Druckfrisch kam das aktuelle ATLAN-Belegexemplar ins Haus: Es handelt sich um den Roman »Die zerschnittene Welt«, verfasst von Rüdiger Schäfer und mit einem coolen Titelbild von Arndt Drechsler.
Gelesen habe ich den Band leider noch nicht. Es ist der dritte und damit auch abschließende Roman der Marasin-Trilogie, die ich mir wohl einmal »am Stück« vornehmen muss. Stellt sich nur die Frage, wann ich das tun soll ...
05 September 2010
03 September 2010
Erinnerungen an das Schattenland
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Als Jugendlicher war MYTHOR die erste Fantasy-Serie, die ich aktuell las, sprich, bei der ich Woche für Woche den Fortsetzungen entgegenfieberte. Das machte für mich den Reiz der Serie aus; hier war ich komplett am Puls der Zeit und folgte der Serie von Roman zu Roman. Nicht jedes Werk gefiel mir, aber ich erfreute mich an den Abenteuern von Mythor und seinen Getreuen, an Nottr dem Barbaren und wie sie alle hießen. Als die Serie anfangs der 80er Jahre eingestellt wurde, war ich geradezu schockiert.
Es gab in den 80er Jahren fannische Bemühungen, den Markennamen MYTHOR nicht völlig in Vergessenheit geraten zu lassen. Unter anderem gab es ein Briefspielsystem namens »Myra«, das auf der Basis der Serie entstanden war und an dem ich auch mitwirkte. Aber es gab eben keine neuen Romane mehr, und ich stellte fest, wie bei den jüngeren Lesern die Serie immer mehr in Vergessenheit geriet.
Deshalb war's für mich eine große Freude, als wir um das Jahr 2000 zusammen mit Weltbild eine Buchausgabe des ersten Zyklus publizieren konnten – immerhin erschienen 17 schöne Hardcover-Bände. (Das ist jetzt aber eine andere Geschichte, die ich sicher andermal erzählen werde.)
In der Folge überlegte ich mir immer wieder aufs neue, wie man die MYTHOR-Romane einem neuen Publikum präsentieren könnte. Ich kam auf die Idee, einen »kleinen Zyklus« herauszugreifen und separat als Taschenbuch zu veröffentlichen. Sonderlich viel Material fand ich dann doch nicht, obwohl ich mir die MYTHOR-Serie sehr gründlich anschaute. In meiner Erinnerung gab es immerhin den »Schattenland«-Zyklus, der zehn Heftromane umfasste und den ich damals gern gelesen hatte.
In der Folge dachte ich immer wieder über das Thema nach. Im Mai 2005 ließ ich von unserer Hausagentur einige Titelbild-Entwürfe anfertigen. Ich zitiere aus der Notiz, die ich für die Agentur anfertigte:
»SCHATTENLAND ist ein Fantasy-Thema, das aus der MYTHOR-Serie destilliert wird und sich daher in vor allem an Männer (aber nicht ausschließlich!) richten dürfte. Action-Motive mit Schwert und Magie, einem tapferen Helden und einer hübschen Frau oder einem Helden, der gegen ein Monster kämpft, sind hier ideal. Gerne können die Cover auch düster aussehen.«
Die Titelbilder sollten gemalt werden, ich wollte zudem neue Motive haben. Und ich hatte eine Vorstellung, die ich mit Fotokopien untermalte: »Fürs Dummy sollte ein Sword&Sorcery-Motiv gewählt werden, kombiniert mit einer durchaus ornamentalen, stark an Fantasy erinnernden Titelgestaltung.«
Erste Entwürfe lagen im Mai 2005 bereits vor, wurden aber hausintern nicht umgesetzt. Die Verantwortlichen des Moewig-Buchverlages glaubten nicht daran, dass man mit Fantasy auch nur einen Cent verdienen könnte. Mein Hinweis auf die zu der Zeit ungemein erfolgreiche »Harry Potter«-Reihe oder auf den »Herrn der Ringe« wurde mit einem klaren Argument abgewiesen: »Fantasy ist ein temporäres Phänomen.«
Eineinhalb Jahre später wurde der Moewig-Verlag geschlossen, und ab dem Sommer 2007 war klar, dass wir künftig unsere Buchprojekte mit der Edel AG in Hamburg abzustimmen hatten. Dort wurde ich erneut vorstellig, stellte das Thema MYTHOR vor, verwies auf Fans und Aktivitäten sowie die Tatsache, dass Fantasy doch ein gutes Thema sei. Leider wurde das Projekt erneut abgelehnt.
Ich gestehe, dass ich nicht mehr so aktiv an MYTHOR dachte. In einem Gespräch mit Werner Fuchs, dem Chef von Fantasy Productions, machten wir uns im Frühjahr 2008 grundlegende Gedanken darüber, welche Publikationen wir neben ATLAN ankurbeln könnten. Und so kam MYTHOR erneut auf die Agenda. Auf Basis meiner ursprünglichen Konzeption verfasste ich ein neues Konzept für eine mögliche Taschenbuchreihe.
Ich war optimistisch: »Aus zehn Heftromanen lassen sich problemlos fünf Taschenbücher à 200 Seiten oder zwei Paperbacks mit 400 bis 500 Seiten zusammenstellen: packendes Lesefutter für die wachsende Schar der Fantasy-Fans.«
Und ich überlegte mir gleich einen Werbetext für die Reihe, der auf früheren Texten basierte: »Es ist ein seltsames Gebiet, das so genannte Schattenland, auch Hinterwald genannt. Schrate wohnen zwischen den Bergen und Wäldern, Baummenschen und Himmelswesen. Nach der großen Schlacht zwischen den Mächten des Lichts und den Kräften der Finsternis ist diese Gegend, so scheint es, von allen vergessen worden.
Doch in den Katakomben von Ugur wird Mythor gefangen gehalten, der legendäre Sohn des Kometen. Seine magischen Tiere – ein Schneefalke, ein schwarzes Einhorn und ein Bitterwolf – durchstreifen die Umgebung und suchen nach einem Weg, ihn zu befreien.
Es ist der Morgen einer neuen Zeit, in einer Welt, die sich drastisch verändert hat. Alte und junge Helden begeben sich auf die Suche nach Antworten und stellen sich erneut den Mächten der Finsternis ...«
In der Folge telefonierten Werner Fuchs und ich einige Male, wir unterhielten uns auf der Buchmesse in Leipzig, und dann stand es fest: Wir setzen den »Schattenland«-Zyklus um. Wir wollten fünf Taschenbücher machen, denn dies passte gut zu den bereits erschienenen ATLAN-Taschenbüchern bei Fantasy Productions.
Und im Sommer 2010 erschien tatsächlich das letzte der fünf geplanten Taschenbücher ... gut zehn Jahre, nachdem ich mir erstmals Gedanken darüber gemacht hatte, einen abgeschlossenen Teil der MYTHOR-Serie, nämlich den »Schattenland«-Zyklus, für alle interessierten Leser neu in den Handel zu bringen ...
Als Jugendlicher war MYTHOR die erste Fantasy-Serie, die ich aktuell las, sprich, bei der ich Woche für Woche den Fortsetzungen entgegenfieberte. Das machte für mich den Reiz der Serie aus; hier war ich komplett am Puls der Zeit und folgte der Serie von Roman zu Roman. Nicht jedes Werk gefiel mir, aber ich erfreute mich an den Abenteuern von Mythor und seinen Getreuen, an Nottr dem Barbaren und wie sie alle hießen. Als die Serie anfangs der 80er Jahre eingestellt wurde, war ich geradezu schockiert.
Es gab in den 80er Jahren fannische Bemühungen, den Markennamen MYTHOR nicht völlig in Vergessenheit geraten zu lassen. Unter anderem gab es ein Briefspielsystem namens »Myra«, das auf der Basis der Serie entstanden war und an dem ich auch mitwirkte. Aber es gab eben keine neuen Romane mehr, und ich stellte fest, wie bei den jüngeren Lesern die Serie immer mehr in Vergessenheit geriet.
Deshalb war's für mich eine große Freude, als wir um das Jahr 2000 zusammen mit Weltbild eine Buchausgabe des ersten Zyklus publizieren konnten – immerhin erschienen 17 schöne Hardcover-Bände. (Das ist jetzt aber eine andere Geschichte, die ich sicher andermal erzählen werde.)
In der Folge überlegte ich mir immer wieder aufs neue, wie man die MYTHOR-Romane einem neuen Publikum präsentieren könnte. Ich kam auf die Idee, einen »kleinen Zyklus« herauszugreifen und separat als Taschenbuch zu veröffentlichen. Sonderlich viel Material fand ich dann doch nicht, obwohl ich mir die MYTHOR-Serie sehr gründlich anschaute. In meiner Erinnerung gab es immerhin den »Schattenland«-Zyklus, der zehn Heftromane umfasste und den ich damals gern gelesen hatte.
In der Folge dachte ich immer wieder über das Thema nach. Im Mai 2005 ließ ich von unserer Hausagentur einige Titelbild-Entwürfe anfertigen. Ich zitiere aus der Notiz, die ich für die Agentur anfertigte:
»SCHATTENLAND ist ein Fantasy-Thema, das aus der MYTHOR-Serie destilliert wird und sich daher in vor allem an Männer (aber nicht ausschließlich!) richten dürfte. Action-Motive mit Schwert und Magie, einem tapferen Helden und einer hübschen Frau oder einem Helden, der gegen ein Monster kämpft, sind hier ideal. Gerne können die Cover auch düster aussehen.«
Die Titelbilder sollten gemalt werden, ich wollte zudem neue Motive haben. Und ich hatte eine Vorstellung, die ich mit Fotokopien untermalte: »Fürs Dummy sollte ein Sword&Sorcery-Motiv gewählt werden, kombiniert mit einer durchaus ornamentalen, stark an Fantasy erinnernden Titelgestaltung.«
Erste Entwürfe lagen im Mai 2005 bereits vor, wurden aber hausintern nicht umgesetzt. Die Verantwortlichen des Moewig-Buchverlages glaubten nicht daran, dass man mit Fantasy auch nur einen Cent verdienen könnte. Mein Hinweis auf die zu der Zeit ungemein erfolgreiche »Harry Potter«-Reihe oder auf den »Herrn der Ringe« wurde mit einem klaren Argument abgewiesen: »Fantasy ist ein temporäres Phänomen.«
Eineinhalb Jahre später wurde der Moewig-Verlag geschlossen, und ab dem Sommer 2007 war klar, dass wir künftig unsere Buchprojekte mit der Edel AG in Hamburg abzustimmen hatten. Dort wurde ich erneut vorstellig, stellte das Thema MYTHOR vor, verwies auf Fans und Aktivitäten sowie die Tatsache, dass Fantasy doch ein gutes Thema sei. Leider wurde das Projekt erneut abgelehnt.
Ich gestehe, dass ich nicht mehr so aktiv an MYTHOR dachte. In einem Gespräch mit Werner Fuchs, dem Chef von Fantasy Productions, machten wir uns im Frühjahr 2008 grundlegende Gedanken darüber, welche Publikationen wir neben ATLAN ankurbeln könnten. Und so kam MYTHOR erneut auf die Agenda. Auf Basis meiner ursprünglichen Konzeption verfasste ich ein neues Konzept für eine mögliche Taschenbuchreihe.
Ich war optimistisch: »Aus zehn Heftromanen lassen sich problemlos fünf Taschenbücher à 200 Seiten oder zwei Paperbacks mit 400 bis 500 Seiten zusammenstellen: packendes Lesefutter für die wachsende Schar der Fantasy-Fans.«
Und ich überlegte mir gleich einen Werbetext für die Reihe, der auf früheren Texten basierte: »Es ist ein seltsames Gebiet, das so genannte Schattenland, auch Hinterwald genannt. Schrate wohnen zwischen den Bergen und Wäldern, Baummenschen und Himmelswesen. Nach der großen Schlacht zwischen den Mächten des Lichts und den Kräften der Finsternis ist diese Gegend, so scheint es, von allen vergessen worden.
Doch in den Katakomben von Ugur wird Mythor gefangen gehalten, der legendäre Sohn des Kometen. Seine magischen Tiere – ein Schneefalke, ein schwarzes Einhorn und ein Bitterwolf – durchstreifen die Umgebung und suchen nach einem Weg, ihn zu befreien.
Es ist der Morgen einer neuen Zeit, in einer Welt, die sich drastisch verändert hat. Alte und junge Helden begeben sich auf die Suche nach Antworten und stellen sich erneut den Mächten der Finsternis ...«
In der Folge telefonierten Werner Fuchs und ich einige Male, wir unterhielten uns auf der Buchmesse in Leipzig, und dann stand es fest: Wir setzen den »Schattenland«-Zyklus um. Wir wollten fünf Taschenbücher machen, denn dies passte gut zu den bereits erschienenen ATLAN-Taschenbüchern bei Fantasy Productions.
Und im Sommer 2010 erschien tatsächlich das letzte der fünf geplanten Taschenbücher ... gut zehn Jahre, nachdem ich mir erstmals Gedanken darüber gemacht hatte, einen abgeschlossenen Teil der MYTHOR-Serie, nämlich den »Schattenland«-Zyklus, für alle interessierten Leser neu in den Handel zu bringen ...
02 September 2010
Schritte zur WeltCon-Homepage
Gestern gab's wieder ein internes Meeting in Sachen WeltCon 2011. Die Homepage ist ja in Arbeit, und wir glauben immer noch, damit zur Buchmesse 2010 endlich »so richtig« online gehen zu können. Die Struktur steht, die Konzeptarbeit läuft - jetzt muss ein armer Mensch alles noch schreiben.
Auf der Buchmesse können wir dann auch einige Einzelheiten zum Programm bekannt geben; vieles entwickelt sich derzeit noch. Es ist im übrigen auch noch ein Jahr Zeit bis zum Con. Klingt nach viel, ist es aber dann doch nicht ...
Auf der Buchmesse können wir dann auch einige Einzelheiten zum Programm bekannt geben; vieles entwickelt sich derzeit noch. Es ist im übrigen auch noch ein Jahr Zeit bis zum Con. Klingt nach viel, ist es aber dann doch nicht ...
01 September 2010
Quellenbuch zur LFT
Darauf habe ich echt einige Monate, nein, Jahre gewartet: Von der Edition Dorifer kam heute das aktuelle »Quellenbuch für PERRY RHODAN - das Rollenspiel« druckfrisch ins Haus. Ein supergut aussehendes Buch!
Das Quellenbuch zeigt auf über 200 Seiten im A4-Format den aktuellen Stand der Liga Freier Terraner. Für jeden PERRY RHODAN-Fan ist das ein absoluter Leckerbissen - ich freue mich schon darauf, das opulente Werk im Detail anschauen zu können. Ausführliche Besprechung folgt noch!
Das Quellenbuch zeigt auf über 200 Seiten im A4-Format den aktuellen Stand der Liga Freier Terraner. Für jeden PERRY RHODAN-Fan ist das ein absoluter Leckerbissen - ich freue mich schon darauf, das opulente Werk im Detail anschauen zu können. Ausführliche Besprechung folgt noch!
31 August 2010
Marc und die Young Boys
Heute gab ich einen PERRY RHODAN-Roman in die Setzerei, der unter einigermaßen merkwürdigen Umständen zustande gekommen ist. Da will ich nicht zu sehr ins Detail gehen - aber in der Endphase war ich einige Tage nicht da.
Trotzdem kam ein gelungener Roman heraus, den Marc A. Herren verfasst hat. Der Roman hat zudem ungewöhnliche Helden. Marc nennt sie die Young Boys, obwohl die Helden gar nicht so alt sind. Dazu taucht auch noch ein Kind aus - seltsame Kombination, aber sehr lesenswert!
Trotzdem kam ein gelungener Roman heraus, den Marc A. Herren verfasst hat. Der Roman hat zudem ungewöhnliche Helden. Marc nennt sie die Young Boys, obwohl die Helden gar nicht so alt sind. Dazu taucht auch noch ein Kind aus - seltsame Kombination, aber sehr lesenswert!
25 August 2010
Facebook-Zulauf
Das war vielleicht eine schlaue Idee: Wir weisen auf der PERRY RHODAN-Homepage und via Infotransmitter darauf hin, dass es jetzt auch eine PERRY RHODAN-Seite auf Facebook gibt. Da werden sich dann bestimmt einige Fans melden.
Pustekuchen! Seit Freitag letzter Woche habe ich - ich schreibe ja unter PERRY RHODAN - an die 250 neue »Freunde« erhalten, und der Zustrom hält ununterbrochen an. Das finde ich gut. Oder, um es im Facebook-Jargon zu sagen: »gefällt mir«.
Pustekuchen! Seit Freitag letzter Woche habe ich - ich schreibe ja unter PERRY RHODAN - an die 250 neue »Freunde« erhalten, und der Zustrom hält ununterbrochen an. Das finde ich gut. Oder, um es im Facebook-Jargon zu sagen: »gefällt mir«.
24 August 2010
Ein Besucher aus Wien
Ein Logbuch der Redaktion
Den heutigen Science-Fiction-Lesern dürfte der Name Axel Melhardt nicht mehr so viel sagen – in den frühen 60er Jahren gehörte er zu den führenden Vertretern dieser damals noch jungen Literaturrichtung im deutschsprachigen Raum. Er war mit den PERRY RHODAN-Gründungsautoren bestens vertraut, schrieb herausragende Kurzgeschichten und veröffentlichte Zeitschriften, in denen damals junge Autoren ihre ersten literarischen Gehversuche unternehmen konnten.
Letzte Woche besuchte er mein Büro in Rastatt – nach all den Jahren wurde das Zeit. Mit seiner Ehefrau durchreiste er Süd- und Westdeutschland, besuchte historische Städte und interessante Örtlichkeiten unterschiedlichster Art. Und da passte ein Besuch beim Pabel-Moewig Verlag gut ins Konzept. Immerhin ist Axel Melhardt mit dem Verlag auf direkte oder indirekte Weise seit langer Zeit verbunden.
Er übergab mir einige Kisten mit Fanzines aus den 60er Jahren, alle in bestem Zustand und hervorragend eingepackt. Darunter waren echte Schätze, die heute nur noch die Experten kennen: Selbstverständlich gehörten viele Ausgaben des Fanzines »Andromeda« dazu – das hatte Walter Ernsting bereits 1955 ins Leben gerufen, als erstes regelmäßig erscheinendes Fanzine im deutschsprachigen Raum.
Aber auch andere Fanzines übergab mir der Besucher: Ausgaben von »Stellaris« zählten dazu, wo William Voltz seine ersten Texte veröffentlichte, ebenso »Magira« und »Follow«, die ersten Fantasy-Fanzines überhaupt. In den 60er Jahren hatte Axel Melhardt selbst das Fanzine »Pioneer« publiziert, das später einem Jungautor namens Ernst Vlcek erste Chancen bot – auch davon erhielt ich einige Ausgaben.
Ich war völlig begeistert! Es waren sogar fannische Rundschreiben aus der Frühzeit der PERRY RHODAN-Serie erhalten geblieben.
Ein Teil dieser Hefte wird wohl in der PERRY RHODAN-Ausstellung auf dem WeltCon im nächsten Jahr zu sehen sein, einen großen Teil packe ich in meine wachsende Fanzine-Sammlung. Dubletten wandern an das Archiv der Jugendkulturen in Berlin oder werden über die PERRY RHODAN-Homepage versteigert.
Abends gingen wir in ein Lokal in Rastatt, wo wir bei »gutbürgerlicher Küche« stundenlang miteinander redeten. Wir unterhielten uns über die gar nicht immer guten, aber alten Zeiten. Immerhin hatten Walter Ernsting, der spätere PERRY RHODAN-Autor, und Axel Melhardt nicht nur »gute Zeiten« miteinander verbracht, sondern sich auch manches Mal gestritten und »gefetzt«.
Ähnliches gilt für Karl-Herbert Scheer: Axel erzählte Geschichten über den Autor, dessen Romane in den fünfziger Jahren den Weg für PERRY RHODAN bahnten, die ich noch gar nicht kannte.
Nicht zu vergessen Ernst Vlcek, mit dem ich bereits in den frühen 90er Jahren durch Wien geschlendert war. Ernst gehörte zu jenen Fans, die durch Axel Melhardt geprägt worden waren. Über ihn wusste mein Besucher ebenso schöne Anekdoten.
Axel hatte sich in den 60er Jahren irgendwann nicht mehr nur für Science Fiction, sondern auch für Jazz interessiert. Und das beeinflusste sein Leben so sehr, dass er die SF-Szene hinter sich ließ und sich lieber auf den Jazz konzentrierte. Er organisierte in der Wiener Szene zahlreiche Konzerte, die ab dem Jahr 1972 in einem Lokal veranstaltet wurden. Aus diesem machte Axel im Lauf der Jahre das »Jazzland«, das er nach wie vor betreibt.
Das »Jazzland« ist heute einer der wichtigsten Veranstaltungsorte für diese Musikrichtung – nicht nur in Österreich, sondern auch darüber hinaus. Im Lauf der letzten dreißig Jahre hat buchstäblich jede Jazzgröße dort aufgespielt, und das Lokal wird überall empfohlen. (Obwohl ich selbst kein Jazzer bin, fühlte ich mich stets sehr wohl, wenn ich mich im »Jazzland« aufhielt.)
So hatten wir bei diesem Besuch viel zu lachen, viel zu reden und viel in Erinnerungen zu wühlen. Ich find's immer wieder spannend, wie sich PERRY RHODAN und andere kulturelle Themen vermengen – in diesem Fall in der Person von Axel Melhardt. Ich freue mich schon auf die nächste Begegnung!
Den heutigen Science-Fiction-Lesern dürfte der Name Axel Melhardt nicht mehr so viel sagen – in den frühen 60er Jahren gehörte er zu den führenden Vertretern dieser damals noch jungen Literaturrichtung im deutschsprachigen Raum. Er war mit den PERRY RHODAN-Gründungsautoren bestens vertraut, schrieb herausragende Kurzgeschichten und veröffentlichte Zeitschriften, in denen damals junge Autoren ihre ersten literarischen Gehversuche unternehmen konnten.
Letzte Woche besuchte er mein Büro in Rastatt – nach all den Jahren wurde das Zeit. Mit seiner Ehefrau durchreiste er Süd- und Westdeutschland, besuchte historische Städte und interessante Örtlichkeiten unterschiedlichster Art. Und da passte ein Besuch beim Pabel-Moewig Verlag gut ins Konzept. Immerhin ist Axel Melhardt mit dem Verlag auf direkte oder indirekte Weise seit langer Zeit verbunden.
Er übergab mir einige Kisten mit Fanzines aus den 60er Jahren, alle in bestem Zustand und hervorragend eingepackt. Darunter waren echte Schätze, die heute nur noch die Experten kennen: Selbstverständlich gehörten viele Ausgaben des Fanzines »Andromeda« dazu – das hatte Walter Ernsting bereits 1955 ins Leben gerufen, als erstes regelmäßig erscheinendes Fanzine im deutschsprachigen Raum.
Aber auch andere Fanzines übergab mir der Besucher: Ausgaben von »Stellaris« zählten dazu, wo William Voltz seine ersten Texte veröffentlichte, ebenso »Magira« und »Follow«, die ersten Fantasy-Fanzines überhaupt. In den 60er Jahren hatte Axel Melhardt selbst das Fanzine »Pioneer« publiziert, das später einem Jungautor namens Ernst Vlcek erste Chancen bot – auch davon erhielt ich einige Ausgaben.
Ich war völlig begeistert! Es waren sogar fannische Rundschreiben aus der Frühzeit der PERRY RHODAN-Serie erhalten geblieben.
Ein Teil dieser Hefte wird wohl in der PERRY RHODAN-Ausstellung auf dem WeltCon im nächsten Jahr zu sehen sein, einen großen Teil packe ich in meine wachsende Fanzine-Sammlung. Dubletten wandern an das Archiv der Jugendkulturen in Berlin oder werden über die PERRY RHODAN-Homepage versteigert.
Abends gingen wir in ein Lokal in Rastatt, wo wir bei »gutbürgerlicher Küche« stundenlang miteinander redeten. Wir unterhielten uns über die gar nicht immer guten, aber alten Zeiten. Immerhin hatten Walter Ernsting, der spätere PERRY RHODAN-Autor, und Axel Melhardt nicht nur »gute Zeiten« miteinander verbracht, sondern sich auch manches Mal gestritten und »gefetzt«.
Ähnliches gilt für Karl-Herbert Scheer: Axel erzählte Geschichten über den Autor, dessen Romane in den fünfziger Jahren den Weg für PERRY RHODAN bahnten, die ich noch gar nicht kannte.
Nicht zu vergessen Ernst Vlcek, mit dem ich bereits in den frühen 90er Jahren durch Wien geschlendert war. Ernst gehörte zu jenen Fans, die durch Axel Melhardt geprägt worden waren. Über ihn wusste mein Besucher ebenso schöne Anekdoten.
Axel hatte sich in den 60er Jahren irgendwann nicht mehr nur für Science Fiction, sondern auch für Jazz interessiert. Und das beeinflusste sein Leben so sehr, dass er die SF-Szene hinter sich ließ und sich lieber auf den Jazz konzentrierte. Er organisierte in der Wiener Szene zahlreiche Konzerte, die ab dem Jahr 1972 in einem Lokal veranstaltet wurden. Aus diesem machte Axel im Lauf der Jahre das »Jazzland«, das er nach wie vor betreibt.
