Ein Logbuch der Redaktion
Was mich an der Science Fiction im Allgemeinen und an der PERRY RHODAN-Serie im Besonderen schon immer fasziniert hat, ist die Vielseitigkeit. Die Science Fiction ermöglich mir als Leser, in die unterschiedlichsten Kosmen zu reisen. Ich kann über Aliens und fremde Welten staunen, ich kann andere Zeiten besuchen, und ich treffe auf die schrägsten Figuren – das mochte ich immer, und solche Geschichten lese ich heute noch gern.
Es freut mich stets, wenn wir in den aktuellen PERRY RHODAN-Romanen ebenfalls eine solche Bandbreite anbieten können. Unterschiedliche Autorinnen und Autoren schreiben allesamt in ihrem eigenen Stil, sie alle haben ihre spezielle Art, Figuren durch die Handlung zu führen – oder auch zu schubsen –, und man kann sie nicht alle über einen Kamm scheren.
Das ist für Leserinnen und Leser möglicherweise ungeschickt, die gern eine homogene Handlung mögen, bei der alles gleich abläuft, sollte aber diejenigen ansprechen, die Vielfalt mögen. Ich schätze es auf jeden Fall, abwechslungsreiche Romane zu lesen.
Die kommenden Bände, die uns im Januar erwarten, legen dafür ein gutes Zeugnis ab. Den Auftakt für den nächsten Vierer-Block macht Christian Montillon mit »Das Sternengrab«. Der Roman erscheint am 9. Januar 2026 und trägt die Bandnummer 3360. Er spielt in der heimischen Milchstraße – aber eigentlich doch nicht.
Der Autor erzählt mehr über die Situation bei den echsenartigen Topsidern, die inmitten eines kulturellen und politischen Umbruchs stehen. Und er zeigt, wie Perry Rhodan in einem seltsamen Raum auf einen noch seltsameren Topsider trifft, um mit diesem ernsthafte Verhandlungen über die Zukunft zu führen.
Der folgende Roman stammt von Leo Lukas und führt in eine fremde Galaxis, weit entfernt von der Milchstraße. Die Besatzung des PHOENIX steht im Zentrum des Geschehens: Sie trifft auf eine Kultur, mit der sie erst einmal ihre Probleme hat. Man treibt Handel, man benötigt Informationen, und man stellt fest, dass die Sitten und Gebräuche teilweise sehr zynische Züge annehmen.
Der Roman mit der Bandnummer 3361 ist ab dem 16. Januar 2026 erhältlich und trägt den Titel »Ein heikler Handel«. Reginald Bull und seine Gefährten müssen sich in kritischen Situationen bewähren …
Den direkten Anschluss dazu verfasste Oliver Fröhlich; sein Roman trägt den Titel »Den Tod vor Augen« und erzählt erneut von der Besatzung des PHOENIX und ihren Abenteuern. Es geht tatsächlich um Leben und Tod – die Terraner müssen sich mit einem Vorschlag arrangieren, den sie vielleicht für unmoralisch halten könnten.
In den Handel kommt Fröhlichs Roman am 23. Januar 2026. Mir gefiel bei der Lektüre des Manuskripts die humanistische Seite, bei der ich als Leser selbst überlegen kann, welche Position ich einnehmen würde – darüber hinaus gibt es aber eine Reihe von Alien-Geheimnissen zu entdecken.
Den Abschluss des Vierer-Blocks bildet ein Roman von Marie Erikson. Die Autorin erzählt von einer Zivilisation innerhalb der Milchstraße, von der man bislang noch nicht viel gehört hat. Ihre Angehörigen treten – ohne es zu wollen – in Kontakt zu fremden Lebewesen, die ihnen offensichtlich zu Hilfe eilen. Doch ist die Hilfe tatsächlich so hilfreich?
»Was niemand kommen sah«, so der Titel des Romans mit der Bandnummer 3363, erscheint am 30. Januar 2026. Ich fand die Alien-Perspektive stark: Die Autorin erzählt von einem Lebewesen, das nicht menschlich ist, dessen Sorgen und Nöte sich aber mir als Leser in jeder Szene sehr gut erschlossen.
Und das ist wieder ein Beleg dafür, wie faszinierend Science Fiction sein kann: Autorinnen und Autoren zeigen vielleicht Außerirdische und schildern deren Abenteuer oder deren Geschichte – aber letztlich spiegeln sie damit auch unsere Sicht auf die Welt oder das gesamte Universum. Die vier Bände laden somit zum Bummel auf fremde Welten und zu bislang unbekannten Zivilisationen ein … zum Staunen und zum Rätseln gleichermaßen!
(Dieses Logbuch der Redaktion wurde bereits im Dezember auf unserer Internet-Seite veröffentlicht. Hier erfolgt eine Wiederholung aus dokumentarischen Gründen.)

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