Glaubt man Thomas Harbach, dem Rezensenten für den »Fanzine-Kurier«, gehöre ich zusammen mit Robert Feldhoff und Rainer Castor zu einer »Dreierbande«. Schicker Begriff – wobei ich nichts dagegen habe, mit den beiden Kollegen in einer Reihe zu stehen. Kompetent sind sie, und sympathisch sowieso.
Harbach bezieht sich auf eine Kritik im Fanzine »Exterra«, die von Dr. Robert Hector stammt. In einem umfangreichen Artikel wirft Hector dort dem Trio Feldhoff, Castor und Frick vor, es verrate »permanent die Rhodan-Ideologie«. Zumindest zieht Harbach diese Bilanz aus dem Hector-Artikel. Und Hector stelle uns auch noch »an den Pranger«.
Manchmal verstehe ich die Fan-Kritik, manchmal aber nicht ...
30 August 2008
29 August 2008
Buchmesse im Blick
Kurz nach der Mittagspause: Klaus Bollhöfener präsentierte Björn Berenz und mir den neuesten Stand zur Frankfurter Buchmesse. Wir haben einen kleinen PERRY RHODAN-Messestand - aber wir haben immerhin einen, nachdem wir letztes Jahr nur mit einigen Titeln an verschiedenen Verlagen zu finden waren.
Der Stand in Halle 3 präsentiert unsere Bücher - na klar, ein Thema sind die dreißig Jahre PERRY RHODAN-Silberband -, aber auch die Heftromane sowie die Lizenzprodukte. Das Design des Messestandes wirkt aufgeräumt und praktikabel zugleich; mir gefällt es sehr gut.
Und ich stelle fest, dass das Fieber steigt. Nur noch wenige Wochen, dann steigt schon wieder die Buchmesse ...
Der Stand in Halle 3 präsentiert unsere Bücher - na klar, ein Thema sind die dreißig Jahre PERRY RHODAN-Silberband -, aber auch die Heftromane sowie die Lizenzprodukte. Das Design des Messestandes wirkt aufgeräumt und praktikabel zugleich; mir gefällt es sehr gut.
Und ich stelle fest, dass das Fieber steigt. Nur noch wenige Wochen, dann steigt schon wieder die Buchmesse ...
Das Finale im Demetria-Haufen
Ein Logbuch der Redaktion
Die erste Staffel von PERRY RHODAN-Action neigt sich ihrem Ende zu – und damit auch die Handlung im Demetria-Sternhaufen. Noch einmal stellen sich die Regenten der Energie unter Führung des ehrgeizigen Lok-Aurazin zum Kampf gegen Perry Rhodan und die Angehörigen des Mutantenkorps, und auf die Leser von PERRY RHODAN-Action kommen noch einige Überraschungen zu.
Doch erst einmal der Reihe nach. Ich warne an dieser Stelle vor: Dieser Text enthält zahlreiche Hinweise zum Zyklus-Abschluss, die möglicherweise die Spannung verderben können ... Wer das nicht möchte, sollte die Lektüre abbrechen.
Wenn dieses Logbuch erscheint, ist bereits Band 11 der Serie erschienen. In »Gericht der Regenten« zieht Wim Vandemaan wieder einmal alle Register seines Könnens: Perry Rhodan muss sich nicht nur mit Lok-Aurazin und dessen finsteren Plänen herumschlagen, sondern auch mit den Intrigen der Gestaltwandlerin Ziriana Mirios. Keine einfache Aufgabe für den Terraner – der Roman endet auch entsprechend ...
Christian Montillon, der als Chefautor die Exposés für PERRY RHODAN-Action verfasst, schrieb mit »Die Robotgarde« den Abschlussband der ersten Staffel. Auch hier steht Perry Rhodan im Zentrum, und sein Gegenspieler ist erneut Lok-Aurazin, der Regent der Energie – das Duell der beiden Kontrahenten steht also bevor. Der Magadone ist in der Lage, noch einmal große Machtmittel zu mobilisieren, und führt diese skrupellos in die Schlacht: Seine Robotgarde ist dank ihrer Waffen in der Lage, die Welten des Demetria-Sternhaufens zu verwüsten und sogar Terra, die Heimat der Menschheit, zu bedrohen.
Was weder Rhodan noch Lok-Aurazin bewerten können, ist das Verhalten von Ziriana Mirios. Die Molembu verfolgt zu oft ihre eigenen Pläne, was sich in der Vergangenheit mehrfach zeigte, und ist von daher nicht ernsthaft berechenbar. Da hilft es, dass auch ein Perry Rhodan seine Verbündeten hat, auf die er sich wirklich verlassen kann, angefangen bei Gucky, dem Mausbiber.
Soweit der kleine Einblick in die letzten Seiten des Demetria-Zyklus'. Christian Montillon führt die verschiedenen Handlungsfäden zusammen, bringt noch einmal die seltsamen Quarze der Magadu ins Spiel und setzt am Ende eine massive Bedrohung Terras in Szene. Wie das alles ausgeht und was alles in der Endphase des Zyklus' passiert, möchte ich an dieser Stelle selbstverständlich nicht ausbreiten – das ist Thema des Romans selbst.
Mit »Die Robotgarde« findet auf jeden Fall die erste Zwölfer-Staffel von PERRY RHODAN-Action ihr Ende. In meinen Augen war das recht spontane Experiment, mit einer neuen Serie in die klassische Zeit des Perryversums zu starten, ein großer Erfolg: Wir haben mit Marc A. Herren einen ganz neuen Autor kennengelernt, und wir haben mit Timothy Stahl gesehen, wie souverän sich ein Profi-Autor in dem für ihn unbekannten PERRY RHODAN-Kosmos bewegen kann. Wir sind neue Wege gegangen, was die Exposé-Steuerung und -Gestaltung angeht, und wir haben die Hefte auch in punkto Optik anders angelegt.
Ich bin selbstkritisch genug, um zu wissen, dass nicht alles optimal gelaufen ist. Das Galaktische Forum auf unserer Homepage, das ich immer mal wieder als »Seismographen« für unsere Arbeit bezeichne, hat darüber fleißig diskutiert; viele Foristen haben uns auf die ihrer Ansicht nach aufgefallenen Schwächen hingewiesen – das war alles sehr hilf- und aufschlussreich.
Unterm Strich bewerte ich den Demetria-Zyklus aber als Erfolg, und ich blicke mit großer Spannung auf den anstehenden Kristallmond-Zyklus. Aber das ist, um mit Rudyard Kipling zu sprechen, eine ganz andere Geschichte ...
Die erste Staffel von PERRY RHODAN-Action neigt sich ihrem Ende zu – und damit auch die Handlung im Demetria-Sternhaufen. Noch einmal stellen sich die Regenten der Energie unter Führung des ehrgeizigen Lok-Aurazin zum Kampf gegen Perry Rhodan und die Angehörigen des Mutantenkorps, und auf die Leser von PERRY RHODAN-Action kommen noch einige Überraschungen zu.
Doch erst einmal der Reihe nach. Ich warne an dieser Stelle vor: Dieser Text enthält zahlreiche Hinweise zum Zyklus-Abschluss, die möglicherweise die Spannung verderben können ... Wer das nicht möchte, sollte die Lektüre abbrechen.
Wenn dieses Logbuch erscheint, ist bereits Band 11 der Serie erschienen. In »Gericht der Regenten« zieht Wim Vandemaan wieder einmal alle Register seines Könnens: Perry Rhodan muss sich nicht nur mit Lok-Aurazin und dessen finsteren Plänen herumschlagen, sondern auch mit den Intrigen der Gestaltwandlerin Ziriana Mirios. Keine einfache Aufgabe für den Terraner – der Roman endet auch entsprechend ...
Christian Montillon, der als Chefautor die Exposés für PERRY RHODAN-Action verfasst, schrieb mit »Die Robotgarde« den Abschlussband der ersten Staffel. Auch hier steht Perry Rhodan im Zentrum, und sein Gegenspieler ist erneut Lok-Aurazin, der Regent der Energie – das Duell der beiden Kontrahenten steht also bevor. Der Magadone ist in der Lage, noch einmal große Machtmittel zu mobilisieren, und führt diese skrupellos in die Schlacht: Seine Robotgarde ist dank ihrer Waffen in der Lage, die Welten des Demetria-Sternhaufens zu verwüsten und sogar Terra, die Heimat der Menschheit, zu bedrohen.
Was weder Rhodan noch Lok-Aurazin bewerten können, ist das Verhalten von Ziriana Mirios. Die Molembu verfolgt zu oft ihre eigenen Pläne, was sich in der Vergangenheit mehrfach zeigte, und ist von daher nicht ernsthaft berechenbar. Da hilft es, dass auch ein Perry Rhodan seine Verbündeten hat, auf die er sich wirklich verlassen kann, angefangen bei Gucky, dem Mausbiber.
Soweit der kleine Einblick in die letzten Seiten des Demetria-Zyklus'. Christian Montillon führt die verschiedenen Handlungsfäden zusammen, bringt noch einmal die seltsamen Quarze der Magadu ins Spiel und setzt am Ende eine massive Bedrohung Terras in Szene. Wie das alles ausgeht und was alles in der Endphase des Zyklus' passiert, möchte ich an dieser Stelle selbstverständlich nicht ausbreiten – das ist Thema des Romans selbst.
Mit »Die Robotgarde« findet auf jeden Fall die erste Zwölfer-Staffel von PERRY RHODAN-Action ihr Ende. In meinen Augen war das recht spontane Experiment, mit einer neuen Serie in die klassische Zeit des Perryversums zu starten, ein großer Erfolg: Wir haben mit Marc A. Herren einen ganz neuen Autor kennengelernt, und wir haben mit Timothy Stahl gesehen, wie souverän sich ein Profi-Autor in dem für ihn unbekannten PERRY RHODAN-Kosmos bewegen kann. Wir sind neue Wege gegangen, was die Exposé-Steuerung und -Gestaltung angeht, und wir haben die Hefte auch in punkto Optik anders angelegt.
Ich bin selbstkritisch genug, um zu wissen, dass nicht alles optimal gelaufen ist. Das Galaktische Forum auf unserer Homepage, das ich immer mal wieder als »Seismographen« für unsere Arbeit bezeichne, hat darüber fleißig diskutiert; viele Foristen haben uns auf die ihrer Ansicht nach aufgefallenen Schwächen hingewiesen – das war alles sehr hilf- und aufschlussreich.
Unterm Strich bewerte ich den Demetria-Zyklus aber als Erfolg, und ich blicke mit großer Spannung auf den anstehenden Kristallmond-Zyklus. Aber das ist, um mit Rudyard Kipling zu sprechen, eine ganz andere Geschichte ...
28 August 2008
Arbeitstag zu Hause
Mal wieder ein sogenannter Redigiertag heute. Das heißt nichts anderes, als dass ich zu Hause sitze und daheim arbeite. Und das wiederum hat mehrere Vorteile: Ich habe weitestgehend meine Ruhe und werde nicht durch das Telefon oder durch Kollegen, mit denen ich »ganz schnell und ganz kurz nur« etwas besprechen will.
Heute ist die Arbeit an einem PR-Heftroman angesagt, darüber hinaus ein wenig weitergehende Konzept- und Textarbeit. Darüber hinaus muss ich mehrere Manuskripte lesen, die im Verlauf der Woche eingetroffen sind und für die bislang keine Zeit war.
Dank Internet halte ich den Kontakt mit den Kollegen und der Außenwelt; immer mal wieder zwischendurch kann ich ja eine Mail schreiben. Das geht ja leicht ...
Heute ist die Arbeit an einem PR-Heftroman angesagt, darüber hinaus ein wenig weitergehende Konzept- und Textarbeit. Darüber hinaus muss ich mehrere Manuskripte lesen, die im Verlauf der Woche eingetroffen sind und für die bislang keine Zeit war.
Dank Internet halte ich den Kontakt mit den Kollegen und der Außenwelt; immer mal wieder zwischendurch kann ich ja eine Mail schreiben. Das geht ja leicht ...
27 August 2008
Die »taz« und Perry
Es stand in der »tageszeitung« vom Dienstag, 26. August 2008 unter der Überschrift »Menschenähnliche Arkoniden«. Ich zitiere:
»1961 erschien der erste PERRY RHODAN-Roman. Der Held war Kommandant der ersten Mondexpedition. Und was fand er dort? Ein notgelandetes Raumschiff der Arkoniden, einer sehr menschenähnlichen Rasse. Die saßen stundenlang vor ihren Bildschirmen und bekamen nichts mehr gebacken. Damals war das noch Science Fiction. Ich denke, diese Arkoniden sind wirklich sehr, sehr menschenähnlich ...«
Na ja, war ein Leserbrief. Verfasst wurde er von Rainer Werner aus Mannheim, mir persönlich nicht bekannt.
»1961 erschien der erste PERRY RHODAN-Roman. Der Held war Kommandant der ersten Mondexpedition. Und was fand er dort? Ein notgelandetes Raumschiff der Arkoniden, einer sehr menschenähnlichen Rasse. Die saßen stundenlang vor ihren Bildschirmen und bekamen nichts mehr gebacken. Damals war das noch Science Fiction. Ich denke, diese Arkoniden sind wirklich sehr, sehr menschenähnlich ...«
Na ja, war ein Leserbrief. Verfasst wurde er von Rainer Werner aus Mannheim, mir persönlich nicht bekannt.
