Ich finde das Projekt, das die Uni Tübingen angeleiert hat, sehr interessant. Es geht um die Nutzung von Heftromanen im Alltag, dazu werden PERRY RHODAN-Fans befragt. Ich habe früher solche Studien quasi live miterlebt, als ich in Tübingen arbeitete - so was ist immer höchst interessant.
Die ersten Interviews wurden geführt, auf dem PERRY RHODAN-WeltCon wird Mirjam Nast, die damit beauftragte Doktorandin, auch vor Ort weiter daran arbeiten. Doch auch jetzt werden Gesprächspartner gesucht - finde ich gut.
21 April 2011
20 April 2011
Flexion liegt vor
Angeblich haben einige Menschen schon den dritten Band der »Sternensplitter«-Trilogie gesehen; ich bin vorerst mal froh darüber, den zweiten Roman vorliegen zu haben. Er stammt von Bernhad Kempen und heißt »Das Flexion«.
Der Roman sieht richtig gut aus, und beim »Reinlesen« war ich auch angefixt. Ich bin schon mal sehr gespannt, wann ich diesen ATLAN-Roman aus dem Jahr 3122 lesen kann ...
Der Roman sieht richtig gut aus, und beim »Reinlesen« war ich auch angefixt. Ich bin schon mal sehr gespannt, wann ich diesen ATLAN-Roman aus dem Jahr 3122 lesen kann ...
19 April 2011
BNN-Interview komplett
In der Sonntags-Ausgabe der »Badischen Neuesten Nachrichten«, die im Großraum Karlsruhe/Nordbaden an mehr als 200.000 Haushalte zugestellt wird, war am vergangenen Wochenende ein Interview mit Klaus N. Frick zu lesen. Der PERRY RHODAN-Chefredakteur wurde »allgemein« zur Science Fiction und ihrem Umfeld befragt - als Gesprächspartner wirkte der Redakteur Wolfgang Weber.
Weber: Was genau versteht man unter Science Fiction?
Frick: Science Fiction ist Literatur, die mit der Frage »was wäre wenn« spielt – und das muss wissenschaftlich fundiert sein. Also »was wäre, wenn es Außerirdische gäbe« oder »was wäre, wenn man durch die Zeit reisen könnte«, um zwei Beispiele zu geben.
Weber: Kann es nur in der Zukunft oder auch in der Vergangenheit spielen? (Beispiel Zeitmaschine)?
Frick: Science Fiction kann zu jeder Zeit spielen, sogar in der Gegenwart; zumeist spielt sie allerdings in der Zukunft. Es geht letztlich darum, dass ein phantastisches Element auftaucht, das – im Gegensatz zur Fantasy – wissenschaftlich erklärbar ist. Das kann beispielsweise eine Parallelwelt sein, in der das Römische Imperium bis heute überdauert hat ... wie würde sich dann das Leben in der Region Baden abspielen?
Weber: Science Fiction spielt oft im Weltall oder in entfernten Galaxien. Glauben Sie an außerirdisches Leben?
Frick: Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass sich angesichts der Vielzahl an Sonnensystemen und Planeten nur auf unserer Welt eine Evolution ereignet hat. Rein statistisch gesehen muss es außerirdisches Leben geben.
Weber: Wird es technisch irgendwann möglich sein, andere Galaxien zu besuchen?
Frick: Andere Galaxien kaum – die sind zu weit weg. Unbemannte Raumsonden werden aber sicher irgendwann ihren Weg zu anderen Sonnensystemen finden.
Weber: Warum ist Science Fiction so beliebt, was bringt es den Menschen?
Frick: Es gibt Science Fiction, die nichts anderes ist als Abenteuergeschichten im Weltraum – also eine andere, originellere Art von Unterhaltungsliteratur. Und es gibt Science Fiction, die bewusst mit den Möglichkeiten und Wirklichkeiten spielt, die also eher intellektuelle Ansprüche befriedigen soll.
Weber: Welches ist Ihr Science-Fiction-Lieblingsbuch, welches Ihr Lieblingsfilm?
Frick: Mein Lieblingsfilm ist »Blade Runner«, bei den Büchern tu' ich mich schwerer. Womöglich der Klassiker »Fahrenheit 451« von Ray Bradbury.
Weber: Wie grenzt sich Science Fiction als Genre von Fantasy ab - und wie vom Horror?
Frick: Der grundsätzliche Unterschied ist der wissenschaftliche Hintergrund; die Fantasy ermöglicht mit Magie und Zauberei im Prinzip alles, und im Horror werden Geister und Gestaltwandler ohne jeglichen Hintergrund vom Leser sofort akzeptiert. In der Science Fiction geht das nicht.
Weber: War Jules Verne ein Science-Fiction-Schriftsteller?
Frick: Nach heutigen Maßstäben: ja. Er war einer der ersten, die bewusst mit den Möglichkeiten des technisch-gesellschaftlichen Fortschritts gespielt haben.
Weber: Welches Werk gilt ihrer Meinung nach als erstes Science-Fiction-Werk?
Frick: Wahrscheinlich »Frankenstein« von Mary Shelley – die Autorin arbeitete als erste bewusst mit einem Ausblick in eine mögliche technische Zukunft.
Weber: In welchem Land ist Science Fiction am beliebtesten?
Frick: Schwer zu sagen ... wahrscheinlich in Japan, wo die Science Fiction am weitesten in die Populärkultur eingedrungen ist.
Weber: Wie ist es zu erklären, dass Perry Rhodan die größte Science-Fiction-Serie der Welt wurde?
Frick: PERRY RHODAN zeichnet sich vor allem durch den epischen Charakter aus: Jede Woche taucht man als Leser in eine faszinierende Welt ein, in der man sich zu Hause fühlt – und jede Woche wird diese Welt ein Stückchen weiter entwickelt und vor dem Leser aufgeblättert.
Weber: Welche Art von Science Fiction ist denn PERRY RHODAN?
Frick: PERRY RHODAN ist eine sogenannte Space Opera, eine epische Geschichte durch Raum und Zeit.
Weber: Was halten sie für DIE Klassiker des Genres?
Frick: Auch wenn der Roman heute schwer lesbar ist, gehört »Auf zwei Planeten« (1897) vonKurd Lasswitz zu den absoluten Klassikern. Aber auch neuere Romane wie »Per Anhalter durch die Galaxis« (1979) von Douglas Adams oder »Neuromancer« (1984) von William Gibson zähle ich schon zu den Klassikern, die man gelesen haben sollte.
Weber: Sind Science-Fiction-Fans überdurchschnittlich intelligent?
Frick: Nein. Sie sind aber überdurchschnittlich wissenschaftlich und technisch interessiert.
Weber: Was genau versteht man unter Science Fiction?
Frick: Science Fiction ist Literatur, die mit der Frage »was wäre wenn« spielt – und das muss wissenschaftlich fundiert sein. Also »was wäre, wenn es Außerirdische gäbe« oder »was wäre, wenn man durch die Zeit reisen könnte«, um zwei Beispiele zu geben.
Weber: Kann es nur in der Zukunft oder auch in der Vergangenheit spielen? (Beispiel Zeitmaschine)?
Frick: Science Fiction kann zu jeder Zeit spielen, sogar in der Gegenwart; zumeist spielt sie allerdings in der Zukunft. Es geht letztlich darum, dass ein phantastisches Element auftaucht, das – im Gegensatz zur Fantasy – wissenschaftlich erklärbar ist. Das kann beispielsweise eine Parallelwelt sein, in der das Römische Imperium bis heute überdauert hat ... wie würde sich dann das Leben in der Region Baden abspielen?
Weber: Science Fiction spielt oft im Weltall oder in entfernten Galaxien. Glauben Sie an außerirdisches Leben?
Frick: Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass sich angesichts der Vielzahl an Sonnensystemen und Planeten nur auf unserer Welt eine Evolution ereignet hat. Rein statistisch gesehen muss es außerirdisches Leben geben.
Weber: Wird es technisch irgendwann möglich sein, andere Galaxien zu besuchen?
Frick: Andere Galaxien kaum – die sind zu weit weg. Unbemannte Raumsonden werden aber sicher irgendwann ihren Weg zu anderen Sonnensystemen finden.
Weber: Warum ist Science Fiction so beliebt, was bringt es den Menschen?
Frick: Es gibt Science Fiction, die nichts anderes ist als Abenteuergeschichten im Weltraum – also eine andere, originellere Art von Unterhaltungsliteratur. Und es gibt Science Fiction, die bewusst mit den Möglichkeiten und Wirklichkeiten spielt, die also eher intellektuelle Ansprüche befriedigen soll.
Weber: Welches ist Ihr Science-Fiction-Lieblingsbuch, welches Ihr Lieblingsfilm?
Frick: Mein Lieblingsfilm ist »Blade Runner«, bei den Büchern tu' ich mich schwerer. Womöglich der Klassiker »Fahrenheit 451« von Ray Bradbury.
Weber: Wie grenzt sich Science Fiction als Genre von Fantasy ab - und wie vom Horror?
Frick: Der grundsätzliche Unterschied ist der wissenschaftliche Hintergrund; die Fantasy ermöglicht mit Magie und Zauberei im Prinzip alles, und im Horror werden Geister und Gestaltwandler ohne jeglichen Hintergrund vom Leser sofort akzeptiert. In der Science Fiction geht das nicht.
Weber: War Jules Verne ein Science-Fiction-Schriftsteller?
Frick: Nach heutigen Maßstäben: ja. Er war einer der ersten, die bewusst mit den Möglichkeiten des technisch-gesellschaftlichen Fortschritts gespielt haben.
Weber: Welches Werk gilt ihrer Meinung nach als erstes Science-Fiction-Werk?
Frick: Wahrscheinlich »Frankenstein« von Mary Shelley – die Autorin arbeitete als erste bewusst mit einem Ausblick in eine mögliche technische Zukunft.
Weber: In welchem Land ist Science Fiction am beliebtesten?
Frick: Schwer zu sagen ... wahrscheinlich in Japan, wo die Science Fiction am weitesten in die Populärkultur eingedrungen ist.
Weber: Wie ist es zu erklären, dass Perry Rhodan die größte Science-Fiction-Serie der Welt wurde?
Frick: PERRY RHODAN zeichnet sich vor allem durch den epischen Charakter aus: Jede Woche taucht man als Leser in eine faszinierende Welt ein, in der man sich zu Hause fühlt – und jede Woche wird diese Welt ein Stückchen weiter entwickelt und vor dem Leser aufgeblättert.
Weber: Welche Art von Science Fiction ist denn PERRY RHODAN?
Frick: PERRY RHODAN ist eine sogenannte Space Opera, eine epische Geschichte durch Raum und Zeit.
Weber: Was halten sie für DIE Klassiker des Genres?
Frick: Auch wenn der Roman heute schwer lesbar ist, gehört »Auf zwei Planeten« (1897) vonKurd Lasswitz zu den absoluten Klassikern. Aber auch neuere Romane wie »Per Anhalter durch die Galaxis« (1979) von Douglas Adams oder »Neuromancer« (1984) von William Gibson zähle ich schon zu den Klassikern, die man gelesen haben sollte.
Weber: Sind Science-Fiction-Fans überdurchschnittlich intelligent?
Frick: Nein. Sie sind aber überdurchschnittlich wissenschaftlich und technisch interessiert.
18 April 2011
Audio-Start in den LEMURIA-Zyklus
Ein Logbuch der Redaktion
Bin ich mit dem Auto unterwegs, höre ich eigentlich am liebsten Musik; das finde ich angenehm, und dabei versuche ich eine gewisse Abwechslung beizubehalten. Gelegentlich schalte ich einen Nachrichtensender ein, um aktuelle Politik mitzubekommen oder mich zu informieren. In den vergangenen zwei Jahren kamen aber immer öfter Hörbücher hinzu.
Zuletzt hatte ich im CD-Player meines Autoradios eine ganz besondere Hörbuch-Edition eingelegt. Es handelte sich dabei um die Audio-Fassung des in sich abgeschlossenen PERRY RHODAN-Zyklus »Lemuria«, der ursprünglich als sechsteilige Taschenbuch-Reihe bei Heyne erschienen ist. Unser Lizenzpartner Eins A Medien hat in diesem Jahr mit einer Hörbuchumsetzung des »Lemuria«-Zyklus begonnen, und seit einigen Wochen liegt die erste CD-Box vor.
Dabei handelt es sich um »Die Sternenarche« von Frank Borsch, den Auftaktroman des Zyklus. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir diesen Zyklus entwickelten. Frank Borsch arbeitete damals in der Redaktion, er war gewissermaßen der Redakteur für Sonderproduktionen, und die Exposés schrieb Hubert Haensel – die beiden Kollegen telefonierten sehr viel und entwickelten gemeinsam eine Geschichte, die sich über sechs spannende Taschenbücher zog.
Ein wunderbares Thema für PERRY RHODAN-Fans: Es wird wieder einmal ein altes Geheimnis des Perryversums gelüftet. Vor mehr als 50.000 Jahren, als die Erde schon einmal von einer raumfahrenden Kultur besiedelt worden war, den sogenannten Lemurern, bauten diese Generationenraumschiffe, um mit ihnen ins All vorzustoßen. Aus der offiziellen Geschichtsschreibung des PERRY RHODAN-Universums sind diese Lemurer längst verschwunden – und erst im »Lemuria«-Zyklus wurde dieses Thema erneut aufgegriffen.
Die Handlung: Durch einen unbedeutenden Sternennebel rast ein riesiges Raumschiff. An Bord befinden sich seit Jahrtausenden lemurische Auswanderer, die eine eigene Gesellschaft entwickelt haben und denen verboten worden ist, von den Sternen zu träumen. Dann werden zur selben Zeit die Besatzungen von zwei unterschiedlichen Raumschiffen auf das Relikt aus der Vergangenheit aufmerksam: ein Schiff der Akonen und eines der Terraner – und in letzterem ist Perry Rhodan auf einer geheimen Mission unterwegs.
Es kommt zur Begegnung, und diese ist schicksalhaft. Drei Gruppen von Menschen stoßen aufeinander, durch einen Abgrund von Raum und Zeit normalerweise voneinander getrennt ... Ich weiß noch, wie gern ich die tolle Geschichte damals gelesen habe, und ich habe sie jetzt mit riesigem Vergnügen angehört.
Als Schriftsteller legt Frank Borsch viel Wert auf gute Charaktere, was das Hörbuch ebenfalls beweist. Ob das nun Perry Rhodan selbst ist oder »nur« ein Funker – bei diesem Autor werden die Figuren buchstäblich lebendig und agieren stets glaubhaft. Das erzeugt beim Lesen wie beim Anhören einen Sog, der einen nicht loslässt.
Das Beste daran: Mit der Stimme des Sprechers Josef Tratnik funktioniert das ebenfalls. Tratnik bleibt stets ruhig, und das fesselt deshalb, weil er auf Effekthascherei verzichtet. Seine Stimme bringt die vom Autor fein gezeichneten Charaktere deutlicher zum Ausdruck, und kurze Musiksequenzen zwischendurch sorgen für einen gewissen »Space-Charakter«.
Ich habe die ungekürzte Lesung des Taschenbuches, immerhin acht CDs mit einer Laufzeit von mehr als acht Stunden, mit großem Vergnügen angehört. Mit den Lemurern im Generationenraumschiff litt ich buchstäblich mit, mit Perry Rhodan durchforschte ich leere Gänge und traf auf alte Hinterlassenschaften – das fand ich richtig klasse. Ich bin schon sehr auf das zweite Hörbuch gespannt – »Schläfer der Zeiten« von Hans Kneifel –, das im April 2011 erscheinen wird.
Wer sich für »Die Sternenarche« interessiert, sollte sich auf der Homepage von Eins A Medien weiter informieren. Mithilfe der ISBN 978-3-939648-96-3 gibt es das Hörbuch in der schicken Box in allen Buchhandlungen, selbstverständlich ebenso bei Versendern wie amazon.de.
Bin ich mit dem Auto unterwegs, höre ich eigentlich am liebsten Musik; das finde ich angenehm, und dabei versuche ich eine gewisse Abwechslung beizubehalten. Gelegentlich schalte ich einen Nachrichtensender ein, um aktuelle Politik mitzubekommen oder mich zu informieren. In den vergangenen zwei Jahren kamen aber immer öfter Hörbücher hinzu.
Zuletzt hatte ich im CD-Player meines Autoradios eine ganz besondere Hörbuch-Edition eingelegt. Es handelte sich dabei um die Audio-Fassung des in sich abgeschlossenen PERRY RHODAN-Zyklus »Lemuria«, der ursprünglich als sechsteilige Taschenbuch-Reihe bei Heyne erschienen ist. Unser Lizenzpartner Eins A Medien hat in diesem Jahr mit einer Hörbuchumsetzung des »Lemuria«-Zyklus begonnen, und seit einigen Wochen liegt die erste CD-Box vor.
Dabei handelt es sich um »Die Sternenarche« von Frank Borsch, den Auftaktroman des Zyklus. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir diesen Zyklus entwickelten. Frank Borsch arbeitete damals in der Redaktion, er war gewissermaßen der Redakteur für Sonderproduktionen, und die Exposés schrieb Hubert Haensel – die beiden Kollegen telefonierten sehr viel und entwickelten gemeinsam eine Geschichte, die sich über sechs spannende Taschenbücher zog.
Ein wunderbares Thema für PERRY RHODAN-Fans: Es wird wieder einmal ein altes Geheimnis des Perryversums gelüftet. Vor mehr als 50.000 Jahren, als die Erde schon einmal von einer raumfahrenden Kultur besiedelt worden war, den sogenannten Lemurern, bauten diese Generationenraumschiffe, um mit ihnen ins All vorzustoßen. Aus der offiziellen Geschichtsschreibung des PERRY RHODAN-Universums sind diese Lemurer längst verschwunden – und erst im »Lemuria«-Zyklus wurde dieses Thema erneut aufgegriffen.
Die Handlung: Durch einen unbedeutenden Sternennebel rast ein riesiges Raumschiff. An Bord befinden sich seit Jahrtausenden lemurische Auswanderer, die eine eigene Gesellschaft entwickelt haben und denen verboten worden ist, von den Sternen zu träumen. Dann werden zur selben Zeit die Besatzungen von zwei unterschiedlichen Raumschiffen auf das Relikt aus der Vergangenheit aufmerksam: ein Schiff der Akonen und eines der Terraner – und in letzterem ist Perry Rhodan auf einer geheimen Mission unterwegs.
Es kommt zur Begegnung, und diese ist schicksalhaft. Drei Gruppen von Menschen stoßen aufeinander, durch einen Abgrund von Raum und Zeit normalerweise voneinander getrennt ... Ich weiß noch, wie gern ich die tolle Geschichte damals gelesen habe, und ich habe sie jetzt mit riesigem Vergnügen angehört.
Als Schriftsteller legt Frank Borsch viel Wert auf gute Charaktere, was das Hörbuch ebenfalls beweist. Ob das nun Perry Rhodan selbst ist oder »nur« ein Funker – bei diesem Autor werden die Figuren buchstäblich lebendig und agieren stets glaubhaft. Das erzeugt beim Lesen wie beim Anhören einen Sog, der einen nicht loslässt.
Das Beste daran: Mit der Stimme des Sprechers Josef Tratnik funktioniert das ebenfalls. Tratnik bleibt stets ruhig, und das fesselt deshalb, weil er auf Effekthascherei verzichtet. Seine Stimme bringt die vom Autor fein gezeichneten Charaktere deutlicher zum Ausdruck, und kurze Musiksequenzen zwischendurch sorgen für einen gewissen »Space-Charakter«.
Ich habe die ungekürzte Lesung des Taschenbuches, immerhin acht CDs mit einer Laufzeit von mehr als acht Stunden, mit großem Vergnügen angehört. Mit den Lemurern im Generationenraumschiff litt ich buchstäblich mit, mit Perry Rhodan durchforschte ich leere Gänge und traf auf alte Hinterlassenschaften – das fand ich richtig klasse. Ich bin schon sehr auf das zweite Hörbuch gespannt – »Schläfer der Zeiten« von Hans Kneifel –, das im April 2011 erscheinen wird.
Wer sich für »Die Sternenarche« interessiert, sollte sich auf der Homepage von Eins A Medien weiter informieren. Mithilfe der ISBN 978-3-939648-96-3 gibt es das Hörbuch in der schicken Box in allen Buchhandlungen, selbstverständlich ebenso bei Versendern wie amazon.de.