Das »Jazzland« ist heute einer der wichtigsten Veranstaltungsorte für diese Musikrichtung – nicht nur in Österreich, sondern auch darüber hinaus. Im Lauf der letzten dreißig Jahre hat buchstäblich jede Jazzgröße dort aufgespielt, und das Lokal wird überall empfohlen. (Obwohl ich selbst kein Jazzer bin, fühlte ich mich stets sehr wohl, wenn ich mich im »Jazzland« aufhielt.)
So hatten wir bei diesem Besuch viel zu lachen, viel zu reden und viel in Erinnerungen zu wühlen. Ich find's immer wieder spannend, wie sich PERRY RHODAN und andere kulturelle Themen vermengen – in diesem Fall in der Person von Axel Melhardt. Ich freue mich schon auf die nächste Begegnung!
23 August 2010
Weiße Krieger
Das finde ich gut: Es gibt eine neue Trilogie aus der Vergangenheit meines Lieblings-Arkoniden. Sabine Kropp hat mit ihrer ATLAN-Mannschaft die Tamaran-Trilogie auf den Weg gebracht, der erste Band wird bald erscheinen.
Es geht wieder nach Ägypten, von dort aus wird's aber in andere Gefilde gehen. »Die Prophezeiung von Saïs« handelt von einer uralten Prophezeiung am Hof des Pharaos, die von einem Weißen Krieger spricht, der ein bislang unbekanntes »Helles Volk« aus der Sklaverei befreien soll. Klingt bekannt, wird aber anders laufen.
Es geht wieder nach Ägypten, von dort aus wird's aber in andere Gefilde gehen. »Die Prophezeiung von Saïs« handelt von einer uralten Prophezeiung am Hof des Pharaos, die von einem Weißen Krieger spricht, der ein bislang unbekanntes »Helles Volk« aus der Sklaverei befreien soll. Klingt bekannt, wird aber anders laufen.
22 August 2010
Elftes Extra in der Pipeline
Die ersten Anzeigen stehen schon, zum Coverentwurf gab ich am Freitag allerlei Kommentare ab, das Hörbuch ist fertig – jetzt geht es »nur noch« um den Roman. Die Autorin ist an der Arbeit und liefert mir jeden Tag neue Updates, die ich mit Interesse lese.
Der Roman verspricht, spannend zu werden. Die Herren Bostich und Rhodan in einem »Team up«, wie das bei den Superhelden-Comics hieße ...
Der Roman verspricht, spannend zu werden. Die Herren Bostich und Rhodan in einem »Team up«, wie das bei den Superhelden-Comics hieße ...
21 August 2010
Ebay-Diskussion
Manchmal stolpert man im Netz auf seltsame Dinge – so in diesen Tagen bei Ebay, der Plattform für Versteigerungen. Ein »Annoman« fragt am 27. Juli 2010: »Hallo, möchte auf diesem Wege versuchen Freunde des legendären Perry Rhodan zu finden.« Wer denn wisse, wo es »ein Forum hierfür gibt«.
Zwei Tage später antwortet Justus: »Schon mal bei Google die Worte : Perry Rhodan Forum eingegeben?« (Alle Rechtschreib- und Kommafehler habe ich natürlich eins zu eins übernommen.)
Am selben Tag freut sich »Annoman«: »Danke, manchmal hat man wirklich ein brett vorm kopf.« Und am 18. August meldet sich »Alexander der Grosse« zum selben Sachverhalt: »Irre, Perry gibts noch immer. Habe einige uralte hefte.«
Dann endlich empfiehlt einer unsere Homepage. Ich gestehe, dass ich schon kurz davor war, mich endlich bei Ebay einzuloggen und mich an der Diskussion zu beteiligen ...
Zwei Tage später antwortet Justus: »Schon mal bei Google die Worte : Perry Rhodan Forum eingegeben?« (Alle Rechtschreib- und Kommafehler habe ich natürlich eins zu eins übernommen.)
Am selben Tag freut sich »Annoman«: »Danke, manchmal hat man wirklich ein brett vorm kopf.« Und am 18. August meldet sich »Alexander der Grosse« zum selben Sachverhalt: »Irre, Perry gibts noch immer. Habe einige uralte hefte.«
Dann endlich empfiehlt einer unsere Homepage. Ich gestehe, dass ich schon kurz davor war, mich endlich bei Ebay einzuloggen und mich an der Diskussion zu beteiligen ...
20 August 2010
PERRY RHODAN-Doppelband von Susan Schwartz
Seit Susan Schwartz vor einigen Jahren das PERRY RHODAN-Autorenteam verlassen hat, blieb sie der größten Science-Fiction-Serie der Welt freundschaftlich erhalten. Zuletzt publizierte sie vor über zwei Jahren den Roman »Das Wasser von Aar« (Band 2412), den sie als Gastautorin verfasste.
Gastautorin bleibt sie – jetzt aber gleich doppelt: Als nächstes kommen gleich zwei Romane der beliebten Autorin in den Handel.
Am 24. September 2010 erscheint mit der Nummer 2562 ihr Roman »Die Tryonische Allianz«, gefolgt von »Im Zentrum des Feuerauges« (Band 2563) am 1. Oktober 2010. Beide Romane hängen inhaltlich zusammen – ein klassischer Doppelband also. Weitere Informationen folgen!
Gastautorin bleibt sie – jetzt aber gleich doppelt: Als nächstes kommen gleich zwei Romane der beliebten Autorin in den Handel.
Am 24. September 2010 erscheint mit der Nummer 2562 ihr Roman »Die Tryonische Allianz«, gefolgt von »Im Zentrum des Feuerauges« (Band 2563) am 1. Oktober 2010. Beide Romane hängen inhaltlich zusammen – ein klassischer Doppelband also. Weitere Informationen folgen!
PERRY RHODAN im Sozialen Netzwerk
Glaubt man den aktuell vorliegenden Informationen, ist Facebook das am schnellsten wachsende Soziale Netzwerk der Welt. Allein in Deutschland haben sich bereits um die zehn Millionen Menschen angemeldet, weltweit ist es schon eine halbe Milliarde. Selbstverständlich sind nicht alle Menschen aktiv, die sich angemeldet haben. Dennoch wirken viele Facebook-Nutzer mit Texten und Bildern mit.
Selbstverständlich ist auch PERRY RHODAN seit längerem auf Facebook vertreten. Neben diversen Fan-Seiten, unter anderem aus Brasilien, gibt es eine Seite, die von der PERRY RHODAN-Redaktion betreut wird.
Hier gibt's regelmäßig Mitteilungen aus der Redaktion ... nicht jeden Tag, aber doch immer wieder. Hier wird auch diskutiert und kommuniziert – und wen's interessiert und wer bereits einen Facebook-Account hat, ist herzlich eingeladen, ein Freund der Seite zu werden.
Selbstverständlich ist auch PERRY RHODAN seit längerem auf Facebook vertreten. Neben diversen Fan-Seiten, unter anderem aus Brasilien, gibt es eine Seite, die von der PERRY RHODAN-Redaktion betreut wird.
Hier gibt's regelmäßig Mitteilungen aus der Redaktion ... nicht jeden Tag, aber doch immer wieder. Hier wird auch diskutiert und kommuniziert – und wen's interessiert und wer bereits einen Facebook-Account hat, ist herzlich eingeladen, ein Freund der Seite zu werden.
19 August 2010
Conbuch in Vorarbeit
Bis zum PERRY RHODAN-WeltCon im Jahr 2011 sind's noch gut 13 Monate; trotzdem stecken wir schon in den Vorbereitungen. Heute steht unter anderem die Vorarbeit für das Conbuch an, genauer für die Conbücher.
Das Werk soll sich schließlich von den Büchern der Vorjahre unterscheiden und für alle Besucher interessant sein. Sollten wir aber schaffen ...
Das Werk soll sich schließlich von den Büchern der Vorjahre unterscheiden und für alle Besucher interessant sein. Sollten wir aber schaffen ...
Fantasy auf dem Plan
Der heutige Donnerstag sieht mich im »Home Office«, wie man das neudeutsch nennt. Sprich: Ich sitze daheim am eigenen Schreibtisch, gucke auf den Park hinaus, höre bei dezenter Lautstärke Musik, die keine Kollegen stört, und arbeite konzentriert an Texten.
Ein Teil der heutigen Aufgaben hat tatsächlich schon mit dem WeltCon im Jahr 2011 zu tun: Da gibt's konzeptionelle Dinge vorzubereiten. Ansonsten aber bin ich mit einem weiteren Fantasy-Projekt beschäftigt, bei dem noch keiner so genau weiß, ob was daraus wird - aber manchmal muss man auch gedanklich in Vorleistungen gehen, bevor etwas kreatives entstehen kann ...
Ein Teil der heutigen Aufgaben hat tatsächlich schon mit dem WeltCon im Jahr 2011 zu tun: Da gibt's konzeptionelle Dinge vorzubereiten. Ansonsten aber bin ich mit einem weiteren Fantasy-Projekt beschäftigt, bei dem noch keiner so genau weiß, ob was daraus wird - aber manchmal muss man auch gedanklich in Vorleistungen gehen, bevor etwas kreatives entstehen kann ...
18 August 2010
Witze zu Schnapszahlen
Ich finde den Begriff »Schnapszahl« schon her seltsam, aber da es sich dabei um eine deutschsprachige Tradition handelt, will ich nicht dagegen sprechen. Und so kann ich mit einigem Selbstbewusstsein verkünden, dass bei den PERRY RHODAN-Silberbänden jetzt eine »Schnapszahl« vor der Tür steht.
Der Silberband 111 steht nämlich in den Startlöchern; im September 2010 kommt »Geburt einer Dunkelwolke« in den Handel. Wie immer zusammengestellt von Hubert Haensel, wie immer mit einem Cover von Johnny Bruck, wie immer mit einer »vollen Ladung« mit PERRY RHODAN-Klassikern aus den späten 70er Jahren in neuer Bearbeitung. Ich freu' mich darauf!
Der Silberband 111 steht nämlich in den Startlöchern; im September 2010 kommt »Geburt einer Dunkelwolke« in den Handel. Wie immer zusammengestellt von Hubert Haensel, wie immer mit einem Cover von Johnny Bruck, wie immer mit einer »vollen Ladung« mit PERRY RHODAN-Klassikern aus den späten 70er Jahren in neuer Bearbeitung. Ich freu' mich darauf!
17 August 2010
Alte Zeiten, wiedergeholt
Kaum ist Sabine Kropp im Urlaub, der ihr ja gegönnt ist, kommen ungewohnte Tätigkeiten auf mich zu: Am heutigen Tag bin ich unter anderem damit beschäftigt, lektorierte Manuskripte durchzuschauen. (In früheren Zeiten habe ich alle Romane selbst lektoriert. Und ich sah irgendwann ein: Es ist besser, wenn das jemand macht, der's besser kann.)
Das macht durchaus Spaß, denn es schärft meinen Blick für die Details der PERRY RHODAN-Serie neu. Welche Formulierungen passen, welche sind ein sinnvoll eingesetztes Stilmittel, oder ab wann ist eine eigentlich richtig geplante Wortwiederholung nicht mehr gut? Wie eine Rückkehr zu alten Zeiten ...
Das macht durchaus Spaß, denn es schärft meinen Blick für die Details der PERRY RHODAN-Serie neu. Welche Formulierungen passen, welche sind ein sinnvoll eingesetztes Stilmittel, oder ab wann ist eine eigentlich richtig geplante Wortwiederholung nicht mehr gut? Wie eine Rückkehr zu alten Zeiten ...
16 August 2010
Bildergalerie zum WeltCon in Karlsruhe
Zum nunmehr dritten Mal blicken wir auf die Geschichte der PERRY RHODAN-Serie zurück: Eine Bildergalerie fasst ein wichtiges Ereignis zusammen.
Diesmal geht es um den PERRY RHODAN-WeltCon, der 1991 in Karlsruhe veranstaltet wurde. Die Schwarzweiß-Fotos fangen die Stimmung des Ereignisses ein; sie zeigen Autoren und Künstler in teilweise privaten Situationen.
Diesmal geht es um den PERRY RHODAN-WeltCon, der 1991 in Karlsruhe veranstaltet wurde. Die Schwarzweiß-Fotos fangen die Stimmung des Ereignisses ein; sie zeigen Autoren und Künstler in teilweise privaten Situationen.
14 August 2010
Hohlweltschrecken auf Audio
Die letzten Tage hörte ich wieder fleißig PERRY RHODAN, wenn ich mit dem Auto unterwegs war. Heute beendete ich die zwölfte CD der Silber Edition 22, die den Titel »Schrecken der Hohlwelt« trägt; wie immer vorgelesen von Josef Tratnik und produziert von Eins A Medien.
War schon stark: Omar Hawk und sein Okrill namens Sherlock, die Reise der ANDROTEST über den Leerraum zwischen den Galaxien, die Besatzung der CREST II auf der Oberfläche des künstlichen Planeten Horror und zuletzt die Kämpfe um die Welt Kahalo - das las ich in den späten 70er Jahren erstmals, und es gefiel mir auf andere Art und Weise im Jahr 2010 wieder. Cool.
War schon stark: Omar Hawk und sein Okrill namens Sherlock, die Reise der ANDROTEST über den Leerraum zwischen den Galaxien, die Besatzung der CREST II auf der Oberfläche des künstlichen Planeten Horror und zuletzt die Kämpfe um die Welt Kahalo - das las ich in den späten 70er Jahren erstmals, und es gefiel mir auf andere Art und Weise im Jahr 2010 wieder. Cool.
13 August 2010
Fahrt zu Dirk
Den heutigen Tag verbrachte ich mit einer Dienstreise nach Bielefeld; ich besuchte Dirk Schulz, einen unserer Titelbildzeichner, sowie seine Firma Animagic. Ich nutzte die Chance, gleich ganz unterschiedliche Themen zu besprechen.
Es ging beispielsweise um die geplanten PERRY RHODAN-Comics, generell um Illustrationen sowie um diverse Marketing-Ideen. An Ideen hat es Dirk und seinen Mitstreitern nie gemangelt – mal schauen, was sich davon umsetzen lässt.
Es ging beispielsweise um die geplanten PERRY RHODAN-Comics, generell um Illustrationen sowie um diverse Marketing-Ideen. An Ideen hat es Dirk und seinen Mitstreitern nie gemangelt – mal schauen, was sich davon umsetzen lässt.
12 August 2010
Das achte PERRY RHODAN-Taschenheft
Sein beliebter Roman »Agent für Terra« bildete im Frühsommer 2009 den Auftakt für die Reihe der PERRY RHODAN-Planetenromane – jetzt wird bereits das zweite Taschenheft von Hubert Haensel für eine Neuveröffentlichung vorbereitet. Am 17. September 2010 erscheint sein Roman »Safari ins Ungewisse«.
Erstmals kam der Roman 1993 als Taschenbuch auf den Markt, damals noch unter dem Titel »Der Weltraum-Zoo«. Für die Neuauflage wurde er sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert; zudem wurde der Roman auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt. Das Titelbild stammt wieder von Dirk Schulz.
Der Inhalt ist sehr »klassisch«: Der Roman ist in der Frühzeit des Solaren Imperiums angesiedelt, also im Jahr 2025. Die Erde ist Zentrum eines winzigen Sternenreiches, das sich komplett im Verborgenen hält; nur wenige Raumschiffe stoßen in die Galaxis vor. In dieser Zeit siedelt Hubert Haensel seinen rundum unterhaltsamen Roman an ...
»Safari ins Ungewisse« erscheint am Freitag, 17. September 2010. Das Taschenheft umfasst 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken).
Erstmals kam der Roman 1993 als Taschenbuch auf den Markt, damals noch unter dem Titel »Der Weltraum-Zoo«. Für die Neuauflage wurde er sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert; zudem wurde der Roman auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt. Das Titelbild stammt wieder von Dirk Schulz.
Der Inhalt ist sehr »klassisch«: Der Roman ist in der Frühzeit des Solaren Imperiums angesiedelt, also im Jahr 2025. Die Erde ist Zentrum eines winzigen Sternenreiches, das sich komplett im Verborgenen hält; nur wenige Raumschiffe stoßen in die Galaxis vor. In dieser Zeit siedelt Hubert Haensel seinen rundum unterhaltsamen Roman an ...
»Safari ins Ungewisse« erscheint am Freitag, 17. September 2010. Das Taschenheft umfasst 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken).
11 August 2010
Jubel über die Silber Edition
Ein kleines, aber feines Jubiläum kann unser Lizenzpartner Eins A Medien feiern: Heute landeten die Belegexemplare für die Silber Edition 25 bei mir auf dem Tisch. Titel der CD-Box: »Brennpunkt Andro-Beta«.
Damit hat die Reihe der Silber-Editionen das Viertelhundert erreicht. Als spezielles Gimmick gibt's noch eine exklusive Hörbuch-CD von Marc A. Herren - die höre ich mir dann in den nächsten Tagen mal an.
Damit hat die Reihe der Silber-Editionen das Viertelhundert erreicht. Als spezielles Gimmick gibt's noch eine exklusive Hörbuch-CD von Marc A. Herren - die höre ich mir dann in den nächsten Tagen mal an.
10 August 2010
Merchandising für Fans
Als wir unlängst »intern« zusammensaßen, kam das Thema PERRY RHODAN-Merchandising auf: Es gibt von unserer Seite sogenannte Streuartikel wie Feuerzeuge und Kugelschreiber, die kostenlos auf Messen oder Cons unters Volk gebracht werden, und es gibt höherwertige Artikel wie die T-Shirts, die beispielsweise von WerkZeugs produziert und vertrieben werden.
Aber vielleicht gibt es Merchandising-Produkte, die sich die Fans wünschen, für die es auch einen »Markt« gibt, an die wir aber gar nicht denken? Wie sieht's mit Bettwäsche aus? Oder hochwertigen Kaffeetassen? Extrem limitierten Büchern (hundert Exemplare, Goldrand, handsigniert - nur um mal ein Beispiel zu nennen ...)? Was ist mit limitiert-exklusiven Postern (außerhalb des Ooge-Bildershops)?
Wichtig: Ich beziehe mich hier auf PERRY RHODAN im allgemeinen. Zum WeltCon im nächsten Jahr wird es dann ohnehin das eine oder andere Gimmick geben, das möchte ich hier mal noch nicht diskutieren. Okay?
Aber vielleicht gibt es Merchandising-Produkte, die sich die Fans wünschen, für die es auch einen »Markt« gibt, an die wir aber gar nicht denken? Wie sieht's mit Bettwäsche aus? Oder hochwertigen Kaffeetassen? Extrem limitierten Büchern (hundert Exemplare, Goldrand, handsigniert - nur um mal ein Beispiel zu nennen ...)? Was ist mit limitiert-exklusiven Postern (außerhalb des Ooge-Bildershops)?
Wichtig: Ich beziehe mich hier auf PERRY RHODAN im allgemeinen. Zum WeltCon im nächsten Jahr wird es dann ohnehin das eine oder andere Gimmick geben, das möchte ich hier mal noch nicht diskutieren. Okay?
09 August 2010
»Zeitraffer« für PERRY RHODAN-Action
Der SFC Universum ist einer der dienstältesten Science-Fiction-Clubs mit PERRY RHODAN-Bezug; seit den 80er Jahren kenne ich die Aktivisten dieses Vereins. Und seit über zwanzig Jahren gehört die Reihe der »Zeitraffer« zu den Aushängeschildern des Vereins: immer lesenswert, immer ein tolles Nachschlagewerk.
Jetzt gibt's ein Exemplar für PERRY RHODAN-Action. Das waren die drei Kurzzyklen zu je zwölf Bänden, die wir in den Jahren 2008 und 2009 herausbrachten. Ich fand's stark, mir machte das Spaß - und jetzt gibt's den »Zeitraffer« dazu. Das kann ich dann echt nur empfehlen!
Jetzt gibt's ein Exemplar für PERRY RHODAN-Action. Das waren die drei Kurzzyklen zu je zwölf Bänden, die wir in den Jahren 2008 und 2009 herausbrachten. Ich fand's stark, mir machte das Spaß - und jetzt gibt's den »Zeitraffer« dazu. Das kann ich dann echt nur empfehlen!
07 August 2010
Wenn eine Autorin schreibt ...
An diesem Samstag werde ich leider nicht so viel Zeit haben, PERRY RHODAN-Manuskripte zu lesen. Dabei bin ich schon sehr gespannt darauf, was in dem Manuskript steht, das mir eine Autorin geschickt hat.
Es geht um die Galaxis Anthuresta, so viel weiß ich schon im voraus. Und ich weiß in groben Zügen aus dem Exposé, um was es geht. Wie die Autorin ihre Schwerpunkte legt, das ist aber wie immer sehr spannend - auch für mich ...
Es geht um die Galaxis Anthuresta, so viel weiß ich schon im voraus. Und ich weiß in groben Zügen aus dem Exposé, um was es geht. Wie die Autorin ihre Schwerpunkte legt, das ist aber wie immer sehr spannend - auch für mich ...
06 August 2010
Wenn der Server nochmal jammert
In der guten alten Zeit ... so reden alte Leute. Aber manchmal war früher doch einiges besser: Man war nicht auf Server angewiesen, sondern trug Manuskript-Ausdrucke durch die Gegend.
Wir haben an diesem Freitag zum wiederholten Mal keine Zugriffe auf die Server. Mailen geht, Internet funktioniert. Aber wenn ich ein PERRY RHODAN-Exposé angucken mag, das ich auf dem Server abgelegt habe, bin ich aufgeschmissen. Im Notfall kann ich mir das alles dann noch mal schicken lassen ... aber lästig ist das.
Wir haben an diesem Freitag zum wiederholten Mal keine Zugriffe auf die Server. Mailen geht, Internet funktioniert. Aber wenn ich ein PERRY RHODAN-Exposé angucken mag, das ich auf dem Server abgelegt habe, bin ich aufgeschmissen. Im Notfall kann ich mir das alles dann noch mal schicken lassen ... aber lästig ist das.
05 August 2010
Schreiben, lesen, redigieren
Heute ist wieder ein Arbeitstag, den ich zu Hause verbringe. Das heißt, dass ich in aller Ruhe (das ist bei mir allerdings relativ, weil immer Musik läuft) in meinem Sessel sitze und Manuskripte lese - in diesem Fall erste Texte zum PERRY RHODAN-Extra 11. Und dass ich Texte schreibe, beispielsweise für die Homepage oder für ein neues, mögliches Projekt unserer Redaktion.
Langweilig wird's mir an einem solchen Redigiertag nicht. Und ganz nebenbei warte ich auf den Telekom-Techniker, den eigentlichen Grund des Daheimbleibens, der heute diverse Telefonanlagen checken soll. Das Problem ist nur: Drücke ich mir selbst die Daumen, kann ich kaum schreiben ...
Langweilig wird's mir an einem solchen Redigiertag nicht. Und ganz nebenbei warte ich auf den Telekom-Techniker, den eigentlichen Grund des Daheimbleibens, der heute diverse Telefonanlagen checken soll. Das Problem ist nur: Drücke ich mir selbst die Daumen, kann ich kaum schreiben ...
04 August 2010
Mit dem Robbi um die Welt
Mir fielen alte Unterlagen in die Hände, die ich derzeit zu 99 Prozent vernichte: Schriftwechsel mit der Firma, die in den 80er Jahren den PERRY RHODAN-Roboter bereit stellte. Das ist vielleicht alles skurril ...
Der kleine PERRY RHODAN-Roboter rollte durch viele Buchhandlungen, war auf der Buchmesse und beim WeltCon. Ich fand's damals schon peinlich, und seit 15 Jahren haben wir den nicht mehr eingesetzt. Aber im Nachhinein ist es auch witzig.
Der kleine PERRY RHODAN-Roboter rollte durch viele Buchhandlungen, war auf der Buchmesse und beim WeltCon. Ich fand's damals schon peinlich, und seit 15 Jahren haben wir den nicht mehr eingesetzt. Aber im Nachhinein ist es auch witzig.
03 August 2010
Zoo-Attraktionen gesucht
Das siebte Taschenheft ist gerade erst erschienen, und ich sitze bereits an der Nummer acht: Auf meinem Schreibtisch liegt »Safari ins Ungewisse« von Hubert Haensel, vor vielen Jahren unter dem Titel »Der Weltraum-Zoo« schon mal erschienen.
Bearbeitet hat den Roman noch mal Rainer Nagel, und das hat ihm gut getan. Der Roman war schon vorher rundum unterhaltsam, aber jetzt stimmt er auch unter »rhodanischen« Gesichtspunkten. Ein Leckerbissen für die, die auf Geschichten aus der »guten alten Zeit« stehen - sehr schön!
Bearbeitet hat den Roman noch mal Rainer Nagel, und das hat ihm gut getan. Der Roman war schon vorher rundum unterhaltsam, aber jetzt stimmt er auch unter »rhodanischen« Gesichtspunkten. Ein Leckerbissen für die, die auf Geschichten aus der »guten alten Zeit« stehen - sehr schön!
02 August 2010
Wenn der Server jammert ...
Montag morgen in einem Verlag: Man schaltet den Computer ein, bekommt keine Verbindung zum Netz und wundert sich, dass man weder auf Produktionsdateien zugreifen noch irgend etwas ausdrucken kann. Server-Probleme, vermeldet die EDV in einer Rund-Mail ... immerhin funktionieren noch die Mails und die Internet-Zugänge.
