30 November 2012

Sinzig Reloaded?

»Lasst uns viele Sinzigs schaffen!« Diesen Spruch brachte ich irgendwann in den neunziger Jahren, nachdem ich den zweiten und den dritten Con in Sinzig besucht hatte. So gut hatte es mir nämlich in dem Jugendhaus in dem Städtchen am Rhein gefallen, so schön war die Mischung aus leicht chaotischer Organisation und gut gelaunten PERRY RHODAN-Fans.

Sinzig wurde nach einer langen Durststrecke zu einem Synomyn für einen sympathischen Con, der einen PERRY RHODAN-Programmschwerpunkt hatte, aber dennoch viel mit einem klassisch-fannischen Con zu tun hatte. Werner Fleischer und Elmar Wietor schufen über Jahre hinweg eine Veranstaltung, die nicht nur PERRY RHODAN-Fans begeisterte.

Wenn es die Cons in Sinzig nach längerer Pause wieder geben sollte, wäre das für mich eine Freude. Seit den neunziger Jahren ist eine Menge Zeit vergangen, und vieles wäre völlig anders – vielleicht gelingt es aber, den »Geist« jener Tage mit einem frischen Ansatz zu verbinden. Ich freue mich schon!

29 November 2012

2003 zu Garching

Beim Aufräumen fiel mir das Namensschild in die Finger, das ich Juni 2003 in Garching bei München getragen hatte: Das war ein Con, an dem ich mich sehr gut und sehr lange zurück erinnere – auch wenn nicht alles so gut klappte, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte.

Angereist war ich damals mit Miriam Hofheinz und Klaus Bollhöfener, meinen damaligen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, sowie Herman Ritter, der damals der Vorsitzende der PERRY RHODAN-FanZentrale. Ich erinnere mich an eine Fahrt, bei der wir eigentlich ununterbrochen blödelten und unglaublichen Spaß hatte.

Der Con selbst war durchaus anstrengend. Das Wetter war schön, fast zu heiß, und ich saß stundenlang unter einem Sonnenschirm vor dem Bürgerhaus, in dem der Con veranstaltet wurde. Dort führte ich zahlreiche Einzelgespräche mit anwesenden Autoren und Verlagskollegen, Fans und Journalisten.

Zum Abendprogramm gehörte ein Auftritt von Leo Lukas, den ich damals zum ersten Mal auf der Bühne sah. Der Schriftsteller und Kabarettist brachte den Saal zum Toben – das war großartig. Danach hatten es Hermann Ritter und ich einige Probleme, das hohe Witz-Niveau zu halten ...

Alles in allem war es ein ausgesprochen unterhaltsamer und spaßiger Con. Wenn ich mir das Namensschild heute anschaue, erinnere ich mich an viele schöne Momente – Garching ist und war eben immer eine Reise wert.

28 November 2012

Objekte und Kostenstellen

Zu den Themen, die ich immer ganz gern vor mir herschiebe, zählen die Dinge, die mit Controlling und Buchhaltung zu tun haben. Manchmal komme ich aber einfach nicht dran vorüber. Deshalb beschäftige ich mich heute unter anderem mit Objektnummern und Kostenstellenrechnungen.

Es ist sogar ein richtig wichtiges Thema – es geht um die E-Books, deren Erlöse und vor allem die korrekte Verbuchung. Damit die E-Book-Erlöse beispielsweise bei PERRY RHODAN NEO landen und nicht auf einer konzern-internen Verrechnungsstelle, müssen neue Nummern vergeben werden. Klingt kompliziert, ist auch nicht einfach, muss unterm Strich aber gemacht werden ...

27 November 2012

Alaska im Einsatz

Gestern abend erfreute mich Uwe Anton mit einer neuen Exposé-Lieferung, und heute kam ich endlich zur Lektüre. Ohne zu viel verraten zu wollen, was ich ja sowieso nie täte, kann ich zumindest mal andeuten, dass unter anderem Alaska Saedelaere im Zentrum der Handlung steht – allerdings nicht allein.

Geschickt führt Uwe zum Zyklusende die verschiedenen Ebenen des Neuroversum-Zyklus zusammen und stellt entsprechende Zusammenhänge her. Ich bin sicher, dass es für viele Leser zu echten »Aha«-Erlebnissen kommen wird, und freue mich schon auf die Lektüre weiterer Exposés.

