17 Januar 2020

Neues von der STELLARIS

Ich mag die Kurzgeschichtenreihe STELLARIS, von der alle paar Wochen oder Monate eine neue Folge auf den Innenseiten unserer PERRY RHODAN-Romane veröffentlicht wird. Die Geschichten werden von unterschiedlichen Autoren – und nur sehr wenigen Autorinnen – erzählt, sie sind in sich abgeschlossen und spielen stets im Perryversum.

Aktuell beschäftige ich mich mit zwei Geschichten. Die einen mache ich heute »satzfertig«, sprich, sie geht am Montag in die Produktion. Der Autor hat schon mehrere Beiträge für die STELLARIS-Reihe geliefert, in seiner Geschichte geht es um ein ungewöhnliches Fremdwesen und seine Probleme.

Der andere Kollege hat vor gut zehn Jahren seinen letzten Beitrag für die STELLARIS-Reihe geschrieben, seine Geschichte las ich erst heute morgen. Auch bei ihm geht es um einen Außerirdischen an Bord der STELLARIS, vor allem aber um einen Konflikt, der sich erst am Ende auflöst.

Kurzgeschichten mag ich sowieso, und ich las schon früher gern Kurzgeschichten, die im PERRY RHODAN-Universum angesiedelt sind. Wenn wir mit der STELLARIS-Reihe die Tradition der »kurzen« Texte erhalten können, finde ich das sehr schön!

16 Januar 2020

Ein Prospekt für die PERRY RHODAN-Single

»Die Zeit ist gekommen …« So titelte das vier Seiten umfassende Faltblatt, mit dem die »offizielle Single zum 35-jährigen Jubiläum« beworben wurde. Präsentiert wurde die Single »ad astra perry« des Universal Star Projects sowie auch schon das »Tribute-Album« zur PERRY RHODAN-Serie.

Eckhard Schwettmann hatte im Sommer 1996 mit Volldampf die Arbeit in der Marketing-Abteilung aufgenommen. Dazu zählte von Anfang an der Versuch, in der Musik-Szene für Bewegung zu sorgen. Er wollte mehrere Tonträger mit PERRY RHODAN-Musik veröffentlichen und damit junge Leute für die Serie begeistern.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern kamen die ersten Tonträger im Spätsommer 1996 heraus und wurden entsprechend beworben. Das Faltblatt war nur ein Teil davon …

15 Januar 2020

In der Zerozone

Für den anstehenden Roman von Susan Schwartz hat Dirk Schulz ein faszinierendes Titelbild geschaffen, das mir sehr gut gefällt. Auf den ersten Blick dürften die Leser nicht so richtig erkennen, was die vielen Fäden eigentlich bedeuten – aber sie sind handlungsrelevant und illustrieren den Roman in gelungener Weise.

Der Roman trägt die Bandnummer 3049 und den Titel »in der Zerozone«. Damit schließen wir die erste Hälfte des »Mythos«-Zyklus ab, mit den folgenden Bänden kommt ein Wendepunkt im laufenden Zyklus auf die Leser zu. Die Autorin musste mit ihrem Roman also einerseits einen Handlungsblog beenden und gleichzeitig auf einen anderen Block neugierig machen; keine einfache Aufgabe, finde ich.

14 Januar 2020

Die »Rheinpfalz« berichtete

Zu den großen Tageszeitungen im süddeutschen Raum zählt die »Rheinpfalz«. Sie erscheint im südlichen Rheinland-Pfalz, wo sie mit vielen Lokalausgaben publiziert wird. Wenn man bedenkt, dass der Pabel-Moewig Verlag in Rastatt sitzt, muss man sich die »Rheinpfalz« als die führende Tageszeitung auf der anderen Seite des Rheins vorstellen.

In der heutigen Ausgabe wurde die PERRY RHODAN-Serie vorgestellt. Der Journalist, der mit uns ein langes Gespräch führte, setzte auf die Personalie des Redakteurs und schrieb seinen Artikel ein wenig aus meiner Perspektive – das ist natürlich sehr schmeichelhaft für den Redakteur. Trotzdem freuten wir uns in der Redaktion sehr über den Bericht.

Es gibt auch einen Artikel in der Online-Ausgabe der Zeitung. Leider können diesen nur Abonnenten komplett lesen.

13 Januar 2020

Die Fäden, die die Welt bedeuten

Als der Autor und ich über den Titel diskutierten, fand ich den Vorschlag von Kai Hirdt zuerst sehr ungewöhnlich. Schon klar: »Die Fäden, die die Welt bedeuten« ist eine Anspielung, die sich auch im Inhalt wiederspiegelt – trotzdem finde ich Satzzeichen in Titeln sehr gewöhnungsbedürftig. Am Ende setzte sich der Autor durch, und ich bin froh, dass wir uns für seinen Vorschlag entschieden haben.

Der Roman, dem Dirk zudem ein faszinierendes Titelbild verliehen hat, spielt auf einer fremden Welt in der fernen Galaxis Ancaisin. Dort geht ein ungewöhnliches Team in einen Einsatz, von dem viel abhängt. Es gibt interne Konflikte, es gibt seltsame Begegnungen, und am Ende sind viele der Beteiligten ein bisschen klüger als zuvor. Schön!

12 Januar 2020

Neuer Blog mit Rezensionen

Der Name des Blogs ist ungewöhnlich: Bei »igadka.wordpress.com« stolperte ich erst einmal, bis ich erkannte, dass »igadka« eine schöne Abkürzung ist. Sie steht für »Im Gedenken an das Kreis-Archiv«.

Der Macher möchte mit seinem neuen Blog vor allem die bisherige Arbeit des Fan-Kritikers Johannes Kreis weiterführen, der über längere Zeit hinweg jede Woche den aktuellen PERRY RHODAN-Roman rezensierte. Heute habe ich mich ein wenig mit diesem Blog beschäftigt, der eine kritische Grundhaltung zu unserer Serie einnimmt, also mit Kritik nicht spart, aber auch mal lobt.

In dem Blog sollen auch andere Themen vorkommen, es kann durchaus gesellschaftskritisch oder politisch werden – den Schwerpunkt bildet aber eindeutig die PERRY RHODAN-Serie. Ich finde den Start des neuen Blogs bisher interessant, werde sicher gelegentlich vorbeischauen. Schöne Ergänzung!

11 Januar 2020

Scheer als Chefredakteur

Sehr oft ist es spannend, in alten Unterlagen zu wühlen. So schlossen Karl-Herbert Scheer und der Arthur Moewig Verlag in München am 27. Februar 1971 einen speziellen Verlagsvertrag, der die Zusammenarbeit zwischen Verlag und Exposéautor in vielen Punkten neu regelte.

Eine zentrale Information des Vertrags »Herr Scheer wird vom Verlag als Chefredakteur der Perry Rhodan- und der Atlan-Serie bestätigt. Er ist ferner beratender Fachredakteur für SF-Reihen im Arthur Moewig Verlag und arbeitet eng mit dem Cheflektor des Verlages zusammen.«

Es wurde durch den Vertrag auch noch einmal gerelt, dass K. H. Scheer über den  jeweiligen Einsatz der Autoren« zu bestimmen hatte und nicht für andere Verlage in ähnlicher Tätigkeit aktiv werden dürfe. Offenbar wollte man Scheer, der den Erfolg der PERRY RHODAN-Serie maßgeblich bestimmte, enger an den Verlag binden ...