In den Exposés, mit denen ich mich gestern und heute beschäftige, geht es immer wieder um das Solsystem. Ben Calvin Hary stellt die aktuelle Situation auf der Erde und den anderen Welten und Monden dar; die Autoren haben dann die knifflige Aufgabe, aus seinen Exposés einen spannenden Roman zu machen.
Ich finde es wichtig, immer wieder zur Situation im Solsystem umzublenden. Mit PERR RHODAN schreiben wir gewissermaßen die Geschichte der Menschheit bis in die ferne Zukunft. Und weil die Erde der Ursprungsplanet der Menschen ist, ist sie immer wieder der Dreh- und Angelpunkt der Handlung.
Das wird gelegentlich kritisiert. Die Erde stehe zu oft im Zentrum, das sei nicht glaubwürdig; wir sollten doch einmal einen ganzen Zyklus ausschließlich auf fernen Welten spielen lassen.
Um’s vorsichtig anzudeuten: Wenn zu viele Romane weit außerhalb der Milchstraße spielen, melden sich andere Leserinnen und Leser und fordern, dass die Erde als Schauplatz doch ebenfalls wichtig sei. Die Geschmäcker sind nun mal doch recht unterschiedlich …
Ich glaube einfach, dass wir beides bei PERRY RHODAN brauchen: Romane, die in weiter Ferne spielen und exotische Schauplätze bieten, und Romane, die von der Erde und ihrer Zukunft erzählen.

Dann wäre es doch aber durchaus schön, wenn sich diese andere Leserschicht mal melden müsste. So zur Abwechselung. Und nicht immer nur die, die eine Terra-Handlung kritisieren.
AntwortenLöschenVöllig ernsthaft gesehen, sollte das Solsystem schon seit Jahrtausenden eine verbotene Zone sein, dann könnten sich die Hohen Mächte und ihre Schergen dort so viele Zielübungsschießen liefern wie sie wollten. Keinen würde es interessieren.