Es ist der dritte Band des »Tarkan«-Zyklus, der derzeit in der Buchausgabe unserer PERRY RHODAN-Serie läuft: In wenigen Tagen gelangt Band 168 der PERRY RHODAN-Silberbänden in den Handel; der Roman trägt den Titel »Der letzte Krieger«. Mir liegt das Buch bereits vor, weil die Druckerei immer Vorabexemplare in die Redaktion schickt – deshalb konnte ich schon einen Blick in den Inhalt werfen.
Die Heftromane, die als Grundlage für dieses Buch dienten, las ich bereits in den 80er-Jahren. Ich war ein kritischer Leser, mir gefiel nicht alles, was unter dem Serientitel PERRY RHODAN im Handel angeboten wurde. Die Ideen des »Tarkan«-Zyklus fand ich allerdings großartig. Mich überzeugten nicht alle Romane, das kann ich nach all den Jahren ja erzählen, aber ich mochte viele der Figuren.
Und thematisch war das sehr wuchtig: Im Prinzip wird in diesem Zyklus – so viel kann ich verraten – eine komplette Galaxis aus einem Universum in ein anderes verschoben. Die Veränderungen, die sich dabei ergeben, sind immens. Die Romane des »Tarkan«-Zyklus deuten einiges davon an – das war meist interessant und manchmal unglaublich spannend erzählt. Aber ich weiß noch gut, dass damals nicht alle Leser mit dem kosmischen Gehalt der Serie einverstanden waren.
Heute freue ich mich sehr, dass »Der letzte Krieger« fürs erste den Schlusspunkt unter das Geschehen um die Mächtigkeitsballung Estartu setzt. Und dass gleichzeitig neue Chancen für die Figuren daraus entstehen – das machten die Autoren damals geschickt, und das lässt sich auch heute noch sehr gut lesen.

4 Kommentare:
JA, der überbordende Gigantismus war allgegenwärtig auf der LKS, ich erinnere mich noch recht gut daran.
Ich bin zzt bei "Der letzte Krieger" und frage mich wie es wohl weitergeht.
Aktuell mit ich mit Perry Rhodan nicht besonders glücklich. Ich lese PR seit Band 1, fand die damaligen Zyklen einfach klasse (10 von10) mit Posbis, Meister der Insel und auch später noch Laire und das Alles-Rad. Ab "Die kosmische Hanse" ging es meiner Meinung nach bergab.
Wo ist der Charme der Raumfahrt geblieben? Eine Galaxie ist nicht mehr als ein Dorf, binnen Stunden hat man sie komplett durchquert, und selbst andere Galaxien sind nur eine Tagesreise. Jetzt werden gar ganze Galaxien versetzt, wo soll das noch hinführen? Übrigens war PR früher mal eine durchaus lustige Serie mit Humor, das ist fast ganz verschwunden. Ehrlich gesagt quäle ich mich ein bisschen durch den aktuellen Zyklus, den Begriff ESTARTU kann ich nicht mehr hören. :/
Nun weiß ich das es mit dem nächsten Zyklus einen recht großen Zeitsprung geben wird und ich hoffe auf eine Art kleinen Neuanfang. Wird sich PR verändern, wird es wieder anders, wieder besser? Oder hege ich falsche Hoffnungen?
Danke für die Rückmeldung. Ich versuche mich an einer kurzen Antwort.
An den Romanen von damals können wir heutigen Autoren und Redakteure nicht so viel ändern. Derzeit läuft bei den Silberbänden noch der »Tarkan«-Zyklus; als dieser damals bei den Heftromanen veröffentlicht wurde, fanden ihn auch viele Leser zu gigantomanisch. Er endet mit Buch 173.
Mit Buch 174, das im Mai 2026 erscheinen wird, beginnt bei den Büchern der »Cantaro«-Zyklus; dieser gilt als viel spannender. Als er damals in den Heftromanen veröffentlicht wurde, fand ich ihn großartig – da herrschte vor allem am Anfang viel Action vor. Der Zeitsprung um fast 700 Jahre verändert die Milchstraße und ihre Umgebung; das fanden damals die Leser gut, und ich hoffe, dass es heute die Silberband-Leser auch gut finden.
Vielen Dank für die Antwort! Dann hoffe ich mal das Beste.
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