Aus der Serie: »Der Redakteur erinnert sich«
Der Sommer 1979 war warm – und er war faszinierend für zwei Jugendliche, die ihre ersten bewussten Schritte aus dem Dorf hinaus unternahmen. Die Kleinanzeige für unseren PERRY RHODAN-Club »Gys Voolbeerah« war im PERRY RHODAN-Magazin erschienen, und mein Freund Thomas und ich warteten täglich darauf, was nun geschehen würde.
Fuhren wir gemeinsam im Schulbus aus der Kreisstadt hinaus aufs Dorf, diskutierten wir nicht nur die PERRY RHODAN-Handlung, sondern auch unsere gesamten Fan-Planungen. Uns beiden war klar, dass man nur auf uns gewartet hatte: zwei aktive Jung-Fans aus dem Schwarzwald, voller Ideen und Tatendrang. Wir gingen davon aus, dass wir Berge von Briefe erhalten würden, und aus diesem Grund legten wir eine kleine Kasse an, um Briefmarken für die zu erwartenden Rückantworten kaufen zu können.
Beim nächsten Treffen unseres Zwei-Mann-Clubs hatte Thomas seine neue selbstgeschriebene Kurzgeschichte dabei und las sie mir vor. Ich wagte, einige kritische Worte zu äußern, was er überhaupt nicht gut fand. So trennten wir uns an diesem Nachmittag zwar nicht unbedingt im Streit, aber zumindest im Unfrieden. Thomas ging, ebenso wie ich, davon aus, dass wir bald zu den Spitzenautoren der deutschsprachigen Science Fiction gehören würden.
Allerdings dauerte es doch einige Tage, bis die ersten Briefe eintrafen. Immerhin einer kam aus der Nähe, von einem Mann, der gerade mal acht Kilometer von unserem Dorf entfernt wohnte. Er war schon Mitte zwanzig und hatte schon seit Jahren nach einem Club in seiner Nähe gesucht. Er schrieb selbst eigene Geschichten, las natürlich alle Heftromane, die es auf dem Markt gab, und gab zu, ein absoluter Fan von »Ren Dhark« zu sein, einer anderen deutschen Science-Fiction-Romanserie. Ich schrieb ihm zurück und schlug ihm vor, er sollte unserem Club beitreten.
Der nächste Brief kam von einem Fan, der ein eigenes Heft herausgab, ein sogenanntes Fanzine. Ich war von Peter Börnsen ziemlich beeindruckt. Er kam aus Hagen und machte mit seinem Bruder Gerhard zusammen ein Fanzine namens »Theren«. Darauf schien Peter, der damals etwa 17 oder 18 Jahre alt war, sehr stolz zu sein: Gleich im ersten Brief schrieb er, sein Bruder und sein Club seien schon sehr professionell. Sie seien zudem schon seit mehreren Jahren in der Szene aktiv; für mich als Frischling natürlich eine imposante Aussage. Kein Wunder, dass ich gleich die aktuelle Ausgabe von »Theren« anforderte. Ein so schickes Fanzine musste ich ja haben.
Der nächste Fan, der mir schrieb, hieß Ulrich Hermann: ein Jugendlicher aus Friedberg bei Frankfurt, der mit seinem Kumpel Michael Adrian ein Fanzine namens »solis orbita« herausgab. Die beiden zeigten sich von der amateurhaften Seite, waren sogar in meinem Alter.
Ulrich schlug in seinem Brief gleich einen stärkeren Zusammenschluss aller Fan-Clubs vor. Michael, der damals gerade fünfzehn Jahre alt war, versuchte sich als Grafiker, Autor und Artikelschreiber; zu diesem Zeitpunkt hatte ich langsam kapiert, dass ich zumindest nicht zeichnen konnte. Ich antwortete sofort, bestellte die erste Ausgabe von »solis orbita« und sandte für die zweite Ausgabe des Heftes eine von mir geschriebene Kurzgeschichte ein.
Während meine Kontakte ins fannische Deutschland wuchsen, bröckelten sie langsam innerhalb unseres kleinen Clubs. Thomas verliebte sich im Sommer 1979 unglücklich in ein Mädchen und war die meiste Zeit im »Eis-Café Cortina« anzutreffen, wo er sie anschmachtete und mit ihr gemeinsam Cola trank oder Eis futterte. Da sie in einem anderen Dorf wohnte als wir beide, fuhr er oft mit dem Mofa die gut zwanzig Kilometer zu ihr; dort saßen die beiden in der Hollywood-Schaukel auf dem großzügigen Balkon ihrer Eltern und unterhielten sich über die Schule und ihre verschiedenen Hobbies.
In der Folge wurde unser Kontakt prompt dünner. Thomas fand es auch nicht so spannend, Briefe mit anderen Fans zu wechseln; Geld für die gemeinsame Clubkasse spendete er ebenfalls keines mehr. Er steckte, wenn er noch freie Zeit übrig hatte, diese ohnehin bereits in andere Projekte: »Na ja, wenn’s dir so wichtig ist«, meinte er locker, »ich hab’ gerade nicht so arg viel Zeit für meinen Roman.«
Wir hatten beide große Romanpläne. Ich malte mir schon aus, welches Titelbild mein gebundenes Hardcover haben würde, wenn es endlich auf den Markt käme, und ich nahm mir vor allem vor, auch dann noch für ein Fanzine zu schreiben, wenn ich mal ein berühmter Autor geworden sei. So eingebildet wie die anderen wollte ich nie werden, nahm ich mir vor – nachdem ich vielleicht drei Kurzgeschichten verfasst hatte, allesamt unveröffentlicht.
In Thomas’ Romanprojekt sollten – übrigens ebenso wie in dem meinen – kleine bepelzte Wesen mitspielen, die allein durch Gedankenkraft Dinge bewegen sollten. In meinem Romanprojekt, das ich in A4-Schulhefte kritzelte, gab es zudem Kugelraumschiffe, und die Menschen stießen damit in die Nachbargalaxis Andromeda vor. Dass wir beide gnadenlos von PERRY RHODAN abkupferten, war uns wahrscheinlich nicht einmal bewusst.
In den wenigen Gesprächen, die ich mit Thomas führte, wurde klar, dass unsere Meinungsverschiedenheiten wuchsen. Mir war das fast egal – ich hatte jetzt Freunde von außerhalb. Peter aus Hagen schickte sein Fanzine, es gefiel mir sehr gut. Es war im A5-Format gehalten und am Rücken verstärkt. Ein richtiges kleines Buch! Ich war völlig begeistert und zeigte es in der Schule herum. Für die anderen war es nur eine neue Spinnerei ihres merkwürdigen Mitschülers; aber das störte mich nicht weiter. Ich schickte sofort eine Kurzgeschichte an die Redaktion.
Ulrich meldete sich ebenfalls. Sowohl ihm als auch Michael hatte meine Geschichte so gut gefallen, dass sie in der zweiten Ausgabe von »solis orbita« veröffentlicht werden sollte. Dort war immerhin Michael Nagula vertreten, ein angehender Profi-Schriftsteller, der zu der Zeit seine ersten Romane veröffentlichte, und Rainer Erler, der bekannte deutsche Regisseur, der fantastische Themen wie »Fleisch« fürs Kino und fürs Fernsehen verfilmte.
Ulrich legte die erste Ausgabe von »solis orbita« bei, ein wesentlich amateurhafteres Heft als »Theren«, das mir aber gut gefiel. Ich war richtig stolz: Die beiden wollten eine Geschichte von mir drucken!
Ich wusste: Meinem Aufstieg in den Autorenhimmel stand jetzt nichts mehr im Wege!
28 Juni 2007
27 Juni 2007
Große kosmische Gefahr

Die Redaktion empfiehlt Andreas Brandhorsts »Feuervögel«
Mehrere tausend Jahre in der Zukunft: Die Menschheit hat sich über weite Teile der Milchstraße ausgebreitet und lebt mit den meisten interstellaren Nachbarn in Frieden. Gelegentliche Konflikte gibt es zwar, aber die einzige Gefahr, die alle Wesen der besiedelten Milchstraße bedroht, ist diejenige, die von den Graken ausgeht. Seit über tausend Jahren führen die Menschen einen verzweifelten Kampf gegen die mysteriösen Graken und ihre Politik der Vernichtung ...
Soweit der Ausgangspunkt für den Science-Fiction-Roman »Feuervögel«, dem ersten Band der neuen Graken-Trilogie, die der Autor Andreas Brandhorst bei Heyne veröffentlicht. Die Trilogie ist mit dem dreibändigen Kantaki-Zyklus verbunden, den Brandhorst in den letzten Jahren publizierte; sie spielt also im selben Universum.
Die Hauptfigur des Buches ist Tako Karides, ein Offizier der Raumstreitkräfte, der mit seinen Soldaten an einem Kampfeinsatz teilnimmt. Sie landen auf einer Welt, die von den Graken »übernommen« wurde: Haben die Graken ein Sonnensystem besetzt, saugen sie den Menschen gewissermaßen die Lebenskraft aus dem Körper; sie ernähren sich von »Amarisk«, was zumindest teilweise mit Träumen gleichzusetzen ist. Bei diesem Einsatz aber rettet Karides einen Jungen namens Dominik, der sich gegen die Macht der Graken wehren kann. In der Folge sieht es so aus, als könnte der Junge zu einer Waffe in einem schon verlorenen Krieg werden – und verschiedene Machtgruppen beginnen damit, um ihren Einfluss auf Dominik zu kämpfen ...
»Feuervögel« ist eine sauber erzählte Science-Fiction-Geschichte, eine Space Opera von kosmischen Ausmaßen, die anhand des Lebens und der Entwicklungen der zwei Hauptpersonen glaubhaft und nachvollziehbar wird. Andreas Brandhorst stellt Charaktere in den Mittelpunkt seines Romans, die nicht einfach sind, die ihre eigenen Probleme mit sich herumschleppen – und aus ihrem Blick betrachtet der Leser ein faszinierendes Universum.
Dabei ist jener Leser in einem leichten Vorteil, der den Kantaki-Zyklus kennt, der also »Diamant«, »Der Metamorph« und »Der Zeitkrieg« gelesen hat. Er wird manche Dinge wieder erkennen und gelegentlich einen »Aha«-Erfolg haben. Für das Verständnis der Geschichte ist dies aber nicht notwendig, denn Brandhorst macht einen Zeitsprung von einigen tausend Jahren zwischen den beiden Trilogien.
Manchmal wird »Feuervögel« zu einer militärisch angehauchten Science Fiction, dann wiederum überwiegen Episoden, in denen es um die Entwicklung von Geistes- und Mutantengaben geht, bevor die Handlung wieder in kosmisch-epische Gefilde wechselt. Der Autor verzichtet darauf, sein Werk eindeutig in eine Science-Fiction-Schiene zu pressen, was vor allem jene Leser freuen dürfte, die gern auf Klischees verzichten: Brandhorst bedient sich bei allen Richtungen der SF und erschafft damit ein eigenständiges Werk.
Insgesamt ist der Roman sehr spannend, vor allem, wenn man sich auf die Figuren einlässt und ihrem Schicksal folgt. Die Spannung entwickelt sich nicht aus Nahkampf-Action oder riesigen Raumschlachten, auch wenn es das gelegentlich gibt, sondern aus der verschachtelten Handlung und den kosmischen Geheimnissen, die der Autor sorgsam aufbaut.
»Feuervögel« betrachte ich als den gelungenen Auftakt zu einem neuen kosmischen Epos, das die Menschheit des Kantaki-Universums vor ihre härteste Belastungsprobe stellt. Mit »Feuerstürme« ist bereits der zweite Band erschienen, diesen aber habe ich noch nicht gelesen. Wer sich für intelligent gemachte Science Fiction interessiert und wer »große Stoffe« mag, der sollte sich auf jeden Fall mit der Brandhorst-Sicht auf die galaktische Zukunft vertraut machen.
»Feuervögel« ist als Taschenbuch erschienen, umfasst 574 Seiten und kostet 8,95 Euro. Mit Hilfe der ISBN 978-3-453-52206-0 kann das Buch in jeder Buchhandlung gekauft werden, ebenso bei diversen Versendern wie amazon.de.
