Auch im März 2014 nahm die PERRY RHODAN-Redaktion an der Leipziger Buchmesse teil. Wieder hatten wir unseren Stand in der Messehalle 2, in der wir uns in den vergangenen Jahren sehr wohl gefühlt hatten: zwischen Comic-Ständen und Verlagen, die vor allem Science Fiction und Fantasy in ihrem Programm führten, zwischen dem großen »WerkZeugs«-Stand und der Fantasy-Leseinsel, wo rund um die Uhr allerlei Autoren aus ihren aktuellen Büchern vorlasen.
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In der Tat hatte die Messeleitung im Frühjahr 2014 ihr Programm geändert: Die Halle 1 war zu einer Manga- und Comic-Veranstaltung umfunktioniert worden, in der nicht nur die Comic-Verlage ihre Stände hatten, sondern auch die Zeichner signierten und die Cosplayer ihre Wettbewerbe abhalten konnten. Zwar kamen am Freitag und vor allem am Samstag genügend junge Leute zu uns, der große Ansturm der Cosplayer und Manga-Kids blieb allerdings aus.
Das war einerseits schlecht, weil so weniger los war, andererseits aber gut, weil wir so ein wenig mehr Ruhe am Stand hatten und in Ruhe unsere Messegespräche führen konnten. Leipzig ist für den Buchhandel nicht so wichtig wie Frankfurt, also gibt es weniger Lizenzpartner und praktisch keine Buchhändler, mit denen sich unsereins unterhält. Aber zu tun gab es dennoch einiges.
Ich führte an den drei Tagen, die ich vor Ort war, allerlei Fachgespräche mit Autoren und Lizenzpartnern – unter anderem über E-Books und Hörbücher. Daneben machte ich etwas, wofür ich in Frankfurt viel zu wenig Zeit habe, das mir aber eigentlich viel Spaß macht: Ich unterhielt mich mit PERRY RHODAN-Lesern, fragte sie nach ihrem persönlichen Eindruck von der aktuellen Handlung, diskutierte mit ihnen oder beantwortete Fragen.
Immer wieder kamen Bekannte vorbei. Die Bestsellerautorin Tanja Kinkel ließ sich zweimal zu einem kurzen Plausch am Stand blicken, die Jugendbuchautorin Ursula Poznanski freute sich über unsere Anwesenheit, und Fantasy-Autoren wie Christoph Hardebusch oder Bernhard Hennen schauten bei uns »rein«.
Direkt neben unserem Stand war übrigens der Zaubermond-Verlag, der seine Hörspiele und Bücher präsentierte. Mit den netten Nachbarn gab's immer wieder etwas zu besprechen. Überhaupt wirkt die Kollegialität in Leipzig stets besser als in Frankfurt – ein echter Unterschied der beiden Buchmessen.
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Unterstützt wurden sie von Susan Schwartz, die ein schickes Steampunk-Kostüm trug und ansonsten in einer anderen Messehalle die aktuellen Hörbücher ihres Fabylon-Verlages präsentierte. Ebenso gaben Autoren wie Christian Humberg, Bernd Perplies und Rüdiger Schäfer gerne Autogramme; mit Robert Corvus, Andrea Bottlinger und Oliver Plaschka waren darüber hinaus weitere Autoren von PERRY RHODAN NEO vor Ort.
Am Freitagabend gingen Katrin Lienhard, Michelle Stern und ich in die Moritzbastei, wo alljährlich die große Buchhändler-Party stattfindet. In diesem Jahr war allerdings wenig los. Zwar laden die altehrwürdigen Räumlichkeiten noch immer zum Flanieren und Leutetreffen ein – aber es wirkte recht leer. Immerhin trafen wir Autoren wie Markus Heitz, Michael Peinkofer und Kai Meyer, plauderten mit Katrin Lange (alias Cathrin Hartmann) und trafen die Comic-Zeichnerin Marie Sann.
Gegen 17 Uhr verließen wir am Samstagabend die Messe, kurz nach 22 Uhr waren wir nach einer sehr angenehmen Fahrt wieder in Karlsruhe. Ich fand die Messe in diesem Jahr erneut unterhaltsam und inspirierend – jetzt nehmen wir die Frankfurter Buchmesse im Herbst in Angriff ...
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