Der Newsletter der PERRY RHODAN-FanZentrale (PRFZ( ist seit Jahren eine wichtige, ja, fast unverzichtbare Lektüre für Menschen, die mehr über PERRY RHODAN und das Umfeld der größten Science-Fiction-Serie der Welt wissen möchten. Diesmal gab es bei der Zusammenstellung der aktuellen Ausgabe wohl Schwierigkeiten, zumindest deutet das Schusswort von Alexandra Trinley – sie verantwortet das 20 Seiten umfassende Fanzine – darauf hin. Das Ergebnis kann sich trotz aller »Blockaden« absolut sehen lassen.
Einen Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe bildet das Interview mit Marie Erikson. Die Autorin erzählt auf mehreren Seiten von ihrer Arbeit für PERRY RHODAN und ihrer Begeisterung für Horror-Romane; das ist sehr lesenswert.
Wie es sich für eine Fan-Publikation gehört, stehen aber auch Themen aus dem Fandom im Vordergrund. Der Ernst-Ellert-Con III begeisterte, der Organisator Dieter Wengenmayr wird zurecht für sein langjähriges Engagement geehrt – wir kennen uns seit über dreißig Jahren –, und es gibt schöne Erinnerungsbilder an den GarchingCon im Jahr 1996.
Ich finde die aktuelle »Newsletter«-Ausgabe wieder einmal sehr geglückt und sehr lesenswert. PRFZ-Mitglieder können sie problemlos und ohne weitere Kosten abonnieren; das Fanzine kommt als PDF und per Mail. Ein weiterer Grund, Mitglied in der FanZentrale zu werden!
Posts mit dem Label Fanzine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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22 Mai 2026
17 April 2026
Fremde Welten in einem Heft
Die aktuelle Ausgabe 121 der Zeitschrift »SOL« ist wieder einmal eine gelungene Wundertüte: Ich freue mich stets auf das Heft und bin jedes Mal aufs Neue überrascht von der Vielzahl der Themen, die Christinan Hacker als Chefredakteurin und ihr Team zusammengestellt haben. In dieser Ausgabe stehen unter anderem fremde Welten im Zentrum.
So findet sich beispielsweise eine Darstellung des Planeten Zhygor: Phantastische Bilder des Malers Stefan Wepil werden mit Texten kombiniert, die diese Welt ausführlich ins richtige Licht rücken. Darüber hinaus geht es um die Plejaden, die in der PERRY RHODAN-Serie einer der Siedlungsgebiete der Menschheit sind, oder um realtweltliche Sonnen und Planeten in unserer Nähe – welche Entsprechung diese im Perryversum haben, stellt Norbert Fiks ausführlich und spannend vor.
Sehr gefallen hat mir in diesem Heft das Interview, das Christina Hacker mit meinem Kollegen Adnan Turan geführt hat. Er erzählt von seiner Arbeit in der Redaktion, die oft ein Bindeglied zwischen klassischen Redaktions- und modernen Marketing-Aufgaben darstellt.
Darüber hinaus finden sich in dem aktuellen Heft allerlei Rezensionen aktueller Romane, ein Nachruf auf Erich von Däniken – der ja früher oft in PERRY RHODAN vertreten war –, und starke Artikel über Umweltangepasste in unserem Serienkosmos, die ja ebenfalls zum großen Thema der fremden Welten gehören. Eine Mixtur, die ich stets gut zu lesen und informativ fand!
Das 76 Seiten starke Heft weist ein professionelles Layout mit farbigen Seiten aus und kann immer noch bei der PERRY RHODAN-FanZentrale bestellt werden. Ich empfehle sowieso eine Mitgliedschaft in dem Verein oder ein Abonnement des Heftes!
So findet sich beispielsweise eine Darstellung des Planeten Zhygor: Phantastische Bilder des Malers Stefan Wepil werden mit Texten kombiniert, die diese Welt ausführlich ins richtige Licht rücken. Darüber hinaus geht es um die Plejaden, die in der PERRY RHODAN-Serie einer der Siedlungsgebiete der Menschheit sind, oder um realtweltliche Sonnen und Planeten in unserer Nähe – welche Entsprechung diese im Perryversum haben, stellt Norbert Fiks ausführlich und spannend vor.
Sehr gefallen hat mir in diesem Heft das Interview, das Christina Hacker mit meinem Kollegen Adnan Turan geführt hat. Er erzählt von seiner Arbeit in der Redaktion, die oft ein Bindeglied zwischen klassischen Redaktions- und modernen Marketing-Aufgaben darstellt.
Darüber hinaus finden sich in dem aktuellen Heft allerlei Rezensionen aktueller Romane, ein Nachruf auf Erich von Däniken – der ja früher oft in PERRY RHODAN vertreten war –, und starke Artikel über Umweltangepasste in unserem Serienkosmos, die ja ebenfalls zum großen Thema der fremden Welten gehören. Eine Mixtur, die ich stets gut zu lesen und informativ fand!
Das 76 Seiten starke Heft weist ein professionelles Layout mit farbigen Seiten aus und kann immer noch bei der PERRY RHODAN-FanZentrale bestellt werden. Ich empfehle sowieso eine Mitgliedschaft in dem Verein oder ein Abonnement des Heftes!
30 Januar 2026
Ein Rückblick auf dreißig Jahre
Ich erinnere mich noch gut, wie schwer es 1995 und 1996 war, die PERRY RHODAN-FanZentrale (PRFZ) ins Leben zu rufen. Es gab viele Widerstände im Verlag, aber auch in der Fan-Szene waren nicht alle begeistert. Das ist jetzt alles lang her, und schaue ich mir die aktuelle Ausgabe 120 der Zeitschrift »SOL« an, kann ich feststellen, dass die PRFZ-Verantwortlichen über lange Zeit hinweg eine anspruchsvolle Aufgabe sehr gut erledigt haben.
Mittlerweile ist anscheinen d bereits die Ausgabe 121 an die Mitglieder verschickt worden. Ich kam erst dieser Tage zu, die Lektüre der Ausgabe 120 zu beenden. Deshalb diese verspätete Rezension, wofür ich um Verständnis bitte.
In einem Interview erinnert sich Jürgen Menge, der erste Chefredakteur des Magazins, wie es damals anfing. Statistiken geben einen ergänzenden Überblick, und ein Artikel beschäftigt sich mit den Titelbildern. Somit wird die Geschichte der »SOL« ausführlich gewürdigt.
Der Rest es Heftes ist eher »business as usual«: Aktuelle Romane werden vorgestellt; in einem Interview informiert Kai Hirdt über die weitere Zukunft für PERRY RHODAN NEO. Auf den gelungenen Con, der 2025 in Garching veranstaltet worden ist, wird zurückgeblickt. Zahlreiche kleinere Beiträge sind im Heft enthalten, das auf diese Weise wieder eine unterhaltsame und informative Mischung präsentiert.