Übrigens: Mehr über das Universum, das Andreas Brandhorst in seinen SF-Romanen erschaffen hat, steht auf der umfangreichen Homepage: www.kantaki.de. Einen Besuch darauf kann ich nur empfehlen!
22 Juni 2007
Das Aus für die Dritte Auflage
Band 1798/99 sind die letzten Romane, der Hamamesch-Zyklus wird noch abgeschlossen
Leider haben wir heute keine gute Nachricht zu verkünden: Die Dritte Auflage von PERRY RHODAN wird eingestellt. Als letzter Roman erscheint der Doppelband 1798/99.
Nachdem die Verkaufsauflage in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen ist, sieht die Verlagsleitung keine Möglichkeit mehr, die Serie fortzuführen.
Damit die Leser die laufende Handlungsebene komplett zu Ende lesen können, wird die Dritte Auflage erst zum Schluss des Hamamesch-Zyklus eingestellt.
Die Romane 1798 und 1799 erscheinen als Doppelband am 13. Juli 2007. Es handelt sich um die Romane »Werkstatt des Lebens« von Peter Terrid und »Der Kreis schließt sich« von Horst Hoffmann.
Die Abonnenten werden von unserem Abo-Service schriftlich informiert.
Leider haben wir heute keine gute Nachricht zu verkünden: Die Dritte Auflage von PERRY RHODAN wird eingestellt. Als letzter Roman erscheint der Doppelband 1798/99.
Nachdem die Verkaufsauflage in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen ist, sieht die Verlagsleitung keine Möglichkeit mehr, die Serie fortzuführen.
Damit die Leser die laufende Handlungsebene komplett zu Ende lesen können, wird die Dritte Auflage erst zum Schluss des Hamamesch-Zyklus eingestellt.
Die Romane 1798 und 1799 erscheinen als Doppelband am 13. Juli 2007. Es handelt sich um die Romane »Werkstatt des Lebens« von Peter Terrid und »Der Kreis schließt sich« von Horst Hoffmann.
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Das große PERRY RHODAN-Kompendium
Aus der Reihe: »Der Redakteur erinnert sich«
Im Frühjahr 1986 besuchte ich zum ersten Mal Horst Hoffmann. Der PERRY RHODAN-Autor war damals nicht als Schriftsteller für die größte SF-Serie der Welt tätig, sondern als Chefredakteur – er war also mein Vor-Vorgänger im Amt.
Und der Grund meines Besuches war schlicht, dass ich mit ihm ein Interview für mein damaliges Magazin SAGITTARIUS führen wollte. Dies geschah auch, aber das ist eine ganz andere Geschichte, die zu einem anderen Zeitpunkt erzählt werden soll ...
Schon bei dieser ersten Begegnung erzählte mir Horst Hoffmann etwas, das ich für sehr interessant hielt. »Was fehlt«, so argumentierte er, »ist ein aktualisiertes PERRY RHODAN-Lexikon, eins, das nicht so schnell veraltet wie das letzte.«
Er hatte nicht unrecht, das war mir selbst klar. In den 70er Jahren hatte es ein einbändiges PERRY RHODAN-Lexikon gegeben, zusammengestellt von H. G. Ewers, und in den 80er Jahren folgte ein zweibändiges Lexikon, das im Aussehen den erfolgreichen Silberbänden glich. Publiziert wurde dieser Doppelband bereits 1983, verantwortlich für den Inhalt waren die damaligen Jungautoren Horst Hoffmann und Peter Terrid.
Doch der neue Ansatz war ein ganz anderer. Horst Hoffmann ging davon aus, dass ein gewöhnliches Lexikon bereits am Tag des Erscheinens veraltet sei, und das fand er nicht gerade überzeugend.
»Ich möchte im Prinzip etwas machen, das dem holländischen Vorbild ähnelt«, sagte er mir gegenüber. »Die holländischen Fans haben nämlich auch ein PERRY RHODAN-Lexikon, das erscheint aber in Form einer Loseblattsammlung.«
Seine Idee: Das Ganze sollte man mit den Feiern zum 25jährigen Geburtstag der Romanserie im Jahr 1986 kombinieren. Das Lexikon sollte eine sogenannte Einstiegsaktion sein und im Herbst 1986 erscheinen. Horst Hoffmann hatte bereits ein Konzept erarbeitet, das er im November 1985 der Verlagsleitung, dem Vertrieb, der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung präsentierte – ich bekam es bei meinem Besuch mündlich erläutert.
Zitat aus dem Konzept: »Ein PR-Kompendium soll jedem Leser als praktisches Nachschlagewerk Antwort auf die wichtigsten Fragen geben können, die sich bei der Beschäftigung mit der Serie stellen. Anders als beim Lexikon, sollte es in mehrere Konzepte untergliedert sein, wobei das Hauptgewicht auf einem chronologischen, ausführlichen Abriß der Handlung liegt.«
Horst wollte den Lesern eine Erstausstattung bieten, der sich dann eine regelmäßige Aktualisierung durch Ergänzungslieferungen anschließen sollte. »Das ist auch für die Sammler interessant«, sagte er mir augenzwinkernd, »die müssen das auf jeden Fall haben. Und alle anderen freuen sich ebenfalls, wenn sie eine regelmäßige Lieferung bekommen.«
Enthalten sollte das Kompendium, das Horst so nannte, weil es eben kein Lexikon sein sollte, unter anderem einen Handlungsabriss, ausführliche Darstellungen der Hauptfiguren, Beschreibungen der Zyklen und vieles andere mehr. Den Personenteil stellte sich Horst in Form von Datenblättern vor, ebenso die Darstellungen von Völkern, Raumschiffen, Waffen oder »anderem technischen Gerät«, wie er es nannte.
Der Frage, was denn eigentlich »Kanon« sei oder nicht, wich Horst in seinem Konzept aus. Er wollte Taschenbücher beispielsweise nur dann berücksichtigen, wenn in ihnen Abenteuer geschildert wurden, die zum jeweiligen Zyklus gehören. Kurzgeschichten und anderes tauchten in seinem Konzept nicht auf; die gehörten nicht zum engen Serieninhalt, der nun einmal durch die Heftromane bestimmt wurde und immer noch wird.
Sein strukturelles Konzept überzeugte mich, wohl aber nicht die damalige Verlagsleitung. Zur damaligen Zeit dachte man in Rastatt in zwei Bahnen, die beide von dem ursprünglichen Verlagskern weg führten, also weg von den Heftromanen: Man entwickelte auf der einen Seite bereits neue Zeitschriften – im Jahr 1986 erschien mit »mini« eine Frauenzeitschrift ganz neuer Art – und arbeitete auf der anderen Seite daran, den Moewig-Buchverlag weiter auszubauen.
Moewig sollte einer der großen Mitspieler im deutschsprachigen Buchmarkt werden, und da fügte sich eine Loseblattsammlung, wie Horst Hoffmann sie vorschlug, einfach nicht mehr ins Konzept ein. So starb eine gute Idee, weil sie nicht den Planungen der Zeit entsprach.
Im Frühjahr 1986 besuchte ich zum ersten Mal Horst Hoffmann. Der PERRY RHODAN-Autor war damals nicht als Schriftsteller für die größte SF-Serie der Welt tätig, sondern als Chefredakteur – er war also mein Vor-Vorgänger im Amt.
Und der Grund meines Besuches war schlicht, dass ich mit ihm ein Interview für mein damaliges Magazin SAGITTARIUS führen wollte. Dies geschah auch, aber das ist eine ganz andere Geschichte, die zu einem anderen Zeitpunkt erzählt werden soll ...
Schon bei dieser ersten Begegnung erzählte mir Horst Hoffmann etwas, das ich für sehr interessant hielt. »Was fehlt«, so argumentierte er, »ist ein aktualisiertes PERRY RHODAN-Lexikon, eins, das nicht so schnell veraltet wie das letzte.«
Er hatte nicht unrecht, das war mir selbst klar. In den 70er Jahren hatte es ein einbändiges PERRY RHODAN-Lexikon gegeben, zusammengestellt von H. G. Ewers, und in den 80er Jahren folgte ein zweibändiges Lexikon, das im Aussehen den erfolgreichen Silberbänden glich. Publiziert wurde dieser Doppelband bereits 1983, verantwortlich für den Inhalt waren die damaligen Jungautoren Horst Hoffmann und Peter Terrid.
Doch der neue Ansatz war ein ganz anderer. Horst Hoffmann ging davon aus, dass ein gewöhnliches Lexikon bereits am Tag des Erscheinens veraltet sei, und das fand er nicht gerade überzeugend.
»Ich möchte im Prinzip etwas machen, das dem holländischen Vorbild ähnelt«, sagte er mir gegenüber. »Die holländischen Fans haben nämlich auch ein PERRY RHODAN-Lexikon, das erscheint aber in Form einer Loseblattsammlung.«
Seine Idee: Das Ganze sollte man mit den Feiern zum 25jährigen Geburtstag der Romanserie im Jahr 1986 kombinieren. Das Lexikon sollte eine sogenannte Einstiegsaktion sein und im Herbst 1986 erscheinen. Horst Hoffmann hatte bereits ein Konzept erarbeitet, das er im November 1985 der Verlagsleitung, dem Vertrieb, der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung präsentierte – ich bekam es bei meinem Besuch mündlich erläutert.
Zitat aus dem Konzept: »Ein PR-Kompendium soll jedem Leser als praktisches Nachschlagewerk Antwort auf die wichtigsten Fragen geben können, die sich bei der Beschäftigung mit der Serie stellen. Anders als beim Lexikon, sollte es in mehrere Konzepte untergliedert sein, wobei das Hauptgewicht auf einem chronologischen, ausführlichen Abriß der Handlung liegt.«
Horst wollte den Lesern eine Erstausstattung bieten, der sich dann eine regelmäßige Aktualisierung durch Ergänzungslieferungen anschließen sollte. »Das ist auch für die Sammler interessant«, sagte er mir augenzwinkernd, »die müssen das auf jeden Fall haben. Und alle anderen freuen sich ebenfalls, wenn sie eine regelmäßige Lieferung bekommen.«
Enthalten sollte das Kompendium, das Horst so nannte, weil es eben kein Lexikon sein sollte, unter anderem einen Handlungsabriss, ausführliche Darstellungen der Hauptfiguren, Beschreibungen der Zyklen und vieles andere mehr. Den Personenteil stellte sich Horst in Form von Datenblättern vor, ebenso die Darstellungen von Völkern, Raumschiffen, Waffen oder »anderem technischen Gerät«, wie er es nannte.
Der Frage, was denn eigentlich »Kanon« sei oder nicht, wich Horst in seinem Konzept aus. Er wollte Taschenbücher beispielsweise nur dann berücksichtigen, wenn in ihnen Abenteuer geschildert wurden, die zum jeweiligen Zyklus gehören. Kurzgeschichten und anderes tauchten in seinem Konzept nicht auf; die gehörten nicht zum engen Serieninhalt, der nun einmal durch die Heftromane bestimmt wurde und immer noch wird.
Sein strukturelles Konzept überzeugte mich, wohl aber nicht die damalige Verlagsleitung. Zur damaligen Zeit dachte man in Rastatt in zwei Bahnen, die beide von dem ursprünglichen Verlagskern weg führten, also weg von den Heftromanen: Man entwickelte auf der einen Seite bereits neue Zeitschriften – im Jahr 1986 erschien mit »mini« eine Frauenzeitschrift ganz neuer Art – und arbeitete auf der anderen Seite daran, den Moewig-Buchverlag weiter auszubauen.
Moewig sollte einer der großen Mitspieler im deutschsprachigen Buchmarkt werden, und da fügte sich eine Loseblattsammlung, wie Horst Hoffmann sie vorschlug, einfach nicht mehr ins Konzept ein. So starb eine gute Idee, weil sie nicht den Planungen der Zeit entsprach.