Und es wird klar, wie sehr man auf schnelle Verbindungen und den immerwährenden Zugriff auf die Server angewiesen ist. Einigermaßen frustriert sitzen jetzt alle da, arbeiten weiter, so gut es geht, und hoffen, dass bald alles wieder geht. Früher war's nicht besser - da war's einfach anders ...
Und es wird klar, wie sehr man auf schnelle Verbindungen und den immerwährenden Zugriff auf die Server angewiesen ist. Einigermaßen frustriert sitzen jetzt alle da, arbeiten weiter, so gut es geht, und hoffen, dass bald alles wieder geht. Früher war's nicht besser - da war's einfach anders ...
01 August 2010
Vatrox und Begleiter
Den heutigen Sonntag nachmittag verbrachte ich unter anderem mit spannender Lektüre: Frank Borsch hatte seinen neuen Roman geliefert, als Manuskript bislang nur, und dieses Manuskript las ich heute mittag.
Unterhaltsame Lektüre, spannend zugleich ... und selbstverständlich geht's auch vielschichtig und psychologisch ab. Ich verrate wohl nicht zuviel, wenn ich andeute, dass ein Vatrox mit seinen Begleitern eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt.
Unterhaltsame Lektüre, spannend zugleich ... und selbstverständlich geht's auch vielschichtig und psychologisch ab. Ich verrate wohl nicht zuviel, wenn ich andeute, dass ein Vatrox mit seinen Begleitern eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt.
30 Juli 2010
Broschüre ganz in neu
Heute kam die aktuelle Ausgabe von »Die Welt des PERRY RHODAN« aus der Druckerei. Das ist ein farbiges Heft, das als Einstiegshilfe an Neuleser geschickt oder auf der Buchmesse verteilt wird.
Die Neuauflage war dringend nötig, weil sich in den letzten zwölf Monaten sehr viel geändert hat; unter anderem haben wir jetzt einen anderen Exposé-Autor, und mit Band 2500 begann eine neue Handlungsebene. Bearbeitet und teilweise neu geschrieben hat Rainer Nagel - gefällt mir sehr gut.
Die Neuauflage war dringend nötig, weil sich in den letzten zwölf Monaten sehr viel geändert hat; unter anderem haben wir jetzt einen anderen Exposé-Autor, und mit Band 2500 begann eine neue Handlungsebene. Bearbeitet und teilweise neu geschrieben hat Rainer Nagel - gefällt mir sehr gut.
29 Juli 2010
Florianfilm-Impressionen
Seit dem Herbst 2009 arbeitet die Kölner Produktionsfirma Florianfilm an einer Dokumentation über PERRY RHODAN. Diese soll im Herbst 2010 in die Kinos kommen und 2011 im Fernsehen laufen.
Wir zeigen in dieser Bildergalerie verschiedene Impressionen von den Dreharbeiten. Alle Aufnahmen stammen von Florianfilm, dort liegt auch das Copyright. (Gibt auch ein nettes Foto aus der Redaktion. Meiner Ansicht nach das uncoolste.) Weitere Bildergalerien sollen folgen ...
Wir zeigen in dieser Bildergalerie verschiedene Impressionen von den Dreharbeiten. Alle Aufnahmen stammen von Florianfilm, dort liegt auch das Copyright. (Gibt auch ein nettes Foto aus der Redaktion. Meiner Ansicht nach das uncoolste.) Weitere Bildergalerien sollen folgen ...
28 Juli 2010
Input und Fantasy
Heute besuchte mich Uschi Zietsch alias Susan Schwartz in der Redaktion; wir unterhielten uns stundenlang über die aktuelle Arbeit, über die ELFENZEIT, ihre geplante Gast-Mitarbeit bei PERRY RHODAN und über andere Themen. Es war wie immer spannend.
Unter anderem ging es darum, dass wir uns Gedanken über ein mögliches neues Konzept machten. Das wollen wir dann gemeinsam mit einem Autorenteam verwirklichen. Die Ideen sind schön, jetzt muss man halt erst mal hart daran arbeiten.
Unter anderem ging es darum, dass wir uns Gedanken über ein mögliches neues Konzept machten. Das wollen wir dann gemeinsam mit einem Autorenteam verwirklichen. Die Ideen sind schön, jetzt muss man halt erst mal hart daran arbeiten.
27 Juli 2010
Der Sonderzug von Mannheim
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Freitag, fünfter September 1986: Im Mannheimer Hauptbahnhof wird ein Zug zusammengestellt. Mehrere Intercity-Waggons werden gekoppelt, beladen und auf ein Abstellgleis geschoben. Die meisten Angestellten und Arbeiter der Deutschen Bundesbahn haben nicht die geringste Ahnung, was das ganze eigentlich soll. Sie ahnen vor allem nicht, dass dies der PERRY RHODAN-Sonderzug sein soll, der von Mannheim nach Saarbrücken fahren wird ...
Die Organisation dieses Sonderzuges war einer meiner frühen und zugleich großen Einsätze im Dienst der PERRY RHODAN-Serie: Ich stand zu der Zeit als junger Angestellter erstmals im Sold der Verlagsgruppe Pabel-Moewig und gehörte zur Abteilung Public Relations. Einer meiner Aufgaben war, an der Organisation des zweiten PERRY RHODAN-WeltCons mitzuwirken.
(Warum dieser ausgerechnet in Saarbrücken veranstaltet wurde, entzieht sich heute meiner Kenntnis. Damals fragte ich nicht danach. Vielleicht lag es an den aktiven Fans im Saarland, die sich als Organisationshelfer gemeldet hatten, sicher auch an den guten Konditionen, die der Verlag vom Betreiber der Halle erhalten hatte.)
In der Werbung hatte man versprochen, dass die Besucher des WeltCons mit einem »Space-Trip« anreisen konnten. Sonderzüge aus der gesamten Republik sollten sternförmig auf Saarbrücken zurollen und so alle gleichzeitig an einem Abend eintreffen. So war der Plan – und natürlich ließ er sich so nicht erfüllen.
Dennoch hatten sich Hunderte von PERRY RHODAN-Lesern darauf eingelassen, ihre Bahnkarten zentral zu buchen – eine logistische Leistung der Bahn –, um so am selben Nachmittag in Mannheim einzutreffen. Dort sollten alle gesammelt werden, damit es zumindest von Mannheim aus einen Sonderzug nach Saarbrücken gab.
Zusammen mit zwei Kolleginnen aus der Werbeabteilung betrat ich an diesem Nachmittag den Zug. Wir lernten das Personal kennen, das nicht viel über die geplante Veranstaltung wusste, aber komplett auf einen »Party-Zug« eingerichtet war. Unter anderem hatte man einen Waggon als »Tanzwagen« vorgesehen: »Dann können Ihre Gäste schön tanzen«, sagte der Bahn-Angestellte, der uns alles erläuterte.
Das irritierte mich ein wenig. Auf Tanzmusik war ich nicht im geringsten eingestellt; sicherheitshalber hatte ich einige Kassetten mit »Weltraum-Musik« eingepackt, von der ich dachte, dass sie den PERRY RHODAN-Fans gefallen könnte. Dabei handelte es sich um Soundtracks von Filmen wie dem »Krieg der Sterne« oder Alben des deutschen Elektronik-Musikers Klaus Schulze.
Die Grafikerinnen und ich nahmen uns jedes Abteil vor. In jedes Fenster klebten wir druckfrische PERRY RHODAN-Plakate, und zwar doppelt, so dass die Motive nach innen und nach außen zeigten. Nach innen sollten sie den reisenden Fans gefallen, nach außen für die Pressefotografen ein schönes Motiv bilden, wenn wir im Bahnhof von Saarbrücken einliefen. Obwohl wir schnell arbeiteten, benötigten wir viel Zeit dafür, und ich war heilfroh, dass wir den vereinbarten Zeitraumen überhaupt einhielten.
Danach rangierte der Zug auf dem Bahnhof hin und her, um dann das passende Gleis in Mannheim anzusteuern. Rund 700 PERRY RHODAN-Fans betraten die Wagen und verteilten sich auf die jeweiligen Abteile. Und es geschah das, womit niemand von uns gerechnet hatte: Einige freuten sich über die schönen Plakate und entfernten sie von den Fenstern, rollten sie sauber zusammen und steckten sie als erste WeltCon-Souvenirs in ihre Reisetaschen und Rucksäcke.
Der Zugchef kam zu mir und hielt mir ein Mikrofon vor die Nase. »Als offizieller Vertreter des Verlages müssen Sie auch eine Rede halten«, forderte er freundlich. Ich begrüßte die Fans an Bord des Zuges, versuchte sie auf den bevorstehenden Con einzustimmen und wies auf die Besonderheiten des Zuges hin: Es gab Getränke, und wer wollte, konnte auch in den Partywagen kommen. Zuletzt begrüßte ich einige Fanzine-Herausgeber an Bord des Intercitys – ich wollte, dass die Fan-Presse hinterher schön positiv über den Con berichtete.
Der Zug fuhr los, ich konnte endlich ein kühles Bier trinken und fühlte mich danach wohler. Während der Zug den Bahnhof von Mannheim verließ und auf die Rheinbrücke zurollte, lief die Musikanlage an, und irgendwelche Synthesizer-Musik war in allen Abteilen zu hören. Die ersten Fans tauchten im Partywagen auf, ich konnte viele Bekannte begrüßen und war innerhalb kürzester Zeit in Gespräche verwickelt.
Nach einer Viertelstunde kamen die ersten Beschwerden wegen der Musik. Das sei ja so langweilig, maulten sowohl einige Fans als auch die Zugbesatzung; man wollte etwas peppigeres hören. Ich war enttäuscht, denn immerhin hatte ich auf meinen privaten Musikgeschmack verzichtet, kapitulierte aber nach einigen Diskussionen. Später lief die Musik, die man zu der Zeit im Radio zu hören bekam, aufgefrischt mit einigen Rock-Klassikern. Getanzt wurde zwar trotzdem nicht, aber die Stimmung stieg.
Zeitgleich tobte der Kampf um die Dekoration ... Das Zugpersonal und wir drei Verlagsangestellten versuchten vergeblich, die Fans davon abzuhalten, die Poster und Plakate von den Fenstern zu entfernen. Je länger die Fahrt dauerte, desto mehr Poster und Merchandising-Artikel verschwanden in den Taschen der Reisenden.
Ohne jeglichen Schmuck rollte der Zug in Saarbrücken in den Bahnhof ein. Was als PERRY RHODAN-Zug geplant war, sah aus wie ein ganz gewöhnlicher Intercity. Ich fing mir auch prompt den ersten Anranzer dieses WeltCons ein: »Ich hatte Ihnen doch gesagt, der Zug sollte wunderschön geschmückt sein«, bekam ich zu hören, »und jetzt das!« Meinen Beteuerungen, dass die Fans in übermäßigem Engagement alles von den Fenstern entfernt hatten, was ihnen gefallen hatte, schenkte kaum jemand Glauben.
Aber stolz war ich dennoch. Und ich freute mich, als ich sah, dass an diesem Abend alles klappte: Die rund 700 Fans verließen diszipliniert den Zug, gingen im Blitzlicht-Gewitter der Presse zu den bereitstehenden Bussen, die sie zu ihren Unterkünften bringen sollten. Aus den Lautsprechern des Bahnhofs drang Musik, in diesem Fall war es jetzt doch »Space-Rock«, was aber niemanden mehr störte.
Zwei sogenannte PERRY RHODAN-Roboter, ferngesteuerte Boliden aus Kunststoff, kurvten zwischen den Fans, den Journalisten sowie den »normalen« Bahnreisenden hindurch und sorgten für ein gewisses Chaos. Und zwischen alledem stand der SF-Fan und Händler Hans-Walter Arweiler, der den parallel stattfindenden Science-Fiction-Flohmarkt organisiert hatte, und verteilte mit breitem Grinsen seine Flugblätter.
Es war unterm Strich doch eine gelungene Fahrt. Erleichtert fuhr ich anschließend ins Hotel, um mich dort mit den Autoren zu treffen. Das aber ist dann wieder eine andere Geschichte ...
Freitag, fünfter September 1986: Im Mannheimer Hauptbahnhof wird ein Zug zusammengestellt. Mehrere Intercity-Waggons werden gekoppelt, beladen und auf ein Abstellgleis geschoben. Die meisten Angestellten und Arbeiter der Deutschen Bundesbahn haben nicht die geringste Ahnung, was das ganze eigentlich soll. Sie ahnen vor allem nicht, dass dies der PERRY RHODAN-Sonderzug sein soll, der von Mannheim nach Saarbrücken fahren wird ...
Die Organisation dieses Sonderzuges war einer meiner frühen und zugleich großen Einsätze im Dienst der PERRY RHODAN-Serie: Ich stand zu der Zeit als junger Angestellter erstmals im Sold der Verlagsgruppe Pabel-Moewig und gehörte zur Abteilung Public Relations. Einer meiner Aufgaben war, an der Organisation des zweiten PERRY RHODAN-WeltCons mitzuwirken.
(Warum dieser ausgerechnet in Saarbrücken veranstaltet wurde, entzieht sich heute meiner Kenntnis. Damals fragte ich nicht danach. Vielleicht lag es an den aktiven Fans im Saarland, die sich als Organisationshelfer gemeldet hatten, sicher auch an den guten Konditionen, die der Verlag vom Betreiber der Halle erhalten hatte.)
In der Werbung hatte man versprochen, dass die Besucher des WeltCons mit einem »Space-Trip« anreisen konnten. Sonderzüge aus der gesamten Republik sollten sternförmig auf Saarbrücken zurollen und so alle gleichzeitig an einem Abend eintreffen. So war der Plan – und natürlich ließ er sich so nicht erfüllen.
Dennoch hatten sich Hunderte von PERRY RHODAN-Lesern darauf eingelassen, ihre Bahnkarten zentral zu buchen – eine logistische Leistung der Bahn –, um so am selben Nachmittag in Mannheim einzutreffen. Dort sollten alle gesammelt werden, damit es zumindest von Mannheim aus einen Sonderzug nach Saarbrücken gab.
Zusammen mit zwei Kolleginnen aus der Werbeabteilung betrat ich an diesem Nachmittag den Zug. Wir lernten das Personal kennen, das nicht viel über die geplante Veranstaltung wusste, aber komplett auf einen »Party-Zug« eingerichtet war. Unter anderem hatte man einen Waggon als »Tanzwagen« vorgesehen: »Dann können Ihre Gäste schön tanzen«, sagte der Bahn-Angestellte, der uns alles erläuterte.
Das irritierte mich ein wenig. Auf Tanzmusik war ich nicht im geringsten eingestellt; sicherheitshalber hatte ich einige Kassetten mit »Weltraum-Musik« eingepackt, von der ich dachte, dass sie den PERRY RHODAN-Fans gefallen könnte. Dabei handelte es sich um Soundtracks von Filmen wie dem »Krieg der Sterne« oder Alben des deutschen Elektronik-Musikers Klaus Schulze.
Die Grafikerinnen und ich nahmen uns jedes Abteil vor. In jedes Fenster klebten wir druckfrische PERRY RHODAN-Plakate, und zwar doppelt, so dass die Motive nach innen und nach außen zeigten. Nach innen sollten sie den reisenden Fans gefallen, nach außen für die Pressefotografen ein schönes Motiv bilden, wenn wir im Bahnhof von Saarbrücken einliefen. Obwohl wir schnell arbeiteten, benötigten wir viel Zeit dafür, und ich war heilfroh, dass wir den vereinbarten Zeitraumen überhaupt einhielten.
Danach rangierte der Zug auf dem Bahnhof hin und her, um dann das passende Gleis in Mannheim anzusteuern. Rund 700 PERRY RHODAN-Fans betraten die Wagen und verteilten sich auf die jeweiligen Abteile. Und es geschah das, womit niemand von uns gerechnet hatte: Einige freuten sich über die schönen Plakate und entfernten sie von den Fenstern, rollten sie sauber zusammen und steckten sie als erste WeltCon-Souvenirs in ihre Reisetaschen und Rucksäcke.
Der Zugchef kam zu mir und hielt mir ein Mikrofon vor die Nase. »Als offizieller Vertreter des Verlages müssen Sie auch eine Rede halten«, forderte er freundlich. Ich begrüßte die Fans an Bord des Zuges, versuchte sie auf den bevorstehenden Con einzustimmen und wies auf die Besonderheiten des Zuges hin: Es gab Getränke, und wer wollte, konnte auch in den Partywagen kommen. Zuletzt begrüßte ich einige Fanzine-Herausgeber an Bord des Intercitys – ich wollte, dass die Fan-Presse hinterher schön positiv über den Con berichtete.
Der Zug fuhr los, ich konnte endlich ein kühles Bier trinken und fühlte mich danach wohler. Während der Zug den Bahnhof von Mannheim verließ und auf die Rheinbrücke zurollte, lief die Musikanlage an, und irgendwelche Synthesizer-Musik war in allen Abteilen zu hören. Die ersten Fans tauchten im Partywagen auf, ich konnte viele Bekannte begrüßen und war innerhalb kürzester Zeit in Gespräche verwickelt.
Nach einer Viertelstunde kamen die ersten Beschwerden wegen der Musik. Das sei ja so langweilig, maulten sowohl einige Fans als auch die Zugbesatzung; man wollte etwas peppigeres hören. Ich war enttäuscht, denn immerhin hatte ich auf meinen privaten Musikgeschmack verzichtet, kapitulierte aber nach einigen Diskussionen. Später lief die Musik, die man zu der Zeit im Radio zu hören bekam, aufgefrischt mit einigen Rock-Klassikern. Getanzt wurde zwar trotzdem nicht, aber die Stimmung stieg.
Zeitgleich tobte der Kampf um die Dekoration ... Das Zugpersonal und wir drei Verlagsangestellten versuchten vergeblich, die Fans davon abzuhalten, die Poster und Plakate von den Fenstern zu entfernen. Je länger die Fahrt dauerte, desto mehr Poster und Merchandising-Artikel verschwanden in den Taschen der Reisenden.
Ohne jeglichen Schmuck rollte der Zug in Saarbrücken in den Bahnhof ein. Was als PERRY RHODAN-Zug geplant war, sah aus wie ein ganz gewöhnlicher Intercity. Ich fing mir auch prompt den ersten Anranzer dieses WeltCons ein: »Ich hatte Ihnen doch gesagt, der Zug sollte wunderschön geschmückt sein«, bekam ich zu hören, »und jetzt das!« Meinen Beteuerungen, dass die Fans in übermäßigem Engagement alles von den Fenstern entfernt hatten, was ihnen gefallen hatte, schenkte kaum jemand Glauben.
Aber stolz war ich dennoch. Und ich freute mich, als ich sah, dass an diesem Abend alles klappte: Die rund 700 Fans verließen diszipliniert den Zug, gingen im Blitzlicht-Gewitter der Presse zu den bereitstehenden Bussen, die sie zu ihren Unterkünften bringen sollten. Aus den Lautsprechern des Bahnhofs drang Musik, in diesem Fall war es jetzt doch »Space-Rock«, was aber niemanden mehr störte.
Zwei sogenannte PERRY RHODAN-Roboter, ferngesteuerte Boliden aus Kunststoff, kurvten zwischen den Fans, den Journalisten sowie den »normalen« Bahnreisenden hindurch und sorgten für ein gewisses Chaos. Und zwischen alledem stand der SF-Fan und Händler Hans-Walter Arweiler, der den parallel stattfindenden Science-Fiction-Flohmarkt organisiert hatte, und verteilte mit breitem Grinsen seine Flugblätter.
Es war unterm Strich doch eine gelungene Fahrt. Erleichtert fuhr ich anschließend ins Hotel, um mich dort mit den Autoren zu treffen. Das aber ist dann wieder eine andere Geschichte ...
Ein Jahr nach PR-Action
Die Reihe »Zeitraffer« des SFC Universum fand ich schon früher klasse: Die Zusammenfassungen der PERRY RHODAN-Romane durch Michael Thiesen sind lesenswert und informativ; man muss sie eigentlich haben, wenn man sich intensiv mit der Serie beschäftigt.
Jetzt gibt's auch einen »Zeitraffer« für PERRY RHODAN-Action, für die Heftromanserie, die in den Jahren 2008 und 2009 auf insgesamt 36 Romane kam. Nach einem Konzept von Robert Feldhoff (und ein bisschen von mir) war sie entstanden, die Exposés schrieb Christian Montillon - und jetzt gibt es auch einen schönen »Zeitraffer«. Wer mehr dazu wissen will, steuere die Homepage des Clubs an.
Jetzt gibt's auch einen »Zeitraffer« für PERRY RHODAN-Action, für die Heftromanserie, die in den Jahren 2008 und 2009 auf insgesamt 36 Romane kam. Nach einem Konzept von Robert Feldhoff (und ein bisschen von mir) war sie entstanden, die Exposés schrieb Christian Montillon - und jetzt gibt es auch einen schönen »Zeitraffer«. Wer mehr dazu wissen will, steuere die Homepage des Clubs an.
26 Juli 2010
Paperback-Klopper zum zweiten
Vor drei Jahren erschienen die sechs Taschenbücher des PERRY RHODAN-Zyklus »Der Posbi-Krieg«, verfasst nach einem Exposé von Robert Feldhoff. Letztes Jahr kam der Sechsteiler dann als »Schlagmichtot«-Paperback in den Handel: 1300 Seiten stark und voll mit richtig viel Lesefutter.
Das scheinen die Leser gern gekauft zu haben - das Buch war nämlich irgendwann weg. Und jetzt ist es wieder da: Heute traf die Zweitauflage ein. Sieht genauso aus wie der Erstdruck, sieht man vom Hinweis im Impressum ab. Und macht mich ein kleines bisschen stolz, wie ich ehrlich eingestehen muss ...
Das scheinen die Leser gern gekauft zu haben - das Buch war nämlich irgendwann weg. Und jetzt ist es wieder da: Heute traf die Zweitauflage ein. Sieht genauso aus wie der Erstdruck, sieht man vom Hinweis im Impressum ab. Und macht mich ein kleines bisschen stolz, wie ich ehrlich eingestehen muss ...
25 Juli 2010
Expo-Block aus Wuppertal
Das lobe ich mir, das ist echter Arbeitseifer: Bevor er in den Urlaub entfleucht, hat der PERRY RHODAN-Exposé-Autor Uwe Anton noch eine Staffel mit Exposés plus Datenblätter geschickt. Eine richtig schöne Mail mit ganz viel Inhalt - das finde ich klasse.
Weil's aber so viel ist und ich am heiligen Sonntag auch noch anderes zu lesen habe, verschiebe ich die Lektüre glatt auf den Montag. Dann ist der Kollege im wohlverdienten Urlaub angekommen und genießt hoffentlich die frische Luft am Meer, während ich mir seine Ideen genauer anschauen werde ...
Weil's aber so viel ist und ich am heiligen Sonntag auch noch anderes zu lesen habe, verschiebe ich die Lektüre glatt auf den Montag. Dann ist der Kollege im wohlverdienten Urlaub angekommen und genießt hoffentlich die frische Luft am Meer, während ich mir seine Ideen genauer anschauen werde ...
24 Juli 2010
Jupiter-Lektüre
Seit Tagen versorgt mich Wim Vandemaan zuverlässig mit Texten, die ich bislang brav gelesen habe. Am Wochenende nehme ich mir jetzt einen richtig umfangreichen Abschnitt vor und hoffe, dass ich das überhaupt zeitlich auf die Reihe bekomme.
Gespannt bin ich auf jeden Fall, denn jetzt will ich wissen, wie Wim gewisse Jupiter-Themen aufbereitet. Ach so, falls jemand nicht kapiert, um was es hier geht: Der »Jupiter«-Prachtband, der anfangs 2011 bei Heyne erscheinen wird, ist in der Arbeit, und die Autoren schreiben fleißig ...
Gespannt bin ich auf jeden Fall, denn jetzt will ich wissen, wie Wim gewisse Jupiter-Themen aufbereitet. Ach so, falls jemand nicht kapiert, um was es hier geht: Der »Jupiter«-Prachtband, der anfangs 2011 bei Heyne erscheinen wird, ist in der Arbeit, und die Autoren schreiben fleißig ...
23 Juli 2010
Stiftung für Jugendkulturen wird gegründet
Seit 1998 existiert das Archiv der Jugendkulturen mit Sitz in Berlin. Der gemeinnützige Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über »die Jugend« und ihre Lebens- und Freizeitwelten differenzierte Informationen entgegenzusetzen.
Dabei werden auch Themen aufgegriffen, die direkt mit PERRY RHODAN und Science Fiction im Zusammenhang stehen. So wurde 2003 in den Räumen des Archivs eine wissenschaftliche Fachtagung zur größten Science-Fiction-Serie der Welt veranstaltet; als Folge publizierte das Archiv der Jugendkulturen einen schönen Tagungsband.
Das Archiv betreibt eine eigene umfangreiche Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe. Das Archiv der Jugendkulturen sammelt zudem Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer oder Musik) und stellt diese in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo auch Science Fiction und Rollenspiel ... hier ist alles zu finden.
Das seit zwölf Jahren erfolgreich als gemeinnütziger Verein arbeitende Archiv der Jugendkulturen gründet nun eine Stiftung. Der Grund: Das Archiv erhält bis heute keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen und die Sicherung der Grundkosten. Das ist zurzeit nicht gegeben - immer wieder müssen Vereinsmitglieder oder MitarbeiterInnen sogar privat Gelder spenden, um die laufenden Kosten zu zahlen. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung gefährdet.
