-Dreieck

Wie glaubhaft ist es, dass Raumfahrer in der fernen Zukunft an Legenden glauben und sie sogar abergläubisch sind? Ich halte das für durchaus nachvollziehbar: Wer heute zur See fährt, glaubt an alle möglichen Heiligen und Götter – nicht alle natürlich, aber sicher einiger der Leute, die zur See fahren. Es mangelt nicht an Geschichten über Aberglauben aller Art; das Bermuda-Dreieck ist nur ein Beispiel dafür.

Deshalb halte ich den gesellschaftlichen und auch religiösen Hintergrund, den Kai Hirdt für seinen Roman »Im kosmischen Bermuda-Dreieck« gewählt hat, nicht nur für spannend und lesenswert, sondern auch für nachvollziehbar.

Der Roman ist im vergangenen Jahr erschienen, quasi direkt zu Weihnachten, und bildet den ersten Teil eines Doppelbandes. Ich mochte beide Bände sehr: Sie erzählen eine Geschichte von politischen Umbrüchen und einer Suche in fremder Umgebung, womit wir sowohl eine tüchtig Prise Politik als auch eine Ladung Weltraum-Action bekommen.

Die Topsider mag ich eh. Deshalb freute es mich, dass Ben Calvin Hary sie im Rahmen seiner Exposéarbeit weiter in den Vordergrund spielt. Und wenn sie dann noch in spannenden Romanen eine wichtige Rolle spielen, freut es mich gleich doppelt.

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