23 März 2010

Ein Bild zu Leipzig



Bevor die vielen Bilder auf der offiziellen PERRY RHODAN-Homepage zu sehen sind, gibt es an dieser Stelle einen kurzen Ausschnitt zur Leipziger Buchmesse zu sehen: Das Bild zeigt eine ruhige Situation am Samstag abend.

Der Zeichner Dirk Schulz (in der Mitte) und der Autor Bernhard Kempen (rechts) unterhalten sich mit dem Redakteur Klaus N. Frick (links); wir alle sind um diese Zeit schon reichlich erschöpft und wollen eigentlich nur noch etwas essen ...

22 März 2010

Geschafft nach vier Tagen

War man vier Tage auf einer Messe, kommt man sich hinterher vor, als sei man mit einem Raumschiff unterwegs gewesen. Die Welt fühlt sich so frei und so anders an, als hätte man einige Tage in einem abgeschotteten Universum verbracht.

Ich kann wieder am Computer sitzen und etwas schreiben, ohne dass ich im Minutentakt Auskünfte geben muss. Und ich kann mir die Musik aussuchen, mit der ich mich selbst beschalle. Das ist ein toller Eigen-Service!

21 März 2010

Schlapp am Tag vier

Der gestrige Messetag war ultra-anstrengend, heute geht es geradezu. Vorhin stand eine Frau am Stand und jammerte, es sei so voll. Ich guckte sie mit einigem Mitleid an und versicherte ihr, es sei richtig leer. Man könne schließlich von einer Seite des Flurs zur anderen gehen, ohne dafür fünf Minuten zu brauchen.

Negativ ist dabei allerdings, dass wir am vierten Messe-Tag keinerlei Prospektmaterial mehr haben. Wir sind komplett geplündert und können den Besuchern nichts mehr in die Finger drücken. Da heißt es jetzt, kommunikativ zu sein und die Fragen mündlich zu erklären.

20 März 2010

Dritter Tag in Leipzig

Nach einem langen Abend mit vielen lustigen und auch informativen Gesprächen sowie dem einen oder anderen alkoholischen Getränk sind wir jetzt wieder am Messestand in Halle 2.0. Einige von uns sind erschöpft, die anderen halten sich mit kräftigem Morgenkaffee einigermaßen wach. Wie immer auf der Buchmesse.

Dumm für mich: Eigentlich wollte ich an einem Workshop im Forum Zukunft teilnehmen. Das hat nicht geklappt, weil wir zu spät in die Messehalle kamen. Muss die Zukunft halt ohne mich stattfinden ...

19 März 2010

Hektik an Tag zwei

Zweiter Messetag in Leipzig - und der Stress nimmt langsam zu. Ich übernahm einige Lizenzgespräche in Sachen E-Books und dergleichen, besuchte die Kollegen vom Piper-Verlag an ihrem Stand und freue mich jetzt darüber, dass viele Interessierte bei Dirk Schulz anstehen, um Autogramme zu erhalten.

Viel Getümmel in den Gängen rings um uns herum; zwischen hier und den Toiletten ist zeitweise kein Durchkommen. Aber es macht noch Spaß, mit Lesern, Lizenzpartnern und Autoren zu sprechen!

18 März 2010

Errster Tag am Abend

Den ersten Tag habe ich gut hinter mich gebracht. Unter anderem gab's interessante Gespräche mit Weltbild und Bertelsmann - dort läuft unter anderem die ELFENZEIT-Buchreihe, wo ja bald der abschließende Band 20 erscheinen wird.

Und ich saß mit einem Vertriebskollegen der tschechischen Druckerei zusammen, die demnächst die ATLAN-Bücher drucken wird. Das aktuelle Buch ging gestern noch in der Endversion an die Druckerei ab - wir sind im Zeitplan.

Buchmesse in Leipzig 2010

Gerade eben sind wir auf der Messe eingetroffen, wo Klaus Bollhöfener bereits den Messestand in Halle 2.0 betreut. Der Stand sieht gut aus, der Kaffee schmeckt schon, und ich freue mich auf die kommenden Tage.

Auffallend ist eines: Der Manga- und Comic-Bereich hat sich 2010 wieder neu gruppiert, ich muss mich erst einmal um orientieren. Alles in allem wirkt derzeit alles verwirrend, aber ich fühle mich zwischen Heerscharen von jungen Menschen sehr wohl.

17 März 2010

Eisige Zukunft ist da

Die fertig gedruckten Taschenhefte sind in diesen Stunden bei uns in der Redaktion eingetroffen; wieder einmal sehen sie klasse aus. Es handelt sich um den Roman »Eisige Zukunft« von Uwe Anton, erstmals in den 90er Jahren erschienen und jetzt als Taschenheft neu aufgelegt - leichte Bearbeitungen inklusive.

Ein Paket mit Romanen nehme ich mit zur Leipziger Buchmesse. Das kann man auf jeden Fall auch dem einen oder anderen interessiert guckenden Journalisten in die Finger drücken ...

16 März 2010

Ein seltsamer Maahk und seine Interessen

Ein Logbuch der Redaktion

Ich erinnere mich noch gut an den »Andromeda«-Zyklus, jene sechs Taschenbücher, mit denen wir in den Jahren 2003 und 2004 erneut die Zusammenarbeit mit den Kollegen des Heyne-Verlages in München einleiteten. Die Taschenbücher, verfasst nach Exposés von Robert Feldhoff, verkauften sich damals sehr gut und erhielten ausgezeichnete Kritiken von den Lesern. Deshalb lag es nahe, irgendwann weitere Medien für sie zu entdecken.

Seit einiger Zeit publizieren unsere Partner von Eins A Medien, bekannt geworden durch die hervorragende Silber-Edition der klassischen PERRY RHODAN-Silberbände, auch den »Andromeda«-Zyklus als Hörbuch: Aus einem Taschenbuch werden acht CDs, die in einer schmucken Box angeboten werden; selbstverständlich gibt es die Hörbücher auch bei den einschlägigen Download-Shops.

Ich hinke ein bisschen hinterher, was die aktuellen Hörbücher angeht, habe in den letzten Tagen aber mit großer Faszination das zweite angehört: Es handelt sich dabei um »Die Methanatmer«, im Original ein Roman von Hubert Haensel, und jetzt ein Hörbuch, das von Josef Tratnik eingelesen worden ist. Und obwohl ich den Roman ja gut kenne – immerhin hatte ich die Taschenbücher damals redaktionell betreut –, habe ich die Audio-Version ebenfalls genossen.

Das liegt sicher daran, dass Hubert Haensel in seinem Roman einen außergewöhnlichen Maahk zum eigentlichen Helden gemacht hat: Grek 665 ½ ist nämlich ein besonderes Exemplar der Gattung der Wasserstoffatmer; er interessiert sich sehr für die Gewohnheiten der Sauerstoffatmer, vor allem der Menschen. Um diese besser verstehen zu können, hat er sich einen speziellen Simulator implantieren lassen. Maahks haben keine Gefühle, sie sind kalte Logiker, und Grek 665 ½ lässt sich jetzt Gefühle simulieren. Das führt selbstverständlich immer wieder zu neuen Missverständnissen, gibt dem Autor aber die wunderbare Chance, die Besatzung des Spürkreuzers JOURNEE rings um Perry Rhodan selbst hervorragend zu charakterisieren.

So fällt es gar nicht so auf, dass »Die Methanatmer« der zweite Teil eines Sechsteilers ist. Zwar sind Vorkenntnisse aus dem ersten Band durchaus hilfreich, aber man kann ihn auch ohne diese gut verstehen. Perry Rhodan operiert in der Galaxis Andromeda, begleitet von einer kleinen Gruppe von Menschen, und die Chancen zur Rückkehr in die Milchstraße stehen absolut schlecht. Die Raumschiffe des mysteriösen »Gelben Meisters« bedrohen die Völker der Sterneninsel; zudem hat sich eine Art Zeitschirm um Andromeda gelegt. Nur wenn die Wasserstoff atmenden Maahks sich mit den Sauerstoff atmenden Tefrodern und anderen Völkern zusammentun, haben sie eine Chance gegen die Unbekannten mit ihren tödlichen Kastun-Raumschiffen.

Selbstverständlich gibt es in dem Hörbuch viel Action. Der Roman bietet viel Tragik im einzelnen, hat aber auch seine amüsanten Phasen – dann etwa, wenn der Klonelefant Norman durch die Gänge des Raumschiffs bummelt. Josef Tratnik verleiht den Charakteren ihre jeweils eigenen Stimmen, er stellt sie so ins Zentrum seiner Vorlesekunst, dass sie dem Zuhörer geradezu plastisch erscheinen. Das macht der Schauspieler und Sprecher so packend, dass ich mitfieberte, obwohl ich wusste, wie die Geschichte weiter verlaufen würde.

Immerhin achteinhalb Stunden dauert die gesamte CD-Box, und es wird einem dabei nicht langweilig. Die schön gestalteten CD-Hüllen, das beigelegte Poster sowie die schicke Box machen das Ganze zudem zu einem echten Schmuckstück im Regal (mir persönlich ist das lieber als ein Download, aber das ist natürlich Geschmackssache).

Eine solche »Ausweitung« ist für die PERRY RHODAN-Serie ein absolutes Plus: Die Dimension eines großen kosmischen Abenteuers wird in eine akustische Welt ausgeweitet, und dank Josef Tratniks Stimme fesselt einen die Handlung erneut. Wer wissen will, wie sich der »neue« PERRY RHODAN anhört, bislang aber noch davor zurückschreckte, in die wöchentlichen Downloads einzusteigen, hat hier eine tolle Gelegenheit.

Ich fand's klasse und werde mir die folgenden CD-Boxen ebenfalls gern anhören. (Ein cooles Geschenk für alle Altersklassen sind sie übrigens ebenfalls!)

15 März 2010

Perry 138 ist cool

Ziemlich klasse finde ich das aktuelle PERRY-Comic-Heft, das ich in der Mittagspause zu Ende gelesen habe. In der Nummer 138 (nach alter Zählung) gibt's unter anderem einen Blick in Perry Rhodans Vergangenheit - die beste Story, wie ich finde - oder eine Geschichte über den Mutanten Ribald Corello.

Wie immer eine rasante Mischung aus allerlei Stilrichtungen: verschiedene Zeichner, verschiedene Autoren. Jetzt muss ich nur noch eine Lobeshymne für die PERRY RHODAN-Homepage verfassen ...

12 März 2010

Mein TERRA ASTRA-Versuch

Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«

Im Sommer 1983 beschloss ich, als Autor endlich so richtig durchzustarten: Im Verlauf der letzten drei Jahre hatte ich zahlreiche Kurzgeschichten publiziert, nicht nur in Fanzines, sondern durchaus auch in professionellen Büchern, und ich fühlte mich nun »reif« für ein größeres Werk. Zudem hatte ich keinerlei Lust, nach der Schule eine Lehre oder ein Studium zu beginnen, und entschloss mich deshalb, einen Science-Fiction-Heftroman zu verfassen.

Zu jener Zeit sah die normale Karriere eines deutschsprachigen SF-Autoren so aus: Man publizierte erste Kurzgeschichten in Fanzines oder auf der Leserseite der PERRY RHODAN-Romane, bevor man bei TERRA ASTRA einen ersten Roman unterbrachte. Später kam der Einstieg bei der ATLAN-Heftromanserie oder bei den PERRY RHODAN-Taschenbüchern – und wenn man sich dort überall bewährt hatte, landete man irgendwann bei der PERRY RHODAN-Erstauflage.

Der damalige Jungautor Arndt Ellmer – mir auch unter dem bürgerlichen Namen Wolfgang Kehl aus diversen Fanzines bekannt – hatte es vorgemacht, und ihm wollte ich nachfolgen. Andere Vorbilder waren Andreas Brandhorst oder Thomas Ziegler, die allerdings den Weg nicht über PERRY RHODAN, sondern über die Serie »Die Terranauten« gewählt hatten und mittlerweile für Verlage wie Heyne, Bastei oder Corian schrieben.

Mein Roman nannte sich »Jenseits der Kuppel« und war ein ziemlich action-geladenes Abenteuer, eine Mischung aus klassischem K.H. Scheer und einem Schuss »1984«. So zumindest habe ich das Werk in Erinnerung, das seit vielen Jahren verschollen ist – womöglich ist das ohnehin besser so.

Ich tippte den Roman im Verlauf des Sommers 1983 mithilfe meiner alten Reiseschreibmaschine auf hellgraues Umweltschutzpapier, wie man das damals gerne tat, und bearbeitete ihn kritisch. Daraufhin tippte ich ihn noch einmal ab, diesmal in der von den Verlagen gewünschten Norm: 30 Zeilen pro Seite, 60 Zeichen pro Zeile, insgesamt also rund 1800 Anschläge pro Seite. Dann schickte ich die Leseprobe plus ein Exposé mit einem freundlichen Anschreiben an die Romanheft-Redaktion in Rastatt.

Am 5. Dezember 1983 verfasste Günter M. Schelwokat - »die SF- und Fantasy-Redaktion von MOEWIG/PABEL« unterzeichnete er – das Manuskript an mich zurück. Im ersten Absatz entschuldigte er sich dafür, dass er sich »erst heute« mit der Leseprobe befasst habe.

»Ganz allgemein möchte ich Ihnen sagen, daß Ihre Probe aus den meisten der vielen anderen Neulings-Einsendungen, die der Verlag erhält, positiv herausragt«, lobte mich der Lektor. Dennoch wies er mich auf einen kritischen Umstand hin: »Allerdings ist es so, daß wir seit der Zeit, da TERRA ASTRA nicht mehr wöchentlich, sondern nur 14täglich erscheint, einen großen Engpaß haben, was die Annahme von Werken neuer Autoren betrifft.«

Das war selbstverständlich ein großer Dämpfer für mich, und der zweite Schlag kam im abschließenden Absatz des Briefes: »Um also eine Annahme Ihres Manus zu bewirken, müßten Sie in jeder Beziehung besser sein als unsere Stammautoren. Und das ist bei Ihnen leider nicht der Fall.« Aus diesem Grund schickte er mir meine Leseprobe zurück.

Ich war gebührend beeindruckt. Klar erschütterte mich die Ablehnung, hielt ich mich zu jener Zeit doch für einen richtig guten Autor, andererseits freute mich, dass Schelwokat immerhin eine Begründung lieferte. Das kam in meinen Augen fast einem Ritterschlag gleich, und aus diesem Grund hielt ich das Ablehnungsschreiben jahrelang in Ehren.