Die »SOL«-Ausgabe 120 umfasst 68 farbig gedruckte Seiten in professionellem Layout, die sich durchgehend gut lesen lassen. Wie immer ist das Magazin lesenswert – wer sich für PERRY RHODAN interessiert, findet darin stets wichtige und lesenswerte Themen. PRFZ-Mitglieder erhalten das Heft im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrags; man kann es aber auch »einfach so« bestellen.
Mittlerweile ist anscheinen d bereits die Ausgabe 121 an die Mitglieder verschickt worden. Ich kam erst dieser Tage zu, die Lektüre der Ausgabe 120 zu beenden. Deshalb diese verspätete Rezension, wofür ich um Verständnis bitte.
In einem Interview erinnert sich Jürgen Menge, der erste Chefredakteur des Magazins, wie es damals anfing. Statistiken geben einen ergänzenden Überblick, und ein Artikel beschäftigt sich mit den Titelbildern. Somit wird die Geschichte der »SOL« ausführlich gewürdigt.
Der Rest es Heftes ist eher »business as usual«: Aktuelle Romane werden vorgestellt; in einem Interview informiert Kai Hirdt über die weitere Zukunft für PERRY RHODAN NEO. Auf den gelungenen Con, der 2025 in Garching veranstaltet worden ist, wird zurückgeblickt. Zahlreiche kleinere Beiträge sind im Heft enthalten, das auf diese Weise wieder eine unterhaltsame und informative Mischung präsentiert.
Die »SOL«-Ausgabe 120 umfasst 68 farbig gedruckte Seiten in professionellem Layout, die sich durchgehend gut lesen lassen. Wie immer ist das Magazin lesenswert – wer sich für PERRY RHODAN interessiert, findet darin stets wichtige und lesenswerte Themen. PRFZ-Mitglieder erhalten das Heft im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrags; man kann es aber auch »einfach so« bestellen.
16 Januar 2026
In einer dunklen Zeit
Galbraith Deighton ist eine der Figuren aus der PERRY RHODAN-Serie, die selten im Zentrum standen und mit der das Autorenteam streckenweise nicht gut arbeiten konnte; so sah es zumindest für mich damals aus. Deshalb finde ich es spannend, dass im Rahmen der PERRY RHODAN-FanEdition ein Roman erschienen ist, der sich mit Deighton beschäftigt.
Ich meine damit »Der Eisenfürst«, ein Roman von Michael Mühlehner, der 2022 veröffentlicht wurde und den ich jetzt erst gelesen habe. Er spielt im Jahr 453 Neuer Galaktischer Zeit, in einer Zeit großer Umbrüche: Die Galaxis Hangay ist in unserem Universum materialisiert und ergänzt nun die Lokale Gruppe. Doch die Auswirkungen sind verheerend; Kriege erschüttern die Milchstraße, es gibt große Zerstörungen. (Wer es anders wissen möchte: Der Roman spielt zwischen den PERRY RHODAN-Romane 1399 und 1400, im Vorfeld des »Cantaro«-Zyklus.)
In dieser Zeit lässt der Autor seine spannende Geschichte spielen. Deighton ist die Hauptfigur, sein Gegner ist der Eisenfürst, ein fieser Pirat, der die Randgebiete der Milchstraße plündert. Mit Deighton reist seine Lebensgefährtin Salome, eine Sternnomadin mit vielen Geheimnissen ...
Der Roman ist unterhaltsam geschrieben; man merkt, dass Michael Mühlehner schon einige Romane bei kleineren Verlagen veröffentlicht hat. Man kann als Leser tief in eine Zeit eintauchen, die von unserer Serie nur »angerissen« wurde.
Unterm Strich ist »Der Eisenfürst« ein richtig gelungener Fan-Roman, den ich vor allem jenen Lesern empfehlen möchte, die Space Opera der klassischen Art mögen.
Ich meine damit »Der Eisenfürst«, ein Roman von Michael Mühlehner, der 2022 veröffentlicht wurde und den ich jetzt erst gelesen habe. Er spielt im Jahr 453 Neuer Galaktischer Zeit, in einer Zeit großer Umbrüche: Die Galaxis Hangay ist in unserem Universum materialisiert und ergänzt nun die Lokale Gruppe. Doch die Auswirkungen sind verheerend; Kriege erschüttern die Milchstraße, es gibt große Zerstörungen. (Wer es anders wissen möchte: Der Roman spielt zwischen den PERRY RHODAN-Romane 1399 und 1400, im Vorfeld des »Cantaro«-Zyklus.)
In dieser Zeit lässt der Autor seine spannende Geschichte spielen. Deighton ist die Hauptfigur, sein Gegner ist der Eisenfürst, ein fieser Pirat, der die Randgebiete der Milchstraße plündert. Mit Deighton reist seine Lebensgefährtin Salome, eine Sternnomadin mit vielen Geheimnissen ...
Der Roman ist unterhaltsam geschrieben; man merkt, dass Michael Mühlehner schon einige Romane bei kleineren Verlagen veröffentlicht hat. Man kann als Leser tief in eine Zeit eintauchen, die von unserer Serie nur »angerissen« wurde.
Unterm Strich ist »Der Eisenfürst« ein richtig gelungener Fan-Roman, den ich vor allem jenen Lesern empfehlen möchte, die Space Opera der klassischen Art mögen.
09 Januar 2026
Gelungene Infopackung zum Jahresende
Sage bitte keiner mehr, die PERRY RHODAN-FanZentrale (PRFZ) sei unkritisch! Die aktuelle Ausgabe des »PRFZ-Newsletters«, die kurz vor dem Ende des Jahres 2025 an die Abonnentinnen und Abonnenten verschickt worden ist, belegt da sehr deutlich. Alexandra Trinley stellte zum wiederholten Mal eine abwechslungsreiche Mischung zusammen, die diesmal auf kritische Töne nicht verzichtete.
Von ihr selbst ein ironischer Artikel über die aktuellen Preiserhöhungen bei unseren Romanen. Dazu kommt ein durchaus kritischer Text, in dem es um die aktuellen Bände bei PERRY RHODAN NEO geht – immerhin kommt die neue »Metamorph«-Staffel in der Bewertung deutlich besser weg.
Weil es sich um den Newsletter der FanZentrale handelt, gibt es auch Themen, die eher club-intern zu betrachten sind; so wird eine Statistik zur Entwicklung der Mitgliederzahlen veröffentlicht, und es gibt Informationen zum Stand des Vereins. Lesenswert fand ich vor allem das Interview mit Csaba Forro, einem aktiven Fan aus dem Terranischen Club EdeN.
Gelungene Ausgabe – PRFZ-Mitglieder können den Newsletter kostenfrei abonnieren und bekommen ihn als PDF-Fanzine in die Mailbox geliefert.
Von ihr selbst ein ironischer Artikel über die aktuellen Preiserhöhungen bei unseren Romanen. Dazu kommt ein durchaus kritischer Text, in dem es um die aktuellen Bände bei PERRY RHODAN NEO geht – immerhin kommt die neue »Metamorph«-Staffel in der Bewertung deutlich besser weg.
