18 Mai 2026

Spur in den Abgrund

Das Titelbild, das Dirk Schulz für den Roman von PERRY RHODAN NEO angefertigt hat, der in dieser Woche erscheint, finde ich sehr stimmig. Es zeigt eine der Hauptfiguren von »Spur in den Abgrund«, zugleich ist es eine Impression – also keine Eins-zu-Eins-Abbildung einer Szene – des Abgrunds, der diesem Roman seinen Titel gibt.

Stefan Pannor schrieb den Roman, der die Welt Lepso nun auch im Universum von PERRY RHODAN NEO verankert. Lepso ist eine Welt der Gesetzlosen, eine Welt der Abenteurer und Gangster, des Lasters und des Glücksspiels. Wer sich in unserem Serienkosmos auskennt, hat ein Bild von Lepso, das durch zahlreiche Romane erzeugt worden ist. Bei PERRY RHODAN NEO sieht dieser Planet natürlich deutlich anders aus. Gesetzlos ist Lepso allerdings auch hier …

Dem Autor gelingt ein spannendes und auch glaubhaftes Bild einer Welt, deren Bevölkerung in Schichten lebt. Es gibt zwar eine Polizei, die aber extrem in die Machtkonflikte des Planeten eingespannt ist. Und in diesem Durcheinander suchen Perry Rhodan und seine Gefährten nach einem speziellen Artefakt – die turbulente Handlung zeigt dabei die unterschiedlichsten Bereiche Lepsos. Sehr gelungen!

13 Mai 2026

Wie entstehen die Titel?

Gelegentlich werde ich gefragt, wie bei PERRY RHODAN eigentlich die Titel der Romane zustande kommen. Das hat sich im Verlauf der Jahre tatsächlich geändert …

Als ich bei PERRY RHODAN anfing, schickten die Autoren ihre Manuskripte als Ausdruck und per Post, der bei uns im Verlag dann »erfasst« wurde, also noch einmal abgetippt. Auf das Deckblatt schrieben die Autoren ihre Vorschläge für den Titel und die Untertitel. Ich suchte dann das aus, was ich für passend hielt, und schrieb die Titelei in eine entsprechende Liste – die wurde in regelmäßigen Abständen hausintern verteilt. So waren alle auf dem Laufenden; diskutiert wurde darüber aber nicht.

Heute schickten mir die Autorinnen und Autoren recht früh ihre Vorschläge für die Titel und die Untertitel an mich; natürlich per Mail Zu dieser Zeit sind die Manuskripte der einzelnen Romane aber noch nicht fertig; wir diskutieren also oft über etwas, das nicht vollständig vorliegt. Aber heute brauchen wir die Titel aus unterschiedlichen Gründen ein bisschen früher als damals.

Ich prüfe die Titelei: Gab es das schon einmal? Gibt es Titel, die zu ähnlich sind? Gibt es vergleichbare Titel außerhalb unserer Serie? Verstehen die potenziellen Kunden überhaupt, was wir wollen?

Meist übernehme ich die Vorschläge, die aus dem Team kommen. Manchmal schicke ich Gegenvorschläge zurück. Meist sind wir nach zwei, drei Mails fertig – aber es ist heute definitiv mehr Arbeit als früher. Weil wir heute die Zeit haben, die Titel zu diskutieren, nehmen wir sie uns schließlich auch …

12 Mai 2026

Der kosmische Kurator

Der PERRY RHODAN-Roman, der in dieser Woche erscheint, ist in mancherlei Hinsicht eine Besonderheit. So haben wir beispielsweise einen neuen Illustrator für die Titelbilder. Den Portuu, den man auf dem Titelbild sehen kann, setzte Simon Sänger in Szene – mir gefällt seine Darstellung sehr gut. Ich bin gespannt darauf, wie sie bei den Leserinnen und Lesern ankommen wird.

Den Roman selbst verfasste Leo Lukas. »Der kosmische Kurator« ist eine mysteriöse Figur, die in diesem Roman noch nicht viel von ihren Geheimnissen preisgibt. Ein wichtiges Geheimnis wird mehr oder weniger gegen seinen Willen gelüftet – das empfinde ich als eine hübsche Pointe am Ende.

Daneben geht es ein bisschen um Whisky, und Reginald Bull erinnert sich an einen alten schottischen Freund. (Ich bin mir sehr sicher, dass dieser Schotte in Wirklichkeit aus Rheinland-Pfalz stammt, aber das ist ein sogenannter Insider-Gag, den ich an dieser Stelle nicht im Detail aufklären möchte …)

11 Mai 2026

Neustart in Köln

Der ColoniaCon am Wochenende war eine gelungene Veranstaltung, die mir sehr gut gefiel. Den meisten der Anwesenden schien das Programm auch gefallen zu haben; die Stimmung war positiv. Und wer sich für PERRY RHODAN und das Umfeld unserer Serie interessierte, kam sicher auf seine Kosten.

Es waren mehrere Autorinnen und Autoren anwesend. Lucy Guth, Rüdiger Schäfer, Dietmar Schmidt, Kai Hirdt, Ruben Wickenhäuser, Ben Calvin Hary, Oliver Müller, Marie Erikson und Oliver Fröhlich, ebenso Autorenlegenden wie Arndt Ellmer und Uwe Anton – dazu Autoren, die bisher vor allem bei den Miniserien in Erscheinung getreten sind wie Thorsten Schweikard. Ich bin sicher, dass ich den einen oder anderen Namen in meiner Aufzählung vergessen habe, wofür ich um Entschuldigung bitte. Mit Dieter Schmidt war zudem einer unserer Lektoren vor Ort – er betreut bekanntlich PERRY RHODAN NEO.

Die Redaktion war durch Adnan Turan und mich vertreten. Wir hatten eine Reihe von Gesprächen mit den anwesenden Autoren, wir sprachen lang mit den Kollegen von Eins A Medien, unseren Partnern in Sachen Hörbuch, die ja aus Köln kommen, und wir saßen auf der Bühne. Uns beiden machte das Geschehen viel Freude – der Neustart der altehrwürdigen Fan-Veranstaltung ist meiner Ansicht nach gelungen.

07 Mai 2026

Gucky und die blauen Haare

Als die PERRY RHODAN-Redaktion im Spätsommer 1996 auf die PopKomm nach Köln fuhr, also auf die Messe für Jugend- und Popkultur, wusste niemand so richtig, was auf uns zukommen würde. Eckhard Schwettmann kannte die Veranstaltung und ihre Macher, er wollte auf diese Weise seine bisherigen Kontakte für unsere Serie nutzen. In einem gewissen Umfang klappte das ja auch alles.

Unter anderem hatten wir die Chance, eine PERRY RHODAN-Ausstellung in der Messehalle unterzubringen. Zu sehen waren Originalbilder von Johnny Bruck, ein großer »Gucky«-Aufsteller, den wir ja immer noch haben, und ein Computerbildschirm, auf dem Videos liefen.

Das Bild zeigt mich neben Gucky; ich hatte damals Haare in einem schönen Blau. Im Hintergrund ist Oliver Reiff zu erkennen, einer der zwei Männer, die damals unseren PERRY RHODAN-Auftritt im Internet steuerten und der heute noch für die Firma Trilobit verantwortlich ist.