Eine Stiftung bietet Sicherheit und Kontinuität im Fortbestand des Archivs der Jugendkulturen und der daraus resultierenden kulturellen und politischen Arbeit für und mit Jugendliche(n) - und das unabhängig von der Vergabe von Fördergeldern.
Weitere Informationen zum Thema gibt's auf der Homepage des Archivs.
Dabei werden auch Themen aufgegriffen, die direkt mit PERRY RHODAN und Science Fiction im Zusammenhang stehen. So wurde 2003 in den Räumen des Archivs eine wissenschaftliche Fachtagung zur größten Science-Fiction-Serie der Welt veranstaltet; als Folge publizierte das Archiv der Jugendkulturen einen schönen Tagungsband.
Das Archiv betreibt eine eigene umfangreiche Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe. Das Archiv der Jugendkulturen sammelt zudem Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Diplomarbeiten, Medienberichte, Fanzines, Flyer oder Musik) und stellt diese in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo auch Science Fiction und Rollenspiel ... hier ist alles zu finden.
Das seit zwölf Jahren erfolgreich als gemeinnütziger Verein arbeitende Archiv der Jugendkulturen gründet nun eine Stiftung. Der Grund: Das Archiv erhält bis heute keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen und die Sicherung der Grundkosten. Das ist zurzeit nicht gegeben - immer wieder müssen Vereinsmitglieder oder MitarbeiterInnen sogar privat Gelder spenden, um die laufenden Kosten zu zahlen. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung gefährdet.
Eine Stiftung bietet Sicherheit und Kontinuität im Fortbestand des Archivs der Jugendkulturen und der daraus resultierenden kulturellen und politischen Arbeit für und mit Jugendliche(n) - und das unabhängig von der Vergabe von Fördergeldern.
Weitere Informationen zum Thema gibt's auf der Homepage des Archivs.
22 Juli 2010
Schattenland ist komplett
Heute lieferte der Lizenzpartner die Belegexemplare: »Klüfte der Unterwelt« ist da, der fünfte und letzte Teil des »Schattenland«-Zyklus. Damit haben wir in Zusammenarbeit mit Fantasy Productions insgesamt fünf neue MYTHOR-Taschenbücher publiziert.
Das Taschenbuch sieht klasse aus - kein Wunder, denn das Cover stammt von Dirk Schulz. Den Inhalt bilden zwei Romane von Peter Terrid und Hubert Haensel, dezent bearbeitet von Rainer Nagel. Ich freue mich sehr, dieses Fantasy-Schätzchen wieder an der Öffentlichkeit zu haben!
Das Taschenbuch sieht klasse aus - kein Wunder, denn das Cover stammt von Dirk Schulz. Den Inhalt bilden zwei Romane von Peter Terrid und Hubert Haensel, dezent bearbeitet von Rainer Nagel. Ich freue mich sehr, dieses Fantasy-Schätzchen wieder an der Öffentlichkeit zu haben!
21 Juli 2010
Auf dem Medienforum
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Es war am ersten Juni-Wochenende des Jahres 2000; eine der vielen Dienstreisen, die ich in diesem Jahr am Wochenende absolvierte. An diesem Samstag stand ich in aller Herrgottsfrühe auf und fuhr mit der Bahn nach Köln. Dort stieg ich in Köln-Deutz aus, begab mich direkt zu den Messehallen und freute mich gleich: Schon nach wenigen Metern stieß ich auf das erste PERRY RHODAN-Plakat.
An diesem Wochenende wurde das sogenannte Medienforum NRW in Köln veranstaltet, und Eckhard Schwettmann hatte in seiner Funktion als Verlags- und Marketingleiter wieder einiges getan, um PERRY RHODAN ins Gespräch zu bringen. Keine schlechte Idee, denn diese Fachveranstaltung richtete sich an alle möglichen Medienschaffenden im Großraum Nordrhein-Westfalen.
Es war der Sommer 2000, das Internet war immer noch eine relativ neue Geschichte, und an allen Ecken entstanden sogenannte Start-Up-Unternehmen. Millionen und Milliarden wurden in die neue Branche gesteckt, zahlreiche Firmen kämpften um einen wachsenden Markt – und in Köln präsentierten sich alle, die auch nur im weitesten Sinne damit zu tun hatten.
Die Messehallen zeigten sich also von einer bunten Seite: Verlage und Radiostationen, Internet-Firmen und einzelne Journalisten, Web-Designer und Filmproduzenten, Werber und Marketingleute tummelten sich, trafen sich zu Besprechungen und hofften alle darauf, in dem Milliardengeschäft ihren Teil abzubekommen. (Und keiner konnte sich vorstellen, dass ein Jahr später ein gigantischer Krisen-Katzenjammer die Szene schütteln sollte, der zahlreiche Firmen in den Abgrund riss.)
Die meisten der Anwesenden waren Männer zwischen 25 und 35 Jahren, Frauen sah ich nur selten. Man trug selbstbewusst entweder Anzüge – oft mit buntem Hemd darunter – oder gleich ein leicht »flippiges« Outfit. Medienmenschen in den späten 90er Jahren gaben sich gern Mühe, sich von der »breiten Masse« auch optisch zu unterscheiden.
Ich fand es stark, dass sich PERRY RHODAN in diesem Umfeld so selbstbewusst präsentierte. Mit Eckhard Schwettmann sowie unserem Kontaktmann Peter Verhoff bummelte ich durch die Messehallen; die beiden kannten viele Leute, mit denen ich bekannt gemacht wurde, deren Namen ich leider sehr schnell wieder vergaß. Einige von ihnen waren beim PERRY RHODAN-WeltCon gewesen, der erst ein halbes Jahr zuvor in Mainz stattgefunden hatte, andere hatten die Serie schon einmal gelesen.
Und überall hingen unsere Plakate. »PERRY RHODAN präsentiert ...« versprachen sie an Säulen und in jeder Messehalle. Jeder, der das Medienforum besuchte, wurde also mit unserer Serie konfrontiert – damit erreichten wir eine schöne Aufmerksamkeit bei sogenannten Multiplikatoren. Wir präsentierten einen Vortrag über die »Medien im 49. Jahrhundert«, und das passte unserer Ansicht nach hervorragend zum gesamten Medienforum.
Etwas ungewöhnlich war allerdings der große Raum, in dem das ganze stattzufinden hatte. Es handelte sich um eine Art Saal zwischen den vielen Ständen, in dem es zwar Sitzgelegenheiten gab, der aber von vielen Leuten nur dazu genutzt wurde, von einem Eck der Halle zum anderen zu gehen oder zwischendurch eine Pause einzulegen. Insgesamt hörte vielleicht ein Dutzend Besucher den Programmpunkt komplett an. Immer wieder aber blieben Leute stehen, vielleicht nur fünf Minuten lang, und interessierten sich so für PERRY RHODAN.
Eckhard Schwettmann sprach als Verlagsleiter einführende Worte, stellte dem Publikum die PERRY RHODAN-Serie im allgemeinen vor und begleitete danach meinen Vortrag mit einer Power-Point-Vorführung – damals etwas völlig neuartiges! –, die meine Worte gut illustrierte. Ich erzählte etwas über die Medienentwicklung in der Serie, angefangen von den frühen Darstellungen in den ersten PERRY RHODAN-Heften bis hin zur aktuellen Technik.
Unter anderem schwärmte ich den Besuchern von der »Simusense«-Handlung vor, ohne das Gefühl zu haben, dass sie verstanden, wovon ich sprach. (Einige Jahre später kam »Matrix« in die Kinos, und niemand wollte mir glauben, dass die PERRY RHODAN-Serie bereits Mitte der 80er Jahre dieses Handlungselement umgesetzt hatte.) Dann ging ich auf die Kultur der Nonggo ein, stellte diese als ein »zu Ende gedachtes Internet« vor. Das fanden sicher viele interessant, die an dieser Stelle zuhörten, denn damit hatte ich den Nerv der Messe getroffen.
Immerhin erhielt ich am Ende meines Vortrags einen schönen Applaus, bevor sich die überschaubare Zuschauermenge verlief. Mir war klar, dass der eigentliche Werbeeffekt der Veranstaltung nicht mein Vortrag gewesen war, sondern die Tatsache, dass jeder Besucher PERRY RHODAN an allen Plakatwänden sah und die Serie gleichberechtigt im Programm auftauchte.
Nach einigen Gesprächen mit Journalisten und Medienpartnern hatte ich das erste Interview, das ich für ein Internet-Fernsehprojekt gab. Es handelte sich um die Anfänge von »IP-TV«, wie man das heutzutage gern nennt und das im Sommer 2000 noch in den Kinderschuhen steckte. Die Bilder ruckelten, und nur wenige Nutzer verfügten über ausreichend gute Datenverbindungen, um alles schön angucken zu können.
Aber ich fand das Thema natürlich sehr spannend, freute mich auf das Interview und gab meine Antworten so professionell wie möglich. Anschauen konnte ich mir das Interview übrigens nicht: Weder mein privater Internet-Anschluss noch der in der Firma waren schnell genug oder verfügen über die entsprechenden Programme ...
Ich nutzte die Chance, in Köln zu sein, zu einem Termin mit Uwe Anton, der zu dieser Zeit in der Domstadt wohnte. In einer Eckkneipe im Hauptbahnhof setzten wir uns bei eher schlechtem Salat und trinkbarem Bier sowie Wein zusammen, um einige neue Projekte zu besprechen. Damit hatte ich einen Abschluss für meine Dienstreise gefunden, der mehr mit Inhalten zu tun hatte und weniger mit Vermarktung – und gegen Mitternacht war ich wieder zu Hause.
Es war mein erster und mein letzter Besuch auf einem Medienforum NRW.
Es war am ersten Juni-Wochenende des Jahres 2000; eine der vielen Dienstreisen, die ich in diesem Jahr am Wochenende absolvierte. An diesem Samstag stand ich in aller Herrgottsfrühe auf und fuhr mit der Bahn nach Köln. Dort stieg ich in Köln-Deutz aus, begab mich direkt zu den Messehallen und freute mich gleich: Schon nach wenigen Metern stieß ich auf das erste PERRY RHODAN-Plakat.
An diesem Wochenende wurde das sogenannte Medienforum NRW in Köln veranstaltet, und Eckhard Schwettmann hatte in seiner Funktion als Verlags- und Marketingleiter wieder einiges getan, um PERRY RHODAN ins Gespräch zu bringen. Keine schlechte Idee, denn diese Fachveranstaltung richtete sich an alle möglichen Medienschaffenden im Großraum Nordrhein-Westfalen.
Es war der Sommer 2000, das Internet war immer noch eine relativ neue Geschichte, und an allen Ecken entstanden sogenannte Start-Up-Unternehmen. Millionen und Milliarden wurden in die neue Branche gesteckt, zahlreiche Firmen kämpften um einen wachsenden Markt – und in Köln präsentierten sich alle, die auch nur im weitesten Sinne damit zu tun hatten.
Die Messehallen zeigten sich also von einer bunten Seite: Verlage und Radiostationen, Internet-Firmen und einzelne Journalisten, Web-Designer und Filmproduzenten, Werber und Marketingleute tummelten sich, trafen sich zu Besprechungen und hofften alle darauf, in dem Milliardengeschäft ihren Teil abzubekommen. (Und keiner konnte sich vorstellen, dass ein Jahr später ein gigantischer Krisen-Katzenjammer die Szene schütteln sollte, der zahlreiche Firmen in den Abgrund riss.)
Die meisten der Anwesenden waren Männer zwischen 25 und 35 Jahren, Frauen sah ich nur selten. Man trug selbstbewusst entweder Anzüge – oft mit buntem Hemd darunter – oder gleich ein leicht »flippiges« Outfit. Medienmenschen in den späten 90er Jahren gaben sich gern Mühe, sich von der »breiten Masse« auch optisch zu unterscheiden.
Ich fand es stark, dass sich PERRY RHODAN in diesem Umfeld so selbstbewusst präsentierte. Mit Eckhard Schwettmann sowie unserem Kontaktmann Peter Verhoff bummelte ich durch die Messehallen; die beiden kannten viele Leute, mit denen ich bekannt gemacht wurde, deren Namen ich leider sehr schnell wieder vergaß. Einige von ihnen waren beim PERRY RHODAN-WeltCon gewesen, der erst ein halbes Jahr zuvor in Mainz stattgefunden hatte, andere hatten die Serie schon einmal gelesen.
Und überall hingen unsere Plakate. »PERRY RHODAN präsentiert ...« versprachen sie an Säulen und in jeder Messehalle. Jeder, der das Medienforum besuchte, wurde also mit unserer Serie konfrontiert – damit erreichten wir eine schöne Aufmerksamkeit bei sogenannten Multiplikatoren. Wir präsentierten einen Vortrag über die »Medien im 49. Jahrhundert«, und das passte unserer Ansicht nach hervorragend zum gesamten Medienforum.
Etwas ungewöhnlich war allerdings der große Raum, in dem das ganze stattzufinden hatte. Es handelte sich um eine Art Saal zwischen den vielen Ständen, in dem es zwar Sitzgelegenheiten gab, der aber von vielen Leuten nur dazu genutzt wurde, von einem Eck der Halle zum anderen zu gehen oder zwischendurch eine Pause einzulegen. Insgesamt hörte vielleicht ein Dutzend Besucher den Programmpunkt komplett an. Immer wieder aber blieben Leute stehen, vielleicht nur fünf Minuten lang, und interessierten sich so für PERRY RHODAN.
Eckhard Schwettmann sprach als Verlagsleiter einführende Worte, stellte dem Publikum die PERRY RHODAN-Serie im allgemeinen vor und begleitete danach meinen Vortrag mit einer Power-Point-Vorführung – damals etwas völlig neuartiges! –, die meine Worte gut illustrierte. Ich erzählte etwas über die Medienentwicklung in der Serie, angefangen von den frühen Darstellungen in den ersten PERRY RHODAN-Heften bis hin zur aktuellen Technik.
Unter anderem schwärmte ich den Besuchern von der »Simusense«-Handlung vor, ohne das Gefühl zu haben, dass sie verstanden, wovon ich sprach. (Einige Jahre später kam »Matrix« in die Kinos, und niemand wollte mir glauben, dass die PERRY RHODAN-Serie bereits Mitte der 80er Jahre dieses Handlungselement umgesetzt hatte.) Dann ging ich auf die Kultur der Nonggo ein, stellte diese als ein »zu Ende gedachtes Internet« vor. Das fanden sicher viele interessant, die an dieser Stelle zuhörten, denn damit hatte ich den Nerv der Messe getroffen.
Immerhin erhielt ich am Ende meines Vortrags einen schönen Applaus, bevor sich die überschaubare Zuschauermenge verlief. Mir war klar, dass der eigentliche Werbeeffekt der Veranstaltung nicht mein Vortrag gewesen war, sondern die Tatsache, dass jeder Besucher PERRY RHODAN an allen Plakatwänden sah und die Serie gleichberechtigt im Programm auftauchte.
Nach einigen Gesprächen mit Journalisten und Medienpartnern hatte ich das erste Interview, das ich für ein Internet-Fernsehprojekt gab. Es handelte sich um die Anfänge von »IP-TV«, wie man das heutzutage gern nennt und das im Sommer 2000 noch in den Kinderschuhen steckte. Die Bilder ruckelten, und nur wenige Nutzer verfügten über ausreichend gute Datenverbindungen, um alles schön angucken zu können.
Aber ich fand das Thema natürlich sehr spannend, freute mich auf das Interview und gab meine Antworten so professionell wie möglich. Anschauen konnte ich mir das Interview übrigens nicht: Weder mein privater Internet-Anschluss noch der in der Firma waren schnell genug oder verfügen über die entsprechenden Programme ...
Ich nutzte die Chance, in Köln zu sein, zu einem Termin mit Uwe Anton, der zu dieser Zeit in der Domstadt wohnte. In einer Eckkneipe im Hauptbahnhof setzten wir uns bei eher schlechtem Salat und trinkbarem Bier sowie Wein zusammen, um einige neue Projekte zu besprechen. Damit hatte ich einen Abschluss für meine Dienstreise gefunden, der mehr mit Inhalten zu tun hatte und weniger mit Vermarktung – und gegen Mitternacht war ich wieder zu Hause.
Es war mein erster und mein letzter Besuch auf einem Medienforum NRW.
20 Juli 2010
Besuch aus der Vergangenheit
In den 80er Jahren waren der damalige SF- und PERRY RHODAN-Fan und ich im selben Science-Ficton-Club, und er zeichnete sogar einige Grafiken für mein Fanzine SAGITTARIUS. Das ist lange her, und wir verloren uns gut zwanzig Jahre lang aus den Augen.
Mittlerweile arbeitet er unter anderem als Autor für diverse Heftroman- und Zeitschriftenverlage. Als er im Verlag eine andere Redaktion besuchte, um mit dieser über neue Aufträge zu sprechen, bot es sich an, auch bei uns hereinzuschauen.
Und so gab's nach dem Mittagessen heute eine einstündige Fachsimpelei über alte PERRY RHODAN-Romane, neue Handlungsverläufe und dergleichen. Sehr nett!
Mittlerweile arbeitet er unter anderem als Autor für diverse Heftroman- und Zeitschriftenverlage. Als er im Verlag eine andere Redaktion besuchte, um mit dieser über neue Aufträge zu sprechen, bot es sich an, auch bei uns hereinzuschauen.
Und so gab's nach dem Mittagessen heute eine einstündige Fachsimpelei über alte PERRY RHODAN-Romane, neue Handlungsverläufe und dergleichen. Sehr nett!
19 Juli 2010
Daten und Seiten
Interne Besprechung zum Thema Daten: Das klingt schon trocken, und es war durchaus anstrengend. Im Verlauf von vielen Jahren PERRY RHODAN haben sich nämlich die unterschiedlichsten Arten von Daten «angesammelt«. Wildwuchs entsteht von selbst.
Also wurde darüber in einer kleinen Gruppe gesprochen: PDF- und DOC-Dateien, davon abzuleitende E-Books oder Druckdaten; die Ordnerstruktur und die weitere Verarbeitung ... Nach gut zwei Stunden hatten wir eine Reihe von hoffentlich gut funktionierten Beschlüssen. Daumendrücken ist jetzt angesagt.
Also wurde darüber in einer kleinen Gruppe gesprochen: PDF- und DOC-Dateien, davon abzuleitende E-Books oder Druckdaten; die Ordnerstruktur und die weitere Verarbeitung ... Nach gut zwei Stunden hatten wir eine Reihe von hoffentlich gut funktionierten Beschlüssen. Daumendrücken ist jetzt angesagt.
17 Juli 2010
Kosmos-Chroniken
Es ist schon reichlich lang her, seit der Moewig-Verlag die zwei »Kosmos-Chroniken« publiziert hat, beide verfasst von Hubert Haensel und redaktionell betreut von mir. Immer wieder gibt es Fragen nach den Büchern sowie einer Fortsetzung. Dazu habe ich mich heute in unserem Forum geäußert:
Seit Ende 2006 haben wir keinen Buchverlag mehr. Unser offizieller Vertriebspartner bei den Silberbänden und dergleichen ist die Edel AG in Hamburg. Und da haben mir die Verantwortlichen unlängst ganz klar zu verstehen gegeben, dass sie nicht an neuen PERRY RHODAN-Produkten interessiert sind.
Ich glaube im übrigen auch nicht, dass sich ein dritter Band der »Kosmos-Chroniken« gut verkaufen würde. (Aber ich würde mich viel lieber eines besseren belehren lassen. Leider können wir darauf nicht hoffen.)
Seit Ende 2006 haben wir keinen Buchverlag mehr. Unser offizieller Vertriebspartner bei den Silberbänden und dergleichen ist die Edel AG in Hamburg. Und da haben mir die Verantwortlichen unlängst ganz klar zu verstehen gegeben, dass sie nicht an neuen PERRY RHODAN-Produkten interessiert sind.
Ich glaube im übrigen auch nicht, dass sich ein dritter Band der »Kosmos-Chroniken« gut verkaufen würde. (Aber ich würde mich viel lieber eines besseren belehren lassen. Leider können wir darauf nicht hoffen.)
16 Juli 2010
Chandri und seine Welt
Heute kamen die Taschenheft aus der Druckerei, am 23. Juli erscheinen sie offiziell: »Chandris Welt«, der erste PERRY RHODAN-Roman von Susan Schwartz, den der Verlag 1992 als Taschenbuch veröffentlichte.
Bald 20 Jahre danach liegt die gelungene Mischung aus Science Fiction, Fantasy und Abenteuer jetzt wieder vor. Mir gefällt die Gestaltung, ich fand die Bearbeitung schon sehr gelungen, und jetzt kann ich nur darauf warten, wie die Leser darauf reagieren.
Bald 20 Jahre danach liegt die gelungene Mischung aus Science Fiction, Fantasy und Abenteuer jetzt wieder vor. Mir gefällt die Gestaltung, ich fand die Bearbeitung schon sehr gelungen, und jetzt kann ich nur darauf warten, wie die Leser darauf reagieren.
15 Juli 2010
Besuch im Heim
Wie schon mal erzählt, hat unser Autor und Kollege H.G. Francis letztes Jahr einen Schlaganfall erlitten, von dem er sich nur sehr langsam erholt. Ich konnte ihn endlich besuchen - am Freitag war ich bei ihm.
H.G. ist in einem privaten Pflegeheim untergebracht, das nicht so weit weg von seinem Heimatort ist. Das Heim macht einen sehr ordentlichen Eindruck, die Pfleger sind nett, und die Lage ist schön und ruhig.
Als ich das Zimmer betrat, freute sich Hans sichtlich: Er hob die linke Hand und strahlte übers ganze Gesicht. Nach seinem Schlaganfall ist seine rechte Körperhälfte leider gelähmt, und sprechen kann er praktisch auch nicht. Wir haben uns trotzdem einige Minuten lang unterhalten: mit Lachen, Kopfschütteln und Nicken.
Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Seine Frau bringt ihm Zeitungen und Zeitschriften. Er bekommt auch viele Besuche aus dem Freundes- und Familienkreis. Dazu gibt es Logopädie, Physiotherapie und so weiter. Der Aufwärtstrend ist da, aber schnell geht hier leider nichts.
H.G. ist in einem privaten Pflegeheim untergebracht, das nicht so weit weg von seinem Heimatort ist. Das Heim macht einen sehr ordentlichen Eindruck, die Pfleger sind nett, und die Lage ist schön und ruhig.
Als ich das Zimmer betrat, freute sich Hans sichtlich: Er hob die linke Hand und strahlte übers ganze Gesicht. Nach seinem Schlaganfall ist seine rechte Körperhälfte leider gelähmt, und sprechen kann er praktisch auch nicht. Wir haben uns trotzdem einige Minuten lang unterhalten: mit Lachen, Kopfschütteln und Nicken.
Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Seine Frau bringt ihm Zeitungen und Zeitschriften. Er bekommt auch viele Besuche aus dem Freundes- und Familienkreis. Dazu gibt es Logopädie, Physiotherapie und so weiter. Der Aufwärtstrend ist da, aber schnell geht hier leider nichts.
14 Juli 2010
Bildergalerie zu Saarbrücken
Nachdem bereits vor einigen Wochen eine Bildergalerie zum PERRY RHODAN-WeltCon 1980 in Mannheim online gegangen ist, folgte heute eine Galerie zum PERRY RHODAN-Weltcon 1986 in Saarbrücken. Es hat mir beides Mal viel Spaß bereitet, die Bilder auszusuchen und die kurzen Bildunterschriften zu verfassen.
In beiden Bilderserien sind auch Aufnahmen von mir versteckt. Wer also nach ollen Peinlichkeiten sucht, dürfte fündig werden. Auf richtig schlimme Peinlichkeiten - egal von welchen Personen - habe ich aber verzichtet ...
In beiden Bilderserien sind auch Aufnahmen von mir versteckt. Wer also nach ollen Peinlichkeiten sucht, dürfte fündig werden. Auf richtig schlimme Peinlichkeiten - egal von welchen Personen - habe ich aber verzichtet ...
13 Juli 2010
Lektorat und Gleichförmigkeit
Allen Ernstes gibt es Menschen, die behaupten, das Lektorat der PERRY RHODAN-Serie würde die Romane »glattbügeln«, was zur »Gleichförmigkeit« der Autoren führt. Meiner Ansicht nach ist diese These nicht haltbar-.
Die Autoren der PERRY RHODAN-Serie schreiben allesamt ihren eigenen Stil. Man kann meiner Ansicht nach keinen Wim-Vandemaan-Roman mit einem Werk von Hubert Haensel vergleichen oder mit einem von Leo Lukas. Jeder Autor hat eigene Schwerpunkte und stilistische Vorlieben, da gibt es riesige Unterschiede, und das macht für mich ja auch den Spaß aus.
Würde ein Lektorat versuchen, das alles zu glätten, um ein »verstärktes, gleichförmiges Lektorat« zu betreiben, das anscheinend versucht wird, hätte es viel zu tun: Man müsste praktisch jeden Satz um- und neuschreiben, und das ist nicht zu schaffen.
Die Autoren der PERRY RHODAN-Serie schreiben allesamt ihren eigenen Stil. Man kann meiner Ansicht nach keinen Wim-Vandemaan-Roman mit einem Werk von Hubert Haensel vergleichen oder mit einem von Leo Lukas. Jeder Autor hat eigene Schwerpunkte und stilistische Vorlieben, da gibt es riesige Unterschiede, und das macht für mich ja auch den Spaß aus.
