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17 Juli 2026

Raumkapitän Nelson als Hörspiel

Weil wir in diesen Tagen zwei klassische Taschenbücher von H. G. Ewers, in denen der Raumfahrer Guy Nelson als Hauptfigur eine Rolle spielten, neu als E-Book in den Handel brachten, wollte ich endlich einmal wissen, wie sich Nelson im Hörspiel anhörte. Also suchte ich mir das Hörspiel mit dem Titel »Raumkapitän Nelson« beim Streaming-Anbieter meiner Wahl heraus und hörte es im Verlauf von zwei, drei Autofahrten durch.

»Raumkapitän Nelson« erschien bereits Anfang 2003 bei unserem damals noch neuen Partner Eins A Medien; als Erzähler wurde bereits Josef Tratnik eingesetzt, während die anderen Figuren von anderen Sprechern übernommen wurden. Die Geräusche werden gut eingesetzt, die Sprecher verstehen eindeutig ihr Geschäft.

Man merkt der Geschichte an, dass sie schon recht betagt ist und 1965 erstmals veröffentlicht wurde, damals nach einer eigenen Idee von H. G. Ewers und nicht nach einem Exposé von K. H. Scheer. Ewers schrieb seinen Roman offensichtlich »frei drauf los«.

Sein Kapitän Guy Nelson ist ein skurriler Raumfahrer, der ständig nur an Whisky denkt, sein Roboter George erfindet allerlei Gedichte, seine Schwester Mabel ist streng, aber kompetent. Dazu kommen zwei Kinder, die in der Handlung als Stichwortgeber funktionieren und deren Bedeutung am Ende eher notdürftig aufgeklärt wird.

Und die Handlung? Die stolpert ein bisschen durch die Gegend. Es geht um Springer, mit denen man Handel treibt, und es geht um die Welt Opposite – die taucht aber erst am Ende auf. Für Stammleser unserer Serie ist diese Welt der Ausgangspunkt für den »Meister der Insel«-Zyklus, und damit wird dieses Abenteuer in den Serienkosmos eingebunden.

Das Hörspiel hörte ich mir mit einem Schmunzeln im Gesicht an. Man merkt, dass die Geschichte für Jugendliche geschrieben wurde. Diesen Ansatz vermittelt das Hörspiel ebenfalls: Es ist bunt und abwechslungsreich, und über die Logik der Handlung sollte man nicht zu viel nachdenken.

Für mich war's ein nostalgischer Ausflug in die Frühzeit der PERRY RHODAN-Geschichte – sehr schön!

20 Februar 2025

pop.de und der Sternenozean

Nachdem die Kollegen bei Lübbe-Audio ab dem Jahr 2006 mit der Vertonung des »Sternenozean«-Zyklus begonnen hatten, liefen die Hörspiele anfangs sehr gut. Nach einiger Zeit gingen die Verkäufe aber zurück, und nach einer eher kritischen Phase, übernahm ab dem Spätjahr 2010 der Vertriebspartner pop.de den Verkauf und die Vermarktung der Hörspiele.

Unter dem Slogan »Das Abenteuer geht weiter …« wurde im Herbst 2010 auf die weitere Fortsetzung der »Sternenozean«-Hörspiele hingewiesen. Anfangs verkaufte pop.de vor allem die CDs, die bereits von Lübbe-Audio produziert worden waren, und bot diese zu sehr guten Preisen an. Später wurden sie auch zu den offiziellen Verlegern dieser Hörspielserie.

Letztlich ist es vor allem pop.de zu verdanken, dass die Vertonung des »Sternenozean«-Zyklus zu einem überzeugenden Ende gebracht werden konnte. Das erste Infoblatt machte dafür den Weg frei …

15 November 2024

Die 144 Kammern erneut

Ich habe nach langer Zeit mal wieder ein PERRY RHODAN-Hörspiel angehört. Da ich in meinem Auto einen Zugang zu Spotify »aktiviert« habe, ist es mir nun möglich, nicht nur Musik zu streamen, sondern auch Hörbücher und Hörspiele. Und weil ich mich seit vielen Jahren mit PERRY RHODAN beschäftige, nutze ich stets die aktuellen Möglichkeiten dazu, mich mit unserer Serie akustisch zu beschäftigen.