(Wer das Foto schoss, ist leider nicht mehr nachvollziehbar. War’s Peter Fleissner oder jemand vom Verlag?)

06 Mai 2026

Die Legatische Prüfung

Was ist die Vision für immer? Und was hat man unter einer Legatischen Prüfung zu verstehen? Antworten auf diese Fragen gibt der PERRY RHODAN-Roman, der in dieser Woche in den Handel kommt, zumindest bis zu einem gewissen Punkt – danach werden sich neue Fragen ergeben, vermute ich.

Verfasst wurde der Roman mit dem Titel »Die Legatische Prüfung« von Olaf Brill. Das monströs wirkende Lebewesen auf dem Titelbild steuerte Dominic Beyeler bei.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen; in der Handlungsgegenwart gibt es zudem mehrere Perspektiven. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen kompliziert, erklärt sich bei der Lektüre des Romans aber von selbst. Wichtig ist, dass durch die Handlung dieses Bandes – so denke ich – einige Themen des »PEGASOS«-Zyklus zusammengefasst werden.

Mein Lieblingssatz in diesem Roman charakterisiert übrigens eine Figur sehr gut: »Wer den Frieden sucht, muss ihn der Galaxis aufzwingen.« Wer das wohl gesagt oder gedacht hat?

05 Mai 2026

Im Gedenken an Peter Griese

Ein Logbuch der Redaktion

Denke ich an Peter Griese, fallen mir sofort sehr viele Begegnungen ein, und ich habe ein klares Bild vor Augen: Der Autor steht in einer Gruppe von Lesern, er trägt eine Kappe mit »AC/DC«-Schriftzug und ein T-Shirt, auf dem sich das Logo derselben Band befindet, und diskutiert engagiert mit den Leuten, die ihn umringen. Er hat offensichtlich keine Scheu davor, sich der Kritik zu stellen und auf sie einzugehen.

So lernte ich ihn tatsächlich kennen: Irgendwann in den frühen 80er-Jahren saß der PERRY RHODAN- und ATLAN-Autor auf der Bühne im Jugendpark in Köln, es war ein warmer Tag im ColoniaCon, und im Raum saßen nur wenige Dutzend Menschen. Wie es so oft bei einem dieser Cons üblich war, hielten sich viele Fans im Freien auf, wo sie die frische Luft genossen.

Peter Griese sprach über die ATLAN-Serie und die neuen kosmischen Abenteuer, in die er den Arkoniden Atlan und seine Gefährten schicken wollte. Er reagierte schlagfertig und mit leichter Ironie auf die Rückfragen aus dem Publikum. Hinterher gab er geduldig einige Autogramme, die er in Hefte und Bücher kritzelte, die man ihm vor die Nase hielt.

Ich konnte einige Worte mit ihm wechseln und gestand, dass ich zu der Zeit lieber die ATLAN-Romane las als die PERRY RHODAN-Bände: »Bei ATLAN ist einfach mehr los«, behauptete ich. Über dieses Kompliment eines jungen Fans, der nicht viel Ahnung hatte, schien sich der Autor ernsthaft zu freuen.

Wir wechselten in der Folge einige wenige Briefe. Auf einer ATLAN-Leserseite sollte sogar eine Kurzgeschichte von mir erscheinen. Aber ich traf Peter Griese in jenen Jahren nicht wieder, erst beim PERRY RHODAN-WeltCon, der 1991 in Karlsruhe veranstaltet wurde.

In den 90er-Jahren arbeiteten wir dann enger zusammen. Ich war der junge Redakteur, Peter der schon erfahrene Autor. Die ATLAN-Serie war leider bereits Geschichte, sie war in den 80er-Jahren eingestellt worden. Dabei hatte Peter, der die Serie schon als Jugendlicher gemocht hatte, nicht nur viele Romane über den Arkoniden und seine Abenteuer geschrieben, sondern sie auch lange als Exposéautor gesteuert.

Mit manchen seiner Ideen hatte ich meine Schwierigkeiten. Er veröffentlichte Taschenbücher und Heftromane; manchmal legte er die Exposés eigenwillig aus, was dazu führte, dass die Bearbeitung nicht immer einfach war. Aber er übernahm immer mehr Aufgaben. Er steuerte die Risszeichnungen, er kümmerte sich um den PERRY RHODAN-Kommentar, und er ließ sich nicht nur auf Cons gern auf eine Bühne setzen, sondern trat auch im Fernsehen auf.

Bei Cons erlebte ich Peter Griese nun nicht mehr als Fan, sondern als Redakteur. Ich erinnere mich gut, welche Wortgefechte wir uns beispielsweise in Sinzig lieferten. Und in den Pausen konnten wir uns über laute Musik unterhalten; da hatten wir einiges gemeinsam.

Als der »THOREGON«-Zyklus gestartet wurde, erlebte der Autor einen wahren Höhenflug. Seine Romane um Alaska Saedelaere und die sogenannten Raubyner kamen bei den Fans sehr gut an. Umso schockierender war es für die Leserschaft und die Redaktion, dass Peter in der Nacht vom 28. auf den 29. April 1996 verstarb.

Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt. Ich fuhr einige Tage später hin und legte einen Kranz des Verlags auf das Grab, besuchte dann seine Familie und saß lange im Arbeitszimmer des Verstorbenen. Womöglich habe ich da erst verstanden, dass der beliebte Autor gestorben war und wir uns nie wieder über AC/DC und andere Bands, Haluter und Raubyner, Ideen und Konzepte unterhalten konnten.

Peter Griese war ein Original, wie es sie selten gibt. Seine Romane waren unterschiedlich im Stil und in der Qualität. An seinem dreißigsten Todestag erinnere ich mich mit Wehmut an ihn und werde am Abend daheim mit einer AC/DC-Schallplatte und Glas Whisky an ihn denken …

(Dieses Logbuch wurde am 29. April 2026 auf die Internet-Seite von PERRY RHODAN gestellt. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.) 

04 Mai 2026

Der getäuschte Celista

Ich habe mich immer wieder gefragt, wie wohl das »Innenleben« der Adelshäuser auf einer uralten Welt wie Arkon beschaffen sein mag. Wie arbeiten die Adeligen mit- und gegeneinander, und wie heftig tragen sie ihre Konflikte auf? Wenn eine Zivilisation mehrere tausend Jahre lang besteht, müssen sich unweigerlich Sitten und Gebräuche ausbilden, die uns »normalen Menschen« von heute sehr fremd sein dürften.

Einen Blick auf das Arkon, wie wir es in unserer Serie PERRY RHODAN NEO zeigen, wirft unser Autor Ruben Wickenhäuser. Sein Roman trägt den Titel »Der getäuschte Celista« und kommt in dieser Woche in den Handel. Er spielt zum allergrößten Teil auf der Welt Arkon und zeigt die Gesellschaft der Arkoniden aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Der Autor nimmt dabei die Arkonidin Thora als eine Hauptfigur. Thora ist auf Arkon unterwegs; sie hat es dort mit der neuen Republik und dem alten Adel gleichermaßen zu tun. Sie wird Teil von Intrigen und versucht, ihre Herkunft als Waffe im sogenannten Spiel der Kelche einzusetzen.

