Seit Freitag liegen die ziemlich cool aussehenden Plakate im Büro, mit denen in Bahnhöfen für die neue Serie PERRY RHODAN NEO geworben wird. Es gibt Plakate für die ersten zwei Wochen, die logischerweise das Titelbild der ersten Ausgabe zeigen, und es gibt Plakate für die Wochen drei und vier.
Mir gefallen die Plakate sehr gut. Das einzige, was mich ärgert, ist die Tatsache, dass wir nur je eines erhalten haben: Wenn ich die jetzt im Büro aufhänge, haben wir für künftige Aktionen in naher Zukunft keine mehr übrig. Luxusprobleme ...
12 September 2011
11 September 2011
Buchreport.express schmeichelt
Ich weiß nicht, seit wie vielen Jahren ich jetzt schon den »Buchreport« und das regelmäßig erscheinende Wochenheft »buchreport.express« lese. In derr Ausgabe 36 vom 8. September 2011 (passt genau!) taucht PERRY RHODAN auf jeden Fall in der Rubrik »Aufgefallen: Buchmenschen im Blickpunkt« auf.
Der kurze, aber super platzierte Artikel geht auf den Geburtstag der Serie ein, zitiert einige Artikel, die in den letzten Tagen erschienen sind, und kündigt sogar NEO an. Und ich bin deshalb so stolz auf all das, weil wir in den Zeiten, in denen wir noch an den Buchverlag gebunden waren, so etwas nie geschafft haben ... okay, da wurde PERRY RHODAN auch keine fünfzig ...
Der kurze, aber super platzierte Artikel geht auf den Geburtstag der Serie ein, zitiert einige Artikel, die in den letzten Tagen erschienen sind, und kündigt sogar NEO an. Und ich bin deshalb so stolz auf all das, weil wir in den Zeiten, in denen wir noch an den Buchverlag gebunden waren, so etwas nie geschafft haben ... okay, da wurde PERRY RHODAN auch keine fünfzig ...
10 September 2011
Die Kämpfer für Garbesch kommen
Eine der vielen Konstanten in meinem Job ist, dass viermal im Jahr ein PERRY RHODAN-Buch erscheint. Dieser Tage kam ein aktuelles Belegexemplar zu mir auf den Schreibtisch, dessen Plastikumhüllung ich gleich begierig aufreißen werde: der Silberband 115.
Das Buch hat den schönen Titel »Kämpfer für Garbesch«, und ich weiß schon jetzt, dass es viele Erinnerungen an gelungene Lesezeiten in den späten 70er-Jahren auslösen wird. Die Orbiter, die Garbeschianer und dann Jen Salik – das habe ich damals alles sehr gern gelesen!
Das Buch hat den schönen Titel »Kämpfer für Garbesch«, und ich weiß schon jetzt, dass es viele Erinnerungen an gelungene Lesezeiten in den späten 70er-Jahren auslösen wird. Die Orbiter, die Garbeschianer und dann Jen Salik – das habe ich damals alles sehr gern gelesen!
09 September 2011
Mit Perry im Kino
Weil ich ganz hektisch noch etwas privates erledigen musste und es mit dem Rad durch die Innenstadt von Karlsruhe länger dauerte als geplant, kam ich am Donnerstag, 8. September 2011, so ziemlich als letzter in die »Schauburg«, in das schöne Kino in der Südstadt von Karlsruhe. Noch einigermaßen atemlos begrüßte ich einige Bekannte und ging dann zu Marc A. Herren auf die Treppe, um eine kurze Rede zu halten.
Dann war nämlich auch schon Zeit, sich in den Kinosaal zu begeben. »Anstoßen auf 50 Jahre PERRY RHODAN und Dokufilm-Premiere« hieß die Veranstaltung, die Marc A. Herren zusammen mit dem Kino organisiert hatte. Und so saß ich jetzt zum ersten Mal in einem Kino und sah mich selbst auf der Leinwand; der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm kam gut an.
Nachdem der Film vorüber war und die Besucher auch artig Beifall geklatscht hatten, gingen Marc und ich nach vorne. Es wurden einige Fragen gestellt, die wir bestmöglich beantworteten, und hinterher wurde im Vorraum vor dem eigentlichen Kinosaal noch ein wenig diskutiert.
Und noch später saßen wir im »Kap« zusammen, einer Kneipe in der Nähe des Kinos, und fachsimpelten, diskutierten und redeten wild durcheinander. Als ich spät nachts nach Hause kam, hatte ich das Gefühl, einen gelungenen Perry-Geburtstag erlebt zu haben.
