26 September 2020

Noch mal ein Blick aufs Sternenrad

Heute habe ich mich noch einmal mit dem Sternenrad beschäftigt, dem großen Machtmittel der Cairaner im laufenden »Mythos«-Zyklus. Wenn ich mir das elf Seiten umfassende Datenblatt so anschaue, fällt mir auf, wie viele Ideen und wieviel Detailarbeit sich darin verbirgt; nicht alles davon konnte in den einzelnen Romanen so wiedergegeben werden.

Für mich ist das Weltenrad mit seinem Weißen Loch und seinen Himmelskörpern immer noch eine faszinierende Idee. Im laufenden Zyklus spielen mehrere Romane in diesem kosmischen Gebilde und seiner Umgebung – und dabei werden die meisten Themen nur angerissen.

25 September 2020

Die Welt im Jahr 2090

Ein (an dieser Stelle nachgereichtes) Logbuch der Redaktion

Wie haben wir uns eigentlich die Zukunft des Jahres 2090 vorzustellen? Hat der Klimawandel die Welt schon verändert, droht die endgültige Klimakatastrophe, oder ist es dank technischer Entwicklungen gelungen, viele Probleme in den Griff zu bekommen? Wie sieht es mit politischen und gesellschaftlichen Konflikten aus, wie mit Seuchen und Katastrophen?

Viele Science-Fiction-Autoren haben sich mit der Entwicklung der Erde in den kommenden Jahrzehnten beschäftigt. Frühere Schriftsteller gingen im meist davon aus, dass man im 21. Jahrhundert längst eine Siedlung auf dem Mond oder eine bewohnte Station auf dem Mars haben wird, dass der Raumflug bis zu den Planeten des Sonnensystems zu einer Routineangelegenheit geworden ist.

Bei PERRY RHODAN NEO nehmen die Autorinnen und Autoren eine andere Prämisse als Ausgangspunkt: Im Jahr 2036 landet in dieser Serie nämlich der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond – es ist eine improvisierte Mission –, wo er auf die außerirdischen Arkoniden trifft. Dank ihrer märchenhaft anmutenden Technik gelingt es, die größten Probleme auf der Erde zu beseitigen.

Im Jahr 2090 wiederum ist die Erde das Zentrum eines kleinen Sternenreiches, das sich als Solare Union bezeichnet. Auf Planeten im eigenen Sonnensystem gibt es bereits Siedlungen, auf Welten im Umkreis von wenigen Lichtjahren entstehen die ersten Kolonien. Die Hauptstadt der Erde heißt Terrania City. Noch haben sich nicht alle Nationen zusammengeschlossen, aber immer mehr Länder schließen sich der gemeinsamen Erdregierung an.

In dieser Zeit spielt der Roman mit dem Titel »Die Himalaya-Bombe«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat. Der Autor stellt zuerst die Stadt Köln vor und liefert dann einen packenden Blick auf die Welt in dieser Zukunft.

Köln ist im Jahr 2090 eine Stadt, die von moderner Technik beherrscht wird. Flugtaxis gehören zur Routine, es gibt sogar eine kleine Siedlung von Außerirdischen in der Stadt. Trotzdem steht der Dom immer noch an seinem Platz, gibt es die bekannten Stadtteile. In Köln lebt Hannah Stein, die Hauptfigur des Romans.

Der Autor präsentiert sie als eine Wissenschaftlerin, die sich in ihrem »Elfenbeinturm« ganz wohl fühlt. Sie ist eine Expertin für Außerirdische und beschäftigt sich mit den Hinterlassenschaften fremder Kulturen. Eigentlich will sie vor allem ihre Ruhe haben, möchte nicht unnötig gestresst werden.

Doch dann wenden sich die Geheimdienste an sie: Im Himalaya wurde eine uralte Anlage gefunden, deren Geheimnisse niemand entschlüsseln kann. In dieser Anlage tickt eine Bombe, und sie wird in wenigen Tagen detonieren. Hannah Stein ist buchstäblich der einzige Mensch auf der Erde, der die Welt retten kann ...

Das alles lässt sich dann in »Die Himalaya-Bombe« lesen. Den Roman gibt es ab dem 4. September 2020 als gedrucktes Taschenbuch, als E-Book, aber auch als Hörbuch. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leserinnen und Leser dem Abenteuer folgen würden, in das Hannah Stein gestürzt wird. Man kann die Heldin wider Willen bei ihrem Ausflug begleiten, der sie auf den Mond und in eine uralte Station unter dem Himalaya-Gebirge führen wird …

24 September 2020

Terranische Risszeichnungen auf Japanisch

Wann genau die japanische Version der »Terranischen Raumschiffe« veröffentlicht worden ist, lässt sich leider nicht mehr genau feststellen. Der Originalband »Terranischer Raumschiffe – Risszeichnungen« kam 1991 in den Handel, damals von Dr. Florian F. Marzin zusammengestellt, wenn ich mich richtig erinnere. Die japanische Ausgabe zeigt im Impressum den Datumsvermerk 1999 – so dass dies wohl der Termin des Drucks war.