Das alles schildert Ruben Wickenhäuser spannend und mit viel Liebe zum Detail. Wer Arkon und seine Geschichte mag – ob das nun beim klassischen PERRY RHODAN oder beim modernen PERRY RHODAN NEO ist –, sollte bei diesem Roman auf seine Kosten kommen.

30 April 2026

Von Kuratoren und Legaten

Ein Logbuch der Redaktion

In den Romanen der kommenden vier Wochen haben wir erneut unterschiedliche Schwerpunkte, die aber inhaltlich zusammenhängen. Diese Verbindungen werden nicht von jeder Leserin und jedem Leser gleich bemerkt werden, aber das wird bald sehr klar und eindeutig. Die Ereignisse in der Milchstraße haben nämlich etwas mit den Abenteuern zu tun, die in kosmischer Ferne von der Besatzung des kleinen Raumschiffs PHOENIX erlebt werden.

Dabei spielt der erste Roman dieses Vierer-Blocks eindeutig in der galaktischen Nachbarschaft der Milchstraße. Wim Vandemaan verfasste »Weltraumgeboren«, der die Ereignisse am Rand von Cetus schildert. Wer sich unter diesem Begriff nicht sofort etwas vorstellen kann: Dabei handelt es sich um eine kleine Sterneninsel, die zur Lokalen Gruppe gehört und in unserer Serie bislang keine bedeutende Rolle spielte.

Der Autor erzählt von einer Raumstation, und er zeigt einige Bewohner von Cetus. Sein farbenprächtiger und abwechslungsreicher Roman mit der Bandnummer 3376 wird am 30. April 2026 veröffentlicht.

Mit einem Teil der Figuren aus Wims Roman spinnt Olaf Brill die Geschichte weiter. Sein Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Man erfährt mehr über die Situation in der Handlungsgegenwart, aber es werden auch Ereignisse lebendig, die lange zurückliegen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Damit legt der Autor schon Spuren, die auf spätere Romane verweisen.

»Die Legatische Prüfung« spielt nicht in der Milchstraße, ist aber eine Fortsetzung von Themen, die in der Heimatgalaxis begonnen wurden. Der Roman mit der Bandnummer 3377 liegt ab dem 8. Mai 2026 im Handel vor.

In ferne Gefilde wechselt die Handlung mit Leo Lukas. Sein »Der kosmische Kurator« erzählt von den weiteren Abenteuern, die Reginald Bull sowie die Besatzung des PHOENIX erleben. Das Team folgt immer noch einer kosmischen Trasse und ist gewissermaßen zwischen fremden Galaxien unterwegs.

In seinem Roman, der am 15. Mai 2026 mit der Bandnummer 3378 erscheint, erzählt Leo Lukas von Geheimnissen aus der Vergangenheit, die deutlicher ins Licht gerückt werden. Und er stellt ein neues Besatzungsmitglied für den PHOENIX vor …

Na ja, sagen wir vielleicht eher: Es handelt sich um einen Passagier.

Was dieser Passagier und die PHOENIX-Crew weiterhin erleben, ist Thema in Hubert Haensels »Pilger in Raum und Zeit«. Reginald Bull und seine Gefährten erhalten weitere Informationen zu den mysteriösen Portuu, sie erfahren erneut einiges über die Vergangenheit – so langsam setzt sich ein kosmisches Puzzle zusammen. Doch nach wie vor ist nicht klar, welche Verbindungen es zur Milchstraße einerseits und dem Sternwürfel andererseits gibt …

Hubert Haensel ist ein Autor, der sich im Lauf der Jahrzehnte zum Spezialisten für Reginald Bull entwickelt hat. Das merkt man auch diesem Roman an, der am 22. Mai 2026 mit der Bandnummer 3379 veröffentlicht wird. Der Autor schafft es aber ebenso, die anderen Besatzungsmitglieder sowie diverse Aliens plastisch darzustellen.

Wie es mit dem PHOENIX, seiner Besatzung und den mysteriösen Portuu weitergeht, werde ich sicher in einem späteren Logbuch erzählen. Es bleibt spannend und abwechslungsreich, sowohl in der Milchstraße als auch – so viel kann ich schon mal andeuten – in der sehr geheimnisvollvollen Galaxis Malora …

(Dieses Logbuch wurde am letzten Wochenende des April 2026 auf der Internet-Seite von PERRY RHODAN veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.)

29 April 2026

Der ColoniaCon naht

Es sind nur noch wenige Tage, dann steigt in Köln der ColoniaCon 26: Am neunten und zehnten Mai 2026 werden einige hundert Besucher im Kulturbunker in Köln-Mülheim erwartet. Das PERRY RHODAN-Team ist ebenfalls beteiligt, und ich freue mich schon sehr darauf.

Meinen ersten ColoniaCon besuchte ich in den frühen 80er-Jahren, damals im Jugendpark unweit des Rheinufers. Dort war die Veranstaltung in all den Jahren zumeist auch zu finden – in diesem Jahr ist der Kulturbunkel die neue Örtlichkeit. Wie das wird, weiß keiner – aber ein neues Team ist für den Con verantwortlich, und dieses neue Team muss neue Wege gehen.

Es gibt Programmpunkte zu PERRY RHODAN und zu PERRY RHODAN NEO; eine Reihe von Autorinnen und Autoren ist vor Ort. Ich selbst bin bislang nur für einen einzigen Programmpunkt eingeplant, was bedeutet, dass ich viel mit den anwesenden Besucherinnen und Besuchern reden werde. 

Geplant ist, dass Adnan Turan, mein Kollege, und ich morgens mit dem Auto an- und abends auf dem gleichen Weg auch wieder abreisen werden. Alles andere lasse ich mit großem Interesse auf mich zukommen.

28 April 2026

Im Bahnhofsbuchhandel

Die Fachzeitschrift »dnv«, was für »Der neue Vertrieb« steht, gehört zu den Zeitschriften, die ich immer interessiert blättere; die meisten Themen sind für einen Redakteur allerdings kaum interessant. In der aktuellen Ausgabe 3/2026, die dieser Tage verschickt wurde, steht aber der Bahnhofsbuchhandel im Zentrum des Interesses. Und ich weiß aus eigener Lesererfahrung, wie wichtig Bahnhöfe und ihre Buchhandlungen für den Vertrieb unserer PERRY RHODAN-Romane sind.

Im aktuellen »dnv«-Heft listet eine Tabelle »Die 100 umsatzstärksten Titel im Bahnhofsbuchhandel 2025« au. Auf dem ersten Platz landet dabei wenig überraschend »Der Spiegel«, auf dem zweiten Platz dann allerdings – und das verblüffte mich schon – die Pokémon-Sammelkarten, die offenbar im Bahnhofsbuchhandel sehr rege verkauft werden.

Es hat sich nur eine einzige Romanheftserie unter den ersten hundert Titeln platzieren können: Auf Position 66 findet man PERRY RHODAN, nach »Stiftung Warentest Finanzen« und vor »Der Feinschmecker«. Über diese Platzierung habe ich mich sehr gefreut.

