Die ersten Romane, die im Stardust-Sonnensystem spielen, liegen vor, und weitere sind in Arbeit. So viel kann ich wohl ausplaudern, ohne zu viel über einen der wichtigsten Handlungsschauplätze des aktuell laufenden PERRY RHODAN-Zyklus zu verraten.
Es geht - selbstverständlich - um das Zweite Galaktische Rätsel und um andere Geheimnisse, es geht um sich nicht verstehende Menschen, und es geht um Verbindungen, die irgendwie mit der frühen Zeit der terranischen Menschheit zusammenhängen. Bisher sehr lesenswert; ich bin gespannt, wie das bei den Lesern ankommen wird ...
01 August 2009
31 Juli 2009
Exposés nach Band 2500
Ein Logbuch der Redaktion
Als ich irgendwann vor über dreißig Jahren mit der Lektüre von PERRY RHODAN begann, wusste ich nichts von Exposés, und ganz zu Beginn war mir völlig gleichgültig, wer die Romane schrieb. Das änderte sich recht schnell, und ich wurde nacheinander ein Fan des Schriftstellers William Voltz und dann ein Fan des Exposé-Autors William Voltz. Fragt man mich zu meinem persönlichen Lieblingszyklus, nenne ich meist »Aphilie«, also die Bände 700 bis 749.
Seitdem achte ich auf die Romane ebenso wie auf die Exposés. Seit ich in der PERRY RHODAN-Redaktion arbeite, was nun mal auch schon fast 17 Jahre sind, weiß ich, wie schwer es ist, aus einem Exposé einen Roman zu machen: Der Autor muss einerseits die Fakten des Exposés berücksichtigen und andererseits seinen eigenen Stoff entwickeln. Kein Wunder, dass die Ergebnisse oftmals so völlig unterschiedlich sind.
Als ich in der PERRY RHODAN-Redaktion anfing, wurden die Exposés von Ernst Vlcek verfasst, unter tatkräftiger Mitarbeit des Autorenkollegen Arndt Ellmer und des damaligen Chefredakteurs Dr. Florian Marzin. Arndt zog sich irgendwann zurück, stattdessen rückte ab dem Abruse-Zyklus Robert Feldhoff in die Exposé-Factory auf. Sein Konzept zu Gomasch Endredde gestaltete gewissermaßen den Hamamesch-Zyklus im Alleingang völlig neu ... aber das ist ein ganz anderes Thema.
Seit Band 1800 und dem Beginn des THOREGON-Zyklus war Robert Feldhoff in die Exposé-Arbeit eingebunden, ab Band 2000 gestaltete er die Exposés allein. Ich mag seine Exposés, und von den Autoren weiß ich, dass sie sehr gern nach ihnen arbeiten.
Doch als Robert Feldhoff im Frühjahr 2009 erkrankte und es nach einiger Zeit klar war, dass die Erkrankung länger ausfallen würde, musste eine Krankheitsvertretung her. Noch vor der Autorenkonferenz telefonierte ich mit Uwe Anton, und er erklärte sich glücklicherweise dazu bereit, für Robert einzuspringen.
Robert lieferte für die Autorenkonferenz ein umfangreiches Arbeitspapier, auf dessen inhaltlicher Basis die Konferenz stattfand und worauf wir weiter arbeiten konnten. Er lieferte ebenfalls die Exposés 2500 bis 2504 komplett sowie Fragmente für weitere Exposés. Das war gewissermaßen das Rohmaterial, aus dem Uwe Anton nun seine Exposés formen musste. Seit Band 2504 ist er für sie zuständig; die von ihm erarbeitete Zykluskonzeption ist bis Band 2549 im Detail durchgeplant.
Bei seiner Arbeit unterstützt ihn Rainer Castor – der schon vorher bei Robert Feldhoff für die Datenrecherche zuständig war: Er liefert Hintergründe und Ideen en masse.
Es wird sich irgendwann nicht mehr genau trennen lassen, wer denn jetzt welche Idee hatte und wieviel Prozent des Stardust-Zyklus von Robert Feldhoff, Uwe Anton, Rainer Castor oder den Kollegen von der Autorenkonferenz kamen. Der aktuelle Handlungsstrang mit all seinen Ableitungen wird von Uwe Anton geschrieben und erdacht; die grundlegende Richtung stammt noch von Robert Feldhoff.
Wir wissen übrigens schon im groben und ganzen, wohin wir bis Band 2599 wollen. Aber hier gilt das, was ich schon seit Jahren sage: Wenn uns auf dem Weg dahin etwas einfällt, das uns besser gefällt als die bisherige Konzeption, übernehmen wir das. An den Ideen der Autoren wird es auf jeden Fall nie mangeln, da bin ich mir hundertprozentig sicher.
Als ich irgendwann vor über dreißig Jahren mit der Lektüre von PERRY RHODAN begann, wusste ich nichts von Exposés, und ganz zu Beginn war mir völlig gleichgültig, wer die Romane schrieb. Das änderte sich recht schnell, und ich wurde nacheinander ein Fan des Schriftstellers William Voltz und dann ein Fan des Exposé-Autors William Voltz. Fragt man mich zu meinem persönlichen Lieblingszyklus, nenne ich meist »Aphilie«, also die Bände 700 bis 749.
Seitdem achte ich auf die Romane ebenso wie auf die Exposés. Seit ich in der PERRY RHODAN-Redaktion arbeite, was nun mal auch schon fast 17 Jahre sind, weiß ich, wie schwer es ist, aus einem Exposé einen Roman zu machen: Der Autor muss einerseits die Fakten des Exposés berücksichtigen und andererseits seinen eigenen Stoff entwickeln. Kein Wunder, dass die Ergebnisse oftmals so völlig unterschiedlich sind.
Als ich in der PERRY RHODAN-Redaktion anfing, wurden die Exposés von Ernst Vlcek verfasst, unter tatkräftiger Mitarbeit des Autorenkollegen Arndt Ellmer und des damaligen Chefredakteurs Dr. Florian Marzin. Arndt zog sich irgendwann zurück, stattdessen rückte ab dem Abruse-Zyklus Robert Feldhoff in die Exposé-Factory auf. Sein Konzept zu Gomasch Endredde gestaltete gewissermaßen den Hamamesch-Zyklus im Alleingang völlig neu ... aber das ist ein ganz anderes Thema.
Seit Band 1800 und dem Beginn des THOREGON-Zyklus war Robert Feldhoff in die Exposé-Arbeit eingebunden, ab Band 2000 gestaltete er die Exposés allein. Ich mag seine Exposés, und von den Autoren weiß ich, dass sie sehr gern nach ihnen arbeiten.
Doch als Robert Feldhoff im Frühjahr 2009 erkrankte und es nach einiger Zeit klar war, dass die Erkrankung länger ausfallen würde, musste eine Krankheitsvertretung her. Noch vor der Autorenkonferenz telefonierte ich mit Uwe Anton, und er erklärte sich glücklicherweise dazu bereit, für Robert einzuspringen.
Robert lieferte für die Autorenkonferenz ein umfangreiches Arbeitspapier, auf dessen inhaltlicher Basis die Konferenz stattfand und worauf wir weiter arbeiten konnten. Er lieferte ebenfalls die Exposés 2500 bis 2504 komplett sowie Fragmente für weitere Exposés. Das war gewissermaßen das Rohmaterial, aus dem Uwe Anton nun seine Exposés formen musste. Seit Band 2504 ist er für sie zuständig; die von ihm erarbeitete Zykluskonzeption ist bis Band 2549 im Detail durchgeplant.
Bei seiner Arbeit unterstützt ihn Rainer Castor – der schon vorher bei Robert Feldhoff für die Datenrecherche zuständig war: Er liefert Hintergründe und Ideen en masse.
Es wird sich irgendwann nicht mehr genau trennen lassen, wer denn jetzt welche Idee hatte und wieviel Prozent des Stardust-Zyklus von Robert Feldhoff, Uwe Anton, Rainer Castor oder den Kollegen von der Autorenkonferenz kamen. Der aktuelle Handlungsstrang mit all seinen Ableitungen wird von Uwe Anton geschrieben und erdacht; die grundlegende Richtung stammt noch von Robert Feldhoff.
Wir wissen übrigens schon im groben und ganzen, wohin wir bis Band 2599 wollen. Aber hier gilt das, was ich schon seit Jahren sage: Wenn uns auf dem Weg dahin etwas einfällt, das uns besser gefällt als die bisherige Konzeption, übernehmen wir das. An den Ideen der Autoren wird es auf jeden Fall nie mangeln, da bin ich mir hundertprozentig sicher.
Dritter Gastroman
Offiziell erscheint der Roman erst am 7. August, mir liegt er jetzt schon vor. Gestern kam er aus der Druckerei. Die Rede ist von »Die Falle von Dhogar«, dem dritten Gastroman von Andreas Eschbach.
Ich hab' den Roman sehr gern gelesen; sehr spannend! Jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, dass wir eine entsprechende Meldung plus Mini-Leseprobe auf die Homepage setzen.
Ich hab' den Roman sehr gern gelesen; sehr spannend! Jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, dass wir eine entsprechende Meldung plus Mini-Leseprobe auf die Homepage setzen.
30 Juli 2009
Tefroder zum zweiten
Das zweite Tefroder-Taschenbuch ist fertig; zumindest hat Michael Marcus Thurner das Manuskript geliefert. Es fehlen noch einige Anmerkungen von Wim Vandemaan, und ich will es auch noch lesen – aber es geht diese Woche noch an Rainer Nagel, der die Bearbeitung übernimmt.
Der Mittelteil der »Tefroder«-Trilogie schöpft noch mal aus dem Vollen: neuer Schauplatz, fremde Galaxis, fremde Völker. Und dazu ein Haufen von Tefrodern und ein Terraner ...
Der Mittelteil der »Tefroder«-Trilogie schöpft noch mal aus dem Vollen: neuer Schauplatz, fremde Galaxis, fremde Völker. Und dazu ein Haufen von Tefrodern und ein Terraner ...
29 Juli 2009
Faktenfreies Internet
Ich liebe es, wenn Menschen völlig faktenfrei über Dinge diskutieren. Das Internet ist dafür hervorragend geeignet, weil man hier ganz schnell seine Stimmung äußern kann - die Diskussion über PERRY RHODAN passt da auch.
Im »scifinet«, wo es jetzt auch einen Unterbereich PERRY RHODAN gibt, wird derzeit unter anderem sehr faktenfrei über Exposés und Autoren diskutiert. Die Kollegin Uschi Zietsch alias Susan Schwartz gibt sich redlich Mühe, den Diskutanten die Sachverhalte zu erklären, und wird dann schroff abgemahnt ...
Besonders gut ist, wenn über die alte Zeit geschrieben wird. So wird frei und ohne jegliche Faktengrundlage fabuliert, auch ein Günther M. Schelwokat habe doch die Verkaufszahlen im Blick gehabt. Das wiederum würde ich bezweifeln: Verkaufszahlen waren bis in die 90er Jahre hinein so streng geheim, dass sie nicht einmal die Redaktionskollegen erfahren durften.
Einem freien Mitarbeiter wie dem damaligen Außenlektor hat man die Zahlen en detail garantiert nicht mitgeteilt. Höchstens Tendenzen - und daran hat sich bis heute nichts geändert. Aber es ist immer schön, wenn man seine Meinung ins Internet stellen kann.
Im »scifinet«, wo es jetzt auch einen Unterbereich PERRY RHODAN gibt, wird derzeit unter anderem sehr faktenfrei über Exposés und Autoren diskutiert. Die Kollegin Uschi Zietsch alias Susan Schwartz gibt sich redlich Mühe, den Diskutanten die Sachverhalte zu erklären, und wird dann schroff abgemahnt ...
Besonders gut ist, wenn über die alte Zeit geschrieben wird. So wird frei und ohne jegliche Faktengrundlage fabuliert, auch ein Günther M. Schelwokat habe doch die Verkaufszahlen im Blick gehabt. Das wiederum würde ich bezweifeln: Verkaufszahlen waren bis in die 90er Jahre hinein so streng geheim, dass sie nicht einmal die Redaktionskollegen erfahren durften.
Einem freien Mitarbeiter wie dem damaligen Außenlektor hat man die Zahlen en detail garantiert nicht mitgeteilt. Höchstens Tendenzen - und daran hat sich bis heute nichts geändert. Aber es ist immer schön, wenn man seine Meinung ins Internet stellen kann.
28 Juli 2009
Ein außerordentlich gelungener Con
Ein Logbuch der Redaktion
Wenn dieses Logbuch erscheint, ist der GarchingCon 8 schon wieder über eine Woche her – die Zeit vergeht manchmal einfach zu schnell. Und deshalb versuche ich erst gar nicht, viel von der Vorbereitung und über das Drumherum zu schreiben, sondern stelle dar, wie ich die drei Tage in Garching erlebt und empfunden habe.
Meine Anreise erfolgte am Freitag, 17. Juli 2009; ich checkte im Hotel ein, telefonierte noch kurz mit den Kollegen im Verlag, bevor ich mich auf den Weg machte. Nach mehreren Aufenthalten in Garching, der kleinen Stadt nördlich von München, kannte ich mich schon einigermaßen aus und fand vom Hotel aus sehr flott den Weg zum Veranstaltungsort.
Ich kam rechtzeitig ins Bürgerhaus: Kurz zuvor waren Journalisten des Bayerischen Rundfunks eingetroffen, die eine Fernsehaufzeichnung für das ARD-Nachtjournal anfertigen sollten. Ich unterhielt mich im Händlerraum mit den Kollegen, die bereits zwei Interviews mit Conbesuchern aufgenommen hatten. Danach wurden nacheinander zuerst ich und dann Hans Kneifel vor die Kamera gestellt, um einige Aussagen zu PERRY RHODAN, zum Serienjubiläum mit Band 2500 und anderen Themen abzugeben.
Leider war Frank Borsch noch nicht da; der Autor von »Projekt Saturn« wäre meiner Ansicht nach ein idealer Gesprächspartner fürs Fernsehen gewesen. Ich hoffe, dass die Interviews trotzdem gut in den Bericht passten.
Ich schlenderte ein wenig durch das Bürgerhaus, traf viele Bekannte und unterhielt mich mit Conbesuchern. Schon am Freitagabend waren zahlreiche Fans anwesend; insgesamt tummelten sich an diesem Wochenende zwischen 500 und 600 Besucher im Bürgerhaus, und zeitweise war in den Gängen kaum ein Durchkommen.
Das Abendessen nahm ich in einer nahe gelegenen Pizzeria ein. Mit dabei waren die Redakteurin Sabine Kropp sowie die Autoren Uwe Anton und Rainer Castor; selbstverständlich ging es um die anstehenden Exposés. Wir unterhielten uns über geplante Handlungsverläufe, den Einsatz der Autoren und die Abfolge von Überraschungen – wann sollen die Leser beispielsweise welche Informationen über die neuen technischen Errungenschaften in der Milchstraße erhalten?
Nach einem lustigen langen Abend in der Con-Kneipe und einer viel zu kurzen Nacht ging es am Samstag, 18. Juli, mit »knallhartem« Programm weiter. Ich weiß schon gar nicht mehr, an wie vielen Programmpunkten ich auf der Bühne stand und was ich wem sagte. Für mich war ein persönlicher Höhepunkt die Präsentation von Band 2500 mit Frank Borsch, der aus seinem Roman einige Passagen vorlas, und die Präsentation des Stardust-Zyklus mit Uwe Anton, der einen Text vorbereitet hatte, den wir gemeinsam vortrugen.
Der große Saal im Bürgerhaus war gerammelt voll, und es herrschte Stille, während wir vorlasen – und dann kam der donnernde Applaus. Das war Klasse! Auch die Diskussions- und Gesprächsrunde mit allen Autoren auf der Bühne empfand ich als einen Höhepunkt des Cons.
Weniger toll war das Bilder-Quiz, bei dem sich erwies, dass Sabine Kropp und ich uns nicht so gut im Perryversum auskennen wie Rainer Castor und Uwe Anton. Ich hoffe aber, dass sich die Fans gut darüber amüsierten, wie wir auf der Bühne schwitzten.
Diesmal entschwanden Sabine Kropp und ich mit Hans Kneifel. Mit dem PERRY RHODAN- und ATLAN-Altmeister sprachen wir über aktuelle Projekte, vor allem über die mögliche Fortsetzung von ATLAN X. Nach dem Kreta-Zyklus werden wir auf jeden Fall erst einmal eine Pause einlegen.
Und dann kam wieder ein langer Abend an der Theke im Bürgerhaus und in einer nahe gelegenen Kneipe; als ich zum Hotel ging, graute schon der Morgen. Von anderen weiß ich, dass sie direkt aus der Bar zum Frühstück ins Hotel gingen – das finde ich tapfer.
Nur mussten diese Personen nicht am Sonntag, 19. Juli, um zehn Uhr morgens schon wieder auf der Bühne stehen ... Mit Sabine Kropp stellte ich dar, wie ein Heftroman entsteht; die Moderation besorgte Stefan Friedrich. Er steuerte uns auch später durch eine Talk-Runde, in der wir aus dem Alltag der Redaktion zu plaudern hatten.
Der Rest des Sonntags war gemütlich. Nach einem fürchterlich verregneten Samstag war es ein schöner Tag, um in der Sonne zu sitzen und nett zu plaudern. Unter anderem sprach ich lange mit Frank Borsch über weitere Pläne oder unterhielt mich mit Fans über ihre Projekte. Gegen 15 Uhr verließ ich Garching: schwer übermüdet und gleichzeitig sehr zufrieden. Ich hatte einen hervorragend organisierten und super gestalteten Con erlebt, und ich hatte ein Wochenende mit vielen netten Leuten verbracht – was will man eigentlich mehr?
Wenn dieses Logbuch erscheint, ist der GarchingCon 8 schon wieder über eine Woche her – die Zeit vergeht manchmal einfach zu schnell. Und deshalb versuche ich erst gar nicht, viel von der Vorbereitung und über das Drumherum zu schreiben, sondern stelle dar, wie ich die drei Tage in Garching erlebt und empfunden habe.
Meine Anreise erfolgte am Freitag, 17. Juli 2009; ich checkte im Hotel ein, telefonierte noch kurz mit den Kollegen im Verlag, bevor ich mich auf den Weg machte. Nach mehreren Aufenthalten in Garching, der kleinen Stadt nördlich von München, kannte ich mich schon einigermaßen aus und fand vom Hotel aus sehr flott den Weg zum Veranstaltungsort.
Ich kam rechtzeitig ins Bürgerhaus: Kurz zuvor waren Journalisten des Bayerischen Rundfunks eingetroffen, die eine Fernsehaufzeichnung für das ARD-Nachtjournal anfertigen sollten. Ich unterhielt mich im Händlerraum mit den Kollegen, die bereits zwei Interviews mit Conbesuchern aufgenommen hatten. Danach wurden nacheinander zuerst ich und dann Hans Kneifel vor die Kamera gestellt, um einige Aussagen zu PERRY RHODAN, zum Serienjubiläum mit Band 2500 und anderen Themen abzugeben.
Leider war Frank Borsch noch nicht da; der Autor von »Projekt Saturn« wäre meiner Ansicht nach ein idealer Gesprächspartner fürs Fernsehen gewesen. Ich hoffe, dass die Interviews trotzdem gut in den Bericht passten.
Ich schlenderte ein wenig durch das Bürgerhaus, traf viele Bekannte und unterhielt mich mit Conbesuchern. Schon am Freitagabend waren zahlreiche Fans anwesend; insgesamt tummelten sich an diesem Wochenende zwischen 500 und 600 Besucher im Bürgerhaus, und zeitweise war in den Gängen kaum ein Durchkommen.
Das Abendessen nahm ich in einer nahe gelegenen Pizzeria ein. Mit dabei waren die Redakteurin Sabine Kropp sowie die Autoren Uwe Anton und Rainer Castor; selbstverständlich ging es um die anstehenden Exposés. Wir unterhielten uns über geplante Handlungsverläufe, den Einsatz der Autoren und die Abfolge von Überraschungen – wann sollen die Leser beispielsweise welche Informationen über die neuen technischen Errungenschaften in der Milchstraße erhalten?
Nach einem lustigen langen Abend in der Con-Kneipe und einer viel zu kurzen Nacht ging es am Samstag, 18. Juli, mit »knallhartem« Programm weiter. Ich weiß schon gar nicht mehr, an wie vielen Programmpunkten ich auf der Bühne stand und was ich wem sagte. Für mich war ein persönlicher Höhepunkt die Präsentation von Band 2500 mit Frank Borsch, der aus seinem Roman einige Passagen vorlas, und die Präsentation des Stardust-Zyklus mit Uwe Anton, der einen Text vorbereitet hatte, den wir gemeinsam vortrugen.
Der große Saal im Bürgerhaus war gerammelt voll, und es herrschte Stille, während wir vorlasen – und dann kam der donnernde Applaus. Das war Klasse! Auch die Diskussions- und Gesprächsrunde mit allen Autoren auf der Bühne empfand ich als einen Höhepunkt des Cons.
Weniger toll war das Bilder-Quiz, bei dem sich erwies, dass Sabine Kropp und ich uns nicht so gut im Perryversum auskennen wie Rainer Castor und Uwe Anton. Ich hoffe aber, dass sich die Fans gut darüber amüsierten, wie wir auf der Bühne schwitzten.
Diesmal entschwanden Sabine Kropp und ich mit Hans Kneifel. Mit dem PERRY RHODAN- und ATLAN-Altmeister sprachen wir über aktuelle Projekte, vor allem über die mögliche Fortsetzung von ATLAN X. Nach dem Kreta-Zyklus werden wir auf jeden Fall erst einmal eine Pause einlegen.
Und dann kam wieder ein langer Abend an der Theke im Bürgerhaus und in einer nahe gelegenen Kneipe; als ich zum Hotel ging, graute schon der Morgen. Von anderen weiß ich, dass sie direkt aus der Bar zum Frühstück ins Hotel gingen – das finde ich tapfer.
Nur mussten diese Personen nicht am Sonntag, 19. Juli, um zehn Uhr morgens schon wieder auf der Bühne stehen ... Mit Sabine Kropp stellte ich dar, wie ein Heftroman entsteht; die Moderation besorgte Stefan Friedrich. Er steuerte uns auch später durch eine Talk-Runde, in der wir aus dem Alltag der Redaktion zu plaudern hatten.
Der Rest des Sonntags war gemütlich. Nach einem fürchterlich verregneten Samstag war es ein schöner Tag, um in der Sonne zu sitzen und nett zu plaudern. Unter anderem sprach ich lange mit Frank Borsch über weitere Pläne oder unterhielt mich mit Fans über ihre Projekte. Gegen 15 Uhr verließ ich Garching: schwer übermüdet und gleichzeitig sehr zufrieden. Ich hatte einen hervorragend organisierten und super gestalteten Con erlebt, und ich hatte ein Wochenende mit vielen netten Leuten verbracht – was will man eigentlich mehr?
27 Juli 2009
Rückblick auf ein gutes Jahr
Ein Logbuch der Redaktion
Im Frühjahr 2009, also vor einigen Monaten, bat mich Frank Zeiger vom SFC Universum, ich möge doch einige Zeilen für das PERRY RHODAN-Jahrbuch schreiben, das im Sommer erscheinen sollte. Am 29. Mai 2009 lieferte ich meinen Text ab – am 17. Juli 2009 konnte ich das fertige PERRY RHODAN-Jahrbuch in den Händen halten. Sicher werde ich zu dem gelungenen Buch noch eine ausführliche Besprechung schreiben; hier möchte ich vor allem meinen Jahresrückblick dokumentieren. Das Jahr 2008 war nämlich tatsächlich ein gutes Jahr ...
Aus dem PERRY RHODAN-Jahrbuch 2008:
Im Nachhinein fällt es wahrscheinlich jedermann leicht, Dinge in ein positives Licht zu stellen. Das würde erklären, warum so viele Menschen ihre Vergangenheit verklären, von ihrer Jugend schwärmen oder so tun, als ob »früher« alles besser gewesen sei. Ich bin mir allerdings tatsächlich sicher, dass das Jahr 2008 für die PERRY RHODAN-Serie ein gutes Jahr war, ein erfolgreiches und eines, in dem wir einige neue Dinge ausprobiert haben.
Wir hatten 2008 ein Jubiläum zu feiern, wenngleich es nicht so begangen wurde, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte. Die Silberbände, die erfolgreichste Buchreihe zumindest Deutschlands, wenn nicht sogar Europas, wurden dreißig Jahre alt. Seit 1978 gibt es die Bearbeitungen der klassischen PERRY RHODAN-Heftromane, die anfangs von William Voltz vorgenommen wurde, die dann jahrelang Horst Hoffmann betrieb und die seit einigen Jahren in der Obhut von Hubert Haensel liegt. Leider wurde von den vielen Plänen rings um das Jubiläum nur wenig verwirklicht, was ich schade fand – für uns intern war es ein Erfolg, über den wir uns freuten.
Seien wir ehrlich: Seit dem Verkauf der Moewig-Buchsparte an die edel AG ist unser Hauptaugenmerk bei der täglichen Arbeit auf die Heftromane ausgerichtet, die als einziges Produkt noch beim Pabel-Moewig Verlag erscheinen. Alles andere sind Lizenzen, sprich Dinge, die wir zwar als Redaktion entwickeln oder mit unseren Partnern zusammen erarbeiten, die aber nicht von uns bis in die letzte Konsequenz verantwortet und vertrieben werden.