21 Juni 2007
Der Francis-Klassiker schlechthin

Den meisten Lesern ist H. G. Francis heutzutage vor allem durch seine PERRY RHODAN-Roman bekannt, viele kennen darüber hinaus seine Hörspiele, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, und vielleicht noch seine »Rex Corda«-Serie. Eher weniger bekannt ist die Tatsache, dass der bei Hamburg lebende Autor eine Reihe von außergewöhnlichen Science-Fiction-Romanen schrieb, von denen »Die vom fünften Hundert« sicher einer der herausragenden war.
Umso besser, dass dieser Roman jetzt vom kleinen, aber feinen Mohlberg-Verlag nachgedruckt worden ist: in einer schönen Paperback-Ausgabe und innerhalb der Reihe »Utopische Welten Solo«, in der auch andere klassische Werke von PERRY RHODAN-Autoren erschienen sind. Zuletzt wurde »Die vom fünften Hundert« übrigens 1986 als Taschenbuch in der damaligen Taschenbuchreihe Moewig-SF publiziert – und damals las ich den Roman zum erstenmal und fand ihn klasse.
Das Werk, ursprünglich 1970 als Heftroman und unter dem Pseudonym R.C. Quoos-Raabe innerhalb der Reihe »Zauberkreis SF« erschienen, wurde für die aktuelle Ausgabe vom Autor noch einmal bearbeitet, modernisiert und erweitert. An der grundsätzlichen Story wurde allerdings nichts geändert – was auch nicht nötig war. Die wirkt nämlich heute noch.
Die Zukunftswelt, die H. G. Francis in diesem Buch schildert, ist nämlich eine düstere: Der Held, ein gewisser Kasteron, wohnt in einem gigantischen Haus, das 800 Stockwerke hoch ist und in der Nähe von San Francisco liegt. Die Außenwelt ist streng abgeschirmt, denn sie ist angeblich lebensfeindlich; dort kann niemand leben, wie es heißt. Kasteron gehört zu jenen vom fünften Hundert, also den Bewohnern der Stockwerke 400 bis 499, die zwischen den Elendsquartieren der Unterschicht und den komfortablen Appartements der Oberschicht leben und arbeiten.
Eigentlich wäre er ganz glücklich, doch dann ändert sich auf einmal alles: Kasteron verliebt sich in die falsche Frau, er fängt Streit mit ihrem Ex-Liebhaber an, der zu allem Überfluss ein Polizist ist, und damit gerät er in eine Spirale aus Auflehnung und Rebellion, die ihn letztlich in die tiefsten Stockwerke des riesigen Hauses führt, dorthin, wo die Menschen unter fürchterlichen Bedingungen dahinvegetieren ...
»Die vom fünften Hundert« ist ein Roman, der 1970 zur absolut gesellschaftskritischen Science Fiction zählte. Auch heute noch sind die Fragen, die sich Kasteron stellt – und die der Autor damit dem Leser vor Augen hält –, von Bedeutung: Ist es richtig, dass eine Oberschicht über die Welt herrscht, die keinerlei Kontakt zu »denen da unten« hat, und wer bestimmt denn eigentlich, wem es in der Welt gut und schlecht geht?
Natürlich mussten diese Fragen im Jahr 1970 und im Rahmen eines Heftromans mit einem relativ guten Ende beantwortet werden. Doch dieses Ende ist komplett offen, denn Kasteron beginnt zwar mit einer Rebellion, die wohl weiter ihre Kreise ziehen wird, aber er verweigert sich dem endgültigen Aufstand gegen die Machthaber, indem er sich ins Private zurückzieht und sein eigenes Leben wählt. Diesen grundsätzlichen Ansatz behält natürlich die aktuelle Version des klassischen Romans bei; trotzdem merkt man an zahlreichen Passagen, dass der Autor »modernisiert« hat. (Leider wurde vom Verlag nicht lektoriert, wie es scheint, denn es finden sich immer wieder ärgerliche Kleinstfehler im Text.)
Ein spannender Roman ist »Die vom fünften Hundert« allemal, und mit 168 Seiten hält sich die aktualisierte Druckfassung an eine erfrischende Kürze. Wer H. G. Francis anhand seiner PERRY RHODAN-Romane beurteilte, wird sich nach Lektüre dieses Werks möglicherweise die Augen reiben. Einen Blick in den Roman möchte ich jedem Freund »erdnaher« Science Fiction empfehlen, der abseits der Space Opera und des Weltraumabenteuers einen interessanten Roman lesen mag.
Erschienen ist das Paperback im Mohlberg-Verlag, wo es auch bestellt werden kann. Ebenso kann das Buch für 12,90 Euro mit Hilfe der ISBN 978-3-936229-71-4 im Buchhandel gekauft werden; selbstverständlich haben es auch Versender wie amazon.de in ihrem Angebot.
20 Juni 2007
Einmal »Lebenslänglich« von Leo Lukas

Der Wiener PERRY RHODAN-Autor mit neuer Kabarett-CD
Dass Leo Lukas, seines Zeichens PERRY RHODAN-Autor, auch ein hervorragender Kabarettist ist, dürfte sich in Kreisen der PR-Leser mittlerweile herumgesprochen haben. Mit »Lebenslänglich« hat er in diesem Frühjahr 2007 seine aktuelle CD veröffentlicht – 17 Stücke, die zwischen skurril und sarkastisch, zwischen albern und politisch schwanken und sehr gut unterhalten.
Kurze Knaller wie »Novität« wechseln sich ab mit schrägen Sozialstudien wie in »Im Knittelfelder Bahnhofsresti«; dann wiederum gibt es kleine Geschichten vom täglichen Wahnsinn wie in »Wos baut der do?«, skurrilen Witz wie im »Bonobo Song« (der sich in meiner Stammkneipe neuerdings einer gewissen Beliebtheit nach Feierabend erfreut) oder auch politisch-kritisches wie in »Sehr ge-ehrter Islam«.
Leo Lukas erweist sich als ein sehr vielseitiger Unterhalter, der singen und spielen kann, der Wortwitz aufweist und das ganze gelungen kombiniert. Selbstverständlich ist der Mann auf der Bühne ein größeres Erlebnis als auf der CD – dennoch ist »Lebenslänglich« eine attraktive Präsentation seines aktuellen Programms.
Kritisch ist die CD höchstens für Leute, die Probleme mit dem österreichischen Dialekt haben. Ihnen kann nur empfohlen werden, die CD mehrfach hintereinander anzuhören – spätestens dann lassen sich auch eher schwierige Passagen gut verstehen.
Übrigens: Das Lied »Sehr geehrter Islam« gibt's zum Gratis-Download als MP3-Datei. Zugang gibt es über die Homepage des Labels. Bei Youtube gibt es zudem ein Video zu bewundern.
15 Juni 2007
Eine Party bei H.G. Francis
Aus der Rubrik »Der Redakteur erinnert sich«
Wahrscheinlich veranstalten Schriftsteller ebenso oft Gartenfeste und andere Feierlichkeiten wie andere Menschen; selten aber kommt es vor, dass sie dazu ihre Leser oder ihren Redakteur einladen. Eine Ausnahme von der Regel bildet in diesem Fall der PERRY RHODAN-Autor H. G. Francis, der am Samstag, 14. Juni 1997, zu einer PERRY RHODAN-Party in sein Wohnhaus in Stellau einlud, einem Dorf außerhalb von Hamburg, wo er seit vielen Jahren wohnt.
H. G. Francis hatte seine Party schon einige Wochen im voraus angekündigt; vor allem die Mitglieder des PERRY RHODAN-Stammtisches hatte er direkt angesprochen. Heiko Langhans, der später durch die beiden Biografien zu K. H. Scheer und zu Clark Darlton als ein Chronist des PERRY RHODAN-Universums auch der Lesermehrheit bekannt werden sollte, hatte hier wertvolle Kontakte geknüpft, und diese sollten jetzt in einer gemeinsamen Party münden.
Klaus Bollhöfener, damals frisch in der Abteilung PERRY RHODAN, hatte sich in der Vorbereitung engagiert, und mir als Redakteur kam die ehrenwerte Aufgabe zu, das Fan- und Autoren-Treffen persönlich zu besuchen. Die Aussicht, das eine oder andere Bier mit dem Kollegen Francis zu trinken, fand ich allerdings ebenfalls interessant ...
Und so stand ich mit meiner damaligen Freundin Claudia an diesem Samstag nachmittag am S-Bahnhof im Hamburger Stadtteil Bergedorf. Dort war ein Treffpunkt vereinbart worden, hier sollten sich die Hamburger PERRY RHODAN-Fans treffen, um dann gemeinsam mit uns nach Stellau zu fahren. Leider hatte uns niemand darüber informiert, dass diese Pläne geändert worden waren. Und so standen wir einigermaßen dämlich in Bergedorf herum und überlegten, was wir tun könnten.
Zuerst wollten wir mit einem Taxi weiterfahren, aber der einzige Fahrer, der vor dem S-Bahnhof in seinem Wagen wartete, stellte sich erstaunlich widerspenstig an. »Stellau kenne ich nicht«, versicherte er glaubhaft. Auch ein Blick auf die Landkarte, dass es gerade mal fünfzehn Kilometer von Bergedorf entfernt liege, überzeugte ihn nicht.
Claudia und ich besannen uns darauf, dass wir erst wenige Monate zuvor gemeinsam im westafrikanischen Staat Senegal gewesen waren. »Wir haben uns in Tambacounda und Ziguinchor auch stets mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtgefunden«, meinte sie trocken. Und wer sich in Westafrika allein durchschlagen konnte, sollte das in Hamburg auch schaffen. Dachten wir ...
Von Bergedorf nach Reinbek kamen wir problemlos per S-Bahn; dort aber mussten wir erst einmal warten und uns an den aushängenden Busfahrplänen informieren. Mich hatte mittlerweile der Ehrgeiz gepackt, und ich wollte einfach mit der Bahn ankommen. Nach längerer Wartezeit kam dann endlich ein Bus, der über verschiedene Dörfer bis nach Stellau fuhr.
Dort fanden wir nach einem längeren Spaziergang durch das Dorf auch die richtige Straße. Nur wussten wir nicht, in welche Richtung wir zu gehen hatten – wir standen an einer Kreuzung. Also steuerten wir eine Telefonzelle an. (Für die Jüngeren unter den Lesern: Das waren gelbe Häuschen, in denen man in den Zeiten vor dem Handy ging, um in fremden Städten zu telefonieren.) Ich bekam H.G. Francis sogar gleich »an die Strippe«. Begeistert rief er ins Telefon, »ich sehe euch«, dann schaute ich aus der Telefonzelle und sah ihn, wie er auf die Straße lief und uns zuwinkte, keine zwanzig Meter entfernt.
So fanden wir den Ort der Party, gut zwei Stunden nach der vereinbarten Zeit. Und eigentlich hätten wir ihn gar nicht übersehen können, da er durch ein PERRY RHODAN-Plakat im Eingangsbereich deutlich gekennzeichnet war. Entsprechend spöttisch waren die Bemerkungen, mit denen wir empfangen wurden; nun denn, das kommt davon, wenn man sich dem öffentlichen Nahverkehr im Großraum Hamburg anvertrauen mag ...
Der Partykeller von H. G. Francis erwies sich als sehr gemütlich und bestens ausgestattet. Gut zwei Dutzend Fans drängelten sich bereits in diesem Raum, was zu einer erhöhten Temperatur führte. Das geplante Grillen im Garten fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser – an diesem Juni-Tag regnete es praktisch die ganze Zeit.
Vom Wetter ließ sich aber niemand abschrecken. Der Gastgeber servierte Bier und andere Getränke, die Stimmung stieg, und die gefühlten Temperaturen sanken ab. Viele der Fans fotografierten, launige Sprüche wechselten, und H. G. Francis erzählte Geschichten. Kein Wunder angesichts der Tatsache, dass buchstäblich Dutzende von Goldenen Schallplatten an der Wand hingen, alles Zeugnisse seiner riesigen Erfolge als Hörspielautor. Er erzählte Geschichten aus seiner Autorenzeit und fantastische Stories aus Afrika und Asien, von seinen Abenteuern, die er als Journalist und Autor bei seinen Reisen erlebt hatte.