Ob es dafür eine offizielle Vereinbarung gab, weiß ich ebenfalls nicht. Zumindest ist mir nichts davon bekannt. Es ist also durchaus möglich, dass es sich bei dem Risszeichnungsband um eine Raubkopie handelt, ohne dass ich wüsste, wer sie angefertigt hat. In der Sammlung der Redaktion nimmt dieser Band aufgrund seiner unklaren Herkunft auf jeden Fall eine Sonderrolle ein ...

23 September 2020

Werbetexte im Block

Ende September 2020 beschäftige ich mich immer wieder mit den unterschiedlichsten Werbetexten, die zu schreiben sind. Bei PERRY RHODAN NEO steht eine neue Staffel an, die wir bewerben müssen – dazu habe ich die Texte mittlerweile formuliert. Das ist fast schon Routine.

Kniffliger wird es für den neuen Zyklus bei PERRY RHODAN. Für den »Chaotarchen«-Zyklus brauchen wir schließlich einen guten Spruch, dazu auch einige weitergehende Texte – der Vertrieb möchte immer gern eine kurze Information dazu, was wir eigentlich alles so planen. An solchen Dingen knoble ich manchmal recht lange herum. 

Schließlich sollen solche Texte nicht nur die Stammleserschaft informieren, sondern idealerweise den einen oder anderen Neuleser oder auch Exleser ansprechen. Das wird mich in den nächsten Tagen sicher gelegentlich beschäftigen …

22 September 2020

Brigade der Sternenlotsen

Das Titelbild ist recht knallig, der Inhalt trägt dafür kosmische Züge: Im nächsten PERRY RHODAN-Roman, den Uwe Anton verfasst hat, geht es um die Geschichte des geheimnisvollen Sternenrades. Ein Haluter erfährt mehr über das kosmische Gebilde, das sich in der Hand der Cairaner befindet, von diesen aber nicht erschaffen worden ist.

Der Autor erzählt seine Geschichte auf zwei Handlungsebenen, die er geschickt miteinander verzahnt: einerseits in der Handlungsgegenwart, andererseits in der Vergangenheit des Sternenrades. Dabei ergeben sich unterschiedliche Blicke auf dasselbe Objekt – dazu kommen weitere Erkenntnisse über die Cairaner und andere Völker …

21 September 2020

Die »SOL« 99 mit Clark Darlton

Ein lohnenswerter Schwerpunkt: In ihrer aktuellen Ausgabe 99 beschäftigt sich die Zeitschrift »SOL« mit Walter Ernsting, der unter dem Pseudonym Clark Darlton einer der beliebtesten deutschsprachigen Science-Fiction-Autoren war. Unter der Ägide von Christina Hacker, die als Chefredakteurin für das Magazin der PERRY RHODAN-FanZentrale verantwortlich zeichnet, erzählen Wegbegleiter, Autorenkollegen und bekannte Fans darüber, was für sie Walter Ernsting bedeutete und immer noch bedeutet. Weitere Beiträge informieren über Leben und Werk des Schriftstellers, der 2020 hundert Jahre alt geworden wäre.

Das Heft enthält zahlreiche weitere Beiträge, die lohnens- und lesenswert sind. Besonders hervorheben möchte ich das Interview mit Arndt Ellmer, der nach langer Pause wieder bei unserer Serie mitschreiben kann – es ist sehr offen und ehrlich. Dazu kommen Rezensionen aktueller Romane und verschiedene Hintergrundberichte, Grafiken und eine Fortsetzungsgeschichte. Das Magazin lohnt sich immer, die Ausgabe 99 ist keine Ausnahme.

Mitglieder der FanZentrale haben es eh im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrages erhalten. Ich empfehle die »SOL« aber auch jenen Lesern unserer Serie, die gern mehr Hintergründe möchten oder sich ein Magazin wünschen – es gibt ja in Form der »SOL« bereits eines …

19 September 2020

Ben Calvin Hary wird 40

Langsam wird es schwierig, den Kollegen Ben Calvin Hary noch als »Jungautor« zu bezeichnen. Am heutigen Tag kann er einen »runden« Geburtstag feiern, und deshalb erlaube ich mir, ihm an dieser Stelle öffentlich zu gratulieren. Er wird sage und schreibe vierzig Jahre alt.

Ich nahm ihn im Sommer 2014 zum ersten Mal als Autor wahr: Sein Roman »Mein Freund Perry« war ein Fan-Roman, ich fand ihn hervorragend. Wir probierten eine erste Zusammenarbeit bei PERRY RHODAN-Arkon, danach schrieb er einige Romane für Heftromanserien der Konkurrenz. Seit einiger Zeit ist er bei PERRY RHODAN NEO an Bord, und er schrieb Beiträge für die Miniserien.

Ben Calvin Hary ist vielen Menschen in jüngster Zeit vor allem als YouTuber aufgefallen. Seine Beiträge auf dem Perryversum-Kanal mag ich stets sehr gern. Darüber hinaus schätze ich an ihm, dass er immer wieder neue Ideen für Marketing-Aktionen und darüber hinaus hat – ich bin sicher, dass wir davon auch in Zukunft das eine oder andere davon sehen werden.

Vierzig ist eine Wegmarke, es ist ein wichtiger »runder« Geburtstag. Ich wünsche alles Gute und hoffe auf viele weitere Jahre unserer Zusammenarbeit!