07 April 2013
2700 am Sonntag
Am heutigen Sonntag steht der PERRY RHODAN-Jubiläumsband im Zentrum der Arbeit. Andreas Eschbach hat schon lange geliefert, die redigierte Version liegt ebenfalls bereits vor; jetzt geht es darum, das ganze noch einmal durchzugucken und auf möglicherweise verbliebene Fehler zu überprüfen.
Damit der Roman ordnungsgemäß in die Setzerei kann – und er hat ja Überlänge! –, muss ich sorgfältig arbeiten. Der Autor sollte ebenfalls noch einmal drübergucken.
Vorspann und Abspann und Glossar und Kommentar ... all diese Dinge müssen schließlich stimmen. Aber es ist eine schöne Arbeit, schließlich handelt es sich um einen sehr guten Roman!
06 April 2013
Nachdrucke und ihre Honorare
Immer wieder kommt die Frage auf, wie denn die Bezahlung bei PERRY RHODAN-Autoren oder auch den Erben der leider schon verstorbenen Autoren geregelt ist. Die Antwort ist ganz einfach: Wir honorieren nach, und wir halten uns dabei im Prinzip an die Grundsätze des deutschen Urheberrechts. Meine ganz private Meinung: Ich halte unsere Praxis für korrekt.
Ohne in die Details einsteigen zu wollen: Die Serienrechte für PERRY RHODAN liegen beim Verlag, die einzelnen Rechte für den jeweiligen Roman liegen beim Autor oder seinen Erben. Wird also ein »alter« Roman nachgedruckt, ins Ausland übersetzt oder als E-Book verwertet, ist das eine Zweitverwertung – und daran wird der Autor oder seine Erben entsprechend prozentual beteiligt.
Ohne in die Details einsteigen zu wollen: Die Serienrechte für PERRY RHODAN liegen beim Verlag, die einzelnen Rechte für den jeweiligen Roman liegen beim Autor oder seinen Erben. Wird also ein »alter« Roman nachgedruckt, ins Ausland übersetzt oder als E-Book verwertet, ist das eine Zweitverwertung – und daran wird der Autor oder seine Erben entsprechend prozentual beteiligt.
05 April 2013
Ein starkes Buch über einen bedeutenden Künstler
Ein Logbuch der RedaktionSeit das rund zwei Kilogramm schwere Buch über Johnny Bruck erschienen ist, lag es bei mir in der heimischen Wohnung stets in Griffnähe. Immer wieder nahm ich es zur Hand, blätterte darin herum und las einige Seiten, und jedesmal war ich aufs Neue gefesselt und fasziniert. Auf diese Weise las ich in den vergangenen Tagen und Wochen die 320 Seiten komplett durch.
Ich meine damit das Buch »PERRY RHODAN-Illustrator Johnny Bruck«, das von dem Journalisten und Autor Frank G. Gerigk geschrieben und zusammengetragen wurde. Veröffentlicht wurde es im Marlon-Verlag, als Lektor und Herausgeber war Eckhard Schwettmann verantwortlich, der mit seinem Werk »Allmächtiger!« vor Jahren schon Maßstäbe in Sachen PERRY RHODAN gesetzt hat. (Dass er in den späten 90er-Jahren als Marketingleiter für PERRY RHODAN und Verlagsleiter bei Moewig die Serie »nach vorne« gebracht hat, möchte ich in diesem Zusammenhang natürlich nicht verschweigen.)
Was Frank G. Gerigk geliefert hat, ist vor allem eine irrsinnige Fleißarbeit, vor der ich den Hut ziehen muss. Er trug eine beeindruckende Fülle an Details zusammen, die ein spannendes Licht auf das Werk Johnny Brucks werfen: Der Autor zeigt, wie sich der Künstler bereits in den 50er- und 60er-Jahren von amerikanischen und auch deutschen Künstlern beeinflussen ließ, wie stark er vernetzt war und wie sehr er beispielsweise von Illustrierten und amerikanischen Zeitschriften profitierte.
Johnny Bruck schaffte als PERRY RHODAN- und ATLAN-Künstler ein unglaubliches Pensum: Jede Woche lieferte er zwei Titelbilder sowie Innenillustrationen, dazu kamen weitere Titelbilder für Taschenbücher und andere Reihen. Aus Zeitgründen griff Bruck immer wieder auf frühere Motive zurück, übernahm großzügig die Figuren von anderen Künstlern oder verwandte ein eigenes Titelbild als Vorlage für ein neues. Er kopierte dabei nur selten, sondern ließ sich in den meisten Fällen inspirieren.
Das Buch zeigt die unterschiedlichen Herkunftsorte mancher Motive, darüber hinaus die Variationen, in denen ein Titelbild in der tschechischen oder niederländischen von PERRY RHODAN erschienen ist. Manche Titelbilder wurden von Bruck neu erstellt, weil die Originale verloren gegangen waren, manche wurden auch in amerikanischen Magazinen nachgedruckt. Frank G. Gerigk präsentiert die Entwicklungen und Einflüsse, und er weist auf Verbindungen hin, auf die ich beispielsweise nie gekommen wäre.
Daneben gibt es eine Reihe von Statements und Interviews (darunter mit der PERRY RHODAN-Redakteurin Sabine Kropp), die von Kollegen und Wegbegleitern Brucks stammen. Sie ergänzen die zahlreichen Bilder und informativen Texte – damit entsteht ein abwechslungsreiches Werk, das sich vor allem an PERRY RHODAN-Fans richtet, das aber auch ein Außenstehender mit Genuss durchblättern kann.
Es ist kein Bildband, man muss das Werk als eine umfangreiche journalistische Arbeit betrachten, die Johnny Bruck durchaus kritisch betrachtet, ihn aber als wichtigen Künstler und Kunsthandwerker würdigt. Für mich wird »das Bruck-Buch« künftig im Regal neben dem »All-Mächtigen« stehen: ein Werk, das ich immer mal wieder zur Hand nehmen und durchblättern werde, eine schöne Sammlung von Bildern, Texten und Erinnerungen.
Übrigens: Wer sich selbst von dem Werk und seinen Qualitäten überzeugen möchte, kann es sich online anschauen. Der Marlon-Verlag bietet auf seiner Homepage die Möglichkeit an, im Buch zu blättern. Und bestellen kann man es in jeder Buchhandlung, aber ebenso über Versender wie amazon.de.
04 April 2013
Ein Café wird zum Namensgeber
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Nachdem Ernst Vlcek meine Wohnung gründlich mit Zigarettenrauch angefüllt hatte, gingen er, Robert Feldhoff und ich noch einmal spazieren. Es war Montag, der 8. Februar 1999, und wir wollten mit unserer Exposé-Konferenz weitermachen. Gemeinsam bummelten wir von meiner Wohnung aus in die Innenstadt von Karlsruhe.
Während wir durch die kalte Fußgängerzone spazierten, sprachen wir über Comics und Musik, Science Fiction im Allgemeinen und PERRY RHODAN im Besonderen. Wie immer in solchen Fällen wechselten wir die Themen in raschem Tempo und kamen vom Hundertsten ins Tausendste. Immer wieder musste ich anhalten und einige Notizen zur Romanhandlung auf meinen Block schreiben, den ich sicherheitshalber mitgenommen hatte.
In einem Café legten wir erneut eine Gesprächspause ein. Ernst rauchte, Robert und ich tranken Kaffee, wir unterhielten uns weiter. »Wir brauchen noch einen Namen für die Galaxis, in die wir unsere Helden nach Band 2000 schicken«, sinnierte Ernst. »Der Name soll leicht verständlich und trotzdem originell sein.«
Roberts Blick fiel auf die Marke des Kaffees vor uns. »Wir nehmen das hier«, schlug er vor. »Segefredo klingt super.«
»Das ist der Name einer Marke«, protestierte ich, »das geht nicht.«
Robert grinste und meinte, dann müssten wir den Namen eben leicht abändern. Ins Protokoll nahmen wir als Begriff für die Galaxis einmal »Szegafredo« und einmal »Szega Fredo« auf. Wir legten darüber hinaus fest, dass sie groß sein sollte und sich »unterhalb« der Milchstraße befinden sollte, in einer Richtung also, die von heutigen Teleskopen nicht eingesehen werden kann. Damit wollten wir sichergehen, dass wir nicht die Vergangenheit einer Sterneninsel beschrieben, die man in der »heutigen Zeit« kannte.
»Wir schicken die SOL in die Vergangenheit«, das war unsere klare Absicht. Ich notierte im Protokoll: »Dabei werden die Geheimnisse des letzten Thoregon-Experiments geschildert; das alles, was im Prinzip bei der ES-Geschichte vorkommt.«
Die Besatzung der SOL solle einen Versuch beobachten, ein Thoregon zu schaffen. Nie hätten diese Versuche geklappt. In Szegafrendo allerdings sei man richtig weit: In dieser Galaxis sei »das klassische Thoregon-Prinzip (ein Gebiet des Universums ohne Kosmokraten und Chaotarchen) auch umgesetzt«. Vor allem Robert wollte auf den Ausgangspunkt des Thoregon-Komplexes zurückgreifen: Wie kann man in einem Universum voller fremdartiger Völker denn eigentlich Frieden schaffen?
Ernst und Robert schaukelten sich mit ihren Ideen geradezu auf: So sollte es unter anderem eine »Zivilisation geben, in der Frieden und Ausgleich dadurch geschaffen werden, dass man Geiseln austauscht.« Dies sei Ergebnis eines uralten Krieges, und als Folge dieser Ereignisse gebe es jetzt »auf jedem Planeten Angehörige anderer Völker«.
Zitat aus unserem Protokoll: »Eine andere dieser Zivilisationen ist auf völligem High-Tech angesiedelt; eine Art technische Utopie. Es gibt totale Datenvernetzung, es gibt unheimlich viele Transmitter, es gibt eine totale Informationsfreiheit.« Die Superintelligenz dieser Wesen solle eine Gemeinschaft aller Syntroniken sein, und dies wiederum sei ein Bewusstseinsspeicher für tote Lebewesen – daraus entstehe »die ES-Wurzel«.
Die SOL solle in der Galaxis Szegafredo aus einem sogenannten Megadom herauskommen, »der sich ebenfalls in einer Zone ohne virtuelle Teilchen befindet«. Dort sollte die Besatzung auf ein Wächtervolk treffen, auf die sogenannten Cranesen ...
Danach aber kümmerten wir uns vorrangig um den weiteren Verlauf der Handlung in der Milchstraße. Wir legten fest, dass es eine »Mutantenschwemme« geben sollte und dass die menschlichen Mutanten alle als Monochrom-Mutanten bezeichnet werden sollten. Wir wollten Mutantenschulen einrichten und uns dabei bewusst an den Anfängen der PERRY RHODAN-Serie orientieren.
Wir machten uns vor allem Gedanken darüber, wie sich eine solche Mutantenschwemme auswirken würde: »Was ist, wenn ein Mutant im Nachbarhaus wohnt? Es gibt verbrecherische Mutanten, es gibt welche, die keine Lust auf die Schule haben, und so weiter. Viele Terraner wollen natürlich auch keine Mutantenschule auf der Erde.«
Kriminelle Umtriebe in Zusammenhang mit den neuen Mutanten sollte es ebenfalls geben: »Kommandos, die versuchen, die einzelnen Mutanten zusammenzufassen und sie auf den etwa 5000 terranischen Siedlungswelten suchen« ...
Und außerhalb der Erde? Hier waren wir uns erstaunlich schnell einig: Die Macht der Arkoniden sollte rasant wachsen, das Kristallimperium sollte sich ausdehnen. Es solle künftig »10.000 Planeten, zu denen rund 20.000 ›kontrollierte‹ Sonnensysteme kommen«, umfassen. Weitere Eckpunkte unseres Milchstraßen-Hintergrundes: »Die LFT wächst auf 1500 Planeten plus assoziierte Welten an. Das Forum Raglund bleibt wie bisher, und das Galaktikum bleibt in Mirkandol.«
Eine Entscheidung an diesem 8. Februar 1999 sollte sich erst später zu einem wichtigen Entschluss ausweiten: »Das Kristallimperium bekommt einen neuen Imperator«, verzeichnet das Protokoll trocken.
Nachdem Ernst Vlcek meine Wohnung gründlich mit Zigarettenrauch angefüllt hatte, gingen er, Robert Feldhoff und ich noch einmal spazieren. Es war Montag, der 8. Februar 1999, und wir wollten mit unserer Exposé-Konferenz weitermachen. Gemeinsam bummelten wir von meiner Wohnung aus in die Innenstadt von Karlsruhe.
Während wir durch die kalte Fußgängerzone spazierten, sprachen wir über Comics und Musik, Science Fiction im Allgemeinen und PERRY RHODAN im Besonderen. Wie immer in solchen Fällen wechselten wir die Themen in raschem Tempo und kamen vom Hundertsten ins Tausendste. Immer wieder musste ich anhalten und einige Notizen zur Romanhandlung auf meinen Block schreiben, den ich sicherheitshalber mitgenommen hatte.
In einem Café legten wir erneut eine Gesprächspause ein. Ernst rauchte, Robert und ich tranken Kaffee, wir unterhielten uns weiter. »Wir brauchen noch einen Namen für die Galaxis, in die wir unsere Helden nach Band 2000 schicken«, sinnierte Ernst. »Der Name soll leicht verständlich und trotzdem originell sein.«
Roberts Blick fiel auf die Marke des Kaffees vor uns. »Wir nehmen das hier«, schlug er vor. »Segefredo klingt super.«
»Das ist der Name einer Marke«, protestierte ich, »das geht nicht.«
Robert grinste und meinte, dann müssten wir den Namen eben leicht abändern. Ins Protokoll nahmen wir als Begriff für die Galaxis einmal »Szegafredo« und einmal »Szega Fredo« auf. Wir legten darüber hinaus fest, dass sie groß sein sollte und sich »unterhalb« der Milchstraße befinden sollte, in einer Richtung also, die von heutigen Teleskopen nicht eingesehen werden kann. Damit wollten wir sichergehen, dass wir nicht die Vergangenheit einer Sterneninsel beschrieben, die man in der »heutigen Zeit« kannte.
»Wir schicken die SOL in die Vergangenheit«, das war unsere klare Absicht. Ich notierte im Protokoll: »Dabei werden die Geheimnisse des letzten Thoregon-Experiments geschildert; das alles, was im Prinzip bei der ES-Geschichte vorkommt.«
Die Besatzung der SOL solle einen Versuch beobachten, ein Thoregon zu schaffen. Nie hätten diese Versuche geklappt. In Szegafrendo allerdings sei man richtig weit: In dieser Galaxis sei »das klassische Thoregon-Prinzip (ein Gebiet des Universums ohne Kosmokraten und Chaotarchen) auch umgesetzt«. Vor allem Robert wollte auf den Ausgangspunkt des Thoregon-Komplexes zurückgreifen: Wie kann man in einem Universum voller fremdartiger Völker denn eigentlich Frieden schaffen?
Ernst und Robert schaukelten sich mit ihren Ideen geradezu auf: So sollte es unter anderem eine »Zivilisation geben, in der Frieden und Ausgleich dadurch geschaffen werden, dass man Geiseln austauscht.« Dies sei Ergebnis eines uralten Krieges, und als Folge dieser Ereignisse gebe es jetzt »auf jedem Planeten Angehörige anderer Völker«.
Zitat aus unserem Protokoll: »Eine andere dieser Zivilisationen ist auf völligem High-Tech angesiedelt; eine Art technische Utopie. Es gibt totale Datenvernetzung, es gibt unheimlich viele Transmitter, es gibt eine totale Informationsfreiheit.« Die Superintelligenz dieser Wesen solle eine Gemeinschaft aller Syntroniken sein, und dies wiederum sei ein Bewusstseinsspeicher für tote Lebewesen – daraus entstehe »die ES-Wurzel«.
Die SOL solle in der Galaxis Szegafredo aus einem sogenannten Megadom herauskommen, »der sich ebenfalls in einer Zone ohne virtuelle Teilchen befindet«. Dort sollte die Besatzung auf ein Wächtervolk treffen, auf die sogenannten Cranesen ...
Danach aber kümmerten wir uns vorrangig um den weiteren Verlauf der Handlung in der Milchstraße. Wir legten fest, dass es eine »Mutantenschwemme« geben sollte und dass die menschlichen Mutanten alle als Monochrom-Mutanten bezeichnet werden sollten. Wir wollten Mutantenschulen einrichten und uns dabei bewusst an den Anfängen der PERRY RHODAN-Serie orientieren.