17 April 2011
Ideenpapiere auf dem Balkon
Wenn sich Autoren hinsetzen und ihren Gedanken freien Lauf lassen, kommt häufig etwas heraus, das sie aufschreiben und in die Redaktion schicken. Das nennt man üblicherweise Ideenpapier, und ich bin ein großer Fan von solchen Papieren – da stehen häufig Dinge drin, die man zwei, drei Jahre später in den veröffentlichten Romanen findet, manchmal auch schon schneller.
Also sitze ich heute unter anderem mit Ideenpapieren auf dem Balkon, die von diversen Kollegen gekommen sind. Das eine bezieht sich auf einen Zyklus, der nach Band 2700 starten könnte, also in zwei Jahren. Cool ...
Also sitze ich heute unter anderem mit Ideenpapieren auf dem Balkon, die von diversen Kollegen gekommen sind. Das eine bezieht sich auf einen Zyklus, der nach Band 2700 starten könnte, also in zwei Jahren. Cool ...
15 April 2011
Besuche in Sachen WeltCon
Gleich zweimal hat die Redaktion heute Besuch von außen, und beides Mal geht es um den PERRY RHODAN-WeltCon. Wobei der eine der zwei Besucher nur für Marc A. Herren ist, unseren Projektleiter in Sachen WeltCon.
Mich besuchte Rüdiger Schäfer. Der Mann ist vor allem als ATLAN-Autor bekannt. Beim WeltCon kümmert er sich unter anderem um die Betreuung der Clubtische, wirkt aber darüber hinaus auch bei Programmpunkten mit.
Mich besuchte Rüdiger Schäfer. Der Mann ist vor allem als ATLAN-Autor bekannt. Beim WeltCon kümmert er sich unter anderem um die Betreuung der Clubtische, wirkt aber darüber hinaus auch bei Programmpunkten mit.
14 April 2011
Autoren-Homepage für Rüdiger Schäfer
Den guten Rüdiger Schäfer kenne ich jetzt seit vielen Jahren; wir haben uns im Fandom kennengelernt, haben so manchen Con miteinander überstanden und werden auch beim PERRY RHODAN-WeltCon 2011 miteinander tätig sein.
Da vergisst man glatt, dass er auch Autor ist, übrigens nicht nur bei ATLAN - und als solcher hat er jetzt eine eigene Homepage. Vorbeigucken freut den Mann sicher. Da tut sich auch regelmäßig etwas neues.
Da vergisst man glatt, dass er auch Autor ist, übrigens nicht nur bei ATLAN - und als solcher hat er jetzt eine eigene Homepage. Vorbeigucken freut den Mann sicher. Da tut sich auch regelmäßig etwas neues.
13 April 2011
Erster Kommentar zur PERRY RHODAN-Chronik
Ein Logbuch der Redaktion
Der erste Band der »PERRY RHODAN-Chronik« aus dem Hannibal-Verlag liegt vor. Verfasst wurde er von Michael Nagula, der die Serie seit Jahrzehnten begleitet und selbst zeitweise als PERRY RHODAN-Autor bei uns im Team mitwirkte. Von mir stammt das Vorwort, und aus dem kann ich jetzt ein wenig zitieren. Ich habe das Buch nämlich noch gar nicht gelesen, sondern bislang nur mit großer Begeisterung geblättert.
Schaue ich nämlich auf fast fünfzig Jahre PERRY RHODAN zurück, wozu der vorliegende »Chronik«-Band eine wunderbare Möglichkeit bietet, ist das gleichzeitig eine Zeitreise in meine eigene Vergangenheit – und ein bisschen weiter zurück – sowie eine Zeitreise in eine Zukunft, über die ich genausowenig weiß wie jeder Leser dieses Buches.
Als die PERRY RHODAN-Serie startete, in jenem September 1961, war ich noch nicht einmal geboren. Als ich rund zwei Jahre später das Licht der Welt erblickte, erfand die erste Autorengeneration gerade so wundersame Planeten wie Drorah, Mechanica oder die Hundertsonnenwelt.
Und als ich im Sommer 1977 erstmals einen PERRY RHODAN-Roman las, ohne zu wissen, wie diese Begegnung mit einem Heftroman mein Leben verändern sollte, erreichte die Serie mit den Romanen um BARDIOC und die Kaiserin von Therm bisher unerreichte Höhenflüge.
Seither ist viel geschehen; PERRY RHODAN erscheint nach wie vor mit ungebremster Ideenfreude der Autoren und Leserfreude der Fans. Als Redakteur bin ich immer noch stolz, dass ich an diesem Welterfolg mitwirken darf.
Die Serie hat sich in all den Jahren verändert, und sie wird das auch weiterhin tun. Alle Mitwirkenden, seien es Autoren, Zeichner oder Redakteure, leben von den Einflüssen, die sie von der Gesellschaft um sich herum erhalten; sie existieren nicht in einem luftleeren Raum, und sie können sich nicht befreien von den Vorstellungen ihrer Umwelt.
Das erklärt übrigens auch, warum die Serie in den 60er-Jahren so anders wirkte als in den 80er-Jahren – und warum wir heute PERRY RHODAN wieder völlig anders schreiben und veröffentlichen, als dies beispielsweise 1975 der Fall war.
Längst ist PERRY RHODAN mehr als »nur« eine Heftromanserie; spätestens seit dem Start der Silberbände am Ende der 70er-Jahre hat sich dieses Bild in der Öffentlichkeit gewandelt. Seither kamen zahlreiche Publikationen hinzu, und seit einigen Jahren ist es für manchen Fan völlig selbstverständlich, sich den wöchentlichen Roman als Download-Hörbuch zu Gemüte zu führen oder sich eine digitale Version auf das Mobiltelefon zu laden.
Das ist aber nur die eine Dimension, jene der Veröffentlichung. Daneben hat die Serie im Verlauf der Jahre ein anderes »Standing« außerhalb der Szene gewonnen.
Das vorliegende Buch wagt einen Rückblick auf die ersten Jahrzehnte der Serie, auf die frühen Gehversuche und die spannenden Zyklen der Sturm-und-Drang-Zeit. Schaut man sich die Berichte jener Tage an, gewinnt man einen Eindruck davon, wie kreativ und unverwüstlich die Autoren waren: Neues wurde ausprobiert, und zahlreiche Handlungselemente wurden eingearbeitet, ohne an »Zielgruppen« zu denken – so entstand aus Träumen und Phantasien das »Perryversum«.
Ich verspreche all jenen, die sich das Buch zulegen werden, eine Fülle von Informationen und spannenden Geschichten.
Der erste Band der »PERRY RHODAN-Chronik« aus dem Hannibal-Verlag liegt vor. Verfasst wurde er von Michael Nagula, der die Serie seit Jahrzehnten begleitet und selbst zeitweise als PERRY RHODAN-Autor bei uns im Team mitwirkte. Von mir stammt das Vorwort, und aus dem kann ich jetzt ein wenig zitieren. Ich habe das Buch nämlich noch gar nicht gelesen, sondern bislang nur mit großer Begeisterung geblättert.
Schaue ich nämlich auf fast fünfzig Jahre PERRY RHODAN zurück, wozu der vorliegende »Chronik«-Band eine wunderbare Möglichkeit bietet, ist das gleichzeitig eine Zeitreise in meine eigene Vergangenheit – und ein bisschen weiter zurück – sowie eine Zeitreise in eine Zukunft, über die ich genausowenig weiß wie jeder Leser dieses Buches.
Als die PERRY RHODAN-Serie startete, in jenem September 1961, war ich noch nicht einmal geboren. Als ich rund zwei Jahre später das Licht der Welt erblickte, erfand die erste Autorengeneration gerade so wundersame Planeten wie Drorah, Mechanica oder die Hundertsonnenwelt.
Und als ich im Sommer 1977 erstmals einen PERRY RHODAN-Roman las, ohne zu wissen, wie diese Begegnung mit einem Heftroman mein Leben verändern sollte, erreichte die Serie mit den Romanen um BARDIOC und die Kaiserin von Therm bisher unerreichte Höhenflüge.
Seither ist viel geschehen; PERRY RHODAN erscheint nach wie vor mit ungebremster Ideenfreude der Autoren und Leserfreude der Fans. Als Redakteur bin ich immer noch stolz, dass ich an diesem Welterfolg mitwirken darf.
Die Serie hat sich in all den Jahren verändert, und sie wird das auch weiterhin tun. Alle Mitwirkenden, seien es Autoren, Zeichner oder Redakteure, leben von den Einflüssen, die sie von der Gesellschaft um sich herum erhalten; sie existieren nicht in einem luftleeren Raum, und sie können sich nicht befreien von den Vorstellungen ihrer Umwelt.
Das erklärt übrigens auch, warum die Serie in den 60er-Jahren so anders wirkte als in den 80er-Jahren – und warum wir heute PERRY RHODAN wieder völlig anders schreiben und veröffentlichen, als dies beispielsweise 1975 der Fall war.
Längst ist PERRY RHODAN mehr als »nur« eine Heftromanserie; spätestens seit dem Start der Silberbände am Ende der 70er-Jahre hat sich dieses Bild in der Öffentlichkeit gewandelt. Seither kamen zahlreiche Publikationen hinzu, und seit einigen Jahren ist es für manchen Fan völlig selbstverständlich, sich den wöchentlichen Roman als Download-Hörbuch zu Gemüte zu führen oder sich eine digitale Version auf das Mobiltelefon zu laden.
Das ist aber nur die eine Dimension, jene der Veröffentlichung. Daneben hat die Serie im Verlauf der Jahre ein anderes »Standing« außerhalb der Szene gewonnen.
Das vorliegende Buch wagt einen Rückblick auf die ersten Jahrzehnte der Serie, auf die frühen Gehversuche und die spannenden Zyklen der Sturm-und-Drang-Zeit. Schaut man sich die Berichte jener Tage an, gewinnt man einen Eindruck davon, wie kreativ und unverwüstlich die Autoren waren: Neues wurde ausprobiert, und zahlreiche Handlungselemente wurden eingearbeitet, ohne an »Zielgruppen« zu denken – so entstand aus Träumen und Phantasien das »Perryversum«.
Ich verspreche all jenen, die sich das Buch zulegen werden, eine Fülle von Informationen und spannenden Geschichten.
12 April 2011
Atlan und seine Akonenkumpels
Starkes Cover, starkes Buch: Das neue ATLAN-Hardcover ist auf meinem Schreibtisch gelandet. Es ist schon die Nummer 38, was eine respektable Bandnummer ist. Wie immer wurde das Buch von Rainer Castor zusammengestellt - wie der Kollege das stets schafft, ist mir ein Rätsel.
»Das Erbe der Akonen« greift wieder mal in die Vergangenheit der ATLAN-Serie ein. Gutes Thema, hab' ich vor über dreißig Jahren selbst sehr gern gelesen.
»Das Erbe der Akonen« greift wieder mal in die Vergangenheit der ATLAN-Serie ein. Gutes Thema, hab' ich vor über dreißig Jahren selbst sehr gern gelesen.
11 April 2011
Tolles Schulz-Cover
Dirk Schulz hat die Finalversion des Titelbildes von PERRY RHODAN-Band 2600 geschickt. Mir gefällt das umlaufende Titelbild schon mal sehr gut - es ist eindrucksvoll und gibt schön die Stimmung(en) des demnächst laufenden Zyklus wieder.
Die drei Elemente, um die es vor allem geht, hat der Künstler sehr gut getroffen. Mich würde das Cover neugierig machen. Ab dem 17. Juni 2011 weiß ich, ob es die potentiellen Käufer auch neugierig macht.
Die drei Elemente, um die es vor allem geht, hat der Künstler sehr gut getroffen. Mich würde das Cover neugierig machen. Ab dem 17. Juni 2011 weiß ich, ob es die potentiellen Käufer auch neugierig macht.
10 April 2011
Geheimprojekt X
Der heutige Tag war sonnig und schön. Ich nutzte die Chance, in aller Ruhe einen Packen an Exposés zu lesen. Der Balkon bot sich dafür an, und so kam ich gut voran.
Um was es inhaltlich ging, kann ich noch nicht sagen. Es sind Exposés zu unserem Geheimprojekt, das wir auf dem PERRY RHODAN-WeltCon im Herbst vorstellen werden. Bisher bin ich ziemlich begeistert.
Um was es inhaltlich ging, kann ich noch nicht sagen. Es sind Exposés zu unserem Geheimprojekt, das wir auf dem PERRY RHODAN-WeltCon im Herbst vorstellen werden. Bisher bin ich ziemlich begeistert.
09 April 2011
ATLAN-Jubiläum
Beeindruckend dick kommt das aktuelle »Intravenös« daher, das aktuelle Fanzine des Atlan-Clubs Deutschland. Kein Wunder, es ist die Nummer 200 dieser Fanzine-Reihe; seit Anfang an ist das »Intra« das Zentralorgan des aktiven Clubs.
Das finde ich stark! Der Club hat seine Höhen und Tiefen durchgestanden, und es ist seit Jahren eine kleine Gruppe von Aktivisten, die den »Laden am Laufen« hält. Herzliche Gratulation!
Das finde ich stark! Der Club hat seine Höhen und Tiefen durchgestanden, und es ist seit Jahren eine kleine Gruppe von Aktivisten, die den »Laden am Laufen« hält. Herzliche Gratulation!
08 April 2011
Lagerarbeit als Teamübung
Wenn ich bedenke, welche teuren Methoden sich manche Firmen ausdenken, um ihre Mitarbeiter zu motivieren. Da fährt man gemeinsam in irgendwelche »teambuildung workshops« und dergleichen - da sind wir einfach schlauer.
Heute waren von 13 bis 15 Uhr alle Mitarbeiter der Abteilung PERRY RHODAN im Keller zugange; wir ackerten im Schweiße unseres Angesichts in Räumlichkeiten, die ich auf den Begriff »Büchergefängnis« getauft habe. Wir räumten Bücher zur Seite, warfen alten Plunder zur Seite und schufen Platz für die PERRY RHODAN-Hörspiele, -Hörbücher und Heftromane, damit wir auf die leichteren Zugang haben.
Heute waren von 13 bis 15 Uhr alle Mitarbeiter der Abteilung PERRY RHODAN im Keller zugange; wir ackerten im Schweiße unseres Angesichts in Räumlichkeiten, die ich auf den Begriff »Büchergefängnis« getauft habe. Wir räumten Bücher zur Seite, warfen alten Plunder zur Seite und schufen Platz für die PERRY RHODAN-Hörspiele, -Hörbücher und Heftromane, damit wir auf die leichteren Zugang haben.
07 April 2011
STELLARIS gehört
Die Idee zur Story-Reihe um das Raumschiff STELLARIS hatte Robert Feldhoff; das ist schon einige Jahre her, und seither sind viele Geschichten erzählt und veröffentlicht worden, die das Leben an Bord dieses Schiffes thematisieren. Es gibt diese STELLARIS-Geschichten bekanntlich auch als Hörbücher - die Abonnenten der Silber Edition erhalten sie als »Extras«.
In den letzten zwei Tagen hörte ich die Geschichte »Ausgerutscht« an, die erste, die vor vielen Jahren erschienen ist. Verfasst wurde sie von Michael Marcus Thurner, eingelesen von Sebastian Rüger - und der Sprecher bekommt den schnodderigen Krimi-Tonfall der Geschichte gut hin. Die Story schildert die ersten Tage eines neuen Besatzungsmitglieds auf der STELLARIS, seine Probleme und dann die Lösung eines mysteriösen Kriminalfalls.
Hat mir richtig Spaß gemacht! Ich freue mich schon auf das nächste STELLARIS-Hörbuch.
In den letzten zwei Tagen hörte ich die Geschichte »Ausgerutscht« an, die erste, die vor vielen Jahren erschienen ist. Verfasst wurde sie von Michael Marcus Thurner, eingelesen von Sebastian Rüger - und der Sprecher bekommt den schnodderigen Krimi-Tonfall der Geschichte gut hin. Die Story schildert die ersten Tage eines neuen Besatzungsmitglieds auf der STELLARIS, seine Probleme und dann die Lösung eines mysteriösen Kriminalfalls.
Hat mir richtig Spaß gemacht! Ich freue mich schon auf das nächste STELLARIS-Hörbuch.
06 April 2011
Wolfenbüttel im Jahr 2011
Ein Logbuch der Redaktion
Vom 25. bis 27. März 2011 weilte ich in Wolfenbüttel, zum ersten Mal in diesem Jahr. Die kleine Stadt in Niedersachsen kenne ich mittlerweile recht gut, und das liegt an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. In dieser bin ich seit 1995 immer wieder als Dozent tätig, stets in Zusammenhang mit Science Fiction oder phantastischer Literatur, vor allem aber im Sinne der Autorenförderung.
An diesem Wochenende ging es um den phantastischen Roman im Allgemeinen. Als Dozentin war auch Kathrin Lange zugange, die ich schon seit vielen Jahren kenne und schätze. Unter ihrem bürgerlichen Namen verfasst sie historische Romane und Fantasy, unter ihrem »offenen« Pseudonym Cathrin Hartmann hat sie Romane für PERRY RHODAN und ATLAN sowie für die ELFENZEIT veröffentlicht. Mit uns wirkte der nie um einen »guten Spruch« verlegene Dr. Olaf Kutzmutz, seines Zeichens Leiter des Fachbereichs Literatur an der Bundesakademie.
Die teilnehmenden 16 Autorinnen und Autoren brachten extrem unterschiedliche Vorkenntnisse mit. So gehörte beispielsweise Carolina Möbis zu unserer Gruppe, die einen Roman zur kurzlebigen Serie PERRY RHODAN-Action beigesteuert hatte und zuletzt für Romanreihen im Zaubermond-Verlag tätig war. Dazu gab es Teilnehmer, die schon früher Schreibseminare besucht hatten, aber ebenso absolute »Frischlinge« ohne jegliche Erfahrung.
Das machte die Koordination des Seminars nicht immer ganz einfach. Die Anforderungen an uns Dozenten waren recht vielseitig, der Wunschkatalog der Autorinnen und Autoren wuchs im Verlauf der Tage eher noch an. Wir versuchten stets, so gut wie möglich mit diesen Wünschen und Vorstellungen umzugehen.
Am Freitag, 25. März 2011, besprachen wir vor allem die Exposés, die uns im Voraus geschickt worden waren. Diese dienten als Grundlage für die Romanprojekte, an denen die Autorinnen und Autoren arbeiteten. Im Verlauf dieses Wochenendes feilten wir immer wieder an diesen Arbeitspapieren.
Im Verlauf des Samstags stellten wir den Teilnehmern einige Aufgaben. Sie sollten auf der Basis ihres eigenen Exposés beispielsweise eine neue Szene schreiben, oder sie sollten ihr eigenes Romankonzept so zusammenfassen, dass es für Außenstehende lesenswert, interessant und spannend klang. Was sich für Nicht-Autoren vielleicht ganz einfach anhört, ist für manche Schreiber sehr schwer: Man steckt häufig so »tief« in seinem Thema drin, dass man es kaum schafft, es so »herunterzubrechen«, dass es jeder verstehen wird.
Bis zum Sonntag arbeiteten wir intensiv an den Texten und Ideen. Kathrin Lange und ich beantworteten zwischendurch Fragen und gaben immer mal wieder in Informationseinheiten unser Wissen preis. Auch in den Pausen gab es keine Unterbrechung: Beim Essen oder beim Kaffeetrinken stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Fragen und verwickelten uns in Diskussionen. Und abends ging es meist recht lange ...
Am Sonntag, 27. März 2011, war ich richtig erschöpft, gleichzeitig aber in positiver Stimmung. Wir hatten einige ausgezeichnete Beiträge gesehen und gelesen, wir hatten vor allem aber gesehen, wie sich einige Autoren bei ihren Texten und Konzepten massiv verbesserten. Ob und wie sich das in naher Zukunft auswirken wird, ist die andere Frage - ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass das Seminar einiges gebracht hat.
Ich selbst lerne immer wieder neue Dinge, und so fuhr ich am Sonntagabend zwar müde, aber in richtig guter Stimmung zurück in die Heimat. Das Frühjahrs-Seminar war ein Erfolg, das Herbst-Seminar steht in wenigen Monaten bereits wieder vor der Tür ...