26 August 2008
Besprechungs-Marathon
Heute wird der Tag der Besprechungen, mir schwant es schon: Um 11.30 Uhr beginnt die Abteilungsleiterkonferenz, die im Hause VPM alle paar Wochen stattfindet. Das ist auf jeden Fall wichtig, wenngleich nicht immer spektakulär.
Danach gleich: Mittagessen mit den Kollegen. Wir haben vereinbart, dass die PERRY RHODAN-Redaktion mal wieder »aushäusig« futtern geht, zum Italiener um die Ecke, um dort in halbwegs vorhandener Ruhe die anstehenden Projekte zu besprechen. Darauf freue ich mich schon.
Um 15.30 Uhr dann die PERRY RHODAN-Konferenz mit Geschäfts- und Verlagsleitung. Da geht's um Kosten, Zahlen, Entwicklungen und prinzipielle Dinge - die Ergebnisse reichen dann stets auch weit in die Zukunft.
Früher dachte ich immer, Redakteure beschäftigen sich mit Romanen und Inhalten. Heute weiß ich: Ein großer Teil der Arbeit besteht aus Kommunikation.
Danach gleich: Mittagessen mit den Kollegen. Wir haben vereinbart, dass die PERRY RHODAN-Redaktion mal wieder »aushäusig« futtern geht, zum Italiener um die Ecke, um dort in halbwegs vorhandener Ruhe die anstehenden Projekte zu besprechen. Darauf freue ich mich schon.
Um 15.30 Uhr dann die PERRY RHODAN-Konferenz mit Geschäfts- und Verlagsleitung. Da geht's um Kosten, Zahlen, Entwicklungen und prinzipielle Dinge - die Ergebnisse reichen dann stets auch weit in die Zukunft.
Früher dachte ich immer, Redakteure beschäftigen sich mit Romanen und Inhalten. Heute weiß ich: Ein großer Teil der Arbeit besteht aus Kommunikation.
25 August 2008
Hörspiele aus Berlin
Neben all den anderen Dingen beschäftigt mich heute die aktuelle Hörspiel-Staffel von Lübbe Audio. Der Berliner Autor Siegfried Antonio Effenberger schickte mir ein neues Manuskript für die »Sternenozean«-Hörspiele.
Ich drucke mir so etwas aus, lese es gründlich durch, überprüfe es auf »rhodanische Fehler« und teile Siegfried alsbald meine Meinung mit. Wenn alles okay geht, kann er dann das Manuskript weiterleiten ins Hörspielstudio von STIL. Und die machen daraus dann die famosen Hörspiele - auf die neue Staffel freue ich mich eh schon.
Ich drucke mir so etwas aus, lese es gründlich durch, überprüfe es auf »rhodanische Fehler« und teile Siegfried alsbald meine Meinung mit. Wenn alles okay geht, kann er dann das Manuskript weiterleiten ins Hörspielstudio von STIL. Und die machen daraus dann die famosen Hörspiele - auf die neue Staffel freue ich mich eh schon.
24 August 2008
Sonntags ins Forum
Eigentlich hatte ich vor, das Wochenende mal komplett ohne PERRY RHODAN zu verbringen. So hatte ich es auch versprochen. Aber es kam jetzt doch anders; gerade eben schaute ich ins Galaktische Forum und stellte fest, dass eine Diskussion am Hochkochen ist, deren Ursache ich durchaus nachvollziehen kann.
Seit PERRY RHODAN-Action läuft, gibt es nämlich Schwierigkeiten mit den Abonnements. Ich bin sicher, dass sich viele über meine Antwort ärgern werden - aber es klappt eben selten, dass man alle zugleich zufriedenstellt. Ich dokumentiere meine Aussage hier:
Schwieriges Thema. Ich versuche, darauf einzugehen, ohne Porzellan zu zerschlagen, und bitte um Verständnis, dass ich die PMS-Abo-Regeln nicht auswendig kenne. (Mein PERRY RHODAN-Abo ist schon vor vielen Jahren ausgelaufen.)
Der Brief wurde von mir nicht nur unterschrieben, sondern auch geschrieben. Natürlich in Absprache mit der Abo-Abteilung, von der auch einige Formulierungen schreiben - aber das ist schon ein Brief von mir. Insofern können sich alle, die sich jetzt per Mail oder im Forum aufregen, davon ausgehen, dass sie den "Richtigen" treffen. Definitiv unschuldig an alledem ist Benjamin Golling; er hat sich in den letzten Monaten extrem engagiert, um die auftauchenden Abonnements-Probleme in den Griff zu bekommen.
Es gab aus meiner Sicht zwei Alternativen, nein sogar drei, und ich will's kurz charakterisieren.
Die dritte nenne ich zuerst: Wir hätten einfach nichts machen müssen, die Abos wären größtenteils ausgelaufen, und viele Abonnenten hätten PERRY RHODAN-Action kommentarlos nicht mehr erhalten. (Man stelle sich bitteschön die Reaktionen in diesem Forum vor.)
Die zweite Möglichkeit: Wir hätten allen Abonnenten denselben Brief beigelegt, wie ich ihn jetzt geschrieben habe. Mit dem einen Unterschied, dass ich geschrieben hätte, "liebe Leute, wenn ihr PR-Action weiterhin abonnieren wollt, müsst ihr euch engagieren und was dafür tun". (Ich bin sicher, dass es einige gegeben hätten, die sich darüber beschwert hätten, weil sie natürlich davon ausgingen, die Serie weiterhin beziehen zu können ...) Sicher ist, dass nur ein Bruchteil der Abonnenten reagiert hätte - ich beispielsweise als Abonnent hätte mich zu Recht darüber gewundert, schon wieder so einen Brief zu erhalten.
Die Möglichkeit, die wir gewählt haben, wäre im übrigen meinen eigenen Bedürfnissen als Abonnent entgegen gekommen: Da hat eine Serie den erhofften Erfolg und wird fortgesetzt, da will ich als Abonnent doch dabei sein. Da freue ich mich als Abonnent sogar drüber, denn ich muss mir keinen Kiosk suchen, der das Heft führt. Dass es Leser geben wird, die sich darüber ärgern, war uns schon bewusst. Aber mal ehrlich: So viel Aufwand ist es nicht, eine Postkarte zu schreiben (Porto zahlt notfalls Empfänger ...) oder eine Mail zu senden.
Ich kann verstehen, dass sich einige angesichts der von uns gewählten Alternative ärgern. Ich bin mir aber sicher, dass sich genauso viele (wahrscheinlich viel mehr) angesichts der anderen Alternativen geärgert haben. Wir haben schlicht eine Möglichkeit gewählt, die meiner höchst persönlichen Ansicht nach die bessere ist.
(Im übrigen: "Support your local dealer" - der Spruch ist nicht falsch. Wer einen Kiosk in seiner Nähe hat, der ihm regelmäßig Zeitschriften wie HUMANGLOBALER ZUFALL oder Heftromane wie PERRY RHODAN-Action anbietet, ist aber auch beneiden.)
Seit PERRY RHODAN-Action läuft, gibt es nämlich Schwierigkeiten mit den Abonnements. Ich bin sicher, dass sich viele über meine Antwort ärgern werden - aber es klappt eben selten, dass man alle zugleich zufriedenstellt. Ich dokumentiere meine Aussage hier:
Schwieriges Thema. Ich versuche, darauf einzugehen, ohne Porzellan zu zerschlagen, und bitte um Verständnis, dass ich die PMS-Abo-Regeln nicht auswendig kenne. (Mein PERRY RHODAN-Abo ist schon vor vielen Jahren ausgelaufen.)
Der Brief wurde von mir nicht nur unterschrieben, sondern auch geschrieben. Natürlich in Absprache mit der Abo-Abteilung, von der auch einige Formulierungen schreiben - aber das ist schon ein Brief von mir. Insofern können sich alle, die sich jetzt per Mail oder im Forum aufregen, davon ausgehen, dass sie den "Richtigen" treffen. Definitiv unschuldig an alledem ist Benjamin Golling; er hat sich in den letzten Monaten extrem engagiert, um die auftauchenden Abonnements-Probleme in den Griff zu bekommen.
Es gab aus meiner Sicht zwei Alternativen, nein sogar drei, und ich will's kurz charakterisieren.
Die dritte nenne ich zuerst: Wir hätten einfach nichts machen müssen, die Abos wären größtenteils ausgelaufen, und viele Abonnenten hätten PERRY RHODAN-Action kommentarlos nicht mehr erhalten. (Man stelle sich bitteschön die Reaktionen in diesem Forum vor.)
Die zweite Möglichkeit: Wir hätten allen Abonnenten denselben Brief beigelegt, wie ich ihn jetzt geschrieben habe. Mit dem einen Unterschied, dass ich geschrieben hätte, "liebe Leute, wenn ihr PR-Action weiterhin abonnieren wollt, müsst ihr euch engagieren und was dafür tun". (Ich bin sicher, dass es einige gegeben hätten, die sich darüber beschwert hätten, weil sie natürlich davon ausgingen, die Serie weiterhin beziehen zu können ...) Sicher ist, dass nur ein Bruchteil der Abonnenten reagiert hätte - ich beispielsweise als Abonnent hätte mich zu Recht darüber gewundert, schon wieder so einen Brief zu erhalten.
Die Möglichkeit, die wir gewählt haben, wäre im übrigen meinen eigenen Bedürfnissen als Abonnent entgegen gekommen: Da hat eine Serie den erhofften Erfolg und wird fortgesetzt, da will ich als Abonnent doch dabei sein. Da freue ich mich als Abonnent sogar drüber, denn ich muss mir keinen Kiosk suchen, der das Heft führt. Dass es Leser geben wird, die sich darüber ärgern, war uns schon bewusst. Aber mal ehrlich: So viel Aufwand ist es nicht, eine Postkarte zu schreiben (Porto zahlt notfalls Empfänger ...) oder eine Mail zu senden.
Ich kann verstehen, dass sich einige angesichts der von uns gewählten Alternative ärgern. Ich bin mir aber sicher, dass sich genauso viele (wahrscheinlich viel mehr) angesichts der anderen Alternativen geärgert haben. Wir haben schlicht eine Möglichkeit gewählt, die meiner höchst persönlichen Ansicht nach die bessere ist.
(Im übrigen: "Support your local dealer" - der Spruch ist nicht falsch. Wer einen Kiosk in seiner Nähe hat, der ihm regelmäßig Zeitschriften wie HUMANGLOBALER ZUFALL oder Heftromane wie PERRY RHODAN-Action anbietet, ist aber auch beneiden.)
22 August 2008
Vierter Band der »Sternensaga« erschienen

Der SF-Klassiker von Ernst Vlcek liegt jetzt komplett vor
Mit dem Roman »Treffpunkt Gulistan« ist die vierbändige »Sternensaga« abgeschlossen. Der legendäre Heftroman-Zyklus aus den späten 70er Jahren, den Ernst Vlcek damals nicht zu Ende bringen konnte, wurde von dem beliebten PERRY RHODAN-Schriftsteller im Frühjahr 2008 abgeschlossen. Wenige Tage vor seinem überraschenden Tod im April 2008 lieferte er das endgültige Manuskript an den Fabylon-Verlag.
Dort ist das Buch jetzt publiziert worden, inklusive eines Titelbildes von Alexander Vlcek, dem Sohn des Schriftstellers. Ich zitiere aus dem Klappentext:
»Der große Tag ist angebrochen. Alle Legendensammler haben sich auf Gulistan getroffen, um in den Wettstreit der besten Geschichten zu treten. Der Sieger wird in die ANALECTA GALACTICA aufgenommen und gelangt so zu unsterblichem Ruhm. Die zehnte Ausgabe soll auf ganz besondere Weise gefeiert werden, denn alle Fäden zu den Mythen über die verschwundene Mutterwelt der Menschen, die Erde, laufen auf Gulistan zusammen.
Was hat die legendäre Gründerin der Gilde der Legendensammler, Smyrna, mit den bis heute unbekannten Blitzern zu tun? Hat sie tatsächlich den letzten in der Milchstraße verbliebenen Nomaden aufgespürt? Wie werden sich die drei Erzähler Fini-Ani Vanda, Thor Hamatta und Selma Veerkooven entscheiden, welchen Beitrag sie zum Wettbewerb einreichen wollen?
Welche Geheimnisse bringen die übrigen Legendensammler mit? Hat einer von ihnen am Ende die verschollene Gründerin aufgespürt und wird mit der Geschichte über sie gewinnen?
Und – stimmt das Gerücht, dass dieses Treffen über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird?
In diesem vierten und letzten Band der großen Saga aus dem Kosmos der Wunder werden sich viele Überraschungen finden, bevor das Finale anbricht.«
Das Buch umfasst 242 Seiten; es enthält neben dem eigentlichen Roman noch ein Nachwort der Verlegerin Uschi Zietsch sowie Auszüge aus einem Interview, das mit Ernst Vlcek geführt wurde. »Treffpunkt Gulistan« kostet zehn Euro und ist mit Hilfe der ISBN 978-3-927071-10-0 in jeder Buchhandlung erhältlich, selbstverständlich auch über Versender wie amazon.de.
Ein Erfolg über 30 Jahre hinweg
Ein Logbuch der Redaktion
Ich weiß nicht mehr genau, wann ich meinen ersten PERRY RHODAN-Silberband gekauft habe. Es muss Ende der 70er Jahre gewesen sein, und ich könnte Stein und Bein schwören, dass ich das 1979 tat – kurz nach dem Start der Silberband-Reihe. Mit »Die Dritte Macht« kam im September 1978 ein Buch auf den Markt, das die Buch-Branche tatsächlich verändern und vor allem der PERRY RHODAN-Serie ein ganz anderes Gesicht verleihen sollte.