Weil es sich um den Newsletter der FanZentrale handelt, gibt es auch Themen, die eher club-intern zu betrachten sind; so wird eine Statistik zur Entwicklung der Mitgliederzahlen veröffentlicht, und es gibt Informationen zum Stand des Vereins. Lesenswert fand ich vor allem das Interview mit Csaba Forro, einem aktiven Fan aus dem Terranischen Club EdeN.
Gelungene Ausgabe – PRFZ-Mitglieder können den Newsletter kostenfrei abonnieren und bekommen ihn als PDF-Fanzine in die Mailbox geliefert.
28 November 2025
Wissenswertes zu Mausbibern
Ich kam erst dieser Tage dazu, das wunderbare kleine Heft zu lesen, das vor einem Jahr erschienen ist: Der Ausgabe 116 der Zeitschrift »SOL« lag das »SOL 116 Extra« bei, und das wiederum ist eine Publikation, die ich richtig gut fand. Frank G. Gerigk schrieb ein ganzes Heft mit 52 farbigen A5-Seiten über Mausbiber.
»Zur Biologie und Evolution der Ilts (Mausbiber)« sagt schon fast alles über den Inhalt des Hefts aus. Die neuesten Erkenntnisse, die es in der PERRY RHODAN-Serie über die Yuit-Leun gab, konnte der Autor nicht in seine Arbeit einfließen lassen – aber das ändert nichts an den Qualitäten.
Frank G Gerigk erzählt von Nagegieren im Allgemeinen und Ilts im Besonderen, er widmet sich ernsthaft der Evolutionsgeschichte dieser Lebewesen. Das Bildmaterial ergänzt diese Darstellung hervorragend – das alles wirkt professionell, als ginge es um eine »echte« Lebensform und »nicht nur« um Lebewesen, die 1961 für eine Science-Fiction-Serie entwickelt wurden.
Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht – ein Beleg wieder einmal dafür, wie intensiv man sich mit einem fiktiven Universum beschäftigen kann.
(Das Heft gab's für Mitglieder der PERRY RHODAN-FanZentrale im Rahmen des Mitgliedsbeitrags. Wer sich dafür interessiert, findet auf der Internet-Seite der Organisation weitere Informationen.)
»Zur Biologie und Evolution der Ilts (Mausbiber)« sagt schon fast alles über den Inhalt des Hefts aus. Die neuesten Erkenntnisse, die es in der PERRY RHODAN-Serie über die Yuit-Leun gab, konnte der Autor nicht in seine Arbeit einfließen lassen – aber das ändert nichts an den Qualitäten.
Frank G Gerigk erzählt von Nagegieren im Allgemeinen und Ilts im Besonderen, er widmet sich ernsthaft der Evolutionsgeschichte dieser Lebewesen. Das Bildmaterial ergänzt diese Darstellung hervorragend – das alles wirkt professionell, als ginge es um eine »echte« Lebensform und »nicht nur« um Lebewesen, die 1961 für eine Science-Fiction-Serie entwickelt wurden.
Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht – ein Beleg wieder einmal dafür, wie intensiv man sich mit einem fiktiven Universum beschäftigen kann.
(Das Heft gab's für Mitglieder der PERRY RHODAN-FanZentrale im Rahmen des Mitgliedsbeitrags. Wer sich dafür interessiert, findet auf der Internet-Seite der Organisation weitere Informationen.)
25 April 2025
Gelungene April-Ausgabe
Der PRFZ-Newsletter richtet sich an die Mitglieder der PERRY RHODAN-FanZentrale (PRFZ), der ich seit ihrer Gründung angehöre. Dieser Tage kam die aktuelle Ausgabe 58 bei mir an; das Fanzine wird als PDF erstellt und per Mail an die Abonnenten verschickt. Mit seinen zwanzig A4-Seiten hat es einen respektablen Umfang. Gestern abend habe das Fanzine gelesen.
Themen aus dem Verein spielen natürlich eine Rolle – so gibt es ein Vorwort des Vorsitzenden und eine Kurzgeschichte aus dem Universum der Fan-Romanserie »Dorgon«. Dazu kommen Informationen zu Themen rings um die größte Science-Fiction-Serie der Welt, alles schön breit gefächert.
Zwei Beiträge fand ich besonders lesenswert.
Unter »Ein bisschen Chaos muss sein« gibt es ein Interview mit Olaf Brill. Der frischgebackene Teamautor erzählt von seiner Arbeit und seiner Begeisterung für den »Kleinen Perry«. Das liest sich alles sehr sympathisch.
»Science Fiction in Englischbüchern« ist ein Beitrag von Alexandra Trinley, die als Redakteurin für den Newsletter zuständig ist und bei diesem Text über den rhodanischen Tellerrand hinausschaut. Ihr Blick auf Science Fiction in Schulbüchern ist amüsant und informativ zugleich.
Schönes Fanzine! PRFZ-Mitglieder können es kostenlos abonnieren.
Themen aus dem Verein spielen natürlich eine Rolle – so gibt es ein Vorwort des Vorsitzenden und eine Kurzgeschichte aus dem Universum der Fan-Romanserie »Dorgon«. Dazu kommen Informationen zu Themen rings um die größte Science-Fiction-Serie der Welt, alles schön breit gefächert.
Zwei Beiträge fand ich besonders lesenswert.
Unter »Ein bisschen Chaos muss sein« gibt es ein Interview mit Olaf Brill. Der frischgebackene Teamautor erzählt von seiner Arbeit und seiner Begeisterung für den »Kleinen Perry«. Das liest sich alles sehr sympathisch.
»Science Fiction in Englischbüchern« ist ein Beitrag von Alexandra Trinley, die als Redakteurin für den Newsletter zuständig ist und bei diesem Text über den rhodanischen Tellerrand hinausschaut. Ihr Blick auf Science Fiction in Schulbüchern ist amüsant und informativ zugleich.
Schönes Fanzine! PRFZ-Mitglieder können es kostenlos abonnieren.
14 März 2025
Widersprüche in einem Universum
Auch die Ausgabe 117 des Magazins »SOL« habe ich von vorne bis hinten gelesen. Ich mag das Magazin sehr, und ich schätze die Arbeit, die Christina Hacker und ihr Team hineinstecken. Den meisten Leuten dürfte gar nicht bewusst sein, wieviel Engagement erforderlich ist, um so ein Heft in einer sehr guten Qualität und auch regelmäßig zu veröffentlichen.
Allein schon die Optik! 64 Seiten im A4-Format und einem professionellen Layout, alles in Farbe gedruckt und mit einem starken Titelbild von Günter Puschmann ausgestattet: Damit kann sich das Magazin jederzeit sehen lassen. Wie ich schon oft geschrieben habe: Man braucht sich nicht mehr an das alte PERRY RHODAN-Magazin zurücksehnen; die »SOL« ist längst das neue Magazin schlechthin.