Dann war nämlich auch schon Zeit, sich in den Kinosaal zu begeben. »Anstoßen auf 50 Jahre PERRY RHODAN und Dokufilm-Premiere« hieß die Veranstaltung, die Marc A. Herren zusammen mit dem Kino organisiert hatte. Und so saß ich jetzt zum ersten Mal in einem Kino und sah mich selbst auf der Leinwand; der PERRY RHODAN-Dokumentarfilm kam gut an.
Nachdem der Film vorüber war und die Besucher auch artig Beifall geklatscht hatten, gingen Marc und ich nach vorne. Es wurden einige Fragen gestellt, die wir bestmöglich beantworteten, und hinterher wurde im Vorraum vor dem eigentlichen Kinosaal noch ein wenig diskutiert.
Und noch später saßen wir im »Kap« zusammen, einer Kneipe in der Nähe des Kinos, und fachsimpelten, diskutierten und redeten wild durcheinander. Als ich spät nachts nach Hause kam, hatte ich das Gefühl, einen gelungenen Perry-Geburtstag erlebt zu haben.
08 September 2011
Anstoßen auf Perry
Als Marc A. Herren und ich gestern abend das Büro verließen, war es nach 21 Uhr, und wir beide waren rechtschaffen müde. Also entschlossen wir uns, einfach noch gemeinsam zu Abend zu essen, zusammen mit meiner Lebensgefährtin, die mich in diesen Tagen eh viel zu wenig sieht.
Das Essen im »fünf« in Karlsruhe war lecker - wie immer -, und danach saßen wir noch eine Weile zusammen, redeten über Gott und die Welt, diskutierten über Politik und Gesellschaft und ließen den PERRY RHODAN-WeltCon die meiste Zeit außen vor. Zwischendurch verschwand meine Lebensgefährtin, ohne dass ich mich darum kümmerte, sprach dann mit der Bedienung an der Theke.
Und um Punkt Mitternacht standen drei Gläser Sekt vor uns - das hatte sie arrangiert. »Dann stoßt mal auf euren Perry an«, sagte sie, und das taten wir.
Wir hoben das Glas auf fünfzig Jahre PERRY RHODAN, auf Tausende von Romanen und zahlreiche farbenprächtige Figuren. Ein schöner Einstieg in den Jubiläumstag!
Das Essen im »fünf« in Karlsruhe war lecker - wie immer -, und danach saßen wir noch eine Weile zusammen, redeten über Gott und die Welt, diskutierten über Politik und Gesellschaft und ließen den PERRY RHODAN-WeltCon die meiste Zeit außen vor. Zwischendurch verschwand meine Lebensgefährtin, ohne dass ich mich darum kümmerte, sprach dann mit der Bedienung an der Theke.
Und um Punkt Mitternacht standen drei Gläser Sekt vor uns - das hatte sie arrangiert. »Dann stoßt mal auf euren Perry an«, sagte sie, und das taten wir.
Wir hoben das Glas auf fünfzig Jahre PERRY RHODAN, auf Tausende von Romanen und zahlreiche farbenprächtige Figuren. Ein schöner Einstieg in den Jubiläumstag!
07 September 2011
WeltCon-Tüten
Der Arbeitsplatz eines PERRY RHODAN-Redakteurs hat seine Vorteile: Man bekommt manche Dinge schneller zu Gesicht als die »normalen« Leser. In diesem Fall sind es die ersten fertiggestellten Sonderprodukte zum PERRY RHODAN-WeltCon.
Seit heute morgen habe ich eine todschicke PERRY RHODAN-Tüte auf dem Tisch. Sie ist schwarz, und sie trägt auf beiden Seiten einen Aufdruck in weißer Farbe. Auf der einen Seite ist der megacoole WeltCon-Perry zu sehen, auf der anderen Seite ist eine »Anzeige«. Schick!
Seit heute morgen habe ich eine todschicke PERRY RHODAN-Tüte auf dem Tisch. Sie ist schwarz, und sie trägt auf beiden Seiten einen Aufdruck in weißer Farbe. Auf der einen Seite ist der megacoole WeltCon-Perry zu sehen, auf der anderen Seite ist eine »Anzeige«. Schick!
06 September 2011
Die neuen alten Figuren
Ein Logbuch der Redaktion
Als wir daran gingen, uns konkrete Gedanken über den Inhalt von PERRY RHODAN NEO zu machen, wurde sehr schnell klar, dass wir an die Substanz gehen mussten: Wir wollten die Geschichte der ersten PERRY RHODAN-Romane nicht »eins zu eins« nacherzählen, und wir wollten keinen Abklatsch der ersten Bände liefern – denn da wäre das Original schlicht interessanter gewesen. Also mussten wir neue Wege gehen.
Klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Denn neue Wege bedeutete in diesem Fall, dass wir uns grundsätzlich über die Figuren verständigen mussten. Die ersten Diskussionen, die ich bereits vor zwei, drei Jahren mit Frank Borsch führte, gingen genau in diese Richtung: Was muss man ändern, was kann man ändern?