Vom 25. bis 27. März 2011 weilte ich in Wolfenbüttel, zum ersten Mal in diesem Jahr. Die kleine Stadt in Niedersachsen kenne ich mittlerweile recht gut, und das liegt an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. In dieser bin ich seit 1995 immer wieder als Dozent tätig, stets in Zusammenhang mit Science Fiction oder phantastischer Literatur, vor allem aber im Sinne der Autorenförderung.
An diesem Wochenende ging es um den phantastischen Roman im Allgemeinen. Als Dozentin war auch Kathrin Lange zugange, die ich schon seit vielen Jahren kenne und schätze. Unter ihrem bürgerlichen Namen verfasst sie historische Romane und Fantasy, unter ihrem »offenen« Pseudonym Cathrin Hartmann hat sie Romane für PERRY RHODAN und ATLAN sowie für die ELFENZEIT veröffentlicht. Mit uns wirkte der nie um einen »guten Spruch« verlegene Dr. Olaf Kutzmutz, seines Zeichens Leiter des Fachbereichs Literatur an der Bundesakademie.
Die teilnehmenden 16 Autorinnen und Autoren brachten extrem unterschiedliche Vorkenntnisse mit. So gehörte beispielsweise Carolina Möbis zu unserer Gruppe, die einen Roman zur kurzlebigen Serie PERRY RHODAN-Action beigesteuert hatte und zuletzt für Romanreihen im Zaubermond-Verlag tätig war. Dazu gab es Teilnehmer, die schon früher Schreibseminare besucht hatten, aber ebenso absolute »Frischlinge« ohne jegliche Erfahrung.
Das machte die Koordination des Seminars nicht immer ganz einfach. Die Anforderungen an uns Dozenten waren recht vielseitig, der Wunschkatalog der Autorinnen und Autoren wuchs im Verlauf der Tage eher noch an. Wir versuchten stets, so gut wie möglich mit diesen Wünschen und Vorstellungen umzugehen.
Am Freitag, 25. März 2011, besprachen wir vor allem die Exposés, die uns im Voraus geschickt worden waren. Diese dienten als Grundlage für die Romanprojekte, an denen die Autorinnen und Autoren arbeiteten. Im Verlauf dieses Wochenendes feilten wir immer wieder an diesen Arbeitspapieren.
Im Verlauf des Samstags stellten wir den Teilnehmern einige Aufgaben. Sie sollten auf der Basis ihres eigenen Exposés beispielsweise eine neue Szene schreiben, oder sie sollten ihr eigenes Romankonzept so zusammenfassen, dass es für Außenstehende lesenswert, interessant und spannend klang. Was sich für Nicht-Autoren vielleicht ganz einfach anhört, ist für manche Schreiber sehr schwer: Man steckt häufig so »tief« in seinem Thema drin, dass man es kaum schafft, es so »herunterzubrechen«, dass es jeder verstehen wird.
Bis zum Sonntag arbeiteten wir intensiv an den Texten und Ideen. Kathrin Lange und ich beantworteten zwischendurch Fragen und gaben immer mal wieder in Informationseinheiten unser Wissen preis. Auch in den Pausen gab es keine Unterbrechung: Beim Essen oder beim Kaffeetrinken stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Fragen und verwickelten uns in Diskussionen. Und abends ging es meist recht lange ...
Am Sonntag, 27. März 2011, war ich richtig erschöpft, gleichzeitig aber in positiver Stimmung. Wir hatten einige ausgezeichnete Beiträge gesehen und gelesen, wir hatten vor allem aber gesehen, wie sich einige Autoren bei ihren Texten und Konzepten massiv verbesserten. Ob und wie sich das in naher Zukunft auswirken wird, ist die andere Frage - ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass das Seminar einiges gebracht hat.
Ich selbst lerne immer wieder neue Dinge, und so fuhr ich am Sonntagabend zwar müde, aber in richtig guter Stimmung zurück in die Heimat. Das Frühjahrs-Seminar war ein Erfolg, das Herbst-Seminar steht in wenigen Monaten bereits wieder vor der Tür ...
05 April 2011
Quinto Center auf Holländisch
Seit einigen Tagen liegt das schöne Buch auf meinem Schreibtisch, und ich kann es nicht lesen: Es ist die niederländische Ausgabe des Romans »Quinto Center« von Susan Schwartz, der vor einigen Jahren bei uns in der Reihe der Autorenbibliothek erschienen ist.
Das großformatige Paperback sieht super aus, angefangen beim Cover bis hin zu den schön gestalteten Innenseiten. Hauptheld des Romans ist »alleen Roi Danton ... de zoon van Perry Rhodan« - da muss man nicht mal holländisch können, um zu verstehen, um wen es in diesem Roman geht.
Das großformatige Paperback sieht super aus, angefangen beim Cover bis hin zu den schön gestalteten Innenseiten. Hauptheld des Romans ist »alleen Roi Danton ... de zoon van Perry Rhodan« - da muss man nicht mal holländisch können, um zu verstehen, um wen es in diesem Roman geht.
04 April 2011
Expo-Telefonate
Heute führte ich gleich am frühen Nachmittag ein langes Telefonat mit Uwe Anton. Es ging - bei einem Gespräch mit dem Exposé-Autor wohl selbstverständlich - um die aktuellen PERRY RHODAN-Exposés, vor allem aber darum, wie es nach Band 2600 weitergeht.
Die ersten zwölf Exposés stehen praktisch schon, es fehlen noch einzelne Daten, aber die Autoren sind teilweise bereits an der Schreibarbeit. Neue Figuren müssen gesteuert werden, neue Völker tauchen auf, und da müssen wir auch an die Zeitplanung mancher Kollegen denken.
Die ersten zwölf Exposés stehen praktisch schon, es fehlen noch einzelne Daten, aber die Autoren sind teilweise bereits an der Schreibarbeit. Neue Figuren müssen gesteuert werden, neue Völker tauchen auf, und da müssen wir auch an die Zeitplanung mancher Kollegen denken.
03 April 2011
Conbuch-Textle
Der heutige Tag auf dem Balkon brachte tatsächlich das eine oder andere Erfolgserlebnis mit sich. Ich las nämlich Texte, die freie Mitarbeiter für das Conbuch geliefert hatten - und die Texte gefielen mir gut.
So langsam wächst das Conbuch an. Ich bin froh, wenn ich demnächst die Gesamtverantwortung ganz abgeben kann. Elke Rohwer, unsere neue Kollegin, wächst immer stärker auch in diesen Arbeitsbereich hinein - das finde ich gut, und das wird mich bald entlasten.
So langsam wächst das Conbuch an. Ich bin froh, wenn ich demnächst die Gesamtverantwortung ganz abgeben kann. Elke Rohwer, unsere neue Kollegin, wächst immer stärker auch in diesen Arbeitsbereich hinein - das finde ich gut, und das wird mich bald entlasten.
02 April 2011
Perry in der Fremde
Heute gab's schöne Exposé-Lektüre auf dem Balkon; viel über den Inhalt kann ich nicht verraten, aber es machte wieder mal viel Spaß. Perry Rhodan selbst ist eine wichtige Hauptperson, mit ihm sind Wesen und Menschen unterwegs, die man schon seit längerem kennt.
Der Zyklus nach Band 2600 gefällt mir, obwohl es noch keinen fertig geschriebenen Roman gibt. Aber ich fiebere ja schon die ganze Zeit der Exposé-Lektüre entgegen, das ist ja auch was.
Der Zyklus nach Band 2600 gefällt mir, obwohl es noch keinen fertig geschriebenen Roman gibt. Aber ich fiebere ja schon die ganze Zeit der Exposé-Lektüre entgegen, das ist ja auch was.
01 April 2011
Gelungener Aprilscherz
Wenn ich meinen Computer hochfahre, habe ich die PERRY RHODAN-Seite als meine Startseite. Umso größer meine Überraschung am heutigen Vormittag: Mich grinste Barack Obama an, der Präsident der Vereinigten Staaten. Whow - der Mann wird unser Ehrengast beim PERRY RHODAN-WeltCon.
Na klar ist das ein Aprilscherz. Den haben der Kollege Marc A. Herren und unsere Internet-Kollegen von Trilobit quasi hinter meinem Rücken ausgeheckt - und er sieht so echt aus, dass man's eine Sekunde lang glauben könnte. Gelungener Scherz!
Na klar ist das ein Aprilscherz. Den haben der Kollege Marc A. Herren und unsere Internet-Kollegen von Trilobit quasi hinter meinem Rücken ausgeheckt - und er sieht so echt aus, dass man's eine Sekunde lang glauben könnte. Gelungener Scherz!
31 März 2011
Grafik-Gedanken
Ich bin alles andere als ein Illustrator. Schon in der Grundschule waren meine Leistungen in »Bildhaftem Gestalten« nur befriedigend, und seither hat sich das nicht grundsätzlich geändert. Umso besser, dass wir im Team so gute Grafiker und Illustratoren haben.
Mit Dirk Schulz maile und diskutiere ich in diesen Tagen an den Details zu einer Master-Grafik. Es geht um ein neues außerirdisches Volk, das nach Band 2600 eine wichtige Rolle in der Serie spielen soll. Dirk liefert die Illustration, und ich versuche mich an kritischen Einwänden. Gar nicht so einfach ...
Mit Dirk Schulz maile und diskutiere ich in diesen Tagen an den Details zu einer Master-Grafik. Es geht um ein neues außerirdisches Volk, das nach Band 2600 eine wichtige Rolle in der Serie spielen soll. Dirk liefert die Illustration, und ich versuche mich an kritischen Einwänden. Gar nicht so einfach ...
30 März 2011
Nega zum fünften
Die fünfte MP3-Box zum »Negasphäre«-Zyklus ist jetzt bei Eins A Medien erschienen – das finde ich klasse. Damit ist der gesamte Zyklus in dieser Form auch abgeschlossen. Eine Gratulation an die Kollegen nach Köln!
Das ganze ist natürlich vor allem ein Leckerbissen für die PERRY RHODAN-Hörbuchfans, die nicht downloaden wollen und sich gern was schickes ins Regal stellen. Ich hab's mir jetzt aber verkniffen, mir selbst eine Box zu sichern - immerhin komme ich nicht einmal mit dem Anhören der regulären Silber Edition nach ...
Das ganze ist natürlich vor allem ein Leckerbissen für die PERRY RHODAN-Hörbuchfans, die nicht downloaden wollen und sich gern was schickes ins Regal stellen. Ich hab's mir jetzt aber verkniffen, mir selbst eine Box zu sichern - immerhin komme ich nicht einmal mit dem Anhören der regulären Silber Edition nach ...
29 März 2011
Schickes Extraheft
Seit gestern habe ich es, heute habe ich es endlich durchgeschaut: Das PERRY RHODAN-Extra 12 kam aus der Druckerei, und es sieht sehr gut aus. Das geht schon beim umlaufenden Titelbild von Dirk Schulz los und endet noch nicht beim Roman.
Der Roman »Countdown« stammt bekanntlich von Alexander Huiskes, den die PERRY RHODAN-Leser in erster Linie als Lektor der wöchentlichen Heftromane kennen und der zuletzt einen Beitrag zur Serie PERRY RHODAN-Action lieferte. Der Autor hat recht viel Text geliefert, aber wir bekamen ihn unter: Der Satz ist eng, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Roman eh mehr Umfang hat - aber alles ist gut lesbar.
Der Roman »Countdown« stammt bekanntlich von Alexander Huiskes, den die PERRY RHODAN-Leser in erster Linie als Lektor der wöchentlichen Heftromane kennen und der zuletzt einen Beitrag zur Serie PERRY RHODAN-Action lieferte. Der Autor hat recht viel Text geliefert, aber wir bekamen ihn unter: Der Satz ist eng, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Roman eh mehr Umfang hat - aber alles ist gut lesbar.
28 März 2011
Titel und Werbung
Die ersten Anzeigen für den Zyklus nach Band 2600 stehen schon, einen Titel für den Zyklus haben wir eh schon festgelegt. In absehbarer Zeit sollte ich darüber auch mal die Fans informieren, denke ich.
Heute geht es unter anderem darum, dass wir uns grundsätzliche Gedanken über den PERRY RHODAN-Band 2600 machen. Uwe Anton arbeitet seit einiger Zeit am Exposé und wird den Roman verfassen - jetzt brauchen wir dringend einen Titel, damit wir »richtig« in die Werbung gehen können.
Heute geht es unter anderem darum, dass wir uns grundsätzliche Gedanken über den PERRY RHODAN-Band 2600 machen. Uwe Anton arbeitet seit einiger Zeit am Exposé und wird den Roman verfassen - jetzt brauchen wir dringend einen Titel, damit wir »richtig« in die Werbung gehen können.
26 März 2011
Chloropsychose
Meine Lektüre für Samstag abend: Ich lese den zweiten Band von "Raumschiff Poseidon". Dabei handelt es sich um die Fanroman-Serie, die der PERRY RHODAN-Briefclub Bullys Schreibtisch (PRBCBS) herausgibt - das ist natürlich eine Amateur-Serie, die aber mit dem farbig-umlaufenden Titelbild und dem piekfeinen Satz sehr professionell aussieht.
Verfasst hat den Roman der mir aus alten Tagen gut bekannte Frank Jürgens, sein Werk trägt den Titel "Chloropsychose". Das klingt schon mal ziemlich, und ich bin sehr gespannt, wie er das Thema umsetzt ...
Verfasst hat den Roman der mir aus alten Tagen gut bekannte Frank Jürgens, sein Werk trägt den Titel "Chloropsychose". Das klingt schon mal ziemlich, und ich bin sehr gespannt, wie er das Thema umsetzt ...
25 März 2011
Perry in Wolfenbüttel
Mein erstes Seminar im Jahr 2011 hat begonnen. Zusammen mit Kathrin Lange bin ich Dozent an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, es geht um den phantastischen Roman im weitesten Sinne.
Amüsant fand ich, dass sich bei der Vorstellungsrunde gleich mehrere Männer als ehemalige PERRY RHODAN-Leser outeten. Und bei den Frauen gab es zumindest welche, die mal in die Serie reingelesen hatten. Finde ich natürlich gut!
Amüsant fand ich, dass sich bei der Vorstellungsrunde gleich mehrere Männer als ehemalige PERRY RHODAN-Leser outeten. Und bei den Frauen gab es zumindest welche, die mal in die Serie reingelesen hatten. Finde ich natürlich gut!
24 März 2011
Schattenlord Teil vier
Kurz bevor Susan Schwartz auf den Science-Fiction-Con in die Niederlande fuhr, mailte sie mir das Manuskript ihres aktuellen Romans vorbei. Er trägt den Titel »Der Fluch des Seelenfängers« und gehört zur »Schattenlord«-Serie, unserem Versuch, die »Elfenzeit«-Serie auszubauen und fortzusetzen.
Das wird meine Lektüre für heute abend und fürs Wochenende; was ich bisher gelesen habe, gefiel mir sehr gut. Vor allem die gut funktionierenden Charaktere haben es mir angetan ...
Das wird meine Lektüre für heute abend und fürs Wochenende; was ich bisher gelesen habe, gefiel mir sehr gut. Vor allem die gut funktionierenden Charaktere haben es mir angetan ...
23 März 2011
115 und 116 im Plan
Im zweiten Halbjahr erscheinen die nächsten beiden PERRY Rhodan-Bücher: Band 115 und 116. Sie tragen die Titel »Kämpfer für Garbesch« und »Der Auserwählte«; an die Themen erinnere ich mich aus meiner alten PERRY RHODAN-Leserzeit sehr gut.
Hubert Haensel ist schon in der Vorarbeit, die neue Redakteurin Elke Rohwer hat mit ihm die Planung durchgesprochen, und erste Werbetexte haben wir bereits verfasst. Wir sind also an dieser Stelle sehr gut in der Zeit - damit sollten wir die Silberbände für 2011 gut in den Griff bekommen.
Hubert Haensel ist schon in der Vorarbeit, die neue Redakteurin Elke Rohwer hat mit ihm die Planung durchgesprochen, und erste Werbetexte haben wir bereits verfasst. Wir sind also an dieser Stelle sehr gut in der Zeit - damit sollten wir die Silberbände für 2011 gut in den Griff bekommen.
22 März 2011
Sinnafoch-Lektüre
Der aktuelle PERRY RHODAN-Roman, an dem ich gestern und heute gesessen bin, hat mich wieder mal so richtig gepackt. Das liegt unter anderem am Thema; es geht um Sinnafoch, den »Bösewicht« des laufenden Zyklus.
In dem Roman, den ich sehr stark fand, kommt es zu einem packenden Duell der besonderen Art. Und es findet das eine oder andere Schicksal sein Ende; der Autor hat das so intensiv geschildert, dass ich mich schon auf das gedruckte Heft freuen kann.
In dem Roman, den ich sehr stark fand, kommt es zu einem packenden Duell der besonderen Art. Und es findet das eine oder andere Schicksal sein Ende; der Autor hat das so intensiv geschildert, dass ich mich schon auf das gedruckte Heft freuen kann.
21 März 2011
Tag eins nach Leipzig
Zurück von der Buchmesse - das heißt, dass der Schreibtisch und die Mailbox voll sind und dass tausend Dinge zu erledigen sind. Vor allem muss ich jetzt auch gleich alle Dinge notieren, die ich mir in Leipzig aufgeschrieben habe.
Dutzende von Gesprächsnotizen sind anzufertigen, sonst vergesse ich ja wieder alles. Und ich muss die Notizen so abfassen, dass sie auch außerhalb meines Kopfes zu verstehen sind. Das ist für heute und morgen sicher mein Hauptthema.
Dutzende von Gesprächsnotizen sind anzufertigen, sonst vergesse ich ja wieder alles. Und ich muss die Notizen so abfassen, dass sie auch außerhalb meines Kopfes zu verstehen sind. Das ist für heute und morgen sicher mein Hauptthema.
20 März 2011
In den letzten Minuten
Die letzten Stunden und Minuten auf der Leipziger Buchmesse: Während ich noch einmal die Mails checken möche, wird rings um mich schon abgebaut. Heidrun Imo und Marc A. Herren packen die Kisten, und Uschi Zietsch alias Susan Schwartz erzählt lustige Schwänke vom Buchmesse-Alltag.
Wir haben es also mal wieder geschafft, es geht nur noch um die letzten Gespräche. Sechs Stunden Fahrt stehen jetzt vor uns ...
Wir haben es also mal wieder geschafft, es geht nur noch um die letzten Gespräche. Sechs Stunden Fahrt stehen jetzt vor uns ...
Nach dem dritten Tag
Bereits der dritte Tag der diesjährigen Buchmesse ist vorüber, wieder mal wie im Sturm, wieder mal so schnell, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, die Zeit überhole mich. Wieder hatten wir viele nette Besucher am Stand, und ich unterhielt mich mit vielen Lesern sowie anderen Messebesuchern; das machte Spaß.
Und ich nutzte die Gelegenheit, einige Meter durch die Hallen zu gehen und andere Verlage zu besuchen. Teilweise geben solche Besuche einem selbst die Chance, eigene Standpunkte neu zu überdenken ...
Und ich nutzte die Gelegenheit, einige Meter durch die Hallen zu gehen und andere Verlage zu besuchen. Teilweise geben solche Besuche einem selbst die Chance, eigene Standpunkte neu zu überdenken ...
18 März 2011
Leipzig 2011 Tag zwei
Es gibt Tage, die gehen langsam vorbei, und es gibt Tage, an deren Ende fragt man sich, wo man in diesem Trubel eigentlich mal Luft holen konnte. Dabei war der heutige Messetag richtig schön: viele gute Gespräche, viele nette Leute, alles sehr gelungen.
Dennoch bleibt am Ende die Feststellung, dass ich zeitweise ganz schön ins Schwimmen geriet. Das ist normal, das darf einen nicht wundern - aber für den zweiten Messetag war ich heute ganz schön durch den Wind.
Dennoch bleibt am Ende die Feststellung, dass ich zeitweise ganz schön ins Schwimmen geriet. Das ist normal, das darf einen nicht wundern - aber für den zweiten Messetag war ich heute ganz schön durch den Wind.
17 März 2011
Leipzig 2011, und wir sind da
Es dauerte ein wenig länger als geplant, aber Marc A. Herren und ich kamen gut durch: Seit 14 Uhr sind wir in Leipzig und auf der Buchmesse. Dort hatte Heidrun Imo gemeinsam mit den Kollegen der Agentur den Messestand bereits aufgebaut - sehr schön!
Nach den ersten Gesprächen und dem ersten Messetag herrscht jetzt erst mal ein wenig Ruhe - wir werden gleich gemeinsam zu Abend essen, zusammen mit dem Autor Kai Meyer und unserem Titelbildkünstler Dirk Schulz. Darauf freue ich mich!
Nach den ersten Gesprächen und dem ersten Messetag herrscht jetzt erst mal ein wenig Ruhe - wir werden gleich gemeinsam zu Abend essen, zusammen mit dem Autor Kai Meyer und unserem Titelbildkünstler Dirk Schulz. Darauf freue ich mich!
16 März 2011
Schickes Taschenheft
Druckfrisch wurde es mir heute auf den Tisch gelegt: das PERRY RHODAN-Taschenheft 11. Das Cover zeigt Laire, den Roboter der Kosmokraten, sowie ein Raumschiff. Im Inhalt gibt's den Roman »Tod über Derogwanien« von Achim Mehnert, der für die Neuauflage dezent bearbeitet wurde. Offiziell kommt der Planetenroman an diesem Freitag in den Handel.
Ich fand den Roman schon damals stark, als ich ihn erstmals veröffentlichte. Jetzt, bald 15 Jahre nach der ersten Publikation, gefällt er mir immer noch - mal schauen, was die Leser dazu sagen.
Ich fand den Roman schon damals stark, als ich ihn erstmals veröffentlichte. Jetzt, bald 15 Jahre nach der ersten Publikation, gefällt er mir immer noch - mal schauen, was die Leser dazu sagen.
15 März 2011
Mal wieder Darmstadt
Am heutigen Tag ist Darmstadt das Ziel einer Dienstreise. Zwei Themen stehen an: Mein Besuch bei der ESA, der Europäischen Weltraum-Agentur, bei der es darum geht, die Eckpunkte für deren »Einsatz« im Rahmen des PERRY RHODAN-WeltCons zu diskutieren, ist einer davon.
Das andere Thema ist ein wenig speziell, hat aber natürlich mit PERRY RHODAN zu tun. Da ich aber nicht gern über »ungelegte Eier« rede, halte ich zu diesem Thema derzeit lieber mal noch die Klappe.
Das andere Thema ist ein wenig speziell, hat aber natürlich mit PERRY RHODAN zu tun. Da ich aber nicht gern über »ungelegte Eier« rede, halte ich zu diesem Thema derzeit lieber mal noch die Klappe.
14 März 2011
FanZentrale organisiert Ticketverkauf
Mit den Vorbereitungen hat es eine Weile gedauert, aber jetzt läuft er an: der Verkauf von WeltCon-Tickets über die PERRY RHODAN-FanZentrale. Die PRFZ kann für ihre Mitglieder jetzt Eintrittskarten verkaufen, und das kann sie vor allem ohne die von vielen kritisierte Vorverkaufsgebühr machen.
Ich finde das Engagement toll, und mir ist klar, wieviel Arbeit das ist. Dass so was trotzdem klappt, ist bewundernswert - und es wird noch mehr Fans zum PERRY RHODAN-WeltCon nach Mannheim bringen.
Ich finde das Engagement toll, und mir ist klar, wieviel Arbeit das ist. Dass so was trotzdem klappt, ist bewundernswert - und es wird noch mehr Fans zum PERRY RHODAN-WeltCon nach Mannheim bringen.
13 März 2011
WeltCon-Mails
Der Sonntag ist ein wenig ruhig; das gibt mir die Gelegenheit, einige der liegen gebliebenen Themen abzuarbeiten. Dazu gehören die einige Dutzend Mails in Sachen PERRY RHODAN-WeltCon, die noch unbeantwortet in meiner Mailbox schlummern.
Peinlich aber wahr - leider klappt es nicht immer so schnell damit, die Themen abzuarbeiten. Manche Dinge bleiben länger, manche Mails benötigen mehr Zeit, bis ich sie »weggeschafft« habe. Deshalb das Ziel für heute: Zwei Dutzend müssen mindestens weg.
Peinlich aber wahr - leider klappt es nicht immer so schnell damit, die Themen abzuarbeiten. Manche Dinge bleiben länger, manche Mails benötigen mehr Zeit, bis ich sie »weggeschafft« habe. Deshalb das Ziel für heute: Zwei Dutzend müssen mindestens weg.
12 März 2011
Titelbild-Vorabgedanken
Die nächsten Titelbilder müssen geplant werden; dazu braucht nicht nur der Künstler ein wenig Ruhe, auch der Expokrat und der Redakteur benötigen ein bisschen »Hirn frei«. Schließlich geht es darum, bei Band 2600 einen schönen Knaller zu liefern - und in den Bänden danach ebenfalls klar zu überzeugen.
Derzeit machen wir uns intensiv Gedanken darüber, wieder einmal eine »Gastzeichner«-Staffel zu planen. Viele Fans wünschen sich das schon lange, und jetzt reden wir mit einer bestimmten Person mal intensiver darüber.
Derzeit machen wir uns intensiv Gedanken darüber, wieder einmal eine »Gastzeichner«-Staffel zu planen. Viele Fans wünschen sich das schon lange, und jetzt reden wir mit einer bestimmten Person mal intensiver darüber.
11 März 2011
Mal wieder Conbuch
Manche Themen erledige ich quasi »stoßweise«. Es gibt also Tage, an denen widme ich mich vorrangig einem Thema. Dann wieder gibt es Tage, da versuche ich mit allem gleichzeitig zu jonglieren.
Heute geht es mal wieder um das Conbuch. Das soll ja zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 erscheinen - und bis dahin ist nicht mehr so bombastisch viel Zeit. Ich bearbeite einen Artikel, und ich bastle an Porträt-Seiten. Jeder Arbeitsschritt für sich ist harmlos, insgesamt frisst das ganze doch ganz schön viel Zeit.
Heute geht es mal wieder um das Conbuch. Das soll ja zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 erscheinen - und bis dahin ist nicht mehr so bombastisch viel Zeit. Ich bearbeite einen Artikel, und ich bastle an Porträt-Seiten. Jeder Arbeitsschritt für sich ist harmlos, insgesamt frisst das ganze doch ganz schön viel Zeit.
10 März 2011
Am Sonder-Report
Ich bastle heute an einem »Sonder-Report« für die PERRY RHODAN-Ausgabe 2592 herum. Das ist gar nicht so einfach, trotz der hervorragenden Vorlage durch Leo Lukas - aber Bilder und Texte müssen so angelegt werden, dass es für die Setzerei eindeutig ist.
Die Gesichter der Leser würde ich da ja gern sehen, wenn sie das Heft durchblättern ... Für die einen wird es ein Schock sein, die anderen werden sich freuen. Ich finde es klasse.
Die Gesichter der Leser würde ich da ja gern sehen, wenn sie das Heft durchblättern ... Für die einen wird es ein Schock sein, die anderen werden sich freuen. Ich finde es klasse.
09 März 2011
Tifflor in Aktion
Gerade eben habe ich die Lektüre eines PERRY RHODAN-Manuskriptes beendet, das von Leo Lukas verfasst wurde. Es ist der erste Teil eines Doppelbandes, in dem Julian Tifflor diei wesentliche Hauptrolle spielt, und ich bin ziemlich begeistert.
Der Roman ist kosmisch und tragisch zugleich; er bringt einen Julian Tifflor zur Geltung, den man so noch nicht kannte. Vor allem mit Folgen, die weit über den Band 2600 hinausreichen werden ...
Der Roman ist kosmisch und tragisch zugleich; er bringt einen Julian Tifflor zur Geltung, den man so noch nicht kannte. Vor allem mit Folgen, die weit über den Band 2600 hinausreichen werden ...
08 März 2011
Teamtagung mit neuen Kollegen
Ein Logbuch der Redaktion
Seit Jahren bestimmen einige Konstanten die Arbeit der PERRY RHODAN-Redaktion. Dazu zählen die wöchentlichen Termine, an die wir uns zu halten haben und die unseren Tagesablauf im voraus bestimmen, aber ebenso die Buchmessen und die Autorenkonferenz. Und seit einigen Jahren ist die Teamtagung ein wichtiger Termin für die Redaktion - bei dieser Veranstaltung werden die Eckpunkte für das bevorstehende Jahr festgelegt.
Am Freitag, 25. Februar 2011, trafen wir uns wieder in einem kleinen Hotel in Neuweier, einem Ortsteil von Baden-Baden. Die Lage ist nach wie vor wunderschön: am Rand des Schwarzwaldes, mit einem herrlichen Blick über die Weinberge und das Dorf. Für die Örtlichkeiten außerhalb des Hotels hatten wir allerdings in diesem Jahr gar keinen Blick - es standen sehr viele Themen an.
Klaus Bollhöfener fehlte wegen einer Erkrankung erstmals bei einer Teamtagung. Neu dabei waren Elke Rohwer als Redakteurin und Marc A. Herren, der sowohl als Autor wie auch als Projektleiter PERRY RHODAN-WeltCon teilnahm. Zudem hatten wir Uwe Anton als Exposé-Autor eingeladen.
Der erste Teil der Tagung gehörte den internen Punkten. Innerhalb der Abteilung mussten Arbeiten neu verteilt werden; wir mussten zudem entscheiden, wer künftig welche Projekte übernimmt. Das ist vor allem deshalb spannend, weil im Jahr 2011 nicht nur der WeltCon ansteht, sondern auch ein neues Projekt auf den Markt gebracht werden soll.
Nach dem Mittagessen kamen die anderen Themen an die Reihe. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Band 2600, der im Juni 2011 erscheinen wird und mit dem wir einen neuen PERRY RHODAN-Zyklus beginnen werden. Über die inhaltlichen Details sprachen wir bereits bei der Autorenkonferenz; jetzt ging es um das Marketing, die möglichen Vertriebsaktionen und anderes.
Daraus ergaben sich unweigerlich Fragen: Wie platzieren wir den Band 2600 in die Aktivitäten rings um den PERRY RHODAN-Dokumentarfilm? Welche Möglichkeiten gibt es, die Abonnement-Zahlen zu steigern? Welche digitalen Entwicklungen stehen uns bevor, und wie wirken sich diese auf die aktuellen Romane aus?
Natürlich diskutierten wir über die Zukunft der PERRY RHODAN-Homepage oder über neue Ideen bei PERRY RHODAN-Extra - und ruckzuck raste der Tag an uns vorüber. Das Abendessen nutzten wir, um uns ein wenig zu erholen, danach gingen wir erneut in den Konferenzraum.
Die offenen Fragen wurden konzentriert durchgesprochen; erst kurz vor elf Uhr machten wir Feierabend. Danach fühlte zumindest ich mich ein wenig erschöpft. Umso besser, dass wir anschließend gemütlich zusammensaßen und den Tag ausklingen ließen.
Allerdings ging's auch hier nicht ohne Arbeit: Uwe Anton, Marc A. Herren und ich redeten uns über aktuelle Exposés und neue Ideen die Köpfe heiß, und noch später entwickelte Marc eine kühne Marketing-Idee. Es wurde ein recht langer Abend ...
Den Samstag nutzten wir nur zum gemeinsamen Frühstück und zur Abreise; ich war ein wenig müde und deshalb wortkarg. Von den Kolleginnen verabschiedete ich mich, die zwei Autoren fuhr ich zum Bahnhof. Eine ereignisreiche Teamtagung lag hinter uns.
Seit Jahren bestimmen einige Konstanten die Arbeit der PERRY RHODAN-Redaktion. Dazu zählen die wöchentlichen Termine, an die wir uns zu halten haben und die unseren Tagesablauf im voraus bestimmen, aber ebenso die Buchmessen und die Autorenkonferenz. Und seit einigen Jahren ist die Teamtagung ein wichtiger Termin für die Redaktion - bei dieser Veranstaltung werden die Eckpunkte für das bevorstehende Jahr festgelegt.
Am Freitag, 25. Februar 2011, trafen wir uns wieder in einem kleinen Hotel in Neuweier, einem Ortsteil von Baden-Baden. Die Lage ist nach wie vor wunderschön: am Rand des Schwarzwaldes, mit einem herrlichen Blick über die Weinberge und das Dorf. Für die Örtlichkeiten außerhalb des Hotels hatten wir allerdings in diesem Jahr gar keinen Blick - es standen sehr viele Themen an.
Klaus Bollhöfener fehlte wegen einer Erkrankung erstmals bei einer Teamtagung. Neu dabei waren Elke Rohwer als Redakteurin und Marc A. Herren, der sowohl als Autor wie auch als Projektleiter PERRY RHODAN-WeltCon teilnahm. Zudem hatten wir Uwe Anton als Exposé-Autor eingeladen.
Der erste Teil der Tagung gehörte den internen Punkten. Innerhalb der Abteilung mussten Arbeiten neu verteilt werden; wir mussten zudem entscheiden, wer künftig welche Projekte übernimmt. Das ist vor allem deshalb spannend, weil im Jahr 2011 nicht nur der WeltCon ansteht, sondern auch ein neues Projekt auf den Markt gebracht werden soll.
Nach dem Mittagessen kamen die anderen Themen an die Reihe. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Band 2600, der im Juni 2011 erscheinen wird und mit dem wir einen neuen PERRY RHODAN-Zyklus beginnen werden. Über die inhaltlichen Details sprachen wir bereits bei der Autorenkonferenz; jetzt ging es um das Marketing, die möglichen Vertriebsaktionen und anderes.
Daraus ergaben sich unweigerlich Fragen: Wie platzieren wir den Band 2600 in die Aktivitäten rings um den PERRY RHODAN-Dokumentarfilm? Welche Möglichkeiten gibt es, die Abonnement-Zahlen zu steigern? Welche digitalen Entwicklungen stehen uns bevor, und wie wirken sich diese auf die aktuellen Romane aus?
Natürlich diskutierten wir über die Zukunft der PERRY RHODAN-Homepage oder über neue Ideen bei PERRY RHODAN-Extra - und ruckzuck raste der Tag an uns vorüber. Das Abendessen nutzten wir, um uns ein wenig zu erholen, danach gingen wir erneut in den Konferenzraum.
Die offenen Fragen wurden konzentriert durchgesprochen; erst kurz vor elf Uhr machten wir Feierabend. Danach fühlte zumindest ich mich ein wenig erschöpft. Umso besser, dass wir anschließend gemütlich zusammensaßen und den Tag ausklingen ließen.
Allerdings ging's auch hier nicht ohne Arbeit: Uwe Anton, Marc A. Herren und ich redeten uns über aktuelle Exposés und neue Ideen die Köpfe heiß, und noch später entwickelte Marc eine kühne Marketing-Idee. Es wurde ein recht langer Abend ...
Den Samstag nutzten wir nur zum gemeinsamen Frühstück und zur Abreise; ich war ein wenig müde und deshalb wortkarg. Von den Kolleginnen verabschiedete ich mich, die zwei Autoren fuhr ich zum Bahnhof. Eine ereignisreiche Teamtagung lag hinter uns.
07 März 2011
Mitten auf Aurora
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des PERRY RHODAN-Extra 12; zu dem muss ich in den nächsten Tagen endlich die nächsten Informationen auf die Homepage stellen. Aber heute ist erst einmal der Tag, an dem das Heft in die Setzerei gehen muss.
Die Leser bekommen in »Countdown« einiges geboten. Die Handlung eines SF-Thrillers, dazu interessante Einblicke in Aurora, die aktuelle Zentralwelt des Galaktikums - diese Kombination hatten wir noch nie.
Die Leser bekommen in »Countdown« einiges geboten. Die Handlung eines SF-Thrillers, dazu interessante Einblicke in Aurora, die aktuelle Zentralwelt des Galaktikums - diese Kombination hatten wir noch nie.
06 März 2011
Notizen nach Wien
In Wien notierte ich mir zwei Abende, einen Vormittag und einen vollen Tag lang dauernd irgendwelche Dinge. Insgesamt entstanden mehrere Seiten an Notizen - teilweise kann ich die kaum noch entziffern, weil die Beleuchung an manchen Orten gar zu schlecht war.
Insgesamt eine erfolgreiche Dienstreise. Der WeltCon ist für mich in mancherlei Hinsicht jetzt viel besser strukturiert. Jetzt müssen aber erst die Notizen in konkrete Aufgaben »zerlegt« werden, und damit beschäftigte ich mich unter anderem heute.
Insgesamt eine erfolgreiche Dienstreise. Der WeltCon ist für mich in mancherlei Hinsicht jetzt viel besser strukturiert. Jetzt müssen aber erst die Notizen in konkrete Aufgaben »zerlegt« werden, und damit beschäftigte ich mich unter anderem heute.
05 März 2011
Mal wieder ein Stammtisch
Wie die exakten Chronisten wissen (ich gehöre nicht dazu), war ich zweimal bei einem PERRY RHODAN-Stammtisch in Wien. Am Freitag, 4. März 2011, war ich zum dritten Mal dort, wieder einmal in der Neubauschenke (oder so).
Weder ich noch die Stammtischteilnehmer waren so richtig vorbereitet. Das kann dazu geführt haben, dass es sehr nett wurde: Es gab eben kein Programm und damit keinen steifen Ablauf des Abends. Brav beantwortete ich Fragen, brav trank ich mein Bier und aß meine Portionen.
Schöner Abend!
Weder ich noch die Stammtischteilnehmer waren so richtig vorbereitet. Das kann dazu geführt haben, dass es sehr nett wurde: Es gab eben kein Programm und damit keinen steifen Ablauf des Abends. Brav beantwortete ich Fragen, brav trank ich mein Bier und aß meine Portionen.
Schöner Abend!
04 März 2011
Dienstreise nach Wien
Ich bin gerade in Wien: Autorenbesprechung mit Leo Lukas und Marc A. Herren. Wichtiges Thema dabei: der PERRY RHODAN-WeltCon. Unter anderem geht's um die Details der"Show-Elemente".
Bisher ist das alles höchst spannend. Wobei wir gestern dann auch noch viel Spaß dabei hatten, Tischtennis zu spielen. Auf so einen Unfug muss man erst mal kommen ...
Bisher ist das alles höchst spannend. Wobei wir gestern dann auch noch viel Spaß dabei hatten, Tischtennis zu spielen. Auf so einen Unfug muss man erst mal kommen ...
02 März 2011
Die Zahl des Tages
Leider »miste« ich in meinen Mails viel zu selten aus. Heute war mal wieder so ein Fall. Unter anderem löschte ich die »gesendeten« Mails.
577 Mails im November – das ist die Bilanz. Dabei war die erste Woche frei, da war ich weder im Büro noch überhaupt im Land, sondern im Urlaub. Und trotzdem schrieb ich so viele Mails; ich glaube, ich sollte mir mal langsam Gedanken zu meinem Lebenswandel machen.
577 Mails im November – das ist die Bilanz. Dabei war die erste Woche frei, da war ich weder im Büro noch überhaupt im Land, sondern im Urlaub. Und trotzdem schrieb ich so viele Mails; ich glaube, ich sollte mir mal langsam Gedanken zu meinem Lebenswandel machen.
01 März 2011
Extra 12 mit Dampf
Fast hätte ich es ja vergessen: Das PERRY RHODAN-Extra 12 muss in den nächsten Tagen ja schon in die Setzerei. Das Manuskript liegt vor, ich habe bereits hineingelesen, wir müssen's eigentlich »nur noch« redigieren. Und ich muss einige Werbetexte schreiben.
Thematisch ist es extrem interessant. Es geht um Aurora, die Zentralwelt der Milchstraße, und Julian Tifflor, den Zellaktivatorträger. Und es geht um ein geplantes Attentat, das einen ganz besonderen Countdown hat. Mehr dann demnächst ...
Thematisch ist es extrem interessant. Es geht um Aurora, die Zentralwelt der Milchstraße, und Julian Tifflor, den Zellaktivatorträger. Und es geht um ein geplantes Attentat, das einen ganz besonderen Countdown hat. Mehr dann demnächst ...
28 Februar 2011
Eine Handlung für die Milchstraße
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Die grundsätzlichen Gedanken, die ich mir im Januar 1994 machte und die ich in ein umfangreiches Ideenpapier packte, gingen teilweise sehr weit in die Zukunft. Das alles hatte aber auch damit zu tun, dass ich mit der laufenden Handlungsführung nicht hundertprozentig zufrieden war. Mir kam die Entwicklung der Handlung ein wenig zu unbestimmt vor, sie wurde von Ideen beeinflusst, die in einer Bierlaune entstanden waren und auch rasch wieder in Vergessenheit gerieten.
Mir war wichtig, dass beispielsweise die Milchstraße als zentraler Ort für die Romanhandlung aufgewertet wurde. Zwar hatte mir durchaus gefallen, wie im Ayindi-Zyklus zwischen den Bänden 1700 und 1749 die Basare der Hamamesch in den Romanen auftauchten und so auf den kommenden Hamamesch-Zyklus neugierig machten. Gleichzeitig hatte ich aber in schlechter Erinnerung, wie unlogisch ich die Akonen-Geschichten zwischen den Bänden 1600 und 1649 gefunden hatte.
Es war um diese Zeit bereits klar, wie der laufende Zyklus weitergehen sollte. Die Romane sollten in der fernen Galaxis Hirdobaan spielen, aber ich fand das nicht ausreichend. »Die Milchstraßen-Handlung ist nicht handlungstragend für die Gesamthandlung, dessen bin ich mir natürlich bewusst«, schrieb ich und forderte, die Milchstraße müsse »klarer strukturiert werden«. Ich wurde in meiner internen Kritik recht konkret: »Das bisherige Vorgehen - zuerst mal ein bisschen die Akonen, dann die Galactic Guardians, dann wieder die FAMUG - gefällt mir nicht, da müssen m.E. glaubwürdigere Zusammenhänge her.«
Eine meiner Forderungen: Der »Gegner in der Milchstraße« müsse ein »Hintergrund-Sparringspartner« sein, ich sah ihn »als dauerhaften Feind für mehrere Zyklen« und griff auf eine Idee von Ernst Vlcek zurück. Er hatte die Galactic Guardians eingeführt, und diese wollte ich weiter benutzen. Sie seien »Grundstock für die Struktur einer intergalaktischen Mafia, vergleichbar mit der alten Condos Vasac zu Zeiten des Solaren Imperiums« - so mein Vorschlag. Diese Macht müsse »mit Einfluss bis in höchste Positionen des Galaktikums ausgestattet sein und auf verschiedenen Ebenen arbeiten«.
Bei diesem Gedankengang achtete ich vor allem auf populäre Kinofilme, in denen es immer wieder um höchst komplexe Verbrechen ging. Ich stellte mir vor, solche Geschichten in einer Science-Fiction-Serie erfolgreich umsetzen zu können: »einerseits eher profane Dinge wie Piraterie, Drogenhandel, Waffenhandel etc.pp., andererseits viel gefährlichere Sachen wie die Einflussnahme auf Politiker und Wirtschaftsleute«. Eine solche Organisation würde für die Autorenarbeit »immer wieder was zum ›Einflechten‹ bieten, ohne dass wir eher hilflose Konstrukte wie die Blaue Legion brauchen«.
Ich spitzte die Argumentation zu: »Eine intergalaktische oder gar in der ganzen Lokalen Gruppe tätige Mafia ist allemal gefährlicher als ein Haufen von Wirrköpfen.« Später setzten wir davon einen Teil um. Als wir aber mit dem Thoregon-Gesamtkomplex anfingen, benötigten wir allerdings bald keinen »Sparringspartner« mehr, und die Galactic Guardians versanken langsam in der Vergessenheit ...
Was noch später umgesetzt wurde, war meine Forderung, Arkon stärker einzubinden. »Wir können Arkon als Gegenstück (nicht Feind) zu Terra somit immer gut in die Handlung einflechten«, schrieb ich und schlug vor: »Die nationalistische Gruppierung - um Theta von Ariga und Kassian - im Arkon-System erlangt immer mehr Einfluss und gewinnt in den Jahren 1219/1220 auf demokratischem Wege die Macht im alten Imperium. Mit einer konsequenten ›Heim-ins-Reich‹-Politik (die muss ja gar nicht militärisch ablaufen) bauen die Arkoniden in den Folgejahren ihr altes Imperium wieder auf.«
Wer sich nicht mehr daran erinnert: Jahrelang spielten die Arkoniden in der PERRY RHODAN-Serie keine relevante Rolle mehr, und das fand ich unlogisch. »Zu Karl-Herbert Scheers Zeiten hatte das Arkon-Imperium einige zigtausend Sonnensysteme, das heutige Imperium hat gerade mal einige hundert«, argumentierte ich: »Dass die Arkoniden dann aber - mit Hilfe der Springer beispielsweise - auch das Handelsmonopol der Kosmischen Hanse in Frage stellen und auf eigene Faust Handel mit fremden Galaxien treiben, halte ich für gut geeignet, ›Hintergrund‹ für die Handlung zu liefern.«
Später kam das ganze natürlich ganz anders: Robert Feldhoff hatte die geniale Idee, Bostich I. als Imperator einzuführen, und Rainer Castor schuf mit seinen Arbeiten den kompletten Hintergrund für das Arkon-Imperium, wie es in den 90er Jahren und danach handlungsbestimmend in der PERRY RHODAN-Serie wurde.
Eher fan-orientiert von meiner Denke her waren meine Überlegungen zu den Handelswegen. Immer wieder war in den Romanen geschildert worden, dass es »Hanse-Karawanen in der Lokalen Gruppe und Karawanen nach außerhalb« gab, und darauf wollte ich aufbauen. So hatte Ernst Vlcek in Band 1660 die »Priesterberg-Handelsstraße von Aralon zu den Hauris« erwähnt; ich wollte das Ganze aber stärker unterfüttern.
In meinem Konzept überlegte ich: »Zudem bieten Handelswege etwa zum Herzogtum von Krandhor (wird das noch von den Aychartan-Piraten bedroht?), zur ehemaligen Mächtigkeitsballung von Seth-Apophis, ins Reich der 30 Galaxien der Anoree, nach Gruelfin und M 87 oder in die Laren-Galaxis immer wieder Möglichkeiten.«
Heute bin ich froh, dass wir das nicht umgesetzt haben. Die Handlung wäre zerfasert, sie hätte weniger Anhaltspunkte gefunden, und mit dem Thoregon-Zyklus fanden wir später ohnehin eine Möglichkeit, viele fremde Galaxien vorzustellen und den Autoren so riesigen Spielraum für ihre Ideen und Romane zu liefern ...
Die grundsätzlichen Gedanken, die ich mir im Januar 1994 machte und die ich in ein umfangreiches Ideenpapier packte, gingen teilweise sehr weit in die Zukunft. Das alles hatte aber auch damit zu tun, dass ich mit der laufenden Handlungsführung nicht hundertprozentig zufrieden war. Mir kam die Entwicklung der Handlung ein wenig zu unbestimmt vor, sie wurde von Ideen beeinflusst, die in einer Bierlaune entstanden waren und auch rasch wieder in Vergessenheit gerieten.
Mir war wichtig, dass beispielsweise die Milchstraße als zentraler Ort für die Romanhandlung aufgewertet wurde. Zwar hatte mir durchaus gefallen, wie im Ayindi-Zyklus zwischen den Bänden 1700 und 1749 die Basare der Hamamesch in den Romanen auftauchten und so auf den kommenden Hamamesch-Zyklus neugierig machten. Gleichzeitig hatte ich aber in schlechter Erinnerung, wie unlogisch ich die Akonen-Geschichten zwischen den Bänden 1600 und 1649 gefunden hatte.
Es war um diese Zeit bereits klar, wie der laufende Zyklus weitergehen sollte. Die Romane sollten in der fernen Galaxis Hirdobaan spielen, aber ich fand das nicht ausreichend. »Die Milchstraßen-Handlung ist nicht handlungstragend für die Gesamthandlung, dessen bin ich mir natürlich bewusst«, schrieb ich und forderte, die Milchstraße müsse »klarer strukturiert werden«. Ich wurde in meiner internen Kritik recht konkret: »Das bisherige Vorgehen - zuerst mal ein bisschen die Akonen, dann die Galactic Guardians, dann wieder die FAMUG - gefällt mir nicht, da müssen m.E. glaubwürdigere Zusammenhänge her.«
Eine meiner Forderungen: Der »Gegner in der Milchstraße« müsse ein »Hintergrund-Sparringspartner« sein, ich sah ihn »als dauerhaften Feind für mehrere Zyklen« und griff auf eine Idee von Ernst Vlcek zurück. Er hatte die Galactic Guardians eingeführt, und diese wollte ich weiter benutzen. Sie seien »Grundstock für die Struktur einer intergalaktischen Mafia, vergleichbar mit der alten Condos Vasac zu Zeiten des Solaren Imperiums« - so mein Vorschlag. Diese Macht müsse »mit Einfluss bis in höchste Positionen des Galaktikums ausgestattet sein und auf verschiedenen Ebenen arbeiten«.
Bei diesem Gedankengang achtete ich vor allem auf populäre Kinofilme, in denen es immer wieder um höchst komplexe Verbrechen ging. Ich stellte mir vor, solche Geschichten in einer Science-Fiction-Serie erfolgreich umsetzen zu können: »einerseits eher profane Dinge wie Piraterie, Drogenhandel, Waffenhandel etc.pp., andererseits viel gefährlichere Sachen wie die Einflussnahme auf Politiker und Wirtschaftsleute«. Eine solche Organisation würde für die Autorenarbeit »immer wieder was zum ›Einflechten‹ bieten, ohne dass wir eher hilflose Konstrukte wie die Blaue Legion brauchen«.
Ich spitzte die Argumentation zu: »Eine intergalaktische oder gar in der ganzen Lokalen Gruppe tätige Mafia ist allemal gefährlicher als ein Haufen von Wirrköpfen.« Später setzten wir davon einen Teil um. Als wir aber mit dem Thoregon-Gesamtkomplex anfingen, benötigten wir allerdings bald keinen »Sparringspartner« mehr, und die Galactic Guardians versanken langsam in der Vergessenheit ...
Was noch später umgesetzt wurde, war meine Forderung, Arkon stärker einzubinden. »Wir können Arkon als Gegenstück (nicht Feind) zu Terra somit immer gut in die Handlung einflechten«, schrieb ich und schlug vor: »Die nationalistische Gruppierung - um Theta von Ariga und Kassian - im Arkon-System erlangt immer mehr Einfluss und gewinnt in den Jahren 1219/1220 auf demokratischem Wege die Macht im alten Imperium. Mit einer konsequenten ›Heim-ins-Reich‹-Politik (die muss ja gar nicht militärisch ablaufen) bauen die Arkoniden in den Folgejahren ihr altes Imperium wieder auf.«
Wer sich nicht mehr daran erinnert: Jahrelang spielten die Arkoniden in der PERRY RHODAN-Serie keine relevante Rolle mehr, und das fand ich unlogisch. »Zu Karl-Herbert Scheers Zeiten hatte das Arkon-Imperium einige zigtausend Sonnensysteme, das heutige Imperium hat gerade mal einige hundert«, argumentierte ich: »Dass die Arkoniden dann aber - mit Hilfe der Springer beispielsweise - auch das Handelsmonopol der Kosmischen Hanse in Frage stellen und auf eigene Faust Handel mit fremden Galaxien treiben, halte ich für gut geeignet, ›Hintergrund‹ für die Handlung zu liefern.«
Später kam das ganze natürlich ganz anders: Robert Feldhoff hatte die geniale Idee, Bostich I. als Imperator einzuführen, und Rainer Castor schuf mit seinen Arbeiten den kompletten Hintergrund für das Arkon-Imperium, wie es in den 90er Jahren und danach handlungsbestimmend in der PERRY RHODAN-Serie wurde.
Eher fan-orientiert von meiner Denke her waren meine Überlegungen zu den Handelswegen. Immer wieder war in den Romanen geschildert worden, dass es »Hanse-Karawanen in der Lokalen Gruppe und Karawanen nach außerhalb« gab, und darauf wollte ich aufbauen. So hatte Ernst Vlcek in Band 1660 die »Priesterberg-Handelsstraße von Aralon zu den Hauris« erwähnt; ich wollte das Ganze aber stärker unterfüttern.
In meinem Konzept überlegte ich: »Zudem bieten Handelswege etwa zum Herzogtum von Krandhor (wird das noch von den Aychartan-Piraten bedroht?), zur ehemaligen Mächtigkeitsballung von Seth-Apophis, ins Reich der 30 Galaxien der Anoree, nach Gruelfin und M 87 oder in die Laren-Galaxis immer wieder Möglichkeiten.«
Heute bin ich froh, dass wir das nicht umgesetzt haben. Die Handlung wäre zerfasert, sie hätte weniger Anhaltspunkte gefunden, und mit dem Thoregon-Zyklus fanden wir später ohnehin eine Möglichkeit, viele fremde Galaxien vorzustellen und den Autoren so riesigen Spielraum für ihre Ideen und Romane zu liefern ...
27 Februar 2011
Nach der Tagung
Die PERRY RHODAN-Teamtagung war am Freitag, sie war erfolgreich. Am Samstag kümmerte ich mich wenig um die Serie, sondern eher um mein Privatleben, heute muss ich an die Notizen ran.
Die eine oder andere Notiz ist ja im Prinzip nichts anderes als ein konkreter Auftrag. Und da fange ich lieber gleich an, bevor das Thema wieder »versackt«. Deshalb schreibe ich schon wieder fleißig.
Die eine oder andere Notiz ist ja im Prinzip nichts anderes als ein konkreter Auftrag. Und da fange ich lieber gleich an, bevor das Thema wieder »versackt«. Deshalb schreibe ich schon wieder fleißig.
25 Februar 2011
Heute mal Neuweier
Wer noch nie den Begriff Neuweier gehört hat, möge sich nicht krämen: Bei dem Dorf handelt es sich um einen Ortsteil von Baden-Baden, und dort findet heute die PERRY RHODAN-Teamtagung statt. Wir tagen in einem kleinen Gasthaus am Rande des Waldes.
Zu besprechen gibt es viel, angefangen vom Band 2600 bis hin zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Als Autor eingeladen haben wir Uwe Anton, unseren Exposé-Autor, auf dessen Sachverstand wir in der Konferenz setzen werden.
Zu besprechen gibt es viel, angefangen vom Band 2600 bis hin zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Als Autor eingeladen haben wir Uwe Anton, unseren Exposé-Autor, auf dessen Sachverstand wir in der Konferenz setzen werden.
24 Februar 2011
Laire fand ich toll
Seit heute liegt schon das PERRY RHODAN-Buch »Der Loower und das Auge« bei mir auf dem Tisch, die Nummer 113 der immer noch erfolgreichen Reihe. Ich habe noch nicht mal die Verpackung abgenommen und freue mich schon darüber.
Denn ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als Jugendlicher die Original-Heftromane gelesen habe. Ende der 70er Jahre waren die Loower ein großes Thema, und in den Schulpausen diskutierte ich mit anderen PERRY RHODAN-Lesern darüber. Heute gibt's die Bücher - und das ist stets ein schöner Rückblick.
Denn ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als Jugendlicher die Original-Heftromane gelesen habe. Ende der 70er Jahre waren die Loower ein großes Thema, und in den Schulpausen diskutierte ich mit anderen PERRY RHODAN-Lesern darüber. Heute gibt's die Bücher - und das ist stets ein schöner Rückblick.
23 Februar 2011
Ein Tag in Mannheim
Am gestrigen Dienstag, 22. Februar 2011, fuhr eine kleine Delegation aus Rastatt nach Mannheim. Der Grund: Wir wollten uns noch einmal das Kongresszentrum Rosengarten anschauen, um für den PERRY RHODAN-WeltCon im September 2011 weitere Details zu besprechen.
Ich war zuletzt im Herbst 2009 im Rosengarten, damals wurden mir die Räumlichkeiten erstmals gezeigt. Beim neuerlichen Besuch wurde der ohnehin schon gute Eindruck weiter vertieft; viele neue Eindrücke fügen sich mit den bisherigen Planungen zusammen.
Ich war zuletzt im Herbst 2009 im Rosengarten, damals wurden mir die Räumlichkeiten erstmals gezeigt. Beim neuerlichen Besuch wurde der ohnehin schon gute Eindruck weiter vertieft; viele neue Eindrücke fügen sich mit den bisherigen Planungen zusammen.
22 Februar 2011
Laren im Audio-Format
Die Kollegen bei Eins A Medien produzieren so viel und so gut und so schnell, dass ich nicht einmal mit dem Schreiben nachkomme. Einigermaßen frisch bei mir auf dem Stapel liegt beispielsweise die Silber Edition 75, »Die Laren« in zwei CDs ... es sind MP3-Dateien. Wann ich das anhöre, weiß ich noch gar nicht.
Und dabei haben die schon die Silber Edition 76 raus, zwar bisher »nur« zum Download, aber immerhin. Das ist echt eine starke Leistung!
Und dabei haben die schon die Silber Edition 76 raus, zwar bisher »nur« zum Download, aber immerhin. Das ist echt eine starke Leistung!
21 Februar 2011
WeltCon-Runden
Es gibt diese Tage, an denen ich am Abend meine, ich hätte tausende von Mails geschrieben. Einer dieser Tage ist und war heute; das kommt natürlich vom PERRY RHODAN-WeltCon, bei dem sich in diesen Wochen sehr viel entwickelt.
Immerhin ist jetzt Marc A. Herren als Projektleiter an Bord und wirbelt schon. Das wird mich stark entlasten, und dann kann ich mich wieder stärker um die eigentliche Redakteurs-Arbeit kümmern. Darauf freue ich mich schon.
Immerhin ist jetzt Marc A. Herren als Projektleiter an Bord und wirbelt schon. Das wird mich stark entlasten, und dann kann ich mich wieder stärker um die eigentliche Redakteurs-Arbeit kümmern. Darauf freue ich mich schon.
20 Februar 2011
Männer, die auf Texte warten
Manchmal ist mein Verhältnis zu den PERRY RHODAN-Autoren nicht völlig spannungsfrei. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie ihre Manuskripte nicht pünktlich liefern.
Im aktuellen Fall muss der Roman recht zeitnah in die Setzerei. Bisher liegen mir zwei Drittel vor, für heute ist eine weitere Teil-Lieferung angekündigt. Das ist durchaus nervenaufreibend ...
Im aktuellen Fall muss der Roman recht zeitnah in die Setzerei. Bisher liegen mir zwei Drittel vor, für heute ist eine weitere Teil-Lieferung angekündigt. Das ist durchaus nervenaufreibend ...
19 Februar 2011
Kurs auf Band 2608
Ideenpapiere und Arbeitsblätter - das ist die Lektüre und die Textarbeit für heute. Es geht stramm über die Marke des Bandes 2600 hinaus, und es gilt, die ersten Textblocks aufzubauen.
Ich habe insgesamt acht Vorab-Exposés vorliegen, die »vollgestopft« sind mit guten Ideen und Konzepten. Es gibt neue Schauplätze, aber auch bekannte Orte; es gibt neue Handlungsträger, aber auch die bekannten Gesichter kommen zum Einsatz. Das gefällt mir bislang alles sehr gut.
Ich habe insgesamt acht Vorab-Exposés vorliegen, die »vollgestopft« sind mit guten Ideen und Konzepten. Es gibt neue Schauplätze, aber auch bekannte Orte; es gibt neue Handlungsträger, aber auch die bekannten Gesichter kommen zum Einsatz. Das gefällt mir bislang alles sehr gut.
18 Februar 2011
Er war ein Vorbild
Noch immer bin ich ganz »bedröppelt«, seit ich die Nachricht vom Tod des Schriftstellers, Herausgebers und Übersetzers Hans Joachim Alpers erhalten habe. Ich kannte ihn nicht besonders gut, wir haben im Verlauf der letzten Jahre ein paarmal telefoniert, aber er war doch einer der wichtigen Persönlichkeiten der Science-Fiction-Szene.
In den frühen 80er Jahren prägte er als Herausgeber meinen Geschmack mit. Er gehörte zu den Herausgebern des Heyne-SF-Lexikons, gab die Anthologien des Hohenheim-Verlags mit raus und veröffentlichte bei Moewig-SF hervorragende Romane amerikanischer Autoren sowie Kurzgeschichtenbände. Berge davon habe ich gelesen.
Und jetzt ist er tot. Mit 67 Jahren. Meinen offiziellen Nachruf dazu kann ich immer noch nicht schreiben.
In den frühen 80er Jahren prägte er als Herausgeber meinen Geschmack mit. Er gehörte zu den Herausgebern des Heyne-SF-Lexikons, gab die Anthologien des Hohenheim-Verlags mit raus und veröffentlichte bei Moewig-SF hervorragende Romane amerikanischer Autoren sowie Kurzgeschichtenbände. Berge davon habe ich gelesen.