Kein Wunder, dass wir im Jahr 2008 im Bereich der Heftromane einen tüchtigen Schritt nach vorne taten. Es war kein Jubiläum geplant, denn Band 2400 war im Vorjahr erschienen, und mit dem Jubelband 2500 war erst im Folgejahr zu rechnen. Immerhin hielten wir mit PERRY RHODAN-Extra eine zusätzliche Reihe von abgeschlossenen Romanen auf dem Markt, was ich schon mal gut finde – aber es ergab sich die Möglichkeit, eine neue Reihe zu starten.
Wir nannten das Projekt PERRY RHODAN-Action und starteten mit viel Erwartung in die geplanten zwölf Romane. (Wenn dieses PERRY RHODAN-Jahrbuch erscheint, wird jeder wissen, dass wir die Serie nach 36 Bänden eingestellt haben. Im Jahr 2008 steckten wir allerdings noch voller Euphorie.) Wir probierten einige völlig neue Dinge aus: neuer Exposé-Autor, neuer Daten-Lieferant, neuer Außenlektor, neue Autoren, eine neue Art, Daten zur Verfügung zu stellen – und so weiter. Der anfängliche Erfolg gab uns recht, aus den geplanten zwölf wurden ruckzuck noch mehr Romane. 2008 war also das Jahr für PERRY RHODAN-Action, ein erfolgreicher Serienstart für uns und für die Autoren.
Der Knaller allerdings war für mich tatsächlich das PERRY RHODAN-Computerspiel. Publiziert von Braingame und vertrieben von KochMedia, sorgte es anfangs des Jahres dafür, dass wir durch die Bank sehr gute Kritiken bekamen und auch in Medien besprochen wurden, die sonst PERRY RHODAN größtmaßstäblich ignorieren. Das Spiel selbst war klasse und wurde von Fans wie Nicht-Fans mit großer Freude aufgenommen. Schade, dass es bislang keine Fortsetzung dazu gibt – aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt ...
Es gab 2008 eine Reihe von Projekten, die »einfach nur gut« liefen, weshalb ich sie eigentlich gar nicht besonders herausheben möchte. Lübbe-Audio führte die »Sternenozean«-Hörspiele weiter, während Eins-A-Medien eine Silber-Edition nach der anderen publizierte und auch ins Geschäft mit den ATLAN-Zeitabenteuern einstieg.
Bei Heyne starteten wir im Herbst 2008 keinen Taschenbuch-Sechsteiler, sondern »nur« eine Trilogie: »Das Rote Imperium« wurde von drei Autoren verfasst, die sich über viele Details ihrer Arbeit im Team verständigten. Das hat den Taschenbüchern sicher nicht geschadet, wie ich finde ...
Ganz und gar nicht verschweigen will ich die ELFENZEIT-Buchreihe, wenngleich die mit PERRY RHODAN so viel nicht zu tun hat. Höchstens von den Mitarbeitern her: Die Exposés für die Fantasy-Serie verfasst Susan Schwartz, die Titelbilder stammen von Dirk Schulz, und als Autoren haben sich unter anderem Michael Marcus Thurner, Cathrin Hartmann und Verena Themsen bewährt, die auch PERRY RHODAN-Lesern etwas sagen dürften. Mit der ELFENZEIT startete Bertelsmann im Jahr 2008, und die bisherige Resonanz war sehr gut.
Eine persönliche Sache noch: Schade ist, dass uns Miriam Hofheinz im Jahr 2008 verlassen hat. In ihrer engagierten Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie hat sie uns in das digitale Zeitalter geführt. Das starke Engagement in punkto E-Books oder Download-Hörspielen hat sie ebenso vorangetrieben wie das Computerspiel und alle möglichen Audio-Produkte. Sie hat dann neue Herausforderungen gesucht – und diese in Hamburg gefunden. Verabschiedet habe ich sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge: lachend, weil ich ihr den Karrieresprung von ganzem Herzen gönne, weinend, weil ich eine sehr gute Kollegin verloren habe, mit der ich auch oft »gegen Feierabend« über Gott und die Welt, PERRY RHODAN und die Konkurrenz diskutieren konnte.
An ihrer Stelle kam Björn Berenz, der nun das PERRY RHODAN-Team in Rastatt verstärkt. Seitdem hat er sich auch sehr gut eingearbeitet, und er ist jetzt derjenige, der uns die Impulse in der digitalen Welt gibt.
Habe ich noch etwas vergessen? Aber sicher doch ... Aber so ein Jahr ist lang, 2008 war erfüllt mit viel Aktivität, auch mit Stress und Hektik – aber es war ein spannendes Jahr, auf das ich unterm Strich mit einiger Befriedigung zurückblicke.
Im Frühjahr 2009, also vor einigen Monaten, bat mich Frank Zeiger vom SFC Universum, ich möge doch einige Zeilen für das PERRY RHODAN-Jahrbuch schreiben, das im Sommer erscheinen sollte. Am 29. Mai 2009 lieferte ich meinen Text ab – am 17. Juli 2009 konnte ich das fertige PERRY RHODAN-Jahrbuch in den Händen halten. Sicher werde ich zu dem gelungenen Buch noch eine ausführliche Besprechung schreiben; hier möchte ich vor allem meinen Jahresrückblick dokumentieren. Das Jahr 2008 war nämlich tatsächlich ein gutes Jahr ...
Aus dem PERRY RHODAN-Jahrbuch 2008:
Im Nachhinein fällt es wahrscheinlich jedermann leicht, Dinge in ein positives Licht zu stellen. Das würde erklären, warum so viele Menschen ihre Vergangenheit verklären, von ihrer Jugend schwärmen oder so tun, als ob »früher« alles besser gewesen sei. Ich bin mir allerdings tatsächlich sicher, dass das Jahr 2008 für die PERRY RHODAN-Serie ein gutes Jahr war, ein erfolgreiches und eines, in dem wir einige neue Dinge ausprobiert haben.
Wir hatten 2008 ein Jubiläum zu feiern, wenngleich es nicht so begangen wurde, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte. Die Silberbände, die erfolgreichste Buchreihe zumindest Deutschlands, wenn nicht sogar Europas, wurden dreißig Jahre alt. Seit 1978 gibt es die Bearbeitungen der klassischen PERRY RHODAN-Heftromane, die anfangs von William Voltz vorgenommen wurde, die dann jahrelang Horst Hoffmann betrieb und die seit einigen Jahren in der Obhut von Hubert Haensel liegt. Leider wurde von den vielen Plänen rings um das Jubiläum nur wenig verwirklicht, was ich schade fand – für uns intern war es ein Erfolg, über den wir uns freuten.
Seien wir ehrlich: Seit dem Verkauf der Moewig-Buchsparte an die edel AG ist unser Hauptaugenmerk bei der täglichen Arbeit auf die Heftromane ausgerichtet, die als einziges Produkt noch beim Pabel-Moewig Verlag erscheinen. Alles andere sind Lizenzen, sprich Dinge, die wir zwar als Redaktion entwickeln oder mit unseren Partnern zusammen erarbeiten, die aber nicht von uns bis in die letzte Konsequenz verantwortet und vertrieben werden.
Kein Wunder, dass wir im Jahr 2008 im Bereich der Heftromane einen tüchtigen Schritt nach vorne taten. Es war kein Jubiläum geplant, denn Band 2400 war im Vorjahr erschienen, und mit dem Jubelband 2500 war erst im Folgejahr zu rechnen. Immerhin hielten wir mit PERRY RHODAN-Extra eine zusätzliche Reihe von abgeschlossenen Romanen auf dem Markt, was ich schon mal gut finde – aber es ergab sich die Möglichkeit, eine neue Reihe zu starten.
Wir nannten das Projekt PERRY RHODAN-Action und starteten mit viel Erwartung in die geplanten zwölf Romane. (Wenn dieses PERRY RHODAN-Jahrbuch erscheint, wird jeder wissen, dass wir die Serie nach 36 Bänden eingestellt haben. Im Jahr 2008 steckten wir allerdings noch voller Euphorie.) Wir probierten einige völlig neue Dinge aus: neuer Exposé-Autor, neuer Daten-Lieferant, neuer Außenlektor, neue Autoren, eine neue Art, Daten zur Verfügung zu stellen – und so weiter. Der anfängliche Erfolg gab uns recht, aus den geplanten zwölf wurden ruckzuck noch mehr Romane. 2008 war also das Jahr für PERRY RHODAN-Action, ein erfolgreicher Serienstart für uns und für die Autoren.
Der Knaller allerdings war für mich tatsächlich das PERRY RHODAN-Computerspiel. Publiziert von Braingame und vertrieben von KochMedia, sorgte es anfangs des Jahres dafür, dass wir durch die Bank sehr gute Kritiken bekamen und auch in Medien besprochen wurden, die sonst PERRY RHODAN größtmaßstäblich ignorieren. Das Spiel selbst war klasse und wurde von Fans wie Nicht-Fans mit großer Freude aufgenommen. Schade, dass es bislang keine Fortsetzung dazu gibt – aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt ...
Es gab 2008 eine Reihe von Projekten, die »einfach nur gut« liefen, weshalb ich sie eigentlich gar nicht besonders herausheben möchte. Lübbe-Audio führte die »Sternenozean«-Hörspiele weiter, während Eins-A-Medien eine Silber-Edition nach der anderen publizierte und auch ins Geschäft mit den ATLAN-Zeitabenteuern einstieg.
Bei Heyne starteten wir im Herbst 2008 keinen Taschenbuch-Sechsteiler, sondern »nur« eine Trilogie: »Das Rote Imperium« wurde von drei Autoren verfasst, die sich über viele Details ihrer Arbeit im Team verständigten. Das hat den Taschenbüchern sicher nicht geschadet, wie ich finde ...
Ganz und gar nicht verschweigen will ich die ELFENZEIT-Buchreihe, wenngleich die mit PERRY RHODAN so viel nicht zu tun hat. Höchstens von den Mitarbeitern her: Die Exposés für die Fantasy-Serie verfasst Susan Schwartz, die Titelbilder stammen von Dirk Schulz, und als Autoren haben sich unter anderem Michael Marcus Thurner, Cathrin Hartmann und Verena Themsen bewährt, die auch PERRY RHODAN-Lesern etwas sagen dürften. Mit der ELFENZEIT startete Bertelsmann im Jahr 2008, und die bisherige Resonanz war sehr gut.
Eine persönliche Sache noch: Schade ist, dass uns Miriam Hofheinz im Jahr 2008 verlassen hat. In ihrer engagierten Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie hat sie uns in das digitale Zeitalter geführt. Das starke Engagement in punkto E-Books oder Download-Hörspielen hat sie ebenso vorangetrieben wie das Computerspiel und alle möglichen Audio-Produkte. Sie hat dann neue Herausforderungen gesucht – und diese in Hamburg gefunden. Verabschiedet habe ich sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge: lachend, weil ich ihr den Karrieresprung von ganzem Herzen gönne, weinend, weil ich eine sehr gute Kollegin verloren habe, mit der ich auch oft »gegen Feierabend« über Gott und die Welt, PERRY RHODAN und die Konkurrenz diskutieren konnte.
An ihrer Stelle kam Björn Berenz, der nun das PERRY RHODAN-Team in Rastatt verstärkt. Seitdem hat er sich auch sehr gut eingearbeitet, und er ist jetzt derjenige, der uns die Impulse in der digitalen Welt gibt.
Habe ich noch etwas vergessen? Aber sicher doch ... Aber so ein Jahr ist lang, 2008 war erfüllt mit viel Aktivität, auch mit Stress und Hektik – aber es war ein spannendes Jahr, auf das ich unterm Strich mit einiger Befriedigung zurückblicke.
26 Juli 2009
Seltsame Forendiskussion
Manchmal verstehe ich manche Leser nicht, die in unserem Diskussionsforum aktiv sind. Sie sind wunderbar darin, gegen Autoren und die Redaktion auszuteilen, gern auch beleidigend. Wagt man es aber, ihnen mal einige Argumente um die Ohren zu hauen, ist das Gezeter gleich groß.
Aktuelles Beispiel ist die Diskussion um Band 2500, den ich persönlich hervorragend finde. Allen Ernstes wird von einigen Diskutanten die durchaus heftige, aber eben auch einigermaßen realitätsnahe Gewaltdarstellung als »Splatter« diffamiert.
Mein persönliches Highlight war zuletzt jener Leser, der die Bastei-Serien »John Sinclair« und »Professor Zamorra« als »Splatterheftchen« bezeichnete und ernsthaft behauptete, dass Ernst Vlcek »an einigen dieser Serien mitgeschrieben« habe. Da platzt mir dann doch die Hutschnur.
Meine Reaktion darauf möchte ich hier dokumentieren:
Mannomann. Da kennt sich aber mal einer aus ...
Ernsthaft: Weder "John Sinclair" (Horror- oder Grusel-Serie) noch "Professor Zamorra" (Mix aus Fantasy, Horror und SF) sind "Splatter". Bitte einmal einkaufen, lesen und dann noch mal melden!
Und Ernst Vlcek hat natürlich bei keiner dieser Serien mitgeschrieben. Er hat für "Dämonenkiller" die Exposés verfasst sowie Romane geschreiben. Das war auch kein "Splatter".
Ernsthafter Tipp: Bevor man so rumblökt, sollte man doch bitteschön zumindest zwei Minuten lang die Wikipedia bemühen.
Die Reaktion darauf: Man verbittet sich den Begriff »rumblöken« und empört sich über meine unsachliche Antwort. Nun denn ...
Aktuelles Beispiel ist die Diskussion um Band 2500, den ich persönlich hervorragend finde. Allen Ernstes wird von einigen Diskutanten die durchaus heftige, aber eben auch einigermaßen realitätsnahe Gewaltdarstellung als »Splatter« diffamiert.
Mein persönliches Highlight war zuletzt jener Leser, der die Bastei-Serien »John Sinclair« und »Professor Zamorra« als »Splatterheftchen« bezeichnete und ernsthaft behauptete, dass Ernst Vlcek »an einigen dieser Serien mitgeschrieben« habe. Da platzt mir dann doch die Hutschnur.
Meine Reaktion darauf möchte ich hier dokumentieren:
Mannomann. Da kennt sich aber mal einer aus ...
Ernsthaft: Weder "John Sinclair" (Horror- oder Grusel-Serie) noch "Professor Zamorra" (Mix aus Fantasy, Horror und SF) sind "Splatter". Bitte einmal einkaufen, lesen und dann noch mal melden!
Und Ernst Vlcek hat natürlich bei keiner dieser Serien mitgeschrieben. Er hat für "Dämonenkiller" die Exposés verfasst sowie Romane geschreiben. Das war auch kein "Splatter".
Ernsthafter Tipp: Bevor man so rumblökt, sollte man doch bitteschön zumindest zwei Minuten lang die Wikipedia bemühen.
Die Reaktion darauf: Man verbittet sich den Begriff »rumblöken« und empört sich über meine unsachliche Antwort. Nun denn ...
25 Juli 2009
Schon wieder ein ATLAN
Am Freitag kam »Ceres am Abgrund« bei mir an, der fünfte Band des »Monolith«-Zyklus innerhalb der ATLAN-Taschenbuchreihe. Verfasst wurde der Band von Manfred H. Rückert, den ich seit langen Jahren persönlich kenne, von dem ich aber bislang noch nichts aus dem Perryversum gelesen habe.
Nur: Ich hinke bei ATLAN hoffnungslos hinterher. Der letzte Band, den ich zur Hälfte gelesen habe, war »Rico« von Arndt Ellmer. Seither stagniere ich »auf hohem Niveau«, wie es so schön heißt. Soll ich dennoch mit dem fünften Band anfangen?
Nur: Ich hinke bei ATLAN hoffnungslos hinterher. Der letzte Band, den ich zur Hälfte gelesen habe, war »Rico« von Arndt Ellmer. Seither stagniere ich »auf hohem Niveau«, wie es so schön heißt. Soll ich dennoch mit dem fünften Band anfangen?
24 Juli 2009
Immer noch Spätfolgen
Telefonanruf am Nachmittag: Ein Alt- oder Ex-Leser ist am Apparat. Er hat PERRY RHODAN bis in die 80er Jahre hinein gelesen, hat dann aufgehört, weil er mit dem Studium angefangen hat. Durch Werbung in »Welt der Wunder« erfuhr er, dass es einen neuen Zyklus gibt.
Jetzt will er wieder einsteigen. Wir schicken ihm ein Infopaket raus, inklusive einer Abo-Bestellkarte - na klar. Und ich weiß, dass er nicht der einzige in diesen Tagen ist ...
Jetzt will er wieder einsteigen. Wir schicken ihm ein Infopaket raus, inklusive einer Abo-Bestellkarte - na klar. Und ich weiß, dass er nicht der einzige in diesen Tagen ist ...
23 Juli 2009
Versehentlich abgelegte Dinge
Was will man an einem Tag wie dem heutigen tun? Es regnet in Strömen, und eine halbe Stunde später knallt die Sonne herunter. Ich sitze daheim und mache einen »Redigiertag«, wie so oft.
Streng genommen, ist es eigentlich ein »Aufräum- und Sortier-Tag«. Ich kümmere mich um Themen, zu denen ich in den letzten zwei bis vier Wochen nicht gekommen bin. Da bekommen wohl einige Menschen in nächster Zeit ein bisschen Post von mir ...
Streng genommen, ist es eigentlich ein »Aufräum- und Sortier-Tag«. Ich kümmere mich um Themen, zu denen ich in den letzten zwei bis vier Wochen nicht gekommen bin. Da bekommen wohl einige Menschen in nächster Zeit ein bisschen Post von mir ...
22 Juli 2009
Reaktionen auf den 2500er
Ich telefonierte mit Frank Borsch, dem Autor des PERRY RHODAN-Bandes 2500. Wir waren uns einig darüber, dass sowohl das Presseecho als auch die Resonanz der Leser völlig begeisternd sind. In seinem eigenen Blog »Bloße Worte« hat sich der Autor ja dazu geäußert, welche Ansprüche an einen solchen Jubiläumsband gestellt werden.
Interessant finde ich die »Dehnung« der Kritiken. Vom überschäumenden Lob bis zur niedermachenden Schmähung ist alles dabei; bisher habe ich aber den Eindruck, dass den meisten Lesern der Roman sehr gut gefällt. Mir im übrigen ja auch ...
Interessant finde ich die »Dehnung« der Kritiken. Vom überschäumenden Lob bis zur niedermachenden Schmähung ist alles dabei; bisher habe ich aber den Eindruck, dass den meisten Lesern der Roman sehr gut gefällt. Mir im übrigen ja auch ...
21 Juli 2009
Cantaro zum nächsten
Während wir uns derzeit ein wenig vom Presserummel rings um PERRY RHODAN 2500 zu erholen beginnen und versuchen, die Berge an Arbeit aufzuräumen, die sich aufgetürmt haben, liegt vor mir bereits der aktuelle Doppelband aus der fünften Auflage: Mit dem Band 1400/01 startet der Cantaro-Zyklus.
»Götter der Nacht« von Kurt Mahr und »Herr der Träumer« von Arndt Ellmer bilden einen furiosen Start in einen der besten PERRY RHODAN-Zyklen. Was war ich in den 80er Jahren begeistert, als der Cantaro-Zyklus begann! Ich bin sicher, dass es heute vielen Lesern ähnlich gehen wird. Soll ich noch mal mit dem Lesen anfangen?
»Götter der Nacht« von Kurt Mahr und »Herr der Träumer« von Arndt Ellmer bilden einen furiosen Start in einen der besten PERRY RHODAN-Zyklen. Was war ich in den 80er Jahren begeistert, als der Cantaro-Zyklus begann! Ich bin sicher, dass es heute vielen Lesern ähnlich gehen wird. Soll ich noch mal mit dem Lesen anfangen?
20 Juli 2009
Garching-Echos
Nach wie vor ist mein Computer voll mit Meldungen zum Wochenende, zu dem außerordentlich gelungenen Con in Garching. Immer wieder klingelt das Telefon; es gibt Nachfragen von »außen«. Ein weiterer Beleg dafür, wie gelungen das alles war.
Immerhin war PERRY RHODAN im »Nachtjournal«; mit den üblichen Falsch-Informationen, über die man sich bei Journalisten aber nicht aufregen darf. Immerhin ist mit Hans Kneifel ein Alt-Autor vertreten - das hat mich gefreut.
Immerhin war PERRY RHODAN im »Nachtjournal«; mit den üblichen Falsch-Informationen, über die man sich bei Journalisten aber nicht aufregen darf. Immerhin ist mit Hans Kneifel ein Alt-Autor vertreten - das hat mich gefreut.
19 Juli 2009
Erschöpft zurück
Die Bahn entließ mich am frühen Abend aus ihren Klauen; benommen stieg ich gegen 20.30 Uhr aus dem Zug. Ich hatte die halbe Fahrt über gedöst.
Kein Wunder: Der Con in Garching liegt hinter mir, drei Tage mit PERRY RHODAN-Fans und Autoren und Zeichnern und Redakteuren. Das ganze war hervorragend organisiert, und ich fühlte mich von den Organisatoren wunderbar aufgehoben. Eine wunderbare Veranstaltung!
Kein Wunder: Der Con in Garching liegt hinter mir, drei Tage mit PERRY RHODAN-Fans und Autoren und Zeichnern und Redakteuren. Das ganze war hervorragend organisiert, und ich fühlte mich von den Organisatoren wunderbar aufgehoben. Eine wunderbare Veranstaltung!
17 Juli 2009
Fahrt nach Garching
Kurz nach zwölf Uhr geht mein Zug nach München, ziemlich genau um elf Uhr habe ich noch ein Radio-Interview; irgendwie davor sollte ich noch die eine oder andere Kleinigkeit arbeiten und vor allem meinen Kram packen: Es ist nach wie vor stressig, der PERRY RHODAN-Band 2500 hält uns gut in Atem.
Der Con in Garching bei München, der offiziell morgen beginnt, der aber heute schon sein Vorprogramm erlebt, steht vor der Tür. Ich freue mich schon sehr darauf; vor zwei Jahren habe ich ja »gefehlt«. Es ist also vier Jahre her, seit ich das letzte Mal in Garching war - ich nehme an, dass das Bürgerhaus, das Hotel und die umliegenden Kneipen immer noch gleich aussehen.
Der Con in Garching bei München, der offiziell morgen beginnt, der aber heute schon sein Vorprogramm erlebt, steht vor der Tür. Ich freue mich schon sehr darauf; vor zwei Jahren habe ich ja »gefehlt«. Es ist also vier Jahre her, seit ich das letzte Mal in Garching war - ich nehme an, dass das Bürgerhaus, das Hotel und die umliegenden Kneipen immer noch gleich aussehen.
16 Juli 2009
Schwitzen und Stressen
Es ist ein Tag vor dem großen PERRY RHODAN-Con in Garching. Aus irgendwie nachvollziehbaren Gründen klingelt praktisch ununterbrochen das Telefon: Journalisten, die sich mit uns über PERRY RHODAN-Band 2500 unterhalten wollen.
Daneben muss auch noch die »normale Arbeit« erledigt werden, melden sich auch noch andere Menschen, die etwas von uns wollen. Und das am heißesten Tag der Woche, ach was!, des Monats. Kann der Wettergott so was eigentlich nicht besser »timen«?
Daneben muss auch noch die »normale Arbeit« erledigt werden, melden sich auch noch andere Menschen, die etwas von uns wollen. Und das am heißesten Tag der Woche, ach was!, des Monats. Kann der Wettergott so was eigentlich nicht besser »timen«?
15 Juli 2009
Erfolgreiche Pressekonferenz
Ein Logbuch der Redaktion
Das East Hotel im Hamburger Stadtteil St. Pauli ist ein extrem »stylishes« Gebäude: Schon der Eingangsbereich sieht futuristisch aus, und die Seminar- und Vortragsräume erfüllen alle Standards, die man an solche Räumlichkeiten stellt. Im Raum »Lotus« dieses Hotels fand am Mittwoch, 8. Juli 2009, die Pressekonferenz zum PERRY RHODAN-Roman 2500 statt – veranstaltet von der Hamburger Agentur S&L unter Federführung von Kai Hirdt. (Der Mann, im bürgerlichen Leben als Public-Relations-Berater tätig, gibt bekanntlich »nebenbei« die PERRY-Comics der Alligator-Farm heraus.)
Ich war einigermaßen zeitig vor Ort und wurde im Seminarraum von Kai Hirdt begrüßt. Mit zwei Kollegen hatte er schon viel vorbereitet: PERRY RHODAN-Transparente hinter dem Tisch der Vortragenden, schöne Drucke aus den PERRY-Comics an den Wänden, zwei Tische mit PERRY RHODAN-Büchern, Heftromanen und anderen Dingen. Die Journalisten sollten auf einen Blick einen Eindruck von der umfangreichen Markenwelt der größten Science-Fiction-Serie der Welt erlangen. Ich fand, dass das alles ziemlich klasse aussah.
Nacheinander trafen die anderen Vortragenden ein, ebenso Journalisten und andere Medienmenschen. In der ersten Reihe stand sogar eine Fernsehkamera, mit der jeder Satz aufgezeichnet wurde, den wir an den Vortragstischen sagten (dann hoffen wir mal, dass das alles klug genug klang ...).
Was mich besonders freute: Mit Miriam Hofheinz war auch unsere ehemalige Kollegin vor Ort, die seit einem Jahr in Hamburg wohnt und arbeitet. Von ihr stammen übrigens die Bilder zur Illustration dieses Logbuches.
Nachdem Kai Hirdt die Journalisten begrüßt hatte, erzählte ich ein wenig über die Vorgeschichte von PERRY RHODAN und erläuterte, warum es streng genommen eine Science-Fiction-Serie aus Hamburg sei: Der Pabel-Moewig Verlag ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bauer Media Group in Hamburg – von daher kann man tatsächlich behaupten, Perry Rhodan sei ein Hamburger.