Sollten wir beispielsweise aus Reginald Bull eine Frau machen? Könnte Eric Manoli kein Amerikaner sein, sondern beispielsweise ein Chinese? Muss Clark Flipper ein Mann sein, könnte er keine Frau sein? Das waren und sind grundsätzliche Fragen, über die man geteilter Meinung sein kann.
Denn natürlich wäre es nicht schlecht, wenn die Besatzung der STARDUST ausgewogener wäre: nicht nur vier weiße Männer, sondern vielleicht zwei Männer und zwei Frauen oder zwei Weiße und zwei »Farbige« ...
Wir entschieden uns aber dagegen: Die Besatzung der STARDUST behält die ursprünglichen Namen, und es bleiben weiße Amerikaner. Wir wollten hier bewusst den klassischen Figurenaufbau übernehmen, den sich die Autoren der ersten Stunde ausgedacht hatten.
Was wir allerdings änderten, war das Verhalten mancher Figuren untereinander. In den alten Romanen, die im Jahr 1961 komplett dem Zeitgeist entsprachen, war Perry Rhodan selbst der unangefochtene Held. Reginald Bull beispielsweise, der eigentlich ebenfalls ein Ingenieur und Wissenschaftler ist, wurde oft als Trottel dargestellt. Er war das, was man heute gern den »funny sidekick« nennt, den rundlichen Kumpeltypen, der durch seine Aktionen dafür sorgt, dass der Hauptheld strahlender wirkt.
Das ist bei PERRY RHODAN NEO auf jeden Fall anders – wie genau, das werde ich hier noch nicht verraten. Versprechen kann ich, dass Reginald Bull der Tatmensch bleiben wird, als den ihn die Fans immer geschätzt haben.
Andere Figuren der frühen PERRY RHODAN-Zeit, die in NEO auftauchen, werden ebenfalls anders charakterisiert und dargestellt. Ich will an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, um nicht die Spannung zu nehmen, aber Allan D. Mercant oder John Marshall sind nicht exakt die Figuren, die wir Leser von früher her kennen.
Und neben ihnen wird eine Reihe von neuen Figuren auftauchen, die das Geschehen aus einer anderen Sichtweise beleuchten. Als ich das Manuskript des ersten NEO-Romans las, fand ich diese Sichtweise auf manche Dinge sehr spannend. Ich bin mir sicher, dass sich diese Faszination auf viele Leser übertragen wird.
Als wir daran gingen, uns konkrete Gedanken über den Inhalt von PERRY RHODAN NEO zu machen, wurde sehr schnell klar, dass wir an die Substanz gehen mussten: Wir wollten die Geschichte der ersten PERRY RHODAN-Romane nicht »eins zu eins« nacherzählen, und wir wollten keinen Abklatsch der ersten Bände liefern – denn da wäre das Original schlicht interessanter gewesen. Also mussten wir neue Wege gehen.
Klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Denn neue Wege bedeutete in diesem Fall, dass wir uns grundsätzlich über die Figuren verständigen mussten. Die ersten Diskussionen, die ich bereits vor zwei, drei Jahren mit Frank Borsch führte, gingen genau in diese Richtung: Was muss man ändern, was kann man ändern?
Sollten wir beispielsweise aus Reginald Bull eine Frau machen? Könnte Eric Manoli kein Amerikaner sein, sondern beispielsweise ein Chinese? Muss Clark Flipper ein Mann sein, könnte er keine Frau sein? Das waren und sind grundsätzliche Fragen, über die man geteilter Meinung sein kann.
Denn natürlich wäre es nicht schlecht, wenn die Besatzung der STARDUST ausgewogener wäre: nicht nur vier weiße Männer, sondern vielleicht zwei Männer und zwei Frauen oder zwei Weiße und zwei »Farbige« ...
Wir entschieden uns aber dagegen: Die Besatzung der STARDUST behält die ursprünglichen Namen, und es bleiben weiße Amerikaner. Wir wollten hier bewusst den klassischen Figurenaufbau übernehmen, den sich die Autoren der ersten Stunde ausgedacht hatten.
Was wir allerdings änderten, war das Verhalten mancher Figuren untereinander. In den alten Romanen, die im Jahr 1961 komplett dem Zeitgeist entsprachen, war Perry Rhodan selbst der unangefochtene Held. Reginald Bull beispielsweise, der eigentlich ebenfalls ein Ingenieur und Wissenschaftler ist, wurde oft als Trottel dargestellt. Er war das, was man heute gern den »funny sidekick« nennt, den rundlichen Kumpeltypen, der durch seine Aktionen dafür sorgt, dass der Hauptheld strahlender wirkt.