Und jetzt ist er tot. Mit 67 Jahren. Meinen offiziellen Nachruf dazu kann ich immer noch nicht schreiben.
17 Februar 2011
Mehnert-Werk von 1997
Mittlerweile ist der Roman in der Setzerei, und das Titelbild habe ich auch »abgesegnet«. In wenigen Wochen kommt dann auch schon »Tod über Derogwanien« von Achim Mehnert in den Handel - als Taschenheft und in der Reihe der Planetenromane.
Für mich ist das besonders spannend. Den Roman habe ich 1997 noch selbst redigiert, bevor wir ihn als Taschenbuch veröffentlicht haben - damals kamen die PERRY RHODAN-Taschenbücher als Lizenz im Burgschmiet-Verlag heraus. Ich bin sicher, dass so ein kosmisches Abenteuer mit Alaska Saedelaere auch 2011 noch gut ankommen wird.
Für mich ist das besonders spannend. Den Roman habe ich 1997 noch selbst redigiert, bevor wir ihn als Taschenbuch veröffentlicht haben - damals kamen die PERRY RHODAN-Taschenbücher als Lizenz im Burgschmiet-Verlag heraus. Ich bin sicher, dass so ein kosmisches Abenteuer mit Alaska Saedelaere auch 2011 noch gut ankommen wird.
16 Februar 2011
Erinnerungen an die Maahks
Ein Logbuch der Redaktion
Als ich den Zyklus um die Meister der Insel zum ersten Mal las, war ich 13, 14 Jahre alt. Mit meinem Fahrrad transportierte ich Heftromane von einer Seite unseres Dorfes auf die andere. Der ältere Bruder eines Klassenkameraden besaß Hunderte von PERRY RHODAN-Romanen, und ich lieh sie mir aus, jeden Tag eine neue Ladung. Mit am faszinierendsten fand ich im Sommer 1977 die Romane um die Meister der Insel.
Als diese Geschichten in Form der Silberbände anfangs der 80er Jahre quasi neu auf den Markt kamen, las ich sie erneut. Das ist jetzt schon bald dreißig Jahre her – und seit einiger Zeit habe ich viel Vergnügen dabei, die sogenannte Silber Edition anzuhören. Dabei handelt es sich um die ungekürzte Hörbuch-Fassung der Silberbände, gelesen von Josef Tratnik und herausgegeben von unserem Partner Eins A Medien.
Zuletzt hörte ich die Silber Edition 23, die den Titel »Die Maahks« trägt. Und obwohl ich die Geschichte eigentlich kenne, war ich über die Dauer aller zwölf CDs hinweg gefesselt. Die Story ist nämlich einfach gut, und das ist sie auch nach so langer Zeit.
Perry Rhodan und die Terraner haben erstmals den Vorstoß in eine andere Galaxis gewagt, wenngleich am Anfang nicht völlig freiwillig. Dort sind sie auf die Meister der Insel und ihre Hilfsvölker gestoßen, zu denen auch die Maahks gehören. Diese wiederum sind sogenannte Wasserstoffatmer, also Wesen, die Welten mit einer anderen Schwerkraft und einer anderen Atmosphäre bevorzugen. Zudem erweisen sich die Maahks als eiskalte Logiker, die so gut wie keine Gefühle kennen.
Die Faszination dieses Hörbuches kommt unter anderem daher, weil die Logik der Maahks der militärischen Logik der Menschen gegenüber gestellt wird. Auch wenn es Raumschlachten und Kämpfe gibt, behandelt das Hörbuch in erster Linie eine Reihe von sehr menschlichen Konflikten. Das zeigt sich vor allem ab der Mitte, wenn der terranische Geheimdienst ein Himmelfahrtskommando aus fünf todkranken Männern auf die Reise schickt.
Ich fand das schon bei der ersten Lektüre stark – und es hört sich bei der Audio-Version ebenfalls sehr spannend an. Fünf Männer von der Erde, die an der tödlichen Zentrumspest leiden und bald sterben werden, gehen auf ihre letzte Reise. Über verschiedene Transmitterstationen gelangen sie sogar nach Andromeda – sie sind die ersten Menschen von der Erde, die diese weite Reise antreten.
Selbstverständlich geht dabei nicht alles glatt; es gibt Probleme ohne Ende. Und irgendwann, das ist klar, wird sich das Schicksal der fünf mutigen Raumfahrer erfüllen. Wer die Romane kennt, auf denen das Hörbuch basiert, weiß genau, wie es weitergeht; wer die Geschichte nicht kennt, dem möchte ich das Finale an dieser Stelle noch nicht verraten.
Die Story ist auf jeden Fall lesens- und hörenswert – und ich bin sicher, dass es anderen Lesern und Hörern so geht wie mir: Die Stimme von Josef Tratnik begleitet einen geradezu durch die Handlung, immer wieder gibt es winzige musikalische Effekte, durch die Kapitel abgegrenzt werden, und so entsteht ein Audio-Erlebnis, das mir sehr viel Spaß bereitet hat.
Ich freue mich schon aufs nächste Hörbuch!
Als ich den Zyklus um die Meister der Insel zum ersten Mal las, war ich 13, 14 Jahre alt. Mit meinem Fahrrad transportierte ich Heftromane von einer Seite unseres Dorfes auf die andere. Der ältere Bruder eines Klassenkameraden besaß Hunderte von PERRY RHODAN-Romanen, und ich lieh sie mir aus, jeden Tag eine neue Ladung. Mit am faszinierendsten fand ich im Sommer 1977 die Romane um die Meister der Insel.
Als diese Geschichten in Form der Silberbände anfangs der 80er Jahre quasi neu auf den Markt kamen, las ich sie erneut. Das ist jetzt schon bald dreißig Jahre her – und seit einiger Zeit habe ich viel Vergnügen dabei, die sogenannte Silber Edition anzuhören. Dabei handelt es sich um die ungekürzte Hörbuch-Fassung der Silberbände, gelesen von Josef Tratnik und herausgegeben von unserem Partner Eins A Medien.
Zuletzt hörte ich die Silber Edition 23, die den Titel »Die Maahks« trägt. Und obwohl ich die Geschichte eigentlich kenne, war ich über die Dauer aller zwölf CDs hinweg gefesselt. Die Story ist nämlich einfach gut, und das ist sie auch nach so langer Zeit.
Perry Rhodan und die Terraner haben erstmals den Vorstoß in eine andere Galaxis gewagt, wenngleich am Anfang nicht völlig freiwillig. Dort sind sie auf die Meister der Insel und ihre Hilfsvölker gestoßen, zu denen auch die Maahks gehören. Diese wiederum sind sogenannte Wasserstoffatmer, also Wesen, die Welten mit einer anderen Schwerkraft und einer anderen Atmosphäre bevorzugen. Zudem erweisen sich die Maahks als eiskalte Logiker, die so gut wie keine Gefühle kennen.
Die Faszination dieses Hörbuches kommt unter anderem daher, weil die Logik der Maahks der militärischen Logik der Menschen gegenüber gestellt wird. Auch wenn es Raumschlachten und Kämpfe gibt, behandelt das Hörbuch in erster Linie eine Reihe von sehr menschlichen Konflikten. Das zeigt sich vor allem ab der Mitte, wenn der terranische Geheimdienst ein Himmelfahrtskommando aus fünf todkranken Männern auf die Reise schickt.
Ich fand das schon bei der ersten Lektüre stark – und es hört sich bei der Audio-Version ebenfalls sehr spannend an. Fünf Männer von der Erde, die an der tödlichen Zentrumspest leiden und bald sterben werden, gehen auf ihre letzte Reise. Über verschiedene Transmitterstationen gelangen sie sogar nach Andromeda – sie sind die ersten Menschen von der Erde, die diese weite Reise antreten.
Selbstverständlich geht dabei nicht alles glatt; es gibt Probleme ohne Ende. Und irgendwann, das ist klar, wird sich das Schicksal der fünf mutigen Raumfahrer erfüllen. Wer die Romane kennt, auf denen das Hörbuch basiert, weiß genau, wie es weitergeht; wer die Geschichte nicht kennt, dem möchte ich das Finale an dieser Stelle noch nicht verraten.
Die Story ist auf jeden Fall lesens- und hörenswert – und ich bin sicher, dass es anderen Lesern und Hörern so geht wie mir: Die Stimme von Josef Tratnik begleitet einen geradezu durch die Handlung, immer wieder gibt es winzige musikalische Effekte, durch die Kapitel abgegrenzt werden, und so entsteht ein Audio-Erlebnis, das mir sehr viel Spaß bereitet hat.
Ich freue mich schon aufs nächste Hörbuch!
15 Februar 2011
Extra 12 als Lektüre
Leider komme ich heute nicht so gut dazu, mich auf die Lektüre des aktuellen Manuskriptes zu konzentrieren: PERRY RHODAN-Extra 12 liegt auf dem Tisch, der Roman ist seit gestern im Haus, aber ich schaffe es nicht, ihn zu lesen - ständig kommt etwas dazwischen.
Dabei geht es in »Countdown« um eine gemeinsame Aktivität von Perry Rhodan und Julian Tifflor. Und Aurora, der Zentralplanet des Galaktikums, wird erstmals in der Handlung vorgestellt. Schauen wir mal, was heute abend noch an Zeit drin ist.
Dabei geht es in »Countdown« um eine gemeinsame Aktivität von Perry Rhodan und Julian Tifflor. Und Aurora, der Zentralplanet des Galaktikums, wird erstmals in der Handlung vorgestellt. Schauen wir mal, was heute abend noch an Zeit drin ist.
14 Februar 2011
Buchmesse im Blick
Wie schnell die Zeit rast, merke ich an Tagen wie dem heutigen. Wir haben noch lange nicht alle Themen abgearbeitet, die wir durch die Frankfurter Buchmesse auf die Agenda bekommen haben, und schon rutscht die Leipziger Buchmesse näher.
Und zwar in rasantem Tempo: Ich vereinbare Termine, ich bespreche Messedetails, wir haben einen neuen Messestand gestalten lassen, und wir checken Transportdetails. Wie es aussieht, fahre ich wieder mit dem Auto. Na gut.
Und zwar in rasantem Tempo: Ich vereinbare Termine, ich bespreche Messedetails, wir haben einen neuen Messestand gestalten lassen, und wir checken Transportdetails. Wie es aussieht, fahre ich wieder mit dem Auto. Na gut.
13 Februar 2011
Expo-Packen
Uwe Anton schickte kurz vor dem Wochenende noch ein wenig Exposé-Material an mich. Das ist jetzt ein Teil meiner Wochenend-Beschäftigung, und so etwas mache ich in diesem Fall sogar sehr gern.
Der laufende Zyklus neigt sich seinem Ende zu, viele offene Fäden müssen verknüpft werden. Mit großem Interesse verfolge ich das Schicksal eines Terraners, das ich bisher nur in Expo-Form kenne - da bin ich mal gespannt, was der betreffende Autor daraus macht ...
Der laufende Zyklus neigt sich seinem Ende zu, viele offene Fäden müssen verknüpft werden. Mit großem Interesse verfolge ich das Schicksal eines Terraners, das ich bisher nur in Expo-Form kenne - da bin ich mal gespannt, was der betreffende Autor daraus macht ...
12 Februar 2011
Fauler Samstag
Nachdem ich am Freitag buchstäblich in einer Flut von Mails und Telefonen, Meetings und Einzelgesprächen ersoffen bin, geht es am heutigen Samstag ruhiger zur Sache. Fast schon ist es ein fauler Tag.
Ich checke meine Mails und rette mein Privatleben. Das muss auch mal sein. Und mein Gewissen bleibt auch noch sauber bei alledem.
Ich checke meine Mails und rette mein Privatleben. Das muss auch mal sein. Und mein Gewissen bleibt auch noch sauber bei alledem.
10 Februar 2011
Neue Kollegin an Bord
Seit einigen Tagen gibt es eine neue Streiterin für das Perryversum in den Heiligen Hallen in Rastatt: Elke Rohwer ist die neue Redakteurin im Team, und sie nimmt mir jetzt peu à peu einzelne Aufgaben ab.
Unter anderem wird sie mir beim Conbuch helfen, sie wird aber auch die Silberbände übernehmen sowie andere »Baustellen«. Das Pensum ist groß, aber ich bin sehr optimistisch, dass sie bald tief in die Materie eintauchen wird.
Unter anderem wird sie mir beim Conbuch helfen, sie wird aber auch die Silberbände übernehmen sowie andere »Baustellen«. Das Pensum ist groß, aber ich bin sehr optimistisch, dass sie bald tief in die Materie eintauchen wird.
09 Februar 2011
Jerry wirbt mit Perry
Das finde ich ja lustig: Die Kollegen vom Bastei-Verlag nutzen unseren Markennamen für ihre Werbung. Konkret geht es um »Jerry Cotton«, die Serie hat dieser Tage den Band 2800 erreicht, was ich stark finde - Gratulation!
Auf der Rückeite gibt's eine Anzeige, in der das schon fast klassische Zitat von Harald Schmidt aufgegriffen wird. Der Fernseh-Star hatte die »Cotton-Leute« damals mit den »Rhodan-Jüngern« verglichen. Und das ist jetzt Thema für die Werbung zum Buch über »Jerry Cotton« ... nett!
Auf der Rückeite gibt's eine Anzeige, in der das schon fast klassische Zitat von Harald Schmidt aufgegriffen wird. Der Fernseh-Star hatte die »Cotton-Leute« damals mit den »Rhodan-Jüngern« verglichen. Und das ist jetzt Thema für die Werbung zum Buch über »Jerry Cotton« ... nett!
08 Februar 2011
Homepage-Texte und dergleichen
Ein Arbeitstag zu Hause - und das an einem dieser vorfrühlingshaften Tage im Februar, wie sie für Karlsruhe gelegentlich typisch sind. Eigentlich würde ich lieber mit dem Rad durch die Natur fahren, aber ich bequeme mich dazu, zum Fenster hinaus in die Sonne zu schauen.
Es gibt auch einiges zu tun; ich verfasse vor allem Texte für die PERRY RHODAN-Homepage sowie für den PERRY RHODAN-WeltCon. Es ist erstaunlich, wieviel immer wieder liegenbleibt und wieviel man immer wieder nacharbeiten muss ...
Es gibt auch einiges zu tun; ich verfasse vor allem Texte für die PERRY RHODAN-Homepage sowie für den PERRY RHODAN-WeltCon. Es ist erstaunlich, wieviel immer wieder liegenbleibt und wieviel man immer wieder nacharbeiten muss ...
07 Februar 2011
Derogwanien on my mind
Der heutige Tag gilt einem PERRY RHODAN-Roman, den ich vor über einem Dutzend Jahren als Taschenbuch veröffentlicht habe und der jetzt als Taschenheft neu erscheinen wird. Der Roman heißt ist »Tod über Derogwanien«, so lautet zumindest der neue Titel, und er stammt von Achim Mehnert.
Inhaltlich geht's um Alaska Saedelaere, und ich freue mich schon auf die heutige Arbeit. Die sorgsam durchgearbeitete und vorsichtig modernisierte Bearbeitung muss satzfertig gemacht werden - macht viel Spaß!
Inhaltlich geht's um Alaska Saedelaere, und ich freue mich schon auf die heutige Arbeit. Die sorgsam durchgearbeitete und vorsichtig modernisierte Bearbeitung muss satzfertig gemacht werden - macht viel Spaß!
06 Februar 2011
Erholender Sonntag
Nachdem es am Samstag in Darmstadt doch sehr spät wurde, dient der Sonntag ein wenig der Erholung. Das heißt: nicht zu viel Zeit mit PERRY RHODAN verbringen ...
Aber es gibt ja auch noch die Fantasy, sprich die »Elfenzeit«. Derzeit arbeiten wir am Nachfolgeprojekt »Schattenlod«, und die erste Hälfte des dritten Romans liegt seit Freitag vor. Da werde ich doch mal reinlesen müssen.
Aber es gibt ja auch noch die Fantasy, sprich die »Elfenzeit«. Derzeit arbeiten wir am Nachfolgeprojekt »Schattenlod«, und die erste Hälfte des dritten Romans liegt seit Freitag vor. Da werde ich doch mal reinlesen müssen.
05 Februar 2011
Fahrt nach Darmstadt
Heute geht es nach Darmstadt. Ich besuche den dortigen Science-Fiction-Stammtisch. Es geht unter anderem um den PERRY RHODAN-WeltCon, sicher auch um andere Themen.
Ich bin schon sehr auf die dortigen Aktivisten gespannt, einige von ihnen kenne ich seit Jahren. Wer jedes Jahr sehr ordentliche Veranstaltungen organisiert, muss einfach einiges können ...
Ich bin schon sehr auf die dortigen Aktivisten gespannt, einige von ihnen kenne ich seit Jahren. Wer jedes Jahr sehr ordentliche Veranstaltungen organisiert, muss einfach einiges können ...
04 Februar 2011
Hörbuch-Novelle in Arbeit
Heute wird's wohl eine Nachtschicht werden: Ich muss die aktuelle Novelle bearbeiten, die als Grundlage für das nächste Hörbuch dient – und das liegt dem PERRY RHODAN-Extra 12 bei. Komplizierte Formulierung jetzt, aber hoffentlich verständlich ...
Hauptperson der Novelle ist Perry Rhodan, der Schauplatz ist die BASIS, und es spielt eine aufregende Frau eine Rolle. Das ist nicht Mondra Diamond, und ich bin sicher, dass das einige Hörer unmoralisch finden werden.
Hauptperson der Novelle ist Perry Rhodan, der Schauplatz ist die BASIS, und es spielt eine aufregende Frau eine Rolle. Das ist nicht Mondra Diamond, und ich bin sicher, dass das einige Hörer unmoralisch finden werden.
03 Februar 2011
Film und Audio
Ich war auf einer Dienstreise in Köln, zwei Termine an einem Tag, beide sehr gut. Bei Eins A Medien ging es wieder um die Hörbücher, da stehen viele interessante Themen an, und natürlich um den WeltCon.
Um diesen ging es auch beim nächsten Termin, in diesem Film bei Florianfilm. Der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm geht jetzt in den Vertrieb, das wird noch spannend. Aber toll finde ich das auch!
Um diesen ging es auch beim nächsten Termin, in diesem Film bei Florianfilm. Der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm geht jetzt in den Vertrieb, das wird noch spannend. Aber toll finde ich das auch!
02 Februar 2011
Trailer zum Fanfilm
Ich habe mir jetzt endlich mal den Trailer zu »Negasphäre« angeschaut, dem sehr gelungenen PERRY RHODAN-Fanfilm von Raimund Peter. Die fünf Minuten sind gut gemacht, allein der Sprecher ist gewöhnungsbedürftig. Über Youtube gibt's den direkten Zugang.
Das ist alles in allem beeindruckend, was Raimund hier geschaffen hat. Der komplette Film ist dann 60 Minuten lang, da bin ich schon mal sehr gespannt darauf!
Das ist alles in allem beeindruckend, was Raimund hier geschaffen hat. Der komplette Film ist dann 60 Minuten lang, da bin ich schon mal sehr gespannt darauf!
01 Februar 2011
Sternenarche unterwegs
Da finde ich stark: Den »Lemuria«-Zyklus, der in sechs Taschenbüchern erschienen ist, vor einigen Jahren bei Heyne, gibt's jetzt auch als Hörbuch. Die erste schöne Box liegt vor; sie enthält Frank Borschs Roman »Die Sternenarche« in einer schicken Neugestaltung.
Ich habe mir gleich mal ein Exemplar der Box gesichert. Die acht CDs werde ich mir in den nächsten Tagen bei längeren Autobahnfahrten anhören.
Ich habe mir gleich mal ein Exemplar der Box gesichert. Die acht CDs werde ich mir in den nächsten Tagen bei längeren Autobahnfahrten anhören.
31 Januar 2011
Tag voller Besprechungen
Heute war einer dieser Tage, an denen ich so gut wie nichts schrieb oder an den PERRY RHODAN-Inhalten arbeitete, weil ich praktisch nur in Besprechungen saß. Bei der Geschäftsleitung, beim Chef vom Dienst, bei der Personalleitung, dann in einem internen Meeting zum Thema WeltCon.
Und zack!, es ist nach 18 Uhr, der Tag ist vorüber, und auf dem Schreibtisch sieht es aus wie Sau. Das kann ja noch ein heiterer Feier-Abend werden ...