Frank Borsch als Autor von PERRY RHODAN-Band 2500 stellte danach dar, wie es für ihn war, einen solchen Jubiläumsband zu schreiben. Es sei ihm unter anderem darum gegangen, Perry Rhodan als Hauptfigur darzustellen und mit dem Roman an die Wurzeln der Serie zurückzugehen: an den Forschergeist, an die Neugierde der Menschen, das Universum zu betreten und zu bereisen.
Ich präsentierte kurz die Markenwelt von PERRY RHODAN und hatte dabei zeitweise den Eindruck, wie ein Verkäufer auf einem Jahrmarkt zu agieren: Nacheinander hielt ich den Journalisten Hörbücher oder Comics, den Plüsch-Gucky oder das Computerspiel vor die Nase, um zu zeigen, was es so alles gibt.
Letztlich bot das eine geschickte Überleitung zu Volker Oppmann. Der Geschäftsführer der Firma textunes, der künftig die PERRY RHODAN-Serie auch für das iPhone verfügbar machen wird, informierte über die neuen technischen Möglichkeiten. Alle waren wir uns einig darin, dass eine Science-Fiction-Serie wie die unsere schlicht mit der Zeit gehen und an der Spitze des technischen Fortschritts sein muss.
Im Anschluss an unsere kurzen Vorträge gab's viele Fragen der Journalisten, bevor sich die offizielle Veranstaltung auflöste und sich Einzelgespräche entwickelten. Während Volker Oppmann einigen Menschen die technischen Details erläuterte, mussten Frank Borsch und ich der »Hamburger Morgenpost« Rede und Antwort stehen; wir wurden auch fotografiert.
In der Folge standen oder saßen wir nacheinander vor einer Fernsehkamera: Aufnahmen für eine geplante Dokumentation über PERRY RHODAN. Erst gegen 14 Uhr, so schätze ich, waren wir mit allem Drumherum fertig.
Alles in allem empfand ich die Pressekonferenz als hervorragend organisiert und als »wertig«: Es waren Journalisten aus diversen Medien anwesend, die erste Berichterstattung erwies sich als sehr ordentlich. Und wir hatten als Verlag mit PERRY RHODAN auch einmal in der Hansestadt »Flagge gezeigt«.
Das East Hotel im Hamburger Stadtteil St. Pauli ist ein extrem »stylishes« Gebäude: Schon der Eingangsbereich sieht futuristisch aus, und die Seminar- und Vortragsräume erfüllen alle Standards, die man an solche Räumlichkeiten stellt. Im Raum »Lotus« dieses Hotels fand am Mittwoch, 8. Juli 2009, die Pressekonferenz zum PERRY RHODAN-Roman 2500 statt – veranstaltet von der Hamburger Agentur S&L unter Federführung von Kai Hirdt. (Der Mann, im bürgerlichen Leben als Public-Relations-Berater tätig, gibt bekanntlich »nebenbei« die PERRY-Comics der Alligator-Farm heraus.)
Ich war einigermaßen zeitig vor Ort und wurde im Seminarraum von Kai Hirdt begrüßt. Mit zwei Kollegen hatte er schon viel vorbereitet: PERRY RHODAN-Transparente hinter dem Tisch der Vortragenden, schöne Drucke aus den PERRY-Comics an den Wänden, zwei Tische mit PERRY RHODAN-Büchern, Heftromanen und anderen Dingen. Die Journalisten sollten auf einen Blick einen Eindruck von der umfangreichen Markenwelt der größten Science-Fiction-Serie der Welt erlangen. Ich fand, dass das alles ziemlich klasse aussah.
Nacheinander trafen die anderen Vortragenden ein, ebenso Journalisten und andere Medienmenschen. In der ersten Reihe stand sogar eine Fernsehkamera, mit der jeder Satz aufgezeichnet wurde, den wir an den Vortragstischen sagten (dann hoffen wir mal, dass das alles klug genug klang ...).
Was mich besonders freute: Mit Miriam Hofheinz war auch unsere ehemalige Kollegin vor Ort, die seit einem Jahr in Hamburg wohnt und arbeitet. Von ihr stammen übrigens die Bilder zur Illustration dieses Logbuches.
Nachdem Kai Hirdt die Journalisten begrüßt hatte, erzählte ich ein wenig über die Vorgeschichte von PERRY RHODAN und erläuterte, warum es streng genommen eine Science-Fiction-Serie aus Hamburg sei: Der Pabel-Moewig Verlag ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bauer Media Group in Hamburg – von daher kann man tatsächlich behaupten, Perry Rhodan sei ein Hamburger.
Frank Borsch als Autor von PERRY RHODAN-Band 2500 stellte danach dar, wie es für ihn war, einen solchen Jubiläumsband zu schreiben. Es sei ihm unter anderem darum gegangen, Perry Rhodan als Hauptfigur darzustellen und mit dem Roman an die Wurzeln der Serie zurückzugehen: an den Forschergeist, an die Neugierde der Menschen, das Universum zu betreten und zu bereisen.
Ich präsentierte kurz die Markenwelt von PERRY RHODAN und hatte dabei zeitweise den Eindruck, wie ein Verkäufer auf einem Jahrmarkt zu agieren: Nacheinander hielt ich den Journalisten Hörbücher oder Comics, den Plüsch-Gucky oder das Computerspiel vor die Nase, um zu zeigen, was es so alles gibt.
Letztlich bot das eine geschickte Überleitung zu Volker Oppmann. Der Geschäftsführer der Firma textunes, der künftig die PERRY RHODAN-Serie auch für das iPhone verfügbar machen wird, informierte über die neuen technischen Möglichkeiten. Alle waren wir uns einig darin, dass eine Science-Fiction-Serie wie die unsere schlicht mit der Zeit gehen und an der Spitze des technischen Fortschritts sein muss.
Im Anschluss an unsere kurzen Vorträge gab's viele Fragen der Journalisten, bevor sich die offizielle Veranstaltung auflöste und sich Einzelgespräche entwickelten. Während Volker Oppmann einigen Menschen die technischen Details erläuterte, mussten Frank Borsch und ich der »Hamburger Morgenpost« Rede und Antwort stehen; wir wurden auch fotografiert.
In der Folge standen oder saßen wir nacheinander vor einer Fernsehkamera: Aufnahmen für eine geplante Dokumentation über PERRY RHODAN. Erst gegen 14 Uhr, so schätze ich, waren wir mit allem Drumherum fertig.
Alles in allem empfand ich die Pressekonferenz als hervorragend organisiert und als »wertig«: Es waren Journalisten aus diversen Medien anwesend, die erste Berichterstattung erwies sich als sehr ordentlich. Und wir hatten als Verlag mit PERRY RHODAN auch einmal in der Hansestadt »Flagge gezeigt«.
14 Juli 2009
Zahlenspielereien zu Band 2500
Ein Logbuch der Redaktion
Als vor zwei Jahren der PERRY RHODAN-Roman 2400 erschien, bat mich ein Journalist, doch einmal einige »Zahlenspiele« zu erarbeiten. Das sei für Journalisten griffiger, damit könnten sie besser umgehen. Das glaubte ich gern, und in der Folge erarbeitete ich einige Zahlen, die ich seitdem in diversen Zeitungsartikeln gefunden habe.
Nach zwei Jahren, so dachte ich, bietet es sich an, diese Zahlen noch mal zu überprüfen, und das habe ich in den letzten Tagen noch einmal gemacht. Dafür nahm ich die PERRY RHODAN-Heftromane als Basis, also insgesamt 2500 Stück, und ich nahm ebenso die im deutschsprachigen Raum verkaufte Auflage von über einer Milliarde Romane. (Dabei ignorierte ich die über 900 ATLAN-Heftromane sowie die über 400 PERRY RHODAN-Taschenbücher ebenso wie einzelne Kurzgeschichten und weiteres Material, das jeglichen Rahmen gesprengt hätte ...)
Wenn man beispielsweise von 2500 Heftromanen ausgeht, die eine durchschnittliche Anzahl von 180.000 Anschlägen (also Zeichen eines Heftromans inklusive der Leerzeichen, die nötig sind, um eine Zeile »aufzufüllen«) besitzen, kam man auf die irrsinnige Zahl von 450 Millionen Anschläge. So viel haben die PERRY RHODAN-Autoren in fast 48 Jahren geschrieben – eine beeindruckende Zahl.
Rechnet man 2500 Heftromane mal 60 Seiten (also grob geschätzt; es gibt Hefte, die haben mehr oder weniger Umfang), kommt man auf eine Zahl von 150.000 Heftromanseiten, die von den Autoren verfasst wurden.
Rechnet man übrigens nach Gewicht, wird es schon bei einer »normalen« PERRY RHODAN-Sammlung ganz schön viel: 2500 Heftromane – bei einem ungefähren Wert von sechzig Gramm pro Heft sind das insgesamt 150.000 Gramm oder immerhin 150 Kilogramm für die komplette Serie. Nimmt man einen Heftroman à 60 Gramm dann mal eine Milliarde, sind's 60 Milliarden Gramm oder 60.000 Tonnen. Das müsste man erst einmal bewegen ...
Rechnet man für einen Roman nur die Dicke von fünf Millimetern, was vorsichtig geschätzt ist, kommt man bei einer Milliarde verkaufter Heftromane auf einen Turm mit einer Höhe von 5000 Kilometern. Das ist höher als der Kölner Dom – und es ist vor allem weiter im Weltraum als die Internationale Raumstation ...
Würde man die Hefte nicht aufeinander türmen, sondern aufeinander stellen (jedes Heft ist rund 22 Zentimeter »hoch«), käme man schon auf gut die Hälfte der Distanz zum Mond; die beträgt bekanntlich rund 384.000 Kilometer. Bis zum Mars ist es deutlich weiter, schon klar – aber die Strecke, die Perry Rhodan im ersten Heftroman mit seiner Rakete »Stardust« zurücklegt, hat seine Serie in der gedruckten Welt damit immerhin schon über die Hälfte geschafft.
Es fielen mir sicher noch weitere Werte ein: Wenn ich pro Roman nur eine Stunde an Lesezeit kalkuliere, komme ich auf 2500 Stunden. Oder wenn ich bedenke, wie oft ich mit meiner kompletten PERRY RHODAN-Sammlung schon umgezogen bin, komme ich auf Tonnen, die ich bewegt habe – vor allem, weil die Sammlung bei jedem Umzug auf wundersame Weise größer geworden war.
Ich bin sicher, dass jeder Leser seine eigenen PERRY RHODAN-Zahlenspielereien aufbieten könnte. Diese hier sind sicher aber ein schönes Beispiel dafür, wie umfangreich unsere Serie im Verlauf der Jahrzehnte geworden ist.
Als vor zwei Jahren der PERRY RHODAN-Roman 2400 erschien, bat mich ein Journalist, doch einmal einige »Zahlenspiele« zu erarbeiten. Das sei für Journalisten griffiger, damit könnten sie besser umgehen. Das glaubte ich gern, und in der Folge erarbeitete ich einige Zahlen, die ich seitdem in diversen Zeitungsartikeln gefunden habe.
Nach zwei Jahren, so dachte ich, bietet es sich an, diese Zahlen noch mal zu überprüfen, und das habe ich in den letzten Tagen noch einmal gemacht. Dafür nahm ich die PERRY RHODAN-Heftromane als Basis, also insgesamt 2500 Stück, und ich nahm ebenso die im deutschsprachigen Raum verkaufte Auflage von über einer Milliarde Romane. (Dabei ignorierte ich die über 900 ATLAN-Heftromane sowie die über 400 PERRY RHODAN-Taschenbücher ebenso wie einzelne Kurzgeschichten und weiteres Material, das jeglichen Rahmen gesprengt hätte ...)
Wenn man beispielsweise von 2500 Heftromanen ausgeht, die eine durchschnittliche Anzahl von 180.000 Anschlägen (also Zeichen eines Heftromans inklusive der Leerzeichen, die nötig sind, um eine Zeile »aufzufüllen«) besitzen, kam man auf die irrsinnige Zahl von 450 Millionen Anschläge. So viel haben die PERRY RHODAN-Autoren in fast 48 Jahren geschrieben – eine beeindruckende Zahl.
Rechnet man 2500 Heftromane mal 60 Seiten (also grob geschätzt; es gibt Hefte, die haben mehr oder weniger Umfang), kommt man auf eine Zahl von 150.000 Heftromanseiten, die von den Autoren verfasst wurden.
Rechnet man übrigens nach Gewicht, wird es schon bei einer »normalen« PERRY RHODAN-Sammlung ganz schön viel: 2500 Heftromane – bei einem ungefähren Wert von sechzig Gramm pro Heft sind das insgesamt 150.000 Gramm oder immerhin 150 Kilogramm für die komplette Serie. Nimmt man einen Heftroman à 60 Gramm dann mal eine Milliarde, sind's 60 Milliarden Gramm oder 60.000 Tonnen. Das müsste man erst einmal bewegen ...
Rechnet man für einen Roman nur die Dicke von fünf Millimetern, was vorsichtig geschätzt ist, kommt man bei einer Milliarde verkaufter Heftromane auf einen Turm mit einer Höhe von 5000 Kilometern. Das ist höher als der Kölner Dom – und es ist vor allem weiter im Weltraum als die Internationale Raumstation ...
Würde man die Hefte nicht aufeinander türmen, sondern aufeinander stellen (jedes Heft ist rund 22 Zentimeter »hoch«), käme man schon auf gut die Hälfte der Distanz zum Mond; die beträgt bekanntlich rund 384.000 Kilometer. Bis zum Mars ist es deutlich weiter, schon klar – aber die Strecke, die Perry Rhodan im ersten Heftroman mit seiner Rakete »Stardust« zurücklegt, hat seine Serie in der gedruckten Welt damit immerhin schon über die Hälfte geschafft.
Es fielen mir sicher noch weitere Werte ein: Wenn ich pro Roman nur eine Stunde an Lesezeit kalkuliere, komme ich auf 2500 Stunden. Oder wenn ich bedenke, wie oft ich mit meiner kompletten PERRY RHODAN-Sammlung schon umgezogen bin, komme ich auf Tonnen, die ich bewegt habe – vor allem, weil die Sammlung bei jedem Umzug auf wundersame Weise größer geworden war.
Ich bin sicher, dass jeder Leser seine eigenen PERRY RHODAN-Zahlenspielereien aufbieten könnte. Diese hier sind sicher aber ein schönes Beispiel dafür, wie umfangreich unsere Serie im Verlauf der Jahrzehnte geworden ist.
13 Juli 2009
PR-Action zum letzten Mal
Ein Logbuch der Redaktion
Als wir im Sommer 2007 die ersten Überlegungen anstellten, parallel zur laufenden PERRY RHODAN-Erstauflage eine zweite Heftromanserie zu entwickeln, waren wir gedämpft optimistisch: Zwölf Romane wollten wir herausbringen, eine Zwölfer-Staffel, wie wir es intern nannten.
Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen, und der letzte Roman von PERRY RHODAN-Action liegt vor: Band 36, geschrieben von Alexander Huiskes, mit dem fast schon prophetischen Titel »Sonnendämmerung«. Und wenn ich zurückblicke, bin ich trotz der Einstellung der Serie stolz auf das, was wir geschafft haben.
Es begann mit grundsätzlichen Ideen von Robert Feldhoff, die dieser im Sommer 2007 entwickelte. Auf Basis dieser Ideen entstand das Konzept, eine neue PERRY RHODAN-Serie in der »klassischen Zeit« spielen zu lassen, in der das Solare Imperium noch klein ist und Perry Rhodan selbst als Großadministrator das Sagen hat. Während in der Erstauflage die kosmischen Kräfte das Geschehen bestimmten, sollte in PERRY RHODAN-Action – wie der Titel nahelegte – die handfeste Action vorherrschen.
Die ersten Bände der ersten Staffel erhielten viel Zuspruch, und relativ schnell war klar, dass wir eine zweite und auch eine dritte Staffel planen konnten. So wurden aus den ursprünglich zwölf Heften ganz schnell die 36 Romane, bei denen es vorerst bleibt.
Ich formuliere ausdrücklich »vorerst«, weil keiner wissen kann, was die Zukunft bringt. Eine zweite Inkarnation erlebte PERRY RHODAN-Action schließlich bereits im Taschenbuch – drei Titel erschienen bei Moewig –, und wir sehen das noch lange nicht als das Ende unserer Bemühungen an. E-books gibt es bereits, und wer weiß, was im sich verändernden »Markt« noch alles kommen wird.
Bedanken möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern. Sie haben einer neuen Serie eine Chance gegeben, und sie sind ihr treu geblieben. Ohne die Kritik und das Lob hätten wir die Serie nicht so gut machen können, wie sie letztlich geworden ist.
Bedanken will ich mich aber ebenso bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowohl im Verlag (angefangen bei der Redaktion bis hin zur Druckerei und zum Lager) als auch im Vertrieb, und ganz besonders bei den Autoren um Christian Montillon, die mit Engagement und Herzblut bei der Sache waren und das PERRY RHODAN-Universum um einige neue Facetten bereichert haben. Ich bin sicher, dass wir von einigen dieser Autorinnen und Autoren noch mehr hören werden.
Wer allerdings jetzt als Leser enttäuscht ist, weil PERRY RHODAN-Action eingestellt worden ist, und gern mehr action-geladene Romane im »Perryversum« gelesen hätte, den verweise ich auf zwei wichtige Daten im Monat Juli 2009:
Mit dem Roman »Projekt Saturn« startet die wöchentliche PERRY RHODAN-Serie in eine neue Handlungsebene. Perry Rhodan muss sich in den Romanen ab Band 2500 mit neuen Herausforderungen und Gefahren auseinandersetzen – und ich verspreche für diese Bände eine ordentliche Prise Action. PERRY RHODAN 2500 erscheint am 17. Juli 2009.
Ähnliches gilt für die fünfte Auflage, in der derzeit jene Romane neu publiziert werden, die erstmals in den späten 80er Jahren erschienen. Mit dem Doppelband 1400/01 startet der Cantaro-Zyklus, der damals neue Maßstäbe für Action im PERRY RHODAN-Universum setzte. Der Doppelband erscheint am 31. Juli 2009, eine ideale Gelegenheit, in eine spannende Epoche des »Perryversums« hineinzuschnuppern.
PERRY RHODAN-Action ist vorerst Geschichte – die Geschichte des »Perryversums« wird allerdings weiter fortgeschrieben.
Als wir im Sommer 2007 die ersten Überlegungen anstellten, parallel zur laufenden PERRY RHODAN-Erstauflage eine zweite Heftromanserie zu entwickeln, waren wir gedämpft optimistisch: Zwölf Romane wollten wir herausbringen, eine Zwölfer-Staffel, wie wir es intern nannten.
Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen, und der letzte Roman von PERRY RHODAN-Action liegt vor: Band 36, geschrieben von Alexander Huiskes, mit dem fast schon prophetischen Titel »Sonnendämmerung«. Und wenn ich zurückblicke, bin ich trotz der Einstellung der Serie stolz auf das, was wir geschafft haben.
Es begann mit grundsätzlichen Ideen von Robert Feldhoff, die dieser im Sommer 2007 entwickelte. Auf Basis dieser Ideen entstand das Konzept, eine neue PERRY RHODAN-Serie in der »klassischen Zeit« spielen zu lassen, in der das Solare Imperium noch klein ist und Perry Rhodan selbst als Großadministrator das Sagen hat. Während in der Erstauflage die kosmischen Kräfte das Geschehen bestimmten, sollte in PERRY RHODAN-Action – wie der Titel nahelegte – die handfeste Action vorherrschen.
Die ersten Bände der ersten Staffel erhielten viel Zuspruch, und relativ schnell war klar, dass wir eine zweite und auch eine dritte Staffel planen konnten. So wurden aus den ursprünglich zwölf Heften ganz schnell die 36 Romane, bei denen es vorerst bleibt.
Ich formuliere ausdrücklich »vorerst«, weil keiner wissen kann, was die Zukunft bringt. Eine zweite Inkarnation erlebte PERRY RHODAN-Action schließlich bereits im Taschenbuch – drei Titel erschienen bei Moewig –, und wir sehen das noch lange nicht als das Ende unserer Bemühungen an. E-books gibt es bereits, und wer weiß, was im sich verändernden »Markt« noch alles kommen wird.
Bedanken möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern. Sie haben einer neuen Serie eine Chance gegeben, und sie sind ihr treu geblieben. Ohne die Kritik und das Lob hätten wir die Serie nicht so gut machen können, wie sie letztlich geworden ist.
Bedanken will ich mich aber ebenso bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowohl im Verlag (angefangen bei der Redaktion bis hin zur Druckerei und zum Lager) als auch im Vertrieb, und ganz besonders bei den Autoren um Christian Montillon, die mit Engagement und Herzblut bei der Sache waren und das PERRY RHODAN-Universum um einige neue Facetten bereichert haben. Ich bin sicher, dass wir von einigen dieser Autorinnen und Autoren noch mehr hören werden.
Wer allerdings jetzt als Leser enttäuscht ist, weil PERRY RHODAN-Action eingestellt worden ist, und gern mehr action-geladene Romane im »Perryversum« gelesen hätte, den verweise ich auf zwei wichtige Daten im Monat Juli 2009:
Mit dem Roman »Projekt Saturn« startet die wöchentliche PERRY RHODAN-Serie in eine neue Handlungsebene. Perry Rhodan muss sich in den Romanen ab Band 2500 mit neuen Herausforderungen und Gefahren auseinandersetzen – und ich verspreche für diese Bände eine ordentliche Prise Action. PERRY RHODAN 2500 erscheint am 17. Juli 2009.
Ähnliches gilt für die fünfte Auflage, in der derzeit jene Romane neu publiziert werden, die erstmals in den späten 80er Jahren erschienen. Mit dem Doppelband 1400/01 startet der Cantaro-Zyklus, der damals neue Maßstäbe für Action im PERRY RHODAN-Universum setzte. Der Doppelband erscheint am 31. Juli 2009, eine ideale Gelegenheit, in eine spannende Epoche des »Perryversums« hineinzuschnuppern.
PERRY RHODAN-Action ist vorerst Geschichte – die Geschichte des »Perryversums« wird allerdings weiter fortgeschrieben.
12 Juli 2009
Kommentare im Stapel
Rainer Castor hat eine Ladung von neuen PERRY RHODAN-Kommentaren geliefert. Die lese ich mir heute peu à peu durch. Darunter ist sein PR-Kommentar mit der Nummer 555, ein Jubiläum der besonderen Art.
Bewundernswert: Seit über zehn Jahren fasst Rainer Castor die PERRY RHODAN-Handlung zusammen, destilliert daraus seine Kommentare, die mal lexikalischen, mal spekulativen Charakter haben.
Bewundernswert: Seit über zehn Jahren fasst Rainer Castor die PERRY RHODAN-Handlung zusammen, destilliert daraus seine Kommentare, die mal lexikalischen, mal spekulativen Charakter haben.
11 Juli 2009
Kurz vor Garching
Nur noch eine Woche, dann startet der große PERRY RHODAN-Con in Garching bei München. Ich habe mich angemeldet, ich bin irgendwie im Programm eingeplant, und ich freue mich schon jetzt darauf.
Erwartet werden selbstverständlich viele Autoren und Zeichner, auch ehemalige Kollegen werde ich antreffen. Aber am interessantesten werden sicher wieder die Gespräche mit den Lesern – immerhin erscheint am 17. Juli der lange erwartete PERRY RHODAN-Band 2500, und da gibt es garantiert haufenweise Gesprächsstoff.
Erwartet werden selbstverständlich viele Autoren und Zeichner, auch ehemalige Kollegen werde ich antreffen. Aber am interessantesten werden sicher wieder die Gespräche mit den Lesern – immerhin erscheint am 17. Juli der lange erwartete PERRY RHODAN-Band 2500, und da gibt es garantiert haufenweise Gesprächsstoff.
10 Juli 2009
Neue Autorin, neue Covers
Als Wochenend-Lektüre habe ich ein neues ELFENZEIT-Manuskript zu lesen; es spielt in Tokio und natürlich in der Anderswelt, in der sich Elfen und andere Wesen tummeln. Verantwortlich für den Roman, der mir bislang sehr gut gefällt, ist eine Autorin, mit der wir bislang noch nicht zusammengearbeitet haben. Was ich bisher gelesen habe, lässt die Vermutung in mir keimen, dass das bisher ein Fehler gewesen sein könnte ...
Neue Covers habe ich heute auch schon gesehen; als JPG-Dateien auf dem Server im Verlag. Dirk Schulz hat wieder neue Nebenhauptfiguren aus der ELFENZEIT-Welt dargestellt und präsentiert sie erneut als charakterstarke Figuren. Ein wunderbares Universum, das in Zusammenarbeit von Uschi Zietsch und ihren Autorenkollegen entsteht!
Neue Covers habe ich heute auch schon gesehen; als JPG-Dateien auf dem Server im Verlag. Dirk Schulz hat wieder neue Nebenhauptfiguren aus der ELFENZEIT-Welt dargestellt und präsentiert sie erneut als charakterstarke Figuren. Ein wunderbares Universum, das in Zusammenarbeit von Uschi Zietsch und ihren Autorenkollegen entsteht!
09 Juli 2009
Pressegespräche und Resonanzen
Auf die Pressekonferenz am gestrigen Vormittag gab es schon gute Reaktionen: Die »Hamburger Morgenpost« hat uns auf der Titelseite angekündigt, im Innenteil gibt es darüber hinaus gut eine Seite zu PERRY RHODAN. Sehr schön!
Dazu gab's einige Berichte in Blogs, auf Twitter und in diversen Online-Medien. Sogar der »Buchmarkt« hat berichtet, was ich klasse finde. Heute mittag führte ich darüber hinaus ein langes Telefonat mit der »Rheinischen Post«, die ebenfalls einen Beitrag vorbereitet.