Aus diesem Grund hörte ich mit großem Interesse »Die 144 Kammern« an, den ersten Teil des »Plejaden«-Zehnteilers, der damals von Christian Montillon konzipiert worden war. Ich hatte es beim Erscheinen damals in einer Hörspielnacht in Hamburg miterlebt, und ich hatte mir danach die CD angehört. Dank Spotify habe ich diese Kenntnisse neu aufgefrischt.

Zur Handlung: In diesem Hörspiel folgt Perry Rhodan einem Notruf, der sich – so viel kann ich ja spoilern – als eine Falle erweist. Und ehe sich der Terraner umschaue kann, wird er in ein Feuergefecht verwickelt. Das Hörspiel ist der Auftakt zu einem packenden Science-Fiction-Abenteuer, das sehr abwechslungsreich und spannend verläuft.

Zaubermond Audio hatte sich im Vorfeld sehr stark auf Effekte und Geräusche konzentriert. Das kam dem Hörspiel zugute. Man muss sich als Zuhörer durchaus konzentrieren, um der Handlung gut folgen zu können; das ist sicher kein Hörspiel, das man sich im Halbschlaf zu Gemüte führen kann. Aber ich fand den Auftakt beim wiederholten Anhören immer noch richtig stark!

28 September 2023

Sammelkarte im Großformat

Aus der Serie »Ein Bild und seine Geschichte«

Man nehme einen ziemlich dunklen Raum, eine nicht gerade optimal eingestellte Kamera und einen verblüfften Redakteur: Das Bild zeigt mich im Jahr 2007. 

Die Kollegen von Lübbe-Audio veranstalteten eine Hörspielnacht, bei der es um die Hörspiele der »Sternenozean«-Serie ging. Meine Kollegin Miriam Hofheinz aus dem PERRY RHODAN-Marketing und ich reisten dazu nach Berlin.

Vor und nach der Veranstaltung sowie in den Pausen wurde viel geredet. Und bei einem dieser Gespräche bekam ich diese wunderschöne Großversion einer PERRY RHODAN-Sammelkarte geschenkt. Eine schöne Überraschung!

17 Mai 2023

Der Sternenbastard

Bei einer längeren Autofahrt nehme ich mir gern ein Hörspiel vor, manchmal auch ein Hörbuch. Und dieser Tage hatte ich Lust darauf, etwas anzuhören, was ich eigentlich kannte: Es war »Der Sternenbastard« von Robert Feldhoff, erstmals erschienen als Band 2200 unserer Heftromanserie und als Hörspiel im Jahr 2006 bei Lübbe-Audio veröffentlicht.

Es ist ziemlich genau zwanzig Jahre her, als Robert Feldhoff und ich in vielen Exposégesprächen die Details des damaligen »Sternenozean«-Zyklus festlegten. Band 2200 kam im Oktober 2003 in den Handel. Ich weiß noch, dass ich sowohl den Roman als auch das Titelbild großartig fand.

Das Hörspiel, das im September 2006 in den Handel kam, hatte ich seit damals nicht mehr gehört, und ich war verblüfft, als wie spannend ich es empfand. Der junge Kantiran wächst auf einem Hinterwäldlerplaneten der Arkoniden auf, geht später auf die Kadettenschule, verliebt sich, erfährt mehr über sein Leben und muss sich ständig mit dem Vorwurf auseinandersetzen, »nur ein Bastard« zu sein.

Verantwortlich für das Manuskript war damals Frank Böhmert, der sehr viel Arbeit in die Bearbeitung steckte. Wir diskutierten oft über mögliche Änderungen am ursprünglichen Text, um aus dem Roman ein Hörspiel zu machen – bei dieser Arbeit lernten wir viel.

