30 Januar 2017

Wohin ziehen die E-Books?

Mindestens einmal pro Halbjahr wird der Niedergang der E-Books ausgerufen; es mangelt nicht an Menschen, die irgendwie feststellen, dass der Markt schrumpfe oder sich – schöner Begriff – »seitwärts« bewege. Schaue ich auf PERRY RHODAN, sehe ich aber, dass die Entwicklung bei unseren E-Books immer noch sehr zufriedenstellend ist. Von Niedergang erblicke ich keine Spur.

Wir können derzeit drei Hauptserien ausmachen: Am meisten Interesse findet die laufende Erstauflage, dicht gefolgt von PERRY RHODAN NEO sowie den Silberbänden. Die Nebenserien oder auch ATLAN sind nicht so beliebt, was allerdings auch nicht sonderlich verwundern dürfte.

Unsere Leser sind treu; das sind sie mehrheitlich im Zeitschriftenhandel und im Abonnement, aber eben auch im E-Book. Wer einmal angefangen hat, PERRY RHODAN zu lesen, macht das üblicherweise einige Jahre lang. Schwankungen und Fluktuationen bleiben da nicht aus, die Lesertreue überwiegt.

Was heißt das für die nahe Zukunft? Unsere E-Books sind ein stabiler Teil unseres PERRY RHODAN-Gesamtpaketes, für viele Leserinnen und Leser sind sie der hauptsächliche Zugang zu unserer Serie. Wir werden immer wieder versuchen, neue Impulse zu setzen. Eine kleine Serie wie PERRY RHODAN-Trivid war sicher nur der Anfang – wie und wo wir weitermachen, entscheidet sich womöglich 2017.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gerade TriVid war ein spannendes Element - allerdings mit einem groben Schnitzer, der vermutlich die Verkaufszahlen deutlich drückte.

Der Prolog, der die Einleitung lieferte, wurde irgendwie nicht als Teil der Serie angesehen und auch nicht so beworben oder benannt. Die Serie war daher 7-teilig, nicht 6-teilig, wie offiziell vermeldet. Speziell am Beginn (!) von TriVid 1 hätte ein ganz klares Statement (mit link) zum downloadbaren Prolog stehen müssen - was aber nicht passierte. So konnte es passieren, dass jemand TriVid 1 las und (in Unkenntnis des Prologs) dann befremdet darauf verzichtete, TriVid 2-6 zu lesen. Auch im eBook-Paket wird meines Wissens nach darauf verzichtet, den Prolog an den Anfang zu stellen. Also scheint das Bewusstsein für den genannten Schnitzer nicht da zu sein. Das muss anders werden.

Wird es weitere Miniserien a la »TriVid« geben?

Enpunkt hat gesagt…

Danke für den Hinweis. Der Schnitzer war mir nicht bewusst, ich nehme ihn aber in unsere nächste interne Diskussion.

Ich würde gerne weitere Miniserien wie »Trivid« machen; man muss halt sehen, was wir richtig und was wir falsch gemacht haben. Dein Hinweis ist hierfür absolut wichtig.