Über einen Freund bekam ich später die Privatadresse des gestrengen Lektors mitgeteilt; er selbst hatte sie »im Vertrauen« von einem Mitarbeiter der PERRY RHODAN-Redaktion erhalten und gab sie mir »unter der Hand« weiter. Mein zweites Manuskript sollte ich doch direkt an die Schelwokat-Adresse schicken, nicht über den Verlag bei ihm einreichen. Das sei sicher sinnvoller und erbrächte garantiert einen größeren Erfolg.

Ich tat es nie, und längst bin ich froh darüber: Nichts können Verlagslektoren weniger leiden als diese unerwünschte Vermengung von Privatsphäre und Beruf. Schelwokat hätte sich garantiert nicht darüber gefreut, von mir einen geschäftlichen Brief an seine private Adresse zu erhalten. Verlagspost wurde beim Verlag in Rastatt gesammelt und nach Straubing zu ihm nach Hause geschickt, so sollte das in all den Jahren bleiben.

Der Briefwechsel vom Jahr 1983 sollte der einzige zwischen mir und Günter M. Schelwokat bleiben. Ich war einer von vielen Jungautoren, die versuchten, ihre fehlerbehafteten Manuskripte bei einem professionellen Verlag zu veröffentlichen – er war seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Lektoren im deutschsprachigen Science-Fiction-Geschäft. Dass ich nur neun Jahre später Günter M. Schelwokats Nachfolge als PERRY RHODAN-Lektor antreten sollte, konnte ich zu diesem Zeitpunkt selbstverständlich nicht voraussehen ...

11 März 2010

PERRY RHODAN-Extra mit doppeltem »Extra«

Für Sammler enthält der zehnte Band von PERRY RHODAN-Extra eine Überraschung

Am 19. März 2010 erscheint die zehnte Ausgabe von PERRY RHODAN-Extra; über das kleine Jubiläum der Sonderheft-Reihe haben wir an dieser Stelle schon mehrfach berichtet. Die zwei Schwerpunkte des Heftes sind der Roman »Hauch der ESTARTU« von Bernhard Kempen und das exklusive Hörbuch »Mars-Visionen« nach einer Novelle von Hubert Haensel.

Dazu kommt ein großes Gewinnspiel, bei dem auf die PERRY RHODAN-Leser insgesamt zehn prallgefüllte Gewinnpakete warten. Ebenfalls liegt dem Roman, zu dem Dirk Schulz ein umlaufendes Titelbild gestaltet hat, eine limitierte Postkarten-Collection bei, die es so nicht im Handel zu kaufen gibt.

Bei dieser gibt es allerdings eine Besonderheit: Wir haben nämlich zwei verschiedene Varianten der Postkarten-Collection gedruckt, und mit diesen Varianten werden die Hefte bestückt. Beide Postkarten-Collections zusammen zeigen die bisherigen zehn Covers von PERRY RHODAN-Extra – aber niemand kann wissen, welchem Heft welche Collection beiliegt. Für Sammler sicher nicht uninteressant ...

Roman, Hörbuch-CD und die jeweilige Postkarten-Collection gibt es in einer Folienverpackung; das PERRY RHODAN-Extra 10 kostet 3,80 Euro.

10 März 2010

Löcher in andere Kosmen

Ein Logbuch der Redaktion

Der aktuelle PERRY RHODAN-Silberband wurde dieser Tage von der Druckerei geliefert, und ich habe »Das Loch im Universum« gleich aufmerksam durchgeblättert. Wie ich schon gelegentlich in meinen Logbüchern erwähnt habe, war meine »Einsteigerzeit« bei PERRY RHODAN in den späten 70er Jahren. In dieser Zeit kamen die Heftromane auf den Markt, die jetzt von Hubert Haensel zu den aktuellen Silberbänden »verarbeitet« werden. Das ist immer wieder ein Grund für mich, die Bücher noch einmal anzulesen oder gar komplett durchzuschmökern.

Der vorliegende Band – immerhin schon die Nummer 109! – ist dabei in mehrfacher Hinsicht besonders: Eigentlich werden drei Handlungsfäden in ein Buch eingearbeitet, versucht Hubert Haensel hiermit tatsächlich, die unterschiedlichen Ebenen der PERRY RHODAN-Handlung, wie sie zu jener Zeit vorherrschten, zusammenzufügen.

Wobei es einen Schwerpunkt gibt, und der heißt Laire. Der einäugige Roboter wird gleich zu Beginn des Buches ins Zentrum gestellt – zwei Romane von H. G. Francis bilden hierfür die Basis. Der erste Band unter dem Titel »Duell mit einem Roboter«, erstmals mit der Bandnummer 919 erschienen, stellt den Kampf des Quellmeisters gegen den Roboter dar. Mit »Insel der Vernichtung« (Bandnummer 920) vom selben Autor gibt es die Fortsetzung, und diese leitet dann über zu der Handlungsebene, in der auch Perry Rhodan selbst eine Rolle spielt.

Der Terraner ist mit der BASIS seit einiger Zeit auf der Suche nach den mysteriösen Kosmischen Burgen. Dort geht es um die Hinterlassenschaften der Mächtigen, gewissermaßen um das Erbe kosmokratischer Diener. In »Die Demonteure«, erstmals erschienen als Band 929, stoßen Perry Rhodan und Atlan durch die Barriere um eine Kosmische Burg vor, begleitet von Alaska Saedelaere, dem Mann mit der Maske, und dem Roboter Laire.

Das Geschehen setzt sich in jenem Roman fort, der dem Silberband seinen Namen verlieh: »Das Loch im Universum«, erstmals erschienen als Band 930. Beide Romane, in denen es um Partocs Burg geht, verfasste William Voltz, und sie zeigen eindrucksvoll, warum der Schriftsteller zu jener Zeit unangefochten der beliebteste PERRY RHODAN-Autor war. Mich begeistert noch heute, wie er Alaska Saedelaere in seinen Romanen zeigte, wie er es aber auch schaffte, einen völlig fremden Kosmos »hinter der Barriere« zu schildern, in einem Raum, der von geheimnisvollen Energieströmen erfüllt ist.

Ein Teil der Handlung beschäftigt sich darüber hinaus mit einem ganz speziellen Konzept: Es handelt sich um Ernst Ellert, der seit einiger Zeit mit dem Terraner Gorsty Ashdon ein sogenanntes Doppekonzept bildet und eigenen kosmischen Bestimmungen folgt. Die Romane wurden von Clark Darlton verfasst, der zu dieser Zeit in gewisser Hinsicht eine »Serie innerhalb der Serie« schrieb. Ernst Ellert und sein Konzeptpartner reisen durch das Universum und suchen die Superintelligenz ES.

In »Planet der Telepathen« (erstmals erschienen als Heftroman 910) durchstreift das Konzept beispielsweise den Randbereich der Galaxis Ganuhr und erreicht den Planeten Sceddo. Nach mehreren Abenteuern und neu gewonnenen Erkenntnissen gelingt die Weiterreise nach Scharzo, einer Welt der Galaxis Krähohl – diese Abenteuer wurden erstmals im Heftroman 921 unter dem Titel »Kontakt auf Scharzo« geschildert.

Die Ellert-Abenteuer werden im vorliegenden Silberband in einem weiteren Roman fortgesetzt: Das Konzept erreicht in »Mysterium des Weltalls« (Original-Nummer ist 935) einen gigantischen Weltraumbahnhof, wo es erneut zu seltsamen Begegnungen kommt. Ich erinnere mich gut daran, wie ich als Leser in den 70er Jahren nicht so richtig verstand, wofür diese Handlung gut war und welchen Zielen sie wirklich folgte. Sie wirkte losgelöst vom übrigen Geschehen, faszinierte aber gleichzeitig.

Hubert Haensel ist es jetzt gelungen, sie sorgsam in die Gesamthandlung einzubetten. Von daher ist »Das Loch im Universum« erneut ein gelungenes PERRY RHODAN-Buch geworden: Es enthält faszinierende Abenteuer in den Tiefen des Universums, die alle mit dem kosmischen Geschehen um die Sieben Mächtigen, die verschollene Superintelligenz ES und dem Roboter Laire zusammenhängen.

09 März 2010

Andromedas Geschichtenerzähler

Neue Exposés mit Uwe Anton; heute morgen sprachen wir darüber. Unter anderem geht es wieder um Andromeda, die Nachbargalaxis der Milchstraße, und die Handlung, die wir dort ansiedeln.

Uwe Anton hat sich die Figur eines Geschichtenerzählers ausgedacht, der gleich in mehreren Romanen auftauchen soll. Klingt gut, sollte gut funktionieren. Schauen wir mal, wie die Autoren damit fertig werden.

08 März 2010

Heyne-Klopper

Heute telefonierte ich lange mit Wim Vandemaan; es ging um die nächste Heyne-Staffel, die wir für den Herbst 2010 planen. Diesmal schlagen wir eine ganz andere Richtung ein, sowohl inhaltlich als auch von der Art des Titels.

Wenn alles so klappt, wie wir es vorhaben, gibt es ein dickes Buch, geschrieben von drei Autoren. Das Cover von Oliver Scholl liegt übrigens schon vor und sieht super aus.

04 März 2010

Höllenwelt abgeschlossen

Die ATLAN-Taschenbücher erscheinen schneller, als ich sie lesen kann. Darüber habe ich schon einmal geklagt - wobei das Klagen auf höchstem Niveau ist, schließlich finde ich das super.

Heute bekam ich das dritte Taschenbuch der »Höllenwelt«-Trilogie auf den Tisch, verfasst von Hans Kneifel und ausgestattet mit einem Cover von Arndt Drechsler. Das Taschenbuch sieht klasse aus, und die Lektüre juckt mich auch schon. (Mal gucken, was die Zeitsparkasse zu meinem Problem sagt ...)

03 März 2010

Nach fünf Tagen

Der neue Arbeitstag nach nur einer Woche Urlaub ist erschütternd: Der Computer ist voller Mails und Manuskripte, der Schreibtisch unter Papier verbuddelt. Es ist eigentlich immer dasselbe Bild, aber es schockiert.

Immerhin sind schöne Manuskripte dabei, bei einem davon habe ich auch schon mit der Lektüre begonnen. Wenn jetzt noch das Telefon schön ruhig bleibt, kann ich heute etwas »wegschaffen«.

02 März 2010

Ein Roman von zwei Autoren

Ein Logbuch der Redaktion

Sowohl Robert Feldhoff als auch ich gehörten zu jenen PERRY RHODAN-Lesern, die in den späten 70er Jahren zu der Serie stießen. Wir beide mochten die Romane von William Voltz, und bei diesen bevorzugten wir Romane, in denen Alaska Saedelaere eine Hauptrolle spielte. Kein Wunder, dass diese Begeisterung auch anhielt, als wir gemeinsam für PERRY RHODAN tätig wurden, er als Autor und später als Exposé-Autor, ich als Redakteur.

In all den Jahren, in denen ich mit Robert Feldhoff zusammenarbeitete, sprachen wir immer wieder über Alaska, den Mann mit der Maske, und die Möglichkeiten, ihn sinnvoll in die PERRY RHODAN-Serie einzubinden. Wir analysierten die Phasen, in denen die Figur »funktioniert« hatte und jene, in denen uns die entstandenen Romane nicht gefallen hatten. So waren wir beide nicht sehr glücklich damit, wie wir den Aktivatorträger im Abruse-Zyklus darstellten – wobei man hinterher immer klüger ist als während der Schreib- und Redaktionsphase ...

Und wir beide waren sicher, dass Alaska in genau der Phase richtig gut war, in der die Figur von Peter Griese aufgegriffen wurde. In diesen Romanen zu Beginn des THOREGON-Zyklus – also nach Band 1800 – schuf Peter einen eigenständigen Alaska, eine Figur, die allein im Universum unterwegs ist und einer nicht eindeutig zu definierenden Bestimmung folgt.

Danach dauerte es einige Zeit, bis Alaska wieder »funktionierte«. Für mich war der Aktivatorträger ab dem Roman »Raumschiff LEUCHTKRAFT«, der mit der Bandnummer 2159 erschien und in dem er wieder zum Maskenträger wurde, erneut zu einer faszinierenden Figur mit kosmischer Bestimmung geworden. Wir waren uns allerdings nie ganz einig darüber, wie wir mit Alaska weiter verfahren wollten – eine solche Figur muss schließlich über mehrere Bände hinweg gut eingesetzt werden.

Im Sommer 2008 hatten wir einige Ideen erarbeitet, die für Alaska Saedelaere eine hoffentlich interessante Zukunft ergeben würden. Aber wir gingen beide davon aus, dass im Verlauf des Negasphäre-Zyklus kein Platz für eine kosmische Odyssee vorhanden sein würde. »Das schieben wir auf die Zeit nach Band 2500«, argumentierte Robert Feldhoff nicht nur einmal.

Ende 2008 wurde seine Erkrankung stärker, und Anfang 2009 war klar, dass es »ernst war«. Kurz vor der Autorenkonferenz schickte er mir eine SMS, in der er mich bat, die Figur des Alaska Saedelaere bei der Konferenz auszublenden. Er schreibe an einem Roman, und da wollte er weiter arbeiten.

Im Juni 2009 schickte er mir in einer letzten Mail in den Verlag den Anfang des Romans – ein Fragment, das ich nicht sofort durcharbeitete, sondern nur ausdruckte, einmal durchlas und dann zur Seite packte. Es ging um Alaska Saedelaere, und es ging um das Raumschiff LEUCHTKRAFT.

Kurze Zeit später starb Robert, ein Schock nicht nur für seine Familie, die Autoren und die Redaktion, sondern auch für viele Fans. Ich fühlte mich wie gelähmt. Deshalb packte ich das Manuskript nicht gleich an. Es war aber schnell klar, dass wir es veröffentlichen wollten: als Vermächtnis eines Schriftstellers, der viel für die PERRY RHODAN-Serie getan und sie über Jahre hinweg geprägt hatte.

Ich sprach mit der Familie und erhielt die Erlaubnis, das Fragment von einem Kollegen fertigstellen zu lassen. Und dafür kam nur einer in Frage: Uwe Anton, der nach Roberts Erkrankung in die Exposé-Arbeit eingestiegen war und mittlerweile als Exposé-Autor die Verantwortung für die inhaltliche Ausrichtung der PERRY RHODAN-Serie übernommen hatte. Für ihn als Kollegen war es selbstverständlich, auch in diesem Punkt die Verantwortung zu übernehmen.

Er nahm die Fragmente, die uns Robert Feldhoff noch zur Verfügung gestellt hatte, ebenso die skizzierten Ideen zur weiteren Handlung mit Alaska Saedelaere. Daraus entwickelte Uwe Anton eine eigenständige Handlung mit Folge-Exposés. Ziel war, Alaska nicht nur im laufenden Zyklus, sondern ebenso nach Band 2600 auftauchen zu lassen. Und er schrieb den Roman fertig.

