An dem Autor Wim Vandemaan, den ich nun auch schon seit über dreißig Jahren kenne, schätze ich vieles: Er verfügt über ein unglaubliches Wissen, was die unterschiedlichsten Bereiche angeht, und er nähert sich unserem Serienkosmos auf eine Weise an, die man kein zweites Mal findet. Aber auch dann entsinnt er sich an Details aus der Seriengeschichte, die ich teilweise schon lange nicht mehr präsent habe.
Sein Roman »Weltraumgeboren«, der in dieser Woche in den Handel kommt, ist hierfür ein besonderes gutes Beispiel. Vordergründig haben wir es mit einem sehr typischen PERRY RHODAN-Band zu tun: An einem fremden Schauplatz – in diesem Fall ist es eine Raumstation – treffen Menschen auf Außerirdische; es gibt Kontakte und Konflikte, und am Ende sind alle Beteiligten um einige Erfahrungen reicher.
Wim schildert das auf seine Weise. Er hätte aus dem Thema eine knallige Agentengeschichte machen können, die ich sicher auch gern gelesen hätte, aber es stellt ungewöhnliche Figuren vor, schildert ein Raumschiff zwischendurch auf fast romantische Weise und erzählt von einem Lee, der einer riskanten Mission folgt. »Weltraumgeboren« ist ein Roman, der mich fasziniert hat; ich bin gespannt, wie hierauf die Reaktionen sind.

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