Das ist bei PERRY RHODAN NEO auf jeden Fall anders – wie genau, das werde ich hier noch nicht verraten. Versprechen kann ich, dass Reginald Bull der Tatmensch bleiben wird, als den ihn die Fans immer geschätzt haben.
Andere Figuren der frühen PERRY RHODAN-Zeit, die in NEO auftauchen, werden ebenfalls anders charakterisiert und dargestellt. Ich will an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, um nicht die Spannung zu nehmen, aber Allan D. Mercant oder John Marshall sind nicht exakt die Figuren, die wir Leser von früher her kennen.
Und neben ihnen wird eine Reihe von neuen Figuren auftauchen, die das Geschehen aus einer anderen Sichtweise beleuchten. Als ich das Manuskript des ersten NEO-Romans las, fand ich diese Sichtweise auf manche Dinge sehr spannend. Ich bin mir sicher, dass sich diese Faszination auf viele Leser übertragen wird.
05 September 2011
Die CD ist da
Heute landete eine top-aktuelle CD auf meinem Schreibtisch. Das wäre nichts besonderes, so was passiert mir jeden Tag. Aber diese ist was besonderes.
Sie stammt von einer Band namens Cosmolodics, und sie nennt sich »Ad Astra«. Genau – es ist die Musik zum PERRY RHODAN-WeltCon, und die ersten Tonträger sind schon da. Verkauft werden sie aber erst auf dem WeltCon selbst.
Sie stammt von einer Band namens Cosmolodics, und sie nennt sich »Ad Astra«. Genau – es ist die Musik zum PERRY RHODAN-WeltCon, und die ersten Tonträger sind schon da. Verkauft werden sie aber erst auf dem WeltCon selbst.
04 September 2011
Sonderteil zum WeltCon
Der aktuelle »Fandom Observer« hat's in sich. Ich finde das Heft eh gut, und ich finde, dass es sich in diesem Jahr wieder stark verbessert hat, aber die aktuelle Ausgabe 267 enthält einen schönen Sonderteil zum PERRY RHODAN-WeltCon.
Unter anderem listet die Redaktion auf, was bislang über das Programm bekannt ist – da wird sich aber noch einiges ändern. Und man gibt ausführliche Hinweise dazu, was man abends in Mannheim noch an kulturellen Dingen erleben kann ... Schönes Heft, das man im Internet kostenlos downloaden kann, das ich aber in konservativer Weise in Papierform geschickt bekomme!
Unter anderem listet die Redaktion auf, was bislang über das Programm bekannt ist – da wird sich aber noch einiges ändern. Und man gibt ausführliche Hinweise dazu, was man abends in Mannheim noch an kulturellen Dingen erleben kann ... Schönes Heft, das man im Internet kostenlos downloaden kann, das ich aber in konservativer Weise in Papierform geschickt bekomme!
03 September 2011
Anschwellender Mailgesang
So schön es ist, wenn buchstäblich alle Medien über PERRY RHODAN berichten, so viele zusätzliche Mails bringt das mit sich. Es sind tatsächlich Hunderte von Mails, die in diesen Tagen in der Redaktion eintreffen und in irgendeiner Art und Weise beantwortet werden müssen.
Dabei ist eines im voraus klar: Nicht alle können beantwortet werden, das ist nicht zu schaffen. Oder eben die Menschen, die mir schreiben, müssen sich eben ein wenig gedulden. Bis nach dem WeltCon und der Buchmesse, um es einigermaßen klar zu sagen ...
Dabei ist eines im voraus klar: Nicht alle können beantwortet werden, das ist nicht zu schaffen. Oder eben die Menschen, die mir schreiben, müssen sich eben ein wenig gedulden. Bis nach dem WeltCon und der Buchmesse, um es einigermaßen klar zu sagen ...
02 September 2011
Presserummel hält an
Derzeit ist die Lage fast unübersichtlich: Während ich in Hamburg bin, beantworte ich per Telefon und per Mail allerlei Presseanfragen; gleichzeitig wird in Rastatt auch fleißig mit Journalisten komuniziert. Es scheint, als sei jetzt endlich die gesamte deutsche Journaille auf das PERRY RHODAN-Jubiläum aufmerksam geworden.
Finde ich natürlich gut; es wurde auch mal Zeit. Zwischen alledem darf nur eines nicht vergessen werden: Das wichtigste für uns ist nicht das, was in der Zeitung steht, sondern das, was wir in PERRY RHODAN veröffentlichen ...
Finde ich natürlich gut; es wurde auch mal Zeit. Zwischen alledem darf nur eines nicht vergessen werden: Das wichtigste für uns ist nicht das, was in der Zeitung steht, sondern das, was wir in PERRY RHODAN veröffentlichen ...