Vorher war PERRY RHODAN in erster Linie eine Heftromanserie gewesen; in den 70er Jahren galt dieses Format pauschal als »Schundroman«, vor dem Deutschlehrer und andere wohlmeinende Menschen warnten. Es ging den Kritikern selten um den Inhalt, meist wurden alle Heftromane pauschal negativ beurteilt. Und dass es von PERRY RHODAN auch Taschenbücher, Comics und Hörspiele gab, nahmen viele Menschen nicht wahr.
Von daher muss man es im Nachhinein wirklich als absoluten Glücksgriff betrachten, dass sich eine Idee recht schnell durchsetzte: Man nimmt zwischen fünf und zehn der klassischen Heftromane, lässt diese gründlichst bearbeiten und macht daraus ein richtig spannendes Buch, das dann über den Buchhandel vertrieben wird. Wer genau auf die Idee kam, lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen – wahrscheinlich war es der kreative Kopf des Verlagsredakteurs Kurt Bernhardt.
Tatsache aber ist, dass sich William Voltz, damals der beste PERRY RHODAN-Autor, sofort mit Feuereifer in die Arbeit stürzte und das erste PERRY RHODAN-Buch zusammenstellte. »Die Dritte Macht« wurde ein Erfolg, mit dem niemand rechnen konnte. Das Buch mit seinem silbernen Umschlag und seinem dreidimensional wirkenden Titelbild wurde vom Fleck weg ein Bestseller und war der Startpunkt für die umfangreichste Buchreihe Europas.
Längst tauchen die neuen Bücher sofort in den Bestsellerlisten auf; die Fans warten jeweils sehnsüchtig auf den neuen Band. Und Buchhandlungen sind seit vielen Jahren fest auf die Silberbände abonniert – wenn es zu Verzögerungen in der Erscheinungsweise kommt, und seien es nur wenige Tage, gibt es gleich telefonische Anfragen im Pabel-Moewig Verlag.
Anfangs brachte der Verlag nur zwei Bücher im Jahr heraus, später wurden es drei, und seit einigen Jahren sind es vier Stück. Die ersten zwanzig Titel bearbeitete noch William Voltz, dann übernahm Horst Hoffmann für unglaubliche sechzig Bücher die Arbeit des Bearbeiters, und seitdem ist Hubert Haensel für den Inhalt der Silberbände verantwortlich. Als Redakteurin innerhalb des Verlages betreut seit vielen Jahren Sabine Kropp die Bücher.
Wenn ich mir vergegenwärtige, wer die Bücher liest und kauft, dann sind es – lasse ich die vielen Gespräche Revue passieren – nicht unbedingt die aktuellen Leser der Erstauflage. Häufig handelt es sich um Ex-Leser, die mit Hilfe der Silberbände ihre Jugenderinnerungen auffrischen wollen; früher zumindest waren viele Leser der Silberbände wiederum Jugendliche, die von ihren Eltern oder Großeltern eher ein »gutes Buch« als einen Packen Heftromane geschenkt bekamen.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Silberbänden: Wir drucken sie ständig nach, eine enorme logistische Herausforderung. »Die Dritte Macht« ist seit 1978 ununterbrochen auf dem Buchmarkt. Ständig halten wir praktisch alle Titel zumindest mit einigen Exemplaren auf Lager – in Zeiten, in denen viele Verlage ihre sogenannte Backlist immer weiter reduzieren, ist das ein Zeichen dafür, wie wichtig uns die regelmäßige Versorgung der sammelnden Fans ist.
Ich gestehe, dass ich sehr stolz auf die Silberbände bin, auch wenn ich mit ihrer Erscheinungsweise nicht sooo viel zu tun habe. Aber sie gehören zu PERRY RHODAN, sie sind seit dreißig Jahren eine unserer wichtigsten Säulen, und ich bin sicher, dass sie das noch in Zukunft sein werden. In diesem Jahr feiern wir das dreißigjährige Jubiläum der Buchreihe – dazu wird es beizeiten hoffentlich einige Neuigkeiten geben.
Ich weiß nicht mehr genau, wann ich meinen ersten PERRY RHODAN-Silberband gekauft habe. Es muss Ende der 70er Jahre gewesen sein, und ich könnte Stein und Bein schwören, dass ich das 1979 tat – kurz nach dem Start der Silberband-Reihe. Mit »Die Dritte Macht« kam im September 1978 ein Buch auf den Markt, das die Buch-Branche tatsächlich verändern und vor allem der PERRY RHODAN-Serie ein ganz anderes Gesicht verleihen sollte.
Vorher war PERRY RHODAN in erster Linie eine Heftromanserie gewesen; in den 70er Jahren galt dieses Format pauschal als »Schundroman«, vor dem Deutschlehrer und andere wohlmeinende Menschen warnten. Es ging den Kritikern selten um den Inhalt, meist wurden alle Heftromane pauschal negativ beurteilt. Und dass es von PERRY RHODAN auch Taschenbücher, Comics und Hörspiele gab, nahmen viele Menschen nicht wahr.
Von daher muss man es im Nachhinein wirklich als absoluten Glücksgriff betrachten, dass sich eine Idee recht schnell durchsetzte: Man nimmt zwischen fünf und zehn der klassischen Heftromane, lässt diese gründlichst bearbeiten und macht daraus ein richtig spannendes Buch, das dann über den Buchhandel vertrieben wird. Wer genau auf die Idee kam, lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen – wahrscheinlich war es der kreative Kopf des Verlagsredakteurs Kurt Bernhardt.
Tatsache aber ist, dass sich William Voltz, damals der beste PERRY RHODAN-Autor, sofort mit Feuereifer in die Arbeit stürzte und das erste PERRY RHODAN-Buch zusammenstellte. »Die Dritte Macht« wurde ein Erfolg, mit dem niemand rechnen konnte. Das Buch mit seinem silbernen Umschlag und seinem dreidimensional wirkenden Titelbild wurde vom Fleck weg ein Bestseller und war der Startpunkt für die umfangreichste Buchreihe Europas.
Längst tauchen die neuen Bücher sofort in den Bestsellerlisten auf; die Fans warten jeweils sehnsüchtig auf den neuen Band. Und Buchhandlungen sind seit vielen Jahren fest auf die Silberbände abonniert – wenn es zu Verzögerungen in der Erscheinungsweise kommt, und seien es nur wenige Tage, gibt es gleich telefonische Anfragen im Pabel-Moewig Verlag.
Anfangs brachte der Verlag nur zwei Bücher im Jahr heraus, später wurden es drei, und seit einigen Jahren sind es vier Stück. Die ersten zwanzig Titel bearbeitete noch William Voltz, dann übernahm Horst Hoffmann für unglaubliche sechzig Bücher die Arbeit des Bearbeiters, und seitdem ist Hubert Haensel für den Inhalt der Silberbände verantwortlich. Als Redakteurin innerhalb des Verlages betreut seit vielen Jahren Sabine Kropp die Bücher.
Wenn ich mir vergegenwärtige, wer die Bücher liest und kauft, dann sind es – lasse ich die vielen Gespräche Revue passieren – nicht unbedingt die aktuellen Leser der Erstauflage. Häufig handelt es sich um Ex-Leser, die mit Hilfe der Silberbände ihre Jugenderinnerungen auffrischen wollen; früher zumindest waren viele Leser der Silberbände wiederum Jugendliche, die von ihren Eltern oder Großeltern eher ein »gutes Buch« als einen Packen Heftromane geschenkt bekamen.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Silberbänden: Wir drucken sie ständig nach, eine enorme logistische Herausforderung. »Die Dritte Macht« ist seit 1978 ununterbrochen auf dem Buchmarkt. Ständig halten wir praktisch alle Titel zumindest mit einigen Exemplaren auf Lager – in Zeiten, in denen viele Verlage ihre sogenannte Backlist immer weiter reduzieren, ist das ein Zeichen dafür, wie wichtig uns die regelmäßige Versorgung der sammelnden Fans ist.
Ich gestehe, dass ich sehr stolz auf die Silberbände bin, auch wenn ich mit ihrer Erscheinungsweise nicht sooo viel zu tun habe. Aber sie gehören zu PERRY RHODAN, sie sind seit dreißig Jahren eine unserer wichtigsten Säulen, und ich bin sicher, dass sie das noch in Zukunft sein werden. In diesem Jahr feiern wir das dreißigjährige Jubiläum der Buchreihe – dazu wird es beizeiten hoffentlich einige Neuigkeiten geben.
08 August 2008
»Comicgate« 3 überzeugt auf 132 Seiten

Jährlich erscheinendes Magazin im Taschenbuchformat
Die Comicgate-Homepage gehört seit dem Jahr 2000 zu den beliebtesten Stellen im Internet, wo sich Comic-Fans über die Szene informieren können. Auf der Seite gibt es »Netz-Comics« ebenso wie Kolumnen, Interviews und Besprechungen; alles in allem eine lesenswerte Mischung, bei der man immer wieder gern vorbeischaut.
Zum dritten Mal erschien im Sommer 2008 jetzt die Print-Ausgabe zur Homepage, das »Comicgate Magazin«. Auf 132 Seiten im Taschenbuch-Format gibt es eine knallige Mischung aus exklusiven Comics und redaktionellem Inhalt.
In Interviews präsentieren sich unter anderem Michael Möller vom Verlag Schwarzer Turm oder der Zeichner Klaus Scherwinski (der unter anderem auch für ATLAN tätig war). Ausführliche Artikel behandeln Comics im Internet oder Roman-Adaptionen. Hinzu kommen ausgewählte Rezensionen.
Die Lektüre macht Spaß, sie ist abwechslungsreich und schafft einen guten Überblick. Wer sich für Comics interessiert, kommt hier allemal auf seine Kosten.
28 Juli 2008
Entscheidung für die Negasphäre?
Ein Logbuch der Redaktion, das nicht auf der offiziellen Homepage erschien
Zwar werden viele PERRY RHODAN-Leser schon gespannt auf die »Halbzeit« des laufenden Negasphäre-Zyklus warten und darauf fiebern, was mit »Evolux« und anderen geheimnisvollen Begriffen gemeint ist – aber jetzt steht erst noch der Höhepunkt des laufenden Geschehens bevor. Ein Doppelband von Hubert Haensel, der aufgrund der Fülle an Text und Information sehr »eng gesetzt« werden musste, bringt kosmische Verwicklungen und persönliche Schicksale, und auch die Freunde großer Raumschlachten kommen auf ihre Kosten.
Doch erst einmal der Reihe nach: Beide Romane spielen in der Vergangenheit, rund zwanzig Millionen Jahre vor der »Gegenwart« der PERRY RHODAN-Serie. Seit einiger Zeit operiert die JULES VERNE unter dem Kommando von Perry Rhodan in dieser Zeit: Man ist in der Galaxis Tare-Scharm unterwegs, weil man weiß, dass hier vor zwanzig Millionen Jahren eine Negasphäre verhindert werden konnte. Rhodan und seine Begleiter hoffen, in Tare-Scharms Vergangenheit die Informationen zu erhalten, mit denen sie in ihrer Zeit ebenfalls gegen eine Negasphäre aktiv werden können.
Denn niemand scheint im 14. Jahrhundert Neuer Galaktischer Zeitrechnung zu wissen, was denn eine Retroversion ist und womit man sie in Bewegung setzt ...
Soweit zur Vorgeschichte des laufenden Geschehens. Dass sich große Ereignisse ankündigen, wissen Perry Rhodan und seine Begleiter schon lange. Spätestens nach den Ereignissen um die Negane Stadt, die Uwe Anton in seinem Doppelband 2446/47 schilderte, wurde klar, dass die Entstehung der Negasphäre kurz bevorsteht. Wollen die Superintelligenz ARCHETIM, ihre Verbündeten und die versammelten Hunderttausende Raumschiffe etwas dagegen tun, müssen sie dringend die Retroversion einleiten.
Es brechen »Tage der Angst« an, und das ist auch der Titel von PERRY RHODAN-Band 2448. Die Entscheidung für eine ganze Galaxis steht bevor, und riesige Flotten von Raumschiffen sammeln sich, um in eine Kette von Raumschlachten zu ziehen. Dazwischen versucht die JULES VERNE mit ihrer Besatzung, das Überleben zu sichern und Informationen zu sammeln. Hubert Haensel schildert in seinem Roman nicht nur die Gedanken der Menschen in der JULES VERNE, sondern beleuchtet darüber hinaus, was auf der Seite von ARCHETIM geschieht – ein beeindruckender Einblick ins Innenleben einer speziellen Führungsperson.
Weiter geht es mit Band 2449, der einen geradezu prophetischen Titel trägt: »Die Finale Schlacht«, ein Zusammenprall von Gewalten, wie ihn diese Region des Universums wohl noch nie gesehen hat. Vor dem Hintergrund eines gigantischen Schwarzen Loches, in dessen Akkretionsscheibe auch die JULES VERNE operiert, entscheidet sich tatsächlich die Zukunft für Tare-Scharm und seine zahllosen Bewohner.
Hubert Haensels Roman hat mehrere Ebenen, auf die ich an dieser Stelle natürlich nicht im Detail eingehen will. Aber die Raumschlacht – so viel sei angedeutet – ist nicht unbedingt das entscheidende: Mich persönlich beeindruckten vor allem die kosmischen Dimensionen des Geschehens, und ich glaube, dass es vielen PERRY RHODAN-Lesern ähnlich gehen wird.