Dazu gab's einige Berichte in Blogs, auf Twitter und in diversen Online-Medien. Sogar der »Buchmarkt« hat berichtet, was ich klasse finde. Heute mittag führte ich darüber hinaus ein langes Telefonat mit der »Rheinischen Post«, die ebenfalls einen Beitrag vorbereitet.
08 Juli 2009
Pressekonferenz war erfolgreich
Ich komme gerade aus der Pressekonferenz zu PERRY RHODAN-Band 2500, die von der Hamburger Agentur S&L organisiert wurde, sprich von Kai Hirdt, der ja auch die PERRY-Comics herausgibt. Mit mir auf dem Podium saßen Frank Borsch, der Autor von Band 2500, sowie Volker Oppmann von der Firma textunes, der PERRY RHODAN ab dem 17. Juli 2009 auch aufs I-Phone liefern wird.
Vor gut einem Dutzend Journalisten sowie weiterer Medienvertreter stellten wir die aktuelle PERRY RHODAN-Serie vor, erläuterten Twitter und andere Dinge und beantworteten gegen Ende auch Fragen zu weiteren Zukunftsprojekten. Jetzt bin ich gespannt, was die Hamburger Morgenpost und andere Medien aus der Konferenz machen werden ...
Vor gut einem Dutzend Journalisten sowie weiterer Medienvertreter stellten wir die aktuelle PERRY RHODAN-Serie vor, erläuterten Twitter und andere Dinge und beantworteten gegen Ende auch Fragen zu weiteren Zukunftsprojekten. Jetzt bin ich gespannt, was die Hamburger Morgenpost und andere Medien aus der Konferenz machen werden ...
07 Juli 2009
Dienstreise nach Hamburg
Ich weiß nicht, die wievielte Dienstreise ich heute nach Hamburg unternommen habe - diesmal mit der Bahn und mit einer anständigen Portion Chaos, für die ich nichts konnte. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Dafür war der erste Termin sehr interessant.
Unterwegs hatte ich übrigens spannende Lektüre: mal wieder ein PERRY RHODAN-Manuskript. Es ging um das Stardust-System und seine Bewohner und die Dinge, die diese Bewohner so tun ... mehr kann und darf ich dazu noch nicht ausplaudern.
Unterwegs hatte ich übrigens spannende Lektüre: mal wieder ein PERRY RHODAN-Manuskript. Es ging um das Stardust-System und seine Bewohner und die Dinge, die diese Bewohner so tun ... mehr kann und darf ich dazu noch nicht ausplaudern.
06 Juli 2009
Schon wieder ein Extra
Heute schicken wir das Exposé fürs nächste PERRY RHODAN-Extra raus. Das ist dann die Nummer 9; der genaue Termin muss dafür noch bestimmt werden. (Intern ist er das, aber ich muss noch mal mit der Objektleitung sprechen.)
Interessant dabei: Das Exposé für dieses PERRY RHODAN-Extra verfasste Christian Montillon. Bei PERRY RHODAN-Action konnte er ausreichend Erfahrung sammeln, jetzt kann er auch andere Aufgaben übernehmen.
Interessant dabei: Das Exposé für dieses PERRY RHODAN-Extra verfasste Christian Montillon. Bei PERRY RHODAN-Action konnte er ausreichend Erfahrung sammeln, jetzt kann er auch andere Aufgaben übernehmen.
05 Juli 2009
Erleuchteter Konvoi
»Ich schick' Dir mal die ersten 130.000 Anschläge«, hatte Michael Marcus Thurner angekündigt. Er meinte »Konvoi der Erleuchteten«, den zweiten Teil der Tefroder-Trilogie, die im Herbst 2009 bei Heyne erscheinen wird.
Und ich las am Wochenende die letzten Seiten dieses ersten Drittels (oder Viertels?) des Romans: sehr spannend, sehr faszinierend, sehr mitreißend. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie Michael Marcus weiter mit den Erleuchteten Kauffahrern und ihren Gegenspielern verfahren wird.
Und ich las am Wochenende die letzten Seiten dieses ersten Drittels (oder Viertels?) des Romans: sehr spannend, sehr faszinierend, sehr mitreißend. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie Michael Marcus weiter mit den Erleuchteten Kauffahrern und ihren Gegenspielern verfahren wird.
04 Juli 2009
Arndt Ellmers Stardust-Einstieg
Meine Wochenend-Lektüre ist diesmal wieder sehr vielseitig. Einer der Texte, die auf dem Tisch liegen, ist ein Roman, und er stammt von Arndt Ellmer.
Über den Inhalt verrate ich natürlich noch nichts. Nur so viel: Perry Rhodan ist einer der »Helden« des Romans, und der Aktivatorträger trifft auf »alte Bekannte«, mit denen er nicht rechnen konnte. Ich bin gespannt, wie Arndt das in Szene gesetzt hat ...
Über den Inhalt verrate ich natürlich noch nichts. Nur so viel: Perry Rhodan ist einer der »Helden« des Romans, und der Aktivatorträger trifft auf »alte Bekannte«, mit denen er nicht rechnen konnte. Ich bin gespannt, wie Arndt das in Szene gesetzt hat ...
03 Juli 2009
Rosamunde, Volker und Perry
Nichts scheinen manche PERRY RHODAN-Fans mehr zu befürchten als zu viel Abweichung von der PERRY RHODAN-Linie. Zumindest könnte man das manchmal meinen. So ist für manchen Fan wohl Rosamunde Pilcher mit ihren Liebesromanen etwas ganz schreckliches.
Dabei gibt es bemerkenswerte personelle Verbindungen: Volker Lechtenbrink spricht in den Hörspielen, die bei Lübbe-Audio erscheinen, den Perry Rhodan. Und er spielt immer wieder als Schauspieler in Verfilmungen von Rosamunde-Pilcher-Romanen mit. Ein Schelm, wer böses bei einer solchen Verbindung denkt ...
Dabei gibt es bemerkenswerte personelle Verbindungen: Volker Lechtenbrink spricht in den Hörspielen, die bei Lübbe-Audio erscheinen, den Perry Rhodan. Und er spielt immer wieder als Schauspieler in Verfilmungen von Rosamunde-Pilcher-Romanen mit. Ein Schelm, wer böses bei einer solchen Verbindung denkt ...
Beeindruckendes Jubiläum
Ein Logbuch der Redaktion
Spreche ich mit Menschen über meinen Job, die noch nie von PERRY RHODAN gehört habe, genügt es oft, sie mit Zahlen zu verblüffen. Wenn sie hören, dass wir schon »fast zwoeinhalbtausend Romane« herausgebracht haben, sind sie stets überrascht und beeindruckt zugleich. Vor allem, wenn ich dann noch hinzufüge, dass diese imposante Zahl eine von Romanen ist, die eine fortlaufende Geschichte erzählen.
Diejenigen, die diese Zeilen lesen, wissen das – aber Außenstehende sind stets baff: PERRY RHODAN ist die umfangreichste und am längsten laufende Fortsetzungsgeschichte der Welt. Die Zahl der beschriebenen Welten und Personen, Raumschiffe und Völker geht in die Tausende, und nicht einmal engagierte Spezialisten können glaubhaft behaupten, alle Details dieses gigantischen Roman-Universums zu kennen.
In all dieser Zeit mangelte es nicht an Jubiläen. Doch ein Roman, der die Bandnummer 2400 trägt, ist von seiner Bedeutung her nicht zu vergleichen mit einem Roman, der als Nummer 2500 auf den Markt kommt – die Serie hat damit das Viertel von zehntausend Romanen erreicht, und das ist dann wahrhaft eine Zahl, die schwindelerregende Dimensionen verheißt.
Machen wir uns nichts vor: »Size does matter«, wie der Amerikaner gerne sagt. Größe ist tatsächlich entscheidend, und wir können eine solche Zahl stets mit Stolz verkünden. Dutzende von Autoren haben in jahrzehntelanger Arbeit gemeinsam den größten Kosmos erschaffen, den es in literarischer Form gibt, Millionen von Lesern haben diese Serie in all den Jahrzehnten begleitet und mit ihren Leserbriefen und Beiträgen dafür gesorgt, dass PERRY RHODAN überhaupt ein solcher Erfolg werden konnte.
Band 2500 ist ein ganz besonderer Roman, der Titel »Projekt Saturn« macht es in gewisser Weise auch klar: Wir blicken vom Saturn aus in eine neue Zukunft, manifestiert in einem PERRY RHODAN-Zyklus, der bewusst in seinem Titel auf den Aufbruchsgeist der ersten Romane verweist: Mit der Rakete STARDUST flog der Astronaut Perry Rhodan zum Mond, mit dem Stardust-Zyklus bricht die PERRY RHODAN-Serie in eine neue Epoche auf.
Wenngleich für den PERRY RHODAN-Leser der Planet Saturn womöglich nichts herausragendes mehr ist, so signalisiert die Welt mit ihren faszinierenden Ringen doch eine der Grenzen unserer heutzutage bekannten Welt. Und an diese stößt die PERRY RHODAN-Serie schon immer vor.
Ich freue mich darauf, bei diesem neuen Abenteuer dabei sein zu dürfen!
Spreche ich mit Menschen über meinen Job, die noch nie von PERRY RHODAN gehört habe, genügt es oft, sie mit Zahlen zu verblüffen. Wenn sie hören, dass wir schon »fast zwoeinhalbtausend Romane« herausgebracht haben, sind sie stets überrascht und beeindruckt zugleich. Vor allem, wenn ich dann noch hinzufüge, dass diese imposante Zahl eine von Romanen ist, die eine fortlaufende Geschichte erzählen.
Diejenigen, die diese Zeilen lesen, wissen das – aber Außenstehende sind stets baff: PERRY RHODAN ist die umfangreichste und am längsten laufende Fortsetzungsgeschichte der Welt. Die Zahl der beschriebenen Welten und Personen, Raumschiffe und Völker geht in die Tausende, und nicht einmal engagierte Spezialisten können glaubhaft behaupten, alle Details dieses gigantischen Roman-Universums zu kennen.
In all dieser Zeit mangelte es nicht an Jubiläen. Doch ein Roman, der die Bandnummer 2400 trägt, ist von seiner Bedeutung her nicht zu vergleichen mit einem Roman, der als Nummer 2500 auf den Markt kommt – die Serie hat damit das Viertel von zehntausend Romanen erreicht, und das ist dann wahrhaft eine Zahl, die schwindelerregende Dimensionen verheißt.
Machen wir uns nichts vor: »Size does matter«, wie der Amerikaner gerne sagt. Größe ist tatsächlich entscheidend, und wir können eine solche Zahl stets mit Stolz verkünden. Dutzende von Autoren haben in jahrzehntelanger Arbeit gemeinsam den größten Kosmos erschaffen, den es in literarischer Form gibt, Millionen von Lesern haben diese Serie in all den Jahrzehnten begleitet und mit ihren Leserbriefen und Beiträgen dafür gesorgt, dass PERRY RHODAN überhaupt ein solcher Erfolg werden konnte.
Band 2500 ist ein ganz besonderer Roman, der Titel »Projekt Saturn« macht es in gewisser Weise auch klar: Wir blicken vom Saturn aus in eine neue Zukunft, manifestiert in einem PERRY RHODAN-Zyklus, der bewusst in seinem Titel auf den Aufbruchsgeist der ersten Romane verweist: Mit der Rakete STARDUST flog der Astronaut Perry Rhodan zum Mond, mit dem Stardust-Zyklus bricht die PERRY RHODAN-Serie in eine neue Epoche auf.
Wenngleich für den PERRY RHODAN-Leser der Planet Saturn womöglich nichts herausragendes mehr ist, so signalisiert die Welt mit ihren faszinierenden Ringen doch eine der Grenzen unserer heutzutage bekannten Welt. Und an diese stößt die PERRY RHODAN-Serie schon immer vor.
Ich freue mich darauf, bei diesem neuen Abenteuer dabei sein zu dürfen!
02 Juli 2009
Feldhoff-Roman in der Mache
Heute ist mal wieder ein Redigiertag. Das heißt, dass ich zu Hause arbeite, um ein Thema zügig »durchboxen« zu können. In diesem Fall handelt es sich um das zweite PERRY RHODAN-Taschenheft; der Roman »Die Show der Sterne« von Robert Feldhoff.
Ich wundere mich gelegentlich über haarsträubende Scan-Fehler, sonst aber ist wenig zu machen. Absätze hat's zerhauen, einige Kapitelchen stimmen nicht mehr so ganz. Unterm Strich ist es aber immer noch ein sehr unterhaltsamer Roman, fast ein »Road-Movie« im All.
Ich wundere mich gelegentlich über haarsträubende Scan-Fehler, sonst aber ist wenig zu machen. Absätze hat's zerhauen, einige Kapitelchen stimmen nicht mehr so ganz. Unterm Strich ist es aber immer noch ein sehr unterhaltsamer Roman, fast ein »Road-Movie« im All.
01 Juli 2009
Teambesprechung zum Halbjahr
Schon wieder ist ein halbes Jahr vergangen. Aus diesem Grund zog sich die PERRY RHODAN-Redaktion gestern für einen Tag aus dem »Tagesgeschäft« zurück, um in aller Ruhe die laufenden Themen zu besprechen.
Dabei ging es um die weiteren Projekte, die im zweiten Halbjahr 2009 anstehen: PR-Extra, PR-Taschenheft, PR-Buchprojekte, die ELFENZEIT-Serie, unsere Aktivitäten im Internet- und Audio-Bereich und viele andere Themen mehr. Wir machen viel, das wurde mir da wieder einmal besonders bewusst.
Dabei ging es um die weiteren Projekte, die im zweiten Halbjahr 2009 anstehen: PR-Extra, PR-Taschenheft, PR-Buchprojekte, die ELFENZEIT-Serie, unsere Aktivitäten im Internet- und Audio-Bereich und viele andere Themen mehr. Wir machen viel, das wurde mir da wieder einmal besonders bewusst.
29 Juni 2009
Ein umfassender Abschluss
Ein Logbuch der Redaktion
Mit einem Doppelband von Uwe Anton endet der Negasphäre-Zyklus, der innerhalb der PERRY RHODAN-Serie – da bin ich sicher – irgendwann mal eine besondere Stellung einnehmen wird: Perry Rhodan und seine Gefährten im Kampf gegen die Übermacht der Terminalen Kolonne TRAITOR, dazu Innensichten aus dem Heer der Chaotarchen.
Die Terraner und ihre Verbündeten wurden in diesen Romanen mit gigantischen Objekten und universenweiten Verwicklungen konfrontiert; gleichzeitig setzte sich die Solidarität der Terraner immer wieder gegen die feindlichen Traitanks durch, die den TERRANOVA-Schirm belagerten. Aber ich will jetzt nicht den Inhalt der letzten hundert Romane wiedergeben, sondern auf die letzten zwei Romane des Zyklus hinweisen.
Uwe Anton, der in den letzten Jahren immer wieder an einem Zyklusabschluss beteiligt war, hatte auch bei diesem Doppelband die Schwierigkeit, viele offene Fäden zusammenzuführen. Einerseits musste er die kosmischen Verwicklungen darstellen, andererseits musste dieser Doppelband unbedingt eine menschliche Ebene aufweisen – der Mensch Perry Rhodan steht im Mittelpunkt dieses Geschehens, nicht er allein natürlich, aber doch an vorderster Stelle.
(Mittlerweile ist ja bekannt, dass Uwe Anton die Krankheitsvertretung für Robert Feldhoff übernommen hat. Während er an diesem Doppelband schrieb, verfasste er gewissermaßen parallel bereits die ersten Exposés und Arbeitsblätter für den neuen Zyklus. Wie er das geschafft hat, ist mir fast ein Rätsel; da ist noch eine Schippe Sonder-Dank an seine Familie fällig ...)
Band 2498 eröffnet ein Duell, wie wir es in der PERRY RHODAN-Serie so nicht gelesen haben: Der Roman »Die Duale Metropole« bringt Perry Rhodan in eine direkte Konfrontation mit KOLTOROC, der Superintelligenz, die als sogenannter Chaopressor die Truppen der Terminalen Kolonne TRAITOR angeführt hat. Dabei geht Rhodan nicht allein in diesen gefährlichen Einsatz: Zu seinen Begleitern zählen Mondra Diamond, seine Gefährtin seit vielen Jahren, aber auch Inkadye, die Sorgorin, die über Jahrmillionen hinweg die persönliche Gefangene der Superintelligenz war und die sich in der Verantwortung sieht, ihre »Schöpfung« wieder zu beseitigen.
Doch ob dies reicht, um ernsthaft einem Wesen gegenüberzutreten, das seit Äonen lebt und agiert, ist zweifelhaft: Eigentlich haben Rhodan und seine Begleiter keine Chance ... Nur: KOLTOROC ist nicht auf einen Kampf aus, die Superintelligenz verfolgt ganz andere Pläne. Es geht ihr nicht um Rache und Krieg, es geht ihr um ein Angebot, das nur als unmoralisch bezeichnet werden kann. Perry Rhodan hält in diesem Konflikt buchstäblich das Leben von Milliarden Menschen in der Hand ...
Wo der PERRY RHODAN-Roman 2498 die Eröffnung für den Doppelband gibt, liefert der Roman 2499 das fulminante Ende. Der Roman trägt den Titel »Das Opfer«, und in diesem steigert sich die Konfrontation zwischen einfachem Menschen und uraltem Superwesen. Wer oder was das Opfer ist, das zu bringen ist, kann ich an dieser Stelle nicht verraten; ich glaube nicht, dass bislang auch nur ein Leser in seinen Spekulationen darauf gekommen ist. Und ich bin sicher, dass das »doppelte Opfer« (um die Sache ein wenig zuzuspitzen) eine echte Überraschung sein wird.
Uwe Anton wäre allerdings nicht Uwe Anton, wenn er nicht neben aller Dramatik auch ein versöhnendes Ende verfassen würde. Sein Doppelband ist ein Abschluss für einen PERRY RHODAN-Zyklus, der in seinen Dimensionen neue Maßstäbe gesetzt hat – keine Frage, dass der Schriftsteller in seinem Abschluss noch einmal eine Reihe von Themen gewissermaßen Revue passieren lässt. Somit endet zumindest für mich der Negasphäre-Zyklus mit einer gewissen Wehmut, ausgelöst durch einen wunderbaren Doppelband.
Mit einem Doppelband von Uwe Anton endet der Negasphäre-Zyklus, der innerhalb der PERRY RHODAN-Serie – da bin ich sicher – irgendwann mal eine besondere Stellung einnehmen wird: Perry Rhodan und seine Gefährten im Kampf gegen die Übermacht der Terminalen Kolonne TRAITOR, dazu Innensichten aus dem Heer der Chaotarchen.
Die Terraner und ihre Verbündeten wurden in diesen Romanen mit gigantischen Objekten und universenweiten Verwicklungen konfrontiert; gleichzeitig setzte sich die Solidarität der Terraner immer wieder gegen die feindlichen Traitanks durch, die den TERRANOVA-Schirm belagerten. Aber ich will jetzt nicht den Inhalt der letzten hundert Romane wiedergeben, sondern auf die letzten zwei Romane des Zyklus hinweisen.
Uwe Anton, der in den letzten Jahren immer wieder an einem Zyklusabschluss beteiligt war, hatte auch bei diesem Doppelband die Schwierigkeit, viele offene Fäden zusammenzuführen. Einerseits musste er die kosmischen Verwicklungen darstellen, andererseits musste dieser Doppelband unbedingt eine menschliche Ebene aufweisen – der Mensch Perry Rhodan steht im Mittelpunkt dieses Geschehens, nicht er allein natürlich, aber doch an vorderster Stelle.
(Mittlerweile ist ja bekannt, dass Uwe Anton die Krankheitsvertretung für Robert Feldhoff übernommen hat. Während er an diesem Doppelband schrieb, verfasste er gewissermaßen parallel bereits die ersten Exposés und Arbeitsblätter für den neuen Zyklus. Wie er das geschafft hat, ist mir fast ein Rätsel; da ist noch eine Schippe Sonder-Dank an seine Familie fällig ...)
Band 2498 eröffnet ein Duell, wie wir es in der PERRY RHODAN-Serie so nicht gelesen haben: Der Roman »Die Duale Metropole« bringt Perry Rhodan in eine direkte Konfrontation mit KOLTOROC, der Superintelligenz, die als sogenannter Chaopressor die Truppen der Terminalen Kolonne TRAITOR angeführt hat. Dabei geht Rhodan nicht allein in diesen gefährlichen Einsatz: Zu seinen Begleitern zählen Mondra Diamond, seine Gefährtin seit vielen Jahren, aber auch Inkadye, die Sorgorin, die über Jahrmillionen hinweg die persönliche Gefangene der Superintelligenz war und die sich in der Verantwortung sieht, ihre »Schöpfung« wieder zu beseitigen.
Doch ob dies reicht, um ernsthaft einem Wesen gegenüberzutreten, das seit Äonen lebt und agiert, ist zweifelhaft: Eigentlich haben Rhodan und seine Begleiter keine Chance ... Nur: KOLTOROC ist nicht auf einen Kampf aus, die Superintelligenz verfolgt ganz andere Pläne. Es geht ihr nicht um Rache und Krieg, es geht ihr um ein Angebot, das nur als unmoralisch bezeichnet werden kann. Perry Rhodan hält in diesem Konflikt buchstäblich das Leben von Milliarden Menschen in der Hand ...
Wo der PERRY RHODAN-Roman 2498 die Eröffnung für den Doppelband gibt, liefert der Roman 2499 das fulminante Ende. Der Roman trägt den Titel »Das Opfer«, und in diesem steigert sich die Konfrontation zwischen einfachem Menschen und uraltem Superwesen. Wer oder was das Opfer ist, das zu bringen ist, kann ich an dieser Stelle nicht verraten; ich glaube nicht, dass bislang auch nur ein Leser in seinen Spekulationen darauf gekommen ist. Und ich bin sicher, dass das »doppelte Opfer« (um die Sache ein wenig zuzuspitzen) eine echte Überraschung sein wird.
Uwe Anton wäre allerdings nicht Uwe Anton, wenn er nicht neben aller Dramatik auch ein versöhnendes Ende verfassen würde. Sein Doppelband ist ein Abschluss für einen PERRY RHODAN-Zyklus, der in seinen Dimensionen neue Maßstäbe gesetzt hat – keine Frage, dass der Schriftsteller in seinem Abschluss noch einmal eine Reihe von Themen gewissermaßen Revue passieren lässt. Somit endet zumindest für mich der Negasphäre-Zyklus mit einer gewissen Wehmut, ausgelöst durch einen wunderbaren Doppelband.
26 Juni 2009
Band 2500 und weiter
Einige kurze Ausblicke auf die Handlung des Stardust-Zyklus
Einige »Spoiler« zu den Bänden, mit denen der Stardust-Zyklus eingeleitet wird, werden hier absichtlich »unsortiert« präsentiert – wer sich die Vorfreude nicht nehmen lassen möchte, sollte diese Meldung also ignorieren.
Ein abwechslungsreicher und spannender Doppelband von Christian Montillon (PR 2501 und PR 2502) zeigt Perry Rhodan mit Icho Tolot und Mondra Diamond in Aktion – das Trio erhält gegen Ende unverhoffte Hilfe, die künftig zu einer festen »Begleitung« wird.
Zu tun bekommen es die Terraner bereits ab Band 2500 mit den Abgesandten der Frequenz-Monarchie, vor allem mit dem Frequenzfolger Sinnafoch. Er hält die Terraner für Diebe und möchte ihnen das unrecht erworbene »Gut« wieder abnehmen.
In Band 2500 erhält eine Figur einen »Gastauftritt«, von der man schon sehr lange nichts mehr hörte: Es ist Homunk, ein Diener der Superintelligenz ES.
Zu den wichtigen Protagonisten des Bandes 2503, den bekanntlich Andreas Eschbach verfasst hat, gehören auch Arkoniden, die von ihrem Imperator in den Einsatz geschickt werden.
In Band 2500 erfahren die Leser, dass es auf Terra eine wachsende Kolonie von Außerirdischen gibt, die zu sehr guten Freunden der Terraner geworden sind.
Recht schnell blendet die Handlung zu einer Sterneninsel um, die in der näheren kosmischen Umgebung der Milchstraße liegt, aber bisher in der Handlung der PERRY RHODAN-Serie nicht erwähnt worden ist.
Einige »Spoiler« zu den Bänden, mit denen der Stardust-Zyklus eingeleitet wird, werden hier absichtlich »unsortiert« präsentiert – wer sich die Vorfreude nicht nehmen lassen möchte, sollte diese Meldung also ignorieren.
Ein abwechslungsreicher und spannender Doppelband von Christian Montillon (PR 2501 und PR 2502) zeigt Perry Rhodan mit Icho Tolot und Mondra Diamond in Aktion – das Trio erhält gegen Ende unverhoffte Hilfe, die künftig zu einer festen »Begleitung« wird.
Zu tun bekommen es die Terraner bereits ab Band 2500 mit den Abgesandten der Frequenz-Monarchie, vor allem mit dem Frequenzfolger Sinnafoch. Er hält die Terraner für Diebe und möchte ihnen das unrecht erworbene »Gut« wieder abnehmen.
In Band 2500 erhält eine Figur einen »Gastauftritt«, von der man schon sehr lange nichts mehr hörte: Es ist Homunk, ein Diener der Superintelligenz ES.
Zu den wichtigen Protagonisten des Bandes 2503, den bekanntlich Andreas Eschbach verfasst hat, gehören auch Arkoniden, die von ihrem Imperator in den Einsatz geschickt werden.