Nachdem mir »Der Sternenbastard« beim erneuten Anhören so viel Freude bereitet hat, überlege ich mir übrigens ernsthaft, damit weiterzumachen …

31 März 2022

Erinnerung an die Hörspielnacht

Aus der Serie »Ein Bild und seine Geschichte«

Am 7. Mai 2007 veranstalteten die Kollegen von Lübbe-Audio in Zusammenarbeit mit dem PERRY RHODAN-Marketing eine Hörspielnacht in Berlin. Der Ort des Geschehens war das Zeiss-Planetarium, das von den Örtlichkeiten hervorragend passte, und die Räumlichkeiten waren gut gefüllt.

Das Bild wurde beim Essen im schlichten Backstage-Bereich aufgenommen. Zwischen Kleiderbügeln und alten Schränken saßen Schauspieler und Hörbuchsprecher, Autoren und Redakteure, Verlagsleute und freie Mitarbeiter gemütlich zusammen. Wir tranken und aßen, wir redeten viel und laut, und ich erinnere mich noch an eine sehr positive Stimmung.

Das Bild zeigt Miriam Hofheinz, die damals vom PERRY RHODAN-Marketing aus für die Veranstaltung zuständig war. Sie war auch federführend für die Vermarktung der »Sternenozean«-Hörspiele über die PERRY RHODAN-Kanäle verantwortlich. Neben ihr sitzt Siegfried Antonio Effenberger, der den größten Teil dieser Hörspiele schrieb – dabei musste er meist einen Roman, mamchmal aber auch mehrere Romane so raffen, dass eine spannende Hörspielgeschichte entstand.

16 Juli 2020

Grusel- und SF-Kulthörspiele

»Endlich kommen sie wieder!«, so warb im Spätsommer 1999 das Hörspiel-Label Europa. »Die Kulthörspiele von EUROPA. Originalaufnahmen!« Das Informationsblatt präsentierte unter anderem die PERRY RHODAN-Serie, aber ebenso Grusel-Hörspiele von H. G. Francis.
 
Besonders interessant: Obwohl man im Jahr 1999 von einem unaufhaltsamen Siegeszug der CD ausging, wurden immer noch Hörspiele auf Cassetten veröffentlicht. In vielen Autos waren noch Cassetten-Recorder verbaut, in vielen Kinderzimmern standen die entsprechenden Recorder.

Das Informationsblatt wurde in einer hohen Auflage an die potenzielle Kundschaft gebracht. Unter anderem wurde es auf Veranstaltungen - etwa Cons – verteilt. Die Europa-Aktionen liefen damals sehr gut an und fanden allgemeine Zustimmung.

07 Januar 2019

Mutanten im Einsatz

In meinem Bemühen, mir alte PERRY RHODAN-Hörspiele neu zu Gemüte zu führen, lag dieser Tage die sechste CD in meinem CD-Player. Was mir am Ende als Fazit blieb: Eigentlich sollte die Folge nicht »Mutanten im Einsatz« heißen, sondern eher »Psychostrahler im Einsatz«. Zwar tauchen anfangs die Mutanten oft auf, am Ende werden aber die Probleme der Helden mithilfe des sogenannten Psychostrahlers gelöst.

Ich mag die alten Geschichten unserer Serie, und ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie sie mich bei der ersten Lektüre faszinierten. In »Mutanten im Einsatz« setzen sich die Terraner von der GOOD HOPE auf den Welten des Wegasystems auf der Seite der Ferronen gegen die echsenhaften Topsider ein. Das ist spannend und abwechslungsreich, da wird auch ganz schön viel geschossen.

Manchmal ist das Verhältnis der Figuren untereinander ein wenig unklar: Mal wird geduzt, mal wird gesiezt. Heute würden wir von den Lesern für solche Fehler ein sehr negatives Feedback erhalten. Als die Hörspiele erstmals veröffentlicht wurden, störte man sich an solchen Dingen nicht.

Und als ich dieses Hörspiel dieser Tage anhörte, kümmerten mich solche Schwächen ebensowenig. Unterm Strich ist und bleibt es eine spannende Geschichte, die damals für ein sehr jugendliches Publikum als Hörspiel adaptiert wurde und die man sich heute noch gut zu Gemüte führen kann. (Wer die CDs nicht hat, sollte sich bei Spotify, Deezer und Co. umschauen.)