Aber vielleicht lasse ich mich einfach von den Leserbriefen, Mails und Forums-Einträgen überraschen, so wie sich die Leser von diesem packenden Doppelband überraschen lassen sollten. Er ist ein krönender Höhepunkt des ersten »Fünfziger-Packs« in diesem Zyklus ...
Zwar werden viele PERRY RHODAN-Leser schon gespannt auf die »Halbzeit« des laufenden Negasphäre-Zyklus warten und darauf fiebern, was mit »Evolux« und anderen geheimnisvollen Begriffen gemeint ist – aber jetzt steht erst noch der Höhepunkt des laufenden Geschehens bevor. Ein Doppelband von Hubert Haensel, der aufgrund der Fülle an Text und Information sehr »eng gesetzt« werden musste, bringt kosmische Verwicklungen und persönliche Schicksale, und auch die Freunde großer Raumschlachten kommen auf ihre Kosten.
Doch erst einmal der Reihe nach: Beide Romane spielen in der Vergangenheit, rund zwanzig Millionen Jahre vor der »Gegenwart« der PERRY RHODAN-Serie. Seit einiger Zeit operiert die JULES VERNE unter dem Kommando von Perry Rhodan in dieser Zeit: Man ist in der Galaxis Tare-Scharm unterwegs, weil man weiß, dass hier vor zwanzig Millionen Jahren eine Negasphäre verhindert werden konnte. Rhodan und seine Begleiter hoffen, in Tare-Scharms Vergangenheit die Informationen zu erhalten, mit denen sie in ihrer Zeit ebenfalls gegen eine Negasphäre aktiv werden können.
Denn niemand scheint im 14. Jahrhundert Neuer Galaktischer Zeitrechnung zu wissen, was denn eine Retroversion ist und womit man sie in Bewegung setzt ...
Soweit zur Vorgeschichte des laufenden Geschehens. Dass sich große Ereignisse ankündigen, wissen Perry Rhodan und seine Begleiter schon lange. Spätestens nach den Ereignissen um die Negane Stadt, die Uwe Anton in seinem Doppelband 2446/47 schilderte, wurde klar, dass die Entstehung der Negasphäre kurz bevorsteht. Wollen die Superintelligenz ARCHETIM, ihre Verbündeten und die versammelten Hunderttausende Raumschiffe etwas dagegen tun, müssen sie dringend die Retroversion einleiten.
Es brechen »Tage der Angst« an, und das ist auch der Titel von PERRY RHODAN-Band 2448. Die Entscheidung für eine ganze Galaxis steht bevor, und riesige Flotten von Raumschiffen sammeln sich, um in eine Kette von Raumschlachten zu ziehen. Dazwischen versucht die JULES VERNE mit ihrer Besatzung, das Überleben zu sichern und Informationen zu sammeln. Hubert Haensel schildert in seinem Roman nicht nur die Gedanken der Menschen in der JULES VERNE, sondern beleuchtet darüber hinaus, was auf der Seite von ARCHETIM geschieht – ein beeindruckender Einblick ins Innenleben einer speziellen Führungsperson.
Weiter geht es mit Band 2449, der einen geradezu prophetischen Titel trägt: »Die Finale Schlacht«, ein Zusammenprall von Gewalten, wie ihn diese Region des Universums wohl noch nie gesehen hat. Vor dem Hintergrund eines gigantischen Schwarzen Loches, in dessen Akkretionsscheibe auch die JULES VERNE operiert, entscheidet sich tatsächlich die Zukunft für Tare-Scharm und seine zahllosen Bewohner.
Hubert Haensels Roman hat mehrere Ebenen, auf die ich an dieser Stelle natürlich nicht im Detail eingehen will. Aber die Raumschlacht – so viel sei angedeutet – ist nicht unbedingt das entscheidende: Mich persönlich beeindruckten vor allem die kosmischen Dimensionen des Geschehens, und ich glaube, dass es vielen PERRY RHODAN-Lesern ähnlich gehen wird.
Aber vielleicht lasse ich mich einfach von den Leserbriefen, Mails und Forums-Einträgen überraschen, so wie sich die Leser von diesem packenden Doppelband überraschen lassen sollten. Er ist ein krönender Höhepunkt des ersten »Fünfziger-Packs« in diesem Zyklus ...
Es geht nach »Evolux«
Ein Logbuch der Redaktion
Es gibt Traditionen bei PERRY RHODAN, die werden nicht ohne Not »gebrochen«. Ein schönes Beispiel dafür sind die »Doppel-Null-Bände«, die seit vielen Jahren zu Jubiläumsbänden gestaltet werden: Als ersten echten Jubiläumsband betrachte ich immer noch die Nummer 500, die damals mit umlaufendem Titelbild und beigelegtem Poster neue Maßstäbe setzte. Das ist jetzt bald vierzig Jahre her, und bei einer »Doppel-Null« erwarten die PERRY RHODAN-Leser seitdem einiges.
Vergleichbares gilt für einen »Fünfziger«. Seit K. H. Scheer mit dem Roman 250 – der Titel war »Die 6. Epoche« – zum ersten Mal einen Wendepunkt-Roman in einem hundert Bände umfassenden Zyklus verfasste, bürgerte sich der »Fünfziger« als Termin für die »Halbzeit« ein. Mit einem solchen Roman wurde seitdem zwar nicht immer, aber sehr häufig, ein Punkt in einem laufenden Zyklus gesetzt, nach dem die Handlung anders verlief. (Im eben erwähnten Band signalisiert der Roman im Prinzip, dass die Terraner im Krieg der Galaxien zum Gegenangriff ansetzen ...)
Kommen wir zur Gegenwart: Hier steht nämlich mit Band 2450 ebenfalls ein »Halbzeit-Roman« an. Ohne dass ich zuviel über die Handlung verraten möchte – einiges plaudern wir ja indirekt über unsere Werbung aus –, kann ich doch aussagen, dass Robert Feldhoff mit »Evolux« einen komplett anderen Handlungsschauplatz eröffnet. Der PERRY RHODAN-Chefautor, der bei diesem Roman eine Überlänge geliefert hat (vom Umfang her eigentlich ein schmales Taschenbuch und kein Romanheft mehr), stellt Perry Rhodan selbst und die Besatzung der JULES VERNE ins Zentrum der Handlung, gibt Mondra Diamond eine wichtige – und auch schlagende – Rolle und stellt neue Protagonisten vor.
In »Evolux« erfahren die PERRY RHODAN-Leser ein wenig mehr über das Volk der Yakonto, die mit ihren Rapid-Kreuzern eine Wächterflotte bilden. Diese wiederum sichert im Auftrag kosmischer Mächte den Riesenplaneten Evolux ab, der auch als die »Weiße Welt« bezeichnet wird. Evolux ist eine gigantische Werft, und auf dieser Welt konzentriert man sich aber vor allem um die Produktion eines ganz bestimmten Schiffes – darüber verrate ich natürlich noch nichts.
Wie das Geschehen auf Evolux mit der Entwicklung der Negasphäre in Hangay zusammenhängt (oder auch nicht ...), das ist ein wesentliches Thema des »Fünfziger«-Romans. Ebenso wichtig ist aber ein humanoides Wesen namens Dyramesch, das seine eigenen Pläne mit Perry Rhodan und der JULES VERNE hat, das zudem über große Machtmittel verfügt und mit dem sich Rhodan und seine Begleiter anlegen müssen.
Robert Feldhoff hat's in dem Roman »Evolux« geschafft, erneut eine kosmische Ebene zu schildern, die wir bisher noch nicht in PERRY RHODAN kennengelernt haben; er stellt darüber hinaus eine Organisation vor, die bislang auch nicht bekannt war, deren Ergebnisse aber wieder in der Handlung auftauchten. (Ich weiß, das klingt jetzt alles ein wenig schwammig. Aber ... hey, das ist nicht einfach darzustellen, ohne zu viel zu verraten ...)
Ich verspreche sicher nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass der Roman tatsächlich ein Wechsel im laufenden Zyklus markiert und eine Halbzeit-Pause der besonderen Art darstellt. Wer PERRY RHODAN-Fan ist und die laufende Erstauflage verfolgt, wird an diesem Band seine Freude haben; da bin ich mir sicher. Ich hatte sie auf jeden Fall, als ich das Manuskript las und irgendwann auch in die Setzerei gab ...
Der Roman »Evolux« erscheint im Übrigen am 1. August 2008. Bis dahin sind es nur noch ganz wenige Tage ...
Es gibt Traditionen bei PERRY RHODAN, die werden nicht ohne Not »gebrochen«. Ein schönes Beispiel dafür sind die »Doppel-Null-Bände«, die seit vielen Jahren zu Jubiläumsbänden gestaltet werden: Als ersten echten Jubiläumsband betrachte ich immer noch die Nummer 500, die damals mit umlaufendem Titelbild und beigelegtem Poster neue Maßstäbe setzte. Das ist jetzt bald vierzig Jahre her, und bei einer »Doppel-Null« erwarten die PERRY RHODAN-Leser seitdem einiges.
Vergleichbares gilt für einen »Fünfziger«. Seit K. H. Scheer mit dem Roman 250 – der Titel war »Die 6. Epoche« – zum ersten Mal einen Wendepunkt-Roman in einem hundert Bände umfassenden Zyklus verfasste, bürgerte sich der »Fünfziger« als Termin für die »Halbzeit« ein. Mit einem solchen Roman wurde seitdem zwar nicht immer, aber sehr häufig, ein Punkt in einem laufenden Zyklus gesetzt, nach dem die Handlung anders verlief. (Im eben erwähnten Band signalisiert der Roman im Prinzip, dass die Terraner im Krieg der Galaxien zum Gegenangriff ansetzen ...)
Kommen wir zur Gegenwart: Hier steht nämlich mit Band 2450 ebenfalls ein »Halbzeit-Roman« an. Ohne dass ich zuviel über die Handlung verraten möchte – einiges plaudern wir ja indirekt über unsere Werbung aus –, kann ich doch aussagen, dass Robert Feldhoff mit »Evolux« einen komplett anderen Handlungsschauplatz eröffnet. Der PERRY RHODAN-Chefautor, der bei diesem Roman eine Überlänge geliefert hat (vom Umfang her eigentlich ein schmales Taschenbuch und kein Romanheft mehr), stellt Perry Rhodan selbst und die Besatzung der JULES VERNE ins Zentrum der Handlung, gibt Mondra Diamond eine wichtige – und auch schlagende – Rolle und stellt neue Protagonisten vor.
In »Evolux« erfahren die PERRY RHODAN-Leser ein wenig mehr über das Volk der Yakonto, die mit ihren Rapid-Kreuzern eine Wächterflotte bilden. Diese wiederum sichert im Auftrag kosmischer Mächte den Riesenplaneten Evolux ab, der auch als die »Weiße Welt« bezeichnet wird. Evolux ist eine gigantische Werft, und auf dieser Welt konzentriert man sich aber vor allem um die Produktion eines ganz bestimmten Schiffes – darüber verrate ich natürlich noch nichts.
Wie das Geschehen auf Evolux mit der Entwicklung der Negasphäre in Hangay zusammenhängt (oder auch nicht ...), das ist ein wesentliches Thema des »Fünfziger«-Romans. Ebenso wichtig ist aber ein humanoides Wesen namens Dyramesch, das seine eigenen Pläne mit Perry Rhodan und der JULES VERNE hat, das zudem über große Machtmittel verfügt und mit dem sich Rhodan und seine Begleiter anlegen müssen.
Robert Feldhoff hat's in dem Roman »Evolux« geschafft, erneut eine kosmische Ebene zu schildern, die wir bisher noch nicht in PERRY RHODAN kennengelernt haben; er stellt darüber hinaus eine Organisation vor, die bislang auch nicht bekannt war, deren Ergebnisse aber wieder in der Handlung auftauchten. (Ich weiß, das klingt jetzt alles ein wenig schwammig. Aber ... hey, das ist nicht einfach darzustellen, ohne zu viel zu verraten ...)
Ich verspreche sicher nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass der Roman tatsächlich ein Wechsel im laufenden Zyklus markiert und eine Halbzeit-Pause der besonderen Art darstellt. Wer PERRY RHODAN-Fan ist und die laufende Erstauflage verfolgt, wird an diesem Band seine Freude haben; da bin ich mir sicher. Ich hatte sie auf jeden Fall, als ich das Manuskript las und irgendwann auch in die Setzerei gab ...
Der Roman »Evolux« erscheint im Übrigen am 1. August 2008. Bis dahin sind es nur noch ganz wenige Tage ...
Entscheidung für Estartu
Ein Logbuch der Redaktion
Sehr häufig behandle ich in meinen Logbüchern das Geschehen in der PERRY RHODAN-Erstauflage, wo der Zyklus um die Negasphäre auf neuen Höhepunkte zutreibt. Immer wieder aber empfiehlt es sich, in die Vergangenheit der Serie zu schauen, die schließlich nicht arm an weiteren Spitzenthemen ist.
Ein echtes Highlight der Serie steht jetzt in der fünften Auflage vor der Tür: Der Zyklus um die Gänger des Netzes, der von Band 1300 bis Band 1349 reicht, wird mit einem fulminanten Doppelband von Ernst Vlcek abgeschlossen. Ernst Vlcek, zu jener Zeit definitiv der wichtigste PERRY RHODAN-Autor, brachte mit seinen zwei Romanen das Geschehen um die Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ESTARTU – vorerst – zum Ende. Wobei sich schon damals abzeichnete, dass viele der daraus resultierenden Folgen bis in die Handlungsgegenwart reichen werden ...
