24 Mai 2017

Der Bebenforscher

Es hat durchaus Vorzüge, wenn man als Exposéautor seine Exposés für sich selbst schreiben kann. Das dachte sich Robert Feldhoff wohl auch, als er im November 1997 das Exposé für den Roman mit der Bandnummer 1909 verfasste. Das eigentliche Handlungs-Exposé ist gerade mal eineinhalb Seiten lang, die Datenblätter nehmen den größten Teil des Papiers ein, das am 18. November 1997 verschickt wurde

»Dem Autor werden keine handlungstechnischen Vorgaben gemacht«, formuliert es das Exposé ganz trocken. »Es ist in erster Linie seine Aufgabe, in eine lebendige Erzählung die Datenblätter Eismer Störmengord, DaGlausch/Salmenghest, Kesselbeben und Bebenforscher einzubringen.« Zudem solle »der Autor en passant Elemente« der Handlungsebenen Rhodan und Alashan »elegant miteinander verknüpfen«.

Der fertige Roman erschien im März 1998 unter dem Titel »Der Bebenforscher« und mit einem klassischen Titelbild von Swen Papenbrock. Im Roman verstreute der Autor eine Reihe von Details, die erst später wichtig werden sollten, die geheimnisvollen Lamuuni-Vögel beispielsweise. Ich mochte den Roman sehr und fand die tragische Figur des Eismer Störmengord toll geschildert.

Kommentare:

Björn B hat gesagt…

Ah, und ich dachte das Bild sei von Swen Papenbrock. ;)

Anonym hat gesagt…

Robert hat auch Titelbilder gemacht?

Enpunkt hat gesagt…

Seufz.

Bitte entschuldigt. Natürlich stammt das Cover nicht von Robert Feldhoff, sondern von Swen Papenbrock. Ich habe den peinlichen Fehler korrigiert. Danke für die Hinweise!