01 September 2011
Dienstfahrt mit Manuskripten
Heute fuhr ich mit der Bahn nach Hamburg. Unter anderem geht es um die Premiere des PERRY RHODAN-Dokumentarfilms im Literaturhaus der Hansestadt; veranstaltet wird das ganze unter anderem vom Fernsehsender Arte, worüber ich ja schon mal berichtet habe.
Die Fahrt versüßten mir zwei aktuelle Manuskripte von Wim Vandemaan und Verena Themsen. Beide Romane sind wieder sehr abwechslungsreich, bringen haufenweise schöne Ideen und originelle Charaktere. Das hat mir beides sehr viel Spaß bereitet!
Die Fahrt versüßten mir zwei aktuelle Manuskripte von Wim Vandemaan und Verena Themsen. Beide Romane sind wieder sehr abwechslungsreich, bringen haufenweise schöne Ideen und originelle Charaktere. Das hat mir beides sehr viel Spaß bereitet!
31 August 2011
Besprechungsmarathon
Damit es mir am heutigen Tag garantiert nicht langweilig wird, darf ich auch in lange Besprechungen gehen. In diesem Fall geht es um ein Meeting mit Geschäftsführung, Objektleitung und anderen »Stabsstellen« des Hauses.
Solche Meetings kosten viel Zeit, erfordern viel Nerven - weil ich Dinge erläutern muss, die innerhalb der Redaktion längst durchdiskutiert worden sind -, sind unterm Strich aber nötig: Auch als recht »autonom« arbeitende Redaktion muss man sich letztlich mit den »oberen Etagen« abstimmen.
Solche Meetings kosten viel Zeit, erfordern viel Nerven - weil ich Dinge erläutern muss, die innerhalb der Redaktion längst durchdiskutiert worden sind -, sind unterm Strich aber nötig: Auch als recht »autonom« arbeitende Redaktion muss man sich letztlich mit den »oberen Etagen« abstimmen.
30 August 2011
Duell in Magellan
Im »Sternenozean«-Zyklus ist der Konflikt zwischen Ascari da Vivo, der eiskalten Mascantin des Kristallimperiums, und ihrem Sohn Kantiran eines der beherrschenden Elemente. Kein Wunder, dass dieser Konflikt auch in der Hörspiel-Auswertung der Serie eine große Rolle spielt.
In den letzten Tagen hörte ich »Duell in Magellan«, das Hörspiel mit der Nummer 34 aus der »Sternenozean«-Reihe. Dramatische Geräusche, viel Action: Der finale Kampf zwischen Kantiran und Ascari wird gelungen in Szene gesetzt. Das machte beim Anhören richtig Spaß!
In den letzten Tagen hörte ich »Duell in Magellan«, das Hörspiel mit der Nummer 34 aus der »Sternenozean«-Reihe. Dramatische Geräusche, viel Action: Der finale Kampf zwischen Kantiran und Ascari wird gelungen in Szene gesetzt. Das machte beim Anhören richtig Spaß!
29 August 2011
Im Pressegetümmel
Der Tag begann mit einem Pressegespräch, diesmal mit dem »Badischen Tagblatt«, seither folgten unter anderem der »Donaukurier« per Mail sowie der Westdeutsche Rundfunk per Telefon. Die Agentur fragt häufig nach, die Pressestelle im Konzern will Zitate von mir freigegeben haben.
Alles in allem ein bunter, ein sehr hektischer Reigen, bei dem niemandem langweilig wird. Mir nicht, weil ich die Antworten liefere, den Kolleginnen und Kollegen nicht, die ihrerseits aktiv werden müssen. Fragt sich nur, wann wir die »eigentliche Arbeit« machen sollen.
Alles in allem ein bunter, ein sehr hektischer Reigen, bei dem niemandem langweilig wird. Mir nicht, weil ich die Antworten liefere, den Kolleginnen und Kollegen nicht, die ihrerseits aktiv werden müssen. Fragt sich nur, wann wir die »eigentliche Arbeit« machen sollen.
28 August 2011
Zweimal NEO kommentieren
Wenn ich das Manuskript eines PERRY RHODAN-Romans durchgearbeitet habe, erhält der Autor oder die Autorin ein Feedback. Früher fand das ausschließlich per Telefon statt; seit meine Arbeitszeiten wenig berechenbar sind, schreibe ich lieber Mails. Dann wissen beide Seiten, was ich meine.
Zwei Manuskripte zu PERRY RHODAN NEO habe ich schon vor einiger Zeit gelesen; den Autoren habe ich aber noch nicht mal mitgeteilt, wie ich welche Passage in ihrem Roman gefunden habe. Und das ist heute noch ein Teil meiner Arbeit: Kommentarmails schreiben. Na also.