Wir machten uns vor allem Gedanken darüber, wie sich eine solche Mutantenschwemme auswirken würde: »Was ist, wenn ein Mutant im Nachbarhaus wohnt? Es gibt verbrecherische Mutanten, es gibt welche, die keine Lust auf die Schule haben, und so weiter. Viele Terraner wollen natürlich auch keine Mutantenschule auf der Erde.«
Kriminelle Umtriebe in Zusammenhang mit den neuen Mutanten sollte es ebenfalls geben: »Kommandos, die versuchen, die einzelnen Mutanten zusammenzufassen und sie auf den etwa 5000 terranischen Siedlungswelten suchen« ...
Und außerhalb der Erde? Hier waren wir uns erstaunlich schnell einig: Die Macht der Arkoniden sollte rasant wachsen, das Kristallimperium sollte sich ausdehnen. Es solle künftig »10.000 Planeten, zu denen rund 20.000 ›kontrollierte‹ Sonnensysteme kommen«, umfassen. Weitere Eckpunkte unseres Milchstraßen-Hintergrundes: »Die LFT wächst auf 1500 Planeten plus assoziierte Welten an. Das Forum Raglund bleibt wie bisher, und das Galaktikum bleibt in Mirkandol.«
Eine Entscheidung an diesem 8. Februar 1999 sollte sich erst später zu einem wichtigen Entschluss ausweiten: »Das Kristallimperium bekommt einen neuen Imperator«, verzeichnet das Protokoll trocken.
03 April 2013
PERRY auf Englisch?
PERRY RHODAN wird in den nächsten Monaten als englischsprachige Ausgabe im E-Book-Format erscheinen; das kann ich schon jetzt verbindlich sagen. Wir greifen – so viel kann ich ebenfalls verraten – auf eine Taschenbuchstaffel zurück, die als abgeschlossener Zyklus bei Heyne erschienen ist und die wir für international und vor allem selbständig vermarktbar halten.
Die Übersetzungen liegen vor, sie wurden bereits vor längerer Zeit lektoriert; es hapert derzeit nur an der Redaktion, dass diese E-Books noch nicht erschienen sind. Sobald das geschehen ist – und es könnte im April 2013 theoretisch noch klappen –, werden wir schauen, wie sich die Sache entwickelt. Bei gutem Erfolg ist natürlich auch daran gedacht, an dem Thema weiterzuarbeiten.
Die Übersetzungen liegen vor, sie wurden bereits vor längerer Zeit lektoriert; es hapert derzeit nur an der Redaktion, dass diese E-Books noch nicht erschienen sind. Sobald das geschehen ist – und es könnte im April 2013 theoretisch noch klappen –, werden wir schauen, wie sich die Sache entwickelt. Bei gutem Erfolg ist natürlich auch daran gedacht, an dem Thema weiterzuarbeiten.
02 April 2013
Doppelte Abgabe
Der sogenannte Urlaub ist vorüber; er war durchaus ereignisreich, und einige Dinge werden bei PERRY RHODAN ihren Niederschlag finden ... Aber jetzt ist erst einmal die triste Realität wieder angesagt, und das heißt in diesem Fall: Romane müssen redigiert und in die Setzerei gegeben werden.
In dieser Woche, die bekanntlich nur aus vier Arbeitstagen besteht, ist das ganze knüppelhart und extrem anstrengend: Zwei Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage, ein aktueller NEO-Roman sowie ein »Planetenroman« müssen in die Setzerei. Das heißt, dass ich noch konzentrierter und sorgsamer »am Thema« bleiben muss als sonst, und dass ich noch stärker als sonst mein Telefon ignoriere ...
In dieser Woche, die bekanntlich nur aus vier Arbeitstagen besteht, ist das ganze knüppelhart und extrem anstrengend: Zwei Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage, ein aktueller NEO-Roman sowie ein »Planetenroman« müssen in die Setzerei. Das heißt, dass ich noch konzentrierter und sorgsamer »am Thema« bleiben muss als sonst, und dass ich noch stärker als sonst mein Telefon ignoriere ...
25 März 2013
Vor-Oster-Urlaube
In der Woche vor Ostern haben viele Menschen ein wenig Urlaub verdient; das gilt auch für die Mitarbeiter der PERRY RHODAN-Redaktion. So sehr wie in diesem Jahr hat es sich aber noch nie geballt.
Die ganze Woche haben Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener vom PERRY RHODAN-Marketing sowie Bettina Lang frei. PERRY RHODAN-Redakteur Klaus N. Frick hat am Montag und Dienstat frei. In diesen Tagen ist Sabine Kropp also allein im Büro.
Spannend wird es am Mittwoch und Donnerstag: An diesen Tagen sind Sabine Kropp und Klaus N. Frick von der Redaktion auf einer Dienstreise, die Redaktion ist also nicht besetzt. Außer den Reinigungskräften und den Kollegen von der Poststelle sollte also niemand die »heiligen Hallen« betreten ...
Die ganze Woche haben Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener vom PERRY RHODAN-Marketing sowie Bettina Lang frei. PERRY RHODAN-Redakteur Klaus N. Frick hat am Montag und Dienstat frei. In diesen Tagen ist Sabine Kropp also allein im Büro.
Spannend wird es am Mittwoch und Donnerstag: An diesen Tagen sind Sabine Kropp und Klaus N. Frick von der Redaktion auf einer Dienstreise, die Redaktion ist also nicht besetzt. Außer den Reinigungskräften und den Kollegen von der Poststelle sollte also niemand die »heiligen Hallen« betreten ...
24 März 2013
Zweiter Progress-Report
Ein gewisses Maß an »Gagaismus« kann man den Verantwortlichen des Atlan-Clubs Deutschland kaum absprechen: Die Art und Weise, wie für den ATLAN-WeltCon 2013 getrommelt wird, finde ich in ihrer Überdrehtheit einfach großartig. Das ist fannischer Humor, wie man ihn heutzutage praktisch kaum noch findet.
Das Programm enthält bedeutsame Punkte wie »Grillen« oder »Kopieren und Brennen der WeltCon-Fotos«; und wer den zweiten »Progress Report« als Mitglied des Clubs erhält, bekommt auch eine »Promo-ConCard«. Das ist alles witzig gemacht und dem Arkoniden würdig. Ich glaube, ich muss meine Con-Pläne für 2013 noch einmal überdenken ...
Das Programm enthält bedeutsame Punkte wie »Grillen« oder »Kopieren und Brennen der WeltCon-Fotos«; und wer den zweiten »Progress Report« als Mitglied des Clubs erhält, bekommt auch eine »Promo-ConCard«. Das ist alles witzig gemacht und dem Arkoniden würdig. Ich glaube, ich muss meine Con-Pläne für 2013 noch einmal überdenken ...
23 März 2013
Irgendwann ein Buch
In den vergangenen Jahren kam eine Reihe von verdienstvollen Büchern in den Handel, die sich mit PERRY RHODAN beschäftigten. Das bekannteste und auch wichtigste davon ist sicher Eckhard Schwettmanns »All-Mächtiger«: Dieser Band hat Maßstäbe gesetzt. Seither kamen einige dazu, ebenso beteiligten sich verschiedene Fan-Clubs mit sehr guten Publikationen an der Erforschung der PERRY RHODAN-Serie und ihres Umfeldes.
Es fehlt also nur noch, dass ich aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich« mal ein Buch machen würde. Ob ich das denn irgendwann einmal tun wolle, wurde ich unlängst gefragt. Ich sagte vorschnell »ja«, füge aber heute dazu, dass es noch Jahre dauern wird ...
So lange wird es bei gelegentlichen kurzen Texten auf der PERRY RHODAN-Homepage bleiben, und so lange werde ich mich an den Büchern anderer Autoren zum selben Thema erfreuen.
Es fehlt also nur noch, dass ich aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich« mal ein Buch machen würde. Ob ich das denn irgendwann einmal tun wolle, wurde ich unlängst gefragt. Ich sagte vorschnell »ja«, füge aber heute dazu, dass es noch Jahre dauern wird ...
So lange wird es bei gelegentlichen kurzen Texten auf der PERRY RHODAN-Homepage bleiben, und so lange werde ich mich an den Büchern anderer Autoren zum selben Thema erfreuen.
22 März 2013
Mein Rad der Sommer
Wenn sich in diesen Tagen so langsam der Frühling gegen den Winter durchsetzt, zumindest in Süddeutschland, erinnere ich mich nicht nur einmal an den warmen Sommer 1977 und an meine sich langsam steigernde PERRY RHODAN-Begeisterung. Zwei wichtige Mittel dafür waren mein Fahrrad und meine Hängematte.
Ein Schulfreund von mir, vor allem aber sein großer Bruder, besaßen einige hundert PERRY RHODAN-Hefte, leider völlig unsortiert. In regelmäßigen Abständen fuhr ich mit meinem Rad los, durchquerte das Dorf (die beiden Brüder wohnten auf dem anderen Hügel, dazwischen lag das Tal) und holte einen Packen von »neuen Perrys«. Davor musste ich sie mir immer zyklenweise heraussortieren.
Dann radelte ich zurück und legte mich mit den PERRY RHODAN-Romanen in die Hängematte. In dieser lernte ich in diesem Sommer 1977 viel: über Blues und Cappins, über den Schwarm und die Laren, über Akonen und Asporcos. Das war schon toll ...
Ein Schulfreund von mir, vor allem aber sein großer Bruder, besaßen einige hundert PERRY RHODAN-Hefte, leider völlig unsortiert. In regelmäßigen Abständen fuhr ich mit meinem Rad los, durchquerte das Dorf (die beiden Brüder wohnten auf dem anderen Hügel, dazwischen lag das Tal) und holte einen Packen von »neuen Perrys«. Davor musste ich sie mir immer zyklenweise heraussortieren.
Dann radelte ich zurück und legte mich mit den PERRY RHODAN-Romanen in die Hängematte. In dieser lernte ich in diesem Sommer 1977 viel: über Blues und Cappins, über den Schwarm und die Laren, über Akonen und Asporcos. Das war schon toll ...
21 März 2013
Titelbildplanung
In regelmäßigen Abständen müssen unsere Titelbildzeichner ihre aktuellen Covermotive liefern. Bei NEO geschieht dies im Dialog zwischen mir und Dirk Schulz: Ich bespreche zuerst mit den jeweiligen Autoren den Titel des Roman sowie mögliche Motive, die fürs Titelbild in Frage kommen, dann schicke ich diese Angaben für zwei bis vier Romane im voraus an Dirk Schulz.
Manchmal kommt er mit meinen Angaben gut zurecht, manchmal muss er nachfragen. Häufig schickt er nach recht kurzer Zeit einen Titelbildentwurf, mit dem ich gleich zufrieden bin; selten wird an der einen oder anderen Stelle noch etwas verändert. So entstanden bisher über vierzig NEO-Titelbilder, die bei den Leserinnen und Lesern meist sehr gut ankommen – so muss es schließlich sein!
Manchmal kommt er mit meinen Angaben gut zurecht, manchmal muss er nachfragen. Häufig schickt er nach recht kurzer Zeit einen Titelbildentwurf, mit dem ich gleich zufrieden bin; selten wird an der einen oder anderen Stelle noch etwas verändert. So entstanden bisher über vierzig NEO-Titelbilder, die bei den Leserinnen und Lesern meist sehr gut ankommen – so muss es schließlich sein!
20 März 2013
Exposé-Besprechung in Bonn
Ein Logbuch der Redaktion
In mancherlei Hinsicht markiert der März 2013 einen Wendepunkt in der laufenden PERRY RHODAN-Handlung: Die Autoren arbeiten in diesem Monat an den letzten Romanen für den laufenden Neuroversum-Zyklus, gleichzeitig treffen immer mehr Romane für den neuen Zyklus »Das Atopische Tribunal« ein. Als Redakteur habe ich damit im Prinzip mit zwei unterschiedlichen Serien zu tun, bei denen unterschiedliche Hauptfiguren auftauchen und es komplett andersgeartete Bedrohungen für unsere Helden gibt.
Aus diesem Grund bot es sich an, endlich einmal eine Exposé-Besprechung einzuberufen. Wim Vandemaan und Christian Montillon haben die Arbeit an den Exposés bereits vor Monaten übernommen, jetzt war es an der Zeit, die gemeinsame Arbeit genauer zu justieren und zu schauen, wo wir welche Dinge verbessern konnten.
Zur selben Zeit lief die Science-Fiction-Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn aus, zumindest dachten wir das. Die Ausstellung, die bereits einige Monate zu sehen war, sollte am 10. März 2013 beendet werden. Wenn ich sie anschauen wollte, musste ich mich beeilen. Also beschloss ich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Wir legten die Exposé-Besprechung mit einem Besuch in der Ausstellung zusammen.
Und so fuhr ich am Vormittag des Freitag, 8. März 2013, mit meinem Auto los. In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Wattenheim, die rund eine Fahrtstunde von mir entfernt liegt, lud ich Christian Montillon in den Wagen. Wir nutzten die zweistündige Fahrt dazu, allerlei Themen zu besprechen: die aktuelle Erstauflage sowieso, aber auch andere Dinge wie beispielsweise E-Books, die »drei Fragezeichen« oder darüber hinaus gehende Projekte.
In Bonn stellten wir mein Auto in ein Parkhaus und spazierten durch schönstes Märzsonnenwetter zum Museum. Dort trafen wir direkt am Eingang auf Wim Vandemaan.
Im Museums-Café nahmen wir ein Mittagessen zu uns und begannen mit der Besprechung. Unter anderem ging es um die aktuelle Situation bei den Autoren – wer steht wann zur Verfügung? – oder um die Titelbilder. Wir diskutierten über mögliche Gastromane und schauten uns an, welche Themen wir bisher gut vorbereitet hatten.
Nach dem Essen ging es in die Ausstellung. Von dem klassischen Film »Metropolis« und anderen Frühwerken der Science Fiction ausgehend, stellten die Bilder und Filme dar, wie sich die Science Fiction entwickelt hat, seit sie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erstmals aufgetaucht ist. Selbstverständlich wurde die PERRY RHODAN-Serie entsprechend gewürdigt; unter anderem kann man Filmaufnahmen von Autoren-Interviews und einer Exposé-Besprechung mit mir sowie Ernst Vlcek und Robert Feldhoff sehen.
Für jemanden, der sich richtig gut auskennt, enthält die Ausstellung wenig Neues. Sie ist aber liebevoll und informativ, und ich kann den Besuch jederzeit empfehlen. Wegen des großen Interesses wurde die Ausstellung übrigens verlängert: Sie kann bis Ende April 2013 besichtigt werden und wechselt dann nach Leipzig, wo sie ebenfalls gezeigt wird.
Christian, Wim und ich setzten uns erneut ins Museums-Café und gingen an die inhaltliche Arbeit. Wie wollen wir Perry Rhodan im weiteren Verlauf der Handlung platzieren, was soll mit Julian Tifflor, Ronald Tekener und anderen Aktivatorträgern passieren? Das Konzept der beiden Autoren sieht einen »kleinen Zeitsprung« im Verlauf des Zyklus vor, den ich durchaus kritisch beäuge, bei dem ich mir auch sicher bin, dass er für viele Leserdiskussionen sorgen wird.
Im Gespräch stellten Wim und Christian ihre Ideen vor, von denen manche auch den Zeitrahmen nach Band 2800 berühren. Wir legten eine Reihe von Punkten fest und einigten uns darüber, was mit welchen Figuren wann zu passieren hatte. Jeder von uns notierte sich die Aufgaben, die seinen Arbeitsbereich betrafen, und gegen 18 Uhr trennten wir uns.
Ich fuhr mit Christian nach Süden, während Wim sich zurück ins Ruhrgebiet begab. Auf der langen Fahrt durch Rheinland-Pfalz diskutierten Christian Montillon und ich weitere Themen, und nach 20 Uhr war er endlich daheim. Bei mir dauerte es noch knapp über eine weitere Stunde, bis ich ebenfalls »Feierabend« sagen konnte – aber es war eine wichtige und gewinnbringende Fahrt!