06 Dezember 2018

Raumschlacht im Wega-Sektor

Dieser Tage hörte ich die fünfte Folge der mittlerweile klassischen PERRY RHODAN-Hörspiele an. Im CD-Player hatte ich nicht das »Original«, sondern die Version, die 1999 auf CD veröffentlicht worden war. Mir war also durchaus bewusst, dass die teilweise sehr hektische Musik nicht die ursprüngliche war, sondern für die CD-Publikation angepasst worden war. Aber das störte bei diesem Hörgenuss nicht.

Die Geschichte ist letztlich bekannt: Die Dritte Macht ist ein zwar kleiner, aber aufstrebender Staat, der an den ersten eigenen Raumschiffen baut. Als man erfährt, dass irgendwelche Unbekannten offenbar eine Invasion des Wegasystems eingeleitet haben, fliegen Perry Rhodan und seine Begleiter dahin. Eigentlich wollen sie sich nur ein bisschen orientieren – aber sie mischen sich in den Konflikt zwischen den echsenhaften Topsidern und den menschenähnlichen Ferronen ein.

Amüsant in Szene gesetzt ist am Anfang die Überraschung des amerikanischen Generals Pounder, ehemals der Vorgesetzte des Raumfahrers Perry Rhodan. Er staunt über die Entwicklung der Dritten Macht, er ist verblüfft von jeglichem technischen Fortschritt. Die offenkundige Naivität der Arkoniden, die Rhodan mit kühlem Wissen vor den Kopf stoßen muss, fand ich als Jungleser damals toll; als erwachsener Hörspielhörer fand ich das eher unglaubwürdig.

Trotz einiger Anachronismen hat mir diese klassische Geschichte wieder einmal großen Spaß gemacht. Die Hörspiele sind dem Stil der Zeit verhaftet, das ist klar. Heute würde man das Verhalten mancher Protagonisten anders bewerten, damals fand man das ganz normal. Die Geräusche werden gut eingesetzt – Geschützdonner wirkt im Weltraum immer wuchtig … –, die Sprecher sind hervorragend.

Ganz ehrlich: Ich freue mich schon darauf, meine Zeitreise in die Frühgeschichte der PERRY RHODAN-Hörspiele fortsetzen zu können.

15 Oktober 2018

Angriff der Individual-Verformer

Während meiner Fahrten nach Frankfurt und zurück hatte ich nicht nur das Radio an – im CD-Player liefen auch Hörbuch- und Hörspiel-CDs. Unter anderem genoss ich »Der Angriff der Individual-Verformer«, ein klassisches Hörspiel nach den ersten PERRY RHODAN-Romanen. Ich muss gestehen, dass ich dieses Hörspiel noch nie gehört hatte, die Geschichte selbst hatte ich zuletzt wohl über 35 Jahren gelesen.

Wie immer war ich überrascht, an wie viele Details ich mich noch erinnerte. Allan D. Mercant als cooler Geheimdienstler, Perry Rhodan als überlegener Anführer, Thora als eiskalte Kommandantin, Ishi Matsu und Anne Sloane als schüchterne Mutantinnen – die Sprecher hatten anfangs der 80er-Jahre mit viel Elan die Figuren eines alten Heftromans aus dem Jahr 1961 übernommen. Die Geschichte kam mir ein wenig zu sprunghaft vor, als Autor hatte H. G. Francis offenbar zu viel raffen müssen.

Trotzdem gefiel mir dieses Hörspiel sehr gut. Es ist immer wieder ein Vergnügen, in die Frühzeit unserer Serie einzutauchen!

12 September 2018

Die klassischen Mutanten gehört

Dieser Tage verspürte ich Lust, in einen echten PERRY RHODAN-Klassiker abzutauchen: Ich hörte »Mutanten«, das dritte der klassischen Hörspiele. Erstmals war es in den frühen 80er-Jahren erschienen, damals in Form einer Kassette, dann noch einmal Ende der 90er-Jahre und dann in Form einer CD.

Was sofort auffiel: Man erzählt Hörspiele heute tatsächlich anders, die Geschichte gefiel mir trotzdem sehr gut.