Zwei Manuskripte zu PERRY RHODAN NEO habe ich schon vor einiger Zeit gelesen; den Autoren habe ich aber noch nicht mal mitgeteilt, wie ich welche Passage in ihrem Roman gefunden habe. Und das ist heute noch ein Teil meiner Arbeit: Kommentarmails schreiben. Na also.
27 August 2011
Details zur Lesenacht
Der gestrige Tag stand zu einem Teil im Zeichen der Planung: Der WeltCon-Freitag, 30. September 2011, wird ja als einen Schwerpunkt die Lesenacht haben, sprich »Phantastisches Mannheim«. Mit unseren Partnern von Feder & Schwert saßen wir dabei zusammen, diskutierten die Details und legten bereits ein Programm fest.
Mein Job ist jetzt recht einfach - aber machen muss ich's halt: Ich tippe die Ergebnisse dieser Besprechung zusammen, hoffe, dass ich mich an alles richtig erinnere, und sorge dann dafür, dass die Betreffenden alle richtig informiert werden.
Mein Job ist jetzt recht einfach - aber machen muss ich's halt: Ich tippe die Ergebnisse dieser Besprechung zusammen, hoffe, dass ich mich an alles richtig erinnere, und sorge dann dafür, dass die Betreffenden alle richtig informiert werden.
26 August 2011
Phantastisches Mannheim
Gerade eben haben wir es fixiert: »Phantastisches Mannheim - die große Lesenacht der Science Fiction und Fantasy« am 30. September 2011. Es ist ein wichtiger Teil für die Auftakt-Veranstaltung am PERRY RHODAN-WeltCon, und jetzt geht es an die Detailarbeit.
Ich bin froh, dass wir das gemeinsam mit unseren Partnern von »Feder & Schwert« machen können. Die beiden sind sympathisch und kompetent, eine Mischung, die ich sehr überzeugend finde ...
Ich bin froh, dass wir das gemeinsam mit unseren Partnern von »Feder & Schwert« machen können. Die beiden sind sympathisch und kompetent, eine Mischung, die ich sehr überzeugend finde ...
25 August 2011
Die Balladen des Todes
Aus der Serie »Der Redakteur erinnert sich«
Zu Beginn des Jahres 1997 stand ein kleines Jubiläum vor der Tür, über das ich mir eigentlich gar keine Gedanken machte. Zu dieser Zeit sah ich mich ausschließlich als Redakteur, der in erster Linie inhaltlich tätig war und Marketing-Gedanken selten aufkeimen ließ. Aber ich arbeitete in diesem Januar intensiv am zehnten ATLAN-Buch, das unter dem Titel »Die Balladen des Todes« erscheinen sollte.
Selbstverständlich war ich nicht derjenige, der das Buch zusammenstellte - ich betreute es nur als Redakteur. Für das Buch und seinen Inhalt war der Mann zuständig, der seit Jahren die sogenannten Zeitabenteuer des Arkoniden Atlan verfasste: Hans Kneifel, wohnhaft in München, seit den frühen 60er-Jahren einer der phantasievollsten Autoren der deutschsprachigen Science Ficton.
Hans Kneifel war durchaus selbstkritisch, was seine früheren Werke angeht. Das merkte ich, als ich in diesem Januar ein langes Telefonat mit ihm führte. »Damals war ich eben noch ein junger Autor, der zu redundanten Formulierungen neigte«, sagte er mit Eigenironie. »Das rächt sich jetzt, wenn ich die alten Manuskripte durchschaue.«
Entsprechend hart redigierte er sein eigenes Manuskript. Immerhin ging es bei der gesamten Arbeit darum, ATLAN-Taschenbücher zusammenzufassen, die bereits vor Jahren und Jahrzehnten erschienen waren.
Hans nahm die Taschenbücher, die dem ATLAN-Hardcover zugrunde lagen, und packte sie Seite für Seite auf einen Kopierer. Dabei wurden die einzelnen Seiten »hochvergrößert«, von der Größe einer Taschenbuchseite also auf die Größe eines gewöhnlichen A4-Formats. Damit konnte der Schriftsteller gut arbeiten - und das tat er: Jede Seite war mit zahlreichen handschriftlichen Anmerkungen versehen.
Der Autor als Lektor ... und das hieß bei Hans Kneifel, dass er an vielen seiner Sätze größere Bearbeitungen vornahm, dass er ganze Passagen strich und mit Tipp-Ex überpinselte, um danach von Hand weitere Anmerkungen in den Text zu schreiben. Darüber hinaus verfasste er Überleitungen, die verschiedene Kapitel anders als zuvor strukturierten, sowie komplett neue Szenen. Des weiteren schuf er eine Rahmenhandlung, die es zuvor bei den ATLAN-Taschenbüchern nur selten gegeben hatte.
