Die letzten Stunden und Minuten auf der Leipziger Buchmesse: Während ich noch einmal die Mails checken möche, wird rings um mich schon abgebaut. Heidrun Imo und Marc A. Herren packen die Kisten, und Uschi Zietsch alias Susan Schwartz erzählt lustige Schwänke vom Buchmesse-Alltag.
Wir haben es also mal wieder geschafft, es geht nur noch um die letzten Gespräche. Sechs Stunden Fahrt stehen jetzt vor uns ...
20 März 2011
Nach dem dritten Tag
Bereits der dritte Tag der diesjährigen Buchmesse ist vorüber, wieder mal wie im Sturm, wieder mal so schnell, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, die Zeit überhole mich. Wieder hatten wir viele nette Besucher am Stand, und ich unterhielt mich mit vielen Lesern sowie anderen Messebesuchern; das machte Spaß.
Und ich nutzte die Gelegenheit, einige Meter durch die Hallen zu gehen und andere Verlage zu besuchen. Teilweise geben solche Besuche einem selbst die Chance, eigene Standpunkte neu zu überdenken ...
Und ich nutzte die Gelegenheit, einige Meter durch die Hallen zu gehen und andere Verlage zu besuchen. Teilweise geben solche Besuche einem selbst die Chance, eigene Standpunkte neu zu überdenken ...
18 März 2011
Leipzig 2011 Tag zwei
Es gibt Tage, die gehen langsam vorbei, und es gibt Tage, an deren Ende fragt man sich, wo man in diesem Trubel eigentlich mal Luft holen konnte. Dabei war der heutige Messetag richtig schön: viele gute Gespräche, viele nette Leute, alles sehr gelungen.
Dennoch bleibt am Ende die Feststellung, dass ich zeitweise ganz schön ins Schwimmen geriet. Das ist normal, das darf einen nicht wundern - aber für den zweiten Messetag war ich heute ganz schön durch den Wind.
Dennoch bleibt am Ende die Feststellung, dass ich zeitweise ganz schön ins Schwimmen geriet. Das ist normal, das darf einen nicht wundern - aber für den zweiten Messetag war ich heute ganz schön durch den Wind.
17 März 2011
Leipzig 2011, und wir sind da
Es dauerte ein wenig länger als geplant, aber Marc A. Herren und ich kamen gut durch: Seit 14 Uhr sind wir in Leipzig und auf der Buchmesse. Dort hatte Heidrun Imo gemeinsam mit den Kollegen der Agentur den Messestand bereits aufgebaut - sehr schön!
Nach den ersten Gesprächen und dem ersten Messetag herrscht jetzt erst mal ein wenig Ruhe - wir werden gleich gemeinsam zu Abend essen, zusammen mit dem Autor Kai Meyer und unserem Titelbildkünstler Dirk Schulz. Darauf freue ich mich!
Nach den ersten Gesprächen und dem ersten Messetag herrscht jetzt erst mal ein wenig Ruhe - wir werden gleich gemeinsam zu Abend essen, zusammen mit dem Autor Kai Meyer und unserem Titelbildkünstler Dirk Schulz. Darauf freue ich mich!
16 März 2011
Schickes Taschenheft
Druckfrisch wurde es mir heute auf den Tisch gelegt: das PERRY RHODAN-Taschenheft 11. Das Cover zeigt Laire, den Roboter der Kosmokraten, sowie ein Raumschiff. Im Inhalt gibt's den Roman »Tod über Derogwanien« von Achim Mehnert, der für die Neuauflage dezent bearbeitet wurde. Offiziell kommt der Planetenroman an diesem Freitag in den Handel.
Ich fand den Roman schon damals stark, als ich ihn erstmals veröffentlichte. Jetzt, bald 15 Jahre nach der ersten Publikation, gefällt er mir immer noch - mal schauen, was die Leser dazu sagen.
Ich fand den Roman schon damals stark, als ich ihn erstmals veröffentlichte. Jetzt, bald 15 Jahre nach der ersten Publikation, gefällt er mir immer noch - mal schauen, was die Leser dazu sagen.
15 März 2011
Mal wieder Darmstadt
Am heutigen Tag ist Darmstadt das Ziel einer Dienstreise. Zwei Themen stehen an: Mein Besuch bei der ESA, der Europäischen Weltraum-Agentur, bei der es darum geht, die Eckpunkte für deren »Einsatz« im Rahmen des PERRY RHODAN-WeltCons zu diskutieren, ist einer davon.
Das andere Thema ist ein wenig speziell, hat aber natürlich mit PERRY RHODAN zu tun. Da ich aber nicht gern über »ungelegte Eier« rede, halte ich zu diesem Thema derzeit lieber mal noch die Klappe.
Das andere Thema ist ein wenig speziell, hat aber natürlich mit PERRY RHODAN zu tun. Da ich aber nicht gern über »ungelegte Eier« rede, halte ich zu diesem Thema derzeit lieber mal noch die Klappe.
14 März 2011
FanZentrale organisiert Ticketverkauf
Mit den Vorbereitungen hat es eine Weile gedauert, aber jetzt läuft er an: der Verkauf von WeltCon-Tickets über die PERRY RHODAN-FanZentrale. Die PRFZ kann für ihre Mitglieder jetzt Eintrittskarten verkaufen, und das kann sie vor allem ohne die von vielen kritisierte Vorverkaufsgebühr machen.
Ich finde das Engagement toll, und mir ist klar, wieviel Arbeit das ist. Dass so was trotzdem klappt, ist bewundernswert - und es wird noch mehr Fans zum PERRY RHODAN-WeltCon nach Mannheim bringen.
Ich finde das Engagement toll, und mir ist klar, wieviel Arbeit das ist. Dass so was trotzdem klappt, ist bewundernswert - und es wird noch mehr Fans zum PERRY RHODAN-WeltCon nach Mannheim bringen.
13 März 2011
WeltCon-Mails
Der Sonntag ist ein wenig ruhig; das gibt mir die Gelegenheit, einige der liegen gebliebenen Themen abzuarbeiten. Dazu gehören die einige Dutzend Mails in Sachen PERRY RHODAN-WeltCon, die noch unbeantwortet in meiner Mailbox schlummern.
Peinlich aber wahr - leider klappt es nicht immer so schnell damit, die Themen abzuarbeiten. Manche Dinge bleiben länger, manche Mails benötigen mehr Zeit, bis ich sie »weggeschafft« habe. Deshalb das Ziel für heute: Zwei Dutzend müssen mindestens weg.
Peinlich aber wahr - leider klappt es nicht immer so schnell damit, die Themen abzuarbeiten. Manche Dinge bleiben länger, manche Mails benötigen mehr Zeit, bis ich sie »weggeschafft« habe. Deshalb das Ziel für heute: Zwei Dutzend müssen mindestens weg.
12 März 2011
Titelbild-Vorabgedanken
Die nächsten Titelbilder müssen geplant werden; dazu braucht nicht nur der Künstler ein wenig Ruhe, auch der Expokrat und der Redakteur benötigen ein bisschen »Hirn frei«. Schließlich geht es darum, bei Band 2600 einen schönen Knaller zu liefern - und in den Bänden danach ebenfalls klar zu überzeugen.
Derzeit machen wir uns intensiv Gedanken darüber, wieder einmal eine »Gastzeichner«-Staffel zu planen. Viele Fans wünschen sich das schon lange, und jetzt reden wir mit einer bestimmten Person mal intensiver darüber.
Derzeit machen wir uns intensiv Gedanken darüber, wieder einmal eine »Gastzeichner«-Staffel zu planen. Viele Fans wünschen sich das schon lange, und jetzt reden wir mit einer bestimmten Person mal intensiver darüber.
11 März 2011
Mal wieder Conbuch
Manche Themen erledige ich quasi »stoßweise«. Es gibt also Tage, an denen widme ich mich vorrangig einem Thema. Dann wieder gibt es Tage, da versuche ich mit allem gleichzeitig zu jonglieren.
Heute geht es mal wieder um das Conbuch. Das soll ja zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 erscheinen - und bis dahin ist nicht mehr so bombastisch viel Zeit. Ich bearbeite einen Artikel, und ich bastle an Porträt-Seiten. Jeder Arbeitsschritt für sich ist harmlos, insgesamt frisst das ganze doch ganz schön viel Zeit.
Heute geht es mal wieder um das Conbuch. Das soll ja zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 erscheinen - und bis dahin ist nicht mehr so bombastisch viel Zeit. Ich bearbeite einen Artikel, und ich bastle an Porträt-Seiten. Jeder Arbeitsschritt für sich ist harmlos, insgesamt frisst das ganze doch ganz schön viel Zeit.
10 März 2011
Am Sonder-Report
Ich bastle heute an einem »Sonder-Report« für die PERRY RHODAN-Ausgabe 2592 herum. Das ist gar nicht so einfach, trotz der hervorragenden Vorlage durch Leo Lukas - aber Bilder und Texte müssen so angelegt werden, dass es für die Setzerei eindeutig ist.
Die Gesichter der Leser würde ich da ja gern sehen, wenn sie das Heft durchblättern ... Für die einen wird es ein Schock sein, die anderen werden sich freuen. Ich finde es klasse.
Die Gesichter der Leser würde ich da ja gern sehen, wenn sie das Heft durchblättern ... Für die einen wird es ein Schock sein, die anderen werden sich freuen. Ich finde es klasse.
09 März 2011
Tifflor in Aktion
Gerade eben habe ich die Lektüre eines PERRY RHODAN-Manuskriptes beendet, das von Leo Lukas verfasst wurde. Es ist der erste Teil eines Doppelbandes, in dem Julian Tifflor diei wesentliche Hauptrolle spielt, und ich bin ziemlich begeistert.
Der Roman ist kosmisch und tragisch zugleich; er bringt einen Julian Tifflor zur Geltung, den man so noch nicht kannte. Vor allem mit Folgen, die weit über den Band 2600 hinausreichen werden ...
Der Roman ist kosmisch und tragisch zugleich; er bringt einen Julian Tifflor zur Geltung, den man so noch nicht kannte. Vor allem mit Folgen, die weit über den Band 2600 hinausreichen werden ...
08 März 2011
Teamtagung mit neuen Kollegen
Ein Logbuch der Redaktion
Seit Jahren bestimmen einige Konstanten die Arbeit der PERRY RHODAN-Redaktion. Dazu zählen die wöchentlichen Termine, an die wir uns zu halten haben und die unseren Tagesablauf im voraus bestimmen, aber ebenso die Buchmessen und die Autorenkonferenz. Und seit einigen Jahren ist die Teamtagung ein wichtiger Termin für die Redaktion - bei dieser Veranstaltung werden die Eckpunkte für das bevorstehende Jahr festgelegt.
Am Freitag, 25. Februar 2011, trafen wir uns wieder in einem kleinen Hotel in Neuweier, einem Ortsteil von Baden-Baden. Die Lage ist nach wie vor wunderschön: am Rand des Schwarzwaldes, mit einem herrlichen Blick über die Weinberge und das Dorf. Für die Örtlichkeiten außerhalb des Hotels hatten wir allerdings in diesem Jahr gar keinen Blick - es standen sehr viele Themen an.
Klaus Bollhöfener fehlte wegen einer Erkrankung erstmals bei einer Teamtagung. Neu dabei waren Elke Rohwer als Redakteurin und Marc A. Herren, der sowohl als Autor wie auch als Projektleiter PERRY RHODAN-WeltCon teilnahm. Zudem hatten wir Uwe Anton als Exposé-Autor eingeladen.
Der erste Teil der Tagung gehörte den internen Punkten. Innerhalb der Abteilung mussten Arbeiten neu verteilt werden; wir mussten zudem entscheiden, wer künftig welche Projekte übernimmt. Das ist vor allem deshalb spannend, weil im Jahr 2011 nicht nur der WeltCon ansteht, sondern auch ein neues Projekt auf den Markt gebracht werden soll.
Nach dem Mittagessen kamen die anderen Themen an die Reihe. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Band 2600, der im Juni 2011 erscheinen wird und mit dem wir einen neuen PERRY RHODAN-Zyklus beginnen werden. Über die inhaltlichen Details sprachen wir bereits bei der Autorenkonferenz; jetzt ging es um das Marketing, die möglichen Vertriebsaktionen und anderes.
Daraus ergaben sich unweigerlich Fragen: Wie platzieren wir den Band 2600 in die Aktivitäten rings um den PERRY RHODAN-Dokumentarfilm? Welche Möglichkeiten gibt es, die Abonnement-Zahlen zu steigern? Welche digitalen Entwicklungen stehen uns bevor, und wie wirken sich diese auf die aktuellen Romane aus?
Natürlich diskutierten wir über die Zukunft der PERRY RHODAN-Homepage oder über neue Ideen bei PERRY RHODAN-Extra - und ruckzuck raste der Tag an uns vorüber. Das Abendessen nutzten wir, um uns ein wenig zu erholen, danach gingen wir erneut in den Konferenzraum.
Die offenen Fragen wurden konzentriert durchgesprochen; erst kurz vor elf Uhr machten wir Feierabend. Danach fühlte zumindest ich mich ein wenig erschöpft. Umso besser, dass wir anschließend gemütlich zusammensaßen und den Tag ausklingen ließen.
Allerdings ging's auch hier nicht ohne Arbeit: Uwe Anton, Marc A. Herren und ich redeten uns über aktuelle Exposés und neue Ideen die Köpfe heiß, und noch später entwickelte Marc eine kühne Marketing-Idee. Es wurde ein recht langer Abend ...
Den Samstag nutzten wir nur zum gemeinsamen Frühstück und zur Abreise; ich war ein wenig müde und deshalb wortkarg. Von den Kolleginnen verabschiedete ich mich, die zwei Autoren fuhr ich zum Bahnhof. Eine ereignisreiche Teamtagung lag hinter uns.
Seit Jahren bestimmen einige Konstanten die Arbeit der PERRY RHODAN-Redaktion. Dazu zählen die wöchentlichen Termine, an die wir uns zu halten haben und die unseren Tagesablauf im voraus bestimmen, aber ebenso die Buchmessen und die Autorenkonferenz. Und seit einigen Jahren ist die Teamtagung ein wichtiger Termin für die Redaktion - bei dieser Veranstaltung werden die Eckpunkte für das bevorstehende Jahr festgelegt.
Am Freitag, 25. Februar 2011, trafen wir uns wieder in einem kleinen Hotel in Neuweier, einem Ortsteil von Baden-Baden. Die Lage ist nach wie vor wunderschön: am Rand des Schwarzwaldes, mit einem herrlichen Blick über die Weinberge und das Dorf. Für die Örtlichkeiten außerhalb des Hotels hatten wir allerdings in diesem Jahr gar keinen Blick - es standen sehr viele Themen an.
Klaus Bollhöfener fehlte wegen einer Erkrankung erstmals bei einer Teamtagung. Neu dabei waren Elke Rohwer als Redakteurin und Marc A. Herren, der sowohl als Autor wie auch als Projektleiter PERRY RHODAN-WeltCon teilnahm. Zudem hatten wir Uwe Anton als Exposé-Autor eingeladen.
Der erste Teil der Tagung gehörte den internen Punkten. Innerhalb der Abteilung mussten Arbeiten neu verteilt werden; wir mussten zudem entscheiden, wer künftig welche Projekte übernimmt. Das ist vor allem deshalb spannend, weil im Jahr 2011 nicht nur der WeltCon ansteht, sondern auch ein neues Projekt auf den Markt gebracht werden soll.
Nach dem Mittagessen kamen die anderen Themen an die Reihe. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Band 2600, der im Juni 2011 erscheinen wird und mit dem wir einen neuen PERRY RHODAN-Zyklus beginnen werden. Über die inhaltlichen Details sprachen wir bereits bei der Autorenkonferenz; jetzt ging es um das Marketing, die möglichen Vertriebsaktionen und anderes.
Daraus ergaben sich unweigerlich Fragen: Wie platzieren wir den Band 2600 in die Aktivitäten rings um den PERRY RHODAN-Dokumentarfilm? Welche Möglichkeiten gibt es, die Abonnement-Zahlen zu steigern? Welche digitalen Entwicklungen stehen uns bevor, und wie wirken sich diese auf die aktuellen Romane aus?
Natürlich diskutierten wir über die Zukunft der PERRY RHODAN-Homepage oder über neue Ideen bei PERRY RHODAN-Extra - und ruckzuck raste der Tag an uns vorüber. Das Abendessen nutzten wir, um uns ein wenig zu erholen, danach gingen wir erneut in den Konferenzraum.
Die offenen Fragen wurden konzentriert durchgesprochen; erst kurz vor elf Uhr machten wir Feierabend. Danach fühlte zumindest ich mich ein wenig erschöpft. Umso besser, dass wir anschließend gemütlich zusammensaßen und den Tag ausklingen ließen.
Allerdings ging's auch hier nicht ohne Arbeit: Uwe Anton, Marc A. Herren und ich redeten uns über aktuelle Exposés und neue Ideen die Köpfe heiß, und noch später entwickelte Marc eine kühne Marketing-Idee. Es wurde ein recht langer Abend ...
Den Samstag nutzten wir nur zum gemeinsamen Frühstück und zur Abreise; ich war ein wenig müde und deshalb wortkarg. Von den Kolleginnen verabschiedete ich mich, die zwei Autoren fuhr ich zum Bahnhof. Eine ereignisreiche Teamtagung lag hinter uns.
07 März 2011
Mitten auf Aurora
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des PERRY RHODAN-Extra 12; zu dem muss ich in den nächsten Tagen endlich die nächsten Informationen auf die Homepage stellen. Aber heute ist erst einmal der Tag, an dem das Heft in die Setzerei gehen muss.
Die Leser bekommen in »Countdown« einiges geboten. Die Handlung eines SF-Thrillers, dazu interessante Einblicke in Aurora, die aktuelle Zentralwelt des Galaktikums - diese Kombination hatten wir noch nie.
Die Leser bekommen in »Countdown« einiges geboten. Die Handlung eines SF-Thrillers, dazu interessante Einblicke in Aurora, die aktuelle Zentralwelt des Galaktikums - diese Kombination hatten wir noch nie.
06 März 2011
Notizen nach Wien
In Wien notierte ich mir zwei Abende, einen Vormittag und einen vollen Tag lang dauernd irgendwelche Dinge. Insgesamt entstanden mehrere Seiten an Notizen - teilweise kann ich die kaum noch entziffern, weil die Beleuchung an manchen Orten gar zu schlecht war.
Insgesamt eine erfolgreiche Dienstreise. Der WeltCon ist für mich in mancherlei Hinsicht jetzt viel besser strukturiert. Jetzt müssen aber erst die Notizen in konkrete Aufgaben »zerlegt« werden, und damit beschäftigte ich mich unter anderem heute.
Insgesamt eine erfolgreiche Dienstreise. Der WeltCon ist für mich in mancherlei Hinsicht jetzt viel besser strukturiert. Jetzt müssen aber erst die Notizen in konkrete Aufgaben »zerlegt« werden, und damit beschäftigte ich mich unter anderem heute.
05 März 2011
Mal wieder ein Stammtisch
Wie die exakten Chronisten wissen (ich gehöre nicht dazu), war ich zweimal bei einem PERRY RHODAN-Stammtisch in Wien. Am Freitag, 4. März 2011, war ich zum dritten Mal dort, wieder einmal in der Neubauschenke (oder so).
Weder ich noch die Stammtischteilnehmer waren so richtig vorbereitet. Das kann dazu geführt haben, dass es sehr nett wurde: Es gab eben kein Programm und damit keinen steifen Ablauf des Abends. Brav beantwortete ich Fragen, brav trank ich mein Bier und aß meine Portionen.
Schöner Abend!
Weder ich noch die Stammtischteilnehmer waren so richtig vorbereitet. Das kann dazu geführt haben, dass es sehr nett wurde: Es gab eben kein Programm und damit keinen steifen Ablauf des Abends. Brav beantwortete ich Fragen, brav trank ich mein Bier und aß meine Portionen.
Schöner Abend!
04 März 2011
Dienstreise nach Wien
Ich bin gerade in Wien: Autorenbesprechung mit Leo Lukas und Marc A. Herren. Wichtiges Thema dabei: der PERRY RHODAN-WeltCon. Unter anderem geht's um die Details der"Show-Elemente".
Bisher ist das alles höchst spannend. Wobei wir gestern dann auch noch viel Spaß dabei hatten, Tischtennis zu spielen. Auf so einen Unfug muss man erst mal kommen ...
Bisher ist das alles höchst spannend. Wobei wir gestern dann auch noch viel Spaß dabei hatten, Tischtennis zu spielen. Auf so einen Unfug muss man erst mal kommen ...
02 März 2011
Die Zahl des Tages
Leider »miste« ich in meinen Mails viel zu selten aus. Heute war mal wieder so ein Fall. Unter anderem löschte ich die »gesendeten« Mails.
577 Mails im November – das ist die Bilanz. Dabei war die erste Woche frei, da war ich weder im Büro noch überhaupt im Land, sondern im Urlaub. Und trotzdem schrieb ich so viele Mails; ich glaube, ich sollte mir mal langsam Gedanken zu meinem Lebenswandel machen.
577 Mails im November – das ist die Bilanz. Dabei war die erste Woche frei, da war ich weder im Büro noch überhaupt im Land, sondern im Urlaub. Und trotzdem schrieb ich so viele Mails; ich glaube, ich sollte mir mal langsam Gedanken zu meinem Lebenswandel machen.
01 März 2011
Extra 12 mit Dampf
Fast hätte ich es ja vergessen: Das PERRY RHODAN-Extra 12 muss in den nächsten Tagen ja schon in die Setzerei. Das Manuskript liegt vor, ich habe bereits hineingelesen, wir müssen's eigentlich »nur noch« redigieren. Und ich muss einige Werbetexte schreiben.