Doch der Reihe nach: Die Gänger des Netzes sind in der Historie des Perryversums in erster Linie eine Organisation, die ein eindeutiges Ziel – der Kampf gegen die Tyrannei der Ewigen Krieger – mit einem »überhöhten Ziel« – gemeint ist der Schutz des Moralischen Kodes – verbindet. Die Organisation existiert seit rund 50.000 Jahren; zur Handlungszeit der Bände 1300 bis 1349 gehören auch Perry Rhodan, Atlan, Gucky sowie weitere Galaktiker zu ihnen.
Um zu reisen, benutzen die Gänger des Netzes die Stränge des Psionischen Netzes; dieses ist mit dem Moralischen Kode verbunden, der unter anderem die Grundlagen für das gesamte Universum legt. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, die gesamten Hintergründe zu erläutern, für die innerhalb der PERRY RHODAN-Serie mehrere Romane nötig sind ... Wichtig ist aber, dass die damals sehr komplexe Handlung immer wieder aus der Sicht einzelnzer Menschen erzählt wird; vor allem Perry Rhodan selbst kommt in Kontakt zu dem Kosmonukleotid DORIFER und erfährt mehr über dessen Hintergründe.
Der Höhepunkt dieses PERRY RHODAN-Zyklus steht jetzt bevor: »Die ESTARTU-Saga« ist der erste Teil des Vlcek-Doppelbandes. In einem kosmischen Überblick erfahren Perry Rhodan und Atlan mehr über die Geschichte der Querionen, die 50.000 Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung beobachten, wie sich das Kosmunukleotid DORIFER verändert. Darüber hinaus erkennen die beiden Aktivatorträger aus der Milchstraße, wie eng verbunden die Geschichte der Superintelligenz ESTARTU mit der Geschichte von ES ist. (Erst im PERRY RHODAN-Roman 2000 werden dazu die entscheidenden Hintergründe enthüllt ...)
Das Geschehen steuert in »Chronik der Kartanin« auf eine kosmische Katastrophe zu: Auch hierzu will ich nicht zu viel verraten ... Hinterher hat sich auf jeden Fall das »Perryversum« grundsätzlich verändert.
Immerhin erfahren unsere Helden auch in diesem Band mehr über die Vergangenheit, in diesem Fall über die katzenhaften Kartanin, die aus dem Universum Tarkan stammen. Wie ihre Geschichte mit der Frühgeschichte der Menschheit, der Superintelligenz ESTARTU und anderen Geschehnissen zusammenhängt, wird hier erstmals beleuchtet. Ein fantastisches Geschehen, das buchstäblich Äonen umspannt.
Der Doppelband, den ich hier vorstelle, ist keine ganz so einfache Lektüre: Vieles wird zusammengeführt, was vorher auf verschiedenen Schauplätzen entwickelt wurde; wer keine Vorkenntnisse hat, wird manches Mal nicht gleich verstehen, was gemeint ist. Gleichzeitig aber zeigt der Doppelband, wie fantasievoll der erst kürzlich verstorbene Ernst Vlcek zu erzählen wusste und wie gut er es verstand, das »Perryversum« komplex und farbenprächtig zugleich darzustellen.
Ein absoluter Grund, mal wieder in die laufende Fünftauflage hineinzuschauen, wie ich finde.
Sehr häufig behandle ich in meinen Logbüchern das Geschehen in der PERRY RHODAN-Erstauflage, wo der Zyklus um die Negasphäre auf neuen Höhepunkte zutreibt. Immer wieder aber empfiehlt es sich, in die Vergangenheit der Serie zu schauen, die schließlich nicht arm an weiteren Spitzenthemen ist.
Ein echtes Highlight der Serie steht jetzt in der fünften Auflage vor der Tür: Der Zyklus um die Gänger des Netzes, der von Band 1300 bis Band 1349 reicht, wird mit einem fulminanten Doppelband von Ernst Vlcek abgeschlossen. Ernst Vlcek, zu jener Zeit definitiv der wichtigste PERRY RHODAN-Autor, brachte mit seinen zwei Romanen das Geschehen um die Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ESTARTU – vorerst – zum Ende. Wobei sich schon damals abzeichnete, dass viele der daraus resultierenden Folgen bis in die Handlungsgegenwart reichen werden ...
Doch der Reihe nach: Die Gänger des Netzes sind in der Historie des Perryversums in erster Linie eine Organisation, die ein eindeutiges Ziel – der Kampf gegen die Tyrannei der Ewigen Krieger – mit einem »überhöhten Ziel« – gemeint ist der Schutz des Moralischen Kodes – verbindet. Die Organisation existiert seit rund 50.000 Jahren; zur Handlungszeit der Bände 1300 bis 1349 gehören auch Perry Rhodan, Atlan, Gucky sowie weitere Galaktiker zu ihnen.
Um zu reisen, benutzen die Gänger des Netzes die Stränge des Psionischen Netzes; dieses ist mit dem Moralischen Kode verbunden, der unter anderem die Grundlagen für das gesamte Universum legt. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, die gesamten Hintergründe zu erläutern, für die innerhalb der PERRY RHODAN-Serie mehrere Romane nötig sind ... Wichtig ist aber, dass die damals sehr komplexe Handlung immer wieder aus der Sicht einzelnzer Menschen erzählt wird; vor allem Perry Rhodan selbst kommt in Kontakt zu dem Kosmonukleotid DORIFER und erfährt mehr über dessen Hintergründe.
Der Höhepunkt dieses PERRY RHODAN-Zyklus steht jetzt bevor: »Die ESTARTU-Saga« ist der erste Teil des Vlcek-Doppelbandes. In einem kosmischen Überblick erfahren Perry Rhodan und Atlan mehr über die Geschichte der Querionen, die 50.000 Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung beobachten, wie sich das Kosmunukleotid DORIFER verändert. Darüber hinaus erkennen die beiden Aktivatorträger aus der Milchstraße, wie eng verbunden die Geschichte der Superintelligenz ESTARTU mit der Geschichte von ES ist. (Erst im PERRY RHODAN-Roman 2000 werden dazu die entscheidenden Hintergründe enthüllt ...)
Das Geschehen steuert in »Chronik der Kartanin« auf eine kosmische Katastrophe zu: Auch hierzu will ich nicht zu viel verraten ... Hinterher hat sich auf jeden Fall das »Perryversum« grundsätzlich verändert.
Immerhin erfahren unsere Helden auch in diesem Band mehr über die Vergangenheit, in diesem Fall über die katzenhaften Kartanin, die aus dem Universum Tarkan stammen. Wie ihre Geschichte mit der Frühgeschichte der Menschheit, der Superintelligenz ESTARTU und anderen Geschehnissen zusammenhängt, wird hier erstmals beleuchtet. Ein fantastisches Geschehen, das buchstäblich Äonen umspannt.
Der Doppelband, den ich hier vorstelle, ist keine ganz so einfache Lektüre: Vieles wird zusammengeführt, was vorher auf verschiedenen Schauplätzen entwickelt wurde; wer keine Vorkenntnisse hat, wird manches Mal nicht gleich verstehen, was gemeint ist. Gleichzeitig aber zeigt der Doppelband, wie fantasievoll der erst kürzlich verstorbene Ernst Vlcek zu erzählen wusste und wie gut er es verstand, das »Perryversum« komplex und farbenprächtig zugleich darzustellen.
Ein absoluter Grund, mal wieder in die laufende Fünftauflage hineinzuschauen, wie ich finde.
16 Juli 2008
Entscheidungen auf Falkan
Ein Logbuch der Redaktion
Als Redakteur der PERRY RHODAN-Serie fühle ich mich manchmal in seltsam »zeitverschobenen Umständen«, und anhand von PERRY RHODAN-Action lassen sich diese gerade sehr schön nachvollziehen: Derzeit schreibt Christian Montillon bereits die Exposés der zweiten Staffel, und wir sind innerhalb der Redaktion dabei, die einzelnen Termine mit den Autoren zu besprechen und das Marketing vorzubereiten.
Gleichzeitig aber läuft noch die erste Staffel von PERRY RHODAN-Action auf Hochtouren – innerhalb des Demetria-Zyklus' sind gerade einmal zwei Drittel der insgesamt zwölf Heftromane erschienen.
In der laufenden Handlung steht jetzt auf jeden Fall ein Wechsel des Handlungsschauplatzes bevor: Es geht nach Falkan, einer von Kolonialarkoniden besiedelten Welt. Diese siedeln schon lange auf dem Planeten und haben größtenteils keine Kenntnisse darüber, dass Falkan schon vor über zehntausend Jahren eine blühende Kultur kannte – und natürlich wissen es auch Perry Rhodan und seine Begleiter nicht unbedingt, als sie den Planeten besuchen.
Die Falkanen sind ziemlich stolz auf sich und ihre kulturellen Errungenschaften; sie stehen in einem durchaus gespaltenen Verhältnis zum Arkon-Imperium, das sie einerseits lieben und vergöttern und andererseits sehr kritisch beäugen. Wenn dann ein Terraner wie Perry Rhodan bei ihnen als Großadministrator des Vereinten Imperiums auftritt, ist ein Konflikt gleich im Ansatz angelegt ...
Kein Wunder, dass Athurn del Falkan, der Herrscher des Planeten, bei den ersten Kontakten mit den Terranern ein wenig abweisend ist. Das bekommt auch Perry Rhodan selbst zu spüren, als er in Band 9 von PERRY RHODAN-Action auf dem Planeten ankommt. Marc A. Herren, unser Schweizer Autor, stellt diese Geschichte in seinem zweiten Roman für die Serie dar: Der Titel »Der Zündermutant« macht gleich klar, dass Iwan Iwanowitsch Goratschin eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt.
Dabei thematisiert Marc A. Herren die Tatsache, dass Goratschin als »menschliches Monster« eine in sich gespaltene Persönlichkeit ist: Wenn zwei menschliche Köpfe gemeinsam einen einzigen Körper besitzen, muss das zu allerlei Konflikten führen ... und diese Konflikte beleuchtet der Roman sehr menschlich und sehr spannend.
Auch der zehnte Roman unserer neuen Serie spielt auf Falkan. Timothy Stahl steuert mit »Falkans Verderben« seinen zweiten Roman bei; die Hinterlassenschaften der Magadonen erwachen zu einem neuen, sehr gefährlichen Leben ... Und die Terraner und Falkanen sind auf einmal gezwungen, gegen einen Gegner zu kämpfen, mit dem niemand rechnen konnte.
Dass die beiden Bände jeweils der zweite Beitrag der Schriftsteller zum PERRY RHODAN-Kosmos sind, finde ich persönlich sehr interessant. Als Leser könnt Ihr sicher gespannt darauf sein, wie sehr sich mittlerweile der Blick der Autoren auf das Perryversum verändert hat ...
Als Redakteur der PERRY RHODAN-Serie fühle ich mich manchmal in seltsam »zeitverschobenen Umständen«, und anhand von PERRY RHODAN-Action lassen sich diese gerade sehr schön nachvollziehen: Derzeit schreibt Christian Montillon bereits die Exposés der zweiten Staffel, und wir sind innerhalb der Redaktion dabei, die einzelnen Termine mit den Autoren zu besprechen und das Marketing vorzubereiten.
Gleichzeitig aber läuft noch die erste Staffel von PERRY RHODAN-Action auf Hochtouren – innerhalb des Demetria-Zyklus' sind gerade einmal zwei Drittel der insgesamt zwölf Heftromane erschienen.
In der laufenden Handlung steht jetzt auf jeden Fall ein Wechsel des Handlungsschauplatzes bevor: Es geht nach Falkan, einer von Kolonialarkoniden besiedelten Welt. Diese siedeln schon lange auf dem Planeten und haben größtenteils keine Kenntnisse darüber, dass Falkan schon vor über zehntausend Jahren eine blühende Kultur kannte – und natürlich wissen es auch Perry Rhodan und seine Begleiter nicht unbedingt, als sie den Planeten besuchen.
Die Falkanen sind ziemlich stolz auf sich und ihre kulturellen Errungenschaften; sie stehen in einem durchaus gespaltenen Verhältnis zum Arkon-Imperium, das sie einerseits lieben und vergöttern und andererseits sehr kritisch beäugen. Wenn dann ein Terraner wie Perry Rhodan bei ihnen als Großadministrator des Vereinten Imperiums auftritt, ist ein Konflikt gleich im Ansatz angelegt ...
Kein Wunder, dass Athurn del Falkan, der Herrscher des Planeten, bei den ersten Kontakten mit den Terranern ein wenig abweisend ist. Das bekommt auch Perry Rhodan selbst zu spüren, als er in Band 9 von PERRY RHODAN-Action auf dem Planeten ankommt. Marc A. Herren, unser Schweizer Autor, stellt diese Geschichte in seinem zweiten Roman für die Serie dar: Der Titel »Der Zündermutant« macht gleich klar, dass Iwan Iwanowitsch Goratschin eine wichtige Rolle in diesem Roman spielt.
Dabei thematisiert Marc A. Herren die Tatsache, dass Goratschin als »menschliches Monster« eine in sich gespaltene Persönlichkeit ist: Wenn zwei menschliche Köpfe gemeinsam einen einzigen Körper besitzen, muss das zu allerlei Konflikten führen ... und diese Konflikte beleuchtet der Roman sehr menschlich und sehr spannend.