Würde ein Lektorat versuchen, das alles zu glätten, um ein »verstärktes, gleichförmiges Lektorat« zu betreiben, das anscheinend versucht wird, hätte es viel zu tun: Man müsste praktisch jeden Satz um- und neuschreiben, und das ist nicht zu schaffen.
12 Juli 2010
Satzfahnen durchgucken
Wenn ich gelegentlich Pech habe, sind Kolleginnen krank oder - noch schlimmer - haben sich ihre Kinder verunfallt. Die Folge ist, dass ich Tätigkeiten auf meinem Schreibtisch vorfinde, mit denen ich sonst eher wenig zu tun habe.
Heute heißt das: Satzfahnen durchgucken, mal wieder. Es ist aber eine schöne Tätigkeit, trotz tropischer Temperaturen, da der Roman von Leo Lukas stammt und mir auch beim zweiten Durchgucken noch Spaß bereitet. Na also!
Heute heißt das: Satzfahnen durchgucken, mal wieder. Es ist aber eine schöne Tätigkeit, trotz tropischer Temperaturen, da der Roman von Leo Lukas stammt und mir auch beim zweiten Durchgucken noch Spaß bereitet. Na also!
11 Juli 2010
Manuskript bei 37 Grad
Wieder einmal habe ich feststellen müssen, dass die Sommerhitze nicht optimal fürs Arbeiten an PERRY RHODAN-Manuskripten ist. Nicht nur die Autoren und ihre Computer leiden unter der Hitze, auch der Redakteur – also ich – hat alle Probleme, seine Gedanken zu fassen und vernünftige Arbeit zu leisten.
Wobei meine Hauptarbeit an diesem Wochenende ja darin besteht, ein Manuskript zu lesen. Okay: Ich arbeite es durch, ich mache Notizen, und dazu benötige ich tatsächlich einen kühlen Kopf. Nur woher soll man den nehmen, wenn auf dem Balkon über 37 Grad herrschen?
Wobei meine Hauptarbeit an diesem Wochenende ja darin besteht, ein Manuskript zu lesen. Okay: Ich arbeite es durch, ich mache Notizen, und dazu benötige ich tatsächlich einen kühlen Kopf. Nur woher soll man den nehmen, wenn auf dem Balkon über 37 Grad herrschen?
10 Juli 2010
WeltCon-Diskussionen
Es ist noch über ein Jahr, bis der PERRY RHODAN-Weltcon zum fünfzigsten Bestehen der Serie in Mannheim stattfinden wird. Vorgespräche führe ich aber jede Woche gleich mehrere, dann sogar noch privat und am Wochenende bei mir auf dem heimischen Balkon.
Und mir wird immer klarer: Die Anforderungen und Wünsche steigen, sowohl bei den Programmmachern als auch bei den Besuchern. Gleichzeitig hapert es nicht an Ideen, nicht am geringsten; das Problem ist eher, die vielen Ideen sinnvoll zu koordinieren und sinnvoll zusammenzuführen. Wollen wir alles umsetzen, was sich bisher einige Menschen wünschen, müssen wir 200 Euro als Eintrittsgeld nehmen ...
Und mir wird immer klarer: Die Anforderungen und Wünsche steigen, sowohl bei den Programmmachern als auch bei den Besuchern. Gleichzeitig hapert es nicht an Ideen, nicht am geringsten; das Problem ist eher, die vielen Ideen sinnvoll zu koordinieren und sinnvoll zusammenzuführen. Wollen wir alles umsetzen, was sich bisher einige Menschen wünschen, müssen wir 200 Euro als Eintrittsgeld nehmen ...
09 Juli 2010
Ein Treffen in Ottensen
In einer Pizzeria im Stadtteil Ottensen entwickelten Robert Feldhoff und ich vor einem Dutzend Jahren die Grundzüge des TRAVERSAN-Zyklus, der damals die Marke ATLAN neu belebte. Robert skizzierte die Handlung auf einer Serviette, und daraus entstanden zwölf Heftromane, die ich immer noch klasse finde.
Am Donnerstag, 8. Juli 2010, war ich wieder mal in Ottensen. Ich traf mich mit Kai Hirdt in der Eulenstraße, in einem Restaurant, das Pfälzische Küche anbot. In Hamburg ist das etwas besonders, wo ich herkomme allerdings weniger. Wir sprachen über die PERRY-Comics, über digitale Medien und vor allem über den WeltCon 2011 - da muss ja irgend jemand die Pressearbeit dafür leisten ...
Am Donnerstag, 8. Juli 2010, war ich wieder mal in Ottensen. Ich traf mich mit Kai Hirdt in der Eulenstraße, in einem Restaurant, das Pfälzische Küche anbot. In Hamburg ist das etwas besonders, wo ich herkomme allerdings weniger. Wir sprachen über die PERRY-Comics, über digitale Medien und vor allem über den WeltCon 2011 - da muss ja irgend jemand die Pressearbeit dafür leisten ...
08 Juli 2010
Vor einem Seminar
Der Grund, der mich diesmal nach Hamburg verschlägt, ist ein recht profaner. Auf Einladung unseres »Mutterhauses« nehme ich an einem Seminar teil, das im schicken Hotel »Gastwerk« stattfinden soll.
Thematisch und inhaltlich hat es nichts mit Science Fiction oder Büchern oder anderen Themen zu tun, die meine Arbeit direkt betreffen. Es geht um rechtliche Fragen, und ich hoffe, dass die anwesenden Chefredakteure nicht nur mit harten Fakten und langweiligen Paragraphen konfrontiert werden - so wichtig das Wissen um die Paragraphen ja auch ist. Schön bei solchen Seminaren ist ja vor allem, dass man andere Leute in vergleichbaren Positionen und mit vergleichbaren Aufgaben kennenlernt ...
Thematisch und inhaltlich hat es nichts mit Science Fiction oder Büchern oder anderen Themen zu tun, die meine Arbeit direkt betreffen. Es geht um rechtliche Fragen, und ich hoffe, dass die anwesenden Chefredakteure nicht nur mit harten Fakten und langweiligen Paragraphen konfrontiert werden - so wichtig das Wissen um die Paragraphen ja auch ist. Schön bei solchen Seminaren ist ja vor allem, dass man andere Leute in vergleichbaren Positionen und mit vergleichbaren Aufgaben kennenlernt ...
07 Juli 2010
Dienstreise nach Hamburg
Wieder einmal eine Dienstreise, diesmal nach Hamburg. Dabei habe ich heute nach langer Zugfahrt zwei Termine erledigt. Der eine war bei der Edel AG, unserem Partner in Sachen PERRY RHODAN-Bücher, wo ich viel über die aktuelle Situation im Buchgeschäft und bei PERRY RHODAN besprochen habe.
Danach ein Treffen mit Miriam Hofheinz, ehemals bei PERRY RHODAN dafür verantwortlich, dass wir in Sachen E-Books so stark unterwegs sind. Jetzt ist sie bei Libri.de, und damit ist sie glatt ein wichtiger Vertragspartner. Wenn das kein Grund für eine Besprechung ist ... War wie immer ein Klasse-Termin!
Danach ein Treffen mit Miriam Hofheinz, ehemals bei PERRY RHODAN dafür verantwortlich, dass wir in Sachen E-Books so stark unterwegs sind. Jetzt ist sie bei Libri.de, und damit ist sie glatt ein wichtiger Vertragspartner. Wenn das kein Grund für eine Besprechung ist ... War wie immer ein Klasse-Termin!
06 Juli 2010
Wie läuft's nach dem Halbzeit-Roman?
Ein Logbuch der Redaktion
Über den PERRY RHODAN-Roman »Die Welt der 20.000 Welten« habe ich schon einige Male geschrieben. Michael Marcus Thurner hat ihn verfasst, und mit diesem Roman steigt die PERRY RHODAN-Serie in die zweite Hälfte des Stardust-Zyklus ein. Dass es in diesem Halb-Zyklus dann gleich rasant weitergeht, dafür sorgen die drei Doppelbände zum Einstieg.
Michael Marcus Thurner hat auch den Folgeband zum »halben Jubiläum« verfasst, die Nummer 2551 mit dem Titel »Das Wunder von Anthuresta«. Neben Perry Rhodan und seinen Gefährten spielen die Auswirkungen seltsamer Phänomene eine wichtige Rolle in diesem Roman. Und ein Wesen taucht auf, das sich selbst als »Niemand« bezeichnet, über sein mangelndes Gedächtnis klagt, aber dennoch über Informationen verfügt, die den Terranern vielleicht weiterhelfen können.
Dem Doppelband des österreichischen Kollegen folgt ein Doppelroman von Frank Borsch. Wieder einmal nimmt er sich einer Figur an, mit der ihn wohl mittlerweile eine Hassliebe verbindet: Es ist Sinnafoch, der Vatrox, der hundertprozentig hinter den Idealen und Zielen der Frequenz-Monarchie steht und diese mit allen Mitteln gegen die Terraner durchsetzen möchte. Erneut klappt es nicht so, wie er es sich vorgestellt hat.
PERRY RHODAN-Band 2552 trägt den Titel »Totenspiel« und stellt ein Volk von Außerirdischen vor, dessen Angehörige sowohl dem Frequenzwahrer als auch dem Leser bekannt sein dürften. Darüber hinaus gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die ein neues Licht auf Sinnafoch und seine Denkweise werfen.
Frank Borsch setzt diese Geschichte im Folgeband fort: PERRY RHODAN 2553 erscheint unter dem Titel »Die Stadt in der Mitte der Welt«; eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt ein Erfinder, der in einer fremdartig erscheinenden Welt eine Dampfmaschine konstruiert hat und von weiteren Erfindungen und Forschungsergebnissen träumt ...
Dem Borsch-Doppelband folgen zwei Romane von Leo Lukas, die ebenfalls zusammenhängen und in direkter Beziehung zu den Doppelbänden der Kollegen Thurner und Borsch stehen. Band 2554 trägt den Titel »Die lodernden Himmel«, gefolgt vom Roman »Kante des Untergangs«. Neben bekannten Haupt- und Nebenfiguren stehen in diesen zwei Romanen die Angehörigen einer exotisch-fremden Kultur im Zentrum des Geschehens: faszinierend geschildert, packend erzählt.
Ich bin ziemlich begeistert davon, wie vielseitig und abwechslungsreich den drei Autoren der Einstieg in die zweite Zyklus-Hälfte gelungen ist. Dass es danach auch spannend weitergeht, kann ich schon andeuten; die drei Doppelbände zeigen auf jeden Fall unterschiedliche Blickwinkel auf das »Wunder von Anthuresta«. Das sollte nicht nur den PERRY RHODAN-Stammlesern großen Spaß bereiten, sondern ebenso denjenigen, die »mal wieder« für einige Romane in die Serie hineinschnuppern möchten ...
Über den PERRY RHODAN-Roman »Die Welt der 20.000 Welten« habe ich schon einige Male geschrieben. Michael Marcus Thurner hat ihn verfasst, und mit diesem Roman steigt die PERRY RHODAN-Serie in die zweite Hälfte des Stardust-Zyklus ein. Dass es in diesem Halb-Zyklus dann gleich rasant weitergeht, dafür sorgen die drei Doppelbände zum Einstieg.
Michael Marcus Thurner hat auch den Folgeband zum »halben Jubiläum« verfasst, die Nummer 2551 mit dem Titel »Das Wunder von Anthuresta«. Neben Perry Rhodan und seinen Gefährten spielen die Auswirkungen seltsamer Phänomene eine wichtige Rolle in diesem Roman. Und ein Wesen taucht auf, das sich selbst als »Niemand« bezeichnet, über sein mangelndes Gedächtnis klagt, aber dennoch über Informationen verfügt, die den Terranern vielleicht weiterhelfen können.
Dem Doppelband des österreichischen Kollegen folgt ein Doppelroman von Frank Borsch. Wieder einmal nimmt er sich einer Figur an, mit der ihn wohl mittlerweile eine Hassliebe verbindet: Es ist Sinnafoch, der Vatrox, der hundertprozentig hinter den Idealen und Zielen der Frequenz-Monarchie steht und diese mit allen Mitteln gegen die Terraner durchsetzen möchte. Erneut klappt es nicht so, wie er es sich vorgestellt hat.
PERRY RHODAN-Band 2552 trägt den Titel »Totenspiel« und stellt ein Volk von Außerirdischen vor, dessen Angehörige sowohl dem Frequenzwahrer als auch dem Leser bekannt sein dürften. Darüber hinaus gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die ein neues Licht auf Sinnafoch und seine Denkweise werfen.
Frank Borsch setzt diese Geschichte im Folgeband fort: PERRY RHODAN 2553 erscheint unter dem Titel »Die Stadt in der Mitte der Welt«; eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt ein Erfinder, der in einer fremdartig erscheinenden Welt eine Dampfmaschine konstruiert hat und von weiteren Erfindungen und Forschungsergebnissen träumt ...
Dem Borsch-Doppelband folgen zwei Romane von Leo Lukas, die ebenfalls zusammenhängen und in direkter Beziehung zu den Doppelbänden der Kollegen Thurner und Borsch stehen. Band 2554 trägt den Titel »Die lodernden Himmel«, gefolgt vom Roman »Kante des Untergangs«. Neben bekannten Haupt- und Nebenfiguren stehen in diesen zwei Romanen die Angehörigen einer exotisch-fremden Kultur im Zentrum des Geschehens: faszinierend geschildert, packend erzählt.
Ich bin ziemlich begeistert davon, wie vielseitig und abwechslungsreich den drei Autoren der Einstieg in die zweite Zyklus-Hälfte gelungen ist. Dass es danach auch spannend weitergeht, kann ich schon andeuten; die drei Doppelbände zeigen auf jeden Fall unterschiedliche Blickwinkel auf das »Wunder von Anthuresta«. Das sollte nicht nur den PERRY RHODAN-Stammlesern großen Spaß bereiten, sondern ebenso denjenigen, die »mal wieder« für einige Romane in die Serie hineinschnuppern möchten ...
05 Juli 2010
Schweizer Kollege
Der heutige Arbeitstag findet nur zum Teil im Büro statt: Ich werde mich zu Hause auf den Balkon setzen und fleißig lesen.
Mitschuld daran ist ein gewisser Jungautor aus der Schweiz: Marc A. Herren hat den ersten Teil seines Doppelbandes geliefert, und auf die Lektüre freue ich mich bereits.
Mitschuld daran ist ein gewisser Jungautor aus der Schweiz: Marc A. Herren hat den ersten Teil seines Doppelbandes geliefert, und auf die Lektüre freue ich mich bereits.
02 Juli 2010
Doppelband zu Anthuresta
Zwei Exposés und ein Datenblatt gingen heute an das Autorenteam raus; thematisch durch die Bank interessant. In den Exposés geht's um den weiteren Verlauf der Handlung in der fernen Galaxis Anthuresta; das wird ein Doppelband.
Und das Datenblatt behandelt das Thema Mutanten. Jetzt können die Autoren ins Schwitzen geraten ...
Und das Datenblatt behandelt das Thema Mutanten. Jetzt können die Autoren ins Schwitzen geraten ...
01 Juli 2010
Ein erstes Marketing-Konzept
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Im Spätsommer 1995 hatten die zwei Mitarbeiter in der PERRY RHODAN-Redaktion zeitweise das Gefühl, ununterbrochen in Besprechungen zu stecken. Sabine Bretzinger als Redaktionsassistentin und ich als Redakteur mussten uns zudem mit den neuen Strukturen auseinandersetzen, die nach dem Ausscheiden unseres bisherigen Chefredakteurs entstanden waren. Wir waren nun direkt Bernhard Maurer, dem Verlagsleiter für die Buchverlage, unterstellt, und dieser wollte die gesamte Verlagsgruppe nach seinen Vorstellungen umgestalten.
Dazu gehörte aber auch, dass Maurer die Chancen sah, die man mit PERRY RHODAN haben könnte. Eines Tages stand er bei mir im Büro und blickte auf die Regalwände ringsum. In diesen Regalen wiederum standen die Ordner mit Exposés sowie die vielen Belegexemplare.
Andächtig betrachtete er die Unmengen von Papier, dann drehte er sich um. »Stellen Sie sich doch mal vor, Herr Frick, wenn es das alles mal in elektronischer Form gäbe.« Er wies auf die Ordner. »Alle Romane gäbe es auf CD-ROM zu kaufen, alles wäre in elektronischen Datenbanken nachzulesen.« Ich wandte ein, dass die Exposés nur für die Autoren seien, nicht für die Fans. »Das ist richtig«, stimmte er zu, »aber die Autoren hätten dann alle Exposés in ihren Datenbänken, wo sie jederzeit nachschlagen könnten, und die Fans könnten ihre Romane elektronisch lesen.«
Für den Sommer 1995 war das derart visionär gedacht, dass ich mir das damals nicht vorstellen konnte. Ich wusste zwar, dass es Datenfernübertragung – kurz DFÜ – und andere Daten-Systeme gab, und ich hatte auch die Anfänge des Internets in der Presse verfolgt; selbst besaß ich einen solchen Anschluss nicht.
An diesem Tag ging Maurers Vision aber noch weiter. »Eines Tages«, so sagte er, »wird das hier in Ihrem Büro nur noch ein Teil eines riesigen PERRY RHODAN-Imperiums sein, das aus elektronischen Medien besteht.« Die Heftromane seien vom Aussterben bedroht, den elektronischen Medien gehöre in den nächsten zehn Jahren die Zukunft.
In der Folge beauftragte er mich damit, mir Gedanken über das weitere Marketing für die PERRY RHODAN-Serie zu machen. Ich wandte ein, von Marketing keine Ahnung zu haben, denn ich sei schließlich Redakteur. Diesen Einwand wischte er zur Seite: »Schreiben Sie einfach auf, was Ihnen einfällt, da wird schon was gutes dabei sein.«
Also setzte ich mich am 7. August 1995 hin, nachdem ich ein ereignisreiches Wochenende in Hannover verbracht hatte, und verfasste ein Arbeitspapier. Unter der Dachzeile »Konzeptionelle Gedanken« kam »PERRY RHODAN: Werbung und Public Relations«. Wobei ich zuerst fast eine Seite benötigte, um die einzelnen Lesergruppen zu nennen, die es zu dieser Zeit meiner Ansicht nach gab ... Einsteiger-Leser, der »harte Kern«, die »interessierten Erwachsenen« oder auch jene Leser, die sich durch keinerlei Aktionen erreichen lassen, weil sie eben ihren wöchentlichen Heftroman mögen und sonst nichts.
Ich stellte meine Ansichten zur Werbung dar, schlug vor, die Synergien des Bauer-Konzerns zu nutzen – etwa durch Reportagen in den Magazinen des Konzerns – und skizzierte eine Reihe von Aktivitäten. So sollte das Erscheinen von PERRY RHODAN Band 1800 sowie der anstehende Zyklusstart zu einer Presse-Aktion genutzt werden, und ich verwies auf den sechzigsten Geburtstag der Romanfigur im Juni 1996.
Großen Anteil in meinem Konzept nahm die Öffentlichkeitsarbeit ein. Kein Wunder, ich hatte jahrelang Public Relations betrieben; jetzt wollte ich die erworbenen Kenntnisse endlich bei PERRY RHODAN einsetzen. Ich forderte den »Druck einer Pressemappe (einfacher Kartonhefter mit PERRY RHODAN-Logo; blau auf weiß)« und die »Produktion von pressetauglichen Informationstexten in sehr ordentlichem Druck«, also Dinge, die meiner Ansicht nach schon lange sein sollten. Darüber hinaus plädierte ich für »Lesestunden von PERRY RHODAN-Autoren in Buchhandlungen, öffentlichen Büchereien, Schulen, Jugendzentren etc.« oder »doppelseitig bedruckte Informationsbroschüren«.
Schaut man sich die Überlegungen aus dem Blick von heute an, wirken sie arg bescheiden, geradezu amateurhaft. Zu dem Zeitpunkt gab es allerdings nicht das geringste Marketing- und Werbe-Engagement des Verlages für PERRY RHODAN; es kam mir oft so vor, als wollte man die Serie in der Öffentlichkeit totschweigen. Bei dem neuen Verlagsleiter, so glaubte ich, würden meine Vorschläge zumindest nicht völlig verpuffen.
Ich forderte generell »verschiedene PERRY RHODAN-Aktionen vor Ort (wegen mir sogar der völlig lächerliche und höchstens Kleinkinder ansprechende Roboter – der fällt wenigstens auf)« und die »Einrichtung einer PERRY RHODAN-FanZentrale«, an der zu dieser Zeit bereits intensiv gearbeitet wurde. Alles in allem war das Arbeitspapier eine Mischung aus vorsichtig-bescheiden und frech-aufmüpfig.
Es machte der Verlagsleitung aber eines klar: Als Marketing-Mann war der Redakteur nicht geeignet, den großen Wurf konnte man von mir nicht erwarten. Maurer, der sich selbst als Marketing-Experten betrachtete, kam wahrscheinlich schon zu dieser Zeit zur Auffassung, dass man für PERRY RHODAN langfristig jemanden brauchte, der das Marketing für die Serie in eigene Verantwortung übernahm. Diese Person war nicht ich, also braucht man jemanden »von außen«.
Diese Person wurde 1996 gefunden: Es war Eckhard Schwettmann. Seine Aktivitäten beflügelten die PERRY RHODAN-Serie in den nächsten Jahren massiv – aber das ist eine andere Geschichte ...
Im Spätsommer 1995 hatten die zwei Mitarbeiter in der PERRY RHODAN-Redaktion zeitweise das Gefühl, ununterbrochen in Besprechungen zu stecken. Sabine Bretzinger als Redaktionsassistentin und ich als Redakteur mussten uns zudem mit den neuen Strukturen auseinandersetzen, die nach dem Ausscheiden unseres bisherigen Chefredakteurs entstanden waren. Wir waren nun direkt Bernhard Maurer, dem Verlagsleiter für die Buchverlage, unterstellt, und dieser wollte die gesamte Verlagsgruppe nach seinen Vorstellungen umgestalten.
Dazu gehörte aber auch, dass Maurer die Chancen sah, die man mit PERRY RHODAN haben könnte. Eines Tages stand er bei mir im Büro und blickte auf die Regalwände ringsum. In diesen Regalen wiederum standen die Ordner mit Exposés sowie die vielen Belegexemplare.
Andächtig betrachtete er die Unmengen von Papier, dann drehte er sich um. »Stellen Sie sich doch mal vor, Herr Frick, wenn es das alles mal in elektronischer Form gäbe.« Er wies auf die Ordner. »Alle Romane gäbe es auf CD-ROM zu kaufen, alles wäre in elektronischen Datenbanken nachzulesen.« Ich wandte ein, dass die Exposés nur für die Autoren seien, nicht für die Fans. »Das ist richtig«, stimmte er zu, »aber die Autoren hätten dann alle Exposés in ihren Datenbänken, wo sie jederzeit nachschlagen könnten, und die Fans könnten ihre Romane elektronisch lesen.«
Für den Sommer 1995 war das derart visionär gedacht, dass ich mir das damals nicht vorstellen konnte. Ich wusste zwar, dass es Datenfernübertragung – kurz DFÜ – und andere Daten-Systeme gab, und ich hatte auch die Anfänge des Internets in der Presse verfolgt; selbst besaß ich einen solchen Anschluss nicht.
An diesem Tag ging Maurers Vision aber noch weiter. »Eines Tages«, so sagte er, »wird das hier in Ihrem Büro nur noch ein Teil eines riesigen PERRY RHODAN-Imperiums sein, das aus elektronischen Medien besteht.« Die Heftromane seien vom Aussterben bedroht, den elektronischen Medien gehöre in den nächsten zehn Jahren die Zukunft.
In der Folge beauftragte er mich damit, mir Gedanken über das weitere Marketing für die PERRY RHODAN-Serie zu machen. Ich wandte ein, von Marketing keine Ahnung zu haben, denn ich sei schließlich Redakteur. Diesen Einwand wischte er zur Seite: »Schreiben Sie einfach auf, was Ihnen einfällt, da wird schon was gutes dabei sein.«
Also setzte ich mich am 7. August 1995 hin, nachdem ich ein ereignisreiches Wochenende in Hannover verbracht hatte, und verfasste ein Arbeitspapier. Unter der Dachzeile »Konzeptionelle Gedanken« kam »PERRY RHODAN: Werbung und Public Relations«. Wobei ich zuerst fast eine Seite benötigte, um die einzelnen Lesergruppen zu nennen, die es zu dieser Zeit meiner Ansicht nach gab ... Einsteiger-Leser, der »harte Kern«, die »interessierten Erwachsenen« oder auch jene Leser, die sich durch keinerlei Aktionen erreichen lassen, weil sie eben ihren wöchentlichen Heftroman mögen und sonst nichts.
Ich stellte meine Ansichten zur Werbung dar, schlug vor, die Synergien des Bauer-Konzerns zu nutzen – etwa durch Reportagen in den Magazinen des Konzerns – und skizzierte eine Reihe von Aktivitäten. So sollte das Erscheinen von PERRY RHODAN Band 1800 sowie der anstehende Zyklusstart zu einer Presse-Aktion genutzt werden, und ich verwies auf den sechzigsten Geburtstag der Romanfigur im Juni 1996.