Irgendwann wurde das Überraschungsessen – ein Spanferkel! – aufgetischt und mit viel Vergnügen verspeist. Dazu gab es Salat und Brot in großen Mengen, alles wohlschmeckend natürlich. Zur Verdauung servierte der Hamburger Autor einen Grappa »danach«. Eine wunderbare Party.
Nach dem Essen wollten wir erneut im Freien weiterfeiern. Immerhin hatte mittlerweile der Dauerregen aufgehört. Aber kaum waren wir im Garten, setzte wieder der Regen ein, und uns blieb nichts anderes übrig, als in den Keller zu gehen. Man nahm's mit Humor – und dem einen oder anderen Bier. Die Hamburger Fans zeigten sich von ihrer besten Seite und machten den Nachmittag und Abend im Keller zu einem schönen Erlebnis.
Dazu H.G. Francis, der sich als Conferencier und perfekter Gastgeber erwies, der zwischendurch ein kleines »Quiz« veranstaltete und allerlei Preise vergab. Ich war völlig begeistert.
Gegen 22 Uhr klang die Party gemütlich aus. Rüdiger W. Wick, zu dieser Zeit der Titelbild-Illustrator der ATLAN-Zeitabenteuer, chauffierte Claudia und mich zu einem U-Bahnhof im Hamburger Norden. Somit ersparten wir uns wenigstens einen Teil der Irrfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Umgebung der Hansestadt. Vom U-Bahnhof schafften wir es dann auch recht einfach nach St. Pauli – und ein schöner Tag ging in aller Gemütsruhe zu Ende.
Wahrscheinlich veranstalten Schriftsteller ebenso oft Gartenfeste und andere Feierlichkeiten wie andere Menschen; selten aber kommt es vor, dass sie dazu ihre Leser oder ihren Redakteur einladen. Eine Ausnahme von der Regel bildet in diesem Fall der PERRY RHODAN-Autor H. G. Francis, der am Samstag, 14. Juni 1997, zu einer PERRY RHODAN-Party in sein Wohnhaus in Stellau einlud, einem Dorf außerhalb von Hamburg, wo er seit vielen Jahren wohnt.
H. G. Francis hatte seine Party schon einige Wochen im voraus angekündigt; vor allem die Mitglieder des PERRY RHODAN-Stammtisches hatte er direkt angesprochen. Heiko Langhans, der später durch die beiden Biografien zu K. H. Scheer und zu Clark Darlton als ein Chronist des PERRY RHODAN-Universums auch der Lesermehrheit bekannt werden sollte, hatte hier wertvolle Kontakte geknüpft, und diese sollten jetzt in einer gemeinsamen Party münden.
Klaus Bollhöfener, damals frisch in der Abteilung PERRY RHODAN, hatte sich in der Vorbereitung engagiert, und mir als Redakteur kam die ehrenwerte Aufgabe zu, das Fan- und Autoren-Treffen persönlich zu besuchen. Die Aussicht, das eine oder andere Bier mit dem Kollegen Francis zu trinken, fand ich allerdings ebenfalls interessant ...
Und so stand ich mit meiner damaligen Freundin Claudia an diesem Samstag nachmittag am S-Bahnhof im Hamburger Stadtteil Bergedorf. Dort war ein Treffpunkt vereinbart worden, hier sollten sich die Hamburger PERRY RHODAN-Fans treffen, um dann gemeinsam mit uns nach Stellau zu fahren. Leider hatte uns niemand darüber informiert, dass diese Pläne geändert worden waren. Und so standen wir einigermaßen dämlich in Bergedorf herum und überlegten, was wir tun könnten.
Zuerst wollten wir mit einem Taxi weiterfahren, aber der einzige Fahrer, der vor dem S-Bahnhof in seinem Wagen wartete, stellte sich erstaunlich widerspenstig an. »Stellau kenne ich nicht«, versicherte er glaubhaft. Auch ein Blick auf die Landkarte, dass es gerade mal fünfzehn Kilometer von Bergedorf entfernt liege, überzeugte ihn nicht.
Claudia und ich besannen uns darauf, dass wir erst wenige Monate zuvor gemeinsam im westafrikanischen Staat Senegal gewesen waren. »Wir haben uns in Tambacounda und Ziguinchor auch stets mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtgefunden«, meinte sie trocken. Und wer sich in Westafrika allein durchschlagen konnte, sollte das in Hamburg auch schaffen. Dachten wir ...
Von Bergedorf nach Reinbek kamen wir problemlos per S-Bahn; dort aber mussten wir erst einmal warten und uns an den aushängenden Busfahrplänen informieren. Mich hatte mittlerweile der Ehrgeiz gepackt, und ich wollte einfach mit der Bahn ankommen. Nach längerer Wartezeit kam dann endlich ein Bus, der über verschiedene Dörfer bis nach Stellau fuhr.
Dort fanden wir nach einem längeren Spaziergang durch das Dorf auch die richtige Straße. Nur wussten wir nicht, in welche Richtung wir zu gehen hatten – wir standen an einer Kreuzung. Also steuerten wir eine Telefonzelle an. (Für die Jüngeren unter den Lesern: Das waren gelbe Häuschen, in denen man in den Zeiten vor dem Handy ging, um in fremden Städten zu telefonieren.) Ich bekam H.G. Francis sogar gleich »an die Strippe«. Begeistert rief er ins Telefon, »ich sehe euch«, dann schaute ich aus der Telefonzelle und sah ihn, wie er auf die Straße lief und uns zuwinkte, keine zwanzig Meter entfernt.
So fanden wir den Ort der Party, gut zwei Stunden nach der vereinbarten Zeit. Und eigentlich hätten wir ihn gar nicht übersehen können, da er durch ein PERRY RHODAN-Plakat im Eingangsbereich deutlich gekennzeichnet war. Entsprechend spöttisch waren die Bemerkungen, mit denen wir empfangen wurden; nun denn, das kommt davon, wenn man sich dem öffentlichen Nahverkehr im Großraum Hamburg anvertrauen mag ...
Der Partykeller von H. G. Francis erwies sich als sehr gemütlich und bestens ausgestattet. Gut zwei Dutzend Fans drängelten sich bereits in diesem Raum, was zu einer erhöhten Temperatur führte. Das geplante Grillen im Garten fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser – an diesem Juni-Tag regnete es praktisch die ganze Zeit.
Vom Wetter ließ sich aber niemand abschrecken. Der Gastgeber servierte Bier und andere Getränke, die Stimmung stieg, und die gefühlten Temperaturen sanken ab. Viele der Fans fotografierten, launige Sprüche wechselten, und H. G. Francis erzählte Geschichten. Kein Wunder angesichts der Tatsache, dass buchstäblich Dutzende von Goldenen Schallplatten an der Wand hingen, alles Zeugnisse seiner riesigen Erfolge als Hörspielautor. Er erzählte Geschichten aus seiner Autorenzeit und fantastische Stories aus Afrika und Asien, von seinen Abenteuern, die er als Journalist und Autor bei seinen Reisen erlebt hatte.
Irgendwann wurde das Überraschungsessen – ein Spanferkel! – aufgetischt und mit viel Vergnügen verspeist. Dazu gab es Salat und Brot in großen Mengen, alles wohlschmeckend natürlich. Zur Verdauung servierte der Hamburger Autor einen Grappa »danach«. Eine wunderbare Party.
Nach dem Essen wollten wir erneut im Freien weiterfeiern. Immerhin hatte mittlerweile der Dauerregen aufgehört. Aber kaum waren wir im Garten, setzte wieder der Regen ein, und uns blieb nichts anderes übrig, als in den Keller zu gehen. Man nahm's mit Humor – und dem einen oder anderen Bier. Die Hamburger Fans zeigten sich von ihrer besten Seite und machten den Nachmittag und Abend im Keller zu einem schönen Erlebnis.
Dazu H.G. Francis, der sich als Conferencier und perfekter Gastgeber erwies, der zwischendurch ein kleines »Quiz« veranstaltete und allerlei Preise vergab. Ich war völlig begeistert.
Gegen 22 Uhr klang die Party gemütlich aus. Rüdiger W. Wick, zu dieser Zeit der Titelbild-Illustrator der ATLAN-Zeitabenteuer, chauffierte Claudia und mich zu einem U-Bahnhof im Hamburger Norden. Somit ersparten wir uns wenigstens einen Teil der Irrfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Umgebung der Hansestadt. Vom U-Bahnhof schafften wir es dann auch recht einfach nach St. Pauli – und ein schöner Tag ging in aller Gemütsruhe zu Ende.
13 Juni 2007
Ein Besuch im »Maritim« in Bonn
Ein Logbuch der Redaktion
Am Freitag, 8. Juni 2007, war ich in Bonn, genauer im Stadtteil Bad Godesberg. Es war kein gewöhnlicher Besuch, denn ich weilte im Hotel »Maritim«, einem riesigen Kongresshotel, das sich in der Nähe der Autobahnauffahrt befindet und über alle Möglichkeiten verfügt, eine riesige Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten ablaufen zu lassen. (Nur Parkplätze in ausreichender Anzahl in erreichbarer Nähe gibt es keine – aber das ist ein ganz anderes Thema.)
Der Grund, warum ich nach Bonn fuhr, wurde mir direkt vor Augen geführt, als ich mich dem Gebäude näherte. Fans in »Star Trek«-Uniformen, imperiale Sturmtruppen und Klingonen mit riesig wirkenden Waffen bummelten auf der Straße, Sammler schleppten Tüten mit frisch eingekauften Waren zu ihren Fahrzeugen.
In der Sonne herrschte eine angenehm lockere Atmosphäre, die Fans wirkten gelöst und locker. Die FedCon war erneut für viele Fans aus ganz Europa ein großer Spaß, zu dem sie zu Tausenden hinpilgerten. Kein Wunder bei den zahlreichen Ehrengästen aus amerikanischen Fernsehserien.
Da ich aufgrund diverser Staus auf der Autobahn sehr viel Zeit verloren hatte, beeilte ich mich, um in den Saal Haydn zu kommen, wo ich einen Vortrag über PERRY RHODAN halten sollte. Schät-zungsweise fünfzig bis sechzig Besucher hatten sich dort schon eingefunden. Manche von ihnen kannten PERRY RHODAN bereits, es gab zudem einige Ex-Leser, die meisten aber waren »ganz normale« SF-Interessierte, die sich einfach über ein anderes Themengebiet informieren wollten.
Ich gab mir Mühe, ihnen genau diese gewünschten Informationen zu geben. In meinem Vortrag, den ich frei hielt – unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation –, ging ich auf die Geschichte der Science Fiction im allgemeinen und in Deutschland im besonderen ein, erzählte dann sehr viel über PERRY RHODAN und beantwortete abschließend zahlreiche Fragen.
Danach konnten sich die Fans bergeweise Heftromane, Informationen, Kugelschreiber, Tüten und Schlüsselanhänger einstecken; diese Dinge waren allesamt sehr begehrt. Ich diskutierte im kleinen Kreis noch eine Weile weiter, bevor ich ins Freie ging. Vor dem Congebäude standen weitere Fans, mit denen ich ins Gespräch kam – so dauerte es buchstäblich Stunden, bis ich auf die Autobahn kam.
Und dann dauerte es erneut mehrere Stunden, bis ich zu Hause war. Unterm Strich empfand ich die FedCon wieder als eine sehr unterhaltsame Veranstaltung, bei der mich eigentlich nur ärgerte, dass ich zu wenig Zeit eingeplant hatte. Nächstes Jahr vielleicht ein bisschen mehr?
Wer übrigens in meinem Bericht irgendwelche Bilder vermisst, dem empfehle ich, die Fotogalerie beim SF-Radio anzuschauen: Da sind sehr viele schick gekleidete Fans zu sehen, ebenso Galerien mit den Ehrengästen.
