29 Juli 2020

Ein Hashtag für Köln

In diesen Tagen habe ich ab und zu in den bekannten Sozialen Netzwerken den Hashtag #koeln2090 benutzt. (Bei einem Hashtag handelt es sich um ein Schlagwort, das mit dem sogenannten Doppelkreuz kenntlich gemacht wird und dabei mithilft, Themen besser im Internet zu verbreiten.) Verraten habe ich nicht, worum es geht.

Um ein wenig zu verraten: Es hat etwas mit einem Roman zu tun, der am 4. September 2020 erscheinen wird, also quasi zum Jubiläum der klassischen PERRY RHODAN-Serie. Der Roman spielt im Jahr 2090, und die Stadt Köln spielt eine wichtige Rolle in ihm.

Derzeit planen die Kolleginnen und Kollegen die Marketing-Bemühungen zu diesem Thema. Den Roman gibt es schon länger, er ist bereits in der Produktion. Und ich hoffe, bald konkreter werden und ein Titelbild zeigen zu können ...

28 Juli 2020

Gedanken an Konrad Schaef

Ich erfuhr es erst heute morgen, als ich noch daheim meine Facebook-Einträge checkte: Der ehemalige PERRY RHODAN-Autor Konrad Schaef ist bereits am 1. Juli gestorben. Mich hat das dann doch getroffen, obwohl wir wenig Kontakt hatten – daran merkte ich erst, wie dünn der Kontakt wirklich geworden war.

Konrad lernte ich persönlich in den 90er-Jahren kennen. Wir trafen uns bei einigen Cons, unter anderem in Sinzig, wo ich ihn als unterhaltsamen und interessierten Gesprächspartner empfand. Ich durfte bei PERRY RHODAN-Taschenbüchern und bei einem »Space Thriller« mit ihm zusammenarbeiten. Dass wir seinen Space Thriller, der in den 90er-Jahren veröffentlicht worden war, mittlerweile als E-Book und als »Print On Demand« wieder anbieten können, freute mich sehr.

Der Autor zählte für mich zur zweiten Generation der PERRY RHODAN-Autoren, zusammen mit Hans Kneifel und H. G. Ewers; wahrscheinlich müsste man auch H. G. Francis und Ernst Vlcek zu dieser Generation zählen. (Und mir bleibt jetzt noch die Pflicht, einen Nachruf über ihn zu schreiben. Unangenehm ...)

27 Juli 2020

Inmitten der Lichtfülle

Eine Mutter und ihr Kind – mit diesem ungewöhnlichen Duo wartet der PERRY RHODAN-Roman auf, der in dieser Woche in den Handel kommt. Das Besondere dabei: Die Mutter heißt Dupa Emuladsu, und sie ist eine Cairanerin. In dem Roman mit der Bandnummer 3076 und dem Titel »Inmitten der Lichtfülle« nimmt ihre Sicht der Dinge einen breiten Raum ein.

Das ist einem Autor zu verdanken, von dem wir seit langem nichts mehr gehört haben. Arndt Ellmer ist seit Jahrzehnten für die PERRY RHODAN-Serie und ihr Umfeld tätig, er hat uns oft bei kniffligen Situationen aus der Patsche geholfen. Zuletzt war er erkrankt – aber jetzt ist er wieder da.

Darüber freue ich mich sehr. Und natürlich auch darüber, dass er seinem Roman so ungewöhnliche Perspektiven beschert hat!

26 Juli 2020

Loower und andere Bekannte

An diesem Wochenende habe ich mich intensiv mit PERRY RHODAN NEO beschäftigt: Exposés und zwei Manuskripte lagen auf dem »dringend zu lesen«-Stapel. Ich genoss es, bei schönem Wetter auf dem Balkon zu sitzen und in den Texten zu schmökern. Die Romane haben mir dabei sehr gut gefallen, da kommt einiges an spannenden Themen auf die Leser zu.

Unter anderem erfahren die Leser mehr über Mausbiber und ihre Herkunft sowie die damit verbundenen Geheimnisse. Neue Begegnungen gibt es mit den Loowern – von denen ist außer dem Namen bisher nicht viel bekannt. Mir gefällt die Entwicklung in der laufenden »Sagittarius«-Handlungsstaffel derzeit sehr, und ich hoffe, dass das bei den Lesern auch so ankommen wird.