26 November 2012

Zyklus-Ausblicke

In unserem Forum – aber nicht nur dort – wird gefragt und spekuliert: Was kommt im PERRY RHODAN-Zyklus, der mit Band 2700 beginnen wird? Stimmt das, was auf dem PERRY RHODAN-WeltCon 2011 im Programmpunkt »Kurs 3000« verkündet wurde, überhaupt noch? Und was werden die neuen Exposéautoren alles verändern?

Ich will an dieser Stelle gar nicht ins Detail gehen. Nur so viel: Eine Zyklusplanung ist nie fest zementiert. Das war schon immer so, und das wird auch immer so bleiben. Während die Autoren an ihren Romanen schreiben, verändern sie die Planung – neue Ideen werden eingebaut, andere Ideen lässt man fallen.

Tatsache ist: Die grobe Planung, wie sie von Uwe Anton und mir auf dem WeltCon geäußert wurden, gleibt selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich legen Christian Montillon und Wim Vandemaan andere Schwerpunkte. Auf die kann ich jetzt im Detail noch nicht eingehen, werde ich aber in absehbarer Zeit tun.

Nur so viel: An den ersten Romanen des neuen Zyklus wird bereits gearbeitet. So früh waren wir wohl noch nie dran ...

25 November 2012

Dritter Ritter

Quasi immer noch druckfrisch ist der NEO-Roman 31, der mir seit Freitag vorliegt und der im Verlauf dieser Woche ausgeliefert wird. »Finale für Snowman« stammt von Hermann Ritter und ist dessen dritter Beitrag zu unserer Serie – das finde ich gut.

Es geht ganz schön rund in diesem Roman, und das Cover deutet das in gewisser Weise auch an: Perry und Gucky im Schneetreiben. (Und selbstverständlich kann es auf einem Planeten, der seit langer Zeit im ewigen Eis liegt, eigentlich kein Schneetreiben geben. Aber es sieht einfach gut aus ... Da setze ich eine gute Optik einfach vor die Pseudo-Realität.)

23 November 2012

Frankreich-Perry im November

Ende November 2012 erscheint der Band erst, aber ich habe diesmal das Belegexemplar sehr zeitig erhalten: Die Rede ist von »Les Mutants de Gaia«, dem Band 293 der französischen PERRY RHODAN-Taschenbücher. Das Cover ist diesmal eher action-betont, und ich hoffe natürlich, dass es dem Verkauf gut tun wird.

Die Franzosen sind mit diesem Band jetzt kurz vor dem Silberband-Jubiläum; es sind Teile des PERRY RHODAN-Silberbandes 99 enthalten. Und zu lesen bekommen sie die Geschichte vom Rückkehr der Erde in das Sonnensystem und vom Aufstieg des Mutanten Boyt Magor.

22 November 2012

Die DVD als Erinnerung

Gestern traf sie mit der Post ein, heute werde ich vielleicht schon mal die Verpackung aufmachen und sie einlegen: Gemeint ist die »Erinnerungs-DVD« zum PERRY RHODAN-WeltCon 2011, der vor über einem Jahr in Mannheim stattgefunden hat. Ich habe sehr viele positiven Erinnerungen an diesen Con, vor allem aber auch viele Erinnerungen an Stress und Gerenne.

Aus diesem Grund bin ich besonders gespannt darauf, mir die Dinge anzuschauen, die ich nicht selbst mitbekommen habe. Als jemand, der ständig hinter den Kulissen herumturnte, hatte ich leider viel zu wenig direkten Kontakt zu dem, was auf der Bühne ablief. Womöglich ist das auch eine »Aufgabe« fürs Wochenende, mir das alles genauer anzuschauen.

21 November 2012

Bei den Buwis in München

Heute war ich an der Universität – und zwar in München. Konkret war ich im Fach Buchwissenschaften, wo ich die PERRY RHODAN-Serie und ihr Umfeld vorstellte; mein Publikum waren über zwei Dutzend interessierter Studentinnen und Studenten. Das machte mir dann richtig Spaß.