Thematisch ist es extrem interessant. Es geht um Aurora, die Zentralwelt der Milchstraße, und Julian Tifflor, den Zellaktivatorträger. Und es geht um ein geplantes Attentat, das einen ganz besonderen Countdown hat. Mehr dann demnächst ...
Thematisch ist es extrem interessant. Es geht um Aurora, die Zentralwelt der Milchstraße, und Julian Tifflor, den Zellaktivatorträger. Und es geht um ein geplantes Attentat, das einen ganz besonderen Countdown hat. Mehr dann demnächst ...
28 Februar 2011
Eine Handlung für die Milchstraße
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Die grundsätzlichen Gedanken, die ich mir im Januar 1994 machte und die ich in ein umfangreiches Ideenpapier packte, gingen teilweise sehr weit in die Zukunft. Das alles hatte aber auch damit zu tun, dass ich mit der laufenden Handlungsführung nicht hundertprozentig zufrieden war. Mir kam die Entwicklung der Handlung ein wenig zu unbestimmt vor, sie wurde von Ideen beeinflusst, die in einer Bierlaune entstanden waren und auch rasch wieder in Vergessenheit gerieten.
Mir war wichtig, dass beispielsweise die Milchstraße als zentraler Ort für die Romanhandlung aufgewertet wurde. Zwar hatte mir durchaus gefallen, wie im Ayindi-Zyklus zwischen den Bänden 1700 und 1749 die Basare der Hamamesch in den Romanen auftauchten und so auf den kommenden Hamamesch-Zyklus neugierig machten. Gleichzeitig hatte ich aber in schlechter Erinnerung, wie unlogisch ich die Akonen-Geschichten zwischen den Bänden 1600 und 1649 gefunden hatte.
Es war um diese Zeit bereits klar, wie der laufende Zyklus weitergehen sollte. Die Romane sollten in der fernen Galaxis Hirdobaan spielen, aber ich fand das nicht ausreichend. »Die Milchstraßen-Handlung ist nicht handlungstragend für die Gesamthandlung, dessen bin ich mir natürlich bewusst«, schrieb ich und forderte, die Milchstraße müsse »klarer strukturiert werden«. Ich wurde in meiner internen Kritik recht konkret: »Das bisherige Vorgehen - zuerst mal ein bisschen die Akonen, dann die Galactic Guardians, dann wieder die FAMUG - gefällt mir nicht, da müssen m.E. glaubwürdigere Zusammenhänge her.«
Eine meiner Forderungen: Der »Gegner in der Milchstraße« müsse ein »Hintergrund-Sparringspartner« sein, ich sah ihn »als dauerhaften Feind für mehrere Zyklen« und griff auf eine Idee von Ernst Vlcek zurück. Er hatte die Galactic Guardians eingeführt, und diese wollte ich weiter benutzen. Sie seien »Grundstock für die Struktur einer intergalaktischen Mafia, vergleichbar mit der alten Condos Vasac zu Zeiten des Solaren Imperiums« - so mein Vorschlag. Diese Macht müsse »mit Einfluss bis in höchste Positionen des Galaktikums ausgestattet sein und auf verschiedenen Ebenen arbeiten«.
Bei diesem Gedankengang achtete ich vor allem auf populäre Kinofilme, in denen es immer wieder um höchst komplexe Verbrechen ging. Ich stellte mir vor, solche Geschichten in einer Science-Fiction-Serie erfolgreich umsetzen zu können: »einerseits eher profane Dinge wie Piraterie, Drogenhandel, Waffenhandel etc.pp., andererseits viel gefährlichere Sachen wie die Einflussnahme auf Politiker und Wirtschaftsleute«. Eine solche Organisation würde für die Autorenarbeit »immer wieder was zum ›Einflechten‹ bieten, ohne dass wir eher hilflose Konstrukte wie die Blaue Legion brauchen«.
Ich spitzte die Argumentation zu: »Eine intergalaktische oder gar in der ganzen Lokalen Gruppe tätige Mafia ist allemal gefährlicher als ein Haufen von Wirrköpfen.« Später setzten wir davon einen Teil um. Als wir aber mit dem Thoregon-Gesamtkomplex anfingen, benötigten wir allerdings bald keinen »Sparringspartner« mehr, und die Galactic Guardians versanken langsam in der Vergessenheit ...
Was noch später umgesetzt wurde, war meine Forderung, Arkon stärker einzubinden. »Wir können Arkon als Gegenstück (nicht Feind) zu Terra somit immer gut in die Handlung einflechten«, schrieb ich und schlug vor: »Die nationalistische Gruppierung - um Theta von Ariga und Kassian - im Arkon-System erlangt immer mehr Einfluss und gewinnt in den Jahren 1219/1220 auf demokratischem Wege die Macht im alten Imperium. Mit einer konsequenten ›Heim-ins-Reich‹-Politik (die muss ja gar nicht militärisch ablaufen) bauen die Arkoniden in den Folgejahren ihr altes Imperium wieder auf.«
Wer sich nicht mehr daran erinnert: Jahrelang spielten die Arkoniden in der PERRY RHODAN-Serie keine relevante Rolle mehr, und das fand ich unlogisch. »Zu Karl-Herbert Scheers Zeiten hatte das Arkon-Imperium einige zigtausend Sonnensysteme, das heutige Imperium hat gerade mal einige hundert«, argumentierte ich: »Dass die Arkoniden dann aber - mit Hilfe der Springer beispielsweise - auch das Handelsmonopol der Kosmischen Hanse in Frage stellen und auf eigene Faust Handel mit fremden Galaxien treiben, halte ich für gut geeignet, ›Hintergrund‹ für die Handlung zu liefern.«
Später kam das ganze natürlich ganz anders: Robert Feldhoff hatte die geniale Idee, Bostich I. als Imperator einzuführen, und Rainer Castor schuf mit seinen Arbeiten den kompletten Hintergrund für das Arkon-Imperium, wie es in den 90er Jahren und danach handlungsbestimmend in der PERRY RHODAN-Serie wurde.
Eher fan-orientiert von meiner Denke her waren meine Überlegungen zu den Handelswegen. Immer wieder war in den Romanen geschildert worden, dass es »Hanse-Karawanen in der Lokalen Gruppe und Karawanen nach außerhalb« gab, und darauf wollte ich aufbauen. So hatte Ernst Vlcek in Band 1660 die »Priesterberg-Handelsstraße von Aralon zu den Hauris« erwähnt; ich wollte das Ganze aber stärker unterfüttern.
In meinem Konzept überlegte ich: »Zudem bieten Handelswege etwa zum Herzogtum von Krandhor (wird das noch von den Aychartan-Piraten bedroht?), zur ehemaligen Mächtigkeitsballung von Seth-Apophis, ins Reich der 30 Galaxien der Anoree, nach Gruelfin und M 87 oder in die Laren-Galaxis immer wieder Möglichkeiten.«
Heute bin ich froh, dass wir das nicht umgesetzt haben. Die Handlung wäre zerfasert, sie hätte weniger Anhaltspunkte gefunden, und mit dem Thoregon-Zyklus fanden wir später ohnehin eine Möglichkeit, viele fremde Galaxien vorzustellen und den Autoren so riesigen Spielraum für ihre Ideen und Romane zu liefern ...
Die grundsätzlichen Gedanken, die ich mir im Januar 1994 machte und die ich in ein umfangreiches Ideenpapier packte, gingen teilweise sehr weit in die Zukunft. Das alles hatte aber auch damit zu tun, dass ich mit der laufenden Handlungsführung nicht hundertprozentig zufrieden war. Mir kam die Entwicklung der Handlung ein wenig zu unbestimmt vor, sie wurde von Ideen beeinflusst, die in einer Bierlaune entstanden waren und auch rasch wieder in Vergessenheit gerieten.
Mir war wichtig, dass beispielsweise die Milchstraße als zentraler Ort für die Romanhandlung aufgewertet wurde. Zwar hatte mir durchaus gefallen, wie im Ayindi-Zyklus zwischen den Bänden 1700 und 1749 die Basare der Hamamesch in den Romanen auftauchten und so auf den kommenden Hamamesch-Zyklus neugierig machten. Gleichzeitig hatte ich aber in schlechter Erinnerung, wie unlogisch ich die Akonen-Geschichten zwischen den Bänden 1600 und 1649 gefunden hatte.
Es war um diese Zeit bereits klar, wie der laufende Zyklus weitergehen sollte. Die Romane sollten in der fernen Galaxis Hirdobaan spielen, aber ich fand das nicht ausreichend. »Die Milchstraßen-Handlung ist nicht handlungstragend für die Gesamthandlung, dessen bin ich mir natürlich bewusst«, schrieb ich und forderte, die Milchstraße müsse »klarer strukturiert werden«. Ich wurde in meiner internen Kritik recht konkret: »Das bisherige Vorgehen - zuerst mal ein bisschen die Akonen, dann die Galactic Guardians, dann wieder die FAMUG - gefällt mir nicht, da müssen m.E. glaubwürdigere Zusammenhänge her.«
Eine meiner Forderungen: Der »Gegner in der Milchstraße« müsse ein »Hintergrund-Sparringspartner« sein, ich sah ihn »als dauerhaften Feind für mehrere Zyklen« und griff auf eine Idee von Ernst Vlcek zurück. Er hatte die Galactic Guardians eingeführt, und diese wollte ich weiter benutzen. Sie seien »Grundstock für die Struktur einer intergalaktischen Mafia, vergleichbar mit der alten Condos Vasac zu Zeiten des Solaren Imperiums« - so mein Vorschlag. Diese Macht müsse »mit Einfluss bis in höchste Positionen des Galaktikums ausgestattet sein und auf verschiedenen Ebenen arbeiten«.
Bei diesem Gedankengang achtete ich vor allem auf populäre Kinofilme, in denen es immer wieder um höchst komplexe Verbrechen ging. Ich stellte mir vor, solche Geschichten in einer Science-Fiction-Serie erfolgreich umsetzen zu können: »einerseits eher profane Dinge wie Piraterie, Drogenhandel, Waffenhandel etc.pp., andererseits viel gefährlichere Sachen wie die Einflussnahme auf Politiker und Wirtschaftsleute«. Eine solche Organisation würde für die Autorenarbeit »immer wieder was zum ›Einflechten‹ bieten, ohne dass wir eher hilflose Konstrukte wie die Blaue Legion brauchen«.
Ich spitzte die Argumentation zu: »Eine intergalaktische oder gar in der ganzen Lokalen Gruppe tätige Mafia ist allemal gefährlicher als ein Haufen von Wirrköpfen.« Später setzten wir davon einen Teil um. Als wir aber mit dem Thoregon-Gesamtkomplex anfingen, benötigten wir allerdings bald keinen »Sparringspartner« mehr, und die Galactic Guardians versanken langsam in der Vergessenheit ...
Was noch später umgesetzt wurde, war meine Forderung, Arkon stärker einzubinden. »Wir können Arkon als Gegenstück (nicht Feind) zu Terra somit immer gut in die Handlung einflechten«, schrieb ich und schlug vor: »Die nationalistische Gruppierung - um Theta von Ariga und Kassian - im Arkon-System erlangt immer mehr Einfluss und gewinnt in den Jahren 1219/1220 auf demokratischem Wege die Macht im alten Imperium. Mit einer konsequenten ›Heim-ins-Reich‹-Politik (die muss ja gar nicht militärisch ablaufen) bauen die Arkoniden in den Folgejahren ihr altes Imperium wieder auf.«
Wer sich nicht mehr daran erinnert: Jahrelang spielten die Arkoniden in der PERRY RHODAN-Serie keine relevante Rolle mehr, und das fand ich unlogisch. »Zu Karl-Herbert Scheers Zeiten hatte das Arkon-Imperium einige zigtausend Sonnensysteme, das heutige Imperium hat gerade mal einige hundert«, argumentierte ich: »Dass die Arkoniden dann aber - mit Hilfe der Springer beispielsweise - auch das Handelsmonopol der Kosmischen Hanse in Frage stellen und auf eigene Faust Handel mit fremden Galaxien treiben, halte ich für gut geeignet, ›Hintergrund‹ für die Handlung zu liefern.«
Später kam das ganze natürlich ganz anders: Robert Feldhoff hatte die geniale Idee, Bostich I. als Imperator einzuführen, und Rainer Castor schuf mit seinen Arbeiten den kompletten Hintergrund für das Arkon-Imperium, wie es in den 90er Jahren und danach handlungsbestimmend in der PERRY RHODAN-Serie wurde.
Eher fan-orientiert von meiner Denke her waren meine Überlegungen zu den Handelswegen. Immer wieder war in den Romanen geschildert worden, dass es »Hanse-Karawanen in der Lokalen Gruppe und Karawanen nach außerhalb« gab, und darauf wollte ich aufbauen. So hatte Ernst Vlcek in Band 1660 die »Priesterberg-Handelsstraße von Aralon zu den Hauris« erwähnt; ich wollte das Ganze aber stärker unterfüttern.
In meinem Konzept überlegte ich: »Zudem bieten Handelswege etwa zum Herzogtum von Krandhor (wird das noch von den Aychartan-Piraten bedroht?), zur ehemaligen Mächtigkeitsballung von Seth-Apophis, ins Reich der 30 Galaxien der Anoree, nach Gruelfin und M 87 oder in die Laren-Galaxis immer wieder Möglichkeiten.«
Heute bin ich froh, dass wir das nicht umgesetzt haben. Die Handlung wäre zerfasert, sie hätte weniger Anhaltspunkte gefunden, und mit dem Thoregon-Zyklus fanden wir später ohnehin eine Möglichkeit, viele fremde Galaxien vorzustellen und den Autoren so riesigen Spielraum für ihre Ideen und Romane zu liefern ...
27 Februar 2011
Nach der Tagung
Die PERRY RHODAN-Teamtagung war am Freitag, sie war erfolgreich. Am Samstag kümmerte ich mich wenig um die Serie, sondern eher um mein Privatleben, heute muss ich an die Notizen ran.
Die eine oder andere Notiz ist ja im Prinzip nichts anderes als ein konkreter Auftrag. Und da fange ich lieber gleich an, bevor das Thema wieder »versackt«. Deshalb schreibe ich schon wieder fleißig.
Die eine oder andere Notiz ist ja im Prinzip nichts anderes als ein konkreter Auftrag. Und da fange ich lieber gleich an, bevor das Thema wieder »versackt«. Deshalb schreibe ich schon wieder fleißig.
25 Februar 2011
Heute mal Neuweier
Wer noch nie den Begriff Neuweier gehört hat, möge sich nicht krämen: Bei dem Dorf handelt es sich um einen Ortsteil von Baden-Baden, und dort findet heute die PERRY RHODAN-Teamtagung statt. Wir tagen in einem kleinen Gasthaus am Rande des Waldes.
Zu besprechen gibt es viel, angefangen vom Band 2600 bis hin zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Als Autor eingeladen haben wir Uwe Anton, unseren Exposé-Autor, auf dessen Sachverstand wir in der Konferenz setzen werden.
Zu besprechen gibt es viel, angefangen vom Band 2600 bis hin zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Als Autor eingeladen haben wir Uwe Anton, unseren Exposé-Autor, auf dessen Sachverstand wir in der Konferenz setzen werden.
24 Februar 2011
Laire fand ich toll
Seit heute liegt schon das PERRY RHODAN-Buch »Der Loower und das Auge« bei mir auf dem Tisch, die Nummer 113 der immer noch erfolgreichen Reihe. Ich habe noch nicht mal die Verpackung abgenommen und freue mich schon darüber.
Denn ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als Jugendlicher die Original-Heftromane gelesen habe. Ende der 70er Jahre waren die Loower ein großes Thema, und in den Schulpausen diskutierte ich mit anderen PERRY RHODAN-Lesern darüber. Heute gibt's die Bücher - und das ist stets ein schöner Rückblick.
Denn ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als Jugendlicher die Original-Heftromane gelesen habe. Ende der 70er Jahre waren die Loower ein großes Thema, und in den Schulpausen diskutierte ich mit anderen PERRY RHODAN-Lesern darüber. Heute gibt's die Bücher - und das ist stets ein schöner Rückblick.
23 Februar 2011
Ein Tag in Mannheim
Am gestrigen Dienstag, 22. Februar 2011, fuhr eine kleine Delegation aus Rastatt nach Mannheim. Der Grund: Wir wollten uns noch einmal das Kongresszentrum Rosengarten anschauen, um für den PERRY RHODAN-WeltCon im September 2011 weitere Details zu besprechen.
Ich war zuletzt im Herbst 2009 im Rosengarten, damals wurden mir die Räumlichkeiten erstmals gezeigt. Beim neuerlichen Besuch wurde der ohnehin schon gute Eindruck weiter vertieft; viele neue Eindrücke fügen sich mit den bisherigen Planungen zusammen.
Ich war zuletzt im Herbst 2009 im Rosengarten, damals wurden mir die Räumlichkeiten erstmals gezeigt. Beim neuerlichen Besuch wurde der ohnehin schon gute Eindruck weiter vertieft; viele neue Eindrücke fügen sich mit den bisherigen Planungen zusammen.
22 Februar 2011
Laren im Audio-Format
Die Kollegen bei Eins A Medien produzieren so viel und so gut und so schnell, dass ich nicht einmal mit dem Schreiben nachkomme. Einigermaßen frisch bei mir auf dem Stapel liegt beispielsweise die Silber Edition 75, »Die Laren« in zwei CDs ... es sind MP3-Dateien. Wann ich das anhöre, weiß ich noch gar nicht.
Und dabei haben die schon die Silber Edition 76 raus, zwar bisher »nur« zum Download, aber immerhin. Das ist echt eine starke Leistung!
Und dabei haben die schon die Silber Edition 76 raus, zwar bisher »nur« zum Download, aber immerhin. Das ist echt eine starke Leistung!
21 Februar 2011
WeltCon-Runden
Es gibt diese Tage, an denen ich am Abend meine, ich hätte tausende von Mails geschrieben. Einer dieser Tage ist und war heute; das kommt natürlich vom PERRY RHODAN-WeltCon, bei dem sich in diesen Wochen sehr viel entwickelt.
Immerhin ist jetzt Marc A. Herren als Projektleiter an Bord und wirbelt schon. Das wird mich stark entlasten, und dann kann ich mich wieder stärker um die eigentliche Redakteurs-Arbeit kümmern. Darauf freue ich mich schon.
Immerhin ist jetzt Marc A. Herren als Projektleiter an Bord und wirbelt schon. Das wird mich stark entlasten, und dann kann ich mich wieder stärker um die eigentliche Redakteurs-Arbeit kümmern. Darauf freue ich mich schon.
20 Februar 2011
Männer, die auf Texte warten
Manchmal ist mein Verhältnis zu den PERRY RHODAN-Autoren nicht völlig spannungsfrei. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie ihre Manuskripte nicht pünktlich liefern.
Im aktuellen Fall muss der Roman recht zeitnah in die Setzerei. Bisher liegen mir zwei Drittel vor, für heute ist eine weitere Teil-Lieferung angekündigt. Das ist durchaus nervenaufreibend ...
Im aktuellen Fall muss der Roman recht zeitnah in die Setzerei. Bisher liegen mir zwei Drittel vor, für heute ist eine weitere Teil-Lieferung angekündigt. Das ist durchaus nervenaufreibend ...
19 Februar 2011
Kurs auf Band 2608
Ideenpapiere und Arbeitsblätter - das ist die Lektüre und die Textarbeit für heute. Es geht stramm über die Marke des Bandes 2600 hinaus, und es gilt, die ersten Textblocks aufzubauen.
Ich habe insgesamt acht Vorab-Exposés vorliegen, die »vollgestopft« sind mit guten Ideen und Konzepten. Es gibt neue Schauplätze, aber auch bekannte Orte; es gibt neue Handlungsträger, aber auch die bekannten Gesichter kommen zum Einsatz. Das gefällt mir bislang alles sehr gut.
Ich habe insgesamt acht Vorab-Exposés vorliegen, die »vollgestopft« sind mit guten Ideen und Konzepten. Es gibt neue Schauplätze, aber auch bekannte Orte; es gibt neue Handlungsträger, aber auch die bekannten Gesichter kommen zum Einsatz. Das gefällt mir bislang alles sehr gut.
18 Februar 2011
Er war ein Vorbild
Noch immer bin ich ganz »bedröppelt«, seit ich die Nachricht vom Tod des Schriftstellers, Herausgebers und Übersetzers Hans Joachim Alpers erhalten habe. Ich kannte ihn nicht besonders gut, wir haben im Verlauf der letzten Jahre ein paarmal telefoniert, aber er war doch einer der wichtigen Persönlichkeiten der Science-Fiction-Szene.
In den frühen 80er Jahren prägte er als Herausgeber meinen Geschmack mit. Er gehörte zu den Herausgebern des Heyne-SF-Lexikons, gab die Anthologien des Hohenheim-Verlags mit raus und veröffentlichte bei Moewig-SF hervorragende Romane amerikanischer Autoren sowie Kurzgeschichtenbände. Berge davon habe ich gelesen.
Und jetzt ist er tot. Mit 67 Jahren. Meinen offiziellen Nachruf dazu kann ich immer noch nicht schreiben.
In den frühen 80er Jahren prägte er als Herausgeber meinen Geschmack mit. Er gehörte zu den Herausgebern des Heyne-SF-Lexikons, gab die Anthologien des Hohenheim-Verlags mit raus und veröffentlichte bei Moewig-SF hervorragende Romane amerikanischer Autoren sowie Kurzgeschichtenbände. Berge davon habe ich gelesen.
Und jetzt ist er tot. Mit 67 Jahren. Meinen offiziellen Nachruf dazu kann ich immer noch nicht schreiben.