Der Anfang mit John Marshall – der Telepath greift quasi in einen Banküberfall ein – ist spannend; später taucht mit Tako Kakuta ein Teleporter auf. Perry Rhodan reist durch die Welt, er bekommt eine Hypnoschulung, und am Ende wird ein Angriff der Fantan-Leute abgewehrt. Im Original-Roman aus den 60er-Jahren steckt viel an Handlung, die für das Hörspiel drastisch zusammengefasst werden musste.

Die wesentlichen Teile wurden trotzdem eingearbeitet. So finden die dauernden Streitereien zwischen Rhodan und Thora ebenso ihren Platz wie die Pläne Crests, der sich eine gemeinsame Zukunft von Arkoniden und Menschen ausmalt. Für Action ist ebenfalls gesorgt.

Ich fand vor allem die Effekte hervorragend. Wenn sich jemand im Raumschiff bewegt oder sonst etwas tut, wird das immer deutlich mit Geräuschen unterlegt. Für das Raumgefecht oder den Angriff auf einen Tunnel werden spezielle Effekte eingesetzt, dazu kommen die Musik mit ihrer Mischung aus klassischen Streichern und elektronischen Elementen sowie die Stimmen der Sprecher, die allesamt ihr Handwerk verstehen. (Allein die Tatsache, dass Crest wie ein Österreicher klingt, verwirrt mich heute noch.)

Alles in allem ist »Mutanten« ein klassisches Hörspiel der besten Sorte. Gelangweilt habe ich mich keine Sekunde lang. Ich glaube, ich werde über meine Recherchen hinaus noch weitere der Klassiker anhören. (Und wen ich jetzt neugierig gemacht habe: Die Hörspiele kann man sich bei den einschlägigen Streaming-Plattformen legal anhören.)

17 April 2018

Als die Klassiker zurückkamen

Über die Geschichte der PERRY RHODAN-Hörspiele könnte man wohl ein halbes Buch schreiben, vielleicht sogar ein ganzes. Bei den Fans stehen die klassischen Europa-Hörspiele aus den 80er-Jahren immer noch hoch im Kurs. Sie wurden damals als Musik-Cassetten veröffentlicht und begeisterten Zigtausende im deutschen Sprachraum.

Im Jahr 1999 kam es zu einer Neuauflage; das Ganze nannte sich »Europa Klassiker«. Diesmal kamen die Hörspiele auf CDs heraus, das war ja auch modern.

Dazu wurde ein Prospekt gedruckt und breit gestreut. (Wir zeigen hier mal das Titelbild.) Das Prospekt war im Prinzip ein beidseitig bedrucktes Blatt im A4-Format. Neben PERRY RHODAN wurden Gruselhörspiele angeboten, die von H. G. Francis verfasst worden waren.

Diese klassischen Hörspiele gibt es übrigens immer noch. Man kann sie bei diversen Streaming-Anbietern hören. Das finde ich gut – so geraten sie nicht in Vergessenheit.

11 Dezember 2017

Spotify und unsere Serie

Spotify und andere Dienste sind bei – vor allem jüngeren – Musikhörerinnen und Musikhörern unglaublich populär; sie ersetzen längst das Radio, Musikvideos oder irgendwelche Tonträger. Ganz klar: Es ist bequem, sich bei Spotify einzuloggen und praktisch ununterbrochen Musik zu hören, entweder gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr oder eben finanziert durch Werbung.

Immer mehr Anbieter stellen dort längst Hörbücher und Hörspiele ein. Darunter ist seit einigen Monaten auch PERRY RHODAN vertreten.

Das finde ich gut. Vor allem die Klassiker aus den 70er-Jahren – etwa »Aufruhr in Terrania« – sind auf diese Weise wieder allen Hörerinnen und Hörern zugänglich, die sich dafür interessieren.

Die sogenannten Streaming-Dienste sind eine Alternative für Menschen, die keine Lust mehr haben, sich mit Tonträgern herumzuärgern. (Ich liebe meine Vinyl-Sammlung, bin aber eindeutig eine Minderheit.) Dass wir mit PERRY RHODAN bei solchen Diensten – nicht nur bei Spotify – vertreten sind, ist eine nachvollziehbare und richtige Entwicklung.