Ich erzählte meinem Publikum die Entstehungsgeschichte der PERRY RHODAN-Serie und wie das Team seit damals die Geschichten vorantreibt; ich schilderte die Vertriebswege und ging vor allem am Ende immer stärker auf das Thema E-Books ein. Das war auch das Thema, zu dem die meisten Rückfragen kamen. Alles in allem ein Vortrag, der den Studierenden hoffentlich gefallen hat; ich selbst lerne durch die Fragen ja auch stets etwas dazu.

20 November 2012

Neuer NEO-Autor

Heute geht's mal wieder schwerpunktmäßig um PERRY RHODAN NEO. Nicht nur, dass unsere Leser darüber abstimmen können, wie die einzelnen Staffeln heißen werden, sondern ich bin dabei, mich mit aktuellen Romanen zu beschäftigen. Unter anderem mit dem top-aktuellen Roman eines ebenso top-aktuellen Autors.

Richtig!, bei PERRY RHODAN NEO werden wir demnächst einen neuen Kollegen präsentieren können. Ich muss es nur noch ordentlich vermelden, dafür muss ich »leider« noch einen Pressetext und dergleichen verfassen. Aber ich freue mich schon sehr, diesen Namen der Öffentlichkeit verkünden zu können!

19 November 2012

Der Club mit Nummer 133

Wenn es eine Gruppe von PERRY RHODAN-Lesern gibt, die ich gar nicht kenne, so sind es die Bezieher der Bertelsmann-Clubausgabe. Dort erscheinen die Silberbände bekanntlich in einer Sonderausgabe – immer vier Bücher in Jahr, die im Prinzip mit einer Verzögerung von zwölf Monaten veröffentlicht werden.

Dieser Tage wurde die Nummer 133 an die treuen Abonnenten verschickt. Es handelt sich dabei um »Duell der Erbfeinde«; die Nummerierung der Clubausgabe weicht wegen unterschiedlicher Publikationsweise – die ich diesmal nicht erläutere – von der unserer Silberbände ab. Die Leser der Clubausgabe können sich jetzt auf jeden Fall auf die Schilderung des großen Kampfes gegen die Garbeschianer freuen ...

18 November 2012

Exposés vom neuen Duo

Den heutigen Sonntagabend verbrachte ich unter anderem mit der Lektüre von Exposés. Ich verrate weder die Bandnummern noch die Autoren noch den Inhalt, nur so viel: Es waren Exposés, die von den neuen Exposéautoren stammen, also von Wim Vandemaan und Christian Montillon.

Ich fand schon die Lektüre spannend: Die beiden haben eine andere Art und Weise, ihre Exposés aufzubauen; sie werfen ihre Ideen so geschickt zusammen, dass ein »großes gemeinsames Ganzes« entsteht. Die Schauplätze, die sie skizzieren, gefallen mir ebenfalls – ich bin sicher, dass die Leser im Frühsommer 2013 nicht nur einmal staunen werden.

17 November 2012

Texten fürs Geheimprojekt

Wenn ich heute Zeit – und »Hirn frei« – habe, geht es noch einmal an die Textarbeit. Es wäre zumindest dringend nötig: Wir brauchen eine Reihe von Werbe- und Informationstexten zu unserem aktuellen Geheimprojekt, und ich tu' mich dabei erstaunlich schwer.

Das Projekt soll zu Beginn des Jahres 2013 das Licht der Leser-Welt erblicken, und hierfür sind noch eine Reihe von Vorbereitungen zu treffen. Wie immer wird auf der Zielgeraden die Zeit ziemlich knapp, und da muss ich mich eben auch ranhalten ...

16 November 2012

Metamorphose auf französisch

Auf dem Titelbild des französischen PERRY RHODAN-Taschenbuches mit der Nummer 292 und dem Titel »Le destin des métamorphes« sind einige eher seltsam und wenig »rhodanisch« wirkende Roboter zu sehen. Das läuft unter künstlerischer Freiheit, und unsere Partner in Frankreich bringen sowieso manchmal seltsame Motive aufs Titelbild.