Am 9. April 2010 erscheint nun der Roman »Aufbruch der LEUCHTKRAFT«, verfasst von Robert Feldhoff und Uwe Anton. Es ist ein melancholischer Roman, nicht nur wegen seines Hintergrundes, sondern auch wegen seines Inhaltes, und er stellt Alaska Saedelaere in einen kosmischen Zusammenhang – ein neues großes Abenteuer beginnt. Das Titelbild gestaltet übrigens Dirk Schulz, der jahrelang mit Robert Feldhoff befreundet gewesen war, und es zeigt unter anderem ein Porträt des Schriftstellers.

24 Februar 2010

Freier Tag zum ersten

Seit heute habe ich frei. Eine Woche lang nicht im Büro - schon ein seltsames Gefühl. Immerhin halte ich dennoch per Mail einen Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen der PERRY RHODAN-Redaktion.

Und ich habe mir vorgenommen, die bereits erschienenen ATLAN-Taschenbücher, die ich noch nicht gelesen habe, endlich mal genauer »anzuschauen«. Wäre ja nicht schlecht, mal wieder ATLAN zu lesen ...

23 Februar 2010

Elfenzeit 20 ist durch

Gerade eben habe ich die Finaldatei des zwanzigsten ELFENZEIT-Romans innerhalb des Ordnersystems unserer Redaktion verschoben. Damit ist zumindest für mich die Buchreihe abgeschlossen; der Roman muss »nur noch« gedruckt und ausgeliefert werden.

Zwanzig Bände ELFENZEIT ... ich bin immer noch ziemlich begeistert von diesem Erfolg. Ohne das engagierte Autorinnen- und Autorenteam und ohne engagierte Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion hätte das aber nicht geklappt.

22 Februar 2010

FanPro zu Besuch

Heute hatte die PERRY RHODAN-Redaktion einen dreiköpfigen Besuch aus Erkrath: Die Kollegen von Fantasy Productions kamen nach Rastatt, um vor Ort viele offene Fragen zu besprechen.

Unter anderem ging es um die ATLAN-Taschenbücher, die »Schattenland«-Taschenbücher auf Basis alter MYTHOR-Heftromane und andere Themen. Unter anderem diskutierten wir gemeinsame Aktivitäten im Buchhandel, auf der Homepage und vor allem auch in den Romanheften.

19 Februar 2010

Anthuresta im Blickfeld

Ein Logbuch der Redaktion

Die diesjährige Autorenkonferenz war in mancherlei Hinsicht etwas Besonderes: Es war die erste Konferenz, seit ich für PERRY RHODAN tätig bin, an der Robert Feldhoff nicht teilnahm, nicht einmal mit einem Ideenpapier – für mich immer noch unfassbar. Und es war auch die erste Konferenz, die nach dem Erscheinen des Jubiläumsbandes 2500 stattfand – ein Jubiläum, mit dem vor zwanzig oder gar 48 Jahren sicher kein Mensch rechnete.

Aber es war gleichzeitig die erste Konferenz, an der Uwe Anton jetzt offiziell als Exposé-Autor tätig war, nachdem er im letzten Jahr als Krankheitsvertretung kurzfristig einspringen musste. Und es war die erste PERRY RHODAN-Konferenz mit Marc A. Herren, unserem jüngsten und neuesten Teammitglied, der zudem der erste PERRY RHODAN-Autor aus der Schweiz ist.

Vom Ablauf her folgte die Konferenz allerdings den Grundsätzen, die sich irgendwann in den letzten Jahren herausgebildet hatten: Man trifft sich am ersten Abend in einer gemütlichen Runde, bei der viel geplaudert wird, und am eigentlichen Konferenztag wird fleißig gearbeitet. So auch 2010.

Ich traf am Montag, 15. Februar 2010, gegen 19 Uhr im »Holiday Inn« ein, das praktischerweise direkt neben dem Verlagsgebäude liegt. Die meisten Autoren waren bereits anwesend; leider war bei Rainer Castor einiges dazwischen gekommen, so dass er kurzfristig hatte absagen müssen. Wir saßen an einem langen Tisch, es gab leckeres Essen, und nach dem eigentlichen Mahl packte ich eine Flasche Brandy auf den Tisch.

Der Hintergrund dafür war der »Wahrheits-Preis« der »tageszeitung« aus Berlin, den PERRY RHODAN im Oktober 2009 gewonnen hatte. Dafür hatten wir ebenjene Flasche Brandy gewonnen, und da ich öffentlich zugesagt hatte, diese mit den Autoren zu leeren, gab's für jeden Kollegen ein Glas davon. Es schmeckte gut, und den »Rest« der Flasche nahm Hubert Haensel, der den eigentlichen Roman geschrieben hatte, mit nach Hause.

Nachdem es am Montag abend recht ruhig zu Ende gegangen war – die heutige Autorengeneration ist dem Alkohol nicht mehr so zugeneigt, glaube ich –, ging es am Dienstag morgen, 16. Februar 2010, pünktlich weiter. Sowohl die PERRY RHODAN-Redaktion als auch das Marketing informierten die Autoren über den aktuellen Stand der Dinge. Im Anschluss wurde über Auflagenentwicklung, die neuen Taschenhefte oder E-Books diskutiert, ebenso über andere Themen, die Autoren eben interessieren.

Die Autoren lobten Uwe Anton für sein Engagement und seinen Einsatz – immerhin hatte er letztes Jahr sehr kurzfristig die Exposé-Arbeit übernommen – in den letzten zehn, zwölf Monaten. Ebenso wurde die aktuelle Handlungsführung gelobt; den Autoren gefiel die Art und Weise, wie Uwe seine Exposés aufbaut und ihnen so Möglichkeiten für gute Romane gibt.

Von der Diskussion über die Exposés ging es über zur Diskussion über neue Charaktere für die Serie: Wie können interessante Figuren aufgebaut werden, wie geht man als Team mit ihnen um, und was passiert dann mit den »alten Helden«? Ähnliches gilt für außerirdische Völker: In der Serie gibt es schon viele, aber es ist immer wieder lesenswert, von neuen Aliens zu hören.

Nach dem Mittagessen startete die eigentliche inhaltliche Arbeit. Uwe Anton präsentierte seine Handlungsplanung bis Band 2599, die er im Vorfeld bereits schriftlich zur Verfügung gestellt hatte. Ein Schwerpunkt wird auf jeden Fall die Galaxis Anthuresta sein, in der sich das Stardust-System mit den terranischen Kolonien befindet.

In Arbeitsgruppen setzten sich die Autoren mit der Struktur der Galaxis und ihrer Bewohner auseinander. Sie erarbeiteten Hintergründe und kosmische Geheimnisse, die Perry Rhodan und seine Begleiter dann aufzudecken haben. Hier hatte unter anderem der neue Kollege aus der Schweiz eine sehr gute Idee, die »nur noch« unterfüttert werden muss.

Der Nachmittag verging wie im Flug; das Abendessen nahmen wir – dem Fasching zum Trotz – in einem nahe gelegenen italienischen Restaurant ein. Dort wurde geplaudert und gelacht, über Gott und die Welt diskutiert und über PERRY RHODAN gesprochen.

Als ich irgendwann spät nach Mitternacht mit dem Auto über die Landstraße nach Hause fuhr, war ich sehr zufrieden: Es war eine sehr produktive und auch sehr lustige Autorenkonferenz, und ich hatte das Gefühl, dass das PERRY RHODAN-Team bestens für die nächste Zukunft gerüstet ist – sowohl im literarischen als auch im realen Leben ...

18 Februar 2010

Marianne-Portrait

Es war mir seit langem ein Anliegen: Marianne Sydow ist in unseren Unterlagen und auf der PERRY RHODAN-Homepage ausgesprochen schlecht vertreten. Vor allem der Text, den wir bisher auf der Homepage hatten, war eher dünn und wenig aussagekräftig.

Jetzt habe ich mit der Autorin zusammen eine neue Biografie erstellt. Seit einigen Tagen ist sie online; kürzer und knapper als auf ihrer eigenen Homepage, aber endlich mal in der Ausführlichkeit, wie sie ihr gebührt.

17 Februar 2010

Besondere Roman-Lektüre

Am heutigen Arbeitstag, den ich zu Hause verbringe, steht neben viel Textarbeit auch das Lesen eines besonderen Manuskriptes an: Es ist ein PERRY RHODAN-Roman, den zwei Autoren verfasst haben.

Ich weiß dabei jetzt schon, dass die Leser aufhorchen werden, wenn sie mehr über den Roman und seinen Inhalt erfahren. Und auch der Entstehungsprozess ist eine interessante Geschichte. In etwa zwei Monaten erscheint der Roman dann ...

16 Februar 2010

Autorenkonferenz Tag eins

Der erste Abend bei einer PERRY RHODAN-Autorenkonferenz gehört traditionell (na ja, so alt ist die Tradition nicht) dem gemütlichen Beisammensein: Autoren und Redakteur essen gemeinsam zu Abend, reden dabei über Gott und die Welt, ziehen hinterher in die Hotelbar und reden dort weiter. Themen waren unter anderem der PERRY RHODAN-Dokumentationsfilm, der derzeit in Arbeit ist und für den Wim Vandemaan noch einige Spezialauftritte der Autoren vorgesehen hat.

Selbstverständlich ging es auch um Inhalte, wenngleich noch nicht so detailreich. Mit Uwe Anton sprach ich über strukturelle Dinge, also, welches Exposé für welchen Autor ideal sein könnte; mit Wim Vandemaan redete ich über die geplante Heyne-Zusammenarbeit, mit Frank Borsch sprach ich über Frühsport.

Und so verging die Zeit im Flug: Man trifft sich schließlich nur einmal im Jahr in einer so großen Runde.

15 Februar 2010

Konferenz ante portas

Die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz steht vor. Die österreichische Delegation aus Leo Lukas und Michael Marcus Thurner ist schon da, ebenso die Delegation aus der Schweiz in Form von Marc A. Herren.

Mal schauen, wann die anderen eintreffen, und vor allem bin ich auf die kommenden Gespräche sehr gespannt. Rein inhaltlich geht es vor allem um die PERRY RHODAN-Romane ab Band 2550 bis Band 2600.

14 Februar 2010

Der Tag davor ...

Es ist der Sonntag vor dem Beginn der diesjährigen Autorenkonferenz. Eigentlich beginnt die Veranstaltung ja erst am Dienstag, aber im Verlauf des Montags reisen die Autoren an - und am Montag abend gibt es ein gemütliches, gemeinsames Abendessen, bei dem es traditionell schon um PERRY RHODAN geht, wir aber noch nicht in die konzentrierte inhaltliche Diskussion einsteigen.

Für ebendiese inhaltliche Diskussion muss vorgearbeitet werden. Von einem Kollegen kam eben noch ein Arbeitspapier, und ich will mir noch meine »Rede« ausdenken. Völlig unvorbereitet sollte man ja nicht in so eine Konferenz gehen.

12 Februar 2010

Akonen, Agenten und ein Schweizer

Ein Logbuch der Redaktion

Der PERRY RHODAN-Roman »Das Fanal«, der am 19. Februar 2010 erscheint, hat es in sich: nicht nur inhaltlich – aber dazu gleich mehr –, sondern auch wegen der ganzen Rahmenbedingungen. Es ist der erste PERRY RHODAN-Roman, der von einem Autor aus der Schweiz geschrieben worden ist, und es ist darüber hinaus der erste PERRY RHODAN-Roman, der auf einer kanarischen Insel verfasst worden ist.

Und darüber hinaus ist es der Roman, der praktisch zur PERRY RHODAN-Autorenkonferenz erscheint. Ich bin schon jetzt gespannt, ob der neue Kollege den Kollegen zur Begrüßung eine Runde mit Freigetränken ausgeben mag ... Der neue Kollege ist Marc A. Herren, und wer die PERRY RHODAN-Serie seit einiger Zeit begleitet, hat seinen Namen schon öfter gehört.

Marc begann wie die meisten Autoren als Leser und Fan, schrieb irgendwann einmal erste Fan-Geschichten und verfasste Fan-Romane. Als fleißiger Autor tauchte er auf Schreibwerkstätten auf, nahm an Wettbewerben teil und vergaß bei alledem aber nicht, das »normale Leben« mit all seinen beruflichen und privaten Dingen weiterlaufen zu lassen. So war es fast folgerichtig, dass wir ihn irgendwann ansprachen, als wir PERRY RHODAN-Action starteten, und schauten, inwiefern wir gut zusammenarbeiten könnten.

Wir konnten, wie es sich herausstellte. Und als ich feststellte, wie sehr sich Marc in seiner schriftstellerischen Arbeit steigerte, war schnell klar, dass er auch mehr kann. Seither hat er ein ATLAN-Taschenbuch verfasst, das ich leider noch gar nicht gelesen habe, hält mich mit Ideen aller Art auf Trab, und legte zuletzt einen Roman für die Reihe PERRY RHODAN-Extra vor, der mir sehr gut gefallen hat.

Kein Wunder, dass er recht zügig in der PERRY RHODAN-Erstauflage auftauchen sollte. Uwe Anton hat ihm ein schönes Exposé geschrieben, und Marc nahm sich pünktlich dazu seine »Auszeit«, zog sich nach Gran Canaria zurück und konnte dort aktiv an seine schriftstellerische Laufbahn gehen. Den Kontakt zur schweizerischen Heimat ließ er selbstverständlich nicht abbrechen, das Arbeiten unter warmer Sonne scheint ihm aber nicht geschadet zu haben.

Der junge Kollege hat das Uwe-Anton-Exposé mit viel Leben erfüllt – der dabei entstandene Roman setzt bekannte Charaktere in einen gelungenen Zusammenhang. In diesem Fall meine ich Alaska Saedelaere, den sogenannten Maskenträger, der zuletzt nur selten in der PERRY RHODAN-Handlung aufgetaucht ist, sowie Ronald Tekener, den Smiler, der sich schon seit einiger Zeit für die seltsamen Aktivitäten mancher Akonen interessiert.

Zwischen Terra und dem Akon-System entwickelt sich eine Handlung, in der die beiden Zellaktivatorträger aktiv mitwirken, die darüber hinaus aber auch darlegt, wie sich die Situation im Blauen System entwickelt hat. Marc A. Herren gelingt es, die beiden Aktivatorträger plausibel zu schildern, auch und gerade in ihren gegensätzlichen Ansichten, und dabei den Blick auf die Akonen nicht aus dem Auge zu verlieren.

