Der Roman ist zwar bereits Ende Mai erschienen, ich möchte trotzdem noch einige Zeilen dazu schreiben: Mich hat nämlich »Galaxis im Schatten« von Christian Montillon aus unterschiedlichen Gründen sehr gut unterhalten. Wobei das Titelbild schon ein bisschen gruselig wirkt, finde ich … aber es passt hervorragend zum Inhalt.
Mir gefallen PERRY RHODAN-Romane, in denen die kosmischen Dimensionen unserer Serie ausgeleuchtet werden. Als Jungleser waren Bände wie »Laire« meine absoluten Favoriten, und ich mochte es als Redakteur später sehr, von den Dienern der Materie oder anderen kosmischen Wesen mit ihren Schicksalen zu lesen.
Christian Montillon erzählt in seinem Roman eine Geschichte, die in der Handlungsgegenwart spielt; damit meinen ich das, was die Besatzung des PHOENIX erlebt. Faszinierend ist im Gegensatz dazu der Blick auf eine Geschichte, die Äonen umspannt: Es geht um eine Galaxis und ihre Bewohner und deren Schicksal über sehr lange Zeiträume hinweg.
Diese beiden Dimensionen des Romans hat der Autor sorgsam arrangiert – das gefiel mir bei der Lektüre des Manuskripts sehr gut. Und mir ist klar, dass das nicht jedem Leser oder jeder Leserin gleichermaßen gehen wird …

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