27 April 2026

Weltraumgeboren

An dem Autor Wim Vandemaan, den ich nun auch schon seit über dreißig Jahren kenne, schätze ich vieles: Er verfügt über ein unglaubliches Wissen, was die unterschiedlichsten Bereiche angeht, und er nähert sich unserem Serienkosmos auf eine Weise an, die man kein zweites Mal findet. Aber auch dann entsinnt er sich an Details aus der Seriengeschichte, die ich teilweise schon lange nicht mehr präsent habe.

Sein Roman »Weltraumgeboren«, der in dieser Woche in den Handel kommt, ist hierfür ein besonderes gutes Beispiel. Vordergründig haben wir es mit einem sehr typischen PERRY RHODAN-Band zu tun: An einem fremden Schauplatz – in diesem Fall ist es eine Raumstation – treffen Menschen auf Außerirdische; es gibt Kontakte und Konflikte, und am Ende sind alle Beteiligten um einige Erfahrungen reicher.

Wim schildert das auf seine Weise. Er hätte aus dem Thema eine knallige Agentengeschichte machen können, die ich sicher auch gern gelesen hätte, aber es stellt ungewöhnliche Figuren vor, schildert ein Raumschiff zwischendurch auf fast romantische Weise und erzählt von einem Lee, der einer riskanten Mission folgt. »Weltraumgeboren« ist ein Roman, der mich fasziniert hat; ich bin gespannt, wie hierauf die Reaktionen sind.

24 April 2026

Hetzjagd durch die Milchstraße

Mit »Hetzjagd durch die Milchstraße« ist heute der vorerst letzte Roman erschienen, den Robert Corvus für unsere Serie geschrieben hat. Der Autor will sich künftig stärker um eigene Projekte kümmern; ich kann mich also auf andere Romane freuen, die er verfassen wird. Bei PERRY RHODAN zeigt er in dieser Woche noch einmal, wie gut er sich in unserem Serienuniversum auskennt.

Der Autor erzählt von verschiedenen Figuren, die auf Reisen sind. Dabei spielt das Raumschiff STELLARIS eine spezielle Rolle. Wer nicht gleich weiß, was damit gemeint ist: Die STELLARIS ist ein Schiff, das vor allem als Basis für mehrere Dutzend Kurzgeschichten dient. Bisher waren diese Kurzgeschichten deutlich von der eigentlichen PERRY RHODAN-Serie getrennt – nun aber sind sie ein integraler Bestandteil des Serienuniversums. So etwas macht mir Freude.

Wobei ich gestehen muss, dass meine liebste Figur in diesem Roman eine Siganesin ist. Leni Hazard ist eine ungewöhnliche Einsatzagentin, wie man sie nur in unserer Serie schildern kann – Siganesen wurden in den 60er-Jahren erfunden und gehören seither zu PERRY RHODAN. Und wenn wir sie weiterhin so geschickt einsetzen, wie Robert Corvus es in diesem Roman getan hat, wird man sich noch auf viele Geschichten mit Siganesen freuen können.

23 April 2026

Den »Sternenruf« auf dem Zettel

Für jeden PERRY RHODAN-Roman gibt es seit Jahren eine Übersicht, die darüber informiert, welche redaktionellen Bestandteile der Roman enthält. Früher nannte man das einen Objektbegleitzettel, heute nennen wir es schlicht ein Strukturblatt.

Gemeint ist: Die Redaktion informiert über die redaktionellen Beiträge im Band: Wie viele Seiten nimmt der Roman ein, gibt es einen Mittelteil, und haben wir eine Illustration? Auf dieser Basis entwickelte die Herstellung bis vor wenigen Jahren die Objektbegleitzettel – auf diesem Blatt wurden alle relevanten Informationen vermittelt.

Man konnte auf einen Blick sehen, wo welche Anzeigen platziert werden sollten; sogar die Seitenzahlen waren festgelegt. Das Blatt war vor allem die Person bestimmt, die in der Repro aus den einzelnen Dateien eine Druckdatei erstellen musste. Aber auch die Korrektoren benutzten dieses Blatt, um sich eine Übersicht zu verschaffen.

Heute drucken wir das Strukturblatt nicht mehr aus; unsere Abläufe sind übersichtlicher geworden, weil wir nur noch wenige Menschen sind. Ich finde die Darstellung des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 3100 und dem Titel »Sternenruf« immer noch interessant …

22 April 2026

Im Dienst der Republik

Dass Jacqueline Mayerhofer den zweiten Band der »Artefakte«-Staffel schreiben sollte, ja, eigentlich sogar musste, war schon klar, als das erste Konzept vorlag. Wenn wir in diesem Abschnitt von PERRY RHODAN NEO eine bestimmte Figur zurück in die Handlung holen wollten, die als tot galt, war sie bestimmt bei der Autorin sehr gut aufgehoben, die von dieser Figur geradezu schwärmte.

Ich möchte den Namen an dieser Stelle noch nicht ausplaudern; die Leserinnen und Leser sollen schließlich ein wenig überrascht werden. Das Titelbild von Dirk Schulz zeigt diese Person, ich finde es sehr gut gelungen. Es ist eine geradezu typische Laborszene, in diesem Fall sieht man eines der mysteriösen Artefakte.

Die Autorin stellt nicht nur diese Figur und ihre Forschungen vor – mit teilweise schrägem Wissenschaftler-Gerede, das mich durchaus amüsiert hat –, sondern zeigt auch, wie sich die Lage in der Milchstraße verändert hat. Überall wird nach den mysteriösen Artefakten gesucht, nicht nur bei den Menschen und den Artefakten. Unter anderem erzählt sie von einer Sippe der Mehandor und ihrem Schicksal.

Der zweite Band der neuen Staffel beleuchtet so die Situation in der Galaxis. Vor allem aber wirft er einen Blick auf die Lage in der Republik Arkon …

21 April 2026

Die »Artefakte«-Staffel kommt

Ein Logbuch der Redaktion


Bekanntlich erzählt die PERRY RHODAN-Serie vom großen Abenteuer der Menschheit, dem Vorstoß ins All und der Begegnung mit dem Unbekannten. Der Anfang der Geschichte ist bereits legendär: Bei seiner Landung auf dem Mond lernt der Astronaut Perry Rhodan die menschenähnlichen Arkoniden kennen und schafft es, mithilfe ihrer märchenhaften Technik die zerstrittenen Staaten der Erde zu vereinen.

Wer die Serie zum ersten Mal las und von ihren grundsätzlichen Motiven gefesselt war – so wie ich –, findet viele der klassischen Episoden besonders lesenswert: die Begegnung mit den Aliens, die Mutanten mit ihren Fähigkeiten, die trickreiche Verteidigung der Erde gegen Angreifer aus dem All, die Einigung der Menschheit und die Suche nach der Unsterblichkeit.

Das alles erzählt die PERRY RHODAN-Serie, seit 1961 der erste Roman veröffentlicht wurde. Die Autorinnen und Autoren schildern fremde Kulturen und kosmische Rätsel, sie zeigen Konflikte zwischen den Sternen und Freundschaften, die Jahrhunderte und Jahrtausende überdauern. In zahlreichen Romanen bietet die PERRY RHODAN-Serie ein faszinierendes Universum, das praktisch keine Grenzen kennt und bis in die fernste Zukunft reicht.