Großen Anteil in meinem Konzept nahm die Öffentlichkeitsarbeit ein. Kein Wunder, ich hatte jahrelang Public Relations betrieben; jetzt wollte ich die erworbenen Kenntnisse endlich bei PERRY RHODAN einsetzen. Ich forderte den »Druck einer Pressemappe (einfacher Kartonhefter mit PERRY RHODAN-Logo; blau auf weiß)« und die »Produktion von pressetauglichen Informationstexten in sehr ordentlichem Druck«, also Dinge, die meiner Ansicht nach schon lange sein sollten. Darüber hinaus plädierte ich für »Lesestunden von PERRY RHODAN-Autoren in Buchhandlungen, öffentlichen Büchereien, Schulen, Jugendzentren etc.« oder »doppelseitig bedruckte Informationsbroschüren«.
Schaut man sich die Überlegungen aus dem Blick von heute an, wirken sie arg bescheiden, geradezu amateurhaft. Zu dem Zeitpunkt gab es allerdings nicht das geringste Marketing- und Werbe-Engagement des Verlages für PERRY RHODAN; es kam mir oft so vor, als wollte man die Serie in der Öffentlichkeit totschweigen. Bei dem neuen Verlagsleiter, so glaubte ich, würden meine Vorschläge zumindest nicht völlig verpuffen.
Ich forderte generell »verschiedene PERRY RHODAN-Aktionen vor Ort (wegen mir sogar der völlig lächerliche und höchstens Kleinkinder ansprechende Roboter – der fällt wenigstens auf)« und die »Einrichtung einer PERRY RHODAN-FanZentrale«, an der zu dieser Zeit bereits intensiv gearbeitet wurde. Alles in allem war das Arbeitspapier eine Mischung aus vorsichtig-bescheiden und frech-aufmüpfig.
Es machte der Verlagsleitung aber eines klar: Als Marketing-Mann war der Redakteur nicht geeignet, den großen Wurf konnte man von mir nicht erwarten. Maurer, der sich selbst als Marketing-Experten betrachtete, kam wahrscheinlich schon zu dieser Zeit zur Auffassung, dass man für PERRY RHODAN langfristig jemanden brauchte, der das Marketing für die Serie in eigene Verantwortung übernahm. Diese Person war nicht ich, also braucht man jemanden »von außen«.
Diese Person wurde 1996 gefunden: Es war Eckhard Schwettmann. Seine Aktivitäten beflügelten die PERRY RHODAN-Serie in den nächsten Jahren massiv – aber das ist eine andere Geschichte ...
30 Juni 2010
Halbjahres-Teamrunde
Trotz brütender Hitze setzte sich heute die PERRY RHODAN-Redaktion einen ganzen Tag lang in einer Klausurbesprechung zusammen: in einem Hotel in der direkten Nachbarschaft und ohne Störungen durch Kollegen, Telefon oder Internet. Das hat sich in den letzten Jahren ganz gut bewährt.
Thematisch ging es um die laufenden Aktivitäten rings um die PERRY RHODAN-Heftromane, aber auch mögliche neue Aktionen. Und natürlich besprachen wir Marketing-Überlegungen, die im Jahr 2011 - wenn PERRY RHODAN fünfzig wird - zum Tragen kommen werden.
Thematisch ging es um die laufenden Aktivitäten rings um die PERRY RHODAN-Heftromane, aber auch mögliche neue Aktionen. Und natürlich besprachen wir Marketing-Überlegungen, die im Jahr 2011 - wenn PERRY RHODAN fünfzig wird - zum Tragen kommen werden.
29 Juni 2010
Weiter nach Band 2550
Ein Logbuch der Redaktion
Mit dem Roman »Die Welt der 20.000 Welten« startet die PERRY RHODAN-Serie in die zweite Hälfte des Stardust-Zyklus. Nach einem Exposé von Uwe Anton schrieb Michael Marcus Thurner diesen Roman, der am 2. Juli 2010 erscheint. Bereits jetzt kann ich ankündigen, dass sich in der zweiten Zyklushälfte viele Dinge auf den unterschiedlichen Handlungsebenen ereignen werden. Einige Manuskripte liegen schon vor, die Exposés stehen zu einem gewissen Teil bereits, und die Konzeption des Exposéautors geht sehr weit in die Zukunft.
Eigentlich könnte man den zweiten Teil des Stardust-Zyklus sogar mit einem eigenen Namen versehen; früher hätten wir das vielleicht auch getan. Wir hätten diese fünfzig Bände als Anthuresta-Zyklus bezeichnen können – aber wir lassen's bleiben. Der Oberbegriff Stardust ist gültig, und er passt, und daran ändert die Sachlage nichts, dass die Handlung zu einem gewissen Teil in der fernen Galaxis Anthuresta spielt.
Wobei ja niemand genau weiß, wo im Kosmos die Sterneninsel zu finden ist ... Sie muss weit entfernt sein, und es ist davon auszugehen, dass normale terranische Raumschiffe den Weg zu ihr nicht schaffen werden. Vor allem nicht in den Zeiten nach der Erhöhung der Hyperimpedanz, die den Fernflug im Kosmos größtenteils zum Erliegen gebracht hat.
Aber es gibt bekanntlich Menschen in dieser Galaxis. Es sind die Bewohner des Stardust-Systems, die dorthin mithilfe der Teletrans-Weiche gekommen sind. Dabei folgten sie offensichtlich einem Plan der Superintelligenz ES, dessen Hintergründe bislang noch nicht aufgeklärt werden konnten. Das ist ein wichtiges Thema im laufenden Zyklus.
Selbstverständlich gibt es in Anthuresta weitere spannende Dinge zu entdecken. Unsere Helden lernen das mysteriöse »Wunder von Anthuresta« kennen, das nichts mit den Wundern von Estartu gemeinsam hat, mit denen die Menschen vor gut tausend Jahren konfrontiert wurden. Zu tun bekommen werden es die Terraner auch mit den Netzwebern von Anthuresta, ebenso mit den seltsamen Staubreitern, und sie werden auf Sternenreiche und interstellare Bündnisse stoßen.
Das ist nicht alles. In der heimatlichen Milchstraße ist der Kampf gegen die Frequenz-Monarchie noch nicht überstanden. Das mysteriöse Feuerauge, das beim Kampf um Andromeda schon eine Rolle spielte, bedroht nun das Solsystem und seine Welten. Keine einfache Aufgabe für die Terraner und ihre Verbündeten ...
Wer es gern kosmisch mag, kann sich darüber hinaus auf einige PERRY RHODAN-Romane freuen, die Alaska Saedelaere als Hauptfigur haben werden. Die Reise des Maskenträgers in die Unendlichkeit des Alls geht weiter, und noch immer ist er auf der Suche nach seiner Bestimmung. Wer ihn als Leser dabei begleitet, wird auf »alte Bekannte« stoßen und neue kosmische Regionen betreten. Ich bin sicher: Auch wenn die Handlungsebene Saedelaere die »kleinste« sein wird, wenn es um die Zahl der Romane geht, wird sie ein hohes Maß an Faszination ausstrahlen.
Und über alledem schwebt das Schicksal der Superintelligenz ES. Bisher weiß niemand, welches Problem der »Alte von Wanderer« hat, und niemand kann sich vorstellen, wie die Menschen ihm dabei wirklich helfen können – aber schon jetzt ist klar, dass Perry Rhodan und seine Gefährten eingreifen müssen.
Spannende Aussichten also für das nächste Jahr mit PERRY RHODAN. Fünfzig Bände sind es, die den zweiten Teil des Stardust-Zyklus ausmachen: abwechslungsreich und spannend und in die Zukunft weisend ...
Mit dem Roman »Die Welt der 20.000 Welten« startet die PERRY RHODAN-Serie in die zweite Hälfte des Stardust-Zyklus. Nach einem Exposé von Uwe Anton schrieb Michael Marcus Thurner diesen Roman, der am 2. Juli 2010 erscheint. Bereits jetzt kann ich ankündigen, dass sich in der zweiten Zyklushälfte viele Dinge auf den unterschiedlichen Handlungsebenen ereignen werden. Einige Manuskripte liegen schon vor, die Exposés stehen zu einem gewissen Teil bereits, und die Konzeption des Exposéautors geht sehr weit in die Zukunft.
Eigentlich könnte man den zweiten Teil des Stardust-Zyklus sogar mit einem eigenen Namen versehen; früher hätten wir das vielleicht auch getan. Wir hätten diese fünfzig Bände als Anthuresta-Zyklus bezeichnen können – aber wir lassen's bleiben. Der Oberbegriff Stardust ist gültig, und er passt, und daran ändert die Sachlage nichts, dass die Handlung zu einem gewissen Teil in der fernen Galaxis Anthuresta spielt.
Wobei ja niemand genau weiß, wo im Kosmos die Sterneninsel zu finden ist ... Sie muss weit entfernt sein, und es ist davon auszugehen, dass normale terranische Raumschiffe den Weg zu ihr nicht schaffen werden. Vor allem nicht in den Zeiten nach der Erhöhung der Hyperimpedanz, die den Fernflug im Kosmos größtenteils zum Erliegen gebracht hat.
Aber es gibt bekanntlich Menschen in dieser Galaxis. Es sind die Bewohner des Stardust-Systems, die dorthin mithilfe der Teletrans-Weiche gekommen sind. Dabei folgten sie offensichtlich einem Plan der Superintelligenz ES, dessen Hintergründe bislang noch nicht aufgeklärt werden konnten. Das ist ein wichtiges Thema im laufenden Zyklus.
Selbstverständlich gibt es in Anthuresta weitere spannende Dinge zu entdecken. Unsere Helden lernen das mysteriöse »Wunder von Anthuresta« kennen, das nichts mit den Wundern von Estartu gemeinsam hat, mit denen die Menschen vor gut tausend Jahren konfrontiert wurden. Zu tun bekommen werden es die Terraner auch mit den Netzwebern von Anthuresta, ebenso mit den seltsamen Staubreitern, und sie werden auf Sternenreiche und interstellare Bündnisse stoßen.
Das ist nicht alles. In der heimatlichen Milchstraße ist der Kampf gegen die Frequenz-Monarchie noch nicht überstanden. Das mysteriöse Feuerauge, das beim Kampf um Andromeda schon eine Rolle spielte, bedroht nun das Solsystem und seine Welten. Keine einfache Aufgabe für die Terraner und ihre Verbündeten ...
Wer es gern kosmisch mag, kann sich darüber hinaus auf einige PERRY RHODAN-Romane freuen, die Alaska Saedelaere als Hauptfigur haben werden. Die Reise des Maskenträgers in die Unendlichkeit des Alls geht weiter, und noch immer ist er auf der Suche nach seiner Bestimmung. Wer ihn als Leser dabei begleitet, wird auf »alte Bekannte« stoßen und neue kosmische Regionen betreten. Ich bin sicher: Auch wenn die Handlungsebene Saedelaere die »kleinste« sein wird, wenn es um die Zahl der Romane geht, wird sie ein hohes Maß an Faszination ausstrahlen.
Und über alledem schwebt das Schicksal der Superintelligenz ES. Bisher weiß niemand, welches Problem der »Alte von Wanderer« hat, und niemand kann sich vorstellen, wie die Menschen ihm dabei wirklich helfen können – aber schon jetzt ist klar, dass Perry Rhodan und seine Gefährten eingreifen müssen.
Spannende Aussichten also für das nächste Jahr mit PERRY RHODAN. Fünfzig Bände sind es, die den zweiten Teil des Stardust-Zyklus ausmachen: abwechslungsreich und spannend und in die Zukunft weisend ...
Bildergalerie zum WeltCon 1980
Mit einer neuen Rubrik möchten wir künftig ein wenig in die Geschichte der PERRY RHODAN-Serie blicken: Gemeint sind Bildergalerien, die wichtige Ereignisse zusammenfassen und beleuchten. Dabei werden wir auch in unseren Archiven wühlen und blättern ...
Den Anfang macht der PERRY RHODAN-WeltCon 1980. Dieser fand bekanntlich in Mannheim statt - und dort wird 2011 wieder der WeltCon sein. Ein Dutzend Schwarzweiß-Fotos, darunter seltene Aufnahmen der damaligen Autoren, zeigen die Stimmung des damals größten Science-Fiction-Ereignisses im deutschsprachigen Raum.
Hier geht's zur Bildergalerie.
Den Anfang macht der PERRY RHODAN-WeltCon 1980. Dieser fand bekanntlich in Mannheim statt - und dort wird 2011 wieder der WeltCon sein. Ein Dutzend Schwarzweiß-Fotos, darunter seltene Aufnahmen der damaligen Autoren, zeigen die Stimmung des damals größten Science-Fiction-Ereignisses im deutschsprachigen Raum.
Hier geht's zur Bildergalerie.
28 Juni 2010
Dienstreise nach Andernach
Mal wieder unterwegs; diesmal geht es den Rhein entlang und nach Andernach. Eine Exposé-Besprechung steht an, und diesmal besprechen sich Uwe Anton und ich gleich auf »halber Strecke«, sprich, in der Stadt, in der Rainer Castor lebt und arbeitet.
Es liegt ein umfangreiches Arbeitspapier des Exposé-Autors vor, und über das werden wir intensiv sprechen. Aber selbstverständlich auch über andere Themen, Projekte und so weiter.
Es liegt ein umfangreiches Arbeitspapier des Exposé-Autors vor, und über das werden wir intensiv sprechen. Aber selbstverständlich auch über andere Themen, Projekte und so weiter.
25 Juni 2010
Die Halbzeit des Stardust-Zyklus
Ein Logbuch der Redaktion
»Du blickst in diesen Abgrund aus Raum und Zeit, aus erstarrter Dunkelheit und kalt loderndem Feuer.« Das ist einer der ersten Sätze im PERRY RHODAN-Roman »Die Welt der 20.000 Welten«, verfasst von Michael Marcus Thurner. Der Roman trägt die Bandnummer 2550 und erscheint am 2. Juli 2010. Und er geht entsprechend weiter: »Du weißt, dass du dich niemals wirst satt sehen können, egal, wie alt du auch werden magst.«
Perry Rhodan selbst ist die Hauptfigur dieses Romans, zumindest eine ganz wichtige Hauptfigur – aber natürlich gibt es auch andere Personen, die der Autor auftauchen lässt. Zu sehr ins Detail gehen möchte ich an dieser Stelle gar nicht; ein wenig soll die Überraschung auf den Band ja die Leser noch erfreuen. Der Roman markiert die »Halbzeit« des laufenden Stardust-Zyklus, und Michael Marcus Thurner stellt seine Figuren vor eine Fülle neuer Gefahren und Bedrohungen.
Blicke ich ein wenig zurück, stelle ich fest, dass sich die PERRY RHODAN-Serie in den letzten zwölf Monaten stark verändert hat. Seit dem Sommer 2009 erscheinen die Romane des Stardust-Zyklus, und die Handlung spielt in mindestens drei verschiedenen Galaxien – aber alles hängt zusammen. Die Konfrontation zwischen den Menschen und ihren Verbündeten auf der einen Seite sowie der Frequenz-Monarchie auf der anderen Seite hat sich über fünfzig Romane hinweg entwickelt und erreichte zuletzt einen vorläufigen Höhepunkt.
Es gibt Zusammenhänge mit der tiefen Vergangenheit, und es scheint auch einen Zusammenhang zum Schicksal von ES zu geben. Die Superintelligenz, die Perry Rhodan und seine Gefährten seit Beginn ihrer Abenteuer begleitet, ist offensichtlich von Tod und Vernichtung bedroht. Viel haben die Leser darüber gar nicht erfahren, aber die Informationen, die bisher bruchstückweise geflossen sind, werden sich irgendwann zu einem komplexen Gesamtbild fügen.
Mit »Der Welt der 20.000 Welten« blendet die Serie eine neue Handlungsebene ein: Der Wiener Autor führt Perry Rhodan und seine Begleiter in einen Kosmos, der ihnen fremd vorkommt, der seine eigenen Gesetze kennt und der mit vielen Überraschungen aufwartet. Ich bin sehr gespannt darauf, wenn die ersten Spekulationen zu diesem Kosmos aufkommen, und vor allem bin ich gespannt darauf, wer als erster herausfindet, was denn nun wirklich hinter dem merkwürdig klingenden Romantitel steckt.
Seinen Roman verfasste der Kollege aus Wien nach einem Exposé von Uwe Anton. Der in Wuppertal lebende Schriftsteller ist – wie die Leser dieses Logbuches wissen dürften – seit über einem Jahr für die Handlungsvorgaben der PERRY RHODAN-Serie zuständig. Die Grundlagen für den Stardust-Zyklus legte noch Robert Feldhoff, in der Autorenkonferenz wurden sie weiter entwickelt, und seither drückt Uwe Anton der PERRY RHODAN-Serie immer stärker seinen Stempel auf. Das wird man vor allem in der zweiten Zyklushälfte deutlich merken, da bin ich mir sicher.
Übrigens enthält dieser Roman eine zusätzliche Besonderheit: Das PERRY RHODAN-Journal, eine zwölf Seiten umfassende Beilage, ist diesmal komplett in Farbe gedruckt. Es stellt die »Galaxien der Lokalen Gruppe« vor, sowohl in der realen Wissenschaft als auch im PERRY RHODAN-Universum, und es präsentiert ein Interview mit Uwe Anton. Verantwortlich für diese Extra-Beilage ist der Journalist Rüdiger Vaas, dessen Beiträge über Kosmologie und Astrophysik in der Zeitschrift »bild der wissenschaft« erscheinen.
Ich freue mich sehr, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Rüdiger Vaas und der Redaktion so gut entwickelt hat, und warte auf die Reaktionen der Leser: Eine farbige Beilage dieser Art hatten wir so noch nicht im Heft – das ist im Markt der Heftromanserien eine absolute Neuigkeit.
Alles in allem gibt es also viele Gründe für mich, dem Roman mit der Bandnummer 2550 erwartungsfroh entgegen zu schauen. Es ist kein »großer« Jubiläumsband, aber es ist ein wichtiger Band, und er erweitert das sogenannte Perryversum. Schöne Sache!
»Du blickst in diesen Abgrund aus Raum und Zeit, aus erstarrter Dunkelheit und kalt loderndem Feuer.« Das ist einer der ersten Sätze im PERRY RHODAN-Roman »Die Welt der 20.000 Welten«, verfasst von Michael Marcus Thurner. Der Roman trägt die Bandnummer 2550 und erscheint am 2. Juli 2010. Und er geht entsprechend weiter: »Du weißt, dass du dich niemals wirst satt sehen können, egal, wie alt du auch werden magst.«
Perry Rhodan selbst ist die Hauptfigur dieses Romans, zumindest eine ganz wichtige Hauptfigur – aber natürlich gibt es auch andere Personen, die der Autor auftauchen lässt. Zu sehr ins Detail gehen möchte ich an dieser Stelle gar nicht; ein wenig soll die Überraschung auf den Band ja die Leser noch erfreuen. Der Roman markiert die »Halbzeit« des laufenden Stardust-Zyklus, und Michael Marcus Thurner stellt seine Figuren vor eine Fülle neuer Gefahren und Bedrohungen.
Blicke ich ein wenig zurück, stelle ich fest, dass sich die PERRY RHODAN-Serie in den letzten zwölf Monaten stark verändert hat. Seit dem Sommer 2009 erscheinen die Romane des Stardust-Zyklus, und die Handlung spielt in mindestens drei verschiedenen Galaxien – aber alles hängt zusammen. Die Konfrontation zwischen den Menschen und ihren Verbündeten auf der einen Seite sowie der Frequenz-Monarchie auf der anderen Seite hat sich über fünfzig Romane hinweg entwickelt und erreichte zuletzt einen vorläufigen Höhepunkt.
Es gibt Zusammenhänge mit der tiefen Vergangenheit, und es scheint auch einen Zusammenhang zum Schicksal von ES zu geben. Die Superintelligenz, die Perry Rhodan und seine Gefährten seit Beginn ihrer Abenteuer begleitet, ist offensichtlich von Tod und Vernichtung bedroht. Viel haben die Leser darüber gar nicht erfahren, aber die Informationen, die bisher bruchstückweise geflossen sind, werden sich irgendwann zu einem komplexen Gesamtbild fügen.
Mit »Der Welt der 20.000 Welten« blendet die Serie eine neue Handlungsebene ein: Der Wiener Autor führt Perry Rhodan und seine Begleiter in einen Kosmos, der ihnen fremd vorkommt, der seine eigenen Gesetze kennt und der mit vielen Überraschungen aufwartet. Ich bin sehr gespannt darauf, wenn die ersten Spekulationen zu diesem Kosmos aufkommen, und vor allem bin ich gespannt darauf, wer als erster herausfindet, was denn nun wirklich hinter dem merkwürdig klingenden Romantitel steckt.
Seinen Roman verfasste der Kollege aus Wien nach einem Exposé von Uwe Anton. Der in Wuppertal lebende Schriftsteller ist – wie die Leser dieses Logbuches wissen dürften – seit über einem Jahr für die Handlungsvorgaben der PERRY RHODAN-Serie zuständig. Die Grundlagen für den Stardust-Zyklus legte noch Robert Feldhoff, in der Autorenkonferenz wurden sie weiter entwickelt, und seither drückt Uwe Anton der PERRY RHODAN-Serie immer stärker seinen Stempel auf. Das wird man vor allem in der zweiten Zyklushälfte deutlich merken, da bin ich mir sicher.
Übrigens enthält dieser Roman eine zusätzliche Besonderheit: Das PERRY RHODAN-Journal, eine zwölf Seiten umfassende Beilage, ist diesmal komplett in Farbe gedruckt. Es stellt die »Galaxien der Lokalen Gruppe« vor, sowohl in der realen Wissenschaft als auch im PERRY RHODAN-Universum, und es präsentiert ein Interview mit Uwe Anton. Verantwortlich für diese Extra-Beilage ist der Journalist Rüdiger Vaas, dessen Beiträge über Kosmologie und Astrophysik in der Zeitschrift »bild der wissenschaft« erscheinen.
Ich freue mich sehr, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Rüdiger Vaas und der Redaktion so gut entwickelt hat, und warte auf die Reaktionen der Leser: Eine farbige Beilage dieser Art hatten wir so noch nicht im Heft – das ist im Markt der Heftromanserien eine absolute Neuigkeit.
Alles in allem gibt es also viele Gründe für mich, dem Roman mit der Bandnummer 2550 erwartungsfroh entgegen zu schauen. Es ist kein »großer« Jubiläumsband, aber es ist ein wichtiger Band, und er erweitert das sogenannte Perryversum. Schöne Sache!
Ein Monolith landet im Verlag
Aus der Serie: »Der Redakteur erinnert sich«
Im Januar 1992 war ich ziemlich gespannt, ob und wie sich meine »angedachte« Karriere als PERRY RHODAN-Autor entwickeln würde. Mein Manuskript sowie mein Exposé von »Der Monolith von Thalaton« lagen im Verlag und wurden hoffentlich von Dr. Florian F. Marzin, dem Chefredakteur, genauer betrachtet. Da ich regelmäßig die PERRY RHODAN-Clubnachrichten lieferte und auch darüber hinaus mit den Kollegen im Verlag im Kontakt stand, steigerte sich meine Spannung von Woche zu Woche.
Schaue ich mir das Manuskript mit dem Abstand von bald zwei Jahrzehnten an, fällt mir auf, welche Stärken und Schwächen es hat. So wollte ich beispielsweise meiner Hauptfigur eine Schwäche verschaffen. Ich kam auf die Idee, ihr aufgrund einer Krankheit eine leichte Abhängigkeit von Medikamenten zu verleihen – und diese Schwäche sollte später natürlich handlungstragend sein. Zitat aus der ersten Szene:
»Schräg gegenüber hing ein mannsgroßer Spiegel an der Wand. Santjan betrachtete sich: eine dürre, fast ausgemergelte Gestalt in einer grauen Kombination, ein kalkweißes Gesicht mit zwei roten Flecken am Kinn, darüber zersauste, schwarze Haare, die über die Ohren hingen, flackernde Augen. Mit unruhigen, schweißigen Fingern griff er in eine Beintasche seiner Kombination und zog ein kleines Päckchen heraus. Er entnahm eine kleine Tablette, schob sie in den Mund, schluckte sie trocken hinunter.«
Sieht man davon ab, dass ich es heute gar nicht so mag, wenn ein Autor seine Hauptfigur ausgerechnet dadurch beschreibt, dass diese in einen Spiegel oder dergleichen guckt, frage ich mich selbstverständlich auch, was »flackernde Augen« denn eigentlich sein sollen. Von der Tablette ganz zu schweigen – mein Leser- und Schreibergeschmack hat sich seit 1992 sehr stark verändert.
Bei der Beschreibung des Planeten orientierte ich mich stark an der australischen Wüste, die ich im Sommer des Vorjahres ein wenig kennengelernt hatte. Das sogenannte Outback hatte mich im Australien-Urlaub mehr fasziniert als die anderen Seiten des durchaus interessanten Landes, und das schlug sich auf die Beschreibungen im Roman-Manuskript durch. Auch hier ein unkorrigiertes Zitat, diesmal aus der zweiten Szene des Romans, die zugleich den Anfang des ersten »echten« Handlungskapitels bildete:
»Er schaute durch die vollverglaste Kuppel. Die Landschaft wirkte aus rund 800 Meter Höhe entsetzlich langweilig, fast tod: Sand, roter Sand, so weit das Auge reichte. Gelegentlich wurde das rote Bild von Felsformationen unterbrochen, die düster-grau aus dem Rot aufragten und einen noch trostloseren Eindruck hinterließen. Pflanzen konnte Santjan aus dieser Höhe nicht wahrnehmen; in der Nähe des kleinen primitiven Raumhafens und der miesen Siedlung, der die Gründer den großartigen Namen Thalaton-City verliehen hatten, war kleiner, buschiger Pflanzenwuchs zu sehen gewesen.«
Generell hatte ich das Problem, viele Informationen über einen neuen Planeten sinnvoll zu vermitteln. Ich wollte keine Informationsblöcke haben, wie sie damals für meinen Geschmack zu häufig in den Romanen auftauchten, sondern das ganze in die Handlung einbauen. Also erarbeitete ich einen Dialog zwischen der Positronik eines Gleiters und meiner Hauptfigur und hoffte, dass das gut funtkioniert.
