PERRY RHODAN-Redaktion
Diskretes und indiskretes aus der größten Science-Fiction-Serie der Welt
01 April 2025
Rettet NATHAN!
Nachdem Shrell das Brennende Nichts gezündet hat, müssen die Menschen ja davon ausgehen, dass NATHAN zerstört ist. Doch offensichtlich ist das Mondgehirn in mancherlei Hinsicht »zäher«, als man sich das vorab denken konnte. Spannend sind zudem die weiteren Fortschritte rings um Cameron Rioz; in diesem Roman geht es oft auch um Ehrlichkeit und Loyalität
Der Roman hat es also in sich, und das Titelbild schafft eine starke Impression dazu. Mir hat sehr gut gefallen, wie Dominic Beyeler die Bildbeschreibung aufgegriffen und umgesetzt hat. Wir hatten dazu einige Mailwechsel, und mich sprach schon die Skizze des Illustrators an.
31 März 2025
Erfolg, Gespräche und Kontakte
Wie immer fragt man mich nach einer Buchmesse, ob sie erfolgreich gewesen sei. Ich sage dann immer, das könne man erst im Nachhinein beurteilen. Viele Gespräche brächten schließlich erst nach Monaten einen echten Erfolg mit sich.
Aber das stimmt eigentlich gar nicht. Jede Buchmesse ist ein Erfolg – weil ich als PERRY RHODAN-Redakteur mit Autorinnen und Autoren spreche, weil ich neue Eindrücke sammle, weil ich mitbekomme, was andere Verlage und Redaktion tun, und weil ich mit Leserinnen und Lesern ins Gespräch komme, die ich sonst nie treffen würde. Das war in diesem Jahr in Leipzig wieder der Fall.
Man kann nach einer solchen Messe nicht – wie das früher der Fall war – haarklein auflisten, wie viele Bücher man verkauft hat oder wie viele Titel vorbestellt worden sind. Man kann eigentlich nur messen, welche Gespräche man wie und mit wem geführt hat. Unter dem Aspekt war die Messe also doch ein Erfolg.
27 März 2025
Leider wieder ohne Stand
Am heutigen Tag fahre ich auf die Messe; ich besuche sie am Freitag. Dort habe ich einige Termine mit Kolleginnen und Kollegen; ich spreche mit Autorinnen und Autoren, mit Verlagsleuten und Lektoren. Darüber hinaus schaue ich mir an, was es bei den verschiedenen Verlagen gibt, das mich interessiert und was ich noch nicht weiß.
Wie immer lässt sich ein Erfolg einer Buchmesse nicht direkt messen. Letztlich sind es die Kontakte, die entscheiden, und die knüpfe und pflege ich gern in einem Umfeld, das »buchaffin« ist ...
26 März 2025
Stayn
Verfasst wurde der Roman mit dem schönen Titel »Stayn« von Michael Marcus Thurner und Stefan Pannor. Der Exposéautor der Miniserie und der Lektor arbeiteten also zusammen, was ich für ein interessantes Experiment halte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ich mochte die Lektüre des Manuskriptes sehr.
Wir lernen nicht nur Stayn und ihre Geheimnisse kennen, sondern wir begleiten auch Perry Rhodan und Dao-Lin-H’ay bei ihren ersten Schritten in Ursa Minor, der kleinen Galaxis. Das geht nicht ohne Komplikationen ab, klar …
25 März 2025
Das Zwottertracht-Paradoxon
Im Inhalt gibt’s darüber hinaus genügend fremdartige Dinge. Olaf Brill ist der Autor des Romans, in dem eine Welt vorgestellt wird, die nicht nur einen ungewöhnlichen Namen hat, sondern auch von merkwürdigen Lebewesen besiedelt wird. Die Vincraner und die Zwotter sind mysteriös, und der Roman zeigt einige Aspekte ihrer Kultur.
Mir gefiel gut, wie der Autor in diese Welt eintauchte. Er betrieb einiges an Weltenbau und gestaltete viele Details der Kultur selbständig – das Exposé bildete vor allem eine Grundlage für einen insgesamt spannenden Roman. Mir hat dieser Ausflug nach Zwottertracht sehr gut gefallen.
24 März 2025
Manuskripte und Exposés im Zug
An der Bundesakademie für kulturelle Bildung war ich zusammen mit der Autorin Kathrin Lange als Dozent tätig. Es ging um das Schreiben von Romanen, die im weitesten Sinn mit Science Fiction, Fantas oder Horror zu tun hatten.
Bei der Hinfahrt beschäftigte ich mich mit den Texten, die für das Seminar als Grundlage dienten und die von den teilnehmenden Menschen geschrieben worden waren. Einer davon spielte übrigens im PERRY RHODAN-Universum; es ging unter anderem um die Galaxis Naupaum und ihre Bewohner. Alle anderen Texte, über die wir sprachen, entstammten den selbst erarbeiteten Universen der Autorinnen und Autoren.
Darüber hinaus hatte ich ein Exposé für unsere aktuelle Miniserie vor mir. Damit war ich bei PERRY RHODAN-Kartanin wieder auf dem Laufenden.
In meinem Zimmer in Wolfenbüttel las ich ein Manuskript von PERRY RHODAN NEO, das schon während meines kurzen Urlaubs eingetroffen war. Und bei der Rückfahrt beschäftigte ich mich mit aktuellen Exposés für die PERRY RHODAN-Serie. Man kann echt nicht behauupten, dass ich mich gelangweilt hätte ...
(Das Bild zeigt das Gästehaus der Bundesakademie in Wolfenbüttell, in dem die Autorinnen und Autoren sowie die Dozenten übernachteten.)
20 März 2025
Eine Handvoll Ewigkeit
Als Rüdiger Schäfer zu Beginn des Jahres 2013 das Exposé für seinen zweiten Roman für PERRY RHODAN NEO erhielt, stellte er sich wohl kaum vor, dass er ein Dutzend Jahre später die zentrale Person der Serie sein würde. »Eine Handvoll Dunkelheit« erschien im September 2013 und zählt zur »Arkon«-Handlungsstaffel.
Das Exposé verfasste Frank Borsch, der die ersten 100 Bände der Serie betreute; danach war Rüdiger Schäfer einer der Exposéautoren – bis heute. Die Handlung des Romans fasste Frank Borsch in einem Satz zusammen, wobei ich den zweiten Teil am spannendsten fand: »… während Perry Rhodan damit ringt, ob er die Unsterblichkeit annehmen soll«. Das fand ich damals schon interessant, und es klingt immer noch so, dass es mich neugierig machen würde.
Rüdiger Schäfer beschrieb die Intrigen der Arkoniden mit großer Begeisterung; man merkte dem Autor an, wie gut er sich mit diesem Thema auskannte. Mir gefiel vor allem, wie klar er die Figur des Perry Rhodan darstellte – ein Mensch, der mit seinem Schicksal durchaus hadert. In meiner Erinnerung ist das ein Roman, der mich überzeugte.