17 Februar 2011
Mehnert-Werk von 1997
Mittlerweile ist der Roman in der Setzerei, und das Titelbild habe ich auch »abgesegnet«. In wenigen Wochen kommt dann auch schon »Tod über Derogwanien« von Achim Mehnert in den Handel - als Taschenheft und in der Reihe der Planetenromane.
Für mich ist das besonders spannend. Den Roman habe ich 1997 noch selbst redigiert, bevor wir ihn als Taschenbuch veröffentlicht haben - damals kamen die PERRY RHODAN-Taschenbücher als Lizenz im Burgschmiet-Verlag heraus. Ich bin sicher, dass so ein kosmisches Abenteuer mit Alaska Saedelaere auch 2011 noch gut ankommen wird.
Für mich ist das besonders spannend. Den Roman habe ich 1997 noch selbst redigiert, bevor wir ihn als Taschenbuch veröffentlicht haben - damals kamen die PERRY RHODAN-Taschenbücher als Lizenz im Burgschmiet-Verlag heraus. Ich bin sicher, dass so ein kosmisches Abenteuer mit Alaska Saedelaere auch 2011 noch gut ankommen wird.
16 Februar 2011
Erinnerungen an die Maahks
Ein Logbuch der Redaktion
Als ich den Zyklus um die Meister der Insel zum ersten Mal las, war ich 13, 14 Jahre alt. Mit meinem Fahrrad transportierte ich Heftromane von einer Seite unseres Dorfes auf die andere. Der ältere Bruder eines Klassenkameraden besaß Hunderte von PERRY RHODAN-Romanen, und ich lieh sie mir aus, jeden Tag eine neue Ladung. Mit am faszinierendsten fand ich im Sommer 1977 die Romane um die Meister der Insel.
Als diese Geschichten in Form der Silberbände anfangs der 80er Jahre quasi neu auf den Markt kamen, las ich sie erneut. Das ist jetzt schon bald dreißig Jahre her – und seit einiger Zeit habe ich viel Vergnügen dabei, die sogenannte Silber Edition anzuhören. Dabei handelt es sich um die ungekürzte Hörbuch-Fassung der Silberbände, gelesen von Josef Tratnik und herausgegeben von unserem Partner Eins A Medien.
Zuletzt hörte ich die Silber Edition 23, die den Titel »Die Maahks« trägt. Und obwohl ich die Geschichte eigentlich kenne, war ich über die Dauer aller zwölf CDs hinweg gefesselt. Die Story ist nämlich einfach gut, und das ist sie auch nach so langer Zeit.
Perry Rhodan und die Terraner haben erstmals den Vorstoß in eine andere Galaxis gewagt, wenngleich am Anfang nicht völlig freiwillig. Dort sind sie auf die Meister der Insel und ihre Hilfsvölker gestoßen, zu denen auch die Maahks gehören. Diese wiederum sind sogenannte Wasserstoffatmer, also Wesen, die Welten mit einer anderen Schwerkraft und einer anderen Atmosphäre bevorzugen. Zudem erweisen sich die Maahks als eiskalte Logiker, die so gut wie keine Gefühle kennen.
Die Faszination dieses Hörbuches kommt unter anderem daher, weil die Logik der Maahks der militärischen Logik der Menschen gegenüber gestellt wird. Auch wenn es Raumschlachten und Kämpfe gibt, behandelt das Hörbuch in erster Linie eine Reihe von sehr menschlichen Konflikten. Das zeigt sich vor allem ab der Mitte, wenn der terranische Geheimdienst ein Himmelfahrtskommando aus fünf todkranken Männern auf die Reise schickt.
Ich fand das schon bei der ersten Lektüre stark – und es hört sich bei der Audio-Version ebenfalls sehr spannend an. Fünf Männer von der Erde, die an der tödlichen Zentrumspest leiden und bald sterben werden, gehen auf ihre letzte Reise. Über verschiedene Transmitterstationen gelangen sie sogar nach Andromeda – sie sind die ersten Menschen von der Erde, die diese weite Reise antreten.
Selbstverständlich geht dabei nicht alles glatt; es gibt Probleme ohne Ende. Und irgendwann, das ist klar, wird sich das Schicksal der fünf mutigen Raumfahrer erfüllen. Wer die Romane kennt, auf denen das Hörbuch basiert, weiß genau, wie es weitergeht; wer die Geschichte nicht kennt, dem möchte ich das Finale an dieser Stelle noch nicht verraten.
Die Story ist auf jeden Fall lesens- und hörenswert – und ich bin sicher, dass es anderen Lesern und Hörern so geht wie mir: Die Stimme von Josef Tratnik begleitet einen geradezu durch die Handlung, immer wieder gibt es winzige musikalische Effekte, durch die Kapitel abgegrenzt werden, und so entsteht ein Audio-Erlebnis, das mir sehr viel Spaß bereitet hat.
Ich freue mich schon aufs nächste Hörbuch!
Als ich den Zyklus um die Meister der Insel zum ersten Mal las, war ich 13, 14 Jahre alt. Mit meinem Fahrrad transportierte ich Heftromane von einer Seite unseres Dorfes auf die andere. Der ältere Bruder eines Klassenkameraden besaß Hunderte von PERRY RHODAN-Romanen, und ich lieh sie mir aus, jeden Tag eine neue Ladung. Mit am faszinierendsten fand ich im Sommer 1977 die Romane um die Meister der Insel.
Als diese Geschichten in Form der Silberbände anfangs der 80er Jahre quasi neu auf den Markt kamen, las ich sie erneut. Das ist jetzt schon bald dreißig Jahre her – und seit einiger Zeit habe ich viel Vergnügen dabei, die sogenannte Silber Edition anzuhören. Dabei handelt es sich um die ungekürzte Hörbuch-Fassung der Silberbände, gelesen von Josef Tratnik und herausgegeben von unserem Partner Eins A Medien.
Zuletzt hörte ich die Silber Edition 23, die den Titel »Die Maahks« trägt. Und obwohl ich die Geschichte eigentlich kenne, war ich über die Dauer aller zwölf CDs hinweg gefesselt. Die Story ist nämlich einfach gut, und das ist sie auch nach so langer Zeit.
Perry Rhodan und die Terraner haben erstmals den Vorstoß in eine andere Galaxis gewagt, wenngleich am Anfang nicht völlig freiwillig. Dort sind sie auf die Meister der Insel und ihre Hilfsvölker gestoßen, zu denen auch die Maahks gehören. Diese wiederum sind sogenannte Wasserstoffatmer, also Wesen, die Welten mit einer anderen Schwerkraft und einer anderen Atmosphäre bevorzugen. Zudem erweisen sich die Maahks als eiskalte Logiker, die so gut wie keine Gefühle kennen.
Die Faszination dieses Hörbuches kommt unter anderem daher, weil die Logik der Maahks der militärischen Logik der Menschen gegenüber gestellt wird. Auch wenn es Raumschlachten und Kämpfe gibt, behandelt das Hörbuch in erster Linie eine Reihe von sehr menschlichen Konflikten. Das zeigt sich vor allem ab der Mitte, wenn der terranische Geheimdienst ein Himmelfahrtskommando aus fünf todkranken Männern auf die Reise schickt.
Ich fand das schon bei der ersten Lektüre stark – und es hört sich bei der Audio-Version ebenfalls sehr spannend an. Fünf Männer von der Erde, die an der tödlichen Zentrumspest leiden und bald sterben werden, gehen auf ihre letzte Reise. Über verschiedene Transmitterstationen gelangen sie sogar nach Andromeda – sie sind die ersten Menschen von der Erde, die diese weite Reise antreten.
Selbstverständlich geht dabei nicht alles glatt; es gibt Probleme ohne Ende. Und irgendwann, das ist klar, wird sich das Schicksal der fünf mutigen Raumfahrer erfüllen. Wer die Romane kennt, auf denen das Hörbuch basiert, weiß genau, wie es weitergeht; wer die Geschichte nicht kennt, dem möchte ich das Finale an dieser Stelle noch nicht verraten.
Die Story ist auf jeden Fall lesens- und hörenswert – und ich bin sicher, dass es anderen Lesern und Hörern so geht wie mir: Die Stimme von Josef Tratnik begleitet einen geradezu durch die Handlung, immer wieder gibt es winzige musikalische Effekte, durch die Kapitel abgegrenzt werden, und so entsteht ein Audio-Erlebnis, das mir sehr viel Spaß bereitet hat.
Ich freue mich schon aufs nächste Hörbuch!
15 Februar 2011
Extra 12 als Lektüre
Leider komme ich heute nicht so gut dazu, mich auf die Lektüre des aktuellen Manuskriptes zu konzentrieren: PERRY RHODAN-Extra 12 liegt auf dem Tisch, der Roman ist seit gestern im Haus, aber ich schaffe es nicht, ihn zu lesen - ständig kommt etwas dazwischen.
Dabei geht es in »Countdown« um eine gemeinsame Aktivität von Perry Rhodan und Julian Tifflor. Und Aurora, der Zentralplanet des Galaktikums, wird erstmals in der Handlung vorgestellt. Schauen wir mal, was heute abend noch an Zeit drin ist.
Dabei geht es in »Countdown« um eine gemeinsame Aktivität von Perry Rhodan und Julian Tifflor. Und Aurora, der Zentralplanet des Galaktikums, wird erstmals in der Handlung vorgestellt. Schauen wir mal, was heute abend noch an Zeit drin ist.
14 Februar 2011
Buchmesse im Blick
Wie schnell die Zeit rast, merke ich an Tagen wie dem heutigen. Wir haben noch lange nicht alle Themen abgearbeitet, die wir durch die Frankfurter Buchmesse auf die Agenda bekommen haben, und schon rutscht die Leipziger Buchmesse näher.
Und zwar in rasantem Tempo: Ich vereinbare Termine, ich bespreche Messedetails, wir haben einen neuen Messestand gestalten lassen, und wir checken Transportdetails. Wie es aussieht, fahre ich wieder mit dem Auto. Na gut.
Und zwar in rasantem Tempo: Ich vereinbare Termine, ich bespreche Messedetails, wir haben einen neuen Messestand gestalten lassen, und wir checken Transportdetails. Wie es aussieht, fahre ich wieder mit dem Auto. Na gut.
13 Februar 2011
Expo-Packen
Uwe Anton schickte kurz vor dem Wochenende noch ein wenig Exposé-Material an mich. Das ist jetzt ein Teil meiner Wochenend-Beschäftigung, und so etwas mache ich in diesem Fall sogar sehr gern.
Der laufende Zyklus neigt sich seinem Ende zu, viele offene Fäden müssen verknüpft werden. Mit großem Interesse verfolge ich das Schicksal eines Terraners, das ich bisher nur in Expo-Form kenne - da bin ich mal gespannt, was der betreffende Autor daraus macht ...
Der laufende Zyklus neigt sich seinem Ende zu, viele offene Fäden müssen verknüpft werden. Mit großem Interesse verfolge ich das Schicksal eines Terraners, das ich bisher nur in Expo-Form kenne - da bin ich mal gespannt, was der betreffende Autor daraus macht ...
12 Februar 2011
Fauler Samstag
Nachdem ich am Freitag buchstäblich in einer Flut von Mails und Telefonen, Meetings und Einzelgesprächen ersoffen bin, geht es am heutigen Samstag ruhiger zur Sache. Fast schon ist es ein fauler Tag.
Ich checke meine Mails und rette mein Privatleben. Das muss auch mal sein. Und mein Gewissen bleibt auch noch sauber bei alledem.
Ich checke meine Mails und rette mein Privatleben. Das muss auch mal sein. Und mein Gewissen bleibt auch noch sauber bei alledem.
10 Februar 2011
Neue Kollegin an Bord
Seit einigen Tagen gibt es eine neue Streiterin für das Perryversum in den Heiligen Hallen in Rastatt: Elke Rohwer ist die neue Redakteurin im Team, und sie nimmt mir jetzt peu à peu einzelne Aufgaben ab.
Unter anderem wird sie mir beim Conbuch helfen, sie wird aber auch die Silberbände übernehmen sowie andere »Baustellen«. Das Pensum ist groß, aber ich bin sehr optimistisch, dass sie bald tief in die Materie eintauchen wird.
Unter anderem wird sie mir beim Conbuch helfen, sie wird aber auch die Silberbände übernehmen sowie andere »Baustellen«. Das Pensum ist groß, aber ich bin sehr optimistisch, dass sie bald tief in die Materie eintauchen wird.
09 Februar 2011
Jerry wirbt mit Perry
Das finde ich ja lustig: Die Kollegen vom Bastei-Verlag nutzen unseren Markennamen für ihre Werbung. Konkret geht es um »Jerry Cotton«, die Serie hat dieser Tage den Band 2800 erreicht, was ich stark finde - Gratulation!
Auf der Rückeite gibt's eine Anzeige, in der das schon fast klassische Zitat von Harald Schmidt aufgegriffen wird. Der Fernseh-Star hatte die »Cotton-Leute« damals mit den »Rhodan-Jüngern« verglichen. Und das ist jetzt Thema für die Werbung zum Buch über »Jerry Cotton« ... nett!
Auf der Rückeite gibt's eine Anzeige, in der das schon fast klassische Zitat von Harald Schmidt aufgegriffen wird. Der Fernseh-Star hatte die »Cotton-Leute« damals mit den »Rhodan-Jüngern« verglichen. Und das ist jetzt Thema für die Werbung zum Buch über »Jerry Cotton« ... nett!
08 Februar 2011
Homepage-Texte und dergleichen
Ein Arbeitstag zu Hause - und das an einem dieser vorfrühlingshaften Tage im Februar, wie sie für Karlsruhe gelegentlich typisch sind. Eigentlich würde ich lieber mit dem Rad durch die Natur fahren, aber ich bequeme mich dazu, zum Fenster hinaus in die Sonne zu schauen.
Es gibt auch einiges zu tun; ich verfasse vor allem Texte für die PERRY RHODAN-Homepage sowie für den PERRY RHODAN-WeltCon. Es ist erstaunlich, wieviel immer wieder liegenbleibt und wieviel man immer wieder nacharbeiten muss ...
Es gibt auch einiges zu tun; ich verfasse vor allem Texte für die PERRY RHODAN-Homepage sowie für den PERRY RHODAN-WeltCon. Es ist erstaunlich, wieviel immer wieder liegenbleibt und wieviel man immer wieder nacharbeiten muss ...
07 Februar 2011
Derogwanien on my mind
Der heutige Tag gilt einem PERRY RHODAN-Roman, den ich vor über einem Dutzend Jahren als Taschenbuch veröffentlicht habe und der jetzt als Taschenheft neu erscheinen wird. Der Roman heißt ist »Tod über Derogwanien«, so lautet zumindest der neue Titel, und er stammt von Achim Mehnert.
Inhaltlich geht's um Alaska Saedelaere, und ich freue mich schon auf die heutige Arbeit. Die sorgsam durchgearbeitete und vorsichtig modernisierte Bearbeitung muss satzfertig gemacht werden - macht viel Spaß!
Inhaltlich geht's um Alaska Saedelaere, und ich freue mich schon auf die heutige Arbeit. Die sorgsam durchgearbeitete und vorsichtig modernisierte Bearbeitung muss satzfertig gemacht werden - macht viel Spaß!
06 Februar 2011
Erholender Sonntag
Nachdem es am Samstag in Darmstadt doch sehr spät wurde, dient der Sonntag ein wenig der Erholung. Das heißt: nicht zu viel Zeit mit PERRY RHODAN verbringen ...
Aber es gibt ja auch noch die Fantasy, sprich die »Elfenzeit«. Derzeit arbeiten wir am Nachfolgeprojekt »Schattenlod«, und die erste Hälfte des dritten Romans liegt seit Freitag vor. Da werde ich doch mal reinlesen müssen.
Aber es gibt ja auch noch die Fantasy, sprich die »Elfenzeit«. Derzeit arbeiten wir am Nachfolgeprojekt »Schattenlod«, und die erste Hälfte des dritten Romans liegt seit Freitag vor. Da werde ich doch mal reinlesen müssen.
05 Februar 2011
Fahrt nach Darmstadt
Heute geht es nach Darmstadt. Ich besuche den dortigen Science-Fiction-Stammtisch. Es geht unter anderem um den PERRY RHODAN-WeltCon, sicher auch um andere Themen.
Ich bin schon sehr auf die dortigen Aktivisten gespannt, einige von ihnen kenne ich seit Jahren. Wer jedes Jahr sehr ordentliche Veranstaltungen organisiert, muss einfach einiges können ...
Ich bin schon sehr auf die dortigen Aktivisten gespannt, einige von ihnen kenne ich seit Jahren. Wer jedes Jahr sehr ordentliche Veranstaltungen organisiert, muss einfach einiges können ...
04 Februar 2011
Hörbuch-Novelle in Arbeit
Heute wird's wohl eine Nachtschicht werden: Ich muss die aktuelle Novelle bearbeiten, die als Grundlage für das nächste Hörbuch dient – und das liegt dem PERRY RHODAN-Extra 12 bei. Komplizierte Formulierung jetzt, aber hoffentlich verständlich ...
Hauptperson der Novelle ist Perry Rhodan, der Schauplatz ist die BASIS, und es spielt eine aufregende Frau eine Rolle. Das ist nicht Mondra Diamond, und ich bin sicher, dass das einige Hörer unmoralisch finden werden.
Hauptperson der Novelle ist Perry Rhodan, der Schauplatz ist die BASIS, und es spielt eine aufregende Frau eine Rolle. Das ist nicht Mondra Diamond, und ich bin sicher, dass das einige Hörer unmoralisch finden werden.
03 Februar 2011
Film und Audio
Ich war auf einer Dienstreise in Köln, zwei Termine an einem Tag, beide sehr gut. Bei Eins A Medien ging es wieder um die Hörbücher, da stehen viele interessante Themen an, und natürlich um den WeltCon.
Um diesen ging es auch beim nächsten Termin, in diesem Film bei Florianfilm. Der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm geht jetzt in den Vertrieb, das wird noch spannend. Aber toll finde ich das auch!
Um diesen ging es auch beim nächsten Termin, in diesem Film bei Florianfilm. Der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm geht jetzt in den Vertrieb, das wird noch spannend. Aber toll finde ich das auch!
02 Februar 2011
Trailer zum Fanfilm
Ich habe mir jetzt endlich mal den Trailer zu »Negasphäre« angeschaut, dem sehr gelungenen PERRY RHODAN-Fanfilm von Raimund Peter. Die fünf Minuten sind gut gemacht, allein der Sprecher ist gewöhnungsbedürftig. Über Youtube gibt's den direkten Zugang.
Das ist alles in allem beeindruckend, was Raimund hier geschaffen hat. Der komplette Film ist dann 60 Minuten lang, da bin ich schon mal sehr gespannt darauf!
Das ist alles in allem beeindruckend, was Raimund hier geschaffen hat. Der komplette Film ist dann 60 Minuten lang, da bin ich schon mal sehr gespannt darauf!
01 Februar 2011
Sternenarche unterwegs
Da finde ich stark: Den »Lemuria«-Zyklus, der in sechs Taschenbüchern erschienen ist, vor einigen Jahren bei Heyne, gibt's jetzt auch als Hörbuch. Die erste schöne Box liegt vor; sie enthält Frank Borschs Roman »Die Sternenarche« in einer schicken Neugestaltung.
Ich habe mir gleich mal ein Exemplar der Box gesichert. Die acht CDs werde ich mir in den nächsten Tagen bei längeren Autobahnfahrten anhören.
Ich habe mir gleich mal ein Exemplar der Box gesichert. Die acht CDs werde ich mir in den nächsten Tagen bei längeren Autobahnfahrten anhören.
31 Januar 2011
Tag voller Besprechungen
Heute war einer dieser Tage, an denen ich so gut wie nichts schrieb oder an den PERRY RHODAN-Inhalten arbeitete, weil ich praktisch nur in Besprechungen saß. Bei der Geschäftsleitung, beim Chef vom Dienst, bei der Personalleitung, dann in einem internen Meeting zum Thema WeltCon.
Und zack!, es ist nach 18 Uhr, der Tag ist vorüber, und auf dem Schreibtisch sieht es aus wie Sau. Das kann ja noch ein heiterer Feier-Abend werden ...
Und zack!, es ist nach 18 Uhr, der Tag ist vorüber, und auf dem Schreibtisch sieht es aus wie Sau. Das kann ja noch ein heiterer Feier-Abend werden ...
30 Januar 2011
Leos Ideenflut
Es ist Sonntag, und in meiner Mailbox geht es richtig rund. Einer der Personen, die mich mit »Material« versorgen, ist Leo Lukas. Der Autor engagiert sich sehr stark für den PERRY RHODAN-WeltCon, und das macht sich positiv bemerkbar.
Unter anderem kam von ihm ein Ideenpapier, das wir wahrscheinlich eins zu eins umsetzen werden. Vorschläge für die WeltCon-Homepage, Vorschläge für das weitergehende Programm – alles sehr sinnvoll und vernünftig. Klasse.
Unter anderem kam von ihm ein Ideenpapier, das wir wahrscheinlich eins zu eins umsetzen werden. Vorschläge für die WeltCon-Homepage, Vorschläge für das weitergehende Programm – alles sehr sinnvoll und vernünftig. Klasse.
28 Januar 2011
Gedankenspiele vor 17 Jahren
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Im Januar 1994 war ich seit 14 Monaten als Redakteur bei PERRY RHODAN. Ich glaubte so langsam zu verstehen, »wie der Hase läuft«, und machte mir grundsätzliche Gedanken darüber, wie es mit den aktuellen Romanen weitergehen sollte. Dabei griff ich auf Ideen zurück, die ich schon im Vorjahr in Gesprächen mit Dr. Florian F. Marzin, dem damaligen Chefredakteur, geäußert hatte.