Seien wir ehrlich: Das war ebenfalls ein Klischee, das war ebensowenig originell. Und es war erst recht ein Klischee, dass das nette Gespräch zwischen Positronik und Hauptfigur durch eine Action-Einlage beendet wurde. Auch hier ein Zitat aus dem Manuskript:
»In diesem Moment nahm Santjan das grelle Licht wahr, das von unten auf sie zuraste. Etwas schlug mit einem furchtbaren Geräusch in den Gleiter ein, der als planetengebundenes Gefährt natürlich nicht mit einem Schutzschirm ausgerüstet war. Santjan wurde zur Seite geschleudert, krachte mit der rechten Schulter gegen die Transparentscheibe, stürzte auf den Boden. Der Gleiter geriet ins Trudeln, kippte nach rechts ab, schaukelte hin und her, während er rasend schnell an Höhe verlor. Ein weiterer Schlag traf das Gefährt, wieder krachte es, wieder wurde Santjan herumgeschleudert.«
Danach, so dachte ich, würde sich die Handlung rasant beschleunigen. Santjan stürzt über dem Planeten ab, er wird bewusstlos – ein typisches Schicksal für eine Hauptfigur – und wird später von den Eingeborenen geborgen. Von diesen wiederum erfährt er mehr über den Planeten und die Machenschaften des Imperiums Dabrifa. Doch davor wollte ich es im geplanten Roman »Der Monolith von Thalaton« noch einmal richtig krachen lassen. Dazu erneut ein Zitat:
»Abwechselnd steuerte er die beiden Hilfsdüsen aus. In rasend schnellem Tempo heulte der Gleiter abwärts. Wie in großen Sätzen schien die Oberfläche des Planeten auf Santjan zuzuspringen. Er rasselte unter mißtönenden Geräuschen mit der Unterseite über seltsam verkrüppelte Bäume hinweg – Ich wußte gar nicht, daß die Pflanzen in dieser seltsamen Wüste so groß werden!, dachte Santjan vollkommen sinnlos –, schleuderte zwischen zwei Buschgruppen hindurch und schlitterte heulend über den roten Wüstenboden.«
Als ich endlich dazu kam, mit Dr. Florian F. Marzin über mein Manuskript zu sprechen, lobte er es durchaus. Sein abschließendes Zitat war allerdings eindeutig: »Das liest sich ja so, als wolltest du in dem Taschenbuch alle Action unterbringen, die dir sonst in den PERRY RHODAN-Taschenbüchern fehlt.« Ich gestehe ... so falsch lag er mit dieser Vermutung im Frühjahr 1992 dann doch nicht.
Im Januar 1992 war ich ziemlich gespannt, ob und wie sich meine »angedachte« Karriere als PERRY RHODAN-Autor entwickeln würde. Mein Manuskript sowie mein Exposé von »Der Monolith von Thalaton« lagen im Verlag und wurden hoffentlich von Dr. Florian F. Marzin, dem Chefredakteur, genauer betrachtet. Da ich regelmäßig die PERRY RHODAN-Clubnachrichten lieferte und auch darüber hinaus mit den Kollegen im Verlag im Kontakt stand, steigerte sich meine Spannung von Woche zu Woche.
Schaue ich mir das Manuskript mit dem Abstand von bald zwei Jahrzehnten an, fällt mir auf, welche Stärken und Schwächen es hat. So wollte ich beispielsweise meiner Hauptfigur eine Schwäche verschaffen. Ich kam auf die Idee, ihr aufgrund einer Krankheit eine leichte Abhängigkeit von Medikamenten zu verleihen – und diese Schwäche sollte später natürlich handlungstragend sein. Zitat aus der ersten Szene:
»Schräg gegenüber hing ein mannsgroßer Spiegel an der Wand. Santjan betrachtete sich: eine dürre, fast ausgemergelte Gestalt in einer grauen Kombination, ein kalkweißes Gesicht mit zwei roten Flecken am Kinn, darüber zersauste, schwarze Haare, die über die Ohren hingen, flackernde Augen. Mit unruhigen, schweißigen Fingern griff er in eine Beintasche seiner Kombination und zog ein kleines Päckchen heraus. Er entnahm eine kleine Tablette, schob sie in den Mund, schluckte sie trocken hinunter.«
Sieht man davon ab, dass ich es heute gar nicht so mag, wenn ein Autor seine Hauptfigur ausgerechnet dadurch beschreibt, dass diese in einen Spiegel oder dergleichen guckt, frage ich mich selbstverständlich auch, was »flackernde Augen« denn eigentlich sein sollen. Von der Tablette ganz zu schweigen – mein Leser- und Schreibergeschmack hat sich seit 1992 sehr stark verändert.
Bei der Beschreibung des Planeten orientierte ich mich stark an der australischen Wüste, die ich im Sommer des Vorjahres ein wenig kennengelernt hatte. Das sogenannte Outback hatte mich im Australien-Urlaub mehr fasziniert als die anderen Seiten des durchaus interessanten Landes, und das schlug sich auf die Beschreibungen im Roman-Manuskript durch. Auch hier ein unkorrigiertes Zitat, diesmal aus der zweiten Szene des Romans, die zugleich den Anfang des ersten »echten« Handlungskapitels bildete:
»Er schaute durch die vollverglaste Kuppel. Die Landschaft wirkte aus rund 800 Meter Höhe entsetzlich langweilig, fast tod: Sand, roter Sand, so weit das Auge reichte. Gelegentlich wurde das rote Bild von Felsformationen unterbrochen, die düster-grau aus dem Rot aufragten und einen noch trostloseren Eindruck hinterließen. Pflanzen konnte Santjan aus dieser Höhe nicht wahrnehmen; in der Nähe des kleinen primitiven Raumhafens und der miesen Siedlung, der die Gründer den großartigen Namen Thalaton-City verliehen hatten, war kleiner, buschiger Pflanzenwuchs zu sehen gewesen.«
Generell hatte ich das Problem, viele Informationen über einen neuen Planeten sinnvoll zu vermitteln. Ich wollte keine Informationsblöcke haben, wie sie damals für meinen Geschmack zu häufig in den Romanen auftauchten, sondern das ganze in die Handlung einbauen. Also erarbeitete ich einen Dialog zwischen der Positronik eines Gleiters und meiner Hauptfigur und hoffte, dass das gut funtkioniert.
Seien wir ehrlich: Das war ebenfalls ein Klischee, das war ebensowenig originell. Und es war erst recht ein Klischee, dass das nette Gespräch zwischen Positronik und Hauptfigur durch eine Action-Einlage beendet wurde. Auch hier ein Zitat aus dem Manuskript:
»In diesem Moment nahm Santjan das grelle Licht wahr, das von unten auf sie zuraste. Etwas schlug mit einem furchtbaren Geräusch in den Gleiter ein, der als planetengebundenes Gefährt natürlich nicht mit einem Schutzschirm ausgerüstet war. Santjan wurde zur Seite geschleudert, krachte mit der rechten Schulter gegen die Transparentscheibe, stürzte auf den Boden. Der Gleiter geriet ins Trudeln, kippte nach rechts ab, schaukelte hin und her, während er rasend schnell an Höhe verlor. Ein weiterer Schlag traf das Gefährt, wieder krachte es, wieder wurde Santjan herumgeschleudert.«
Danach, so dachte ich, würde sich die Handlung rasant beschleunigen. Santjan stürzt über dem Planeten ab, er wird bewusstlos – ein typisches Schicksal für eine Hauptfigur – und wird später von den Eingeborenen geborgen. Von diesen wiederum erfährt er mehr über den Planeten und die Machenschaften des Imperiums Dabrifa. Doch davor wollte ich es im geplanten Roman »Der Monolith von Thalaton« noch einmal richtig krachen lassen. Dazu erneut ein Zitat:
»Abwechselnd steuerte er die beiden Hilfsdüsen aus. In rasend schnellem Tempo heulte der Gleiter abwärts. Wie in großen Sätzen schien die Oberfläche des Planeten auf Santjan zuzuspringen. Er rasselte unter mißtönenden Geräuschen mit der Unterseite über seltsam verkrüppelte Bäume hinweg – Ich wußte gar nicht, daß die Pflanzen in dieser seltsamen Wüste so groß werden!, dachte Santjan vollkommen sinnlos –, schleuderte zwischen zwei Buschgruppen hindurch und schlitterte heulend über den roten Wüstenboden.«
Als ich endlich dazu kam, mit Dr. Florian F. Marzin über mein Manuskript zu sprechen, lobte er es durchaus. Sein abschließendes Zitat war allerdings eindeutig: »Das liest sich ja so, als wolltest du in dem Taschenbuch alle Action unterbringen, die dir sonst in den PERRY RHODAN-Taschenbüchern fehlt.« Ich gestehe ... so falsch lag er mit dieser Vermutung im Frühjahr 1992 dann doch nicht.
24 Juni 2010
Leos zweiter Teil
Heute steht als Lektüre der zweite Teil eines Doppelbandes auf dem Programm. Verfasst wurde er von Leo Lukas, und ein Schwerpunkt seines Doppelbandes ist die Schilderung einer seltsamen Kultur von Außerirdischen.
Die Kultur ist sehr religiös, und sie hat auch sonst einige Besonderheiten. Die Lektüre macht mir damit richtig Spaß - ein schöner Roman.
Die Kultur ist sehr religiös, und sie hat auch sonst einige Besonderheiten. Die Lektüre macht mir damit richtig Spaß - ein schöner Roman.
23 Juni 2010
PERRY RHODAN als Fantasy-Bestseller
»Armada der Orbiter« taucht auf der Bestsellerliste auf
Neben den regulären Bestseller-Listen, die stets verzeichnen, welche Bücher sich besonders gut verkaufen, erstellt das Fachmagazin »buchreport.express« zusätzlich verschiedene Listen für die einzelnen Produktsparten. Diese Listen erscheinen üblicherweise nur alle zwei Monate im Heft, und zu ihnen gehört auch die Fantasy-Literatur.
In der Ausgabe 24 vom 17. Juni 2010 tauchen die üblichen Verdächtigen auf den ersten Plätzen der Fantasy-Bestsellerliste auf; den ersten Platz nimmt der neue Roman »Sonea« der Schriftstellerin Trudi Canavan ein. Bereits auf dem zweiten Platz findet sich allerdings ein Science-Fiction-Roman: »Collector« von Markus Heitz wird wegen des Namens des Autors sicher oft von Fantasy-Fans gekauft, weshalb die Zuordnung nicht völlig falsch ist.
Auf Platz 11 ist auch PERRY RHODAN vertreten: Band 110 mit dem Titel »Armada der Orbiter« hat sich klammheimlich in die Fantasy-Liste geschmuggelt ...
Neben den regulären Bestseller-Listen, die stets verzeichnen, welche Bücher sich besonders gut verkaufen, erstellt das Fachmagazin »buchreport.express« zusätzlich verschiedene Listen für die einzelnen Produktsparten. Diese Listen erscheinen üblicherweise nur alle zwei Monate im Heft, und zu ihnen gehört auch die Fantasy-Literatur.
In der Ausgabe 24 vom 17. Juni 2010 tauchen die üblichen Verdächtigen auf den ersten Plätzen der Fantasy-Bestsellerliste auf; den ersten Platz nimmt der neue Roman »Sonea« der Schriftstellerin Trudi Canavan ein. Bereits auf dem zweiten Platz findet sich allerdings ein Science-Fiction-Roman: »Collector« von Markus Heitz wird wegen des Namens des Autors sicher oft von Fantasy-Fans gekauft, weshalb die Zuordnung nicht völlig falsch ist.
Auf Platz 11 ist auch PERRY RHODAN vertreten: Band 110 mit dem Titel »Armada der Orbiter« hat sich klammheimlich in die Fantasy-Liste geschmuggelt ...
22 Juni 2010
Ein halb-originales Taschenbuch-Titelbild
Als man in den späten 70er Jahren damit begann, die erfolgreiche Reihe der PERRY RHODAN-Taschenbücher zum dritten Mal aufzulegen, stellte man fest, dass viele Originalbilder nicht mehr auffindbar waren. Aus diesem Grund musste nachgearbeitet werden: Teilweise malte Johnny Bruck einzelne Bilder komplett neu, teilweise rerekonstruierte die Repro-Abteilung des Verlages die Cover. Dabei nahm man Andrucke der Taschenbuch-Erstauflagen und überbearbeitete diese von Hand.
Das Titelbild des PERRY RHODAN-Taschenbuches 36, im Original bereits 1967 erschienen, ist dafür ein schönes Beispiel. Die Repro-Vorlage zeigt eine derbe Action-Darstellung, auf der sogar Blut zu sehen ist – und mithilfe von weißer Farbe wurde die Schrift der ersten Darstellung »überpinselt«.
Zur Versteigerung gelangt nun eine Repro-Vorlage, die im Jahr 1981 zum Einsatz kam und für den Nachdruck des PERRY RHODAN-Taschenbuches 36 benutzt wurde. Die Repro-Vorlage ist ein absolutes Unikat im Format 11,2 auf 18 Zentimeter.
Das Auktionsende ist am 15. Juli 2010.
Das Titelbild des PERRY RHODAN-Taschenbuches 36, im Original bereits 1967 erschienen, ist dafür ein schönes Beispiel. Die Repro-Vorlage zeigt eine derbe Action-Darstellung, auf der sogar Blut zu sehen ist – und mithilfe von weißer Farbe wurde die Schrift der ersten Darstellung »überpinselt«.
Zur Versteigerung gelangt nun eine Repro-Vorlage, die im Jahr 1981 zum Einsatz kam und für den Nachdruck des PERRY RHODAN-Taschenbuches 36 benutzt wurde. Die Repro-Vorlage ist ein absolutes Unikat im Format 11,2 auf 18 Zentimeter.
Das Auktionsende ist am 15. Juli 2010.
21 Juni 2010
Kommentare im Paket
Heute kam eine schöne Dateiensammlung per Mail bei mir an. Absender war Rainer Castor, und das verspricht immer eine interessante und abwechslungsreiche Lektüre.
Es handelte sich um die nächsten PERRY RHODAN-Kommentare; wieder mal sachkundige und informative Texte, die den Hintergrund des »Perryversums« stärker gestalten. Einer der Kommentare ist die Nummer 600 - so lange macht Rainer Castor das schon. Respekt und Gratulation!
Es handelte sich um die nächsten PERRY RHODAN-Kommentare; wieder mal sachkundige und informative Texte, die den Hintergrund des »Perryversums« stärker gestalten. Einer der Kommentare ist die Nummer 600 - so lange macht Rainer Castor das schon. Respekt und Gratulation!
18 Juni 2010
Uschis Erstling
Das Titelbild für den PERRY RHODAN-Planetenroman steht jetzt auf unserer Homepage zum Angucken bereit. Da handelt es sich übrigens um »Chandris Welt«, und das war der Roman, mit dem die Autorin Uschi Zietsch alias Susan Schwartz im Jahr 1992 ihren Einstieg bei PERRY RHODAN feierte.
Der Roman kommt dann am 23. Juli 2010 offiziell als Taschenheft in den Handel. Das wird sicher auch die Leser freuen, die Uschi in den letzten Jahren vor allem als Fantasy-Autorin wahrgenommen haben.
Der Roman kommt dann am 23. Juli 2010 offiziell als Taschenheft in den Handel. Das wird sicher auch die Leser freuen, die Uschi in den letzten Jahren vor allem als Fantasy-Autorin wahrgenommen haben.
17 Juni 2010
An die Arbeit zur Elf!
Die zehnte Ausgabe der Serie PERRY RHODAN-Extra ist seit einigen Wochen auf dem Markt; ich hoffe, dass sie noch viele Käufer findet. In der Zwischenzeit kann ich mich damit beschäftigen, die Nummer elf vorzubereiten.
Das Exposé für den Roman ist heute eingetroffen, ich muss es nur noch durcharbeiten. Gleichzeitig bin ich dabei, mir grundsätzlich Gedanken dazu zu machen, wie wir das Hörbuch gestalten, das dem Extra beiliegen wird.
Das Exposé für den Roman ist heute eingetroffen, ich muss es nur noch durcharbeiten. Gleichzeitig bin ich dabei, mir grundsätzlich Gedanken dazu zu machen, wie wir das Hörbuch gestalten, das dem Extra beiliegen wird.
16 Juni 2010
Alte Ordner checken
Zur Zeit nehme ich mir immer wieder alte Ordner vor: Nach mehreren Jahren wird es Zeit, ein wenig »auszumisten«. Und da sich bei den meisten Themen außer mir niemand so richtig auskennt, bleibt das Ausmisten an mir hängen.
Das ist zwar manchmal zeitraubend, macht aber oft Spaß. Ich stolpere über alte Hinterlassenschaften, die sich interessant lesen und an die ich mich teilweise gern - oder auch weniger gern - zurückerinnere. Spannende Suche in der Vergangenheit ...
Das ist zwar manchmal zeitraubend, macht aber oft Spaß. Ich stolpere über alte Hinterlassenschaften, die sich interessant lesen und an die ich mich teilweise gern - oder auch weniger gern - zurückerinnere. Spannende Suche in der Vergangenheit ...
15 Juni 2010
Marasin mal zwei
Heute trafen endlich die Belegexemplare im Verlag ein: die ersten zwei Taschenbücher der Marasin-Trilogie, dem neuesten ATLAN-Abenteuer, das bei unserem Lizenzpartner Fantasy Productions erscheint. Die Romane wurden von Rüdiger Schäfer und Achim Mehnert verfasst, die Exposés stammten von Michael Marcus Thurner.
Ich finde beide Covers sehr ansprechend, und auch der Inhalt klingt sehr gut. Meine Kollegin Sabine Kropp lobte zudem die Kollegen und ihre Arbeit. Wird Zeit, dass ich die Marasin-Romane endlich mal lese!
Ich finde beide Covers sehr ansprechend, und auch der Inhalt klingt sehr gut. Meine Kollegin Sabine Kropp lobte zudem die Kollegen und ihre Arbeit. Wird Zeit, dass ich die Marasin-Romane endlich mal lese!
14 Juni 2010
Detail-Diskussionen
Es ist unglaublich, wie viel Detail-Diskussion in einem PERRY RHODAN-Manuskript stecken kann. Wie definiert sich ein bestimmter Teilbereich der Vatrox denn genau? Und was kann man denn in einem Roman dazu aussagen?
Der Autor hat dazu seine Aussagen getroffen, der Exposé-Autor muss sich dazu äußern. Ich mache mir meine Gedanken dazu, ebenfalls der Lektor. Und ich bin sicher, dass es Leser geben wird, denen auffällt, wo wir uns geirrt haben. PERRY RHODAN ist manchmal echt eine Wissenschaft.
Der Autor hat dazu seine Aussagen getroffen, der Exposé-Autor muss sich dazu äußern. Ich mache mir meine Gedanken dazu, ebenfalls der Lektor. Und ich bin sicher, dass es Leser geben wird, denen auffällt, wo wir uns geirrt haben. PERRY RHODAN ist manchmal echt eine Wissenschaft.
13 Juni 2010
Perry versus Fußball
Es fällt schwer, an einem echten Fußball-Wochenende noch etwas für die größte Science-Fiction-Serie der Welt zu tun. Aber ich habe mir vorgenommen, zumindest einige Texte für die Homepage zu schreiben und aufgelaufene Manuskripte zu lesen.
Gar nicht so einfach, wenn man die aufgedrehten Vuvuzelas aus den Nachbarwohnungs-Fernsehern hört und beispielsweise die Straßen und Plätze so gut wie leergefegt sind. Ich nehme mir vor, immer in den Pausen zu lesen und zu schreiben - und das klappt bisher einigermaßen gut ...
Gar nicht so einfach, wenn man die aufgedrehten Vuvuzelas aus den Nachbarwohnungs-Fernsehern hört und beispielsweise die Straßen und Plätze so gut wie leergefegt sind. Ich nehme mir vor, immer in den Pausen zu lesen und zu schreiben - und das klappt bisher einigermaßen gut ...
12 Juni 2010
Fremdes Land, seltsame Sitten
Wochenend-Lektüre diesmal: ein Roman von Leo Lukas, der erste Teil eines Doppelbandes. Der Wiener Kollege führt die Leser diesmal in eine seltsame Welt mit absonderlich wirkenden Sitten.
Es gibt also Außerirdische, die glaubhaft wirken und dennoch seltsame Sitten haben. Und es gibt eine Begegnung mit Perry Rhodan. Ich bin gespannt, wie der Roman weitergeht.
Es gibt also Außerirdische, die glaubhaft wirken und dennoch seltsame Sitten haben. Und es gibt eine Begegnung mit Perry Rhodan. Ich bin gespannt, wie der Roman weitergeht.
11 Juni 2010
Siebtes Taschenheft im Plan
Der sechste Planetenroman, den wir in Form eines Taschenheftes auf den Markt gebracht haben, ist erst vor kurzem erschienen. Wir sind bereits an der Arbeit für die Nummer sieben.
Dabei handelt es sich um »Chandris Welt«, einen Roman von Susan Schwartz. Er erschien erstmals anfangs der 90er Jahre, das erste Werk der Autorin für das Perryversum – ich bin sicher, er wird auch 2010 wieder seine Leser finden.
Dabei handelt es sich um »Chandris Welt«, einen Roman von Susan Schwartz. Er erschien erstmals anfangs der 90er Jahre, das erste Werk der Autorin für das Perryversum – ich bin sicher, er wird auch 2010 wieder seine Leser finden.
10 Juni 2010
Die zweite Doppelband-Hälfte
Heute redigiere ich selbst mal wieder, und das mache ich von zu Hause aus: Es gilt, die zweite Hälfte eines Doppelbandes für die Setzerei fertigzustellen. In diesem Fall ist es ein Doppelband, der von Frank Borsch verfasst wurde.
Ein Vatrox spielt die Hauptrolle, und es gibt zwei grundsätzliche Handlungsebenen, die sich aber vor allem zeitlich unterscheiden. Und es gibt eine zweite Handlungsperspektive aus der Sicht einer sehr interessanten Romanfigur. Schöner Roman, die Arbeit macht da richtig Spaß.
Ein Vatrox spielt die Hauptrolle, und es gibt zwei grundsätzliche Handlungsebenen, die sich aber vor allem zeitlich unterscheiden. Und es gibt eine zweite Handlungsperspektive aus der Sicht einer sehr interessanten Romanfigur. Schöner Roman, die Arbeit macht da richtig Spaß.
09 Juni 2010
Zielgerade zur Halbzeit
Nicht mehr lange, bis PERRY RHODAN 2550 erscheint. Der Roman ist bei uns bereits fast »durch«, sprich, er ist bereits in seinem Herstellungsprozess. Ich bin gespannt, wie er ankommt.
Währenddessen sind wir bereits eifrig in der zweiten Hälfte des Stardust-Zyklus. Von Uwe Anton liegen neue Exposés und eine sogenannte Roadmap vor, alles in allem eine umfangreiche Arbeit, die ich gründlich durchgehen werde. Wird super-interessant, glaube ich.
Währenddessen sind wir bereits eifrig in der zweiten Hälfte des Stardust-Zyklus. Von Uwe Anton liegen neue Exposés und eine sogenannte Roadmap vor, alles in allem eine umfangreiche Arbeit, die ich gründlich durchgehen werde. Wird super-interessant, glaube ich.
08 Juni 2010
Lepso in grün
Das dritte grüne ATLAN-Buch liegt auf meinem Schreibtisch, gut sieht es aus. Der Bertelsmann-Club testet derzeit die ATLAN-Taschenbücher bei seinen Science-Fiction- und PERRY RHODAN-Kunden. Wir wollen gemeinsam herausfinden, ob die ATLAN-Reihe vielleicht eine schöne Ergänzung für die PERRY RHODAN-Reihe ist.
Bisher scheint der Test gut zu laufen, die ersten drei Titel wurden an die Testkunden ausgeliefert. Jetzt muss es nur noch »richtig« losgehen ... das fände ich klasse.
Bisher scheint der Test gut zu laufen, die ersten drei Titel wurden an die Testkunden ausgeliefert. Jetzt muss es nur noch »richtig« losgehen ... das fände ich klasse.
07 Juni 2010
Zwei Wochen und zwei Stapel
Kaum ist man für zwei Wochen weg, ändert sich die Welt. Zumindest außerhalb der PERRY RHODAN-Redaktion - musikalisch wie politisch. Innerhalb der Redaktion bleibt vieles gleich: Alles ist so erschienen, wie es geplant war.
Die Kolleginnen und Kollegen haben mir zwei schöne Stapel auf den Tisch gepackt: Fachzeitschriften, Manuskripte, Verträge, Belegexemplare und vieles anderes mehr. Es macht mir dann sogar Spaß, sich das alles an- und durchzugucken ...
Die Kolleginnen und Kollegen haben mir zwei schöne Stapel auf den Tisch gepackt: Fachzeitschriften, Manuskripte, Verträge, Belegexemplare und vieles anderes mehr. Es macht mir dann sogar Spaß, sich das alles an- und durchzugucken ...