In mancherlei Hinsicht markiert der März 2013 einen Wendepunkt in der laufenden PERRY RHODAN-Handlung: Die Autoren arbeiten in diesem Monat an den letzten Romanen für den laufenden Neuroversum-Zyklus, gleichzeitig treffen immer mehr Romane für den neuen Zyklus »Das Atopische Tribunal« ein. Als Redakteur habe ich damit im Prinzip mit zwei unterschiedlichen Serien zu tun, bei denen unterschiedliche Hauptfiguren auftauchen und es komplett andersgeartete Bedrohungen für unsere Helden gibt.
Aus diesem Grund bot es sich an, endlich einmal eine Exposé-Besprechung einzuberufen. Wim Vandemaan und Christian Montillon haben die Arbeit an den Exposés bereits vor Monaten übernommen, jetzt war es an der Zeit, die gemeinsame Arbeit genauer zu justieren und zu schauen, wo wir welche Dinge verbessern konnten.
Zur selben Zeit lief die Science-Fiction-Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn aus, zumindest dachten wir das. Die Ausstellung, die bereits einige Monate zu sehen war, sollte am 10. März 2013 beendet werden. Wenn ich sie anschauen wollte, musste ich mich beeilen. Also beschloss ich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Wir legten die Exposé-Besprechung mit einem Besuch in der Ausstellung zusammen.
Und so fuhr ich am Vormittag des Freitag, 8. März 2013, mit meinem Auto los. In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Wattenheim, die rund eine Fahrtstunde von mir entfernt liegt, lud ich Christian Montillon in den Wagen. Wir nutzten die zweistündige Fahrt dazu, allerlei Themen zu besprechen: die aktuelle Erstauflage sowieso, aber auch andere Dinge wie beispielsweise E-Books, die »drei Fragezeichen« oder darüber hinaus gehende Projekte.
In Bonn stellten wir mein Auto in ein Parkhaus und spazierten durch schönstes Märzsonnenwetter zum Museum. Dort trafen wir direkt am Eingang auf Wim Vandemaan.
Im Museums-Café nahmen wir ein Mittagessen zu uns und begannen mit der Besprechung. Unter anderem ging es um die aktuelle Situation bei den Autoren – wer steht wann zur Verfügung? – oder um die Titelbilder. Wir diskutierten über mögliche Gastromane und schauten uns an, welche Themen wir bisher gut vorbereitet hatten.
Nach dem Essen ging es in die Ausstellung. Von dem klassischen Film »Metropolis« und anderen Frühwerken der Science Fiction ausgehend, stellten die Bilder und Filme dar, wie sich die Science Fiction entwickelt hat, seit sie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erstmals aufgetaucht ist. Selbstverständlich wurde die PERRY RHODAN-Serie entsprechend gewürdigt; unter anderem kann man Filmaufnahmen von Autoren-Interviews und einer Exposé-Besprechung mit mir sowie Ernst Vlcek und Robert Feldhoff sehen.
Für jemanden, der sich richtig gut auskennt, enthält die Ausstellung wenig Neues. Sie ist aber liebevoll und informativ, und ich kann den Besuch jederzeit empfehlen. Wegen des großen Interesses wurde die Ausstellung übrigens verlängert: Sie kann bis Ende April 2013 besichtigt werden und wechselt dann nach Leipzig, wo sie ebenfalls gezeigt wird.
Christian, Wim und ich setzten uns erneut ins Museums-Café und gingen an die inhaltliche Arbeit. Wie wollen wir Perry Rhodan im weiteren Verlauf der Handlung platzieren, was soll mit Julian Tifflor, Ronald Tekener und anderen Aktivatorträgern passieren? Das Konzept der beiden Autoren sieht einen »kleinen Zeitsprung« im Verlauf des Zyklus vor, den ich durchaus kritisch beäuge, bei dem ich mir auch sicher bin, dass er für viele Leserdiskussionen sorgen wird.
Im Gespräch stellten Wim und Christian ihre Ideen vor, von denen manche auch den Zeitrahmen nach Band 2800 berühren. Wir legten eine Reihe von Punkten fest und einigten uns darüber, was mit welchen Figuren wann zu passieren hatte. Jeder von uns notierte sich die Aufgaben, die seinen Arbeitsbereich betrafen, und gegen 18 Uhr trennten wir uns.
Ich fuhr mit Christian nach Süden, während Wim sich zurück ins Ruhrgebiet begab. Auf der langen Fahrt durch Rheinland-Pfalz diskutierten Christian Montillon und ich weitere Themen, und nach 20 Uhr war er endlich daheim. Bei mir dauerte es noch knapp über eine weitere Stunde, bis ich ebenfalls »Feierabend« sagen konnte – aber es war eine wichtige und gewinnbringende Fahrt!
19 März 2013
Expedition der Todgeweihten
Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn ich einen druckfrischen Roman auf den Schreibtisch bekomme. Heute war's »Expedition der Todgeweihten« von Peter Terrid, erstmals 1980 erschienen, jetzt von uns wieder aus der Versenkung geholt. Es war mir ein Vergnügen – und für Rainer Nagel als Bearbeiter sowie Sabine Kropp als Redakteurin ebenfalls.
Peter Terrid, der ja leider viel zu früh gestorben ist, griff in seinen Romanen immer wieder Themen auf, die in der Romanserie untergangen waren. Das trifft auch auf den vorliegenden Planetenroman zu, den wir mit der Nummer 23 veröffentlichen.
Der Roman stellt sich die Frage, was denn mit jenen Terranern passiert, die zwar eine Zelldusche erhalten haben und dadurch sehr langlebig geworden sind, die aber keinen Zellaktivator und damit die Chance auf »relative Unsterblichkeit« erhalten haben. Ein spannendes Thema, das man auch 2013 mit Genuss lesen kann.
Peter Terrid, der ja leider viel zu früh gestorben ist, griff in seinen Romanen immer wieder Themen auf, die in der Romanserie untergangen waren. Das trifft auch auf den vorliegenden Planetenroman zu, den wir mit der Nummer 23 veröffentlichen.
Der Roman stellt sich die Frage, was denn mit jenen Terranern passiert, die zwar eine Zelldusche erhalten haben und dadurch sehr langlebig geworden sind, die aber keinen Zellaktivator und damit die Chance auf »relative Unsterblichkeit« erhalten haben. Ein spannendes Thema, das man auch 2013 mit Genuss lesen kann.
18 März 2013
Keine Mailing-Berge
Ich muss mich diesmal so richtig selbst loben: Was die Leipziger Buchmesse im Jahr 2013 und mein Mail-Verhalten angeht, so war ich vorbildlich. Während der Messe habe ich nämlich so gut wie alle elektronische Post, die bei mir anfiel, sofort-sogleich beantwortet. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass mich an diesem Montag nicht 400 ungelesene Mails empfangen, sondern nur die üblichen 80 bis hundert. Das lässt sich gut schaffen.
Das grundsätzliche Problem bleibt allerdings: Viele Mails aus dem vergangenen Jahr sind immer weiter »gesackt« und wurden bis dato nicht beantwortet. Das muss ich irgendwann auch in den Griff bekommen. Wen es betrifft und wer diese Zeilen hier liest: bitte nicht persönlich nehmen!
Das grundsätzliche Problem bleibt allerdings: Viele Mails aus dem vergangenen Jahr sind immer weiter »gesackt« und wurden bis dato nicht beantwortet. Das muss ich irgendwann auch in den Griff bekommen. Wen es betrifft und wer diese Zeilen hier liest: bitte nicht persönlich nehmen!
17 März 2013
Jung und NEO
Junge Leserinnen und Leser mögen NEO. Nach den Autogrammstunden erzählen mir Christian Montillon und die anderen immer wieder, wie viele junge Leute kommen und davon erzählen, dass sie PERRY RHODAN NEO gern lesen. Tatsächlich beantworte ich ebenfalls ständig Fragen zu NEO; gelegentlich werde ich danach gefragt, wo man denn vergriffene NEO-Romane nachbestellen kann ...
Generell ist die Leipziger Messe am Sonntag sehr geruhsam. An den Signierstunden ist zwar immer noch einiges los, aber die Hallen leeren sich spürbar – und ab dem Nachmittag fängt unsereins ja damit an, seinen Kram zu packen und zu fahren. Die Heimreise ist dann ein hoffentlich gelungener Abschluss einer gelungenen Buchmesse.
Generell ist die Leipziger Messe am Sonntag sehr geruhsam. An den Signierstunden ist zwar immer noch einiges los, aber die Hallen leeren sich spürbar – und ab dem Nachmittag fängt unsereins ja damit an, seinen Kram zu packen und zu fahren. Die Heimreise ist dann ein hoffentlich gelungener Abschluss einer gelungenen Buchmesse.
16 März 2013
Wieder bei Moritz
Zu den Höhepunkten der Leipziger Buchmesse gehört eigentlich ein Besuch der Buchhändler-Party in der Moritzbastei, einer beeindruckenden Abfolge von Gewölbekellern und Treppen. In früheren Jahren war dort wirklich viel los, im Jahr 2013 hielt es sich ein wenig im Rahmen.
PERRY RHODAN war mit dem Titelbildkünstler Dirk Schulz, dem Neu-Exposéautor Christian Montillon, Heidrun Imo vom PERRY RHODAN-Marketing sowie mit mir vertreten. Wir trafen an diesem Freitag abend auf Autoren wie Michael Peinkofer, Kai Meyer und Markus Heitz, auf ehemalige Kollegen wie Eckhart Schwettmann und – vor allem – auf Kollegen von anderen Verlagen.
Es wurde wie immer spät, aber nicht gar so spät wie in früheren Jahren. Gegen drei Uhr lag ich im Bett, und das führte dazu, dass ich heute morgen zu spät zu meinem Termin kam und mein Gast bereits wieder verschwunden war. Peinlich ...
PERRY RHODAN war mit dem Titelbildkünstler Dirk Schulz, dem Neu-Exposéautor Christian Montillon, Heidrun Imo vom PERRY RHODAN-Marketing sowie mit mir vertreten. Wir trafen an diesem Freitag abend auf Autoren wie Michael Peinkofer, Kai Meyer und Markus Heitz, auf ehemalige Kollegen wie Eckhart Schwettmann und – vor allem – auf Kollegen von anderen Verlagen.
Es wurde wie immer spät, aber nicht gar so spät wie in früheren Jahren. Gegen drei Uhr lag ich im Bett, und das führte dazu, dass ich heute morgen zu spät zu meinem Termin kam und mein Gast bereits wieder verschwunden war. Peinlich ...
15 März 2013
Reden und reden und reden
Heute standen vor allem Gespräche mit Verlagskollegen und Verlagskolleginnen auf dem Programm; die Termine auf der Leipziger Buchmesse jagten sich geradezu. Nacheinander hatte ich beispielsweise Vertriebs- und Lizenzgespräche mit Weltbild und Edel, wo es jeweils um neue Bücher und Reihen ging. Man weiß natürlich nie, was unterm Strich wirklich herauskommt, aber die Grundlagen für Folgeprojekte sind auf jeden Fall gelegt.
Ebenso wichtig sind die Begegnungen mit Lesern. Sie kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, stellen Fragen, zeigen sich interessiert und äußern Kritik. Das ist teilweise recht anstrengend, aber das ist ein wichtiger Schwerpunkt bei einer solchen Messe.
Ebenso wichtig sind die Begegnungen mit Lesern. Sie kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, stellen Fragen, zeigen sich interessiert und äußern Kritik. Das ist teilweise recht anstrengend, aber das ist ein wichtiger Schwerpunkt bei einer solchen Messe.
14 März 2013
Gleich mal angespannt
Den ersten Messetag, der aufgrund meiner verspäteten Anreise ja gar kein kompletter Tag war, habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Es gab eine Reihe von interessanten Gesprächen, unter anderem mit den Vertriebskolleginnen vom Bertelsmann-Club, ebenso einige Begegnungen mit Menschen, die ich seit langem nicht mehr gesehen habe. Die Messe ist auch immer ein Ort, an dem man Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde trifft.
Am Abend ließen wir den Tag im Hotel ausklingen: Dirk Schulz, unser PERRY RHODAN-Titelbildkünstler, gehörte ebenso zur kleinen Runde wie Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener vom PERRY RHODAN-Marketing. Das Essen schmeckte, die Getränke ebenfalls – nur bei der Wahl der Weinsorten werde ich mit manchen Leuten nie einer Meinung sein ...
Am Abend ließen wir den Tag im Hotel ausklingen: Dirk Schulz, unser PERRY RHODAN-Titelbildkünstler, gehörte ebenso zur kleinen Runde wie Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener vom PERRY RHODAN-Marketing. Das Essen schmeckte, die Getränke ebenfalls – nur bei der Wahl der Weinsorten werde ich mit manchen Leuten nie einer Meinung sein ...
Vor der Fahrt nach Leipzig
So. Koffer sind gepackt, Auto ist enteist, es geht gleich los. Stellt sich nur die eine entscheidende Frage: Fahre ich über Nürnberg nach Leipzig, oder nehme ich die Strecke über Frankfurt und Eisenach?
Das fällt mir gerade auf: Das ist ja fast wie in den »alten Zeiten«, als man sich überlegen musste, welche Transitstrecke man durch die DDR benutzen möchte ... Hin wie her: Die Leipziger Buchmesse ist nur noch einige Stunden entfernt!
Das fällt mir gerade auf: Das ist ja fast wie in den »alten Zeiten«, als man sich überlegen musste, welche Transitstrecke man durch die DDR benutzen möchte ... Hin wie her: Die Leipziger Buchmesse ist nur noch einige Stunden entfernt!
13 März 2013
Katzer und König
Gleich zwei schöne Taschenhefte aus unserer aktuellen Produktion liegen brandneu auf meinem Schreibtisch. Beide sehen gut aus, beide sind auch inhaltlich gut, wie ich finde. Wobei es sich bei dem einen Band um einen bearbeiteten Nachdruck handelt; ich freue mich aber trotzdem.
Ein neu verfasster Roman ist »Der König von Chittagong«, geschrieben von Michael Marcus Thurner und mit einem schönen Titelbild von Dirk Schulz ausgestattet. Ich finde, das sieht stark aus – und inhaltlich geht's in dem Roman wieder mal um die Erde und die Probleme des Jahres 2037.
In die ferne Zukunft hingegen entführt »Der Katzer«, der dritte Band der neuen Taschenheftserie »ATLAN – das absolute Abenteuer«. Rüdiger Schäfer hat hierfür zwei Romane von Detlev G. Winter und Hubert Haensel bearbeitet; das gelungene Titelbild stammt von Arndt Drechsler.
Ein neu verfasster Roman ist »Der König von Chittagong«, geschrieben von Michael Marcus Thurner und mit einem schönen Titelbild von Dirk Schulz ausgestattet. Ich finde, das sieht stark aus – und inhaltlich geht's in dem Roman wieder mal um die Erde und die Probleme des Jahres 2037.
In die ferne Zukunft hingegen entführt »Der Katzer«, der dritte Band der neuen Taschenheftserie »ATLAN – das absolute Abenteuer«. Rüdiger Schäfer hat hierfür zwei Romane von Detlev G. Winter und Hubert Haensel bearbeitet; das gelungene Titelbild stammt von Arndt Drechsler.
12 März 2013
Manfred im Hardcover
Ich weiß gar nicht genau, wie lange ich Manfred H. Rückert schon kenne. In der Fan-Szene dürften wir uns in den 80er-Jahren schon über den Weg gelaufen sein, als Autor ist er mir schon lange ein Begriff. Mit »Ceres am Abgrund« steuerte er vor einiger Zeit einen Beitrag zur ATLAN-Taschenbuchreihe bei.
Diesen Roman gibt es jetzt auch als Hardcover bei Bertelsmann; heute kamen die Belegexemplare an. Ich finde das stark: Es ist ein Beleg dafür, welches Potenzial die ATLAN-Romane haben. Die Grünband-Reihe bei Bertelsmann läuft schließlich nach wie vor – Manfreds Band ist beispielsweise der fünfte Roman des »Monolith«-Sechsteilers.
Diesen Roman gibt es jetzt auch als Hardcover bei Bertelsmann; heute kamen die Belegexemplare an. Ich finde das stark: Es ist ein Beleg dafür, welches Potenzial die ATLAN-Romane haben. Die Grünband-Reihe bei Bertelsmann läuft schließlich nach wie vor – Manfreds Band ist beispielsweise der fünfte Roman des »Monolith«-Sechsteilers.