Am Freitag, 8. Juni 2007, war ich in Bonn, genauer im Stadtteil Bad Godesberg. Es war kein gewöhnlicher Besuch, denn ich weilte im Hotel »Maritim«, einem riesigen Kongresshotel, das sich in der Nähe der Autobahnauffahrt befindet und über alle Möglichkeiten verfügt, eine riesige Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten ablaufen zu lassen. (Nur Parkplätze in ausreichender Anzahl in erreichbarer Nähe gibt es keine – aber das ist ein ganz anderes Thema.)
Der Grund, warum ich nach Bonn fuhr, wurde mir direkt vor Augen geführt, als ich mich dem Gebäude näherte. Fans in »Star Trek«-Uniformen, imperiale Sturmtruppen und Klingonen mit riesig wirkenden Waffen bummelten auf der Straße, Sammler schleppten Tüten mit frisch eingekauften Waren zu ihren Fahrzeugen.
In der Sonne herrschte eine angenehm lockere Atmosphäre, die Fans wirkten gelöst und locker. Die FedCon war erneut für viele Fans aus ganz Europa ein großer Spaß, zu dem sie zu Tausenden hinpilgerten. Kein Wunder bei den zahlreichen Ehrengästen aus amerikanischen Fernsehserien.
Da ich aufgrund diverser Staus auf der Autobahn sehr viel Zeit verloren hatte, beeilte ich mich, um in den Saal Haydn zu kommen, wo ich einen Vortrag über PERRY RHODAN halten sollte. Schät-zungsweise fünfzig bis sechzig Besucher hatten sich dort schon eingefunden. Manche von ihnen kannten PERRY RHODAN bereits, es gab zudem einige Ex-Leser, die meisten aber waren »ganz normale« SF-Interessierte, die sich einfach über ein anderes Themengebiet informieren wollten.
Ich gab mir Mühe, ihnen genau diese gewünschten Informationen zu geben. In meinem Vortrag, den ich frei hielt – unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation –, ging ich auf die Geschichte der Science Fiction im allgemeinen und in Deutschland im besonderen ein, erzählte dann sehr viel über PERRY RHODAN und beantwortete abschließend zahlreiche Fragen.
Danach konnten sich die Fans bergeweise Heftromane, Informationen, Kugelschreiber, Tüten und Schlüsselanhänger einstecken; diese Dinge waren allesamt sehr begehrt. Ich diskutierte im kleinen Kreis noch eine Weile weiter, bevor ich ins Freie ging. Vor dem Congebäude standen weitere Fans, mit denen ich ins Gespräch kam – so dauerte es buchstäblich Stunden, bis ich auf die Autobahn kam.
Und dann dauerte es erneut mehrere Stunden, bis ich zu Hause war. Unterm Strich empfand ich die FedCon wieder als eine sehr unterhaltsame Veranstaltung, bei der mich eigentlich nur ärgerte, dass ich zu wenig Zeit eingeplant hatte. Nächstes Jahr vielleicht ein bisschen mehr?
Wer übrigens in meinem Bericht irgendwelche Bilder vermisst, dem empfehle ich, die Fotogalerie beim SF-Radio anzuschauen: Da sind sehr viele schick gekleidete Fans zu sehen, ebenso Galerien mit den Ehrengästen.
Die Redaktion empfiehlt: Beeindruckendes SF-Epos

Wer sich ein wenig mit Comics auskennt, hat den Namen Warren Ellis sicher schon einmal gehört: Mit seinem schnodderigen Ton und seinen manchmal schrägen Ideen hat sich der Brite in den letzten zehn Jahren einen sehr guten Namen in der Branche erarbeitet. Mit klassischer Science Fiction fiel er dabei nicht unbedingt auf, berühmt wurde er vor allem durch seine Serie »Transmetroplitan«.
Mit dem Zeichner Chris Sprouse und dem Tuscher Karl Story hat Ellis neuerdings mit »Ocean« ein Comic-Epos geschaffen, das ideal ist für alle Science-Fiction-Freunde. In den USA waren es sechs Hefte, in Deutschland erscheint die Miniserie in Form eines Paperbacks bei Panini.
Die Handlung des Comics spielt rund hundert Jahre in der Zukunft, zu einer Zeit, in der sich die Menschen schon in ihrem eigenen Sonnensystem ausgebreitet haben. Konzerne haben ihren Einflussbereich erweitert und machen den Nationalstaaten ebenso Konkurrenz wie internationalen Behörden. Große Raumschiffe überwinden den Raum zwischen den Planeten, und Forschungsstationen umkreisen den Jupiter und den Saturn.
Mit dem Waffeninspektor Nathan Kane, der im Auftrag der Vereinten Nationen ermittelt, schafft Warren Ellis gleich zu Beginn seiner Story einen interessanten Charakter. Rein optisch erinnert er ein wenig an den Hollywood-Schauspieler Samuel L. Jackson, und sein Verhalten passt zu dem Vorgehen amerikanischer Helden: Kane klopft mit trockenem Humor seine Sprüche, aber er ist jederzeit bereit, in einen harten Einsatz zu gehen.
Sein neuer Auftrag: Er muss zum Mond Europa fliegen, einem der Trabanten des Gasplaneten Jupiter. Unter einer dicken Eiskruste wartet ein Ozean auf die Menschen, und dort wiederum finden die Forscher seltsame Hinterlassenschaften, die Jahrmilliarden alt sind. Gab es etwa schon einmal eine Hochkultur im Sonnensystem, zu einer Zeit, als sich die Erde noch in einem sehr frühen Stadium befand?
»Ocean« erzählt eine geradlinige Science-Fiction-Geschichte, die sehr realitätsnah anmutet. Sowohl die Raumschiffe als auch die Waffen wirken, als hätte sich hier jemand wirklich Gedanken darüber gemacht und nicht nur irgendwelche Hirngespinste verfolgt, wie es üblicherweise bei Kinofilmen der Fall ist. Vergleiche zum Kino-Erfolg »2001« aus den 60er Jahren drängen sich automatisch auf, und das nicht nur, weil der Jupiter das Ziel der Expedition ist, an der Nathan Kane teilnimmt.
Zeichnerisch weiß die Geschichte ebenfalls zu überzeugen. Kein Wunder, Chris Sprouse wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Ob er Raumschiffe oder Menschen zeichnet, die Wunder des Alls oder die unterseeische Welt auf Jupiter – es wirkt immer realitätsnah und dreidimensional. Für einen amerikanischen Comic präsentiert sich »Ocean« manchmal geradezu dezent, ohne übertriebene Farben und eine zu knallige Seitengestaltung. Insofern dürfte der Comic auch konservativere Leser ansprechen: Seine Erzählstruktur ist konventionell und im Allgemeinen eher den Regeln des Action-Films verpflichtet.
Im Prinzip frage ich mich nach der Lektüre dieses überzeugenden Comic-Bandes nur eines: Warum wird so etwas nicht verfilmt? Die Bilderwelten in »Ocean« sind so angelegt, dass sie gewissermaßen nach einer großen Leinwand schreien. Aber darauf müssen wir wohl noch eine Weile warten – also trösten wir uns so lange mit dem Comic. Er ist definitiv einer der besten Science-Fiction-Comics der letzten Jahre.
Der Band kostet 16,95 Euro; die 160 Seiten sind sehr sauber verarbeitet und gedruckt. Mit Hilfe der ISBN 978-3-86607-360-9 bekommt ihr es im Comic-Fachhandel sowie in Buchhandlungen.
Mehr über Warren Ellis findet ihr übrigens auf seiner offiziellen Homepage oder in seinem Internet-Forum.
PR 2400 steht vor der Tür
Autor, Zeichner und Redaktion arbeiten schon jetzt am Jubiläumsband
Obwohl der PERRY RHODAN-Roman 2400 »erst« am 17. August 2007 erscheint, laufen die Vorbereitungen dafür schon jetzt auf Hochtouren. Robert Feldhoff, der Exposé-Autor der PERRY RHODAN-Serie ist für diesen Jubiläumsband verantwortlich; er wird einen rasanten Start in den neuen Zyklus »Die Negasphäre« liefern. Das umlaufende Titelbild stammt von Dirk Schulz.
Schon jetzt ist klar, dass es sich bei dem Band, dessen Titel noch geheim gehalten wird, um den umfangreichsten PERRY RHODAN-Heftroman aller Zeiten handeln wird. Auch beim Umschlag werden neue Wege eingeschlagen: Es gab bisher nie einen so »großen« Umschlag für einen Heftroman.
Im Band 2400 wird es darüber hinaus einen vierfarbigen Beihefter geben, der zahlreiche Informationen zum neuen Zyklus enthält. Weitere Neuigkeiten werden demnächst bekannt gegeben.
Obwohl der PERRY RHODAN-Roman 2400 »erst« am 17. August 2007 erscheint, laufen die Vorbereitungen dafür schon jetzt auf Hochtouren. Robert Feldhoff, der Exposé-Autor der PERRY RHODAN-Serie ist für diesen Jubiläumsband verantwortlich; er wird einen rasanten Start in den neuen Zyklus »Die Negasphäre« liefern. Das umlaufende Titelbild stammt von Dirk Schulz.
Schon jetzt ist klar, dass es sich bei dem Band, dessen Titel noch geheim gehalten wird, um den umfangreichsten PERRY RHODAN-Heftroman aller Zeiten handeln wird. Auch beim Umschlag werden neue Wege eingeschlagen: Es gab bisher nie einen so »großen« Umschlag für einen Heftroman.
Im Band 2400 wird es darüber hinaus einen vierfarbigen Beihefter geben, der zahlreiche Informationen zum neuen Zyklus enthält. Weitere Neuigkeiten werden demnächst bekannt gegeben.
06 Juni 2007
Die Redaktion empfiehlt: EXODUS 20

Bei meiner letzten Dienstreise hatte ich endlich einmal ausreichend Zeit: Diese nutzte ich nicht nur dazu, liegen gebliebene ATLAN-Manuskripte zu lesen, sondern auch, um die aktuelle Ausgabe von EXODUS endlich einmal durchzuschmökern. EXODUS, das sich im Untertitel »Science Fiction Stories & Phantastische Grafik« nennt, existierte bereits in den 70 Jahren, gehörte damals zu den besten Fanzines überhaupt und ist seit einiger Zeit wieder auf dem Markt. Mit der vorliegenden Ausgabe 20 hat sich das Heft eindeutig aus dem bisher rein fannischen Umfeld befreit und steuert neue Höhenflüge an.
Ein hervorragendes Layout sowie größtenteils sehr gute Grafiken machen die Lektüre der Kurzgeschichten zu einem wahren Vergnügen. Herausgeber René Moreau, Schillingstraße 259, 52355 Düren, präsentiert ausschließlich Autoren und Zeichner aus dem deutschsprachigen Raum; die meisten von ihnen sind der breiten Öffentlichkeit noch nicht sooo sehr bekannt. Trotzdem ist das Qualitätsniveau beachtlich.
Ein Beispiel dafür ist gleich die erste Geschichte: Geschrieben wurde sie von Martin Schemm, einem mir bislang unbekannten Autor, der aber schon einige Geschichten und zwei Romane in kleineren Verlagen publizieren konnte. »Das Lazarus-Projekt« ist eine Wissenschafts-Story, die eine schon klassische Überlegung aufgreift: Wie weit kann ein Roboter oder Computer tatsächlich einen Menschen simulieren, und ab wann verwischen sich die Grenzen? Dazu kommt noch ein erkenntnispsychologischer Aspekt. Trotz der manchmal distanzierten Sprache überzeugt die Geschichte.
Wesentlich bekannter ist Gerd Maximovič. Seine Geschichte »Der Krieg gegen die Parmanteren« erschien zuletzt 1979 in einer Suhrkamp-Geschichtensammlung des Autors. Man merkt der Geschichte die Entstehungszeit an; sie ist antimilitaristisch und im rebellischen Geist der 70er Jahre. Kriege gegen Andersdenkende werden nach wie vor geführt, und dass man den Gegner dämonisiert, das wird sich in einer fernen Zukunft nichts ändern. Der Nachdruck ist von daher nachvollziehbar, die Geschichte bekommt neue Aktualität.