In Band 2500 erfahren die Leser, dass es auf Terra eine wachsende Kolonie von Außerirdischen gibt, die zu sehr guten Freunden der Terraner geworden sind.
Recht schnell blendet die Handlung zu einer Sterneninsel um, die in der näheren kosmischen Umgebung der Milchstraße liegt, aber bisher in der Handlung der PERRY RHODAN-Serie nicht erwähnt worden ist.
25 Juni 2009
Twittern bei Perry
Mittlerweile ist Twitter in aller Munde (seit der Flugzeuggeschichte auf dem Hudson River bei New York, jetzt durch die Unruhen im Iran). Ich selbst habe den PERRY RHODAN-Account auf Twitter vor über zwei Jahren angelegt, nachdem mich Miriam Hofheinz - wer sonst? - auf diese neue Kommunikationsmöglichkeit hingewiesen hat.
Aber wie das so ist: Nachdem ich einige Tweets abgeschossen hatte, kam ich zu nichts mehr und verdrängte die Geschichte. Seit einigen Monaten versuche ich täglich zu twittern. Es ist ein Experiment für mich und auch für die PERRY RHODAN-Serie. Und ich betrachte das ganze als einen zusätzlichen Service für die Menschen, die solche Kommunikationsformen mögen.
Aber wie das so ist: Nachdem ich einige Tweets abgeschossen hatte, kam ich zu nichts mehr und verdrängte die Geschichte. Seit einigen Monaten versuche ich täglich zu twittern. Es ist ein Experiment für mich und auch für die PERRY RHODAN-Serie. Und ich betrachte das ganze als einen zusätzlichen Service für die Menschen, die solche Kommunikationsformen mögen.
24 Juni 2009
Medienaufkommen wächst
Man merkt, dass PERRY RHODAN auf ein neues Jubiläum zusteuert: Die Anfragen von Zeitungen und Zeitschriften, Radios und Fernsehstationen nehmen zu. Das ist erfreulich und erzeugt hoffentlich schöne Berichte.
Und diese Berichte sollen natürlich alte Leser aktivieren, wieder mal einen Roman zu lesen, oder Neulinge dazu animieren, endlich mal die PERRY RHODAN-Serie kennenzulernen. Pressearbeit halte ich nach wie vor für erfolgreicher und erfolgversprechender als gewöhnliche Werbung.
Und diese Berichte sollen natürlich alte Leser aktivieren, wieder mal einen Roman zu lesen, oder Neulinge dazu animieren, endlich mal die PERRY RHODAN-Serie kennenzulernen. Pressearbeit halte ich nach wie vor für erfolgreicher und erfolgversprechender als gewöhnliche Werbung.
23 Juni 2009
Taschenheft 2 am Start
Das erste PERRY RHODAN-Taschenheft ist offiziell noch gar nicht erschienen, da fange ich bereits mit dem zweiten Band an. Diese Woche will ich hierfür die redaktionellen Texte erarbeiten.
Ausgesucht habe ich dafür einen Planetenroman von Robert Feldhoff, der 1993 erstmals erschienen ist: damals unter dem Titel »Die größte Show im Universum«. Jetzt erhält er einen kürzeren Titel: »Die Show der Sterne«.
Ausgesucht habe ich dafür einen Planetenroman von Robert Feldhoff, der 1993 erstmals erschienen ist: damals unter dem Titel »Die größte Show im Universum«. Jetzt erhält er einen kürzeren Titel: »Die Show der Sterne«.
22 Juni 2009
Der neunte Band der ELFENZEIT-Serie ist da

Die Fantasy-Buchreihe ELFENZEIT, die von Susan Schwartz gesteuert wird und in Zusammenarbeit zwischen der PERRY RHODAN-Redaktion und dem Bertelsmann-Club erscheint, erreicht dieser Tage mit dem neunten Buch einen neuen Höhepunkt: »Im Bann der Dunklen Königin« spielt in der Anderswelt, aber auch in Irland, wo die Konfrontation zwischen den Elfen und ihren Gegenspielern ihrem Höhepunkt zustrebt.
Susan Schwartz verfasste den Roman nach ihrem eigenen Exposé. Es ist damit der fünfte Band der Serie, den die Autorin selbst geschrieben hat. Erneut haucht sie ihrer Hauptfigur Nadja Oreso – der jungen Journalistin mit der elfischen Vergangenheit – ein faszinierendes Leben ein und verleiht auch den Nebenfiguren viele plastische Elemente.
Weitere ELFENZEIT-Romane sind in Vorbereitung. Unter anderem werden weitere Autorinnen mitschreiben, die bisher noch nicht als Mitarbeiter der Serie in Erscheinung getreten sind, sich aber »außerhalb« schon professionell betätigt haben.
Das wunderbare Titelbild, das Bandorchu zeigt, die Dunkle Königin des Schattenlandes, schuf übrigens Dirk Schulz. Er hat bisher alle ELFENZEIT-Covers gezeichnet.
21 Juni 2009
Mondra im Einsatz
Das hat mir richtig gut gefallen: In einem der demnächst erscheinenden Romane schildert Michael Marcus Thurner, wie Mondra Diamond in einen Einsatz geht. Ich mag Romane, die Mondra ins Zentrum stellen, und dieser war auch noch außergewöhnlich spannend.
Ob er jedermanns Sache ist, weiß ich nicht: Einfach macht es der Autor seiner Heldin nämlich nicht. Aber ich habe das Manuskript gestern mit großer Begeisterung gelesen.
Ob er jedermanns Sache ist, weiß ich nicht: Einfach macht es der Autor seiner Heldin nämlich nicht. Aber ich habe das Manuskript gestern mit großer Begeisterung gelesen.
20 Juni 2009
Agent für Terra
Am Freitag nachmittag kam es druckfrisch auf meinen Schreibtisch: das erste PERRY RHODAN-Taschenheft, unser neues »Experiment«, das unter dem Titel PERRY RHODAN-Planetenromane erscheint. Der erste Roman stammt von Hubert Haensel und trägt den Titel »Agent für Terra«.
Selbstverständlich bin ich parteiisch, aber ich empfinde es so: Die Gestaltung ist klasse, das Taschenheft sieht richtig wertig aus, als sei es ein »echtes« Taschenbuch. Den Preis von 3,90 Euro für 160 Seiten finde ich auch gut - jetzt müssen die Leser und vor allem die Käufer sprechen, und davor muss der Vertrieb noch bestmögliche Arbeit leisten.
Selbstverständlich bin ich parteiisch, aber ich empfinde es so: Die Gestaltung ist klasse, das Taschenheft sieht richtig wertig aus, als sei es ein »echtes« Taschenbuch. Den Preis von 3,90 Euro für 160 Seiten finde ich auch gut - jetzt müssen die Leser und vor allem die Käufer sprechen, und davor muss der Vertrieb noch bestmögliche Arbeit leisten.
19 Juni 2009
Hauruck-Dienstreise
Gestern morgen ging es auf Dienstreise: zeitig aufstehen, mit dem Auto nach Süden, zum Flughafen »Baden Airpark«, zwischen Rastatt und Baden-Baden im flachen Land gelegen. Eine Stunde Flug nach Hamburg.
Dort Besprechung im Heinrich Bauer Verlag. Dann Mittagessen in der Speicherstadt. Besprechung auf dem Weg zum Verlagsgebäude. Taxi zum Flughafen. Rückflug nach Baden-Baden, dann nach Hause.
Und zu allem Überfluss bekam ich einen Heuschnupfen-Flash: Ich dachte nicht daran, dass Hamburg wettertechnisch gut vier bis sechs Wochen hinter Karlsruhe herhinkt, und hatte deshalb auf Antihistamine verzichtet. Nun denn: Als Rotznase war ich sicher überzeugend.
Dort Besprechung im Heinrich Bauer Verlag. Dann Mittagessen in der Speicherstadt. Besprechung auf dem Weg zum Verlagsgebäude. Taxi zum Flughafen. Rückflug nach Baden-Baden, dann nach Hause.
Und zu allem Überfluss bekam ich einen Heuschnupfen-Flash: Ich dachte nicht daran, dass Hamburg wettertechnisch gut vier bis sechs Wochen hinter Karlsruhe herhinkt, und hatte deshalb auf Antihistamine verzichtet. Nun denn: Als Rotznase war ich sicher überzeugend.
18 Juni 2009
Blick vom Blogger-Kollegen
Unter dem Titel »Neue Kommunikations-Wege eines Superheldens« (dass hier ein »s« zuviel ist, dürfte ein Vertipper des Autors sein) gibt es im Scififans-Blog einen kurzen Beitrag zu PERRY RHODAN-Aktivitäten im Internet. Verfasst hat ihn »eporsten«, und seinen Beitrag finde ich absolut lesenswert.
Dasselbe gilt für den gesamten Blog. Es wird über Bücher und Filme gleichermaßen berichtet und man scheut sich nicht, mal triviales und mal intellektuelles anzupacken. Schick.
Dasselbe gilt für den gesamten Blog. Es wird über Bücher und Filme gleichermaßen berichtet und man scheut sich nicht, mal triviales und mal intellektuelles anzupacken. Schick.
17 Juni 2009
Paragronkreuze und Bionische Kreuzer
Ich bin wieder im Hörspiel-Fieber: Im CD-Player meines Autos habe ich damit begonnen, die aktuelle (schon seit einiger Zeit erschienene) Staffel der PERRY RHODAN-Hörspiele anzuhören.
Der »Sternenozean«-Zyklus, der in Form von 100 Romanen erschienen ist, wird hier in 42 Hörspielen nacherzählt. Was ich gerade höre, ist die Nummer 25: Perry Rhodan ist mit Atlan und Co. derzeit auf der Suche nach dem Paragonkreuz, es geht um Graugischt und die dortige Schwadron. Geheimnisse und Spannung schön gemischt, dazu toller Sound - das haben die Kollegen bei Stil in Berlin wieder mal klasse gemacht.
Der »Sternenozean«-Zyklus, der in Form von 100 Romanen erschienen ist, wird hier in 42 Hörspielen nacherzählt. Was ich gerade höre, ist die Nummer 25: Perry Rhodan ist mit Atlan und Co. derzeit auf der Suche nach dem Paragonkreuz, es geht um Graugischt und die dortige Schwadron. Geheimnisse und Spannung schön gemischt, dazu toller Sound - das haben die Kollegen bei Stil in Berlin wieder mal klasse gemacht.
16 Juni 2009
Umfangreiche Roadmap
Umfangreich an Inhalt und an Fakten ist die »Roadmap«, die mir Uwe Anton zur Verfügung gestellt hat. Der Autor, der als Krankheitsvertretung für Robert Feldhoff die Exposés für PERRY RHODAN verfasst, hat darin die Handlung bis Band 2549 skizziert.
Viele Ideen sind enthalten; ein Spannungsbogen erstreckt sich über verschiedene Handlungsschauplätze und mehrere Dutzend Romane. Der »Stardust«-Zyklus wird ein Zyklus mit viel ... nun ja ... mit viel Bewegung.
Viele Ideen sind enthalten; ein Spannungsbogen erstreckt sich über verschiedene Handlungsschauplätze und mehrere Dutzend Romane. Der »Stardust«-Zyklus wird ein Zyklus mit viel ... nun ja ... mit viel Bewegung.
15 Juni 2009
Nach einer Woche
Aus dem Urlaub bin ich zurück, erholt fühle ich mich nach wie vor, aber jetzt stehen erst einmal die Berge von Papier und Daten vor der Tür. Exposés und Romane sind eingetroffen, Konzeptpapiere und Mails - eine riesige Ansammlung von Arbeit.
Ich kremple die Ärmel hoch, was bei einem T-Shirt wohl ein wenig albern aussieht, und stürze mich auf die Arbeit. Immerhin macht das ja auch Spaß!
Ich kremple die Ärmel hoch, was bei einem T-Shirt wohl ein wenig albern aussieht, und stürze mich auf die Arbeit. Immerhin macht das ja auch Spaß!
05 Juni 2009
Exposé-Besprechung in Wuppertal
Ein Logbuch der Redaktion
Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, gehören Exposé-Besprechungen zu meiner »täglichen Arbeit«. Mal geht es dabei um PERRY RHODAN im allgemeinen, mal geht es um ATLAN; gelegentlich ging es um PERRY RHODAN-Action, die Taschenbücher oder auch die »Elfenzeit«-Buchreihe. Und immer handelt es sich um wechselnde Partner, mit denen ich es zu tun habe und mit denen ich inhaltliche Dinge besprechen kann.
Anfang Juni fuhr ich nach Wuppertal, um mit Uwe Anton über die aktuellen Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage zu sprechen. Die Änderung in meinen Plänen war nötig geworden, weil Robert Feldhoff erkrankt war und sich abzeichnete, dass sich die Erkrankung und der Gesundungsprozess länger hinziehen würde.
Robert hatte die Exposés bis Band 2504 geliefert, von ihm stammten auch die grundlegenden Arbeitspapiere für den »Stardust«-Zyklus, zu dem die Teamautoren wertvolle Beiträge geliefert hatten – jetzt ging es darum, an diesem Punkt weiterzuarbeiten. Uwe Anton war freundlicherweise kurzfristig eingesprungen, und so übernahm er die Krankheitsvertretung für Robert.
Bei der Exposé-Arbeit merkten Uwe und ich sehr schnell, dass es nicht einfach ist, ein bereits vorhandenes Konzept weiter umzusetzen. Uwe muss letztlich die Exposé-Vorlagen von Robert nehmen und sie zu »seinem eigenen« machen. Nur dann besteht eine gute Chance, dass er ein sinnvolles Ergebnis erzielen wird.
Gemeinsam gingen wir die vorliegenden Arbeitspapiere durch, schauten uns an, was sich die Kollegen in den einzelnen Arbeitsgruppen bei der Autorenkonferenz ausgedacht hatten, und sprachen dann die grundsätzlichen Vorschläge durch, die Uwe entwickelt hatte. Die Handlung nach Band 2500 wird – was keinen so richtig überraschen dürfte – anfangs in der direkten Umgebung der Erde spielen; kein Wunder, wenn der erste Roman des neuen Zyklus schlicht »Projekt Saturn« heißt.
Recht schnell wird es aber andere Schauplätze geben, und über diese sprachen wir. Immerhin gibt es einen Zeitsprung über mehr als hundert Jahre, und in dieser Zeit entwickelt sich einiges: Sowohl in der heimatlichen Milchstraße als auch im fernen Stardust-System und dessen kosmischer Umgebung gibt es eine neue Situation, auf die in den ersten Romanen des beginnenden Zyklus eingegangen werden muss.
Wobei uns beiden klar war, dass wir nicht alles beleuchten können: »Sonst könnten wir das Telefonbuch der westlichen Milchstraße veröffentlichen«, meinte Uwe Anton irgendwann im Rahmen der Besprechung. Wer als Leser jetzt unbedingt wissen will, wie sich die Zivilisation der Asporcos oder der Fantan-Leute nach dem Abzug der Terminalen Kolonne verändert hat, wird eine Antwort auf seine Fragen nicht sooo schnell bekommen – soviel kann ich sicher aussagen, ohne zuviel über den eigentlichen Inhalt des Zyklus zu verraten.
Wir machten uns grundsätzliche Gedanken über die Struktur der Frequenz-Monarchie und überlegten, welche Rolle in diesem Zusammenhang beispielsweise die Bewohner eines gewissen kosmischen Sektors spielen werden. Und selbstverständlich sprachen wir darüber, welcher Autor in nächster Zeit welche Romane schreiben könnte, welche darüber hinaus gehenden Extras wir planen könnten und welche Highlights im demnächst startenden Stardust-Zyklus zusätzlich auf die Leser zukommen werden.
Als ich am Abend dann Wuppertal verließ, leider, ohne mit der berühmten Schwebebahn gefahren zu sein (dazu hatte die Zeit gefehlt), und Richtung Süddeutschland fuhr, war mein Notizblock mit vielen Detail-Informationen »vollgemalt«; zudem hatte ich ein Konzept für die Bände bis zur Nummer 2549 in meiner Tasche. Und ich war der optimistischen Meinung, dass wir einen sehr guten Start in die aktuelle Zyklusentwicklung hinlegen würden ...
Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, gehören Exposé-Besprechungen zu meiner »täglichen Arbeit«. Mal geht es dabei um PERRY RHODAN im allgemeinen, mal geht es um ATLAN; gelegentlich ging es um PERRY RHODAN-Action, die Taschenbücher oder auch die »Elfenzeit«-Buchreihe. Und immer handelt es sich um wechselnde Partner, mit denen ich es zu tun habe und mit denen ich inhaltliche Dinge besprechen kann.
Anfang Juni fuhr ich nach Wuppertal, um mit Uwe Anton über die aktuellen Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage zu sprechen. Die Änderung in meinen Plänen war nötig geworden, weil Robert Feldhoff erkrankt war und sich abzeichnete, dass sich die Erkrankung und der Gesundungsprozess länger hinziehen würde.
Robert hatte die Exposés bis Band 2504 geliefert, von ihm stammten auch die grundlegenden Arbeitspapiere für den »Stardust«-Zyklus, zu dem die Teamautoren wertvolle Beiträge geliefert hatten – jetzt ging es darum, an diesem Punkt weiterzuarbeiten. Uwe Anton war freundlicherweise kurzfristig eingesprungen, und so übernahm er die Krankheitsvertretung für Robert.
Bei der Exposé-Arbeit merkten Uwe und ich sehr schnell, dass es nicht einfach ist, ein bereits vorhandenes Konzept weiter umzusetzen. Uwe muss letztlich die Exposé-Vorlagen von Robert nehmen und sie zu »seinem eigenen« machen. Nur dann besteht eine gute Chance, dass er ein sinnvolles Ergebnis erzielen wird.
Gemeinsam gingen wir die vorliegenden Arbeitspapiere durch, schauten uns an, was sich die Kollegen in den einzelnen Arbeitsgruppen bei der Autorenkonferenz ausgedacht hatten, und sprachen dann die grundsätzlichen Vorschläge durch, die Uwe entwickelt hatte. Die Handlung nach Band 2500 wird – was keinen so richtig überraschen dürfte – anfangs in der direkten Umgebung der Erde spielen; kein Wunder, wenn der erste Roman des neuen Zyklus schlicht »Projekt Saturn« heißt.
Recht schnell wird es aber andere Schauplätze geben, und über diese sprachen wir. Immerhin gibt es einen Zeitsprung über mehr als hundert Jahre, und in dieser Zeit entwickelt sich einiges: Sowohl in der heimatlichen Milchstraße als auch im fernen Stardust-System und dessen kosmischer Umgebung gibt es eine neue Situation, auf die in den ersten Romanen des beginnenden Zyklus eingegangen werden muss.
Wobei uns beiden klar war, dass wir nicht alles beleuchten können: »Sonst könnten wir das Telefonbuch der westlichen Milchstraße veröffentlichen«, meinte Uwe Anton irgendwann im Rahmen der Besprechung. Wer als Leser jetzt unbedingt wissen will, wie sich die Zivilisation der Asporcos oder der Fantan-Leute nach dem Abzug der Terminalen Kolonne verändert hat, wird eine Antwort auf seine Fragen nicht sooo schnell bekommen – soviel kann ich sicher aussagen, ohne zuviel über den eigentlichen Inhalt des Zyklus zu verraten.
Wir machten uns grundsätzliche Gedanken über die Struktur der Frequenz-Monarchie und überlegten, welche Rolle in diesem Zusammenhang beispielsweise die Bewohner eines gewissen kosmischen Sektors spielen werden. Und selbstverständlich sprachen wir darüber, welcher Autor in nächster Zeit welche Romane schreiben könnte, welche darüber hinaus gehenden Extras wir planen könnten und welche Highlights im demnächst startenden Stardust-Zyklus zusätzlich auf die Leser zukommen werden.
Als ich am Abend dann Wuppertal verließ, leider, ohne mit der berühmten Schwebebahn gefahren zu sein (dazu hatte die Zeit gefehlt), und Richtung Süddeutschland fuhr, war mein Notizblock mit vielen Detail-Informationen »vollgemalt«; zudem hatte ich ein Konzept für die Bände bis zur Nummer 2549 in meiner Tasche. Und ich war der optimistischen Meinung, dass wir einen sehr guten Start in die aktuelle Zyklusentwicklung hinlegen würden ...
04 Juni 2009
Andreas Eschbach schreibt wieder PERRY RHODAN
PR-Roman 2503 wird der dritte Gastroman des Schriftstellers
Den PERRY RHODAN-Lesern muss man Andreas Eschbach kaum noch vorstellen. Der Autor verfasste 1998 mit »Gesang der Stille« seinen ersten PERRY RHODAN-Gastroman; im Juli 2005 folgte »Die Rückkehr«.
Sein dritter Gastroman wird Band 2503 sein, der am 7. August 2009 erscheinen wird. Der Titel lautet: »Die Falle von Dhogar«.
Den PERRY RHODAN-Lesern muss man Andreas Eschbach kaum noch vorstellen. Der Autor verfasste 1998 mit »Gesang der Stille« seinen ersten PERRY RHODAN-Gastroman; im Juli 2005 folgte »Die Rückkehr«.
Sein dritter Gastroman wird Band 2503 sein, der am 7. August 2009 erscheinen wird. Der Titel lautet: »Die Falle von Dhogar«.
03 Juni 2009
In den Ringen des Saturn
Heute muss ich endlich redigieren. Band 2500 liegt auf meinem Tisch, das Exposé daneben, diverse Datenblätter habe ich am Rechner »geöffnet«. Das »Projekt Saturn« muss bald in die Setzerei.
Wobei es ja nicht viel zu tun gibt: Der Roman ist sprachlich und inhaltlich auf so hohem Niveau, dass ich nach »Schönheitsreparaturen« schaue. So mag ich meine Arbeit!
Wobei es ja nicht viel zu tun gibt: Der Roman ist sprachlich und inhaltlich auf so hohem Niveau, dass ich nach »Schönheitsreparaturen« schaue. So mag ich meine Arbeit!
02 Juni 2009
Beeindruckendes Zwischen-Jubiläum
Ein Logbuch der Redaktion
Vor mir liegt die Silber-Edition mit dem Titel »Kampf gegen die Blues«; ich habe sie noch nicht angehört, aber ich werde es demnächst tun. Denn die Silber-Editionen sind – und da bin ich mir sicher – eine Ergänzung des PERRY RHODAN-Kosmos, die nur vergleichbar ist mit dem 1978 erfolgten Start der PERRY RHODAN-Silberbände. Mit den Silber-Editionen liegt eine Audio-Version der größten Science-Fiction-Serie der Welt vor, die ihresgleichen sucht und die längst Maßstäbe gesetzt hat.
Seit unsere Partner von Eins-A-Medien im November 2002 die erste Silber-Edition herausgebracht haben, ist die Zusammenarbeit enger und fester geworden. Längst gibt es weitere Produktionen oder haben wir uns gemeinsam in das weite Feld der Fantasy vorgetastet – Eins-A-Medien publiziert beispielsweise die Hörbücher zu den ELFENZEIT-Romanen. Ungebrochen aber ist die Kontinuität bei den Silber-Editionen, und die aktuelle Ausgabe ist mit Nummer 20 schon in Bereiche vorgestoßen, bei denen man von einem Jubiläum sprechen kann.
Als Sprecher wirkt seit den ersten Aufnahmen der Schauspieler Josef Tratnik, der seine eigene PERRY RHODAN-Interpretation liefert. Tratnik ist in der Lage, mit seiner Stimme den jeweiligen Figuren eine eigene Charakteristik zu verpassen, sie gewissermaßen zum Leben zu erwecken und sie so geradezu plastisch entstehen zu lassen. Gerade bei langen Autobahnfahrten stellt sich heraus, dass seine Interpretation weder einschläfernd noch zu ruhig ist; sie ist spannend und nimmt einen geradezu mit.
Mit Josef Tratnik im Ohr macht auch die vorliegende Silber-Edition so richtig Spaß. In »Kampf gegen die Blues« geht es um den Kampf des Vereinten Imperiums aus Terranern, Arkoniden und Akonen gegen die »Huldvollen«, die Herrscher der Eastside der Milchstraße. Mithilfe ihrer Raumschiffe, die mit dem mysteriösen Molkex gepanzert sind, erweisen sich die Blues als unglaublich starke Gegner; ihre Schiffe sind praktisch nicht zu zerstören, und als im Leerraum der Kampf zwischen den Imperien entbrennt, müssen die Menschen und ihre Verbündeten zurückweichen.
Geheimdiensteinsätze und Raumschlachten – in »Kampf gegen die Blues« wird beides geboten. Dazu kommen die Wissenschaftler und ihre hektischen Forschungen; das alles setzt Josef Tratnik mit seiner Stimme wieder hervorragend in Szene. Wie schon ausgesagt: Selbst gehört habe ich das noch nicht; ich bin aber sicher, dass das Niveau ebenso hoch wie bei den vorherigen 19 Hörbüchern sein wird. Mein Tipp für alle, die PERRY RHODAN zwar schon kennen, ihn aber wieder einmal erleben wollen!
Übrigens ist die Silber-Edition 20 auch inhaltlich etwas besonderes: Mit ihr wird der Blues-Zyklus abgeschlossen; die Epoche der PERRY RHODAN-Romane, die nur in der Milchstraße spielen, ist damit zu Ende. Bereits die folgende Silber-Edition wird unsere Helden hinaus führen ins Universum, zuerst nach Andromeda und später zu weiter entfernten Sterneninseln.