26 Februar 2016

Die Vital-Maschine

Endlich fand ich die Zeit und die Ruhe, mir die zehnte Folge der »Plejaden«-Hörspiele anzuhören. »Die Vital-Maschine« ist bereits vor drei Wochen erschienen, aber manchmal geht eben nicht alles so flott, wie man es gerne selbst hätte. Dieses Hörspiel packte mich wieder – was für ein Ritt!

Die Geräusche sind eine Wucht, die eingesetzten Sprecher überzeugen durch die Bank. Noch einmal geht es um die Lkandoner, noch einmal wird die Jagd auf die Unsterblichkeit thematisiert. Sie ist ein Grundbestandteil der PERRY RHODAN-Mythologie und nimmt deshalb auch in den Hörspielen eine zentrale Rolle ein.

Von meiner Seite aus gibt's auf jeden Fall ein großes Kompliment an Zaubermond: Wie die Kollegen bei diesem Hörspiel-Verlag es geschafft haben, eine eigenständige PERRY RHODAN-Geschichte zu vertonen, das ist schon richtig klasse. Die zehn Hörspiele bilden eine erzählerische wie akustische Einheit, sie ergänzen das Perryversum an sich um einige neue Facetten, und sie bringen jeweils neue akustische Elemente ein. So hat man die PERRY RHODAN-Serie noch nie gehört!

06 Februar 2016

Plejaden-Musik

Was ich ja noch gar nicht geschrieben habe, was mir aber dieser Tage sehr gut gefallen hat: Bei den Hörspielfolgen neun und zehn der »Plejaden«-Serie hat unser Lizenzpartner Zaubermond eine Reihe von schönen Extras auf die CDs draufgepackt. Damit meine ich die Bonus-Soundtracks – im Prinzip handelt es sich dabei um Musik, die speziell für diese Hörspiele komponiert worden ist und die man bei den zwei Folgen in kompletter Länge hören kann.

Die Musik ist elektronisch, sie klingt oftmals sphärisch, manchmal wie eine Sinfonie, dann wieder ein wenig jazzig; aberwechslungsreich ist das alles sowieso, und wenn ich genau hinhöre, erkenne ich auch die Szene wieder, zu der die Musik ursprünglich komponiert worden ist. Andreas Meyer ist für die Musik verantwortlich – erst bei den Bonusstücken erkennt man so richtig, was für einen guten Job er geleistet hat. Klasse!

29 Januar 2016

Weg zur Unsterblichkeit

Die Suche nach dem Ewigen Leben und der Kampf um die Unsterblichkeit – das sind Themen, die von Band eins an zur PERRY RHODAN-Serie gehörten. In der aktuellen »Plejaden«-Hörspielstaffel ist es nicht anders: Ein grundlegendes Element sind Splitter von Vitalenergie, um die es die ganze Zeit geht, für die manche Leute buchstäblich über Leichen gehen.

Ich habe die Folge neun dieser Tage endlich gehört: »Weg zur Unsterblichkeit« zeigt, wie sehr sich manche Leute verändern, wenn sie das »ewige Leben« zum Greifen nahe sehen. Ich fand das Hörspiel wieder einmal spannend und folgte mit großer Faszination der Handlung – obwohl ich ja wusste, was beispielsweise mit der Figur der Wissenschaftlerin Taisha Konta passieren würde ...

04 Dezember 2015

Verrat bei den Plejaden

Als wir in einer ganz frühen Phase die Inhalte der »Plejaden«-Hörspiele skizzierten, war von Anfang an klar, dass wir einen Verrat einbauen wollten. Diesen habe ich gestern endlich auch als Hörspiel anhören können. Die Rede ist von der achten Folge der Hörspielserie, die von Zaubermond produziert wird – sie trägt den schlichten Titel »Verrat«.