Mir hat das ganze sehr viel Spaß bereitet, und ich bin sicher, dass sich dieser Spaß auf die PERRY RHODAN-Leser übertragen wird. »Das Fanal« ist ein tragischer Roman, und er ist spannend – danach sind einige Eckpunkte des bisherigen Perryversums auf jeden Fall verändert.

11 Februar 2010

Interview zur Doktorarbeit

Gestern hatte ich Besuch in der Redaktion, bei dem ich auf die Ergebnisse extrem gespannt bin: Eine Doktorandin kam vorbei, um ein langes Interview zu führen - insgesamt drei Stunden dauerte das dann doch, weil ich wieder zu viel redete.

Der Plan ist, eine Doktorarbeit zu PERRY RHODAN zu schreiben. Die Ansätze sind vielversprechend, genügend Engagement ist da - jetzt muss man halt schauen, was daraus wirklich wird.

10 Februar 2010

Rückblick auf ein spannendes Seminar

Ein Logbuch der Redaktion

Dieses Logbuch kommt ein wenig verspätet, wofür ich um Verständnis bitte: Ein Seminar in Wolfenbüttel ist nicht so wichtig wie die wöchentlich erscheinenden Romane – von daher geht die »normale« Arbeit immer vor. Und so erscheint dieses Logbuch eben einige Wochen nach dem Seminar, das die Autorin Kathrin Lange und ich als Dozenten am Wochenende des 22. bis 24. Januar 2010 an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel hielten.

Das Thema hatten wir diesmal bewusst ein wenig »weiter gefasst« - wir nannten es »Phantastische Literatur schreiben: Langformen in Fantasy, Horror und SF« und wollten damit die Science-Fiction-Grenzen zumindest teilweise verlassen. Der Erfolg gab uns insofern recht, dass diesmal sehr viele Anmeldungen vorlagen und die Akademie im Voraus »sieben« musste. Und es stellte sich heraus, dass die meisten der anwesenden Autorinnen und Autoren eher aus der Fantasy kommen oder die Science Fiction eher als Randgebiet betrachten.

Für die Gestaltung des Seminars war es uns gleichgültig, aus welchen Richtungen die Autoren kamen: Schließlich sind die grundsätzlichen Techniken des Erzählens dieselben, egal, ob man sie nun auf Science Fiction oder Fantasy oder sonstige unterhaltende Literatur anwendet. Diesmal stellten wir im Vorfeld eine Aufgabe – das machen wir immer –, bei der wir bewusst nicht nur Science Fiction, sondern auch Fantasy und Horror berücksichtigen wollten. Ich zitiere aus der Ausschreibung:

»Hiermit überreichen wir Ihnen zwei magische Spiegel (für die Science-Fiction-Autoren: zwei tragbare Multiversumstransmitter). Stellen Sie sich vor, Ihre beiden Hauptfiguren bekommen unabhängig voneinander ein solches Ding in die Finger – und es bringt sie beide ohne Zeitverlust direkt in unsere eigene Gegenwart, ins Deutschland im Dezember 2009, wo sie sich zum ersten Mal begegnen.«

Als zusätzliche Angabe fügten wir noch hinzu: »Wir möchten eine Szene lesen, in der wir aus Dialog und Handlung möglichst viel über den Charakter der Figuren erfahren.« Das ganze sollte zudem fünf Normseiten nicht überschreiten. Die eingeschickten Texte wurden von der Bundesakademie zu einem sogenannten Reader gebunden und im voraus an alle Teilnehmer verschickt – sie bildeten die Grundlage für das Seminar.

Das wiederum begann am Freitag, 22. Januar 2010, mit einer Vorstellungsrunde sowie Einblicken in die Arbeit von Verlagen, die Kathrin Lange und ich gaben. Wie funktioniert ein Lektorat, was macht eine Vertriebskonferenz, mit welchen Schwierigkeiten muss sich ein Autor herumschlagen, bevor sein Manuskript gedruckt wird, und wie schwer ist es eigentlich, vom Dasein als Schriftsteller gut leben zu können?

Am Freitagabend diskutierten wir über die eingesandten Texte. Die Qualität war sehr vielfältig, die stilistisch-inhaltliche Ausrichtung ebenfalls. Zum Teil gingen wir sehr detailliert auf die Texte ein, was manchmal ausführliche Diskussionen zur Folge hatte. Wir stellten fest, dass viele Autorinnen und Autoren ihre Probleme damit hatten, Charaktere glaubwürdig und handfest zu schildern – und auf dieser Feststellung bauten Kathrin Lange und ich den weiteren Verlauf des Seminars auf.

Unter anderem stellten wir am Samstag morgen, 23. Januar 2010, eine Aufgabe, in der sich die Teilnehmer stärker mit ihrem Romanprojekt auseinandersetzen sollten. Und am Sonntag gab es eine Aufgabe, die noch einmal beim Charakterisieren der Hauptfiguren helfen sollte. Die Ergebnisse der Aufgaben wurden jeweils im Plenum präsentiert und besprochen; wie immer fand ich interessant, welch unterschiedliche Geschichten jeweils entstanden.

Selbstverständlich wurden alle eingereichten Texte im Verlauf des Seminars diskutiert. Ebenso selbstverständlich war, dass in den Pausen und nach Feierabend noch lange nicht Schluss war: Nachts ging es immer bis zwei oder drei Uhr, wo die Autoren zusammensaßen, über »Gott und die Welt« diskutierten oder über ihre Schreibprojekte sprachen. Es entwickelte sich unter vielen Teilnehmern die Arbeitsatmosphäre, die ich bei den Seminaren in Wolfenbüttel so zu schätzen gelernt habe.

Als ich am Sonntag, 24. Januar 2010, den Zug nach Süden bestieg, zurück aus dem eiskalten Wolfenbüttel ins ein bisschen kühle Karlsruhe, fühlte ich mich ein wenig erschöpft: eine normale Empfindung nach einem solchen Seminar, bei dem ich auch als Dozent stets neue Erfahrungen sammle und neue Dinge lerne ...

09 Februar 2010

Momsen und alte Geschichten

Die lektorierte Version von PERRY RHODAN-Extra 10 muss heute in die Setzerei, also schaue ich mir das ganze noch mal gründlich durch. Bernhard Kempen schrieb den Roman, Rainer Nagel lektorierte ihn; saubere Arbeit.

Inhaltlich geht es noch einmal um das Verhältnis von Terranern zu Mom'Serimern und andersrum. Daneben taucht eine uralte Raumstation auf, und Aurenspürer sowie Springer mischen ebenfalls mit.

08 Februar 2010

Konferenz-Vorgedanken

Bereits nächste Woche startet die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz. Will ich bis dahin alle relevanten Themen erledigen, muss ich mich sputen. Und morgen muss spätestens das PERRY RHODAN-Extra 10 in die Setzerei.

Da passt es gut, dass Leo Lukas heute bereits seinen nächsten Roman geliefert. Das gibt meine Lektüre für heute abend, und ich freue mich schon mal darauf.

05 Februar 2010

Dirk in Terrania

Ich kenne Dirk van den Boom schon seit über einem Vierteljahrhundert. Der Universitäts-Dozent und Science-Fiction-Autor (unter anderem für die »Ikarus«-Serie des Atlantis-Verlages) hat seit einigen Jahren auch einen Blog, und in diesem schreibt er - wie es sich gehört - über allerlei Themen, die ihn interessieren.

Im Urlaub verschlug es ihn diesmal nach Zentralasien, genauer gesagt in die Mongolei. Davon schreibt er in seinem Blog-Eintrag »Dirk in der Gobi: Auf der Suche nach Perry Rhodans Bungalow«, der für alle PERRY RHODAN-Fans eine tolle Lese-Gelegenheit sein dürfte. Augenzwinkernder Humor und schicke Fotos bilden eine gelungene Einheit - klasse!

04 Februar 2010

Der tschechische Perry

Nach wie vor finde ich es seltsam, einen PERRY RHODAN-Roman vor mir zu haben, wo das Logo auf den Innenseiten so ungewöhnlich aussieht: Bei der tschechischen Ausgabe ist die klassische Bastei-Zinne zu sehen, und in dieser steht das PERRY RHODAN-Logo.

Richtig!, die tschechische Lizenzausgabe von PERRY RHODAN erscheint bei einem Verlag, der im Prinzip eine Tochtergesellschaft der Kollegen von Bastei-Lübbe ist. Dieser Tage kam die Übersetzung von Band 2250 auf den Markt - ein Roman von Robert Feldhoff mit einem grimmig guckenden Perry auf dem Cover. Über so was kann ich mich richtig freuen.

03 Februar 2010

Doppelband von Frank Borsch

Ein Logbuch der Redaktion

Seit seinem fulminanten PERRY RHODAN-Jubiläumsband »Projekt Saturn« haben die Leser nur wenig von Frank Borsch gehört. Mit einem starken Doppelband meldet er sich im Februar zurück – und darüber möchte ich ein wenig erzählen und darauf will ich vor allem neugierig machen. Die beiden Romane verraten nämlich entscheidende Dinge über die Frequenz-Monarchie, und sie tragen dazu bei, einen wichtigen Gegenspieler der Terraner weiter zu charakterisieren.

Bereits am 5. Februar 2010 erscheint »Der Weg des Vatrox«, der erste Teil des Doppelbandes. Selbstverständlich spielt Sinnafoch eine wesentliche Hauptrolle in diesem Roman: Frank hat die Figur bereits im ersten Roman des laufenden Zyklus in die Handlung eingeführt und verleiht ihr jetzt mehr Tiefe. Der Frequenzfolger bleibt weiterhin der große Feind der Terraner, und seine Handlungen sind aus seiner Sicht völlig nachvollziehbar und korrekt.

Im Roman 2529 stößt er jedoch auf eine Situation, mit der er in seinem bisherigen Leben nicht konfrontiert wurde. Sinnafoch wird von Reginald Bull persönlich – ohne dass die beiden in direktem Kontakt stehen – in eine Lage gebracht, die von ihm ein anderes Verhalten verlangt. Er muss sich unter anderem mit einem Oxtorner namens Steelion Hartok auseinandersetzen und lernt einen Okrill kennen. Diese zwei so unterschiedlichen Wesen werden seine Gefährten – auf einer Reise, die auch den Planeten Oxtorne in ein neues Licht rückt.

In der Folgewoche erscheint der PERRY RHODAN-Roman 2530, der den Titel »Der Oxtorner und die Mehandor« trägt. Wie der Titel schon nahelegt, geht es unter anderem um Springer, die Galaktischen Händler also, die sich selbst den Namen Mehandor geben. Sinnafoch, der als Frequenzfolger und damit als mächtiges Wesen der Frequenz-Monarchie nicht unbedingt daran gewöhnt ist, selbst in einen Einsatz zu gehen, muss sich mit Intrigen und Auseinandersetzungen an Bord eines Raumfrachters beschäftigen.

Mit von der Partie sind wieder Steelion Hartok und der Okrill namens Philip – und ihr Verhältnis zu Sinnafoch unterzieht sich einer gewissen Wandlung. Nicht ganz unschuldig daran sind die Springer selbst, die sich mehr mit sich, ihren Erbschaftsstreitigkeiten und internem Hickhack beschäftigen. Eine junge Frau wächst dabei über sich hinaus und verändert ihrerseits nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das der meisten Angehörigen ihrer Sippe.

Frank Borschs Doppelband schafft so »ganz nebenbei« das Kunststück, nicht nur die Frequenzfolger stärker zu charakterisieren, sondern auch mehr über die Springer und die Oxtorner zu verraten. Damit kommen vor allem jene PERRY RHODAN-Leser auf ihre Kosten, die sich darüber freuen, mehr über die Milchstraße und ihre Bewohner zu erfahren.

02 Februar 2010

Autorentreffen mit PERRY RHODAN-Beteiligung

Zum wiederholten Mal wird in Nürnberg das sogenannte Autorentreffen veranstaltet. Der Termin ist diesmal Donnerstag, der 13. Mai 2010 – es handelt sich dabei um einen Feiertag, nämlich um Christi Himmelfahrt.

Als Referenten sind der Schriftsteller Titus Müller (zu »Schwächen und Stärken von Szenen«), der Drehbuchautor Oliver Pautsch (»Von der Kurzgeschichte zum Oscar – vom Drehbuch zum Film«) sowie der PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick (»Fantasy – ein Modegenre der aktuellen Zeit?«) geladen.

Ort der Veranstaltung ist das Bildungszentrum Nürnberg (Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal); sie beginnt morgens und endet am Abend. Im Eintrittspreis von 80 Euro sind die drei Seminare ebenso enthalten wie das Mittag- und Abendessen, Kaffee und Pausengetränke. Eine Voranmeldung ist dringend erforderlich.

»Schattenland« zum zweiten

Heute kam das schöne Taschenbuch von unserem Lizenzpartner Fantasy Productions in der Redaktion an: »Die Himmelsfestung« ist der zweite Band der insgesamt fünf Bände umfassenden »Schattenland«-Reihe, die im Prinzip ein Kurz-Zyklus der klassischen MYTHOR-Heftromanserie ist.

Verfasser der zwei Romane waren Peter Terrid und Hubert Haensel; erstmals erschienen die Werke anfangs der 80er Jahre. In der Bearbeitung durch Dr. Rainer Nagel lesen die sich richtig klasse.

29 Januar 2010

Besuch durch Frank Borsch

Als Redakteur sieht man die Autoren eigentlich viel zu wenig. Die Kontakte beschränken sich auf Telefon und - heute immer mehr - E-Mails, immer seltener werden Briefe getauscht. Das persönliche Gespräch kann aber nicht ersetzt werden.

Heute bekomme ich Besuch von Frank Borsch. Unsere Themen sind natürlich PERRY RHODAN und das Umfeld der Serie; es geht aber auch um mögliche weitere Projekte.

28 Januar 2010

Autorenbesuch in Südbaden

Heute trotzte ich dem miesen Wetter und fuhr über die Autobahn nach Süden: Mit Arndt Ellmer traf ich mich in Bad Säckingen, wo wir über die aktuelle Situation bei PERRY RHODAN sowie diverse Perspektiven sprachen.

Angesichts der Tatsache, dass im normalen Alltag viel zu wenig Zeit für ein ausführliches Gespräch bleibt, war diese Dienstreise dringend nötig. Spaß gemacht hat es übrigens auch noch; sehr schön!

27 Januar 2010

Eine ELFENZEIT-Woche

Ein Logbuch der Redaktion

In der letzten Woche war selbstverständlich PERRY RHODAN ein wichtiges Thema, wie immer: Neue Romane und Exposés wurden bearbeitet, es ging um Lizenzabrechnungen und neue Konzepte, und ich telefonierte und schrieb viel.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten darüber hinaus allerdings die Fantasy-Romane, die wir in Zusammenarbeit mit dem Bertelsmann-Club veröffentlichen. Gemeint ist ELFENZEIT, eine von Susan Schwartz konzipierte und als Chefautorin vorrangig betreute Serie, die sich vorrangig an ein weibliches Publikum richtet, sich aber auch bei Männern großer Beliebtheit erfreut.