Die damalige Zykluskonzeption ging davon aus, dass wir die Handlung um das Arresum bis Band 1649 komplett abschließen wollten. Das Team hatte zwar zuvor angekündigt, einen 200 Bände umfassenden Großzyklus um »Das große kosmische Rätsel« schreiben zu wollen, aber davon wollte man jetzt weg. Die angedachte Geschichte um die Hamamesch sollte nicht mehr viel mit der Großen Leere, den Ayindi und den Ennox zu tun haben.
Das fand ich nicht korrekt. Deshalb entwickelte ich ein Arbeitspapier, das teilweise sehr grundsätzliche Gedanken äußerte, teilweise aber auch tief ins Detail ging.
»Wir können die Handlung ab Band 1750 nicht völlig abgekoppelt von den vorherigen 150 Bänden und damit ›neu‹ gestalten«, argumentierte ich in meinen Arbeitspapier. »Wir haben den Lesern irgendwann nämlich versprochen, daß der Zyklus bis Band 1799 geht«, schlussfolgerte ich: »Warum sollten wir uns diese überflüssige Blöße geben?« Zudem seien viele Fragen übrig, die noch offen seien und die man beantworten könnte.
Ich schlug vier unterschiedliche Schauplätze vor, die in den ausbleibenden fünfzig Heften behandelt werden sollten. Dabei hatte ich durchaus weiterführende Pläne, die ich seelenruhig und mit ein bisschen viel Selbstbewusstsein verkündete: »Zielbewußte Folge dieser ganzen Handlungen wäre dann Band 1800, in dem wir wieder eine völlig neue Epoche der PERRY RHODAN-Handlung eröffnen: die der ›Tafelrunde der ZA-Träger‹, wie ich es in Ermangelung eines besseren Namens nennen möchte.«
(Soviel kann ich an dieser Stelle vorgreifen: Von der angedachten Tafelrunde blieb so viel nicht übrig. Aber immerhin hieß der Planet, auf dem Perry Rhodan und seine Gefährten nach Band 1800 gewissermaßen Zuflucht finden konnten, dann Camelot - und diese Parallelität zur Artus-Saga rührt von meinem frühen Ideenpapier her.)
Ich wollte vier Schauplätze haben: die Milchstraße allgemein, die Hamamesch und ihre Heimatgalaxis Hirdobaan, die SOL und die Geschehnisse um den Ennox-Planeten Mystery sowie die vielen ungeklärten Geheimnisse an der Großen Leere. Und ich schlug einen »kleinen Zeitsprung von etwa zwei Jahren« zwischen den Bänden 1749 und 1750 vor. Der Grund: Damit könnte man die Hamamesch-Handlung bis 1749 gut vorbereiten, bevor sie dann nach Band 1750 richtig losgehen würde. Dann nämlich sollten die ersten Hanse-Karawanen in Hirdobaan aufkreuzen; so viel war zu diesem Zeitpunkt noch sicher.
Darüber hinaus wollte ich erste Probleme mit der BASIS und der langsam durchdrehenden Hamiller-Tube bereits vor Band 1749 behandeln, damit das »BASIS-Problem einen entscheidenden Schritt« machen könnte. Leider geht aus dem Papier nicht hervor, welche ursprünglichen Ziele wir mit der BASIS hatten. Sicher ist, dass die weitere Entwicklung des terranischen Großraumschiffes nicht hundertprozentig sicher war: Während Florian F. Marzin das Raumschiff »verschrotten« wollte, hatte ich vor, es in einer noch zu definierenden Weise in der Handlung zu behalten.
Mein Arbeitspapier ging in einer längeren Passage auf den Hintergrund meiner geplanten Handlung ein. Es ging um Kosmokraten, die Abruse, das Arresum und die Ayindi - zahlreiche Details, die in den 150 Romanen zuvor eine Rolle gespielt hatten und die ich für die Zukunft aufbereiten wollte. Das seltsame Klonwesen Voltago, von Robert Feldhoff vor einigen Jahren erst in die Handlung eingeführt und seither auf eine noch unbekannte Bestimmung zusteuernd, sollte bei mir eine große Rolle spielen.
»Wir haben die bizarre Situation, daß die Kosmokraten mit der Arbeit von ES und den Galaktikern zufrieden sein müssen«, schlussfolgerte ich aus den vorherigen Romanen. Gleichzeitig aber hätten die Terraner für einen Stachel im Fleisch der kosmischen Mächte gesorgt; denn es sei eine Tatsache, dass »ES und die Galaktiker einen Weg zwischen Kosmokraten und Chaotarchen gesucht und gefunden haben«. Ich brachte die nach wie vor ungelöste Dritte Ultimate Frage ein, die ich weiter behandeln wollte, und suchte nach einem Weg, das Geheimnis der Ennox in diesem Rahmen abzuhandeln.
Es bleibe »ein generelles Mißtrauen der kosmischen Ordnungsmächte gegenüber den Emporkömmlingen aus der Mächtigkeitsballung ES«, formulierte ich in meinem Arbeitspapier. Dieses Misstrauen wollte ich in den verbleibenden Bänden des Hamamesch-Zyklus weiter vertiefen, gleichzeitig sollte es einen wichtigen »Aufhänger für den kosmischen Rahmen ab Band 1800« sein. Mein Arbeitspapier vervollständigte ich auf weiteren Seiten. Ich stellte die einzelnen Bereiche dar und skizzierte mögliche Entwicklungen; vieles davon wurde nie umgesetzt, und das ist - im Nachhinein betrachtet - auch richtig so.
Einige grundsätzliche Überlegungen arbeiteten Robert Feldhoff und ich aber ein, als wir im Sommer 1995 daran gingen, den Thoregon-Zyklus anzugehen. Der Thoregon-Zyklus sollte letztlich nichts anderes darstellen, als den von mir geforderten Weg zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen; mit seiner Fabulierkunst und seiner überschäumenden Phantasie fand Robert Feldhoff dann aber Roman-Ideen, auf die ich im Traum nicht gekommen wäre. Völlig umsonst waren meine Gedanken vom Januar 1994 also dennoch nicht ...
Im Januar 1994 war ich seit 14 Monaten als Redakteur bei PERRY RHODAN. Ich glaubte so langsam zu verstehen, »wie der Hase läuft«, und machte mir grundsätzliche Gedanken darüber, wie es mit den aktuellen Romanen weitergehen sollte. Dabei griff ich auf Ideen zurück, die ich schon im Vorjahr in Gesprächen mit Dr. Florian F. Marzin, dem damaligen Chefredakteur, geäußert hatte.
Die damalige Zykluskonzeption ging davon aus, dass wir die Handlung um das Arresum bis Band 1649 komplett abschließen wollten. Das Team hatte zwar zuvor angekündigt, einen 200 Bände umfassenden Großzyklus um »Das große kosmische Rätsel« schreiben zu wollen, aber davon wollte man jetzt weg. Die angedachte Geschichte um die Hamamesch sollte nicht mehr viel mit der Großen Leere, den Ayindi und den Ennox zu tun haben.
Das fand ich nicht korrekt. Deshalb entwickelte ich ein Arbeitspapier, das teilweise sehr grundsätzliche Gedanken äußerte, teilweise aber auch tief ins Detail ging.
»Wir können die Handlung ab Band 1750 nicht völlig abgekoppelt von den vorherigen 150 Bänden und damit ›neu‹ gestalten«, argumentierte ich in meinen Arbeitspapier. »Wir haben den Lesern irgendwann nämlich versprochen, daß der Zyklus bis Band 1799 geht«, schlussfolgerte ich: »Warum sollten wir uns diese überflüssige Blöße geben?« Zudem seien viele Fragen übrig, die noch offen seien und die man beantworten könnte.
Ich schlug vier unterschiedliche Schauplätze vor, die in den ausbleibenden fünfzig Heften behandelt werden sollten. Dabei hatte ich durchaus weiterführende Pläne, die ich seelenruhig und mit ein bisschen viel Selbstbewusstsein verkündete: »Zielbewußte Folge dieser ganzen Handlungen wäre dann Band 1800, in dem wir wieder eine völlig neue Epoche der PERRY RHODAN-Handlung eröffnen: die der ›Tafelrunde der ZA-Träger‹, wie ich es in Ermangelung eines besseren Namens nennen möchte.«
(Soviel kann ich an dieser Stelle vorgreifen: Von der angedachten Tafelrunde blieb so viel nicht übrig. Aber immerhin hieß der Planet, auf dem Perry Rhodan und seine Gefährten nach Band 1800 gewissermaßen Zuflucht finden konnten, dann Camelot - und diese Parallelität zur Artus-Saga rührt von meinem frühen Ideenpapier her.)
Ich wollte vier Schauplätze haben: die Milchstraße allgemein, die Hamamesch und ihre Heimatgalaxis Hirdobaan, die SOL und die Geschehnisse um den Ennox-Planeten Mystery sowie die vielen ungeklärten Geheimnisse an der Großen Leere. Und ich schlug einen »kleinen Zeitsprung von etwa zwei Jahren« zwischen den Bänden 1749 und 1750 vor. Der Grund: Damit könnte man die Hamamesch-Handlung bis 1749 gut vorbereiten, bevor sie dann nach Band 1750 richtig losgehen würde. Dann nämlich sollten die ersten Hanse-Karawanen in Hirdobaan aufkreuzen; so viel war zu diesem Zeitpunkt noch sicher.
Darüber hinaus wollte ich erste Probleme mit der BASIS und der langsam durchdrehenden Hamiller-Tube bereits vor Band 1749 behandeln, damit das »BASIS-Problem einen entscheidenden Schritt« machen könnte. Leider geht aus dem Papier nicht hervor, welche ursprünglichen Ziele wir mit der BASIS hatten. Sicher ist, dass die weitere Entwicklung des terranischen Großraumschiffes nicht hundertprozentig sicher war: Während Florian F. Marzin das Raumschiff »verschrotten« wollte, hatte ich vor, es in einer noch zu definierenden Weise in der Handlung zu behalten.
Mein Arbeitspapier ging in einer längeren Passage auf den Hintergrund meiner geplanten Handlung ein. Es ging um Kosmokraten, die Abruse, das Arresum und die Ayindi - zahlreiche Details, die in den 150 Romanen zuvor eine Rolle gespielt hatten und die ich für die Zukunft aufbereiten wollte. Das seltsame Klonwesen Voltago, von Robert Feldhoff vor einigen Jahren erst in die Handlung eingeführt und seither auf eine noch unbekannte Bestimmung zusteuernd, sollte bei mir eine große Rolle spielen.
»Wir haben die bizarre Situation, daß die Kosmokraten mit der Arbeit von ES und den Galaktikern zufrieden sein müssen«, schlussfolgerte ich aus den vorherigen Romanen. Gleichzeitig aber hätten die Terraner für einen Stachel im Fleisch der kosmischen Mächte gesorgt; denn es sei eine Tatsache, dass »ES und die Galaktiker einen Weg zwischen Kosmokraten und Chaotarchen gesucht und gefunden haben«. Ich brachte die nach wie vor ungelöste Dritte Ultimate Frage ein, die ich weiter behandeln wollte, und suchte nach einem Weg, das Geheimnis der Ennox in diesem Rahmen abzuhandeln.
Es bleibe »ein generelles Mißtrauen der kosmischen Ordnungsmächte gegenüber den Emporkömmlingen aus der Mächtigkeitsballung ES«, formulierte ich in meinem Arbeitspapier. Dieses Misstrauen wollte ich in den verbleibenden Bänden des Hamamesch-Zyklus weiter vertiefen, gleichzeitig sollte es einen wichtigen »Aufhänger für den kosmischen Rahmen ab Band 1800« sein. Mein Arbeitspapier vervollständigte ich auf weiteren Seiten. Ich stellte die einzelnen Bereiche dar und skizzierte mögliche Entwicklungen; vieles davon wurde nie umgesetzt, und das ist - im Nachhinein betrachtet - auch richtig so.
Einige grundsätzliche Überlegungen arbeiteten Robert Feldhoff und ich aber ein, als wir im Sommer 1995 daran gingen, den Thoregon-Zyklus anzugehen. Der Thoregon-Zyklus sollte letztlich nichts anderes darstellen, als den von mir geforderten Weg zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen; mit seiner Fabulierkunst und seiner überschäumenden Phantasie fand Robert Feldhoff dann aber Roman-Ideen, auf die ich im Traum nicht gekommen wäre. Völlig umsonst waren meine Gedanken vom Januar 1994 also dennoch nicht ...
27 Januar 2011
Programm-Details
Seit gestern stehen die ersten Details zum Programm auf unserer WeltCon-Homepage. Das ist natürlich alles nur vorerst - und es soll in der jetzigen Ansammlung von Schlagwörtern und Begriffen vor allem mal neugierig machen.
Mir gefällt die Zusammenstellung aber schon mal. Wenn ich nicht einer der Veranstalter wäre, würde ich mich auf jeden Fall schon mal selbst anmelden. Und trotz meines Berufs freue ich mich schon jetzt auf den WeltCon im Herbst 2011.
Mir gefällt die Zusammenstellung aber schon mal. Wenn ich nicht einer der Veranstalter wäre, würde ich mich auf jeden Fall schon mal selbst anmelden. Und trotz meines Berufs freue ich mich schon jetzt auf den WeltCon im Herbst 2011.
26 Januar 2011
Endlich der Vorverkauf!
Ich bin so froh, dass der Vorverkauf für den WeltCon jetzt endlich möglich ist. Darüber reden wir schon seit Monaten, aber es gab immer wieder Probleme und Hindernisse, die mich zum Kopfschütteln brachten.
Jetzt kann's losgehen. Wer es genauer wissen will, klicke auf unserer Homepage vorbei - da steht es genauer.
Jetzt kann's losgehen. Wer es genauer wissen will, klicke auf unserer Homepage vorbei - da steht es genauer.
25 Januar 2011
Trainer ist online
Na endlich: Der Trailer zum PERRY RHODAN-Dokumentationsfilm steht auf unserer Homepage bereit. Das Ding sieht richtig schick aus - ein riesiges Raumschiff senkt sich auf Köln herab.
Das haben die Kolleginnen und Kollegen von Florianfilm toll hingekriegt; ich bin ganz begeistert. Und ich freue mich schon, den Film mal im Kino sehen zu können.
Das haben die Kolleginnen und Kollegen von Florianfilm toll hingekriegt; ich bin ganz begeistert. Und ich freue mich schon, den Film mal im Kino sehen zu können.
24 Januar 2011
Ein vierter Schattenlord
Wir sind gut im Plan, was unsere neueste Fantasy-Errungenschaft angeht: Ich lese heute das vierte Exposé der »Schattenlord«-Reihe, wieder verfasst von Susan Schwartz. Das ist wieder extrem bunt, daraus wird sicher ein sehr schöner Roman.
Im Frühjahr wird der Testlauf starten, dann erhalten die ersten Kundinnen und Kunden ihre kostenlosen Bände. Und danach bin ich sehr gespannt, wie es mit der »Elfenzeit«-Fortsetzung weitergeht ...
Im Frühjahr wird der Testlauf starten, dann erhalten die ersten Kundinnen und Kunden ihre kostenlosen Bände. Und danach bin ich sehr gespannt, wie es mit der »Elfenzeit«-Fortsetzung weitergeht ...
22 Januar 2011
WeltCon-Grundsätze
Auch am Wochenende herrscht keine Ruhe im WeltCon-Team: Ich erhalte Mails, auf die ich antworte, und ich telefoniere mit Menschen. Heute abend werde ich wohl sogar auf einem ganz normalen »Event« mit jemandem sprechen, der noch nie in seinem Leben einen PERRY RHODAN-Roman gelesen hat, der aber vielleicht wichtige Dinge für uns tun kann.
Wir wollen mit diesem Con ja immerhin einige tausend Leute ansprechen. Da dürfen wir nichts vergessen, aber wirklich nichts.
Wir wollen mit diesem Con ja immerhin einige tausend Leute ansprechen. Da dürfen wir nichts vergessen, aber wirklich nichts.
21 Januar 2011
Schattenlord-Lektüre
Heute muss ich mit der Lektüre des zweiten »Schattenlord«-Manuskriptes fertig werden. Das stammt von Michael Marcus Thurner, der es pünktlich geliefert hat. Von Susan Schwartz gibt's auch schon Kommentare, jetzt will nur noch ich über den Fantasy-Roman drübergucken, bevor er ins Lektorat geht.
Bisher finde ich den Roman super-unterhaltsam, da geht richtig was ab. So was wie »Trouble in der anderen Welt« oder so.
Bisher finde ich den Roman super-unterhaltsam, da geht richtig was ab. So was wie »Trouble in der anderen Welt« oder so.
20 Januar 2011
Wim in Hochform
Meine Lektüre für den Donnerstag ist im wahrsten Sinne des Wortes beschwingend: Ich lese nämlich einen Roman von Wim Vandemaan, und der macht mir so richtig Spaß.
Es ist ein besonderer Roman, einer, der die Zeiten überspringt und das gleich mehrfach. Ein alter Mythos der PERRY RHODAN-Serie taucht auf und wird stärker beleuchtet, in einer Art, mit der ich nicht gerechnet hatte. Cool.
Es ist ein besonderer Roman, einer, der die Zeiten überspringt und das gleich mehrfach. Ein alter Mythos der PERRY RHODAN-Serie taucht auf und wird stärker beleuchtet, in einer Art, mit der ich nicht gerechnet hatte. Cool.
19 Januar 2011
Eine sehr frühe Autorenkonferenz
Ein Logbuch der Redaktion
Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, habe ich mehrere Autorenkonferenzen besucht, teilweise auch organisiert. Nach meinen Berechnungen waren es bisher zwanzig Veranstaltungen dieser Art; so lange hat's noch kein Redakteur ausgehalten. Man könnte also meinen, dass dies so langsam Routine für mich sein sollte – aber das ist ein Irrtum.
Jedes Mal aufs Neue bin ich vor der Konferenz nervös, erwartungsfroh und geradezu aufgeregt. Anscheinend verwandle ich mich dann wieder in einen PERRY RHODAN-Leser, der erstmals mitbekommt, wie die Autoren um ihre Ideen kämpfen.
Das zeigte sich auch bei der Autorenkonferenz in diesem Jahr, die wir früher als sonst ansetzten. In diesem Jahr steht mit dem fünfzigjährigen Geburtstag der Serie, dem Band 2600 sowie dem PERRY RHODAN-WeltCon einiges an wichtigen Themen an, die wir lieber rechtzeitig besprechen wollten.
Am 10. und 11. Januar 2011 trafen sich die PERRY RHODAN-Autoren, um gemeinsam an der literarischen Zukunft der Serie zu feilen. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, das Zwischenhoch hatte pünktlich eingesetzt. Sieht man von Rainer Castor ab, der ein wenig mit dem Hochwasser bei Koblenz zu kämpfen hatte, kamen alle problemlos und von Schnee und Eis unbehelligt an.
Uwe Anton schaute bereits am Nachmittag des 10. Januar bei mir vorbei. In meinem Büro führten wir ein Vorgespräch. Noch einmal schauten wir uns die Ideen- und Arbeitspapiere der Autoren an und überlegten uns, in welcher Reihenfolge wir sie diskutieren wollten. (Dass später alles ein wenig anders wurde, liegt in der Natur der Sache. Kreative Köpfe lassen sich schlecht in ein Korsett zwingen, das am Tag zuvor geschnürt wurde.)
Der Abend gehörte danach einem gemütlichen Beisammensein. Im »Best Western«-Hotel, das praktischerweise direkt neben dem Verlag steht, saßen die Autoren und ich an einem runden Tisch. Es wurde über die aktuelle Handlung diskutiert. Die Moderatoren des Galaktischen Forums auf unserer Homepage hatten zusammengestellt, welche Wünsche viele Fans äußern, und darüber sprachen wir beim Abendessen. Wie immer waren wir uns einig, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können – die Zusammenstellung war jedoch hilfreich, weil sie vieles gut in eine Übersicht packte.
Die eigentliche Konferenz war am Dienstag, 11. Januar. Hier haben sich im Verlauf der Jahre gewisse Abläufe herausgebildet, an die wir uns auch 2011 hielten: Ich gab einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr, Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener informierten über das Marketing, und Sabine Kropp stellte die Situation bei den Buchproduktionen dar.
Danach ging es an die allgemeine Manöverkritik: Welche Romane waren gut, welche haben der Redaktion und den Lesern weniger gut gefallen? Woran liegt es, dass manche Themen gut funktionieren und andere nicht? Welche Qualität müssen die Exposés haben, wo muss vielleicht Uwe Anton als Exposé-Autor »nacharbeiten«, damit es für die Autoren besser handhabbar ist?
Nach dem Mittagessen ging es an die eigentliche Arbeit. Wir diskutierten über die vorliegende »Roadmap«, in der Uwe Anton den Zyklus von Band 2600 bis 2699 skizziert hatte; danach gingen wir auf die Arbeitspapiere der Kollegen ein. Im Gespräch flossen neue Gesichtspunkte ein, die wir eifrig notierten.
Wim Vandemaan brachte es auf den Punkt: »Wenn wir jetzt so viele Ideen haben, schauen wir, dass wir die alle unterkriegen – Band 2600 wird damit ein echter Knaller.« Ich bin tatsächlich sicher, dass der Zyklusauftakt sehr viele Leser überraschen wird. Es stecken schon jetzt so viele Ideen und Überraschungen drin, dass ich auf die Reaktion gespannt bin.
Später bildeten wir drei Arbeitsgruppen, in denen die Autoren einzelne Themen besprachen. Selbstverständlich kann ich das an dieser Stelle nicht im Detail zusammenfassen; sicher ist aber, dass diese Themen allesamt in die Zykluskonzeption einfließen werden. Das merkten wir auch in der späteren gemeinsamen Diskussion, wo die Kollegen jeweils sehr angetan von den Ergebnissen der einzelnen Arbeitsgruppen waren.