Der Schwerpunkt im ersten Heft des Jahres 2025 liegt auf der »guten alten Zeit«, in diesem Fall geht es um die zahlreichen Widersprüche im frühen PERRY RHODAN-Universum. Die Beiträge zum Thema sind mit einer gewissen Ironie verfasst und machen Spaß; man merkt, dass sie nicht bierernst gemeint sind. Aber klar: Wenn man manche Aspekte der Serie unter die Lupe nimmt, wird schnell klar, dass man nicht alles glaubhaft begründen kann …
Die weiteren Beiträge möchte ich an dieser Stelle nicht auflisten; die Inhaltsangabe lässt sich ja im Internet nachlesen. Mir gefielen die Besprechungen der aktuellen Romane, für die nun Alexandra Trinley zuständig ist, und das Interview mit Hermann Ritter, dem neuen Ehrenmitglied der PERRY RHODAN-FanZentrale. Und der Blick auf die aktiven Frauen in der Science-Fiction-Szene war ebenfalls sehr lesenswert.
Aber das gilt eh für das gesamte Heft: eine gelungene Wundertüte voller Themen, die einem PERRY RHODAN-Enthusiasten gefallen müssten!
Allein schon die Optik! 64 Seiten im A4-Format und einem professionellen Layout, alles in Farbe gedruckt und mit einem starken Titelbild von Günter Puschmann ausgestattet: Damit kann sich das Magazin jederzeit sehen lassen. Wie ich schon oft geschrieben habe: Man braucht sich nicht mehr an das alte PERRY RHODAN-Magazin zurücksehnen; die »SOL« ist längst das neue Magazin schlechthin.
Der Schwerpunkt im ersten Heft des Jahres 2025 liegt auf der »guten alten Zeit«, in diesem Fall geht es um die zahlreichen Widersprüche im frühen PERRY RHODAN-Universum. Die Beiträge zum Thema sind mit einer gewissen Ironie verfasst und machen Spaß; man merkt, dass sie nicht bierernst gemeint sind. Aber klar: Wenn man manche Aspekte der Serie unter die Lupe nimmt, wird schnell klar, dass man nicht alles glaubhaft begründen kann …
Die weiteren Beiträge möchte ich an dieser Stelle nicht auflisten; die Inhaltsangabe lässt sich ja im Internet nachlesen. Mir gefielen die Besprechungen der aktuellen Romane, für die nun Alexandra Trinley zuständig ist, und das Interview mit Hermann Ritter, dem neuen Ehrenmitglied der PERRY RHODAN-FanZentrale. Und der Blick auf die aktiven Frauen in der Science-Fiction-Szene war ebenfalls sehr lesenswert.
Aber das gilt eh für das gesamte Heft: eine gelungene Wundertüte voller Themen, die einem PERRY RHODAN-Enthusiasten gefallen müssten!
24 Januar 2025
Kunst und Kultur im Perryversum
Den fünften BrühlCon im Sommer 2024 verpasste ich; bisher hatte ich es in all den Jahren nie geschafft, einen der eher familiären Cons in Brühl zu besuchen. Die Veranstalter schickten mir aber freundlicherweise das BrühlCon-Fanzine, die neben diversen anderen Texten vor allem eine längere Geschichte von Udo Mörsch enthielt. Sie trägt den Titel »Der Holografie-Wettstreit«, und ich las sie endlich.
Die Story spielt eindeutig im PERRY RHODAN-Universum; eine genaue Handlungszeit ist nicht bekannt. Hauptfigur ist eine junge Frau namens Bella Star, die an einem künstlerischen Wettbewerb teilnimmt, bei dem vor allem Holografien zum Einsatz kommen. Weil ich das für ein originelles Thema halte – Kunst und Kultur wird es auch in der fernen Zukunft geben –, las ich diese Geschichte mit großem Vergnügen.
Ich hätte sie an der einen oder anderen Stelle noch mal bearbeitet, fand sie aber vom Grundsatz her gut. Der Garbus-Distrikt in Terrania bietet eine schöne Kulisse für eine Story, die im Milieu von Künstlern angesiedelt ist. Und wieso sich eine Ator – eben nicht Sichu Dorksteiger – in Terrania aufhält, muss ja nicht unbedingt erklärt werden.
Schöne Story, gelungenes Fanzine! (Informationen zum BrühlCon gibt es auf der entsprechenden Website; leider steht dort nicht, ob und wie man das Heft noch bekommen kann.)
Die Story spielt eindeutig im PERRY RHODAN-Universum; eine genaue Handlungszeit ist nicht bekannt. Hauptfigur ist eine junge Frau namens Bella Star, die an einem künstlerischen Wettbewerb teilnimmt, bei dem vor allem Holografien zum Einsatz kommen. Weil ich das für ein originelles Thema halte – Kunst und Kultur wird es auch in der fernen Zukunft geben –, las ich diese Geschichte mit großem Vergnügen.
Ich hätte sie an der einen oder anderen Stelle noch mal bearbeitet, fand sie aber vom Grundsatz her gut. Der Garbus-Distrikt in Terrania bietet eine schöne Kulisse für eine Story, die im Milieu von Künstlern angesiedelt ist. Und wieso sich eine Ator – eben nicht Sichu Dorksteiger – in Terrania aufhält, muss ja nicht unbedingt erklärt werden.
Schöne Story, gelungenes Fanzine! (Informationen zum BrühlCon gibt es auf der entsprechenden Website; leider steht dort nicht, ob und wie man das Heft noch bekommen kann.)
06 Dezember 2024
Blick auf einen Solarmarschall
Der Terranische Club Eden (TCE) ist nicht nur durch sein Engagement auf Fan-Veranstaltungen bekannt, sondern auch durch seine Fan-Romane und umfangreichen Dokumentationen. Mit der Serie »Michael J. Freyt« widmet er sich einem frühen Weggefährten von Perry Rhodan, und den ersten Band dieser Serie habe ich nun endlich gelesen.
»Ein Prinz auf Aptulat« erschien bereits 2021 und wurde von Thomas Bund verfasst. Der Autor greift damit eine Figur auf, die in der Frühzeit des Solaren Imperiums eine wichtige Rolle spielt, später dann aber stirbt. Die Serie selbst beginnt zu Beginn des 22. Jahrhunderts, also in einer relativ nahen Zukunft des Perryversums. Akonen spielen eine Rolle, das Solare Imperium ist eher klein.
Damit die Handlung des Fan-Romans ein wenig komplizierter wird, spielen aber auch Kartanin aus der Serienzukunft eine Rolle, sogar die ferne Galaxis Alkordoom wird thematisiert. Wer sich mit den vielen Details unserer Serie – inklusive ATLAN – gut auskennt, wird vieles wieder erkennen und daran seine Freude haben. Andere Leser werden streckenweise keine Zusammenhänge wahrnehmen, sondern womöglich sehr verwirrt sein.
Ich finde den Auftakt zur Fan-Serie erst einmal gut. Der Roman hat mich zwar nicht begeistert, aber die vielen Details machen einem Altleser wie mir Freude. Wer eine Abwechslung innerhalb unseres Serienkosmos sucht, sollte sich ohnehin unbedingt die Publikationen des Terranischen Clubs Eden anschauen. »Michael J. Freyt« ist eine gut gemachte Ergänzung.
»Ein Prinz auf Aptulat« erschien bereits 2021 und wurde von Thomas Bund verfasst. Der Autor greift damit eine Figur auf, die in der Frühzeit des Solaren Imperiums eine wichtige Rolle spielt, später dann aber stirbt. Die Serie selbst beginnt zu Beginn des 22. Jahrhunderts, also in einer relativ nahen Zukunft des Perryversums. Akonen spielen eine Rolle, das Solare Imperium ist eher klein.
Damit die Handlung des Fan-Romans ein wenig komplizierter wird, spielen aber auch Kartanin aus der Serienzukunft eine Rolle, sogar die ferne Galaxis Alkordoom wird thematisiert. Wer sich mit den vielen Details unserer Serie – inklusive ATLAN – gut auskennt, wird vieles wieder erkennen und daran seine Freude haben. Andere Leser werden streckenweise keine Zusammenhänge wahrnehmen, sondern womöglich sehr verwirrt sein.
Ich finde den Auftakt zur Fan-Serie erst einmal gut. Der Roman hat mich zwar nicht begeistert, aber die vielen Details machen einem Altleser wie mir Freude. Wer eine Abwechslung innerhalb unseres Serienkosmos sucht, sollte sich ohnehin unbedingt die Publikationen des Terranischen Clubs Eden anschauen. »Michael J. Freyt« ist eine gut gemachte Ergänzung.
13 September 2024
Kritische Worte, lesenswerte Inhalte
Im August erschien die Ausgabe 55 des PRFZ-Newsletters, also des Informationsschreibens der PERRY RHODAN-FanZentrale. Ich kam erst dieser Tage dazu, sie zu Ende zu lesen. Redaktionell betreut wird das Fanzine von Alexandra Trinley, die aktuelle Ausgabe ist zwanzig Seiten stark, und Mitglieder der FanZentrale können sie kostenlos erhalten.
Diesmal fehlt es nicht an kritischen Äußerungen, und das hat seinen Grund: Dass wir im Juni 2024 das Galaktische Forum geschlossen haben, finden nicht alle Leserinnen und Leser gut. Auf mehreren Seiten gibt es Aussagen zu diesem Thema, die allesamt sehr unterschiedlich sind, aber zeigen, wie kontrovers das Forum gesehen wurde. Das habe ich nicht alles mit Vergnügen gelesen, klar, meine Sicht der Dinge ist anders – aber ich fand die Zusammenstellung sehr interessant.
Sehr gern las ich das Interview zum zweiten Teil des Kinder-Comics »Der kleine Perry«, und ich amüsierte mich über die Details zum geplanten »Maddrax«-Fanfilm. Und am Ende gibt’s sogar eine Kurzgeschichte.
Der PRFZ-Newsletter erweist sich mit seiner aktuellen Ausgabe als wahre Fundgrube für abwechslungsreiche Beiträge – ein richtig gutes Fanzine für PERRY RHODAN-Fans. Allein der Newsletter wäre meiner Ansicht nach schon Grund genug, der FanZentrale beizutreten …
Sehr gern las ich das Interview zum zweiten Teil des Kinder-Comics »Der kleine Perry«, und ich amüsierte mich über die Details zum geplanten »Maddrax«-Fanfilm. Und am Ende gibt’s sogar eine Kurzgeschichte.
Der PRFZ-Newsletter erweist sich mit seiner aktuellen Ausgabe als wahre Fundgrube für abwechslungsreiche Beiträge – ein richtig gutes Fanzine für PERRY RHODAN-Fans. Allein der Newsletter wäre meiner Ansicht nach schon Grund genug, der FanZentrale beizutreten …
06 September 2024
Ein Con-Buch für das Endgame
Eigentlich sollte der ColoniaCon in diesem Sommer die letzte Veranstaltung miz diesem Namen sein; deshalb stand sie unter dem Namen »Endgame«. Mittlerweile sieht es so aus, als könnte es eine Fortsetzung geben, allerdings nicht mehr im traditionsreichen Jugendpark, wo der Con seit den 80er-Jahren veranstaltet wurde.
Zum Con selbst gab’s ein schickes Con-Buch, das den Titel »Endgame« auf dem Cover trägt. Das habe ich nun endlich gelesen.
Bei dem Werk, das Ralf Zimmermann zusammengestellt hat, handelt es sich wirklich um ein Buch: Das Paperback sieht ordentlich aus, hat einen farbigen Umschlag und umfasst 144 Seiten. Präsentiert werden Inhalte aus den verschiedensten Bereichen der Science Fiction, wozu natürlich auch der eine oder andere Blick auf unsere Serie gehört. Ich las nicht alles, fand in diesem Buch aber vieles, das mir sehr gut gefiel.
Toll fand ich den Artikel über die Architektur der Arkoniden, den Mark Kammerbauer verfasst hatte, skurril war die Geschichte der PERRY RHODAN NEO-Autorin Marie Erikson, gern las ich die Rückblicke auf frühere Cons. Für die Fans der größten Science-Fiction-Serie der Welt wurde also durchaus einiges geboten.
Eine Reihe von weiteren Beiträgen bezog sich auf eigenständige Romane oder erwies sich als Auszug aus einem bereits veröffentlichten Werk. Das ist okay, das kritisiere auch nicht, machte mir aber weniger Freude.
Insgesamt erwies sich das Con-Buch als eine abwechslungsreiche Lektüre, nicht nur für Leute wie mich, die die Veranstaltung besucht hatten. Leider kann das Werk nicht mehr nachgekauft werden …
Bei dem Werk, das Ralf Zimmermann zusammengestellt hat, handelt es sich wirklich um ein Buch: Das Paperback sieht ordentlich aus, hat einen farbigen Umschlag und umfasst 144 Seiten. Präsentiert werden Inhalte aus den verschiedensten Bereichen der Science Fiction, wozu natürlich auch der eine oder andere Blick auf unsere Serie gehört. Ich las nicht alles, fand in diesem Buch aber vieles, das mir sehr gut gefiel.
Toll fand ich den Artikel über die Architektur der Arkoniden, den Mark Kammerbauer verfasst hatte, skurril war die Geschichte der PERRY RHODAN NEO-Autorin Marie Erikson, gern las ich die Rückblicke auf frühere Cons. Für die Fans der größten Science-Fiction-Serie der Welt wurde also durchaus einiges geboten.
Eine Reihe von weiteren Beiträgen bezog sich auf eigenständige Romane oder erwies sich als Auszug aus einem bereits veröffentlichten Werk. Das ist okay, das kritisiere auch nicht, machte mir aber weniger Freude.
Insgesamt erwies sich das Con-Buch als eine abwechslungsreiche Lektüre, nicht nur für Leute wie mich, die die Veranstaltung besucht hatten. Leider kann das Werk nicht mehr nachgekauft werden …
15 April 2024
Eine Fanzine-Ära geht zu Ende
Ein Vierteljahrhundert lang gab Erich Herbst das Fanzine »Ellerts Stammtisch-Post« heraus, im Allgemeinen als »ES-Post« abgekürzt. Das Fanzine kostete nichts, wurde als Kopie beim PERRY RHODAN-Stammtisch München verteilt und konnte als PDF-Fanzine abonniert werden; dann bekam man es per Mail geschickt.
Ob und wie die Publikation weiterlaufen wird, weiß kaum einer. Die aktuelle Ausgabe 304 erschien am 4. April 2024, ich las sie erst dieser Tage, und in ihr ist nicht klar, wie es weitergehen wird. Erich Herbst führt Gespräche mit Personen, die das Fanzine übernehmen wollen – ich hoffe auf eine möglichst rasche Nachfolgeregelung.
Dass er nach 25 Jahren aufhören möchte, kann ich verstehen. Das Fanzine habe ich stets gern gelesen. Klar, es berichtet über meine Arbeit, zu der ich gelegentlich andere Einblicke habe – trotzdem fand ich jede Ausgabe lesenswert: viele Informationen, ein wenig Tratsch und Klatsch, einige augenzwinkernde Ergänzungen ...
Hoffen wir für die »ES-Post« auf eine gute Zukunft! Und Erich Herbst sei an dieser Stelle öffentlich »danke« für das jahrzehntelange fannische Engagement gesagt!
Dass er nach 25 Jahren aufhören möchte, kann ich verstehen. Das Fanzine habe ich stets gern gelesen. Klar, es berichtet über meine Arbeit, zu der ich gelegentlich andere Einblicke habe – trotzdem fand ich jede Ausgabe lesenswert: viele Informationen, ein wenig Tratsch und Klatsch, einige augenzwinkernde Ergänzungen ...
Hoffen wir für die »ES-Post« auf eine gute Zukunft! Und Erich Herbst sei an dieser Stelle öffentlich »danke« für das jahrzehntelange fannische Engagement gesagt!
30 Oktober 2023
Gratulation zum fünfzigsten!
Der Newsletter der PERRY RHODAN-FanZentrale kann dieser Tage ein Jubiläum feiern: Die Nummer 50 wurde im Oktober an die Abonnentinnen und Abonnenten verschickt. Wie immer handelt es sich um eine gelungene Zusammenstellung aus Information und Unterhaltung, aus Artikeln, Interviews und – diesmal – zwei Kurzgeschichten.
Herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum aus der PERRY RHODAN-Redaktion!
Die Nullnummer kam übrigens im April 2013 heraus; damals zeichnete André Boyens verantwortlich. Nachdem der Newsletter über längere Zeit von Christina Hacker geleitet worden war, ist nun Alexandra Trinley für die aktuellen Ausgaben zuständig. Sie stellt dieses kleine Fanzine regelmäßig zusammen, vertrieben wird es dann über die FanZentrale.
Die Lektüre ist stets vielseitig, wobei mir diesmal die zwei Kurzgeschichten als Ergänzungen sehr gut gefallen haben. Normalerweise stehen Informationen oder Interviews im Vordergrund; diesmal ging’s eben auch um die Fan-Serie »Dorgon«.
Ein gelungenes Fanzine! Mitglieder der FanZentrale können es problemlos abonnieren, es wird kostenlos und per Mail verschickt.
Herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum aus der PERRY RHODAN-Redaktion!
Die Nullnummer kam übrigens im April 2013 heraus; damals zeichnete André Boyens verantwortlich. Nachdem der Newsletter über längere Zeit von Christina Hacker geleitet worden war, ist nun Alexandra Trinley für die aktuellen Ausgaben zuständig. Sie stellt dieses kleine Fanzine regelmäßig zusammen, vertrieben wird es dann über die FanZentrale.
Die Lektüre ist stets vielseitig, wobei mir diesmal die zwei Kurzgeschichten als Ergänzungen sehr gut gefallen haben. Normalerweise stehen Informationen oder Interviews im Vordergrund; diesmal ging’s eben auch um die Fan-Serie »Dorgon«.
Ein gelungenes Fanzine! Mitglieder der FanZentrale können es problemlos abonnieren, es wird kostenlos und per Mail verschickt.
15 September 2023
Ein Buch zu Braunschweig
Es ist schon über ein Jahr her, seit sich Hunderte von PERRY RHODAN-Lesern in Braunschweig versammelten. Die PERRY RHODAN-Tage Braunschweig kamen sehr gut an und fanden eine positive Resonanz. Und ich habe es dieser Tage endlich geschafft, das Con-Buch zu dieser Veranstaltung zu lesen. Diese Verspätung war keine böse Absicht – das Buch war einfach in einem Stapel von Sachbüchern versackt und von mir erst vor einiger Zeit wieder nach oben »gefischt« worden.
Ich las es buchstäblich von vorne bis hinten durch. Die Lektüre ist sehr abwechslungsreich: Unterschiedliche Autorinnen und Autoren widmen sich ihrer Sicht auf das PERRY RHODAN-Universum, wobei sie das gern mit Braunschweig in Verbindung bringen – das ist immer amüsant zu lesen.
Vor allem die Interviews mochte ich sehr. Die Ehrengäste des Cons werden vorgestellt, die Interviewfragen sind teilweise persönlich, teilweise ironisch, teilweise auch sehr informativ. Sie geben einen neuen Blick auf die jeweiligen Interviewpartner frei – schön!
Was mir ebenfalls gefallen hat, sind die Artikel, die erfreulich kurz ausgefallen sind. Die Publikationen der FanZentrale werden vorgestellt, ein Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob es denn »die« oder »der« Con heißen müsse, und natürlich dürfen sich auch die Veranstalter des Cons kurz präsentieren.
Redaktionell betreut wurde das Buch von Alexandra Trinley, die auch für den Newsletter der PERRY RHODAN-FanZentrale verantwortlich ist. Ihr Team und sie haben mit diesem Buch eine starke Textsammlung vorgelegt. Respekt!
(Man kann das Con-Buch zu den PERRY RHODAN-Tagen Braunschweig 2022 immer noch kaufen; der Space-Shop der PERRY RHODAN-FanZentrale bietet das 208 Seiten starke Buch im Format eines bunten Paperbacks zum Preis von acht Euro plus Porto an.)
Ich las es buchstäblich von vorne bis hinten durch. Die Lektüre ist sehr abwechslungsreich: Unterschiedliche Autorinnen und Autoren widmen sich ihrer Sicht auf das PERRY RHODAN-Universum, wobei sie das gern mit Braunschweig in Verbindung bringen – das ist immer amüsant zu lesen.
Vor allem die Interviews mochte ich sehr. Die Ehrengäste des Cons werden vorgestellt, die Interviewfragen sind teilweise persönlich, teilweise ironisch, teilweise auch sehr informativ. Sie geben einen neuen Blick auf die jeweiligen Interviewpartner frei – schön!
Was mir ebenfalls gefallen hat, sind die Artikel, die erfreulich kurz ausgefallen sind. Die Publikationen der FanZentrale werden vorgestellt, ein Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob es denn »die« oder »der« Con heißen müsse, und natürlich dürfen sich auch die Veranstalter des Cons kurz präsentieren.
Redaktionell betreut wurde das Buch von Alexandra Trinley, die auch für den Newsletter der PERRY RHODAN-FanZentrale verantwortlich ist. Ihr Team und sie haben mit diesem Buch eine starke Textsammlung vorgelegt. Respekt!
(Man kann das Con-Buch zu den PERRY RHODAN-Tagen Braunschweig 2022 immer noch kaufen; der Space-Shop der PERRY RHODAN-FanZentrale bietet das 208 Seiten starke Buch im Format eines bunten Paperbacks zum Preis von acht Euro plus Porto an.)
01 September 2023
Garching im Rückblick
Im Sommer 2023 war wieder einmal die Universitätsstadt Garching bei München der Schauplatz eines gelungenen Cons, zu dem sich Hunderte von PERRY RHODAN-Lesern einfanden. Ich besuchte den Con nicht, weil ich an diesem Wochenende im Urlaub war – umso willkommener ist es für mich, die Ereignisse des Juni-Wochenendes in der »SOL«-Augabe 111 nachvollziehen zu können.
Das Magazin der PERRY RHODAN-FanZentrale sieht schon auf den ersten Blick hervorragend aus: Thomas Rabenstein hat das Raumschiff SOL in bewundernswerter Weise dargestellt – so sehe ich das klassische Generationenraumschiff immer vor mir. Tolles Titelbild!
Der Inhalt, den Christina Hacker und ihr Team präsentieren, kann sich ebenfalls sehen lassen. Die Rückblicke auf den schönen Con in Garching zeigen mir, dass ich eine gelungene Veranstaltung verpasst habe – daran hätte ich eh nicht gezweifelt. Die Fotos zeugen ebenso davon wie die Berichte und das Interview.
Darüber hinaus bietet das Heft die »üblichen« Beiträge. Es wird auf die aktuellen Romane unserer Serien geblickt, ATLAN-Taschenbücher werden in einem Artikel vorgestellt, und natürlich dürfen auch Vereinsinterna nicht fehlen. Mir hat die Lektüre in ihrer Mixtur aus Information und Unterhaltung wieder einmal sehr gut gefallen.
Das Magazin der PERRY RHODAN-FanZentrale sieht schon auf den ersten Blick hervorragend aus: Thomas Rabenstein hat das Raumschiff SOL in bewundernswerter Weise dargestellt – so sehe ich das klassische Generationenraumschiff immer vor mir. Tolles Titelbild!
Der Inhalt, den Christina Hacker und ihr Team präsentieren, kann sich ebenfalls sehen lassen. Die Rückblicke auf den schönen Con in Garching zeigen mir, dass ich eine gelungene Veranstaltung verpasst habe – daran hätte ich eh nicht gezweifelt. Die Fotos zeugen ebenso davon wie die Berichte und das Interview.
Darüber hinaus bietet das Heft die »üblichen« Beiträge. Es wird auf die aktuellen Romane unserer Serien geblickt, ATLAN-Taschenbücher werden in einem Artikel vorgestellt, und natürlich dürfen auch Vereinsinterna nicht fehlen. Mir hat die Lektüre in ihrer Mixtur aus Information und Unterhaltung wieder einmal sehr gut gefallen.
27 Januar 2023
Ein Sonderdruck zu Garching
»Ernst Ellerts Stammtisch Post«, kurz »ES-Post« genannt, erscheint einmal im Monat und ist ein per Mail verschicktes Fanzine, das vor allem Informationen rings um die PERRY RHODAN-Serie verbreitet. Gelegentlich werden auch Sonderausgaben zusammengestellt, im Januar wurde der Sonderdruck 17 verschickt. Den habe ich mittlerweile gelesen.
Der Inhalt mutet veraltet an, und er ist es in gewisser Weise auch: Erich Herbst, der Herausgeber der »ES-Post«, fasst hier Berichte zusammen, die sich auf einen Con beziehen, der vor zwanzig Jahren veranstaltet wurde. Die Rede ist vom GarchingCon im Jahr 2003, der Sonderdruck bildet so gewissermaßen eine Vorbereitung auf den diesjährigen GarchingCon.
Ich war 2003 selbst im Bürgerhaus von Garching dabei und erinnere mich an viele Details. Als ich die Berichte las, kamen neue Erinnerungen hoch. Das zwanzig Seiten umfassende Fanzine bietet schöne Erinnerungen an eine Zeit, in der beispielsweise Leo Lukas noch als »junger Autor« galt oder Autoren wie Ernst Vlcek und Rainer Castor sich gern unters fannische Volk mischten. Zwanzig Jahre sind halt doch eine lange Zeit ...
Eine schöne Lektüre – nicht nur für die Leute. die gern Cons besuchen!
Der Inhalt mutet veraltet an, und er ist es in gewisser Weise auch: Erich Herbst, der Herausgeber der »ES-Post«, fasst hier Berichte zusammen, die sich auf einen Con beziehen, der vor zwanzig Jahren veranstaltet wurde. Die Rede ist vom GarchingCon im Jahr 2003, der Sonderdruck bildet so gewissermaßen eine Vorbereitung auf den diesjährigen GarchingCon.
Ich war 2003 selbst im Bürgerhaus von Garching dabei und erinnere mich an viele Details. Als ich die Berichte las, kamen neue Erinnerungen hoch. Das zwanzig Seiten umfassende Fanzine bietet schöne Erinnerungen an eine Zeit, in der beispielsweise Leo Lukas noch als »junger Autor« galt oder Autoren wie Ernst Vlcek und Rainer Castor sich gern unters fannische Volk mischten. Zwanzig Jahre sind halt doch eine lange Zeit ...
Eine schöne Lektüre – nicht nur für die Leute. die gern Cons besuchen!
13 Januar 2023
Diverse Jubiläen, ein starkes Heft
Die aktuelle Ausgabe der »SOL«, der Zeitschrift der PERRY RHODAN-FanZentrale, ist wieder einmal pickepackevoll mit absolut lesenswertem Lesestoff. Christina Hacker und ihr Team haben die Ausgabe 108 so gut zusammengestellt, dass ich einige Zeit brauchte, um das Heft komplett durchzuschmökern. Es lohnt sich ja jeder Beitrag.
Das gilt nicht nur für das Interview mit Andreas Eschbach, das auch auf dem Titelbild besonders vermerkt wird. Der Autor wird zu seinem PERRY RHODAN-Roman 3199 befragt, aber ebenso zu anderen Themen, zu seiner Arbeit und zur Serie im Allgemeinen. Als parallele Lektüre empfehlen sich die kritischen Würdigungen der aktuellen Serienromane.
Einen deutlichen Schwerpunkt nimmt das Jubiläum der FanZentrale ein, die 2022 ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnte. Es gibt Gratulationen, man kann Berichte zum erfolgreichen Con in Braunschweig lesen, und es werden die Publikationen zu diesem Anlass gewürdigt. Auch Leute, die nicht in diesem Verein sind, dürften genügend spannende Texte finden.
Aktuelle Serienromane werden vorgestellt und besprochen, eine schöne Kurzgeschichte ist enthalten, fannische Aktivitäten werden breit präsentiert. Das ist durchgehend gut geschrieben, liebevoll zusammengestellt und mit unglaublichem Engagement in eine einheitliche Form gebracht. Ein starkes Heft, wieder einmal!
Das gilt nicht nur für das Interview mit Andreas Eschbach, das auch auf dem Titelbild besonders vermerkt wird. Der Autor wird zu seinem PERRY RHODAN-Roman 3199 befragt, aber ebenso zu anderen Themen, zu seiner Arbeit und zur Serie im Allgemeinen. Als parallele Lektüre empfehlen sich die kritischen Würdigungen der aktuellen Serienromane.
Einen deutlichen Schwerpunkt nimmt das Jubiläum der FanZentrale ein, die 2022 ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnte. Es gibt Gratulationen, man kann Berichte zum erfolgreichen Con in Braunschweig lesen, und es werden die Publikationen zu diesem Anlass gewürdigt. Auch Leute, die nicht in diesem Verein sind, dürften genügend spannende Texte finden.
Aktuelle Serienromane werden vorgestellt und besprochen, eine schöne Kurzgeschichte ist enthalten, fannische Aktivitäten werden breit präsentiert. Das ist durchgehend gut geschrieben, liebevoll zusammengestellt und mit unglaublichem Engagement in eine einheitliche Form gebracht. Ein starkes Heft, wieder einmal!
12 Januar 2023
Das Jahrbuch zu 1992
Im Februar 1993 kam das erste PERRY RHODAN-Jahrbuch heraus, produziert vom Science-Fiction-Club Universum. Es bezog sich auf das Jahr 1992 und wurde von Hans-Dieter Schabacker, Michael Thiesen und Peter Hartmann zusammengestellt. Dieser Tage sah ich mir die Publikation wieder einmal an. Sie umfasste rund 150 Seiten im Paperback-Verlag; nach all den Jahrzehnten löst sich bei meinem Exemplar leider die Verklebung auf.
Der Inhalt war für die damalige Zeit modern und neu, auch wenn das Layout – die Seiten wurden mit einem Matrix-Drucker in die »richtige Form« gebracht – heute völlig überholt wirkt. Die Illustrationen waren in Schwarzweiß, das Titelbild druckte ein eher schwacher Farbkopierer aus.
Ein zentrales Thema des Jahrbuches war ein Interview mit dem damaligen Chefredakteur. Die kritischen Fragen parierte Dr. Florian F. Marzin ausführlich. Der Ausstieg von Marianne Sydow und der Tod des langjährigen Lektors Günter M. Schelwokat wurden in einzelnen Artikeln thematisiert, die neue Autorin Susan Schwartz und der Rückkehrer Peter Terrid gewürdigt. Dazu kamen kritische Artikel, unter anderem von Rüdiger Schäfer und Uwe Anton – beide waren 1992 noch keine PERRY RHODAN-Autoren.
Vor dreißig Jahren setzte dieses Jahrbuch wichtige Akzente in der Diskussion der Fan-Szene. Schaue ich es mir heute an, finde ich viele Beiträge, die auch heute noch sehr lesenswert sind.
Der Inhalt war für die damalige Zeit modern und neu, auch wenn das Layout – die Seiten wurden mit einem Matrix-Drucker in die »richtige Form« gebracht – heute völlig überholt wirkt. Die Illustrationen waren in Schwarzweiß, das Titelbild druckte ein eher schwacher Farbkopierer aus.
Ein zentrales Thema des Jahrbuches war ein Interview mit dem damaligen Chefredakteur. Die kritischen Fragen parierte Dr. Florian F. Marzin ausführlich. Der Ausstieg von Marianne Sydow und der Tod des langjährigen Lektors Günter M. Schelwokat wurden in einzelnen Artikeln thematisiert, die neue Autorin Susan Schwartz und der Rückkehrer Peter Terrid gewürdigt. Dazu kamen kritische Artikel, unter anderem von Rüdiger Schäfer und Uwe Anton – beide waren 1992 noch keine PERRY RHODAN-Autoren.
Vor dreißig Jahren setzte dieses Jahrbuch wichtige Akzente in der Diskussion der Fan-Szene. Schaue ich es mir heute an, finde ich viele Beiträge, die auch heute noch sehr lesenswert sind.
03 November 2022
Sinzig vor zwanzig Jahren
In den 90er-Jahren begannen Elmar Wietor und Werner Fleischer damit, Cons in Sinzig zu veranstalten. Sinzig war mir vorher kein Begriff: eine kleine Stadt am Rhein, zwischen Koblenz und Bonn gelegen. Dort gab es das Haus der Offenen Tür, ein Jugendzentrum praktisch, in dem Elmar Wietor als Sozialarbeiter tätig war und Werner Fleisch über viele Jahre als gern gesehener Gast aus- und einging.
Ich mochte die Cons in Sinzig, weil sie vom Charme des Hauses und dem quirligen Charakter der beiden Veranstalter lebten. Zu den neunten PERRY RHODAN-Tagen Rheinland-Pfalz – so hieß die Veranstaltung offiziell – luden die beiden für den 27. bis 30. September 2002 ein. Ein acht Seiten umfassendes A5-Heft wies auf den Con hin und wurde im Voraus verschickt.
Für viele Leute war es eine spannende Lektüre: Erst nach Erhalt des Programms erfuhren sie, für welche Programmpunkte sie wirklich eingeteilt worden waren. Und mancher erfuhr auch erst durch das Programm, dass man mit seiner Anwesenheit rechnete … (Die Planung des Cons war manchmal ein wenig chaotisch, die Veranstaltungen liefen aber mit großem fannischen Engagement ab.)
Schwerpunkt des Cons sollte der Arkonide Atlan sein. Und natürlich ging es auch um Atlantis – ein Steckenpferd vor allem von Werner Fleischer. (Leider sind die beiden Veranstalter schon 2013 und 2015 verstorben. Ich bin sicher, Werner hätte sich über PERRY RHODAN-Atlantis sehr gefreut.)
Ich mochte die Cons in Sinzig, weil sie vom Charme des Hauses und dem quirligen Charakter der beiden Veranstalter lebten. Zu den neunten PERRY RHODAN-Tagen Rheinland-Pfalz – so hieß die Veranstaltung offiziell – luden die beiden für den 27. bis 30. September 2002 ein. Ein acht Seiten umfassendes A5-Heft wies auf den Con hin und wurde im Voraus verschickt.
Für viele Leute war es eine spannende Lektüre: Erst nach Erhalt des Programms erfuhren sie, für welche Programmpunkte sie wirklich eingeteilt worden waren. Und mancher erfuhr auch erst durch das Programm, dass man mit seiner Anwesenheit rechnete … (Die Planung des Cons war manchmal ein wenig chaotisch, die Veranstaltungen liefen aber mit großem fannischen Engagement ab.)
Schwerpunkt des Cons sollte der Arkonide Atlan sein. Und natürlich ging es auch um Atlantis – ein Steckenpferd vor allem von Werner Fleischer. (Leider sind die beiden Veranstalter schon 2013 und 2015 verstorben. Ich bin sicher, Werner hätte sich über PERRY RHODAN-Atlantis sehr gefreut.)
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