21 Mai 2010
PERRY RHODAN, Punkrock und »Big Jim«
»Good Times« ist ein Musikmagazin, das sich vor allem mit der Musik der 60er, 70er und 80er Jahre auseinandersetzt. Die Redakteure berichten über Künstler und ihre Platten, schreiben über die damalige Szene und informieren über Neuerscheinungen.
Als Sonderheft gibt es nun »Kult!«. Die angesprochene Zeit ist dieselbe, aber es geht eben nicht nur um Musik, sondern um das »Drumherum« der 60er, 70er und 80er Jahre. Der »Zeitgeist« vergangener Jahrzehnte wird also eingefangen.
Die zweite Ausgabe enthält einen kleinen Science-Fiction-Schwerpunkt: Eckhard Schwettmann, ehemaliger PERRY RHODAN-Marketingleiter und Moewig-Verlagsleiter, berichtet über PERRY RHODAN. Auf sage und schreibe sechs Seiten wird die größte Science-Fiction-Serie der Welt vorgestellt. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem Science-Fiction-Film oder mit »Barbarella«, der - so der Titel des Artikels - »Space-Mieze im Orgasmustaumel«.
Andere Artikel des Magazins widmen sich der Krimi-Serie »Der Kommissar«, beleuchten das Entstehen von Punk und New Wave oder erzählen Geschichten über »Eurovision« und seine heimlichen Musik-Stars. Wer sich für alte Autos begeistert, kommt beim Artikel über »die Käfer-Soap« auf seine Kosten.
Als Sonderheft gibt es nun »Kult!«. Die angesprochene Zeit ist dieselbe, aber es geht eben nicht nur um Musik, sondern um das »Drumherum« der 60er, 70er und 80er Jahre. Der »Zeitgeist« vergangener Jahrzehnte wird also eingefangen.
Die zweite Ausgabe enthält einen kleinen Science-Fiction-Schwerpunkt: Eckhard Schwettmann, ehemaliger PERRY RHODAN-Marketingleiter und Moewig-Verlagsleiter, berichtet über PERRY RHODAN. Auf sage und schreibe sechs Seiten wird die größte Science-Fiction-Serie der Welt vorgestellt. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem Science-Fiction-Film oder mit »Barbarella«, der - so der Titel des Artikels - »Space-Mieze im Orgasmustaumel«.
Andere Artikel des Magazins widmen sich der Krimi-Serie »Der Kommissar«, beleuchten das Entstehen von Punk und New Wave oder erzählen Geschichten über »Eurovision« und seine heimlichen Musik-Stars. Wer sich für alte Autos begeistert, kommt beim Artikel über »die Käfer-Soap« auf seine Kosten.
20 Mai 2010
Zwei Tage in Nürnberg
Ein Logbuch der Redaktion
Eine Dienstreise führte mich letzte Woche nach Nürnberg. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen hatte ich allerdings nicht bedacht, dass der Donnerstag, 13. Mai 2010, ein Feiertag war, nämlich Christi Himmelfahrt, und viele Menschen diesen Termin dazu nutzten, ein verlängertes Wochenende mit »Brückentag« einzulegen. Also begab ich mich am Tag zuvor getrost auf die Autobahn, um dann über völlig verstopfte Straßen und den einen oder anderen Stau nach Nürnberg zu fahren.
Mein schöner Zeitplan, in dem ich unter anderem das Lesen von PERRY RHODAN-Manuskripten in einem Café in der Innenstadt vorgesehen hatte, ging so komplett in die Brüche. Völlig gestresst kam ich in der Stadt an, um noch schnell etwas zu essen. Dann eilte ich in die Grauer’sche Antiquariatsbuchhandlung. Dort war eine Lesung mit den drei Autoren vorgesehen, die für das Autorentreffen am nächsten Tag als Dozenten wirkten.
Zuerst las Titus Müller, der PERRY RHODAN-Lesern durch seinen Gastroman »Die Siedler von Vulgata« bekannt sein dürfte. Er stellte seinen aktuellen historischen Roman vor, der sich für mich sehr spannend anhörte: »Die Jesuitin von Lissabon« behandelt unter anderem das große Erdbeben, das 1755 die portugiesische Hauptstadt vernichtete.
Nach ihm las Oliver Pautsch aus einem aktuellen Krimi, bevor ich selbst eine meiner Kurzgeschichten präsentierte. Selbstverständlich erzählte ich darüber hinaus ein wenig über PERRY RHODAN und verteilte Informationsmaterial unter den gut drei Dutzend Besuchern der Veranstaltung. Der Abend endete mit einem gemütlichen Beisammensein im »Barfüßer«, einem Brauhaus in der Innenstadt von Nürnberg, wo es für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu voll und zu laut war.
Nach einer ruhigen Nacht frühstückte ich mit Titus Müller und einigen Seminarteilnehmern, bevor wir uns auf den Weg zum Bildungszentrum Nürnberg machten. Dort fand das eigentliche Autorentreffen statt, die mittlerweile siebte Veranstaltung dieser Reihe, zu der Ursula Schmid-Spreer und ihre Mitstreiter einladen. Ich hatte dort 2004 bereits einen Vortrag zum Thema Science Fiction gehalten, diesmal ging es um die Fantasy – und es hatten sich an die 80 Besucher eingefunden.
An diesem Tag fing Oliver Pautsch an; er präsentierte aber nicht als Krimi-, sondern als Drehbuchautor seine Arbeit: Er nahm seine Kurzgeschichte »Ein einfacher Auftrag« als Beispiel, die in einen kurzen Film verwandelt worden war, der wiederum sogar den »Studenten-Oscar« gewonnen hatte. Pautsch erzählte, welche Bedingungen beim Schreiben von Drehbüchern zu berücksichtigen waren, und lieferte haufenweise Informationen aus der Szene von Film und Fernsehen.
Nach einem Mittagessen – schon wieder im »Barfüßer« – kam Titus Müller auf die Bühne. Sein Thema war das »Bauen« und Schreiben von Szenen für einen möglichst gelungenen Roman. Wie immer stellte er das sehr anschaulich dar, mit vielen Tipps und guten Beispielen aus seiner täglichen Praxis. Anschließend beantwortete er Fragen.
Ich bildete den Abschluss des ganzen, in dem ich über Fantasy-Literatur referierte. In diesem Fall ging es mir vor allem darum, die Geschichte der Literaturgattung vorzustellen, zu zeigen, welche Richtungen es dabei gab und inwiefern es für Autorinnen und Autoren auch Chancen gibt, sich hier mit eigenen Manuskripten an Verlage zu wenden.
Einen kleinen Schwerpunkt meines Referats bildete die »Elfenzeit«-Saga, die Susan Schwartz mit einem Team aus Autorinnen und Autoren verfasst hat. Hier konnte ich an Beispielen zeigen, wie wir als Redaktion an Autorinnen und Autoren herantreten und welche »Anforderungen« wir im voraus definieren.
Es gab noch ein Abendessen, und abschließend durften sich Autorinnen und Autoren mit ihren eigenen Werken auf der Bühne präsentieren. Diese kurzen Lesungen rundeten das gelungene Programm in sehr sympathischer Weise ab.
Viele Teilnehmer betrachten die jährliche Tagung als einen wichtigen Motivationsschub und als eine ideale Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Meine zwei Tage in Nürnberg haben diesen Eindruck bestätigt – das siebte Autorentreffen war alles in allem eine sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltung.
Eine Dienstreise führte mich letzte Woche nach Nürnberg. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen hatte ich allerdings nicht bedacht, dass der Donnerstag, 13. Mai 2010, ein Feiertag war, nämlich Christi Himmelfahrt, und viele Menschen diesen Termin dazu nutzten, ein verlängertes Wochenende mit »Brückentag« einzulegen. Also begab ich mich am Tag zuvor getrost auf die Autobahn, um dann über völlig verstopfte Straßen und den einen oder anderen Stau nach Nürnberg zu fahren.
Mein schöner Zeitplan, in dem ich unter anderem das Lesen von PERRY RHODAN-Manuskripten in einem Café in der Innenstadt vorgesehen hatte, ging so komplett in die Brüche. Völlig gestresst kam ich in der Stadt an, um noch schnell etwas zu essen. Dann eilte ich in die Grauer’sche Antiquariatsbuchhandlung. Dort war eine Lesung mit den drei Autoren vorgesehen, die für das Autorentreffen am nächsten Tag als Dozenten wirkten.
Zuerst las Titus Müller, der PERRY RHODAN-Lesern durch seinen Gastroman »Die Siedler von Vulgata« bekannt sein dürfte. Er stellte seinen aktuellen historischen Roman vor, der sich für mich sehr spannend anhörte: »Die Jesuitin von Lissabon« behandelt unter anderem das große Erdbeben, das 1755 die portugiesische Hauptstadt vernichtete.
Nach ihm las Oliver Pautsch aus einem aktuellen Krimi, bevor ich selbst eine meiner Kurzgeschichten präsentierte. Selbstverständlich erzählte ich darüber hinaus ein wenig über PERRY RHODAN und verteilte Informationsmaterial unter den gut drei Dutzend Besuchern der Veranstaltung. Der Abend endete mit einem gemütlichen Beisammensein im »Barfüßer«, einem Brauhaus in der Innenstadt von Nürnberg, wo es für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu voll und zu laut war.
Nach einer ruhigen Nacht frühstückte ich mit Titus Müller und einigen Seminarteilnehmern, bevor wir uns auf den Weg zum Bildungszentrum Nürnberg machten. Dort fand das eigentliche Autorentreffen statt, die mittlerweile siebte Veranstaltung dieser Reihe, zu der Ursula Schmid-Spreer und ihre Mitstreiter einladen. Ich hatte dort 2004 bereits einen Vortrag zum Thema Science Fiction gehalten, diesmal ging es um die Fantasy – und es hatten sich an die 80 Besucher eingefunden.
An diesem Tag fing Oliver Pautsch an; er präsentierte aber nicht als Krimi-, sondern als Drehbuchautor seine Arbeit: Er nahm seine Kurzgeschichte »Ein einfacher Auftrag« als Beispiel, die in einen kurzen Film verwandelt worden war, der wiederum sogar den »Studenten-Oscar« gewonnen hatte. Pautsch erzählte, welche Bedingungen beim Schreiben von Drehbüchern zu berücksichtigen waren, und lieferte haufenweise Informationen aus der Szene von Film und Fernsehen.
Nach einem Mittagessen – schon wieder im »Barfüßer« – kam Titus Müller auf die Bühne. Sein Thema war das »Bauen« und Schreiben von Szenen für einen möglichst gelungenen Roman. Wie immer stellte er das sehr anschaulich dar, mit vielen Tipps und guten Beispielen aus seiner täglichen Praxis. Anschließend beantwortete er Fragen.
Ich bildete den Abschluss des ganzen, in dem ich über Fantasy-Literatur referierte. In diesem Fall ging es mir vor allem darum, die Geschichte der Literaturgattung vorzustellen, zu zeigen, welche Richtungen es dabei gab und inwiefern es für Autorinnen und Autoren auch Chancen gibt, sich hier mit eigenen Manuskripten an Verlage zu wenden.
Einen kleinen Schwerpunkt meines Referats bildete die »Elfenzeit«-Saga, die Susan Schwartz mit einem Team aus Autorinnen und Autoren verfasst hat. Hier konnte ich an Beispielen zeigen, wie wir als Redaktion an Autorinnen und Autoren herantreten und welche »Anforderungen« wir im voraus definieren.
Es gab noch ein Abendessen, und abschließend durften sich Autorinnen und Autoren mit ihren eigenen Werken auf der Bühne präsentieren. Diese kurzen Lesungen rundeten das gelungene Programm in sehr sympathischer Weise ab.
Viele Teilnehmer betrachten die jährliche Tagung als einen wichtigen Motivationsschub und als eine ideale Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Meine zwei Tage in Nürnberg haben diesen Eindruck bestätigt – das siebte Autorentreffen war alles in allem eine sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltung.
18 Mai 2010
Planetenroman mit Alaska Saedelaere
Offiziell kommt er erst am Freitag, 21. Mai 2010, mir liegt er schon vor: der sechste Planetenroman in Form eines Taschenheftes. Dabei handelt es sich um Robert Feldhoffs Roman »Im Zentrum der Nacht«.
Ich fand den Roman schon stark, als er im Jahr 1988 als Taschenbuch 303 auf den Markt kam – jetzt ist er in einer schicken Neuauflage wieder da, mit einem Titelbild von Dirk Schulz. Die Bearbeitung von Rainer Nagel hat den Roman übrigens auch ein wenig stärker »rhodanifiziert« und Widersprüche ausgebügelt.
Ich fand den Roman schon stark, als er im Jahr 1988 als Taschenbuch 303 auf den Markt kam – jetzt ist er in einer schicken Neuauflage wieder da, mit einem Titelbild von Dirk Schulz. Die Bearbeitung von Rainer Nagel hat den Roman übrigens auch ein wenig stärker »rhodanifiziert« und Widersprüche ausgebügelt.
17 Mai 2010
Sinnafoch und seine Gefährten
Gestern habe ich mit dem Roman begonnen, heute lese ich ihn zu Ende: Von Frank Borsch liegen beide Manuskripte für seinen Doppelband vor, und das macht richtig Spaß. Wobei »Spaß« angesichts der auf drei Ebenen spielenden Handlung vielleicht das falsche Wort ist ...
Handlungsträger sind unter anderem Sinnafoch und seine Reisebegleiter. Und nebenbei lernen wir ein planetares Volk kennen, das als Xerxen bekannt ist.
Handlungsträger sind unter anderem Sinnafoch und seine Reisebegleiter. Und nebenbei lernen wir ein planetares Volk kennen, das als Xerxen bekannt ist.
15 Mai 2010
Fettes Lektüre-Paket
Freitag morgen, 14. Mai 2010: Sabine Kropp und ich unterhalten uns über die Arbeit, die Redaktion ist an diesem »Brückentag« nur mit uns beiden besetzt. Sie zeigt mir einen Packen Papier: ATLAN-Exposés und -Datenblätter, ihre Wochenend-Lektüre.
Ich kontere mit zweieinhalb PERRY RHODAN-Romanen und zwei PERRY RHODAN-Exposés, die bei mir auf den Schreibtisch geflutscht sind. In diesem Moment fühlen wir uns beide ein bisschen »im voraus erschöpft«, gleichzeitig freuen sich beide auf spannende Lektüre und anschließende Autorengespräche.
Ich kontere mit zweieinhalb PERRY RHODAN-Romanen und zwei PERRY RHODAN-Exposés, die bei mir auf den Schreibtisch geflutscht sind. In diesem Moment fühlen wir uns beide ein bisschen »im voraus erschöpft«, gleichzeitig freuen sich beide auf spannende Lektüre und anschließende Autorengespräche.
14 Mai 2010
Orbiter, Garbeschianer und Weltraumbeben
Ein Logbuch der Redaktion
Seit einigen Tagen ist das PERRY RHODAN-Buch 110 im Handel erhältlich – ein Band, in dem gleich mehrere Handlungsebenen parallel laufen und in dem die Autoren ihre Helden in unterschiedlichste Abenteuer schicken. Ich habe die Chance genutzt, als ich das Buch frühzeitig auf dem Tisch hatte, und es noch einmal angelesen und durchgeblättert.
Wieder einmal hat mich diese Mischung aus kosmischen Rätseln, exotischen Außerirdischen und gefährlichen Bösewichten in ihren Bann gezogen ...
Ich zitiere der Einfachheit halber aus dem Nachwort, das Hubert Haensel verfasst hat. Der Autor stellt bekanntlich aus den Original-Heftromanen der späten 70er Jahre den Silberband zusammen, kürzt behutsam die Stellen weg, die man nicht unbedingt benötigt, fasst an anderen Stelle sorgfältig zusammen und schafft so ein neues Leseerlebnis. Er schreibt zur Handlung:
»Die eine Bedrohung, die Flotte der Loower im Solsystem, scheint glücklich überstanden zu sein, und eigentlich wäre es nun an der Zeit, dass die Liga Freier Terraner und die Galaktische-Völkerwürde-Koalition in einer gemeinsamen Anstrengung alles das in Ordnung bringen, was nach dem Ende der Larenherrschaft noch in Trümmern liegt. Das ausgehende 36. Jahrhundert sollte eine Zeit des friedlichen Aufbaus sein. Doch erneut ziehen dunkle Wolken herauf, und diesmal nicht nur über dem Heimatsystem der Menschen. Große Bereiche der Milchstraße werden wohl unter der Armada der Orbiter zu leiden haben.«
Das klingt geheimnisvoll, und es ist auch ziemlich mysteriös, was im vorliegenden Buch alles passiert. Der Silberband 110 trägt den Titel »Armada der Orbiter«, könnte aber ebenso einen anderen Titel tragen – die titelgebenden Orbiter sind schließlich nur eine der Bedrohungen, die Ende des 36. Jahrhunderts nach Christus auf die Terraner warten.
Vor allem Marianne Sydow mit ihren Romanen »Die letzten Flibustier« (im Original ist das Band 936) und »Planet der Ebenbilder« (Band 937) sowie H. G. Ewers mit seinem Roman »Armada der Orbiter« (Band 938) beschäftigen sich mit den sogenannten Flibustier, die von gesuchten Verbrechern zu Orbitern und so zu einer echten Gefahr für die Milchstraße werden.
Andere Gefahren sind die Weltraumbeben, deren Ursprung in kosmischen Weiten liegen, sowie die nach wie vor seltsamen UFOnauten. Diese werden nicht nur in der Milchstraße aktiv, sondern auch dort, wo Perry Rhodan mit der BASIS und ihrer gemischten Besatzung unterwegs ist. Mehr über die UFOnauten berichtet Ernst Vlcek mit »Solo für einen Androiden« (Band 928).
Wie die UFOnauten und ihre Mission mit einer manipulierten Materiequelle und den Kosmischen Burgen zusammenhängen, ist der eigentliche Schwerpunkt des vorliegenden Silberbandes. Perry Rhodan und Atlan müssen sich hierbei persönlichen Belastungsproben aussetzen. Das ist Thema der Romane »Das strahlende Gefängnis« (Band 931) und »Statue der Macht« (Band 932) von Kurt Mahr.
Rhodan und seine Begleiter haben bereits erkannt, dass sie das Geheimnis der Kosmischen Burgen lüften müssen, um die Menschen der Milchstraße vor großem Schaden zu bewahren. Doch die Burgen haben sich in Schutzschirme gehüllt oder sind durch andere Abwehrmechanismen geschützt. Diese müssen erst einmal überwunden werden – und darüber schreibt H. G. Francis in seinen Romanen »Ariolcs Vermächtnis« (Band 933) und »Gucky, der Mächtige« (Band 934).
Alles in allem präsentiert sich der Silberband 110 mit einer gelungenen Mischung, wieder einmal von Hubert Haensel trefflich zusammengestellt. Ich bin sicher, dass diese Mischung auch heute noch ihre Leser begeistern kann ...
Seit einigen Tagen ist das PERRY RHODAN-Buch 110 im Handel erhältlich – ein Band, in dem gleich mehrere Handlungsebenen parallel laufen und in dem die Autoren ihre Helden in unterschiedlichste Abenteuer schicken. Ich habe die Chance genutzt, als ich das Buch frühzeitig auf dem Tisch hatte, und es noch einmal angelesen und durchgeblättert.
Wieder einmal hat mich diese Mischung aus kosmischen Rätseln, exotischen Außerirdischen und gefährlichen Bösewichten in ihren Bann gezogen ...
Ich zitiere der Einfachheit halber aus dem Nachwort, das Hubert Haensel verfasst hat. Der Autor stellt bekanntlich aus den Original-Heftromanen der späten 70er Jahre den Silberband zusammen, kürzt behutsam die Stellen weg, die man nicht unbedingt benötigt, fasst an anderen Stelle sorgfältig zusammen und schafft so ein neues Leseerlebnis. Er schreibt zur Handlung:
»Die eine Bedrohung, die Flotte der Loower im Solsystem, scheint glücklich überstanden zu sein, und eigentlich wäre es nun an der Zeit, dass die Liga Freier Terraner und die Galaktische-Völkerwürde-Koalition in einer gemeinsamen Anstrengung alles das in Ordnung bringen, was nach dem Ende der Larenherrschaft noch in Trümmern liegt. Das ausgehende 36. Jahrhundert sollte eine Zeit des friedlichen Aufbaus sein. Doch erneut ziehen dunkle Wolken herauf, und diesmal nicht nur über dem Heimatsystem der Menschen. Große Bereiche der Milchstraße werden wohl unter der Armada der Orbiter zu leiden haben.«
Das klingt geheimnisvoll, und es ist auch ziemlich mysteriös, was im vorliegenden Buch alles passiert. Der Silberband 110 trägt den Titel »Armada der Orbiter«, könnte aber ebenso einen anderen Titel tragen – die titelgebenden Orbiter sind schließlich nur eine der Bedrohungen, die Ende des 36. Jahrhunderts nach Christus auf die Terraner warten.
Vor allem Marianne Sydow mit ihren Romanen »Die letzten Flibustier« (im Original ist das Band 936) und »Planet der Ebenbilder« (Band 937) sowie H. G. Ewers mit seinem Roman »Armada der Orbiter« (Band 938) beschäftigen sich mit den sogenannten Flibustier, die von gesuchten Verbrechern zu Orbitern und so zu einer echten Gefahr für die Milchstraße werden.
Andere Gefahren sind die Weltraumbeben, deren Ursprung in kosmischen Weiten liegen, sowie die nach wie vor seltsamen UFOnauten. Diese werden nicht nur in der Milchstraße aktiv, sondern auch dort, wo Perry Rhodan mit der BASIS und ihrer gemischten Besatzung unterwegs ist. Mehr über die UFOnauten berichtet Ernst Vlcek mit »Solo für einen Androiden« (Band 928).
Wie die UFOnauten und ihre Mission mit einer manipulierten Materiequelle und den Kosmischen Burgen zusammenhängen, ist der eigentliche Schwerpunkt des vorliegenden Silberbandes. Perry Rhodan und Atlan müssen sich hierbei persönlichen Belastungsproben aussetzen. Das ist Thema der Romane »Das strahlende Gefängnis« (Band 931) und »Statue der Macht« (Band 932) von Kurt Mahr.
Rhodan und seine Begleiter haben bereits erkannt, dass sie das Geheimnis der Kosmischen Burgen lüften müssen, um die Menschen der Milchstraße vor großem Schaden zu bewahren. Doch die Burgen haben sich in Schutzschirme gehüllt oder sind durch andere Abwehrmechanismen geschützt. Diese müssen erst einmal überwunden werden – und darüber schreibt H. G. Francis in seinen Romanen »Ariolcs Vermächtnis« (Band 933) und »Gucky, der Mächtige« (Band 934).
Alles in allem präsentiert sich der Silberband 110 mit einer gelungenen Mischung, wieder einmal von Hubert Haensel trefflich zusammengestellt. Ich bin sicher, dass diese Mischung auch heute noch ihre Leser begeistern kann ...
13 Mai 2010
Fast geklappt, falsch gedacht
Es war eigentlich ein guter Plan: Ich nutze meine Reise nach Nürnberg und vor allem die immensen Pausen, die sich während des Seminars ergeben, und lese in der Zeit die zwei Manuskripte, die mir vorliegen. Ein Doppelband von Frank Borsch verspricht unterhaltsame Lektüre.
Es kam anders. Pausen gab's keine, und wenn es doch welche während des Autorentreffens gab, war ich in diesen stets in ein Gespräch verwickelt. Das Ergebnis: Ich transportierte einen Packen Papier quer durch Süddeutschland, einmal von Karlsruhe nach Nürnberg und wieder zurück ... schön blöd.
Es kam anders. Pausen gab's keine, und wenn es doch welche während des Autorentreffens gab, war ich in diesen stets in ein Gespräch verwickelt. Das Ergebnis: Ich transportierte einen Packen Papier quer durch Süddeutschland, einmal von Karlsruhe nach Nürnberg und wieder zurück ... schön blöd.
11 Mai 2010
Ein Raumfahrer von Dirk Schulz
Es ist ein Erlebnis besonderer Art, wenn man die Gelegenheit hat, einem PERRY RHODAN-Illustrator bei seiner Arbeit zuzuschauen. Diese Gelegenheit hatten die Besucher der Leipziger Buchmesse im März 2010.
Dirk Schulz war einer der Gäste am PERRY RHODAN-Stand, und er gab nicht nur »normale« Autogramme, sondern zeichnete den Besuchern auf Wunsch auch kleine Bilder. Meist waren es Science-Fiction-Motive, nicht unbedingt mit eindeutigem PERRY RHODAN-Charakter, aber stets gelungen.
Wir dokumentieren auf der PERRY RHODAN-Homepage, wie ein Bild entsteht: mit Tusche und Bleistift, Strich für Strich. Die Bilder lassen sich vergrößern.
Dirk Schulz war einer der Gäste am PERRY RHODAN-Stand, und er gab nicht nur »normale« Autogramme, sondern zeichnete den Besuchern auf Wunsch auch kleine Bilder. Meist waren es Science-Fiction-Motive, nicht unbedingt mit eindeutigem PERRY RHODAN-Charakter, aber stets gelungen.
Wir dokumentieren auf der PERRY RHODAN-Homepage, wie ein Bild entsteht: mit Tusche und Bleistift, Strich für Strich. Die Bilder lassen sich vergrößern.
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