Nach einer kleinen Pause ging es zum Abendessen in der nahe gelegenen Pizzeria, dem sich ein »Absacker« in der Hotel-Bar anschloss. Leo Lukas entführte einzelne Kollegen in einen Nebenraum, wo er ihnen die Musik vorspielte, die er bereits für den WeltCon komponiert hat. Und zu vorgerückter Stunde schauten wir uns auf einem Laptop einige Ausschnitte aus der PERRY RHODAN-Dokumentation an, die dieses Jahr ins Kino und ins Fernsehen kommen wird – es gab großen Zuspruch bei den Autoren.
Wieder hatten wir eine informative Autorenkonferenz erfolgreich zu Ende gebracht. Das Autorenteam präsentierte sich positiv eingestellt und kreativ, kollegial und kompetent; das ist wirklich eine Klasse-Mannschaft!
Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, habe ich mehrere Autorenkonferenzen besucht, teilweise auch organisiert. Nach meinen Berechnungen waren es bisher zwanzig Veranstaltungen dieser Art; so lange hat's noch kein Redakteur ausgehalten. Man könnte also meinen, dass dies so langsam Routine für mich sein sollte – aber das ist ein Irrtum.
Jedes Mal aufs Neue bin ich vor der Konferenz nervös, erwartungsfroh und geradezu aufgeregt. Anscheinend verwandle ich mich dann wieder in einen PERRY RHODAN-Leser, der erstmals mitbekommt, wie die Autoren um ihre Ideen kämpfen.
Das zeigte sich auch bei der Autorenkonferenz in diesem Jahr, die wir früher als sonst ansetzten. In diesem Jahr steht mit dem fünfzigjährigen Geburtstag der Serie, dem Band 2600 sowie dem PERRY RHODAN-WeltCon einiges an wichtigen Themen an, die wir lieber rechtzeitig besprechen wollten.
Am 10. und 11. Januar 2011 trafen sich die PERRY RHODAN-Autoren, um gemeinsam an der literarischen Zukunft der Serie zu feilen. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, das Zwischenhoch hatte pünktlich eingesetzt. Sieht man von Rainer Castor ab, der ein wenig mit dem Hochwasser bei Koblenz zu kämpfen hatte, kamen alle problemlos und von Schnee und Eis unbehelligt an.
Uwe Anton schaute bereits am Nachmittag des 10. Januar bei mir vorbei. In meinem Büro führten wir ein Vorgespräch. Noch einmal schauten wir uns die Ideen- und Arbeitspapiere der Autoren an und überlegten uns, in welcher Reihenfolge wir sie diskutieren wollten. (Dass später alles ein wenig anders wurde, liegt in der Natur der Sache. Kreative Köpfe lassen sich schlecht in ein Korsett zwingen, das am Tag zuvor geschnürt wurde.)
Der Abend gehörte danach einem gemütlichen Beisammensein. Im »Best Western«-Hotel, das praktischerweise direkt neben dem Verlag steht, saßen die Autoren und ich an einem runden Tisch. Es wurde über die aktuelle Handlung diskutiert. Die Moderatoren des Galaktischen Forums auf unserer Homepage hatten zusammengestellt, welche Wünsche viele Fans äußern, und darüber sprachen wir beim Abendessen. Wie immer waren wir uns einig, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können – die Zusammenstellung war jedoch hilfreich, weil sie vieles gut in eine Übersicht packte.
Die eigentliche Konferenz war am Dienstag, 11. Januar. Hier haben sich im Verlauf der Jahre gewisse Abläufe herausgebildet, an die wir uns auch 2011 hielten: Ich gab einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr, Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener informierten über das Marketing, und Sabine Kropp stellte die Situation bei den Buchproduktionen dar.
Danach ging es an die allgemeine Manöverkritik: Welche Romane waren gut, welche haben der Redaktion und den Lesern weniger gut gefallen? Woran liegt es, dass manche Themen gut funktionieren und andere nicht? Welche Qualität müssen die Exposés haben, wo muss vielleicht Uwe Anton als Exposé-Autor »nacharbeiten«, damit es für die Autoren besser handhabbar ist?
Nach dem Mittagessen ging es an die eigentliche Arbeit. Wir diskutierten über die vorliegende »Roadmap«, in der Uwe Anton den Zyklus von Band 2600 bis 2699 skizziert hatte; danach gingen wir auf die Arbeitspapiere der Kollegen ein. Im Gespräch flossen neue Gesichtspunkte ein, die wir eifrig notierten.
Wim Vandemaan brachte es auf den Punkt: »Wenn wir jetzt so viele Ideen haben, schauen wir, dass wir die alle unterkriegen – Band 2600 wird damit ein echter Knaller.« Ich bin tatsächlich sicher, dass der Zyklusauftakt sehr viele Leser überraschen wird. Es stecken schon jetzt so viele Ideen und Überraschungen drin, dass ich auf die Reaktion gespannt bin.
Später bildeten wir drei Arbeitsgruppen, in denen die Autoren einzelne Themen besprachen. Selbstverständlich kann ich das an dieser Stelle nicht im Detail zusammenfassen; sicher ist aber, dass diese Themen allesamt in die Zykluskonzeption einfließen werden. Das merkten wir auch in der späteren gemeinsamen Diskussion, wo die Kollegen jeweils sehr angetan von den Ergebnissen der einzelnen Arbeitsgruppen waren.
Nach einer kleinen Pause ging es zum Abendessen in der nahe gelegenen Pizzeria, dem sich ein »Absacker« in der Hotel-Bar anschloss. Leo Lukas entführte einzelne Kollegen in einen Nebenraum, wo er ihnen die Musik vorspielte, die er bereits für den WeltCon komponiert hat. Und zu vorgerückter Stunde schauten wir uns auf einem Laptop einige Ausschnitte aus der PERRY RHODAN-Dokumentation an, die dieses Jahr ins Kino und ins Fernsehen kommen wird – es gab großen Zuspruch bei den Autoren.
Wieder hatten wir eine informative Autorenkonferenz erfolgreich zu Ende gebracht. Das Autorenteam präsentierte sich positiv eingestellt und kreativ, kollegial und kompetent; das ist wirklich eine Klasse-Mannschaft!
18 Januar 2011
Wider Windmühlen
Manchmal komme ich mir vor wie Don Quijote. Der führte bekanntlich einen aussichtslosen Kampf gegen Windmühlen. Meine Windmühlen sind die Mails.
Zum Jahresende hatte ich einen »Berg« von rund 30 bis 40 unbeantworteten oder unbearbeiteten Mails, von dem ich nicht weg kam. Egal was ich machte, es waren am Ende eines Arbeitstages an die 30 bis 40 Mails.
Und derzeit? Heute abend werde ich stolz mein Büro verlassen, wenn es weniger als 80 sind. Irgendwas mache ich falsch.
Zum Jahresende hatte ich einen »Berg« von rund 30 bis 40 unbeantworteten oder unbearbeiteten Mails, von dem ich nicht weg kam. Egal was ich machte, es waren am Ende eines Arbeitstages an die 30 bis 40 Mails.
Und derzeit? Heute abend werde ich stolz mein Büro verlassen, wenn es weniger als 80 sind. Irgendwas mache ich falsch.
17 Januar 2011
Hashtag für den WeltCon
Derzeit diskutieren wir fleißig über die Einrichtung einer Twitterwall für den WeltCon; die kommt auf jeden Falls, aber Details sind noch zu erarbeiten. Schon im voraus werden Fans und Besucher bei Facebook und Twitter über die Veranstaltung schreiben.
Damit das alles besser auffindbar ist, legen wir jetzt einfach mal den Hashtag fest: #con2011. Ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie das Ding dann eingesetzt wird.
Damit das alles besser auffindbar ist, legen wir jetzt einfach mal den Hashtag fest: #con2011. Ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie das Ding dann eingesetzt wird.
16 Januar 2011
Schattenlord zum zweiten
Der Sonntag steht im Zeichen des »Schattenlords«, zumindest teilweise. Von Michael Marcus Thurner liegt der zweite Roman dieser neuen Fantasy-Buchreihe vor, die wir zusammen mit den Kollegen von Bertelsmann auf den Markt bringen werden.
Das ist ziemlich viel Stoff, was ich zu lesen habe. Aber es ist extrem unterhaltsamer Stoff, und deshalb ist es keine »echte Arbeit«, sondern echtes Vergnügen. Auch gut!
Das ist ziemlich viel Stoff, was ich zu lesen habe. Aber es ist extrem unterhaltsamer Stoff, und deshalb ist es keine »echte Arbeit«, sondern echtes Vergnügen. Auch gut!
15 Januar 2011
Ein zweiter Borsch-Roman
Schöne Lektüre an diesem Tag: Mir liegt das Manuskript zum zweiten Teil eines Doppelbandes vor, den Frank Borsch verfasst hat, und das macht wieder richtig Spaß! Der Kollege aus Freiburg schildert seine Aliens so glaubhaft, dass er mich immer fesselt.
Diesmal stellt er einen Vatrox und seine Begleiter ins Zentrum der Handlung. Nicht zum ersten Mal – aber in diesem Doppelband gibt es entscheidende Veränderungen.
Diesmal stellt er einen Vatrox und seine Begleiter ins Zentrum der Handlung. Nicht zum ersten Mal – aber in diesem Doppelband gibt es entscheidende Veränderungen.
14 Januar 2011
Florianfilm geguckt
Heute hatten wir einen »Kinotag« im Verlag. Kein Schmarrn: Im Konferenzraum waren ein Beamer, eine Leinwand und ein Computer aufgebaut. Ich stellte die DVD von »PERRY RHODAN - Unser Mann im All« zur Verfügung, den Dokumentarfilm, den die Firma Florianfilm erstellt hat.
Anwesend waren die Geschäftsleitung sowie die Redaktion. Und alle waren hinterher sehr angetan von diesem Film: eine gelungene Würdigung der PERRY RHODAN-Serie, informativ und amüsant zugleich. Klasse geworden!
Anwesend waren die Geschäftsleitung sowie die Redaktion. Und alle waren hinterher sehr angetan von diesem Film: eine gelungene Würdigung der PERRY RHODAN-Serie, informativ und amüsant zugleich. Klasse geworden!
13 Januar 2011
WeltCon-Funktionen
Heute geht's darum, für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 im September noch mal einige Funktionen klarer festzulegen. Darüber sprachen wir gestern bereits, heute ging es wieder um dieses Thema; ich möchte morgen eine erste Informations-Mail an die Leute rausschicken, die im WeltCon-Komittee intensiv eingebunden sind.
Programmpunkte kristallisieren sich heraus, einzelne Ehrengäste werden stärker eingebunden. Bald werden auch die ersten Anzeigen in den Heften erscheinen - es läuft also eifrig voran.
Programmpunkte kristallisieren sich heraus, einzelne Ehrengäste werden stärker eingebunden. Bald werden auch die ersten Anzeigen in den Heften erscheinen - es läuft also eifrig voran.
12 Januar 2011
Nach der Konferenz
Die Autorenkonferenz empfand ich wieder als spannend, abwechslungsreich und interessant. Erholsam war sie nicht, dafür gab's für den Kopf zu viele neue Eindrücke.
Seit heute sind die Autoren abgereist, nachdem es noch einmal eine Besprechung zum WeltCon 2011 gab. Jetzt können wir im Verlag daran gehen, die vielen Arbeitsaufträge der Besprechung in die Tat umzusetzen ...
Seit heute sind die Autoren abgereist, nachdem es noch einmal eine Besprechung zum WeltCon 2011 gab. Jetzt können wir im Verlag daran gehen, die vielen Arbeitsaufträge der Besprechung in die Tat umzusetzen ...
11 Januar 2011
Autorenkonferenz 2011
Es ist meine zwanzigste PERRY RHODAN-Autorenkonferenz, und sie läuft heute auf Hochtouren. Hochtouren heißt in diesem Fall, dass die Autoren eine Idee nach der anderen in den Raum werfen, und wir versuchen, das alles zusammenzufassen.
Das ist spannend, weil viele kreative Köpfe ja viele kreative Ideen haben. Ich fühle mich in einer solchen Runde sehr wohl - und ich freue mich schon jetzt auf den PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2600.
Das ist spannend, weil viele kreative Köpfe ja viele kreative Ideen haben. Ich fühle mich in einer solchen Runde sehr wohl - und ich freue mich schon jetzt auf den PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2600.
10 Januar 2011
Noch wenige Stunden ...
Ich muss noch ein bisschen etwas von der regulären Arbeit erledigen, aber eigentlich bin ich geistig-moralisch schon mitten in der PERRY RHODAN-Autorenkonferenz. Es geht vor allem um die Bände nach 2600, aber es geht ebenso um Sonderprojekte und anderes.
Die Autoren sind jetzt zum größten Teil unterwegs und werden im Verlauf des späten Nachmittags und frühen Abends in Rastatt eintreffen. Auch wenn es sicher wieder viel Gehirn-Arbeit sein wird, freue ich mich schon darauf.
Die Autoren sind jetzt zum größten Teil unterwegs und werden im Verlauf des späten Nachmittags und frühen Abends in Rastatt eintreffen. Auch wenn es sicher wieder viel Gehirn-Arbeit sein wird, freue ich mich schon darauf.
07 Januar 2011
Dickster PR-Roman aller Zeiten
Seit heute liegt das dickte PERRY RHODAN-Buch aller Zeiten - als Original-Roman, nicht als Zusammenstellung - auf meinem Schreibtisch: Die Kollegen von Heyne haben die Belegexemplare von »Jupiter« geschickt. Ich bewundere das wunderschöne Titelbild von Oliver Scholl und freue mich über 1008 Seiten.
Lesen werde ich das Buch sicher nicht noch einmal. Aber ich weiß, dass ich sehr viel Spaß dabei hatte, es mit den Autoren zusammen zu erarbeiten.
Lesen werde ich das Buch sicher nicht noch einmal. Aber ich weiß, dass ich sehr viel Spaß dabei hatte, es mit den Autoren zusammen zu erarbeiten.
06 Januar 2011
WeltCon-Prospekt
Ich habe einen Berg an Textarbeit vor mir. Damit das erste Informationsblatt zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 endlich in Druck gehen kann, muss jemand ja noch die Texte dafür erstellen - und die arme Wurst bin ich.
Für viele Texte hat Heidrun Imo bereits die Vorlagen geliefert, zusammengestellt aus Texten der WeltCon-Homepage. Aber vor allem die Aussagen zum Programm, die ja bislang nur vage sein können, sollten auch Interesse wecken ...
Für viele Texte hat Heidrun Imo bereits die Vorlagen geliefert, zusammengestellt aus Texten der WeltCon-Homepage. Aber vor allem die Aussagen zum Programm, die ja bislang nur vage sein können, sollten auch Interesse wecken ...
05 Januar 2011
Presse- und Con-Telefonat
Das PERRY RHODAN-Jubiläumsjahr 2011 hat angefangen, und ich habe eben ein ewig langes Telefonat mit einem Journalisten geführt. Was denn so geplant sei und so weiter. Im Nu waren wir in einer spannenden Diskussion.
Schauen wir mal, was aus dem Gespräch hervorgehen wird. Die erste Resonanz finde ich schon mal klasse; jetzt muss ich das alles aber noch ordnungsgemäß zusammenfassen ...
Schauen wir mal, was aus dem Gespräch hervorgehen wird. Die erste Resonanz finde ich schon mal klasse; jetzt muss ich das alles aber noch ordnungsgemäß zusammenfassen ...
04 Januar 2011
Neues vom PERRY-Comic
Sehr schöne Seiten aus dem geplanten PERRY RHODAN-Comic präsentiert die Homepage des Splitter-Verlages. Was Dirk Schulz hier präsentiert, macht mich echt neugierig.
Es wäre klasse, wenn 2011 wirklich der PERRY RHODAN-Comic herauskäme, in den noch Robert Feldhoff so viel Arbeit gesteckt hat. Das wäre mal ein richtig gelungenes Andenken an den viel zu früh verstorbenen Kollegen.
Es wäre klasse, wenn 2011 wirklich der PERRY RHODAN-Comic herauskäme, in den noch Robert Feldhoff so viel Arbeit gesteckt hat. Das wäre mal ein richtig gelungenes Andenken an den viel zu früh verstorbenen Kollegen.
03 Januar 2011
Der Start ins neue Jahr
Man könnte meinen, 2011 begänne wie 2010: mit Terminschwierigkeiten. Der dringend benötigte Roman ist noch nicht da, weil der Kollege seine Schwierigkeiten mit dem Internet hat. Dann hoffe ich jetzt mal, dass ein örtliches Internet-Café weiterhelfen kann ...
Ansonsten sitze ich an der Lektoratsarbeit zu einem Roman der Erstauflage, verfasst von Leo Lukas. Liest sich gut, macht Spaß, geht heute dann in die Setzerei.
Ansonsten sitze ich an der Lektoratsarbeit zu einem Roman der Erstauflage, verfasst von Leo Lukas. Liest sich gut, macht Spaß, geht heute dann in die Setzerei.
31 Dezember 2010
Guten Rutsch!
Den gelegentlichen und regelmäßigen Lesern dieses Redaktions-Blogs wünsche ich einen guten Rutsch ins Jahr 2011 - ich hoffe, wir sehen uns dann alle in Mannheim beim WeltCon 2011!
30 Dezember 2010
Ein Wort noch zum Jahrbuch
Ein Logbuch der Redaktion
Das Jahr 2010 neigt sich seinem Ende zu, und ich komme jetzt erst dazu, ein Logbuch der Redaktion zum PERRY RHODAN-Jahrbuch 2009 zu verfassen. Das ist in der Tat schon sträflich spät, und ich schäme mich ein wenig – allerdings fühle ich mich für die Verspätung in gewisser Weise nicht verantwortlich ... »Schuld« an alledem sind die Aktivisten des SFC Universum, die ihr Jahrbuch reichlich spät veröffentlicht haben und dies dann mit so viel Umfang sowie interessanten Details vollstopften, dass ich eben einfach Zeit benötigte, das alles zu lesen und durchzustöbern.
Denn eines kann ich schon jetzt sagen: Das PERRY RHODAN-Jahrbuch 2009 ist für jeden PERRY RHODAN-Interessierten eine absolute Fundgrube, die lesenswerte Informationen und Hintergrundberichte en masse enthält. Kompakter und vielseitiger kann ein PERRY RHODAN-Rückblick gar nicht ausfallen.
Die fast 500 Seiten, die sich hinter dem umlaufenden Titelbild des PERRY RHODAN-Illustrators Swen Papenbrock verbergen, sind professionell gestaltet; die Lektüre wird dadurch zu einem zusätzlichen Lesevergnügen. Kein Wunder: Frank Zeiger und Andreas Schweitzer vom SFC Universum haben jetzt zum fünften Mal das Jahrbuch zusammengestellt und verstehen es, die Informationen zu bündeln und sinnvoll aufzubereiten.
Selbstverständlich sind die sogenannten PERRY RHODAN-Zeitraffer der eigentliche Schwerpunkt des Buches. In diesem Fall hat Michael Thiesen alle Romane des Jahres 2009 zusammengefasst und mit einem Anhang versehen, der zahlreiche Stichworte auflistet. Das bezieht sich nicht nur auf die Romane der wöchentlichen Erstauflage, sondern ebenso auf die Reihen PERRY RHODAN-Action und PERRY RHODAN-Extra.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass das jemand komplett durchliest – als Nachschlagewerk und zum »Drinrumblättern« ist die Sammlung an Zeitraffern allerdings unverzichtbar. Ähnliches gilt für die zahlreichen Übersichten, etwa zum Inhalt der redaktionellen Beilagen, oder die Chronologie des Jahres 2009. All diese Texte und Listen sind als Nachschlagewerke gedacht, und dafür sind sie sehr gut geeignet. Auch im Internet-Zeitalter ist ein handliches Buch hilfreich, wenn man kurzfristig etwas nachschauen möchte.
Lesenswert fand ich die Rezensionen und Kommentare: Nicht alles hat den Autorinnen und Autoren des Jahrbuches gefallen, und so gibt es durchaus kritische Worte. Die finden sich sowohl in den Jahresrückblicken als auch in den Besprechungen – das ganze ist aber so formuliert, dass sich wohl niemand von den Autoren auf den Schlips getreten fühlt.
Conberichte und ein Blick in das Fandom runden den gelungenen Band ab. Ich kann das PERRY RHODAN-Jahrbuch jedem Interessierten nur empfehlen; es ist absolut informativ.
Zu bestellen ist es übrigens nur über die Club-Homepage des SFC Universum, nicht etwa über Buchhandlungen oder allgemeine Internet-Versender. Es kostet 13 Euro, und ich würde bei einem solchen Bestellvorgang ohnehin vorschlagen, sich generell auf der Seite des aktiven Clubs umzuschauen – die haben nämlich noch mehr zu bieten!
Das Jahr 2010 neigt sich seinem Ende zu, und ich komme jetzt erst dazu, ein Logbuch der Redaktion zum PERRY RHODAN-Jahrbuch 2009 zu verfassen. Das ist in der Tat schon sträflich spät, und ich schäme mich ein wenig – allerdings fühle ich mich für die Verspätung in gewisser Weise nicht verantwortlich ... »Schuld« an alledem sind die Aktivisten des SFC Universum, die ihr Jahrbuch reichlich spät veröffentlicht haben und dies dann mit so viel Umfang sowie interessanten Details vollstopften, dass ich eben einfach Zeit benötigte, das alles zu lesen und durchzustöbern.
Denn eines kann ich schon jetzt sagen: Das PERRY RHODAN-Jahrbuch 2009 ist für jeden PERRY RHODAN-Interessierten eine absolute Fundgrube, die lesenswerte Informationen und Hintergrundberichte en masse enthält. Kompakter und vielseitiger kann ein PERRY RHODAN-Rückblick gar nicht ausfallen.