Inhaltlich sind es die PERRY RHODAN-Romane 844 bis 848, genauer gesagt ist es die erste Hälfte des Silberbandes 99 mit dem Titel »Treibgut der Sterne«. Offiziell kam das Taschenbuch am 18. Oktober 2012 in die Läden, und damit bewegen sich die französischen Leser zackig auf einen Höhepunkt des laufenden BARDIOC-Zyklus zu. Da dürften die unterschiedlichen Auffassungen zur Optik von Robotern kaum stören ...

15 November 2012

Eine Maschine und die STELLARIS


Mit dem Anhören der STELLARIS-Kurzgeschichten – diese gibt es auch alle vertont, derzeit aber nur als Geschenk für Abonnenten der Silber-Editionen von Eins A Medien – komme ich gut voran. Dieser Tag hatte ich »Eine Maschine für den Fall der Fälle« in meinem CD-Player, eine Kurzgeschichte von Wim Vandemaan, erschienen als Nummer 13 der STELLARIS-Reihe, gelesen von Renier Baaken.

Die Geschichte beginnt sehr ungewöhnlich, und als Leser benötigt man einige Zeit, bis man so richtig kapiert, was eigentlich geschieht. Dann entfaltet sich ein Geschehen, das ein Geheimnis aus dem Leben des STELLARIS-Kommandanten Lewis Silberling schildert.

Ein großer Teil der Geschichte spielt übrigens gar nicht an Bord des Raumschiffes, sondern auf einem eher unbekannten Planeten. Das hat mir alles sehr gut gefallen: schöne Idee, clever geschrieben, klasse vorgelesen!

14 November 2012

Die SOL 68 gelesen

Mit der aktuellen Ausgabe 68 der SOL tue ich mich schwer: nicht weil ich sie schlecht fände – ganz im Gegenteil –, sondern weil ich zu parteiisch bin. Zwei Interviews sind vertreten, die ich mit Arndt Ellmer und Alexander Huiskes geführt habe; dazu kommt ein umfangreiches Interview, das Peter Drabert sehr sachkundig und zugleich kritisch mit mir geführt hat.

Darüber hinaus bietet das Heft der PERRY RHODAN-FanZentrale eine Reihe von lesenswerten Vereins-Interna, unter anderem zur finanziellen Krise des Vereins, den kritischen Beitrag des »galaktischen Beobachters« zur laufenden Serienhandlung, weitere Berichte von Inge Mahn über William Voltz und die 70er-Jahre sowie andere Texte. Zu der BOOMERANG-Kurzgeschichte habe ich mich bereits an anderer Stelle geäußert ...

Okay, ich sage es jetzt doch: Die Ausgabe ist sehr gut geworden; die meisten Artikel finde ich lesenswert. Trotz meiner Parteilichkeit möchte ich sie reinen Herzens empfehlen!

13 November 2012

Das Jubiläumsjahr und viele Höhepunkte – Teil 2

Ein Logbuch der Redaktion

(Der folgende Text wurde erstmals im PERRY RHODAN-Jahrbuch 2011 veröffentlicht. Die Lektüre dieses Jahrbuches ist absolut empfehlenswert – aber auch auf unserer Internet-Seite sollte man gelegentlich zurückblicken. Hier kommt der zweite Teil des Textes.)

Und das ist eine weitere wichtige Neuerung im Jahr 2011: Wir begannen unsere Partnerschaft mit dem Dienstleister Bookwire, bei dem Miriam Hofheinz – ehemals PERRY RHODAN-Marketing – jetzt verantwortlich für das E-Book-Geschäft ist. Auch wenn wir seit Anfang der Nullerjahre im Geschäft mit E-Books sind, markierte diese Zusammenarbeit den endgültigen Einstieg in das sogenannte digitale Zeitalter.

Das Ziel ist ehrgeizig: Wir wollen alle PERRY RHODAN-Heftromane, alle PERRY RHODAN-Silberbände sowie den größten Teil aller weiteren PERRY RHODAN- und ATLAN-Produkte in absehbarer Zeit als E-Books anbieten – das ist mit sehr viel Arbeit verbunden, wird bisher aber auch sehr gut angenommen.