Auch der zehnte Roman unserer neuen Serie spielt auf Falkan. Timothy Stahl steuert mit »Falkans Verderben« seinen zweiten Roman bei; die Hinterlassenschaften der Magadonen erwachen zu einem neuen, sehr gefährlichen Leben ... Und die Terraner und Falkanen sind auf einmal gezwungen, gegen einen Gegner zu kämpfen, mit dem niemand rechnen konnte.
Dass die beiden Bände jeweils der zweite Beitrag der Schriftsteller zum PERRY RHODAN-Kosmos sind, finde ich persönlich sehr interessant. Als Leser könnt Ihr sicher gespannt darauf sein, wie sehr sich mittlerweile der Blick der Autoren auf das Perryversum verändert hat ...
15 Juli 2008
Halbjahresbilanz
Ein Logbuch der Redaktion
Wann immer ich darüber nachdenke, was wir mit PERRY RHODAN und den zahlreichen »Randprodukten« alles machen und tun, bin ich schwerst beeindruckt und wundere mich selbst, dass wir das alles hinbekommen und doch relativ wenig Fehler geschehen. Soviel zum Selbstlob – als »Insider« weiß ich selbstverständlich um viele unserer Schwächen und Stärken Bescheid. Grund genug, dass wir uns in diesem Jahr erstmals nicht nur zu einer Jahrestagung zusammensetzten, sondern auch gleich zu einer Halbjahresbilanz einen Tag »Auszeit« nahmen.
Aus diesem Grund saßen die Angehörigen der PERRY RHDOAN-Redaktion am Donnerstag, 10. Juli 2008, schon morgens in einem Seminarraum eines nahe gelegenen Hotels, um das letzte Halbjahr zu bilanzieren und die nächsten Aktivitäten in Ruhe zu planen. Nicht zuletzt durch die personellen Änderungen in unserer Redaktion – Miriam Hofheinz hat uns verlassen, stattdessen haben wir Björn Berenz als neuen Kollegen gewonnen – war eine solche Tagung dringend nötig geworden.
In unserem Rückblick auf das letzte Halbjahr gab es genügend positive Ergebnisse: Der erfolgreiche Start von PERRY RHODAN-Action und die Fortsetzung der ursprünglich auf zwölf Hefte angelegten Mini-Serie war ebenso zu feiern wie die Tatsache, dass das PERRY RHODAN-Computerspiel nicht nur in Deutschland zu einem echten »Renner« wurde, sondern auch in Frankreich und England, Italien und Amerika positive Besprechungen am laufenden Band erhält.
Ebenso erfreulich ist die positive Entwicklung der gedruckten PERRY RHODAN-Erstauflage, die parallel zu unseren wöchentlichen Hörbüchern und eBooks verläuft – alle drei Ausgaben der PERRY RHODAN-Heftromane stehen sehr gut da. Schön hat sich darüber hinaus das Buchgeschäft entwickelt, bei Heyne lief zuletzt der »Ara-Toxin«-Zyklus, und die ATLAN-Taschenbücher bei Fantasy Productions haben sich einen interessierten Fan-Kreis erarbeitet.
Das ist selbstverständlich nicht alles, aber das waren die Themen, die mir als erste einfielen und über deren Ergebnisse wir uns freuen können.
Nach dem Rück- der Vorausblick: Das zweite Halbjahr wird uns in zahlreiche neue Aktivitäten stürzen, die uns viel Arbeit und den Fans viele neue Dinge bringen werden. Ganz wichtig dabei ist der »Relaunch« der Homepage, wie das auf neudeutsch heißt, also die Neugestaltung von www.perry-rhodan.net und die stärkere Einbindung zusätzlicher attraktiver Punkte. Eigentlich hatten wir das für den Sommer diesen Jahres geplant, jetzt schiebt sich das ganze auf den Herbst.
Im Herbst 2008 wird's für die PERRY RHODAN-Bücherfreunde viel geben: Bei Moewig erscheint die Neuauflage des »Eastside«-Zyklus, bei Heyne beginnt die Trilogie »Das Rote Imperium«, und in der Reihe der ATLAN-Hardcover wird der Akonen-Zyklus eingeläutet; ganz zu schweigen vom »Monolith«-Zyklus bei den ATLAN-Taschenbüchern und der Kristallmond-Staffel bei PERRY RHODAN-Action. An Lesestoff soll's also nicht mangeln.
Bei alledem ist die laufende Handlung der PERRY RHODAN-Erstauflage selbstverständlich immer das, dem unsere hauptsächliche Aufmerksamkeit gilt: Für die zweite Hälfte des Negasphäre-Zyklus laufen bereits die ersten Anzeigen; Robert Feldhoffs Roman »Evolux«, der als Band 2450 erscheint, setzt neue Maßstäbe und wird vielen Lesern einen neuen Blick auf das Perryversum eröffnen. Wenn alles klappt, werden wir wieder mit dem Roman eines Gastautors verwöhnt – und natürlich gibt es das PERRY RHODAN-Extra 7, das im Oktober herauskommt und inhaltlich mit bisherigen Geschehnissen des laufenden Zyklus zusammenhängt.
Spannende Themen – in der Tat. Alle hängen miteinander zusammen, alle müssen korrekt nach außen kommuniziert werden, alle Themen müssen von Autoren und Zeichnern, Druckern und Repro-Technikern, Korrektoren und Hörbuch-Technikern vorangetrieben werden – wie umfangreich die PERRY RHODAN-Serie wirklich ist, wird mir bei solchen Besprechungen immer noch deutlicher ... dann nämlich, wenn mir vor Augen geführt wird, wieviel Arbeit außerhalb meines Büros geleistet wird.
Sei's drum. Es war eine interessante Besprechung, die keine Sekunde langweilig wurde und die wir mit einem leckeren Abendessen abrundeten. Es macht Spaß, mit einer solchen Redaktion an der größten Science-Fiction-Serie der Welt zu arbeiten – und darauf bin ich sehr stolz!
Wann immer ich darüber nachdenke, was wir mit PERRY RHODAN und den zahlreichen »Randprodukten« alles machen und tun, bin ich schwerst beeindruckt und wundere mich selbst, dass wir das alles hinbekommen und doch relativ wenig Fehler geschehen. Soviel zum Selbstlob – als »Insider« weiß ich selbstverständlich um viele unserer Schwächen und Stärken Bescheid. Grund genug, dass wir uns in diesem Jahr erstmals nicht nur zu einer Jahrestagung zusammensetzten, sondern auch gleich zu einer Halbjahresbilanz einen Tag »Auszeit« nahmen.
Aus diesem Grund saßen die Angehörigen der PERRY RHDOAN-Redaktion am Donnerstag, 10. Juli 2008, schon morgens in einem Seminarraum eines nahe gelegenen Hotels, um das letzte Halbjahr zu bilanzieren und die nächsten Aktivitäten in Ruhe zu planen. Nicht zuletzt durch die personellen Änderungen in unserer Redaktion – Miriam Hofheinz hat uns verlassen, stattdessen haben wir Björn Berenz als neuen Kollegen gewonnen – war eine solche Tagung dringend nötig geworden.
In unserem Rückblick auf das letzte Halbjahr gab es genügend positive Ergebnisse: Der erfolgreiche Start von PERRY RHODAN-Action und die Fortsetzung der ursprünglich auf zwölf Hefte angelegten Mini-Serie war ebenso zu feiern wie die Tatsache, dass das PERRY RHODAN-Computerspiel nicht nur in Deutschland zu einem echten »Renner« wurde, sondern auch in Frankreich und England, Italien und Amerika positive Besprechungen am laufenden Band erhält.
Ebenso erfreulich ist die positive Entwicklung der gedruckten PERRY RHODAN-Erstauflage, die parallel zu unseren wöchentlichen Hörbüchern und eBooks verläuft – alle drei Ausgaben der PERRY RHODAN-Heftromane stehen sehr gut da. Schön hat sich darüber hinaus das Buchgeschäft entwickelt, bei Heyne lief zuletzt der »Ara-Toxin«-Zyklus, und die ATLAN-Taschenbücher bei Fantasy Productions haben sich einen interessierten Fan-Kreis erarbeitet.
Das ist selbstverständlich nicht alles, aber das waren die Themen, die mir als erste einfielen und über deren Ergebnisse wir uns freuen können.
Nach dem Rück- der Vorausblick: Das zweite Halbjahr wird uns in zahlreiche neue Aktivitäten stürzen, die uns viel Arbeit und den Fans viele neue Dinge bringen werden. Ganz wichtig dabei ist der »Relaunch« der Homepage, wie das auf neudeutsch heißt, also die Neugestaltung von www.perry-rhodan.net und die stärkere Einbindung zusätzlicher attraktiver Punkte. Eigentlich hatten wir das für den Sommer diesen Jahres geplant, jetzt schiebt sich das ganze auf den Herbst.
Im Herbst 2008 wird's für die PERRY RHODAN-Bücherfreunde viel geben: Bei Moewig erscheint die Neuauflage des »Eastside«-Zyklus, bei Heyne beginnt die Trilogie »Das Rote Imperium«, und in der Reihe der ATLAN-Hardcover wird der Akonen-Zyklus eingeläutet; ganz zu schweigen vom »Monolith«-Zyklus bei den ATLAN-Taschenbüchern und der Kristallmond-Staffel bei PERRY RHODAN-Action. An Lesestoff soll's also nicht mangeln.
Bei alledem ist die laufende Handlung der PERRY RHODAN-Erstauflage selbstverständlich immer das, dem unsere hauptsächliche Aufmerksamkeit gilt: Für die zweite Hälfte des Negasphäre-Zyklus laufen bereits die ersten Anzeigen; Robert Feldhoffs Roman »Evolux«, der als Band 2450 erscheint, setzt neue Maßstäbe und wird vielen Lesern einen neuen Blick auf das Perryversum eröffnen. Wenn alles klappt, werden wir wieder mit dem Roman eines Gastautors verwöhnt – und natürlich gibt es das PERRY RHODAN-Extra 7, das im Oktober herauskommt und inhaltlich mit bisherigen Geschehnissen des laufenden Zyklus zusammenhängt.
Spannende Themen – in der Tat. Alle hängen miteinander zusammen, alle müssen korrekt nach außen kommuniziert werden, alle Themen müssen von Autoren und Zeichnern, Druckern und Repro-Technikern, Korrektoren und Hörbuch-Technikern vorangetrieben werden – wie umfangreich die PERRY RHODAN-Serie wirklich ist, wird mir bei solchen Besprechungen immer noch deutlicher ... dann nämlich, wenn mir vor Augen geführt wird, wieviel Arbeit außerhalb meines Büros geleistet wird.
Sei's drum. Es war eine interessante Besprechung, die keine Sekunde langweilig wurde und die wir mit einem leckeren Abendessen abrundeten. Es macht Spaß, mit einer solchen Redaktion an der größten Science-Fiction-Serie der Welt zu arbeiten – und darauf bin ich sehr stolz!
04 Juli 2008
Fanzine-Vorahnungen
Aus der Reihe »Der Redakteur erinnert sich«
Erste Gehversuche mit eigenen Zeitschriften hatte ich bereits als Kind gesammelt. Im Alter von vielleicht zehn Jahren hatte ich ein Heft publiziert, das eine Auflage von genau einem Exemplar hatte und aus selbstgemalten Comics und handschriftlichen Texten bestand; als Heftung diente ein Bindfaden in der Mitte. Ich lieh das Heft einigen Nachbarskindern aus, und dann war es natürlich recht schnell verschwunden.
In der siebten Klasse entstand im Rahmen einer Projektarbeit eine Schülerzeitung ... Aber das waren alles Anfänge. Die Initialzündung war tatsächlich das Fanzine »solis orbita«, in dem 1979 meine ersten Texte veröffentlicht wurden. Ich war sicher, dass ich auch ein solches Fanzine publizieren könnte, wenn ich nur intensiv daran arbeitete. Mit dem Gedanken ging ich mehrere Wochen schwanger, und ich sprach in der Zeit mit den wenigen Bekannten, die meine Interessen teilten.
Einer war jener junge Mann aus der Nachbargemeinde, der zwar nicht dem PERRY RHODAN-Club »Gys Voolbeerah« beitreten wollte, aber auch eigene Fanzine-Ideen gesammelt hatte. Bei einem ersten Gespräch übergab er mir unter anderem eine Liste mit den Fanzine-Namen, die er sich ausgedacht hatte. Einer der Namen war SAGITTARIUS ... ich selbst bevorzugte zu der Zeit noch den Namen »Cygnus«, der mir – aus völlig unbekannten Gründen – viel besser gefiel.
Die zwei Kumpels aus dem Dorf, mit denen ich mich um diese Zeit wieder stärker anfreundete, zog ich ebenfalls ins Vertrauen; nach eigenen Gesprächen betrachtete ich sie als Redaktionsmitglieder. (Ich bin heute sicher, dass sie das anders sahen, aber ...) Zu ungefähr dieser Zeit verkehrten wir regelmäßig im Jugendzentrum »Murgtäler Hof« in Freudenstadt, wo wir am wöchentlichen »JuZ-Info« mitwirkten, einem doppelseitig kopierten Informationsblatt, in dem wir als »Redaxion« fungierten – nur echt mit falscher Rechtschreibung.