Soweit sind wir mit PERRY RHODAN NEO noch lange nicht. Diese Serie wurde 2011 aus der Taufe gehoben und hatte von Anfang an eine Aufgabe: Wir nahmen viele Ideen der klassischen Serie, mischten sie mit heutigen Ideen und frischen Gedanken, banden eine Prise aktueller Physik und Technik ein und erschufen so ein eigenständiges Science-Fiction-Universum. Einige Dutzend Autorinnen und Autoren sorgten dafür, dass die Serie über all die Jahre hinweg wachsen konnte.

Mittlerweile ist die Handlung von PERRY RHODAN NEO ebenfalls weit in die Zukunft vorgestoßen. Die aktuellen Romane spielen in der Mitte des dritten Jahrtausends. Die Erde ist in dieser Zeit das Zentrum eines kleinen Sternenreiches, zu dem gerade mal zwei Handvoll Welten gehören. Sie hat innerhalb der Milchstraß4 intensive Kontakte zu anderen Sternenreichen geknüpft, zu ihren Bewohnern besteht meist eine friedliche Kooperation.

Doch selbst eine Zukunft, in der Raumschiffe und Reisen zu fernen Welten fast wie normal erscheinen, ist nicht frei von Konflikten. Gründe für eine Rivalität gibt es immer, und das wird wohl auch in Jahrhunderten der Fall sein. Davon erzählen wir in unseren Romanen – wobei ja die Autorinnen und Autoren erzählen und ich als Redakteur nur dafür sorge, dass die einzelnen Bände pünktlich in den Handel kommen.

Der Konflikt zwischen zwei interstellaren Kulturen ist unter anderem der Anfang für den nächsten Handlungsabschnitt unserer Serie – danach geht es um Themen, die das Weltbild der Menschheit verändern können … Entwickelt wird die Handlung der zehn Romane von Rüdiger Schäfer und Kai Hirdt. Die beiden Schriftsteller konzipieren die Szenen und Datenblätter, die dann die Grundlage für die Arbeit eines Teams engagierter Autorinnen und Autoren bilden.

Dabei gliedert sich PERRY RHODAN NEO in sogenannte Staffeln. Je zehn Romane bilden eine Einheit, die eine in sich geschlossene Geschichte erzählt. Mit der »Artefakte«-Staffel beginnen wir ein neues Abenteuer für Perry Rhodan und seine Gefährten.

Derzeit wird schon mit viel Energie an den einzelnen Romann geschrieben, Mails werden gewechselt, es wird häufig telefoniert. PERRY RHODAN NEO ist eine Gemeinschaftsarbeit, die davon lebt, dass die Mitwirkenden intensiv miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich eine Serie über Jahre hinweg steuern.

Den ersten Roman der neuen Staffel verfasste Kai Hirdt, einer der zwei Exposéautoren. Mit »Jenseits des Schleiers« bereitet er die Bühne für das weitere Geschehen. Darauf können sich die Leserinnen und Leser schon jetzt freuen!

(Dieses Logbuch erschien vor einigen Tagen auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie. An dieser Stelle teile ich es aus dokumentarischen Gründen.)

20 April 2026

Erben der Posbis

Die Druckerei stellte uns bereits in der vergangenen Woche die Vorab-Exemplare für den neuen Silberband zur Verfügung. Das PERRY RHODAN-Buch mit der Nummer 174 liegt mir also vor, worüber ich mich sehr freue. Mit »Erben der Posbis« wird der »Cantaro«-Zyklus nun auch in der Buchausgabe präsentiert; ich las die Romane in den 80er-Jahren mit großer Begeisterung und freue mich darauf, sie wiederlesen zu können.

Auf den ersten Blick knüpft das Buch ja an die Ereignisse des »Tarkan«-Zyklus an. Immerhin haben die Leserinnen und Leser den Raumfahrer Perry Rhodan und seine Tarkan-Flotte zuletzt in einem fremden Universum und bei der Heimreise wahrgenommen. Aber in Wirklichkeit gibt es in diesem Buch einen Zeitsprung von gut 700 Jahren.

Rhodan und seine Gefährten werden nämlich in die Zukunft geschleudert – zumindest aus ihrer Warte. Sie kommen in einer Zeit an, die von der Epoche, aus der sie stammen, weit entfernt ist.. Damit müssen die Galaktiker an Bord der Schiffe erst einmal fertigwerden …

Die neue Version des »Cantaro«-Zyklus habe ich noch nicht gelesen. Aber ich bin sehr gespannt, wie Rainer Nagel die Original-Romane bearbeitet ha und wie sich ihre Lektüre heute »anfühlt«.

17 April 2026

Fremde Welten in einem Heft

Die aktuelle Ausgabe 121 der Zeitschrift »SOL« ist wieder einmal eine gelungene Wundertüte: Ich freue mich stets auf das Heft und bin jedes Mal aufs Neue überrascht von der Vielzahl der Themen, die Christinan Hacker als Chefredakteurin und ihr Team zusammengestellt haben. In dieser Ausgabe stehen unter anderem fremde Welten im Zentrum.

So findet sich beispielsweise eine Darstellung des Planeten Zhygor: Phantastische Bilder des Malers Stefan Wepil werden mit Texten kombiniert, die diese Welt ausführlich ins richtige Licht rücken. Darüber hinaus geht es um die Plejaden, die in der PERRY RHODAN-Serie einer der Siedlungsgebiete der Menschheit sind, oder um realtweltliche Sonnen und Planeten in unserer Nähe – welche Entsprechung diese im Perryversum haben, stellt Norbert Fiks ausführlich und spannend vor.

Sehr gefallen hat mir in diesem Heft das Interview, das Christina Hacker mit meinem Kollegen Adnan Turan geführt hat. Er erzählt von seiner Arbeit in der Redaktion, die oft ein Bindeglied zwischen klassischen Redaktions- und modernen Marketing-Aufgaben darstellt.

Darüber hinaus finden sich in dem aktuellen Heft allerlei Rezensionen aktueller Romane, ein Nachruf auf Erich von Däniken – der ja früher oft in PERRY RHODAN vertreten war –, und starke Artikel über Umweltangepasste in unserem Serienkosmos, die ja ebenfalls zum großen Thema der fremden Welten gehören. Eine Mixtur, die ich stets gut zu lesen und informativ fand!

Das 76 Seiten starke Heft weist ein professionelles Layout mit farbigen Seiten aus und kann immer noch bei der PERRY RHODAN-FanZentrale bestellt werden. Ich empfehle sowieso eine Mitgliedschaft in dem Verein oder ein Abonnement des Heftes!

16 April 2026

Übersetzer auf dem ColoniaCon

Aus der Reihe »Ein Bild und seine Geschichte«


Der ColoniaCon im Juni 1996 war eine gelungene Veranstaltung, bei der sich fannischer Spaß mit ernsthaften Programmpunkten mischte. Dieses Foto, bei dem ich nicht mehr weiß, wer es aufgenommen hat – ich selbst vielleicht oder Peter Fleissner? –, bietet hierfür einen guten Beleg. Es zeigt eine Gruppe von Übersetzern und Autoren sowie einen prominenten Herausgeber.

