08 Juni 2019

Einige Worte zur Mission SOL

Ein Logbuch der Redaktion

Wir sind uns sehr bewusst, was es heißt, neue Geschichten um das Raumschiff SOL zu erzählen. Das gilt nicht nur für die Autoren, die nach den Exposés von Kai Hirdt neue Romane zum Thema schreiben, sondern auch für die Redaktion und das Marketing in Rastatt.

Ganz klar: Wenn es ein Raumschiff gibt, dessen Name und dessen Form die PERRY RHODAN-Leser schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten fasziniert, ist es die SOL. Das hantelförmige Raumschiff wurde von den Autoren in den 70er-Jahren erfunden, reiste durch die PERRY RHODAN- und die ATLAN-Serie sowie viele Taschenbücher und verlor während dieser Zeit nie von seiner Faszination.

Ich selbst denke vor allem an die Reise der SOL vom Mahlstrom der Sterne zur Milchstraße, inklusive des Zwischenstopps in Balayndagar (und ich vergesse nicht die Geschichten dazu, die in den neuen PERRY RHODAN-Comics erzählt worden sind). Natürlich erinnere ich mich ebenso gut an die SOL-Abenteuer der ATLAN-Serie und die vielen Romane, die während des »Thoregon«-Zyklus um die SOL erzählt wurden.

Seit einigen Jahren ist die SOL aus der Handlung unserer Science-Fiction-Serie verschwunden. Immer wieder haben Leser gefordert, wir sollten sie zurückholen. Wir wollten das Schiff aber nicht irgendwie »nebenbei« in die Handlung nehmen, sondern der SOL eine zentrale Rolle geben. Deshalb entschieden wir uns nach einigen Diskussionen, sie nicht sofort in die laufende PERRY RHODAN-Serie nach Band 3000 zu hieven, sondern eine eigene Serie zu veröffentlichen.

Wenn am 14. Juni 2019 mit »Das Raumschiffgrab« der erste Band der neuen Serie PERRY RHODAN-Mission SOL in den Handel kommt, wissen die Leser mehr. Insgesamt sollen zwölf Romane etwas über das legendäre Raumschiff und seine Mission erzählen.

Dabei werden die Autoren nicht alle offenen Fragen zur SOL beantworten, die sich die Leser sicher stellen. Aber sie werden mehr über die mysteriöse Mission verraten, zu der die SOL vor langer Zeit aufgebrochen ist. Welches Ziel hatte die Mission, was wollte die Besatzung erreichen? Und welche Rolle spielt dabei Michael Rhodan, der als Expeditionsleiter mit an Bord war?

An dieser Stelle kann ich selbstverständlich nicht viel ausplaudern. Die Leser werden einige bekannte Figuren aus der Seriengeschichte wiedertreffen, das liegt nahe. Trotzdem wird es ab Band eins neue Figuren geben, die hoffentlich bald die Sympathien der Leserschaft gewinnen werden.

Ähnliches gilt für die Schauplätze, die im Perryversum eine wichtige Rolle eingenommen haben: Die Galaxis Tare-Scharm, in der ein wichtiger Teil der Romane spielen wird, ist vor allem durch kosmische Geschichte bekannt geworden. Kosmokraten sowie Chaotarchen haben dort ihre Schlachten geschlagen, die Terraner haben in dieser Sterneninsel in früheren Jahren erste Bekanntschaften mit Bewohnern geschlossen. Ob und wie das eine Rolle spielen wird?

Eines steht fest: Die Mission der SOL ist eine Geschichte, die für sich stehen kann – zumindest in dieser Miniserie. In den zwölf Romanen wird eine abgeschlossene Handlung erzählt. Sie greift Elemente aus der Haupthandlung auf, wozu Personen ebenso gehören wie Schauplätze und kosmische Entwicklungen. Begriffe wie Kosmokraten und Chaotarchen werden ebenso auftauchen wie Verbindungen, die sich über Galaxien und Zeiten spannen.

Gleichzeitig ermöglichen die Autoren einen frischen und unverbrauchten Blick auf das größte Science-Fiction-Universum unseres Planeten. Die Miniserie erzählt von Menschen, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein Raumschiff betreten, und von den Versuchen, eine schwierige Mission nach langer Zeit zu ihrem Ende zu führen.

Selbstverständlich servieren Kai Hirdt und seine Mitstreiter vor allem zwölf Science-Fiction-Romane voller Sense of Wonder. Darüber hinaus geht es aber auch um menschliche Themen: Perry Rhodan sucht schließlich nicht nur ein legendäres Raumschiff, sondern auch seinen seit langer Zeit verschollenen Sohn.

Kommentare:

Stefan hat gesagt…

Gerade mit dem ersten Heft durch, und ich muss sagen:
Super.
Wenn man das Gefühl hat, die 14 Tage bis zum nächsten Heft sind *viel* zu lang, dann habt ihr wohl alles richtig gemacht!
Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung.

Enpunkt hat gesagt…

Das höre ich sehr gern – vielen Dank für das Lob!