11 März 2013
Michael Marcus Thurner und die Hexe
Die Zeitschrift »Mystery Press« gibt es kostenlos, allerdings ist sie ein exklusives Magazin für die Kunden des Zaubermond-Verlages. In diesem Verlag erscheinen Science-Fiction- und Phantastik-Serien wie »Bad Earth« und »Professor Zamorra«, an denen übrigens immer wieder PERRY RHODAN-Autoren beteiligt sind. Ein Besuch der Verlags-Seite lohnt sich meiner Ansicht nach.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift kam heute ins Haus; es ist das März-Heft. Ein besonderes lesenswerter Teil des sowieso informativen Heftes beschäftigt sich mit Michael Marcus Thurner und seiner Mitarbeit an der Serie »Das Haus Zamis«. Seine Aussagen klingen so spannend, dass es mich jetzt geradezu juckt, das Buch »Töte Dorian Hunter!« zu lesen ...
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift kam heute ins Haus; es ist das März-Heft. Ein besonderes lesenswerter Teil des sowieso informativen Heftes beschäftigt sich mit Michael Marcus Thurner und seiner Mitarbeit an der Serie »Das Haus Zamis«. Seine Aussagen klingen so spannend, dass es mich jetzt geradezu juckt, das Buch »Töte Dorian Hunter!« zu lesen ...
10 März 2013
Ein Tag in Bonn
Der Freitag, 8. März 2013, stand für mich im Zeichen einer längeren Autofahrt. Ich besuchte Christian Montillon in seinem Heimatort, lud ihn in mein Auto und fuhr mit ihm nach Bonn. Unterwegs unterhielten wir uns über den aktuellen Stand der PERRY RHODAN-Serie.
In der ehemaligen Bundeshauptstadt trafen wir auf Wim Vandemaan. Gemeinsam besuchten wir das »Haus der Geschichte«, wo derzeit noch eine Science-Fiction-Ausstellung läuft. Sowohl vor als auch nach dem Museumsbesuch nutzte ich die Gelegenheit, mit den beiden Exposéautoren die PERRY RHODAN-Handlung nach Band 2700 sowie die ersten Romane zu besprechen.
Selbstverständlich ging es uns darüber hinaus um einen Ausblick auf die Bände bis zum Zyklusende sowie weitere Konzeptionen für die Zeit nach Band 2800. Jetzt warte ich mal, wie die zwei Autoren die vielen Ideen in brauchbare Exposés umsetzen ...
In der ehemaligen Bundeshauptstadt trafen wir auf Wim Vandemaan. Gemeinsam besuchten wir das »Haus der Geschichte«, wo derzeit noch eine Science-Fiction-Ausstellung läuft. Sowohl vor als auch nach dem Museumsbesuch nutzte ich die Gelegenheit, mit den beiden Exposéautoren die PERRY RHODAN-Handlung nach Band 2700 sowie die ersten Romane zu besprechen.
Selbstverständlich ging es uns darüber hinaus um einen Ausblick auf die Bände bis zum Zyklusende sowie weitere Konzeptionen für die Zeit nach Band 2800. Jetzt warte ich mal, wie die zwei Autoren die vielen Ideen in brauchbare Exposés umsetzen ...
08 März 2013
Im Gespräch mit Kurt Bernhardt
Der Roman hieß »Das blaue System«, trug die Bandnummer 107 und kam in der vierten Auflage im Spätjahr 1979 in den Handel. Besonders auffällig an diesem Roman war die Leserkontaktseite, die von William Voltz zusammengestellt worden war und ein Porträt von Kurt Bernhardt enthielt. Der langjährige PERRY RHODAN-Chefredakteur wurde als »Frankforter Bub« vorgestellt: mit einem einleitenden Text sowie einem Interview.
Manches Lob wird auf den Chefredakteur angestimmt. Er sei ein »gerissener Verhandlungspartner«, der »jedes Kalkül in zwischenmenschlichen Beziehungen« beherrsche und psychologisch geschickt einsetze. Er spreche »außerdem unkompliziert« und »dabei meist die harte Wahrheit«.
Zur Gründungsstunde von PERRY RHODAN sagte er in dem Interview: »Sowas liegt in der Luft. Das spüre ich.« Angeblich sei damals Walter Ernsting »mit einer Flasche Gin im Arm« angekommen, um ihm das erste Manuskript anzubieten.
Das unterhaltsame Interview, das auch auf die damals frisch entstandenen Silberbände einging, streifte am Ende sogar den Privatmenschen Kurt Bernhardt: »Er liest, geht spazieren und kümmert sich um seine Familie«, so bezeichnet der Redakteur sich selbst in diesem Interview.
Manches Lob wird auf den Chefredakteur angestimmt. Er sei ein »gerissener Verhandlungspartner«, der »jedes Kalkül in zwischenmenschlichen Beziehungen« beherrsche und psychologisch geschickt einsetze. Er spreche »außerdem unkompliziert« und »dabei meist die harte Wahrheit«.
Zur Gründungsstunde von PERRY RHODAN sagte er in dem Interview: »Sowas liegt in der Luft. Das spüre ich.« Angeblich sei damals Walter Ernsting »mit einer Flasche Gin im Arm« angekommen, um ihm das erste Manuskript anzubieten.
Das unterhaltsame Interview, das auch auf die damals frisch entstandenen Silberbände einging, streifte am Ende sogar den Privatmenschen Kurt Bernhardt: »Er liest, geht spazieren und kümmert sich um seine Familie«, so bezeichnet der Redakteur sich selbst in diesem Interview.
07 März 2013
Die BASIS im Zentrum
Schön technisch präsentiert sich das Titelbild von »Projet BASIS«, dem PERRY RHODAN-Taschenbuch 296 der französischen Ausgabe, das im Januar 2013 erschienen ist: Man erkennt eindeutig das riesige terranische Raumschiff, das im vorliegenden Roman eine wesentliche Rolle spielt.Enthalten sind Teile aus dem PERRY RHODAN-Silberband 101, der hierzulande unter dem Titel »Eiswind der Zeit« erschienen ist. Damit holen unsere französischen Partner weiter auf und dürften bald die Silberbände eingeholt haben.
Spätestens dann wird es spannend, wie es weitergeht ...
06 März 2013
Bedrohung aus der Eastside
Immer wieder gibt es PERRY RHODAN-Produkte, die finde ich einfach toll; da bricht der Fan in mir durch. So ein Produkt liegt seit gestern auf meinem Schreibtisch, und wann immer ich Zeit finde, blättere ich darin herum. Gemeint ist der Rollenspielband »Das zweite Imperium – Bedrohung aus der Eastside«, das vom Verlag Games-In publiziert wurde.Wie der Titel schon nahelegt, geht es um den Konflikt zwischen dem Vereinten Imperium der Terraner, Arkoniden und Akonen auf der einen und dem Imperium der »Huldvollen« auf der anderen Seite. In der PERRY RHODAN-Serie ist das die Handlung des sogenannten Blues-Zyklus, in der Serienhistorie ist die Geschichte im 24. Jahrhundert angesiedelt.
Was ich jetzt schon sehe, ist die schöne Gestaltung sowie die Faktenfülle: Auch jemand, der selbst gar kein Rollenspieler ist, dürfte viele Informationen finden, die ihm in dieser Zusammenstellung bisher unbekannt waren. Somit entstand gewissermaßen ein schöner Lexikon-Band für echte PERRY RHODAN-Fans. Schön!
05 März 2013
Leseprobe zu ATLAN
Nicht unbedingt superpünktlich zum Erscheinen des Romans, aber immerhin pünktlich genug zur Leipziger Buchmesse: Die Leseprobe zu »ATLAN – das absolute Abenteuer« liegt mir jetzt endlich vor. Wieder einmal gibt es also schicke kleine Hefte im A6-Format, die auf die neue Serie neugierig machen sollen.
Verteilt werden die Leseproben auf der Buchmesse sowie über Comic- und Science-Fiction-Spezialgeschäfte; wir legen sie auch Zeitschriften bei. Man weiß nie, welche Werbung was bringt; ich glaube aber, dass solche Leseproben auf jeden Fall für Aufmerksamkeit sorgen. Und das ist in diesen Zeiten ja echt das wichtigste überhaupt.
Verteilt werden die Leseproben auf der Buchmesse sowie über Comic- und Science-Fiction-Spezialgeschäfte; wir legen sie auch Zeitschriften bei. Man weiß nie, welche Werbung was bringt; ich glaube aber, dass solche Leseproben auf jeden Fall für Aufmerksamkeit sorgen. Und das ist in diesen Zeiten ja echt das wichtigste überhaupt.
04 März 2013
Das Atopische Tribunal kommt
Es steht auf der PERRY RHODAN-Homepage, es wird im Forum und bei Facebook diskutiert, Exposéautor Christian Montillon schreibt in seinem Blog darüber – dann darf auch ich nicht fehlen: Der Titel für den PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2700 ist jetzt öffentlich. Er trägt den Titel »Das Atopische Tribunal«, und der Titel trifft diesmal hundertprozentig zu. Wem das zu lang ist, der darf gerne umgangssprachlich »Tribunal-Zyklus« sagen.
Was ich sehr interessant finde, ist die Tatsache, dass an manchen Orten schon so kontrovers diskutiert wird. Als ob der Zyklustitel schon den Inhalt festlegen könnte, als ob man wüsste, was die Exposéautoren ausgebrütet haben – manchmal bin ich schon ein wenig verblüfft. Es sind noch gut zehn Wochen, bis der erste Band des neuen Zyklus erscheint, und bis dahin werden wir noch die eine oder andere Enthüllung preisgeben ...
Was ich sehr interessant finde, ist die Tatsache, dass an manchen Orten schon so kontrovers diskutiert wird. Als ob der Zyklustitel schon den Inhalt festlegen könnte, als ob man wüsste, was die Exposéautoren ausgebrütet haben – manchmal bin ich schon ein wenig verblüfft. Es sind noch gut zehn Wochen, bis der erste Band des neuen Zyklus erscheint, und bis dahin werden wir noch die eine oder andere Enthüllung preisgeben ...
03 März 2013
Bei NEO ganz neu
Ich mag's, wenn ich bei »meinen« Serien immer wieder die Romane von »neuen« Autoren lesen kann. Das war heute ein Thema für mich: Ich las ein Manuskript von PERRY RHODAN NEO zu Ende, das ein Autor verfasst hat, der bisher noch nicht für uns geschrieben hat. Angefangen hatte ich mit dem Manuskript bereits während der Dienstreise, heute kam ich erst zu den letzten Seiten.
Das ist etwas, das ich bei meiner Arbeit nicht mag: Der »echte« Lesespaß kann sich nicht einstellen, wenn Texte immer übers Wochenende und dann auf mehrere Tage zerteilt gelesen werden müssen. Insofern haben's die Leser hinterher besser – sie haben dann den fertigen Roman vor sich und können ihn idealerweise ohne Zeitdruck genießen.
Das ist etwas, das ich bei meiner Arbeit nicht mag: Der »echte« Lesespaß kann sich nicht einstellen, wenn Texte immer übers Wochenende und dann auf mehrere Tage zerteilt gelesen werden müssen. Insofern haben's die Leser hinterher besser – sie haben dann den fertigen Roman vor sich und können ihn idealerweise ohne Zeitdruck genießen.
02 März 2013
Nach der Berlin-Reise
Es ist immer dasselbe: Kaum kehrt man von einer Dienstreise mit mehreren Terminen zurück, hat man sich auf den Hintern zu setzen, um die Details der Gespräche noch einmal zusammenzufassen. Also sitze ich an diesem Samstag am Computer, schaue hinaus in die winterliche Sonne, und schreibe kurze »Protokolle« in Sachen PERRY RHODAN.
Allerdings ist es sinnvoll: Am heutigen Tag denke ich noch an diese Details, und es fällt mir leicht, sie in Erinnerung zurufen. Spätestens dann, wenn ich wieder im Trubel der täglichen Arbeit sitze, vergesse ich vieles wieder – das ist in gewisser Weise ein Naturgesetz.
Allerdings ist es sinnvoll: Am heutigen Tag denke ich noch an diese Details, und es fällt mir leicht, sie in Erinnerung zurufen. Spätestens dann, wenn ich wieder im Trubel der täglichen Arbeit sitze, vergesse ich vieles wieder – das ist in gewisser Weise ein Naturgesetz.
01 März 2013
Zum Stand des PERRY RHODAN-Films
Weil ich immer wieder gefragt werde, wie es denn zum Thema PERRY RHODAN und Film steht ...
Selbstverständlich wünschen sich die PERRY RHODAN-Autoren und ich als PERRY RHODAN-Redakteur, dass die Serie so gut wie möglich verfilmt wird, idealoerweise auch noch zu meinen Lebzeiten. An Wünschen herrscht hier kein Mangel, Ideen sind ebenfalls nicht das Problem. Stand der Dinge ist, dass die Kollegen der Casascania die Lizenzrechte an einer PERRY RHODAN-Verfilmung halten.
Ich weiß, dass Marcus Rosenmüller, Bruno Eyron und ihre Mitstreiter seit Jahren an der PERRY RHODAN-Verfilmung arbeiten. Eine Animationsserie wird dabei selbstverständlich auch angedacht. Zu den aktuellen Entwicklungen kann ich nicht viel sagen, da ich ungern über ungelegte Eier reden möchte – aber es tut sich immer wieder etwas.
Wem die beiden Namen nichts sagen: Marcus Rosenmüller ist ein erfolgreicher Regisseur, der mehrmals im Jahr große Verfilmungen fürs Fernsehen produziert. Zuletzt war seine »Holzbaron« zur besten Sendezeit im ZDF zu sehen, übrigens mit hervorragenden Einschaltquoten. Bruno Eyron ist Schauspieler, und er spielte zuletzt die Hauptrolle in einem großen türkischen Kinofilm, der dieser Tage international in die Kinos kommt – übrigens der erste türkische Fantasy-Film überhaupt.
Selbstverständlich wünschen sich die PERRY RHODAN-Autoren und ich als PERRY RHODAN-Redakteur, dass die Serie so gut wie möglich verfilmt wird, idealoerweise auch noch zu meinen Lebzeiten. An Wünschen herrscht hier kein Mangel, Ideen sind ebenfalls nicht das Problem. Stand der Dinge ist, dass die Kollegen der Casascania die Lizenzrechte an einer PERRY RHODAN-Verfilmung halten.
Ich weiß, dass Marcus Rosenmüller, Bruno Eyron und ihre Mitstreiter seit Jahren an der PERRY RHODAN-Verfilmung arbeiten. Eine Animationsserie wird dabei selbstverständlich auch angedacht. Zu den aktuellen Entwicklungen kann ich nicht viel sagen, da ich ungern über ungelegte Eier reden möchte – aber es tut sich immer wieder etwas.
Wem die beiden Namen nichts sagen: Marcus Rosenmüller ist ein erfolgreicher Regisseur, der mehrmals im Jahr große Verfilmungen fürs Fernsehen produziert. Zuletzt war seine »Holzbaron« zur besten Sendezeit im ZDF zu sehen, übrigens mit hervorragenden Einschaltquoten. Bruno Eyron ist Schauspieler, und er spielte zuletzt die Hauptrolle in einem großen türkischen Kinofilm, der dieser Tage international in die Kinos kommt – übrigens der erste türkische Fantasy-Film überhaupt.
28 Februar 2013
Mal wieder Berlin
Es ist nicht meine erste Dienstreise im Jahr 2013, und es wird nicht meine letzte sein: Ich bin für zwei Tage nach Berlin gefahren, wo ich eine Reihe von Terminen absolvieren muss. Dabei handelt es sich vor allem um Termine, die nichts mit der eigentlichen Redaktionsarbeit zu tun haben, sondern vor allem mit dem »Drumherum« – sprich, es handelt sich um Themen, über die ich praktisch nichts berichten kann.
Allerdings nutze ich die »freie Zeit« zwischen den Terminen und lese Manuskripte. Unter anderem habe ich ein aktuelles Manuskript von PERRY RHODAN NEO dabei, das von einem Autor stammt, der bislang noch keine Zeile innerhalb des PERRY RHODAN-Umfeldes veröffentlicht hat – bisher bin ich davon sehr begeistert.