Konkret handelt es sich um (von links nach rechts): Ronald M. Hahn (damals ein sehr guter Übersetzer), Uwe Anton (damals noch kein PERRY RHODAN-Teamautor, aber schon lange als Übersetzer und Schriftsteller aktiv), Horst Pukallus (auch einer der führenden Science-Fiction- und Fantasy-Übersetzer der 80er- und 90er-Jahre), Wolfgang Jeschke (Herausgeber der Science-Fiction- und Fantasy-Reihen im Heyne Verlag) sowie Thomas Ziegler (damals vor allem als Übersetzer tätig).

Während ich mit den Kollegen Hahn und Pukallus wenig redete, führte ich mit Uwe Anton und Thomas Ziegler im Verlauf des Wochenendes das eine oder andere Gespräch, bei dem es um eine Zusammenarbeit ging. Uwe hatte bereits Taschenbücher im Rahmen der PERRY RHODAN-Planetenromane veröffentlicht, Thomas Ziegler lernte ich an diesem Wochenende erst kennen. Es war also auch in dieser Hinsicht ein wichtiger Con …

Übrigens ist die Blickrichtung der Gruppe interessant. Der Fotograf stand mit dem Rücken zur Theke, wo frisches Bier ausgeschenkt wurde. Man kann also davon ausgehen, dass die fünf Männer nicht unbedingt nur den Fotografen anschauen, sondern sich ihr Blick auf die Theke richtet sowie auf den eigentlichen Veranstaltungsraum.

15 April 2026

Der Fehler im Gehorsam

Ein mysteriöser Codegeber folgt seinem Programm, das in ihm schon lange festgelegt worden ist. Dabei spielt er mit dem Leben von Menschen und verändert – vielleicht sogar – ein Stück weit die galaktische Geschichte ...

Das ist ein Ausgangspunkt für den PERRY RHODAN-Roman, der in dieser Woche in den Handel kommt. Verfasst wurde er von Oliver Fröhlich, und er trägt den Titel »Der Fehler im Gehorsam«. Das klingt vielleicht ein wenig kryptisch, hat aber seinen Sinn – und der wird allen Leserinnen und Lesern bei der Lektüre schon klar werden.

Ein wesentlicher Teil des Romans besteht darin, dass zwei Häftlinge versuchen, aus einem Gefängnis auszubrechen. Das gilt als unmöglich, aber sie versuchen es trotzdem. Dabei wenden sie allerlei Tricks an ... 

Mir hat die spannende Handlung, die der Autor entwickelt, sehr gut gefallen. Dazwischen mischt sich eine kleine Prise mit augenzwinkerndem Humor; das mag ich!

14 April 2026

Ein runder Geburtstag für Frank Borsch

Ein Logbuch der Redaktion 

Zuletzt machte er sich ein bisschen rar im PERRY RHODAN-Umfeld; sein Name ist aber mit vielen wichtigen Entwicklungen der größten Science-Fiction-Serie der Welt verbunden. Heute kann Frank Borsch seinen sechzigsten Geburtstag feiern – und wir gratulieren ihm an dieser Stelle zu diesem Tag!

Der Autor wurde am 9. April 1966 in Pforzheim geboren und wohnt seit Jahrzehnten in Freiburg. Zu seinen vielfältigen Interessen zählte seit jeher die Science Fiction mit all ihren Facetten und alles, was im weitesten Sinne mit der Zukunft zu tun hat – deshalb beschäftigte er sich als Journalist stets mit Wissenschaft und Forschung.

Wir lernten uns im Rahmen eines Seminars an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel kennen. Thema war die Science-Fiction-Kurzgeschichte, und ich konnte als Dozent an der Seite von Wolfgang Jeschke arbeiten, dem damaligen Herausgeber für phantastische Literatur im Heyne-Verlag. Ein engagierter Teilnehmer an diesem sehr intensiven Seminar – unsere Diskussionen gingen immer bis weit in die Nacht – war Frank Borsch.

Am Ende des Seminars erhielt er von Wolfgang Jeschke das Angebot, als Übersetzer für den Heyne-Verlag tätig zu werden. Wir fuhren im Zug zurück nach Süddeutschland und diskutierten mehrere Stunden lang über PERRY RHODAN und alle anderen Aspekte aktueller Phantastik. Als ich in Karlsruhe ausstieg, war mir klar, dass Frank Borsch ein Mann war, mit dem wir zusammenarbeiten sollten.

Der Rest war dann – wie man so schön sagt – Geschichte und kann in diversen Artikeln nachgelesen werden.

Frank übersetzte Science Fiction und vor allem Fantasy für den Heyne-Verlag, ebenso Comics für diverse Verlage. Kurz darauf folgten erste Romane für das Perryversum, unter anderem für die ATLAN-Miniserie »Traversan«.

Ab 2001 war er für unsere Redaktion tätig. Als Redakteur steuerte er Comic- und Internet-Projekte, zusammen mit Miriam Hofheinz trieb er die Digitalisierung der Serie voran und war eine treibende Kraft bei unseren E-Book-Projekten.

Und er schrieb weiterhin Romane. Frank steuerte Taschenbücher und Heftromane bei, war mit entscheidenden Romanen an unserer Serie beteiligt und verfasste mit »Projekt Saturn« – Band 2500 einen der zentralen Jubiläumsbände. Als freier Mitarbeiter kümmerte er sich später um die Lizenzierung unserer Serie an ausländische Verlage.

Sein wichtigster Erfolg war sicher PERRY RHODAN NEO. Frank war zentral an diesem Projekt beteiligt, entwickelte die inhaltliche Linie und steuerte ab 2011 die Serie. Von ihm stammten die wichtigsten Romane sowie die Exposés bis Band 100 – ohne ihn wäre die Serie nicht zu einem Erfolg geworden.

Nach all diesen Aktivitäten verließ er die Science Fiction und kümmerte sich um Themen, die in der »wirklichen Welt« verwurzelt waren. Den Kontakt zur Redaktion verlor er nie – wir betrachten ihn immer noch als einen guten Freund, den wir leider viel zu selten sehen.

Umso wichtiger ist es für mich, ihm an dieser Stelle zu gratulieren: Wir kennen uns seit dreißig Jahren – und ich hoffe, dass Frank irgendwann wieder Lust hat, einen Roman für uns zu schreiben.

Alles Gute zu diesem Jubiläumsgeburtstag, lieber Frank!

(Dieses Logbuch der Redaktion wurde am 9. April 2026 auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie veröffentlicht. Hier wiederhole ich es aus dokumentarischen Gründen.) 

13 April 2026

Nach der Konferenz ist ...

Die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz am Freitag, 10. April 2026, war ertragreich; so viel kann ich an dieser Stelle bereits sagen. Wenn es mir möglich ist, liefere ich etwas ausführlicheren Bericht nach – für heute mögen diese Andeutungen genügen.