Und zack!, es ist nach 18 Uhr, der Tag ist vorüber, und auf dem Schreibtisch sieht es aus wie Sau. Das kann ja noch ein heiterer Feier-Abend werden ...
30 Januar 2011
Leos Ideenflut
Es ist Sonntag, und in meiner Mailbox geht es richtig rund. Einer der Personen, die mich mit »Material« versorgen, ist Leo Lukas. Der Autor engagiert sich sehr stark für den PERRY RHODAN-WeltCon, und das macht sich positiv bemerkbar.
Unter anderem kam von ihm ein Ideenpapier, das wir wahrscheinlich eins zu eins umsetzen werden. Vorschläge für die WeltCon-Homepage, Vorschläge für das weitergehende Programm – alles sehr sinnvoll und vernünftig. Klasse.
Unter anderem kam von ihm ein Ideenpapier, das wir wahrscheinlich eins zu eins umsetzen werden. Vorschläge für die WeltCon-Homepage, Vorschläge für das weitergehende Programm – alles sehr sinnvoll und vernünftig. Klasse.
28 Januar 2011
Gedankenspiele vor 17 Jahren
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Im Januar 1994 war ich seit 14 Monaten als Redakteur bei PERRY RHODAN. Ich glaubte so langsam zu verstehen, »wie der Hase läuft«, und machte mir grundsätzliche Gedanken darüber, wie es mit den aktuellen Romanen weitergehen sollte. Dabei griff ich auf Ideen zurück, die ich schon im Vorjahr in Gesprächen mit Dr. Florian F. Marzin, dem damaligen Chefredakteur, geäußert hatte.
Die damalige Zykluskonzeption ging davon aus, dass wir die Handlung um das Arresum bis Band 1649 komplett abschließen wollten. Das Team hatte zwar zuvor angekündigt, einen 200 Bände umfassenden Großzyklus um »Das große kosmische Rätsel« schreiben zu wollen, aber davon wollte man jetzt weg. Die angedachte Geschichte um die Hamamesch sollte nicht mehr viel mit der Großen Leere, den Ayindi und den Ennox zu tun haben.
Das fand ich nicht korrekt. Deshalb entwickelte ich ein Arbeitspapier, das teilweise sehr grundsätzliche Gedanken äußerte, teilweise aber auch tief ins Detail ging.
»Wir können die Handlung ab Band 1750 nicht völlig abgekoppelt von den vorherigen 150 Bänden und damit ›neu‹ gestalten«, argumentierte ich in meinen Arbeitspapier. »Wir haben den Lesern irgendwann nämlich versprochen, daß der Zyklus bis Band 1799 geht«, schlussfolgerte ich: »Warum sollten wir uns diese überflüssige Blöße geben?« Zudem seien viele Fragen übrig, die noch offen seien und die man beantworten könnte.
Ich schlug vier unterschiedliche Schauplätze vor, die in den ausbleibenden fünfzig Heften behandelt werden sollten. Dabei hatte ich durchaus weiterführende Pläne, die ich seelenruhig und mit ein bisschen viel Selbstbewusstsein verkündete: »Zielbewußte Folge dieser ganzen Handlungen wäre dann Band 1800, in dem wir wieder eine völlig neue Epoche der PERRY RHODAN-Handlung eröffnen: die der ›Tafelrunde der ZA-Träger‹, wie ich es in Ermangelung eines besseren Namens nennen möchte.«
(Soviel kann ich an dieser Stelle vorgreifen: Von der angedachten Tafelrunde blieb so viel nicht übrig. Aber immerhin hieß der Planet, auf dem Perry Rhodan und seine Gefährten nach Band 1800 gewissermaßen Zuflucht finden konnten, dann Camelot - und diese Parallelität zur Artus-Saga rührt von meinem frühen Ideenpapier her.)
Ich wollte vier Schauplätze haben: die Milchstraße allgemein, die Hamamesch und ihre Heimatgalaxis Hirdobaan, die SOL und die Geschehnisse um den Ennox-Planeten Mystery sowie die vielen ungeklärten Geheimnisse an der Großen Leere. Und ich schlug einen »kleinen Zeitsprung von etwa zwei Jahren« zwischen den Bänden 1749 und 1750 vor. Der Grund: Damit könnte man die Hamamesch-Handlung bis 1749 gut vorbereiten, bevor sie dann nach Band 1750 richtig losgehen würde. Dann nämlich sollten die ersten Hanse-Karawanen in Hirdobaan aufkreuzen; so viel war zu diesem Zeitpunkt noch sicher.
Darüber hinaus wollte ich erste Probleme mit der BASIS und der langsam durchdrehenden Hamiller-Tube bereits vor Band 1749 behandeln, damit das »BASIS-Problem einen entscheidenden Schritt« machen könnte. Leider geht aus dem Papier nicht hervor, welche ursprünglichen Ziele wir mit der BASIS hatten. Sicher ist, dass die weitere Entwicklung des terranischen Großraumschiffes nicht hundertprozentig sicher war: Während Florian F. Marzin das Raumschiff »verschrotten« wollte, hatte ich vor, es in einer noch zu definierenden Weise in der Handlung zu behalten.
Mein Arbeitspapier ging in einer längeren Passage auf den Hintergrund meiner geplanten Handlung ein. Es ging um Kosmokraten, die Abruse, das Arresum und die Ayindi - zahlreiche Details, die in den 150 Romanen zuvor eine Rolle gespielt hatten und die ich für die Zukunft aufbereiten wollte. Das seltsame Klonwesen Voltago, von Robert Feldhoff vor einigen Jahren erst in die Handlung eingeführt und seither auf eine noch unbekannte Bestimmung zusteuernd, sollte bei mir eine große Rolle spielen.
»Wir haben die bizarre Situation, daß die Kosmokraten mit der Arbeit von ES und den Galaktikern zufrieden sein müssen«, schlussfolgerte ich aus den vorherigen Romanen. Gleichzeitig aber hätten die Terraner für einen Stachel im Fleisch der kosmischen Mächte gesorgt; denn es sei eine Tatsache, dass »ES und die Galaktiker einen Weg zwischen Kosmokraten und Chaotarchen gesucht und gefunden haben«. Ich brachte die nach wie vor ungelöste Dritte Ultimate Frage ein, die ich weiter behandeln wollte, und suchte nach einem Weg, das Geheimnis der Ennox in diesem Rahmen abzuhandeln.
Es bleibe »ein generelles Mißtrauen der kosmischen Ordnungsmächte gegenüber den Emporkömmlingen aus der Mächtigkeitsballung ES«, formulierte ich in meinem Arbeitspapier. Dieses Misstrauen wollte ich in den verbleibenden Bänden des Hamamesch-Zyklus weiter vertiefen, gleichzeitig sollte es einen wichtigen »Aufhänger für den kosmischen Rahmen ab Band 1800« sein. Mein Arbeitspapier vervollständigte ich auf weiteren Seiten. Ich stellte die einzelnen Bereiche dar und skizzierte mögliche Entwicklungen; vieles davon wurde nie umgesetzt, und das ist - im Nachhinein betrachtet - auch richtig so.
Einige grundsätzliche Überlegungen arbeiteten Robert Feldhoff und ich aber ein, als wir im Sommer 1995 daran gingen, den Thoregon-Zyklus anzugehen. Der Thoregon-Zyklus sollte letztlich nichts anderes darstellen, als den von mir geforderten Weg zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen; mit seiner Fabulierkunst und seiner überschäumenden Phantasie fand Robert Feldhoff dann aber Roman-Ideen, auf die ich im Traum nicht gekommen wäre. Völlig umsonst waren meine Gedanken vom Januar 1994 also dennoch nicht ...
Im Januar 1994 war ich seit 14 Monaten als Redakteur bei PERRY RHODAN. Ich glaubte so langsam zu verstehen, »wie der Hase läuft«, und machte mir grundsätzliche Gedanken darüber, wie es mit den aktuellen Romanen weitergehen sollte. Dabei griff ich auf Ideen zurück, die ich schon im Vorjahr in Gesprächen mit Dr. Florian F. Marzin, dem damaligen Chefredakteur, geäußert hatte.
Die damalige Zykluskonzeption ging davon aus, dass wir die Handlung um das Arresum bis Band 1649 komplett abschließen wollten. Das Team hatte zwar zuvor angekündigt, einen 200 Bände umfassenden Großzyklus um »Das große kosmische Rätsel« schreiben zu wollen, aber davon wollte man jetzt weg. Die angedachte Geschichte um die Hamamesch sollte nicht mehr viel mit der Großen Leere, den Ayindi und den Ennox zu tun haben.
Das fand ich nicht korrekt. Deshalb entwickelte ich ein Arbeitspapier, das teilweise sehr grundsätzliche Gedanken äußerte, teilweise aber auch tief ins Detail ging.
»Wir können die Handlung ab Band 1750 nicht völlig abgekoppelt von den vorherigen 150 Bänden und damit ›neu‹ gestalten«, argumentierte ich in meinen Arbeitspapier. »Wir haben den Lesern irgendwann nämlich versprochen, daß der Zyklus bis Band 1799 geht«, schlussfolgerte ich: »Warum sollten wir uns diese überflüssige Blöße geben?« Zudem seien viele Fragen übrig, die noch offen seien und die man beantworten könnte.
Ich schlug vier unterschiedliche Schauplätze vor, die in den ausbleibenden fünfzig Heften behandelt werden sollten. Dabei hatte ich durchaus weiterführende Pläne, die ich seelenruhig und mit ein bisschen viel Selbstbewusstsein verkündete: »Zielbewußte Folge dieser ganzen Handlungen wäre dann Band 1800, in dem wir wieder eine völlig neue Epoche der PERRY RHODAN-Handlung eröffnen: die der ›Tafelrunde der ZA-Träger‹, wie ich es in Ermangelung eines besseren Namens nennen möchte.«
(Soviel kann ich an dieser Stelle vorgreifen: Von der angedachten Tafelrunde blieb so viel nicht übrig. Aber immerhin hieß der Planet, auf dem Perry Rhodan und seine Gefährten nach Band 1800 gewissermaßen Zuflucht finden konnten, dann Camelot - und diese Parallelität zur Artus-Saga rührt von meinem frühen Ideenpapier her.)
Ich wollte vier Schauplätze haben: die Milchstraße allgemein, die Hamamesch und ihre Heimatgalaxis Hirdobaan, die SOL und die Geschehnisse um den Ennox-Planeten Mystery sowie die vielen ungeklärten Geheimnisse an der Großen Leere. Und ich schlug einen »kleinen Zeitsprung von etwa zwei Jahren« zwischen den Bänden 1749 und 1750 vor. Der Grund: Damit könnte man die Hamamesch-Handlung bis 1749 gut vorbereiten, bevor sie dann nach Band 1750 richtig losgehen würde. Dann nämlich sollten die ersten Hanse-Karawanen in Hirdobaan aufkreuzen; so viel war zu diesem Zeitpunkt noch sicher.
Darüber hinaus wollte ich erste Probleme mit der BASIS und der langsam durchdrehenden Hamiller-Tube bereits vor Band 1749 behandeln, damit das »BASIS-Problem einen entscheidenden Schritt« machen könnte. Leider geht aus dem Papier nicht hervor, welche ursprünglichen Ziele wir mit der BASIS hatten. Sicher ist, dass die weitere Entwicklung des terranischen Großraumschiffes nicht hundertprozentig sicher war: Während Florian F. Marzin das Raumschiff »verschrotten« wollte, hatte ich vor, es in einer noch zu definierenden Weise in der Handlung zu behalten.
Mein Arbeitspapier ging in einer längeren Passage auf den Hintergrund meiner geplanten Handlung ein. Es ging um Kosmokraten, die Abruse, das Arresum und die Ayindi - zahlreiche Details, die in den 150 Romanen zuvor eine Rolle gespielt hatten und die ich für die Zukunft aufbereiten wollte. Das seltsame Klonwesen Voltago, von Robert Feldhoff vor einigen Jahren erst in die Handlung eingeführt und seither auf eine noch unbekannte Bestimmung zusteuernd, sollte bei mir eine große Rolle spielen.
»Wir haben die bizarre Situation, daß die Kosmokraten mit der Arbeit von ES und den Galaktikern zufrieden sein müssen«, schlussfolgerte ich aus den vorherigen Romanen. Gleichzeitig aber hätten die Terraner für einen Stachel im Fleisch der kosmischen Mächte gesorgt; denn es sei eine Tatsache, dass »ES und die Galaktiker einen Weg zwischen Kosmokraten und Chaotarchen gesucht und gefunden haben«. Ich brachte die nach wie vor ungelöste Dritte Ultimate Frage ein, die ich weiter behandeln wollte, und suchte nach einem Weg, das Geheimnis der Ennox in diesem Rahmen abzuhandeln.
Es bleibe »ein generelles Mißtrauen der kosmischen Ordnungsmächte gegenüber den Emporkömmlingen aus der Mächtigkeitsballung ES«, formulierte ich in meinem Arbeitspapier. Dieses Misstrauen wollte ich in den verbleibenden Bänden des Hamamesch-Zyklus weiter vertiefen, gleichzeitig sollte es einen wichtigen »Aufhänger für den kosmischen Rahmen ab Band 1800« sein. Mein Arbeitspapier vervollständigte ich auf weiteren Seiten. Ich stellte die einzelnen Bereiche dar und skizzierte mögliche Entwicklungen; vieles davon wurde nie umgesetzt, und das ist - im Nachhinein betrachtet - auch richtig so.
Einige grundsätzliche Überlegungen arbeiteten Robert Feldhoff und ich aber ein, als wir im Sommer 1995 daran gingen, den Thoregon-Zyklus anzugehen. Der Thoregon-Zyklus sollte letztlich nichts anderes darstellen, als den von mir geforderten Weg zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen; mit seiner Fabulierkunst und seiner überschäumenden Phantasie fand Robert Feldhoff dann aber Roman-Ideen, auf die ich im Traum nicht gekommen wäre. Völlig umsonst waren meine Gedanken vom Januar 1994 also dennoch nicht ...
27 Januar 2011
Programm-Details
Seit gestern stehen die ersten Details zum Programm auf unserer WeltCon-Homepage. Das ist natürlich alles nur vorerst - und es soll in der jetzigen Ansammlung von Schlagwörtern und Begriffen vor allem mal neugierig machen.
Mir gefällt die Zusammenstellung aber schon mal. Wenn ich nicht einer der Veranstalter wäre, würde ich mich auf jeden Fall schon mal selbst anmelden. Und trotz meines Berufs freue ich mich schon jetzt auf den WeltCon im Herbst 2011.
Mir gefällt die Zusammenstellung aber schon mal. Wenn ich nicht einer der Veranstalter wäre, würde ich mich auf jeden Fall schon mal selbst anmelden. Und trotz meines Berufs freue ich mich schon jetzt auf den WeltCon im Herbst 2011.
26 Januar 2011
Endlich der Vorverkauf!
Ich bin so froh, dass der Vorverkauf für den WeltCon jetzt endlich möglich ist. Darüber reden wir schon seit Monaten, aber es gab immer wieder Probleme und Hindernisse, die mich zum Kopfschütteln brachten.
Jetzt kann's losgehen. Wer es genauer wissen will, klicke auf unserer Homepage vorbei - da steht es genauer.
Jetzt kann's losgehen. Wer es genauer wissen will, klicke auf unserer Homepage vorbei - da steht es genauer.
25 Januar 2011
Trainer ist online
Na endlich: Der Trailer zum PERRY RHODAN-Dokumentationsfilm steht auf unserer Homepage bereit. Das Ding sieht richtig schick aus - ein riesiges Raumschiff senkt sich auf Köln herab.
Das haben die Kolleginnen und Kollegen von Florianfilm toll hingekriegt; ich bin ganz begeistert. Und ich freue mich schon, den Film mal im Kino sehen zu können.
Das haben die Kolleginnen und Kollegen von Florianfilm toll hingekriegt; ich bin ganz begeistert. Und ich freue mich schon, den Film mal im Kino sehen zu können.
24 Januar 2011
Ein vierter Schattenlord
Wir sind gut im Plan, was unsere neueste Fantasy-Errungenschaft angeht: Ich lese heute das vierte Exposé der »Schattenlord«-Reihe, wieder verfasst von Susan Schwartz. Das ist wieder extrem bunt, daraus wird sicher ein sehr schöner Roman.
Im Frühjahr wird der Testlauf starten, dann erhalten die ersten Kundinnen und Kunden ihre kostenlosen Bände. Und danach bin ich sehr gespannt, wie es mit der »Elfenzeit«-Fortsetzung weitergeht ...
Im Frühjahr wird der Testlauf starten, dann erhalten die ersten Kundinnen und Kunden ihre kostenlosen Bände. Und danach bin ich sehr gespannt, wie es mit der »Elfenzeit«-Fortsetzung weitergeht ...
22 Januar 2011
WeltCon-Grundsätze
Auch am Wochenende herrscht keine Ruhe im WeltCon-Team: Ich erhalte Mails, auf die ich antworte, und ich telefoniere mit Menschen. Heute abend werde ich wohl sogar auf einem ganz normalen »Event« mit jemandem sprechen, der noch nie in seinem Leben einen PERRY RHODAN-Roman gelesen hat, der aber vielleicht wichtige Dinge für uns tun kann.
Wir wollen mit diesem Con ja immerhin einige tausend Leute ansprechen. Da dürfen wir nichts vergessen, aber wirklich nichts.
Wir wollen mit diesem Con ja immerhin einige tausend Leute ansprechen. Da dürfen wir nichts vergessen, aber wirklich nichts.
21 Januar 2011
Schattenlord-Lektüre
Heute muss ich mit der Lektüre des zweiten »Schattenlord«-Manuskriptes fertig werden. Das stammt von Michael Marcus Thurner, der es pünktlich geliefert hat. Von Susan Schwartz gibt's auch schon Kommentare, jetzt will nur noch ich über den Fantasy-Roman drübergucken, bevor er ins Lektorat geht.
Bisher finde ich den Roman super-unterhaltsam, da geht richtig was ab. So was wie »Trouble in der anderen Welt« oder so.
Bisher finde ich den Roman super-unterhaltsam, da geht richtig was ab. So was wie »Trouble in der anderen Welt« oder so.
20 Januar 2011
Wim in Hochform
Meine Lektüre für den Donnerstag ist im wahrsten Sinne des Wortes beschwingend: Ich lese nämlich einen Roman von Wim Vandemaan, und der macht mir so richtig Spaß.
Es ist ein besonderer Roman, einer, der die Zeiten überspringt und das gleich mehrfach. Ein alter Mythos der PERRY RHODAN-Serie taucht auf und wird stärker beleuchtet, in einer Art, mit der ich nicht gerechnet hatte. Cool.
Es ist ein besonderer Roman, einer, der die Zeiten überspringt und das gleich mehrfach. Ein alter Mythos der PERRY RHODAN-Serie taucht auf und wird stärker beleuchtet, in einer Art, mit der ich nicht gerechnet hatte. Cool.
19 Januar 2011
Eine sehr frühe Autorenkonferenz
Ein Logbuch der Redaktion
Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, habe ich mehrere Autorenkonferenzen besucht, teilweise auch organisiert. Nach meinen Berechnungen waren es bisher zwanzig Veranstaltungen dieser Art; so lange hat's noch kein Redakteur ausgehalten. Man könnte also meinen, dass dies so langsam Routine für mich sein sollte – aber das ist ein Irrtum.
Jedes Mal aufs Neue bin ich vor der Konferenz nervös, erwartungsfroh und geradezu aufgeregt. Anscheinend verwandle ich mich dann wieder in einen PERRY RHODAN-Leser, der erstmals mitbekommt, wie die Autoren um ihre Ideen kämpfen.
Das zeigte sich auch bei der Autorenkonferenz in diesem Jahr, die wir früher als sonst ansetzten. In diesem Jahr steht mit dem fünfzigjährigen Geburtstag der Serie, dem Band 2600 sowie dem PERRY RHODAN-WeltCon einiges an wichtigen Themen an, die wir lieber rechtzeitig besprechen wollten.
Am 10. und 11. Januar 2011 trafen sich die PERRY RHODAN-Autoren, um gemeinsam an der literarischen Zukunft der Serie zu feilen. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, das Zwischenhoch hatte pünktlich eingesetzt. Sieht man von Rainer Castor ab, der ein wenig mit dem Hochwasser bei Koblenz zu kämpfen hatte, kamen alle problemlos und von Schnee und Eis unbehelligt an.