Allerdings nutze ich die »freie Zeit« zwischen den Terminen und lese Manuskripte. Unter anderem habe ich ein aktuelles Manuskript von PERRY RHODAN NEO dabei, das von einem Autor stammt, der bislang noch keine Zeile innerhalb des PERRY RHODAN-Umfeldes veröffentlicht hat – bisher bin ich davon sehr begeistert.
27 Februar 2013
Dienstleistungen per Anruf
Ein Anruf am Nachmittag; ich gehe spontan ran, weil es eine Nummer mit Vorwahl Darmstadt ist: Es wäre also möglich, dass es sich um Hermann Ritter oder Robert Vogel handelt, die ich beide kenne und schätze. In der Leitung ist eine Frau, deren Stimme so klingt, als ob sie jung sei. Freundlich ist sie auf jeden Fall.
Sie sei von einer Firma, deren Name ich nicht verstehe. Der Name ist englischsprachig, und er endet auf »Services«. Dem Wortschwall, der über mich herunterbricht, entnehme ich, dass die nette Frau mit Übersetzungs- und Korrekturdienstleistungen anbietet.
Und bevor ich mehr als »ähm« sagen kann, um ihr dann zu versichern, dass wir das in der Form nicht benötigen, schlägt sie mir bereits eine konkrete Dienstleistung für ein 300-Seiten-Buch vor. Endlich schaffe ich es, in ihren Redefluss zu fallen. »Wir machen gar keine Bücher mit 300 Seiten, wir machen vor allem Heftromane, und wir haben ein Korrektorat im Verlag.«
Das überrascht sie völlig. Sie bohrt aber nicht nach, was ich an ihrer Stelle getan hätte, sondern wechselt sofort das Thema. Sie könnte uns ja auch beim Übersetzen helfen, aus dem Englischen oder sonstwoher.
Wahrscheinlich bin ich ein wenig unhöflich und falle ihr erneut ins Wort. »Wir lassen übersetzen«, sage ich mit einer Spur von Arroganz. Bevor ich die Worte »Japan« oder »Frankreich« auch nur aussprechen kann, überschlägt sie sich wieder vor Höflichkeit und beendet das Gespräch mit zahlreichen Danksagungen.
Einigermaßen fassungslos sitze ich da und starre auf mein Telefon. Ist es eigentlich zuviel verlangt, von solchen Firmen zu erwarten, dass sie vor einem Anruf wenigstens mal fünf Minuten lang prüfen, welche Firma und welche Redaktion sie anrufen?
Sie sei von einer Firma, deren Name ich nicht verstehe. Der Name ist englischsprachig, und er endet auf »Services«. Dem Wortschwall, der über mich herunterbricht, entnehme ich, dass die nette Frau mit Übersetzungs- und Korrekturdienstleistungen anbietet.
Und bevor ich mehr als »ähm« sagen kann, um ihr dann zu versichern, dass wir das in der Form nicht benötigen, schlägt sie mir bereits eine konkrete Dienstleistung für ein 300-Seiten-Buch vor. Endlich schaffe ich es, in ihren Redefluss zu fallen. »Wir machen gar keine Bücher mit 300 Seiten, wir machen vor allem Heftromane, und wir haben ein Korrektorat im Verlag.«
Das überrascht sie völlig. Sie bohrt aber nicht nach, was ich an ihrer Stelle getan hätte, sondern wechselt sofort das Thema. Sie könnte uns ja auch beim Übersetzen helfen, aus dem Englischen oder sonstwoher.
Wahrscheinlich bin ich ein wenig unhöflich und falle ihr erneut ins Wort. »Wir lassen übersetzen«, sage ich mit einer Spur von Arroganz. Bevor ich die Worte »Japan« oder »Frankreich« auch nur aussprechen kann, überschlägt sie sich wieder vor Höflichkeit und beendet das Gespräch mit zahlreichen Danksagungen.
Einigermaßen fassungslos sitze ich da und starre auf mein Telefon. Ist es eigentlich zuviel verlangt, von solchen Firmen zu erwarten, dass sie vor einem Anruf wenigstens mal fünf Minuten lang prüfen, welche Firma und welche Redaktion sie anrufen?
26 Februar 2013
Kosmische Mächtige
Ganz schön martialisch wirkt das Titelbild des PERRY RHODAN-Taschenbuches »La Puissance de Callibso«, das als Nummer 295 bei unseren französischen Partnern erschienen ist: Man sieht Raumsoldaten, die aus einem gelandeten Raumschiff kommen und offensichtlich in einem militärischen Einsatz sind.
Wie immer interpretieren unsere französischen Partner auf ihre Weise die PERRY RHODAN-Inhalte, die sie veröffentlichen. Solange sich das gut verkauft, ist mir das egal ... wer wie ich als Jugendlicher die zugrunde liegenden Original-Heftromane mit den Johnny-Bruck-Titelbildern gekauft hat, wundert sich ein wenig.
Den Inhalt bilden übrigens zwei Romane von William Voltz und ein Roman von H.G. Francis. Es geht um die Mächtigen und um die Superintelligenz BARDIOC sowie ihre Inkarnationen – so viel Weltraum-Action gibt es da eigentlich gar nicht ...
Wie immer interpretieren unsere französischen Partner auf ihre Weise die PERRY RHODAN-Inhalte, die sie veröffentlichen. Solange sich das gut verkauft, ist mir das egal ... wer wie ich als Jugendlicher die zugrunde liegenden Original-Heftromane mit den Johnny-Bruck-Titelbildern gekauft hat, wundert sich ein wenig.
Den Inhalt bilden übrigens zwei Romane von William Voltz und ein Roman von H.G. Francis. Es geht um die Mächtigen und um die Superintelligenz BARDIOC sowie ihre Inkarnationen – so viel Weltraum-Action gibt es da eigentlich gar nicht ...
25 Februar 2013
Das Glossar in den aktuellen Romanen
Eine Frage, die dieser Tage auftauchte, betraf das PERRY RHODAN-Glossar, das als einseitiger Beitrag in praktisch jedem aktuellen Roman der PERRY RHODAN-Erstauflage enthalten ist. In diesem werden in lexikonähnlicher Art und Weise immer wieder aktuelle Begriffe aus dem Perryversum präsentiert und kurz erklärt.
Das Glossar selbst wurde vor über einem Dutzend Jahren eingeführt. Jahrelang habe ich das Glossar selbst geschrieben, unterstützt durch die Autoren. Heute schreibt es Alexander Huiskes, der bekanntlich die Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage redigiert. Wo es nötig ist, greift er gelegentlich auf ältere Texte von mir zurück.
Die Daten für das Glossar entstammen dem jeweiligen Roman oder den Datenpapieren von Reiner Castor; sie werden neu geschrieben und stets auf die Erfordernisse des Romans abgestimmt. Für ein PERRY RHODAN-Lexikon, das nicht in Arbeit ist, müsste man sie noch einmal gründlich bearbeiten. Wir greifen aber bei älteren Daten sehr wohl auf Einträge des PERRY RHODAN-Lexikons zurück, das zu Beginn der 90er-Jahre erschienen ist.
Das Glossar selbst wurde vor über einem Dutzend Jahren eingeführt. Jahrelang habe ich das Glossar selbst geschrieben, unterstützt durch die Autoren. Heute schreibt es Alexander Huiskes, der bekanntlich die Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage redigiert. Wo es nötig ist, greift er gelegentlich auf ältere Texte von mir zurück.
Die Daten für das Glossar entstammen dem jeweiligen Roman oder den Datenpapieren von Reiner Castor; sie werden neu geschrieben und stets auf die Erfordernisse des Romans abgestimmt. Für ein PERRY RHODAN-Lexikon, das nicht in Arbeit ist, müsste man sie noch einmal gründlich bearbeiten. Wir greifen aber bei älteren Daten sehr wohl auf Einträge des PERRY RHODAN-Lexikons zurück, das zu Beginn der 90er-Jahre erschienen ist.
24 Februar 2013
Realität und Hoffnung
Es ist nicht sehr realistisch, wenn ich glaube, ich könnte übers Wochenende zwei komplette NEO-Romane und eineinhalb Romane der Erstauflage durchlesen und die Manuskripte mit meinen Anmerkungen verunzieren. Es ist vor allem dann nicht realistisch, wenn der Samstag aufgrund privater Ereignisse komplett wegfällt.
Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf und bin bisher gut im Plan: Ich habe – fast mit Tränen in den Augen – zuletzt gelesen, wie ein Terraner um sein Leben sowie um seine geistige Gesundheit kämpft. Und ich habe ebenfalls gelesen, wie Perry Rhodan und seine Gefährten einen Planeten im Randbereich des Großen Imperiums ansteuern ...
Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf und bin bisher gut im Plan: Ich habe – fast mit Tränen in den Augen – zuletzt gelesen, wie ein Terraner um sein Leben sowie um seine geistige Gesundheit kämpft. Und ich habe ebenfalls gelesen, wie Perry Rhodan und seine Gefährten einen Planeten im Randbereich des Großen Imperiums ansteuern ...
22 Februar 2013
Phalanx, Exodus und die anderen
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Meine fannische Zeit begann im Sommer 1979, und im Frühjahr 1980 hatte ich das Gefühl, mich bereits richtig gut auszukennen. Ich jobbte zu der Zeit auf dem nahe gelegenen Bauernhof, im Wald und auf einer Baustelle, und das Geld, das ich dabei verdiente, investierte ich in Romanhefte, in Kassetten obskurer Bands und in Fanzines.
Bei den Fanzines ging ich mit einer klaren Absicht vor: Ich wollte wissen, wie die anderen Hefte aussahen, um mich davon inspirieren zu lassen. Im Idealfall konnte ich Ideen der anderen Fanzine-Herausgeber für mein eigenes Heft namens SAGITTARIUS übernehmen – von diesem Heft kam im Februar 1980 die erste Ausgabe heraus. Und im zweiten Idealfall bot sich vielleicht eine Gelegenheit für mich, meine Texte zu veröffentlichen.
Ich bestellte Fanzines, las sie durch und notierte mir die darin enthaltenen Adressen. Potentielle freie Mitarbeiter schrieb ich an, interessante Fanzines bestellte ich. So sammelte sich rasch ein wachsender Berg an Fanzines an, die ich anfangs in meinem Bücherregal im Jugendzimmer unter dem Dach des elterlichen Hauses unterbrachte. Bereits Ende des Jahres sollte dieses Regal nicht mehr ausreichen ...
Zu den altgedienten Fanzines jener Tage zählte »Phalanx«, das als bestes Heft überhaupt galt. Einer der Herausgeber war Manfred Borchard, dessen Namen ich von der PERRY RHODAN-Leserkontaktseite her kannte, wo er oft mit Geschichten vertreten war. Der andere Herausgeber war ein gewisser Helmut Ehls – heute redigiert er unter anderem PERRY RHODAN NEO.
Ich bestellte mir die aktuelle Ausgabe und erhielt sie zugeschickt; mit ihr kam ein Brief von Manfred Borchard höchstpersönlich. Er informierte mich darüber, dass »Phalanx« eingestellt würde, und bot mir an, einige der noch erhältlichen Exemplare zu einem Sonderpreis zu erstehen.
Ich willigte ein, und dann hatte ich einen Packen von Heften im Format DIN A 5 vor mir, die – ernsthaft! – mein Weltbild erweiterten. Die Hefte waren astrein gedruckt, sie enthielten zahlreiche Schwarzweiß-Grafiken des in der DDR lebenden Künstlers Thomas Franke, und die Kurzgeschichten sprengten den Rahmen herkömmlicher Science Fiction. Vor allem Borchards Texte beeindruckten mich, wenngleich ich nicht immer verstand, was er mit seinen Geschichten ausdrücken wollte. Dazu kamen sogar Gedichte ... unglaublich!
Ein anderes Fanzine, das mich schwer beeindruckte und das in den späten 70er-Jahren eingestellt worden war, von dem ich mir aber noch Ausgaben besorgen konnte, hieß »Solaris«. Hier vermischten sich Kurzgeschichten und Artikel; ein knallhart geschriebener Artikel informierte mich beispielsweise über den »faschistischen« Inhalt mancher Fantasy-Romane. Der damalige Chefredakteur dieses Fanzines wurde übrigens später zum ersten Chefredakteur der Zeitschrift »TV Spielfilm« und noch später zum Verlagsleiter.
Das Heft, das mich aber am stärksten beeindruckte, nannte sich »Exodus« – und es stellte ebenfalls zu jener Zeit sein Erscheinen ein. Auf den Leserseiten von »Exodus« lieferten sich ältere Fan-Autoren wie Wolfgang Kehl und Rainer Zubeil heftige Scharmützel; wenige Jahren später waren sie unter den Namen Arndt Ellmer und Thomas Ziegler gemeinsam PERRY RHODAN-Autoren. Von Rainer Zubeil stammten politische Science-Fiction-Geschichten und Gedichte; er griff die aktuelle Politik der Bundesregierung und der Nato an.
Im »Exodus« gab es aber auch Beiträge, die nicht das geringste mit Science Fiction zu tun hatten: So gab es einen aufsehenerregenden Beitrag von Peter-Paul Zahn, der zu jener Zeit im Gefängnis saß und über seine Erfahrungen berichtete; später wurde er ein bekannter Autor von Kriminalromanen. »Exodus« war ein Heft, das mit seiner gesellschaftskritischen Ausrichtung weit über die Science-Fiction-Szene hinauswirkte und dessen einzelnen Ausgaben ich mehrfach las. Als es eingestellt wurde, machte mich das tatsächlich betroffen.
Die Fanzine-Landschaft veränderte sich Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre mit rasanter Geschwindigkeit. Einige der »literarischen« Fanzines gaben auf, ebenso einige PERRY RHODAN-Fanzines. Autoren, die vorher für Hefte wie die »Science-Fiction-Baustelle« gearbeitet hatten, wurden jetzt zu Profi-Schriftstellern – darunter ein gewisser Wolfgang Hohlbein. In die entstehende Lücke wuchsen die neuen Fanzines hinein, darunter mein eigenes Heft.
Ein Heft versuchte ab 1980 eine Art Zentralstelle des Fandoms zu sein, Informationsblatt und Rezensions-Fanzine in einem, vergleichbar mit Blättern wie dem »Fandom Observer« heutzutage. Das im A5-Format erscheinende Heft hieß »Orion« und wurde von Uwe Draber herausgegeben. Der Mann war durchaus geschäftstüchtig: Er vermittelte Druckaufträge für Fanzines – darunter für mein Heft –, und er verkaufte sie auch weiter, trat also als Händler auf. In »Orion« wurden Fanzine-Besprechungen veröffentlicht, und als Uwe Draber mich fragte, ob ich nicht diese Besprechungen übernehmen wollte, sagte ich freudig zu.
In der Folge bekam ich regelmäßig neue Hefte zugeschickt und schrieb über diese. Schnell bekam ich einen Einblick in die sich entwickelnde Szene, las Dutzende von Fanzines, gewann Dutzende von weiteren Kontakten und wuchs immer weiter in die Fan-Szene hinein. Die Trennung in »ernsthafte« Fans allgemeiner Science Fiction und PERRY RHODAN-Fans fand ich albern, die Zersplitterung der Szene empfand ich als unnötig.
Dummerweise bewahrte ich nur jene Fanzines auf, die ich selbst gut fand. Was mir nicht gefiel, wanderte in die Papiertonne und wurde verbrannt. Heute könnte ich mich darüber richtig ärgern ...
Meine fannische Zeit begann im Sommer 1979, und im Frühjahr 1980 hatte ich das Gefühl, mich bereits richtig gut auszukennen. Ich jobbte zu der Zeit auf dem nahe gelegenen Bauernhof, im Wald und auf einer Baustelle, und das Geld, das ich dabei verdiente, investierte ich in Romanhefte, in Kassetten obskurer Bands und in Fanzines.
Bei den Fanzines ging ich mit einer klaren Absicht vor: Ich wollte wissen, wie die anderen Hefte aussahen, um mich davon inspirieren zu lassen. Im Idealfall konnte ich Ideen der anderen Fanzine-Herausgeber für mein eigenes Heft namens SAGITTARIUS übernehmen – von diesem Heft kam im Februar 1980 die erste Ausgabe heraus. Und im zweiten Idealfall bot sich vielleicht eine Gelegenheit für mich, meine Texte zu veröffentlichen.
