25 März 2019

Die Cosmolodics mal wieder

Weil ich während der Buchmesse ständig die Langspielplatte »Ad Astra« der Cosmolodics im Regal sah, entschied ich mich spontan, mir eine CD zu schnappen und sie während der Rückfahrt von Leipzig nach Karlsruhe anzuhören. Zum Hintergrund: Die Platte, die wir zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 mitveröffentlicht hatten, wurde von Leo Lukas sowie einigen Musikern eingespielt und aufgenommen.

Ich hatte sie seit längerem nicht mehr im CD-Player, also war es eine Wiederbegegnung. Und ich stellte fest: Die Platte ist sehr vielseitig, ich mag sie immer noch.

Es gibt jazzig-verspielte Stücke, das eher alberne »Ad Astra, Terraner«, das sich aber hervorragend zum Mitsingen eignet, oder auch das todtraurige »In Memoriam«. Bei manchen Stücken kommen mir die Bilder des PERRY RHODAN-WeltCons 2011 in Mannheim wieder zum Bewusstsein, andere Stücke lösen keine Emotion bei mir aus.
 
Insgesamt empfand ich die Platte – nach all den Jahren – als sehr frisch und unterhaltsam. Deshalb entschloss ich mich, die CD erst mal im Auto zu lassen. Meine Mitfahrer_innen werden sich mehr oder weniger freuen, denke ich …

24 März 2019

Ein Ausklang in guter Laune

Der letzte Tag auf der Leipziger Buchmesse hatte es noch einmal in sich. Zwar war der Ansturm der Besuchermassen nicht ganz so stark wie am Samstag, trotzdem hatten wir am Sonntag alle Hände voll zu tun. Ununterbrochen kamen Menschen an den PERRY RHODAN-Stand, um sich dort über unsere Serie zu informieren.

Christian Montillon erwies sich als Fels in der Brandung. Er informierte über unsere Serie, er half interessierten Besuchern, er packte Prospekte auf den Tisch oder kümmerte sich um den Kaffee. Wenn der Exposéautor irgendwann nicht mehr Romane schreiben möchte, können wir ihn als Messehelfer gut einsetzen.

Ernsthaft: Man merkt in solchen Minuten und Stunden, dass wir bei PERRY RHODAN eben ein Team sind, in dem man zusammenarbeitet. Das macht dann mehr Spaß, und es gibt dem gemeinsamen Projekt einen schönen Schub. So brachten wir die Messe am Ende auch erfolgreich und positiv zu Ende.

23 März 2019

Der dritte Messetag im März 2019

Wie kann man eine Buchmesse beschreiben, wenn man selbst nur wenig mitbekommen hat? An diesem Samstag, 23. März 2019, war der PERRY RHODAN-Stand – und das gilt für viele Stände ringsum – so belagert, dass wir zeitweise den Stand kaum hätten verlassen können. Die Besucher standen an den Bücherregalen, sie umlagerten die signierenden Autoren und Zeichner, und sie stellten unendlich viele Fragen.

Immer wieder wurden wir mit Fragen bestürmt, für die man eine echte Sachkenntnis brauchte. »Wo kann man in die Silberbände einsteigen?« oder »Ist der Band 3000 noch irgendwo zu erhalten?« waren typische Fragen. Immer wieder kamen auch Fragen wie »Was kann ich meinem Mann schenken?« oder auch »Ist der Junge mit zehn Jahren noch zu klein oder ist PERRY RHODAN schon etwas für ihn?«

Das Spannende in Leipzig ist stets: Man kommt mit vielen Leuten in Kontakt, die lesen wollen, die sich für unsere Serie interessieren und die nach einem guten Einstieg suchen. Da kann immer wieder Abhilfe geschaffen werden, denke ich.

22 März 2019

In Noels Ballroom

»Noels Ballroom« ist ein Irish Pub in Leipzigs Süden, und dort fand am Donnerstagabend, 21. März 2019, die Vorstellung von Andreas Eschbachs Roman »Perry Rhodan – das größte Abenteuer« statt. Die Räumlichkeiten sahen aus wie ein altes Theater: Kinositze, dahinter Stehtische, vorne eine Bühne auf der sich recht pünktlich Andreas Eschbach als Autor und Uve Tschner als Vorleser niederließen. Teschner ist derjenige, der den Roman für den Argon-Verlag als Hörbuch eingelesen hat.

Es war ein gelungenes Programm, durch das Teschner führte. Er las einige Sequenzen vor, er befragte aber auch Andreas Eschbach, der viel über seine Arbeit erzählte. Wie denn das war mit dem Perry Rhodan, wie er als Jugendlicher die Serie kennenlernte, wie er seine ersten Texte schrieb und wie er sich an die Arbeit mit dem monumentalen PERRY RHODAN-Roman machte.