Ich verrate an dieser Stelle selbstverständlich nicht, wer denn nun wen verrät. Immerhin sind Perry Rhodan und Gucky als Haupthandlungsträger gemeinsam unterwegs; die beiden müssen sich allerlei Gefahren stellen. Dabei versuchen sie, das Leben der Lkandoner zu schützen, die vor gut 100.000 Jahren in den Diensten einer unbekannten Superintelligenz gestanden sind – kein einfaches Unterfangen.

In der von Christian Montillon konzipierten Story war Raum für viel Action. Andrea Bottlinger als Autorin wusste diesen Raum gut auszufüllen – und die Hörspielproduzenten sorgten mit starken Geräuschen und schnellen Dialogen dafür, dass die Handlung rasant abläuft. Cool.

10 November 2015

Im Auftrag der Superintelligenz

Am Wochenende kam ich endlich dazu, die siebte Folge der PERRY RHODAN-Hörspiele in meinem CD-Player und mit entsprechender Lautstärke anzuhören. In gewisser Weise ist »Im Auftrag der Superintelligenz« der kosmische Teil der »Plejaden«-Staffel; wer sich intensiv für das PERRY RHODAN-Universum interessiert und kosmische Zusammenhänge mag, wird diese Folge lieben.

Das liegt nicht nur an der gewohnt sehr guten Art und Weise, wie die Zaubermond-Kollegen die Geschichte aufbereitet haben, mir all ihren Geräuschen und Effekten, mit den pointierten Dialogen und den schnellen Schnitten, sondern das liegt auch an den vielen Querverweisen ins Perryversum. Wer sich nicht auskennt, der dürfte davon nicht überfordert werden – alle anderen dürften sich auf Hinweise freuen, die sich auf den mysteriösen Callibso und eine vergessene Superintelligenz beziehen.

11 Oktober 2015

Geheimstation unter dem Eis

Ich hinke ein bisschen hinterher, was die »Plejaden«-Hörspiele angeht; so kam ich beispielsweise erst in den vergangenen Tagen dazu, mich der sechsten Folge anzunehmen. Diese trägt den Titel »Geheimstation unter dem Eis« und bringt die Helden des Hörspiels auf einen Eisplaneten. Dort entwickelt sich eine actiongeladene Handlung, in der unter anderem Perry Rhodan selbst sowie seine Begleiterin Tasha Konta wichtige Rollen spielen.

Man kann mir gern vorwerfen, in diesem Punkt parteiisch zu sein – aber die »Plejaden«-Hörspiele empfinde ich als spannend und abwechslungsreich. Vor allem die Details verblüffen sogar mich, der ich die Geschichte sehr gut kenne: Wie im Sound-Design beispielsweise ein Helmfunk dargestellt oder die Kommunikation fürs Hörspiel umgesetzt wird – das ist ziemlich klasse gemacht, das finde ich echt spannend.

07 August 2015

Vitalenergien

Übers Wochenende kam ich dazu, das fünfte Hörspiel der »Plejaden«-Serie zu hören, das den Titel »Vitalenergien« trägt. Eine der wichtigen Hauptfiguren dabei ist Gucky, der Mausbiber, der im Prinzip ein Solo-Abenteuer – in Begleitung von Außerirdischen und USO-Spezialisten – erlebt. Auf dem »tiefblauen Planeten« erfährt Gucky mehr über die Geshichte der Lkandoner und die Zusammenhänge zwischen der Unsterblichkeit und der gefährdeten Kultur.

Ganz nebenbei erfahren die PERRY RHODAN-Fans in diesem Hörspiel, dass vor rund 100.000 Jahren offenbar eine Superintelligenz in der Milchstraße wirkte, die Zellaktivatoren herstellen wollte. Wer also bisher glaubte, die »Plejaden«-Hörspiele seien nicht wichtig genug für das Perryversum, wird spätestens durch dieses Hörspiel bekehrt.

Ach ja: Unterhaltsam fand ich es sowieso. Santiago Ziesmer als Gucky überzeugt, die vielen Geräusche drumherum sind knallig, die Handlungsführung ist streckenweise anspruchsvoll – da muss man schon konzentriert zuhören. Dann aber macht die Story auch richtig Spaß!