Ich bestellte Fanzines, las sie durch und notierte mir die darin enthaltenen Adressen. Potentielle freie Mitarbeiter schrieb ich an, interessante Fanzines bestellte ich. So sammelte sich rasch ein wachsender Berg an Fanzines an, die ich anfangs in meinem Bücherregal im Jugendzimmer unter dem Dach des elterlichen Hauses unterbrachte. Bereits Ende des Jahres sollte dieses Regal nicht mehr ausreichen ...
Zu den altgedienten Fanzines jener Tage zählte »Phalanx«, das als bestes Heft überhaupt galt. Einer der Herausgeber war Manfred Borchard, dessen Namen ich von der PERRY RHODAN-Leserkontaktseite her kannte, wo er oft mit Geschichten vertreten war. Der andere Herausgeber war ein gewisser Helmut Ehls – heute redigiert er unter anderem PERRY RHODAN NEO.
Ich bestellte mir die aktuelle Ausgabe und erhielt sie zugeschickt; mit ihr kam ein Brief von Manfred Borchard höchstpersönlich. Er informierte mich darüber, dass »Phalanx« eingestellt würde, und bot mir an, einige der noch erhältlichen Exemplare zu einem Sonderpreis zu erstehen.
Ich willigte ein, und dann hatte ich einen Packen von Heften im Format DIN A 5 vor mir, die – ernsthaft! – mein Weltbild erweiterten. Die Hefte waren astrein gedruckt, sie enthielten zahlreiche Schwarzweiß-Grafiken des in der DDR lebenden Künstlers Thomas Franke, und die Kurzgeschichten sprengten den Rahmen herkömmlicher Science Fiction. Vor allem Borchards Texte beeindruckten mich, wenngleich ich nicht immer verstand, was er mit seinen Geschichten ausdrücken wollte. Dazu kamen sogar Gedichte ... unglaublich!
Ein anderes Fanzine, das mich schwer beeindruckte und das in den späten 70er-Jahren eingestellt worden war, von dem ich mir aber noch Ausgaben besorgen konnte, hieß »Solaris«. Hier vermischten sich Kurzgeschichten und Artikel; ein knallhart geschriebener Artikel informierte mich beispielsweise über den »faschistischen« Inhalt mancher Fantasy-Romane. Der damalige Chefredakteur dieses Fanzines wurde übrigens später zum ersten Chefredakteur der Zeitschrift »TV Spielfilm« und noch später zum Verlagsleiter.
Das Heft, das mich aber am stärksten beeindruckte, nannte sich »Exodus« – und es stellte ebenfalls zu jener Zeit sein Erscheinen ein. Auf den Leserseiten von »Exodus« lieferten sich ältere Fan-Autoren wie Wolfgang Kehl und Rainer Zubeil heftige Scharmützel; wenige Jahren später waren sie unter den Namen Arndt Ellmer und Thomas Ziegler gemeinsam PERRY RHODAN-Autoren. Von Rainer Zubeil stammten politische Science-Fiction-Geschichten und Gedichte; er griff die aktuelle Politik der Bundesregierung und der Nato an.
Im »Exodus« gab es aber auch Beiträge, die nicht das geringste mit Science Fiction zu tun hatten: So gab es einen aufsehenerregenden Beitrag von Peter-Paul Zahn, der zu jener Zeit im Gefängnis saß und über seine Erfahrungen berichtete; später wurde er ein bekannter Autor von Kriminalromanen. »Exodus« war ein Heft, das mit seiner gesellschaftskritischen Ausrichtung weit über die Science-Fiction-Szene hinauswirkte und dessen einzelnen Ausgaben ich mehrfach las. Als es eingestellt wurde, machte mich das tatsächlich betroffen.
Die Fanzine-Landschaft veränderte sich Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre mit rasanter Geschwindigkeit. Einige der »literarischen« Fanzines gaben auf, ebenso einige PERRY RHODAN-Fanzines. Autoren, die vorher für Hefte wie die »Science-Fiction-Baustelle« gearbeitet hatten, wurden jetzt zu Profi-Schriftstellern – darunter ein gewisser Wolfgang Hohlbein. In die entstehende Lücke wuchsen die neuen Fanzines hinein, darunter mein eigenes Heft.
Ein Heft versuchte ab 1980 eine Art Zentralstelle des Fandoms zu sein, Informationsblatt und Rezensions-Fanzine in einem, vergleichbar mit Blättern wie dem »Fandom Observer« heutzutage. Das im A5-Format erscheinende Heft hieß »Orion« und wurde von Uwe Draber herausgegeben. Der Mann war durchaus geschäftstüchtig: Er vermittelte Druckaufträge für Fanzines – darunter für mein Heft –, und er verkaufte sie auch weiter, trat also als Händler auf. In »Orion« wurden Fanzine-Besprechungen veröffentlicht, und als Uwe Draber mich fragte, ob ich nicht diese Besprechungen übernehmen wollte, sagte ich freudig zu.
In der Folge bekam ich regelmäßig neue Hefte zugeschickt und schrieb über diese. Schnell bekam ich einen Einblick in die sich entwickelnde Szene, las Dutzende von Fanzines, gewann Dutzende von weiteren Kontakten und wuchs immer weiter in die Fan-Szene hinein. Die Trennung in »ernsthafte« Fans allgemeiner Science Fiction und PERRY RHODAN-Fans fand ich albern, die Zersplitterung der Szene empfand ich als unnötig.
Dummerweise bewahrte ich nur jene Fanzines auf, die ich selbst gut fand. Was mir nicht gefiel, wanderte in die Papiertonne und wurde verbrannt. Heute könnte ich mich darüber richtig ärgern ...
21 Februar 2013
Sechste NEO-Staffel
Kaum ist die fünfte Staffel von PERRY RHODAN NEO angelaufen, machen wir uns bereits Gedanken über die sechste Staffel. Das muss so sein, wir müssen ja entsprechend vorplanen. Aus diesem Grund setzten sich Frank Borsch und ich heute in Karlsruhe zusammen, um uns über Ideen und Konzepte, Autoren und Figuren auszutauschen.
Immerhin fällt in den Bereich der sechsten Staffel der fünfzigste Band von PERRY RHODAN NEO. Das muss selbstverständlich ein besonderer Roman werden, auf den wir jetzt schon unser Augenmerk richten. Wobei zuvor noch die Bände 38 bis 49 teilweise geschrieben, aber alle veröffentlicht werden müssen ...
Immerhin fällt in den Bereich der sechsten Staffel der fünfzigste Band von PERRY RHODAN NEO. Das muss selbstverständlich ein besonderer Roman werden, auf den wir jetzt schon unser Augenmerk richten. Wobei zuvor noch die Bände 38 bis 49 teilweise geschrieben, aber alle veröffentlicht werden müssen ...
20 Februar 2013
Buchmesse-Termine
In einem Monat ist die Leipziger Buchmesse schon wieder Geschichte; es ist wirklich unglaublich, wie die Zeit vergeht. In diesen Tagen bin ich auf jeden Fall sehr damit beschäftigt, die Termine für die Messe zu sortieren und mich entsprechend darauf einzustellen.
Wie in jedem Jahr, so treffe ich mich auch im März 2013 mit Verlagskollegen und Autoren. Damit nichts durcheinander geht, vereinbare ich Termine. Damit sind die Menschen, die sich mit mir treffen wollen, auch sicher, dass ich Zeit für sie habe. Klingt komisch, ist aber so – und deshalb wird gerade viel in Kleinkram-Diskussionen per Mal erledigt ...
Wie in jedem Jahr, so treffe ich mich auch im März 2013 mit Verlagskollegen und Autoren. Damit nichts durcheinander geht, vereinbare ich Termine. Damit sind die Menschen, die sich mit mir treffen wollen, auch sicher, dass ich Zeit für sie habe. Klingt komisch, ist aber so – und deshalb wird gerade viel in Kleinkram-Diskussionen per Mal erledigt ...
19 Februar 2013
Abteilungsleiterrunde
Der heutige Vormittag stand im Zeichen der Chefredakteurs- und Abteilungsleiter-Runde. Da geht es nur am Rand um PERRY RHODAN oder ATLAN und dergleichen; stattdessen steht der gesamte Pabel-Moewig Verlag im Zentrum der Gespräche. Ich finde das immer interessant, denn ich möchte tatsächlich wissen, was die anderen Redaktionen im Haus an neuen Projekten vorbereiten.
Zwischen Frauenzeitschriften und Kinderheften ist ein weiter Raum; PERRY RHODAN ist eine sehr eigenständige Geschichte innerhalb des Verlages. Jeder Abteilungsleiter spricht in dieser Runde über seinen »eigenen Bereich«. Bei meinem Bericht stellte ich übrigens sehr stolz die neuen ATLAN-Taschenhefte vor und berichtete über die Erfolge mit den E-Books.
Zwischen Frauenzeitschriften und Kinderheften ist ein weiter Raum; PERRY RHODAN ist eine sehr eigenständige Geschichte innerhalb des Verlages. Jeder Abteilungsleiter spricht in dieser Runde über seinen »eigenen Bereich«. Bei meinem Bericht stellte ich übrigens sehr stolz die neuen ATLAN-Taschenhefte vor und berichtete über die Erfolge mit den E-Books.
18 Februar 2013
NEO und das Große Imperium
Ein Logbuch der Redaktion Die fünfte Staffel von PERRY RHODAN NEO beginnt. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen und nicht zu viel über den Inhalt verraten, aber an dieser Stelle ein wenig neugierig machen auf das, was in den nächsten Romanen stehen wird.
Die neue Staffel trägt den Titel »Das Große Imperium«, und der Name ist Programm: Perry Rhodan und seine Gefährten müssen einen erneuten Vorstoß nach Arkon unternehmen, und diesmal stehen sie unter einem ziemlichen Druck. Zudem wissen sie, wie viel sie bei ihrem ersten Versuch falsch gemacht haben. Also muss einiges anders ablaufen – das Große Imperium ist für die Menschen von der Erde so groß und so mächtig, dass sie nur Eindrücke sammeln und diese vertiefen können.
Der erste Roman der neuen Staffel blickt dabei sowohl nach vorne als auch zurück. »Die Stardust-Verschwörung« von Christian Montillon kommt am 15. Februar mit der Bandnummer 37 in den Handel. Perry Rhodan kehrt zurück, er hat mit seinen Gefährten eine Reihe von Erfahrungen gesammelt, auf die der Terraner gern verzichtet hätte. Und eigentlich möchte er zuerst einmal mit dem Aufbau der Erde weitermachen, sich um die Probleme »seiner« Menschheit kümmern und dann in aller Ruhe die interstellare Umgebung erforschen.
Doch alles kommt anders, als er das seltsame Objekt sieht, das sich im Orbit über Terrania befindet ... Mit Atlan, dem mysteriösen Arkoniden, betritt er das Gebilde, und damit öffnet sich für ihn der Vorhang zur nahen Vergangenheit: zum Start der Rakete »Stardust«, zur Vorgeschichte des Arkoniden und zur Rolle des seltsamen Roboters Rico. Soweit zur Handlung dieses Romans – darüber hinaus spielen die Mutanten eine wesentliche Rolle, ebenso Naats und ein Ara.
Hinaus ins All führt der zweite Band dieser Staffel, der am 1. März 2013 erscheint: Michelle Stern schrieb »Der Celista«, der die Bandnummer 38 trägt. Erfahrene PERRY RHODAN-Leser erkennen es bereits am Titel – der Geheimdienst des Großen Imperiums spielt erstmals eine Rolle. Darüber hinaus geht es in diesem Roman um Rhodans Versuch, ins Arkon-Imperium vorzustoßen. Er will dies aber deutlich bescheidener und zurückhaltender als beim ersten Mal anstellen.
Neben Terranern, Arkoniden und Mehandor tritt in diesem Roman erstmals der Angehörige eines bislang unbekannten Volkes auf, der sich ebenfalls auf Perry Rhodans Seite schlägt. Die Menschen erhalten damit einen weiteren Verbündeten, dessen energisches Handeln sie mehrfach benötigen werden ...
Auf den »Celista«-Roman folgt ein von Michael Marcus Thurner verfasster Band, der sich stärker auf die Erde konzentriert. Der Wiener Schriftsteller beleuchtet unter anderem eine Region der Erde, die im Jahr 2037 alles andere als ein schöner Platz ist, und er zeigt schlaglichtartig, wie sich die Erde unter dem Eindruck außerirdischer Besucher langsam verändert.
Soweit diese ersten Hinweise zur Handlung der fünften Staffel. Wie immer stammen die Exposés von Frank Borsch, wie immer zeichnet Dirk Schulz die Titelillustrationen – unsere Helden gehen erneut auf große Fahrt, aber diesmal ist einiges anders als bisher ...
17 Februar 2013
Zyklusnamen
Dass die PERRY RHODAN-Serie in sogenannte Zyklen gegliedert wird, ist keine Erfindung der Neuzeit. Als ich Ende der 70er-Jahre mit der Lektüre der Serie anfing, gab es bereits die Zyklenbezeichnungen, und ich sprang munter zwischen dem Blues-, dem Schwarm- und dem Aphilie-Zyklus hin und her. Die Zyklenbezeichnung hatte für mich damals vor allem den Sinn, dass ich wusste, in welcher Handlungsepoche ich mich befand und worüber ich mit meinen Kumpels im Schulhof reden konnte.
Seit gut dreißig Jahren haben die Zyklen eine gewisse Marketing-Berechtigung: Schon der Chronofossilien-Zyklus oder auch der Tarkan-Zyklus wurden in der Werbung so herausgestellt; wir machen das mit Neuroversum oder Terranova heute ähnlich. Das sind Begriffe, die in irgendeiner Weise gut klingen und damit die Leser ansprechen sollen. Neuleser sagen sich vielleicht, »ah, das klingt toll, da schnuppere ich mal rein«, und Altleser denken sich »das kommt mir bekannt vor, das interessiert mich«.
Ob und wie ein Zyklustitel dann »funktioniert«, ist ein ganz andere Frage. Aber wir scheinen sie zu benötigen; anders ist die regelmäßig aufflammende Diskussion nicht zu erklären. Deshalb freue ich mich schon auf den »Post-2700-Zyklus« ...
Seit gut dreißig Jahren haben die Zyklen eine gewisse Marketing-Berechtigung: Schon der Chronofossilien-Zyklus oder auch der Tarkan-Zyklus wurden in der Werbung so herausgestellt; wir machen das mit Neuroversum oder Terranova heute ähnlich. Das sind Begriffe, die in irgendeiner Weise gut klingen und damit die Leser ansprechen sollen. Neuleser sagen sich vielleicht, »ah, das klingt toll, da schnuppere ich mal rein«, und Altleser denken sich »das kommt mir bekannt vor, das interessiert mich«.
Ob und wie ein Zyklustitel dann »funktioniert«, ist ein ganz andere Frage. Aber wir scheinen sie zu benötigen; anders ist die regelmäßig aufflammende Diskussion nicht zu erklären. Deshalb freue ich mich schon auf den »Post-2700-Zyklus« ...
16 Februar 2013
Kurze Zahlenauswertung
In den vergangenen Tagen kam eine Reihe von Abrechnungen unserer Lizenzpartner ins Haus. Zwar ist es Aufgabe der Buchhaltung, sich um die Details der Abrechnung zu kümmern, damit beispielsweise unsere Autoren ihre Anteile erhalten – aber ich bin selbst immer sehr daran interessiert, welche Dinge wie gelaufen sind.
An dieser Stelle werde ich selbstverständlich keine Details und keine echten Zahlen ausplaudern. Aber schaue ich mir die Zahlen aller Heyne-Taschenbücher der vergangenen zehn, zwölf Jahre an, so stelle ich fest, dass die »Andromeda«-Taschenbücher sowie das Paperback mit allen sechs Taschenbüchern das best verkaufende »Produkt« waren und sind. Das Thema scheint unsere Leser immer wieder aufs neue zu faszinieren ...
An dieser Stelle werde ich selbstverständlich keine Details und keine echten Zahlen ausplaudern. Aber schaue ich mir die Zahlen aller Heyne-Taschenbücher der vergangenen zehn, zwölf Jahre an, so stelle ich fest, dass die »Andromeda«-Taschenbücher sowie das Paperback mit allen sechs Taschenbüchern das best verkaufende »Produkt« waren und sind. Das Thema scheint unsere Leser immer wieder aufs neue zu faszinieren ...