Wir tagten diesmal in Karlsruhe. Die meisten Autorinnen und Autoren reisten am Vorabend an, wo wir gemütlich in einem Restaurant saßen und über alle möglichen Dinge redeten, natürlich auch über PERRY RHODAN. Einige Kollegen gingen noch an die Hotelbar, ich radelte dann lieber heim.

Die eigentliche Konferenz am Freitag bestand aus durchaus kritischen Blicken auf die vorherigen dreißig oder fünfzig Romane. Vor allem aber ging es uns aber um die Planung des neuen Zyklus, der im Oktober mit Band 3400 beginnen wird.

Die engagierte Diskussion endete beim Abendessen nicht; dabei wurden weitere Ideen entwickelt. Der eine oder andere Blödsinn kam ebenfalls zur Sprache, und als an der Hotelbar noch »Getränke mit Schirmchen« bestellt wurden, dauerte es doch ein bisschen länger ...

(Das Bild wurde von Hubert Haensel geschossen. Es zeigt Ben Calviin Hary, unseren Chefautor, wie er argumentiert, und mich, wie ich interessiert zuschaue und zuhöre.) 

09 April 2026

Die Triade

Ohne zu viel über den Inhalt verraten zu wollen: Mit dem PERRY RHODAN-Roman, der in dieser Woche in den Handel kommt, taucht die Autorin tief in die Geschichte der Ilts ein und zeigt Verbindungen auf, die bisher unbekannt waren. Michelle Stern verfasste »Die Triade«, der für den laufenden »PEGASOS«-Zyklus von einer großen Bedeutung ist.

Gucky spielt dabei eine Hauptrolle – der Mausbiber ist eine der beliebtesten Serienfiguren, und die Autorinnen und Autoren stellen ihn immer wieder gern für große Aufgaben. In diesem Roman kämpft Gucky mit sich und der Vergangenheit.

Wie das alles mit PEGASOS und den weiteren Entwicklungen im Sonnensystem sowie in der gesamten Milchstraße zusammenhängt? Das erzählen die künftigen Romane. Michelle Stern setzt in dieser Woche einen wichtigen Akzent, was die Vergangenheit angeht …

08 April 2026

Jenseits des Schleiers

Thora hat sich bei unserer Serie PERRY RHODAN NEO zu einer wichtigen und zentralen Figur entwickelt. Das haben wir vor allem Rüdiger Schäfer zu verdanken, der sie in seinen Romanen immer wieder in packende Geschichten verwickelt hat, bei denen er die Arkonidin gut platzieren konnte.

Der Roman, der in dieser Woche in den Handel kommt, wird von einem Titelbild von Dirk Schulz geziert, das Thora ebenfalls in Szene setzt. Die Darstellung zeigt Action und Spannung, auch wenn ich als Leser nicht weiß, in welches Problem Thora hier offensichtlich verwickelt ist.

Das erzählt dann eh der Roman. Kai Hirdt verfasste »Jenseits des Schleiers«, den Auftakt der neuen Handlungsstaffel. Die »Artefakte«-Staffel hat mit Arkoniden und Terranern zu tun, aber auch mit Aliens, die unsere Hauptfiguren nicht »auf dem Zettel« haben.

Der Autor stürzt seine Figuren in ein packendes Abenteuer voll abwechslungsreicher Szenerien und bereitet so die Themen für die gesamte Staffel vor. »Jenseits des Schleiers« präsentiert die wichtigen Figuren und Schauplätze der Staffel.

Damit bietet Kai Hirdt einen perfekten Einstieg in die Welt von PERRY RHODAN NEO – für Neuleser, ehemalige Leser oder einfach lesende Menschen, die auf diese spannende Science-Fiction-Serie neugierig sind.

07 April 2026

Warum dieser Zyklustitel?

Wie man bei PERRY RHODAN die einzelnen Zyklen benennt, wäre fast ein Thema für Forscher: In all den Jahrzehnten gab es die unterschiedlichsten Herangehensweisen. Einige Zyklen wurden erst nach ihrem Abschluss mit einem Titel versehen – vor allem in früheren Jahren –, bei manchen änderte sich auch der Zyklustitel während der Produktion: Aus dem Zyklus »Brücke in die Unendlichkeit« wurde zuerst der »Thoregon«-Großzyklus und dann der »Tolkander«Zyklus, der wiederum den Anfang des »Thoregon«-Großzyklus bildet.

Und bei manchen Zyklen spiegelt der Titel nur einen Aspekt der gesamten Handlung wider. Mein liebstes Beispiel ist der von mir so geschätzte »Aphilie«-Zyklus. Die Menschheit ohne Liebe bildet den Ausgangspunkt des Zyklus, ein großer Teil der Handlung beschäftigt sich aber mit der Reise der SOL und der Situation in der Milchstraße.

Und derzeit? Unser aktueller Handlungsabschnitt hat von uns den Titel »PEGASOS«-Zyklus erhalten. Es gab schon Leser, die mich gefragt haben, ob das denn überhaupt so sinnvoll sei.

Ich finde: Ja, das ist es. Zentrales Element des Zyklus ist PEGASOS – um diese Station dreht sich die Entstehung des Elysion, entwickeln sich die Aktionen der Shinobi. Die Handlung auf der Erde, die Konflikte bei den Topsidern und die mysteriösen Legaten – das alles hängt mit PEGASOS zusammen.

Was derzeit nicht ganz reinpasst, ist die Handlung m Reginald Bull und die Besatzung des PHOENIX. Wenn man aber betrachtet, dass der PHOENIX der Prototyp einer Klasse von Raumschiffen ist, die demnächst im Auftrag des Elysion die Leerräume zwischen der Galaxien überwinden werden, passt das auch gut zum Zyklustitel.

Ich kann also den Zyklustitel gut verteidigen. Finde zumindest ich.

02 April 2026

ATLAN in Leipzig

Aus der Serie »Ein Bild und seine Geschichte«


Als wir im März 2007 mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse auf uns aufmerksam machten, hatten wir verschiedene Schwerpunkte: Wir präsentierten die neuen ATLAN-Taschenbücher, die bei Fantasy Productions veröffentlicht wurden, und wir hatten unter anderem eine neue ATLAN-Miniserie dabei. Unsere PERRY RHODAN-Bücher zeigten wir ebenfalls, aber in diesen Tagen stellten wir ATLAN nach vorne.

Und weil Arndt Drechsler sowohl bei den Taschenbüchern als auch bei den Heftromanen mit hervorragenden Titelbildern glänzten, luden wir den Illustrator – er wohnte damals noch in Regensburg – nach Leipzig ein. Das war eine richtig gute Idee: Arndt glänzte mit einer unglaublichen Geduld, was die Wünsche der Leute anging, die eine Widmung von ihm wollten, malte Bilder und unterschrieb Romane.

Das Bild zeigt ihn während einer Signierstunde. Er passte wunderbar zu unserem Team, und wir hatten – neben all der Arbeit in diesen Tagen – auch immer sehr viel Spaß.

01 April 2026

Dienstfahrt zum Exposé

Der heutige Tag steht wieder einmal im Zeichen einer Dienstreise: Ich fahre über die Rheinbrücke in die Pfalz, wo ich mich mit Christian Montillon und Ben Calvin Hary treffen werde. Bei dieser Besprechung geht es um Band 3400 sowie einige weitere Themen.