Stefan war der Sohn eines Industriellen, und Gunter war der Sohn eines Lehrers. Gelegentlich saßen wir auch bei mir zu Hause herum, entweder in der Sitzecke meiner Eltern oder in meinem Zimmer unterm Dach, wenn wir nicht gerade bei Stefan herumlungerten. Bei ihm sahen wir den »Rockpalast« und andere progressive Fernsehsendungen, bei mir zu Hause hörten wir selbst aufgenommene Kassetten, meist mit krachigem Sound von The Clash bis Nina Hagen, und nach einiger Zeit sogar Abba und andere Pop-Musik.
Irgendwann stellte ich den beiden meine Fanzine-Idee vor. Die Diskussion war schnell vorüber: Der Name »Cygnus« wurde sofort abgelehnt. Das klinge nach »Schwyzerdütsch«, argumentierte Gunter, und Stefan fand den Namen allgemein blöd. Dafür begeisterten sich beide für den Namen SAGITTARIUS, obwohl wir nicht wussten, ob sich das Wort jetzt mit zwei »T« oder zwei »G« schreiben würde – und so bekam das Fanzine seinen Namen. (Erst zwei Jahre später erfuhr ich, dass mein Sternbild Schütze ist und meinem Fanzine so der Name »meines« Sternbilds gegeben wurde.)
Bei den ersten Besprechungen waren meine Kumpels immer eifrig dabei. Als es dann darum ging, die potentiellen Mitarbeiter anzuschreiben, saß ich auf einmal allein da. Aber ich verließ mich auf die ersten Kontakte, die ich bereits in der Fan-Szene geschlossen hatte, und schrieb Adressen aus anderen Fanzines heraus.
Es gab Fans, die unter anderem im »solis orbita« anboten, für neue Fanzines als Mitarbeiter zur Verfügung zu stehen; der erste, den ich anschrieb, hieß Armin Möhle und kam aus Norddeutschland – und so fügte sich ein Steinchen ins andere. Von ihm bekam ich auch recht schnell eine Antwort. Andere Leute, die ich anschrieb, reagierten gar nicht; wieder andere schickten mir umfangreiches Material. Darüber hinaus sprach ich Klassenkameraden an, ob diese vielleicht eine Zeichnung beisteuern könnten.
Jede Woche brachte der Postbote nun dicke Briefe ins Haus. Meine Eltern wunderten sich ebenso wie er selbst darüber, und um den Jahreswechsel 1979/80 kam eine Manuskript- oder Grafik-Einsendung nach der anderen; zwischendrin Tonbriefe und Fanzines. Mein kleines Jugendzimmer unter dem Giebeldach entwickelte sich zu einem wahren Büro, und meine kleine rote Kofferschreibmaschine (die ich 1988 in Burkina Faso verkaufte – aber das ist eine ganz andere Geschichte) ratterte jeden Abend.
Denn natürlich, so dachte ich, musste in dem neuen Fanzine auch eine Fortsetzungsgeschichte enthalten sein. Diese sollte von mir selbst stammen, immerhin wollte ich mich als Autor selbst stark in den Vordergrund schieben. Also konzipierte ich ein umfangreiches Fantasy-Epos, in dem es um eine Horde junger Barbaren ging, die zu einer gefährlichen Mission aufbrechen. Ich hielt das Manuskript für unglaublich originell und hatte riesigen Spaß dabei, beispielsweise einen Kampf zwischen Menschen und monströsen Spinnen zu schildern ...
Wichtig war jetzt aber vor allem eine Formalität: Den PERRY RHODAN-Club »Gys Voolbeerah« löste ich eigenständig auf, eine Abmeldung schickte ich an das »Zentralsekretariat« nach Rastatt. Meinen Kumpel Michael, der mit mir den Club gegründet hatte, interessierte sich nicht einmal fünf Sekunden für das Ende unseres gemeinsamen Projektes. Das war’s: Ich hatte einen Club gegründet und aufgelöst – was wollte ich mehr?
Was ich jetzt nur noch brauchte, war eine Druckerei. Dann konnte ich damit beginnen, mein eigenes Fanzine soweit zu bringen, dass es zu einem großen Erfolg werden würde. Also eigentlich gar kein Problem, dachte ich ...
Erste Gehversuche mit eigenen Zeitschriften hatte ich bereits als Kind gesammelt. Im Alter von vielleicht zehn Jahren hatte ich ein Heft publiziert, das eine Auflage von genau einem Exemplar hatte und aus selbstgemalten Comics und handschriftlichen Texten bestand; als Heftung diente ein Bindfaden in der Mitte. Ich lieh das Heft einigen Nachbarskindern aus, und dann war es natürlich recht schnell verschwunden.
In der siebten Klasse entstand im Rahmen einer Projektarbeit eine Schülerzeitung ... Aber das waren alles Anfänge. Die Initialzündung war tatsächlich das Fanzine »solis orbita«, in dem 1979 meine ersten Texte veröffentlicht wurden. Ich war sicher, dass ich auch ein solches Fanzine publizieren könnte, wenn ich nur intensiv daran arbeitete. Mit dem Gedanken ging ich mehrere Wochen schwanger, und ich sprach in der Zeit mit den wenigen Bekannten, die meine Interessen teilten.
Einer war jener junge Mann aus der Nachbargemeinde, der zwar nicht dem PERRY RHODAN-Club »Gys Voolbeerah« beitreten wollte, aber auch eigene Fanzine-Ideen gesammelt hatte. Bei einem ersten Gespräch übergab er mir unter anderem eine Liste mit den Fanzine-Namen, die er sich ausgedacht hatte. Einer der Namen war SAGITTARIUS ... ich selbst bevorzugte zu der Zeit noch den Namen »Cygnus«, der mir – aus völlig unbekannten Gründen – viel besser gefiel.
Die zwei Kumpels aus dem Dorf, mit denen ich mich um diese Zeit wieder stärker anfreundete, zog ich ebenfalls ins Vertrauen; nach eigenen Gesprächen betrachtete ich sie als Redaktionsmitglieder. (Ich bin heute sicher, dass sie das anders sahen, aber ...) Zu ungefähr dieser Zeit verkehrten wir regelmäßig im Jugendzentrum »Murgtäler Hof« in Freudenstadt, wo wir am wöchentlichen »JuZ-Info« mitwirkten, einem doppelseitig kopierten Informationsblatt, in dem wir als »Redaxion« fungierten – nur echt mit falscher Rechtschreibung.
Stefan war der Sohn eines Industriellen, und Gunter war der Sohn eines Lehrers. Gelegentlich saßen wir auch bei mir zu Hause herum, entweder in der Sitzecke meiner Eltern oder in meinem Zimmer unterm Dach, wenn wir nicht gerade bei Stefan herumlungerten. Bei ihm sahen wir den »Rockpalast« und andere progressive Fernsehsendungen, bei mir zu Hause hörten wir selbst aufgenommene Kassetten, meist mit krachigem Sound von The Clash bis Nina Hagen, und nach einiger Zeit sogar Abba und andere Pop-Musik.
Irgendwann stellte ich den beiden meine Fanzine-Idee vor. Die Diskussion war schnell vorüber: Der Name »Cygnus« wurde sofort abgelehnt. Das klinge nach »Schwyzerdütsch«, argumentierte Gunter, und Stefan fand den Namen allgemein blöd. Dafür begeisterten sich beide für den Namen SAGITTARIUS, obwohl wir nicht wussten, ob sich das Wort jetzt mit zwei »T« oder zwei »G« schreiben würde – und so bekam das Fanzine seinen Namen. (Erst zwei Jahre später erfuhr ich, dass mein Sternbild Schütze ist und meinem Fanzine so der Name »meines« Sternbilds gegeben wurde.)
Bei den ersten Besprechungen waren meine Kumpels immer eifrig dabei. Als es dann darum ging, die potentiellen Mitarbeiter anzuschreiben, saß ich auf einmal allein da. Aber ich verließ mich auf die ersten Kontakte, die ich bereits in der Fan-Szene geschlossen hatte, und schrieb Adressen aus anderen Fanzines heraus.
Es gab Fans, die unter anderem im »solis orbita« anboten, für neue Fanzines als Mitarbeiter zur Verfügung zu stehen; der erste, den ich anschrieb, hieß Armin Möhle und kam aus Norddeutschland – und so fügte sich ein Steinchen ins andere. Von ihm bekam ich auch recht schnell eine Antwort. Andere Leute, die ich anschrieb, reagierten gar nicht; wieder andere schickten mir umfangreiches Material. Darüber hinaus sprach ich Klassenkameraden an, ob diese vielleicht eine Zeichnung beisteuern könnten.
Jede Woche brachte der Postbote nun dicke Briefe ins Haus. Meine Eltern wunderten sich ebenso wie er selbst darüber, und um den Jahreswechsel 1979/80 kam eine Manuskript- oder Grafik-Einsendung nach der anderen; zwischendrin Tonbriefe und Fanzines. Mein kleines Jugendzimmer unter dem Giebeldach entwickelte sich zu einem wahren Büro, und meine kleine rote Kofferschreibmaschine (die ich 1988 in Burkina Faso verkaufte – aber das ist eine ganz andere Geschichte) ratterte jeden Abend.
Denn natürlich, so dachte ich, musste in dem neuen Fanzine auch eine Fortsetzungsgeschichte enthalten sein. Diese sollte von mir selbst stammen, immerhin wollte ich mich als Autor selbst stark in den Vordergrund schieben. Also konzipierte ich ein umfangreiches Fantasy-Epos, in dem es um eine Horde junger Barbaren ging, die zu einer gefährlichen Mission aufbrechen. Ich hielt das Manuskript für unglaublich originell und hatte riesigen Spaß dabei, beispielsweise einen Kampf zwischen Menschen und monströsen Spinnen zu schildern ...
Wichtig war jetzt aber vor allem eine Formalität: Den PERRY RHODAN-Club »Gys Voolbeerah« löste ich eigenständig auf, eine Abmeldung schickte ich an das »Zentralsekretariat« nach Rastatt. Meinen Kumpel Michael, der mit mir den Club gegründet hatte, interessierte sich nicht einmal fünf Sekunden für das Ende unseres gemeinsamen Projektes. Das war’s: Ich hatte einen Club gegründet und aufgelöst – was wollte ich mehr?
Was ich jetzt nur noch brauchte, war eine Druckerei. Dann konnte ich damit beginnen, mein eigenes Fanzine soweit zu bringen, dass es zu einem großen Erfolg werden würde. Also eigentlich gar kein Problem, dachte ich ...
03 Juli 2008
Man wartet auf Xrayn ...
Ein Logbuch der Redaktion
Nur noch wenige Tage sind es, bis ein PERRY RHODAN-Doppelband von Uwe Anton erscheint; bisher hielt ich mich sehr zurück, was den Inhalt dieser Romane angeht, um nicht mehr zu verraten als wirklich nötig ist. Denn eins ist klar: Schon die Begrifflichkeiten, die in den zwei Uwe-Anton-Romanen benutzt werden, dürften manche Leser zu Spekulationen anregen ... wer sich also gar nicht die Spannung nehmen lassen möchte, sollte dieses Logbuch ignorieren.
Wobei es Formulierungen in diesem Roman gibt, die zwar wichtig sind, im ersten Moment aber eher verwirren dürften: Was ist beispielsweise unter »Ge-ta-fe, drei-drei« zu verstehen, was ist mit »Drei Einzelschritte. Doppelte Schrittfolge« gemeint?
Tatsache ist, dass Perry Rhodan wieder einmal in einen ganz besonderen Einsatz gehen muss; in seiner Begleitung sind unter anderem Ekatus Atimoss, der Dual, der lange Jahre für die Terminale Kolonne TRAITOR aktiv war, jetzt aber auf Seiten der Terraner steht. Dieser Einsatz Rhodans führt in einen Bereich der Galaxis Tare-Scharm, in dem es die Terraner sehr schwer haben – sie müssen ins Innere der Proto-Negasphäre, wo mittlerweile Bedingungen herrschen, die gewöhnliches Leben beeinträchtigen.
Ein seltsames Gebilde schwebt dort im Leerraum, das von den TRAITOR-Angehörigen als die »Negane Stadt« bezeichnet wird. Diese Stadt wird seit langer Zeit von einem Beamtenkorps verwaltet, das seinesgleichen sucht und das seine gesamte Existenz nur auf einen einzigen Augenblick ausgerichtet hat: auf das Erscheinen des Chaotarchen Xrayn, der von der Neganen Stadt aus die Verwandlung der Galaxis Tare-Scharm in eine Negasphäre einleiten soll.
Mit seinem Roman »Die Negane Stadt«, der als PERRY RHODAN-Band 2446 erscheint, führt Uwe Anton in das Geschehen ein. Er schildert den Vorstoß von Rhodan und seinen Begleitern, und er zeigt zugleich, wie die Bewohner des kosmischen Gebildes leben und wie sie sich auf den größten Tag ihres Lebens vorbereiten.
Dass der Vorstoß der Gruppe um Rhodan sehr dringend ist, zeigt sich im Folgeroman, der ebenfalls von Uwe Anton stammt: »Warten auf Xrayn« beschreibt eine Kommandoaktion der besonderen Art, eine von jener Sorte, für die Perry Rhodan mittlerweile bekannt ist. Der charismatische Terraner ist in der Lage, Verbündete aus verschiedenen kosmischen Völkern zu rekrutieren und diese auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören.
Das alles wird von Uwe Anton ebenso fesselnd wie faszinierend dargestellt. Wer kosmische Verwicklungen mag, wird mit diesem Doppelband auf seine Kosten kommen. Und wer gerne liest, wie Perry Rhodan in Risikoeinsätze geht, wird ebenfalls sein Vergnügen haben. Davon bin ich auf jeden Fall fest überzeugt.