15 Februar 2013
ATLAN zum zweiten
In strahlendem Rot erstrahlt das Titelbild des zweiten ATLAN-Taschenheftes, das ich am Mittwoch auf den Schreibtisch gelegt bekam. Sowohl die Druckerei als auch die Produktion haben sauber gearbeitet; das Taschenheft sieht richtig gut aus und wird alsbald mein Bücherregal daheim schmücken.
»Schergen der SOL« habe ich in dieser neuen Version noch gar nicht gelesen. Zwar kenne ich die Romane vom Anfang der 80er-Jahre noch, aber das ist so lange her, dass meine Erinnerung sicher trügt. Deshalb freue ich mich schon darauf, selbst die von Rüdiger Schäfer bearbeitete Version durchzuschmökern! Den alten Arkoniden und seine Abenteuer mochte ich schließlich schon immer!
»Schergen der SOL« habe ich in dieser neuen Version noch gar nicht gelesen. Zwar kenne ich die Romane vom Anfang der 80er-Jahre noch, aber das ist so lange her, dass meine Erinnerung sicher trügt. Deshalb freue ich mich schon darauf, selbst die von Rüdiger Schäfer bearbeitete Version durchzuschmökern! Den alten Arkoniden und seine Abenteuer mochte ich schließlich schon immer!
14 Februar 2013
Lektüre nach Braunschweig
Am heutigen Tag bin ich auf einer Dienstreise; es ging und geht mal wieder nach Wolfenbüttel, wo ich an der Bundesakademie für kulturelle Bildung als Dozent an einem Seminar für Science-Fiction- und Fantasy-Autoren mitwirke. Das ist immer sehr interessant, auch und gerade für mich, weil ich selbst einiges lerne; die Fahrt nutze ich stets zur Lektüre.
Diesmal hatte ich ziemlich viel im Gepäck. Unter anderem las ich ein Exposé, das die letzten »Züge« des noch laufenden Neuroversum-Zyklus präsentiert. Wenn der Autor das alles so umsetzt, bekommen wir einen Zyklusabschluss, der einige Leser verblüffen wird ... Jetzt habe ich noch ein NEO-Exposé als Abendlektüre vor mir, während ich die zwei Manuskripte im Verlauf der nächsten zwei Tage lesen werde.
Diesmal hatte ich ziemlich viel im Gepäck. Unter anderem las ich ein Exposé, das die letzten »Züge« des noch laufenden Neuroversum-Zyklus präsentiert. Wenn der Autor das alles so umsetzt, bekommen wir einen Zyklusabschluss, der einige Leser verblüffen wird ... Jetzt habe ich noch ein NEO-Exposé als Abendlektüre vor mir, während ich die zwei Manuskripte im Verlauf der nächsten zwei Tage lesen werde.
13 Februar 2013
Atlan, Stardust und Perry
Hurra, es ist da: Die Druckerei hat mir buchstäblich jetzt erst den PERRY RHODAN NEO-Band 37 auf den Tisch gepackt; wahrscheinlich werden die Abonnenten und die Verkaufsstellen ebenfalls zur gleichen Zeit beliefert. »Die Stardust-Verschwörung« von Christian Montillon sieht gut aus, zeigt einen grimmig guckenden Atlan auf dem Titelbild und macht bei der Lektüre viel Spaß.Zumindest ging's mir so, als ich den Roman als Manuskript las. Mit der Schilderung einer ersten »frühen« Begegnung zwischen Atlan und Perry Rhodan tritt der Autor in große Fußstapfen, aber er meistert die Aufgabe sehr gut, wie ich finde.
12 Februar 2013
Anglophile Einflussagenten?
Bei manchen Zuschriften mancher Menschen weiß ich nicht, ob ich den Kopf schütteln oder mich ärgern soll. Bei der heutigen, die unter der Betreffzeile »Randbemerkungen« eintraf, entschied ich mich fürs Kopfschütteln. Der Leser ärgerte sich über Fremdwörter bei PERRY RHODAN und nannte unter anderem Begriffe wie »Southside« oder »Peak«, »zoomen« oder »Next-Stop-System«.
Er sei immer davon ausgegangen, dass die Serie »für Deutsche geschrieben« werde. Dies sollte normal sein. »Aber diese anglophile Manie bei Perry Rhodan geht mir allmählich auf den Keks«, so der erboste Leser. » Oder spielt Perry Rhodan etwa gar den Vorreiter für die Umsetzung des perfiden Freimaurers und antideutschen Exkanzlers Helmut Schmidt, der Englisch für ganz Europa vorschreiben will?«
Darüber hinaus ärgert sich der Leser über den »Tintenkleckser Hubert Haensel«. Ob dieser etwa »ein anglophiler Einflussagent« sei?
08 Februar 2013
Details zum Jubelband
Am heutigen Tag beschäftigte ich mich zumindest am Rand mit dem anstehenden PERRY RHODAN-Jubiläumsband. Band 2700 erscheint am 17. Mai 2013, das Manuskript liegt seit einiger Zeit vor. Dabei handelt es sich allerdings um eine Vorabversion, über die ich mit dem Autor noch diskutieren kann; für das Lektorat ist diese Version noch nicht gedacht.
Wie es fast schon üblich ist, muss noch eine Reihe von Details besprochen werden. Wie stellt sich die Situation auf der Erde dar, wie steigt man in den Roman ein, was tun eigentlich einige der wichtigen Nebenfiguren in den ersten Szenen? Das schöne dabei: Das sind jetzt alles sogenannte Feinarbeiten – der eigentliche Roman steht schon und gefällt mir sehr gut.
Wie es fast schon üblich ist, muss noch eine Reihe von Details besprochen werden. Wie stellt sich die Situation auf der Erde dar, wie steigt man in den Roman ein, was tun eigentlich einige der wichtigen Nebenfiguren in den ersten Szenen? Das schöne dabei: Das sind jetzt alles sogenannte Feinarbeiten – der eigentliche Roman steht schon und gefällt mir sehr gut.
07 Februar 2013
Ein Tag bei Transgalaxis
In den frühen 80er-Jahren war ich selbst Kunde bei der Firma Transgalaxis und bestellte dort allerlei Science-Fiction-Romane; seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, arbeite ich mit Transgalaxis geschäftlich zusammen. Ich habe es in all den Jahren und Jahrzehnten aber nicht geschafft, Rolf Bingenheimer und seinen Versandhandel in Friedrichsdorf zu besuchen.
Heute war ich endlich einmal in der Stadt am Taunus, in Begleitung von Klaus Bollhöfener, der selbst zuletzt in den 90er-Jahren dort gewesen war. Ich war beeindruckt, all die Unmengen von Science Fiction und Fantasy zu sehen, ebenso die zahlreichen Ausstellungsstücke, darunter die einen Meter große Gucky-Plüschfigur.
Aber selbstverständlich ging es nicht nur ums Gucken, ich war tatsächlich da, weil es um die Arbeit ging. Die Gespräche waren interessant und informativ, wir sprachen einige mögliche Projekte an. Ob daraus jemals etwas wird, muss man – wie immer in solchen Fällen – abwarten.
Heute war ich endlich einmal in der Stadt am Taunus, in Begleitung von Klaus Bollhöfener, der selbst zuletzt in den 90er-Jahren dort gewesen war. Ich war beeindruckt, all die Unmengen von Science Fiction und Fantasy zu sehen, ebenso die zahlreichen Ausstellungsstücke, darunter die einen Meter große Gucky-Plüschfigur.
Aber selbstverständlich ging es nicht nur ums Gucken, ich war tatsächlich da, weil es um die Arbeit ging. Die Gespräche waren interessant und informativ, wir sprachen einige mögliche Projekte an. Ob daraus jemals etwas wird, muss man – wie immer in solchen Fällen – abwarten.
06 Februar 2013
Schriftwechsel und Genehmigung
Im Juni 1996 lief die PERRY RHODAN-FanZentrale langsam so, wie wir uns das bei der Gründung vorgestellt hatten: Klaus Bollhöfener als Vorsitzender hatte richtig losgelegt, die Mitgliederzahl stieg an, und alles sah positiv aus. Jetzt mussten wir aber einen offiziellen Weg finden, um den Schriftzug und andere Darstellungen zu genehmigen.
Wir sprachen das Thema miteinander durch, dann schrieben wir uns Briefe – diese kamen in die jeweiligen Ordner. »Sicherheitshalber«, so argumentierte ich damals, »damit nicht irgendwelche Rechtsanwälte gegen die FanZentrale vorgehen können.«
Klaus Bollhöfener schrieb am 22. Juni 1996 an mich, legte die Fotokopie eines Vereinslogos bei und bat um Genehmigung, das Logo benutzen zu dürfen. Man wollte es für Anzeigen und auf Infoblättern, auf den Mitgliedsausweisen oder als Motiv auf T-Shirts für Helfer einsetzen.
Am 26. Juni 1996 erfolgte die offizielle Genehmigung durch die PERRY RHODAN-Redaktion, also durch mich. »Für inkommerzielle Zwecke« durfte das Logo in klar definierten Zusammenhängen verwendet werden. Weitere Verwendungen seien im Einzelfall aber abzustimmen ...
Wir sprachen das Thema miteinander durch, dann schrieben wir uns Briefe – diese kamen in die jeweiligen Ordner. »Sicherheitshalber«, so argumentierte ich damals, »damit nicht irgendwelche Rechtsanwälte gegen die FanZentrale vorgehen können.«
Klaus Bollhöfener schrieb am 22. Juni 1996 an mich, legte die Fotokopie eines Vereinslogos bei und bat um Genehmigung, das Logo benutzen zu dürfen. Man wollte es für Anzeigen und auf Infoblättern, auf den Mitgliedsausweisen oder als Motiv auf T-Shirts für Helfer einsetzen.
Am 26. Juni 1996 erfolgte die offizielle Genehmigung durch die PERRY RHODAN-Redaktion, also durch mich. »Für inkommerzielle Zwecke« durfte das Logo in klar definierten Zusammenhängen verwendet werden. Weitere Verwendungen seien im Einzelfall aber abzustimmen ...
05 Februar 2013
Die goldenen Kartaunen
Medusa City, drei Sonnen am Himmel, ein faszinierendes Lichtermeer: Mit eindrucksvollen Bildern beginnt die STELLARIS-Kurzgeschichte »Die goldenen Kartaunen« von Wim Vandemaan, der ich dieser Tage als Hörbuch lauschte. Nicht zum ersten Mal zeigt der PERRY RHODAN-Autor seine Fähigkeit, mit wenigen Worten starke Bilder zu schaffen.
Eingelesen wurde das Hörbuch von Andreas Laurenz Maier, der die Geschichte um seltsame Außerirdische, metamorphe Gewehre und medusische Wälder klasse interpretiert. So ganz nebenbei bekomme ich als Leser und Hörer dabei eine Reihe schöner Facetten aus dem Perryversum vermittelt. Klasse!
Eingelesen wurde das Hörbuch von Andreas Laurenz Maier, der die Geschichte um seltsame Außerirdische, metamorphe Gewehre und medusische Wälder klasse interpretiert. So ganz nebenbei bekomme ich als Leser und Hörer dabei eine Reihe schöner Facetten aus dem Perryversum vermittelt. Klasse!
04 Februar 2013
Werbung für Staffel fünf
Es sind nur noch wenige Tage, bis die fünfte Staffel von PERRY RHODAN NEO offiziell anläuft. Bei mir kommen die Belegexemplare für die Werbung an, die wir für den Roman »Die Stardust-Verschwörung« und die folgenden Bände produziert haben.
Unter anderem gibt es eine schicke Leseprobe im freundlichen A6-Format, die selbstverständlich auch online zur Verfügung gestellt wird. Ergänzt wird die Leseprobe durch sehr schöne Plakate im Großformat, die in Bahnhofsbuchhandlungen und an Bahnhöfen hängen werden. Ich bin von der optischen Qualität sehr beeindruckt – diese Plakate sind echte Blickfänger.
Unter anderem gibt es eine schicke Leseprobe im freundlichen A6-Format, die selbstverständlich auch online zur Verfügung gestellt wird. Ergänzt wird die Leseprobe durch sehr schöne Plakate im Großformat, die in Bahnhofsbuchhandlungen und an Bahnhöfen hängen werden. Ich bin von der optischen Qualität sehr beeindruckt – diese Plakate sind echte Blickfänger.
03 Februar 2013
Zum Stand bei ATLAN
Aus der Serie »Ein Wort in eigener Sache« oder so ...
Ich bin kein Diplomat, und ich kann Diplomatendeutsch nicht leiden. Wenn ich bei öffentlichen Verlautbarungen nicht immer alles sage und schreibe, so hat es unter anderem den Grund, dass ich mich vorher mit anderen Menschen entsprechend abgestimmt habe. So auch bei ATLAN und dem jeweiligen Pausieren der Taschenbücher und der sogenannten Blaubände.
Unsere Partner von Ulisses haben sich teilweise dazu geäußert, hier kommt jetzt ein eher persönliches Statement von mir. Wirtschaftliche Details werde ich vernünftigerweise keine bringen, Vertragsinhalte nicht in aller Öffentlichkeit darstellen.
Ich bin ein großer ATLAN-Fan und erlaube mir den vorsichtigen Hinweis, dass ich mir den Hintern dafür aufgerissen habe, um erstens mal ATLAN in den 90er- und in den Nuller-Jahren als Heftroman wiederzubeleben, und zweitens ATLAN-Taschenbücher bei einem Lizenzpartner zu veröffentlichen. Den »Traversan«-Zyklus halte ich beispielsweise nach wie vor für eines der besten Projekte, das ich angehen durfte.
Dass es bei den ATLAN-Taschenbüchern zuletzt nicht besonders gut lief, hat unterschiedliche Gründe. Sie können inhaltlich aber nicht so fürchterlich schlecht gewesen sein: Immerhin laufen sie als Lizenzausgabe bei Bertelsmann im Hardcover und erreichen dort ganz ordentliche Verkaufszahlen. (Und das ohne nennenswerte Werbung.)
Dass wir und Ulisses nach dem »Polychora«-Zyklus pausieren, wurde im Sommer 2012 bereits besprochen, das ist richtig. Wir wollten gemeinsam an einem neuen Konzept arbeiten, wie die ATLAN-Taschenbücher sinnvoll weitergeführt werden können. Dieses Konzept gibt es schlicht und ergreifend noch nicht.
Bei den ATLAN-Blaubänden sieht es so aus, dass ATLAN-Buch 42 im Frühjahr 2013 noch bei Ulisses erscheinen wird. Wie es danach weitergeht, muss man sehen.
Ich möchte die Jugendabenteuer an ein vernünftiges Ende bringen – aber es ist wenig sinnvoll, eine Buchreihe zu veröffentlichen, die nicht besonders gut läuft. Um die Reihe zum Ende zu bringen, benötigen wir schlicht einen Partnerverlag, mit dem wir das hinbekommen; seit 2006 haben wir bekanntlich keinen »eigenen« Buchverlag mehr.
All diese Dinge benötigen Zeit: Man muss mit den aktuellen und den potentiellen Partnern reden, man muss mit den Autoren und Erben sprechen, man muss das ganze auch mit dem Controlling oder der Geschäftsführung verhandeln. Das dauert, und ich kann die Leser-Öffentlichkeit nicht über alle Schritte auf dem Laufenden halten.
Ich bin kein Diplomat, und ich kann Diplomatendeutsch nicht leiden. Wenn ich bei öffentlichen Verlautbarungen nicht immer alles sage und schreibe, so hat es unter anderem den Grund, dass ich mich vorher mit anderen Menschen entsprechend abgestimmt habe. So auch bei ATLAN und dem jeweiligen Pausieren der Taschenbücher und der sogenannten Blaubände.
Unsere Partner von Ulisses haben sich teilweise dazu geäußert, hier kommt jetzt ein eher persönliches Statement von mir. Wirtschaftliche Details werde ich vernünftigerweise keine bringen, Vertragsinhalte nicht in aller Öffentlichkeit darstellen.
Ich bin ein großer ATLAN-Fan und erlaube mir den vorsichtigen Hinweis, dass ich mir den Hintern dafür aufgerissen habe, um erstens mal ATLAN in den 90er- und in den Nuller-Jahren als Heftroman wiederzubeleben, und zweitens ATLAN-Taschenbücher bei einem Lizenzpartner zu veröffentlichen. Den »Traversan«-Zyklus halte ich beispielsweise nach wie vor für eines der besten Projekte, das ich angehen durfte.