Die fast 500 Seiten, die sich hinter dem umlaufenden Titelbild des PERRY RHODAN-Illustrators Swen Papenbrock verbergen, sind professionell gestaltet; die Lektüre wird dadurch zu einem zusätzlichen Lesevergnügen. Kein Wunder: Frank Zeiger und Andreas Schweitzer vom SFC Universum haben jetzt zum fünften Mal das Jahrbuch zusammengestellt und verstehen es, die Informationen zu bündeln und sinnvoll aufzubereiten.
Selbstverständlich sind die sogenannten PERRY RHODAN-Zeitraffer der eigentliche Schwerpunkt des Buches. In diesem Fall hat Michael Thiesen alle Romane des Jahres 2009 zusammengefasst und mit einem Anhang versehen, der zahlreiche Stichworte auflistet. Das bezieht sich nicht nur auf die Romane der wöchentlichen Erstauflage, sondern ebenso auf die Reihen PERRY RHODAN-Action und PERRY RHODAN-Extra.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass das jemand komplett durchliest – als Nachschlagewerk und zum »Drinrumblättern« ist die Sammlung an Zeitraffern allerdings unverzichtbar. Ähnliches gilt für die zahlreichen Übersichten, etwa zum Inhalt der redaktionellen Beilagen, oder die Chronologie des Jahres 2009. All diese Texte und Listen sind als Nachschlagewerke gedacht, und dafür sind sie sehr gut geeignet. Auch im Internet-Zeitalter ist ein handliches Buch hilfreich, wenn man kurzfristig etwas nachschauen möchte.
Lesenswert fand ich die Rezensionen und Kommentare: Nicht alles hat den Autorinnen und Autoren des Jahrbuches gefallen, und so gibt es durchaus kritische Worte. Die finden sich sowohl in den Jahresrückblicken als auch in den Besprechungen – das ganze ist aber so formuliert, dass sich wohl niemand von den Autoren auf den Schlips getreten fühlt.
Conberichte und ein Blick in das Fandom runden den gelungenen Band ab. Ich kann das PERRY RHODAN-Jahrbuch jedem Interessierten nur empfehlen; es ist absolut informativ.
Zu bestellen ist es übrigens nur über die Club-Homepage des SFC Universum, nicht etwa über Buchhandlungen oder allgemeine Internet-Versender. Es kostet 13 Euro, und ich würde bei einem solchen Bestellvorgang ohnehin vorschlagen, sich generell auf der Seite des aktiven Clubs umzuschauen – die haben nämlich noch mehr zu bieten!
Fragen zum Fanfilm-Award
Nachdem einem langen Telefonat in Sachen Fanfilm-Wettbewerb, das ich mit Robert Vogel geführt habe, bin ich neugierig. Deshalb stelle ich einige Fragen an die aktiven Fans - und ich bin auf Antworten gespannt.
- Wer arbeitet schon konkret an einem Filmprojekt?
- Wer benötigt vielleicht technische oder inhaltliche Hilfe?
- Wer hat darüber hinaus Kontakte zu Filmschaffenden außerhalb der PERRY RHODAN-Szene, mit denen man zusammenarbeiten könnte? (Wenn ja, bitte Mail an klaus.frick@vpm.de ... gerne auch vertraulich.)
Der Stardust Award und der PERRY RHODAN-Fanfilm-Wettbewerb sind uns sehr wichtig; wir halten das für eine wunderbare Geschichte, wo Fans ihre Kreativität zeigen können!
- Wer arbeitet schon konkret an einem Filmprojekt?
- Wer benötigt vielleicht technische oder inhaltliche Hilfe?
- Wer hat darüber hinaus Kontakte zu Filmschaffenden außerhalb der PERRY RHODAN-Szene, mit denen man zusammenarbeiten könnte? (Wenn ja, bitte Mail an klaus.frick@vpm.de ... gerne auch vertraulich.)
Der Stardust Award und der PERRY RHODAN-Fanfilm-Wettbewerb sind uns sehr wichtig; wir halten das für eine wunderbare Geschichte, wo Fans ihre Kreativität zeigen können!
29 Dezember 2010
Conbuch-Layouts
Bis zum WeltCon 2011 sind es noch neun Monate, und ich stecke schon gut in den Vorbereitungen. Heute nahm ich mir die Layouts für das Conbuch vor; die ersten Artikel wurden bereits »gesetzt« und liegen in einer ersten Version vor.
Das sieht bislang alles sehr ordentlich aus. Details müssen ergänzt, Bilder nachgereicht, Bildunterschriften verfasst werden. Nichts außergewöhnliches also, aber ein Thema, das intensiv bearbeitet werden muss.
Das sieht bislang alles sehr ordentlich aus. Details müssen ergänzt, Bilder nachgereicht, Bildunterschriften verfasst werden. Nichts außergewöhnliches also, aber ein Thema, das intensiv bearbeitet werden muss.
28 Dezember 2010
Wie wir ATLAN retten wollten
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Im Sommer 2003 war ATLAN ein Dauerthema für mich. Die ATLAN-Bücher, die bei Moewig als sogenannte Blaubände erschienen, liefen nicht mehr so gut wie fünf Jahre zuvor. Es fiel den Vertriebskollegen deutlich schwerer, die Bücher in die Buchhandlungen zu bringen, und so ging die Auflage auffallend zurück.
Vor allem »die Backlist schwächelte«, um es mit den Worten des Buchvertriebs zu sagen. Das hieß: Die älteren ATLAN-Bücher verkauften sich nicht mehr gut, sie wurden in den Buchhandlungen schon gar nicht mehr angeboten und konnten nur auf Bestellung geliefert werden.
Bei einer internen Tagung des Moewig-Verlages wurde ernsthaft und laut darüber nachgedacht, die ATLAN-Buchreihe einzustellen und vor allem keine Bücher mehr nachzudrucken. Das sei schließlich billiger, als die Reihe lieferbar zu halten und ständig neue Bände zu produzieren. Ich argumentierte damals mit den Sammlern, die schließlich jeden Band kauften und denen man nicht vermitteln könnte, wenn die Reihe »mitten im Zyklus« eingestellt würde.
Auch auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2003 war ATLAN ein Thema, das in unterschiedlichen Gesprächsrunden diskutiert wurde. Uns war klar, dass wir etwas tun mussten - und zwar auf unterschiedlichen Gebieten. Innerhalb der Abteilung dachten wir uns mehrere Möglichkeiten aus; ich sprach oft mit Sabine Kropp über das Thema und überlegte mir Wege aus der laufenden Krise.
Auch mit der Verlagsleiterin des Zeitschriftenbereiches führte ich sehr konstruktive Gespräche, bei denen es um mögliche neue Wege ging. Am 31. Oktober 2003 stand schließlich ein Konzept, das ich für sehr sinnvoll hielt und das wir im Folgejahr zu einem großen Teil umsetzen konnten.
Wir taten etwas, bei dem ich dachte, von den Fans ein wenig »Prügel« zu erhalten: Die ATLAN-Jugendabenteuer, die sonst nicht offiziell in Zyklen unterteilt waren, erhielten von uns jetzt einen Zyklen-Charakter. Mit Band 24, der im Frühjahr 2004 erscheinen würde, sollte ein neuer Handlungsabschnitt starten.
Ich definierte »Die Varganen« als neuen Zyklus und argumentierte gegenüber den Vertriebsleuten: »Dieser neue Handlungsabschnitt erfordert für Neuleser keine besonderen Vorkenntnisse. Der neue Zyklus wird in den PERRY RHODAN-Heftromanen sowie den anderen Informationsmedien beworben.«
Darüber hinaus schlugen wir eine neue Optik vor: »Die Gestaltung der ATLAN-Bücher wird oft als sehr altmodisch betrachtet«, schrieb ich in meinem Konzept. Wir wollten »leichte Veränderungen des Covers« haben, zu denen Sabine Kropp um diese Zeit bereits zahlreiche Entwürfe hatte anfertigen lassen - und mit diesen wollten wir für frischen Wind im Handel sorgen.
Darüber hinaus schlugen wir etwas vor, was möglicherweise die Stammleserschaft nicht lieben würde: »Die klassischen ATLAN-Titelbilder sind häufig nicht so attraktiv«, sagte ich offen. »Aus diesem Grund kommt künftig ein neuer Zeichner zum Einsatz, der für etwas modernere Cover sorgen wird.« Dieser Zeichner war Arndt Drechsler, der seitdem die Titelbilder der ATLAN-Bücher und ATLAN-Taschenbücher prägt.
Zum Start des neuen Zyklus »Die Varganen« wollten wir einen speziellen Prospekt produzieren. Zielgruppe sollten Händler ebenso sein wie Endverbraucher. Im Prospekt wollten wir zudem stärker auf die Autoren eingehen, weil das einen deutlichen Bezug im Handel schafft - Hanns Kneifel und Rainer Castor als Aushängeschilder.
Selbstverständlich planten wir Aktivitäten im Internet, was im Jahr 2003 immer noch kein Massenmedium war. Auf der PERRY RHODAN-Homepage würden wir der Start des neuen ATLAN-Zyklus ausführlich präsentieren, unter anderem wollten wir die einzelnen Bücher, den Bearbeiter und die klassischen Autoren vorstellen.
Was ich für am wichtigsten hielt, war aber eine Aktion außerhalb der Buchreihe. Dafür brachte unsere Zeitschriften-Verlagsleiterin großes Interesse auf, während die Buchverlagskollegen eher passiv blieben. Wir verknüpften diese Aktion mit einem Gewinnspiel und diversen Aktionen innerhalb der Fan-Szene.
Wir stellten den Start einer neuen ATLAN-Miniserie vor, die ab Mai 2004 laufen sollte. Ich kündigte ein zweiwöchentliches Erscheinen an, ebenso die Publikation von zwölf Romanen. In jedem dieser Romane wollten wir redaktionell sowie durch Werbung auf die ATLAN-Buchreihe hinweisen. Mein Hintergedanke, den ich nicht in mein offizielles Konzept schrieb, war natürlich, die ATLAN-Miniserie hinterher in Buchform erneut zu publizieren.
Ironischerweise war die ATLAN-Miniserie danach relativ erfolgreich, so dass wir später eine fortlaufende ATLAN-Serie veröffentlichen konnten. Und die vielen Aktionen rings um ATLAN, die wir uns ausgedacht hatten, führten im Jahr 2004 tatsächlich dazu, dass sich die Auflage stabilisierte. Die Aktion »Rettet Atlan« vom Oktober 2003 brachte somit den Fortgang der Reihe mit sich - allerdings um den Preis, dass die PERRY RHODAN-Redaktion sich noch stärker um vertriebliche sowie werbliche Aktivitäten des Buchverlages zu kümmern hatte. (»Wenn ihr wollt, dass eure Bücher gut laufen, müsst ihr in euren Heften dafür trommeln.«)
Ein Vorschlag in meinem Aktivitäten-Konzept wurde übrigens nicht umgesetzt: eine Vertriebsaktion nämlich, bei der wir die Buchhändler aktivieren wollten. Die Idee war schlicht: Ein Buchhändler sollte Pakete kaufen und dafür ein »Extra« erhalten. Würde ein Buchhändler beispielsweise je einen Band des ATLAN-Zyklus »Jugendabenteuer« (Bücher 17 bis 23) sowie drei Stück des Bandes 24 zum Start des »Varganen«-Zyklus in seine Regale stellen, würde es über PERRY RHODAN eine zusätzliche Belohnung geben.
ATLAN wurde durch die Aktion in der Tat »gerettet« und läuft nach wie vor; wir publizierten 60 zusätzliche Heftromane und seither mithilfe unseres Partners Fantasy Productions mehrere Taschenbuchzyklen. Im Nachhinein waren das Arbeitspapier sowie die vielen Gespräche mit den Vertriebsleuten also erfolgreich ...
Im Sommer 2003 war ATLAN ein Dauerthema für mich. Die ATLAN-Bücher, die bei Moewig als sogenannte Blaubände erschienen, liefen nicht mehr so gut wie fünf Jahre zuvor. Es fiel den Vertriebskollegen deutlich schwerer, die Bücher in die Buchhandlungen zu bringen, und so ging die Auflage auffallend zurück.
Vor allem »die Backlist schwächelte«, um es mit den Worten des Buchvertriebs zu sagen. Das hieß: Die älteren ATLAN-Bücher verkauften sich nicht mehr gut, sie wurden in den Buchhandlungen schon gar nicht mehr angeboten und konnten nur auf Bestellung geliefert werden.
Bei einer internen Tagung des Moewig-Verlages wurde ernsthaft und laut darüber nachgedacht, die ATLAN-Buchreihe einzustellen und vor allem keine Bücher mehr nachzudrucken. Das sei schließlich billiger, als die Reihe lieferbar zu halten und ständig neue Bände zu produzieren. Ich argumentierte damals mit den Sammlern, die schließlich jeden Band kauften und denen man nicht vermitteln könnte, wenn die Reihe »mitten im Zyklus« eingestellt würde.
Auch auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2003 war ATLAN ein Thema, das in unterschiedlichen Gesprächsrunden diskutiert wurde. Uns war klar, dass wir etwas tun mussten - und zwar auf unterschiedlichen Gebieten. Innerhalb der Abteilung dachten wir uns mehrere Möglichkeiten aus; ich sprach oft mit Sabine Kropp über das Thema und überlegte mir Wege aus der laufenden Krise.
Auch mit der Verlagsleiterin des Zeitschriftenbereiches führte ich sehr konstruktive Gespräche, bei denen es um mögliche neue Wege ging. Am 31. Oktober 2003 stand schließlich ein Konzept, das ich für sehr sinnvoll hielt und das wir im Folgejahr zu einem großen Teil umsetzen konnten.
Wir taten etwas, bei dem ich dachte, von den Fans ein wenig »Prügel« zu erhalten: Die ATLAN-Jugendabenteuer, die sonst nicht offiziell in Zyklen unterteilt waren, erhielten von uns jetzt einen Zyklen-Charakter. Mit Band 24, der im Frühjahr 2004 erscheinen würde, sollte ein neuer Handlungsabschnitt starten.
Ich definierte »Die Varganen« als neuen Zyklus und argumentierte gegenüber den Vertriebsleuten: »Dieser neue Handlungsabschnitt erfordert für Neuleser keine besonderen Vorkenntnisse. Der neue Zyklus wird in den PERRY RHODAN-Heftromanen sowie den anderen Informationsmedien beworben.«
Darüber hinaus schlugen wir eine neue Optik vor: »Die Gestaltung der ATLAN-Bücher wird oft als sehr altmodisch betrachtet«, schrieb ich in meinem Konzept. Wir wollten »leichte Veränderungen des Covers« haben, zu denen Sabine Kropp um diese Zeit bereits zahlreiche Entwürfe hatte anfertigen lassen - und mit diesen wollten wir für frischen Wind im Handel sorgen.
Darüber hinaus schlugen wir etwas vor, was möglicherweise die Stammleserschaft nicht lieben würde: »Die klassischen ATLAN-Titelbilder sind häufig nicht so attraktiv«, sagte ich offen. »Aus diesem Grund kommt künftig ein neuer Zeichner zum Einsatz, der für etwas modernere Cover sorgen wird.« Dieser Zeichner war Arndt Drechsler, der seitdem die Titelbilder der ATLAN-Bücher und ATLAN-Taschenbücher prägt.
Zum Start des neuen Zyklus »Die Varganen« wollten wir einen speziellen Prospekt produzieren. Zielgruppe sollten Händler ebenso sein wie Endverbraucher. Im Prospekt wollten wir zudem stärker auf die Autoren eingehen, weil das einen deutlichen Bezug im Handel schafft - Hanns Kneifel und Rainer Castor als Aushängeschilder.
Selbstverständlich planten wir Aktivitäten im Internet, was im Jahr 2003 immer noch kein Massenmedium war. Auf der PERRY RHODAN-Homepage würden wir der Start des neuen ATLAN-Zyklus ausführlich präsentieren, unter anderem wollten wir die einzelnen Bücher, den Bearbeiter und die klassischen Autoren vorstellen.
Was ich für am wichtigsten hielt, war aber eine Aktion außerhalb der Buchreihe. Dafür brachte unsere Zeitschriften-Verlagsleiterin großes Interesse auf, während die Buchverlagskollegen eher passiv blieben. Wir verknüpften diese Aktion mit einem Gewinnspiel und diversen Aktionen innerhalb der Fan-Szene.
Wir stellten den Start einer neuen ATLAN-Miniserie vor, die ab Mai 2004 laufen sollte. Ich kündigte ein zweiwöchentliches Erscheinen an, ebenso die Publikation von zwölf Romanen. In jedem dieser Romane wollten wir redaktionell sowie durch Werbung auf die ATLAN-Buchreihe hinweisen. Mein Hintergedanke, den ich nicht in mein offizielles Konzept schrieb, war natürlich, die ATLAN-Miniserie hinterher in Buchform erneut zu publizieren.
Ironischerweise war die ATLAN-Miniserie danach relativ erfolgreich, so dass wir später eine fortlaufende ATLAN-Serie veröffentlichen konnten. Und die vielen Aktionen rings um ATLAN, die wir uns ausgedacht hatten, führten im Jahr 2004 tatsächlich dazu, dass sich die Auflage stabilisierte. Die Aktion »Rettet Atlan« vom Oktober 2003 brachte somit den Fortgang der Reihe mit sich - allerdings um den Preis, dass die PERRY RHODAN-Redaktion sich noch stärker um vertriebliche sowie werbliche Aktivitäten des Buchverlages zu kümmern hatte. (»Wenn ihr wollt, dass eure Bücher gut laufen, müsst ihr in euren Heften dafür trommeln.«)
Ein Vorschlag in meinem Aktivitäten-Konzept wurde übrigens nicht umgesetzt: eine Vertriebsaktion nämlich, bei der wir die Buchhändler aktivieren wollten. Die Idee war schlicht: Ein Buchhändler sollte Pakete kaufen und dafür ein »Extra« erhalten. Würde ein Buchhändler beispielsweise je einen Band des ATLAN-Zyklus »Jugendabenteuer« (Bücher 17 bis 23) sowie drei Stück des Bandes 24 zum Start des »Varganen«-Zyklus in seine Regale stellen, würde es über PERRY RHODAN eine zusätzliche Belohnung geben.
ATLAN wurde durch die Aktion in der Tat »gerettet« und läuft nach wie vor; wir publizierten 60 zusätzliche Heftromane und seither mithilfe unseres Partners Fantasy Productions mehrere Taschenbuchzyklen. Im Nachhinein waren das Arbeitspapier sowie die vielen Gespräche mit den Vertriebsleuten also erfolgreich ...
27 Dezember 2010
Hörbücher neu aufgemacht
Nach wie vor stark finde ich das Engagement unserer Partner von Eins A Medien - was die alles in Sachen PERRY RHODAN herausbringen, ist sensationell. So erscheint dieser Tage die vierte MP3-Sammelbox.
Was das ist? Eine fette CD-Box, die zwanzig weitere Episoden des Negasphäre-Zyklus enthält. Auf den zehn MP3-CDs befinden sich die Zyklus-Episoden 61-80 in Form von ungekürzten Lesungen - und das ist PERRY RHODAN in konzentrierter Form. Klasse!
Was das ist? Eine fette CD-Box, die zwanzig weitere Episoden des Negasphäre-Zyklus enthält. Auf den zehn MP3-CDs befinden sich die Zyklus-Episoden 61-80 in Form von ungekürzten Lesungen - und das ist PERRY RHODAN in konzentrierter Form. Klasse!
24 Dezember 2010
Frohes Fest
So ... jetzt auch im Redaktions-Blog:
Ich wünsche den mehr oder weniger regelmäßigen Leserinnen und Lesern dieses Blogs (und allen anderen natürlich auch!) ein entspanntes und ruhiges Weihnachtsfest!
Ich wünsche den mehr oder weniger regelmäßigen Leserinnen und Lesern dieses Blogs (und allen anderen natürlich auch!) ein entspanntes und ruhiges Weihnachtsfest!
23 Dezember 2010
Endspurt vor Weihnachten
Die Kolleginnen und der Kollege der Abteilung PERRY RHODAN waren schlauer als ich: Die haben heute alle frei. Und so sitze ich allein im Büro, versuche zu arbeiten, soviel es geht, und bemerke, wie ich mich gestresst fühle.
Kein Wunder: Das Telefon klingelt buchstäblich ununterbrochen. Man könnte meinen, die Welt ginge unter, wenn ich nicht gleich an den Apparat ginge. Und so werde ich den letzten Tag vor Weihnachten eben hektisch und gestresst verbringen. Blöd.
Kein Wunder: Das Telefon klingelt buchstäblich ununterbrochen. Man könnte meinen, die Welt ginge unter, wenn ich nicht gleich an den Apparat ginge. Und so werde ich den letzten Tag vor Weihnachten eben hektisch und gestresst verbringen. Blöd.
22 Dezember 2010
Starker Fan-Kalender
Gestern fischte ich - nebst anderen Dingen - einen wunderschönen Fan-Kalender aus meinem Briefkasten: Der Atlan-Club Deutschland hat seinen diesjährigen Kalender dem fünfzigjährigen Geburtstag der PERRY RHODAN-Serie sowie dem klassischen Romanzyklus »Meister der Insel« gewidmet. Alle Bilder beziehen sich auf diesen Zyklus.
Dabei sind durchaus bekannte Fan-Künstler wie Klaus G. Schimanski, Petra Kufner oder Robert Straumann und andere. Aber auch die ehemalige ATLAN- und PERRY RHODAN-Autorin Marianne Sydow ist mit einem Werk vertreten. Ein sehr gelungener Kalender, der im PERRY RHODAN-Redaktionsbüro einen schönen Platz erhalten wird.