Nur noch wenige Tage sind es, bis ein PERRY RHODAN-Doppelband von Uwe Anton erscheint; bisher hielt ich mich sehr zurück, was den Inhalt dieser Romane angeht, um nicht mehr zu verraten als wirklich nötig ist. Denn eins ist klar: Schon die Begrifflichkeiten, die in den zwei Uwe-Anton-Romanen benutzt werden, dürften manche Leser zu Spekulationen anregen ... wer sich also gar nicht die Spannung nehmen lassen möchte, sollte dieses Logbuch ignorieren.
Wobei es Formulierungen in diesem Roman gibt, die zwar wichtig sind, im ersten Moment aber eher verwirren dürften: Was ist beispielsweise unter »Ge-ta-fe, drei-drei« zu verstehen, was ist mit »Drei Einzelschritte. Doppelte Schrittfolge« gemeint?
Tatsache ist, dass Perry Rhodan wieder einmal in einen ganz besonderen Einsatz gehen muss; in seiner Begleitung sind unter anderem Ekatus Atimoss, der Dual, der lange Jahre für die Terminale Kolonne TRAITOR aktiv war, jetzt aber auf Seiten der Terraner steht. Dieser Einsatz Rhodans führt in einen Bereich der Galaxis Tare-Scharm, in dem es die Terraner sehr schwer haben – sie müssen ins Innere der Proto-Negasphäre, wo mittlerweile Bedingungen herrschen, die gewöhnliches Leben beeinträchtigen.
Ein seltsames Gebilde schwebt dort im Leerraum, das von den TRAITOR-Angehörigen als die »Negane Stadt« bezeichnet wird. Diese Stadt wird seit langer Zeit von einem Beamtenkorps verwaltet, das seinesgleichen sucht und das seine gesamte Existenz nur auf einen einzigen Augenblick ausgerichtet hat: auf das Erscheinen des Chaotarchen Xrayn, der von der Neganen Stadt aus die Verwandlung der Galaxis Tare-Scharm in eine Negasphäre einleiten soll.
Mit seinem Roman »Die Negane Stadt«, der als PERRY RHODAN-Band 2446 erscheint, führt Uwe Anton in das Geschehen ein. Er schildert den Vorstoß von Rhodan und seinen Begleitern, und er zeigt zugleich, wie die Bewohner des kosmischen Gebildes leben und wie sie sich auf den größten Tag ihres Lebens vorbereiten.
Dass der Vorstoß der Gruppe um Rhodan sehr dringend ist, zeigt sich im Folgeroman, der ebenfalls von Uwe Anton stammt: »Warten auf Xrayn« beschreibt eine Kommandoaktion der besonderen Art, eine von jener Sorte, für die Perry Rhodan mittlerweile bekannt ist. Der charismatische Terraner ist in der Lage, Verbündete aus verschiedenen kosmischen Völkern zu rekrutieren und diese auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören.
Das alles wird von Uwe Anton ebenso fesselnd wie faszinierend dargestellt. Wer kosmische Verwicklungen mag, wird mit diesem Doppelband auf seine Kosten kommen. Und wer gerne liest, wie Perry Rhodan in Risikoeinsätze geht, wird ebenfalls sein Vergnügen haben. Davon bin ich auf jeden Fall fest überzeugt.
26 Juni 2008
Zu Besuch auf dem ColoniaCon 18
Ein Logbuch der Redaktion
Der Besuch des ColoniaCons in der Domstadt Köln gehört für mich schon seit vielen Jahren zum »Jahresrhythmus«. Kein Wunder, dass ich auch am Samstag, 21. Juni, nach Köln fuhr – in diesem Jahr allerdings nur für einen »Tagesausflug« und nicht für das ganze Wochenende.
Rund 250 Besucher hatten sich im Jugendpark in Köln-Deutz eingefunden; in diesem schon traditionsreichen Gebäude fanden seit anfang der 80er Jahre praktisch alle ColoniaCons statt, und für mich war es zeitweise fast eine zweite Heimat. Vielen Besuchern schien es in diesem Jahr ähnlich zu gehen: Die meisten waren nicht zum ersten Mal hier und nutzten die Gelegenheit, sich mit alten Freunden und Bekannten zu treffen.
Für mich war ein wichtiger Punkt bei diesem Conbesuch, mit anwesenden Autoren zu sprechen, aber auch die neuesten Fan-Publikationen unter die Lupe zu nehmen. Sowohl der wunderschöne K.-H.-Scheer-Band des Terranischen Clubs Eden als auch das Con-Buch zum ColoniaCon zeigten, wie weit sich die Fan-Szene in den letzten Jahren entwickelt hat: Solche Publikationen können es mit professionellen Büchern aufnehmen und machen einen ausgesprochen guten Eindruck – sehr schön!
Ich unterhielt mich mit der französischen Delegation über die Situation von PERRY RHODAN in Frankreich, und ich diskutierte lang mit Uschi Zietsch über die weiteren Arbeiten an der »Elfenzeit«-Serie, an der wir derzeit gemeinsam arbeiten. Kollegen aus anderen Verlagen waren da, mit denen ich Informationen austauschte, und zwischendurch stand ich immerhin mal für zehn Minuten an der Theke, um eine Cola zu trinken und fachzusimpeln.
Der erste Programmpunkt, an dem ich teilnahm, sollte sich mit den »Randwelten« von PERRY RHODAN beschäftigen; ich war der Moderator. Mit Rainer Castor plauderte ich auf der Bühne über die weiteren Fortschritte bei der ATLAN-Buchreihe, in der jetzt der »Akonen-Zyklus« angebrochen ist. Achim Mehnert und der aus der Schweiz stammende Marc A. Herren sprachen über PERRY RHODAN-Action und den Spaß sowie die Schwierigkeit, mit der Figur Perry Rhodan selbst umzugehen. Und Werner Fuchs von Fantasy Productions berichtete über die aktuelle Entwicklung bei den ATLAN-Taschenbüchern.
Ein Programmpunkt, den ich als sehr intensiv empfand, war eine Ehrung für Ernst Vlcek. Der Wiener Autor, der eigentlich als Gast auf dem ColoniaCon sein wollte, war unlängst verstorben; der Programmpunkt, der ihn als Zentrum hatte, fand unter der Leitung von Uschi Zietsch trotzdem statt. Dabei wurde auch der abschließende Band seiner »Sternensaga« präsentiert, der im Fabylon-Verlag erscheint und das letzte Werk ist, das Ernst vor seinem Tod noch verfassen konnte.
Danach musste ich erneut auf die Bühne. Unter der Moderation von Rüdiger Schäfer sprachen Rainer Castor, Uwe Anton, Wim Vandemaan und ich über die aktuelle Situation bei der PERRY RHODAN-Serie. Wie es sich gehört, verrieten wir nur wenig über die künftige Handlung, auch wenn eine Reihe von Fans sehr gründlich daran arbeitete, uns mit ihren Fragen weitere Informationen zu entlocken. Mir gefiel das Frage-und-Antwort-Spiel, und ich hatte das Gefühl, dass die Fans ebenfalls ihren Spaß hatten.
Den Programmpunkt über die PERRY-Comics ließ ich sausen, weil ich mit Wim Vandemaan über den nächsten Taschenbuch-Zyklus »Das rote Imperium« sprach. Erst danach kamen wir wieder zum Congelände zurück, wo mittlerweile der gemütliche Teil begonnen hatte. Hinter dem Jugendpark war die Grillstelle eröffnet worden: Die Besucher saßen da, tranken Bier, aßen Würste und Steaks und unterhielten sich sehr angeregt.
Ein gelungener Ausgang für einen Con-Tag, wie ich fand, und so saß ich auch noch eine Weile herum und sprach unter anderem mit Kai Hirdt von der Alligator-Farm, der mir die aktuelle Situation bei den PERRY-Comics schilderte. Gegen 22 Uhr verließ ich den Con und machte mich auf den Heimweg – mir hat es mal wieder richtig gut gefallen.
Der Besuch des ColoniaCons in der Domstadt Köln gehört für mich schon seit vielen Jahren zum »Jahresrhythmus«. Kein Wunder, dass ich auch am Samstag, 21. Juni, nach Köln fuhr – in diesem Jahr allerdings nur für einen »Tagesausflug« und nicht für das ganze Wochenende.
Rund 250 Besucher hatten sich im Jugendpark in Köln-Deutz eingefunden; in diesem schon traditionsreichen Gebäude fanden seit anfang der 80er Jahre praktisch alle ColoniaCons statt, und für mich war es zeitweise fast eine zweite Heimat. Vielen Besuchern schien es in diesem Jahr ähnlich zu gehen: Die meisten waren nicht zum ersten Mal hier und nutzten die Gelegenheit, sich mit alten Freunden und Bekannten zu treffen.
Für mich war ein wichtiger Punkt bei diesem Conbesuch, mit anwesenden Autoren zu sprechen, aber auch die neuesten Fan-Publikationen unter die Lupe zu nehmen. Sowohl der wunderschöne K.-H.-Scheer-Band des Terranischen Clubs Eden als auch das Con-Buch zum ColoniaCon zeigten, wie weit sich die Fan-Szene in den letzten Jahren entwickelt hat: Solche Publikationen können es mit professionellen Büchern aufnehmen und machen einen ausgesprochen guten Eindruck – sehr schön!
Ich unterhielt mich mit der französischen Delegation über die Situation von PERRY RHODAN in Frankreich, und ich diskutierte lang mit Uschi Zietsch über die weiteren Arbeiten an der »Elfenzeit«-Serie, an der wir derzeit gemeinsam arbeiten. Kollegen aus anderen Verlagen waren da, mit denen ich Informationen austauschte, und zwischendurch stand ich immerhin mal für zehn Minuten an der Theke, um eine Cola zu trinken und fachzusimpeln.
Der erste Programmpunkt, an dem ich teilnahm, sollte sich mit den »Randwelten« von PERRY RHODAN beschäftigen; ich war der Moderator. Mit Rainer Castor plauderte ich auf der Bühne über die weiteren Fortschritte bei der ATLAN-Buchreihe, in der jetzt der »Akonen-Zyklus« angebrochen ist. Achim Mehnert und der aus der Schweiz stammende Marc A. Herren sprachen über PERRY RHODAN-Action und den Spaß sowie die Schwierigkeit, mit der Figur Perry Rhodan selbst umzugehen. Und Werner Fuchs von Fantasy Productions berichtete über die aktuelle Entwicklung bei den ATLAN-Taschenbüchern.
Ein Programmpunkt, den ich als sehr intensiv empfand, war eine Ehrung für Ernst Vlcek. Der Wiener Autor, der eigentlich als Gast auf dem ColoniaCon sein wollte, war unlängst verstorben; der Programmpunkt, der ihn als Zentrum hatte, fand unter der Leitung von Uschi Zietsch trotzdem statt. Dabei wurde auch der abschließende Band seiner »Sternensaga« präsentiert, der im Fabylon-Verlag erscheint und das letzte Werk ist, das Ernst vor seinem Tod noch verfassen konnte.
Danach musste ich erneut auf die Bühne. Unter der Moderation von Rüdiger Schäfer sprachen Rainer Castor, Uwe Anton, Wim Vandemaan und ich über die aktuelle Situation bei der PERRY RHODAN-Serie. Wie es sich gehört, verrieten wir nur wenig über die künftige Handlung, auch wenn eine Reihe von Fans sehr gründlich daran arbeitete, uns mit ihren Fragen weitere Informationen zu entlocken. Mir gefiel das Frage-und-Antwort-Spiel, und ich hatte das Gefühl, dass die Fans ebenfalls ihren Spaß hatten.
Den Programmpunkt über die PERRY-Comics ließ ich sausen, weil ich mit Wim Vandemaan über den nächsten Taschenbuch-Zyklus »Das rote Imperium« sprach. Erst danach kamen wir wieder zum Congelände zurück, wo mittlerweile der gemütliche Teil begonnen hatte. Hinter dem Jugendpark war die Grillstelle eröffnet worden: Die Besucher saßen da, tranken Bier, aßen Würste und Steaks und unterhielten sich sehr angeregt.
Ein gelungener Ausgang für einen Con-Tag, wie ich fand, und so saß ich auch noch eine Weile herum und sprach unter anderem mit Kai Hirdt von der Alligator-Farm, der mir die aktuelle Situation bei den PERRY-Comics schilderte. Gegen 22 Uhr verließ ich den Con und machte mich auf den Heimweg – mir hat es mal wieder richtig gut gefallen.
24 Juni 2008
»Myth Of The Illochim« ist erschienen

Die englischsprachige Version des PERRY RHODAN-Computerspiels ist auf dem Markt
Bereits am 16. Mai 2008 kam die englischsprachige Version des Adventure-Games zur PERRY RHODAN-Serie auf den Markt. Unter dem Untertitel »Myth Of The Illochim« und dem übergreifenden Titel RHODAN (tatsächlich ohne Vorname ...) wird das Spiel somit auch Interessierten angeboten, die noch keinerlei PERRY RHODAN-Vorkenntnisse besitzen.
Über die englischsprachige Deep-Silver-Seite gibt es auch die Möglichkeit, das Spiel zu bestellen. Falls jemand mal ein Geschenk der besonderen Art sucht ...
Auf der Homepage, die von Braingame speziell für das Spiel eingerichtet wurde, gibt es seit längerem einen schicken englischsprachigen Bereich. Unter anderem ist hier eine sehr gelungene Zusammenfassung des Spiels in englischer Sprache zu finden.
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