Aus der Reihe »Ein Bild und seine Geschichte«
1996 gelangte die Reihe der Seminare zur phantastischen Literatur in Wolfenbüttel in ihr zweites Jahr; dass es einmal dreißig Jahre werden würden, konnte sich damals sicher keiner vorstellen. Im Auftrag der Bundesakademie für kulturelle Bildung hatte ich stets die Aufgabe, neue Partner auszuwählen, mit denen ich als Dozent wirken konnte.
So kam im Sommer 1996 auch der PERRY RHODAN-Autor H. G. Francis zum Einsatz. Francis war immer ein meinungsstarker Autor, der sich nicht scheute, unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Für das Seminar war er somit ein Gewinn: Was er über die jeweiligen Texte sagte, hatte stets Hand und Fuß.
Das Bild zeigt uns bei einer Seminareinheit im großen Raum des Gästehauses, der Schünemannschen Mühle. Schon damals gab es die Mappen, in denen die Texte gebündelt wurden, mit denen wir im Seminar arbeiteten.
Leider blieb das Wochenende ein einmaliges Gastspiel mit H. G. Francis. Es machte ihm Spaß, in Wolfenbüttel tätig zu sein, aber in den folgenden Jahren passte es terminlich nicht mehr für ihn.

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