Ich fand die Veranstaltung klasse. Und die zahlreich erschienenen Besucher fanden das Ganze wohl auch gut. Es wurden am Ende noch viele Bücher gekauft und signiert, die Zustimmung wirkte sehr hoch. Auch der Autor und der Vorleser wirkten sehr zufrieden.

20 März 2019

Interviews und Erinnerungen in der »SOL«

So lange habe ich noch nie für die Lektüre einer »SOL«-Ausgabe gebraucht wie diesmal. Das liegt nicht daran, dass die Ausgabe 93 des Magazins der PERRY RHODAN-FanZentrale irgendwie schlecht wäre, sondern daran, dass es an der Zeit haperte. Und 64 Seiten im A4-Format benötigen dann doch einige Stunden, die ich mir irgendwie »freischaufeln« musste.

Weil der ATLAN-Autor Achim Mehnert – er schrieb auch für viele andere Serien – im vergangenen Jahr so plötzlich gestorben ist, bildet sein Tod in gewisser Weise einen Schwerpunkt. Eine Reihe von Nachrufen, verfasst von Kollegen, gibt ihm einen würdigen Abschied. Man wird ihn vermissen.

Positiv finde ich auch andere Inhalte des Heftes. So las ich mit großem Interesse das Interview mit Erich von Däniken, der einen starken PERRY RHODAN-Bezug hat. Ich selbst kann mit vielen seiner Aussagen nichts anfangen, auch in diesem Interview nicht, fand es aber interessant; immerhin kam man früher bei der Lektüre des PERRY RHODAN-Magazins nicht an seinem Namen vorbei.

Weitere Interviews wurden mit dem Autor Hubert Haensel und dem Fan Mikhail Bocharov geführt. Darüber hinaus gibt es in dem Heft weitere lesenswerte Beiträge – etwa über PERRY RHODAN in Taiwan oder zum Gastroman von Andreas Brandhorst, über Bautechniken der Zukunft oder die »Überalterung« der Science-Fiction-Leserschaft. Dazu kommen Club-Interna, Rezensionen und anderes.

Wieder einmal ist eine rundum unterhaltsame und informative Ausgabe entstanden, die in professionellem Layout glänzt. Das klassisch wirkende Titelbild schuf Stefan Wepil. Und wer sich für das Heft interessiert, kann es über den SpaceShop der FanZentrale beziehen.

19 März 2019

Entscheidung auf Kahalo

»Ich fürchtete mich inzwischen vor dem Erwachen« – wer das denkt, ist die Hauptfigur im anstehenden Roman unserer Serie PERRY RHODAN NEO. Dieser erscheint offiziell in dieser Woche, hat die Bandnummer 196, stammt von Susan Schwartz und trägt den Titel »Entscheidung auf Kahalo«.

Wer sich schon länger mit dem PERRY RHODAN-Kosmos beschäftigt, dem ist Kahalo ein Begriff. Schon vor dem legendären Zyklus um die sogenannten Meister der Insel – also den klassischen Romanen 200 bis 299 – wurde Kahalo zu einem Mythos für Perry Rhodan und seine Gefährten.

In der klassischen Serie öffnet die Suche nach Kahalo praktisch den Zugang zur Galaxis Andromeda und zu einer bisher unbekannten Vergangenheit der Erde. Dass es sich bei NEO ein wenig anders verhält, dürfte niemanden überraschen.

Susan Schwartz erzählt ihre Geschichte auf verschiedenen Handlungsebenen. Nicht nur die Suche nach Kahalo spielt eine Rolle, sondern auch die Suche nach einem Mutanten. Ein kleines Mädchen spielt dabei eine besondere Rolle – vor allem die menschlichen Szenen haben mir in diesem Roman besonders gut gefallen.

18 März 2019

Die zweite Welle auf tschechisch

Warum der Roman »Die zweite Welle« von Uwe Anton in Deutschland die Bandnummer 2360 trägt und in Tschechien mit der Nummer 161 veröffentlicht wird, ist ein wenig knifflig zu erklären. Es hat damit zu tun, dass unser erster tschechischer Partner vor einigen Jahren leider verschwunden ist, worauf Bastei Moba den Vertrieb übernommen hat.

Bei Neustart, der mit dem »Sternenozean«-Zyklus erfolgt, fing man mit einer neuen Nummer eins an. Ich hoffe, das ist jetzt einigermaßen nachvollziehbar. Den »normalen« Leser in Tschechien dürfte es weitestgehend egal sein.

Auf dem Titelbild des Heftromans kommt das Motiv von Alfred Kelsner sehr gut zur Geltung, finde ich. Raumschiffe vor dem Hintergrund eines Planeten oder der Unendlichkeit des Alls sehen immer beeindruckend aus. Und um Raumschiffe geht es in diesem Roman aus dem »TERRANOVA«-Zyklus oft genug ...