Dabei sind durchaus bekannte Fan-Künstler wie Klaus G. Schimanski, Petra Kufner oder Robert Straumann und andere. Aber auch die ehemalige ATLAN- und PERRY RHODAN-Autorin Marianne Sydow ist mit einem Werk vertreten. Ein sehr gelungener Kalender, der im PERRY RHODAN-Redaktionsbüro einen schönen Platz erhalten wird.
21 Dezember 2010
eBooks find' ich gut
Immer mehr eBooks gibt es im PERRY RHODAN-Programm - das finde ich gut, auch wenn ich selbst gar nicht die Zielgruppe bin (ich lese nach wie vor lieber auf Papier, und die Manuskripte lese ich eh als Ausdrucke ...). Jetzt hat unser Lizenzpartner Readersplanet die nächste eBook-Staffel auf seine Homepage gestellt: PERRY RHODAN-Extra 1 bis 10 im Paket.
Ich weiß noch, dass wir das erste PERRY RHODAN-Extra als ein echtes Experiment betrachtet haben. Mittlerweile hat sich das Heftkonzept als Reihe etabliert: Die abgeschlossenen PERRY RHODAN-Romane, die von unterschiedlichen Autoren stammen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch das find' ich gut!
Ich weiß noch, dass wir das erste PERRY RHODAN-Extra als ein echtes Experiment betrachtet haben. Mittlerweile hat sich das Heftkonzept als Reihe etabliert: Die abgeschlossenen PERRY RHODAN-Romane, die von unterschiedlichen Autoren stammen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch das find' ich gut!
20 Dezember 2010
Postermappen-Rückblick
Als ich vor über dreißig Jahren in das Science-Fiction-Fandom einstieg, bekam ich als Jung-Fan und Jung-Fanzinemacher vom Verlag eine Postersammlung geschenkt. Das war damals wohl üblich - im Jahr 1980 betrieb der damalige Erich Pabel Verlag so sein eigenes Marketing.
Zusammengestellt wurde die Mappe von William Voltz, damals der Exposéautor, und sie enthielt zwölf klassische Motive von Johnny Bruck, jeweils als großformatige Poster. Ich fand das großartig! Und jetzt wird eine solche Mappe von uns über die PERRY RHODAN-Homepage versteigert. Yep!
Zusammengestellt wurde die Mappe von William Voltz, damals der Exposéautor, und sie enthielt zwölf klassische Motive von Johnny Bruck, jeweils als großformatige Poster. Ich fand das großartig! Und jetzt wird eine solche Mappe von uns über die PERRY RHODAN-Homepage versteigert. Yep!
19 Dezember 2010
Cover-Gedanken
Zwar erscheint der PERRY RHODAN-Band 2600 erst im Juni 2011, aber wir machen uns natürlich schon jetzt Gedanken zu diesem Roman. Mit Uwe Anton mailte ich heute unter anderem wegen des Covers und vor allem der Motive, die darauf zu finden sein sollten.
Diese Überlegungen müssen wir dann noch mit dem Künstler auf eine Linie bringen, der das Cover gestalten soll. Aber es ist ja klar, dass sich zuvor der Autor und der Redakteur intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen ...
Diese Überlegungen müssen wir dann noch mit dem Künstler auf eine Linie bringen, der das Cover gestalten soll. Aber es ist ja klar, dass sich zuvor der Autor und der Redakteur intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen ...
18 Dezember 2010
Erneutes Schwartz-Doppel
Am gestrigen Freitag ist der erste Teil eines PERRY RHODAN-Doppelbandes erschienen, verfasst von Uschi Zietsch alias Susan Schwartz – es ist der zweite Doppelband, den die »Stammgastautorin« in diesem Jahr zu unserer Serie beisteuerte.
PR-Heftroman 2574 trägt den Titel »Das Lied der Vatrox« - die Hauptperson ist eine Wissenschaftlerin, die in ferner Vergangenheit ihre Machenschaften vorantreibt. Direkte Fortsetzung ist »Flucht nach Anthuresta«, der nächste Woche an die Verkaufsstellen kommt – als PERRY RHODAN-Roman 2575.
PR-Heftroman 2574 trägt den Titel »Das Lied der Vatrox« - die Hauptperson ist eine Wissenschaftlerin, die in ferner Vergangenheit ihre Machenschaften vorantreibt. Direkte Fortsetzung ist »Flucht nach Anthuresta«, der nächste Woche an die Verkaufsstellen kommt – als PERRY RHODAN-Roman 2575.
17 Dezember 2010
Hardcover-Planung
Der heutige Freitag steht ganz im Zeichen der PERRY RHODAN-Bücher. Die sogenannten Silberbände gibt's seit 1978, und sie werden seit vielen Jahren von Hubert Haensel betreut. Er besucht Sabine Kropp und mich, um über die weitere Planung zu sprechen.
Immerhin ist jetzt zu klären, wie die Heftromane nach Band 1000 sinnvoll in Silberbände umgearbeitet werden. Welche Schwerpunkte sind festzulegen, wohin geht die Richtung? Wird sicher interessant.
Immerhin ist jetzt zu klären, wie die Heftromane nach Band 1000 sinnvoll in Silberbände umgearbeitet werden. Welche Schwerpunkte sind festzulegen, wohin geht die Richtung? Wird sicher interessant.
16 Dezember 2010
Mein erster Trip nach Chotebor

Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Der gemeinsame Ausflug, den Robert Feldhoff und ich im Mai 1999 in die Tschechische Republik unternahmen, erreichte am Samstag, 8. Mai, einen gewissen Höhepunkt: Wir sollten an diesem Tag den großen tschechischen Con besuchen. Dieser fand nicht in Prag statt, wie wir in unserer Naivität vorher angenommen hatten, und auch nicht in einem Vorort, sondern in Chotebor, einer kleinen Stadt mitten in Tschechien.
Wir wurden in aller Herrgottsfrühe von unserer freundlichen Reiseleiterin im Hotel abgeholt. Während wir beide uns ein wenig zerknittert fühlten, war sie bester Laune und packte uns in ein Taxi. Mit diesem verließen wir Prag und steuerten über die Autobahn sowie diverse Landstraßen die tschechische Provinz an. Irritiert stellten Robert und ich fest, wie weit Chotebor wirklich von Prag entfernt war; die Fahrt durch ausgedehnte Waldgebiete und entlang kleiner Gemeinden dauerte gut zwei Stunden.
Chotebor erwies sich als gesichtslose Kleinstadt, die keinen großen Eindruck auf mich hinterließ. Das Congebäude war der örtliche Kulturclub, und dieser wiederum sah aus wie ein Bürgerhaus, wie sie in den 70er Jahren auch in Westdeutschland aus dem Boden gesprießt waren: viel Beton, im Innern Holz, das ganze mit einem rustikalen Charme. Immerhin gab es in der Umgebung eine Reihe ruhiger Nebenstraßen sowie Grünflächen, wo man spazieren gehen konnte.
Während Robert und ich von unserer Reiseleiterin her durch das Gebäude geschleust wurden und nacheinander den Converanstaltern die Hände schüttelten, erfuhren wir ein wenig mehr über die Veranstaltung. Der sogenannte Avalcon war in der Tschechischen Republik seit langem eine Traditionsveranstaltung, die jeweils mehrere Programmschienen aufwies. Unter anderem gab es ein literarisches Programm, eine spezielle »Star Trek«-Schiene und einen UFO-Kongress mit halbwegs wissenschaftlichen Vorträgen.
Die Programm-Informationen, die man uns in die Hände drückte, konnten wir mangels Sprachkenntnissen nicht lesen. Immerhin gab es einige Besucher, die gut deutsch konnten; zeitweise stellte man uns sogar eine Dolmetscherin zur Seite. Ich schätzte, dass an die 250 Fans anwesend waren, die sich großzügig auf die insgesamt sieben Veranstaltungsräume verteilten. Mir kam so vor, als sei der Saal, in dem ständig irgendwelche Filme gezeigt wurden, der wichtigste – dieser Saal war zumindest immer gut gefüllt.
Wir platzierten einige der mannsgroßen PERRY RHODAN-Aufsteller und brachten mithilfe unserer Reiseleiterin kostenlose Heftromane der tschechischen Ausgabe unters Volk. Da Robert und ich die einzigen ausländischen Gäste waren, standen wir immer wieder im Zentrum des Interesses. Mit einigen der Veranstalter aßen wir später in einem Nebenraum zu Mittag; die Unterhaltung fand in einer munteren Mischung aus deutsch, tschechisch und englisch statt.
Und dann hatten wir auf einmal eine richtige »Lücke« in dem ohnehin sehr sanft strukturierten Programm. Wir beschlossen, uns die Stadt anzuschauen, schnappten uns Äpfel als Nachtisch und gingen spazieren. Chotebor wirkte recht geruhsam, zumindest in der direkten Nachbarschaft des Conlokals herrschten Grünflächen und gemütlich wirkende Häuser vor. Wir bummelten ein wenig in der Sonne und unterhielten uns.
Robert, der mir zuvor ein paarmal zugeschaut hatte, wie ich im Con geknipst hatte, nahm mir meine bescheidene Spiegelreflexkamera ab. Ich wusste, dass er jahrelang fotografiert hatte, und sich wesentlich besser auskannte. »Du musst auch mal ein Motiv schräg nehmen«, sagte er und »schoss« eine ganze Serie von Bildern von mir, während ich einen Apfel verspeiste.
Später musste Robert zu »ernsthaften« Programmpunkten auf die Bühne; in einem sehr gelungenen Vortrag präsentierte er die tschechische PERRY RHODAN-Ausgabe sowie den ersten Space Thriller im Nachbarland. Es schlossen sich Diskussionen mit Fans, Autoren und Übersetzern an: Gefragt wurde beispielsweise nach der Art und Weise, wie unsere Serie gestaltet wird und wie wir den Arbeitsaufwand »managen«.
Ebenso interessierten sich die Conbesucher für die Kooperation mit den Kollegen in Prag. Zu der Zeit arbeitete der tschechische Verlag mit einem Team von sechs Übersetzern, von denen vier für die Hefte und zwei für die Taschenbücher zuständig waren. Das war sogar für mich neu, und bei diesem Con lernte ich auf diese Weise viel über unsere Lizenzpartner. Glücklicherweise hatten wir bei diesem Programmpunkt eine fähige Übersetzerin vor Ort, die rasch und sehr korrekt vom Deutschen ins Tschechische und zurück übersetzte; ansonsten hätten wir den Umweg übers Englische machen müssen.
Anschließend kam ein – für mich – gemütlicher Teil. Robert musste noch viel signieren. Die Fans ließen sich Unterschriften auf T-Shirts und Bücher, auf Kalender und Bilder malen; sie freuten sich über die Mitbringsel unserer Marketing-Abteilung, die wir großzügig verschenkten.
In der Zwischenzeit verteilte ich Feuerzeuge und anderen Kleinkram, und unterhielt mich mit dem Macher einer slowakischen PERRY RHODAN-Homepage. Darüber hinaus traf ich Tschechen wieder, die 1992 den von mir mitveranstalteten FreuCon besucht hatten; wir diskutierten, tranken Bier und amüsierten uns sehr gut. Schnäpse vermieden wir, so gut es ging, den einen oder anderen nahmen wir trotzdem.
Am Abend schieden wir in bester Freundschaft von den supernetten Veranstaltern des Cons in Chotebor. Unsere Reiseleiterin geleitete uns per Taxi zurück in die Hauptstadt; ich saß vorne, während sie hinten den müden Robert in eine anstrengende Unterhaltung verwickelte. Wir ließen uns am Hotel absetzen, heuchelten völlige Übermüdung und waren heilfroh, als wir unsere Ruhe hatten.
Gemeinsam bummelten wir ein weiteres Mal durch die Altstadt, tranken später noch Bier in einer kleinen Kneipe und kamen erstaunlich früh ins Hotel zurück. Es reichte an diesem Abend tatsächlich ...
Immerhin nutzten wir am Sonntag die Rückfahrt für die Arbeit: Wir saßen von Prag nach Dresden im selben Zug, dort trennten sich unsere Wege. Und auf dem Weg diskutierten wir angeregt über das PERRY RHODAN-Exposé 1999 und die Möglichkeiten, die verzweigte Handlung des laufenden Zyklus zu einem »guten Ende« zu bringen.
15 Dezember 2010
Das zwölfte Extra
Wir bereiten uns schon auf das Frühjahr 2011 vor. In meinem Fall heißt das, dass ich mir intensiv Gedanken über das nächste PERRY RHODAN-Extra mache - und dass ich diese Gedanken dann an die möglichen Autoren weiterleite. Wobei ich davon ausgehe, dass Christian Montillon wieder das Exposé schreiben wird.
Darüber hinaus müssen wir aber auch die Inhalte und den Autor diskutieren. Und wir müssen uns Gedanken darüber machen, wer denn dann die Novelle verfasst ...
Darüber hinaus müssen wir aber auch die Inhalte und den Autor diskutieren. Und wir müssen uns Gedanken darüber machen, wer denn dann die Novelle verfasst ...
14 Dezember 2010
Noch eine Negasphäre
Das finde ich stark: Die Umsetzung der PERRY RHODAN-Heftromane in Hörbücher ist schon im Download ein schöner Erfolg, den wir unseren Partnern von Eins A Medien zu verdanken haben. Und jetzt gibt es eben diese Hörbücher auch als MP3-CDs.
Mir liegt die vierte Box vor, sinnigerweise »Negasphäre 4« genannt. Enthalten sind die Romans 2461 bis 2480 als Hörbücher auf insgesamt zehn CDs - der Hammer! Es sind mehr als 65 Stunden, die man auf diese Weise serviert bekommt.
Mir liegt die vierte Box vor, sinnigerweise »Negasphäre 4« genannt. Enthalten sind die Romans 2461 bis 2480 als Hörbücher auf insgesamt zehn CDs - der Hammer! Es sind mehr als 65 Stunden, die man auf diese Weise serviert bekommt.
13 Dezember 2010
Zwei Termine in Köln
Ein Logbuch der Redaktion
Der Mittwoch, 24. November 2010, hatte es in sich: Ich fuhr mit der Bahn nach Köln, um dort zwei wichtige Termine zu absolvieren. Bei solchen Gelegenheiten hat sich die Bahn empfohlen. Erstens ist die Bahn tatsächlich schneller als jedes Auto, zweitens kann ich bei einer solchen Fahrt in aller Ruhe lesen.
In diesem Fall handelte es sich bei meiner Lektüre um aktuelle Datenblätter und Arbeitspapiere sowie Fachzeitschriften; es schadet einem PERRY RHODAN-Redakteur sicher nicht, sich mithilfe von »bild der wissenschaft« über den aktuellen Stand der Astrophysik auf dem Laufenden zu halten. Ich langweilte mich während der zwei Stunden dauernden Reise tatsächlich keine Sekunde.
Direkt vor dem Eingang zum Hauptbahnhof traf ich Uwe Anton. Mit dem Exposé-Autor ging ich einige hundert Meter durch den kühlen Nieselregen, bis wir in einer vernünftig wirkenden Pizzeria anhielten und uns dort an einem Tisch niederließen. Es war kurz vor der Mittagszeit, und so bot es sich an, gleich etwas zu essen.
Wir besprachen die aktuelle Entwicklung der PERRY RHODAN-Handlung: Was läuft gut, was läuft weniger gut, wo haben wir Verbesserungsmöglichkeiten, welche Romane haben den Lesern besonders gut gefallen? Eine solche inhaltliche Bestandsaufnahme halte ich stets für sinnvoll, weil wir uns so auf den aktuellen Stand bringen.
Anschließend ging es an die inhaltliche Arbeit – teilweise besprachen wir bereits den PERRY RHODAN-Zyklus, der mit Band 2600 beginnen wird. Hierzu müssen jetzt schon erste Entscheidungen getroffen werden. Der Handlungsschauplatz ist ebenso wichtig wie der Autor dieses Bandes, aber auch die Schwerpunkte, die ab diesem Roman die Handlung bestimmen werden. Wie setzen wir Perry Rhodan selbst ein, welche Rolle spielt Mondra Diamond, und brauchen wir ab Band 2600 überhaupt Romane, die auf der Erde spielen?
Selbstverständlich diskutierten wir ebenso Ideen für den laufenden Zyklus, der noch lange nicht zu Ende ist. Der Höhepunkt und Abschluss des Zyklus' stehen vor der Tür; hier müssen wichtige »Pflöcke eingeschlagen« werden. In der Milchstraße, in Anthuresta und an anderen Schauplätzen geschehen in der aktuellen Romanhandlung nämlich entscheidende Dinge, die wir entsprechend gewichteten.
Wir verließen die Pizzeria, spazierten ein wenig durch den Nieselregen, um Luft zu schnappen oder sie mit Zigarettenrauch zu verschlechtern, und machten in einem Café noch einmal halt. Dort ging es uns erneut um den laufenden Zyklus; unter anderem musste festgelegt werden, wer den abschließenden Doppelband schreiben wird. Ich bin sicher, dass die Wahl des Autors den einen oder anderen Leser überraschen wird – hoffentlich positiv!
Einige hundert Meter weiter betraten wir das Büro der Firma Florianfilm. Dort wurden wir von den Angestellten der Filmproduktionsgesellschaft begrüßt, vor allem aber von André Schäfer, dem Regisseur. Ebenfalls anwesend war Hartmut Kasper, der für Florianfilm als Autor tätig ist, wenn er nicht als Wim Vandemaan für PERRY RHODAN schreibt.
Nach einigen Vorgesprächen saßen wir in einem Nebenraum und sahen uns die PERRY RHODAN-Dokumentation auf einem Großbildschirm an: Über 90 Minuten wurde die PERRY RHODAN-Serie präsentiert, unterhaltsam und witzig, zum Staunen anregend und faszinierend. Autoren im Gespräch, Autoren in der Diskussion, Literaturkritiker und Fans, die Witwen von K.H. Scheer und William Voltz – eine beeindruckende Abfolge von Bildern und Informationen. Ich war hinterher völlig begeistert, und ich freue mich schon jetzt darauf, den Film irgendwann in einem schönen Kino anschauen zu können.
Über die Details sprachen wir anschließend: Die 90-Minuten-Dokumentation soll im Frühjahr 2011 in möglichst vielen Kinos zu sehen sein, bevor eine 52-Minuten-Version im September 2011 beim Fernsehsender Arte gezeigt wird. Bei einigen Vorführungen sollen Autoren anwesend sein, so dass wir eine Chance hätten, PERRY RHODAN im Jubiläumsjahr von einer attraktiven Seite zu präsentieren. Viele Ideen, die wir in der Runde besprachen, sind bislang nicht spruchreif, weshalb ich an dieser Stelle nichts über sie erzählen kann – es dürfte aber ein spannendes Jahr 2011 werden ...
Als ich am Abend nach Karlsruhe zurückfuhr, den Kopf voller neuer Ideen und überraschender Bilder, war ich richtig guter Laune. Solche Dienstreisen liebe ich!
Der Mittwoch, 24. November 2010, hatte es in sich: Ich fuhr mit der Bahn nach Köln, um dort zwei wichtige Termine zu absolvieren. Bei solchen Gelegenheiten hat sich die Bahn empfohlen. Erstens ist die Bahn tatsächlich schneller als jedes Auto, zweitens kann ich bei einer solchen Fahrt in aller Ruhe lesen.
In diesem Fall handelte es sich bei meiner Lektüre um aktuelle Datenblätter und Arbeitspapiere sowie Fachzeitschriften; es schadet einem PERRY RHODAN-Redakteur sicher nicht, sich mithilfe von »bild der wissenschaft« über den aktuellen Stand der Astrophysik auf dem Laufenden zu halten. Ich langweilte mich während der zwei Stunden dauernden Reise tatsächlich keine Sekunde.
Direkt vor dem Eingang zum Hauptbahnhof traf ich Uwe Anton. Mit dem Exposé-Autor ging ich einige hundert Meter durch den kühlen Nieselregen, bis wir in einer vernünftig wirkenden Pizzeria anhielten und uns dort an einem Tisch niederließen. Es war kurz vor der Mittagszeit, und so bot es sich an, gleich etwas zu essen.
Wir besprachen die aktuelle Entwicklung der PERRY RHODAN-Handlung: Was läuft gut, was läuft weniger gut, wo haben wir Verbesserungsmöglichkeiten, welche Romane haben den Lesern besonders gut gefallen? Eine solche inhaltliche Bestandsaufnahme halte ich stets für sinnvoll, weil wir uns so auf den aktuellen Stand bringen.
Anschließend ging es an die inhaltliche Arbeit – teilweise besprachen wir bereits den PERRY RHODAN-Zyklus, der mit Band 2600 beginnen wird. Hierzu müssen jetzt schon erste Entscheidungen getroffen werden. Der Handlungsschauplatz ist ebenso wichtig wie der Autor dieses Bandes, aber auch die Schwerpunkte, die ab diesem Roman die Handlung bestimmen werden. Wie setzen wir Perry Rhodan selbst ein, welche Rolle spielt Mondra Diamond, und brauchen wir ab Band 2600 überhaupt Romane, die auf der Erde spielen?
Selbstverständlich diskutierten wir ebenso Ideen für den laufenden Zyklus, der noch lange nicht zu Ende ist. Der Höhepunkt und Abschluss des Zyklus' stehen vor der Tür; hier müssen wichtige »Pflöcke eingeschlagen« werden. In der Milchstraße, in Anthuresta und an anderen Schauplätzen geschehen in der aktuellen Romanhandlung nämlich entscheidende Dinge, die wir entsprechend gewichteten.
Wir verließen die Pizzeria, spazierten ein wenig durch den Nieselregen, um Luft zu schnappen oder sie mit Zigarettenrauch zu verschlechtern, und machten in einem Café noch einmal halt. Dort ging es uns erneut um den laufenden Zyklus; unter anderem musste festgelegt werden, wer den abschließenden Doppelband schreiben wird. Ich bin sicher, dass die Wahl des Autors den einen oder anderen Leser überraschen wird – hoffentlich positiv!