Druckfrisch bekam ich beispielsweise das sechzehnte Buch der Reihe: Er wurde von Stephanie Seidel verfasst und trägt den Titel »Bestie von Lyonesse«. Einer der Schauplätze des Buches ist Cornwall, jene Region an der südwestlichen Spitze von Großbritannien, und die Autorin schafft es, der Gegend einen wahrlich phantastischen Charakter zu verleihen.

Als ich ihr Manuskript las, hatte ich tatsächlich das Gefühl, in die Landschaft einzutauchen, die Märchen und Sagen Cornwalls kennenzulernen und die magischen Elemente der Gegend zu erspüren – sehr schön, sehr gut! Auch das geheimnisvolle Reich Lyonesse, das angeblich vor der Küste Cornwalls im Meer versunken ist, wird von Stephanie Seidel zu einem phantastischen Leben erweckt. Damit gelingt es der Autorin, der ohnehin sehr vielseitigen Welt der ELFENZEIT-Saga einige neue Aspekte zuzuweisen.

Ein anderer ELFENZEIT-Roman war in der heißen Produktionsphase; gemeint ist in diesem Fall der Stand zwischen der Erst- und der Zweitkorrektur, wo es noch mal um die letzten Details und Rechtschreibfehler geht, wo wir noch einmal schauen, ob die Seiten alle sauber aussehen und wo man vielleicht noch etwas ändern muss.

Der Roman stammt von Susan Schwartz und trägt den Titel »Kampf um Earrach«. Damit wird schon ziemlich klar ausgesagt, um was es in dem Roman geht: um den Endkampf der Elfen in der Anderswelt. Die Dunkle Königin Bandorchu sammelt ihre Truppen zur endgültigen Schlacht, um das Baumschloss des mächtigen Königs Fanmor zu erstürmen. Gleichzeitig versuchen einige der »Nebencharaktere« der ELFENZEIT-Serie, ihre Bestimmung zu finden und für sich eine neue Zukunft zu erkämpfen. Das gilt unter anderem für Robert Waller, den Journalisten und Fotografen, der seit dem ersten ELFENZEIT-Roman dabei ist, und seine Lebensgefährtin Anne.

Wie unglaublich produktiv und ideenreich Susan Schwartz im abgelaufenen Jahr war, merkt man unter anderem auch daran, dass der zwanzigste und abschließende Band der Serie ebenfalls von ihr stammt: »Der Atem der Unsterblichkeit« schließt das Geschehen ab und führt alle offenen Handlungsfäden zusammen, liefert somit einen wirklichen Abschluss für eine Buchreihe, die sich bei den Leserinnen und Lesern großer Beliebtheit erfreut.

Ich habe den Roman in der letzten Woche in der Manuskriptform gelesen und fand ihn stark. Durchaus humoristische Szenen wechseln sich ab mit Tragik und Action, mit großen Szenen und phantastischen Details – ein Roman, der noch einmal die gesamte Anderswelt mit ihren vielen bunten Figuren wie in einem bunten Reigen aufmarschieren lässt.

Der Roman ist bereits beim Bearbeiter, und dann kann er ebenfalls in die Setzerei gehen. Nach bisherigem Plan soll er im Mai 2010 an die Abonnentinnen und Abonnenten gehen – und damit ist eine zwanzig Bände umfassende Buchreihe erfolgreich abgeschlossen worden, die auch in den nächsten Jahren noch viele neue Leser finden wird.

Das ist ein Ergebnis, auf das wir sicher stolz sein können. Mit Susan Schwartz habe ich deshalb bereits vereinbart, dass wir in diesem Jahr noch darauf anstoßen werden. Spätestens auf der Leipziger Buchmesse im März 2010!

26 Januar 2010

Mars-Visionen in Arbeit

Der heutige Tag steht unter anderem im Zeichen von »Mars-Visionen«. Nein, von meinen Kollegen ist keiner von Süßigkeiten besessen, und niemand hat Tagträume vom Roten Planeten.

Es geht um das Hörbuch, genauer die Novelle, die wir vertonen lassen wollen. Sie stammt von Hubert Haensel und wird fürs PERRY RHODAN-Extra 10 benötigt - und jetzt ist die Endversion endlich da, und ich kann an die Bearbeitung gehen.

25 Januar 2010

Frank Böhmerts Geschichten in einem Taschenbuch

»Ein Abend beim Chinesen« ist als AndroSF 6 erschienen

Unter dem Titel »Ein Abend beim Chinesen« veröffentlichte der Berliner Schriftsteller und Übersetzer Frank Böhmert im Dezember 2009 eine Sammlung mit Kurzgeschichten, viele davon mit phantastischem Inhalt. Enthalten sind in dem bei Book On Demand publizierten Taschenbuch insgesamt 24 Texte, die aus fast dreißig Jahren stammen.

Den PERRY RHODAN-Lesern ist Frank Böhmert vor allem durch seine Beiträge zur Serie bekannt: Er verfasste Taschenbücher und Heftromane, die von den Kritikern stets gelobt wurden. Eine Besprechung zum aktuellen Werk auf der PERRY RHODAN-Homepage folgt!

Das Taschenbuch ist 232 Seiten stark und kostet 12,90 Euro. Mithilfe der ISBN 978-3-8391-0096-7 kann es in jeder Buchhandlung bestellt werden, selbstverständlich ebenso über Versender wie amazon.de.

22 Januar 2010

Montillon und Mondra

Lektüre für den heutigen Tag: die Teillieferung eines Manuskriptes von Christian Montillon. Unter anderem geht es um Perry Rhodan und Mondra Diamond. Was ich bisher gelesen habe, gefällt mir.

Es fehlt noch das komplette Manuskript. Ich hoffe, ich finde es am Montag morgen nach der Dienstreise auf meinem Computer vor.

21 Januar 2010

Fahrt in den Norden

Mal wieder eine Dienstreise mit der Bahn, diesmal in den Norden der Republik; unter anderem geht es nach Wolfenbüttel, wo am Wochenende ein Seminar an der Bundesakademie für kulturelle Bildung ansteht. Da darf ich wieder einmal Autoren »quälen«.

Für unterwegs habe ich Lektüre eingepackt. Dazu zählt unter anderem ein umfangreiches Arbeitspapier von Uwe Anton: grundsätzliche Gedanken über den weiteren Verlauf des aktuellen Stardust-Zyklus nach Band 2550.

20 Januar 2010

Teamtagung zum Start ins Jahr 2010

Ein Logbuch der Redaktion

Seit einigen Jahren hat es sich für die PERRY RHODAN-Redaktion bewährt, zu Beginn eines neuen Jahres im Rahmen einer sogenannten Teamtagung über die letzten zwölf Monate zu sprechen und gemeinsam in die nahe Zukunft zu blicken. Fürs Jahr 2010 war die Teamtagung für den Freitag, 15. Januar 2010, angesetzt, und wieder einmal fand sie im Gasthaus »Rebenhof« statt. Dieser steht in einem kleinen Dorf im Rebland, romantisch zwischen tief verschneiten Weinbergen gelegen und mit Blick auf die Hänge des Schwarzwaldes.

Wir begannen morgens mit dem »internen Teil«; hier ging es unter anderem um die aktuelle Arbeitssituation: Wo gibt es derzeit Schwierigkeiten, wo müssen wir künftig besser kommunizieren, wie werden die aktuellen Veränderungen innerhalb des Verlages die Arbeit in der Redaktion beeinflussen? Solche Themen sind weder für die PERRY RHODAN-Leser noch für die Autoren wirklich von Interesse, haben aber viel mit unserer täglichen Arbeit zu tun.

Nach dem extrem leckeren Mittagessen stieß Uwe Anton zu uns. Als Exposé-Autor ist er zwar »nur« für die Erarbeitung der Handlungsvorgaben zuständig; ich halte es aber für sehr wichtig, dass er mitbekommt, wie »intern« gedacht und geplant wird. Gemeinsam gingen wir an den Rückblick und verglichen die Ziele des letzten Jahres mit den tatsächlichen Ergebnissen.

Der Jahresrückblick auf 2009 zeigte, dass vieles gut gelaufen war, einiges aber auch als weniger optimal bewertet werden konnte. Unter anderem hatte sich der PERRY RHODAN-Band 2500 mit der dazu gehörigen Pressekampagne als herausragendes Ereignis erwiesen.

Allgemein gelobt wurde von uns das Engagement unseres Gastes. Ohne Uwe Anton wären wir nicht so gut durch das Jahr gekommen: Er hatte zuerst die Krankheitsvertretung für Robert Feldhoff übernommen, hatte sich rasch eingearbeitet und dann auch – als Robert Feldhoffs Tod bekannt geworden war – die Exposé-Arbeit komplett übernommen.

Positiv zeigte sich die Auflagenentwicklung. Im Jahr 2009 erlitt die Medienbranche eine Reihe von Rückschlägen; mehrere Zeitschriften wurden eingestellt, und sogar Qualitätszeitungen hatten massive Umsatz- und Auflageneinbrüche. In dieser Zeit hat die PERRY RHODAN-Serie eine stabile und nach dem Jubiläumsband sogar eine steigende Auflage erlebt.

Für 2010 erarbeiteten wir eine Reihe von Schwerpunkten. Selbstverständlich steht die PERRY RHODAN-Erstauflage immer im Zentrum unserer Überlegungen. »Leider« gibt es keinen großen Jubiläumsband, aber mit dem »kleinen Jubiläum« mit PR 2550 werden wir sicher einen Akzent setzen.

Ebenso diskutierten wir über PERRY RHODAN-Extra oder die PERRY RHODAN-Taschenhefte, die weitere Zusammenarbeit mit Heyne oder mit Fantasy Productions, die Entwicklung auf dem Hörbuchmarkt oder über neue E-Books, ein Online-Spiel oder den geplanten Comic.

Wir arbeiteten am Freitag abend bis nach 22 Uhr, saßen hinterher noch einige Zeit zusammen, wo wir eher über allgemeine Dinge sprachen. Und nach viel zu kurzer Nacht und einem gemeinsamen Frühstück verließen wir alle am Samstag morgen wieder das Rebland: Ich setzte Uwe Anton und Klaus Bollhöfener am Bahnhof in Karlsruhe ab, und gegen elf Uhr morgens war ich wieder zu Hause.

19 Januar 2010

Elfen und Bestien

Heute gibt es Grund zum Jubeln: Der sechzehnte Band der ELFENZEIT-Buchreihe kam aus der Druckerei und sieht wieder mal klasse aus. Geschrieben wurde er von Stephanie Seidel, und er trägt den Titel »Bestie von Lyonesse«.

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich den Roman in Manuskriptform gelesen habe. Beeindruckend fand ich vor allem die szenischen Schilderungen von Cornwall in der realen Welt und von Lyonesse in der Anderswelt - man könnte meinen, die Autorin sei in beiden Landesteilen zuhause.

18 Januar 2010

Eisige Zukunft auf dem Tisch

Ich spreche gerne vom »Durchboxen«, wenn es darum geht, ein Manuskript für die hauseigene Setzerei fertigzustellen. Heute bin ich dabei, das aktuelle PERRY RHODAN-Taschenheft durchzuboxen: Es stammt von Uwe Anton, trägt den Titel «Eisige Zukunft« und wird als nächstes in der Reihe der Planetenromane erscheinen.

Wobei ich so viel nicht zu tun habe. Der Autor hat damals bereits eine sehr ordentliche Arbeit abgeliefert, und die sanfte Lektorierung von Rainer Nagel ist derart sauber, dass ich praktisch nichts mehr zu tun habe. Sehr schön.

16 Januar 2010

Erfolgreiche Teamtagung

Der gestrige Freitag, 15. Januar 2010, stand ganz im Zeichen der PERRY RHODAN-Teamtagung. Es ging ums Jahr 2010 und die Planungen, die wir dazu anstellen. Immerhin wird sich einiges tun, wie immer eigentlich.

Anwesend im Gasthaus »Rebenhof« im schönen Rebland waren alle Angehörigen der PERRY RHODAN-Redaktion sowie Uwe Anton in seiner Funktion als Exposé-Autor. Im Verlauf der Veranstaltung wurde mehrfach gesagt, wie froh wir alle sind, dass er sich in sein neues Arbeitsgebiet so hervorragend eingearbeitet hat.

15 Januar 2010

Besprechen und tagen

Hartes Programm in diesen Stunden und Tagen: Am Donnerstag abend saß ich mit Uwe Anton von 20 Uhr bis Mitternacht zusammen; wir sprachen über aktuelle PERRY RHODAN-Romane sowie die Detailplanung von Band 2550 bis 2599.

Und am Freitag, 15. Januar 2010, geht es nach Baden-Baden, genauer gesagt in ein Dorf im Rebland. Dort ist die PERRY RHODAN-Teamtagung, wo wir intern darüber diskutieren, welche Schwerpunkte wir im laufenden Jahr 2010 legen. Sicher ist jetzt schon: Langweilig wird uns nicht.

14 Januar 2010

Zu H.G. Francis

Nach Rücksprache mit der Familie von H.G. Francis kann ich über den aktuellen Gesundheitszustand unseres Kollegen informieren. Er hat im Sommer 2009 einen schweren Schlaganfall erlitten und ist seit langem deshalb in Behandlung. Seine Genesung verläuft in »sehr kleinen Schritten«.

Ich hatte vor Weihnachten alle Genesungs- und Gesundheitswünsche aus dem Forum ausgedruckt und an die Familie geschickt. Seine Frau hat ihm diese Wünsche vorgelesen; er hat sich darüber gefreut.

SOL 57 mit tollen Interviews

Mit einer starken Mondra Diamond auf dem Cover trumpft die aktuelle Ausgabe der SOL auf, der Zeitschrift der PERRY RHODAN-FanZentrale. Da ich quasi direkt an der Quelle sitze, habe ich das Exemplar vor den »normalen« Mitgliedern erhalten und gleich durchgeblättert.

Ziemlich klasse ist das Interview mit dem Exposé-Autor Uwe Anton, in dem er über seine aktuelle Arbeit berichtet; zu Wort kommen aber auch der Autor Christian Montillon (wie der Mann sein Pensum schafft, ist mir manchmal schleierhaft) sowie der Risszeichner Christoph Anczykowski. Wäre ich nicht schon Mitglied, müsste ich es spätestens jetzt werden ...