Vor mir liegt die Silber-Edition mit dem Titel »Kampf gegen die Blues«; ich habe sie noch nicht angehört, aber ich werde es demnächst tun. Denn die Silber-Editionen sind – und da bin ich mir sicher – eine Ergänzung des PERRY RHODAN-Kosmos, die nur vergleichbar ist mit dem 1978 erfolgten Start der PERRY RHODAN-Silberbände. Mit den Silber-Editionen liegt eine Audio-Version der größten Science-Fiction-Serie der Welt vor, die ihresgleichen sucht und die längst Maßstäbe gesetzt hat.
Seit unsere Partner von Eins-A-Medien im November 2002 die erste Silber-Edition herausgebracht haben, ist die Zusammenarbeit enger und fester geworden. Längst gibt es weitere Produktionen oder haben wir uns gemeinsam in das weite Feld der Fantasy vorgetastet – Eins-A-Medien publiziert beispielsweise die Hörbücher zu den ELFENZEIT-Romanen. Ungebrochen aber ist die Kontinuität bei den Silber-Editionen, und die aktuelle Ausgabe ist mit Nummer 20 schon in Bereiche vorgestoßen, bei denen man von einem Jubiläum sprechen kann.
Als Sprecher wirkt seit den ersten Aufnahmen der Schauspieler Josef Tratnik, der seine eigene PERRY RHODAN-Interpretation liefert. Tratnik ist in der Lage, mit seiner Stimme den jeweiligen Figuren eine eigene Charakteristik zu verpassen, sie gewissermaßen zum Leben zu erwecken und sie so geradezu plastisch entstehen zu lassen. Gerade bei langen Autobahnfahrten stellt sich heraus, dass seine Interpretation weder einschläfernd noch zu ruhig ist; sie ist spannend und nimmt einen geradezu mit.
Mit Josef Tratnik im Ohr macht auch die vorliegende Silber-Edition so richtig Spaß. In »Kampf gegen die Blues« geht es um den Kampf des Vereinten Imperiums aus Terranern, Arkoniden und Akonen gegen die »Huldvollen«, die Herrscher der Eastside der Milchstraße. Mithilfe ihrer Raumschiffe, die mit dem mysteriösen Molkex gepanzert sind, erweisen sich die Blues als unglaublich starke Gegner; ihre Schiffe sind praktisch nicht zu zerstören, und als im Leerraum der Kampf zwischen den Imperien entbrennt, müssen die Menschen und ihre Verbündeten zurückweichen.
Geheimdiensteinsätze und Raumschlachten – in »Kampf gegen die Blues« wird beides geboten. Dazu kommen die Wissenschaftler und ihre hektischen Forschungen; das alles setzt Josef Tratnik mit seiner Stimme wieder hervorragend in Szene. Wie schon ausgesagt: Selbst gehört habe ich das noch nicht; ich bin aber sicher, dass das Niveau ebenso hoch wie bei den vorherigen 19 Hörbüchern sein wird. Mein Tipp für alle, die PERRY RHODAN zwar schon kennen, ihn aber wieder einmal erleben wollen!
Übrigens ist die Silber-Edition 20 auch inhaltlich etwas besonderes: Mit ihr wird der Blues-Zyklus abgeschlossen; die Epoche der PERRY RHODAN-Romane, die nur in der Milchstraße spielen, ist damit zu Ende. Bereits die folgende Silber-Edition wird unsere Helden hinaus führen ins Universum, zuerst nach Andromeda und später zu weiter entfernten Sterneninseln.
01 Juni 2009
Böhmert-Übersetzungen
Wenn Frank Böhmert schon keine PERRY RHODAN-Romane mehr schreiben mag, muss ich mir eben seine Übersetzungen zu Gemüte führen. Das tu' ich am verlängerten Pfingst-Wochenende dann sehr gern.
Gestern ausgelesen: Robert B. Parkers »Der gute Terrorist«, superspannender Krimi, zu dem die Besprechung noch folgt. Heute angefangen: ein Kinder-Jugendbuch, das die Maya-Prophezeiungen als ein Thema hat.
Gestern ausgelesen: Robert B. Parkers »Der gute Terrorist«, superspannender Krimi, zu dem die Besprechung noch folgt. Heute angefangen: ein Kinder-Jugendbuch, das die Maya-Prophezeiungen als ein Thema hat.
29 Mai 2009
Dinge, die sich wiederholen

Manche Erfolgsrezepte sind so gut, die kann man getrost übernehmen. Das scheinen die Kollegen beim Loewe-Verlag geglaubt zu haben, als sie ihre Werbepostkarte für das Jugendbuch »Skulduggery Pleasant« entwarfen.
Die Postkarte ist wie ein 3-D-Bild gestaltet, wie eines der Bilder, die man auch als »Wackelbilder« bezeichnet. Sieht schick aus, gefällt mir gut – und erinnert zumindest mich sofort an einen PERRY RHODAN-Silberband.
Der Cantaro-Zyklus startet
Am 31. Juli 2009 erscheint der Doppelband 1400/1401
Mit einem echten Knaller startete im Jahr 1988 der Cantaro-Zyklus: Nach einem ungewollten Zeitsprung über 695 Jahre überspringen Perry Rhodan und seine Begleiter einen Teil der galaktischen Geschichte. Als sie in ihrer eigenen »Jetzt-Zeit« ankommen, hat sich ihre bisher so bekannte Welt unwiderruflich verändert.
Beide Romane erscheinen demnächst in der fünften Auflage neu; der Doppelband 1400/01 kommt am 31. Juli 2009 in den Handel. Verfasst wurde der Roman »Götter der Nacht« von Kurt Mahr, der damals zusammen mit Ernst Vlcek für die Exposés verantwortlich war; die Fortsetzung mit »Herr der Trümmer« schrieb der damalige Jung-Autor Arndt Ellmer.
Der Cantaro-Zyklus brachte große Veränderungen im PERRY RHODAN-Kosmos; die wichtigsten seien hier genannt: Die Galaxis Hangay materialisiert in unserem Universum – und der Kosmos gerät komplett aus den Fugen. Die Folgen davon rühren bis in die aktuelle Handlungszeit der PERRY RHODAN-Serie.
Eine weitere wichtige Entwicklung, die im Cantaro-Zyklus geschildert wird: Die Bevölkerung der Milchstraße leidet unter einer brutalen Terror-Herrschaft – und sie wird durch einen kosmischen Wall vom Rest des Universums abgeriegelt. Mit den wenigen freien Menschen muss Perry Rhodan für Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen ...
Der Cantaro-Zyklus steht für Härte, Action und Spannung. Nicht zu Unrecht gilt er bei vielen Fans als der spannendste Zyklus der 80er Jahre – eine PERRY RHODAN-Epoche, die viel Action lieferte und dennoch den kosmischen Bogen weiterspannte.
Mit einem echten Knaller startete im Jahr 1988 der Cantaro-Zyklus: Nach einem ungewollten Zeitsprung über 695 Jahre überspringen Perry Rhodan und seine Begleiter einen Teil der galaktischen Geschichte. Als sie in ihrer eigenen »Jetzt-Zeit« ankommen, hat sich ihre bisher so bekannte Welt unwiderruflich verändert.
Beide Romane erscheinen demnächst in der fünften Auflage neu; der Doppelband 1400/01 kommt am 31. Juli 2009 in den Handel. Verfasst wurde der Roman »Götter der Nacht« von Kurt Mahr, der damals zusammen mit Ernst Vlcek für die Exposés verantwortlich war; die Fortsetzung mit »Herr der Trümmer« schrieb der damalige Jung-Autor Arndt Ellmer.
Der Cantaro-Zyklus brachte große Veränderungen im PERRY RHODAN-Kosmos; die wichtigsten seien hier genannt: Die Galaxis Hangay materialisiert in unserem Universum – und der Kosmos gerät komplett aus den Fugen. Die Folgen davon rühren bis in die aktuelle Handlungszeit der PERRY RHODAN-Serie.
Eine weitere wichtige Entwicklung, die im Cantaro-Zyklus geschildert wird: Die Bevölkerung der Milchstraße leidet unter einer brutalen Terror-Herrschaft – und sie wird durch einen kosmischen Wall vom Rest des Universums abgeriegelt. Mit den wenigen freien Menschen muss Perry Rhodan für Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen ...
Der Cantaro-Zyklus steht für Härte, Action und Spannung. Nicht zu Unrecht gilt er bei vielen Fans als der spannendste Zyklus der 80er Jahre – eine PERRY RHODAN-Epoche, die viel Action lieferte und dennoch den kosmischen Bogen weiterspannte.
28 Mai 2009
PERRY RHODAN-Action wird eingestellt
Der Wega-Zyklus ist der Abschluss der Serie
Im April 2008 wurde die Serie PERRY RHODAN-Action gestartet, als ein »Beiboot« zur erfolgreichen PERRY RHODAN-Serie. Was anfangs nur auf zwölf Hefte angelegt worden war, entwickelte sich zu einer länger laufenden Serie. Mit dem Abschluss der dritten Staffel – des Wega-Zyklus – kommt jetzt das Ende von PERRY RHODAN-Action. Als letzter Roman erscheint am 7. August 2009 der Band 36 unter dem Titel »Sonnendämmerung«.
PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick kommentiert die Einstellung: »Wir konnten mit PERRY RHODAN-Action nicht die hohen Erwartungen erfüllen.« Die erste Staffel, der Demetria-Zyklus, erscheint bereits als Taschenbuch bei Moewig; hinzu kommen Auswertungen der Serie als E-Book oder Hörbuch. »Leider hat sich aber die Auflage am Kiosk nicht so entwickelt, wie wir es gern gesehen hätten«, so Frick.
Christian Montillon, der für PERRY RHODAN-Action die Exposés geschrieben hat und selbst einige Romane beisteuerte, sieht viel Positives: »Wir haben neue Autorenkollegen kennengelernt, und von einigen werden wir in Zukunft sicher noch viel hören.«
Im April 2008 wurde die Serie PERRY RHODAN-Action gestartet, als ein »Beiboot« zur erfolgreichen PERRY RHODAN-Serie. Was anfangs nur auf zwölf Hefte angelegt worden war, entwickelte sich zu einer länger laufenden Serie. Mit dem Abschluss der dritten Staffel – des Wega-Zyklus – kommt jetzt das Ende von PERRY RHODAN-Action. Als letzter Roman erscheint am 7. August 2009 der Band 36 unter dem Titel »Sonnendämmerung«.
PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick kommentiert die Einstellung: »Wir konnten mit PERRY RHODAN-Action nicht die hohen Erwartungen erfüllen.« Die erste Staffel, der Demetria-Zyklus, erscheint bereits als Taschenbuch bei Moewig; hinzu kommen Auswertungen der Serie als E-Book oder Hörbuch. »Leider hat sich aber die Auflage am Kiosk nicht so entwickelt, wie wir es gern gesehen hätten«, so Frick.
Christian Montillon, der für PERRY RHODAN-Action die Exposés geschrieben hat und selbst einige Romane beisteuerte, sieht viel Positives: »Wir haben neue Autorenkollegen kennengelernt, und von einigen werden wir in Zukunft sicher noch viel hören.«
Meine Begegnung mit einem alten Krimi-Bekannten
Ein Logbuch der Redaktion
Unter Pseudonymen wie Neal Chadwick begann Alfred Bekker vor gut zwanzig Jahren seine Karriere als Schriftsteller; längst ist er unter seinem bürgerlichen Namen zu einem der beliebtesten Autoren im Science-Fiction- und Fantasy-Umfeld geworden. Deshalb finde ich es sehr sympathisch und auch interessant zugleich, dass er mit dem Roman »Doppeltes Spiel« sein Pseudonym Neal Chadwick wieder erweckt hat – und zugleich zur Krimi-Serie KOMMISSAR X zurückkehrt.
Damit schließt sich für mich ein Kreis: Vor etwa zwanzig Jahren habe ich KOMMISSAR X als Außenlektor des Verlages betreut. Nicht jeder Roman wurde von mir redigiert, aber alle zwei bis drei Woche war ich »an der Reihe«. Unter den Autoren befand sich damals bereits Neal Chadwick, und ihn kannte ich zudem aus gemeinsamer Fan-Vergangenheit, unter anderem im PERRY RHODAN-Briefclub Bullys Schreibtisch. In diesem Club sind wir übrigens beide nach wie vor Mitglied, und ich finde es höchst spannend, wie Alfred Bekker seine schriftstellerische Laufbahn durch die unterschiedlichsten Genres vorangetrieben hat.
Jetzt also wieder KOMMISSAR X. Das Label Nocturna Audio, das bereits zwei KX-Romane vertont hat, die Wolfpeter Ritter alias Patrick Wynes alias Peter Terrid – so kennen ihn die PERRY RHODAN-Leser – verfasste, startete mit einer Reihe, die den schlichten Namen »Hörheft« trägt. Der Untertitel macht klar, um was es geht: »Der Heftroman zum Hören!« verspricht die Umsetzung klassischer Heftroman-Themen in Hörbücher.
Mit KOMMISSAR X hat sich das Team von Nocturna Audio auf jeden Fall ein klassisches Krimi-Thema ausgesucht: Bis Anfang der 90er Jahre erschienen weit über 1700 KX-Heftromane, dazu kamen Leihbücher und Taschenbücher. Es gab sogar einige Fernsehfilme, die eher bescheiden aufgemacht waren; aus diesen aber holte Nocturna Audio die Illustrationen für die Hörbücher – und das »Gehäuse« mit den zwei CDs sieht dann richtig gut aus.
Als Sprecher konnte man Robert Missler verpflichten, der in letzter Zeit durch eine Reihe guten Produktionen aufgefallen ist. Er spricht die Handlung des Romans trocken und ruhig, betont die Figuren eindeutig und vielseitig, verzichtet aber auf zusätzlichen »Firlefanz«. Das passt zur Handlung, die rasch vorangetrieben wird, auf viele Beschreibungen verzichtet und sich stattdessen auf die Ermittlungsarbeit seines Helden und die Aktivitäten seiner Gegenspieler setzt.
Die wiederum schildert einen Fall, der anfangs ganz harmlos anfängt. Der in New York agierende Detektiv Jo Walker, allgemein als »Kommissar X« bekannt, erhält den Auftrag, nach einem verschwundenen Mann zu suchen. Dieser heißt Leslie Craven, ist normalerweise in einer literarischen Agentur beschäftigt und gilt als Musterbeispiel für Korrektheit. Recht schnell bekommt Jo Walker heraus, dass Craven nicht einfach nur verschwunden ist, sondern dass sich andere Menschen für ihn interessieren. Auf einmal mischt sich sogar das FBI ein, und als ein Cadillac auftaucht, dessen Passagiere den Detektiv dazu nötigen, bei ihnen einzusteigen, wird die Sache langsam prekär ...
Das ganze klingt nicht schreiend originell, will es auch gar nicht sein; dafür ist die Handlung unterhaltsam und zieht einen mit sich. Schnelle Ermittlungsarbeit in New York, rasche Schauplatzwechsel und flotte Dialoge beherrschen das Geschehen. Wer diese Art von Krimi mag, wird bei »Doppeltes Spiel« sicher sehr gut unterhalten.
Mit diesem Hörheft hat Nocturna Audio auf jeden Fall einen modernen Krimi-Klassiker aus der Versenkung geholt. Dass ich mit KX mehr als nur eine Handvoll guter Erinnerungen verbinde, liegt auf der Hand. Deshalb freut's mich gleich doppelt, das Hörbuch zu hören. Zu beziehen ist es übrigens im guten Tonträgerhandel und natürlich bei Versendern wie amazon.de – wie bei Audio-Stücken normal, gibt es hier keinen festgelegten Ladenpreis.
Unter Pseudonymen wie Neal Chadwick begann Alfred Bekker vor gut zwanzig Jahren seine Karriere als Schriftsteller; längst ist er unter seinem bürgerlichen Namen zu einem der beliebtesten Autoren im Science-Fiction- und Fantasy-Umfeld geworden. Deshalb finde ich es sehr sympathisch und auch interessant zugleich, dass er mit dem Roman »Doppeltes Spiel« sein Pseudonym Neal Chadwick wieder erweckt hat – und zugleich zur Krimi-Serie KOMMISSAR X zurückkehrt.
Damit schließt sich für mich ein Kreis: Vor etwa zwanzig Jahren habe ich KOMMISSAR X als Außenlektor des Verlages betreut. Nicht jeder Roman wurde von mir redigiert, aber alle zwei bis drei Woche war ich »an der Reihe«. Unter den Autoren befand sich damals bereits Neal Chadwick, und ihn kannte ich zudem aus gemeinsamer Fan-Vergangenheit, unter anderem im PERRY RHODAN-Briefclub Bullys Schreibtisch. In diesem Club sind wir übrigens beide nach wie vor Mitglied, und ich finde es höchst spannend, wie Alfred Bekker seine schriftstellerische Laufbahn durch die unterschiedlichsten Genres vorangetrieben hat.
Jetzt also wieder KOMMISSAR X. Das Label Nocturna Audio, das bereits zwei KX-Romane vertont hat, die Wolfpeter Ritter alias Patrick Wynes alias Peter Terrid – so kennen ihn die PERRY RHODAN-Leser – verfasste, startete mit einer Reihe, die den schlichten Namen »Hörheft« trägt. Der Untertitel macht klar, um was es geht: »Der Heftroman zum Hören!« verspricht die Umsetzung klassischer Heftroman-Themen in Hörbücher.
Mit KOMMISSAR X hat sich das Team von Nocturna Audio auf jeden Fall ein klassisches Krimi-Thema ausgesucht: Bis Anfang der 90er Jahre erschienen weit über 1700 KX-Heftromane, dazu kamen Leihbücher und Taschenbücher. Es gab sogar einige Fernsehfilme, die eher bescheiden aufgemacht waren; aus diesen aber holte Nocturna Audio die Illustrationen für die Hörbücher – und das »Gehäuse« mit den zwei CDs sieht dann richtig gut aus.
Als Sprecher konnte man Robert Missler verpflichten, der in letzter Zeit durch eine Reihe guten Produktionen aufgefallen ist. Er spricht die Handlung des Romans trocken und ruhig, betont die Figuren eindeutig und vielseitig, verzichtet aber auf zusätzlichen »Firlefanz«. Das passt zur Handlung, die rasch vorangetrieben wird, auf viele Beschreibungen verzichtet und sich stattdessen auf die Ermittlungsarbeit seines Helden und die Aktivitäten seiner Gegenspieler setzt.
Die wiederum schildert einen Fall, der anfangs ganz harmlos anfängt. Der in New York agierende Detektiv Jo Walker, allgemein als »Kommissar X« bekannt, erhält den Auftrag, nach einem verschwundenen Mann zu suchen. Dieser heißt Leslie Craven, ist normalerweise in einer literarischen Agentur beschäftigt und gilt als Musterbeispiel für Korrektheit. Recht schnell bekommt Jo Walker heraus, dass Craven nicht einfach nur verschwunden ist, sondern dass sich andere Menschen für ihn interessieren. Auf einmal mischt sich sogar das FBI ein, und als ein Cadillac auftaucht, dessen Passagiere den Detektiv dazu nötigen, bei ihnen einzusteigen, wird die Sache langsam prekär ...
Das ganze klingt nicht schreiend originell, will es auch gar nicht sein; dafür ist die Handlung unterhaltsam und zieht einen mit sich. Schnelle Ermittlungsarbeit in New York, rasche Schauplatzwechsel und flotte Dialoge beherrschen das Geschehen. Wer diese Art von Krimi mag, wird bei »Doppeltes Spiel« sicher sehr gut unterhalten.
Mit diesem Hörheft hat Nocturna Audio auf jeden Fall einen modernen Krimi-Klassiker aus der Versenkung geholt. Dass ich mit KX mehr als nur eine Handvoll guter Erinnerungen verbinde, liegt auf der Hand. Deshalb freut's mich gleich doppelt, das Hörbuch zu hören. Zu beziehen ist es übrigens im guten Tonträgerhandel und natürlich bei Versendern wie amazon.de – wie bei Audio-Stücken normal, gibt es hier keinen festgelegten Ladenpreis.
27 Mai 2009
Expo-Trip
Auf Dienstreise gehe ich am Mittwoch, 27. Mai, und zwar in Sachen Exposés: Wir wollen über die weiteren Fortschritte der Handlung nach Band 2500 sprechen.
Mittlerweile liegen ja die ersten Texte des Stardust-Zyklus vor. Wichtig ist jetzt, mehr Einzelheiten zum Stardust-System als solchem zu diskutieren.
Mittlerweile liegen ja die ersten Texte des Stardust-Zyklus vor. Wichtig ist jetzt, mehr Einzelheiten zum Stardust-System als solchem zu diskutieren.
26 Mai 2009
Zauberhirne und Freiheitskämpfer
Ein Logbuch der Redaktion
In den späten neunziger Jahren eröffnete sich der PERRY RHODAN-Redaktion eine Chance, mit der wir nie zuvor gerechnet hatten: Wir erhielten die Chance, eine sogenannte ATLAN-Miniserie zu starten. Robert Feldhoff und ich trafen uns in einer Pizzeria in Hamburg, skizzierten die grobe Handlung, und er schrieb zwölf Exposés für zwölf Heftromane. Der Rest ist Geschichte ...
Der Traversan-Zyklus war für einige Entwicklungen bei PERRY RHODAN von großer Bedeutung. Erstmals arbeiteten Robert Feldhoff und Rainer Castor bei Exposés so eng zusammen, wie sie es in den Folgejahren noch besser und enger machen sollten, und erstmals konnten wir in größerem Umfang versuchen, mit neuen Autoren und neuen Zeichnern zu arbeiten. Das beste Beispiel: Frank Borsch, der bei ATLAN seinen ersten Heftroman überhaupt schrieb, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Stützen bei PERRY RHODAN.
Seit einiger Zeit hat Eins-A-Medien, einer unserer Partner im Audio-Bereich, sich an die Aufgabe gemacht, die Heftromane des Traversan-Zyklus zu packenden Hörspielen zu verarbeiten. Am Wochenende nahm ich mir die Zeit, die aktuellen Hörspiele anzuhören – und fand sie so mitreißend, dass ich das hier unbedingt mal erzählen muss.
Dazu ist zu sagen, dass ich »grob« zwar noch weiß, was im Traversan-Zyklus passiert, mich aber an die Details so gut wie gar nicht erinnern kann. Anders gesagt: Ich ging an die Hörspiele so heran, wie es wohl jeder »normale« Leser und Hörer machen wird, mit einigen Grundkenntnissen vielleicht, aber nicht mit dem kompletten Roman im Kopf.
Das Hörspiel »Der Preis der Freiheit« entstand nach dem gleichnamigen Roman von Frank Borsch. Es schildert einen Geheimeinsatz von Atlan auf dem Gerichtsplaneten Celkar – allerdings in der Vergangenheit des Arkon-Imperiums, rund 5000 Jahre vor Beginn der irdischen Zeitrechnung. Eigentlich will Atlan nur seine traversanischen Freunde Tamarena und Irakhem befreien, doch innerhalb kürzester Zeit muss er sich mit Rebellen herumschlagen, die einen ihrer Anführer rächen wollen, und er trifft auf eine Bürgerrechtlerin, die einen großen Disput anstoßen möchte.
Die dynamische Handlung erzählt, wie Atlan nach Celkar kommt, wie er sich in der dortigen Gesellschaft durchschlägt – und wie korrupt und intrigant das Gerichtswesen auf diesem Planeten funktioniert. Frank Borschs Roman, der nicht ohne aktuelle Gesellschaftskritik auskommt, wurde vom Eins-A-Medien-Team in ein spannendes Hörspiel verwandelt, das mir sehr gut gefallen hat.
Ähnliches gilt für das folgende Hörspiel, das auf dem Roman »Das Zauberhirn-Projekt« von Rainer Hanczuk basiert. Die Handlung spielt im Arkon-System, genauer gesagt auf dem Technologieplaneten Arkon III, wo sich Atlan mit Positronikspezialisten und deren Intrigen herumzuschlagen hat. Dabei will er doch nichts anderes, als ein spezielles Bauteil konstruieren zu lassen, mit dessen Hilfe er seine Rückreise in die Gegenwart antreten kann ...
Auch hier lassen die Effekte im Hörspiel keine Wünsche übrig. Manchmal ist es nicht ganz einfach, der Handlung zu folgen – aber man kann ja zurück klicken und die Szene noch einmal hören. Das Hörspiel ist spannend und unterhaltsam, und es enthält für PERRY RHODAN-Leser den einen oder anderen Verweis auf die Serienvergangenheit. Auch dabei habe ich mich sehr gut unterhalten, und ich bin sicher, dass die beiden Hörspiele nicht die letzten ATLAN-Audio-Versionen waren, die ich in meinem CD-Player hatte ...
Beide Hörspiele gibt es bei diversen Versendern wie amazon.de, selbstverständlich ebenso im regulären Tonträger- und Buchhandel. Der übliche Verkaufspreis liegt bei 9,90 Euro. Wer mag, kann sich übrigens die Hörspiele als MP3-Versionen herunterladen; idealerweise im PERRY RHODAN-Shop oder auch direkt bei Eins-A-Medien – dort kostet das einzelne Hörspiel jeweils 6,90 Euro.
In den späten neunziger Jahren eröffnete sich der PERRY RHODAN-Redaktion eine Chance, mit der wir nie zuvor gerechnet hatten: Wir erhielten die Chance, eine sogenannte ATLAN-Miniserie zu starten. Robert Feldhoff und ich trafen uns in einer Pizzeria in Hamburg, skizzierten die grobe Handlung, und er schrieb zwölf Exposés für zwölf Heftromane. Der Rest ist Geschichte ...
Der Traversan-Zyklus war für einige Entwicklungen bei PERRY RHODAN von großer Bedeutung. Erstmals arbeiteten Robert Feldhoff und Rainer Castor bei Exposés so eng zusammen, wie sie es in den Folgejahren noch besser und enger machen sollten, und erstmals konnten wir in größerem Umfang versuchen, mit neuen Autoren und neuen Zeichnern zu arbeiten. Das beste Beispiel: Frank Borsch, der bei ATLAN seinen ersten Heftroman überhaupt schrieb, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Stützen bei PERRY RHODAN.