24 Juli 2020

Blicke auf Olymp

Im ersten Halbjahr 2018 wurde die Miniserie PERRY RHODAN-Olymp veröffentlicht, zwölf Romane, konzipiert von Susan Schwartz, in denen es um den Planeten Olymp und ein uraltes Geheimnis ging. Als Redakteur war ich an der Serie beteiligt, die eine oder andere Idee stammte ebenfalls von mir. Deshalb freute es mich sehr, als im Sommer 2020 das Fanzine »Blicke auf Olymp« veröffentlicht wurde.

Mittlerweile habe ich es auch gelesen, so ziemlich komplett: 68 Seiten in einem sehr schönen Layout, gedruckt auf farbigem Papier. Alexandra Trinley und die Aktivisten des Terranischen Clubs Eden haben eine gelungene Publikation vorgelegt, die man »stückchenweise« lesen kann, immer mal wieder einige Seiten.

Es empfiehlt sich aber, die Kurzgeschichte »Was getan werden muss« in einem Rutsch zu lesen. Sie stammt von Dietmar Schmidt, einem der Autoren der Miniserie, und er führt in ihr ein Thema weiter, das er in einem der Romane selbst angefangen hatte. Eine lesenswerte Geschichte, die auch für die verständlich ist, die PERRY RHODAN-Olymp nicht kennen!

Darüber hinaus besteht das Heft aus Interviews und Kolumnen, kurzweiligen Beiträgen aller Art, vielen farbigen Bildern und Ansichten – kurzum, es ist ein gelungenes Sammelsurium aus Text und Bild entstanden. Auf diese wurde eine gelungene Miniserie in gelungener Weise zu einem neuen Erinnerungsleben geführt.

(Zu bestellen ist das Heft über die Internet-Seite der Herausgeber.)

23 Juli 2020

Die Werkausgabe als schicker Schuber

In den 80er-Jahren verfielen die Vertriebsleute im Moewig-Verlag auf verschiedene Methoden, wie man Romane noch einmal verwerten konnte. Unter anderem erfand man die sogenannten Rupfbücher.

Man nahm alte Taschenbücher, die als Remittenden auf Lager waren, riss die Umschläge herunter, band die Bücher neu zusammen und schnitt sie neu zu. Dann verkaufte man sie als Dreier- oder gar Fünfer-Bände.

Es traf unter anderem Clark Darlton. Von ihm hatte man die Reihe »Bestseller aus Raum und Zeit« als einzelne Taschenbücher veröffentlicht. 1986 band man sie in der oben geschilderten Variante noch einmal auf. So entstand die Clark-Darlton-Werkausgabe: Jedes Taschenbuch enthielt drei Romane, insgesamt bestand die Werkausgabe aus elf Büchern.

Immerhin hatte sich die Redaktion – in diesem Fall wohl Horst Hoffmann – darum bemüht, die Inhalte sinnvoll zusammenzustellen. Auch bei den Umschlägen gab man sich Mühe und nutzte neue Motive von Alfred Kelsner. Und als Gesamtwerk im Schuber bildete die Werkausgabe im Bücherregal ein echtes Schmuckstück, die sich wohl nur in wenigen Sammlerhaushalten befindet …

22 Juli 2020

Angriff der Druuwen

Es ist ein Sternenreich voller Überraschungen – das bekommen die Terraner zu spüren, als sie zum zweiten Mal zum geheimnisvollen Compariat vorstoßen. Mehr darüber können die Leser in dem Roman lesen, der in dieser Woche als Band 231 unserer Serie PERRY RHODAN NEO in den Handel kommt. Verfasst hat ihn Susan Schwartz, er trägt den Titel »Angriff der Druuwen«.

Wer die Druuwen sind und welche Pläne sie eigentlich haben, wird den Menschen noch nicht gleich klar. Sie benutzen Hilfsmittel, die gemeine Nebenwirkungen haben, wirken aber selbst, als hätten sie massive Probleme – eine Kultur also, die nicht gerade von Frohsinn und Freude gekennzeichnet ist. Dieses düstere Bild hat die Autorin sehr gut vermittelt, finde ich.

(Übrigens trägt das Raumschiff auf dem Titelbild die falsche Nummer. Eine CREST IV kann es im Universum von PERRY RHODAN NEO noch nicht geben. Aber dieser Fehler ist in der Redaktion leider vor Drucklegung niemandem aufgefallen. Ich bitte um Entschuldigung.)