Am bekanntesten ist sicher der PERRY RHODAN-Autor Horst Hoffmann. In seiner Kurzgeschichte »Die Missionare von Dulcilanea« erweist er sich erneut als ein Spezialist für schräge Situationen und absurd-ironische Texte. In diesem Fall geht es um die Außerirdischen, mit denen die Menschheit endlich in Kontakt tritt und die eigentlich nur ein einziges, aber dafür ganz besonderes Außenhandelsprodukt interessiert ...
Auch Uschi Zietsch, die ehemalige PERRY RHODAN-Autorin, gehört zu den bekanntesten Mitarbeitern. In ihrer Geschichte »Pandoras letzter Wille« verbindet sie eine SF-Dystopie mit einem mythisch-religiösen Thema. Das muss man jetzt inhaltlich nicht unbedingt mögen – aber ihr Text ist so prägnant und kurz geschrieben, dass er auf jeden Fall »funktioniert«. Schöne Story!
»Der Überseelenmensch« ist eine Geschichte, die der deutsche Autor Carl Grunert vor dem Ersten Weltkrieg verfasste und erstmals publizierte. In EXODUS wird sie nun noch einmal veröffentlicht, interessanterweise in der damals üblichen Frakturschrift, die heutigen Lesern durchaus schwierig vorkommen dürfte. Die Story selbst greift ein »wissenschaftliches Phänomen« auf, wie es damals üblich war, arbeitet darüber hinaus mit dem Geheimnis des »Weltäthers«, von dem man früher überzeugt war – insofern ist sie unter zeitgeschichtlichen Aspekten interessant, aber nicht weiter spektakulär.
Weitere Mitarbeiter sind Christian Weis, der in »Dort draußen, hinter den Sternen« eine romantisch-traurige Weltraumfahrer-Stimmung einfängt, die ein wenig an den Altmeister Ray Bradbury erinnert, oder Bernd Karwarth, dessen kurze Story »Wie ein Wind« sich durch einen sehr poetischen Stil auszeichnet. Frank G. Gerigk beschäftigt sich mit virtuellen Welten einerseits und der Schriftstellerei andererseits, während Uwe Schimunek in »Lernen fürs Leben« einen speziellen Spielcomputer vorstellt.
Schon immer war die Optik bei EXODUS von besonderer Bedeutung: In den 70er Jahren zeichnete sich das Heft durch hervorragende Grafiken aus, und das »neue« EXODUS unterscheidet sich davon nicht. In der vorliegenden Ausgabe 20 werden die Arbeiten des Grafikers Klaus G. Schimanski – genannt Smiley – ins Zentrum gestellt: Es gibt zu ihm sogar einen Artikel und eine beindruckende Galerie, die eine Mischung aus SF, Fantasy und einem bisschen Erotik bietet. Sehr schick!
Ich könnte noch sehr viel loben, möchte es aber bei einer Kaufempfehlung belassen: Wer aktuelle deutschsprachige Science Fiction unterstützen möchte, sollte zu EXODUS 20 greifen. Die 80 Seiten im A4-Format gibt es für sechs Euro; es sind auch Abonnements möglich. Weitere Informationen dazu vermittelt die Homepage.
04 Juni 2007
Der erste reguläre Vandemaan-Roman
Zuerst schrieb er ATLAN-Heftromane, dann folgte ein begeistert aufgenommenes ATLAN-Taschenbuch (»Totentaucher« als erster Band der »Lepso«-Trilogie) und das PERRY RHODAN-Extra 4: Innerhalb kürzester Zeit hat sich Wim Vandemaan als ein Autor erwiesen, dessen Romane viele Leser schätzen.
Mit Band 2391 kommt jetzt der erste reguläre PERRY RHODAN-Heftroman Wim Vandemaans in den Handel. Der Titel »Die Schwarze Zeit«, den der Autor gewählt hat, passt sehr gut zu dem Geschehen seines Romans, ist aber auch ein wenig metaphysisch zu verstehen – und jetzt höre ich lieber damit auf, in dieser Richtung weitere Andeutungen zu machen.
Der Roman spielt auf jeden Fall in der Charon-Wolke, konkreter, er spielt auf dem Planeten Jonathon und in der Umgebung der Stadt Photon-City. Einer der Haupthandlungsträger ist Viltur Milla, ein kräftiger Ertruser, der sehr gern Akkordeon spielt und auch sonst die eine oder andere Eigenart aufweist. Häufig ist eine terranische Technikerin namens Gloria Carely seine ständige Begleiterin.
Julian Tifflor, der als Zellaktivatorträger auf Erfahrungen aus über zwei Jahrtausenden zurückgreifen kann, wird in diesem Roman mit Phänomenen konfrontiert, die sogar einem relativ Unsterblichen zusetzen können. Für die Leser nicht uninteressant: Sie erfahren auf diese Weise mehr über die Vergangenheit Tifflors, sogar über seine Jugend und Kindheit im New York des Raketenzeitalters – und diese Vergangenheit wird in gewisser Weise im Verlauf des Romans bewältigt.
Ebenso mit seiner Vergangenheit kämpft übrigens Malcolm S. Daellian; als »Geist in der Maschine« unterstützt der Wissenschaftler die Algorrian.
Wim Vandemaans ist kein gewöhnliches Erstlingswerk: Der Autor kennt sich im »Perryversum« sehr gut aus, und er weiß darüber hinaus, wie er die Eigenheiten seiner Schreibe geschickt einsetzen kann – er wählt nicht nur einmal ungewöhnliche Blickwinkel auf die von ihm geschilderten Ereignisse. Insofern ist »Die Schwarze Zeit« in seiner fantasievollen Ausprägung zumindest streckenweise eine »andere Art« von PERRY RHODAN.
Mir persönlich – und auch den Kollegen – hat dieser erste Vandemaan im Rahmen unserer Serie sehr gut gefallen. Ich bin jetzt extrem gespannt darauf, wie der Roman bei den Lesern ankommen wird.
Mit Band 2391 kommt jetzt der erste reguläre PERRY RHODAN-Heftroman Wim Vandemaans in den Handel. Der Titel »Die Schwarze Zeit«, den der Autor gewählt hat, passt sehr gut zu dem Geschehen seines Romans, ist aber auch ein wenig metaphysisch zu verstehen – und jetzt höre ich lieber damit auf, in dieser Richtung weitere Andeutungen zu machen.
Der Roman spielt auf jeden Fall in der Charon-Wolke, konkreter, er spielt auf dem Planeten Jonathon und in der Umgebung der Stadt Photon-City. Einer der Haupthandlungsträger ist Viltur Milla, ein kräftiger Ertruser, der sehr gern Akkordeon spielt und auch sonst die eine oder andere Eigenart aufweist. Häufig ist eine terranische Technikerin namens Gloria Carely seine ständige Begleiterin.
Julian Tifflor, der als Zellaktivatorträger auf Erfahrungen aus über zwei Jahrtausenden zurückgreifen kann, wird in diesem Roman mit Phänomenen konfrontiert, die sogar einem relativ Unsterblichen zusetzen können. Für die Leser nicht uninteressant: Sie erfahren auf diese Weise mehr über die Vergangenheit Tifflors, sogar über seine Jugend und Kindheit im New York des Raketenzeitalters – und diese Vergangenheit wird in gewisser Weise im Verlauf des Romans bewältigt.
Ebenso mit seiner Vergangenheit kämpft übrigens Malcolm S. Daellian; als »Geist in der Maschine« unterstützt der Wissenschaftler die Algorrian.
Wim Vandemaans ist kein gewöhnliches Erstlingswerk: Der Autor kennt sich im »Perryversum« sehr gut aus, und er weiß darüber hinaus, wie er die Eigenheiten seiner Schreibe geschickt einsetzen kann – er wählt nicht nur einmal ungewöhnliche Blickwinkel auf die von ihm geschilderten Ereignisse. Insofern ist »Die Schwarze Zeit« in seiner fantasievollen Ausprägung zumindest streckenweise eine »andere Art« von PERRY RHODAN.
Mir persönlich – und auch den Kollegen – hat dieser erste Vandemaan im Rahmen unserer Serie sehr gut gefallen. Ich bin jetzt extrem gespannt darauf, wie der Roman bei den Lesern ankommen wird.
»BARDIOC« erscheint auch als Sonderausgabe

Ein Jubiläumsband als Dank an die Leser
Die Geschichte der Superintelligenz BARDIOC ist einer der Höhepunkte der PERRY RHODAN-Historie. Kein Wunder, dass Buch 100 der erfolgreichsten Science-Fiction-Buchreihe der Welt auch BARDIOC als Titelfigur hat.
Buch 100 wird unter dem Titel »BARDIOC« im November 2007 auf den Markt kommen: im regulären Silberband-Outfit und zum regulären Preis. Damit markiert dieser Band einen Meilenstein in der PERRY RHODAN-Geschichte.
Gleichzeitig aber wird es eine Sonderausgabe dieses Buches geben. Als Dank an die Leser erscheint der Jubiläumsband also in zwei Varianten: klassisch in der gewohnten Silberband-Ausstattung und zum Preis von 16,90 Euro – und modern als großformatiges Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen, die es zum Preis von 19,90 Euro gibt.
23 Mai 2007
Ein ganz neuer »Style« für Perry und Co.

Der neue PERRY-Comic aus der Alligator-Farm in Hamburg hat es in sich! Das stellte ich fest, als ich unlängst das Heft in aller Gemütsruhe durchschmökerte – schön von der ersten bis zur letzten Seite. Das Heft, das von den Machern ja durchaus in der Tradition der klassischen PERRY-Comics aus den siebziger Jahren gesehen wird, hat sich seit seinem Start verändert: Sowohl der Zeichenstil als auch die Heftstruktur wurden modifiziert.
Wenn ich das Heft durchblättere und dann genauer lese, fällt mir der geänderte Stil als erstes auf. Zwar orientieren sich die Zeichnungen noch ein wenig an den 70er Jahren, aber sie halten sich nicht mehr sklavisch an die alte Designlinie der damaligen italienischen Zeichner. Die Zeichnungen wirken rauher und nicht so »sauber«, die Farben kommen nicht aus dem Computer, sondern wurden von Hand angelegt. Das mag nicht jeder, mir gefällt es aber sehr gut.
In punkto Story halten sich Autoren und Zeichner der Alligator-Farm nach wie vor nicht zurück: Nach Herzenslust wird die PERRY RHODAN-Historie geplündert, springt man fleißig durch die komplette Heftromanserie. So verwundert es nicht, dass im vorliegenden Comic sowohl Camelot als Planet der Zellaktivatorträger als auch Lepso als Rückzugsort für allerlei Kriminelle und Dunkelmänner eine wichtige Rolle spielen.
Neben der Hauptstory gibt es aber zwei weitere Geschichten – und das ist der wesentliche Unterschied in der Struktur des Heftes. Karl Nagel als Herausgeber und Redakteur möchte zusätzlichen Zeichnern und Autoren eine Chance geben. Auch hier wird PERRY RHODAN als Gesamtgebilde gesehen, als ein großes Universum, in dem zahlreiche Geschichten warten, die noch nicht erzählt wurden.
So gibt es im vorliegenden Heft 132 eine Comic-Kurzgeschichte, die den sogenannten Doppelkopf-Mutanten Iwan Iwanowitsch Goratschin ins Zentrum stellt. An seinem 1986. Geburtstag erlebt Goratschin nämlich eine Begegnung, mit der er nie rechnete: Auf einmal ist der Overhead wieder da, jener Supermutant aus den frühen PERRY RHODAN-Romanen, auf den der russische »Zünder« natürlich nicht gefasst ist.
Das ist nicht alles: Den Ausblick aufs Folgeheft bildet eine weitere Comic-Story, zwar ein bisschen verwirrend gezeichnet, aber dennoch interessant und amüsant zugleich. Hinzu kommt das Porträt eines begabten Amateur-Zeichners, und fertig ist ein Comic-Heft, das bewusst an die »gute alte Zeit« erinnert und trotzdem neue Wege geht.
Sehr schön! Das mag ich, und da kann ich nur ein »Weiter so!« nach Hamburg rufen.