Seit einiger Zeit hat Eins-A-Medien, einer unserer Partner im Audio-Bereich, sich an die Aufgabe gemacht, die Heftromane des Traversan-Zyklus zu packenden Hörspielen zu verarbeiten. Am Wochenende nahm ich mir die Zeit, die aktuellen Hörspiele anzuhören – und fand sie so mitreißend, dass ich das hier unbedingt mal erzählen muss.
Dazu ist zu sagen, dass ich »grob« zwar noch weiß, was im Traversan-Zyklus passiert, mich aber an die Details so gut wie gar nicht erinnern kann. Anders gesagt: Ich ging an die Hörspiele so heran, wie es wohl jeder »normale« Leser und Hörer machen wird, mit einigen Grundkenntnissen vielleicht, aber nicht mit dem kompletten Roman im Kopf.
Das Hörspiel »Der Preis der Freiheit« entstand nach dem gleichnamigen Roman von Frank Borsch. Es schildert einen Geheimeinsatz von Atlan auf dem Gerichtsplaneten Celkar – allerdings in der Vergangenheit des Arkon-Imperiums, rund 5000 Jahre vor Beginn der irdischen Zeitrechnung. Eigentlich will Atlan nur seine traversanischen Freunde Tamarena und Irakhem befreien, doch innerhalb kürzester Zeit muss er sich mit Rebellen herumschlagen, die einen ihrer Anführer rächen wollen, und er trifft auf eine Bürgerrechtlerin, die einen großen Disput anstoßen möchte.
Die dynamische Handlung erzählt, wie Atlan nach Celkar kommt, wie er sich in der dortigen Gesellschaft durchschlägt – und wie korrupt und intrigant das Gerichtswesen auf diesem Planeten funktioniert. Frank Borschs Roman, der nicht ohne aktuelle Gesellschaftskritik auskommt, wurde vom Eins-A-Medien-Team in ein spannendes Hörspiel verwandelt, das mir sehr gut gefallen hat.
Ähnliches gilt für das folgende Hörspiel, das auf dem Roman »Das Zauberhirn-Projekt« von Rainer Hanczuk basiert. Die Handlung spielt im Arkon-System, genauer gesagt auf dem Technologieplaneten Arkon III, wo sich Atlan mit Positronikspezialisten und deren Intrigen herumzuschlagen hat. Dabei will er doch nichts anderes, als ein spezielles Bauteil konstruieren zu lassen, mit dessen Hilfe er seine Rückreise in die Gegenwart antreten kann ...
Auch hier lassen die Effekte im Hörspiel keine Wünsche übrig. Manchmal ist es nicht ganz einfach, der Handlung zu folgen – aber man kann ja zurück klicken und die Szene noch einmal hören. Das Hörspiel ist spannend und unterhaltsam, und es enthält für PERRY RHODAN-Leser den einen oder anderen Verweis auf die Serienvergangenheit. Auch dabei habe ich mich sehr gut unterhalten, und ich bin sicher, dass die beiden Hörspiele nicht die letzten ATLAN-Audio-Versionen waren, die ich in meinem CD-Player hatte ...
Beide Hörspiele gibt es bei diversen Versendern wie amazon.de, selbstverständlich ebenso im regulären Tonträger- und Buchhandel. Der übliche Verkaufspreis liegt bei 9,90 Euro. Wer mag, kann sich übrigens die Hörspiele als MP3-Versionen herunterladen; idealerweise im PERRY RHODAN-Shop oder auch direkt bei Eins-A-Medien – dort kostet das einzelne Hörspiel jeweils 6,90 Euro.
25 Mai 2009
Fliegende Rochettes
Das Manuskript fürs Hörspiel 32 - »Die fliegenden Rochettes« werden bei Lübbe-Audio erscheinen - hat Siegfried Antonio Effenberger termingerecht an mich geliefert. Heute habe ich es gelesen.
Inhaltlich habe ich nichts anzumerken: Das Manuskript setzt den Doppelband von Leo Lukas in eine spannnde Geschichte um. Wenn das Hörspiel dann auch so gut wird, freue ich mich schon.
Inhaltlich habe ich nichts anzumerken: Das Manuskript setzt den Doppelband von Leo Lukas in eine spannnde Geschichte um. Wenn das Hörspiel dann auch so gut wird, freue ich mich schon.
24 Mai 2009
Kapitelweise Tefroder
Heute habe ich mal wieder einige »Tefroder«-Kapitel vor mir. Bisher ist das, was Christian Montillon zum Themenkomplex »Gorragan« geliefert hat, höchst unterhaltsam.
Was er auf anderen Handlungsebene schreibt, ist auch unterhaltsam, gleichzeitig aber ziemlich fies. Da bin ich sehr gespannt darauf, wie das ankommen wird ...
Was er auf anderen Handlungsebene schreibt, ist auch unterhaltsam, gleichzeitig aber ziemlich fies. Da bin ich sehr gespannt darauf, wie das ankommen wird ...
23 Mai 2009
Lob zum Interview
In seinem Blog, der den coolen Titel »Das ist mein Blog« trägt, geht Ralf Boldt auf das Interview ein, das die Internet-Zeitschrift »Telepolis« mit mir geführt hat. Freut mich - denn jegliche Verbreitung ist erwünscht ...
Schönes Lob dann noch: »Ansonsten geht Klaus N. Frick gut auf die Fragen ein und läßt sich nicht aufs Glatteis führen.« Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Fragen auch so gestellt waren, dass keine Glatteis-Gefahr bestand.
Schönes Lob dann noch: »Ansonsten geht Klaus N. Frick gut auf die Fragen ein und läßt sich nicht aufs Glatteis führen.« Dazu muss ich allerdings sagen, dass die Fragen auch so gestellt waren, dass keine Glatteis-Gefahr bestand.
22 Mai 2009
ATLAN-Zeitabenteuer starten mit einer Trilogie
Der Kreta-Zyklus umfasst drei Romane von Hans Kneifel
Wie wir bereits gemeldet haben, ist der Roman »Lotse im Sandmeer« von Hans Kneifel der Einstieg in eine neue Taschenbuchreihe: ATLAN-X erscheint bei Fantasy Productions und bringt alle zwei Monate Zeitabenteuer, also Abenteuer des Arkoniden Atlan, die in der Vergangenheit der Erde angesiedelt sind. Fürs Erste ist eine Trilogie geplant, der Kreta-Zyklus.
Alle drei Romane spielen im zweiten Jahrtausend vor Christus. Nach dem ersten Band wird die Handlung auf abenteuerliche Weise nach Kreta umblenden, zum Labyrinth von Knossos und zum rätselhaften König Minos ... Erdacht und konzipiert hat die Trilogie Hans Kneifel, der als ATLAN-Spezialist und Autor historischer Romane weithin bekannt geworden ist.
Für diejenigen, die mehr wissen wollen, gibt es hier noch den Rückentext des ersten Taschenbuches der Reihe ATLAN-X:
Seit dem Untergang von Atlantis muss Atlan auf der Erde überleben. Sein Ziel ist seitdem, die Menschheit zu fördern, um den Weg zu den Sternen zu erreichen. Als wichtigster Helfer dient ihm der Roboter Rico, sein Stützpunkt ist eine Tiefseekuppel im Atlantischen Ozean. Die meiste Zeit verbringt er dort im Tiefschlaf, doch immer wieder treibt es ihn an die Oberfläche: Atlan nimmt Anteil am kulturellen Fortschritt der Menschheit und beeinflusst diesen.
So auch im zweiten Jahrtausend vor Beginn der christlichen Zeitrechnung: Über Ägypten, das fruchtbare Land am Nil, herrscht der Pharao Amenemhet; unter seiner Regentschaft blühen Kultur und Wissenschaft. Gleichzeitig gilt es, die Handelswege auszubauen.
In der Maske eines Händlers wird Atlan für den Pharao tätig: Er forscht nach den geheimnisvollen Handelswegen durch die Wüste. Noch ahnt er nicht, dass ihn sein Einsatz gegen nomadische Schmuggler in weit entfernte Oasen und tief in den Süden führen wird ...
Wie wir bereits gemeldet haben, ist der Roman »Lotse im Sandmeer« von Hans Kneifel der Einstieg in eine neue Taschenbuchreihe: ATLAN-X erscheint bei Fantasy Productions und bringt alle zwei Monate Zeitabenteuer, also Abenteuer des Arkoniden Atlan, die in der Vergangenheit der Erde angesiedelt sind. Fürs Erste ist eine Trilogie geplant, der Kreta-Zyklus.
Alle drei Romane spielen im zweiten Jahrtausend vor Christus. Nach dem ersten Band wird die Handlung auf abenteuerliche Weise nach Kreta umblenden, zum Labyrinth von Knossos und zum rätselhaften König Minos ... Erdacht und konzipiert hat die Trilogie Hans Kneifel, der als ATLAN-Spezialist und Autor historischer Romane weithin bekannt geworden ist.
Für diejenigen, die mehr wissen wollen, gibt es hier noch den Rückentext des ersten Taschenbuches der Reihe ATLAN-X:
Seit dem Untergang von Atlantis muss Atlan auf der Erde überleben. Sein Ziel ist seitdem, die Menschheit zu fördern, um den Weg zu den Sternen zu erreichen. Als wichtigster Helfer dient ihm der Roboter Rico, sein Stützpunkt ist eine Tiefseekuppel im Atlantischen Ozean. Die meiste Zeit verbringt er dort im Tiefschlaf, doch immer wieder treibt es ihn an die Oberfläche: Atlan nimmt Anteil am kulturellen Fortschritt der Menschheit und beeinflusst diesen.
So auch im zweiten Jahrtausend vor Beginn der christlichen Zeitrechnung: Über Ägypten, das fruchtbare Land am Nil, herrscht der Pharao Amenemhet; unter seiner Regentschaft blühen Kultur und Wissenschaft. Gleichzeitig gilt es, die Handelswege auszubauen.
In der Maske eines Händlers wird Atlan für den Pharao tätig: Er forscht nach den geheimnisvollen Handelswegen durch die Wüste. Noch ahnt er nicht, dass ihn sein Einsatz gegen nomadische Schmuggler in weit entfernte Oasen und tief in den Süden führen wird ...
Kosmische Ereignisse
Ein Logbuch der Redaktion
Dieses Logbuch geht auf die Handlung kommender PERRY RHODAN-Romane ein; es enthält sogenannte Spoiler, weil darin etwas über diese Romane verraten wird. Wer nicht möchte, dass er dies erfährt, sollte sicherheitshalber jetzt die Lektüre einstellen ...
Noch da? Okay, dann kann ich ja weitermachen.
Große Entscheidungen kommen auf die Bewohner der Milchstraße sowie der anderen Galaxien der Lokalen Gruppe zu: Seit die Terminale Kolonne TRAITOR einige Schläge hinnehmen musste, sieht es erstmals so aus, als bestünde für die Terraner und ihre Verbündeten eine ernsthafte Chance, sich der Übermacht der Chaosmächte zu erwehren. Dass die Terraner das nicht allein geschafft hätten, sondern die Hilfe von übermenschlichen Wesenheiten benötigten, steht dabei auf einem anderen Blatt.
In seinem PERRY RHODAN-Roman, der den schlichten Titel »KOLTOROC« trägt, geht Uwe Anton auf die Vorgeschichte der Superintelligenz ein, die als Heerführer der Chaosmächte wirkt. Vermittelt wird sie über ein Wesen, über das ich noch nichts verraten möchte, das aber über lange Zeit in einem sehr engen Zusammenhang mit der Superintelligenz stand.
In diesem Roman, der als Band 2492 erscheinen wird, erfahren die Terraner – und damit auch die Leser des Romans – mehr über eine uralte Geschichte. Sie reicht in ihren Anfängen tatsächlich rund siebzig Millionen Jahre zurück und beginnt in einer Galaxis namens Serdragon. Wir erfahren mehr über die Völkerschaften, die damals in jener Sterneninsel lebten und in einen fürchterlichen Konflikt verstrickt waren, und wir bekommen Kenntnisse über die Helfer der Kosmokraten vermittelt, die zu jener Zeit versuchten, den Konflikt zu entschärfen.
Der Roman erzählt von der Lichtstadt Paragor, einer schwebenden Metropole, die einem friedlichen Zweck dienen sollte. Und er erzählt vor allem davon, wie der ursprünglich so positive Ausgangspunkt sich immer mehr veränderte, bis von den ursprünglichen Ideen praktisch nichts mehr übrig blieb. Ganz nebenbei erhalten die Terraner in diesem Bericht einige Informationen, die ihnen womöglich dabei behilflich sein können, den Kampf gegen die Terminale Kolonne noch engagierter zu führen.
Um eine andere Wesenheit von großer Bedeutung geht es im folgenden Roman, der von Leo Lukas verfasst wurde. Sein Titel macht in gewisser Weise schon klar, um welches Thema es geht: Band 2493 trägt den Titel »Der WELTWEISE«, und ein wichtiger Schauplatz des Romans ist ein Ozeanplanet mit seinen ungewöhnlichen Bewohnern.
Leo Lukas schildert die Begegnung dieser Bewohner mit Menschen – oder sollen wir lieber sagen, dass es sich dabei um menschenähnliche Wesen handelt? Und er erzählt davon, wie es dank dieser Begegnung gelingt, einen Kampf zu führen, den man eigentlich nicht gewinnen kann. Der Roman arbeitet dabei mit Handlungsperspektiven, die selten üblich sind, und mit den Bewohnern des Ozeanplaneten hat der Wiener Schriftsteller erneut sehr originelle Wesen geschaffen.
Sowohl Uwe Anton als auch Leo Lukas beschreiben in ihren Romanen fremdartige Wesen und »höhere Wesenheiten«; beide Autoren benutzen dafür »andere« Perspektiven, um die Fremdartigkeit zu beschreiben. Ich finde, beide haben das Ziel sehr gut erreicht, und wir haben zwei thematisch »verwandte« Romane, die demnächst die PERRY RHODAN-Leser erfreuen werden. Sehr schön!
Dieses Logbuch geht auf die Handlung kommender PERRY RHODAN-Romane ein; es enthält sogenannte Spoiler, weil darin etwas über diese Romane verraten wird. Wer nicht möchte, dass er dies erfährt, sollte sicherheitshalber jetzt die Lektüre einstellen ...
Noch da? Okay, dann kann ich ja weitermachen.
Große Entscheidungen kommen auf die Bewohner der Milchstraße sowie der anderen Galaxien der Lokalen Gruppe zu: Seit die Terminale Kolonne TRAITOR einige Schläge hinnehmen musste, sieht es erstmals so aus, als bestünde für die Terraner und ihre Verbündeten eine ernsthafte Chance, sich der Übermacht der Chaosmächte zu erwehren. Dass die Terraner das nicht allein geschafft hätten, sondern die Hilfe von übermenschlichen Wesenheiten benötigten, steht dabei auf einem anderen Blatt.
In seinem PERRY RHODAN-Roman, der den schlichten Titel »KOLTOROC« trägt, geht Uwe Anton auf die Vorgeschichte der Superintelligenz ein, die als Heerführer der Chaosmächte wirkt. Vermittelt wird sie über ein Wesen, über das ich noch nichts verraten möchte, das aber über lange Zeit in einem sehr engen Zusammenhang mit der Superintelligenz stand.
In diesem Roman, der als Band 2492 erscheinen wird, erfahren die Terraner – und damit auch die Leser des Romans – mehr über eine uralte Geschichte. Sie reicht in ihren Anfängen tatsächlich rund siebzig Millionen Jahre zurück und beginnt in einer Galaxis namens Serdragon. Wir erfahren mehr über die Völkerschaften, die damals in jener Sterneninsel lebten und in einen fürchterlichen Konflikt verstrickt waren, und wir bekommen Kenntnisse über die Helfer der Kosmokraten vermittelt, die zu jener Zeit versuchten, den Konflikt zu entschärfen.
Der Roman erzählt von der Lichtstadt Paragor, einer schwebenden Metropole, die einem friedlichen Zweck dienen sollte. Und er erzählt vor allem davon, wie der ursprünglich so positive Ausgangspunkt sich immer mehr veränderte, bis von den ursprünglichen Ideen praktisch nichts mehr übrig blieb. Ganz nebenbei erhalten die Terraner in diesem Bericht einige Informationen, die ihnen womöglich dabei behilflich sein können, den Kampf gegen die Terminale Kolonne noch engagierter zu führen.
Um eine andere Wesenheit von großer Bedeutung geht es im folgenden Roman, der von Leo Lukas verfasst wurde. Sein Titel macht in gewisser Weise schon klar, um welches Thema es geht: Band 2493 trägt den Titel »Der WELTWEISE«, und ein wichtiger Schauplatz des Romans ist ein Ozeanplanet mit seinen ungewöhnlichen Bewohnern.
Leo Lukas schildert die Begegnung dieser Bewohner mit Menschen – oder sollen wir lieber sagen, dass es sich dabei um menschenähnliche Wesen handelt? Und er erzählt davon, wie es dank dieser Begegnung gelingt, einen Kampf zu führen, den man eigentlich nicht gewinnen kann. Der Roman arbeitet dabei mit Handlungsperspektiven, die selten üblich sind, und mit den Bewohnern des Ozeanplaneten hat der Wiener Schriftsteller erneut sehr originelle Wesen geschaffen.
Sowohl Uwe Anton als auch Leo Lukas beschreiben in ihren Romanen fremdartige Wesen und »höhere Wesenheiten«; beide Autoren benutzen dafür »andere« Perspektiven, um die Fremdartigkeit zu beschreiben. Ich finde, beide haben das Ziel sehr gut erreicht, und wir haben zwei thematisch »verwandte« Romane, die demnächst die PERRY RHODAN-Leser erfreuen werden. Sehr schön!
20 Mai 2009
Optik neu und demnächst
Neue Gestaltungsraster wird es ab Band 2500 geben; hierzu hat Klaus Bollhöfener viel vorgearbeitet. Es wird eine evolutionäre Änderung sein, sprich, die Änderungen sind vor allem Fortschreibungen des bisherigen.
Heute muss ich den freien Mitarbeiter Bescheid geben, die das betrifft. Sicher kommen viele Fragen auf, aber ich hoffe, dass das alles glatt geht. So viel ändert sich ja nicht.
Heute muss ich den freien Mitarbeiter Bescheid geben, die das betrifft. Sicher kommen viele Fragen auf, aber ich hoffe, dass das alles glatt geht. So viel ändert sich ja nicht.
19 Mai 2009
Epub und andere Formate
Marketing-Besprechung mit Klaus Bollhöfener und Björn Berenz - wir machen das jeden Dienstag, wenn nichts dazwischen kommt. Schwerpunkte waren heute unter anderem die aktuellen Entwicklungen im E-Book-Markt.
Viele Fragen gibt es intern zu diskutieren: Neue Formate stehen an, neue Verlage und Vertriebsmöglichkeiten gibt es. Eins ist sicher: Wir können nicht alles auf einmal machen, wir können aber die vielen Kontakte nutzen und ausbauen, die wir ohnehin schon haben.
Viele Fragen gibt es intern zu diskutieren: Neue Formate stehen an, neue Verlage und Vertriebsmöglichkeiten gibt es. Eins ist sicher: Wir können nicht alles auf einmal machen, wir können aber die vielen Kontakte nutzen und ausbauen, die wir ohnehin schon haben.
18 Mai 2009
Jetzt auch Taschenhefte
Mit einem vorsichtigen Experiment wagt sich die PERRY RHODAN-Redaktion in den Markt der Taschenhefte vor. Gemeint sind damit Romane, die das Format von Taschenbüchern haben, aber in einem dünneren Umschlag auf den Markt kommen und über den Zeitschriftenvertrieb ausgeliefert werden.
Wir nutzen das Format, um einem Leserwunsch nachzukommen - nämlich einige der klassischen PERRY RHODAN-Taschenbücher in einer modernen Version noch einmal aufzulegen. Dabei werden wir uns auf die »modernen Klassiker« konzentrieren; schließlich sind die ersten hundert Taschenbücher schon mehrfach nachgedruckt worden.
Aus diesem Grund wird das erste PERRY RHODAN-Taschenheft - wir benutzen künftig wieder den Ausdruck PERRY RHODAN-Planetenromane - ein Roman von Hubert Haensel sein: »Agent für Terra« erschien erstmals 1992; er wurde für die Neuauflage sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert; dabei wurde der Roman auch auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt.
»Agent für Terra« erscheint am Freitag, 26. Juni 2009; weitere Bände sollen im Abstand von zwei Monaten folgen. Das Taschenheft umfasst rund 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz sind es 7,60 Franken). Abonnements sind noch keine möglich.
Weitere Informationen folgen!
Wir nutzen das Format, um einem Leserwunsch nachzukommen - nämlich einige der klassischen PERRY RHODAN-Taschenbücher in einer modernen Version noch einmal aufzulegen. Dabei werden wir uns auf die »modernen Klassiker« konzentrieren; schließlich sind die ersten hundert Taschenbücher schon mehrfach nachgedruckt worden.
Aus diesem Grund wird das erste PERRY RHODAN-Taschenheft - wir benutzen künftig wieder den Ausdruck PERRY RHODAN-Planetenromane - ein Roman von Hubert Haensel sein: »Agent für Terra« erschien erstmals 1992; er wurde für die Neuauflage sorgsam durchgeschaut und behutsam modernisiert; dabei wurde der Roman auch auf »gemäßigte neue Rechtschreibung« umgestellt.
»Agent für Terra« erscheint am Freitag, 26. Juni 2009; weitere Bände sollen im Abstand von zwei Monaten folgen. Das Taschenheft umfasst rund 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz sind es 7,60 Franken). Abonnements sind noch keine möglich.
Weitere Informationen folgen!
17 Mai 2009
Gastroman in der Pipeline
Auch wenn es geplant war: Ich bin heute noch nicht dazu gekommen, in die ersten Seiten reinzugucken, die von dem in absehbarer Zeit erscheinenden Gastroman bei mir eingetroffen sind.
Manchmal gibt es eben auch private Dinge am Wochenende, die zu erledigen sind. Reingeblättert habe ich allerdings; der Anfang liest sich ... nun: anders.
Manchmal gibt es eben auch private Dinge am Wochenende, die zu erledigen sind. Reingeblättert habe ich allerdings; der Anfang liest sich ... nun: anders.
16 Mai 2009
Im Kampf mit KOLTOROC
Lektüre beendet: Ich nennen weder Bandnummer noch Autor, aber ich weiß jetzt mehr über KOLTOROC und einige Hintergründe zu dieser Superintelligenz. Sehr spannend, sehr anschaulich.
Manuskripte lesen auf dem Balkon, das hat was. Jetzt kommt noch ein ELFENZEIT-Manuskript dran.
Manuskripte lesen auf dem Balkon, das hat was. Jetzt kommt noch ein ELFENZEIT-Manuskript dran.
15 Mai 2009
Krisen auf Ferrol
Ein Logbuch der Redaktion
Die Wega – das ist ein riesiger, blauer Stern, der erste, zu dem Menschen aufgebrochen sind. Und die Wega sowie ihre Planeten sind Schauplatz der derzeit laufenden Staffel von PERRY RHODAN-Action, die wir als den Wega-Zyklus bezeichnen. Die Wega gehört seit den frühesten Tagen der PERRY RHODAN-Serie zum sogenannten Perryversum; sie ist der Startpunkt des Galaktischen Rätsels, das letztlich zu ES geführt hat und bei dessen Lösung Perry Rhodan das Geschenk der Unsterblichkeit zuteil worden ist.
Dabei weiß man gar nicht so viel über die Planeten des Wega-Systems, wie mir auffiel, als ich mich damit beschäftigte. Es gibt mehrere Romane, die auf Ferrol und den anderen Welten spielen, doch die Informationen darüber sind stark »fragmentiert«, um es vorsichtig zu formulieren. Hätte man mich vor einem Jahr nach dem Wega-System gefragt, hätte ich nicht viel darüber zu sagen gewusst. Ich hätte auf die ersten Romane verwiesen, die man in den schicken Silberbänden nachlesen kann, und auf Frank Borschs Roman »Fleisch der Erinnerung«, der in der Reihe PERRY RHODAN-Autorenbibliothek erschienen ist.
Doch jetzt ist das ja anders: Es gibt PERRY RHODAN-Action, und demnächst werden nacheinander zwei Romane publiziert, die mehr über Ferrol und seine Bewohner verraten werden. Immerhin sind die Ferronen in der PERRY RHODAN-Serie die ersten außerirdischen Handelspartner der Menschen und haben eine wichtige wirtschaftliche Rolle für Terra. Zu den Ausfuhrprodukten, die von den humanoiden Ferronen nach Terra und auf andere Planeten des Imperiums geliefert werden, zählt unter anderem der Wein.
Kein Wunder, dass es in PERRY RHODAN-Action 30 einiges über Weinanbau zu erfahren gibt: Den Roman, der unter dem Titel »Das dunkle Korps« erscheinen wird, verfasste Hans Kneifel. Der Altmeister zeigt erneut, wie geschickt er es versteht, eine packende Handlung mit vielen lebensnahen Beschreibungen zu verbinden.
Sein Held ist Perry Rhodan, und dem Terraner steht angesichts bürgerkriegsähnlicher Zustände auf Ferrol ein Irrweg der besonderen Art bevor, der ihn nicht nur durch Weinberge, sondern auch durch vielfältige Konflikte führen wird. Das Chaos auf einem Planeten, der von blutigen Kämpfen erschüttert wird, zeichnet Hans Kneifel sehr lebensecht – und er schildert dabei Ansichten von Ferrol, die man so noch nie in einem PERRY RHODAN-Roman lesen konnte.