Dass es bei den ATLAN-Taschenbüchern zuletzt nicht besonders gut lief, hat unterschiedliche Gründe. Sie können inhaltlich aber nicht so fürchterlich schlecht gewesen sein: Immerhin laufen sie als Lizenzausgabe bei Bertelsmann im Hardcover und erreichen dort ganz ordentliche Verkaufszahlen. (Und das ohne nennenswerte Werbung.)
Dass wir und Ulisses nach dem »Polychora«-Zyklus pausieren, wurde im Sommer 2012 bereits besprochen, das ist richtig. Wir wollten gemeinsam an einem neuen Konzept arbeiten, wie die ATLAN-Taschenbücher sinnvoll weitergeführt werden können. Dieses Konzept gibt es schlicht und ergreifend noch nicht.
Bei den ATLAN-Blaubänden sieht es so aus, dass ATLAN-Buch 42 im Frühjahr 2013 noch bei Ulisses erscheinen wird. Wie es danach weitergeht, muss man sehen.
Ich möchte die Jugendabenteuer an ein vernünftiges Ende bringen – aber es ist wenig sinnvoll, eine Buchreihe zu veröffentlichen, die nicht besonders gut läuft. Um die Reihe zum Ende zu bringen, benötigen wir schlicht einen Partnerverlag, mit dem wir das hinbekommen; seit 2006 haben wir bekanntlich keinen »eigenen« Buchverlag mehr.
All diese Dinge benötigen Zeit: Man muss mit den aktuellen und den potentiellen Partnern reden, man muss mit den Autoren und Erben sprechen, man muss das ganze auch mit dem Controlling oder der Geschäftsführung verhandeln. Das dauert, und ich kann die Leser-Öffentlichkeit nicht über alle Schritte auf dem Laufenden halten.
02 Februar 2013
Ahandaba am Ende
Ich habe im Verlauf der vergangenen Monate und Jahre immer mal wieder ein PERRY RHODAN-Hörspiel aus der »Sternenozean«-Serie im Auto gehört. Nicht deshalb, weil ich das müsste, sondern deshalb, weil ich die Hörspiele mag und weil ich mich daran erinnere, wieviel Energie wir damals in den Zyklus gesteckt haben.
Mit »Ahandaba« hörte ich dieser Tage die Folge 42, die zugleich die Serie abschließt. Noch einmal geht es um eine große Raumschlacht, die zwischen den kybernetisen Zivilisationen auf er einen sowie den Terranern und Motana auf der anderen Seite zwischen den Planeten des Solsystems tobt. Darüber hinaus gibt es einen sehr versöhnlichen Schluss für die gesamte Handlungsebene sowie einen Ausblick auf die Zukunft der Völker des Sternenozeans.
Wie immer haben die Kollegen bei STIL, die das Hörspiel produziert haben, mit den Geräuschen und der Musik sehr schön gearbeitet. Vor allem die Musik macht hier einen guten Eindruck: mal orchestral und melancholisch, mal wuchtig und rasant. Und als ich mit dem Hörspiel – es sind diesmal zwei CDs – durch war, hatte ich das Gefühl von Traurigkeit, weil dieses Hörspiel-Epos jetzt beendet ist.
Mit »Ahandaba« hörte ich dieser Tage die Folge 42, die zugleich die Serie abschließt. Noch einmal geht es um eine große Raumschlacht, die zwischen den kybernetisen Zivilisationen auf er einen sowie den Terranern und Motana auf der anderen Seite zwischen den Planeten des Solsystems tobt. Darüber hinaus gibt es einen sehr versöhnlichen Schluss für die gesamte Handlungsebene sowie einen Ausblick auf die Zukunft der Völker des Sternenozeans.
Wie immer haben die Kollegen bei STIL, die das Hörspiel produziert haben, mit den Geräuschen und der Musik sehr schön gearbeitet. Vor allem die Musik macht hier einen guten Eindruck: mal orchestral und melancholisch, mal wuchtig und rasant. Und als ich mit dem Hörspiel – es sind diesmal zwei CDs – durch war, hatte ich das Gefühl von Traurigkeit, weil dieses Hörspiel-Epos jetzt beendet ist.
01 Februar 2013
Zwei Michaels und ein Prophet
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Im Frühjahr 1980 hielt ich mich für einen ziemlich guten Science-Fiction-Autor: Meine ersten Kurzgeschichten waren in Fan-Zeitschriften erschienen und hatten relativ gute Kritiken erhalten. Die erste Ausgabe meines Fanzines SAGITTARIUS lag vor und war bei vielen Lesern ebenfalls gut angekommen, so gut sogar, dass ich bei der folgenden Nummer gleich einmal die Druckauflage verdoppeln musste. Meiner geplanten Karriere als Autor schien nichts mehr im Weg zu stehen.
Einer der Fans, mit denen ich zu jener Zeit eifrig korrespondierte, war Michael Adrian. Zwar war er etwas jünger als ich, aber er schien in Sachen Science Fiction viel weiter zu sein. Beiträge von ihm erschienen im PERRY RHODAN-Report, und es sah so aus, als sei er derjenige – und nicht ich! –, dem eine Karriere als Autor bevorstünde. Als einer der zwei Herausgeber des Fanzines »solis orbita« hatte er bereits den Kontakt zu vielen Profis aufgenommen, was dazu führte, dass Filmemacher und Schriftsteller von Rang und Namen neben Amateuren wie mir veröffentlicht wurden.
Michael Adrian schlug mir irgendwann vor, einige meiner Kurzgeschichten an ihn zu senden. Es gäbe da einen Literaturagenten, einen gewissen Michael Nagula, der bei ihm in der Nähe wohne. Man habe sich schon getroffen, und man wolle enger zusammenarbeiten. Dieser Michael Nagula sei damit beauftragt worden, Kurzgeschichten für das boomende PERRY RHODAN-Magazin zu suchen. Und meine Texte seien dafür auch gut geeignet; ich sei schließlich jung und habe Talent.
Selbstverständlich war ich sehr geschmeichelt und reagierte rasch. Ich tat mich ein wenig schwer damit, die richtigen Kurzgeschichten auszuwählen, und nahm dann drei Texte in die engere Auswahl, die ich allesamt gut fand. Bei zweien war ich sehr provokant – so provokant zumindest, wie man ist, wenn man gerade mal 16 Jahre alt geworden ist. In der einen Geschichte ging es um Adolf Hitler, den es in ein seltsames Kontinuum verschlagen hat, in der anderen Geschichte empfängt Mohammed seine Prophezeiungen. Als junger Autor wollte ich gleich mit einigen echten Knallern auf mich aufmerksam machen.
Ich tippte die drei Geschichten noch einmal ordentlich ab – es gab ja keine Computer und vor allem keine bequemen Textprogramme –, ging in den örtlichen Supermarkt, wo es einen der wenigen Kopierautomaten der Stadt gab, und schickte die Kopien an Michael Adrian. Der gab sie bei einer seiner Begegnungen an Michael Nagula weiter. Ich hatte keine echte Vorstellung von der Arbeit eines Literaturagenten, obwohl zu der Zeit erstmals in Fanzines darüber berichtet wurde, und ich stellte mir Nagula als einen würdigen älteren Herrn vor. Damals war er übrigens Mitte zwanzig ...
Es dauerte nicht lang, und ich erhielt eine Antwort, wieder von Michael Adrian: Ich kommunizierte die ganze Zeit über mit dem einen Michael über den anderen. Man hatte eine meiner Kurzgeschichten für das PERRY RHODAN-Magazin akzeptiert. Meine Story über Mohammed sollte unter der Rubrik »junge Science Fiction« in der Oktober-Ausgabe des Magazins erscheinen, ausgerechnet in dem Heft, das zum PERRY RHODAN-WeltCon in den Handel kommen sollte.
Ich war unglaublich stolz! Es ging mir nicht einmal so sehr um das Honorar, was nicht schlecht war, sondern vor allem darum, dass ich im damals größten und wichtigsten Heft für Science Fiction veröffentlicht wurde. Wie es sich gehörte, erzählte ich das allen möglichen Leuten, darunter meinen Schulfreunden – zu der Zeit ging ich noch in die zehnte Klasse des Gymnasiums, hatte aber bereits eine Lehrstelle in Aussicht und würde die Schule zum Sommer verlassen.
Im Schulbus berichtete ich von meinem Triumph: »Ich habe eine Kurzgeschichte verkauft, über einen Agenten.« Unter dem Begriff »Agent« konnte sich zu dem Zeitpunkt kaum jemand etwas vorstellen; alle assoziierten einen Geheimagenten à la James Bond damit. Und recht schnell bekam ich ein Spottlied geträllert, die ganze Fahrt vom Kleinstadt-Gymnasium hinaus ins heimatliche Schwarzwalddorf: »Klaus hat einen Agenten, Klaus hat einen Agenten ...« Zähneknirschend ließ ich es über mich ergehen, schließlich wusste ich zu dem Zeitpunkt, dass ich meine Karriere als international erfolgreicher Schriftsteller eingeleitet hatte.
Zuvor aber wurde die Geschichte publiziert, und ich war noch stolzer als vorher. Das Honorar erhielt ich ebenfalls, ich investierte es sinnvoll in Science-Fiction-Taschenbücher und Musik-Kassetten. Das gedruckte Heft mit meiner Geschichte zeigte ich mehreren Leuten in meiner Kleinstadt, die das seltsamerweise nicht ganz so beeindruckend fanden wie ich selbst.
Und dann kam der PERRY RHODAN-WeltCon in Mannheim. Ich musste zum ersten Mal in meinem Leben tatsächlich einige Autogramme geben, weil das Heft mit meiner Geschichte ganz frisch im Handel war, und das war der Zeitpunkt, an dem ich endgültig glaubte, die Welt als Schriftsteller stünde mir offen.
Aber der PERRY RHODAN-WeltCon ist eine ganz andere Geschichte. Auf diese werde ich noch einmal genauer eingehen. Dort lernte ich auf jeden Fall Michael Adrian kennen, den ich seitdem nie wieder gesehen habe; zu einem Kennenlernen mit Michael Nagula kam es erst Jahre später. Und dass Nagula und ich einmal in den Nuller-Jahren bei PERRY RHODAN zusammenarbeiten sollten, hätten wir uns beide niemals vorstellen können ...
Im Frühjahr 1980 hielt ich mich für einen ziemlich guten Science-Fiction-Autor: Meine ersten Kurzgeschichten waren in Fan-Zeitschriften erschienen und hatten relativ gute Kritiken erhalten. Die erste Ausgabe meines Fanzines SAGITTARIUS lag vor und war bei vielen Lesern ebenfalls gut angekommen, so gut sogar, dass ich bei der folgenden Nummer gleich einmal die Druckauflage verdoppeln musste. Meiner geplanten Karriere als Autor schien nichts mehr im Weg zu stehen.
Einer der Fans, mit denen ich zu jener Zeit eifrig korrespondierte, war Michael Adrian. Zwar war er etwas jünger als ich, aber er schien in Sachen Science Fiction viel weiter zu sein. Beiträge von ihm erschienen im PERRY RHODAN-Report, und es sah so aus, als sei er derjenige – und nicht ich! –, dem eine Karriere als Autor bevorstünde. Als einer der zwei Herausgeber des Fanzines »solis orbita« hatte er bereits den Kontakt zu vielen Profis aufgenommen, was dazu führte, dass Filmemacher und Schriftsteller von Rang und Namen neben Amateuren wie mir veröffentlicht wurden.
Michael Adrian schlug mir irgendwann vor, einige meiner Kurzgeschichten an ihn zu senden. Es gäbe da einen Literaturagenten, einen gewissen Michael Nagula, der bei ihm in der Nähe wohne. Man habe sich schon getroffen, und man wolle enger zusammenarbeiten. Dieser Michael Nagula sei damit beauftragt worden, Kurzgeschichten für das boomende PERRY RHODAN-Magazin zu suchen. Und meine Texte seien dafür auch gut geeignet; ich sei schließlich jung und habe Talent.
Selbstverständlich war ich sehr geschmeichelt und reagierte rasch. Ich tat mich ein wenig schwer damit, die richtigen Kurzgeschichten auszuwählen, und nahm dann drei Texte in die engere Auswahl, die ich allesamt gut fand. Bei zweien war ich sehr provokant – so provokant zumindest, wie man ist, wenn man gerade mal 16 Jahre alt geworden ist. In der einen Geschichte ging es um Adolf Hitler, den es in ein seltsames Kontinuum verschlagen hat, in der anderen Geschichte empfängt Mohammed seine Prophezeiungen. Als junger Autor wollte ich gleich mit einigen echten Knallern auf mich aufmerksam machen.
Ich tippte die drei Geschichten noch einmal ordentlich ab – es gab ja keine Computer und vor allem keine bequemen Textprogramme –, ging in den örtlichen Supermarkt, wo es einen der wenigen Kopierautomaten der Stadt gab, und schickte die Kopien an Michael Adrian. Der gab sie bei einer seiner Begegnungen an Michael Nagula weiter. Ich hatte keine echte Vorstellung von der Arbeit eines Literaturagenten, obwohl zu der Zeit erstmals in Fanzines darüber berichtet wurde, und ich stellte mir Nagula als einen würdigen älteren Herrn vor. Damals war er übrigens Mitte zwanzig ...
Es dauerte nicht lang, und ich erhielt eine Antwort, wieder von Michael Adrian: Ich kommunizierte die ganze Zeit über mit dem einen Michael über den anderen. Man hatte eine meiner Kurzgeschichten für das PERRY RHODAN-Magazin akzeptiert. Meine Story über Mohammed sollte unter der Rubrik »junge Science Fiction« in der Oktober-Ausgabe des Magazins erscheinen, ausgerechnet in dem Heft, das zum PERRY RHODAN-WeltCon in den Handel kommen sollte.
Ich war unglaublich stolz! Es ging mir nicht einmal so sehr um das Honorar, was nicht schlecht war, sondern vor allem darum, dass ich im damals größten und wichtigsten Heft für Science Fiction veröffentlicht wurde. Wie es sich gehörte, erzählte ich das allen möglichen Leuten, darunter meinen Schulfreunden – zu der Zeit ging ich noch in die zehnte Klasse des Gymnasiums, hatte aber bereits eine Lehrstelle in Aussicht und würde die Schule zum Sommer verlassen.
Im Schulbus berichtete ich von meinem Triumph: »Ich habe eine Kurzgeschichte verkauft, über einen Agenten.« Unter dem Begriff »Agent« konnte sich zu dem Zeitpunkt kaum jemand etwas vorstellen; alle assoziierten einen Geheimagenten à la James Bond damit. Und recht schnell bekam ich ein Spottlied geträllert, die ganze Fahrt vom Kleinstadt-Gymnasium hinaus ins heimatliche Schwarzwalddorf: »Klaus hat einen Agenten, Klaus hat einen Agenten ...« Zähneknirschend ließ ich es über mich ergehen, schließlich wusste ich zu dem Zeitpunkt, dass ich meine Karriere als international erfolgreicher Schriftsteller eingeleitet hatte.
Zuvor aber wurde die Geschichte publiziert, und ich war noch stolzer als vorher. Das Honorar erhielt ich ebenfalls, ich investierte es sinnvoll in Science-Fiction-Taschenbücher und Musik-Kassetten. Das gedruckte Heft mit meiner Geschichte zeigte ich mehreren Leuten in meiner Kleinstadt, die das seltsamerweise nicht ganz so beeindruckend fanden wie ich selbst.
Und dann kam der PERRY RHODAN-WeltCon in Mannheim. Ich musste zum ersten Mal in meinem Leben tatsächlich einige Autogramme geben, weil das Heft mit meiner Geschichte ganz frisch im Handel war, und das war der Zeitpunkt, an dem ich endgültig glaubte, die Welt als Schriftsteller stünde mir offen.
Aber der PERRY RHODAN-WeltCon ist eine ganz andere Geschichte. Auf diese werde ich noch einmal genauer eingehen. Dort lernte ich auf jeden Fall Michael Adrian kennen, den ich seitdem nie wieder gesehen habe; zu einem Kennenlernen mit Michael Nagula kam es erst Jahre später. Und dass Nagula und ich einmal in den Nuller-Jahren bei PERRY RHODAN zusammenarbeiten sollten, hätten wir uns beide niemals vorstellen können ...
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