Am Rand des Gefahrenzentrums
Seit geraumer Zeit wissen die PERRY RHODAN-Leser um die Gefahren, die aus der Galaxis Hangay drohen: Die Sterneninsel wird sich in einem absehbaren Zeitraum in eine sogenannte Negasphäre verwandeln – wobei dieses »absehbar« in Wirklichkeit einige tausend Jahre sein werden.
Doch schon zur aktuellen Handlungszeit bekommen die Menschen in der Milchstraße und ihre Verbündeten die direkten Folgen zu spüren: Die Terminale Kolonne TRAITOR operiert in der Lokalen Gruppe, um die gesamte kosmische Region als Ressource für die Negasphäre zu nutzen. Viele Details über dieses gigantische Projekt, das den Horizont durchschnittlicher Humanoider weit überschreitet, sind noch völlig unbekannt.
Umso wichtiger ist, dass unsere Handlungsträger vor Ort weitere Informationen zu erlangen suchen. Dies geschieht einerseits durch Atlans Versuch, mit Hilfe alter Transmitterverbindungen bis in die Nähe Hangays vorzustoßen – das Projekt KombiTrans-Geschwader also.
An anderer Front werden die Friedensfahrer aktiv. Deren Technik ist von den veränderten kosmischen Konstanten schließlich nicht so stark betroffen wie die der Terraner und ihrer Freunde. Kein Wunder, dass in drei Romanen der nächsten Zeit die Aktivitäten der Friedensfahrer stärker beleuchtet werden.
Sie operieren in direkter Nähe der Galaxis Hangay. Damit verstoßen sie endgültig gegen die bisherige Vorgehensweise der Organisation, die sich kompletter Neutralität verschrieben hatte. Aber seit Kantiran, der Sohn Perry Rhodans, bei den Friedensfahrern als sogenannter Garant wirkt, stehen sie im Widerstand gegen die Terminale Kolonne TRAITOR.
Den ersten Roman zum aktuellen Thema verfasste Christian Montillon. Sein Roman »Objekt Ultra« mit der Bandnummer 2388 verweist auf einen – wie nenne ich es neutral genug? – dreidimensionalen Körper, der sich wie die Friedensfahrer im Randbereich Hangays bewegt. Selbstverständlich ist ein unbekanntes Objekt ein ausreichender Grund, sich hier genauer umzuschauen, und genau das tun Kantiran Rhodan und seine Begleiter.
Sie sind dabei nicht allein: Mit Mondra Diamond ist eine Terranerin an Bord, die keine Friedensfahrerin ist. Aufgrund ihres verborgenen Wissens, das die ehemalige Lebensgefährtin Perry Rhodans in sich trägt, ist sie prädestiniert für einen Einsatz am Rand einer entstehenden Negasphäre. Mehr darüber verrät Uwe Anton in seinem Roman »Die Opal-Station«, der als Nummer 2389 der PERRY RHODAN-Serie erscheint. Er setzt Mondra Diamond ins Zentrum des Geschehens; Freunde kosmischer Verwicklungen kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Actionreicher geht es im Folgeband zu: Arndt Ellmer schildert die weiteren Geschehnisse in seinem Roman »Der Raum-Zeit-Router«, der die Bandnummer 2390 trägt. Die Friedensfahrer, die sich ohnehin seit einiger Zeit mit einer ungewohnten Rolle anfreunden müssen, brechen hier erneut – und noch weitergehend – mit ihrer Vergangenheit. Ein packendes Abenteuer mit vielen bizarren Außerirdischen also, in dem aber auch Mondra Diamond und der Aktivatorträger Alaska Saedelaere wesentliche Rollen spielen.
Wir haben's gewissermaßen mit einer Roman-Trilogie zu tun, die am Rand der Galaxis Hangay spielt und die den Auftakt für Geschehnisse bildet, die uns auch nach dem Jubiläumsband 2400 noch beschäftigen werden.
Doch schon zur aktuellen Handlungszeit bekommen die Menschen in der Milchstraße und ihre Verbündeten die direkten Folgen zu spüren: Die Terminale Kolonne TRAITOR operiert in der Lokalen Gruppe, um die gesamte kosmische Region als Ressource für die Negasphäre zu nutzen. Viele Details über dieses gigantische Projekt, das den Horizont durchschnittlicher Humanoider weit überschreitet, sind noch völlig unbekannt.
Umso wichtiger ist, dass unsere Handlungsträger vor Ort weitere Informationen zu erlangen suchen. Dies geschieht einerseits durch Atlans Versuch, mit Hilfe alter Transmitterverbindungen bis in die Nähe Hangays vorzustoßen – das Projekt KombiTrans-Geschwader also.
An anderer Front werden die Friedensfahrer aktiv. Deren Technik ist von den veränderten kosmischen Konstanten schließlich nicht so stark betroffen wie die der Terraner und ihrer Freunde. Kein Wunder, dass in drei Romanen der nächsten Zeit die Aktivitäten der Friedensfahrer stärker beleuchtet werden.
Sie operieren in direkter Nähe der Galaxis Hangay. Damit verstoßen sie endgültig gegen die bisherige Vorgehensweise der Organisation, die sich kompletter Neutralität verschrieben hatte. Aber seit Kantiran, der Sohn Perry Rhodans, bei den Friedensfahrern als sogenannter Garant wirkt, stehen sie im Widerstand gegen die Terminale Kolonne TRAITOR.
Den ersten Roman zum aktuellen Thema verfasste Christian Montillon. Sein Roman »Objekt Ultra« mit der Bandnummer 2388 verweist auf einen – wie nenne ich es neutral genug? – dreidimensionalen Körper, der sich wie die Friedensfahrer im Randbereich Hangays bewegt. Selbstverständlich ist ein unbekanntes Objekt ein ausreichender Grund, sich hier genauer umzuschauen, und genau das tun Kantiran Rhodan und seine Begleiter.
Sie sind dabei nicht allein: Mit Mondra Diamond ist eine Terranerin an Bord, die keine Friedensfahrerin ist. Aufgrund ihres verborgenen Wissens, das die ehemalige Lebensgefährtin Perry Rhodans in sich trägt, ist sie prädestiniert für einen Einsatz am Rand einer entstehenden Negasphäre. Mehr darüber verrät Uwe Anton in seinem Roman »Die Opal-Station«, der als Nummer 2389 der PERRY RHODAN-Serie erscheint. Er setzt Mondra Diamond ins Zentrum des Geschehens; Freunde kosmischer Verwicklungen kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Actionreicher geht es im Folgeband zu: Arndt Ellmer schildert die weiteren Geschehnisse in seinem Roman »Der Raum-Zeit-Router«, der die Bandnummer 2390 trägt. Die Friedensfahrer, die sich ohnehin seit einiger Zeit mit einer ungewohnten Rolle anfreunden müssen, brechen hier erneut – und noch weitergehend – mit ihrer Vergangenheit. Ein packendes Abenteuer mit vielen bizarren Außerirdischen also, in dem aber auch Mondra Diamond und der Aktivatorträger Alaska Saedelaere wesentliche Rollen spielen.
Wir haben's gewissermaßen mit einer Roman-Trilogie zu tun, die am Rand der Galaxis Hangay spielt und die den Auftakt für Geschehnisse bildet, die uns auch nach dem Jubiläumsband 2400 noch beschäftigen werden.
15 Mai 2007
Grünes Cover, gelungener Inhalt

Seit ich das erste Taschenbuch des neuen ATLAN-Zyklus in den Händen halten konnte, bin ich von der Aufmachung begeistert: Vom Cover, das ganz in Grün prunkt, schaut mich eine sehr exotisch wirkende Frau mit geheimnisvollem Blick an, die Augen rötlich schimmernd. In Verbindung mit dem Titel »Die Psi-Kämpferin« macht das absolut neugierig. Ich bin sicher, dass ich in einem Buchladen zielsicher nach dem Taschenbuch greifen würde, um es mir näher anzuschauen.
Da ich ja in der glücklichen Lage bin, ein solches Taschenbuch an meinem Arbeitsplatz recht schnell zu erhalten, habe ich es mittlerweile auch genauer vorgenommen. Konkret: Ich habe den ersten Roman, den Achim Mehnert für die ATLAN-Taschenbücher geschrieben hat, selbstverständ-lich von der ersten bis zur letzten Seite gelesen. Und ich habe die Lektüre am Wochenende keine Minute lang bereut.
Wie die drei Romane des »Lepso«-Zyklus, so spielt auch dieser erste Roman des »Rudyn«-Zyklus im Jahr 3102 alter Zeitrechnung, zu einer Zeit also, in der die Milchstraße ein extrem gefährlicher Ort ist und sich die verschiedenen Sternenreiche der Menschen und anderer Völker schwerst bewaffnet belauern. Atlan und seine United Stars Organisation gehören zu den wenigen, die den Frieden notdürft sichern können.
In dieser Zeit werden seltsame Funksignale empfangen. Atlan erkennt diese Signale und weiß, dass sie von einem Zellaktivator stammen, einem Gerät also, das eigentlich schon seit langem als zerstört gilt. Der Arkonide nimmt die Spur auf – und bei der Jagd nach dem Aktivator kommt er in Kontakt zu der mysteriösen Kämpferin Trilith Okt ...
Soweit in groben Zügen der Ausgangspunkt der Handlung, die sich durch zwei getrennte Ebenen auszeichnet: Auf der einen Handlungsebene zeigt Achim Mehnert die Erkundungen Atlans, auf der anderen setzt er Trilith in Aktion – und das ist durchaus so gemeint, wie es steht. Vor allem die Entwicklung der neuen Handlungsfigur gefiel mir sehr gut: Sie war farbenprächtig, stellte in rasanter Folge verschiedene Schauplätze vor und unterhielt bestens.
Im weiteren Verlauf des Romans bricht bei dem in Köln lebenden Autor auch die Begeisterung für diverse Musikstücke und und den typisch-rheinischen Frohsinn durch. Spätestens hier gewinnt die Lektüre auch einen gewissen augenzwinkernd-ironischen Reiz, der die Action immer wieder zu unterbrechen weiß.
Achim Mehnerts Roman ist kurzweilig und spannend zugleich; der Autor hat damit einen passenden Auftaktband für die neue Trilogie geliefert. Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt: Rüdiger Schäfer hat den zweiten Roman zwar bereits geliefert, aber ich habe ihn bislang nicht lesen können.
Ob ich damit warten kann, bis ich das Taschenbuch gedruckt vorliegen habe, weiß ich noch nicht ...
11 Mai 2007
Artikel über Bernhard Kempen
Solche Texte lesen wir immer wieder gern:
Die 70er-Jahre waren keine gute Zeit für einen Jungen, der Groschenhefte liebt. Jerry Cotton, Perry Rhodan und ihre Brüder galten als seichte Kost. Außerdem kamen die Ausgaben in Westberlin erst mit einer Verzögerung von vier Wochen an. Trotzdem trug Bernhard Kempen immer wieder eine Mark zum Kiosk und bekam dafür 60 Seiten Abenteuer. Auch die 80er-Jahre waren keine gute Zeit für einen Literaturwissenschaftler, dessen Liebe die Groschenhefte sind. Die schmalen Bände galten nicht nur als Schund, sondern auch als unrentabel, weil das Privatfernsehen Abenteuer rund um die Uhr lieferte. Bernhard Kempen schrieb damals seine Doktorarbeit in Literaturwissenschaft und las daneben jede Woche eine neue Folge Perry Rhodan. Das tut er bis heute und mit ihm müssen auch andere Leser dem Genre seit ihrer Kindheit treu geblieben sein: Perry Rhodan erscheint ununterbrochen seit Bernhard Kempens Geburtsjahr 1961. Das bedeutet umgerechnet knapp 2 400 Folgen, 150 000 Seiten oder einen Papierstapel von sieben Meter Höhe. Nicht umsonst steht unter jedem Titel der Zusatz "Die größte Science-Fiction-Serie der Welt".
Das ist ein Ausschnitt aus der Berliner Zeitung vom 8. Mai 2007. Gibt's auch in der Online-Ausgabe zu lesen. Sehr schön!