13 Januar 2010

Zum letzten Mal die Elfenzeit?

Heute habe ich einen echten Lektüretag angesetzt. Kein Wunder, ich habe ein ELFENZEIT-Manuskript vor mir. Es ist der Band 20, wieder einmal verfasst von Uschi Zietsch alias Susan Schwartz.

Damit schließen wir die erfolgreiche Fantasy-Buchreihe ab, und natürlich geht es noch mal richtig rund. Die Autorin muss alle Fäden zusammenführen und vor allem das Schicksal der wichtigsten Handlungsträger klären. Spannend, interessant, anrührend und auch teilweise erotisch - sehr schön!

12 Januar 2010

Die Frequenz-Monarchie schlägt zu

Ein Logbuch der Redaktion

Gleich zwei Romane, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, schildern den weiteren Konflikt zwischen den Terranern und ihren Verbündeten und der Frequenz-Monarchie – derzeit das Thema der aktuellen PERRY RHODAN-Romane – im Januar 2010: Der eine beleuchtet einen Schauplatz, der vor allem jene Leser interessieren dürfte, die PERRY RHODAN schon lange kennen, während der andere eine neue Welt vorstellt.

Mit dem Roman »Die Gespenster von Gleam«, der am 15. Januar 2010 erscheint, führt Michael Marcus Thurner die PERRY RHODAN-Leser auf die Stützpunktwelt Gleam. Dieser Planet war von William Voltz im Roman »Fünf von der Crest« eingeführt worden, der im Jahr 1966 mit der Bandnummer 241 veröffentlicht wurde und sich zu einem wichtigen Mosaikstein innerhalb des Zyklus um die Meister der Insel entwickelte. In diesem Zyklus spielte Gleam noch mehrfach eine Rolle, geriet dann aber in Vergessenheit.

Wenn in der aktuellen Romanhandlung die Haupthandlungsträger um Atlan und Perry Rhodan einen erneuten Vorstoß in die Galaxis Andromeda unternehmen, liegt es nahe, alte Stützpunkte zu reaktivieren. Nicht zuletzt deshalb, weil die Frequenz-Monarchie offensichtlich ganz in der Nähe aktiv geworden ist. Was allerdings wirklich auf Gleam passiert und mit welch ungewöhnlichen Überraschungen die Welt aufwartet, damit kann niemand von unseren »Helden« rechnen – und Michael Marcus Thurner setzt sein Einsatzkommando als Autor damit besonders unter Druck.

Eine ganz andere Handlungsperspektive wählt der Folgeband, der von Arndt Ellmer verfasst wurde: »Kleiner Stern von Chatria« kommt am 22. Januar 2010 in den Zeitschriftenhandel und behandelt das Schicksal einer tefrodischen Familie. Was sich im ersten Moment vielleicht wie ein sogenannter Familienroman anhören mag, wird bei Arndt Ellmer zu einer tragischen Geschichte, die zeigt, wie ein interstellarer Konflikt in ferner Zukunft das Leben von ganz gewöhnlichen Menschen beeinflusst und verändert.

Dass dieses Geschehen nicht ohne Zusammenhang mit der Handlung der anderen Romane ist, leuchtet wohl ein. Auch »Kleiner Stern von Chatria« treibt die Handlung voran und bildet einen weiteren Mosaikstein im Geschehen rings um die Frequenz-Monarchie – und ich bin sicher, dass nicht jeder Leser sofort sehen wird, welche wichtige Spur darüber hinaus in diesem Roman gelegt wird.

Sicher bin ich mir zudem, dass 2010 wieder ein spannendes PERRY RHODAN-Jahr werden wird. Die zwei Bände, die als nächste an die Verkaufsstellen kommen, zeigen das meiner Ansicht nach sehr deutlich ...

11 Januar 2010

Maahks der besonderen Art

Heute habe ich einen PERRY RHODAN-Roman in Manuskriptform gelesen, der - mal wieder - in der Galaxis Andromeda spielt. Es geht um Maahks, was kaum überrascht, und es geht um Perry Rhodan und seine Begleiter.

Und bei den Maahks gibt es einen ungewöhnlichen Blick auf diese Wasserstoffatmer. Ich glaube, das kann ich verraten, ohne dass ich zu viel preisgebe. Da hat sich Michael Marcus Thurner was gutes ausgedacht! Schön.

08 Januar 2010

Telefonischer Bericht

Wie ich heute nachmittag am Telefon erfuhr, geht es mit dem Projekt einer PERRY RHODAN-Dokumentation gut voran - immerhin soll die Dokumentation in diesem Jahr noch ins Kino kommen und 2011 im Fernsehen gezeigt werden. Die Macher, die im Herbst 2009 unter anderem im Verlag in Rastatt gefilmt haben, sind auf jeden Fall eifrig bei der Sache.

Dreharbeiten an der Nordsee und in Hessen sowie in einer hübschen Stadt am Rhein standen in den letzten Tagen auf dem Plan. Weiter geht es unter anderem mit Aufnahmen in Berlin - auf das Endergebnis bin ich extrem gespannt.

07 Januar 2010

Alaska und die Vergangenheit

Ein neues Exposé ist eingetroffen, verfasst von Uwe Anton; es hat Alaska Saedelaere als Hauptfigur. Mit wachsender Faszination habe ich es gelesen, denn bei diesem Thema kenne ich die Vorgeschichte sehr gut.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das ein »kosmischer Roman«. Und ein Roman, an den sich die Leser sicher eine Weile erinnern werden.

06 Januar 2010

Ungewöhnliche Perry-Blicke

Einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt Perry Rhodans bekam ich heute geboten. Und zwar in einer Art und Weise, wie ich sie bislang nicht gelesen habe. Ich habe nämlich das neue PERRY RHODAN-Manuskript von Wim Vandemaan gelesen.

Die Lektüre machte richtig Spaß - diese Art von Science Fiction mag ich sehr gern. Übrigens gibt's auch einen andersgearteten Blick als sonst auf Terrania und auch den Jupiter.

05 Januar 2010

Ohne Kantine

Zwischen den Feiertagen hat unverschämterweise die Kantine bei VPM geschlossen. Will man als braver Verlagsangestellter nicht zu Bäckereien eilen oder sich in die Schlange bei McDonald's einreihen, bleibt einem nichts anderes übrig, als in ein Restaurant in der Nähe zu begeben.

Gar nicht mal schlecht: Mit den Kolleginnen und Kollegen war ich gestern beim Chinesen und heute beim Italiener, das macht Spaß und füllt den Magen; wir reden über die Arbeit und übers Private und haben letztlich auf diese Methode zwei sehr angenehme Besprechungen hinter uns gebracht. Gute Mannschaft, echt!

04 Januar 2010

Gratulation zum Achtzigsten!

Ein Logbuch der Redaktion

Am 1. Januar 2010 konnte ein Schriftsteller ein persönliches Jubiläum feiern, der für die PERRY RHODAN-Serie eine Reihe wichtiger Romane geschrieben hat und für viele Fans der 60er und 70er Jahre zu einem der prägenden Autoren überhaupt wurde: Die Rede ist von H. G. Ewers, der mit bürgerlichem Namen Horst Gehrmann heißt und an diesem Tag achtzig Jahre alt wurde. Ich habe ihm nicht persönlich gratuliert, sondern nur eine Glückwunschkarte geschrieben, und ich nutze die Gelegenheit, nun im Rahmen eines Logbuches einen Gruß zu entrichten.

Denn eins ist klar: Ohne H. G. Ewers wäre ich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein PERRY RHODAN-Fan geworden; er verfasste einen jener Romane, die vor über dreißig Jahren in mir die Begeisterung für die größte Science-Fiction-Serie der Welt auslösten. Sein »Finale für Twin« (Band 230), ein Roman aus dem Zyklus »Meister der Insel«, packte mich, riss mich mit und brachte mich dazu, allerlei Hintergründe zum Perryversum zu recherchieren.

Und auch in den späteren Jahren, in denen ich mit großer Faszination die komplette PERRY RHODAN-Serie durchschmökerte, lernte ich den Autor und sein Werk, seine Freude an skurrilen Figuren und absonderlichen Geschichten kennen und schätzen. So las ich Dutzende von Ewers-Romanen, langweilte mich nie und hatte einen großen Spaß bei seiner Art und Weise, das PERRY RHODAN-Universum darzustellen.

Ich liebte den Oxtorner Omar Hawk und seinen Okrill namens Sherlock, ich mochte die schrägen Geschichten um Patulli Lokoshan und seinen Erbgott, und selbstverständlich lachte ich über die Dialoge zwischen Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu. Halte ich heute einen Roman wie »Planet der Ritterspiele« (Band 603) in den Händen, erinnere ich mich noch gut an einzelne Szenen – und das nach all den Jahren.

Wobei man dem Autor ja unrecht täte, würde man ihn nur auf seine skurrilen Charaktere reduzieren. Horst Gehrmann verfasste genügend Heftromane, in denen Figuren auf ernsthafte Weise ausgelotet wurden. Und er zeigte mit seinen PERRY RHODAN-Taschenbüchern, dass er praktisch einen eigenen Kosmos entwickeln konnte: In diesen Romanen kam beispielsweise Tengri Lethos, der Hathor, erst richtig zu Ehren, und in ihnen wurde der MdI-Zyklus in einer Art und Weise weitergeschrieben, die vom Exposé-Autor Karl-Herbert Scheer so wahrscheinlich nicht vorgesehen gewesen war.

Phantasie hatte Horst im Übermaß, wie mir schien, und über diese verfügt er heute immer noch. Ich erinnere mich gut an seine ATLAN-Romane, in denen er sich geradezu »austobte«. Nicht nur Algonkin-Yatta, der kosmische Kundschafter, den der Autor über verschiedene ATLAN-Zyklen hinweg verarbeitete, sondern auch Neithadl-Off, die Parazeit-Historikerin, waren Figuren, die man als Leser entweder mochte oder ablehnte, die man aber auf keinen Fall vergaß.

Umso erfreulicher, dass Horst Gehrmann nach all den Jahren immer noch einen klaren Bezug zu PERRY RHODAN und ATLAN hat. Davon konnten sich die Besucher des GarchingCons im Sommer 2009 überzeugen, und ich bin sicher, dass man den Autor auch in künftigen Jahren bei Cons sehen wird. Trotz des hohen Alters ist er aktiv und fit – und ich freue mich, dass er mit seinen achtzig Jahren noch lange nicht zum »alten Eisen« gehört.

Nachträglich alles Gute zum Geburtstag, lieber H. G. Ewers!

31 Dezember 2009

Auf ein erfolgreiches und glückliches 2010!

Die PERRY RHODAN-Redaktion wünscht einen »guten Rutsch«

Die letzten Stunden des Jahres 2009 sind eingeläutet - es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, in dem sich viel verändert hat. Wir wollen jetzt in die Zukunft schauen und den Blick aufs Jahr 2010 richten.

Die PERRY RHODAN-Redaktion wünscht allen Lesern, dass sie die Herausforderungen des neuen Jahres mit viel Optimismus angehen und sie bewältigen können.

Und wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal für die Lese-Treue, für das Vertrauen, aber auch für kritische und lobende Worte bedanken. Ohne all das wäre die Serie nicht so erfolgreich.

30 Dezember 2009

»Im Auftrag der Kosmokraten« geht weiter

Ein Logbuch der Redaktion

Irgendwie war es früher im Perryversum einfacher als heute: Da galten die Kosmokraten schlicht als die Guten, denen Perry Rhodan und die Terraner folgten, während Chaotarchen und andere Mächte als Feinde angesehen wurden, die man zu bekämpfen hatte. Perry Rhodan war im Einsatz gegen Seth-Apophis und andere negative Mächte, und Atlan trieb sich zeitweise »hinter den Materiequellen« herum, errichtete eine neutrale Zone im Kosmos und tat andere Dinge, um letztlich stets den Kosmokraten zu helfen.

So lasen sich bis Mitte der 80er Jahre sowohl die PERRY RHODAN- als auch die ATLAN-Serie. Heute geht's mir in meinem Logbuch vor allem um die klassische ATLAN-Serie, genauer um deren Wiederauferstehung, die seit einiger Zeit in Form von E-Books stattfindet. Denn da gibt es eine Reihe von lesenswerten und interessanten Perlen aus dem Perryversum zu entdecken.

Doch der Reihe nach ... Es beginnt im Jahr 3818, also zu einer Zeit, in der in der Milchstraße bereits die Neue Galaktische Zeitrechnung gilt. Davon kann Atlan nichts wissen, der seiner Tätigkeit als Orakel von Krandhor nachgeht und für Völkerschaften wie die Kranen und andere eine Art »weiser Herrscher« ist. Er erhält eine Botschaft der Kosmokraten, und diese erteilen ihm einen geheimnisvollen Auftrag. Er müsse »Schreckliches« verhindern, denn: »Im immerwährenden Kampf der Mächte des Chaos mit den ordnenden Kräften ist ein entscheidender Faktor im Entstehen begriffen, dessen Ungeheuerlichkeit alles Dagewesene übertrifft.«

Als diese Macht wird eine Wesenheit namens EVOLO genannt, über die Atlan selbstverständlich erst einmal nichts erfährt. In der Folge wird er in die ferne Galaxis Alkordoom versetzt, um dort einem Auftrag zu folgen, den er selbst nicht komplett durchschauen kann. Soweit der Einstieg in den ATLAN-Großzyklus »Im Auftrag der Kosmokraten«, der mit dem ATLAN-Roman 675 begann.

Dieser Roman hieß »Hexenkessel Alkordoom« und stammte von Peter Griese, damals Exposé-Autor der ATLAN-Serie. Der erste große Abschnitt des Zyklus ging bis Band 749 (»Die Verrückten von Barquass«), verfasst von Marianne Sydow.

Und jetzt der Sprung zur heutigen Zeit: Diese Romane, seit vielen Jahren vergriffen, erscheinen als E-Books bei unserem Partner Readersplanet. Sie werden dort in Paketen angeboten, die man preisgünstig und bequem abonnieren kann. Wer ein Abonnement abschließt, bekommt in der Regel zweimal in der Woche ein neues E-Book. Ich selbst finde das ziemlich klasse: Wer damals die Romane nicht lesen konnte, weil er zu jung war oder sich dafür noch nicht interessierte, hat jetzt die Chance, diese Science-Fiction-Klassiker elektronisch zu kaufen und zu genießen.