Das Gute sei, so Hans Kneifel, dass er bei der Überarbeitung der ATLAN-Taschenbücher jetzt auch ans Aufräumen der vorherigen Notizen gehen konnte. »Derzeit werfe ich jeden Tag einige Zettel weg«, erzählte mir der Münchener Autor in einem Telefonat. »Teilweise sind diese Notizen über zwanzig Jahre alt.«
Der Mann im Hintergrund war damals übrigens Rainer Castor. Wir kannten uns nicht besonders gut und hatten uns zu diesem Zeitpunkt noch keine dreimal gesehen. Rainer hatte zwei PERRY RHODAN-Taschenbücher veröffentlicht, die mir beide sehr gut gefallen hatten; vor allem aber kannte ich ihn als den Mann, der letztlich die ATLAN-Bearbeitung möglich machte. Unermüdlich unterstützte er Hans Kneifel mit Rat und Tat, lieferte Hintergrund-Informationen und beriet ihn in allerlei Fragen.
Das Buch selbst führt den unsterblichen Arkoniden ins Mittelalter. Er wird mit den Wirren der Pestzeit konfrontiert, ergreift im Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich Partei, lernt Leonardo da Vinci, Christopher Columbus und Kopernikus kennen, reist ins westafrikanische Songhai-Reich und beginnt letztlich eine Weltumsegelung.
Während ich mir das Manuskript vornahm, stellte ich fest, wie umfangreich die Arbeit wirklich war. Die Handlung des »neuen« ATLAN-Buches verlief wesentlich straffer als vorher in den einzelnen Taschenbüchern. Mein Job war vergleichsweise harmlos. Ich redigierte das Manuskript noch einmal durch, beseitigte kleinere Fehler, die bei einer solchen immensen Arbeit einfach auftreten müssen, glättete an einigen Stellen stilistische Holpereien und versuchte vor allem, eine einheitliche Sprache einzuarbeiten.
Am Ende ging es um die letzten Kleinigkeiten: Werbetexte mussten geschrieben, ein sogenannter Waschzetteltext verfasst werden. Dazu kamen ein Impressum, die Zeichnungen für den Vor- und Nachsatz und andere Details. Ich kam aber gut voran und konnte das Manuskript fristgerecht abgeben.
Wie schnell und wie termingerecht wir damals arbeiteten, ist heutzutage fast undenkbar. Da alles auf Papier geliefert werden musste und weder Computerdateien noch Internet-Verbindungen zur Verfügung standen, waren die von der Druckerei vorgegebenen Termine geradezu heilig.
Während ich beispielsweise in diesen Januar-Tagen am zehnten Buch arbeitete, lieferte mir Hans Kneifel bereits das elfte Manuskript ab. Rainer Castor nahm sich zu dieser Zeit schon den zwölften Band vor, den Hans soweit vorbereitet hatte, während Hans wiederum an den Band 13 ging - damit waren wir dem Zeitplan nicht nur Wochen, sondern Monate im Voraus.
Zu Beginn des Jahres 1997 stand ein kleines Jubiläum vor der Tür, über das ich mir eigentlich gar keine Gedanken machte. Zu dieser Zeit sah ich mich ausschließlich als Redakteur, der in erster Linie inhaltlich tätig war und Marketing-Gedanken selten aufkeimen ließ. Aber ich arbeitete in diesem Januar intensiv am zehnten ATLAN-Buch, das unter dem Titel »Die Balladen des Todes« erscheinen sollte.
Selbstverständlich war ich nicht derjenige, der das Buch zusammenstellte - ich betreute es nur als Redakteur. Für das Buch und seinen Inhalt war der Mann zuständig, der seit Jahren die sogenannten Zeitabenteuer des Arkoniden Atlan verfasste: Hans Kneifel, wohnhaft in München, seit den frühen 60er-Jahren einer der phantasievollsten Autoren der deutschsprachigen Science Ficton.
Hans Kneifel war durchaus selbstkritisch, was seine früheren Werke angeht. Das merkte ich, als ich in diesem Januar ein langes Telefonat mit ihm führte. »Damals war ich eben noch ein junger Autor, der zu redundanten Formulierungen neigte«, sagte er mit Eigenironie. »Das rächt sich jetzt, wenn ich die alten Manuskripte durchschaue.«
Entsprechend hart redigierte er sein eigenes Manuskript. Immerhin ging es bei der gesamten Arbeit darum, ATLAN-Taschenbücher zusammenzufassen, die bereits vor Jahren und Jahrzehnten erschienen waren.