Die 70er-Jahre waren keine gute Zeit für einen Jungen, der Groschenhefte liebt. Jerry Cotton, Perry Rhodan und ihre Brüder galten als seichte Kost. Außerdem kamen die Ausgaben in Westberlin erst mit einer Verzögerung von vier Wochen an. Trotzdem trug Bernhard Kempen immer wieder eine Mark zum Kiosk und bekam dafür 60 Seiten Abenteuer. Auch die 80er-Jahre waren keine gute Zeit für einen Literaturwissenschaftler, dessen Liebe die Groschenhefte sind. Die schmalen Bände galten nicht nur als Schund, sondern auch als unrentabel, weil das Privatfernsehen Abenteuer rund um die Uhr lieferte. Bernhard Kempen schrieb damals seine Doktorarbeit in Literaturwissenschaft und las daneben jede Woche eine neue Folge Perry Rhodan. Das tut er bis heute und mit ihm müssen auch andere Leser dem Genre seit ihrer Kindheit treu geblieben sein: Perry Rhodan erscheint ununterbrochen seit Bernhard Kempens Geburtsjahr 1961. Das bedeutet umgerechnet knapp 2 400 Folgen, 150 000 Seiten oder einen Papierstapel von sieben Meter Höhe. Nicht umsonst steht unter jedem Titel der Zusatz "Die größte Science-Fiction-Serie der Welt".
Das ist ein Ausschnitt aus der Berliner Zeitung vom 8. Mai 2007. Gibt's auch in der Online-Ausgabe zu lesen. Sehr schön!
Hörspiel mit Ronald Tekener

Ronald Tekener gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Figuren der PERRY RHODAN-Serie. Seine »Karriere« startete der narbengesichtige Zellaktivatorträger zwar in der ATLAN-Serie – als Teil eines Zweier-Teams mit Sinclair Marout Kennon –, seit langem aber mischt er auch in der PR-Serie mit. Zur aktuellen Handlungszeit befindet er sich wohl an Bord der SOL, doch dazu will ich an dieser Stelle noch nichts verraten.
Mir geht es um das Hörspiel »Der galaktische Spieler«, das dieser Tage erschienen ist und das ich mir am Wochenende endlich einmal angehört habe. Das Hörspiel stammt von Eins-A-Medien, dem Label aus Köln, das sich vor allem mit der sogenannten Silber-Edition – der Umsetzung der PER-RY RHODAN-Silberbände in Hörbücher – einen sehr guten Namen erarbeitet hat. Neben der Silber-Edition veröffentlicht Eins-A-Medien aber auch Hörspiele, die auf den klassischen Planetenro-manen der Serie basieren.
Eines davon ist »Der galaktische Spieler«, der erstmals als Band 195 in der Reihe der PERRY RHODAN-Taschenbücher erschien. Geschrieben wurde der Roman von H.G. Francis, der zu dieser Zeit immer wieder kosmische Verwirrspiele und Kriminalgeschichten in seinen Werken verarbeitete. Im vorliegenden Roman – sowie im Hörspiel – geht es um einen skrupellosen Terraner, der in den Jahren nach dem Dolan-Krieg versucht, sein eigenes Imperium zu errichten. Gorden Grovenor, so der Name des Terraners, nutzt seine Stellung als reicher Hotelbesitzer, um Intrigen zu spinnen und die Bevölkerung eines Randplaneten zum Aufruhr anzustacheln.
In dieser Situation schickt Atlan seinen besten Mann in den Einsatz: Der USO-Agent Ronald Tekener soll sich mit Grovenor auf ein Duell der besonderen Art einlassen – als Spieler nämlich. In einem gigantischen Spielcasino kommt es zur Auseinandersetzung, die jedoch auf andere Art endet, als Tekener sich selbst es vorgestellt hat ...
Das Hörspiel zeichnet sich durch eine sehr gute Geräuschkulisse aus: Der Urwald des Planeten Okta, die Stimmung im Spielcasino – das alles wird durch die Geräusche glaubhaft vermittelt und macht beim Zuhören richtig Spaß. Mit Josef Tratnik hat das Label den wohl bekanntesten PERRY RHODAN-Sprecher verpflichten können; seine Erzählstimme treibt die Handlung voran und lässt sie nie langweilig werden. Aber auch die anderen Sprecher wissen zu überzeugen.
Mit »Der galaktische Spieler« liegt somit erneut ein Hörspiel vor, das die klassische PERRY RHODAN-Zeit lebendig werden lässt. Übrigens ist es gerade für die ATLAN-Fans interessant: Wer den »Lepso«-Zyklus mochte und sich auf die »Rudyn«-Trilogie freut, beides bei Fantasy Productions erschienen, wird dieses Hörspiel auf jeden Fall mögen: Es spielt in derselben Zeit, in der verschiedene menschliche Sternenreiche um die Macht in der Milchstraße ringen.
09 Mai 2007
Erfolgreiche Hörspielnacht

Ich gestehe, dass ich im Vorfeld ein wenig nervös war: Noch nie zuvor hatte es eine PERRY RHODAN- Hörspielnacht gegeben, und ich selbst hatte nie zuvor an einer solchen Veranstaltung teilgenommen. Wie viele Leser würden kommen, wie viele Hörspielfreunde würden sich bei einer solchen Veranstaltung einfinden?
Die Nervosität verflog allerdings recht schnell, als ich am Freitag abend, 4. Mai 2007, sah, dass die ersten Besucher schon um 18.30 Uhr vor dem Zeiss-Planetarium in Berlin anstanden, um sich zu informieren und den Eintritt zu entrichten. Ab 19.30 Uhr war Einlass in die Räumlichkeiten, und kurz nach 20 Uhr begann ein faszinierender Abend.
Ich hatte die Zeit davor genutzt, um mit den Schauspielern zu sprechen, die sich eingefunden hatten. Vor allem Volker Lechtenbrink, der in den »Sternenozean«-Hörspielen von Lübbe-Audio die Rolle des Perry Rhodan spricht, interessierte sich sehr für unsere Serie. Der Schauspieler, der von Lübbe-Audio eigens für diesen Abend aus England eingeflogen worden war, wo er eigentlich für einen Rosamunde-Pilcher-Film vor der Kamera steht, stellte viele Fragen und zeigte sich von der Qualität der Hörspiele ebenso begeistert wie seine Kollegen.
Volker Brandt, der in den Hörspielen den Atlan spricht, durchstöberte mit wachsendem Interesse das Prospektmaterial und ließ sich neben einem Bild des Arkoniden fotografieren. Auch Christian Stark, der Kantiran spricht, und Claudia Urbschat-Mingues, die Stimme der Motana-Frau Zephyda, ließen sich gern über PERRY RHODAN und das Umfeld informieren.
Später ging ich in den Vorraum des Planetariums. Viele bekannte Fans aus dem Berliner Stammtisch sowie dessen Umfeld waren da, mit denen ich später auch in den Pausen sprach. Lothar Räumer vom PERRY RHODAN-Sammelkartenspiel überreichte sowohl Miriam Hofheinz (PERRY RHODAN-Lizenzen) als auch mir schöne großformatige Abzüge von Sammelkarten – diese schmücken bereits unsere Büros.
Kurz nach 20 Uhr begann die eigentliche Hörspielnacht: Sylke Gandzior , die als Moderatorin durch den Abend führte, stellte die Schauspieler vor, stellte ihnen Fragen und informierte die rund 200 Besucher über PERRY RHODAN, die »Sternenozean«-Hörspiele und das Programm des Abends.
Dann kam die Lesung: Die vier Schauspieler lasen ein PERRY RHODAN-Hörspiel live vor, das der Hörspielautor Siegfried Antonio Effenberger extra für diesen Abend geschrieben hatte. Effenberger selbst sprach die Geräusche, die sich die Zuschauer in diesem Fall also dazu denken mussten – die Stimmen der Schauspieler wirkten in der besonderen Atmosphäre des Planetariums faszinierend. Perry Rhodan und Atlan im Wald von Pardahn und im Dialog mit Zephyda oder auch Kantiran, der sich mit seinem Vater an Bord der LEIF ERIKSSON auseinandersetzt: Das war großes Kino, das ich so noch nie gesehen hatte.
Nach einer weiteren Frage- und vor allem Autogrammstunde ging es mit einem Hörspiel weiter. Das Planetarium wurde verdunkelt, und unter dem Dach zog der Sternenhimmel vorüber, das prächtige Band der Milchstraße mittendrin. In einem absolut beeindruckenden Sound hörten wir das Hörspiel »Die Femesängerin«, danach kam das Hörspiel »Entscheidung in Vhalaum«.
Ich mochte die Hörspiele schon im voraus, fand sie jetzt aber weit eindrucksvoller: Es ist ein Unterschied, ob man eine solche CD im Auto hört, während man zur Arbeit fährt, oder in einem Planetarium, wo man vom Sound gewissermaßen eingehüllt wird. Das war tatsächlich Kino für die Ohren, wie ich es mir vorher nicht hatte vorstellen können.
Ein wunderbarer Abend im Zeiss-Planetarium! Dem Wunsch des PERRY RHODAN-Fans, der mich bat, Lübbe-Audio sollte so etwas wiederholen, kann ich mich da nur anschließen.
08 Mai 2007
Neue Homepage für Phantastik-Fans
»LITERRA – Die Welt der Literatur« ging ins Netz
Unter dem programmatischen Titel »LITERRA – Die Welt der Literatur« ist seit einiger Zeit eine neue Homepage im Internet zu finden. Der Schwerpunkt der Seite, die von drei Betreibern erstellt wurde, liegt dabei auf der fantastischen Literatur im weitesten Sinne. Ein Team von Redakteuren, Rezensenten und Kolumnisten unterstützt die Macher.
Wir zitieren aus dem Info:
»Bei der Präsentation beschränken wir uns nicht nur auf Neuerscheinungen , sondern stellen nach und nach jeden Autor ausführlich vor, sowie seine Werke, samt Leseproben, Rezensionen und allem was dazugehört.
Dabei wollen wir uns natürlich nicht nur auf den deutschsprachigen Raum beschränken, auch nicht auf das Schwerpunktgebiet. Der Krimi eines Phantastik-Autors soll ebenso Erwähnung finden, wie andere Titel
Auch der Begriff Literatur-Portal soll für uns keine starren Grenzen setzen. Neben Hörbü-chern/Hörspielen wollen wir künftig auch Produkte aus anderen Medienzweigen vorstellen. Wie zum Beispiel Film,- Musik- und sonstige Produktionen.«
Wer mehr darüber wissen will oder auch einen Linktausch vereinbaren will (und so weiter), der wende sich idealerweise an Alisha Bionda. Die Autorin und Herausgeberin ist für den Inhalt der neuen Homepage verantwortlich.
Unter dem programmatischen Titel »LITERRA – Die Welt der Literatur« ist seit einiger Zeit eine neue Homepage im Internet zu finden. Der Schwerpunkt der Seite, die von drei Betreibern erstellt wurde, liegt dabei auf der fantastischen Literatur im weitesten Sinne. Ein Team von Redakteuren, Rezensenten und Kolumnisten unterstützt die Macher.
Wir zitieren aus dem Info:
»Bei der Präsentation beschränken wir uns nicht nur auf Neuerscheinungen , sondern stellen nach und nach jeden Autor ausführlich vor, sowie seine Werke, samt Leseproben, Rezensionen und allem was dazugehört.
Dabei wollen wir uns natürlich nicht nur auf den deutschsprachigen Raum beschränken, auch nicht auf das Schwerpunktgebiet. Der Krimi eines Phantastik-Autors soll ebenso Erwähnung finden, wie andere Titel
Auch der Begriff Literatur-Portal soll für uns keine starren Grenzen setzen. Neben Hörbü-chern/Hörspielen wollen wir künftig auch Produkte aus anderen Medienzweigen vorstellen. Wie zum Beispiel Film,- Musik- und sonstige Produktionen.«
Wer mehr darüber wissen will oder auch einen Linktausch vereinbaren will (und so weiter), der wende sich idealerweise an Alisha Bionda. Die Autorin und Herausgeberin ist für den Inhalt der neuen Homepage verantwortlich.
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