11 Juni 2026

Die Coyn-Katastrophe

Wenn Christian Montillon über Kinder und Jugendliche schreibt, kann man getrost davon ausgehen, dass er sich auskennt; immerhin hat er mit seiner Frau zusammen drei Söhne großgezogen – oder ist noch dabei, je nach Betrachtungsweise. Weil ich das wusste, gefiel mir sein Roman »Die Coyn-Katastrophe«, der bereits am vergangenen Wochenende erschienen ist, vielleicht besonders gut.

Die Abenteuer des kleinen Mausbibers – pardon: des kleinen Yuit – namens Coyn lesen sich nicht nur amüsant, sie erzählen auch eine Geschichte, die über den Horizont eines Kindes hinausgeht, aus der Sicht eines Kinders, aber besonders stark wirkt. Das Titelbild gibt hierzu einen stimmungsvollen Eindruck.

Mit diesem Roman ist es dem Autor auf jeden Fall gelungen, eine sehr humanistische Geschichte zu erzählen, wobei er den menschlichen und emotionalen Aspekt über einen Außerirdischen übertragen hat. Aber Außerirdische sind ja, wie wir alle wissen, manchmal eh die besseren Menschen …

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