Hans nahm die Taschenbücher, die dem ATLAN-Hardcover zugrunde lagen, und packte sie Seite für Seite auf einen Kopierer. Dabei wurden die einzelnen Seiten »hochvergrößert«, von der Größe einer Taschenbuchseite also auf die Größe eines gewöhnlichen A4-Formats. Damit konnte der Schriftsteller gut arbeiten - und das tat er: Jede Seite war mit zahlreichen handschriftlichen Anmerkungen versehen.
Der Autor als Lektor ... und das hieß bei Hans Kneifel, dass er an vielen seiner Sätze größere Bearbeitungen vornahm, dass er ganze Passagen strich und mit Tipp-Ex überpinselte, um danach von Hand weitere Anmerkungen in den Text zu schreiben. Darüber hinaus verfasste er Überleitungen, die verschiedene Kapitel anders als zuvor strukturierten, sowie komplett neue Szenen. Des weiteren schuf er eine Rahmenhandlung, die es zuvor bei den ATLAN-Taschenbüchern nur selten gegeben hatte.
Das Gute sei, so Hans Kneifel, dass er bei der Überarbeitung der ATLAN-Taschenbücher jetzt auch ans Aufräumen der vorherigen Notizen gehen konnte. »Derzeit werfe ich jeden Tag einige Zettel weg«, erzählte mir der Münchener Autor in einem Telefonat. »Teilweise sind diese Notizen über zwanzig Jahre alt.«
Der Mann im Hintergrund war damals übrigens Rainer Castor. Wir kannten uns nicht besonders gut und hatten uns zu diesem Zeitpunkt noch keine dreimal gesehen. Rainer hatte zwei PERRY RHODAN-Taschenbücher veröffentlicht, die mir beide sehr gut gefallen hatten; vor allem aber kannte ich ihn als den Mann, der letztlich die ATLAN-Bearbeitung möglich machte. Unermüdlich unterstützte er Hans Kneifel mit Rat und Tat, lieferte Hintergrund-Informationen und beriet ihn in allerlei Fragen.
Das Buch selbst führt den unsterblichen Arkoniden ins Mittelalter. Er wird mit den Wirren der Pestzeit konfrontiert, ergreift im Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich Partei, lernt Leonardo da Vinci, Christopher Columbus und Kopernikus kennen, reist ins westafrikanische Songhai-Reich und beginnt letztlich eine Weltumsegelung.
Während ich mir das Manuskript vornahm, stellte ich fest, wie umfangreich die Arbeit wirklich war. Die Handlung des »neuen« ATLAN-Buches verlief wesentlich straffer als vorher in den einzelnen Taschenbüchern. Mein Job war vergleichsweise harmlos. Ich redigierte das Manuskript noch einmal durch, beseitigte kleinere Fehler, die bei einer solchen immensen Arbeit einfach auftreten müssen, glättete an einigen Stellen stilistische Holpereien und versuchte vor allem, eine einheitliche Sprache einzuarbeiten.
Am Ende ging es um die letzten Kleinigkeiten: Werbetexte mussten geschrieben, ein sogenannter Waschzetteltext verfasst werden. Dazu kamen ein Impressum, die Zeichnungen für den Vor- und Nachsatz und andere Details. Ich kam aber gut voran und konnte das Manuskript fristgerecht abgeben.
Wie schnell und wie termingerecht wir damals arbeiteten, ist heutzutage fast undenkbar. Da alles auf Papier geliefert werden musste und weder Computerdateien noch Internet-Verbindungen zur Verfügung standen, waren die von der Druckerei vorgegebenen Termine geradezu heilig.
Während ich beispielsweise in diesen Januar-Tagen am zehnten Buch arbeitete, lieferte mir Hans Kneifel bereits das elfte Manuskript ab. Rainer Castor nahm sich zu dieser Zeit schon den zwölften Band vor, den Hans soweit vorbereitet hatte, während Hans wiederum an den Band 13 ging - damit waren wir dem Zeitplan nicht nur Wochen, sondern Monate im Voraus.
24 August 2011
Pressegespräche
Kein Tag ohne Interview derzeit: Die fünfzig Jahre PERRY RHODAN beschäftigen nicht nur die Redaktion, sondern auch die Autoren sowie die Journalisten außerhalb unserer Abteilung. Das trifft in mancherlei Hinsicht sogar mich.
Heute war ein Journalist im Haus, der von einer der großen deutschen Medienfachzeitschriften kommt. Das Interview ging über eine Stunde, die Fragen waren kritisch und gut vorbereitet; ich bin sehr darauf gespannt, was dabei herauskommen wird.
Heute war ein Journalist im Haus, der von einer der großen deutschen Medienfachzeitschriften kommt. Das Interview ging über eine Stunde, die Fragen waren kritisch und gut vorbereitet; ich bin sehr darauf gespannt, was dabei herauskommen wird.
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