Wenn ein Jahr so turbulent verläuft, wie es beim Jahr 2011 der Fall war, geht es selten ohne personelle Konsequenzen über die Bühne. Nach gut fünfzehn Jahren in der Abteilung PERRY RHODAN verließ uns Brigitte Thumm, die in der Fan-Szene nie in Erscheinung getreten war, als Sachbearbeiterin aber den kompletten »Hintergrund« der Abteilung organisiert hatte. Teile ihrer Arbeit wurden von Kolleginnen und Kollegen in Konzern-Abteilungen in Magdeburg und Hamburg übernommen – und das wiederum sorgte für viel Unruhe und zusätzliche Arbeit bei uns in Rastatt.

Als zusätzliche Redakteurin kam Elke Rohwer an Bord. Sie kümmerte sich um das Con-Buch und um die Silberbände, übernahm dann aber vor allem die Arbeit an PERRY RHODAN NEO.

Für etwas mehr als ein halbes Jahr wirkte Marc A. Herren in der PERRY RHODAN-Redaktion; er wurde der Projektleiter WeltCon und verbrachte irrsinnige Mengen an Überstunden damit, zwischen den Con-Besuchern, möglichen Sponsoren, den Verantwortlichen im Kongresszentrum in Mannheim und vielen anderen Organisationen zu vermitteln. Ohne ihn hätten wir den WeltCon nie geschafft.

Neben all den Jubelfeiern darf ich bei einem Rückblick nicht vergessen, dass das Jahr 2011 auch seine traurigen Momente hatte. So starb bereits im Februar 2011 der Autor, Übersetzer, Literaturagent und Herausgeber Hans-Joachim Alpers. Jahrelang hatte er die Science-Fiction-Publikation im Moewig-Verlag betreut, im »Ara-Toxin«-Zyklus war er sogar mit einem PERRY RHODAN-Taschenbuch beteiligt.

Der stärkste Schlag war aber der Tod unseres Altautors H.G. Francis. Er war seit langem erkrankt und verstarb am 3. November 2011; jahrzehntelang hatte er die PERRY RHODAN-Serie mit seinen Romanen, Hörspielen und weiterreichenden Ideen bereichert.

So erwies sich auch 2011 als ein Jahr mit vielen Facetten: mal traurig, mal fröhlich, mal arbeitsintensiv, mal euphorisierend. Aber all diese Widersprüche passten zugleich zum fünfzigsten Geburtstag einer Romanserie, der bei ihrer Entstehung niemand zugetraut hätte, dass es sie so lang geben würde ...

Das Jubiläumsjahr und viele Höhepunkte – Teil 1


Ein Logbuch der Redaktion

(Der folgende Text wurde erstmals im PERRY RHODAN-Jahrbuch 2011 veröffentlicht. Die Lektüre dieses Jahrbuches ist absolut empfehlenswert – aber auch auf unserer Internet-Seite sollten wir gelegentlich zurückblicken. Heute kommt der erste Teil des Textes, den zweiten bringe ich gleich danach.)

Schaue ich auf das Jahr 2011 zurück, stelle ich fest, dass es unglaublich schnell an mir vorüberzog. Kein Wunder angesichts der vielen Ereignisse, die das Jahr mit sich brachte. Einige von ihnen möchte ich in diesem Rückblick beleuchten.

Selbstverständlich stand das gesamte Jahr 2011 unter dem Motto »50 Jahre PERRY RHODAN«. Das Jubiläum beschäftigte uns praktisch ununterbrochen, anfangs noch in eher bescheidenem Maße, aber ab dem Sommer buchstäblich Tag und Nacht.

Ab Juni 2011 setzte ein ungeheurer Presserummel ein, der alles übertraf, was ich jemals bei PERRY RHODAN erlebt hatte. Schätzungsweise 200 Pressegespräche führte allein ich in den drei Monaten vor dem WeltCon; die Kollegen in den Nachbarbüros standen ebenfalls immer wieder Journalisten aller Art Rede und Antwort.

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildete der PERRY RHODAN-WeltCon 2011. Ich selbst habe einen sehr subjektiven Blick auf diesen Con, der für uns von viel Arbeit, aber auch von unglaublich viel positiven Energien geprägt war. Zahlreiche Besucher sprachen mich an und lobten die Veranstaltung; die Besprechungen hinterher waren ebenfalls zu einem großen Teil positiv. Wir Veranstalter waren hinterher absolut kaputt: Nach den Monaten im Dauerstress lagen bei uns die Nerven ziemlich blank.