Einige hundert Meter weiter betraten wir das Büro der Firma Florianfilm. Dort wurden wir von den Angestellten der Filmproduktionsgesellschaft begrüßt, vor allem aber von André Schäfer, dem Regisseur. Ebenfalls anwesend war Hartmut Kasper, der für Florianfilm als Autor tätig ist, wenn er nicht als Wim Vandemaan für PERRY RHODAN schreibt.
Nach einigen Vorgesprächen saßen wir in einem Nebenraum und sahen uns die PERRY RHODAN-Dokumentation auf einem Großbildschirm an: Über 90 Minuten wurde die PERRY RHODAN-Serie präsentiert, unterhaltsam und witzig, zum Staunen anregend und faszinierend. Autoren im Gespräch, Autoren in der Diskussion, Literaturkritiker und Fans, die Witwen von K.H. Scheer und William Voltz – eine beeindruckende Abfolge von Bildern und Informationen. Ich war hinterher völlig begeistert, und ich freue mich schon jetzt darauf, den Film irgendwann in einem schönen Kino anschauen zu können.
Über die Details sprachen wir anschließend: Die 90-Minuten-Dokumentation soll im Frühjahr 2011 in möglichst vielen Kinos zu sehen sein, bevor eine 52-Minuten-Version im September 2011 beim Fernsehsender Arte gezeigt wird. Bei einigen Vorführungen sollen Autoren anwesend sein, so dass wir eine Chance hätten, PERRY RHODAN im Jubiläumsjahr von einer attraktiven Seite zu präsentieren. Viele Ideen, die wir in der Runde besprachen, sind bislang nicht spruchreif, weshalb ich an dieser Stelle nichts über sie erzählen kann – es dürfte aber ein spannendes Jahr 2011 werden ...
Als ich am Abend nach Karlsruhe zurückfuhr, den Kopf voller neuer Ideen und überraschender Bilder, war ich richtig guter Laune. Solche Dienstreisen liebe ich!
12 Dezember 2010
Jupiter-Leseprobe
Hoppla, da waren die Kollegen im Heyne-Verlag aber mal wieder schnell: Kaum haben wir die Satzfahne durchgeguckt, kaum habe ich letzte Änderungen an die Kollegen bei Heyne geschickt - schon ist die Leseprobe online.
Sie ist auf der Homepage des Randomhouse-Gruppe zu finden. Und sie gibt meiner Ansicht nach einen knappen Einblick in den 1000-Seiten-Wälzer ...
Sie ist auf der Homepage des Randomhouse-Gruppe zu finden. Und sie gibt meiner Ansicht nach einen knappen Einblick in den 1000-Seiten-Wälzer ...
11 Dezember 2010
Leo, Uwe, Susan
Viel Lesestoff fürs Wochenende: Ich sollte einen aktuellen Roman von Leo Lukas lesen, der mir in der »Vorabversion« vorliegt und in dem unter anderem Mondra Diamond eine wichtige Rolle spielt. Von Uwe Anton liegt ein neues Exposé vor, dazu ein Arbeitspapier.
Dann noch Susan Schwartz ... Sie ist zwar in den Urlaub entfleucht, hat mir aber ein wenig Arbeit dagelassen: das Manuskript zum ersten Band unseres neuen Fantasy-Projektes. Sehr schön!
Dann noch Susan Schwartz ... Sie ist zwar in den Urlaub entfleucht, hat mir aber ein wenig Arbeit dagelassen: das Manuskript zum ersten Band unseres neuen Fantasy-Projektes. Sehr schön!
10 Dezember 2010
Taschenhefte für 2011
Nachdem sich die PERRY RHODAN-Planetenromane im Format der Taschenhefte doch ganz gut bewährt haben, wird die Reihe im Jahr 2011 weiter fortgesetzt. In diesen Tagen muss ich mir Gedanken darüber machen, welche Titel wir bringen.
Von Rainer Nagel, der die Reihe als Außenlektor betreut, liegt eine sehr gute Übersicht vor. Nach bisherigem Stand der Dinge werde ich diese übernehmen - einige Details müssen dennoch geprüft werden.
Von Rainer Nagel, der die Reihe als Außenlektor betreut, liegt eine sehr gute Übersicht vor. Nach bisherigem Stand der Dinge werde ich diese übernehmen - einige Details müssen dennoch geprüft werden.
09 Dezember 2010
Weihnachtsrabatt auf alle Kunstdrucke
20 Prozent für die PERRY RHODAN-Leser
Seit über einem Jahr kann man die schönsten PERRY RHODAN-Titelbilder als Kunstdrucke bei Ooge.com erwerben. Aus zahlreichen Mails und Telefonaten wissen wir, dass das Angebot bei unseren Lesern sehr gut ankommt.
Wie schon letztes Jahr, gewährt unser Lizenzpartner ooge.com allen PERRY RHODAN-Fans einen Preisnachlass auf ihre »Weihnachtsgeschenke«.
Der Code hierfür lautet: PRW12
Diese Gutschein-Nummer bitte notieren oder kopieren! Im Warenkorb gibt es ein dafür vorgesehenes Eingabefeld. Durch den Spezialcode wird dann der Bestellwert um 20 Prozent reduziert.
Das Team von ooge.com versichert, dass alle Bestellungen, die bis zum 20. Dezember getätigt werden, noch pünktlich zum Fest ausgeliefert werden!
Seit über einem Jahr kann man die schönsten PERRY RHODAN-Titelbilder als Kunstdrucke bei Ooge.com erwerben. Aus zahlreichen Mails und Telefonaten wissen wir, dass das Angebot bei unseren Lesern sehr gut ankommt.
Wie schon letztes Jahr, gewährt unser Lizenzpartner ooge.com allen PERRY RHODAN-Fans einen Preisnachlass auf ihre »Weihnachtsgeschenke«.
Der Code hierfür lautet: PRW12
Diese Gutschein-Nummer bitte notieren oder kopieren! Im Warenkorb gibt es ein dafür vorgesehenes Eingabefeld. Durch den Spezialcode wird dann der Bestellwert um 20 Prozent reduziert.
Das Team von ooge.com versichert, dass alle Bestellungen, die bis zum 20. Dezember getätigt werden, noch pünktlich zum Fest ausgeliefert werden!
08 Dezember 2010
WeltCon-Meeting, eintägig
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des PERRY RHODAN-WeltCons, der bekanntlich im September 2011 stattfinden wird. Die PERRY RHODAN-Redaktion und ein Kollege aus unserer Werbeagentur diskutierten die zahlreichen offenen Fragen und Themen - das dauerte einen kompletten Tag.
Von der umfangreichen Tagesordnung bekamen wir aber nicht alles erledigt. Aber wir hatten hinterher alle ein besseres Gefühl für die Veranstaltung; das wird nächstes Jahr eine abwechslungsreiche Sache!
Von der umfangreichen Tagesordnung bekamen wir aber nicht alles erledigt. Aber wir hatten hinterher alle ein besseres Gefühl für die Veranstaltung; das wird nächstes Jahr eine abwechslungsreiche Sache!
07 Dezember 2010
Expos schieben
Der Arbeitstag ging am gestrigen Abend zu Hause weiter: Ich las ein neues Manuskript, in dem Alaska Saedelaere die Hauptrolle spielte, und stöberte aktuelle Fachzeitschriften durch.
Dazu hörte ich obskure Bands aus Südamerika, deren Namen ich meist nicht mal aussprechen konnte. Und eigentlich wollte ich noch an ein Exposé gehen - solche Lektüre macht nämlich Spaß -, aber das musste ich wohl auf den heutigen Abend schieben. Schauen wir mal.
Dazu hörte ich obskure Bands aus Südamerika, deren Namen ich meist nicht mal aussprechen konnte. Und eigentlich wollte ich noch an ein Exposé gehen - solche Lektüre macht nämlich Spaß -, aber das musste ich wohl auf den heutigen Abend schieben. Schauen wir mal.
06 Dezember 2010
2600 in 2011
Mit PERRY RHODAN-Band 2600 beginnt ein neuer Romanzyklus; an den Details arbeitet Uwe Anton bereits intensiv. Ideenpapiere werden hin- und hergeschickt, Daten werden erarbeitet. Die Feinheiten werden sicher bei der Autorenkonferenz im Januar 2011 erarbeitet - dann gibt es auch weitere Informationen für die Leser.
Schon jetzt ist allerdings klar, dass die Handlungsebene mit Alaska Saedelaere eine wichtige sein wird. Darüber hinaus wird es aber andere Entwicklungen geben - mal schauen, ob ich dazu in diesem Jahr noch einiges verraten kann.
Schon jetzt ist allerdings klar, dass die Handlungsebene mit Alaska Saedelaere eine wichtige sein wird. Darüber hinaus wird es aber andere Entwicklungen geben - mal schauen, ob ich dazu in diesem Jahr noch einiges verraten kann.
05 Dezember 2010
Entziffern für Ideen
Auf der Rückfahrt von Hamburg nach Karlsruhe hatte ich eine Reihe von Ideen, von denen einige womöglich für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung brauchbar wären. Das Problem ist nur: Ich notierte sie mir in Stichworten, und der Zug ruckelte manchmal ganz schön.
Anders gesagt – ich kann nicht mehr alles lesen, und ich erinnere mich nicht mehr bei jedem Stichwort daran, was ich damit gemeint habe. Ganz schön blöd. Eine interessante Beschäftigung für den Sonntag nachmittag.
Anders gesagt – ich kann nicht mehr alles lesen, und ich erinnere mich nicht mehr bei jedem Stichwort daran, was ich damit gemeint habe. Ganz schön blöd. Eine interessante Beschäftigung für den Sonntag nachmittag.
04 Dezember 2010
Berichte tippen
Nach zwei Tagen in Hamburg bin ich jetzt wieder in der Heimat - sprich im "home office", wie man das so schön neudeutsch nennt. In Karlsruhe versuche ich zusammenzufassen und zusammenzuschreiben, was ich besprochen habe; das Ziel sind kleine Protokolle.
Mit den Protokollen kann dann die Arbeit besser organisiert werden. Erfreulich ist, dass die Kollegen von Edel bereits ihr Protokoll geliefert haben - damit wäre der Teil der Arbeit schon einmal erledigt.
Mit den Protokollen kann dann die Arbeit besser organisiert werden. Erfreulich ist, dass die Kollegen von Edel bereits ihr Protokoll geliefert haben - damit wäre der Teil der Arbeit schon einmal erledigt.
03 Dezember 2010
Seminar mit kleiner Gruppe
Ein Logbuch der Redaktion
Seit ich zum ersten Mal nach Wolfenbüttel fuhr, um dort ein Seminar für angehende Science-Fiction-Autoren zu bestreiten, sind sage und schreibe 15 Jahre vergangen. Im Frühsommer 1995 ging es zum ersten Mal in die kleine Stadt in Niedersachsen, wo ich an der Bundesakademie für kulturelle Bildung mein Debüt als Dozent gab.
Am Wochenende des 19. bis 21. November 2010 war es wieder so weit - diesmal ging es um die Science-Fiction-Kurzgeschichte, und als mein Kollege war der PERRY RHODAN-Autor Frank Borsch mit »an Bord«. Wir hatten uns im voraus per Mail und per Telefon über die Abläufe verständigt. Darüber hinaus brachten wir Aufgaben mit, die wir den Autoren stellen wollten.
Die Gruppe war diesmal recht klein: Aufgrund einiger Absagen hatten wir es nur mit neun Autorinnen und Autoren zu tun. Das stellte sich aber als ausreichend heraus. Für alle Texte stand uns richtig viel Zeit zur Verfügung, und wir konnten uns weitestgehend auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer einstellen.
Interessant war diesmal, dass wir getrennte Örtlichkeiten benutzten. Während wir im Gästehaus der Akademie übernachteten und dort auch Frühstück sowie Abendessen einnahmen, lief das Seminar im Schloss ab. Das brachte jedesmal einen erfrischenden Spaziergang im kühlen Herbstwetter mit sich ... auch gut!
Wir starteten an diesem Freitag, 19. November, mit viel Optimismus in das Seminar, stellten uns vor, baten die Autoren um ihre Vorstellung und erzählten viel über die Arbeit von Schriftstellern und Redakteuren. Frank Borsch hielt einen kurzen Vortrag über die Entwicklung der SF-Kurzgeschichte, informierte dabei auch über die wichtigsten Autoren und ihre stilistischen Richtungen.
Nach dem Abendessen ging es bereits an die Textarbeit: Wir nahmen uns die Kurzgeschichten vor, die von den einzelnen Autoren eingeschickt worden waren, und diskutierten gemeinsam darüber. Auf eine Anregung von Frank Borsch hin sammelten wir erst einmal die positiven Meinungen zu den Geschichten, bevor es an die Textkritik ging.
Das lief sehr gut - wir gingen teilweise sehr detailliert an die Texte heran und zeigten auf, was gut und was weniger gut geschrieben war. Erst nach 22 Uhr beendeten wir für diesen Tag das Programm.
Es ging am nächsten Morgen mit dem Besprechen der Texte weiter. Damit wurden wir im Verlauf des Nachmittags fertig. Anhand eines »8-Punkte-Plans«, den der amerikanische Autor Kurt Vonnegut einmal erstellt hatte, präsentierte Frank Borsch danach eine Möglichkeit, wie man seine eigenen Kurzgeschichten besser machen kann. Eine ganz wichtige Lehre aus dem Vonnegut-Plan, die für die meisten Autoren zutraf: Beginne die Geschichte am spätest möglichen Zeitpunkt - das bringt nämlich entsprechend Spannung und Dynamik ins Geschehen.
Dann gab's die erste Schreibübung, ausgehend von einer banal klingenden Aufgabe: In einem Raumhafen existiert eine Gepäckausgabe, und in dieser gibt es ein Problem - die Autoren sollten aus diesen wenigen Angaben eine Szene erarbeiten und diese innerhalb einer Stunde schreiben.
Ich fand interessant, welche neuen Texte die Teilnehmer nach dieser Übung präsentierten. Manche hatten es trotz des Zeitdrucks geschafft, ganze Kurzgeschichten zu schreiben, andere brachten humoristische Einlagen, aber jeder lieferte eine Textprobe, die überraschend und auf ihre Weise gelungen war.
Am Samstag abend ging die offizielle Arbeit bis nach 22 Uhr; hinterher unterhielten wir uns in einer großen, gemütlichen Gruppe, und es war wohl nach drei Uhr, als die letzten endlich ins Bett kamen. Trotzdem saßen am Sonntag morgen wieder alle an ihren Arbeitsplätzen.
Wir stellten noch eine Aufgabe, diskutierten erneut die Texte durch, beantworteten zahlreiche Fragen - und dann war auch schon zwölf Uhr mittags. Die Teilnehmer lieferten in einer Abschlussrunde noch Lob und Tadel für die Dozenten sowie die Bundesakademie, und dann konnten wir das Seminar offiziell beenden.
Mir hatte es selbst wieder viel Spaß gemacht, den Teilnehmern hoffentlich ebenfalls. Und ich lasse mich gern davon überraschen, wie sich die einzelnen Autoren in den nächsten Jahren entwickeln werden ...
Seit ich zum ersten Mal nach Wolfenbüttel fuhr, um dort ein Seminar für angehende Science-Fiction-Autoren zu bestreiten, sind sage und schreibe 15 Jahre vergangen. Im Frühsommer 1995 ging es zum ersten Mal in die kleine Stadt in Niedersachsen, wo ich an der Bundesakademie für kulturelle Bildung mein Debüt als Dozent gab.
Am Wochenende des 19. bis 21. November 2010 war es wieder so weit - diesmal ging es um die Science-Fiction-Kurzgeschichte, und als mein Kollege war der PERRY RHODAN-Autor Frank Borsch mit »an Bord«. Wir hatten uns im voraus per Mail und per Telefon über die Abläufe verständigt. Darüber hinaus brachten wir Aufgaben mit, die wir den Autoren stellen wollten.
Die Gruppe war diesmal recht klein: Aufgrund einiger Absagen hatten wir es nur mit neun Autorinnen und Autoren zu tun. Das stellte sich aber als ausreichend heraus. Für alle Texte stand uns richtig viel Zeit zur Verfügung, und wir konnten uns weitestgehend auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer einstellen.
Interessant war diesmal, dass wir getrennte Örtlichkeiten benutzten. Während wir im Gästehaus der Akademie übernachteten und dort auch Frühstück sowie Abendessen einnahmen, lief das Seminar im Schloss ab. Das brachte jedesmal einen erfrischenden Spaziergang im kühlen Herbstwetter mit sich ... auch gut!
Wir starteten an diesem Freitag, 19. November, mit viel Optimismus in das Seminar, stellten uns vor, baten die Autoren um ihre Vorstellung und erzählten viel über die Arbeit von Schriftstellern und Redakteuren. Frank Borsch hielt einen kurzen Vortrag über die Entwicklung der SF-Kurzgeschichte, informierte dabei auch über die wichtigsten Autoren und ihre stilistischen Richtungen.
Nach dem Abendessen ging es bereits an die Textarbeit: Wir nahmen uns die Kurzgeschichten vor, die von den einzelnen Autoren eingeschickt worden waren, und diskutierten gemeinsam darüber. Auf eine Anregung von Frank Borsch hin sammelten wir erst einmal die positiven Meinungen zu den Geschichten, bevor es an die Textkritik ging.
Das lief sehr gut - wir gingen teilweise sehr detailliert an die Texte heran und zeigten auf, was gut und was weniger gut geschrieben war. Erst nach 22 Uhr beendeten wir für diesen Tag das Programm.
Es ging am nächsten Morgen mit dem Besprechen der Texte weiter. Damit wurden wir im Verlauf des Nachmittags fertig. Anhand eines »8-Punkte-Plans«, den der amerikanische Autor Kurt Vonnegut einmal erstellt hatte, präsentierte Frank Borsch danach eine Möglichkeit, wie man seine eigenen Kurzgeschichten besser machen kann. Eine ganz wichtige Lehre aus dem Vonnegut-Plan, die für die meisten Autoren zutraf: Beginne die Geschichte am spätest möglichen Zeitpunkt - das bringt nämlich entsprechend Spannung und Dynamik ins Geschehen.
Dann gab's die erste Schreibübung, ausgehend von einer banal klingenden Aufgabe: In einem Raumhafen existiert eine Gepäckausgabe, und in dieser gibt es ein Problem - die Autoren sollten aus diesen wenigen Angaben eine Szene erarbeiten und diese innerhalb einer Stunde schreiben.
Ich fand interessant, welche neuen Texte die Teilnehmer nach dieser Übung präsentierten. Manche hatten es trotz des Zeitdrucks geschafft, ganze Kurzgeschichten zu schreiben, andere brachten humoristische Einlagen, aber jeder lieferte eine Textprobe, die überraschend und auf ihre Weise gelungen war.
Am Samstag abend ging die offizielle Arbeit bis nach 22 Uhr; hinterher unterhielten wir uns in einer großen, gemütlichen Gruppe, und es war wohl nach drei Uhr, als die letzten endlich ins Bett kamen. Trotzdem saßen am Sonntag morgen wieder alle an ihren Arbeitsplätzen.
Wir stellten noch eine Aufgabe, diskutierten erneut die Texte durch, beantworteten zahlreiche Fragen - und dann war auch schon zwölf Uhr mittags. Die Teilnehmer lieferten in einer Abschlussrunde noch Lob und Tadel für die Dozenten sowie die Bundesakademie, und dann konnten wir das Seminar offiziell beenden.
Mir hatte es selbst wieder viel Spaß gemacht, den Teilnehmern hoffentlich ebenfalls. Und ich lasse mich gern davon überraschen, wie sich die einzelnen Autoren in den nächsten Jahren entwickeln werden ...
02 Dezember 2010
Durch Schnee nach Hamburg
Eine Dienstreise im tiefen Winter, in einem Großraumwagen der deutschen Bahn, hinter mir ein Dutzend fröhlich lachender und eifrig trinkender Damen, vor mir ein ständig telefonierender Herr: wie so oft. Immerhin habe ich gute Lektüre dabei, bisher gab's einen Teil von Marc A. Herrens aktuellem PERRY RHODAN-Manuskript.
In Hamburg geht's heute zu Edel, unserem Vertriebspartner bei den PERRY RHODAN-Silberbänden. Heute abend treffe ich mich mit Dennis Ehrhardt vom Zaubermond-Verlag, da geht es unter anderem um "Dorian Hunter".
In Hamburg geht's heute zu Edel, unserem Vertriebspartner bei den PERRY RHODAN-Silberbänden. Heute abend treffe ich mich mit Dennis Ehrhardt vom Zaubermond-Verlag, da geht es unter anderem um "Dorian Hunter".
01 Dezember 2010
Revidierte Satzfahne
Am letzten November-Tag kam die Mail von Heyne - also gestern. Anbei sei die revidierte Satzfahne des JUPITER-Paperbacks, also nach dem Einarbeiten aller Korrekturen. Ob ich da noch mal kurz drüberschauen könnte? Am ersten Dezember-Tag bräuchte man bereits meine Antwort - also heute.
Kein Problem, teilte ich per Mail mit. Sind ja nur 1008 Seiten, das mache ich locker. Da ich aber einige andere Dinge »nebenbei« zu erledigen hatte, kann ich mich jetzt ein wenig über meine lockere Ansicht ärgern; ein bisschen reingucken in die Seiten sollte ich schließlich doch, und das braucht eben Zeit.
Kein Problem, teilte ich per Mail mit. Sind ja nur 1008 Seiten, das mache ich locker. Da ich aber einige andere Dinge »nebenbei« zu erledigen hatte, kann ich mich jetzt ein wenig über meine lockere Ansicht ärgern; ein bisschen reingucken in die Seiten sollte ich schließlich doch, und das braucht eben Zeit.
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