Und nachdem der erste Abschnitt des Großzyklus in diesen letzten Tagen des Jahres 2009 abgeschlossen wird, startet praktisch direkt der zweite und abschließende Teil. Band 750 stammte von Peter Griese und erschien 1986 unter dem Titel »EVOLO« – damit wurde der Vorhang für das letzte große Abenteuer der ATLAN-Heftromanserie gehoben. (Bekanntlich war 1988 mit dem Roman »Transfer« von H.G. Ewers und Peter Griese sowie der Bandnummer 850 Schluss ... bis zehn Jahre später neue ATLAN-Heftromane erschienen – aber das ist eine andere Geschichte.)

Ich habe in den 80er Jahren diese Romane mit großer Faszination gelesen. Zeitreisen und kosmische Expeditionen, Paddler und Zgmakhonen, das seltsame Wesen namens Chybrain und die von der Erde stammenden Celester – die Autoren feuerten damals mit teilweise sehr bizarren Ideen eine Breitseite ungewöhnlicher Romane nach der anderen ab. Nicht alles gefiel mir, aber die Vielzahl der Ideen und Handlungsverläufe fand ich einfach faszinierend.

Ich bin sicher, dass sich diese Faszination auch auf heutige Leser übertragen wird. Bei Readersplanet gibt es bald die komplette ATLAN-Serie als E-Books – damit ist die nach PERRY RHODAN zweitgrößte Science-Fiction-Serie vollständig.

Ganz ehrlich: Irgendwie beneide ich ja schon die Leser, die das alles jetzt quasi »neu« lesen können. Und ich wünsche ihnen schon jetzt verdammt viel Spaß dabei!

29 Dezember 2009

Vorbereitung aufs ACD-Fest

Beeindruckend, was der Atlan-Club Deutschland so auf die Beine stellt - und das seit bald 25 Jahren! Das hätte ich nicht geglaubt, als sich der Club anno dunnemals gründete und ich schlagartig ein Mitglied wurde.

Schon jetzt bereitet man sich auf den Jahres-Con 2010 vor, der im Naturfreundehaus Hildesheim stattfinden wird. Und ich überlege mir angesichts des wunderbar gestalteten Progress Reports 1 (in dem ich unter anderem etwas über den »deutschen Sitzfußball« erfahre - aha!), ob ich da nicht auch teilnehme. Das scheint doch eine sehr schöne Fanveranstaltung zu werden ...

28 Dezember 2009

Fannische Kurzgeschichten

Ein Logbuch der Redaktion

Ich lese gerne Kurzgeschichten. Damit gehöre ich im deutschsprachigen Raum längst zu einer Minderheit, was die Verkaufszahlen der Buchverlage deutlich beweisen: Es sieht so aus, als gäbe es nur noch eine Handvoll Story-Freunde. Umso besser, dass es nach wie vor engagierte Science-Fiction-Fans gibt, die Kurzgeschichten verfassen und solche auch verlegen.

Ich kam in der Woche vor Weihnachten erst dazu, den schönen kleinen Band »Mord an Bord« durchzuschmökern, den der Terranische Club Eden (TCE) bereits im Sommer 2009 herausgebracht hat. Es war auf einer Zugfahrt, bei der ich das eine oder andere »offizielle« Manuskript zu lesen hatte, und immer wieder zwischendurch griff ich nach dem absolut professionell aussehenden Taschenbuch und las eine Kurzgeschichte.

Wer sich nicht mehr daran erinnert: Da sich am 8. Dezember 2008 zum zehnten Mal der Todestag des deutschen SF-, Krimi- und Fantasyautors Wolfpeter Ritter (PERRY RHODAN-Lesern als Peter Terrid bekannt) jährte, schrieb der TCE den »Storywettbewerb in Memoriam Wolfpeter Ritter« aus. Angesprochen waren nicht-professionelle Autoren, und ihre Aufgabe war, eine utopisch-phantastische Kurzgeschichte zu schreiben.

Dabei sollte die Figur der Lhoreda Machecoul eingesetzt werden, die von Peter Terrid als Kriminalistin in zwei PERRY RHODAN-Taschenbüchern erfunden worden war. Die Autoren sollten die Figur sowie die Hintergründe aufgreifen, mussten aber nicht unbedingt im PERRY RHODAN-Universum bleiben.

Tatsächlich trafen zahlreiche Kurzgeschichten bei der Jury ein, die dann eine Auswahl traf und die Sieger kürte. Die Preisverleihung war im Sommer in Garching, und es wurde auch der Band »Mord an Bord« publiziert. Ich fand es passend, dass ich diesen Band auf der Fahrt nach München las, also quasi in die direkte Nähe von Garching, wo die Preisträger auf der Bühne gestanden waren.

Das Büchlein war richtig unterhaltsam, die Texte schwankten zwischen gut und sehr gut: Ich fand, dass sich die Autorinnen und Autoren dem Thema gut angenähert hatten und dass dabei sehr schöne Geschichten entstanden waren. Und ich fand vor allem, dass Dieter Bohn zu Recht den ersten Preis belegt hatte ...

Seine Geschichte trägt den Titel »Eine Frage der Ehre« und zeigt, wie ein planetarer Konflikt im Prinzip seine Fortsetzung an Bord des Raumschiffes EMPRESS OF THE OUTER SPACE findet – es geschieht ein Mord, und die Kriminalistin an Bord des Raumschiffes muss sich darum kümmern. Dieter Bohns Geschichte ist ein kleiner, feiner Krimi mit moralischer Komponente, und das gefiel nicht nur der Jury, sondern auch mir.

Die anderen Geschichten wissen ebenfalls zu unterhalten: »Die Fliegen des Teufels« von Josef Thanner, »Fremder als ein Traum« von Antje Ippensen, »Toter Mann« von Norbert Kurz und »Der perfekte Mord« von Norbert Mertens. Ich schmökerte das Büchlein mit Genuss durch und möchte es all jenen ans Herz legen, die sich gern im »Perryversum« aufhalten oder die früher gern die Romane von Peter Terrid gelesen haben.

Mein Glückwunsch auch an den Terranischen Club Eden, der das Buch vorzüglich gestaltet hat. Das Titelbild von Alexander Braccu ist dynamisch, die Redaktion (Michaela Stadelmann und Joachim Kutzner) hat sauber gearbeitet, und als »Nachwort« gibt's das Bild einer Kerze auf dem Grab des verstorbenen Peter Terrid.

Die 80 Seiten lohnen sich, der Preis von 6,50 Euro (plus Versandkosten) ist nicht zu hoch. Zu beziehen ist »Mord an Bord« über die Homepage der Veranstalter. Dort werden auch signierte Exemplare angeboten:

23 Dezember 2009

Marc A. Herren wird Teamautor

Am 19. Februar 2010 wird die PERRY RHODAN-Landkarte um eine Facette reicher: Mit dem Roman »Das Fanal«, der als Band 2531 erscheint, tritt Marc A. Herren aus der Schweiz dem Autorenteam der größten Science-Fiction-Serie der Welt bei. Die anderen Autoren stammen aus Deutschland und Österreich.

Seine ersten professionellen Schreiberfahrungen sammelte Herren, Jahrgang 1976, mit der Heftromanserie PERRY RHODAN-Action, der Science-Fantasy-Serie »Sun Quest« und den ATLAN-Taschenbüchern. Zuletzt erschien von ihm ein Roman in der Reihe PERRY RHODAN-Extra.

Der Roman »Das Fanal« führt übrigens zwei wichtige Helden der PERRY RHODAN-Serie zusammen, die nur selten einen gemeinsamen Auftritt haben: Ronald Tekener, der sogenannte Smiler, und Alaska Saedelaere, der Mann mit der Maske. Und bereits jetzt ist klar, dass der Autor sich auch künftig um einen der beiden Helden »kümmern« wird.

22 Dezember 2009

Konzeptionelle Gedanken

Manchmal muss man als Redakteur auch zu seinen »Basics« zurückgehen, sprich, sich in die inhaltliche Arbeit stürzen. Man weiß ja nie, wann man sie brauchen kann ... Nein, ernsthaft: Ich sitze seit Samstag immer wieder an einem Konzeptpapier, das sich mit inhaltlichen Dingen beschäftigt.

Wenn alles gut geht, wird das ein funktionsfähiges Konzept, das im Jahr 2010 auch umzusetzen ist. Mir gefällt die Idee zumindest - aber es wäre ja noch schöner, wenn mir mein eigener Gedankengang nicht passen würde.

21 Dezember 2009

ATLAN-Testlauf

Werbung darf ich dafür nicht machen, erwähnen darf ich's aber hoffentlich: Im Bertelsmann-Club ist jetzt eine ATLAN-Buchausgabe im Test. Das heißt, dass ausgewählte PERRY RHODAN-Kunden ein ATLAN-Buch erhalten - und dann schaut man, wie es ihnen gefällt.

So liegt mir jetzt eine schicke Hardcover-Ausgabe von »Totentaucher« vor, Wim Vandemaans famosem ATLAN-Roman. Ursprünglich erschien der Roman als Taschenbuch bei Fantasy Productions, als Hardcover in der »Edition Perry Rhodan« gefällt's mir ebenfalls.

18 Dezember 2009

Elfenfreude zum fünfzehnten

Ich bin selbst beeindruckt vom Erfolg unserer Fantasy-Buchreihe ELFENZEIT: Heute kam der fünfzehnte Roman von den Bertelsmann-Kollegen, sprich, der Band wird in diesen Tagen auch an die Abonnenten ausgeliefert.

Verfasst wurde der Band von Uschi Zietsch unter ihrem Pseudonym Susan Schwartz, und er trägt den Titel »Die Goldenen Äpfel«. Ich erinnere mich noch gut an die Lektüre und an das abwechslungsreiche Abenteuer - und jetzt freue ich mich darüber, dass es den Band schon gibt.

17 Dezember 2009

Seminar mit Uwe Anton

Ein Logbuch der Redaktion

Das Motto stammte nicht von mir, aber ich fand es klasse: »Ist morgen auch noch ein Tag?« - so lautete der Titel des Science-Fiction-Seminars, das am Wochenende des 11. bis 13. Dezember 2009 stattfand. Das Schwerpunkt-Thema war Kurzgeschichten, und als Dozenten waren der PERRY RHODAN-Autor Uwe Anton und ich im Einsatz.

Insgesamt zwölf Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Österreich hatten sich im Schloss Wolfenbüttel eingefunden, wo die Bundesakademie für kulturelle Bildung ihre Seminare – oder zumindest einen wesentlichen Teil – veranstaltet. Im sogenannten Chorsaal, von dem aus wir einen schönen Blick auf den alten Wehrgraben sowie die Fachwerkhäuser der sich anschließenden Altstadt hatten, saßen wir zusammen; eine angenehm-kreative Atmosphäre stellte sich sehr schnell ein.

Als Standard bei diesen Seminaren hat es sich bewährt, dass die Teilnehmer im Voraus eine Kurzgeschichte einreichen. Die Texte werden allesamt zu einem sogenannten Reader gebunden und werden den Teilnehmern vorher zur Verfügung gestellt. So hat jeder einen Einblick in die Art und Weise, wie andere Autoren mit den gestellten Vorgaben gearbeitet haben. Und jeder hatte die Aufgabe, sich dadurch aufs Seminar vorzubereiten, dass er alle Texte vor Seminarbeginn las.

Genau das tat ich auch: Ich saß im Zug von Karlsruhe nach Braunschweig, las abwechselnd die November-Ausgabe von »bild der wissenschaft« (mit dem Schwerpunkt-Thema Urknall) und in den Kurzgeschichten der Autoren. Dabei fiel mir bereits auf, wie unterschiedlich die thematische Ausrichtung war und – vor allem – wie unterschiedlich stark sich die Schreiberfahrung darstellte.

Nicht zuletzt aus diesem Grund begannen Uwe Anton und ich das Seminar am Freitag nachmittag damit, grundlegende Dinge zu erzählen. Wir stellten dar, wie der Literaturbetrieb funktioniert, was man als Autor beachten muss und wie Verlage eigentlich arbeiten. Wir zeigten auf, welche Kleinverlage derzeit überhaupt Kurzgeschichten mit Science-Fiction-Themen publizieren und weshalb es sich für kommerziell ausgerichtete Verlage derzeit nicht lohnt, Kurzgeschichtensammlungen auf den Markt zu bringen.

Nach dem Abendessen ging es mit der Textarbeit los: Wir besprachen im Plenum die eingereichten Kurzgeschichten. Diejenigen, die wir am Freitagabend diskutierten, wurden selbstverständlich intensiver durchgearbeitet – vieles von dem, was am ersten Abend gesagt wurde, mussten die Dozenten am Folgetag nicht wiederholen. Insgesamt wurden alle Texte durchgesprochen, wobei wir am Freitagabend nicht ganz die Hälfte schafften.

Nach dem eigentlichen Seminar ging es noch einige Stunden weiter: Bei Bier und Wein, bei Cola und Mineralwasser diskutierten Autoren und Dozenten bis spät in die Nacht über das Schreiben, über gelungene und weniger gelungene Bücher, sowie über alle möglichen anderen Themen.

Am Samstag stellten wir die ersten Schreibaufgaben, ließen die Autoren im wesentlichen an neuen Texten arbeiten. Es ging um Anfänge, aber ebenso um den »Wendepunkt« oder gar den »Point of no return« bei einer Kurzgeschichte. Dabei versuchten wir klarzumachen, dass jede Regel, die man für eine Kurzgeschichte aufstellt, im wesentlichen dazu da ist, dass man sie nach einiger Zeit auch bricht – aber zuerst sollte man zu Übungszwecken einige Regeln berücksichtigen. Dazu zählte die sogenannte Einheit von Raum und Zeit, die einen Autor automatisch dazu zwingt, sich bei seinem Text auf das Wesentliche zu beschränken.

So verging der Samstag mit intensiver Textarbeit, mit Diskussionen und kleinen Vorträgen, mit Schreibaufgaben und Einzelgesprächen. Auch an diesem Abend wurde es wieder spät – und am Sonntagmorgen waren alle Beteiligten ein wenig müde. Wir ließen es deshalb langsamer angehen, stellten schneller zu schaffende Aufgaben, die dann auch schneller zu diskutieren waren.

Insgesamt war es wieder ein spannendes Seminar – zumindest für mich. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren die Teilnehmer nach Hause; ich schaute mir noch die Science-Fiction-Ausstellung im Schloss Wolfenbüttel an. Die bildete dann den schönen Abschluss für ein gelungenes Wochenende.

16 Dezember 2009

Reisen mit Lektüre

Heute bin ich schon wieder unterwegs, und diese Zeilen tippe ich in München, wohin heute die Reise geht. Lizenzgespräche und Verlagsbesuche bilden heute das Programm. Und im Zug lese ich natürlich.