Unter anderem wollen wir die Autorenkonferenz vorbereiten, die noch in diesem Monat stattfinden wird. Und selbstverständlich diskutieren wir über die Exposés und Inhalte für kommenden Zyklus: Der Chefautor hat viele Ideen und Konzepte entwickelt, die teilweise noch zu besprechen sind.

Nach all den Jahren sind solche Termine immer noch diejenigen, die ich am meisten mag. Es geht um Inhalte und Geschichten, nicht um Zahlen.

31 März 2026

Marc A. Herren und das »halbe Hundert«

Ein (leicht verspätetes) Logbuch der Redaktion 

Einen besonderen Geburtstag feiert Marc A. Herren an diesem Samstag: Er wurde am 21. März 1976 geboren, begeht heute also seinen fünfzigsten Geburtstag. Die PERRY RHODAN-Redaktion gratuliert ihm zu diesem Anlass sehr herzlich – wir würden uns freuen, von ihm bald mal wieder einen Gastroman zu lesen.

Mit unserer Serie ist Marc schließlich schon lange verbunden. Seine ersten Romane las er als Jugendlicher; nach eigenem Bekunden fing er – wie ich auch – mit 13 Jahren an, sich durch die PERRY RHODAN-Serie zu schmökern. Neben seinem beruflichen Werdegang und allerlei privaten Reisen hielt er immer den Kontakt zum Perryversum, veröffentlichte erste Kurzgeschichten, schrieb an einer Fan-Romanserie mit und war bald ein junger Autor mit großem Potenzial.

Er schrieb ab 2008 für PERRY RHODAN-Action, dann auch für die ATLAN-Taschenbücher. Seit 2010 gehörte er zum PERRY RHODAN-Team und faszinierte mit spannenden Romanen, die gute Figuren und kosmisches Flair aufwiesen. (Wer das alles genau wissen möchte, findet in der Perrypedia einen aufschlussreichen Beitrag über ihn.)

Meine enge Zusammenarbeit mit Marc begann im Vorfeld des WeltCons 2011. Er hatte Zeit, und wir stellten ihn als Projektleiter für die Veranstaltung ein. Das reichte ihm anscheinend nicht; Marc brachte in diese Zeit zahlreiche Ideen für die Redaktions- und Marketing-Arbeit ein. Ich erinnere mich an zahlreiche Gespräche im Büro, bei Autofahrten oder abends in der Kneipe. Er wohnte zeitweise in Karlsruhe, und so liefen wir uns gelegentlich über den Weg.

Längst ist sein Weg ein anderer geworden. Marc A. Herren hat eine Familie, er übt einen Beruf aus, er ist als Zauberkünstler aktiv und steht als solcher auf der Bühne. Für PERRY RHODAN blieb immer weniger Zeit, weshalb er sich aus dem Autorenteam zurückzog.

Für mich gehört er nach wie vor dazu, wenngleich er nicht zum aktiven Kern zählt. Seine Gastromane kamen gut an, die Leserinnen und Leser würden sich – wie die Redaktion auch – über weitere Beiträge freuen. Schauen wir mal, wie sich dieser Wunsch mit der Familie und der täglichen Arbeit verbinden lässt!

Als ich hörte, dass Marc heute seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, war ich kurz verwundert. In meiner Wahrnehmung war und ist er immer noch der junge Autor mit dem schelmischen Lachen und den vielen Ideen, der immer einen guten Spruch auf Lager hat und mit dem man auch ausgiebig diskutieren kann. Aber klar – die Zeit rennt.

Marc A. Herren nimmt bei PERRY RHODAN dank seiner langjährigen Mitarbeit eine wichtige Position ein, die weit über einzelne Romane hinausgeht. Das merkt man, wenn er auf Fans trifft – da spürt man sofort das gemeinsame Band zwischen Autor und Leserschaft.

Am heutigen Tag geht’s um seinen besonderen Geburtstag, den er wohl im Kreis der Familie begehen wird. In Gedanken ist seine PERRY RHODAN-Familie ebenfalls dabei, zumindest stelle ich mir das so vor.

Lieber Marc: Feier schön, genieße den Tag, lass dich feiern! Das PERRY RHODAN-Team denkt an dich!

(Dieses Logbuch bezieht sich auf den Samstag, 21. März 2026, und wird wegen der Buchmesse erst heute an dieser Stelle veröffentlicht; aus dokumentarischen Gründen.) 

30 März 2026

Familienbande

Ein richtig schönes Idyll – mit schwarzer Gefahr im Hintergrund – hat Dirk Schulz dem PERRY RHODAN-Roman verpasst, den wir in dieser Woche in den Handel bringen. Der Titel des Romans klingt auch idyllisch: Robert Corvus schrieb »Familienbande«, ein Roman, der mich bei der Manuskript-Lektüre sehr begeistert hat.

Es geht, soviel sei angedeutet, nicht nur um Gucky und seine Geschichte, sondern auch um die Vergangenheit eines ganzen Volkes und seine Geschichte. Robert Corvus schildert eine Entwicklung über lange Zeit hinweg und zeigt, welche Verbindungen es vom Sternwürfel in die Milchstraße gibt.

Der Roman belegt übrigens auch, dass wir im Prinzip schon in der Mitte des laufenden »PEGASOS«-Zyklus sind. Viele Zusammenhänge sind mittlerweile klar geworden, unsere Helden wissen mehr über gewisse Ereignisse und wissen sie einzuschätzen. Leider wissen die Menschen an Bord des PHOENIX nicht das gleiche wie die Bewohner der Menschheitsgalaxis – aber dafür wird es sicher bald eine Lösung geben …

27 März 2026

Maschinenzorn

Rüdiger Schäfer ist einer der zwei Exposéautoren von PERRY RHODAN NEO. Schreibt er einen Roman für unsere Serie, kann man immer davon ausgehen, dass es ein ganz besonderer Band wird. Das sehe ich auch bei dem Werk, das wir in dieser Woche veröffentlichen: Mit »Maschinenzorn« schließen wir die »Metamorph«-Staffel ab.

Auf dem Titelbild sieht man Perry Rhodan und Thora, die auf ein ziemliches Durcheinander schauen, wie es aussieht. Was sich hinter dem Schauspiel, das die beiden betrachten, wirklich verbirgt, erkennt man natürlich, wenn man den Roman auch liest.

Eigentlich gibt es eine ungeschriebene Regel, dass Figuren auf einem Titelbild immer den Betrachter anzuschauen haben – man achte auf Programmzeitschriften und andere Blätter am örtlichen Kiosk –, aber die haben wir hier bewusst gebrochen. Man erkennt im Idealfall ja trotzdem, wen das Titelbild von Dirk Schulz zeigt.

Und der Roman selbst? Der Autor geht in die Vollen; er bietet unglaublich viel Inhalt und fasst die einzelnen Handlungsfäden zusammen. Leserinnen und Leser bekommen vermittelt, wie die Geschichte der Posbis mit den Nakken zusammenhängt, was sich hinter dem Begriff »Metamorph« verbirgt und wer eigentlich welchen Zielen folgt.

Für mich war’s ein spannender Abschluss der Handlungsstaffel!