Der Folgeband stammt von Hermann Ritter, der mit »Das Erbe des Divestors« bereits seinen zweiten Roman für PERRY RHODAN-Action abgeliefert hat. Sein Roman, der mit der Bandnummer 31 publiziert wird, zeigt in eindrucksvoller Weise, wie sich die Konflikte auf Ferrol und den anderen Planeten des Wega-Systems zuspitzen.
Es entwickelt sich eine Raumschlacht, und aus dem planetaren Chaos wird ein stellares Durcheinander, in dem alte Gegner der Menschheit mitmischen, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Darüber hinaus wird Perry Rhodan persönlich viel stärker in das Geschehen hineingezogen und muss feststellen, dass er manchen Entwicklungen nichts entgegensetzen kann.
Zwei spannende Romane innerhalb von PERRY RHODAN-Action, die jeder für sich mehr über das Wega-System, seine Welten und seine Bewohner verraten – damit bilden die zwei Romane eine reizvolle Abrundung des Perryversums ...
Die Wega – das ist ein riesiger, blauer Stern, der erste, zu dem Menschen aufgebrochen sind. Und die Wega sowie ihre Planeten sind Schauplatz der derzeit laufenden Staffel von PERRY RHODAN-Action, die wir als den Wega-Zyklus bezeichnen. Die Wega gehört seit den frühesten Tagen der PERRY RHODAN-Serie zum sogenannten Perryversum; sie ist der Startpunkt des Galaktischen Rätsels, das letztlich zu ES geführt hat und bei dessen Lösung Perry Rhodan das Geschenk der Unsterblichkeit zuteil worden ist.
Dabei weiß man gar nicht so viel über die Planeten des Wega-Systems, wie mir auffiel, als ich mich damit beschäftigte. Es gibt mehrere Romane, die auf Ferrol und den anderen Welten spielen, doch die Informationen darüber sind stark »fragmentiert«, um es vorsichtig zu formulieren. Hätte man mich vor einem Jahr nach dem Wega-System gefragt, hätte ich nicht viel darüber zu sagen gewusst. Ich hätte auf die ersten Romane verwiesen, die man in den schicken Silberbänden nachlesen kann, und auf Frank Borschs Roman »Fleisch der Erinnerung«, der in der Reihe PERRY RHODAN-Autorenbibliothek erschienen ist.
Doch jetzt ist das ja anders: Es gibt PERRY RHODAN-Action, und demnächst werden nacheinander zwei Romane publiziert, die mehr über Ferrol und seine Bewohner verraten werden. Immerhin sind die Ferronen in der PERRY RHODAN-Serie die ersten außerirdischen Handelspartner der Menschen und haben eine wichtige wirtschaftliche Rolle für Terra. Zu den Ausfuhrprodukten, die von den humanoiden Ferronen nach Terra und auf andere Planeten des Imperiums geliefert werden, zählt unter anderem der Wein.
Kein Wunder, dass es in PERRY RHODAN-Action 30 einiges über Weinanbau zu erfahren gibt: Den Roman, der unter dem Titel »Das dunkle Korps« erscheinen wird, verfasste Hans Kneifel. Der Altmeister zeigt erneut, wie geschickt er es versteht, eine packende Handlung mit vielen lebensnahen Beschreibungen zu verbinden.
Sein Held ist Perry Rhodan, und dem Terraner steht angesichts bürgerkriegsähnlicher Zustände auf Ferrol ein Irrweg der besonderen Art bevor, der ihn nicht nur durch Weinberge, sondern auch durch vielfältige Konflikte führen wird. Das Chaos auf einem Planeten, der von blutigen Kämpfen erschüttert wird, zeichnet Hans Kneifel sehr lebensecht – und er schildert dabei Ansichten von Ferrol, die man so noch nie in einem PERRY RHODAN-Roman lesen konnte.
Der Folgeband stammt von Hermann Ritter, der mit »Das Erbe des Divestors« bereits seinen zweiten Roman für PERRY RHODAN-Action abgeliefert hat. Sein Roman, der mit der Bandnummer 31 publiziert wird, zeigt in eindrucksvoller Weise, wie sich die Konflikte auf Ferrol und den anderen Planeten des Wega-Systems zuspitzen.
Es entwickelt sich eine Raumschlacht, und aus dem planetaren Chaos wird ein stellares Durcheinander, in dem alte Gegner der Menschheit mitmischen, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Darüber hinaus wird Perry Rhodan persönlich viel stärker in das Geschehen hineingezogen und muss feststellen, dass er manchen Entwicklungen nichts entgegensetzen kann.
Zwei spannende Romane innerhalb von PERRY RHODAN-Action, die jeder für sich mehr über das Wega-System, seine Welten und seine Bewohner verraten – damit bilden die zwei Romane eine reizvolle Abrundung des Perryversums ...
14 Mai 2009
Eintreffende Romane
Heute geht es rund, zumindest, was die eintreffenden Romane angeht: Gleich zwei Heftroman-Manuskripte liegen in kompletter Form auf dem Tisch, einmal die Nummer 2498 und einmal die Nummer 2503. Beide hoffe ich heute noch lesen zu können.
Dazu kommt noch das Fragment eines anderen Romans, genauer gesagt, die ersten vierzig Prozent. Und ein Teil eines Taschenbuches; es geht also rund.
Dazu kommt noch das Fragment eines anderen Romans, genauer gesagt, die ersten vierzig Prozent. Und ein Teil eines Taschenbuches; es geht also rund.
13 Mai 2009
Noch zwei Monate warten
Manchmal tun mir die PERRY RHODAN-Fans leid: Ich habe Band 2500 schon gelesen, sie müssen noch bis zum 17. Juli 2009 warten. Heute telefonierte ich wegen des Romans noch mal sehr lang mit Frank Borsch.
»Projekt Saturn« ist in meinen Augen ein echter Kracher geworden. Mit überzeugenden Hauptfiguren, einem großen Geheimnis und sehr viel Spannung - Respekt!
»Projekt Saturn« ist in meinen Augen ein echter Kracher geworden. Mit überzeugenden Hauptfiguren, einem großen Geheimnis und sehr viel Spannung - Respekt!
12 Mai 2009
ATLAN-Besprechung
Ich saß gut eine Stunde mit Sabine Kropp zusammen. Das Thema waren die diversen Aktivitäten rings um ATLAN, die sie derzeit entfaltet.
Beim Monolith-Zyklus gibt es bald einen Abschlussband, an dem schon fleißig gearbeitet wird. Und ATLAN-X ist so langsam in der Phase, wo wir an die Öffentlichkeit gehen können. Mal schauen, wie das Design ankommt, das ich eben als »Testbild« sehen durfte ...
Beim Monolith-Zyklus gibt es bald einen Abschlussband, an dem schon fleißig gearbeitet wird. Und ATLAN-X ist so langsam in der Phase, wo wir an die Öffentlichkeit gehen können. Mal schauen, wie das Design ankommt, das ich eben als »Testbild« sehen durfte ...
11 Mai 2009
Band 2500 gelesen
Es sei ja nur die Erstversion, hat mich der Autor ein wenig sehr neugierig gemacht. Aber wenn ich wollte, könnte ich sein Manuskript von Band 2500 schon mal lesen.
So habe ich unter anderem den Sonntag damit verbracht, das umfangreiche Manuskript durchzuschmökern. PERRY RHODAN 2500 hat Taschenbuch-Länge, und jede Seite ist gespickt mit spannender Handlung. Ein toller Roman, ich bin echt Fan!
So habe ich unter anderem den Sonntag damit verbracht, das umfangreiche Manuskript durchzuschmökern. PERRY RHODAN 2500 hat Taschenbuch-Länge, und jede Seite ist gespickt mit spannender Handlung. Ein toller Roman, ich bin echt Fan!
09 Mai 2009
Hörspiel-Lektüre
Siegfried Antonio Effenberger wird womöglich schon ungeduldig: Es ist gut zwei Wochen her, wenn nicht noch länger, seit er mir sein aktuelles Hörspiel-Manuskript geschickt hat. Es bildet den Hintergrund für eines der neuen »Sternenozean«-Hörspiele, die bei Lübbe-Audio erscheinen.
Und mein Job ist es, das Manuskript noch einmal durchzugucken, um zu prüfen, ob ich etwas »heikel« oder nicht als PERRY RHODAN-korrekt betrachte. Es gibt wahrlich schlimmere Aufgaben für einen schönen Samstag nachmittag ...
Und mein Job ist es, das Manuskript noch einmal durchzugucken, um zu prüfen, ob ich etwas »heikel« oder nicht als PERRY RHODAN-korrekt betrachte. Es gibt wahrlich schlimmere Aufgaben für einen schönen Samstag nachmittag ...
08 Mai 2009
Datei-Hygiene
Eine Arbeit für den Freitag nachmittag: Wir schauen uns alte Dateien und Ordner im System an. Teilweise wurden Dateien vor fünf oder acht Jahren nach Kriterien benannt, die damals logisch klangen, heute aber eher Verwirrung stiften.
Ein »PR2489expo.doc« ist heute eindeutig, auch ein »PR2489final.doc« oder ein »PR2489cover.jpg«; das findet jeder, und jeder weiß auch sofort, was gemeint ist. Was aber versteht der Mitarbeiter unter einer Datei, die schlicht »1973.doc« heißt? Richtig, das ist das Exposé, denn »PR1973.doc« war damals der Roman. Nun ja, irgendwann muss man das alles anpassen ...
Ein »PR2489expo.doc« ist heute eindeutig, auch ein »PR2489final.doc« oder ein »PR2489cover.jpg«; das findet jeder, und jeder weiß auch sofort, was gemeint ist. Was aber versteht der Mitarbeiter unter einer Datei, die schlicht »1973.doc« heißt? Richtig, das ist das Exposé, denn »PR1973.doc« war damals der Roman. Nun ja, irgendwann muss man das alles anpassen ...
07 Mai 2009
Lese-Donnerstag
Heute ist mal wieder Lektüre angesagt; viel Stoff liegt vor. Dazu gehören vier Exposés für die ELFENZEIT-Buchreihe, ein Manuskript für PERRY RHODAN-Action und eine Teillieferung eines Taschenbuches.
Allerdings lese ich nicht nur. Ich redigiere derzeit einen längeren Roman, und Klaus Bollhöfener braucht dringend einige Werbetexte von mir. Das heißt: viel Konzentration.
Allerdings lese ich nicht nur. Ich redigiere derzeit einen längeren Roman, und Klaus Bollhöfener braucht dringend einige Werbetexte von mir. Das heißt: viel Konzentration.
06 Mai 2009
Schon über zwanzig Jahre?
Der Cantaro-Zyklus startet demnächst in der fünften Auflage. Das hat sogar mich verblüfft: Die ersten Romane des Zyklus kamen 1988 heraus, und ich war damals begeistert. Die Werbetexte dafür stammten teilweise zumindest von mir.
Und jetzt in der fünften Auflage. So rast die Zeit. Das ist jetzt zwanzig Jahre her - aber an manche Details erinnere ich mich richtig gut. Den ersten Text dazu habe ich heute gleich mal getippt.
Und jetzt in der fünften Auflage. So rast die Zeit. Das ist jetzt zwanzig Jahre her - aber an manche Details erinnere ich mich richtig gut. Den ersten Text dazu habe ich heute gleich mal getippt.
05 Mai 2009
Vorbereitung auf 2507
Heute telefonierte ich mit einem Autor über seinen Roman, der als PERRY RHODAN-Band 2507 erscheinen wird. Das kommt mir dann selbst manchmal seltsam vor, wenn dieser Tage Band 2495 in die Setzerei geht ...
Wir diskutierten vor allem inhaltlich: Mit welchen Ausrüstungsgegenständen geht Perry Rhodan in den Einsatz, und wie stellt sich die Begegnung mit den »Überraschungsgästen« dar? Der Autor fängt jetzt mit der Arbeit an, und ich bin wie immer gespannt.
Wir diskutierten vor allem inhaltlich: Mit welchen Ausrüstungsgegenständen geht Perry Rhodan in den Einsatz, und wie stellt sich die Begegnung mit den »Überraschungsgästen« dar? Der Autor fängt jetzt mit der Arbeit an, und ich bin wie immer gespannt.
04 Mai 2009
Konzertbesuch auf »rhodanisch«
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Eine der grundsätzlichen Überlegungen, die Eckhard Schwettmann in seiner Funktion als Marketingleiter für PERRY RHODAN verfolgte, war, dass er den amerikanischen Markt für PERRY RHODAN »erobern« wollte. Als eines der weiteren Ziele hatte er vor, den »Jugendmarkt zu knacken«, wie er es nannte. Dazu ging er auch ungewöhnliche Wege, wie sie für PERRY RHODAN noch nie zuvor jemand versucht hatte.
»Kennst du die Band MAN OR ASTROMAN?«, fragte er mich eines Morgens, kaum dass ich bei der Arbeit war. Ich bejahte, und er fragte weiter: »Wusstest du, dass die in Karlsruhe spielen?«
Das wiederum war mir nicht bekannt. Es genügte mir bis zu diesem Zeitpunkt, eine CD und zwei Langspielplatten der Amerikaner zu besitzen. Die Band, musikalisch vor allem im Surf- und Punk-Sektor verortet, orientierte sich in ihrer Show, bei den Texten sowie bei der künstlerischen Gestaltung ihrer Schallplatten an der Science Fiction. Schon der Bandname machte das klar, aber darüber hinaus wurde das künstlerische Konzept in allen medialen Bereichen verwirklicht.
»Das passt doch zu PERRY RHODAN!« Eckhard war komplett begeistert. Im Prinzip hätten wir die Tour der Band begleiten müssen, aber das war aufgrund fehlender »Manpower« nicht zu schaffen. »Aber wir sollten zumindest in der Region Flagge zeigen«, argumentierte er.
Eckhard wandte sich an die Veranstalter des Konzertes in Karlsruhe; es sollte in dem Musik-Club »Substage« stattfinden, der unterirdisch in der Nähe der Straßenbahn-Haltestelle Ettlinger Tor lag – deshalb auch sein Name. Und mit diesen Veranstaltern vereinbarte er, dass es einen PERRY RHODAN-Informationsstand vor Ort geben sollte.
Intern hatten wir tatsächlich Diskussionen wegen des Konzertes. Ich wollte unbedingt hin, aber als Konzertbesucher und nicht als jemand, der den Informationsstand betreute. Ich mochte die Band schon seit Jahren und besaß einige ihrer Platten; von daher wollte ich MAN OR ASTROMAN endlich einmal live sehen. Also einigten wir uns: Ute Gerlach, Klaus Bollhöfener und Eckhard Schwettmann erhielten freien Eintritt und bestritten den Informationsstand; ich bezahlte meinen Eintritt und besuchte das Konzert als Privatperson.
Und so war ich am Dienstag, 18. November 1997, im »Substage« in Karlsruhe. Wie bei vielen Konzerten davor und danach, ging ich die Treppe hinunter, um mich in die Kasse einzureihen, und wie bei vielen anderen Konzerten in diesem Club auch, gab es schräg dahinter einen Informationstisch. Diesen aber bestritt diesmal kein Plattenverkäufer und kein Laden für Merchandising-Produkte, sondern tatsächlich PERRY RHODAN.
Ein riesiges Banner machte auf die größte Science-Fiction-Serie der Welt aufmerksam; es gab Feuerzeuge und Anstecknadeln, Kugelschreiber und Heftromane zum Mitnehmen. Als ich ankam, waren bereits viele Konzertbesucher dabei, sich mit Informationsmaterial einzudecken. Eckhard, Klaus und Ute wurden ausgefragt und gaben gerne Auskunft über PERRY RHODAN; alles in allem war das eine sehr nette Marketing-Aktion.
Ich stand eine Weile bei ihnen herum und beobachtete das bunte Treiben. Später tat ich das, was ich normalerweise bei Konzerten zu tun pflege: Ich unterhielt mich mit Bekannten, trank Bier und wartete bei launigen Gesprächen auf die Band. Und so schaute ich mir nach einiger Zeit das Konzert der Amerikaner an.
MAN OR ASTROMAN trumpften ziemlich auf, und Teile ihrer Show waren in dem niedrigen Keller sehr eindrucksvoll. So gab es einen Elektro-Blitz, der mit Lichteffekten durch den Raum zuckte, oder es wurden Computer-Monitoren abgefackelt. Teilweise spielten Mitglieder der Band mit Monitoren über dem Kopf, womit sie sich als Maschinenmenschen darstellten.
Die lärmende Mischung aus Surf-Gitarren, Punk-Rock und elektronischen Effekten dröhnte in dem niedrigen Kellerraum, und es kam auch ordentlich Stimmung auf. Was die Band macht, ist nicht gerade Tanzmusik, aber die Leute bewegten sich tatsächlich. So entwickelte sich ein sehr guter Auftritt, an den ich mich gern zurück erinnere.
Hinterher bekamen die Mitglieder der Band übrigens Ausgaben der amerikanischen PERRY RHODAN-Hefte, damit sie zu Hause Werbung für die Serie machen würden. Sie fanden den Informationsstand sowie unsere Romane sehr interessant und unterhielten sich auch mit den Marketing-Kollegen. Leider kam es nie zu einer weiteren Zusammenarbeit.
Wer übrigens wissen will, wie MAN OR ASTROMAN klingen, der besuche einfach ihre Myspace-Seite. Dort gibt es eine Reihe von Stücken zum kostenlosen Anhören.
Eine der grundsätzlichen Überlegungen, die Eckhard Schwettmann in seiner Funktion als Marketingleiter für PERRY RHODAN verfolgte, war, dass er den amerikanischen Markt für PERRY RHODAN »erobern« wollte. Als eines der weiteren Ziele hatte er vor, den »Jugendmarkt zu knacken«, wie er es nannte. Dazu ging er auch ungewöhnliche Wege, wie sie für PERRY RHODAN noch nie zuvor jemand versucht hatte.
»Kennst du die Band MAN OR ASTROMAN?«, fragte er mich eines Morgens, kaum dass ich bei der Arbeit war. Ich bejahte, und er fragte weiter: »Wusstest du, dass die in Karlsruhe spielen?«
Das wiederum war mir nicht bekannt. Es genügte mir bis zu diesem Zeitpunkt, eine CD und zwei Langspielplatten der Amerikaner zu besitzen. Die Band, musikalisch vor allem im Surf- und Punk-Sektor verortet, orientierte sich in ihrer Show, bei den Texten sowie bei der künstlerischen Gestaltung ihrer Schallplatten an der Science Fiction. Schon der Bandname machte das klar, aber darüber hinaus wurde das künstlerische Konzept in allen medialen Bereichen verwirklicht.
»Das passt doch zu PERRY RHODAN!« Eckhard war komplett begeistert. Im Prinzip hätten wir die Tour der Band begleiten müssen, aber das war aufgrund fehlender »Manpower« nicht zu schaffen. »Aber wir sollten zumindest in der Region Flagge zeigen«, argumentierte er.
Eckhard wandte sich an die Veranstalter des Konzertes in Karlsruhe; es sollte in dem Musik-Club »Substage« stattfinden, der unterirdisch in der Nähe der Straßenbahn-Haltestelle Ettlinger Tor lag – deshalb auch sein Name. Und mit diesen Veranstaltern vereinbarte er, dass es einen PERRY RHODAN-Informationsstand vor Ort geben sollte.
Intern hatten wir tatsächlich Diskussionen wegen des Konzertes. Ich wollte unbedingt hin, aber als Konzertbesucher und nicht als jemand, der den Informationsstand betreute. Ich mochte die Band schon seit Jahren und besaß einige ihrer Platten; von daher wollte ich MAN OR ASTROMAN endlich einmal live sehen. Also einigten wir uns: Ute Gerlach, Klaus Bollhöfener und Eckhard Schwettmann erhielten freien Eintritt und bestritten den Informationsstand; ich bezahlte meinen Eintritt und besuchte das Konzert als Privatperson.
Und so war ich am Dienstag, 18. November 1997, im »Substage« in Karlsruhe. Wie bei vielen Konzerten davor und danach, ging ich die Treppe hinunter, um mich in die Kasse einzureihen, und wie bei vielen anderen Konzerten in diesem Club auch, gab es schräg dahinter einen Informationstisch. Diesen aber bestritt diesmal kein Plattenverkäufer und kein Laden für Merchandising-Produkte, sondern tatsächlich PERRY RHODAN.
Ein riesiges Banner machte auf die größte Science-Fiction-Serie der Welt aufmerksam; es gab Feuerzeuge und Anstecknadeln, Kugelschreiber und Heftromane zum Mitnehmen. Als ich ankam, waren bereits viele Konzertbesucher dabei, sich mit Informationsmaterial einzudecken. Eckhard, Klaus und Ute wurden ausgefragt und gaben gerne Auskunft über PERRY RHODAN; alles in allem war das eine sehr nette Marketing-Aktion.
Ich stand eine Weile bei ihnen herum und beobachtete das bunte Treiben. Später tat ich das, was ich normalerweise bei Konzerten zu tun pflege: Ich unterhielt mich mit Bekannten, trank Bier und wartete bei launigen Gesprächen auf die Band. Und so schaute ich mir nach einiger Zeit das Konzert der Amerikaner an.
MAN OR ASTROMAN trumpften ziemlich auf, und Teile ihrer Show waren in dem niedrigen Keller sehr eindrucksvoll. So gab es einen Elektro-Blitz, der mit Lichteffekten durch den Raum zuckte, oder es wurden Computer-Monitoren abgefackelt. Teilweise spielten Mitglieder der Band mit Monitoren über dem Kopf, womit sie sich als Maschinenmenschen darstellten.
Die lärmende Mischung aus Surf-Gitarren, Punk-Rock und elektronischen Effekten dröhnte in dem niedrigen Kellerraum, und es kam auch ordentlich Stimmung auf. Was die Band macht, ist nicht gerade Tanzmusik, aber die Leute bewegten sich tatsächlich. So entwickelte sich ein sehr guter Auftritt, an den ich mich gern zurück erinnere.
Hinterher bekamen die Mitglieder der Band übrigens Ausgaben der amerikanischen PERRY RHODAN-Hefte, damit sie zu Hause Werbung für die Serie machen würden. Sie fanden den Informationsstand sowie unsere Romane sehr interessant und unterhielten sich auch mit den Marketing-Kollegen. Leider kam es nie zu einer weiteren Zusammenarbeit.
Wer übrigens wissen will, wie MAN OR ASTROMAN klingen, der besuche einfach ihre Myspace-Seite. Dort gibt es eine Reihe von Stücken zum kostenlosen Anhören.
03 Mai 2009
Sonenenstich-Lektüre
Der Sommer kommt langsam näher, und auf dem Balkon ist es schön warm. Frank Borsch warnt mich in einer Mail, ich solle sie unbedingt nicht heute lesen, weil das Wetter zu schön dafür sei - ich sollte doch lieber mit dem Rad losfahren.
Recht hat er. Aber ich setze mich dennoch auf den Balkon; es gibt noch ein Roman-Manuskript zu lesen. Mal schauen, was sich Hubert Haensel alles einfallen lassen hat.
Recht hat er. Aber ich setze mich dennoch auf den Balkon; es gibt noch ein Roman-Manuskript zu lesen. Mal schauen, was sich Hubert Haensel alles einfallen lassen hat.
02 Mai 2009
Grundsatz-Diskussionen
Die PERRY RHODAN-Homepage ist mir lieb und teuer, und immer wieder musste sie in den letzten Jahren »verteidigt« werden - immerhin kostet sie einiges. Und ich mag das Diskussionsforum, das sich als »Galaktisches Forum« auf dieser Homepage befindet.
Als wir dieses Forum vor einigen Jahren ins Leben riefen, gab es einige eindeutige Regeln; unter anderem wollten wir, dass die Nutzer eine Passkopie einschicken, um sie im - bislang noch nie eingetroffenen - Falle eines Falles eindeutig identifizieren zu können. Nur in Ausnahmen sollen Nutzer sich mit Hilfe von Moderatoren freischalten können.
Jetzt wurden die Regeln etwas strikter gefasst, und prompt hagelt es aus ganz bestimmten Richtungen unglaubliche Vorwürfe. Da müssen wir wohl durch ...
Als wir dieses Forum vor einigen Jahren ins Leben riefen, gab es einige eindeutige Regeln; unter anderem wollten wir, dass die Nutzer eine Passkopie einschicken, um sie im - bislang noch nie eingetroffenen - Falle eines Falles eindeutig identifizieren zu können. Nur in Ausnahmen sollen Nutzer sich mit Hilfe von Moderatoren freischalten können.
Jetzt wurden die Regeln etwas strikter gefasst, und prompt hagelt es aus ganz bestimmten Richtungen unglaubliche Vorwürfe. Da müssen wir wohl durch ...
01 Mai 2009
Neues Atlan-Konzept
»Wenn du am Wochenende mal dazu kommst, guck in das Konzept rein.« Ich liebe solche Sätze, denn natürlich nehme ich mir die Zeit, am Wochenende ein neues Konzept anzuschauen.
In diesem Fall geht es um ATLAN, genauer um die Taschenbücher, die bei Fantasy Productions erscheinen. Und Sabine Kropp drückte mir ein Konzept für eine neue Trilogie in die Hand. Schauen wir mal, wie wir damit klar kommen ...
In diesem Fall geht es um ATLAN, genauer um die Taschenbücher, die bei Fantasy Productions erscheinen. Und Sabine Kropp drückte mir ein Konzept für eine neue Trilogie in die Hand. Schauen wir mal, wie wir damit klar kommen ...
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