Unter anderem schmökerte ich endlich »Mord an Bord« durch, und das Büchlein ist bereits im Juli 2009 erschienen. Genau! - es handelt sich dabei um die Zusammenstellung der Siegergeschichten des Peter-Terrid-Wettbewerbs. Hat mir sehr gut gefallen, und ich glaube, dazu muss ich noch ein Logbuch oder dergleichen verfassen.

15 Dezember 2009

Höllenwelt die zweite

Gestern ist das Taschenbuch eingetroffen, aber reingeschaut habe ich heute erst: »Das Erwachen« ist ein Roman von Achim Mehnert, der in der Reihe der ATLAN-Taschenbücher erschienen ist.

Der Roman bildet zudem den zweiten Teil des »Höllenwelt«-Zyklus - und es wird wohl endlich einmal Zeit, dass ich mich damit auch inhaltlich beschäftige. Denn eigentlich mag ich ATLAN-Romane, und ich mag zudem die Zeit, in der sie spielen.

14 Dezember 2009

Ein TRAVERSAN-Doppelpack

Ein Logbuch der Redaktion

Wenn wir uns in der Redaktion über die neunziger Jahre unterhalten und über die Dinge, die wir in dieser Zeit gemacht haben, sind wir uns ziemlich sicher: Mit das Beste, was von uns herausgebracht wurde, war der sogenannte Traversan-Zyklus. Es war die erste ATLAN-Miniserie, die Ende der neunziger Jahre in zwölf Heftromanen publiziert wurde und auch in Form von vier Büchern einen Nachdruck fand.

Selbstverständlich verdrängen Sabine Kropp und ich gern die Erinnerung an die Pannen, die das Projekt mit sich brachte und von denen die Leser praktisch nichts mitbekommen haben: Romane, die übers Wochenende fertiggestellt werden mussten, Lektorate über Nacht und ein mörderischer Zeitdruck vom ersten bis zum letzten Tag. Aber danach waren wir stolz auf das, was wir geleistet hatten.

Es war zudem eine Premiere: Es war der erste Zyklus, den Robert Feldhoff allein als Exposé-Autor gestaltete (ohne Ernst Vlcek, der zu jener Zeit bei PERRY RHODAN noch gewissermaßen sein Mentor war), und es war auch der erste Zyklus, für den Rainer Castor die Datenrecherche übernahm. Zudem erlebte Rainer Castor nebst Frank Borsch in diesem Zyklus seinen »Einstand« als Heftromanautor.

Alles in allem war der Traversan-Zyklus eine Geschichte, die es wert wäre, mal in mehreren Kapiteln ausführlicher erzählt zu werden: angefangen von der Pizzeria in Hamburg-Altona, wo Robert Feldhoff und ich die Handlung auf einer Serviette skizzierten, bis hin zur Lizenzierung der zwölf Heftromane an Weltbild, wo im Bechtermünz-Verlag auf einmal vier Bände erscheinen mussten und wir kurzerhand einen Sammelband mit Erzählungen und Kurzgeschichten zusammenstellten, die allesamt zum Thema passten.

Warum ich das alles erzähle? Weil ich in den vergangenen Tagen die letzten zwei Hörspiele zu diesem Zyklus gehört habe. Sie wurden von unserem Lizenzpartner Eins-A-Medien produziert, und als Sprecher sind bekannte Leute wie Josef Tratnik und andere dabei. Wie bei den weiteren Hörspielen der Reihe auch, knallt es ziemlich – die Produzenten setzen auf viel Geräusche und klar akzentuierte Sprecher. Das ist möglicherweise nicht jedermanns Geschmack, wirkt aber eigenständig und machte zumindest mir viel Spaß.

Zudem vermitteln beide Hörspiele neben einer spannnden Handlung auch noch Details zur klassisch-arkonidischen Kultur. Das Hörspiel zu »Duell auf Arkon« von Hans Kneifel stellt beispielsweise ein action-geladenes Karaketta-Rennen ins Zentrum der Geschichte – soweit ich mich erinnere, überhaupt zum ersten Mal. Und in »Finale für Traversan« von Rainer Castor gibt es viel Hintergrund-Material zu Dagor, seine Philosophie und den damit zusammenhängenden Riten.

Der Traversan-Zyklus war in gedruckter Form ein Erfolg und bereitete vielen Lesern großes Vergnügen. Ich bin sicher, dass er es auch in vertonter Form machen.

Beide Hörspiele gibt es bei diversen Versendern wie amazon.de, selbstverständlich ebenso im regulären Tonträger- und Buchhandel. Der reguläre Verkaufspreis liegt bei 9,90 Euro. Wer mag, kann sich übrigens die Hörspiele als MP3-Versionen herunterladen; idealerweise im PERRY RHODAN-Shop oder auch direkt bei Eins-A-Medien – dann kostet das einzelne Hörspiel jeweils 6,90 Euro.

PERRY RHODAN vor Weihnachten

Ein Logbuch der Redaktion

In der Vorweihnachtszeit beschert die PERRY RHODAN-Serie ihren Lesern zwei Romane, die es in sich haben: Es gibt kosmische Gedanken und seltsame Bösewichte, einen Blick in das Innere einer Superintelligenz und in die Gedankenwelt eines Außerirdischen, und es gibt vor allem zwei unterschiedliche Schauplätze und völlig verschiedene Handlungsentwicklungen.

Die Rede ist von den zwei Romanen, die von Uwe Anton und Christian Montillon stammen. Sie spielen in der fernen Stardust-Galaxis – die in Wirklichkeit den Namen Anthuresta trägt. Beide Romane ergänzen das Bild, das die im Stardust-System siedelnden Terraner mittlerweile von ihrer neuen kosmischen Umgebung haben, und sie ergänzen ebenso das Bild, das die PERRY RHODAN-Leser mittlerweile von jenem Schauplatz erlangt haben, der dem laufenden Zyklus seinen Namen gibt.

Vor allem »Winter auf Wanderer« dürfte ein Roman sein, auf den jene Leser warten, die sich für Superintelligenzen und kosmische Ereignisse begeistern können. Der Roman erscheint mit der Bandnummer 2522, das ist dann gut 2500 Romane nach den Schilderungen der ersten Begegnung der Terraner mit ES und seinem Planeten Wanderer – die Parallelität ist natürlich nicht unbeabsichtigt.

Den Blick, den Uwe Anton allerdings auf Wanderer und den Unsterblichen wirft, ist ungewöhnlich und neu, und ich bin sicher, dass manche der Enthüllungen dieses Romans sehr überraschend wirken dürften. ES scheint tatsächlich in Gefahr zu stecken – der Mentor der Menschheit, der Perry Rhodan und die Terraner seit langen Zeiten begleitet und manchmal auch lenkt, hat Schwierigkeiten, von denen bislang niemand etwas ahnen konnte.

Perry Rhodan selbst sagt klar seine Meinung. Die Stellung der Menschheit ist nämlich nicht mehr vergleichbar mit ihrer Situation in den frühen Tagen des Solaren Imperiums. Längst haben Rhodan und seine Begleiter allerlei Einblicke in das Universum erlangt, die weit über normales Verständnis hinausgehen – aber eine Superintelligenz, die Hilfe benötigt, ist dennoch nichts gewöhnliches.

Handfester geht Christian Montillon die Handlung des Folgebandes an: Eine seiner Hauptfiguren ist ein Jaranoc, ein außerirdischer Krieger, der sich als Feind der Menschheit begreift und diese als seinen Gegner ansieht. Doch seine Motivation ist eine andere als diejenige, die man ihm von terranischer Seite aus unterstellt. Damit gelingt dem Autor in seinem Roman »Am Rand von Amethyst« ein schöner Einblick in die Gedankenwelt eines fremden, ja feindlichen Außerirdischen.

Dabei geht es um grundsätzliche Dinge: Die Immaterielle Amethyst-Stadt ist noch so geheimnisvoll wie beim ersten Kontakt, und niemand weiß so richtig, welche Existenzgrundlage die seltsamen Städte eigentlich haben. Umso mysteriöser erscheinen die Fremden – in diesem Fall die Jaranoc – und ihre Motivation, die sich mit ihrer militärischen Macht dort festsetzen ...

Alles in allem zwei Romane, wie sie gegensätzlicher kaum sein können. Und doch hängt alles zusammen, spielt alles in einem kosmischen Rahmen, der auch der Stardust-Menschheit einen neuen Sinn gibt.

12 Dezember 2009

Elfenzeit zwischendurch

Manchmal ist Termindruck ganz schön anstrengend: An diesem Wochenende muss ich endlich das Manuskript des neunzehnten ELFENZEIT-Romans durchlesen; das liegt seit Tagen in der Redaktion, weil die Autorin pünktlich geliefert hat - und ich geriet diese Woche ziemlich unter Druck.

Jetzt sitze ich also in Wolfenbüttel, wo ich an der Bundesakademie ein Science-Fiction-Seminar als Dozent begleite - zusammen mit Uwe Anton -, und in jeder Pause lese ich. Was allerdings Spaß macht: Es ist ein super-unterhaltsamer Roman von Susan Schwartz. Na also!

10 Dezember 2009

Zweimal Traversan gehört

Endlich habe ich es geschafft: Ich habe die Hörspiel-Reihe zum Traversan-Zyklus durchgehört. Erschienen sind die Hörspiele bei unserem Lizenzpartner Eins-A-Medien, und sie beziehen sich auf den in den späten 90er Jahren publizierten Traversan-Zyklus - das waren damals zwölf Hefte mit Atlan als Haupthelden, die auch als vier Bücher bei Weltbild/Bechtermünz publiziert wurden.

Die Hörspiele enthalten jetzt »Duell auf Arkon« von Hans Kneifel (action-geladenes Karaketta-Rennen als Thema) und »Finale für Traversan« von Rainer Castor (viel Hintergrund zu Dagor). Alles mit viel Geräuschen und knallig klingenden Sprechern - das machte Spaß!

09 Dezember 2009

Besuch durch Trilobit

Oliver Reiff, einer der zwei Geschäftsführer unseres Internet-Dienstleisters Trilobit, war heute mal wieder im Haus. Früher sahen wir uns öfter, aber im Lauf der Jahre hat die Besuchsfrequenz nachgelassen. Umso erfreulicher, wenn wir uns zusammensetzen können.

Allgemeiner Informationsaustausch: Er erzählt, was bei Trilobit los ist, und ich informiere über den aktuellen Stand der Dinge bei PERRY RHODAN. In beiden Firmen tut sich einiges, und das ist dann doch beruhigend ...

08 Dezember 2009

Tefroder die dritte

Heute kam ich endlich dazu, mir das aktuelle Belegexemplar des Heyne-Verlages anzuschauen: »Die Stadt der tausend Welten« stammt von Wim Vandemaan, ist der dritte und somit abschließende Teil der Tefroder-Trilogie und sieht einfach klasse aus.

Inhaltlich fand ich den Roman ja auch schon klasse, als ich ihn erhielt. Und sei's nur, weil man jetzt endlich die tefrodischen Sternzeichen kennt und mehr über die Kultur dieses alten Menschenvolkes erfährt ...

07 Dezember 2009

Arkoniden auf dem Mond

Manchmal stöbert unsereins im Internet auf Dinge, da bleibt einem nur ein verwunderter Blick: Das »Volksblatt«, das sich im Untertitel als »Tageszeitung für Liechtenstein« bezeichnet, berichtet von einer unglaublichen Sensation. Angeblich seien Fotos von einem UFO aufgetaucht, die auf dem Mond aufgenommen worden seien.

Das Raumschiff sei allerdings kein Kugelraumer (sonst hätte unsereins ja gewusst, dass Crest und Thora doch da seien und seit 1971 auf Major Perry Rhodan warten), sondern ein zigarrenförmiges Objekt mit einer Länge von knapp vier Kilometern. Zudem sei es eineinhalb Milliarden Jahre alt (klingt extrem vernünftig ... wie soll man denn das berechnet haben?).

Schade, die Arkoniden sind's doch nicht.

05 Dezember 2009

Mal wieder Elfen im Anmarsch

Das Wochenende gehört diesmal wieder den Elfen. Nicht denjenigen, die man angeblich in Island ständig sieht, sondern den literarischen: Ich habe ein Manuskript der »Elfenzeit«-Serie zur Lektüre.

Verfasst wurde es von Uschi Zietsch, von der das Konzept und die Handlung der gesamten Serie stammt. Ihr Roman ist bereits der neunzehnte - das heißt, dass wir uns langsam dem Ende der Serie nähern. Zwanzig Bände sollen es werden.

04 Dezember 2009

Doppelband mit Oxtornern

Frank Borsch hat den ersten Teil seines Doppelbandes geliefert, und ich habe ihn bereits gelesen und mit dem Autor darüber telefoniert. Es geht unter anderem um Oxtorner, aber auch um nicht-menschliche Außerirdische.

Mit dem zweiten Band ist der Autor schon gut vorangekommen. Diesen dürfte ich nächste Woche bereits erhalten. Dann können wir den Doppelband gewissermaßen als Doppelpack in die Druckerei schieben.

03 Dezember 2009

Schattenland zum ersten

Es ist kein PERRY RHODAN, kommt aber aus unserer Redaktion: Der erste Band von »Schattenland« liegt auf meinem Schreibtisch, schick gedruckt und mit einem tollen Cover von Dirk Schulz ausgestattet.

Der Versuch, kleinere Einheiten aus der klassischen MYTHOR-Serie für ein modernes Publikum neu aufzulegen, beschäfigt mich seit vielen Jahren. Jetzt endlich hat es geklappt - Fantasy Productions sei dank!

02 Dezember 2009

Lektüre-Stress

Kaum ist man mal zwei Wochen im Urlaub, schreiben die Autoren wie besessen. Zumindest kommt es mir so vor, wenn ich am heutigen »Redigiertag« die Berge ausgedruckter Manuskripte anschaue.

Manuskripte von Christian Montillon, Leo Lukas, Michael Marcus Thurner und Frank Borsch. Es geht um Frequenzfolger und Maahks, um Akonen und Oxtorner, um Terraner und Darturka - und natürlich hat diese Reihenfolge jetzt nichts mit dem tatsächlichen Auftauchen dieser Wesen in den jeweiligen Romanen zu tun ...

01 Dezember 2009

Expo-Telefonat

Der zweite Arbeitstag nach dem Urlaub: So langsam habe ich den Überblick wieder erlangt, und ich wurde von den Kolleginnen und Kollegen der Abteilung ausreichend informiert. Ein schönes Gefühl, wieder Bescheid zu wissen.

Dann das Telefonat mit Uwe Anton: Er steckt mitten in der Exposé-Arbeit, und ich wollte wissen, wie der Stand der Dinge ist. Hört sich gut an: Diese Woche gibt es wieder Lesestoff für mich.