Uwe Anton schaute bereits am Nachmittag des 10. Januar bei mir vorbei. In meinem Büro führten wir ein Vorgespräch. Noch einmal schauten wir uns die Ideen- und Arbeitspapiere der Autoren an und überlegten uns, in welcher Reihenfolge wir sie diskutieren wollten. (Dass später alles ein wenig anders wurde, liegt in der Natur der Sache. Kreative Köpfe lassen sich schlecht in ein Korsett zwingen, das am Tag zuvor geschnürt wurde.)
Der Abend gehörte danach einem gemütlichen Beisammensein. Im »Best Western«-Hotel, das praktischerweise direkt neben dem Verlag steht, saßen die Autoren und ich an einem runden Tisch. Es wurde über die aktuelle Handlung diskutiert. Die Moderatoren des Galaktischen Forums auf unserer Homepage hatten zusammengestellt, welche Wünsche viele Fans äußern, und darüber sprachen wir beim Abendessen. Wie immer waren wir uns einig, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können – die Zusammenstellung war jedoch hilfreich, weil sie vieles gut in eine Übersicht packte.
Die eigentliche Konferenz war am Dienstag, 11. Januar. Hier haben sich im Verlauf der Jahre gewisse Abläufe herausgebildet, an die wir uns auch 2011 hielten: Ich gab einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr, Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener informierten über das Marketing, und Sabine Kropp stellte die Situation bei den Buchproduktionen dar.
Danach ging es an die allgemeine Manöverkritik: Welche Romane waren gut, welche haben der Redaktion und den Lesern weniger gut gefallen? Woran liegt es, dass manche Themen gut funktionieren und andere nicht? Welche Qualität müssen die Exposés haben, wo muss vielleicht Uwe Anton als Exposé-Autor »nacharbeiten«, damit es für die Autoren besser handhabbar ist?
Nach dem Mittagessen ging es an die eigentliche Arbeit. Wir diskutierten über die vorliegende »Roadmap«, in der Uwe Anton den Zyklus von Band 2600 bis 2699 skizziert hatte; danach gingen wir auf die Arbeitspapiere der Kollegen ein. Im Gespräch flossen neue Gesichtspunkte ein, die wir eifrig notierten.
Wim Vandemaan brachte es auf den Punkt: »Wenn wir jetzt so viele Ideen haben, schauen wir, dass wir die alle unterkriegen – Band 2600 wird damit ein echter Knaller.« Ich bin tatsächlich sicher, dass der Zyklusauftakt sehr viele Leser überraschen wird. Es stecken schon jetzt so viele Ideen und Überraschungen drin, dass ich auf die Reaktion gespannt bin.
Später bildeten wir drei Arbeitsgruppen, in denen die Autoren einzelne Themen besprachen. Selbstverständlich kann ich das an dieser Stelle nicht im Detail zusammenfassen; sicher ist aber, dass diese Themen allesamt in die Zykluskonzeption einfließen werden. Das merkten wir auch in der späteren gemeinsamen Diskussion, wo die Kollegen jeweils sehr angetan von den Ergebnissen der einzelnen Arbeitsgruppen waren.
Nach einer kleinen Pause ging es zum Abendessen in der nahe gelegenen Pizzeria, dem sich ein »Absacker« in der Hotel-Bar anschloss. Leo Lukas entführte einzelne Kollegen in einen Nebenraum, wo er ihnen die Musik vorspielte, die er bereits für den WeltCon komponiert hat. Und zu vorgerückter Stunde schauten wir uns auf einem Laptop einige Ausschnitte aus der PERRY RHODAN-Dokumentation an, die dieses Jahr ins Kino und ins Fernsehen kommen wird – es gab großen Zuspruch bei den Autoren.
Wieder hatten wir eine informative Autorenkonferenz erfolgreich zu Ende gebracht. Das Autorenteam präsentierte sich positiv eingestellt und kreativ, kollegial und kompetent; das ist wirklich eine Klasse-Mannschaft!
Seit ich PERRY RHODAN-Redakteur bin, habe ich mehrere Autorenkonferenzen besucht, teilweise auch organisiert. Nach meinen Berechnungen waren es bisher zwanzig Veranstaltungen dieser Art; so lange hat's noch kein Redakteur ausgehalten. Man könnte also meinen, dass dies so langsam Routine für mich sein sollte – aber das ist ein Irrtum.
Jedes Mal aufs Neue bin ich vor der Konferenz nervös, erwartungsfroh und geradezu aufgeregt. Anscheinend verwandle ich mich dann wieder in einen PERRY RHODAN-Leser, der erstmals mitbekommt, wie die Autoren um ihre Ideen kämpfen.
Das zeigte sich auch bei der Autorenkonferenz in diesem Jahr, die wir früher als sonst ansetzten. In diesem Jahr steht mit dem fünfzigjährigen Geburtstag der Serie, dem Band 2600 sowie dem PERRY RHODAN-WeltCon einiges an wichtigen Themen an, die wir lieber rechtzeitig besprechen wollten.
Am 10. und 11. Januar 2011 trafen sich die PERRY RHODAN-Autoren, um gemeinsam an der literarischen Zukunft der Serie zu feilen. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, das Zwischenhoch hatte pünktlich eingesetzt. Sieht man von Rainer Castor ab, der ein wenig mit dem Hochwasser bei Koblenz zu kämpfen hatte, kamen alle problemlos und von Schnee und Eis unbehelligt an.
Uwe Anton schaute bereits am Nachmittag des 10. Januar bei mir vorbei. In meinem Büro führten wir ein Vorgespräch. Noch einmal schauten wir uns die Ideen- und Arbeitspapiere der Autoren an und überlegten uns, in welcher Reihenfolge wir sie diskutieren wollten. (Dass später alles ein wenig anders wurde, liegt in der Natur der Sache. Kreative Köpfe lassen sich schlecht in ein Korsett zwingen, das am Tag zuvor geschnürt wurde.)
Der Abend gehörte danach einem gemütlichen Beisammensein. Im »Best Western«-Hotel, das praktischerweise direkt neben dem Verlag steht, saßen die Autoren und ich an einem runden Tisch. Es wurde über die aktuelle Handlung diskutiert. Die Moderatoren des Galaktischen Forums auf unserer Homepage hatten zusammengestellt, welche Wünsche viele Fans äußern, und darüber sprachen wir beim Abendessen. Wie immer waren wir uns einig, dass wir nicht alle Wünsche erfüllen können – die Zusammenstellung war jedoch hilfreich, weil sie vieles gut in eine Übersicht packte.
Die eigentliche Konferenz war am Dienstag, 11. Januar. Hier haben sich im Verlauf der Jahre gewisse Abläufe herausgebildet, an die wir uns auch 2011 hielten: Ich gab einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr, Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener informierten über das Marketing, und Sabine Kropp stellte die Situation bei den Buchproduktionen dar.
Danach ging es an die allgemeine Manöverkritik: Welche Romane waren gut, welche haben der Redaktion und den Lesern weniger gut gefallen? Woran liegt es, dass manche Themen gut funktionieren und andere nicht? Welche Qualität müssen die Exposés haben, wo muss vielleicht Uwe Anton als Exposé-Autor »nacharbeiten«, damit es für die Autoren besser handhabbar ist?
Nach dem Mittagessen ging es an die eigentliche Arbeit. Wir diskutierten über die vorliegende »Roadmap«, in der Uwe Anton den Zyklus von Band 2600 bis 2699 skizziert hatte; danach gingen wir auf die Arbeitspapiere der Kollegen ein. Im Gespräch flossen neue Gesichtspunkte ein, die wir eifrig notierten.
Wim Vandemaan brachte es auf den Punkt: »Wenn wir jetzt so viele Ideen haben, schauen wir, dass wir die alle unterkriegen – Band 2600 wird damit ein echter Knaller.« Ich bin tatsächlich sicher, dass der Zyklusauftakt sehr viele Leser überraschen wird. Es stecken schon jetzt so viele Ideen und Überraschungen drin, dass ich auf die Reaktion gespannt bin.
Später bildeten wir drei Arbeitsgruppen, in denen die Autoren einzelne Themen besprachen. Selbstverständlich kann ich das an dieser Stelle nicht im Detail zusammenfassen; sicher ist aber, dass diese Themen allesamt in die Zykluskonzeption einfließen werden. Das merkten wir auch in der späteren gemeinsamen Diskussion, wo die Kollegen jeweils sehr angetan von den Ergebnissen der einzelnen Arbeitsgruppen waren.
Nach einer kleinen Pause ging es zum Abendessen in der nahe gelegenen Pizzeria, dem sich ein »Absacker« in der Hotel-Bar anschloss. Leo Lukas entführte einzelne Kollegen in einen Nebenraum, wo er ihnen die Musik vorspielte, die er bereits für den WeltCon komponiert hat. Und zu vorgerückter Stunde schauten wir uns auf einem Laptop einige Ausschnitte aus der PERRY RHODAN-Dokumentation an, die dieses Jahr ins Kino und ins Fernsehen kommen wird – es gab großen Zuspruch bei den Autoren.
Wieder hatten wir eine informative Autorenkonferenz erfolgreich zu Ende gebracht. Das Autorenteam präsentierte sich positiv eingestellt und kreativ, kollegial und kompetent; das ist wirklich eine Klasse-Mannschaft!
18 Januar 2011
Wider Windmühlen
Manchmal komme ich mir vor wie Don Quijote. Der führte bekanntlich einen aussichtslosen Kampf gegen Windmühlen. Meine Windmühlen sind die Mails.
Zum Jahresende hatte ich einen »Berg« von rund 30 bis 40 unbeantworteten oder unbearbeiteten Mails, von dem ich nicht weg kam. Egal was ich machte, es waren am Ende eines Arbeitstages an die 30 bis 40 Mails.
Und derzeit? Heute abend werde ich stolz mein Büro verlassen, wenn es weniger als 80 sind. Irgendwas mache ich falsch.
Zum Jahresende hatte ich einen »Berg« von rund 30 bis 40 unbeantworteten oder unbearbeiteten Mails, von dem ich nicht weg kam. Egal was ich machte, es waren am Ende eines Arbeitstages an die 30 bis 40 Mails.
Und derzeit? Heute abend werde ich stolz mein Büro verlassen, wenn es weniger als 80 sind. Irgendwas mache ich falsch.
17 Januar 2011
Hashtag für den WeltCon
Derzeit diskutieren wir fleißig über die Einrichtung einer Twitterwall für den WeltCon; die kommt auf jeden Falls, aber Details sind noch zu erarbeiten. Schon im voraus werden Fans und Besucher bei Facebook und Twitter über die Veranstaltung schreiben.
Damit das alles besser auffindbar ist, legen wir jetzt einfach mal den Hashtag fest: #con2011. Ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie das Ding dann eingesetzt wird.
Damit das alles besser auffindbar ist, legen wir jetzt einfach mal den Hashtag fest: #con2011. Ich bin schon mal sehr gespannt darauf, wie das Ding dann eingesetzt wird.
16 Januar 2011
Schattenlord zum zweiten
Der Sonntag steht im Zeichen des »Schattenlords«, zumindest teilweise. Von Michael Marcus Thurner liegt der zweite Roman dieser neuen Fantasy-Buchreihe vor, die wir zusammen mit den Kollegen von Bertelsmann auf den Markt bringen werden.
Das ist ziemlich viel Stoff, was ich zu lesen habe. Aber es ist extrem unterhaltsamer Stoff, und deshalb ist es keine »echte Arbeit«, sondern echtes Vergnügen. Auch gut!
Das ist ziemlich viel Stoff, was ich zu lesen habe. Aber es ist extrem unterhaltsamer Stoff, und deshalb ist es keine »echte Arbeit«, sondern echtes Vergnügen. Auch gut!
15 Januar 2011
Ein zweiter Borsch-Roman
Schöne Lektüre an diesem Tag: Mir liegt das Manuskript zum zweiten Teil eines Doppelbandes vor, den Frank Borsch verfasst hat, und das macht wieder richtig Spaß! Der Kollege aus Freiburg schildert seine Aliens so glaubhaft, dass er mich immer fesselt.
Diesmal stellt er einen Vatrox und seine Begleiter ins Zentrum der Handlung. Nicht zum ersten Mal – aber in diesem Doppelband gibt es entscheidende Veränderungen.
Diesmal stellt er einen Vatrox und seine Begleiter ins Zentrum der Handlung. Nicht zum ersten Mal – aber in diesem Doppelband gibt es entscheidende Veränderungen.
14 Januar 2011
Florianfilm geguckt
Heute hatten wir einen »Kinotag« im Verlag. Kein Schmarrn: Im Konferenzraum waren ein Beamer, eine Leinwand und ein Computer aufgebaut. Ich stellte die DVD von »PERRY RHODAN - Unser Mann im All« zur Verfügung, den Dokumentarfilm, den die Firma Florianfilm erstellt hat.
Anwesend waren die Geschäftsleitung sowie die Redaktion. Und alle waren hinterher sehr angetan von diesem Film: eine gelungene Würdigung der PERRY RHODAN-Serie, informativ und amüsant zugleich. Klasse geworden!
Anwesend waren die Geschäftsleitung sowie die Redaktion. Und alle waren hinterher sehr angetan von diesem Film: eine gelungene Würdigung der PERRY RHODAN-Serie, informativ und amüsant zugleich. Klasse geworden!
13 Januar 2011
WeltCon-Funktionen
Heute geht's darum, für den PERRY RHODAN-WeltCon 2011 im September noch mal einige Funktionen klarer festzulegen. Darüber sprachen wir gestern bereits, heute ging es wieder um dieses Thema; ich möchte morgen eine erste Informations-Mail an die Leute rausschicken, die im WeltCon-Komittee intensiv eingebunden sind.
Programmpunkte kristallisieren sich heraus, einzelne Ehrengäste werden stärker eingebunden. Bald werden auch die ersten Anzeigen in den Heften erscheinen - es läuft also eifrig voran.
Programmpunkte kristallisieren sich heraus, einzelne Ehrengäste werden stärker eingebunden. Bald werden auch die ersten Anzeigen in den Heften erscheinen - es läuft also eifrig voran.
12 Januar 2011
Nach der Konferenz
Die Autorenkonferenz empfand ich wieder als spannend, abwechslungsreich und interessant. Erholsam war sie nicht, dafür gab's für den Kopf zu viele neue Eindrücke.
Seit heute sind die Autoren abgereist, nachdem es noch einmal eine Besprechung zum WeltCon 2011 gab. Jetzt können wir im Verlag daran gehen, die vielen Arbeitsaufträge der Besprechung in die Tat umzusetzen ...
Seit heute sind die Autoren abgereist, nachdem es noch einmal eine Besprechung zum WeltCon 2011 gab. Jetzt können wir im Verlag daran gehen, die vielen Arbeitsaufträge der Besprechung in die Tat umzusetzen ...
11 Januar 2011
Autorenkonferenz 2011
Es ist meine zwanzigste PERRY RHODAN-Autorenkonferenz, und sie läuft heute auf Hochtouren. Hochtouren heißt in diesem Fall, dass die Autoren eine Idee nach der anderen in den Raum werfen, und wir versuchen, das alles zusammenzufassen.
Das ist spannend, weil viele kreative Köpfe ja viele kreative Ideen haben. Ich fühle mich in einer solchen Runde sehr wohl - und ich freue mich schon jetzt auf den PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2600.
Das ist spannend, weil viele kreative Köpfe ja viele kreative Ideen haben. Ich fühle mich in einer solchen Runde sehr wohl - und ich freue mich schon jetzt auf den PERRY RHODAN-Zyklus ab Band 2600.
10 Januar 2011
Noch wenige Stunden ...
Ich muss noch ein bisschen etwas von der regulären Arbeit erledigen, aber eigentlich bin ich geistig-moralisch schon mitten in der PERRY RHODAN-Autorenkonferenz. Es geht vor allem um die Bände nach 2600, aber es geht ebenso um Sonderprojekte und anderes.
Die Autoren sind jetzt zum größten Teil unterwegs und werden im Verlauf des späten Nachmittags und frühen Abends in Rastatt eintreffen. Auch wenn es sicher wieder viel Gehirn-Arbeit sein wird, freue ich mich schon darauf.
Die Autoren sind jetzt zum größten Teil unterwegs und werden im Verlauf des späten Nachmittags und frühen Abends in Rastatt eintreffen. Auch wenn es sicher wieder viel Gehirn-Arbeit sein wird, freue ich mich schon darauf.
07 Januar 2011
Dickster PR-Roman aller Zeiten
Seit heute liegt das dickte PERRY RHODAN-Buch aller Zeiten - als Original-Roman, nicht als Zusammenstellung - auf meinem Schreibtisch: Die Kollegen von Heyne haben die Belegexemplare von »Jupiter« geschickt. Ich bewundere das wunderschöne Titelbild von Oliver Scholl und freue mich über 1008 Seiten.
Lesen werde ich das Buch sicher nicht noch einmal. Aber ich weiß, dass ich sehr viel Spaß dabei hatte, es mit den Autoren zusammen zu erarbeiten.
Lesen werde ich das Buch sicher nicht noch einmal. Aber ich weiß, dass ich sehr viel Spaß dabei hatte, es mit den Autoren zusammen zu erarbeiten.
06 Januar 2011
WeltCon-Prospekt
Ich habe einen Berg an Textarbeit vor mir. Damit das erste Informationsblatt zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011 endlich in Druck gehen kann, muss jemand ja noch die Texte dafür erstellen - und die arme Wurst bin ich.
Für viele Texte hat Heidrun Imo bereits die Vorlagen geliefert, zusammengestellt aus Texten der WeltCon-Homepage. Aber vor allem die Aussagen zum Programm, die ja bislang nur vage sein können, sollten auch Interesse wecken ...
Für viele Texte hat Heidrun Imo bereits die Vorlagen geliefert, zusammengestellt aus Texten der WeltCon-Homepage. Aber vor allem die Aussagen zum Programm, die ja bislang nur vage sein können, sollten auch Interesse wecken ...
05 Januar 2011
Presse- und Con-Telefonat
Das PERRY RHODAN-Jubiläumsjahr 2011 hat angefangen, und ich habe eben ein ewig langes Telefonat mit einem Journalisten geführt. Was denn so geplant sei und so weiter. Im Nu waren wir in einer spannenden Diskussion.
Schauen wir mal, was aus dem Gespräch hervorgehen wird. Die erste Resonanz finde ich schon mal klasse; jetzt muss ich das alles aber noch ordnungsgemäß zusammenfassen ...
Schauen wir mal, was aus dem Gespräch hervorgehen wird. Die erste Resonanz finde ich schon mal klasse; jetzt muss ich das alles aber noch ordnungsgemäß zusammenfassen ...
04 Januar 2011
Neues vom PERRY-Comic
Sehr schöne Seiten aus dem geplanten PERRY RHODAN-Comic präsentiert die Homepage des Splitter-Verlages. Was Dirk Schulz hier präsentiert, macht mich echt neugierig.
Es wäre klasse, wenn 2011 wirklich der PERRY RHODAN-Comic herauskäme, in den noch Robert Feldhoff so viel Arbeit gesteckt hat. Das wäre mal ein richtig gelungenes Andenken an den viel zu früh verstorbenen Kollegen.
Es wäre klasse, wenn 2011 wirklich der PERRY RHODAN-Comic herauskäme, in den noch Robert Feldhoff so viel Arbeit gesteckt hat. Das wäre mal ein richtig gelungenes Andenken an den viel zu früh verstorbenen Kollegen.
03 Januar 2011
Der Start ins neue Jahr
Man könnte meinen, 2011 begänne wie 2010: mit Terminschwierigkeiten. Der dringend benötigte Roman ist noch nicht da, weil der Kollege seine Schwierigkeiten mit dem Internet hat. Dann hoffe ich jetzt mal, dass ein örtliches Internet-Café weiterhelfen kann ...
Ansonsten sitze ich an der Lektoratsarbeit zu einem Roman der Erstauflage, verfasst von Leo Lukas. Liest sich gut, macht Spaß, geht heute dann in die Setzerei.
Ansonsten sitze ich an der Lektoratsarbeit zu einem Roman der Erstauflage, verfasst von Leo Lukas. Liest sich gut, macht Spaß, geht heute dann in die Setzerei.
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