Dabei veröffentlichten wir in diesem Jahr 2011 sogar einen Jubiläumsband in der PERRY RHODAN-Serie; nur ging das Thema fast komplett unter. Mit Band 2600, verfasst von Uwe Anton, leiteten wir einen neuen Zyklus ein; diesmal ging es um das Neuroversum, über das die Leser in diesem Jahr aber nicht viel mehr als den Namen erfuhren.

Ein entführtes Sonnensystem, eine entführte BASIS, ein Alaska Saedelaere auf dem Weg ins Reich der Harmonie: Was sich Uwe Anton als Exposéautor und das Autorenteam ausgedacht hatten, war faszinierend und vielseitig zugleich. Aber die Presse interessierte sich bei den Gesprächen nicht für Band 2600 – dieses ansonsten so wichtige Thema fiel angesichts der vielen anderen »Medienereignisse« nach hinten.

Mit dazu bei trug »PERRY RHODAN – Unser Mann im All«: Der Dokumentarfilm der Filmproduktionsgesellschaft Florianfilm, für den unser Autor Wim Vandemaan einer der Drehbuchautoren war, kam im September 2011 in die Kinos, wurde auf einmal zu einem neuen Thema für die Journalisten.

Es gab zahlreiche Veranstaltungen, an denen auch Autoren und Verlagsmitarbeiter teilnahmen: Ich war beispielsweise mit Gisbert Haefs und Wim Vandemaan in Hamburg auf der Bühne, und mit Marc A. Herren begrüßte ich das Kino-Publikum in der »Schauburg« in Karlsruhe.

Nicht vergessen darf ich bei der Betrachtung des Jahres 2011 unser »Geheimprojekt«, das wir über ein Jahr lang heimlich vorbereitet hatten. Pünktlich zum WeltCon und damit zum fünfzigjährigen Jubiläum starteten wir PERRY RHODAN NEO, unsere neue Vision des PERRY RHODAN-Universums.

Seit Jahren sprachen wir immer wieder über dieses Thema, und ich hatte es stets neu diskutiert und war es oftmals unter anderen Gesichtspunkten angegangen. Seit Oktober 2011 gibt es PERRY RHODAN NEO nun in Form von Taschenheften, aber ebenso als E-Book und als Hörbuch. Von Anfang an setzten wir bei dieser Serie auf eine Publikation in den unterschiedlichsten Formen.

12 November 2012

Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse 2012

Der Besuch der Frankfurter Buchmesse gehört in jedem Herbst zu den Arbeitsschwerpunkten der PERRY RHODAN-Redaktion, so auch in diesem Oktober 2012. Den Messestand hatten wir diesmal gemeinsam mit dem Splitter-Verlag, auch Aktionen am Stand wurden gemeinsam veranstaltet.

Messegespräche mit Autoren und Verlagskollegen prägten den Alltag der Messe, dazu kamen zahlreiche Gespräche mit »ganz normalen« Lesern. Unsere Bildergalerien geben hierzu einen kleinen Einblick – als Fotograf war diesmal Hubert Haensel tätig.

Die eine Bildergalerie beschäftigt sich mit der eigentlichen Buchmesse, die andere liefert schöne Rückblicke auf unser Galaktisches Forum. Beide sind lohnenswert ...

11 November 2012

Elfen und Verräter


Die »Schattenlord«-Serie neigt sich unweigerlich ihrem Ende zu. Das fällt mir am heutigen Sonntag besonders auf: Ich arbeite den vierzehnten Roman der Serie durch, der parallel zu mir bereits von Rainer Nagel lektoriert wird. Wahrscheinlich ist Uschi Zietsch alias Susan Schwartz heute auch dabei, den Fortsetzungsband zu schreiben.

Im vierzehnten Roman, der von zwei Autorinnen verfasst worden ist, stehen unterschiedliche Schauplätze im Zentrum des Geschehens. Überall steuert alles auf finale Entscheidungen zu, wird der Kampf um die Anderswelt mit immer größerer Härte geführt – das ist sehr abwechslungsreich erzählt und macht schon beim Durcharbeiten sehr viel Spaß.