Wie immer fragt man mich nach einer Buchmesse, ob sie erfolgreich gewesen sei. Ich sage dann immer, das könne man erst im Nachhinein beurteilen. Viele Gespräche brächten schließlich erst nach Monaten einen echten Erfolg mit sich.
Aber das stimmt eigentlich gar nicht. Jede Buchmesse ist ein Erfolg – weil ich als PERRY RHODAN-Redakteur mit Autorinnen und Autoren spreche, weil ich neue Eindrücke sammle, weil ich mitbekomme, was andere Verlage und Redaktion tun, und weil ich mit Leserinnen und Lesern ins Gespräch komme, die ich sonst nie treffen würde. Das war in diesem Jahr in Leipzig wieder der Fall.
Man kann nach einer solchen Messe nicht – wie das früher der Fall war – haarklein auflisten, wie viele Bücher man verkauft hat oder wie viele Titel vorbestellt worden sind. Man kann eigentlich nur messen, welche Gespräche man wie und mit wem geführt hat. Unter dem Aspekt war die Messe also doch ein Erfolg.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen