Ein Logbuch der Redaktion
(Vorwegnehmen muss ich eines: Dieses Logbuch enthält sogenannte Spoiler, also inhaltliche Vorgriffe. Allerdings nicht auf PERRY RHODAN, sondern auf »Batman«. Wer Fan dieser Comic-Serie ist, möge selbst entscheiden, ob er sich möglicherweise eine Überraschung nehmen lassen möchte.)
Buchstäblich jeder kennt die »Batman«-Serie. Der maskierte Ritter von Gotham ist ein fester Bestandteil der westlichen Unterhaltungskultur - vor allem die Verfilmungen sowohl in den 80er-Jahren als auch die aktuellen Kino-Hits haben die Figur weltweit bekannt gemacht. Ich finde die Filme teilweise klasse, bin aber seit Jahrzehnten ein echter Fan der »Batman«-Comics.
Als solcher finde ich es immer wieder spannend, was die amerikanischen Comic-Leute mit dieser Figur anstellen: Man schickt Bruce Wayne, den Mann hinter der Fledermaus-Verkleidung, in die unmöglichsten Abenteuer, man tötet ihn sogar und lässt ihn durch die Zeit reisen, man erfindet haufenweise Geschichten um ihn, die immer schwerer in den Gesamtkosmos der Serie einzubetten sind.
Noch spannender ist die Sache allerdings, wenn man »Batman« mit PERRY RHODAN vergleicht: Beide Serien sind mehrere Jahrzehnte alt, beide Serien haben sich immer wieder geändert. Bei beiden Serien ist die Ausgangsposition gleich geblieben, aber sie wurden durch neue Autoren und Zeichner zeitweise sehr stark an den jeweiligen Zeitgeist angepasst.
Wie weit es die »Batman«-Macher treiben, belebt die Miniserie »Batman - Knight of Vengeance«, die in der zweiten Jahreshälfte 2011 in den USA erschienen ist. Mittlerweile liegt die drei Hefte umfassende Serie im deutschen Sprachraum vor: als Bestandteil des »Flashpoint-Sonderbandes« mit dem Titel »Batman«. Das Paperback enthält zwei Miniserien, und zumindest die erste Hälfte lohnt sich - bei »Batman - Knight of Vengeance« brechen die Zeichner und Autoren am stärksten mit den bekannten »Batman«-Elementen.
(Was »Flashpoint« ist und welche Rolle dieses Thema innerhalb des sogenannten DC-Universums spielt, möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Ich könnte es übrigens auch kaum, weil ich außer den »Batman«-Geschichten keine andere »Flashpoint«-Episode lese.)
Wir erinnern uns: Im originalen »Batman« beginnt die Geschichte im Prinzip damit, dass der junge Bruce Wayne anschauen muss, wie seine Eltern vor seinen Augen ermordet werden. In der Folge beschließt er, sein Leben dem Kampf gegen das Verbrechen zu widmen.
Die vorliegende Miniserie ist in einer parallelen Welt angesiedelt. In dieser kam es zum selben Überfall wie im Original. Bei diesem Überfall aber tötete der Vater seinen Sohn; Bruce Wayne starb, und seine Eltern veränderten sich. Während der Vater zu Batman wurde, entwickelte sich die Mutter in ihrem Wahn zum Joker - im Comic wird das übrigens in einer ziemlich schockierenden Szene enthüllt.
Es gibt eine Reihe weiterer Parallelen, die von der originalen Serie zu dieser Miniserie massiv verändert werden. Und jetzt stellen wir uns einmal vor, was passiert wäre, wenn wir bei PERRY RHODAN einmal ähnlich radikal vorgingen ...
Wenn wir nicht - wie bei PERRY RHODAN NEO - die gleichen Elemente verwenden und verändern, sondern die Charaktere grundsätzlich umwerfen würden ...
Wenn wir aus Perry Rhodan beispielsweise einen Mutanten mit beeindruckenden Fähigkeiten oder einen monströsen Killer machen würden, wenn die Menschheit mithilfe Clark Flippers zu den Sternen gereist wäre ...
Eine spannende Überlegung, wie ich finde. Die »Batman«-Macher haben sich das ebenfalls überlegt; für einen sogenannten Event haben sie sich zu diesem radikalen Vorgehen entschieden. Ich gestehe: Ich hätte mich das bei PERRY RHODAN nicht getraut. Aber vielleicht ist das mal eine Überlegung für die ferne Zukunft?
31 Mai 2012
30 Mai 2012
Der Terraner in Arbeit
Der heutige Tag gilt vor allem dem aktuellen Silberband. Gemeint ist der Band mit der Nummer 119, der im September 2012 erscheinen soll - »Der Terraner« also, und ich habe die Daten für den Roman jetzt vorliegen. Hubert Haensel hat termingerecht geliefert.
Eigentlich habe ich nicht viel Arbeit damit, weil der Kollege sehr sorgsam arbeitet. Dennoch nehme ich mir die Zeit und setze mich noch einmal mit dem Roman oder den Romanen auseinander; wir wollen ja mit diesem Buch den neuen Zyklus bei den Silberbänden gebührend einleiten.
Eigentlich habe ich nicht viel Arbeit damit, weil der Kollege sehr sorgsam arbeitet. Dennoch nehme ich mir die Zeit und setze mich noch einmal mit dem Roman oder den Romanen auseinander; wir wollen ja mit diesem Buch den neuen Zyklus bei den Silberbänden gebührend einleiten.
29 Mai 2012
Roman abzugeben
Es ist eigentlich immer dasselbe: Kaum sind die Kolleginnen und/oder Kollegen in Urlaub, sehe ich mich mit Tätigkeiten konfrontiert, die ich in den letzten Jahren eher gemieden habe. Nicht aus Bösartigkeit oder Faulheit, sondern einfach deshalb, weil sie von den eben erwähnten Kolleginnen abgenommen wurde.
Dazu gehört das weite Feld der »Romanabgabe«. Gemeint ist damit: Der redigierte Roman wird noch einmal durchgeschaut, dann wird die Datei in die richtigen Produktionsordner gestellt und in die Satzherstellung geschoben. Sicherheitshalber ist auch ein Manuskript-Ausdruck anzufertigen, mit dem das Korrektorat dann arbeitet.
Alles kein Problem, alles hundertmal erledigt. Nur: in den letzten zehn Jahren praktisch nicht mehr. Da stoße ich glatt für einige Sekunden an meine Grenzen ...
Dazu gehört das weite Feld der »Romanabgabe«. Gemeint ist damit: Der redigierte Roman wird noch einmal durchgeschaut, dann wird die Datei in die richtigen Produktionsordner gestellt und in die Satzherstellung geschoben. Sicherheitshalber ist auch ein Manuskript-Ausdruck anzufertigen, mit dem das Korrektorat dann arbeitet.
Alles kein Problem, alles hundertmal erledigt. Nur: in den letzten zehn Jahren praktisch nicht mehr. Da stoße ich glatt für einige Sekunden an meine Grenzen ...
27 Mai 2012
ColoniaCon war toll
Um es kurz zu machen: Ich verbrachte am Samstag, 26. Mai 2012, einen sehr schönen Tag in Köln. Vom Programm bekam ich nicht so viel mit, denn das Wetter lud bei diesem ColoniaCon dazu ein, mit Fans und Autoren am Rheinufer oder am Park zu setzen und sich an der freien Luft zu unterhalten.
Während des Cons herrschte eine duchgehend positive Stimmung, die sich auf alle Besucher übertrug. Mit wem ich auch sprach, die Leute fanden's schön. Die Programmpunkte waren gut besucht, an der Theke war diesmal nicht so viel los wie früher - weil alle im Freien waren -, und das abendliche Grillen wurde ebenfalls sehr gut angenommen.
Besonders schön: Örtliche Jugendorganisationen hatten am Rheinufer ein kleines Zeltlager mit Musikuntermalung organisiert. Man konnte also Pizza und Bier ordern und einer örtlichen Ska-Band lauschen. Super.
Während des Cons herrschte eine duchgehend positive Stimmung, die sich auf alle Besucher übertrug. Mit wem ich auch sprach, die Leute fanden's schön. Die Programmpunkte waren gut besucht, an der Theke war diesmal nicht so viel los wie früher - weil alle im Freien waren -, und das abendliche Grillen wurde ebenfalls sehr gut angenommen.
Besonders schön: Örtliche Jugendorganisationen hatten am Rheinufer ein kleines Zeltlager mit Musikuntermalung organisiert. Man konnte also Pizza und Bier ordern und einer örtlichen Ska-Band lauschen. Super.
26 Mai 2012
ColoniaCon ante portas
Der heutige Samstag, 26. Mai 2012, ist ein Con-Tag, er erste in diesem Jahr: Ich fahre nach Köln, wo ich den ColoniaCon besuche, das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans, das wie in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch im Jugendpark in Köln-Deutz stattfindet. Ich nehme am Programm teil, in dem ich eine Lesung bestreite und mich bei der Diskussion über PERRY RHODAN aufs Podium setze.
Aber vor allem führe ich viele Gespräche: Es sind Autoren und Zeichner vor Ort, mit denen ich mich austauschen möchte. Wahrscheinlich werde ich auch mit E-Book- und Hörbuchpartnern sprechen. Wie bei einer Messe also - ein Con ist auch nicht mehr das, was er vor vielen Jahren für mich war ...
Aber vor allem führe ich viele Gespräche: Es sind Autoren und Zeichner vor Ort, mit denen ich mich austauschen möchte. Wahrscheinlich werde ich auch mit E-Book- und Hörbuchpartnern sprechen. Wie bei einer Messe also - ein Con ist auch nicht mehr das, was er vor vielen Jahren für mich war ...
25 Mai 2012
Sturm über Morgenröte
Manchmal dauert es ein wenig mit Belegexemplaren - wenn sie dann aber nach einer längeren Wartezeit bei uns in der Redaktion eintreffen, ist die Freude sehr groß. Heute kamen endlich die Belege des fünften »Schattenlord«-Bandes, und das Buch sieht wieder mal klasse aus.
Der Roman stammt von Susan Schwartz, es ist der fünfte in der neuen Fantasy-Serie, und er trägt den Titel »Sturm über Morgenröte«. Das Cover - ziemlich violett - stammt von Dirk Schulz. Und ich finde es super, dass die Fantasy-Serie so gut läuft!
Der Roman stammt von Susan Schwartz, es ist der fünfte in der neuen Fantasy-Serie, und er trägt den Titel »Sturm über Morgenröte«. Das Cover - ziemlich violett - stammt von Dirk Schulz. Und ich finde es super, dass die Fantasy-Serie so gut läuft!
24 Mai 2012
Michelles erster NEO
Druckfrisch liegt er auf meinem Schreibtisch: »Der erste Thort«, Michelle Sterns erster Beitrag, den sie für die neue Serie PERRY RHODAN NEO geschrieben hat. Das Cover ist reichlich actiongeladen und krachig – aber das passt zum Inhalt, in dem es auch ganz schön kracht.
Zum Inhalt will ich gar nicht so viel verraten. Nur so viel: Es geht noch einmal ins System der blauen Sonne Wega, und unsere terranischen Helden bekommen einige neue Erkenntnisse vermittelt, die sie bislang noch nicht wussten. Das hat die Autorin auf jeden Fall sehr gut hinbekommen – ein sehr schöner Start!
Zum Inhalt will ich gar nicht so viel verraten. Nur so viel: Es geht noch einmal ins System der blauen Sonne Wega, und unsere terranischen Helden bekommen einige neue Erkenntnisse vermittelt, die sie bislang noch nicht wussten. Das hat die Autorin auf jeden Fall sehr gut hinbekommen – ein sehr schöner Start!
23 Mai 2012
Phanes-Schaltung
Druckfrisch liegt er vor mir: der PERRY RHODAN-Band 2650, die »Halbzeit« des laufenden Zyklus. Verfasst wurde der Roman von Uwe Anton, der Titel lautet »Die Phanes-Schaltung«, und rein inhaltlich wird der Neuroversum-Zyklus hier um wesentliche Aspekte bereichert.
Mein erster »Halbzeit«-Roman, für den ich redaktionell verantwortlich war, trug übrigens die Bandnummer 1650. Das heißt, dass ich damit jetzt 1000 PERRY RHODAN-Romane »redaktionell begleitet« habe. Mir wird fast schon schwindlig.
Mein erster »Halbzeit«-Roman, für den ich redaktionell verantwortlich war, trug übrigens die Bandnummer 1650. Das heißt, dass ich damit jetzt 1000 PERRY RHODAN-Romane »redaktionell begleitet« habe. Mir wird fast schon schwindlig.
22 Mai 2012
Autorinnenbesuch
Seltener Besuch in den Räumen der PERRY RHODAN-Redaktion: Verena Themsen kam zum ersten Mal zu uns; nicht nur, seit sie Autorin ist, sondern überhaupt. Zumindest meiner Erinnerung nach war sie noch nie zuvor bei mir im Büro, sondern wir trafen uns stets entweder auf Cons, bei einer Autorenkonferenz oder einmal bei ihr. Es wurde also Zeit.
Mit der Autorin sprach ich selbstverständlich über den aktuellen Roman, an dem sie derzeit arbeitet, über künftige Projekte und alles mögliche »andere Zeugs«. Wie das eben so ist, wenn man sich nur sehr unregelmäßig sieht und ansonsten fleißig mailt ...
Mit der Autorin sprach ich selbstverständlich über den aktuellen Roman, an dem sie derzeit arbeitet, über künftige Projekte und alles mögliche »andere Zeugs«. Wie das eben so ist, wenn man sich nur sehr unregelmäßig sieht und ansonsten fleißig mailt ...
21 Mai 2012
Badge zum Con
Dieser Tage fiel es mir wieder in die Hände: mein »Badge« für den PERRY RHODAN-WeltCon 1991, der bekanntlich in Karlsruhe veranstaltet wurde. Es war das erste und letzte Mal, dass ich in Karlsruhe in einem Hotel übernachtete – und es war das erste und letzte Mal, dass es solche »Bändchen« auf einem PERRY RHODAN-Con gab.
Neben den normalen Namensschildern gab es spezielle Bänder, die aus einer Art Kunststoff-Mixtur hergestellt waren. Oben drüber stand der PERRY RHODAN-Schriftzug, dann kam der PERRY RHODAN-Kopf, den man Ende der 80er-Jahre eingeführt hatte und anfangs der 90er-Jahre wieder abschaffte, darunter stand dann »Worldcon 1991«.
Das »Badge« war gelb, was einer Art Rangordnung entsprach. Je nach Farbe des Bandes konnte man in verschiedene Bereiche der Veranstaltungshalle vorstoßen.
Bei mir stand zusätzlich »PERRY RHODAN TEAM« darauf, so dass ich zu allen Räumlichkeiten jederzeit freien Zugang hatte. Und das, obwohl ich streng genommen nur zwei Programmpunkte bestritt und in die eigentliche Organisation so gut wie gar nicht eingebunden war ...
20 Mai 2012
Zugeballert mit Texten
Es ist rein physisch nicht zu schaffen: Ich habe mir zu viel Lektüre fürs Wochenende eingepackt. Zu allem Überfluss an einem Wochenende, das viel schönes Wetter und eine Reihe von privaten Verpflichtungen aufzubieten hat.
Dabei würde ich ja gern: die Anfänge von insgesamt drei PERRY RHODAN-Manuskripten, zwei NEO-Exposés, zwei Exposés für die Erstauflage sowie ein Ideenpapier. Also gestehe ich ein: Ich bin ein schneller Leser, aber ich schaffe es nicht ...
19 Mai 2012
Geleitzug nach Andromeda
Manche Sachen dauern einfach länger - in diesem Fall die Erwähnung eines Fan-Romans; von Rezension kann ich hier schon lange nicht mehr sprechen. Bereits vor gut einem Jahr erschien »Geleitzug nach Andromeda«, der Fan-Roman von Norbert Mertens, den dieser zum fünfzigsten Geburtstag der PERRY RHODAN-Serie verfasst hat, im Rahmen des Terranischen Club Edens (TCE).
Der Roman entstand nach einer Idee von Kurt Kobler. Wer beide Autoren kennt, kann aus dem Titel dann schon schließen, um was es eigentlich geht: um eine Episode aus der Zeit der Meister der Insel natürlich. Hauptfigur des Romans ist Anson Tesker, ein Major der Solaren Flotte, der voller psychischer Probleme steckt, aber dennoch einen wichtigen Geheimauftrag erfolgreich zu Ende bringen soll.
Was zwischen Andromeda und der Milchstraße geschieht, beschreibt Norbert Mertens abwechslungsreich und unterhaltsam. Ich habe den 140 Seiten starken, wie ein Paperback gebundenen Roman mit viel Spaß durchgeschmökert. Und natürlich habe ich mich über die Anspielungen auf Verlagsangehörige und Autoren amüsiert ...
Ein absolut gelungenes Beispiel für einen Fan-Roman! Wer sich für die Zeit der MdI interessiert, sollte schauen, ob es im TCE-Shop eventuell noch ein Exemplar gibt ...
Der Roman entstand nach einer Idee von Kurt Kobler. Wer beide Autoren kennt, kann aus dem Titel dann schon schließen, um was es eigentlich geht: um eine Episode aus der Zeit der Meister der Insel natürlich. Hauptfigur des Romans ist Anson Tesker, ein Major der Solaren Flotte, der voller psychischer Probleme steckt, aber dennoch einen wichtigen Geheimauftrag erfolgreich zu Ende bringen soll.
Was zwischen Andromeda und der Milchstraße geschieht, beschreibt Norbert Mertens abwechslungsreich und unterhaltsam. Ich habe den 140 Seiten starken, wie ein Paperback gebundenen Roman mit viel Spaß durchgeschmökert. Und natürlich habe ich mich über die Anspielungen auf Verlagsangehörige und Autoren amüsiert ...
Ein absolut gelungenes Beispiel für einen Fan-Roman! Wer sich für die Zeit der MdI interessiert, sollte schauen, ob es im TCE-Shop eventuell noch ein Exemplar gibt ...
18 Mai 2012
Strickmuster gesucht
Im März 1998 schrieb mich ein Autor an, der einen Wohnort in Frankreich sowie eine Adresse in Großbritannien angab. Sein Brief kam per Fax, und es war sehr selbstbewusst: Er würde sich gerne an einem PERRY RHODAN-Roman versuchen und mir »unverbindlich ein erstes Kapitel zu einem zuvor abgesprochenen Stoff schreiben«. Er ergänzte unter anderem: »Ein bereits vorliegendes Buch als Strickmuster würde dabei natürlich helfen.«
An meiner Stelle antwortete Sabine Bretzinger, die heute bekanntlich Kropp heißt. PERRY RHODAN lasse sich nicht nach einem Strickmuster schreiben. »Schicken Sie uns doch einfach ein ausführliches Exposé und eventuell das erste Kapitel Ihres Romans«, schlug sie vor. Es überrascht wenig, dass wir nie wieder von diesem Herrn hörten.
An meiner Stelle antwortete Sabine Bretzinger, die heute bekanntlich Kropp heißt. PERRY RHODAN lasse sich nicht nach einem Strickmuster schreiben. »Schicken Sie uns doch einfach ein ausführliches Exposé und eventuell das erste Kapitel Ihres Romans«, schlug sie vor. Es überrascht wenig, dass wir nie wieder von diesem Herrn hörten.
16 Mai 2012
Blau in Blau
Es war die fünfte STELLARIS-Geschichte, und es war die erste, die Hermann Ritter zu dieser Reihe beisteuerte: »Blau in Blau« ist eine kurze Krimi-Geschichte mit einem ungewöhnlichen Ermittler und einem ungewöhnlichen Fall. Ich habe dieser Tage endlich die Hörbuch-Fassung gehört.
Das Hörbuch wurde von Sebastian Rüger eingelesen, der die Geschichte gut rüberbringt. Lachen musste ich nur jedesmal, wenn er »Rintintin« auf deutsch aussprach. Da war ihm wohl nicht bewusst, auf wen oder was Hermann Ritter sich hierbei in seiner Geschichte bezog ...
Das Hörbuch wurde von Sebastian Rüger eingelesen, der die Geschichte gut rüberbringt. Lachen musste ich nur jedesmal, wenn er »Rintintin« auf deutsch aussprach. Da war ihm wohl nicht bewusst, auf wen oder was Hermann Ritter sich hierbei in seiner Geschichte bezog ...
15 Mai 2012
NEO-Coverdiskussion
Es gibt Leser, die kritisierten vor allem in den letzten Wochen immer wieder, dass wir angeblich zu viele Kugelraumer auf den Titelbildern von PERRY RHODAN NEO zeigen würden. Das sehe ich natürlich nicht so, zudem sind Kugelraumer sehr typisch für PERRY RHODAN und gehören deshalb immer wieder auf unsere Titelbilder drauf.
Derzeit diskutiere ich mit Dirk Schulz per Mail über die Titelbilder in der laufenden dritten Staffel. Da gibt's auf jeden Fall nicht nur Raumschiffe: Es gibt eine Raumfahrerin, Humanoide im Wasser oder einen großen Turm ... Mal schauen, was manche Kritiker dann zu bemängeln haben.
Derzeit diskutiere ich mit Dirk Schulz per Mail über die Titelbilder in der laufenden dritten Staffel. Da gibt's auf jeden Fall nicht nur Raumschiffe: Es gibt eine Raumfahrerin, Humanoide im Wasser oder einen großen Turm ... Mal schauen, was manche Kritiker dann zu bemängeln haben.
14 Mai 2012
Prinzenkrieger und andere Aliens

Wenn ich die holländischen Belegexemplare erhalte, komme ich manchmal ein wenig ins Sinnieren: Ich schaue mir die Titelbilder an, lese die Übersetzung der Originaltitel und erinnere mich an die ursprünglichen Romane. Ein schönes Beispiel dafür ist der Doppelband 2133/23.
»De Rechtbank van de Prinskrijgers« kann man eigentlich auch übersetzen, wenn man kein einziges fremdsprachiges Wort kennt; die Rückseite mit »Doorstoot naar Vision« sieht richtig cool aus. Zwei spannende Romane von Arndt Ellmer und Ernst Vlcek, die unsere holländischen Partner hier präsentiert bekommen – sehr schön!
13 Mai 2012
Kleinkram-Texte vorbereiten
Der heutige Sonntag lädt nicht gerade zu sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft ein. Da macht es mir nicht so viel aus, wenn ich daheim bleibe, um Manuskripte sowie Exposés zu lesen.
Und ich verfasse Texte: Für die Homepage werden einige Meldungen benötigt, für PERRY RHODAN NEO wollte ich noch einen Pressetext verfassen, für das PERRY RHODAN-Jahrbuch 2011 wird ein Text von mir gewünscht. Jeder Text für sich ist kein Problem, in der Gesamtheit ist es dann doch ein ordentlicher »Batzen«.
12 Mai 2012
Die Hector-SOL
Die Zeitschrift SOL der PERRY RHODAN-FanZentrale lese ich seit der Nullnummer; meist fühlte ich mich in all den Jahren gut unterhalten und informiert. Die Nummer 66, die ich vorab erhalten habe, ist die schwächste seit langem; möglicherweise die schwächste überhaupt.
Von 48 Seiten werden zwanzig durch völlig unlesbare Berichte von Robert Hector eingenommen. Was für eine Platzverschwendung! Texte dieser Art kann meinetwegen das »Baden-Württemberg Aktuell« bringen, aber nicht die SOL, das eigentlich wichtigste Heft der PERRY RHODAN-Fan-Szene.
Da fallen die eigentlich guten und lesbaren anderen Beiträge völlig unter den Tisch. Die PRFZ wird an solchen Magazinen keinen großen Spaß haben – für ein Robert-Hector-Egozine wird kaum ein Mitglied seinen Jahresbeitrag entrichten wollen.
Von 48 Seiten werden zwanzig durch völlig unlesbare Berichte von Robert Hector eingenommen. Was für eine Platzverschwendung! Texte dieser Art kann meinetwegen das »Baden-Württemberg Aktuell« bringen, aber nicht die SOL, das eigentlich wichtigste Heft der PERRY RHODAN-Fan-Szene.
Da fallen die eigentlich guten und lesbaren anderen Beiträge völlig unter den Tisch. Die PRFZ wird an solchen Magazinen keinen großen Spaß haben – für ein Robert-Hector-Egozine wird kaum ein Mitglied seinen Jahresbeitrag entrichten wollen.
11 Mai 2012
Es war der letzte Band
Als ich 1996 den Roman »Tariga sehen und sterben« als Redakteur zur Veröffentlichung brachte, war es der letzte Roman der damaligen PERRY RHODAN-Taschenbücher, die zu jener Zeit im Heyne-Verlag publiziert wurden. Er erschien als Nummer 403; jetzt kommt derselbe Roman in Form eines Taschenheftes und in neuer Bearbeitung als Nummer in den Handel.
»War das Ende nicht zugleich die Chance auf einen neuen Anfang?«, schrieb der Autor damals als letzte Zeilen seines Romans. »Wann und wo auch immer?«
Es war bewusst so von ihm formuliert, weil Hubert Haensel auf eine Fortsetzung der Taschenbücher hoffte. Seither hat sich viel getan, aber es war für mich tatsächlich eine ganz besondere Freude, diesen Roman jetzt als »neues« Taschenheft in den Handel zu bringen.
10 Mai 2012
Planetenroman mit Neu-Optik
Ganz frisch aus der Druckerei kam heute der PERRY RHODAN-Planetenroman 18. Auf den Inhalt und das Cover gehe ich jetzt gar nicht ein - mir geht's um die Optik. Diese haben wir nämlich ein wenig angepasst.
Von einer gelblich-braunen Grundfarbe auf dem Cover sind wir zu einem edlen Schwarz übergegangen; auch die Art und Weise, wie das Titelbild und der Rückseitentext auf dem Cover stehen, wurde leicht geändert. Die grundsätzlich Anmutung des Titelbildes blieb aber gleich. Mal sehen, was die Leser dazu sagen ...
Von einer gelblich-braunen Grundfarbe auf dem Cover sind wir zu einem edlen Schwarz übergegangen; auch die Art und Weise, wie das Titelbild und der Rückseitentext auf dem Cover stehen, wurde leicht geändert. Die grundsätzlich Anmutung des Titelbildes blieb aber gleich. Mal sehen, was die Leser dazu sagen ...
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